DE102005007205B3 - Elektromotorischer Linearantrieb - Google Patents
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Abstract
Eine elektromotorischer Linearantrieb (10), der mit einem Antriebsmotor ein damit gekoppeltes Drehzahlreduziergetriebe zum Antrieb einer Spindel (11) enthält, wobei auf die Spindel (11) eine Spindelmutter (13) aufgesetzt ist und dieser Linearantrieb (10) zusätzlich mit einer Bremsanordnung (14) ausgestattet ist, um die Drehzahl der Spindel (11) zu regeln, soll so ausgestattet sein, dass in konstruktiv einfacher Weise auf die antriebstechnische Entkoppelung der aus dem Antriebsmotor und dem Drehzahlreduziergetriebe gebildeten Antriebseinheit und der Spindel (11) verzichtet werden kann. DOLLAR A Erfindungsgemäß ist der Spindelmutter (13) eine mit einer Schlingfeder (17) ausgerüstete Bremsanordnung (14) ausgestattet, wobei die von der Schlingfeder (17) auf ein darin liegendes Bauteil (16) übertragene Kraft geregelt werden kann, um die Drehzahl der Spindel (11) von der Normaldrehzahl abweichen zu lassen. Der erfindungsgemäße Linearantrieb (10) ist besonders zum Verstellen der beweglichen Bauteile eines Möbels geeignet.
Description
- Die Erfindung betrifft einen elektromotorischen Linearantrieb mit einer aus einem Antriebsmotor und einem Drehzahlreduziergetriebe gebildeten Antriebseinheit zum Antrieb einer Spindel, auf die eine in Längsrichtung der Spindel drehrichtungsabhängig verfahrbare Spindelmutter aufgesetzt ist, die mit einem synchron bewegbaren Hubrohr in einer Verstellfunktion steht, auf dessen freies, der Antriebseinheit abgewandten Ende ein Anschlussteil aufgesetzt ist, und dass mittels einer mit einem Brems- und Übertragungsmittel ausgerüsteten Bremsanordnung die lineare Geschwindigkeitskomponente des Hubrohres zumindest bei abgeschaltetem Antriebsmotor regelbar ist.
- Der in Rede stehende elektromotorische Linearantrieb kann für die verschiedensten Verstellfunktionen eingesetzt werden, um mit dem Anschlussteil des Hubrohres gekoppelte Bauteile zu verstellen. Dies kann direkt beispielsweise über einen Hebel oder einen Beschlag erfolgen. Die Verstellgeschwindigkeit der angeschlossenen Bauteile ist relativ gering, da die Drehzahl der Spindel bei eingeschaltetem Antriebsmotor ebenfalls relativ gering ist. Die gegenläufigen Verstellbewegungen eines angeschlossenen Bauteiles erfolgen im Normalfall bei eingeschaltetem Antriebsmotor, das heißt, die Verstellrichtung eines angeschlossenen Bauteiles richtet sich nach der Drehrichtung der Spindel bzw. danach, ob die Spindelmutter in Richtung weg von der Antriebseinheit oder in Richtung zur Antriebseinheit verfahren wird.
- Es gibt Anwendungsfälle, bei denen das im Normalfall mittels des Linearantriebes verstellte Bauteil schlagartig in eine Ausgangslage selbsttätig verfahren werden soll, das heißt, durch das Eigengewicht. Für diese Fälle sind Linearantriebe bekannt, bei denen beispielsweise durch eine Kupplung die antriebstechnische Verbindung zwischen der Antriebseinheit und der Spindel durch eine sogenannte Entkupplung unterbrochen wird. In der Branche wird dieser Vorgang als das Ausrücken eines Antriebes bezeichnet. Wird die antriebstechnische Verbindung zwischen der Antriebseinheit und der Spindel unterbrochen bzw. ausgerückt und die Gewindespindel nicht selbsthemmend ist, verfährt das angeschlossene Bauteil durch das Eigengewicht schlagartig in eine Ausgangslage. Da dieses insbesondere bei der Anwendung im Möbelbereich vermieden werden soll, ist es bereits bekannt, die Ausrück- oder Entkuppeleinheit mit einer Bremsanordnung auszustatten, so dass die Drehzahl der Entkuppeleinheit in Bezug auf das Antriebsgehäuse drehbar einstellbar ist, so dass die Drehzahl der Spindel gesteuert werden kann, wenn die antriebstechnische Verbindung zwischen der Antriebseinheit und der Spindel unterbrochen ist.
- Die in Rede stehenden Linearantriebe sind als Massenprodukte anzusehen, die möglichst einfach und demzufolge auch möglichst kostengünstig hergestellt werden sollen. Bei den vorbekannten Linearantrieben mit Bremsanordnungen zur Regelung der Drehzahl der Spindel bei abgeschaltetem Antriebsmotor sind nicht nur die Bremsanordnungen notwendig, sondern auch noch die Entkuppeleinheiten. Demzufolge ist der konstruktive Aufwand relativ hoch, so dass auch die Kosten zur Herstellung der Linearantriebe entsprechend hoch sind.
- Aus der
DE 43 22 133 C2 ist ein Schubstangen-Stellantrieb zum Aus- bzw. Einklappen oder Verstellen von Flügeln, insbesondere von Flügeln von Oberlichtöffnern bekannt, bei dem in einem Zylinder ein Motor installiert ist, der eine Spindel in Drehung versetzen kann. Auf diese Spindel ist eine Spindelmutter aufgesetzt, der ein kastenförmiger Dämpfer zugeordnet ist, die die Spindelmutter umgibt. Dieser Dämpfer ist schließend in dem Zylinder eingesetzt, wobei jedoch die quer zur Spindel stehenden Wandungen im Abstand zu den Flächen der Spindelmutter stehen. In diesem Abstandsraum sind Elemente zur Dämpfung eingesetzt. Dies können Federeinrichtungen sein, beispielsweise gegensinnig wirkende Tellerfedern oder auch Pufferelemente sein. An diesen Dämpfer ist eine Schubstange angeschlossen, die an den zu verstel lenden Flügel angeschlossen wird. Durch den Dämpfer soll erreicht werden, daß der Motor geschont wird, da durch den Dämpfer eine stoßartige Belastung verhindert wird. - Mit diesem Stellantrieb lassen sich nur relativ geringe Drehmomente übertragen, so daß sie beispielsweise für den Möbelbereich nicht geeignet sind. Außerdem ist kein Absenken eines Bauteils mit gegenüber der normalen Verstellgeschwindigkeit wesentlich höherer Geschwindigkeit möglich.
