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DE102005007276A1 - Pressanordnung - Google Patents

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DE102005007276A1
DE102005007276A1 DE200510007276 DE102005007276A DE102005007276A1 DE 102005007276 A1 DE102005007276 A1 DE 102005007276A1 DE 200510007276 DE200510007276 DE 200510007276 DE 102005007276 A DE102005007276 A DE 102005007276A DE 102005007276 A1 DE102005007276 A1 DE 102005007276A1
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DE
Germany
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press
roll
arrangement according
diameter
conduit
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200510007276
Other languages
English (en)
Inventor
Andreas Meschenmoser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voith Patent GmbH
Original Assignee
Voith Paper Patent GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voith Paper Patent GmbH filed Critical Voith Paper Patent GmbH
Priority to DE200510007276 priority Critical patent/DE102005007276A1/de
Publication of DE102005007276A1 publication Critical patent/DE102005007276A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F3/02Wet presses
    • D21F3/0209Wet presses with extended press nip
    • D21F3/0218Shoe presses
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F3/02Wet presses

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  • Paper (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Pressanordnung zur Entwässerung einer Papier-, Karton-, Tissue- oder einer anderen Faserstoffbahn (1) in einer Maschine zur Herstellung und/oder Veredlung derselben, bestehend aus einem von zwei Presswalzen (9, 13) gebildeten, verlängerten Pressspalt, dessen Pressebene (17) mit der Horizontalen einen Winkel von maximal 45 DEG bildet und durch den neben der Faserstoffbahn (1) wenigstens ein umlaufendes Entwässerungsband (2) geführt ist, wobei die mit dem Entwässerungsband (2) in Kontakt kommende Presswalze (9) einen flexiblen Walzenmantel (11) besitzt, der von einem Presselement (10) mit konkaver Pressfläche zur zylindrischen Gegen-Presswalze (13) gedrückt wird, nach dem Pressspalt im Zwickel zwischen der Presswalze (9) und dem Entwässerungsband (2) eine sich im Wesentlichen entlang der Presswalze (9) erstreckende Wasserrinne (15) zur Aufnahme des abgeschleuderten Wassers vorhanden ist, deren zwickelseitige Begrenzungswand (5) mit der Presswalze (9) einen Führungskanal (16) bildet. DOLLAR A Dabei soll die Wasserabführung dadurch verbessert werden, dass der Durchmesser der Presswalze (9) kleiner als der Durchmesser der Gegen-Presswalze (13) ist und die zwickelseitige Begrenzungswand (5) so weit von der Presswalze (9) beabstandet und sich nur so weit in Rotationsrichtung erstreckt, dass das nach dem Übergang (14) von der konvexen zur konkaven Form vom Walzenmantel (11) tangential abgeschleuderte Wasser ungehindert über diese Begrenzungswand (5) in die ...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Pressanordnung zur Entwässerung einer Papier-, Karton-, Tissue- oder einer anderen Faserstoffbahn in einer Maschine zur Herstellung und/oder Veredlung derselben, bestehend aus einem, von zwei Presswalzen gebildeten, verlängerten Pressspalt, dessen Pressebene mit der Horizontalen einen Winkel von maximal 45° bildet und durch den neben der Faserstoffbahn wenigstens ein endlos umlaufendes Entwässerungsband geführt ist, wobei die mit dem Entwässerungsband in Kontakt kommende Presswalze einen flexiblen Walzenmantel besitzt, der von einem Presselement mit konkaver Pressfläche zur zylindrischen Gegen-Presswalze gedrückt wird, nach dem Pressspalt im Zwickel zwischen der Presswalze und dem Entwässerungsband eine sich im wesentlichen entlang der Presswalze erstreckende Wasserrinne zur Aufnahme des abgeschleuderten Wassers vorhanden ist, deren zwickelseitige Begrenzungswand mit der Presswalze einen Führungskanal bildet.
  • Pressanordnungen mit einer Wasserrinne sind beispielsweise aus der DE 102 22 432 A1 bekannt. Dabei ist der Wirkungsgrad der Wasserabführung und damit auch der Umfang der Rückbefeuchtung des Entwässerungsbandes insbesondere bei derartig geneigter oder gar horizontaler Pressebene nicht befriedigend.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Wasserabführung bei derartigen Pressanordnungen zu verbessern.
