DE102005002581B4 - Kraftfahrzeugladeraum - Google Patents
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Abstract
Laderaum
(1) für
ein Kraftfahrzeug mit einem Ladeboden, der in einem Rahmen (2) gelagert
ist, wobei der Ladeboden klappbare Teilelemente (3) aufweist, und
mit einer Haltevorrichtung (4) zur Stabilisierung der Teilelemente
(3) in einer Gebrauchsposition, wobei die Teilelemente (3) über ein
Lager (5) in dem Laderaum (1) gelagert sind und wobei das Lager
(5) so ausgebildet ist, dass das Teilelement (3) um eine Schwenkachse
schwenkbar und in einer bestimmten Winkelstellung fixierbar ist
dadurch gekennzeichnet, dass der Ladeboden entnehmbar ist und die Haltevorrichtung
(4) ein mit einem Teilelement (3) schwenkbar verbundenes Führungselement
mit einem Führungs- und
Stabilisierungsbolzen (6) aufweist.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Laderaum für ein Kraftfahrzeug mit einem Ladeboden, der in einem Rahmen gelagert ist, wobei der Ladeboden klappbare Teilelemente aufweist, und mit einer Haltevorrichtung zur Stabilisierung der Teilelemente in einer Gebrauchsposition, wobei die Teilelemente über ein Lager in dem Laderaum gelagert sind und wobei das Lager so ausgebildet ist, dass das Teilelement um eine Schwenkachse schwenkbar und in einer bestimmten Winkelstellung fixierbar ist.
- Solche Laderäume für Kraftfahrzeuge sind allgemein bekannt.
- So zeigt die
DE 195 14 605 A1 eine Vorrichtung zum variablen Unterteilen eines Kraftfahrzeugskofferraums und zum Festhalten von Ladegut. Die Vorrichtung umfasst eine am Laderaumboden angeordnete Führungsschiene sowie mehrere zusätzliche Abstützplatten, die in der Führungsschiene geführt sind. Die Führungsschiene ist vorzugsweise am hinteren Ende des Kraftfahrzeugbodens befestigt. Sie ist mit dem Laderaumboden verschraubt oder über Kupplungselemente lösbar verbunden. Die Abstützplatten können bei Nichtgebrauch nebeneinander flach auf dem Kofferraumboden abgelegt werden. - Des Weiteren zeigt die
einen Laderaumboden mit klappbaren Teilelementen und Haltevorrichtungen zur Stabilisierung der Teilelemente in einer Gebrauchsposition. Die Teilelemente sind schiebebeweglich und/oder schwenkbar und in einer Ruhestellung oder Gebrauchsstellung verriegelbar.FR 2 752 790 A1 - Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde auf konstruktiv einfache Weise einen möglichst vielseitigen und variablen Laderaum für ein Kraftfahrzeug zu schaffen.
- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen Laderaum für ein Kraftfahrzeug mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
- Ein Laderaum für ein Kraftfahrzeug weist einen Ladeboden, der in einem Rahmen gelagert ist, wobei der Ladeboden klappbare Teilelemente aufweist, und eine Haltevorrichtung zur Stabilisierung der Teilelemente in einer Gebrauchsposition auf. Die Teilelemente stellen einen Großteil des Ladebodens dar und sind vorzugsweise als Gleichteile ausgebildet. Die Teilelemente sind über ein Lager in dem Laderaum gelagert, wobei das Lager so ausgebildet ist, dass das Teilelement um eine Schwenkachse schwenkbar und in einer bestimmten Winkelstellung fixierbar ist. Der Ladeboden ist entnehmbar und die Haltevorrichtung weist ein mit einem Teilelement schwenkbar verbundenes Führungselement mit einem Führungs- und Stabilisierungsbolzen auf. Dies hat den Vorteil, dass auf einfache und benutzerfreundliche Weise der Laderaum durch die klappbaren Teilelemente segmentiert werden kann.