- Aus der
DE 103 20 148 A1 ist eine Bremseinrichtung für die Tür eines Kraftfahrzeuges bekannt, die mit einem Aktuator und einer davon betätigbaren Bremseinrichtung ausgestattet ist, die in einen Bremszustand und in einen Freigabezustand gebracht werden kann. Die Bremseinrichtung umgibt eine Bremsstange, die mit einem Ende an die Fahrzeugkarosserie und mit dem anderen Ende an der Fahrzeugtür gelenkig angeschlossen ist. Die Bremseinrichtung ist mit einer Umschlingungsfeder sowie mit einer zwischen der Umschlingungsfeder und der Bremsstange angeordneten Buchse ausgerüstet. Diese Buchse hat in Längsrichtung verlaufende Schlitze oder Unterbrechungen, um eine sichere Kraftübertragung von der Umschlingungsfeder auf die Bremsstange sicherzustellen. Im gebremsten Zustand wird die Buchse gegen die Bremsstange gepreßt, so daß eine Verlagerung dieser Bremsstange durch die Bremswirkung erschwert wird. - Durch einen Mechanismus kann die Bremskraft der Umschlingungsfeder aufgehoben werden, so daß es möglich ist, in diesem Zustand die Tür zu öffnen oder zu schließen. Sinngemäß ist diese Türbremse als Feststeller ausgebildet, der verhindert, daß eine Tür selbsttätig schließt.
- Auch bei dieser Türbremse ist das aufzubringende Bremsmoment relativ gering, so daß eine solche Anordnung für Linearantriebe des Möbelbereiches nicht angewendet werden können. Bei solchen Anordnungen ist es notwendig, daß die Bremseinrichtung die Last, die beispielsweise durch eine Person auf die Rückenlehne eines Lattenrostes übertragen wird, zu halten, wenn der Motor abgeschaltet ist.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Linearantrieb der eingangs näher beschriebenen Art in konstruktiv einfacher Weise und einer geringstmöglichen Anzahl von Bauteilen so zu gestalten, daß im Falle einer sinngemäßen Ausrückung die Verstellgeschwindigkeit eines an den Linearantrieb angeschlossenen Bauteils bei abgeschaltetem Antriebsmotor gegenüber der Normalgeschwindigkeit erhöht wird, und zwar durch die Regelung der linearen Geschwindigkeitskomponente des Hubrohres.
- Die gestellte Aufgabe wird gelöst, indem die Spindelmutter mit der Bremsanordnung in Wirkverbindung steht, dass in der Verstellfunktion des Hubrohres bei eingeschaltetem Antriebsmotor die Spindelmutter kraftschlüssig mit der Spindel in einer Antriebsfunktion steht und durch Gehäuseteile des Linearantriebes unverdrehbar angeordnet ist, und dass zumindest bei ausgeschaltetem Antriebsmotor die von der Bremseinheit auf die Spindelmutter wirkende Kraft derart regelnd verringerbar ist, so dass die Spindelmutter drehfähig ist, dass die lineare Geschwindigkeitskomponente des Hubrohres durch die von der Bremsanordnung auf die Spindelmutter übertragene Bremskraft beeinflussbar ist.
- Durch die erfindungsgemäße Wirkverbindung zwischen der Bremsanordnung der Spindelmutter entfällt die bislang notwendige Ausrück- oder Entkupplungseinheit des Rädergetriebes. Im Normalfall, das heißt, in beiden Drehrichtungen der Spindel bei eingeschaltetem Antriebsmotor wird durch die von der Bremsanordnung auf die Spindelmutter wirkende Kraft die Spindelmutter gegen Verdrehung gesichert, so dass sie sich je nach Drehrichtung der Spindel in deren Längsrichtung bewegt. Dadurch kann ein an den Linearantrieb angeschlossenes Bauteil mit der sich aus der Drehzahl der Spindel ergebenden Geschwindigkeitskomponente verstellt werden, wobei die Verstellbewegung des Bauteils auch eine Schwenkbewegung sein kann. Soll jedoch beispielsweise beim Absenken des Bauteiles die Verstellgeschwindigkeit erhöht werden, wird die Geschwindigkeit nunmehr nicht durch die Drehzahl der Spindel bestimmt, sondern durch die auf die Spindelmutter wirkende, von der Bremsanordnung aufgebrachte Kraft, da sich die Spindelmutter gegenüber der Spindel verdrehen kann. Dies ist selbst dann noch möglich, wenn der Antriebsmotor eingeschaltet ist. Demzufolge wird die Geschwindigkeit des an den Linearantrieb angeschlossenen Bauteils durch die lineare Geschwindigkeitskomponente der Spindelmutter bestimmt. Die Spindelmutter kann auch gegenüber der Spindel linear bei Drehung der Spindel verfahren werden. Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung liegt darin, dass zum Verstellen eines Bauteils mit gegenüber der Normalgeschwindigkeit erhöhter Geschwindigkeit keine Entkupplungs- oder Ausrückeinheit notwendig ist. Im Gegensatz zu den bislang bekannten Ausführungen erfolgt die Verstellung eines Bauteils unabhängig von der Spindel nicht mehr durch die antriebstechnische Entkoppelung im Bereich zwi schen der Antriebseinheit und der Spindel, sondern in dem Bereich zwischen der Spindelmutter und dem Anschlussteil des Hubrohres. Diese freie Beweglichkeit des Bauteils kann je nach Auslegung des Linearantriebes in dem Bereich zwischen der Spindelmutter und dem Gehäuse oder zwischen der Spindelmutter, einem Gehäuseteil und dem Gehäuse oder zwischen der Spindelmutter, einem Führungsteil und dem Gehäuse oder auch im Bereich zwischen der Spindelmutter und dem Hubrohr liegen.
- So ist in einer ersten Ausführung vorgesehen, dass das Hubrohr unverdrehbar angeordnet ist, und dass die Spindelmutter mittels eines fest in das Hubrohr eingesetzten Lagerelementes drehbar gelagert ist. Dieses Lagerelement wirkt verschleißmindernd und ist in bevorzugter Ausführung eine aus einem Gleitlagerwerkstoff gefertigte Lagerbuchse, ein Axialgleitlager oder ein Wälzlager. Es ist jedoch auch alternativ möglich, ein Wälzlager zu verwenden und dabei in bevorzugter Ausführung ein Nadellager.
- Die Verbindung des Hubrohres mit der Spindelmutter kann auf verschiedene Weise erfolgen. So ist vorgesehen, dass das Hubrohr fest mit der Spindelmutter verbunden ist, und dass das Hubrohr mit seinem freien Endbereich im Anschlussteil drehbar gelagert ist. Sofern dann die Verstellgeschwindigkeit des angeschlossenen Bauteils durch Verringerung der von den Brems- und Übertragungsmitteln aufgebrachten Kraft vergrößert werden soll, kann sich das Hubrohr synchron mit der Spindelmutter drehen.