  • Erfindungsgemäß wurde die Aufgabe dadurch gelöst, dass der Durchmesser der Presswalze kleiner als der Durchmesser der Gegen-Presswalze ist und die zwickelseitige Begrenzungswand soweit von der Presswalze beabstandet und sich nur soweit in Rotationsrichtung erstreckt, dass das nach dem Übergang von der konvexen zur konkaven Form vom Walzenmantelmantel tangential abgeschleuderte Wasser weitestgehend ungehindert über diese Begrenzungswand in die Wasserrinne gelangt.
  • Nach dem Pressspalt geht der Walzenmantel der Presswalze von der, von der konkaven Pressfläche des Presselementes erzwungenen konkaven Form zu einer, von der annähernd zylindrischen Form des Walzenmantels geprägten konvexen Form über.
  • Der Krümmungsradius bei diesem Übergang ist wesentlich kleiner als der Radius der Presswalze, was sehr hohe Zentrifugalkräfte zur Folge hat.
  • Durch diese hohen Zentrifugalkräfte wird ein großer Teil des am Walzenmantel haftenden Wassers gegen die Begrenzungswand oder einen Deflektor geschleudert. Durch die relativ große kinetische Energie gelangt das abgeschleuderte Wasser problemlos durch den Führungskanal in die Wasserrinne.
  • Dieser Übergang schließt sich an den Pressspalt an und erstreckt sich maximal über 20°, vorzugsweise höchstens über 15° und insbesondere über maximal 10° des Walzenumfangs.
  • Nach dem Übergang zur konkaven Form wird das restliche Wasser im wesentlichen tangential vom Walzenmantel abgeschleudert. Der relativ große Radius des Walzenmantels hat dabei auch geringere Zentrifugalkräfte zur Folge. Da dieses abgeschleuderte Wasser aber ungehindert über die Begrenzungswand in die Wasserrinne gelangen kann, wirken sich die geringeren Zentrifugalkräfte nicht negativ aus.
  • Im Ergebnis gelangt ein größerer Wasseranteil auch ohne den Einsatz von, am Walzenmantel im Bereich der Wasserrinne angesetzten Schabern in der Wasserrinne.
  • Dies vermindert die Rückbefeuchtung des Entwässerungsbandes erheblich und schont den Walzenmantel. Das Entwässerungsband läuft vorzugsweise über dem Entwässerungsband.
  • Der geringere Durchmesser des Walzenmantels der Presswalze vergrößert nicht nur die auf das anhaftende Wasser wirkenden Zentrifugalkräfte bzw. Fliehkräfte, sondern erlaubt auch das nähere Heranführen der Wasserrinne in den Zwickel. Die Wasserrinne kann so das abgeschleuderte Wasser viel umfassender auffangen.
  • Vorzugsweise sollte daher der Durchmesser der Presswalze um mindestens 10 %, vorzugsweise um mindestens 25 % und insbesondere um mindestens 40 % kleiner als der Durchmesser der Gegen-Presswalze sein.
  • Außerdem ist es vorteilhaft, wenn sich am zwickelseitigen Ende der Wasserrinne eine sich im wesentlichen entlang der Presswalze erstreckende Deflektorleiste befindet, die den Beginn des Führungskanals mit der oberen Presswalze bildet. Damit kann der Beginn des Führungskanals relativ nah an das Pressspaltende gelegt werden, so dass möglichst viel abgeschleudertes Wasser zur Wasserrinne geführt werden kann.
  • Dabei ist es auch von Vorteil, wenn die Deflektorleiste mit dem Entwässerungsband in leichtem Kontakt steht. Die Deflektorleiste kann so Wasser von dem Entwässerungsband abstreifen und in den Führungskanal führen, von wo es in die Wasserrinne mitgeschleppt wird.
  • Es kann aber auch von Vorteil sein, wenn die Deflektorleiste einen geringen Abstand zum Entwässerungsband aufweist.
