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DE102005006402B3 - Sensorvorrichtung und System - Google Patents

Sensorvorrichtung und System Download PDF

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DE102005006402B3
DE102005006402B3 DE102005006402A DE102005006402A DE102005006402B3 DE 102005006402 B3 DE102005006402 B3 DE 102005006402B3 DE 102005006402 A DE102005006402 A DE 102005006402A DE 102005006402 A DE102005006402 A DE 102005006402A DE 102005006402 B3 DE102005006402 B3 DE 102005006402B3
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Germany
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value range
sensor device
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signal
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DE102005006402A
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Erwin Bauer
Dietmar Ellmer
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Continental Automotive GmbH
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D3/00Indicating or recording apparatus with provision for the special purposes referred to in the subgroups
    • G01D3/10Indicating or recording apparatus with provision for the special purposes referred to in the subgroups with provision for switching-in of additional or auxiliary indicators or recorders

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Abstract

Eine Sensorvorrichtung (1) umfasst ein Sensorelement (4) und eine Signalaufbereitungseinheit (5). Das Sensorelement (4) ist ausgebildet, einen Messwert einer physikalischen Messgröße zu erfassen und innerhalb eines vorgegebenen Wertebereichs des Sensorelements (4) bereitzustellen. Die Signalaufbereitungseinheit (5) ist ausgebildet, den Messwert ausgangsseitig in einem vorgegebenen Wertebereich der Signalaufbereitungseinheit (5) bereitzustellen. Die Signalaufbereitungseinheit (5) ist ferner ausgebildet zum Abbilden eines ausgewählten Wertebereichfensters auf den vorgegebenen Wertebereich der Signalaufbereitungseinheit (5). Dem ausgewählten Wertebereichfenster wird abhängig von einem Steuersignal eines von mindestens zwei voneinander unterschiedlichen Wertebereichfenstern zugeordnet. Die mindestens zwei voneinander unterschiedlichen Wertebereichfenster umfassen jeweils einen Teilbereich des vorgegebenen Wertebereichs des Sensorelements (4).

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Sensorvorrichtung, die ein Sensorelement und eine Signalaufbereitungseinheit umfasst. Die Erfindung betrifft ferner ein System, das mindestens eine Sensorvorrichtung und eine Steuereinheit umfasst.
  • Sensorvorrichtungen sind beispielsweise ausgebildet zum Erfassen von Druck-, Temperatur- oder Positionsmesswerten. Solche Sensorvorrichtungen sind beispielsweise in Kraftfahrzeugen vorgesehen, um Anforderungen, z.B. an einen emissionsarmen Betrieb des Kraftfahrzeugs oder an den Komfort und die Sicherheit von Personen, erfüllen zu können. Die Sensorvorrichtungen sind mit einer Steuereinheit gekoppelt, an die die jeweiligen Druck-, Temperatur- oder Positionsmesswerte übertragen werden. Die Steuereinheit ist ausgebildet, diese Messwerte zu erfassen, um Komponenten des Kraftfahrzeugs geeignet zu steuern. Durch elektromagnetische Störsignale kann jedoch die Präzision der von der Steuereinheit erfassten Messwerte beeinträchtigt werden.
  • Die DE 103 47 681 A1 offenbart ein Drucksensorelement und ein Ausgangskennlinienumschalteverfahren des Drucksensorelements. Das Drucksensorelement weist ein Abtastelement auf zum Senden einer analogen Spannung, die einem Druck entspricht. Das Drucksensorelement gibt die analoge Spannung über einen Eingabe/Ausgabeanschluss an einen Mikrocomputer aus. Eine Eingabe/Ausgabesteuerschaltung überwacht einen Spannungswert an dem Eingabe/Ausgabeanschluss. Wenn die Spannung an dem Eingabe/Ausgabeanschluss durch den Mikrocomputer auf einen hohen Wert festgelegt und von einem vorbestimmten Bereich verlagert worden ist, schaltet die Eingabe/Ausgabesteuer schaltung den Eingabe/Ausgabeanschluss um von einer Erfassungssignalausgabe zu einer Eingabe eines externen Signals von dem Mikrocomputer. Eine Bereichssteuerschaltung des Drucksensorelements holt ein externes Befehlssignal von dem Mikrocomputer über den Eingabe/Ausgabeanschluss und schaltet abhängig von diesem eine Ausgangskennlinie des Drucksensorelements um.
