DE102005007009B4 - Bandfördervorrichtung zum Transportieren des Einführreifens in einer Bahnbildungsmaschine - Google Patents
Bandfördervorrichtung zum Transportieren des Einführreifens in einer Bahnbildungsmaschine Download PDFInfo
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Abstract
Description
- Gegenstand der Erfindung ist eine zum Transportieren des Einführstreifens in einer Bahnbildungsmaschine dienende Bandfördervorrichtung, die
- - eine Rahmenkonstruktion mit wenigstens zwei Umlenkrollen,
- - eine um die Umlenkrollen geführte Bandschlaufe und
- - an der Rahmenkonstruktion und wenigstens einer der Umlenkrollen angeordnete Stellorgane zum Regulieren der Bandspannung durch Veränderung der gegenseitigen Lage der Umlenkrollen umfasst.
- In
ist eine solche in der Einleitung definierte Bandfördervorrichtung beschrieben. Bei dem beschriebenen wie auch in anderen bekannten mit einer Bandschlaufe arbeitenden Bahnaufführungsmitteln wird die Bandschlaufe von beiden Seiten der Rahmenkonstruktion aus gespannt. Mit anderen Worten, jedes der beiden Enden der Umlenkrolle wird für sich verstellt. Zu diesem Zweck sind zwischen der Rahmenkonstruktion und der Umlenkrolle Stellorgane angeordnet, die gewöhnlich auf Bolzenanziehen und -feststellen basieren.WO 03018909 A1 - Eine ähnliche Bandfördervorrichtung ist aus der
DE 200 19 346 U1 bekannt. - Die
US 380,400 A beschreibt eine Bandfördervorrichtung mit Stellorganen, die Verschiebeelemente aufweisen, wodurch eine Umlenkrolle verlagert werden kann. - In der Praxis wird die Bandfördervorrichtung in der Nähe rotierender oder ansonsten bewegter Maschinenteile zwecks Überführens des Einführstreifens von einem Maschinenteil zum anderen angeordnet. Die gewöhnlich aus luftdurchlässigem Siebband bestehende Bandschlaufe muss von Zeit zu Zeit ausgewechselt werden, wobei wenigstens eine der Umlenkrollen mit Stellorganen verlagert werden muss. Die Spann- und Befestigungsbolzen der fest an ihre Stelle montierten Bandfördervorrichtung sind jedoch schwer zugänglich; dies trifft in ganz besonderem Maße für die an der Rahmenkonstruktion zuäußerst liegenden Bolzen zu. Das Auswechseln der Bandschlaufe gestaltet sich dann schwierig und zeitraubend, oft sogar auch gefährlich. Außerdem ist auch das Betätigen der Stellorgane und die genaue Positionierung der Umlenkrolle schwierig. In der Praxis müssen die Umlenkrollen außerdem so zueinander ausgerichtet, d.h. gefluchtet sein, dass die Bandschlaufe auf der Rahmenkonstruktion bleibt. Eine falsch positionierte Umlenkrolle führt zu Betriebsstörungen der Bandfördervorrichtung und zu schnellem Verschleiß oder sogar zur Zerstörung der Bandschlaufe.
- Aufgabe dieser Erfindung ist es, eine zum Führen/Transportieren des Einführstreifens in einer Bahnbildungsmaschine dienende neuartige Bandfördervorrichtung bereitzustellen, bei der sich die Wartung leichter und schneller als bisher gestaltet und fehlerhafte Stellungen der Umlenkrolle vermieden werden. Die kennzeichnenden Merkmale dieser erfindungsgemäßen Bandfördervorrichtung gehen aus Patentanspruch 1 hervor. Die erfindungsgemäße Bandfördervorrichtung ist mit neuartigen Stellorganen ausgestattet, die nur auf einer Seite der Rahmenkonstruktion der Bandfördervorrichtung betätigt zu werden brauchen. Trotz ihrer vielseitigen Eigenschaften sind die Stellorgane von einfacher Konstruktion. Auch können die Stellorgane sogar nachträglich in bereits vorhandene Bandfördervorrichtungen eingebaut werden.
