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Die
Erfindung betrifft eine Dosiervorrichtung, insbesondere für kleinpartikuläre pharmazeutische Präparate,
für Präparate in
Form von Pellets, Granulaten oder Extrudaten, insbesondere eine
Arzneimitteldosiervorrichtung, im Einzelnen mit den Merkmalen aus
dem Oberbegriff des Anspruches 1; ferner eine Verwendung einer Dosiervorrichtung.
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Kleinteilige
Darreichungsformen von pharmazeutischen Präparaten, wie Pellets, Granulate oder
Extrudate, weisen gegenüber
Single-Unit-Formen, wie Tabletten, unter anderem die Vorteile auf, dass
die kleinpartikulären
Präparate
zum einen eine gleichmäßigere Verteilung
im Intestinaltrakt zeigen, was besonders wichtig bei Retardformen
ist, und zum anderen besser zu schlucken sind, wenn sie als Einzelpartikel
verabreicht werden. Des weiteren kann mit einer einzigen Darreichungsform
ein weiter Dosisbereich abgedeckt werden, in dem unterschiedliche
Mengen in entsprechenden Kapseln abgefüllt bzw. verabreicht werden.
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Üblicherweise
werden derartige kleinpartikuläre
pharmazeutische Präparate
in Kapseln aus Hartgelatine abgefüllt, die jedoch gegenüber der
Bulkware, d.h. den kleinpartikulären
pharmazeutischen Präparaten,
eine Reihe von Nachteilen besitzen. So muss der Wasseranteil von
Hartgelatinekapseln größer oder
gleich 10% sein, da die Hartgelatinekapseln ansonsten verspröden können, so
dass sie bereits im Packmittel oder beim Herausnehmen aus dem Packmittel
brechen. Dies kann bei feuchteempfindlichen Präparaten zu erheblichen Stabilitätsproblemen
führen,
woraus häufig
kurze Shelf-lifes resultieren.
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Da
die Relation zwischen der Präparatmenge
und der Kapselhülle
für verschiedene
Dosen unterschiedlich ist, muss für jede Dosis eine eigene aufwendige
Stabilitätsprüfung durchgeführt werden.
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Die
Kombination mehrerer kleinpartikulärer Präparate ist nur bedingt möglich, da
die unterschiedlichen Dosierungen, d.h. das Mischungsverhältnis zwischen
den einzelnen Präparaten,
vorab bereits festgelegt ist. Eine konventionelle Kombinationsform von
zwei Wirkstoffen, deren Einzelkomponenten in zwei bzw. drei Dosierungen
vorliegen, erfordert z.B. bereits sechs fixe Arzneimittelkombinationen.
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Aus
dem Stand der Technik ist bekannt, mit Hilfe von Dosiervorrichtungen
eine größere Menge eines
kleingranulierten pharmazeutischen Präparates in eine vorgegebene
Teilmenge abzumessen, welche anschließend beispielsweise an den
Patienten ausgegeben wird.
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So
offenbaren die
US 4,805,811 und
die EP-0 787 979 A1 jeweils eine gattungsgemäße Dosiereinrichtung mit einer
Kammer zur Aufnahme einer größeren Menge
eines kleingranulierten pharmazeutischen Präparates. An der Dosiereinrichtung
ist ein Drehschieber vorgesehen, an welchem mehrere Dosierkammern
mit vorgegebenen Volumina ausgebildet sind. Durch Drehen des Dosierschiebers
um eine vertikal ausgerichtete Achse wird aufeinander folgend jeweils
eine der Dosierkammern mit einer Teilmenge des in der Kammer enthaltenen
Präparates
befüllt
und beim Weiterdrehen des Dosierschiebers wieder entleert. Die Ausgangsöffnung der
mit dem zu dosierenden Präparat
befüllten
Kammer und die Auswurföffnung
für das
dosierte Präparat
sind in axialer Richtung versetzt zueinander angeordnet. Unterschiedliche
Dosierungen werden erreicht, in dem eine entsprechende Anzahl an
Teilmengen mit Hilfe des Drehschiebers aus der Kammer entnommen
wird.
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Durch
diese bekannten Dosiereinrichtungen soll insbesondere erreicht werden,
dass ältere
Menschen und Kinder oder Personen, denen das Schlucken größerer Tabletten
schwer fällt,
dosierte Mengen an leicht zu schluckenden kleinpartikulären Präparaten
abmessen und aufnehmen können.
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Aus
der EP-0 217 390 A2, der FR-2 380 536 sowie der FR-2 380 537 ist
jeweils eine Dosiervorrichtung bekannt, die mit einer mit einem
kleinpartikulären
pharmazeutischen Präparat
gefüllten
Kammer ausgestattet ist, aus der mit Hilfe einer an einem Schieber
ausgebildeten Dosierkammer bzw. einer Dosierspirale eine definierte,
konstante Teilmenge des Präparates
aus der Kammer entnommen werden kann.
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Des
weiteren sind aus der US-4,273,254, der
GB 1 316 174 , der US-4,237,884, der
WO 95/25050 oder der US-5,255,786 sogenannte Tablettenvereinzeler
bekannt, bei denen mehrere Tabletten in einer Kammer aufgenommen
und beispielsweise mit Hilfe eines Schiebers einzeln aus der Kammer
entnommen werden können.
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Aus
der
GB 1 511 107 ist
eine Mess- und Dosiervorrichtung zum Dosieren von körnigen Legierungen
oder Metall beschrieben, bei der das Volumen einer Dosierkammer
entsprechend einer definierten Teilmenge einstellbar ist. Dazu ist
in einem Dosierschieber ein Stempel beweglich und in vorgegebenen
Stellungen mit Hilfe eines keilförmigen
Nockens justierbar. Ähnliche
Dosiervorrichtungen sind aus der
GB
215 577 und der
GB 139
342 bekannt.
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Die
aus dem Stand der Technik bekannten Dosiervorrichtungen dienen dabei
der Dosierung unterschiedlichster Präparate für die unterschiedlichsten Verwendungszwecke.
Der Aufbau und die Auslegung der Dosiervorrichtung erfolgt in Abhängigkeit der
Konsistenz und Eigenschaften des zu dosierenden Präparates.
Die beschriebenen Ausführungen zeichnen
sich dabei durch einen komplexen Aufbau und zum Teil ein kompliziertes
Handling aus. Ferner bauen einige der Vorrichtungen aufgrund der
Prinzip bedingt erforderlichen großen Abstände zwischen der Übergabeöffnung aus
der mit dem zu dosierenden Präparat
befüllten
Kammer und der Ausgabeöffnung
für das
dosierte Präparat
sehr groß,
so dass diese gerade für
die manuelle Dosierung von pharmazeutischen Präparaten umständlich zu
handhaben sind. Dies gilt ferner auch für die konstruktive Umsetzung
der zum Teil vorgesehenen unterschiedlichen Möglichkeiten der Volumenänderung
der Dosierkammer und deren Bewegung zwischen der Befüll- und
Entleerstellung. Dazu sind jeweils unabhängig voneinander zu betätigende
Stelleinrichtungen für
die Dosiervolumeneinstellung und die Bewegung der Dosierkammer vorgesehen,
wobei zur Rückstellung
der Dosierkammer entsprechende Maßnahmen erforderlich sind,
die durch zusätzliche
Bauteile und zusätzlich
benötigten
Bauraum charakterisiert sind. Insbesondere wird eine automatische
Rückstellung nur
durch Betätigung
entgegen einer Vorspannkraft realisiert, wozu wiederum entsprechende
Mittel vorzusehen sind.
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Ausgehend
von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, eine
Dosiereinrichtung bzw. ein Verfahren zur Dosierung, vorzugsweise
Eigendosierung, kleinpartikulärer
pharmazeutischer Präparate
anzugeben, mit der bzw. mit dem eine patientenorientierte, individuell
und stufenlos anpassbare exakte Dosierung eines kleinpartikulären pharmazeutischen
Präparates
bzw. kleinpartikulärer pharmazeutischer
Präparate
möglich
ist, wobei die Dosiervorrichtung durch eine kompakte Bauweise und
ein einfaches Handling charakterisiert sein soll.
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Diese
Aufgabe wird durch eine Dosiereinrichtung mit den Merkmalen nach
Anspruch 1 gelöst. Eine
erfindungsgemäße Verwendung
der Dosiervorrichtung ist im Anspruch 30 angegeben.
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Eine
Dosiervorrichtung zur Dosierung kleinpartikulärer pharmazeutischer Präparate,
welche durch eine Erstreckung in Höhenrichtung und in Längsrichtung
charakterisiert ist, umfasst wenigstens eine Kammer zur Aufnahme
einer größeren Menge des
Präparates
und eine Dosiereinheit, umfassend einen wenigstens eine Dosierkammer
zur Aufnahme einer definierten Teilmenge des Präparates aufweisenden Drehschieber,
wobei die Dosierkammer zwischen einer Füllstellung, in der sie mit
Präparat
aus der Kammer zu befüllen
ist, und einer Abgabestellung, in der das Präparat aus der Dosierkammer
aus der Dosiervorrichtung auszugeben ist, beweglich ist. Die Dosierkammer
ist um eine Drehachse zumindest zwischen der Befüll- und Entleerstellung drehbar
gelagert und weist eine Aufnahmeöffnung
für das
zu dosierende Präparat,
welche in der Befüllstellung
mit einer mit der Kammer wenigstens mittelbar gekoppelten oder diese
bildenden ersten Übergabeöffnung fluchtet,
auf und eine Abgabeöffnung
für das
dosierte Präparat,
weiche in der Abgabestellung mit einer mit einer Ausgabeöffnung aus
der Dosiervorrichtung wenigstens mittelbar verbundenen oder diese
bildenden weiteren zweiten Übergabeöffnung fluchtet.