  • Die DE 196 38 677 B4 offenbart eine Schaltungsanordnung und ein Verfahren zur Erzeugung mehrerer Analogsignale. Die Schaltungsanordnung weist einen Sensor und eine Schaltungseinheit auf. An einem Ausgang der Schaltungseinheit wird ein durch den Sensor ermittelter Messwert als ein Digitalsignal ausgegeben. Ferner sind eine Steuer- und Recheneinheit und eine Digital/Analog-Wandleranordnung vorgesehen, die mehrere, jeweils für einen anderen Empfänger bestimmte, aus dem Digitalsignal in unterschiedlicher Weise abgeleitete Analogsignale abgibt, die unterschiedlichen Messbereichen zugeordnet sind. Die Steuer- und Recheneinheit weist ferner einen Eingang auf, über den der Steuer- und Recheneinheit ein Steuersignal zuführbar ist. Abhängig von dem Steuersignal sind die an dem Ausgang der Steuer- und Recheneinheit ausgegebenen und von dem Messsignal abgeleiteten Digitalsignale variierbar.
  • Die DE 103 31 078 A1 offenbart eine Einrichtung zum Erfassen einer physikalischen Größe mit einem Detektor, einem Verstärker, einer Offset-Einstellvorrichtung, einer Addiervorrichtung und einer Ausgabevorrichtung. Der Detektor gibt eine erste Spannung entsprechend der erfassten physikalischen Größe aus. Der Verstärker verstärkt die erste Spannung. Die Offset-Einstellvorrichtung bestimmt einen Messbereich der verstärkten Spannung und gibt eine zweite Spannung entsprechend dem bestimmten Messbereich aus.
  • Die Addiervorrichtung subtrahiert die zweite Spannung von der verstärkten ersten Spannung. Die Ausgabevorrichtung gibt die subtrahierte verstärkte Spannung aus und informiert eine externe Schaltung über den bestimmten Messbereich. Die DE 102 03 203 A1 offenbart eine elektrische Messeinrichtung mit einem Messeingang, mit einem integrierten Sensor, mit einer Mess- und Auswerteschaltung und mit einer Messwertanzeige und mit mehreren Messwertausgängen. Ferner ist ein auf die Mess- und Auswerteschaltung einwirkender Beeinflussungseingang vorgesehen, über den ein Beeinflussungswert eingegeben werden kann, durch den erfasste Messwerte beeinflusst werden können. Über den Beeinflussungseingang kann ein multiplizierender oder dividierender oder invertierender Beeinflussungswert eingegeben werden oder es kann eine Differenzbildung erfolgen zwischen dem Messwert und dem Beeinflussungswert.
  • Die DE 198 31 978 A1 offenbart eine Sensorschaltung, die mehrere Schaltzustände darstellen kann. Die Sensorschaltung weist eine Steuereinheit zur Steuerung der Sensorschaltung auf, einen Eingang, dem ein analoges elektrisches Eingangssignal zuführbar ist, das einer analogen physikalischen Größe entspricht, und eine Analyseeinheit, die mit dem Eingang verbunden ist und die das Eingangssignal mit verschiedenen Schwellenwerten vergleicht und abhängig von dem Vergleich ein Ausgangssignal generiert, durch das eine Mehrzahl diskreter Schaltzustände darstellbar sind.