- Im Folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten, einige Ausführungsformen der Erfindung zeigenden Zeichnungen im Einzelnen beschrieben.
- Es zeigen:
-
1a eine erfindungsgemäße Bandfördervorrichtung in Maschinenrichtung betrachtet in Ruhestellung; -
1b die Bandfördervorrichtung von1a in Maschinenrichtung betrachtet in Arbeitsstellung; -
2 die erfindungsgemäße Bandfördervorrichtung seitlich betrachtet; -
3 die Bandfördervorrichtung von2 von oben betrachtet als Prinzipzeichnung, und -
4 ein Detail der erfindungsgemäßen Bandfördervorrichtung im Schnitt. - Die erfindungsgemäße Bandfördervorrichtung wird besonders zum Transportieren und Führen des Einführstreifens in Papier-, Karton- und anderen entsprechenden Bahnbildungsmaschinen eingesetzt. In
1a und1b ist die erfindungsgemäße Bandfördervorrichtung sowohl in Ruhe- als auch in Arbeitsstellung gezeigt. In den besagten Zeichnungen ist die Bandfördervorrichtung in der Trockenpartie einer Papiermaschine in Verbindung mit den Trockenzylindern10 und11 angeordnet. Die Trockenpartie kann zum Beispiel 20 bis 30 Bandfördervorrichtungen aufweisen, die während des Normalbetriebs der Trockenpartie in Ruhestellung geschwenkt sein können. Zu diesem Zweck ist die Bandfördervorrichtung über einen Gelenkarm12 schwenkbar an der Konstruktion der Trockenpartie abgestützt. Bei der in1a und1b gezeigten Bandfördervorrichtung ist der Gelenkarm12 über (nur) eine Stelle an der Konstruktion der Trockenpartie gelagert. Entsprechend ist die Bandfördervorrichtung an einen Schenkel des Gelenkarms12 und das Stellglied13 am anderen Schenkel befestigt. Im gezeigten Fall besteht das Stellglied13 aus einem Druckluftzylinder, der auch an der Konstruktion der Trockenpartie befestigt ist. Bei passender Bemessung kann die Bandfördervorrichtung auf einfache Weise in einen ausreichenden Abstand vom Trockenzylinder und der Papierbahn gebracht werden. Auch kann die Bandfördervorrichtung leicht und schnell aus der Ruhe- in Arbeitsstellung und umgekehrt geschwenkt werden. In1a und1b ist der Gelenkarm12 an eine in Maschinenrichtung verlaufende Linie gelagert. Dabei kann dann die Bandfördervorrichtung mit dem Stellglied13 völlig aus dem Raum zwischen den Zylindern10 und11 herausgeschwenkt werden, so dass die Gefahr einer Beschädigung und Verschmutzung der Bandfördervorrichtung weitgehend vermieden wird. Entsprechend kann die Bandfördervorrichtung so auch bei normal laufender Trockenpartie gewartet werden. Durch Ausstatten des Gelenkarmes und seiner Abstützung mit passenden Stellbereichen kann ein und dieselbe Bandfördervorrichtung in sehr verschiedenen Positionen eingesetzt werden. Alternativ kann der Gelenkarm auch an eine quer zur Maschinenrichtung verlaufende Linie gelagert werden. Dabei lässt sich dann die Bandfördervorrichtung aus dem Nahbereich der Maschinenteile schwenken (nicht dargestellt). Außer in der Trockenpartie kann die Bandfördervorrichtung auch an anderer Stelle in der Bahnbildungsmaschine eingesetzt werden, wie zum Beispiel in der Pressenpartie oder der Ausrüstungssektion. Der Einführstreifen14 ist in1b gezeigt. - Die erfindungsgemäße Bandfördervorrichtung umfasst eine Rahmenkonstruktion
