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Hintergrund der Erfindung
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Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung bezieht sich auf ein Simultan-Audiowiedergabegerät und sie
wird insbesondere in geeigneter Weise bei einem Fahrzeug-Audiogerät angewandt,
welches es einer Vielzahl von Nutzern ermöglicht, unterschiedliche Klänge von
unterschiedlichen Audioquellen anzuhören.
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Fahrzeug-Audiogeräte bzw.
-Audiovorrichtungen, die in Fahrzeugen untergebracht sind, lassen im
allgemeinen sämtliche
Nutzer in einem Fahrzeug dieselben Klänge durch Verstärkung eines
Audiosignals von einer Audioquelle, wie von einem Rundfunkgerät oder einer
Kompaktdisk (CD) hören.
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Einige
Fahrzeug-Audiogeräte
können
Nutzern die Möglichkeit
bieten, unterschiedliche Klänge von
unterschiedlichen Audioquellen über
Kopfhörer anzuhören (siehe
beispielsweise die offengelegte japanische Patentanmeldung Nr. 2003-89331).
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Diese
Fahrzeug-Audiogeräte
weisen jedoch ein Tonqualitätsproblem
auf, da die Basswiedergabe bzw. Bassabgabe vom Kopfhörer aufgrund
dessen Charakteristiken ungenügend
ist.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die
Erfindung ist in Anbetracht der vorstehenden Situation geschaffen
worden, und sie schlägt eine
Simultan-Vorrichtung bzw. ein Audiowiedergabegerät vor, die bzw. das imstande
ist, einer Vielzahl von Nutzern zu ermöglichen, unterschiedlichen
Klängen
mit hoher Tonqualität
zuzuhören.
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Die
vorstehende Aufgabe sowie weitere Aufgaben der Erfindung sind durch
die Bereitstellung eines Simultan-Audiowiedergabegerätes gelöst worden.
Dieses Gerät
umfasst: eine Audiosignal-Auswahleinrichtung zur Auswahl von Audiosignalen
entsprechend den Anforderungen von einer Vielzahl von Nutzern aus
einer Vielzahl von Arten von Audiosignalen, individuelle Audiosignal-Abgabeeinrichtungen zur
individuellen Abgabe der ausgewählten
Audiosignale an die entsprechenden Nutzer und eine Mischbasssignal-Abgabeeinrichtung
zur Abgabe eines gemischten Basssignals, welches durch Extrahieren und
Mischen lediglich der Basskomponenten von den ausgewählten Audiosignalen
für sämtliche
Nutzer erzeugt wird.
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Ferner
stellt die Erfindung ein Simultan-Audiowiedergabeverfahren bereit,
umfassend einen Audiosignal-Auswahlschritt zur Auswahl von Audiosignalen
entsprechend den Anforderungen von einer Vielzahl von Nutzern aus
einer Vielzahl von Arten von Audiosignalen,
einen individuellen
Audiosignal-Abgabeschritt zur individuellen Abgabe der ausgewählten Audiosignale an
die entsprechenden Nutzer
und einen Mischbasssignal-Abgabeschritt
zur Abgabe eines gemischten Basssignals, welches durch Extrahieren
und Mischen lediglich der Basskomponenten der ausgewählten Audiosignale
erzeugt wird, an sämtliche
Nutzer.
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Weiterhin
stellt die Erfindung ein Simultan-Audiowiedergabesystem bereit,
umfassend eine Audiosignal-Auswahleinrichtung zur Auswahl von Audiosignalen
entsprechend den Anforderungen von einer Vielzahl von Nutzern aus
einer Vielzahl von Arten von Audiosignalen,
individuelle Audiosignal-Abgabeeinrichtungen
zur individuellen Abgabe der ausgewählten Audiosignale an die entsprechenden
Nutzer,
eine Mischbasssignal-Abgabeeinrichtung zur Abgabe eines
gemischten Basssignals, welches durch Extrahieren und Mischen lediglich
der Basskomponenten der ausgewählten
Audiosignale erzeugt wird, an sämtliche
Nutzer,
individuelle Audio-Abgabeeinrichtungen zur individuellen
Abgabe der ausgewählten
Audiosignale als Klang
und eine Mischbassabgabeeinrichtung
zur Abgabe des gemischten Basssignals als Ton bzw. Klang.
