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DE102005007009A1 - Bandfördervorrichtung zum Transportieren des Einführreifens in einer Bahnbildungsmaschine und Verfahren zum Auswechseln der Bandschlaufe in der Einführstreifen-Bandfördervorrichtung einer Bahnbildungsmaschine - Google Patents

Bandfördervorrichtung zum Transportieren des Einführreifens in einer Bahnbildungsmaschine und Verfahren zum Auswechseln der Bandschlaufe in der Einführstreifen-Bandfördervorrichtung einer Bahnbildungsmaschine Download PDF

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DE102005007009A1
DE102005007009A1 DE200510007009 DE102005007009A DE102005007009A1 DE 102005007009 A1 DE102005007009 A1 DE 102005007009A1 DE 200510007009 DE200510007009 DE 200510007009 DE 102005007009 A DE102005007009 A DE 102005007009A DE 102005007009 A1 DE102005007009 A1 DE 102005007009A1
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belt
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Mikko TÄHKÄPÄÄ
Veli-Pekka Koljonen
Mikael Junttonen
Matti Lehtonen
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    • B65G23/00Driving gear for endless conveyors; Belt- or chain-tensioning arrangements
    • B65G23/44Belt or chain tensioning arrangements
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Abstract

Gegenstand der Erfindung ist eine Bandfördervorrichtung zum Transportieren des Einführstreifens in eine Bahnbildungsmaschine. Die Bandfördervorrichtung umfasst eine Rahmenkonstruktion (15) und eine Bandschlaufe (20), die um Umlenkrollen (16, 17) geführt sind. Die Bandfördervorrichtung weist ferner Stellorgane (21) zur Veränderung der gegenseitigen Lage der Umlenkrollen (16, 17) auf. Zu den Stellorganen (21) gehören Verschiebeelemente (22), die an beiden Rändern der Rahmenkonstruktion (15) angeordnet sind. Außerdem sind die Stellorgane (21) für gegenseitiges Zusammenwirken eingerichtet, um die besagte Umlenkrolle (17) durch Betätigung der Verschiebeelemente (22) von einer Seite der Rahmenkonstruktion (15) aus zu verlagern. Weiter betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Auswechseln der Bandschlaufe in der zum Transportieren des Einführstreifens dienenden Bandfördervorrichtung einer Bahnbildungsmaschine.

Description

  • Gegenstand der Erfindung ist eine zum Transportieren des Einführstreifens in einer Bahnbildungsmaschine dienende Bandfördervorrichtung, die
    • – eine Rahmenkonstruktion mit wenigstens zwei Umlenkrollen,
    • – eine um die Umlenkrollen geführte Bandschlaufe und
    • – an der Rahmenkonstruktion und wenigstens einer der Umlenkrollen angeordnete Stellorgane zum Regulieren der Bandspannung durch Veränderung der gegenseitigen Lage der Umlenkrollen umfasst.
  • Gegenstand der Erfindung ist auch ein Verfahren zum Auswechseln der Bandschlaufe in der zum Transportieren des Einführstreifens dienenden Bandfördervorrichtung einer Bahnbildungsmaschine.
  • In WO 03018909 ist eine solche in der Einleitung definierte Bandfördervorrichtung beschrieben. Bei dem beschriebenen wie auch in anderen bekannten mit einer Bandschlaufe arbeitenden Bahnaufführungsmitteln wird die Bandschlaufe von beiden Seiten der Rahmenkonstruktion aus gespannt. Mit anderen Worten, jedes der beiden Enden der Umlenkrolle wird für sich verstellt. Zu diesem Zweck sind zwischen der Rahmenkonstruktion und der Umlenkrolle Stellorgane angeordnet, die gewöhnlich auf Bolzenanziehen und -feststellen basieren.