Die Übergabeöffnungen
sind in Höhenrichtung
der Dosiervorrichtung in vertikaler Richtung zueinander versetzt
angeordnet. Erfindungsgemäß ist die
Drehachse in vertikaler Richtung zwischen den beiden Übergabeöffnungen
angeordnet und erstreckt sich parallel oder geneigt zur Längsrichtung
wenigstens einer der Übergabeöffnungen,
d.h. in einem Winkel zur Höhenrichtung.
Das Volumen der Dosierkammer zur Vorgabe der aus der Dosiervorrichtung
abzugebenden definierten Teilmenge des Präparates ist einstellbar. In
den Zwischenstellungen zwischen Befüll- und Entleerstellung fungiert
der Drehschieber als Sperreinrichtung zwischen den beiden Übergabeöffnungen,
d.h. bei Verdrehen von der Befüll-
zur Entleerstellung wird ein direkter Durchtritt des Präparates zwischen
den Übergabeöffnungen
von der Kammer zur Ausgabeöffnung
aus der Dosiervorrichtung vermieden. Dadurch ist es möglich, zum
einen eine exakte Dosierung des Präparates mit Hilfe der Dosierkammer
selbst, und nicht wie bisher üblich,
durch mehrfaches Befüllen
und Entleeren einer verhältnismäßig kleinen
Dosierkammer, vorzunehmen und zum anderen die Verschiebewege für die Dosierkammer,
die zumindest einem Kreisbogensegment entsprechen, sehr kurz zu
halten, was in Analogie auch für
die Anordnung der Übergabeöffnungen
und deren Abstände
zueinander gilt, wodurch die Dosiervorrichtung sehr kompakt gehalten
werden kann. Des Weiteren ist aufgrund der Anordnung zwischen den Übergabeöffnungen
und der im wesentlichen horizontalen Ausrichtung der Drehachse eine
einfache Führung
von Verstelleinrichtungen zur Volumenänderung in der Dosierkammer
möglich, unabhängig von
der Lage der Kammer. Diese können
leicht zugänglich
ausgeführt
sein.
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Durch
die Einstellbarkeit der Dosierkammer ist es möglich, eine patientenorientierte
individuelle Anpassung der Dosen, zum Beispiel bei einer Dosierung
des Präparates
bezogen auf das Körpergewicht oder
bei einer Anpassung der Dosis an diurnale Bedürfnisse, vorzunehmen. Des weiteren
kann die Dosis des Präparates über einen
längeren
Einnahmezeitraum individuell angepasst werden, so dass Präparate,
die beispielsweise in einer Anfangsphase in größeren Dosen eingenommen werden
müssen, über den
Einnahmezeitraum gezielt verringert werden können. Ebenso können Patienten
anfangs niedrige Dosen allmählich
auf die therapeutisch notwendige Dosis steigern, um so die Verträglichkeit
zu verbessern. Von besonderem Vorteil ist diese Flexibilität der Dosierung
bei Kindern, da hierbei aufgrund der unterschiedlichen Körpergewichte
von wenigen kg bis ca. 70 kg eine Vielzahl von Dosisstärken notwendig
ist. Geeignete Ausführungsformen
der erfindungsgemäßen Dosiervorrichtung
gestatten die Dosierung pharmazeutischer Präparate z.B. im Bereich von
40–800
mg oder 0,4–8
g, vorzugsweise 50–750 mg,
oder 0,5–7,5
g.
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Weitere
Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung,
den Unteransprüchen
und den Figuren.
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Vorzugsweise
ist die Drehachse senkrecht zur Höhenrichtung, d.h. in Längsrichtung
ausgerichtet bzw. in einer horizontalen Ebene verlaufend angeordnet.
Die Höhenrichtung
beschreibt dabei in Standlage der Dosiervorrichtung betrachtet die
Vertikalrichtung. Diese Anordnung erlaubt ein besonders leichtes
Handling einer derartigen Dosiervorrichtung, da die Standlage auch
der üblicherweise
gehandhabten Bedienlage entspricht. Generell wird unter Höhenrichtung
die Erstreckung der Dosiervorrichtung in vertikaler Richtung und
unter Längsrichtung
die Erstreckung in axialer Richtung, insbesondere in der entsprechenden
Axialschnittebene verstanden.
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Der
Drehschieber ist im Grundkörper
der Dosiervorrichtung in Längsrichtung
geführt
und vorzugsweise gegen Verschiebung in axialer Richtung gesichert
und in Umfangsrichtung zumindest unter Krafteinwirkung drehbar gelagert.
Der Grundkörper weist
dazu in Abhängigkeit
seiner Ausgestaltung als einteilige Baueinheit oder mehrteilige
Baueinheit zur Gewährleistung
der Montage einen zumindest einseitig offenen Führungskanal auf, vorzugsweise
jedoch in Form einer Durchgangsöffnung-
bzw. einen sich über
die gesamte Erstreckung erstreckenden Kanal, der zumindest im Bereich
der Einbaulage der aufzunehmenden Dosierkammer durch kreisrunde Querschnitte
charakterisiert ist. Die Geometrie der Führungsöffnung im Bereich der Erstreckung
der Dasierkammer in Längsrichtung
entspricht dabei dem Querschnittsverlauf der Dosierkammer über deren Erstreckung
in Längsrichtung
vorzugsweise unter Bildung einer Spaltdichtung in Umfangsrichtung
zwischen den Übergabeöffnungen.
Dadurch wird gewährleistet,
dass beim Verdrehvorgang des Drehschiebers und damit der Dosierkammer
kein dosiertes Präparat
unerwünscht
aus der Dosierkammer austreten kann.
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Die
axiale Sicherung erfolgt über
entsprechende Anschläge
für den
Drehschieber und/oder die mit diesen gekoppelten Elemente im Führungskanal
bzw. den diesen bildenden Grundkörper
und/oder entsprechende form- oder kraftschlüssig wirkende Mittel, beispielsweise
Klemm-, Schnapp-, Rast- oder Bajonettverbindungen.
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Bezüglich der
Anordnung der Drehachse gegenüber
den Übergabeöffnungen
in Längsrichtung betrachtet
und der Ausrichtung der Drehachse gegenüber der Höhenrichtung ergeben sich im
wesentlichen zwei Möglichkeiten:
- a) die Drehachse ist parallel zur Längsachse
der ersten und zweiten Übergabeöffnung angeordnet;
- b) die Drehachse ist geneigt zur Längsachse der ersten und zweiten Übergabeöffnung angeordnet.
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Im
Fall a) ist die Dosierkammer in Längsrichtung der Drehachse über ihre
Erstreckung in Längsrichtung,
d.h. über
deren Erstreckung parallel zur Drehachse betrachtet durch einen
konstanten Querschnitt charakterisiert. Bei Ausführungen gemäß b) ist die Dosierkammer in
Längsrichtung
der Drehachse über
ihre Erstreckung in Längsrichtung
durch eine Querschnittsänderung
charakterisiert. welche stetig erfolgt. Die Ausgestaltung der Dosierkammern
bedingt die erforderliche Versteileinrichtung, welche im Fall b)
zur Vermeidung sprunghafter Absätze
in der Dosierkammerwandung nur über
in die Dosierkammer einschiebbare Einschubelemente realisiert werden
kann, um einen unerwünschten
Austritt von dosiertem Präparat
zwischen der Befüll-
und Entleerstellung zu vermeiden und in den Zwischenstellungen zwischen
Befüll-
und Entleerstellung eine Spaltdichtung zwischen Dosierkammer und
Umgebung zu gewährleisten.
Die Dosierkammer begrenzenden Wände
sind bei Ausführung
b) vorzugsweise ortsfest. Bei Ausführung der Dosierkammer mit
konstantem Querschnitt in Längsrichtung
kann eine Volumenänderung
sowohl durch eine Verschiebung eines, die Dosierkammer bildenden
Wandbereiches als auch durch verschiebbare Einschubelemente, beispielsweise
Keilelemente erfolgen.
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Die
Drehachse kann dabei horizontal, d.h. quer zur Höhenrichtung oder geneigt gegenüber der Horizontalebene
angeordnet sein. Eine Ausrichtung in Vertikalrichtung, d.h. Höhenrichtung
in der Standlage der Dosiervorrichtung ist ausgeschlossen.
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Bezüglich der
Anordnung von erster und zweiter Übergabeöffnung zueinander bestehen ebenfalls
eine Vielzahl von Möglichkeiten.
Diese sind zumindest in einem Winkelbereich von einschließlich 20° bis 220°, vorzugsweise
90° bis
200° zueinander versetzt
angeordnet. Die Anordnung erfolgt je nach Anbindung an die Kammer
und die Ausgabeöffnung aus
der Dosiervorrichtung, welche ebenfalls im Grundkörper eingearbeitet
sind. Gemäß einer
besonders vorteilhaften Ausgestaltung sind die erste und zweite Übergabeöffnung in
einem Winkel von 180° zueinander
versetzt angeordnet und in einer vertikalen Ebene, frei von einem
Versatz in axialer Richtung. D.h. beide sind übereinander angeordnet. Der
Dosiervorgang, einschließlich
Abgabe des Präparates ist
dann durch eine halbe Drehung des Drehschiebers um die Drehachse
charakterisiert. Um eine magazinartige Dosierung, d.h. eine in gleichen
Verdrehwinkel-Abständen
hintereinander mögliche
Dosierung vornehmen zu können,
sind vorzugsweise gemäß einer
besonders vorteilhaften Ausführung
bei Ausführung
mit um 180° versetzt
angeordneten Übergabeöffnungen
wenigstens zwei um 180° zueinander
versetzt angeordnete, d.h. bezüglich
der Drehachse symmetrisch angeordnete Dosierkammern vorgesehen.