- Die zuvor beschriebenen Brems- und Übertragungsmittel leiten die Kräfte in andere Bauteile reibschlüssig weiter. In einer bevorzugten Ausführungsform ist ein Brems- und Übertragungsmittel durch mindestens eine Schlingfeder gebildet, dessen näherer Aufbau noch später erläutert wird. Andere Brems- und Übertragungsmittel können reibschlüssige Kupplungen wie Lamellenkupplungen, Konuskupplungen, Bremsen in Form von Scheiben oder Backenbremsen sein. Auch Kombinationen mehrerer gleichartiger oder ähnlicher oder andersartiger Kupplungen und Bremsen sind möglich.
- In einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Spindelmutter durch ein Gehäuseteil drehfest geführt ist, wobei das Gehäuseteil innerhalb des Gehäuses relativ zu dem Gehäuse des elektromotorischen Linearantriebes drehbar gelagert ist. Sofern nun die Verstellgeschwindigkeit des angeschlossenen Bauteils verändert werden soll, kann sich durch Beeinflussung der Bremsanordnung das Gehäuseteil synchron mit der Spindelmutter relativ zu dem Gehäuse verdrehen.
- Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Spindelmutter durch ein Führungsteil drehfest geführt ist, wobei das Führungsteil relativ zu dem Gehäuse des elektromotorischen Linearantriebes drehbar gelagert ist. Sofern hierbei die Verstellgeschwindigkeit des angeschlossenen Bauteils verändert werden soll, kann sich durch Beeinflussung der Bremsanordnung das Führungsteil synchron mit der Spindelmutter relativ zu dem Gehäuse verdrehen.
- In vorteilhafter Weise kann das Brems- und Übertragungsmittel der Bremsanordnung aus mindestens einer Schlingfeder, aus einer Lamellenkupplung, einer Konusbremse, einer Scheibenbremse, einer Backenbremse oder dergleichen gebildet sein. Dabei handelt es sich in der Branche um bewährte Bauteile, die einfach aufgebaut und betriebssicher arbeiten.
- In einer bevorzugten Ausführung ist vorgesehen, dass die Bremsanordnung aus wenigstens einer drehfest auf die Spindelmutter aufgesetzten Buchse, mindestens einem die Buchse umgebenden Brems- und Übertragungsmittel bzw. einer Schlingfeder und einer von außen betätigbaren Handhabe besteht, wobei ein Endbereich oder ein mittlerer Bereich des Brems- und Übertragungsmittels bzw. der Schlingfeder bzw. der Schlingfedern mit der Handhabe in Wirkverbindung steht bzw. stehen. Dabei kann mindestens eine Schlingfeder aus einem schraubenförmig gebogenen Abschnitt mit mehreren Windungen bestehen, die mindestens einen Abschnitt im End- und/oder im mittleren Bereich aufweist, der von der Form des schraubenförmigen Abschnittes abweicht. Mit einem ersten End- oder einem mittleren Bereich ist die Schlingfeder über ein Bauteil mit dem Gehäuse oder mit einem Gehäuseteil oder mit einem Führungsteil des elektromotorischen Linearantriebes drehfest verbunden. Das andere Ende der Schlingfeder ist relativ zu dem ersten oder relativ zu dem mittleren Bereich der Schlingfeder um die Drehachse der Windungen schwenkbar beweglich, so dass der Durchmesser der Schlingfeder um die Drehachse der Windungen schwenkbar beweglich, so dass der Durchmesser der Schlingfeder veränderbar ist.
- Dabei können alle Abschnitte der Brems- und Übertragungsmittel bzw. sämtliche Abschnitte der Schlingfeder gemeinsam oder nacheinander betätigt werden, um so die Bremswirkung gemeinsam oder in einer bestimmten Reihenfolge nacheinander zu regeln. Bei dieser Anordnung überträgt das Brems- und Übertragungsmittel die zur Unverdrehbarkeit der Spindelmutter notwendige Kraft indirekt auf die Spindelmutter. Das Brems- und Übertragungsmittel ist so vorgespannt, dass die notwendige Kraft für die Unverdrehbarkeit der Spindelmutter erzeugt wird. Die Handhabe ist so ausgelegt, dass möglichst feinfühlig diese Kraft verringert wird, da bei Betätigung der Handhabe die Schlingfeder aufgeweitet wird, so dass die auf die Buchse einwirkende Kraft so verringert wird, dass die Verstellgeschwindigkeit eines angeschlossenen Bauteiles geregelt werden kann.
- Das Brems- und Übertragungsmittel bzw. die Schlingfeder kann mit dieser Handhabe fest verbunden sein, es ist jedoch in einer bevorzugten Ausführung vorgesehen, dass die Handhabe eine Schaltstange aufweist, deren Mittellängsachse parallel und im Abstand zur Mittellängsachse der Spindel verläuft und deren Drehachse gegenüber der eigenen Mittellängsachse versetzt ist. Im übertragenen Sinne wird dadurch eine Exzenteranordnung geschaffen, so dass bei Betätigung der Handhabe das Brems- und Übertragungsmittel bzw. die Schlingfeder schon betätigt wird, wenn sie mit einem Ende an einer Nase anliegt und die Schaltstange gegen dieses Ende wirkt.
- Da die in Rede stehenden Linearantriebe nicht nur kostengünstig hergestellt werden sollen, sondern dass sie auch äußerst kompakt sind, ist vorgesehen, dass die Handhabe noch einen Schaltring aufweist, der auf der auf die Spindelmutter aufgesetzten, mit der Schlingfeder in Wirkverbindung stehenden Buchse drehbar gelagert ist und der durch die Schaltstange betätigbar ist, wobei ein Endbereich der Schlingfeder in dem Schaltring festgelegt ist.
- Es ist ferner vorteilhaft, wenn die Schaltstange als Profilstange ausgebildet ist, die an wenigstens einem Längskantenbereich eine kreisbogenförmige Außenkontur und an wenigstens einer Seite eine mittige Einschnürung aufweist. Durch diese Gestaltung ist eine äußerst einfache Lagerung der Schaltstange möglich, da sie mit ihrer kreisbogenförmigen Außenkontur in einem aus Führungsstegen des Gehäuses oder eines an das Gehäuse angesetzten Flanschrohres gebildeten Führungskanal drehbar gelagert ist. Die Führungsstege sind der kreisbogenförmigen Kontur der Schaltstange angepasst und umgreifen den Bereich um mehr als 180°. Die Einschnürung zumindest an einer Seite ermöglicht dann die Drehbewegung der Schaltstange. In bevorzugter Ausführung ist jedoch die Schaltstange an jeder Seite im mittleren Bereich mit einer Einziehung versehen. Dadurch wird ein symmetrischer Querschnitt erreicht, bezogen auf die rechtwinklig zueinander stehenden Mittelachsen. Die halbkreisförmige Außenkontur der Schaltstange liegt bei dieser Ausführung dem Brems- und Übertragungsmittel bzw. der Schlingfeder abgewandt. Die Schaltstange erstreckt sich im wesentlichen über den Bereich der Spindel, damit in jeder Stellung der Spindelmutter die auf diese durch das Brems- und Übertragungsmittel bzw. durch die Schlingfeder einwirkende Kraft verringert werden kann.