- Die Teilelemente sind keine zusätzlichen Bauteile, sondern sind Teile des Ladebodens. Der Ladeboden bildet eine Art Zwischenboden, so dass sowohl unter, als auch über dem Ladeboden ein Stauraum vorhanden ist. Unter dem Ladeboden kann beispielsweise ein Reserverad oder Werkzeug untergebracht sein.
- Im Laderaum ist eine mit der Kraftfahrzeugkarosserie verbundene Aufnahmevorrichtung angeordnet, in die das Führungselement in einer vertikalen Position des Teilelements einführbar ist. Die Form der Aufnahmevorrichtung und des Führungs- und Stabilisierungsbolzen sind auf einander abgestimmt. Es wird einerseits die Handhabung vereinfacht, da eine automatische Führung in eine stabile Gebrauchsposition erfolgt, und andererseits wird eine erhöhte Stabilität erzielt. Durch die erhöhte Stabilität können auch größere und schwerere Gegenstände in dem Laderaum durch das Teilelement sicher gehaltert werden.
- In einer Weiterbildung weist die Haltevorrichtung mehrere an dem Rahmen angeordnete Aufnahmevorrichtungen auf. Das Teilelement kann so an verschiedenen Positionen in dem Laderaum angeordnet werden.
- Vorzugsweise ist der Rahmen so ausgebildet, dass die Teilelemente sowohl in Fahrzeuglängsrichtung, als auch in Fahrzeugquerrichtung in dem Rahmen anordenbar sind, da so sowohl eine Längs- als auch eine Querteilung des Laderaums möglich ist.
- Die Teilelemente weisen eine Ober- und eine Unterseite auf, wobei es vorteilhaft ist, dass die Teilelemente so in dem Rahmen anordenbar sind, dass in einer ersten Position die Oberseite und in einer zweiten Position die Unterseite dem Laderaum zugewandt ist. Besonders bevorzugt weisen die Ober- und/oder die Unterseite Befestigungsmittel, insbesondere Ösen oder eine Halterung für Fahrräder, auf. Die Ösen sind vorzugsweise so ausgebildet, dass Gummispanner und/oder Befestigungsseile durch sie zur Fixierung von Gegenständen im Laderaum hindurch geführt werden können. Die Teilelemente können unterschiedlichste Funktionen erfüllen und es können unter-schiedlichste Gegenstände gesichert werden.
- Eine zusätzliche Möglichkeit ist gemäß einer Weiterbildung, dass die Ober- und/oder die Unterseite eine schmutzabweisende Oberfläche, insbesondere eine Gummibeschichtung oder Gummimatte, aufweisen, da so der Laderaum nach einem Transport von schmutzigen Gegenständen wieder einfach gereinigt werden kann.
- Außerdem ist es vorteilhaft, dass die Teilelemente eine Vorrichtung zur Verriegelung der Teilelemente mit dem Rahmen aufweisen. Hierdurch wird sichergestellt, dass die Teilelemente auch bei einer Fahrt über Fahrbahnunebenheiten oder im Falle eines Crashs sicher gehaltert werden.
- Vorzugsweise weist die Vorrichtung zum Verriegeln verschiebbare Stifte zum Eingriff in in dem Rahmen angeordnete Ausnehmungen und einen Drehverschluss zur Betätigung der Stifte auf, da so die Teilelemente einfach und benutzerfreundlich mit dem Rahmen verriegelt werden können.
- Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind in den Patentansprüchen und in der Beschreibung erläutert und in den Figuren dargestellt.