  • Um die Wirksamkeit der Deflektorleiste möglichst weit in den Zwickel hinein verlagern zu können, sollte sie ein spitzwinkliges, in den Zwickel hineinragendes Ende besitzen.
  • In den Führungskanal gelangt so das von der Deflektorleiste vom Entwässerungsband abgestreifte sowie das vom Walzenmantel zur Deflektorleiste und zur Begrenzungswand der Wasserrinne geschleuderte Wasser. Dieses Wasser sollte nicht zum Entwässerungsband zurücktropfen und möglichst umfassend durch den Führungskanal in die Wasserrinne geführt werden.
  • Erreicht wird dies insbesondere dadurch, dass zwischen Deflektorleiste und der Begrenzungswand der Wasserrinne Druckluft in den Führungskanal in Rotationsrichtung eingeblasen wird. Diese Druckluft reißt das in den Führungskanal gelangte Wasser mit.
  • Im Bereich der Deflektorleiste erzeugt diese von ihr weggerichtete Druckluft einen Unterdruck im Führungskanal, der das Wasser aus dem Bereich des Zwickels in Richtung Wasserrinne saugt.
  • Das im konvexen Bereich des Walzenmantels nach dem Übergang tangential abgeschleuderte Wasser bewirkt eine Ablenkung des von der Druckluft mitgeführten Wassers zum Auffangbereich der Wasserrinne hin.
  • Um die Bildung von Wassernebel zu minimieren, ist im Auffangbereich der Wasserrinne eine Luftabsaugeinrichtung vorhanden.
  • Wegen der üblicherweise problematischen Wasserabführung eignet sich der Einsatz der erfinderischen Lösung insbesondere bei einer Pressanordnung deren Presswalzen etwa eine horizontale Pressebene bilden.
  • Sie ist mit Vorteilen aber auch bei Pressanordnungen anwendbar, deren Pressebene mit der Horizontalen einen Winkel von maximal 30°, vorzugsweise maximal 15° bildet.
  • Dabei sollen Neigungen der Pressebene zur Horizontalen in beiden Richtungen erfasst sein, d. h. das hier die Beträge der Neigungswinkel betrachtet werden.
  • Nachfolgend soll die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
  • In der beigefügten Zeichnung zeigt:
  • 1: einen schematischen Querschnitt durch eine Pressanordnung und
  • 2: einen vergrößerten Ausschnitt davon.
  • Die Pressanordnung wird von zwei nebeneinander angeordneten Presswalzen 9, 13 gebildet, wobei die Presswalze 9 einen flexiblen Walzenmantel 11 besitzt, der zur Bildung eines verlängerten Pressspaltes mit horizontaler Pressebene 17 von einem Presselement 10 mit konkaver Pressfläche zur zylindrischen Gegen-Presswalze 13 gedrückt wird.
  • Durch diesen Pressspalt wird neben der Faserstoffbahn 1 ein mit der Presswalze 9 in Kontakt kommendes, endloses und wasseraufnehmendes Entwässerungsband 2 geführt. Das Entwässerungsband 2 dient dabei zur Aufnahme des im Pressspalt aus der Faserstoffbahn 1 gepressten Wassers und läuft über der Faserstoffbahn 1.
  • Um die Wasseraufnahmefähigkeit zu erhöhen, weist der Walzenmantel 11 der Presswalze 9 Rillen und Blindbohrungen auf. Das darin vom Entwässerungsband 2 aufgenommene Wasser muss nach dem Pressspalt wieder vom Walzenmantel 11 entfernt werden.
  • Im Wesentlichen erfolgt dies über das Abschleudern des am Walzenmantel 9 haftenden Wassers in eine im Zwickel zwischen Entwässerungsband 2 und Presswalze 9 vorhandene Wasserrinne 15.
  • Diese Wasserrinne 15 besitzt eine zum Zwickel gerichtete Begrenzungswand 5, welche mit dem Walzenmantel 11 der Presswalze 9 einen Führungskanal 16 bildet.