Ein Verdrehen der ersten Dosierkammer von der Befüll- zur
Entleerstellung bewirkt gleichzeitig ein Verdrehen der zweiten Dosierkammer
von der Entleerstellung zur Befüllstellung.
Bei dieser Ausführung
kann eine in Längsrichtung
besonders kompakte Dosiervorrichtung gestaltet werden, da auch alle
Anschlussöffnungen
oder Kanäle
an die Übergabeöffnungen
in vertikaler Richtung verlaufen bzw. ausgerichtet werden können. Ferner
ist eine Verdrehung um 180° für den Nutzer
gut handhab- und fühlbar.
Durch das Vorsehen weiterer zwei Dosierkammern mit 90° Versatz
zu den bestehenden Dosierkammern kann der Verdrehwinkel um die Hälfte verkürzt werden.
Ferner kann aufgrund der ständig nachrückenden
Dosierkammern auf Verstellmechanismen zur Zurückstellung der Dosierkammer
verzichtet werden.
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Vorzugsweise
werden bei Vorsehen einer Mehrzahl von Dosierkammern diese jeweils
paarweise symmetrisch bezogen zur Drehachse angeordnet, wobei der
Winkel zwischen zwei in Umfangsrichtung nebeneinander angeordneten
Dosierkammern jeweils konstant ist und dem Verdrehwinkel zwischen Befüll- und
Entleerstellung entspricht. Der Verdrehwinkel ist dabei durch die
entsprechende Anordnung der Übergabeöffnungen
derart gewählt,
dass dieser multipliziert mit der Anzahl der Dosierkammern 360° ergibt.
In diesem Fall bewirkt jede Verdrehbewegung einer Dosierkammer von
einer Befüll-
zu einer Entleerstellung ein Verdrehen einer weiteren Dosierkammer
aus einer nicht wirksamen Stellung in die Befüllstellung. Derartige Ausführungen
sind insbesondere zur magazinartigen Dosierung und Abgabe von dosiertem
Präparat
geeignet, welche sich durch kurze Dosierzeiten und die rasche Aufeinanderfolge
von Dosiermengenabgaben auszeichnet.
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Unter
einem weiteren Aspekt der Erfindung ist das Volumen der Dosierkammer
vorzugsweise stufenlos einstellbar. Damit ist eine Eignung für unterschiedliche
Präparate,
Dosiermengen und einen breiten Anwendungsbereich gegeben.
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Die
Dosiereinheit umfasst zur Gewährleistung
der einzelnen Funktionen Dosierung und Abgabe des dosierten Präparates
eine Verstelleinrichtung zur Einstellung des Volumens der Dosierkammer, umfassend
wenigstens ein verschiebbar gelagertes Verstellelement zur Veränderung
des Volumens der Dosierkammer, welches über einen Verstellantrieb parallel
zur Drehachse hin und her beweglich ist und eine Verdreheinrichtung
zur Bewegung der Dosierkammer zwischen der Befüllstellung und der Abgabestellung.
Dabei bildet das Verstellelement entweder eine axial verschiebbare
Wand der Dosierkammer, ein Einschubelement zum Einschieben in die Dosierkammer
zur Verringerung des Volumens oder ist mit diesen Elementen zumindest
unter Bildung einer baulichen Einheit verbunden.
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Die
Verstelleinrichtung kann vielgestaltig ausgeführt sein. Entscheidend ist,
dass eine beliebige Sollvorgabe in Form einer beliebigen durch den Anwender
vorgegebenen Größe, welche
die erforderliche Dosiermenge wenigstens mittelbar charakterisiert,
beispielsweise eine Winkelvorgabe, ein Verschiebeweg oder eine Drehbewegung
in eine entsprechende translatorische Bewegung des Verstellelementes
umgesetzt wird. Vorzugsweise wird als Verstelleinrichtung ein Spindelantrieb
genutzt, dessen Antrieb in Form eines zylindrischen Verstellantriebes, insbesondere
Verstellrades um einen der gewünschten
Volumenänderung
entsprechenden Winkel verdreht wird und diese Drehbewegung in eine
translatorische Bewegung am Verstellelement umgesetzt wird. Der
Verstellantrieb in Form des Verstellrades ist dazu koaxial zur Drehachse angeordnet
und als hülsenartiges
Element ausgeführt,
welches den Drehschieber in Umfangsrichtung und wenigstens teilweise
in axialer Richtung umschließt.
Das Verstellrad ist in axialer Richtung vorzugsweise fixiert. Im
einfachsten Fall durch einen Anschlag am Grundkörper, insbesondere der Führungsöffnung für den Drehschieber
und/oder den Drehschieber selbst. Das Verstellrad ist für die Funktion
der Einstellung der Volumenänderung
frei von einer drehfesten Verbindung mit dem Drehschieber. Das Verstellrad
ist jedoch über eine
form- und/oder kraftschlüssige Verbindung
mit dem Verstellelement verbunden. Bei Ausführung der Verstelleinrichtung
als Spindelantrieb erfolgt die Kopplung über ein entsprechendes Gewinde,
vorzugsweise ein Trapezgewinde, welches jeweils an einem einen Innenumfang
und an einem einen Außenumfang
bildenden Teilbereich von Verstellrad und Verstellelement angeordnet
ist. Im Hinblick auf eine besonders kompakte und einfach montierbare
Bauweise sind die entsprechenden Mitnahmeelemente am Innenumfang
des Verstellantriebes und am Außenumfang
des Verstellelementes vorgesehen. Bei Ausführung mit Gewinde und mehreren
Verstellelementen, welche in unterschiedlichen Dosierkammern wirksam
werden, ist bei Anordnung der Mitnahmeelemente in Form von Gewindebereichen
an den Verstellelementen die Gewindesteigung mit zu berücksichtigen.
D.h., dass einander in Umfangsrichtung benachbart angeordnete Verstellelemente
bei gleicher Grundgeometrie und gleicher Grundposition gegenüber der
jeweiligen Dosierkammer in Längsrichtung
sich hinsichtlich der Anordnung der Mitnahmeelemente unterscheiden.
Diese sind in axialer Richtung um den dem Winkel zwischen den beiden
Dosierkammern entsprechenden Steigungsanteil des Gewindes versetzt
angeordnet. Andernfalls wären bei
identisch ausgeführten
Verstellelementen diese in unterschiedlichen Positionen einzubauen,
was jedoch eine Verringerung des tatsächlich von allen Dosierkammern
nutzbaren Volumenänderungsbereiches
zur Folge hätte.
Vorzugsweise wird daher zur Gewährleistung
der gleichzeitigen Einstellung aller Dosierkammern die erst genannte
Möglichkeit
gewählt.
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Um
die Dosierung vornehmen zu können, wird
bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dosiervorrichtung
vorgeschlagen, am Dosierelement einen Stempel vorzusehen, der am
Dosierelement verschiebbar gelagert ist und dessen Stempelkopf zur
Veränderung
des Volumens der Dosierkammer in dieser hin und her beweglich ist.
Dieser Stempel bildet das Verstellelement. Durch den Spindelantrieb
ist es möglich,
das Volumen der Dosierkammer von außen ohne großen Aufwand
stufenlos einzustellen. Des Weiteren ist es möglich, durch Vorsehen einer
Skala am Verstellrad die Position des Stempels außen anzuzeigen,
so dass eine sehr exakte Dosierung des Präparates mit hoher Wiederholrate
möglich
ist. Die Skala kann beispielsweise eine Relation zwischen dem Körpergewicht
und der Dosis des Präparates
angeben.
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Auch
die Verdreheinrichtung umfasst einen Antrieb, der mit dem Drehschieber
drehfest verbindbar ist und bei Verdrehung eine Verdrehung des Drehschiebers
bewirkt. Der Antrieb wird im einfachsten Fall von einem Betätigungselement
in Form eines Verdrehrades, welches manuell betätigbar ist, gebildet. Dieses
ist hülsenartig
ausgeführt,
wobei das Verdrehrad den Drehschieber in Umfangsrichtung und teilweise
in axialer Richtung umschließt.
Zur Verdrehung ist das Verdrehrad form- und/oder kraftschlüssig mit
dem Drehschieber verbindbar. Vorzugsweise sind Drehschieber, Verdreheinrichtung
und Verstelleinrichtung im Sinne einer kurzen Bauweise koaxial zur
Drehachse und mit geringem Versatz zueinander in Längsrichtung
angeordnet.
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Gemäß einer
besonders vorteilhaften Ausführung
wird das Betätigungselement
der Verstelleinrichtung von der Verdreheinrichtung gebildet. In
diesem Fall fungiert das Verdrehrad als Portionierrad, welches zwei
Funktionen unabhängig
voneinander übernehmen
kann. Diese werden durch zwei Funktionsstellungen charakterisiert,
wobei das Portionierrad zwischen diesen in Längsrichtung verschiebbar ist.
Das Portionierrad ist in Längsrichtung
dazu gegenüber
der Verstelleinrichtung und dem Drehschieber axial verschiebbar.
In der ersten Funktionsstellung sind das Verstellrad der Verstelleinrichtung
und das Portionierrad drehfest miteinander verbunden, wobei die
Verbindung frei von einer drehfesten Verbindung zwischen dem Portionierrad
und Drehschieber ist. In der zweiten Funktionsstellung sind das
Verstellrad, das Portionierrad und der Drehschieber drehfest verbunden.