  • Die DE 197 28 676 A1 offenbart einen Signalprozessor für eine Messvorrichtung. Ein analoges Ausgangssignal der Messvorrichtung wird durch einen Verstärker verstärkt, dessen Verstärkungsfaktor geändert werden kann. Das verstärkte analoge Signal wird abgetastet und von einem Analog/Digital-Wandler in digitale Daten umgewandelt. Wenn der Wert der digitalen Daten kleiner als ein vorgegebener erster Bezugswert ist, dann legt ein den Verstärkungsfaktor bestimmendes Bauelement den Verstärkungsfaktor auf einen größeren Wert fest, der für die nächsten erfassten Daten benutzt wird. Wenn der Wert der digitalen Daten größer als ein zweiter vorgegebener Bezugswert ist, dann legt das den Verstärkungsfaktor bestimmende Bauelement den Verstärkungsfaktor auf einen kleineren Wert fest, so dass eine Signalsättigung im Analog/Digital-Wandler bei der nächsten Datenerfassung verhindert ist. Wenn der Wert einer Datengruppe von zwei nacheinander erfassten digitalen Daten größer ist als der vorgegebene zweite Bezugswert, dann werden diese Daten nicht berücksichtigt und es werden andere Daten als Messdaten benutzt.
  • Die DE 197 19 633 C2 offenbart ein Messwerteaufbereitungssystem mit einem Sensor, einem Sensoranpassmodul und einem Abgleichmodul. Der Sensor ist mit dem Sensoranpassmodul verbunden. Das Sensoranpassmodul ist über eine Schnittstelle mit dem Abgleichmodul verbunden. Das Sensoranpassmodul umfasst eine Bereichsvorgabestufe, die eine Referenz-Abgleichspannung ableitet aus einer über die Schnittstelle eingespeisten Referenzspannung. Die Referenz-Abgleichspannung ist abhängig von einem für einen Abgleich benötigten Wertebereich und von dem verwendeten Sensortyp passend gewählt. Das Abgleichmodul ist ferner mit einer Fernbedienung verbunden, über die ein Bediener eine Abgleichspannung einstellen kann unter Berücksichtigung der Referenz-Abgleichspannung, durch die der Wertebereich der Abgleichspannung vorgegeben ist.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist, eine Sensorvorrichtung zu schaffen, die einfach und präzise ist. Ferner ist die Aufgabe der Erfindung, ein System zu schaffen, dass einfach und präzise ist.
  • Die Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale der unabhängigen Patentansprüche. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Gemäß eines ersten Aspekts zeichnet sich die Erfindung aus durch eine Sensorvorrichtung, die ein Sensorelement und eine Signalaufbereitungseinheit umfasst. Das Sensorelement ist ausgebildet, einen Messwert einer physikalischen Messgröße zu erfassen und innerhalb eines vorgegebenen Wertebereichs des Sensorelements bereitzustellen. Die Signalaufbereitungseinheit ist ausgebildet, den Messwert ausgangsseitig in einem vorgegebenen Wertebereich der Signalaufbereitungseinheit bereitzustellen. Die Signalaufbereitungseinheit ist ferner ausgebildet zum Abbilden eines ausgewählten Wertebereichfensters auf den vorgegebenen Wertebereich der Signalaufbereitungseinheit. Dem ausgewählten Wertebereichfenster wird abhängig von einem Steuersignal eines von mindestens zwei voneinander unterschiedlichen Wertebereichfenstern zugeordnet. Die mindestens zwei voneinander unterschiedlichen Wertebereichfenster umfassen jeweils einen Teilbereich des vorgegebenen Wertebereichs des Sensorelements. Die Signalaufbereitungseinheit ist ausgebildet, dem ausgewählten Wertebereichfenster ein jeweils nächstes Wertebereichfenster einer vorgegebenen Reihenfolge der mindestens zwei voneinander unterschiedlichen Wertebereichfenstern zuzuordnen abhängig von dem Steuersignal. Die Signalaufbereitungseinheit ist ferner ausgebildet, dem ausgewählten Wertebereichfenster das jeweils nächste Wertebereichfenster der vorgegebenen Reihenfolge zuzuordnen abhängig von einer Flanke des Steuersignals.