  • Nach der, durch das Presselement 10 im Pressspalt erzwungenen konkaven Form des Walzenmantels 11 schließt sich ein Übergang 14 an, der sich im Anschluß an den Pressspalt über 15° des Walzenumfangs erstreckt. In diesem Übergang 14 nähert sich der Walzenmantel 11 immer mehr der zylindrischen Walzenform an.
  • In diesem Übergang 14 ist der Krümmungsradius des Walzenmantels 11 wesentlich, beispielsweise 10mal kleiner als der Krümmungsradius in der anschließenden zylindrischen, konvexen Form.
  • Der kleinere Krümmungsradius hat aber auch größere Zentrifugal- bzw. Fliehkräfte zur Folge, die bei der Rotation auf das am Walzenmantel 11 haftende Wasser wirken. Das aus diesem Übergang 14 abgeschleuderte Wasser hat daher ausreichend kinetische Energie um nach dem Aufprall auf der gegenüberliegenden Begrenzungswand 5 oder einer Deflektorleiste 4 in die Wasserrinne 15 zu gelangen.
  • Nach dem Übergang 14 wird das verbliebene Wasser dann tangential vom Walzenmantel 11 über die Begrenzungswand 5 hinaus direkt in die Wasserrinne 15 geschleudert. Da dies direkt erfolgt, wirkten sich die verminderten Zentrifugal- bzw. Fliehkräfte des Wassers wegen des größeren Krümmungsradius nach dem Übergang 14 nicht negativ aus.
  • In der Wasserrinne 15 befindet sich ein Wasserablauf 8 für das aufgefangene Wasser.
  • Am zwickelseitigen Ende der Wasserrinne 15 befindet sich eine, sich im Wesentlichen entlang der Presswalze 9 erstreckende Deflektorleiste 4, die den Beginn des Führungskanals 16 mit der Presswalze 9 bildet.
  • Diese Deflektorleiste 4 besitzt ein, in den Zwickel zwischen Presswalze 9 und Entwässerungsband 2 hinein ragendes, spitzwinkliges Ende. Dieses spitzwinklige Ende steht mit dem Entwässerungsband 2 in Kontakt und streift so Wasser vom Entwässerungsband 2 ab.
  • Um dieses abgestreifte und das auf die Deflektorleiste 4 vom Walzenmantel 11 abgeschleuderte Wasser möglichst umfassend im Führungskanal 16 zur Wasserrinne 15 führen zu können, wird zwischen Deflektorleiste 4 und Begrenzungswand 5 über einen Einblaskanal 3 Druckluft in den Führungskanal 16 in Rotationsrichtung der Presswalze 9 geblasen.
  • Diese Druckluft reist das im Führungskanal 16 und an der Begrenzungswand 5 befindliche Wasser bis zur Oberkante der Begrenzungswand 5 und darüber hinaus in die Wasserrinne 15 mit.
  • Auch das nach dem Übergang 14 vom Walzenmantel 11 tangential abgeschleuderte Wasser bewirkt eine Führung des von der Druckluft mitgeschleppten Wassers zur Wasserrinne 15 hin.
  • Außerdem erzeugt diese Druckluft im Führungskanal 16 im Bereich der Deflektorleiste 4 sowie im Zwickel selbst einen Unterdruck, der das von der Deflektorleiste 4 abgestreifte und an diese geschleuderte Wasser im Führungskanal 16 in Rotationsrichtung abführt.
  • Um die Umgebung vor Wassernebel zu schützen, ist die Wasserrinne 15 mit einer Einhausung 6 verbunden, die sich über einen wesentlichen Umfangsbereich der Presswalze 9 erstreckt. Diese Einhausung 6 besitzt eine Luftabsaugeinrichtung 7, welche nicht nur die Ausbreitung von Wassernebel unterdrückt, sondern auch eine Überdruckbildung infolge der Druckluftzufuhr verhindert.
  • Am Einlauf des Walzenmantels 11 in den Pressspalt befindet sich ein Wasserabstreifer 12, der den Walzenmantel 11 abschließend entwässern soll. Wegen der Durchbiegung der Presswalze 9 befindet sich der Wasserabstreifer 12 in einem Umfangsbereich senkrecht zur Pressebene 17 des Presselementes 10.