- Dabei zeigen:
-
1 einen Laderaum eines Kraftfahrzeugs, -
2 eine Haltevorrichtung mit einem Teilelement in einer waagerechten Position, -
3 die Haltevorrichtung mit dem Teilelement in einer senkrechten Position, -
4 eine Detailansicht einer Aufnahmevorrichtung und -
5 das Teilelement mit einer Verriegelungsvorrichtung. -
1 zeigt einen Laderaum1 eines Kraftfahrzeugs. Der Laderaum1 ist seitlich durch Seitenwände8 ,9 begrenzt. Nach vorne wird der Ladraum1 von einem Fahrgastraum durch eine Rücksitzlehne10 abgetrennt. Der Ladraum1 weist einen Rahmen2 auf. In dem Rahmen2 sind Teilelemente3 gelagert. Der Rahmen2 ist quadratisch ausgebildet, so dass die Teilelemente3 sowohl in Fahrzeuglängsrichtung als auch in Fahrzeugquerrichtung angeordnet werden können. In1 ist das Teilelement3 in Fahrzeuglängsrichtung angeordnet. Der Rahmen2 ist umlaufend und beabstandet von den Seitenwänden8 ,9 und der Rücksitzlehne10 angeordnet. Die Teilelemente3 sind Bestandteile eines Laderaumbodens. Durch den Laderaumboden werden zwei getrennte Stauräume gebildet. In dem unter dem Laderaumboden liegenden Stauraum kann beispielsweise ein Reserverad oder Werkzeug untergebracht sein. - Die Teilelemente
3 weisen an ihren Ecken Ausnehmungen oder Abstufungen auf, damit durch eine in2 dargestellte Haltvorrichtung4 weder eine Vertiefung noch eine Überhöhung, sondern ein ebener Ladeboden gebildet wird. -
2 zeigt eine Detailansicht der Haltevorrichtung4 . Das Teilelement3 befindet sich in einer waagerechten Position. Dies ist die gleiche Position wie die in1 dargestellte Position. Das Teilelement3 ist über ein an dem oberen Ende des Führungs- und Stabilisierungsbolzen6 angeordnetes Drehlager11 mit diesem verbunden. Dieser Führungs- und Stabili sierungsbolzen6 wird in einer Aufnahmevorrichtung7 geführt. Die Form der Aufnahmevorrichtung7 und des Führungs- und Stabilisierungsbolzen6 sind auf einander abgestimmt. Die Aufnahmevorrichtung7 ist mit der tragenden Struktur der Kraftfahrzeugkarosserie verbunden und bietet so sicheren und stabilen Halt. Durch den Führungs- und Stabilisierungsbolzen6 wird das Teilelement3 gegen Verrutschen gesichert. Gleichzeitig wird ein Aufstellen des Teilelements3 von der waagerechten Position in eine senkrechte Position durch den Führungs- und Stabilisierungsbolzen6 vereinfacht. -
3 zeigt die Haltevorrichtung4 mit dem Teilelement3 in einer senkrechten Position. Durch Aufstellen des Teilelements3 wird dieses von seiner waagerechten Position, die in2 dargestellt ist, eine senkrechte Position überführt. Hierbei wird der Führungs- und Stabilisierungsbolzen6 innerhalb der Aufnahmevorrichtung7 nach unten in eine Führungshülse oder den unteren Stauraum verschoben. Gleichzeitig wird das Teilelement3 teilweise in die Aufnahmevorrichtung7 eingeschoben und so in dieser gehaltert. - Der Führungs- und Stabilisierungsbolzen
6 bildet eine Verlängerung des Teilelements3 wodurch eine erhöhte Stabilität des Teilelements3 in der senkrechten Position erfolgt. -
4 zeigt die Aufnahmevorrichtung7 in einer perspektivischen Darstellung. Die Aufnahmevorrichtung7 ist an und unterhalb des Rahmens2 angeordnet. Die Aufnahmevorrichtung7 ist mit der Kraftfahrzeugkarosserie verbunden, um eine erhöhte Stabilität zu erreichen. Vorzugsweise sind mehrere Aufnahmevorrichtungen7 über den gesamten Rahmen2 verteilt, so dass das Teilelement3 an verschiedenen Positionen im Laderaum1 eingesetzt werden kann. -
5 zeigt das Teilelement3 und eine Vorrichtung zur Verriegelung12 des Teilelements3 . Die Vorrichtung zur Verriegelung12 weist einen Drehverschluss13 auf. Dieser Drehverschluss13 kann manuell oder elektromotorisch betrieben werden. Der Drehverschluss13 ist mit vier Verriegelungsstiften14 ,15 ,16 ,17 über einen Bowdenzug18 verbunden. Eine Drehbewegung des Drehverschlusses13 führt zu einer Längsbewegung der Verriegelungsstifte14 ,15 ,16 ,17 . Bei dieser Längsbewegung werden die Verriegelungsstifte14 ,15 ,16 ,17 in Öffnungen im Rahmen2 eingeführt, wodurch das Teilelement3 sicher im Laderaum1 fixiert wird. So kann auch bei Unebenheiten oder bei einem Crash das Teilelement3 seine Position im Rahmen2 nicht verlassen.
