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Aufgabe der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein brennkraftbetriebenes Setzgerät der im
Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art.
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Derartige
Setzgeräte
weisen eine Brennkammer auf, in der eine Portion Flüssiggas
oder ein anderer verdampfbarer Brennstoff mit einem Oxidationsmittel,
wie z. B. Umgebungsluft, verbrennbar ist. Um eine möglichst
hohe Eintreibenergie aus der Verbrennung gewinnen zu können, ist
es wichtig, dass die Abgase nach einem Verbrennungsvorgang so vollständig wie
möglich
aus dem Brennraum bzw. der Brennkammer entfernt werden. Dazu wird
im Stand der Technik z. B. ein Ventilatormittel eingesetzt, über den
nach einem Setzvorgang Frischluft durch den Brennraum hindurch bewegt
wird um diesen zu spülen.
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Aus
der
US 4 403 722 ist
ein solches brennkraftbetriebenes Setzgerät mit einer Brennkammer zur
Verbrennung eines Gemisches aus Luft und einem Brenngas bekannt,
bei dem an der Rückwand der
Brennkammer ein Ventilatormittel angeordnet ist. Dieses Ventilatormittel
ist über
einen Elektromotor antreibbar, der über Batterien mit elektrischer
Energie versorgt wird. Die Batterien sind dabei in einer Aufnahme
angeordnet, die parallel zu einer Nagelaufnahme in einem Magazinkörper vorgesehen
ist.
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Von
Nachteil bei diesem Setzgerät
ist das für ein
handgeführtes
Setzgerät
hohe Gewicht, welches auf die benötigten Batterien oder Akkumulatoren
zurückzuführen ist.
Ferner ist von Nachteil, dass die Batterien ausgetauscht werden
müssen,
wenn sich die in ihnen gespeicherte elektrische Energie erschöpft hat.
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt daher darin, ein Setzgerät der vorgenannten
Art zu entwickeln, das die vorgenannten Nachteile vermeidet und
das auf einfache Weise eine Lüftung
des Brennraumes verwirklicht. Dieses wird erfindungsgemäss durch
die in Anspruch 1 genannten Massnahmen erreicht.
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Demnach
weist das Setzgerät
eine verbrennungsenergiebetriebene Antriebseinheit für das Ventilatormittel
auf, die die Verbrennungsenergie des Setzgerätes direkt oder indirekt als
Antriebsenergie für
das Ventilatormittel nutzt. Auf Batterien kann daher für den Betrieb
des Ventilatormittels verzichtet werden, wodurch zum einen eine
erhebliche Gewichtsersparnis erreicht wird und zum anderen ein Wechseln
von Batterien durch den Anwender vermieden wird.
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Von
Vorteil ist es dabei, wenn die Verbrennungsenergiebetriebene Antriebseinheit
einen Energiespeicher zur Speicherung von aus Verbrennungsenergie
generierter mechanischer Energie aufweist, der ausgangsseitig mit
dem Ventilatormittel gekoppelt ist. Durch diese Massnahme wird es
möglich
Antriebsenergie für
das Ventilatormittel zu speichern und zu einem späteren Zeitpunkt
abzurufen und einzusetzen. Das Ventilatormittel muss dadurch nicht dann
betrieben werden, wenn die Verbrennungsenergie frei wird, d. h.
bei einem Setzvorgang, sondern kann auch erst nach dem Ende eines
Setzvorgangs oder auch vor einem Setzvorgang eingesetzt werden.
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Vorteilhaft
weist der Energiespeicher eine Speicherkapazität zur Speicherung von Energie
aus mehr als einem Verbrennungsvorgang auf. Hierdurch kann das Ventilatormittel
auch dann betrieben werden, wenn bei einem Setzvorgang auf Grund
einer schlechten Verbrennung, z. B. wenn der Brenngasvonat zur Neige
geht, nicht genügend
Energie von dem Kolben auf das Ventilatormittel übertragen werden kann. Durch
den Energiespeicher kann dieses Energiedefizit ausgeglichen werden
und eine vollständige
Spülung
der Brennkammer mit Frischluft gewährleistet werden.