- In einer anderen Ausführung weist die Schaltstange einen kreisringförmigen Querschnitt oder einen kreisringförmigen Querschnittsabschnitt auf, dessen Kreismittelpunkt entlang oder parallel zur Mittellängsachse der Spindel verläuft. Zur Verringerung der auf die Spindelmutter einwirkenden Kraft kann die Schaltstange um eine Drehachse verdreht oder entlang einer Achse verschoben werden. Auch eine Kombination einer Dreh- und einer Verschiebebewegung des Schaltstange kann möglich sein.
- Eine weitere Ausführung sieht ein Schaltgestänge mit mehr als einer Schaltstange vor. Hierbei können die Schaltstangen sich zueinander sowohl um eine Achse als auch in einer Achse relativ zueinander bewegen, so dass darüber hinaus auch gleichzeitig eine Bewegung relativ zu dem Gehäuse des elektromotorischen Linearantriebes erfolgen kann. Dabei kann eine Schaltstange oder ein Schaltgestänge sowohl durch ein steifes, wie zum Beispiel ein biegesteifes und/oder torsionssteifes Element als auch durch einen flexiblen Strang gebildet sein, der zumindest in einem Freiheitsgrad flexibel ausgebildet ist.
- Damit die Spindelmutter beim Verfahren längs der Spindel sicher geführt ist, ist vorgesehen, dass sie im mittleren Bereich einen Führungsring aufweist, dass beidseitig dieses Führungsringes im Durchmesser kleiner gehaltene Ansätze der Spindelmutter vorgesehen sind, dass auf mindestens einen Ansatz eine Buchse drehfest aufgesetzt ist, dass zumindest eine Buchse von dem Brems- und Übertragungsmittel bzw. der Schlingfeder umgeben ist, und dass die andere Buchse in dem Lagerelement gelagert ist oder dass auf den anderen Ansatz das Hubrohr aufgesetzt ist. Da die Schaltstange in dem Zwischenraum zwischen dem verfahrbaren Hubrohr und dem feststehenden Flanschrohr bzw. dem Gehäuse angeordnet ist, ist vorgesehen, dass das Flanschrohr bzw. das Gehäuse mit entsprechenden Führungsstegen für die Spindelmutter ausgestattet ist. Bei dieser Ausführung ist noch vorgesehen, dass die von der Schlingfeder umgebende Buchse der Antriebseinheit zugewandt und die in dem Lagerelement gelagerte Buchse der Antriebseinheit abgewandt liegt. Die Buchsen können in bevorzugter Weise aus einem metallischen Werkstoff, wie zum Beispiel Stahl gefertigt. Die Spindel ist ebenfalls aus Stahl gefertigt, während die Spindelmutter aus einem Kunststoff gefertigt ist.
- Darüber hinaus ist vorgesehen, dass eine der Buchsen, vorzugsweise die von dem Brems- und Übertragungsmittel bzw. der Schlingfeder umgebene Buchse mit einem Schaltnocken zur Betätigung von die Endstellungen der Spindelmutter bestimmenden Endschaltern ausgestattet ist.
- Diese Buchse mit dem Schaltnocken weist neben der Schaltnocke noch weitere Stege auf, die sich wie die Schaltnocke in Längsrichtung der Spindel erstrecken und in Längsnuten des Gehäuses, eines Gehäuseabschnittes, eines Führungsteiles oder eines Flanschrohres erstrecken. Somit ist eine drehfeste und der Länge nach verschiebbare Verbindung zwischen dem ersten Endbereich oder mittleren Bereich des Brems- und Übertragungsmittels bzw. der Schlingfeder und dem Gehäuse geschaffen.
- In einer weiteren Ausführungsform ist die Buchse mit dem Schaltnocken und den Stegen fest mit der Spindelmutter verbunden. Hierbei steht nun das Brems- und Übertragungsmittel bzw. die Schlingfeder mit einem Gehäuseabschnitt, einem Führungsteil oder einem Flanschrohr derart in Verbindung, dass bei einer Verringerung der von dem Brems- und Übertragungsmittel bzw. der Schlingfeder aufgebrachten Kraft die Verstellgeschwindigkeit des angeschlossenen Bauteils verändert ist. Dazu ist der besagte Gehäuseabschnitt, das Führungsteil oder das Flanschrohr relativ zum Gehäuse des Linearantriebes drehbar gelagert.
- Das äußere, den Bereich der Spindel umgebende Flanschrohr oder der Bereich des Gehäuses ist in seiner Grundkontur ovalförmig gestaltet, wobei an der Innenfläche Stege zur Lagerung der Schaltstange sowie zur Führung der Spindelmutter angeformt sind.
- In einer ferner bevorzugten Ausführung ist vorgesehen, dass der elektromotorische Linearantrieb als Möbelantrieb, vorzugsweise als Einzelantrieb, ausgelegt ist, um verstellbare Bauteile von Möbeln, wie zum Beispiel Lattenroste, Kranken- und Pflegebetten und Sessel zu verstellen.
- Ferner sind mindestens an den Stoßkanten der Gehäuseteile Dichtelement vorgesehen, die das Eindringen von Flüssigkeiten oder Festkörpern in das Gehäuse verhindern. Darüber hinaus können Teile der Außenhaut des Linearantriebes konosionsfest ausgeführt sein. Somit ergeben sich weitere Einsatzgebiete, wie zum Beispiel Verstellung von Lüftungsklappen, Hubgeräten, Schwenk- und Schiebeelementen, Türen und Tore sowohl in einer gebäudeinneren als auch in einer freien Umgebung, so dass der Linearantrieb vor Witterungs-, Schmutz- und Feuchtigkeitseinflüssen geschützt ist.
- Der elektromotorische Linearantrieb verfügt über einen Gehäuseabschnitt zur Aufnahme der Spindelmutter und im wesentlichen auch der Spindel. Dieser als Flanschrohr ausgebildete Gehäuseabschnitt kann fest mit dem Gehäuse des Linearantriebes verbunden sein. In einer Ausführung ist zwischen dem Flanschrohr und dem Gehäuse ein Element in Form eines Flansches oder eines Adapters angeord net. Das Flanschrohr kann fest mit dem Flansch verbunden sein, während diese Flansch-Flanschrohr-Baueinheit derart lösbar mit dem Gehäuse verbunden ist, dass in unterschiedlichen Drehwinkelstellungen diese Baueinheit an dem Gehäuse festgelegt werden kann.