  • Der Vorteil ist, dass bei einer geeigneten Vorgabe der mindestens zwei voneinander unterschiedlichen Wertebereichfenster eine hohe Präzision des Sensorelements, insbesondere eine hohe Auflösung des Messwerts, genutzt werden kann. Der Messwert kann so mit der hohen Präzision ausgangsseitig des Sensorelements bereitgestellt und einer gegebenenfalls vorgesehenen Steuereinheit zugeführt werden. Ein Signal-Rausch-Abstand kann so besonders günstig sein. Ferner kann der Wertebereich des Sensorelements auch dann mit der hohen Präzision und dem günstigen Signal-Rausch-Abstand auf den Wertebereich der Signalaufbereitungseinheit abgebildet werden, wenn der Wertebereich des Sensorelements größer ist als der Wertebereich der Signalaufbereitungseinheit. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Sensorvorrichtung und das Steuersignal besonders einfach ausgebildet sein können.
  • Gemäß eines zweiten Aspekts zeichnet sich die Erfindung aus durch eine Sensorvorrichtung, die ein Sensorelement und eine Signalaufbereitungseinheit umfasst. Das Sensorelement ist ausgebildet, einen Messwert einer physikalischen Messgröße zu erfassen und innerhalb eines vorgegebenen Wertebereichs des Sensorelements bereitzustellen. Die Signalaufbereitungseinheit ist ausgebildet, den Messwert ausgangsseitig in einem vorgegebenen Wertebereich der Signalaufbereitungseinheit bereitzustellen. Die Signalaufbereitungseinheit ist ferner ausgebildet zum Abbilden eines ausgewählten Wertebereichfensters auf den vorgegebenen Wertebereich der Signalaufbereitungseinheit. Dem ausgewählten Wertebereichfenster wird abhängig von einem Steuersignal eines von mindestens zwei voneinander unterschiedlichen Wertebereichfenstern zugeordnet. Die mindestens zwei voneinander unterschiedlichen Wertebereichfenster umfassen jeweils einen Teilbereich des vorgegebenen Wertebereichs des Sensorelements. Die Signalaufbereitungseinheit ist ausgebildet, dem ausgewählten Wertebereichfenster eines der mindestens zwei voneinander unterschiedlichen Wertebereichfenster zuzuordnen abhängig von einer Impulszeitdauer des Steuersignals.
  • Der Vorteil ist, dass bei einer geeigneten Vorgabe der mindestens zwei voneinander unterschiedlichen Wertebereichfenster eine hohe Präzision des Sensorelements, insbesondere eine hohe Auflösung des Messwerts, genutzt werden kann. Der Messwert kann so mit der hohen Präzision ausgangsseitig des Sensorelements bereitgestellt und einer gegebenenfalls vorgesehenen Steuereinheit zugeführt werden. Ein Signal-Rausch-Abstand kann so besonders günstig sein. Ferner kann der Wertebereich des Sensorelements auch dann mit der hohen Präzision und dem günstigen Signal-Rausch-Abstand auf den Wertebereich der Signalaufbereitungseinheit abgebildet werden, wenn der Wertebereich des Sensorelements größer ist als der Wertebereich der Signalaufbereitungseinheit. Ein weiterer Vorteil ist, dass ein solches Steuersignal sehr einfach ist und z.B. als ein pulsweitenmoduliertes Signal einfach erzeugbar ist und die Sensorvorrichtung entsprechend einfach ausgebildet sein kann.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Sensorvorrichtung ist die Sensorvorrichtung ausgebildet zum Erzeugen des Steuersignals. Dies hat den Vorteil, dass die Sensorvorrichtung ein jeweils geeignetes Wertebereichfenster selbsttätig auswählen kann, z.B. abhängig von dem Messwert. Dadurch kann sichergestellt werden, dass der Messwert immer mit hoher Präzision bereitgestellt wird.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Sensorvorrichtung ist die Sensorvorrichtung ausgebildet zum ausgangsseitigen Bereitstellen eines Umschaltsignals abhängig von dem ausgewählten Wertebereichfenster.