  • In der Praxis wird die Bandfördervorrichtung in der Nähe rotierender oder ansonsten bewegter Maschinenteile zwecks Überführens des Einführstreifens von einem Maschinenteil zum anderen angeordnet. Die gewöhnlich aus luftdurchlässigem Siebband bestehende Bandschlaufe muss von Zeit zu Zeit ausgewechselt werden, wobei wenigstens eine der Umlenkrollen mit Stellorganen verlagert werden muss. Die Spann- und Befestigungsbolzen der fest an ihre Stelle montierten Bandfördervorrichtung sind jedoch schwer zugänglich; dies trifft in ganz besonderem Maße für die an der Rahmenkonstruktion zuäußerst liegenden Bolzen zu, Das Auswechseln der Bandschlaufe gestaltet sich dann schwierig und zeit raubend, oft sogar auch gefährlich. Außerdem ist auch das Betätigen der Stellorgane und die genaue Positionierung der Umlenkrolle schwierig. In der Praxis müssen die Umlenkrollen außerdem so zueinander ausgerichtet, d.h. gefluchtet sein, dass die Bandschlaufe auf der Rahmenkonstruktion bleibt. Eine falsch positionierte Umlenkrolle führt zu Betriebsstörungen der Bandfördervorrichtung und zu schnellem Verschleiß oder sogar zur Zerstörung der Bandschlaufe.
  • Aufgabe dieser Erfindung ist es, eine zum Führen/Transportieren des Einführstreifens in einer Bahnbildungsmaschine dienende neuartige Bandfördervorrichtung bereitzustellen, bei der sich die Wartung leichter und schneller als bisher gestaltet und fehlerhafte Stellungen der Umlenkrolle vermieden werden. Weiter soll mit der Erfindung ein neuartiges Verfahren zum Auswechseln der Bandschlaufe in der Einführstreifen-Bandfördervorrichtung einer Bahnbildungsmaschine geschaffen werden, das ein leichteres und genaueres Auswechseln der Bandschlaufe als bisher gewährleistet. Die kennzeichnenden Merkmale dieser erfindungsgemäßen Bandfördervorrichtung gehen aus Patentanspruch 1 hervor. Entsprechend sind die kennzeichnenden Merkmale des erfindungsgemäßen Verfahrens in Patentanspruch 16 aufgeführt. Die erfindungsgemäße Bandfördervorrichtung ist mit neuartigen Stellorganen ausgestattet, die nur auf einer Seite der Rahmenkonstruktion der Bandfördervorrichtung betätigt zu werden brauchen. Nach dem er findungsgemäßen Verfahren können das Lösen der Befestigung, das Verlagern der Umlenkrolle und das erneute Anziehen der Befestigung auf einfache und leichte Weise erfolgen ohne dass man sich dazu auf die zuäußerst liegende Seite der Rahmenkonstruktion begeben muss. Dadurch wird ein bedeutend leichteres Auswechseln der Bandschlaufe als bisher gewährleistet. Außerdem gestaltet sich die Betätigung der Stellorgane sicher bei gleichzeitigem Vermeiden von Umlenkrollen-Ausrichtungsfehlern. Trotz ihrer vielseitigen Eigenschaften sind die Stellorgane von einfacher Konstruktion. Auch können die Stellorgane sogar nachträglich in bereits vorhandene Bandfördervorrichtungen eingebaut werden.
  • Im Folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten, einige Ausführungsformen der Erfindung zeigenden Zeichnungen im Einzelnen beschrieben.
  • Es zeigen:
  • 1a eine erfindungsgemäße Bandfördervorrichtung in Maschinenrichtung betrachtet in Ruhestellung;
  • 1b die Bandfördervorrichtung von 1a in Maschinenrichtung betrachtet in Arbeitsstellung;
  • 2 die erfindungsgemäße Bandfördervorrichtung seitlich betrachtet;
  • 3 die Bandfördervorrichtung von 2 von oben betrachtet als Prinzipzeichnung, und
  • 4 ein Detail der erfindungsgemäßen Bandfördervorrichtung im Schnitt.