- Besonders vorteilhaft ist eine Ausführung des elektromotorischen Linearantriebes, bei dem ein Ende des Brems- und Übertragungsmittels bzw. der Schlingfeder mit einem weiteren Ring fest verbunden ist, der einen Schaltnocken und in Längsrichtung der Spindel sich erstreckende Stege aufweist, die in Längsnuten des Flanschrohres geführt sind, und dass in dem Flanschrohr Endschalter zur Endabschaltung des Elektromotors in der jeweiligen Endstellung installiert sind, und dass die Endschalter durch Schaltnocken betätigbar sind.
- Ferner ist der elektromotorische Linearantrieb als Einzelantrieb ausgebildet, das heißt, er ist mit einer Spindel und einer darauf aufgesetzten Spindelmutter ausgestattet. Es ist jedoch auch denkbar, dass der Linearantrieb als sogenannter Doppelantrieb ausgebildet ist, der mit zwei Spindeln und zwei Spindelmuttern ausgestattet ist, die von zwei Antriebsmotoren oder von einem Antriebsmotor angetrieben werden. Sofern ein Antriebsmotor verwendet wird, kann das jeweils die Spindel antreibende Drehzahlreduziergetriebe über Kupplungselemente schaltbar sein.
- Anhand der beiliegenden Zeichnungen wird die Erfindung noch näher erläutert. Es zeigen:
-
1 einen erfindungsgemäßen elektromotorischen Linearantrieb in einer Teilansicht, den der Spindel zugeordneten Bereich; -
2 den in der1 dargestellten Bereich in einer Schnittdarstellung; -
3 den in der2 gekennzeichneten, die Spindelmutter enthaltenden Bereich in vergrößerter Darstellung; -
4 den Bereich gemäß der1 in perspektivischer Darstellung; -
5 den Bereich gemäß der2 in perspektivischer und in Schnittdarstellung; -
6 den Bereich gemäß der3 in perspektivischer Darstellung; -
7 eine Stirnansicht in Richtung des Pfeiles VII in der6 , und -
8 eine mögliche Ausführung einer Schlingfeder. - Aus Gründen der vereinfachten Darstellung ist in den
1 bis6 nur der von der Erfindung betroffene Teil des Linearantriebes10 dargestellt. Wie die Figuren zeigen, enthält dieser Bereich eine Spindel11 , die von einer nicht dargestellten Antriebseinheit rotierend antreibbar ist. Die Antriebseinheit besteht aus einem Antriebsmotor in Form eines Gleichstrommotors und einem Drehzahlreduziergetriebe, welches in bevorzugter Ausführung aus einem Schneckentrieb besteht, da derartige Triebe ein hohes Drehzahlverhältnis bieten. Im dargestellten Ausführungsbeispiel erstreckt sich die Spindel11 innerhalb eines äußeren, fest mit einem nicht dargestellten Gehäuse verbundenem Flanschrohr12 , welches auch einstückig mit dem Gehäuse ausgebildet sein kann. Das freie, der Antriebseinheit abgewandte Ende des Flanschrohres12 ist durch eine Endkappe33 verschlossen. Auf die Spindel11 ist eine anhand der3 noch näher erläuterte Spindelmutter13 aufgesetzt, die mit einer noch näher erläuterten Bremsanordnung14 in einer Wirkverbindung steht. Die Spindelmutter13 ist mit einem Hubrohr15 derart verbunden, dass das Hubrohr15 gegenüber dem Flanschrohr12 je nach Drehrichtung der Spindel11 ein- und ausfahrbar ist. - Die Bremseinrichtung
14 besteht im wesentlichen aus einer unverdrehbar auf die Spindelmutter13 aufgesetzten Buchse16 , einer die Buchse16 umgebenden Schlingfeder17 und einem gegenüber der Buchse16 verdrehbaren Schaltring18 , der in den6 und7 erkennbar ist. Da der Innendurchmesser der Schlingfeder17 nach der Fertigung kleiner ist als der Außendurchmesser der Buchse16 , wird aufgrund der Elastizität eine Vorspannung aufgebaut, so dass sie kraftschlüssig an der äußeren Mantelfläche der Buchse16 anliegt. Das zugeordnete Ende der Schlingfeder17 ist mit dem Schaltring18 fest verbunden. Das gegenüberliegende Ende der Schlingfeder17 ist mit einem zweiten Ring fest verbunden, der einen Schaltnocken19 und nicht näher dargestellte Stege aufweist, welche in Längsnuten des Flanschrohres12 geführt sind. In dem Flanschrohr12 sind weiterhin noch Endschalter20 zur Endabschaltung des Elektromotors in der jeweiligen Endstellung untergebracht. Diese Endschalter20 werden durch den Schaltnocken19 betätigt. Entgegen der Darstellung könnte die Buchse16 auch von mehr als einer Schlingfeder17 oder von Schlingfederabschnitten17a ,17b umgeben sein. Die Schlingfedern17 könnten ein Federpaket bilden, wobei die einzelnen Schlingfedern17 mit ihren einander zugewandten Stirnendbereichen miteinander gekoppelt sein könnten. Sie können aber auch in einem Biegeverfahren einen windungsfreien Abschnitt aufweisen und durchgehend mit einem Zuschnitt miteinander verbunden sein. - Die Spindelmutter
13 ist im mittleren Bereich mit einem Führungsflansch21 ausgestattet, der innenseitig an dem Flanschrohr12 geführt ist. Beidseitig dieses Führungsflansches21 ist die Spindelmutter13 mit im Durchmesser geringeren Ansätzen22 ,23 versehen. Auf den Ansatz22 ist die von der Schlingfeder17 umgebende Buchse16 fest aufgesetzt. Die Verbindung dieses Ansatzes22 erfolgt formschlüssig durch Längsstege, die in entsprechenden Nuten des Gegenstückes eingreifen. Auf den Ansatz23 ist eine Buchse24 fest aufgesetzt, die in einer Gleitlagerbuchse25 gelagert ist, die fest im Hubrohr15 eingesetzt ist. Wie die3 zeigt, sind die Buchsen16 und24 im Querschnitt winkelförmig gestaltet. Die Bremsanordnung14 liegt der nicht dargestellten Antriebseinheit zugewandt. - Die
4 und5 zeigen den Teil des Linearantriebes10 in perspektivischer Darstellung. Diese Figuren zeigen, dass auf das freie, der Antriebseinheit abgewandte Ende des Hubrohres15 ein Anschlusselement in Form eines Gabelkopfes26 fest aufgesetzt ist. Die4 und5 zeigen besonders deutlich, dass die Grundkontur des Flanschrohres12 ovalförmig ist, und dass die Spindel11 in einem Versatz zur Mittellängsachse steht. Insbesondere die4 zeigt, dass innenseitig an das Flanschrohr12 Stege angeformt sind, um eine Handhabe27 zur Betätigung des Schaltringes18 zu lagern und um die Spindelmutter13 zu führen. Wie insbesondere die6 und7 zeigen, besteht die Handhabe27 aus einer Schaltstange28 in Form einer Profilstange. Die Schaltstange28 kontaktiert eine Nase des Schaltringes18 , so dass dieser gegenüber der Spindelmutter13 verdrehbar ist, um die Schlingfeder17 aufzuweiten. Die Schaltstange28 erstreckt sich im wesentlichen über den Bereich der Spindel11 , damit der Schaltring18 in jeder Stellung der Spindelmutter13 verdreht werden kann. Darüber hinaus liegt die Schaltstange28 in einem Freiraum zwischen dem Hubrohr15 und dem Flanschrohr12 . Die Schaltstange28 verläuft parallel und im Abstand zur Spindel11 . Außerdem liegt die Drehachse der Schaltstange28 im Versatz zur Mittellängsachse, so dass sinngemäß die Wirkung eines Exzenters erreicht wird, wodurch die Verdrehung des Schaltringes18 bewirkt wird. - Die