15 und daran wenigstens zwei Umlenkrollen16 und17 . Die Rahmenkonstruktion besteht aus den Seitenplatten18 und19 , die durch passende (nicht dargestellte) Bauteile aneinander abgestützt sind. Weiter hat die Bandfördervorrichtung eine Bandschlaufe20 , die über die Umlenkrollen16 und17 läuft. In der Praxis besteht diese Bandschlaufe20 gewöhnlich aus einem luftdurchlässigen Siebband. Die Bandschlaufe20 ist, von den Umlenkrollen16 und17 gestützt, in Laufrichtung des Einführstreifens14 rotierbar. Innerhalb der Bandschlaufe im Bereich zwischen den Umlenkrollen kann zum Beispiel mit einem Saugkasten, durch ein Coanda-System oder durch Foilleisten ein Vakuum erzeugt werden. Auch die eine der Umlenkrollen, bevorzugt die erste Umlenkrolle, kann mit Vakuum beaufschlagt sein. Bei der gezeigten Ausführungsform ist der Antriebsmotor im Inneren der größeren Umlenkrolle angeordnet. Die Bandfördervorrichtung umfasst ferner Stellorgane21 , die an der Rahmenkonstruktion und an wenigstens einer der Umlenkrollen16 bzw.17 angeordnet sind. Die Spannung der Bandschlaufe kann somit mit den Stellorganen durch Veränderung der gegenseitigen Lage der Umlenkrollen reguliert werden. Bei der in2 und3 gezeigten Ausführungsform sind die Stellorgane21 zwischen der in Einführstreifen-Laufrichtung betrachtet hinteren Umlenkrolle17 und der Rahmenkonstruktion15 angeordnet. Dabei kann dann die besagte Umlenkrolle17 relativ zur Rahmenkonstruktion15 verlagert werden. - Gemäß der Erfindung umfassen die Stellorgane überraschenderweise auch Verschiebeelemente
22 , die an beiden Rändern der Rahmenkonstruktion15 angeordnet sind. Diese Verschiebeelemente22 sind außerdem so für gegenseitiges Zusammenwirken eingerichtet, dass die Umlenkrolle17 durch lediglich auf der einen Seite der Rahmenkonstruktion15 erfolgendes Betätigen der Verschiebeelemente22 verlagert werden kann. Dieses besagte Zusammenwirken ermöglicht also, dass beide Enden der Umlenkrolle gleichzeitig und vor allem auch um den gleichen Betrag verlagert werden können. Dabei bleibt dann die einmal vorgenommene korrekte Ausrichtung der Umlenkrollen trotz Betätigung der Stellorgane erhalten. Dies bedeutet eine beträchtliche Beschleunigung des Auswechselns der Bandschlaufe und den Wegfall von Ausrichtungsfehlern und der daraus resultierenden Probleme. Mit anderen Worten, es werden sowohl bei der Wartungszeit als auch beim Material Einsparungen erzielt. - Zum gleichzeitigen Verlagern beider Enden der Umlenkrolle
17 ist zwischen den Verschiebeelementen22 ein Verbindungselement23 angeordnet. Außerdem sind die Verschiebeelemente in ihren Verschiebeeigenschaften identisch. So können beide Enden der Umlenkrolle einfach durch Betätigen des Verbindungselements gleichzeitig und um den gleichen Betrag verlagert werden. Gemäß der Erfindung ist das Verbindungselement23 drehbar an der Rahmenkonstruktion15 , genauer gesagt an den Seitenplatten18 und19 gelagert. Die Drehbewegung gewährleistet eine unkomplizierte Momentübertragung bei gleichzeitig kompakter Bauweise der Konstruktion. Zur Umwandlung der Drehbewegung des Verbindungselements23 in eine Linearbewegung der Umlenkrolle17 ist jedes der Verschiebeelemente22 mit Kraftübertragungsmitteln24 ausgestattet, von denen ein Teil fest am Verbindungselement23 angeordnet ist. Beim Drehen des Verbindungselements wird somit das Moment über die Kraftübertragungsmittel auf die beiden Verschiebeelemente übertragen. Als Kraftübertragungsmittel kommen Zahntrieb oder Exzenterkonstruktion oder andere bekannte zur Kraftübertragung eingesetzte Mittel in Frage. Im Folgenden wird die erfindungsgemäße Bandfördervorrichtung mit Zahntrieb ausgerüstet beschrieben. - In den in