Claims (9)
- Laderaum (
1 ) für ein Kraftfahrzeug mit einem Ladeboden, der in einem Rahmen (2 ) gelagert ist, wobei der Ladeboden klappbare Teilelemente (3 ) aufweist, und mit einer Haltevorrichtung (4 ) zur Stabilisierung der Teilelemente (3 ) in einer Gebrauchsposition, wobei die Teilelemente (3 ) über ein Lager (5 ) in dem Laderaum (1 ) gelagert sind und wobei das Lager (5 ) so ausgebildet ist, dass das Teilelement (3 ) um eine Schwenkachse schwenkbar und in einer bestimmten Winkelstellung fixierbar ist dadurch gekennzeichnet, dass der Ladeboden entnehmbar ist und die Haltevorrichtung (4 ) ein mit einem Teilelement (3 ) schwenkbar verbundenes Führungselement mit einem Führungs- und Stabilisierungsbolzen (6 ) aufweist. - Laderaum nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Laderaum (
1 ) eine mit der Kraftfahrzeugkarosserie verbundene Aufnahmevorrichtung (7 ) angeordnet ist, in die das Führungselement in einer vertikalen Position des Teilelements (3 ) einführbar ist. - Laderaum nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (
4 ) mehrere, an dem Rahmen (2 ) angeordnete Aufnahmevorrichtungen (7 ) aufweist. - Laderaum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (
2 ) so ausgebildet ist, dass die Teilelemente (3 ) sowohl in Fahrzeuglängsrichtung, als auch in Fahrzeugquerrichtung anordenbar sind. - Laderaum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilelemente (
3 ) eine Ober- und eine Unterseite aufweisen, wobei die Teilelemente (3 ) so in dem Rahmen (2 ) anordenbar sind, dass in einer ersten Position die Oberseite und in einer zweiten Position die Unterseite dem Laderaum (1 ) zugewandt ist. - Laderaum nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ober- und/oder die Unterseite Befestigungsmittel, insbesondere Ösen oder eine Halterung für Fahrräder, aufweisen.
- Laderaum nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ober- und/oder die Unterseite eine schmutzabweisende Oberfläche, insbesondere eine Gummibeschichtung oder Gummimatte, aufweisen.
- Laderaum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilelemente (
3 ) eine Vorrichtung zur Verriegelung (12 ) der Teilelemente mit dem Rahmen (2 ) aufweisen. - Laderaum nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Verriegeln verschiebbare Stifte (
14 ,15 ,16 ,17 ), zum Eingriff in in dem Rahmen (2 ) angeordnete Ausnehmungen, und einen Drehverschluss (13 ) zur Betätigung der Stifte (14 ,15 ,16 ,17 ) aufweist.
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|---|---|---|---|---|
| DE102014114545A1 (de) | 2014-10-07 | 2016-04-07 | Josef Stumbilich | Apparatur zur Aktivierungsenergieerzeugung insbesondere unter Modifizierung der Strukturisometrie eines Stoffes mittels Ladungsträgerverschiebung und quantenmechanischer Spinänderung |
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- 2005-01-20 DE DE200510002581 patent/DE102005002581B4/de not_active Expired - Fee Related
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| Publication number | Publication date |
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