  • Die erfindungsgemäße Bandfördervorrichtung wird besonders zum Transportieren und Führen des Einführstreifens in Papier-, Karton- und anderen entsprechenden Bahnbildungsmaschinen eingesetzt. In 1a und 1b ist die erfindungsgemäße Bandfördervorrichtung sowohl in Ruhe- als auch in Arbeitsstellung gezeigt. In den besagten Zeichnungen ist die Bandfördervorrichtung in der Trockenpartie einer Papiermaschine in Verbindung mit den Trockenzylindern 10 und 11 angeordnet. Die Trockenpartie kann zum Beispiel 20 bis 30 Bandfördervorrichtungen aufweisen, die während des Normalbetriebs der Trockenpartie in Ruhestellung geschwenkt sein können. Zu diesem Zweck ist die Bandfördervorrichtung über einen Gelenkarm 12 schwenkbar an der Konstruktion der Trockenpartie abgestützt. Bei der in 1a und 1b gezeigten Bandfördervorrichtung ist der Gelenkarm 12 über (nur) eine Stelle an der Konstruktion der Trockenpartie gelagert. Entsprechend ist die Bandfördervorrichtung an einen Schenkel des Gelenkarms 12 und das Stellglied 13 am anderen Schenkel befes tigt. Im gezeigten Fall besteht das Stellglied 13 aus einem Druckluftzylinder, der auch an der Konstruktion der Trockenpartie befestigt ist. Bei passender Bemessung kann die Bandfördervorrichtung auf einfache Weise in einen ausreichenden Abstand vom Trockenzylinder und der Papierbahn gebracht werden. Auch kann die Bandfördervorrichtung leicht und schnell aus der Ruhe- in Arbeitsstellung und umgekehrt geschwenkt werden. In 1a und 1b ist der Gelenkarm 12 an eine in Maschinenrichtung verlaufende Linie gelagert. Dabei kann dann die Bandfördervorrichtung mit dem Stellglied 13 völlig aus dem Raum zwischen den Zylindern 10 und 11 herausgeschwenkt werden, so dass die Gefahr einer Beschädigung und Verschmutzung der Bandfördervorrichtung weitgehend vermieden wird. Entsprechend kann die Bandfördervorrichtung so auch bei normal laufender Trockenpartie gewartet werden. Durch Ausstatten des Gelenkarmes und seiner Abstützung mit passenden Stellbereichen kann ein und dieselbe Bandfördervorrichtung in sehr verschiedenen Positionen eingesetzt werden. Alternativ kann der Gelenkarm auch an eine quer zur Maschinenrichtung verlaufende Linie gelagert werden. Dabei lässt sich dann die Bandfördervorrichtung aus dem Nahbereich der Maschinenteile schwenken (nicht dargestellt). Außer in der Trockenpartie kann die Bandfördervorrichtung auch an anderer Stelle in der Bahnbildungsmaschine eingesetzt werden, wie zum Beispiel in der Pressenpartie oder der Ausrüstungssektion. Der Einführstreifen 14 ist in 1b gezeigt.
  • Die erfindungsgemäße Bandfördervorrichtung umfasst eine Rahmenkonstruktion 15 und daran wenigstens zwei Umlenkrollen 16 und 17. Die Rahmenkonstruktion besteht aus den Seitenplatten 18 und 19, die durch passende (nicht dargestellte) Bauteile aneinander abgestützt sind. Weiter hat die Bandfördervorrichtung eine Bandschlaufe 20, die über die Umlenkrollen 16 und 17 läuft. In der Praxis besteht diese Bandschlaufe 20 gewöhnlich aus einem luftdurchlässigen Siebband. Die Bandschlaufe 20 ist, von den Umlenkrollen 16 und 17 gestützt, in Laufrichtung des Einführstreifens 14 rotierbar. Innerhalb der Bandschlaufe im Bereich zwischen den Umlenkrollen kann zum Beispiel mit einem Saugkasten, durch ein Coanda-System oder durch Foilleisten ein Vakuum erzeugt werden. Auch die eine der Umlenkrollen, bevorzugt die erste Umlenkrolle, kann mit Vakuum beaufschlagt sein. Bei der gezeigten Ausführungsform ist der Antriebsmotor im Inneren der größeren Umlenkrolle angeordnet. Die Bandfördervorrichtung umfasst ferner Stellorgane 21, die an der Rahmenkonstruktion und an wenigstens einer der Umlenkrollen 16 bzw. 17 angeordnet sind. Die Spannung der Bandschlaufe kann somit mit den Stellorganen durch Veränderung der gegenseitigen Lage der Umlenkrollen reguliert werden. Bei der in 2 und 3 gezeigten Ausführungsform sind die Stellorgane 21 zwischen der in Einführstreifen-Laufrichtung betrachtet hinteren Umlenkrolle 17 und der Rahmenkonstruktion 15 angeordnet.