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Überdies
stellt die Erfindung ein Fahrzeug bereit, umfassend eine Audiosignal-Auswahleinrichtung
zur Auswahl von Audiosignalen entsprechend den Anforderungen von
einer Vielzahl von Nutzern aus einer Vielzahl von Arten von Audiosignalen,
individuelle Audiosignal-Abgabeeinrichtungen zur individuellen Abgabe
der ausgewählten
Audiosignale an die entsprechenden Nutzer,
eine Mischbasssignal-Abgabeeinrichtung
zur Abgabe eines gemischten Basssignals, welches durch Extrahieren
und Mischen lediglich der Basskomponenten der ausgewählten Audiosignale
erzeugt wird, an sämtliche
Nutzer,
individuelle Audio-Abgabeeinrichtungen zur individuellen
Abgabe der ausgewählten
Audiosignale als Ton bzw. Klang und eine Mischbass-Abgabeeinrichtung zur
Abgabe des gemischten Basssignals als Ton bzw. Klang.
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Gemäß der Erfindung
können
sich Nutzer unterschiedliche Audiosignale in einer Situation anhören, in
der die Basskomponenten der Audiosignale gemischt und an sämtliche
Nutzer abgegeben werden, wodurch es ermöglicht ist, ein Simultan-Audiowiedergabegerät zu realisieren,
das es einer Vielzahl von Nutzern gestattet, sich unterschiedliche
Klänge mit
höherer
Tonqualität
anzuhören.
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Das
Wesen, das Prinzip und die Nützlichkeit bzw.
Brauchbarkeit der Erfindung werden aus der folgenden detaillierten
Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen näher ersichtlich
werden, in denen entsprechende Einzelteile durch entsprechende Bezugszeichen
bezeichnet sind.
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Kurze Beschreibung der
Zeichnungen
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In
den Zeichnungen zeigen
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1 ein
schematisches Diagramm eines Simultan-Audiowiedergabesystems gemäß der Erfindung,
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2 ein
Blockdiagramm eines Simultan-Audiowiedergabegerätes gemäß der Erfindung und
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3 ein
Blockdiagramm eines Simultan-Audiowiedergabesystems gemäß einer
weiteren Ausführungsform.
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Detaillierte
Beschreibung der Ausführungsformen
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Nunmehr
werden unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen bevorzugte
Ausführungsformen
der Erfindung beschrieben.
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(1-1) Aufbau eines Simultan-Audiowiedergabesystems
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Gemäß 1 ist
mit dem Bezugszeichen 1 ein Aufbau eines Simultan-Audiowiedergabesystems gemäß der Erfindung
veranschaulicht, wobei ein Fahrzeug-Audiogerät 2 mit Kopfhörern 3A und 3B und
ein Subwoofer bzw. Basslautsprecher 4 im Fahrzeuginnenraum 101 eines
Fahrzeugs 100 angebracht sind.
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Das
Fahrzeug-Audiogerät
bzw. die Fahrzeug-Audiovorrichtung 2 gibt unterschiedliche
Audiosignale an die Kopfhörer 3A und 3B ab
und ermöglicht
es dadurch den Nutzern, welche die Kopfhörer 3A und 3B tragen,
sich unterschiedliche Klänge
anzuhören.
Zusätzlich
gibt das Fahrzeug-Audiogerät 2 ein
Basssignal an den Basslautsprecher 4 ab, wodurch den Nutzern
ermöglicht
ist, sich direkt den Basston anzuhören.
