[go: up one dir, main page]

DE102005002917B3 - Umlenkbeschlag eines Rückhaltegurtes - Google Patents

Umlenkbeschlag eines Rückhaltegurtes Download PDF

Info

Publication number
DE102005002917B3
DE102005002917B3 DE200510002917 DE102005002917A DE102005002917B3 DE 102005002917 B3 DE102005002917 B3 DE 102005002917B3 DE 200510002917 DE200510002917 DE 200510002917 DE 102005002917 A DE102005002917 A DE 102005002917A DE 102005002917 B3 DE102005002917 B3 DE 102005002917B3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
deflection fitting
handrails
carrier
fitting according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE200510002917
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Dipl.-Ing. Klink
Giovanni Dipl.-Ing. La Placa
Dirk Dipl.-Ing. Schmeissmeier
André Dipl.-Ing. Schnöller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
DaimlerChrysler AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DaimlerChrysler AG filed Critical DaimlerChrysler AG
Priority to DE200510002917 priority Critical patent/DE102005002917B3/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102005002917B3 publication Critical patent/DE102005002917B3/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R22/00Safety belts or body harnesses in vehicles
    • B60R22/18Anchoring devices
    • B60R22/26Anchoring devices secured to the seat
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R22/00Safety belts or body harnesses in vehicles
    • B60R22/18Anchoring devices
    • B60R2022/1818Belt guides
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R22/00Safety belts or body harnesses in vehicles
    • B60R22/02Semi-passive restraint systems, e.g. systems applied or removed automatically but not both ; Manual restraint systems
    • B60R22/023Three-point seat belt systems comprising two side lower and one side upper anchoring devices
    • B60R22/024Adaptations for use by small passengers, e.g. children