  • Dabei kann dann die besagte Umlenkrolle 17 relativ zur Rahmenkonstruktion 15 verlagert werden.
  • Gemäß der Erfindung umfassen die Stellorgane überraschenderweise auch Verschiebeelemente 22, die an beiden Rändern der Rahmenkonstruktion 15 angeordnet sind. Diese Verschiebeelemente 22 sind außerdem so für gegenseitiges Zusammenwirken eingerichtet, dass die Umlenkrolle 17 durch lediglich auf der einen Seite der Rahmenkonstruktion 15 erfolgendes Betätigen der Verschiebeelemente 22 verlagert werden kann. Dieses besagte Zusammenwirken ermöglicht also, dass beide Enden der Umlenkrolle gleichzeitig und vor allem auch um den gleichen Betrag verlagert werden können. Dabei bleibt dann die einmal vorgenommene korrekte Ausrichtung der Umlenkrollen trotz Betätigung der Stellorgane erhalten. Dies bedeutet eine beträchtliche Beschleunigung des Auswechselns der Bandschlaufe und den Wegfall von Ausrichtungsfehlern und der daraus resultierenden Probleme. Mit anderen Worten, es werden sowohl bei der Wartungszeit als auch beim Material Einsparungen erzielt.
  • Zum gleichzeitigen Verlagern beider Enden der Umlenkrolle 17 ist zwischen den Verschiebeelementen 22 ein Verbindungselement 23 angeordnet. Außerdem sind die Verschiebeelemente in ihren Verschiebeeigenschaften identisch. So können beide Enden der Umlenkrolle einfach durch Betätigen des Verbindungselements gleich zeitig und um den gleichen Betrag verlagert werden. Gemäß der Erfindung ist das Verbindungselement 23 drehbar an der Rahmenkonstruktion 15, genauer gesagt an den Seitenplatten 18 und 19 gelagert. Die Drehbewegung gewährleistet eine unkomplizierte Momentübertragung bei gleichzeitig kompakter Bauweise der Konstruktion. Zur Umwandlung der Drehbewegung des Verbindungselements 23 in eine Linearbewegung der Umlenkrolle 17 ist jedes der Verschiebeelemente 22 mit Kraftübertragungsmitteln 24 ausgestattet, von denen ein Teil fest am Verbindungselement 23 angeordnet ist. Beim Drehen des Verbindungselements wird somit das Moment über die Kraftübertragungsmittel auf die beiden Verschiebeelemente übertragen. Als Kraftübertragungsmittel kommen Zahntrieb oder Exzenterkonstruktion oder andere bekannte zur Kraftübertragung eingesetzte Mittel in Frage. Im Folgenden wird die erfindungsgemäße Bandfördervorrichtung mit Zahntrieb ausgerüstet beschrieben.
  • In den in 2 bis 4 gezeigten Ausführungsformen bestehen die Kraftübertragungsmittel 24 aus einem Zahntrieb. Der Zahntrieb zeichnet sich durch Dauerhaftigkeit und Betriebszuverlässigkeit aus und benötigt außerdem nur wenig Montageraum. Gemäß der Erfindung umfasst der Zahntrieb ein Zahnrad oder Ritzel 25, das am Verbindungselement 23 befestigt ist. Das Verbindungselement 23 besteht hier aus einer torsionssteifen Achse 26, die sich durch die Rahmenkonstruktion 15 hindurch erstreckt (3). An beiden Enden dieser Achse 26 ist je ein solches Zahnrad 25 angeordnet. Die Achse 26 ist über passende Gleitlager 27, zum Beispiel Buchsen, an den Seitenplatten 18 und 19 abgestützt. Mit anderen Worten, die Achse 26 bleibt in ihrer relativen Lage zur Rahmenkonstruktion unverändert.