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Es
sei darauf hingewiesen, dass mit Rücksicht darauf, dass ein Basston
eine geringe Richtwirkung hat, jeder Nutzer den Basston vom Basslautsprecher 4 sogar
dann hören
kann, wenn dieser Basslautsprecher 4 an irgendeiner Stelle
im Fahrzeuginnenraum 104 angebracht ist.
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(1-2) Aufbau des Simultan-Audiowiedergabegerätes
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Gemäß 2 wird
das Fahrzeug-Audiogerät bzw.
die Fahrzeug-Audiovorrichtung 2 gänzlich durch eine
Steuereinheit 11 gesteuert, und diese empfängt Anforderungen
von den Nutzern über
eine Bedienungseinheit 12, wie die Auswahl einer Audioquelle, einschließlich einer
Kompaktdisk (CD) oder einer Minidisk (MD) und die Einstellung der
Lautstärke.
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Ein
Rundfunkempfänger 13 empfängt Rundfunk-Sendewellen
und erzeugt ein Audiosignal S1. Eine CD-Wiedergabeeinheit 14 gibt
eine CD wieder und erzeugt ein Audiosignal S2. Eine MD-Wiedergabeeinheit 15 gibt
eine MD wieder und erzeugt ein Audiosignal S3. Diese Signale werden
einer Auswahleinrichtung 16 zugeführt.
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Die
Auswahleinrichtung 16 wählt
ein Audiosignal S1, S2 oder S3 in Abhängigkeit von einer Anforderung
vom jeweiligen Nutzer aus und überträgt das ausgewählte Signal
zu einem Kopfhörer-Verstärker 17A, 17B und
zu einem Tiefpassfilter (TPF) 18A, 18B als Audiosignal
S4A bzw. S4B.
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Der
Kopfhörer-Verstärker 17A, 17B verstärkt und überträgt das Audiosignal
S4A bzw. S4B zu dem Kopfhörer 3 (3A, 3B),
womit der vom Nutzer gewünschte
Klang (nachstehend als ausgewählter Klang
bezeichnet) von dem Kopfhörer 3 (3A, 3B)
abgegeben wird.
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Der
Kopfhörer 3 kann
generell keinen Basston von hoher Qualität abgeben, sondern er gibt
im mittleren Bereich und hohen Bereich liegende Töne ab.
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Das
Tiefpassfilter 18A, 18B extrahiert lediglich Basskomponenten
(beispielsweise 150Hz-Komponenten oder darunter liegende Komponenten)
aus dem von der Auswahleinrichtung 16 her empfangenen Audiosignal
S4A, S4B und erzeugt und überträgt ein Basssignal
S5A, S5B zu einem Mischer 19.
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Der
Mischer 19 erzeugt ein gemischtes Basssignal S6 durch Mischen
der empfangenen Basssignale S5A und S5B, und er überträgt das gemischte Basssignal
zu einem Lautsprecher-Verstärker 20.
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Der
Lautsprecher-Verstärker 20 verstärkt das
empfangene gemischte Basssignal S6 und überträgt es zum Basslautsprecher 4,
wodurch von dem Basslautsprecher 4 der gemischte Bassklang
bzw. Basston abgegeben wird.
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Es
sei darauf hingewiesen, dass jeder der Kopfhörer-Verstärker 17A und 17B sowie
der Lautsprecher-Verstärker 20 so
ausgelegt sind, dass die Lautstärke
eines abzugebenden Audiosignals in Abhängigkeit von einer Anforderung
von einem Nutzer her mittels der Bedienungseinheit 12 eingestellt
wird.
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Wie
oben beschrieben, gibt das Fahrzeug-Audiogerät 2 die Mittelbereichstöne und die
hohen Töne
der ausgewählten
Töne mittels
der Kopfhörer 3A und 3B wieder,
und es gibt außerdem
einen gemischten Basston, der durch Mischen der Basskomponenten
der durch sämtliche
Nutzer ausgewählten
Klänge
erzeugt ist, über
den Basslautsprecher 4 ab.