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In
einer technisch einfachen Variante der Erfindung ist der Energiespeicher
als Federelement, wie z. B. als Rollfeder, Spiralfeder, Blattfeder,
Elastomerfeder oder etc., ausgebildet. Es können dabei auch mehrere Federelemente
als Energiespeicher vorgesehen sein, um die Speicherkapazität zu erhöhen.
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Von
Vorteil ist es ebenfalls, wenn der Energiespeicher Teil einer Energiespeichereinheit
ist, die als Uhrwerkantrieb ausgebildet ist. Als Uhrwerkantrieb
wird dabei ein Mechanismus verstanden, der neben einem Energiespeicher
eine Einrichtung zum Laden des Energiespeichers durch die Drehbewegung
eines Eingangselements und eine Einrichtung zum ggf. schaltbaren
Abgeben der gespeicherten Energie über ein Abtriebselement aufweist,
wobei diese Einrichtungen einen oder mehrere Freiläufe und/oder
ein Getriebe zur Unter- oder Übersetzung der
Abtriebsbewegung enthalten können.
Die Einrichtung zum schaltbaren Abgeben der gespeicherten Energie
kann mit einem Mechanismus versehen sein, der es ermöglicht den
Ausgang bzw. den Abtrieb des Uhrwerkantriebs nach einem Schaltbefehl für eine bestimmte
Zeitspanne zu betreiben, nach deren Ablauf sich der Uhrwerkantrieb
automatisch wieder abstellt. So kann das Ventilatormittel jeweils
für vorbestimmte
Zeitspannen betrieben werden.
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Weiter
vorteilhaft weist die verbrennungsenergiebetriebene Antriebseinheit
einen in einem Zylinder geführten
Kolben auf, wobei der Zylinder mit der Brennkammer kommuniziert.
Die Hubbewegung des Kolbens kann in der Verbrennungsenergiebetriebenen
Antriebseinheit so auf einfache Weise in eine Rotationsbewegung
des Ventilatormittels umgesetzt werden, so dass diese Lösung konstruktiv
wenig aufwändig
ist. Der Kolben kann dabei auch der Setzkolben des Setzgerätes sein
oder durch eine verschiebbare Brennkammerrückwand gebildet werden.
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Vorteilhaft
stützt
sich der Kolben über
ein Federelement an einem der Brennkammer abgewandten Ende des Zylinders
ab, wodurch der Kolben auf einfache Weise wieder in seine Ausgangsstellung verfahren
werden kann. Das Federelement könnte dabei
ebenfalls als Energiespeicher genutzt werden.
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Günstig ist
es ferner, wenn an dem Kolben ein Übertragungsglied für eine Hubbewegung
des Kolbens auf ein Eingangselement des Energiespeichers zur Wandlung
der Hubbewegung in eine Drehbewegung angeordnet ist. Dieses Übertragungsglied ist
in einer konstruktiv einfachen Lösung
als Zahnstange und das Eingangselement als Zahnrad ausgebildet.
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Weitere
Vorteile und Massnahmen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden
Beschreibung und den Zeichnungen. In den Zeichnungen ist die Erfindung
in zwei Ausführungsbeispielen
dargestellt.
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Es
zeigen:
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1 ein
erfindungsgemässes
Setzgerät
in teilweiser Längsschnittsansicht
in einer Ruhestellung,
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2 eine
Teilansicht des Setzgerät
aus 1 in einer an einen Untergrund angepressten Stellung
und betätigtem
Triggerschalter,
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3 eine
Teilansicht des Setzgerät
aus 1 in einer von einem Untergrund abgehobenen Stellung,
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4 eine
Variante eines erfindungsgemässen
Setzgerätes
in einer vollständig
an einen Untergrund angepressten Stellung,
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5 das
Setzgerät
aus 4 in einer von einem Untergrund abgehobenen Stellung.