2 bis4 gezeigten Ausführungsformen bestehen die Kraftübertragungsmittel24 aus einem Zahntrieb. Der Zahntrieb zeichnet sich durch Dauerhaftigkeit und Betriebszuverlässigkeit aus und benötigt außerdem nur wenig Montageraum. Gemäß der Erfindung umfasst der Zahntrieb ein Zahnrad oder Ritzel25 , das am Verbindungselement23 befestigt ist. Das Verbindungselement23 besteht hier aus einer torsionssteifen Achse26 , die sich durch die Rahmenkonstruktion15 hindurch erstreckt (3 ). An beiden Enden dieser Achse26 ist je ein solches Zahnrad25 angeordnet. Die Achse26 ist über passende Gleitlager27 , zum Beispiel Buchsen, an den Seitenplatten18 und19 abgestützt. Mit anderen Worten, die Achse26 bleibt in ihrer relativen Lage zur Rahmenkonstruktion unverändert. - Weiter umfasst der Zahntrieb eine Zahnstange
28 , die in Verbindung mit den Stellorganen21 angeordnet ist. In3 ist die funktionelle Zahnstange in den Träger29 der Umlenkrolle17 integriert, d.h. der Träger29 hat eine passende Öffnung30 , in deren einen Rand eine dem Zahnrad25 entsprechende Verzahnung eingearbeitet ist. Im gezeigten Fall ist am Zahnrad25 außerdem ein Bolzenkopf31 befestigt, so dass die Achse26 zum Beispiel mit einem gewöhnlichen Schraubenschlüssel oder Schraubendreher gedreht werden kann. - In
4 ist eine andere Art der Verwirklichung des Zahntriebs gezeigt. Hier wird eine separate Zahnstange eingesetzt, die zwischen der Rahmenkonstruktion und den Stellorganen angeordnet ist. Für die Zahnstange28 sind in die Seitenplatte19 und in den Träger29 passende Nuten eingearbeitet. Die Zahnstange28 ist zum Beispiel mit einer Schraube34 am Träger29 befestigt, relativ zur Seitenplatte19 jedoch beweglich angeordnet. Diese Konstruktion erlaubt ein Bewegen des Trägers, wobei die Zahnstange außerdem als Führungskonstruktion fungiert. Die Führungskonstruktion stützt die Träger und sorgt dafür, dass die Verlagerung der Umlenkrolle als Linearbewegung erfolgt. Diese Lösung kann bei Bedarf auch auf bereits vorhandene Bandfördervorrichtungen angewendet werden. Bauteilen mit gleicher Funktion wurden jeweils die gleichen Bezugszahlen zugeordnet. - Neben dem Verlagern der Umlenkrolle ist auch deren Feststellen erforderlich. Zu diesem Zweck haben die Stellorgane
21 Verriegelungselemente35 , die an beiden Rändern der Rahmenkonstruktion15 angeordnet sind. Gleich den Verschiebeelementen ist die Verriegelung so konzipiert, dass beide Verriegelungselemente35 von der einen Seite der Rahmenkonstruktion15 aus gleichzeitig betätigt werden können. So wird also ein Operieren auf der äußersten Seite der Rahmenkonstruktion völlig vermieden. Gemäß der Erfindung umfassen die Verriegelungselemente35 eine Verbindungsachse36 , die sich, um ein Zusammenwirken der beiden Verriegelungselemente35 zu ermöglichen, zwischen diesen in Querrichtung durch die Rahmenkonstruktion15 hindurch erstreckt. Bevorzugt sind nur zwei solche Verbindungsachsen36 vorhanden. Am Träger29 sind außerdem für die Verbindungsachsen36 längliche Öffnungen37 ausgebildet. Dabei bilden auch die Verbindungsachsen und die