  • Weiter umfasst der Zahntrieb eine Zahnstange 28, die in Verbindung mit den Stellorganen 21 angeordnet ist. In 3 ist die funktionelle Zahnstange in den Träger 29 der Umlenkrolle 17 integriert, d.h. der Träger 29 hat eine passende Öffnung 30, in deren einen Rand eine dem Zahnrad 25 entsprechende Verzahnung eingearbeitet ist. Im gezeigten Fall ist am Zahnrad 25 außerdem ein Bolzenkopf 31 befestigt, so dass die Achse 26 zum Beispiel mit einem gewöhnlichen Schraubenschlüssel oder Schraubendreher gedreht werden kann.
  • In 4 ist eine andere Art der Verwirklichung des Zahntriebs gezeigt. Hier wird eine separate Zahnstange eingesetzt, die zwischen der Rahmenkonstruktion und den Stellorganen angeordnet ist. Für die Zahnstange 28 sind in die Seitenplatte 19 und in den Träger 29 passende Nuten eingearbeitet. Die Zahnstange 28 ist zum Beispiel mit einer Schraube 34 am Träger 29 befestigt, relativ zur Seitenplatte 19 jedoch beweglich angeordnet. Diese Konstruktion erlaubt ein Bewegen des Trägers, wobei die Zahnstange außerdem als Führungskonstruktion fungiert. Die Führungskonstruktion stützt die Träger und sorgt dafür, dass die Verlagerung der Umlenkrolle als Linearbewegung erfolgt. Diese Lösung kann bei Bedarf auch auf bereits vorhandene Bandfördervorrichtungen angewendet werden. Bauteilen mit gleicher Funktion wurden jeweils die gleichen Bezugszahlen zugeordnet.
  • Neben dem Verlagern der Umlenkrolle ist auch deren Feststellen erforderlich. Zu diesem Zweck haben die Stellorgane 21 Verriegelungselemente 35, die an beiden Rändern der Rahmenkonstruktion 15 angeordnet sind. Gleich den Verschiebeelementen ist die Verriegelung so konzipiert, dass beide Verriegelungselemente 35 von der einen Seite der Rahmenkonstruktion 15 aus gleichzeitig betätigt werden können. So wird also ein Operieren auf der äußersten Seite der Rahmenkonstruktion völlig vermieden. Gemäß der Erfindung umfassen die Verriegelungselemente 35 eine Verbindungsachse 36, die sich, um ein Zusammenwirken der beiden Verriegelungselemente 35 zu ermöglichen, zwischen diesen in Querrichtung durch die Rahmenkonstruktion 15 hindurch erstreckt. Bevorzugt sind nur zwei solche Verbindungsachsen 36 vorhanden. Am Träger 29 sind außerdem für die Verbindungsachsen 36 längliche Öffnungen 37 ausgebildet. Dabei bilden auch die Verbindungsachsen und die besagten Öffnungen eine Führungskonstruktion und erlauben ein Bewegen der Träger. Die einzelne Verbindungsachse 36 besteht hier aus einem Gewindebolzen 38, an dessen zur Bedienungsseite der Rahmenkonstruktion 15 entgegengesetzten Seite befindlichen Stellorgan 21 eine zum Gewindebolzen 38 passende Mutter 39 stationär angeordnet ist. Durch passende Konstruktion wird erreicht, dass sich die -Mutter nicht dreht, aber ein Bewegen des Trägers zulässt. Dabei können durch Drehen des Gewindebolzens von der einen Seite aus beide Träger gleichzeitig freigesetzt werden. Anderseits können bei Anordnung länglicher Öffnungen in den Seitenplatten für die Gewindebolzen am Träger einfach bloße Gewindebohrungen angebracht werden. In diesem Fall erübrigen sich dann die besagten Muttern.