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In
den 1 bis 3 ist ein erfindungsgemässes handgeführtes, brennkraftbetriebenes
Setzgerät 10 wiedergegeben,
das mit einem flüssigen oder
gasförmigen
Brennstoff betreibbar ist.
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In 1 ist
das Setzgerät 10 in
seiner Ausgangs- oder Ruhestellung dargestellt. Das Setzgerät 10 weist
ein Gehäuse 11 auf,
in dem ein Setzwerk angeordnet ist, mittels dessen ein Befestigungselement,
wie ein Nagel, Bolzen oder etc. in einen Untergrund eintreibbar
ist, wenn das Setzgerät 10 an
diesen angepresst und ausgelöst
wird.
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Zum
Setzwerk gehören
u. a. eine in einem Brennkammergehäuse 12 angeordnete
Brennkammer 13, eine Kolbenführung 17, in der ein
Setzkolben 16 verschieblich gelagert ist und eine Bolzenführung 18,
in der ein Befestigungselement geführt werden kann und wo ein
Befestigungselement über
das sich nach vorne bewegende setzrichtungsseitige Ende des Setzkolbens 16 bewegt
und damit in einen Untergrund eingetrieben werden kann. Die Befestigungselemente
können
dabei z. B. in einem Magazin 37 am Setzgerät 10 bevorratet
sein.
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Das
Brennkammergehäuse 12 ist
fest mit der Kolbenführung 17 verbunden
und weist an seinem der Kolbenführung 17 zugewandten
Endbereich wenigstens eine Auslassöffnung 19 auf. Aussen
auf dem Brennkammergehäuse 12 ist
ein als Hülse
ausgebildetes erstes Verschlussmittel 26 axial verschieblich
geführt, über welches
die Auslassöffnung 19 verschliessbar
ist. Zur vollständigen
Abdichtung der Auslassöffnung 19 gegenüber dem
ersten Verschlussmittel 26 ist dabei ein, z. B. als O-Ring
ausgebildeter, Dichtungskörper 28 vorgesehen.
Das erste Verschlussmittel 26 ist dazu mit einem Anpressstrang 25 in
Form eines Anpressgestänges
verbunden, der mit einem verschieblich an der Bolzenführung 18 geführten Anpressfühler 58 verbunden
ist.
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An
dem der Kolbenführung 17 abgewandten Ende
des Brennkammergehäuses 12 ist
eine Brennkammerrückwand 14 vorgesehen
in der eine mit einem Lufteinlass 39 des Gehäuses 11 verbundene Einlassöffnung 15 angeordnet
ist. Diese Einlassöffnung 15 ist über ein
zweites, als Verschlussplatte ausgebildetes, Verschlussmittel 27 verschliessbar, welches
ebenfalls mit dem Anpressstrang 25 gekoppelt ist. Zur vollständigen Abdichtung
der Einlassöffnung 15 gegenüber dem
zweiten Verschlussmittel 27 ist dabei ein, z. B. als O-Ring
ausgebildetes, Dichtungselement 29 vorgesehen.
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Die
Brennkammer 13 ist in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel über eine
Trennwand 33 in eine erste Teilkammer 31 und eine
zweite Teilkammer 32 unterteilt, wobei nur in der ersten
Teilkammer 31 eine Zündeinheit 23 zum
Zünden
eines in der Brennkammer 13 befindlichen Luft-Brennstoffgemisches
angeordnet ist. In der Trennwand 33 ist eine ringförmige Öffnung 35 vorgesehen,
in die eine mit Durchtrittsöffnungen 60 versehene
ringförmige
Platte 34 über
den Anpressstrang 25 hineinbewegt werden kann. Die ringförmige Platte 34 ist
dazu auf einem mit dem Anpressstrang 25 gekoppeltem Trägerelement 59 angeordnet,
welches auch das zweite Verschlussmittel 27 trägt.