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Umlenkbeschlag zur Anpassung der Gurtführung eines Rückhaltegurtes an kleinwüchsige Personen oder Kinder. Der Umlenkbeschlag ist in Horizontalrichtung an Haltestangen einer Kopfstütze des jeweiligen Sitzes und in Vertikalrichtung an sitzlehnenseitigen Gegenrastelementen verrastbar.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Umlenkbeschlag zur Anpassung der Gurtführung eines Schultergurtabschnittes eines zur Sicherung einer Person auf einem Fahrzeugsitz vorgesehenen Rückhaltegurtes an Personen, deren Körpergröße außerhalb eines vorgegebenen Normbereiches liegt, insbesondere zur Anpassung an kleinwüchsige Personen oder Kinder, mit einem an Haltestangen einer Kopfstütze des Sitzes anbringbaren Träger des Umlenkbeschlages.
  • Die Diagonal- bzw. Schultergurte sogenannter Drei-Punkt-Sicherheitsgurte erstrecken sich von einem Schlosszungenteil, welches sich in ein auf einer Seite des jeweiligen Fahrzeugsitzes angeordnetes Gurtschloss verriegelnd einstecken lässt, zu einem Anschlag- bzw. Umlenkteil, welches auf der jeweils anderen Sitzseite am Oberrand der Sitzlehne oder oberhalb des Sitzlehnenoberrandes an einer Fahrzeugseitenwand, insbesondere der B- oder C-Säule der Karosserie eines Personenkraftwagens, angeordnet ist. Von dort aus läuft der Gurt in der Regel weiter zu einem Gurtwickel einer Gurtstrafferanordnung, die den Gurt mit einer mehr oder weniger großen Zugkraft belastet und damit eine unerwünschte Lose des Gurtes verhindert.
  • Insbesondere bei Anordnung des vorgenannten Anschlag- bzw. Umlenkteiles an der B-Säule oder C-Säule der Karosserie ist fast immer eine Höhenverstellbarkeit dieses Teiles vorgesehen, um den Gurtverlauf unter Anpassung an die Körpergröße der jeweiligen Person optimieren zu können. Im Ergebnis lässt sich dadurch erreichen, dass der Schultergurt im Bereich der Schulter der jeweils zu sichernden Person komfortabel sitzt und weder von der Schulter abrutschen noch sich dem Hals der Person unerwünscht annähern kann.
  • Gleichwohl lässt sich in vielen Fahrzeugen der Gurtverlauf nicht an Personen mit Körpergrößen außerhalb eines vorgegebenen Normbereiches anpassen, so dass die Rückhaltewirkung des Gurtes bei Unfällen unvermeidlich eingeschränkt ist und/oder der Gurt von der zu sichernden Person als derart unkomfortabel empfunden wird, dass er erst gar nicht angelegt wird.
  • Deshalb ist es grundsätzlich bekannt, nachträglich Umlenkbeschläge zur Veränderung des Gurtverlaufes anzuordnen.
  • Die DE 43 40 337 A1 zeigt einen Umlenkbeschlag der eingangs angegebenen Art zur Anpassung des Gurtverlaufes an kleinwüchsige Personen oder Kinder. Dabei ist der Umlenkbeschlag an einer Trägerstange angeordnet, die ihrerseits an der Oberkante der Lehne eines Fahrzeugsitzes an Haltestangen einer dort vorgesehenen Kopfstütze montierbar ist. Zu diesem Zweck wird die Trägerstange quer zu ihrer Längsrichtung von Öffnungen bzw. Bohrungen durchsetzt, mit der sich die Trägerstange auf die kopfstützenseitigen Haltestangen aufschieben lässt, die in rücklehnenseitige, im wesentlichen vertikale Halterohre teleskopartig einschiebbar sind. Zur Montage der Trägerstange muss also die Kopfstütze mit ihren Haltestangen zunächst aus den Halterohren herausgezogen werden. Sodann werden die kopfstützenseitigen Haltestangen durch die Querbohrungen bzw. -öffnungen der Trägerstange des Umlenkbeschlages geschoben und danach wieder mit ihren freien Enden in die rücklehnenseitigen Halterohre eingesteckt.
  • Eine wünschenswert feste Position der Trägerstange kann bei dieser bekannten Anordnung allenfalls dann erreicht werden, wenn die Kopfstütze ihre vertikal unterste Gebrauchslage einnimmt, in der die kopfstützenseitigen Haltestangen maximal in die rücklehnenseitigen Halterohre eingeschoben sind. Wird die Kopfstütze dagegen in eine vertikal angehobene Gebrauchslage gestellt, nimmt auch die Trägerstange des Umlenkbeschlages in der Regel eine vertikal unerwünscht angehobene Lage ein. In jedem Falle hat die Trägerstange des Umlenkbeschlages dann ein ggf. durch Reibung mehr oder weniger stark gehemmtes Spiel in Vertikalrichtung, so dass die Lage des Umlenkbeschlages deutlich von der Solllage abweichen kann.