Dies bietet den Vorteil, dass die Verdrehbewegung des Drehschiebers
frei von einer Relativbewegung des Verstellrades oder Verstellelementes
gegenüber
diesem ist. Das Verstellrad und damit das Verstellelement werden
zur Verschiebung der Dosierkammer quasi festgestellt.
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Vorzugsweise
sind die einzelnen Elemente-Drehschieber, Portionierrad und Verstellrad
in den Funktionsstellungen in axialer Richtung gegeneinander gesichert.
Die Sicherung ergibt sich dabei zum einen durch die Ausgestaltung
und das Zusammenwirken der Elemente selbst und ferner durch zusätzliche,
vorzugsweise formschlüssige
Mittel, die zumindest in den beiden Funktionsstellungen die Lage
von Portionierrad und Verstellrad zueinander in axialer Richtung
fixieren. Zur Realisierung der Verbindung weist das Portionierrad
im einfachsten Fall am Innenumfang eine in Längsrichtung ausgerichtete Verzahnung
auf, die mit dazu komplementären
Verzahnungsbereichen am Verstellrad und dem Drehschieber in Eingriff
bringbar ist.
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Gemäß einer
Weiterentwicklung ist mit der Dosiervorrichtung ein das pharmazeutische
Präparat enthaltender
Vorratsbehälter
lösbar
verbindbar, der die Kammer mit dem Präparat befüllt. Die Verwendung eines separaten
Vorratsbehälters
hat den Vorteil, dass während
der Lagerzeit die Bulkware in dichten Packmitteln – falls
sinnvoll mit Trockenstopfen – absolut
trocken verpackt werden kann, d.h. Stabilitätsprobleme aufgrund von Feuchte
werden verhindert. Erst bei Anbruch des Arzneimittels wird die Dosiervorrichtung
auf den Vorratsbehälter
aufgesetzt, so dass die weitere Stabilität des Präparates nur für die Verbrauchsdauer
(Tage bis wenige Wochen) gewährleistet
sein muss. Bei einer Unterbrechung der Einnahme kann die Dosiervorrichtung
auch wieder durch den Stopfen ersetzt werden, wodurch wieder ein
dichtes Packmittel erreicht wird. Ferner muss eine Stabilitätsprüfung für die Bulkware
nur für
die längste Gebrauchsdauer
mit der Dosiervorrichtung, d.h. für die niedrigste Dosierung,
vorgenommen werden. Über
einen Adapter kann eine Kompatibilität zu einer Vielzahl von Vorratsbehälterausführungen
gewährleistet
werden.
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Häufig werden
mehrere kleinpartikuläre
Präparate
miteinander kombiniert in einer Hartgelkapsel abgefüllt, wobei
zwischen den Präparaten
ein definiertes Mischungsverhältnis
bestehen muss, dass sich durch die Dosierung der Präparate ergibt.
Bei derartigen Kombinationen können
jedoch Kompatibilitätsprobleme
auftreten. So sind bei Präparatkombinationen
nur fixe Kombinationen möglich,
d.h. wenn zum Beispiel die Präparate
A und B einer Kombination in jeweils drei Dosierungen verabreicht
werden, ergeben sich neun mögliche
fixe Kombinationen. Bei bestimmten Präparatkombinationen sind jedoch
nur wenige mögliche
fixe Kombinationen erwünscht,
so dass Probleme bei der Dosierung entstehen können. Um auch mehrere Präparate miteinander
kombiniert dosieren zu können,
wird bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dosiervorrichtung
vorgeschlagen, an der Dosiervorrichtung zumindest eine weitere Kammer
zur Aufnahme eines weiteren kleinpartikulären pharmazeutischen Präparates
vorzusehen, aus der durch die Abgabeöffnung eine Teilmenge des weiteren
Präparates
abzugeben ist. Hierdurch ist es möglich, entsprechend der Anzahl
der zusätzlichen
Kammern verschiedene Präparate
in einem Arbeitsvorgang einzeln zu dosieren und im richtigen Verhältnis miteinander
zu vermischen.
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Bei
diesem Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Dosiervorrichtung
wird ferner vorgeschlagen, eine weitere Dosiereinheit für das weitere Präparat mit
einer weiteren Dosierkammer vorzusehen, die in der Füllstellung
zum Befüllen
mit dem weiteren Präparat
mit einer Kammeröffnung
der weiteren Kammer verbunden ist und die in der Abgabestellung oder
einer Zwischenstellung des Dosierelementes mit einer Abgabenöffnung zur
Abgabe des weiteren Präparates
oder der Abgabeöffnung
für das
erste Präparat
verbunden ist. In diesem Fall sind beide Dosiereinheiten vorzugsweise
hinsichtlich der Verdrehwinkel der Dosierkammern identisch aufgebaut
und die Drehschieber sind auf einer gemeinsamen Drehachse gelagert
und drehfest miteinander verbunden. Beide Drehschieber können auch
ein gemeinsames Grundelement nutzen, dem dann die jeweiligen Verstellelemente,
Verstell- und Verdreheinrichtungen der einzelnen Dosiereinheiten
an den Endbereichen zugeordnet sind. Auf diese Weise können durch
eine einzige Bewegung der miteinander über die Drehschieber gekoppelten
Dosiereinheiten die Präparate dosiert
und miteinander gemischt werden. Alternativ ist auch denkbar, für jede Kammer
eine eigene auch hinsichtlich der Verdrehbewegung autarke Dosiereinheit
vorzusehen.
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Des
weiteren ist es denkbar, aus Sicherheitsgründen eine Kindersicherung an
der Dosiervorrichtung vorzusehen, die eine ungewollte Betätigung insbesondere
des Dosierschiebers oder Drehschiebers durch Kinder verhindert.
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Als
Werkstoffe für
die Herstellung der erfindungsgemäßen Dosiervorrichtung wird
vorzugsweise ein Kunststoffmaterial eingesetzt, das zur Herstellung
dünnwandiger
Spritzgussteile verwendet werden kann. Bevorzugt sind hierbei insbesondere Kunststoffe,
aus denen sich keine Weichmacher oder andere flüchtige Bestandteile herauslösen, um
somit eine Verunreinigung des Arzneimittels zu vermeiden. In besonderen
Fällen
kann es nützlich
sein, ein Kunststoffmaterial einzusetzen, das autoklavierbar ist.
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Auf
diese Weise wird unter anderem verhindert, dass das in der Kammer
der Dosiereinrichtung enthaltene Präparat von außen her
verunreinigt wird, da die Dosiereinrichtung bei sich in der Füllstellung befindlichem
Dosierelement nach außen
hin abgeschlossen ist.
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Die
erfindungsgemäße Verwendung
einer Dosiervorrichtung zur Dosierung kleinpartikulärer pharmazeutischer
Präparate
nach einem der Ansprüche
1 bis 29 ist durch die Verwendung zur Eigendosierung durch einen
Benutzer unmittelbar vor Einnahme des Präparates charakterisiert.
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Die
erfindungsgemäße Lösung wird
nachfolgend anhand von Figuren erläutert. Darin ist im Einzelnen
folgendes dargestellt:
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1a verdeutlicht
in einer Perspektivansicht eine besonders vorteilhafte Ausführung einer erfindungsgemäß gestalteten
Dosiervorrichtung;
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1b verdeutlicht
eine Schnittdarstellung gemäß 1a in
der X-Y-Ebene;
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1c verdeutlicht
eine Ansicht auf die Unterseite der Dosiervorrichtung;
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2a verdeutlicht
eine Dosiervorrichtung gemäß 1 im Axialschnitt;
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2b verdeutlicht
anhand eines Ausschnittes aus 2a die
detaillierte Ausführung
der Verstell- und Verdreheinrichtung;
-
3a verdeutlicht
in einer Schnittdarstellung ein Verstellrad;
-
3b verdeutlicht
eine Ansicht des Verstellrades in Längsrichtung;
-
4a und 4b verdeutlichen
anhand zweier Ansichten den Drehschieber;
-
5 verdeutlicht
das Portionierrad in einem Axialschnitt;
-
6a und 6b verdeutlichen
in schematisiert vereinfachte Darstellung mögliche Anordnungen der Drehachse;
-
7 verdeutlicht
eine Ausführung
mit parallel geschalteten Dosiereinheiten.
-
In
den 1 und 2 ist
eine besonders kompakte Ausführung
einer erfindungsgemäß gestalteten
Dosiervorrichtung 1 zur Abgabe einer definierten Teilmenge
eines kleinpartikulären
pharmazeutischen Präparates
dargestellt. 1a verdeutlicht anhand einer
Perspektivansicht, die 1b anhand einer Schnittdarstellung,
die 1c anhand einer Ansicht und die 2a und 2b anhand
eines Axialschnittes den Grundaufbau und die Funktion dieser Dosiervorrichtung 1.
Dargestellt ist die Standlage, welche der bevorzugten Funktionslage
bei Handhabung der Dosiervorrichtung 1 entspricht. Diese
ist durch eine Erstreckung in Höhenrichtung
und eine Erstreckung in Längsrichtung
charakterisiert. Die Dosiervorrichtung 1 umfasst einen
Grundkörper 2,
welcher mit einem Vorratsbehälter 3 im
dargestellten Fall direkt oder hier nicht dargestellt unter Zwischenschaltung
eines Adapters lösbar
verbindbar ist und eine wenigstens eine Dosierkammer 4 aufweisende Dosiereinheit 5,
welche einen Drehschieber 6 umfasst. Der Drehschieber 6 ist
um eine die Drehachse A bildende Achse drehbar gelagert. Die Drehachse
A verläuft
in dieser Lage der Dosiervorrichtung 1 in einem Winkel,
vorzugsweise senkrecht zu einer Vertikalebene, welche senkrecht
zur Axialschnittebene in 2 ausgerichtet
ist. Die Ausführung
gemäß der 1 und 2 beinhaltet
zwei, symmetrisch bezogen auf die Drehachse A angeordnete Dosierkammern. Diese
sind mit 4 und 4' bezeichnet.