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Die
Brennstoffzufuhr in die Brennkammer 13 erfolgt mittels
einer Brennstoffzuleitung 21 aus einem Brennstoffreservoir 20,
wie z. B. einer Flüssiggasdose.
In der Brennstoffzuleitung 21 ist noch eine insgesamt mit 22 bezeichnete
Dosiereinrichtung vorgesehen, die z. B. zwei Dosierventile umfasst,
die jeweils den Brennstoff für
jede der Teilkammern 31, 32 separat abmessen.
Die Steuerung bzw. Aktivierung der Dosiereinrichtung 22 kann über den
Anpressstrang 25, einen an einem Handgriff 36 des
Setzgerätes 10 vorgesehenen
Auslöseschalter 38 oder
eine in den Zeichnungen nicht dargestellte Steuereinrichtung erfolgen.
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Das
Setzgerät 10 weist
ferner eine insgesamt mit 40 bezeichnete Ventilatormitteleinrichtung auf,
die ein über
eine verbrennungsenergiebetriebene Antriebseinheit 42 betreibbares
Ventilatormittel 41 beinhaltet, das in einem die Einlassöffnung 15 mit dem
Lufteinlass 39 verbindenden Kanal 139 angeordnet
ist. Das Ventilatormittel 41 ist dabei auf einer Welle 49 angeordnet,
die in einem Drehlager 56 drehbar gelagert ist. Die verbrennungsenergiebetriebene
Antriebseinheit 42 weist einen in einem Zylinder 43 versetzbar
geführten
Kolben 44 auf. Der Kolben 44 stützt sich
dabei über
ein Federelement 57 an dem, der Brennkammer 13 abgewandten
Ende des Zylinders 43 ab. Das andere Ende des Zylinders 43 ist
zur Brennkammer 13 hin offen.
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Die
verbrennungsenergiebetriebene Antriebseinheit 42 weist
ferner eine Energiespeichereinheit 147 auf, die als Uhrwerkantrieb
ausgebildet ist und die einen als Rollfeder ausgebildeten Energiespeicher 47 beinhaltet
der in den Figuren gestrichelt angedeutet ist. Die Energiespeichereinheit 147 besitzt
ein als Zahnrad ausgebildetes Eingangselement 46, welches
ein als Zahnstange ausgebildetes Übertragungsglied 45 kämmt, das
mit dem Kolben 44 gekoppelt ist. Bei einer Bewegung des
Kolbens 44 wird seine Hubbewegung in Richtung des Federelementes 57 also über das Übertragungsglied 45 und
das mit diesem zusammenwirkende Eingangselement 46 auf
die Energiespeichereinheit 147 und damit auf den Energiespeicher 47 übertragen.
Die Energiespeichereinheit 147 weist ein drehbar gelagertes
Abtriebselement 48 auf, das als Zahnrad ausgebildet ist
und über
das die im Energiespeicher 47 gespeicherte Energie in Form
von Rotationsenergie wieder abgeführt werden kann. Das Abtriebselement 48 ist
dabei über ein,
ebenfalls als Zahnrad ausgebildetes, Eingangsrad 50, mit
der Welle 49 und damit mit dem Ventilatormittel 41 verbunden.
Zwischen dem Energiespeicher 47 und dem Abtriebselement 48 kann
zusätzlich zur
dargestellten Übersetzung
zwischen dem Abtriebselement 48 und dem Eingangsrad 50 noch
eine weitere Getriebeübersetzung
vorgesehen sein, die in den Figuren nicht dargestellt ist.
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An
dem zweiten Verschlussmittel 27 ist ein dem Ventilatormittel 41 zugewandtes,
als Stift ausgebildetes, Blockadeelement 30 angeordnet. Über dieses
Blockadeelement 30 kann das Ventilatormittel 41 an
einer Rotation gehindert werden, wenn das Blockadeelement 30,
wie in 2 dargestellt, zwischen die
Rotorblätter
des Ventilatormittels 41 ragt.