  • Die DE 84 31 428 U1 bezieht sich auf die nachträgliche Anordnung einer Gurtführung am oberen Sitzlehnenrand. Eine solche zusätzliche Gurtführung kann gemäß der vorgenannten Druckschrift dann erwünscht sein, wenn der Schultergurt in relativ großem Abstand hinter der Sitzlehne an einer Fahrzeugseitenwand bzw. einer Karosseriesäule angeschlagen ist bzw. ein Umlenkteil durchsetzt. In diesem Fall muss sich eine durch den Gurt zu sichernde Person sehr weit umwenden, um den Gurt ergreifen und anlegen zu können. Wenn dagegen eine zusätzliche Gurtführung am oberen Sitzlehnenrand vorgesehen ist, lässt sich der Gurt immer in einem schulternahen Bereich ergreifen.
  • Zur Halterung der zusätzlichen Gurtführung dient gemäß der DE 84 31 428 U1 wiederum eine oberhalb der Oberkante der Rücklehne erstreckte Trägerstange, die in diesem Falle an den Haltestangen der Kopfstütze form- und kraftschlüssig fixiert wird. Dementsprechend ändert sich die Höhenlage der zusätzlichen Gurtführung bei Höhenverstellung der Kopfstütze.
  • Aus der DE 299 23 426 U1 ist eine an der Sitzlehne anbringbare, auftrennbare Gurtschlaufe zur Optimierung der Gurtführung bekannt. Diese Schlaufe ist an einer Blende angeordnet, die am oberen Sitzlehnenrand eine lehnenseitige Kopfstützenhalterung abdeckt. Da die Gurtschlaufe auftrennbar angeordnet ist, wird die Möglichkeit geboten, den Gurt nach Einbau des Sitzes in ein Kraftfahrzeug in die Gurtschlaufe einzulegen bzw. bei Ausbau des Sitzes aus der Gurtschlaufe auszulösen. Durch die Gurtschlaufe kann sicher gewährleistet werden, dass der Schulterbereich des Gurtes praktisch unverrückbar über die Schulter einer Person mit normaler Körpergröße geführt wird.
  • Bislang lassen sich nachträglich zu montierende Umlenkbeschläge noch nicht mit wünschenswerter Einfachheit am jeweiligen Fahrzeugsitz anbringen.
  • Deshalb ist es Aufgabe der Erfindung, bei einem Umlenkbeschlag der eingangs angegebenen Art eine besonders gute Handhabbarkeit zu gewährleisten.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Träger mit trägerseitig angeordneten maulartigen Halterungen an den Haltestangen der Kopfstütze des jeweiligen Sitzes gegenüber vom Gurt bei dessen Gebrauch verursachten Horizontalkräften fest anbringbar und mit ebenfalls trägerseitig angeordneten Rastelementen an lehnenseitigen Gegenrastelementen vertikal fixierbar ist.
  • Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, den Träger des Umlenkbeschlages an den Haltestangen der Kopfstütze jeweils quer zu den Stangenachsen zu arretieren und für eine Fixierung des Trägers in Richtung der Stangenachsen trägerseitige Rastelemente vorzusehen, die mit Gegenrastelementen an der Sitzlehne zusammenwirken. Auf diese Weise wird die Möglichkeit geboten, die Kopfstützen ohne jede Rückwirkung auf die Lage des Trägers des Umlenkbeschlages einzustellen bzw. zu verstellen.
  • Die Gegenrastelemente können als am oberen Lehnenrand im Bereich der Haltestangen der Kopfstützen fest angeordnete und im Wesentlichen radial zu den Haltestangen erstreckte Flansche ausgebildet sein.
  • Insbesondere können diese Flansche die endseitigen Ränder von sitzlehnenfesten Aufnahmerohren bilden, in denen die Haltestangen der Kopfstützen teleskopartig verschiebbar sind.
  • Die vorgenannten Flansche haben eine Doppelfunktion, indem sie einerseits die Sitzlehnenpolsterung in der Umgebung der Haltestangen und vor allem die zur Aufnahme der Haltestangen notwendigen Ausnehmungen in der Sitzlehnenpolsterung überdecken. Andererseits können diese Flansche als Gegenrastelemente genutzt werden.
  • In diesem Zusammenhang ist besonders zweckmäßig, wenn die trägerseitig angeordneten Rastelemente in ihrer Rastlage die Flansche bzw. Gegenrastelemente in Längsrichtung der Haltestangen überlappen.