besagten Öffnungen eine Führungskonstruktion und erlauben ein Bewegen der Träger. Die einzelne Verbindungsachse36 besteht hier aus einem Gewindebolzen38 , an dessen zur Bedienungsseite der Rahmenkonstruktion15 entgegengesetzten Seite befindlichen Stellorgan21 eine zum Gewindebolzen38 passende Mutter39 stationär angeordnet ist. Durch passende Konstruktion wird erreicht, dass sich die Mutter nicht dreht, aber ein Bewegen des Trägers zulässt. Dabei können durch Drehen des Gewindebolzens von der einen Seite aus beide Träger gleichzeitig freigesetzt werden. Anderseits können bei Anordnung länglicher Öffnungen in den Seitenplatten für die Gewindebolzen am Träger einfach bloße Gewindebohrungen angebracht werden. In diesem Fall erübrigen sich dann die besagten Muttern. - Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren geschieht das Auswechseln der Bandschlaufe indem diese zuerst durch Veränderung der gegenseitigen Lage der Umlenkrollen mit den Stellorganen gelockert wird. Danach wird die abgenutzte oder kaputte Schlaufe von den Umlenkrollen abgezogen und durch eine neue Schlaufe ersetzt. Zum Schluss wird die Bandschlaufe durch Veränderung der gegenseitigen Lage der Umlenkrollen mit den Stellorganen gespannt. Gemäß der Erfindung werden zum Verlagern beider Enden der Umlenkrolle die Stellorgane nur von einer Seite der Rahmenkonstruktion aus betätigt. Dadurch gestaltet sich das Auswechseln der Bandschlaufe bedeutend schneller als bisher und auch sicher. Außerdem werden beide Enden der Umlenkrolle gleichzeitig und um den gleichen Betrag verlagert, so dass sich automatisch eine richtige Ausrichtung der Umlenkrolle ergibt. Bei der erfindungsgemäßen Bandfördervorrichtung umfassen die Stellorgane auch an beiden Rändern der Rahmenkonstruktion angeordnete Verriegelungselemente, die gemäß der Erfindung von einer Seite der Rahmenkonstruktion aus gleichzeitig betätigt werden. Die Stellorgane und die Verriegelungselemente werden bevorzugt von der gleichen Seite aus betätigt. Zunächst wird die Verriegelung gelöst, danach kann die Umlenkrolle verlagert werden. Zum Schluss wird wieder verriegelt, und damit ist der Bandschlaufenwechsel auf schnelle und genaue Weise vollzogen.
- Bei der gezeigten Ausführungsform der Bandfördervorrichtung beträgt der gegenseitige Abstand der Umlenkrollen in der Praxis 200 - 600 mm, gewöhnlich 300 - 500 mm. Entsprechend hat die Bandschlaufe eine Breite von etwa 550 mm; die Bandschlaufe ist in
3 gestrichelt dargestellt. Bei Bedarf werden im Inneren der Rahmenkonstruktion Vakuum erzeugende Mittel zur Beaufschlagung der Bandschlaufe und/oder der Umlenkrolle mit Vakuum angeordnet. Unabhängig von der Ausführungsform wird die Wartung der Bandfördervorrichtung durch die erfindungsgemäßen Stellorgane vereinfacht und beschleunigt. Beim Verstellen von einer Seite der Rahmenkonstruktion aus werden beide Enden der Umlenkrolle um den gleichen Betrag und gleichzeitig verlagert. Neben dem Verstellen können auch das Spannen und Lockern von der gleichen Seite aus durchgeführt werden. So gestaltet sich das Auswechseln der Bandschlaufe schnell und sicher. Gleichzeitig werden Ausrichtungsfehler der Umlenkrollen vermieden. In der Praxis wird durch die Beschleunigung des Bandschlaufen-Auswechselns der Wartungsstillstand um bis zu einer Stunde verkürzt.