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In 2 wurde
das Setzgerät 10 bereits
mit dem in 1 dargestellten Anpressfühler 58 an
einen Untergrund angedrückt,
wodurch der Anpressstrang 25 in Richtung des Pfeils 71 zur
Brennkammer 13 hin verschoben wurde. Hierdurch wurden die
Einlassöffnung 15 über das
zweite Verschlussmittel 27 und die Auslassöffnung 19 über das
erste Verschlussmittel 26 verschlossen. Das Blockadeelement 30 ragt
zwischen die Rotorblätter
des Ventilatormittels 41 und blockiert das Ventilatormittel 41 damit. Ferner
wurde die ringförmige
Platte 34 in die ringförmige Öffnung 35 der
Trennwand 33 hineinbewegt. Durch ein Betätigen des
Auslöseschalters 38 (siehe 1)
wurde die Zündeinheit 23 betätigt und
eine Zündung 24 des
in der Brennkammer 13 vorhandenen Luft-Brennstoffgemischs
ausgelöst.
Die Verbrennung springt dabei über
die Durchtrittsöffnungen 60 in
der Trennwand 33 bzw. der ringförmigen Platte 34 von
der ersten Teilkammer 31 in die zweite Teilkammer 32 über (Pfeile 61)
und erzeugt so die für
eine effiziente Verbrennung notwendige Turbulenz innerhalb der verbrennenden
Gase. Über
die expandierenden Verbrennungsgase wird der Setzkolben 16 in Setzrichtung 62 versetzt.
Der Kolben 44 wird, auf Grund der Öffnung des Zylinders 43 zur
Brennkammer 13 hin, ebenfalls von den expandierenden Verbrennungsgasen
beaufschlagt und in Richtung des Pfeils 63 gegen das sich
am Kolben 44 abstützende Federelement 57 versetzt,
wobei das Übertragungsglied 45 mitbewegt
wird. Hierdurch wird das Eingangselement 46 in Richtung
des Pfeils 65 gedreht, wodurch die als Uhrwerkantrieb ausgebildete
Energiespeichereinheit 147 aufgezogen und der als Rollfeder
ausgebildete Energiespeicher 47 gespannt wird. Gleichzeitig
wird durch die Drehung des Eingangselements 46 aber auch
das Abtriebselement 48 des Energiespeichers 47 entsperrt,
wobei ein in Bewegung setzen desselben aber noch auf Grund des das Ventilatormittel 41 blockierenden
Blockadeelements 30 verhindert ist.
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In 3 wurde
das Setzgerät 10 nun
vom Untergrund abgehoben. Hierdurch wurde sowohl die Auslassöffnung 19 als
wie auch die Einlassöffnung 15 geöffnet. Das
Zurücksetzen
des Anpressstrangs 25 und des ersten und zweiten Verschlussmittels 26, 27 in
Richtung des Pfeils 70 kann dabei z. B. über ein hier
nicht dargestelltes Federelement erfolgen.
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Mit
dem zweiten Verschlusselement 27 wurde auch das Blockadeelement 30 in
Richtung des Pfeils 70 versetzt. Hierdurch wurde das Ventilatormittel 41 freigegeben,
so dass dieses nun über
das mit dem Eingangsrad 50 kämmende Abtriebselement 48 von
der Energiespeichereinheit 147 angetrieben und in Rotation
in Drehrichtung des Pfeils 68 versetzt wird. Es entsteht
ein in Richtung der Pfeile 69 strömender Luftstrom von dem Lufteinlass 39 in
die Brennkammer 13 hinein und weiter über die Auslassöffnung 19 bis
hin zu Auspufföffnungen 140 im
Gehäuse 11 (vgl. 1).
Mit dem Luftstrom werden die noch vorhanden Verbrennungsgase in
die Umgebung abgegeben.
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Das
Ventilatormittel 41 wird dabei von der Energiespeichereinheit 147 für eine bestimmte,
in der Energiespeichereinheit 147 festgelegte Zeit bewegt.