  • Damit wird gleichzeitig die Möglichkeit geschaffen, zumindest ein Rastelement so anzuordnen, dass es in seiner Rastlage in derjenigen Horizontalrichtung, in der die zugeordnete Halterung von der zugeordneten Haltestange ablösbar ist, riegelnd zusammenwirkt.
  • Wenn die Halterungen mit zueinander verdrehten Maulöffnungen am Träger angeordnet sind, derart, dass die Richtung der einen Maulöffnung quer bzw. mit deutlicher Querkomponente zur Richtung der anderen Maulöffnung ausgerichtet ist, bleiben die Halterungen mit den Haltestangen unlösbar verbunden, solange das vorgenannte Rastelement seine Rastlage beibehält.
  • Im übrigen wird hinsichtlich bevorzugter Merkmale der Erfindung auf die Ansprüche sowie die nachfolgende Erläuterung der Zeichnung verwiesen, anhand der eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung näher beschrieben wird.
  • In der Zeichnung zeigt:
  • 1 eine schematisierte Frontansicht eines Sitzes mit darauf sitzendem Kind, welches unter Verwendung eines erfindungsgemäßen Umlenkbeschlages angegurtet ist,
  • 2 eine Draufsicht auf den Träger des Umlenkbeschlages,
  • 3 ein Schnittbild dieses Trägers entsprechend der Schnittlinie III-III in 2 und
  • 4 ein Schnittbild entsprechend der Schnittlinie IV-IV in 2.
  • Gemäß 1 ist ein Kind 1 auf einem Fahrzeugsitz 2 mittels eines üblichen Dreipunktgurtes 3 angegurtet. Der Gurt 3 besitzt einen an einer Fahrzeugseitenwand oder einer Karosseriesäule 4 angeschlagenen Abschnitt 3a, welcher als Beckengurt über das Becken und die Oberschenkel des Kindes 1 bis zu einer Schlosszunge 5 erstreckt ist, die ihrerseits in ein Gurtschloss 6 am Sitz 2 eingeschoben ist. Der Gurt 3 ist durch einen ösenartigen Schlitz an der Schlosszunge 5 hindurchgeführt, derart, dass sich der Abschnitt 3a in einen diagonal über die Brust und die Schulter des Kindes 1 erstreckten Abschnitt 3b fortsetzt, der bis zu einer Gurtumlenkung 7 an der Fahrzeugseitenwand bzw. der Karosseriesäule 4 geführt ist. Dort durchsetzt der Gurt 3 einen ösenartigen Beschlag, wobei sich der Abschnitt 3b des Gurtes 3 in einen Abschnitt 3c fortsetzt, der im Wesentlichen parallel zur Fahrzeugseitenwand bzw. zur Karosseriesäule 4 verläuft und an eine nicht dargestellte Gurtstrafferanordnung in der Fahrzeugseitenwand bzw. der Karosseriesäule 4 anschließt.
  • Die Körpergröße des Kindes ist deutlich kleiner als die Körpergröße einer „Norm-Person", für die der Dreipunktgurt 3 ausgelegt ist. Ohne zusätzliche Hilfsmittel lässt sich bei dem Kind 1 eine optimale Gurtführung im Schulterbereich nicht gewährleisten.
  • Deshalb ist ein zusätzlicher Umlenkbeschlag 8 vorgesehen, der eine als Halböse ausgebildete Gurtführung 9 an einem Träger 10 aufweist, der in nachfolgend dargestellter weise an Haltestangen 12 einer Kopfstütze 13 des Sitzes 2 befestigt ist. Die Haltestangen 12 lassen sich zur Höhenverstellung der Kopfstütze 13 mehr der weniger weit teleskopartig in Aufnahmerohre 11 einschieben, die fest in die Tragstruktur der Lehne des Sitzes 2 integriert bzw. als Elemente dieser Tragstruktur ausgebildet sind.
  • Die Aufnahmerohre 11 durchsetzen Öffnungen der Polsterung der Lehne des Sitzes 2 am oberen Rand der Lehne. Diese Öffnungen werden durch Flansche 14 abgedeckt, die an den oberen Enden der Aufnahmerohre 11 fest angeordnet sind. Wie weiter unten dargestellt wird, haben diese Flansche 14, die vorzugsweise zur Sitzquerrichtung etwa parallele Längsränder aufweisen, eine zusätzliche Funktion bei der Halterung des Umlenkbeschlages 8 bzw. seines Trägers 10.