7 zeigt, dass die Schaltstange28 aus zwei über einen Steg miteinander verbundenen Rundstangen besteht bzw. der der Spindel11 abgewandt liegende Bereich ist kreisbogenförmig, zumindest halbkreisförmig gestaltet und liegt innerhalb eines Kanals, der aus zwei entsprechend gestalteten Stegen29 ,30 gebildet ist. Insgesamt umgreifen die Stege29 ,30 die Schaltstange28 um einen Winkel der größer ist als 180°, so dass die Schaltstange28 drehbar in den aus den Stegen29 ,30 gebildeten Kanal verdrehbar ist. Damit diese Drehung möglich ist, ist die Schaltstange28 im mittleren Bereich beidseitig mit Einziehungen versehen. Der der Spindel11 zugewandt liegende Bereich kontaktiert einen Steg18a des Schaltringes18 , da der Steg18a nach außen gerichtet ist. In nicht dargestellter Weise lässt sich die Schaltstange28 durch einen außen am Gehäuse angesetzten Hebel oder einen Schieber verdrehen. Dazu ist das Gehäuse des Linearantriebes10 oder das Flanschrohr12 mit einer entsprechenden Öffnung versehen. In dem der Schaltstange28 gegenüberliegenden Bereich ist in das Flanschrohr12 eine Halteschiene eingesetzt, die jedoch auch aus angeformten Stegen gebildet sein kann. Diese Halteschiene beinhaltet ein Linearpotentiometer31 mit einem Schleifer32 , der mit der Spindelmutter13 gekoppelt ist und sich synchron mit ihr in Längsrichtung des Flanschroh res12 bewegt, um die jeweilige Stellung der Spindelmutter13 bei abgeschaltetem Antriebsmotor feststellen zu können. - Es sei noch erwähnt, dass die Spindel
11 , die Buchse16 und das Hubrohr15 aus Stahl gefertigt sind, während die Spindelmutter13 und das Gehäuse im wesentlichen aus einem Kunststoff bestehen. Das Flanschrohr12 kann aus einem Kunststoff oder aus Aluminium gefertigt sein. - Im Normalbetrieb, das heißt, wenn das an den Linearantrieb
10 angekoppelte Bauteil bei eingeschaltetem Antriebsmotor je nach Drehrichtung der Spindel11 verstellt wird, wird von der vorgespannten Schlingfeder17 eine solche Kraft auf die Buchse16 übertragen, dass die damit formschlüssig verbundene Spindelmutter13 sich nicht dreht, demzufolge in Längsrichtung der Spindel11 verfahren wird. Soll jedoch das angeschlossene Bauteil mit einer höheren Geschwindigkeit abgesenkt werden, wird die Schaltstange28 von außen her gemäß der7 entgegen dem Uhrzeigersinn ein klein wenig verdreht, so dass die Schlingfeder17 sich weitet, wodurch die auf die Buchse16 ausgeübte Kraft und das resultierende Reibmoment verringert wird. Die Schlingfeder17 kann jedoch auch so weit aufgeweitet werden, dass keine Kraft mehr auf die Buchse16 übertragen wird, so dass das angeschlossene Bauteil mit erhöhter Geschwindigkeit abgesenkt wird. Sobald das Betätigungsglied für die Schaltstange28 losgelassen wird, zieht sich die Schlingfeder17 wieder vollständig zusammen, so dass die Spindelmutter13 vollständig gebremst und sich nicht mehr drehen kann. Die Spindelmutter13 wird im Gegensatz zu den bislang bekannten Ausführungen nicht formschlüssig gegen Verdrehung gesichert, sondern kraftschlüssig durch die Wirkung der Schlingfeder17 . Das Drehzahlreduziergetriebe kann so ausgelegt sein, dass es selbsthemmend ist, so dass die durch das angeschlossene Bauteil erzeugte Kraft bei abgeschaltetem Antriebsmotor durch das Drehzahlreduziergetriebe gehalten wird. - Die
8 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform der verwendeten Schlingfeder17 . Danach besteht diese Schlingfeder17 aus zwei beabstandeten Abschnitten17a ,17b , die im dargestellten Ausführungsbeispiel die gleiche Anzahl von Windungen aufweisen und beabstandet sind. Die Verbindung erfolgt durch einen Mittelsteg36 , der parallel und im Abstand zur Mittellängsachse der Schlingfeder17 verläuft, das heißt, er liegt im Bereich der Windungen der Abschnitte17a und17b . Ferner zeigt die8 , dass die freien Endbereiche34 ,35 der Schlingfeder17 bzw. der Abschnitte17a ,17b nach außen abgewinkelt sind. Sie greifen in die angrenzenden Bauteile ein, wie bereits beschrieben. -
- 10
- Linearantrieb
- 11
- Spindel
- 12
- Flanschrohr
- 13
- Spindelmutter
- 14
- Bremsanordnung
- 15
- Hubrohr
- 16
- Buchse
- 17
- Schlingfeder
- 17a, 17b
- Abschnitte
- 18
- Schaltring
- 18a
- Steg
- 19
- Schaltnocken
- 20
- Endschalter
- 21
- Führungsflansch
- 22, 23
- Ansätze
- 24
- Buchse
- 25
- Gleitlagerbuchse
- 26
- Gabelkopf
- 27
- Handhabe
- 28
- Schaltstange
- 29, 30
- Stege
- 31
- Linearpotentiometer
- 32
- Schleifer
- 33
- Endkappe
- 34, 35
- Endbereiche
- 36
- Mittelsteg
Claims (34)
- Elektromotorischer Linearantrieb (
10 ) mit einer aus einem Antriebsmotor und einem Drehzahlreduziergetriebe gebildeten Antriebseinheit zum Antrieb einer Spindel (11 ), auf die eine in Längsrichtung der Spindel (11 ) drehrichtungsabhängig verfahrbare Spindelmutter (13 ) aufgesetzt ist, die mit einem synchron bewegbaren Hubrohr (15 ) in einer Verstellfunktion steht, auf dessen freien, der Antriebseinheit abgewandten Endbereich ein Anschlussteil (26 ) aufgesetzt ist, und dass mittels einer mit einem Brems- und Übertragungsmittel (17 ) ausgerüsteten Bremsanordnung (14 ) die lineare Geschwindigkeitskomponente des Hubrohres (15 ) zumindest bei abgeschaltetem Antriebsmotor regelbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindelmutter (13 ) mit der Bremsanordnung (14 ) in Wirkverbindung steht, dass in der Verstellfunktion des Hubrohres (15 ) bei eingeschaltetem Antriebsmotor die Spindelmutter (13 ) kraftschlüssig mit der Bremsanordnung (14 ) in einer Antriebsfunktion steht und durch Gehäuseteile des Linearantriebes (10 ) unverdrehbar angeordnet ist, und dass zumindest bei ausgeschaltetem Antriebsmotor die von der Bremsanordnung (14 ) auf die Spindelmutter (13 ) wirkende Kraft derart regelnd verringerbar ist, so dass die Spindelmutter (13 ) drehfähig ist, und dass die lineare Geschwindigkeitskomponente des Hubrohres (15 ) durch die von der Bremsanordnung (14 ) auf die Spindelmutter (13 ) übertragene Bremskraft beeinflussbar ist. - Elektromotorischer Linearantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Hubrohr (