Danach sperrt die Energiespeichereinheit 147 das Abtriebselement 48 wieder
bis das Eingangselement 46 erneut in Richtung des Pfeils 65 gedreht wird.
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Nach Öffnung der
Auslassöffnung 19 und
der Einlassöffnung 15 kann
der Kolben 44 wieder über das
Federelement 57 in seine aus 1 und 2 ersichtliche
Ausgangsstellung zurückbewegt
werden. Dabei wird das Eingangselement 46 über das
sich in Richtung des Pfeils 66 bewegende Übertragungsglied 45 nunmehr
in Richtung des Pfeils 67 gedreht, wobei das Eingangselement 46 in
dieser Drehrichtung über
einen Freilauf verfügt.
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Um
vor einer ersten Inbetriebnahme des Setzgerätes 10 den Energiespeicher 47 in
der Energiespeichereinheit 147 aufzuladen bzw. aufzuziehen, kann
an der verbrennungsenergiebetriebenen Antriebseinheit 42 noch
eine manuell betätigbare
Handhabe 144 vorgesehen sein, mittels derer der Kolben 44 bewegbar
ist. Statt am Kolben 44 anzugreifen, könnte die Handhabe aber z. B.
auch direkt am Eingangselement 46 angreifen und dieses
betätigen.
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Alternativ
zu der vorhergehend vorgestellten Lösung könnte auch das Federelement 57 als
Energiespeicher fungieren. Anstelle einer Energiespeichereinheit 147 würde dann
nur noch ein Getriebe zwischen dem Übertragungsglied 45 und
dem Ventilator 41 angeordnet sein, wobei der Freilauf des
Eingangselementes 46 dann in Drehrichtung des Pfeils 65 vorgesehen
wäre (2).
Bei einem Rücklaufen des
Kolbens 44 in Richtung des Pfeils 66 (3) würde dann über das
Federelement 57 das Getriebe mit dem Eingangselement 46 und
dem Abtriebselement 48 das auf der Welle 49 befindliche
Ventilatormittel 41 betrieben, sobald das Blockadeelement 30 diesen
freigibt. Um ein Nachlaufen des Ventilatormittels 41 an
der Welle 49 nach Abschalten der Energiespeichereinheit 147 zu
ermöglichen,
kann am Eingangsrad 50 ein Freilauf für die Welle 49 ausgebildet sein.
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Das
in den 4 und 5 dargestellte handgeführte, brennkraftbetriebene
Setzgerät 10 unterscheidet
sich zunächst
dadurch von dem vorhergehend beschriebenen, dass das Brennkammergehäuse 12 als
Hülse ausgebildet
und gegenüber
der Kolbenführung 17 verschieblich
gelagert ist. Der als Gestänge
ausgebildete Anpressstrang 25, greift an einem Ende an
dem Brennkammergehäuse 12 an, während sein
gegenüberliegendes
Ende mit dem Anpressfühler 58 verbunden
ist.
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Das
Ventilatormittel 41 ist in der Brennkammer 13 angeordnet
und mit seiner Welle 49 an einem Drehlager 56 an
der Brennkammerrückwand 14 gehalten.
Die Dosiereinrichtung 22 verfügt hier nur über ein
Dosierventil, da die Brennkammer 13 nicht geteilt ist.
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Die
verbrennungsenergiebetriebene Antriebseinheit 42 entspricht
im Wesentlichen der bereits zu den 1 bis 3 beschriebenen.
Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Energiespeichereinheit 147 mit
einem Schaltmittel 53 ausgestattet ist, über den
das Abtriebselement 48 geschaltet werden kann. Dieses Schaltmittel 53 ist
als Stellhebel ausgebildet, der an einer Lagerstelle 55 gelenkig
mit einem Schaltgestänge 54 verbunden
ist, welches an dem Brennkammergehäuse 12 festgelegt ist.