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren geschieht das Auswechseln der Bandschlaufe indem diese zuerst durch Veränderung der gegenseitigen Lage der Umlenkrollen mit den Stellorganen gelockert wird. Danach wird die abgenutzte oder kaputte Schlaufe von den Umlenkrollen abgezogen und durch eine neue Schlaufe ersetzt. Zum Schluss wird die Bandschlaufe durch Veränderung der gegenseitigen Lage der Umlenkrollen mit den Stellorganen gespannt. Gemäß der Erfindung werden zum Verlagern beider Enden der Umlenkrolle die Stellorgane nur von einer Seite der Rahmenkonstruktion aus betätigt. Dadurch gestaltet sich das Auswechseln der Bandschlaufe bedeutend schneller als bisher und auch sicher. Außerdem werden beide Enden der Umlenkrolle gleichzeitig und um den gleichen Betrag verlagert, so dass sich automatisch eine richtige Ausrichtung der Umlenkrolle ergibt. Bei der erfindungsgemäßen Bandfördervorrichtung umfassen die Stellorgane auch an beiden Rändern der Rahmenkonstruktion angeordnete Verriegelungselemente, die gemäß der Erfindung von einer Seite der Rahmenkonstruktion aus gleichzeitig betätigt werden. Die Stellorgane und die Verriegelungselemente werden bevorzugt von der gleichen Seite aus betätigt. Zunächst wird die Verriegelung gelöst, danach kann die Umlenkrolle verlagert werden. Zum Schluss wird wieder verriegelt, und damit ist der Bandschlaufenwechsel auf schnelle und genaue Weise vollzogen.
  • Bei der gezeigten Ausführungsform der Bandfördervorrichtung beträgt der gegenseitige Abstand der Umlenkrollen in der Praxis 200–600 mm, gewöhnlich 300–500 mm. Entsprechend hat die Bandschlaufe eine Breite von etwa 550 mm; die Bandschlaufe ist in 3 gestrichelt dargestellt. Bei Bedarf werden im Inneren der Rahmenkonstruktion Vakuum erzeugende Mittel zur Beaufschlagung der Bandschlaufe und/oder der Umlenkrolle mit Vakuum angeordnet. Unabhängig von der Ausführungsform wird die Wartung der Bandfördervorrichtung durch die erfindungsgemäßen Stellorgane vereinfacht und beschleunigt. Beim Verstellen von einer Seite der Rahmenkonstruktion aus werden beide Enden der Umlenkrolle um den gleichen Betrag und gleichzeitig verlagert. Neben dem Verstellen können auch das Spannen und Lockern von der gleichen Seite aus durchgeführt werden. So gestaltet sich das Auswechseln der Bandschlaufe schnell und sicher. Gleichzeitig werden Ausrichtungsfehler der Umlenkrollen vermieden. In der Praxis wird durch die Beschleunigung des Bandschlaufen-Auswechselns der Wartungsstillstand um bis zu einer Stunde verkürzt.

Claims (18)

  1. Zum Transportieren des Einführstreifens in einer Bahnbildungsmaschine dienende Bandfördervorrichtung, die – eine Rahmenkonstruktion (15) mit wenigstens zwei Umlenkrollen (16, 17), – eine um die Umlenkrollen (16, 17) geführte Bandschlaufe (20) und – an der Rahmenkonstruktion und wenigstens einer der Umlenkrollen (16, 17) angeordnete Stellorgane (21) zum Regulieren der Spannung der Bandschlaufe (20) durch Veränderung der gegenseitigen Lage der Umlenkrollen (16, 17) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellorgane (21) Verschiebeelemente (22) aufweisen, die an beiden Rändern der Rahmenkonstruk tion (15) angeordnet sind und so für gegenseitiges Zusammenwirken eingerichtet sind, dass die besagte Umlenkrolle (17) durch Betätigung der Verschiebeelemente (22) von der einen Seite der Rahmenkonstruktion (15) aus verlagert werden kann.
  2. Bandfördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Verschiebeelementen (22) ein Verbindungselement (23) zum gleichzeitigen Verlagern beider Enden der Umlenkrolle (17) angeordnet ist.
  3. Bandfördervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Verschiebeelemente (22) zwecks gleichzeitigen Verlagerns beider Enden der Umlenkrolle (17) um den gleichen Betrag in ihren Verschiebeeigenschaften gleichen.