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(2) Nutzer, der sich den
ausgewählten
Ton bzw. Schall anhört
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Nebenbei
sei angemerkt, dass, wie oben beschrieben, jeder Nutzer sich die
Mittelbereichstöne und
die hohen Töne
seines ausgewählten
Klanges mittels des Kopfhörers 3 im
Fahrzeuginnenraum 101 anhört.
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Zugleich
hört sich
der Nutzer direkt den gemischten Basston vom Basslautsprecher 4 an.
Mit anderen Worten ausgedrückt
heißt
dies, dass der Nutzer zusätzlich
zu den Basskomponenten seines ausgewählten Klanges die Basskomponenten
von Klängen
(nachstehend als unausgewählte
Klänge bezeichnet)
hört, die
durch die anderen Nutzer ausgewählt
sind.
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Im
allgemeinen können
Menschen unbewusst lediglich einen gewünschten Klang von Geräuschen unterscheiden.
Dies wird Cocktailparty-Effekt genannt.
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Obwohl
der Basslautsprecher einen gemischten Bassklang abgibt, kann daher
jeder Nutzer unbewusst lediglich Basskomponenten, die zum Rhythmus
und Tempo des im mittleren und hohen Bereichs liegenden Klanges
passen, den er mittels des Kopfhörers 3 anhört, unterscheiden
bzw. wahrnehmen, das heißt
den Basston seines ausgewählten
Klanges.
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Da
die Basskomponenten von nicht ausgewählten Klängen nicht zum Rhythmus und
Tempo des im mittleren oder hohen Bereichs liegenden Klanges passen,
den sich der Nutzer anhört,
kann er diesen unbewusst als Geräusch
zur Hälfte
hören.
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Dies
heißt,
dass jeder Nutzer gleichzeitig sich die im mittleren und hohen Bereich
liegenden Töne
seines ausgewählten
Schalls mittels des Kopfhörers 3 und
den Basston des ausgewählten
Klanges durch den Basslautsprecher 4 anhört. Infolgedessen kann
der Nutzer sich einen ausgewählten
Klang, einschließlich
eines Basstones von hoher Qualität
anhören,
ohne durch die Basskomponenten der nicht ausgewählten Klänge abgelenkt bzw. verwirrt
zu werden.
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(3) Arbeitsweisen und
Effekte
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Gemäß dem obigen
Aufbau bzw. der obigen Konfiguration gibt das Fahrzeug-Audiogerät 2 auf Nutzer-Auswahlen
von Audioquellen hin individuell die Töne des mittleren Bereichs und
des hohen Bereichs der ausgewählten
Klänge über die
Kopfhörer 3 an
die entsprechenden Nutzer ab, und außerdem gibt es einen durch
Mischen der Basskomponenten von sämtlichen Klängen, welche die Benutzer ausgewählt haben,
erzeugten gemischten Basston von dem Basslautsprecher 4 ab.
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Zu
diesem Zeitpunkt kann der jeweilige Nutzer, obwohl er einen gemischten
Basston hört,
in welchem die Basskomponenten der ausgewählten und nicht ausgewählten Klänge gemischt
sind, unbewusst den Basston des ausgewählten Klanges wahrnehmen, der
zum Rhythmus und Tempo des Klanges des mittleren Bereichs und des
hohen Bereichs des ausgewählten
Klanges passt, den der betreffende Nutzer mit Hilfe des Kopfhörers 3 anhört.
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Im
Hinblick auf die Basstöne
der nicht ausgewählten
Klänge,
die nicht zum Rhythmus und Tempo des ausgewählten Klanges passen, den der
Nutzer mit Hilfe des Kopfhörers 3 anhört, kann
der Nutzer unbewusst diese als Geräusche, wie ein Geräusch von
außen
her halb hören.