  • Der Träger 10 lässt sich mit an ihm fest angeordneten, insbesondere angeformten Halterungen 15 an den Haltestangen 12 der Kopfstütze 13 anordnen. Zu diesem Zweck besitzen die Halterungen 15 U- bzw. C-förmige Mäuler 16 mit jeweils einem starren Kiefer 16' und einem nach Art eines steifen Rastfederbügels ausgebildeten beweglichen Kiefer 16''. Die Mäuler 16 sind so bemessen, dass sie die Haltestangen 12 unter Verrastung aufzunehmen vermögen, d.h. bei in die Mäuler 16 eingeschobenen Haltestangen 12 werden diese auf einem mehr als halbkreisförmigen Boden formschlüssig umfasst. Gegebenenfalls können die Mäuler 16 die Haltestangen 12 zusätzlich mit einem gewissen Kraftschluss umfassen. Dessen Stärke soll jedoch so bemessen sein, dass die Haltestangen 12 in den Mäulern 16 axial verschiebbar bleiben.
  • Die Öffnungen der Mäuler 16 sind derart ausgerichtet, dass durch den Gurt 3 auf den Umlenkbeschlag 8 bzw. dessen Träger 10 ausgeübte Kräfte, wie sie insbesondere bei einer Kollision des Fahrzeuges auftreten, über starre und hochbelastbare Teile des Trägers 10 bzw. seiner Halterungen 15 auf die Haltestangen 12 abgetragen werden.
  • Im Falle einer Kollision wird die Gurtführung 9 vom Gurt in Pfeilrichtung P in 2 gezogen. Dies führt dazu, dass sich der Träger 10 an der in 2 linken Halterung 15 ebenfalls in Pfeilrichtung P zu bewegen sucht. Dagegen sucht sich der Träger 10 an der in 2 rechten Halterung 15 in zur Pfeilrichtung P entgegengesetzter Richtung zu bewegen. Durch die an den Haltestangen 12 auftretenden Reaktionskräfte wird im Falle der linken Halterung 15 der starre Kiefer 16' des Mauls 16 belastet, während im Falle der in 2 rechten Halterung 15 starke Kräfte direkt auf den Träger 10 wirken.
  • Um den Träger 10 in Vertikalrichtung festzulegen, sind an den Halterungen 15 auf deren dem oberen Sitzlehnenrand zugewandter Seite Rastnasen 17 angeordnet. Wenn der Träger 10 in Richtung der Achsen der Haltestangen 12 gegen den oberen Sitzlehnenrand geschoben wird, umgreifen diese Rastnasen 17 jeweils einen Randbereich der Flansche 14, die die Gegenrastelemente zu den Rastnasen 17 bilden.
  • Bei dem in den 2 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel umgreift die Rastnase 17 der in 2 rechten Halterung in der Rastlage einen vom Träger 10 abgewandten Längsrand des zugeordneten Flansches 14, während die Rastnase 17 der in 2 rechten Halterung 15 einen dem Träger 10 zugewandten Längsrand des zugeordneten Flansches 14 umgreift. Damit wird eine besonders stabile Fixierung des Trägers 10 bei verrasteten Rastnasen 17 gewährleistet.
  • Wenn die Rastnase 17 an der in 2 rechten Halterung am zugeordneten Flansch 14 verrastet ist, wird die zugeordnete Halterung 15 an solchen Bewegungen in Horizontalrichtung gehindert, bei denen die Haltestange 12 aus dem Maul 16 der in 2 rechten Halterung austreten könnte. Dies hat desweiteren zur Folge, dass auch die im Maul 16 der in 2 linken Halterung 15 aufgenommene Haltestange 12 das zugeordnete Maul nicht verlassen kann, weil dessen Öffnung im Wesentlichen quer zur Richtung der Öffnung des Maules 16 der in 2 rechten Halterung 15 ausgerichtet ist. Im Ergebnis tritt somit radial zu den Haltestangen 12 eine Verriegelung und nicht nur eine Verrastung des Umlenkbeschlages 8 an den Haltestangen 12 ein, sobald die Rastnasen 17 ihre Rastlagen erreichen.
  • Die Montage und Demontage des Umlenkbeschlages 8 ist denkbar einfach: Vor der Montage wird die Kopfstütze 13 zweckmäßig in eine angehobene Lage verschoben, so dass die Haltestangen 12 über eine größere Länge freiliegen. Nunmehr wird der Träger 10 des Umlenkbeschlages 8 mit seinen Halterungen 15 an den Haltestangen 12 verrastet, die dabei in die Mäuler 16 eingeschoben werden. Sodann wird der Träger 10 gegen den oberen Rand der Lehne des Sitzes 2 niedergedrückt, so dass die Rastnasen 17 an den Flanschen 14 verrasten. Nunmehr kann die Kopfstütze 13 beliebig verstellt werden. Zur Demontage des Umlenkbeschlages 8 wird die Kopfstütze 13 wiederum in eine angehobene Position gebracht. Sodann wird der Träger 10 des Umlenkbeschlages 8 angehoben, d.h. vom oberen Sitzlehnenrand entfernt, wobei die Rastnasen 17 von den zugeordneten Flanschen 14 entrastet werden. Nunmehr wird der Träger 10 derart horizontal unter leichter Drehung um die vertikale Hochachse bewegt, dass die Haltestangen 12 aus den Mäulern 16 austreten.