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In
der aus 4 ersichtlichen Stellung wurde das
Setzgerät 10 bereits
an einen Untergrund U angepresst, wodurch der Anpressstrang 25 in
Pfeilrichtung 71 versetzt wurde. Über den Anpressstrang 25 wurde
das Brennkammergehäuse 12 bzw.
die Brennkammerhülse
ebenfalls in Richtung des Pfeils 71 versetzt, wodurch die
Auslassöffnung 19 und
die Einlassöffnung 15 verschlossen
wurden. Das Schaltmittel 53 wurde ebenfalls in Richtung
des Pfeils 71 in seine erste Stellung 51 verschwenkt,
wodurch das Abtriebselement 48 der Energiespeichereinheit 147 aktiviert wurde.
Das Abtriebselement 48 rotiert nun und überträgt diese Rotation über das
Eingangsrad 50 auf die Welle 49, die das Ventilatormittel 41 trägt, das
sich in Richtung des Drehpfeils 68 dreht. Durch die Rotation des
Ventilatormittels 41 wird in der Brennkammer 13 ein
turbulentes Strömungsregime
erzeugt, wodurch die Energieausbeute bei einer Zündung und Verbrennung des in
der Brennkammer 13 eingeschlossenen Luft-Brennstoffgemisches
erhöht
wird. Das Ventilatormittel 41 kann, wie bereits vorhergehend
beschrieben, für
eine bestimmte Zeit betrieben werden, wobei sich die Energiespeichereinheit 147 nach
Ablauf der Zeit automatisch abschaltet, oder aber er wird bei Betätigung des
Auslöseschalter 38 abgeschaltet.
Dieses kann z. B. über
ein hier nicht dargestelltes weiteres Schaltelement der Energiespeichereinheit 147 erfolgen,
welches mit dem Auslöseschalter 38 gekoppelt
ist.
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In 5 wurde
das Setzgerät 10 nach
erfolgtem Setzvorgang bereits wieder von dem Untergrund abgehoben.
Dabei wurde das Brennkammergehäuse 12 bzw.
die Brennkammerhülse
mit dem Anpressstrang 25 in Richtung des Pfeils 70 versetzt,
wobei die Einlassöffnung 15 und
die Auslassöffnung 19 wieder
geöffnet
wurden. Das Zurücksetzen
des Anpressstrangs 25 und des Brennkammergehäuses 12 in Richtung
des Pfeils 70 kann z. B. über ein in den Zeichnungen
nicht dargestelltes Federelement erfolgen. Mit dem Brennkammergehäuse 12 wurde
auch das Schaltgestänge 54 in
Richtung des Pfeils 70 versetzt und das Schaltmittel 53 in
seine zweite Stellung 52 überführt, wodurch das Abtriebselement 48 der Energiespeichereinheit 147 erneut
aktiviert wurde. Das Abtriebselement 48 rotiert und überträgt diese Rotation über das
Eingangsrad 50 auf die Welle 49, die das Ventilatormittel 41 trägt, das
sich in Richtung des Drehpfeils 68 dreht. Durch die Rotation
des Ventilatormittels 41 entsteht ein in Richtung der Pfeile 69 strömender Luftstrom
von dem Lufteinlass 39 in die Brennkammer 13 und
weiter über
die Auslassöffnung 19 bis
hin zu den Auspufföffnungen 140 im
Gehäuse 11.
Mit dem Luftstrom werden die noch vorhandenen Verbrennungsgase in
die Umgebung abgegeben. Das Ventilatormittel 41 wird dabei
von der Energiespeichereinheit 147 für eine bestimmte, in der Energiespeichereinheit 147 festgelegte
Zeit bewegt. Danach sperrt die Energiespeichereinheit 147 das
Abtriebselement 48 wieder bis das Schaltmittel 53 erneut
in seine erste Stellung 51 überführt wird.
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Wegen
weiterer hier nicht erwähnter
Bezugszeichen und Funktionen wird vollumfänglich auf die vorhergehende
Beschreibung zu den 1 bis 3 Bezug
genommen.