15 ) unverdrehbar angeordnet ist, und dass die Spindelmutter (13 ) mittels eines fest in das Hubrohr (15 ) eingesetzten Lagerelementes (25 ) drehbar gelagert ist. - Elektromotorischer Linearantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Hubrohr (
15 ) fest mit der Spindelmutter (13 ) verbunden ist, und dass das Hubrohr (15 ) mit seinem freien Endbereich im Anschlussteil (26 ) drehbar gelagert ist. - Elektromotorischer Linearantrieb nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagerelement als eine aus einem Gleitlagerwerkstoff gefertigte Lagerbuchse (
25 ), als Axialgleitlager oder als Wälzlager ausgebildet ist. - Elektromotorischer Linearantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindelmutter (
13 ) durch eine Gehäuseteil drehfest geführt ist, wobei das Gehäuseteil innerhalb des Gehäuses relativ zu dem Gehäuse des elektromotorischen Linearantriebes (10 ) drehbar gelagert ist. - Elektromotorischer Linearantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Brems- und Übertragungsmittel der Bremsanordnung (
14 ) aus mindestens einer Schlingfeder (17 ), aus einer Lamellenkupplung, einer Konusbremse, einer Scheibenbremse, einer Backenbremse oder dergleichen gebildet ist. - Elektromotorischer Linearantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsanordnung (
14 ) aus wenigstens einer drehfest auf die Spindelmutter (13 ) aufgesetzten Buchse (16 ), mindestens einem die Buchse (16 ) umgebenden Brems- und Übertragungsmittel (17 ) und einer von außen betätigbaren Handhabe (27 ) besteht, wobei ein Endbereich oder ein mittlerer Bereich des Brems- und Übertragungsmittels bzw. der Schlingfeder (17 ) mit der Handhabe (27 ) in Wirkverbindung steht bzw. stehen. - Elektromotorischer Linearantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindelmutter (
13 ) durch ein Führungsteil drehfest geführt ist, wobei das Führungsteil relativ zu dem Gehäuse des elektromotorischen Linearantriebes (10 ) drehbar gelagert ist. - Elektromotorischer Linearantrieb nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlingfeder (
17 ) aus mindestens zwei schraubenförmig gebogenen Abschnitten (17a ,17b ) mit mehreren Windungen besteht, und dass die Abschnitte (17a ,17b ) durch einen Mittelsteg (36 ) miteinander verbunden sind, der von der schraubenförmigen Form abweicht und vorzugsweise parallel und im Abstand zur Mittellängsachse der Schlingfeder (17 ) verläuft. - Elektromotorischer Linearantrieb nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Abschnitte der Brems- und Übertragungsmittel bzw. sämtliche Abschnitte (
17a ,17b ) der Schlingfeder (17 ) gemeinsam oder nacheinander betätigbar sind, so dass die Bremswirkung gemeinsam oder in einer bestimmten Reihenfolge nacheinander regelbar ist. - Elektromotorischer Linearantrieb nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Handhabe (
27 ) eine Schaltstange (28 ) aufweist, deren Mittellängsachse parallel und im Abstand zur Mittellängsachse der Spindel (11 ) verläuft und deren Drehachse gegenüber seiner Mittellängsachse versetzt ist. - Elektromotorischer Linearantrieb nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltstange (
28 ) als Profilstange ausgebildet ist, die an wenigstens einem Längskantenbereich eine kreisbogenförmige Außenkontur und an wenigstens einer Seite eine mittige Einschnürung aufweist. - Elektromotorischer Linearantrieb nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltstange (
28 ) mit ihrer kreisbogenförmigen Außenkontur in einem aus Führungsstegen (29 ,30 ) des Gehäuses oder des an das Gehäuse angesetzten Flanschrohres (12 ) gebildeten Führungskanal drehbar gelagert ist. - Elektromotorischer Linearantrieb nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die halbkreisförmige Außenkontur der Schaltstange (
28 ) der Schlingfeder (17 ) abgewandt liegt. - Elektromotorischer Linearantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltstange (
28 ) sich im wesentlichen über den Bereich der Spindel (11 ) erstreckt. - Elektromotorischer Linearantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltstange (
28 ) einen kreisringförmigen Querschnitt oder einen kreisringförmigen Querschnittsabschnitt aufweist, dessen Kreismittelpunkt entlang oder parallel zur Mittellängsachse der Spindel (11 ) verläuft, so dass zur Verringerung der auf die Spindelmutter (13 ) einwirkenden Kraft die Schaltstange (28 ) um eine Drehachse verdreht oder entlang einer Achse verschiebbar ist, oder dass die Schaltstange (28 ) drehbar und verschiebbar ist. - Elektromotorischer Linearantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltstange (
28 ) aus mehreren Stangen besteht, die entweder sowohl um eine Achse als auch in einer Achse relativ zueinander bewegbar sind, so dass eine Bewegung relativ zu dem Gehäuse des elektromotorischen Linearantriebes (10 ) durchführbar ist. - Elektromotorischer Linearantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltstange (
28 ) als Schaltgestänge ausgebildet ist, und dass die Schaltstange (28 ) oder das Schaltgestänge durch ein steifes, beispielsweise ein biegesteifes und/oder ein torsionssteifes Element und auch einen flexiblen Strang aufweist, der zumindest in einem Freiheitsgrad flexibel ausgebildet ist. - Elektromotorischer Linearantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindelmutter (
13 ) im mittleren Bereich einen Führungsflansch (21 ) aufweist, dass beidseitig dieses Führungsflansches (21 ) im Durchmesser kleiner gehaltene Ansätze (22 ,23 ) vorgesehen sind, dass auf mindestens einen Ansatz (22 ,23 ) eine Buchse (16 ,24 ) drehfest aufgesetzt sind, dass zumindest eine Buchse (16 ) von dem Brems- und Übertragungsmittel (17 ) umgeben ist, und die andere Buchse (24 ) in dem Lagerelement (25 ) gelagert ist. - Elektromotorischer Linearantrieb nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die von dem Brems- und Übertragungsmittel (
17 ) umgebende Buchse mit Schaltnocken (19 ) der Antriebseinheit zugewandt liegt, und dass die Buchsen (16 ,24 ) aus einem metallischen Werkstoff, vorzugsweise aus Stahl bestehen. - Elektromotorischer Linearantrieb nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 6 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass eine von dem Brems- und Übertragungsmittel bzw. der Schlingfeder (
17 ) umgebene Buchse mit einem Schaltnocken (19 ) zur Betätigung von die Endstellungen der Spindelmutter (13 ) bestimmenden Endschaltern (20 ) versehen ist. - Elektromotorischer Linearantrieb nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchse mit Schaltnocken (
19 ) sich in Längsrichtung der Spindel (11 ) erstreckende Stege aufweist, die in Längsnuten des Gehäuses, eines Gehäuseabschnittes, eines Führungsteiles oder eines Flanschrohres (12 ) erstrecken. - Elektromotorischer Linearantrieb nach Anspruch 21 und/oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltnocken (
19 ) bzw. die Schaltnocken und die sich in Längsrichtung der Spindel (11 ) erstreckenden Stege drehbar mit der Spindelmutter (13 ) verbunden sind, und dass das Brems- und Übertragungsmittel bzw. die Schlingfeder (17 ) mit einem Gehäuseabschnitt, einem Führungsteil oder einem Flanschrohr (12 ) derart in Verbindung steht, dass bei einer Verringerung der von dem Brems- und Übertragungsmittel (17 ) aufgebrachten Kraft die Verstellgeschwindigkeit des angeschlossenen Bauteils veränderbar ist. - Elektromotorischer Linearantrieb nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäuseabschnitt, das Führungsteil oder das Flanschrohr (
12 ) relativ zum Gehäuse des Linearantriebes (10 ) drehbar gelagert ist. - Elektromotorischer Linearantrieb nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 11 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass auf der auf die Spindelmutter (
13 ) aufgesetzten, mit dem Brems- und Übertragungsmittel bzw. der Schlingfeder (17 ) in Wirkverbindung stehenden Buchse (16 ) ein von der Schaltstange (28 ) verdrehbarer Schaltring (18 ) gelagert und in dem ein Endbereich oder ein mittlerer Bereich des Brems- und Übertragungsmittels bzw. der Schlingfeder (17 ) festgelegt ist. - Elektromotorischer Linearantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche 21 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchse mit dem Schaltnocken (
19 ) weitere sich in Längsrichtung der Spindel (11 ) erstreckende Stege aufweist, die in Längsnuten des Flanschrohres (12 ) geführt sind. - Elektromotorischer Linearantrieb nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Ende oder ein mittlerer Bereich der Schlingfeder (
17 ) fest mit dem Schaltnocken (19 ) der Buchse verbunden ist. - Elektromotorischer Linearantrieb nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 13 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Freiraum zwischen dem äußeren Flanschrohr (
12 ) und dem Hubrohr (15 ) eine Halteschiene (31 ) zur Halterunge eines Linearpotentiometers (32 ) angeordnet ist. - Elektromotorischer Linearantrieb nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsanordnung (
14 ) eine oder mehrere Schlingfedern (17 ) aufweist, die in einer Reihe angeordnet sind und deren einander zugewandte Stirnendbereiche miteinander gekoppelt sind. - Elektromotorischer Linearantrieb nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass der elektromotorische Linearantrieb (
10 ) als Möbelantrieb, vorzugsweise als Einzelantrieb ausgelegt ist. - Elektromotorischer Linearantrieb nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest an den Stoßkanten der Gehäuseteile des Linearantriebes (
10 ) Dichtelemente vorgesehen sind, und dass zumindest Teile der Außenhaut des Linearantriebes (10 ) korrosionsfest ausgebildet sind. - Elektromotorischer Linearantrieb nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass der elektromotorische Linearantrieb (
10 ) einen Gehäuseabschnitt zur Aufnahme der Spindelmutter (13 ) und auch im wesentlichen der Spindel (11 ) aufweist, und dass dieser Gehäuseabschnitt als Flanschrohr (12 ) ausgebildet ist. - Elektromotorischer Linearantrieb nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass der als Flanschrohr (
12 ) ausgebildete Gehäuseabschnitt fest mit dem Gehäuse des Linearantriebes (10 ) verbunden ist oder dass zwischen dem Flanschrohr (12 ) und dem Gehäuse ein Element in Form eines Flansches oder eines Adapters angeordnet ist, wobei das Flanschrohr (12 ) fest mit dem Flansch verbunden ist, und dass die aus dem Flansch und dem Flanschrohr (12 ) gebildete Baueinheit lösbar mit dem Gehäuse derart verbunden ist, dass in unterschiedlichen Drehwinkelstellungen diese Baueinheit an dem Gehäuse festlegbar ist. - Elektromotorischer Linearantrieb nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 13 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende des Brems- und Übertragungsmittels bzw. der Schlingfeder (
17 ) mit einem weiteren Ring fest verbunden ist, der einen Schaltnocken (19 ) und in Längsrichtung der Spindel (11 ) sich erstreckende Stege aufweist, die in Längsnuten des Flanschrohres (12 ) geführt sind, und dass in dem Flanschrohr (12 ) Endschalter (20 ) zur Endabschaltung des Elektromotors in der jeweiligen Endstellung installiert sind, und dass die Endschalter (20 ) durch Schaltnocken (19 ) betätigbar sind.
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