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Infolgedessen
ermöglicht
das Fahrzeug-Audiogerät 2 jedem
Nutzer, sowohl die Töne
des mittleren Bereichs und des hohen Bereichs des ausgewählten Klanges
mit dem Kopfhörer 3 als
auch den Basston des ausgewählten
Klanges vom Basslautsprecher 4 her zu hören, das heißt einen
ausgewählten
Klang einschließlich
des Basstones mit guter Qualität.
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In
diesem Falle ist das Fahrzeug-Audiogerät 2 so ausgelegt,
dass es die Basstöne
sämtlicher
von den Nutzern ausgewählten
Klänge
von einem Basslautsprecher 4 abgibt. Daher sind viele Vorrichtungen bzw.
Geräte
zur individuellen Abgabe der Basstöne für die verschiedenen Nutzer
nicht erforderlich, was dazu führt,
dass jedem Nutzer ermöglicht
ist, den Basston seines ausgewählten
Klanges bzw. Schalls mit einem einfachen Aufbau zu hören.
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Entsprechend
der obigen Konfiguration bzw. dem obigen Aufbau gibt das Fahrzeug-Audiogerät 2 den
Schall bzw. die Töne
des mittleren Bereichs und hohen Bereichs des von einem Nutzer ausgewählten Klanges
vom Kopfhörer 3 wieder,
und es gibt außerdem
einen gemischten Basston, in welchem die Basskomponenten sämtlicher
von den Nutzern ausgewählten
Klänge
gemischt sind, von dem Basslautsprecher 4 wieder. Infolgedessen
kann jeder Nutzer den Schall bzw. die Töne des mittleren Bereichs und des
hohen Bereichs seines ausgewählten
Klanges hören
und außerdem
unbewusst lediglich den Basston des ausgewählten Klanges aus dem gemischten Basston
wahrnehmen, was es ermöglicht,
sich einen ausgewählten
Klang einschließlich
eines Basstones von guter Qualität
anzuhören.
Dies heißt,
dass eine Vielzahl von Nutzern sich unterschiedliche Klänge mit
hoher Tonqualität
anhören
kann.
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(4) Weitere Ausführungsformen
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Es
sei darauf hingewiesen, dass mit der obigen Ausführungsform ein Fall beschrieben
worden ist, bei dem ein Ausgangspegel eines gemischten Basstones
festliegt. Die Erfindung ist indessen hierauf nicht beschränkt, und
der Abgabepegel des gemischten Basstones kann entsprechend einem
Umgebungs-Geräuschpegel
geändert
werden.
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Dies
heißt,
dass gemäß 3,
in der dieselben Bezugszeichen den Einzelteilen gegeben sind, die
jenen in 2 entsprechen, ein Fahrzeug-Audiogerät 31 eines
Simultan-Audiowiedergabesystems 30 den Schall bzw. die
Töne im
mittleren und hohen Bereich des von einem Nutzer ausgewählten Klanges
mittels eines Kopfhörers 3 (3A, 3B)
wiedergibt.
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Ein
Tiefpassfilter (TPF) 18A, 18B extrahiert lediglich
die Basskomponenten aus einem Audiosignal S4A, S4B, welches von
einer Auswahleinrichtung 16 her erhalten wird, erzeugt
ein Basssignal S5A, S5B und liefert dieses an eine elektronische
Lautstärke-Einstelleinrichtung 35A, 35B.
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Die
elektronische Lautstärke-Einstelleinrichtung 35A, 35B ändert den
Signalpegel des Basssignals S5A, S5B unter der Steuerung einer Steuereinheit 11 und
liefert das Ergebnis als Basssignal S11A, S11B an einen Mischer 19.