  4. Bandfördervorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass zu jedem der Verschiebeelemente (22) Kraftübertragungsmittel (24) gehören, von denen ein Teil fest an dem Verbindungselement (23) angebracht ist.
  5. Bandfördervorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (23) drehbar an der Rahmenkonstruktion (15) angeordnet ist.
  6. Bandfördervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftübertragungsmittel (24) aus einem Zahntrieb bestehen.
  7. Bandfördervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Zahntrieb ein Zahnrad (25) umfasst, das an dem Verbindungselement (23) befestigt ist, welches aus einer torsionssteifen Achse (26) besteht.
  8. Bandfördervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zu dem Zahntrieb eine Zahnstange (28) gehört, die in Verbindung mit den Stellorganen (21) angeordnet ist.
  9. Bandfördervorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnstange (28) zwecks Bildung einer Führungskonstruktion zwischen der Rahmenkonstruktion (15) und den Stellorganen (21) angeordnet ist.
  10. Bandfördervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftübertragungsmittel (24) aus einer Exzenterkonstruktion bestehen.
  11. Bandfördervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zu den Stellorganen (21) auch Verriegelungselemente (35) gehören, die an beiden Rändern der Rahmenkonstruktion (15) angeordnet sind und die, um ein gleichzeitiges Betätigen beider Verriegelungselemente (35) von einer Seite der Rahmenkonstruktion (15) aus zu ermöglichen, zum Zusammenwirken eingerichtet sind.
  12. Bandfördervorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zu den Verriegelungselementen (35) eine Verbindungsachse (36) gehört, die sich, damit beide Verriegelungselemente (35) zusammenwirken, zwischen diesen in Querrichtung der Rahmenkonstruktion (15) erstreckt.
  13. Bandfördervorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Verbindungsachsen (36) vorhanden sind und jede dieser Verbindungsachsen (36) aus einem Gewindebolzen (38) besteht, an dessen zur Bedienungsseite der Rahmenkonstruktion (15) entgegengesetzten Seite befindlichen Stellorgan 21 eine zum Ge windebolzen (38) passende Mutter (39) fest angeordnet ist.
  14. Bandfördervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandschlaufe (20) innen mit Vakuum beaufschlagt ist.
  15. Bandfördervorrichtung nach deinem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder beide Umlenkrollen (16, 17) mit Vakuum beaufschlagt sind.
  16. Verfahren zum Auswechseln der Bandschlaufe in der zum Transportieren des Einführstreifens in einer Bahnbildungsmaschine dienenden Bandfördervorrichtung, die eine Rahmenkonstruktion (15) und daran angeordnet wenigstens zwei Umlenkrollen (16, 17), um die die Bandschlaufe (20) angeordnet ist, sowie Stellorgane (21), die an der Rahmenkonstruktion und an wenigstens einer der Umlenkrollen (16, 17) angeordnet sind, umfasst, wobei bei diesem Verfahren – die Bandschlaufe (20) durch Veränderung der gegenseitigen Lage der Umlenkrollen (16, 17) mit Hilfe der Stellorgane (21) gelockert wird, – die Bandschlaufe (20) von den Umlenkrollen (16, 17) genommen und eine neue Bandschlaufe (20) um die Umlenkrollen (16, 17) gelegt wird und sodann – die Bandschlaufe (20) durch Veränderung der gegenseitigen Lage der Umlenkrollen (16, 17) mit Hilfe der Stellorgane (21) gespannt wird, dadurch gekennzeichnet, dass um beide Enden der Umlenkrolle (17) zu verlagern, die Stellorgane (21) von einer Seite der Rahmenkonstruktion (15) aus betätigt werden.
  17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass beide Enden der Umlenkrolle (17) gleichzeitig und um den gleichen Betrag verlagert werden.
  18. Verfahren nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass in der Bandfördervorrichtung zu den Stellorganen (21) an beiden Rändern der Rahmenkonstruktion (15) angeordnete Verriegelungselemente (35) gehören, die von einer Seite der Rahmenkonstruktion (15) aus gleichzeitig betätigt werden.
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