Claims (12)

  1. Pressanordnung zur Entwässerung einer Papier-, Karton-, Tissue- oder einer anderen Faserstoffbahn (1) in einer Maschine zur Herstellung und/oder Veredlung derselben, bestehend aus einem, von zwei Presswalzen (9, 13) gebildeten, verlängerten Pressspalt dessen Pressebene (17) mit der Horizontalen einen Winkel von maximal 45° bildet und durch den neben der Faserstoffbahn (1) wenigstens ein endlos umlaufendes Entwässerungsband (2) geführt ist, wobei die mit dem Entwässerungsband (2) in Kontakt kommende Presswalze (9) einen flexiblen Walzenmantel (11) besitzt, der von einem Presselement (10) mit konkaver Pressfläche zur zylindrischen Gegen-Presswalze (13) gedrückt wird, nach dem Pressspalt im Zwickel zwischen der Presswalze (9) und dem Entwässerungsband (2) eine sich im wesentlichen entlang der Presswalze (9) erstreckende Wasserrinne (15) zur Aufnahme des abgeschleuderten Wassers vorhanden ist, deren zwickelseitige Begrenzungswand (5) mit der Presswalze (9) einen Führungskanal (16) bildet, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Presswalze (9) kleiner als der Durchmesser der Gegen-Presswalze (13) ist und die zwickelseitige Begrenzungswand (5) soweit von der Presswalze (9) beabstandet und sich nur soweit in Rotationsrichtung erstreckt, dass das nach dem Übergang (14) von der konvexen zur konkaven Form vom Walzenmantelmantel (11) tangential abgeschleuderte Wasser ungehindert über diese Begrenzungswand (5) in die Wasserrinne (15) gelangt.
  2. Pressanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Presswalze (9) um mindestens 10 % kleiner als der Durchmesser der Gegen-Presswalze (13) ist.
  3. Pressanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Presswalze (9) um mindestens 25 % kleiner als der Durchmesser der Gegen-Presswalze (13) ist.
  4. Pressanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Presswalze (9) um mindestens 40 % kleiner als der Durchmesser der Gegen-Presswalze (13) ist.
  5. Pressanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich am zwickelseitigen Ende der Wasserrinne (15) eine sich im wesentlichen entlang der Presswalze (9) erstreckende Deflektorleiste (4) befindet, die den Beginn des Führungskanals (16) mit der Presswalze (9) bildet.
  6. Pressanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Deflektorleiste (4) mit dem Entwässerungsband (2) in Kontakt steht oder einen geringen Abstand zu diesem aufweist.
  7. Pressanordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Deflektorleiste (4) ein spitzwinkliges, in den Zwickel hineinragendes Ende besitzt.
  8. Pressanordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Deflektorleiste (4) und der Begrenzungswand (5) der Wasserrinne (15) Druckluft in den Führungskanal (16) in Rotationsrichtung eingeblasen wird.
  9. Pressanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Auffangbereich der Wasserrinne (15) eine Luftabsaugeinrichtung (7) vorhanden ist.
  10. Pressanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Übergang (14) über höchstens 20°, vorzugsweise höchstens 15°, insbesondere über maximal 10° des Walzenumfangs erstreckt.
  11. Pressanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressebene der Presswalzen (9, 13) horizontal verläuft.
  12. Pressanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressebene der Presswalzen (9, 13) mit der Horizontalen einen Winkel von maximal 30°, vorzugsweise maximal 15° bildet.
DE200510007276 2005-02-17 2005-02-17 Pressanordnung Withdrawn DE102005007276A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102009047470A1 (de) * 2009-12-03 2011-06-09 Voith Patent Gmbh Vorrichtung zur Behandlung einer laufenden Papier-, Karton- oder anderen Faserstoffbahn
CN105714592A (zh) * 2016-04-22 2016-06-29 浙江荣晟环保纸业股份有限公司 一种用于造纸业的压榨装置
EP2678471B1 (de) 2011-02-23 2018-03-14 Voith Patent GmbH Pressenpartie einer maschine zur herstellung einer faserstoffbahn

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