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Der
Mischer 19 erzeugt ein gemischtes Basssignal S12 durch
Mischen der empfangenen Basssignale S11A und S11B, und er überträgt dieses gemischte
Basssignal zu einem Lautsprecher-Verstärker 20 und
einer Subtrahiereinrichtung 33.
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Der
Lautsprecher-Verstärker 20 verstärkt das
empfangene gemischte Basssignal S12 und überträgt es zu einem Lautsprecher 4,
wodurch von dem Lautsprecher 4 der gemischte Bassschall
abgegeben wird.
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Andererseits
nimmt ein Mikrofon 32 in einem Fahrzeug-Innenraum 101 Schallwellen
auf und wandelt diese in ein elektrisches Signal um; das betreffende
Mikrofon erzeugt ein Fahrzeug-Innenraum-Audiosignal S13 und überträgt es zu
der Subtrahiereinrichtung 33. Dieses Fahrzeug-Innenraum-Audiosignal
S13 enthält
die Geräusche
von der Außenseite und
den vom Basslautsprecher 4 abgegebenen gemischten Bassschall.
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Die
Subtrahiereinrichtung 33 subtrahiert das gemischte Basssignal
S12 von dem Fahrzeug-Innenraum-Audiosignal S13, um ein Geräusch S14
lediglich für
Geräusche
innerhalb des Fahrzeug-Innenraums 101 zu
erzeugen und überträgt dieses
Signal zu einem Geräusch-Detektor 34.
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Der
Geräusch-Detektor 34 ermittelt
einen Geräuschpegel
auf der Grundlage des Geräuschsignals
S14 und erzeugt ein Geräuschpegel-Signal
S15, welches zu der Steuereinheit 11 übertragen wird.
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Zu
diesem Zeitpunkt steuert die Steuereinheit 11 die elektronischen
Lautstärke-Einstelleinrichtungen 35A und 35B auf
der Grundlage des Geräuschpegel-Signals
S15, um die Signalpegel der Basssignale S11A und S11B zu ändern.
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Dies
heißt,
dass das Fahrzeug-Audiogerät 31 den
Lautstärkepegel
des gemischten Basstones zur Abgabe von dem Lautsprecher 4 auf
der Grundlage des Geräuschpegels ändert, der
durch den Geräusch-Detektor 34 ermittelt
ist.
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Daher
kann jeder Nutzer sich den gemischten Bassschall bzw. -ton bei einer
Lautstärke
anhören,
die automatisch so eingestellt wird, dass der Bassschall in den
Geräuschen
nicht untergeht, deren Lautstärke
sich stets ändert.
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In
diesem Zusammenhang sei angemerkt, dass nicht nur der Lautstärkepegel
des gemischten Bassschalls durch das Fahrzeug-Audiogerät 31 geändert werden
kann, sondern auch die Lautstärke des
Schalles des mittleren und hohen Bereichs des von dem Lautsprecher 3 abzugebenden
ausgewählten
Klanges bzw. Schalls auf der Grundlage des durch den Geräusch-Detektor 34 ermittelten
Geräuschpegels.
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Bei
der obigen Ausführungsform
ist ein Fall beschrieben worden, gemäß dem jeder Nutzer den Schall
des mittleren und hohen Bereichs seines ausgewählten Klanges mittels des Kopfhörers 3 hört. Die Erfindung
ist indessen darauf nicht beschränkt,
und sie ermöglicht
es dem jeweiligen Nutzer, den Schall des mittleren und hohen Bereichs
des von ihm ausgewählten
Klanges mittels einer anderen Technik zu hören, wie durch Anbringen eines
(nicht dargestellten) Kopfstützen-Lautsprechers in
einem Sitz des Fahrzeugs 100 (1) und durch
Abgabe eines ausgewählten
Klanges.