Claims (9)

  1. Umlenkbeschlag (8) zur Anpassung der Gurtführung eines Schultergurtabschnittes (3b) eines zur Sicherung einer Person (1) auf einem Fahrzeugsitz (2) vorgesehenen Rückhaltegurtes (3) an Personen, deren Körpergröße außerhalb eines vorgegebenen Normbereiches liegt, insbesondere zur Anpassung an kleinwüchsige Personen oder Kinder (1), mit einem an Haltestangen (12) einer Kopfstütze des Sitzes (2) anbringbaren Träger (10) des Umlenkbeschlages (8), dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (10) mit trägerseitig angeordneten maulartigen Halterungen (15) an den Haltestangen (12) gegenüber vom Gurt (3) bei dessen Gebrauch verursachten Horizontalkräften fest anbringbar und mit ebenfalls trägerseitig angeordneten Rastelementen (17) an lehnenseitigen Gegenrastelementen (14) vertikal fixierbar ist.
  2. Umlenkbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenrastelemente als am oberen Lehnenrand im Bereich der Haltestangen (12) fest angeordnete, radial zu den Haltestangen (12) erstreckte Flansche (14) ausgebildet sind.
  3. Umlenkbeschlag nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Flansche (14) als endseitige Ränder von sitzlehnenfesten Aufnahmerohren (11) ausgebildet sind, in denen die Haltestangen (12) teleskopartig verschiebbar sind.
  4. Umlenkbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastelemente (17) in ihrer Rastlage die Gegenrastelemente (14) in Längsrichtung der Haltestangen (12) überlappen.
  5. Umlenkbeschlag nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Rastelement (17) mit seinem Gegenrastelement in derjenigen Horizontalrichtung, in der die zugeordnete Halterung (15) von der zugeordneten Haltestange (12) ablösbar ist, riegelnd zusammenwirkt.
  6. Umlenkbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastelemente (17) als Rasthaken oder mit Hakenprofil ausgebildet sind.
  7. Umlenkbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungen (15) die Haltestangen (12) rastend umfassen.
  8. Umlenkbeschlag nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungen (15) die Haltestangen (12) aufnehmende Mäuler mit Rastzungen (16'') aufweisen.
  9. Umlenkbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungen (15) die Haltestangen (12) aufnehmende Mäuler (16) aufweisen, deren Maulöffnungen quer zueinander ausgerichtet sind.
DE200510002917 2005-01-21 2005-01-21 Umlenkbeschlag eines Rückhaltegurtes Expired - Fee Related DE102005002917B3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200510002917 DE102005002917B3 (de) 2005-01-21 2005-01-21 Umlenkbeschlag eines Rückhaltegurtes