Claims (13)
- Zum Transportieren des Einführstreifens in einer Bahnbildungsmaschine dienende Bandfördervorrichtung, die - eine Rahmenkonstruktion (15) mit wenigstens zwei Umlenkrollen (16, 17), - eine um die Umlenkrollen (16, 17) geführte Bandschlaufe (20) und - an der Rahmenkonstruktion und wenigstens einer der Umlenkrollen (16, 17) angeordnete Stellorgane (21) zum Regulieren der Spannung der Bandschlaufe (20) durch Veränderung der gegenseitigen Lage der Umlenkrollen (16, 17) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellorgane (21) Verschiebeelemente (22) aufweisen, die an beiden Rändern der Rahmenkonstruktion (15) angeordnet sind und so für gegenseitiges Zusammenwirken eingerichtet sind, dass die besagte Umlenkrolle (17) durch Betätigung der Verschiebeelemente (22) von der einen Seite der Rahmenkonstruktion (15) aus verlagert werden kann, dass zu den Stellorganen (21) auch Verriegelungselemente (35) gehören, die an beiden Rändern der Rahmenkonstruktion (15) angeordnet sind und die, um ein gleichzeitiges Betätigen beider Verriegelungselemente (35) von einer Seite der Rahmenkonstruktion (15) aus zu ermöglichen, zum Zusammenwirken eingerichtet sind, und dass zu den Verriegelungselementen (35) eine Verbindungsachse (36) gehört, die sich, damit beide Verriegelungselemente (35) zusammenwirken, zwischen diesen in Querrichtung der Rahmenkonstruktion (15) erstreckt.
- Bandfördervorrichtung nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Verschiebeelementen (22) ein Verbindungselement (23) zum gleichzeitigen Verlagern beider Enden der Umlenkrolle (17) angeordnet ist. - Bandfördervorrichtung nach
Anspruch 1 oder2 , dadurch gekennzeichnet, dass sich die Verschiebeelemente (22) zwecks gleichzeitigen Verlagerns beider Enden der Umlenkrolle (17) um den gleichen Betrag in ihren Verschiebeeigenschaften gleichen. - Bandfördervorrichtung nach
Anspruch 2 oder3 , dadurch gekennzeichnet, dass zu jedem der Verschiebeelemente (22) Kraftübertragungsmittel (24) gehören, von denen ein Teil fest an dem Verbindungselement (23) angebracht ist. - Bandfördervorrichtung nach einem der
Ansprüche 2 bis4 , dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (23) drehbar an der Rahmenkonstruktion (15) angeordnet ist. - Bandfördervorrichtung nach
Anspruch 4 , dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftübertragungsmittel (24) aus einem Zahntrieb bestehen. - Bandfördervorrichtung nach
Anspruch 6 , dadurch gekennzeichnet, dass der Zahntrieb ein Zahnrad (25) umfasst, das an dem Verbindungselement (23) befestigt ist, welches aus einer torsionssteifen Achse (26) besteht. - Bandfördervorrichtung nach
Anspruch 6 , dadurch gekennzeichnet, dass zu dem Zahntrieb eine Zahnstange (28) gehört, die in Verbindung mit den Stellorganen (21) angeordnet ist. - Bandfördervorrichtung nach
Anspruch 8 , dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnstange (28) zwecks Bildung einer Führungskonstruktion zwischen der Rahmenkonstruktion (15) und den Stellorganen (21) angeordnet ist. - Bandfördervorrichtung nach
Anspruch 4 , dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftübertragungsmittel (24) aus einer Exzenterkonstruktion bestehen. - Bandfördervorrichtung nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass zwei Verbindungsachsen (36) vorhanden sind und jede dieser Verbindungsachsen (36) aus einem Gewindebolzen (38) besteht, an dessen zur Bedienungsseite der Rahmenkonstruktion (15) entgegengesetzten Seite befindlichen Stellorgan 21 eine zum Gewindebolzen (38) passende Mutter (39) fest angeordnet ist. - Bandfördervorrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis11 , dadurch gekennzeichnet, dass die Bandschlaufe (20) innen mit Vakuum beaufschlagt ist. - Bandfördervorrichtung nach deinem der
Ansprüche 1 bis12 , dadurch gekennzeichnet, dass eine oder beide Umlenkrollen (16,17) mit Vakuum beaufschlagt sind.
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