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Ferner
ist die obigen Ausführungsform
bezüglich
eines Falles beschrieben worden, bei dem zwei Kopfhörer 3 mit
dem Fahrzeug-Audiogerät 2 verbunden
sind. Bei der Erfindung können
jedoch drei oder mehr Kopfhörer
angeschlossen sein. In diesem Fall wird ein gemischter Bassschall
auf der Grundlage der von sämtlichen
Nutzern ausgewählten Klänge erzeugt
und abgegeben.
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Darüber hinaus
ist bezüglich
der obigen Ausführungsform
ein Fall beschrieben worden, bei dem ein Basslautsprecher 4 mittels
des Lautsprecher-Verstärkers 20 mit
dem Fahrzeug-Audiogerät 2 verbunden
ist. Die Erfindung ist indessen hierauf nicht beschränkt, und
es kann eine Vielzahl von Lautsprecherverstärkern 20 parallel
angeschlossen sein, und Basslautsprecher 4 können mit
diesen in dem Fall verbunden sein, dass die gemischte Bassabgabe
unzureichend ist.
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Ferner
ist bezüglich
der obigen Ausführungsform
ein Fall beschrieben worden, gemäß dem ein Nutzer
ein Rundfunkgerät,
eine CD oder eine MD als Audio-Quelle auswählt. Die Erfindung ist indessen hierauf
nicht beschränkt,
und der Nutzer kann eine weitere Audio-Quelle, wie ein Festplattenlaufwerk, eine
Fernsehsendung oder eine DVD auswählen.
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In
diesem Zusammenhang kann das Fahrzeug-Audiogerät so ausgelegt sein, dass es
gleichzeitig unterschiedliche Audiosignale mittels einer Zeitmultiplex-Lesetechnik
in einem Fall abgibt, gemäß dem eine
Vielzahl von Nutzern unterschiedliche Audiospuren desselben Festplattenlaufwerks
oder derselben CD auswählen.
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Ferner
ist die obige Ausführungsform
bezüglich
eines Falles beschrieben worden, gemäß dem die Erfindung für den bzw.
im Fahrzeug-Innenraum 101 des Fahrzeugs 100 angewandt
ist. Die Erfindung ist indessen hierauf nicht beschränkt und
sie kann in einem Fall angewandt werden, in welchem eine Vielzahl
von Nutzern sich unterschiedliche Klänge von unterschiedlichen Audioquellen
an derselben Stelle, wie in einem Zug, in einem Flugzeug, in einem
Haus oder in einer Teestube anhören.
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Überdies
ist die obige Ausführungsform
bezüglich
eines Falles beschrieben worden, bei dem das Fahrzeug-Audiogerät als Si multan-Audiowiedergabegerät aus einer
Auswahleinrichtung 16, wie einer Audiosignal-Auswahleinrichtung,
Kopfhörer-Verstärkern 17A und 17B als
individuelle Audiosignal-Abgabeeinrichtungen und dem Mischer 19 sowie dem
Lautsprecherverstärker 20 als
Mischbasssignal-Abgabeeinrichtung besteht. Die Erfindung ist indessen
hierauf nicht beschränkt,
und das Simultan-Audiowiedergabegerät kann eine
andere Schaltungsanordnung, einschließlich einer Audiosignal-Auswahleinrichtung
sowie von individuellen Audiosignal-Abgabeeinrichtungen und Mischbasssignal-Abgabeeinrichtungen
umfassen.
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Die
Erfindung kann bei anderen Arten von Audiogeräten angewandt werden, einschließlich von In-Haus-Audiogeräten, die
von dem Fahrzeug-Audiogerät 2 verschieden
sind.
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Obwohl
die Erfindung in Verbindung mit bevorzugten Ausführungsformen beschrieben worden ist,
dürfte
es Durchschnittsfachleuten ersichtlich sein, dass verschiedene Änderungen
und Modifikationen anvisiert werden können, weshalb zur Abdeckung
in den beigefügten
Patentansprüchen
sämtliche
derartigen Änderungen
und Modifikationen in den wahren Schutzumfang der Erfindung fallen.