Die einzelne Dosierkammer 4 und 4' ist im Grundkörper 2 drehbar zwischen
einer ersten Funktionsstellung, welche einer Befüllstellung entspricht, in der
sie mit Präparat aus
einer im Grundkörper 2 oder
im Vorratsbehälter 3 angeordneten
Kammer 7 zu befüllen
ist, und einer zweiten Funktionsstellung, welche der Abgabestellung
entspricht, in der das Präparat
aus der Dosierkammer 4, 4' aus der Dosiervorrichtung 1 auszugeben
ist, gelagert. Dazu weist der Grundkörper 2 einen Führungskanal 8,
vorzugsweise in Form einer Durchgangsöffnung 9 auf, in welchem
der Drehschieber 6 drehbar angeordnet ist. Dieser erstreckt
sich in Längsrichtung
der Dosiervorrichtung 1. Der Drehschieber 6 ist
dabei in Einbaulage hinsichtlich seiner Lage in Längsrichtung
vorzugsweise gesichert. Die Sicherung erfolgt im einfachsten Fall über formschlüssige Elemente,
welche gleichzeitig eine Verdrehung in Umfangsrichtung nur unter
Aufbringung einer vordefinierten Kraft erlauben; vorzugsweise kann
die Sicherung aber auch durch eine Nut in Grundkörper 2 und eine entsprechende
Noppe im Drehschieber 5 gesichert werden.
-
Der
Grundkörper 2 kann
hinsichtlich der den Außenumfang
beschreibenden Geometrie unterschiedlich ausgeführt sein. Vorzugsweise ist
dieser in einer Ansicht von oben durch eine für die manuelle Dosierung gut
in der Hand liegende zylindrische Form charakterisiert. Die in vertikaler
Richtung bezogen auf die Standlage ausgerichtete Mittenachse ist mit
M2 bezeichnet. Von der Oberseite des Grundkörpers 2 steht ein
umlaufender Bund 12 ab. Dieser kann sich je nach geforderter
Verbindungsart zwischen Vorratsbehälter 3 und Grundkörper 2 parallel oder
hier nicht dargestellt in einem Winkel zur Mittenachse M2 des Grundkörpers 2 erstrecken.
Auf den umlaufenden Bund 12 kann ein Vorratsbehälter 3 für das pharmazeutische
Präparat
mit seiner Behälteröffnung 17 lösbar aufgesteckt
werden.
-
Im
Grundkörper 2 ist
ausgehend von dessen Oberseite, d.h. der zum anzuschließenden Vorratsbehälter 3 ausgerichteten
Stirnseite 13 eine sich symmetrisch bezüglich der Mittenachse M2 des Grundkörpers 2 zur
Unterseite 19 des Grundkörpers 2 hin trichterförmig verjüngende Kammer,
welche der Kammer 7 entspricht, ausgebildet. Die sich vorzugsweise
symmetrisch verjüngende
Kammer 7 geht in eine erste Übergabeöffnung 15 über, welche
in den quer zur Mittenachse M2 des Grundkörpers 2 bzw. der Dosiervorrichtung 1 verlaufenden
Führungskanal 8 für den Drehschieber 6 mündet. Durch
den symmetrischen Aufbau der Kammer 7 wird erreicht, dass
die Übergabeöffnung 15 mit
geringem radialen Abstand zur Wand des Grundkörpers 2 verläuft und
trotzdem eine gleichmäßige Zufuhr
von Präparat
aus der Kammer 7 zur Dosierkammer 4, 4' in der Befüllstellung gewährleistet
wird. Die Übergabeöffnung 15 ist
im dargestellten Fall als Langloch 16 ausgeführt, wobei dieses
in seiner Längsrichtung
parallel zur Längsrichtung
des Führungskanals 8 verläuft und
in der Befüllstellung
mit einer Aufnahmeöffnung 24, 24' der Dosierkammer 4, 4' fluchtet. An
der die Unterseite 19 bildenden Stirnseite 18 des
Grundkörpers 2 ist
eine Abgabeöffnung 20 ausgespart,
welche in Längsrichtung des
Führungskanals 8 ausgerichtet
ist, dass heißt, parallel
zur Drehachse A verläuft
und mit einer zweiten Übergabeöffnung 21,
die mit der Dosierkammer 4, 4' in der Entleerstellung, insbesondere
der Abgabeöffnung 25, 25' der Dosierkammer 4, 4' fluchtet, verbunden
ist oder diese bildet. Die zweite Übergabeöffnung 21 ist mit
der Ausgabeöffnung 20 der
Dosiervorrichtung 1 verbunden oder bildet diese. Diese mündet in
den Führungskanal 8.
Erste Übergabeöffnung 15,
zweite Übergabeöffnung 21 und
Drehachse A sind parallel zueinander und in vertikaler Richtung übereinander
angeordnet. Beide Übergabeöffnungen 15, 21 sind
dabei vorzugsweise frei von einem Versatz in Längsrichtung zueinander angeordnet.
In den Führungskanal 8 ist
der Drehschieber 6 eingesetzt, welcher in Längsrichtung
des Kanals 8 vorzugsweise hinsichtlich seiner Lage fixiert,
in Umfangsrichtung jedoch drehbar ist. Die Aufnahmeöffnungen 24, 24' und die Abgabeöffnungen 25, 25' der Dosierkammern 4, 4' werden dabei
von der gleichen, d.h. einer gemeinsamen Öffnung gebildet. Die Innenkontur
des Führungskanals 8 ist
der Form des Drehschiebers 6 zumindest im Bereich der Erstreckung
der Dosierkammern 4, 4' in Längsrichtung und den erforderlichen Lagerstellen
angepasst. Der Drehschieber 6 trägt die um 180° zueinander
versetzt angeordneten Dosierkammern 4, 4' und wirkt gleichzeitig
als Absperrelement zwischen der Übergabeöffnung 15 und
der Übergabeöffnung 21 zur
Vermeidung des ungehinderten und undosierten Durchtritts von Präparaten aus
der Kammer 7 zur Ausgabeöffnung 20. Der Übergang
erfolgt immer unter Zwischenschaltung der Dosierkammer 4 bzw. 4'. Der Drehschieber 6 umfasst ein,
die Wände 11 der
Dosierkammer 5 zumindest teilweise bildendes Grundelement 10,
welches im Grundkörper 2 drehbar
gelagert ist.
-
Das
Grundelement 10 ist im dargestellten Fall bezüglich zweier
Ebenen, die jeweils durch die Drehachse A und einer Senkrechten
zu dieser beschreibbar sind, wobei eine der Ebenen mit der Axialschnittebene
zusammenfällt,
symmetrisch aufgebaut und bildet jeweils die in Längsrichtung
verlaufenden Wandbereiche 11.1, 11.2, einen in
Umfangsrichtung verlaufenden Wandbereich 11.3, der die
Dosierkammer 4 in axialer Richtung, d.h. Längsrichtung begrenzt
und einen, die Dosierkammer 4 in der Befüllstellung
in vertikaler Richtung gegenüber
der zweiten Übergabeöffnung 21 begrenzenden
Wandbereich 11.4 der Dosierkammer 4 bzw. in Analogie die
Wandbereiche 11.1', 11.2', 11.3' und 11.4' der Dosierkammer 4'. Die jeweils
in der Befüllstellung
zur Übergabeöffnung 15,
d.h. zur Kammer 7 gerichteten Flächenbereiche 11.4 und 11.4' übernehmen
auch die Sperrfunktion zur Verhinderung des direkten Durchtritts
von Präparaten
aus der Übergabeöffnung 15 zur
Ausgabeöffnung 20.
Diese Wandbereiche werden im einfachsten Fall durch Einarbeitung
von entsprechenden Ausnehmungen in das Grundelement 10,
insbesondere in Form von in Längsrichtung verlaufenden
Schlitzen 22, 22' in
das Grundelement 10 des Drehschiebers 6 in dessen
Längsrichtung ausgebildet,
die sich annähernd über die
gesamte Länge
des Drehschiebers 6 erstrecken, jedoch an zumindest einem
Ende in Längsrichtung
geschlossen ist. Bezüglich
der Ausführung
des Drehschiebers 6 wird auf die 3a und 3b verwiesen.
Der Drehschieber 6 ist dabei derart in den Führungskanal 8 eingesetzt,
dass jeweils in der Füllstellung
der einzelnen Dosierkammern 4, 4' der jeweilige Schlitz 22, 22' an seiner offenen
Oberseite, welche die Aufnahmeöffnung 24, 24' der Dosierkammer 4, 4' bildet, mit
der Übergabeöffnung 15 verbunden
ist bzw. fluchtet. Die Dosierkammern 4, 4' in axialer
Richtung begrenzenden Wandbereiche 11.5 und 11.5' sind verstellbar und
werden vorzugsweise von Stempeln 23, 23' gebildet, die
jeweils in den Schlitzen 22, 22' verschieblich aufgenommen werden.
Die Änderung
des Volumens der einzelnen Dosierkammer 4, 4' erfolgt dabei durch
die axiale Verschiebung der Stempel 23, 23' parallel zur
Drehachse A, d.h. in Längsrichtung
des Drehschiebers 6. Die Stempel 23, 23' sind in den Schlitzen 22, 22' geführt. Die
das Volumen der Dosierkammer 4,4' bestimmende Position der Wandbereiche 11.5, 11.5' wird über eine
Verstelleinrichtung 26 zur Volumeneinstellung eingestellt.