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200510002917 DE102005002917B3 (de) 2005-01-21 2005-01-21 Umlenkbeschlag eines Rückhaltegurtes

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102005002917B3 true DE102005002917B3 (de) 2006-09-14

Family

ID=36914962

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200510002917 Expired - Fee Related DE102005002917B3 (de) 2005-01-21 2005-01-21 Umlenkbeschlag eines Rückhaltegurtes

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102005002917B3 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006061618A1 (de) 2006-12-27 2008-07-03 Volkswagen Ag Sitz für ein Fahrzeug sowie Entriegelungseinrichtung für einen Sitz eines Fahrzeuges

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8431428U1 (de) * 1984-10-26 1985-02-07 Apa Gmbh & Co Otto Bauder, 7012 Fellbach Rueckenlehne eines kraftwagensitzes
DE4340337A1 (de) * 1992-12-05 1994-06-09 Volkswagen Ag Gurtführung
DE29923426U1 (de) * 1999-09-20 2000-10-05 Bertrand Faure Sitztechnik GmbH & Co. KG, 31655 Stadthagen Gurtschlaufe mit Halterung zur Führung eines Schultergurtes eines Kfz-Sitzes

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8431428U1 (de) * 1984-10-26 1985-02-07 Apa Gmbh & Co Otto Bauder, 7012 Fellbach Rueckenlehne eines kraftwagensitzes
DE4340337A1 (de) * 1992-12-05 1994-06-09 Volkswagen Ag Gurtführung
DE29923426U1 (de) * 1999-09-20 2000-10-05 Bertrand Faure Sitztechnik GmbH & Co. KG, 31655 Stadthagen Gurtschlaufe mit Halterung zur Führung eines Schultergurtes eines Kfz-Sitzes

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006061618A1 (de) 2006-12-27 2008-07-03 Volkswagen Ag Sitz für ein Fahrzeug sowie Entriegelungseinrichtung für einen Sitz eines Fahrzeuges
DE102006061618B4 (de) 2006-12-27 2022-01-05 Volkswagen Ag Sitz für ein Fahrzeug sowie Entriegelungseinrichtung für einen Sitz eines Fahrzeuges

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102011008624B4 (de) Kindersitz mit Isofix-Rastarmen für eine Isofix-Verbindung in Fahrzeugen
EP1954523B1 (de) Drehbarer kindersitz für kraftfahrzeuge
DE202009013376U1 (de) Autokindersitz
DE102019101635A1 (de) Kindersicherheitssitz
DE3741831C2 (de)
WO2006072574A1 (de) Höhenverstellbare umlenkvorrichtung für einen dreipunktgurt, fahrzeugsitz mit einem dreipunktgurt sowie verfahren zur höhenverstellung des oberen haltepunktes eines dreipunktgurtes
DE10303619B4 (de) Kindersicherheitssitz zur Verwendung in einem Kraftfahrzeug
WO2010017856A1 (de) Kopfstützenaufnahme
WO2015082537A1 (de) Sitzbaugruppe mit gurtschlossvorrichtung
DE202008017568U1 (de) Sicherheitsvorrichtung für einen Kindersitz in einem Fahrzeug
DE2529000A1 (de) Kraftfahrzeug mit dreipunkt-sicherheitsgurten
DE102005002917B3 (de) Umlenkbeschlag eines Rückhaltegurtes
DE102018213506A1 (de) Vorrichtung zur Befestigung von Kindersitzen für ein Fahrzeug
WO2008145232A1 (de) Rückhaltesystem für einen fahrzeuginsassen
DE102008009070A1 (de) Führungsvorrichtung für das Gurtband eines Fahrzeugsitz-Sicherheitsgurts
DE102019009359B4 (de) Autositz mit gurtführung
DE19904324B4 (de) Sicherheitsgurtanordnung in einem Kraftfahrzeug
DE10209235B4 (de) Sicherheitsvorrichtung für einen Komfortsitz
DE102018123716B4 (de) Sitzchassis für einen Kraftfahrzeugsitz
EP2867060B1 (de) Befestigungsanordnung, kopfstütze und montageverfahren
DE102005033367B3 (de) Umlenkbeschlag eines Rückhaltegurtes
DE102014019457B4 (de) Sitzlehne für einen Fahrzeugsitz, Fahrzeugsitz und Fahrzeug
DE102004048870B4 (de) Umlenkbeschlag eines Rückhaltegurtes
DE102017223553B4 (de) Befestigungsvorrichtung für einen Kindersitz in einem Kraftfahrzeug und Kraftfahrzeug mit einer derartigen Befestigungsvorrichtung
DE102004006299B4 (de) Entlastungsstütze

Legal Events

Date Code Title Description
8100 Publication of the examined application without publication of unexamined application
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: DAIMLERCHRYSLER AG, 70327 STUTTGART, DE

8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: DAIMLER AG, 70327 STUTTGART, DE

8339 Ceased/non-payment of the annual fee