Die Verdrehung der Dosierkammern 4, 4' erfolgt über eine
Verdreheinrichtung 27. Die Verstelleinrichtung 26 und Verdreheinrichtung 27 sind
unter Ausnutzung gemeinsam nutzbarer Elemente in besonders vorteilhafter Ausführung koaxial
zueinander und koaxial zur Drehachse A angeordnet. Die Verstelleinrichtung 26 umfasst
in besonders vorteilhafter Weise ein Positioniersystem, im einfachsten
Fall in Form eines Spindelantriebes 28, mittels welchem
eine rotatorische Bewegung in eine translatorische Bewegung umgewandelt
werden kann. Dieser umfasst einen Antrieb 29 in Form eines
Verstellrades 30, welches mit einem axial verschiebbaren
Verstellelement 31, das im dargestellten Fall in Form des
Stempels 23, 23' ausgeführt ist
und den Wandbereich 11.5, 11.5' bildet, über ein Kugel- oder im dargestellten
Fall Trapezgewinde gekoppelt ist. Das Verstellrad 30 ist
gemäß einer Schnittdarstellung
durch dieses in 4b hülsenartig ausgeführt und
umschließt
den Drehschieber 6 in Umfangsrichtung über einen Teil von dessen Erstreckung
in Längsrichtung. Über dessen
Stellung in Umfangsrichtung des Drehschiebers 6 wird das
Volumen der Dosierkammer 4, 4' durch die Kopplung mit den Verstellelementen 31, 31' in Form der
Stempel 23, 23' eingestellt.
Das Verstellrad 30 übernimmt
die Funktion der Spindel eines Spindelantriebes, die in ihrer Position
in axialer Richtung unverändert
bleibt, jedoch in Umfangsrichtung des Drehschiebers 6 gegenüber diesem
verdrehbar ist, frei von einer drehfesten Kopplung mit dem Grundelement 10 des
Drehschiebers 6 und damit des Drehschiebers 6 selbst. Es
weist an einem einen Innenumfang 32 bildenden Teilbereich,
vorzugsweise über
den gesamte Innenumfang 32 ein Gewinde 33 auf.
Dieses ist hinsichtlich der Ausführung
und Dimensionierung komplementär zu
an den Verstellelementen 31, 31' angeordneten Mitnahmeelementen 34, 34' ausgeführt. Die
Steigung des Gewindes 33 bestimmt dabei die Feinfühligkeit
der Einstellung. Wird eine kleine Steigung gewählt und damit eine Vielzahl
von Gewindegängen, bewirkt
eine Verdrehung des Verstellrades 30 gegenüber einer
Ausführung
mit großer
Steigung bei gleichem Verdrehwinkel nur eine geringe translatorische Bewegung.
Im einfachsten Fall wird ein Trapezgewinde verwendet, welches selbsthemmend
ist. Die Mitnahmeelemente 34, 34' an den Verstellelementen 31, 31' in Form der
Stempel 23, 23' sind
als komplementär
zum Gewinde 33 ausgeführte
Gewindegangsegmente ausgebildet, die sich über einen Teilbereich des in
Einbaulage in Umfangsrichtung sich erstreckenden und in radialer
Richtung von der Drehachse A ausgehend ausgerichteten Flächenbereichs erstreckt.
Vorzugsweise sind zur sicheren Führung jeweils
wenigstens zwei derartige Mitnahmeelemente 34, 34' an einem Verstellelement 31, 31' vorgesehen.
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Dies
wird beispielsweise anhand einer Perspektivansicht auf den Drehschieber 6 gemäß 3a für das Verstellelement 34 der
Dosierkammer 4 ersichtlich. Hier erstreckt sich das einzelne
Gewindegangsegment über
die gesamte Erstreckung des Verstellelementes in Umfangsrichtung.
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3b verdeutlicht
den Drehschieber 6 ohne Umgebung in Längsrichtung. Daraus sind das Grundelement 10 sowie
beide Verstellelemente 31, 31' und die Mitnahmeelemente 34, 34' ersichtlich. Um
bei Ausführung
mit zwei symmetrisch bezogen auf die Drehachse A des Drehschiebers 6 angeordnete,
d.h. im dargestellten Fall um 180° zueinander versetzt
angeordnete Dosierkammern 4, 4' für beide Dosierkammern mit einem
Einstellvorgang gleiche Volumina einstellen zu können, ist zu beachten, dass die
Gewindegangsegmente 34, 34' an den beiden Stempelelementen 23, 23' in diesem Fall
um einen halben Gewindegang versetzt sein müssen, d.h. quasi die halbe
Steigung. Zu erkennen ist die in Längsrichtung unterschiedliche
Anordnung der Mitnahmeelemente 34, 34' bei gleicher
Position der Verstellelemente 31, 31'. Bei Anordnung
einer Vielzahl von in Umfangsrichtung um die Drehachse gruppierten
Dosierkammern gilt dies in Analogie, wobei hier jedoch entsprechend
der Anordnung zwischen den einzelnen in Umfangsrichtung einander
benachbart angeordneten Verstellelementen 31 die Teilgangsbereiche in
Abhängigkeit
des Winkels zueinander entsprechend positioniert werden müssen, d.h.
das Mitnahmeelement 34 muss trotz versetzter Anordnung
in Umfangsrichtung mit dem Gewinde 33 am Verstellrad 30 in
Eingriff stehen. Das Grundelement 10, insbesondere der
Drehschieber 6 wird mittels entsprechender form- oder kraftschlüssiger Elemente,
vorzugsweise über
Rastmittel beim alleinigen Einstellvorgang des Dosiervolumens in
seiner Position in Umfangsrichtung gehalten. Die Rastmittel 35 sind
im dargestellten Fall in Form von am Außenumfang 36 des Grundelementes 10 bzw.
des Drehschiebers 6 im vom Verstellelement 34, 34' freien Bereich
angeordneten Vorsprüngen 37 ausgeführt, welche
mit entsprechend komplementären
Ausnehmungen 38 am Innenumfang 39 des Führungskanals 8 zusammenwirken.
Diese sind im Bereich der Dosierkammerebene angeordnet.
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Das
Verstellrad 30 stützt
sich in Längsrichtung
am Grundkörper 2 der
Dosiervorrichtung 1, beispielsweise einem Anschlag 67 und
dem Drehschieber 6 ab oder ist durch diese Umgebung in
axialer Richtung fixiert. Der Drehschieber 6 ist dazu aus Montage-
und Bearbeitungsgründen
wenigstens zweiteilig in Längsrichtung
ausgeführt.
Dieser umfasst das Grundelement 10, welches drehfest mit
einem Deckel 40 verbunden ist, im dargestellten Fall in Form
von Befestigungselementen 41, 42 in Form von Schrauben.
Der Deckel 40 bildet dabei mit der zur Dosiervorrichtung
weisenden Stirnseite 43 einen Anschlag 44 für das Verstellrad 30 in
Längs-
d.h. axialer Richtung.
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Die
Verdreheinrichtung 27 umfasst ein Verdrehrad 45.
Dieses ist drehfest mit dem Drehschieber 6 verbindbar.
Die Verbindung erfolgt kraft- oder formschlüssig, im dargestellten Fall über eine
in Längsrichtung
ausgerichtete und in Umfangsrichtung verlaufende Keilverzahnung 50.
Diese besteht aus komplementär
an den miteinander zu verbindenden Elementen – Verdrehrad 45 und
Drehschieber 6 – ausgebildeten
Verzahnungselementen. Das Verdrehrad 45 ist hülsenartig
ausgeführt
und umschließt
in Einbaulage das Verstellrad 30 und den Drehschieber 6 wenigstens
teilweise in Längsrichtung
und in Umfangsrichtung. Die Verzahnungselemente sind dabei am Außenumfang
des Drehschiebers 6, hier dem Außenumfang 46 des Deckels 40 und
dem Innenumfang 47 des Verdrehrades 45 angeordnet.
Der Verzahnungsbereich am Innenumfang 47 des Verdrehrades 45 erstreckt
sich dabei über
einen Teilbereich in Längsrichtung.
Um zum einen das Verstellrad 30 und die Verdreheinrichtung 27 vernünftig manuell
bedienen zu können,
ohne in axialer Richtung sehr weiträumig zu bauen und ferner auch
eine eindeutige Zuordnung zu gewährleisten,
fungiert das Verdrehrad 45 als Portionierrad 49 und übernimmt
neben der Funktion als Betätigungselement
zum Verdrehen auch die Funktion des Betätigungselementes 48 für den Antrieb 29 der
Verstelleinrichtung 26, insbesondere das Verstellrad 30.
Dazu ist das als Portionierrad 49 ausgeführte Verdrehrad 45 zumindest
in zwei Funktionsstellungen bringbar – einer ersten, die durch die
Volumenvorauswahl charakterisiert ist und in welcher das Portionierrad 49 drehfest
mit dem Verstellrad 30 verbindbar ist. Die Verbindung wird
durch entsprechende komplementär
an beiden angeordnete und miteinander in Eingriff bringbare Kraft-
oder Formschlusselemente erzeugt. Verdrehrad 45 bzw. Portionierrad 49 und
Verstellrad 30 sind dazu in axialer Richtung gegeneinander
verschiebbar ausgeführt,
wobei die Verbindung 51 durch miteinander in Wirkverbindung
bringbare Verbindungselemente erzeugt wird. Diese erste Funktionsstellung
I, welche in den 2a und in der in der 2b wiedergegebenen
Detaildarstellung aus der 2a dargestellt
ist, ist jedoch frei von einer drehfesten Verbindung des Verdrehrades 45 bzw.
des Portionierrades 49 mit dem Drehschieber 6.
In der zweiten, hier nicht dargestellten Funktionsstellung erfolgt
dann das Verdrehen der Dosierkammer 4, 4' in Umfangsrichtung.
Dazu wird das Portionierrad 49 zusätzlich drehfest mit dem Drehschieber 6 verbunden.
Die Verbindung erfolgt über
die bereits angesprochene Keilverzahnung 50. Gemäß der in
den 1 und 2 besonders
vorteilhaften Ausgestaltung wird diese gleichzeitig zur drehfesten
Kopplung zwischen Verstellrad 30 und Verdrehrad 45 bzw.
Portionierrad 49 genutzt. Die Verzahnung 50 am
Innenumfang des Verdrehrades 45 bzw. Des Portionierrades 49 ist
derart ausgeführt
und angeordnet, dass diese eine Erstreckung in Längsrichtung aufweist, welche
größer als
die Erstreckung der dazu komplementären Verzahnung 53 am
Außenumfang 52 des
Verstellrades ist und ferner trotzdem eine Verschiebung gegenüber dem
Verstellrad 30 derart erlaubt, dass die Verbindung über diese
Verzahnung 50 mit dem Drehschieber 6 aufgehoben
wird. Dazu wird zum Portionieren, d.h. Einstellen des Dosiervolumens
das Verdreh- bzw. Portionierrad in Richtung der Dosiereinrichtung 5 axial
gegenüber
dem Verstellrad 30 verschoben, so dass die Verzahnung 50 am
Innenumfang 47 lediglich mit der dazu komplementären Verzahnung 53 am
Außenumfang 52 des
Verstellrades 30 zusammenwirkt. Dies entspricht der dargestellten
ersten Funktionsstellung I. Ist das Volumen eingestellt und die
Dosierkammer 4 befindet sich in der Befüllstellung wird nach Befüllung der Kammer 7 die
Dosierkammer 4 befüllt.
Um das dosierte Präparat
ausgeben zu können,
wird nunmehr der Drehschieber 6 gedreht. Dazu wird zur
Vermeidung einer Volumenveränderung
das Verstellrad 30 mit dem Portionierrad 45 und
dem Drehschieber 6, insbesondere dem Deckel 40,
drehfest verbunden und der gesamte Drehschieber 6 über das
Portionierrad 48 durch Verdrehen verdreht. Dies erfolgt
in der zweiten Funktionsstellung II. Dazu wird im dargestellten
Fall das Portionierrad gegenüber
dem Verstellrad 30 in axialer Richtung verschoben und zwar
in Richtung von der Dosiervorrichtung 1 weg. In dieser Funktionsstellung
ist die Verzahnung 50 am Innenumfang 47 des Portionierrades 49 sowohl
mit der Verzahnung 53 am Außenumfang 52 des Verstellrades 30 als
auch dem Drehschieber 6, insbesondere der Verzahnung 54 am
Außenumfang 46 des
Deckels 40 im Eingriff. Die beiden Funktionsstellungen
I und II sind in axialer Richtung durch form- oder kraftschlüssige Elemente,
im dargestellten Fall über
entsprechende Rastmittel 55 und 56 in axialer
Richtung fixier- und einstellbar. Diese sind durch miteinander in Wirkverbindung
bringbare Vorsprünge
und Ausnehmungen am Außenumfang 52 des
Verstellrades 30 und dem Innenumfang 47 des Portionierrades 49. Für die Funktionsstellung
I sind diese mit 55 bezeichnet und umfassen im dargestellten
Fall sich über
wenigstens einen Teilbereich des Außenumfanges 52 des
Verstellrades 30 in Umfangsrichtung erstreckende Vorsprünge 57,
die mit in Umfangsrichtung verlaufenden Ausnehmungen 58,
im dargestellten Fall einer Ausnehmung 58 am Innenumfang 47 des
Portionierrades 49 zusammenwirken. Das gleiche gilt für die Funktionsstellung
II, welche durch Verschiebung des Portionierrades 49 in
axialer Richtung, d.h. Längsrichtung
von der Dosiervorrichtung 1 weg charakterisiert ist, d.h.
in Richtung des Deckels 40. Die zweite Funktionsstellung
ist durch den Eingriff der Rastmittel 56 charakterisiert.
Der Verstellweg s entspricht dabei dem Abstand a zwischen den Rastmitteln 55 der
ersten Funktionsstellung I und den Rastmitteln 56 der zweiten
Funktionsstellung II. Die Rastmittel 56 umfassen dazu am
Außenumfang 52 in
axialer Richtung zu den Vorsprüngen 57 versetzt
angeordnete Vorsprünge 59.
Diese sind vorzugsweise parallel zu den Rastmitteln 55 angeordnet
und wirken mit der Ausnehmung 58 am Portionierrad 49 zusammen.
Der Verstellweg a ist dabei derart gewählt, dass die Keilverzahnung 50 am
Innenumfang 47 des Portionierrades 49 sowohl in
die Verzahnung 53 als auch die Verzahnung 54 eingreift
und unter Kraftwirkung, d.h. bei manuellem Angriff die Rastverbindung 35 des
Drehschiebers 6 im Grundkörper aufhebt und die gesamte
Dosiereinheit 5 in Umfangsrichtung verdreht, so dass die
Entleerstellung der Dosierkammer 4 erreicht wird. Vorzugsweise
ist am Portionierrad 49 oder am Deckel 40 eine
Skalierung 61 für
das Volumen vorgesehen. Das Portionierrad 49, insbesondere
die Skalierung 61 befindet sich dabei in der Neutralstellung,
d.h. bei maximalem oder minimalem Volumen der Dosierkammer ebenfalls
in der Neutralstellung für
das bestimmte Volumen. Bei Zusammenwirken mit der Verstelleinrichtung 26 durch
Verschiebung gegenüber
dieser in Längsrichtung
und Verdrehung wird die Skalierung 61 entsprechend der
Verdrehung des Portionierrades 49 mit dem Verstellrad 30 mit
verdreht und bleibt beim Zurückziehen
des Portionierrades 49 in die Funktionsstellung II in dieser
Position stehen, wobei diese im Zusammenwirken mit der Angabe am
Deckel 40, welche in der Neutralstellung verblieben ist,
immer das Portioniervolumen angibt. Bei nunmehr erfolgender Verdrehung
zwischen der Befüll-
und Entleerstellung wird die Skalierung mit verdreht, bleibt jedoch
aufgrund des Bezuges zumindest zur Kennung der Neutralstellung am
Deckel 40, welche beispielsweise durch eine Markierung 60 erfolgt,
immer erkennbar, unabhängig
davon, ob die Verdrehbewegung des Drehschiebers 6 in der
gleichen Richtung fortgesetzt wird oder aber zurück erfolgt.
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Die 1b verdeutlicht
eine Schnittansicht A-A gemäß 1a, 1b eine
Ansicht auf die Unterseite 19 der Dosiervorrichtung 1.
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Auf
die 3 bis 5 wurde
bereits Bezug genommen. Nachfolgend wird noch einmal auf einige Details
hingewiesen. Die in den 1 und 2 verwendeten Bezugszeichen wurden für die gleichen
Bauelemente übernommen.
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Die 3a verdeutlicht – wie bereits
ausgeführt – einen
Drehschieber 6 in Perspektivansicht. Zu erkennen sind die
vom Grundelement 10 und dem im Schlitz 22 geführten Stempel 23 in
Form des Verstellelementes 31 gebildete Dosierkammer 4,
insbesondere deren Wandbereiche 11.1, 11.2, 11.3 und 11.5. Das
Verstellelement 31 trägt
die Mitnahmeelemente 34. Der Drehschieber 6 ist
zumindest zweiteilig ausgeführt
und umfasst neben dem Grundelement 10 den mit diesem drehfest
verbundenen Deckel 40.
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3b verdeutlicht
eine Ansicht in Längsrichtung
auf den Drehschieber 6, wobei hier besanders auf die unterschiedliche
Ausgestaltung der Mitnahmeelemente 34, 34' an den in Umfangsrichtung versetzt
angeordneten Verstellelementen 31, 31' hinzuweisen
ist, die immer an die Ausgestaltung des Gewindes 33 am
Verstellrad 30, insbesondere die Steigung bzw. den Verlauf
bei Versatz um den entsprechenden Gangbereich anzupassen ist.
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4a und 4b verdeutlichen
das Verstellrad 30 in einer Ansicht in Längsrichtung
und einem Axialschnitt. Das Verstellrad 30 weist über seine Erstreckung
in Längsrichtung
einen konstanten Innendurchmesser auf, an welchem vorzugsweise über die
gesamte Erstreckung in Längsrichtung
das Gewinde 33 angeordnet ist. Am Außenumfang 52 ist, das
Verstellrad 30 durch zumindest zwei unterschiedliche Funktionsbereiche 62 und 63 charakterisiert,
wobei der Funktionsbereich 62 der Realisierung einer drehfesten
Verbindung 51 mit dem Portionierrad 49 dient.
Dazu ist in diesem Bereich am Außenumfang 52 eine
zur Verzahnung 50 am Portionierrad 49 komplementäre Verzahnung 53 vorgesehen.
Diese verläuft über den
gesamten Außenumfang 52 in diesem
Bereich 62 in Umfangsrichtung.
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Der
Funktionsbereich 63 ist durch die Ausbildung der Rastmittel 55,
insbesondere der Vorsprünge 57 und 50 charakterisiert,
welche die Funktionsstellungen des Portionierrades 49 in
axialer Richtung fixieren. Das Einrasten des Portionierrades 49 wird dabei
vorzugsweise durch dessen elastische Gestaltung im Fixierbereich
unterstützt.
Dazu weist das Portionierrad 49, welches in der 5 im
Axialschnitt dargestellt ist, unterschiedliche Innendurchmesserbereiche
auf. Ein erster Durchmesserbereich 64.1 ist durch einen
Innendurchmesser d64.1i charakterisiert, welcher gleich, vorzugsweise
größer als
der Zahnkopfdurchmesser der Außenverzahnung
am Drehschieber 6, insbesondere am Deckel 40 ist.
Die axiale Erstreckung a64.1 ist gleich oder größer als die Breite des Deckels 40 in
Längsrichtung.
Der Innendurchmesser d64.2i im zweiten anschließenden Bereich 64.2 ist
durch die Verzahnung 50 bestimmt. Dieser korrespondiert
mit den Abmessungen der die komplementären Verzahnungen an Verstellrad 30 und
Deckel 40 tragenden Bereiche. Die axiale Erstreckung a64.2
entspricht zumindest dem Verschiebeweg s zwischen den Funktionsstellungen
I und II, vorzugsweise der Summe aus der Überdeckung bzw. der Eingriffslänge der
Verzahnung in der ersten Funktionsstellung I und dem Verschiebeweg
s. Der dritte Funktionsbereich 64.3 bildet einen Anschlag 65 in
axialer, der am Verstellrad 30 zum Anliegen kommt und vorzugsweise
in der zweiten Funktionsstellung II des Portionierrades 49 wirksam
wird und ein Heraus- bzw. Herunterziehen des Portionierrades 49 vom Drehschieber 6 vermeidet.
Der Innendurchmesser d64.3i ist hier größer als der der Bereiche 64.1 und 64.2.
Der vierte Funktionsbereich 64.4 ist durch eine geringe
Wandstärke
charakterisiert, so dass der Innendurchmesser d64.4i vorzugsweise
entsprechend einer Spiel- aber auch Press- oder Übergangspassung zum Außenumfang 52 des
Verstellrades gewählt
werden kann. Ferner trägt
dieser Bereiche die zur Rastverbindung vorgesehene am Innenumfang 47 nutförmig in
Umfangsrichtung verlaufende Ausnehmung 58, welche durch
zwei in Umfangsrichtung verlaufende, parallel zueinander angeordnete
und sich zur Symmetrieachse erstreckende Sicken 66 gebildet
wird. Aufgrund der geringen Wandstärke im Bereich 64.4 und
der dadurch bedingten Elastizität sind
diese über
die Vorsprünge 57 und 59 je
nach gewünschter Funktionsstellung
I oder II bewegbar und bilden bei Aufnahme der Vorsprünge in die
Ausnehmung 58 trotzdem mit dem Außenumfang des Verstellrades 30 eine
Presspassung. Die Verzahnungen am Außenumfang 52 im Bereich 62 des
Verstellrades 30 und am Außenumfang 46 des Deckels 40 sind gleich
dimensioniert
-
Die 1 bis 5 verdeutlichen
dabei eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung einer Dosiervorrichtung, 1.
Abwandlungen sind denkbar.
-
Die 6a und 6b verdeutlichen
in schematisiert vereinfachter Darstellung mögliche Anordnungen der der
Drehachse A allgemein bezogen zu den Übergabeöffnungen 15 und 21 sowie
der Höhenrichtung
der Dosiervorrichtung 1 anhand von Axialschnitten durch
den Grundkörper 2.
-
6a verdeutlicht
dabei eine Ausführung mit
paralleler Anordnung der Drehachse A zu den die Erstreckung in Längsrichtung
beschreibenden Achse der Übergabeöffnungen 15 und 21.
Allerdings verlaufen diese in Längsrichtung
betrachtet geneigt. Die Drehachse A und damit auch der Führungskanal 8 sind
somit ebenfalls in Längsrichtung
geneigt ausgeführt
und ebenfalls geneigt gegenüber
der Höhenrichtung.
Dabei weist die hier nicht dargestellte Dosierkammer einen konstanten
Querschnittsverlauf in Längsrichtung
auf.
-
Die 6b verdeutlicht
eine Ausführung
mit horizontaler Anordnung der Drehachse A, d.h. senkrecht zur Höhen- bzw.
Vertikalrichtung, allerdings geneigt zu den Übergabeöffnungen 15 und 21.
Die Dosierkammern sind dann durch einen stetig sich verändernden
Querschnittsverlauf in Längsrichtung
charakterisiert. Dies ist bei Ausgestaltung des Drehschiebers 6 zu
berücksichtigen.
-
Gehen
die 1 bis 6 von
einzelnen Dosiereinheiten aus, verdeutlicht 7 beispielhaft
eine Parallelschaltung zweier Dosiereinheiten 6, 6' in einer Dosiervorrichtung 1,
umfassend zwei mit zu dosierendem Präparat befüllbare Kammern 7, 7'. Die Dosiervorrichtung
umfasst zwei Funktionseinheiten 68 und 69, welche
parallel geschaltet sind und jeweils mit der Abgabeöffnung 20 korrespondieren.
Der Grundaufbau einer Funktionseinheit 68, 69 aus
Kammer 7 und Dosiereinheit 6 entspricht dem in
den 1 bis 6 beschriebenen
oder den genannten Abwandlungen, weshalb insbesondere auf den Aufbau und
die Realisierung der Dosiervolumeneinstellung nicht mehr eingegangen
werden soll. Beide Funktionseinheiten sind jedoch zumindest hinsichtlich
Verdrehwinkel zwischen den Übergabeöffnungen
und Lage der Drehachse A, A' identisch
ausgeführt.
Beide Funktionseinheiten 68, 69 arbeiten bezüglich der Volumeneinstellung
autark. Lediglich die Verdrehbewegung erfolgt gleichzeitig durch
die drehfeste Kopplung der beiden Drehschieber 6, 6'. Dadurch wird
es möglich
in einem Dosiervorgang ein Mischpräparat mit bestimmtem Mischungsverhältnis aus
unterschiedlichen Komponenten bereitstellen zu können. Bei dieser Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Dosiervorrichtung 1 sind
zwei Kammern 7, 7' für zwei unterschiedliche
Präparate
ausgebildet, so dass ein Kombinationspräparat mit individueller Dosierung
der einzelnen Komponenten vorgenommen werden kann.
-
Der
Vorratsbehälter 3 ist
vorzugsweise aus einem einfach zu verarbeitenden Kunststoffmaterial gefertigt,
aus dem sich aber keine Weichmacher oder andere flüchtige Bestandteile
herauslösen
dürfen, um
somit eine Verunreinigung der Arzneimittels zu vermeiden, wobei
das Kunststoffmaterial beispielsweise durch Spritzgießen zu verarbeiten
ist. Des weiteren sollte das Material autoklavierbar sein, damit
es gegebenenfalls entkeimt werden kann.
-
Da
der erfindungsgemäße Spender
nach Applikation der gesamten Dosis mit Nachfüllpackungen wiederbefüllt werden
kann, werden bei Langzeittherapie auch Kosten eingespart, da die
Kosten für
Einzelkapseln entfallen. Durch Wahl dichter Packungsmittel, gegebenenfalls
mit Trocknungsmitteln, kann eine erhebliche Verbesserung der Stabilität erreicht werden.
-
- 1
- Dosiervorrichtung
- 2
- Grundkörper
- 3
- Vorratsbehälter
- 4
- Dosierkammer
- 5
- Dosiereinheit
- 6
- Drehschieber
- 7
- Kammer
- 8
- Führungskanal
- 9
- Durchgangsöffnung
- 10
- Grundelement
- 11
- Wände der
Dosierkammer
- 12
- umlaufender
Bund
- 13
- Stirnseite
- 14
- Kammer
- 15
- Übergabeöffnung
- 16
- Langloch
- 17
- Behälteröffnung
- 18
- Stirnseite
- 19
- Unterseite
- 20
- Ausgabeöffnung
- 21
- zweite Übergabeöffnung
- 22,
22'
- Schlitze
- 23,
23'
- Stempelelemente
- 24,
24'
- Aufnahmeöffnung
- 25,
25'
- Abgabeöffnung
- 26
- Verstelleinrichtung
- 26
- Verstelleinrichtung
- 27
- Verdreheinrichtung
- 28
- Spindelantrieb
- 29
- Antrieb
- 30
- Verstellrad
- 31,
31'
- Verstellelement
- 32
- Innenumfang
- 33'
- Gewinde
- 34,
34'
- Mitnahmeelemente
- 35
- Rastmittel
- 36
- Außenumfang
- 37
- Vorsprung
- 38
- Ausnehmung
- 39
- Innenumfang
- 40
- Deckel
- 41,
42
- Befestigungselemente
- 43
- Stirnseite
- 44
- Anschlag
- 45
- Verdrehrad
- 46
- Außenumfang
Deckel
- 47
- Innenumfang
Verdrehrad
- 48
- Betätigungselement
- 49
- Portionierrad
- 50
- Keilverzahnung
- 51
- Verbindung
- 52
- Außenumfang
des Verstellrades
- 53
- Verzahnung
- 54
- Verzahnung
- 55
- Rastmittel
- 56
- Rastmittel
- 57
- Vorsprung
- 58
- Ausnehmung
- 59
- Vorsprung
- 60
- Kennung
- 61
- Skalierung
- 62
- Funktionsbereich
- 63
- Funktionsbereich
- 64.1–64.4
- Funktionsbereiche
- 65
- Anschlag
- 66
- Sicke
- 67
- Anschlag
- 68
- Funktionseinheit
- 69
- Funktionseinheit