  • Das Umschaltsignal kann an einem separaten Ausgang der Sensorvorrichtung bereitgestellt werden oder an einem Ausgang, an dem auch der Messwert bereitgestellt wird. Der Vorteil ist, dass der gegebenenfalls vorgesehenen Steuereinheit der ausgewählte Wertebereich einfach signalisierbar ist.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Sensorvorrichtung ist die Sensorvorrichtung eingangsseitig mit einer Steuereinheit koppelbar und ist ausgebildet zum Erfassen des Steuersignals, das in der Steuereinheit erzeugbar und der Sensorvorrichtung zuführbar ist. Das Steuersignal wird der Sensorvorrichtung beispielsweise über einen separaten Eingang zugeführt oder über den Ausgang, an dem der Messwert bereitgestellt wird. Dies hat den Vorteil, dass die gegebenenfalls vorgesehene Steuereinheit das Wertebereichfenster entsprechend den jeweiligen Anfor derungen geeignet wählen kann. Ferner kann die Sensorvorrichtung so besonders einfach und preisgünstig sein.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Sensorvorrichtung umfasst die Signalaufbereitungseinheit eine Verstärkereinheit, die so ausgebildet ist, dass deren Verstärkungsfaktor wählbar ist abhängig von dem ausgewählten Wertebereichfenster. Dies ermöglicht einen guten Signal-Rausch-Abstand des ausgangsseitig bereitgestellten Messwerts. Ferner ermöglicht dies sehr einfach das Abbilden des ausgewählten Wertebereichfensters auf den Wertebereich der Signalaufbereitungseinheit.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Sensorvorrichtung umfasst die Signalaufbereitungseinheit eine Verstärkereinheit, die so ausgebildet ist, dass ein Korrekturwert zu dem Messwert addierbar oder von diesem subtrahierbar ist zum Abbilden einer unteren Grenze des ausgewählten Wertebereichfensters auf eine untere Grenze des vorgegebenen Wertebereichs der Signalaufbereitungseinheit abhängig von dem ausgewählten Wertebereichfenster. Der Vorteil ist, dass das Abbilden des ausgewählten Wertebereichfensters auf den Wertebereich der Signalaufbereitungseinheit so sehr einfach möglich ist.
  • Gemäß eines dritten Aspekts zeichnet sich die Erfindung aus durch ein System, das mindestens eine Sensorvorrichtung und eine Steuereinheit umfasst. Die Steuereinheit ist mit der mindestens einen Sensorvorrichtung gekoppelt und ist ausgebildet, den ausgangsseitig der Sensorvorrichtung bereitgestellten Messwert zu erfassen. Der Vorteil ist, dass die Steuereinheit den Messwert mit hoher Präzision und mit hohem Signal-Rausch-Abstand erfassen kann. Durch Auswählen des jeweils geeigneten Wertebereichfensters kann der Messwert jeweils den Anforderungen entsprechend von der Sensorvorrichtung zu der Steuereinheit übertragen werden.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung des Systems umfasst die Steuereinheit mindestens einen Analog-Digital-Wandler zum Erfassen des Messwerts der mindestens einen Sensorvorrichtung. Aufgrund der Auswahl des jeweils geeigneten Wertebereichfensters kann der Analog-Digital-Wandler einfach und preisgünstig sein.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Systems umfasst die Steuereinheit mindestens einen Signalgenerator zum Erzeugen des jeweiligen Steuersignals, das der mindestens einen Sensorvorrichtung zugeführt werden kann. Dies hat den Vorteil, dass die Steuereinheit das jeweilige Wertebereichfenster den Anforderungen entsprechend nach Bedarf geeignet wählen kann.
  • In diesem Zusammenhang ist es besonders vorteilhaft, wenn die Steuereinheit ausgebildet ist zum Erzeugen des jeweiligen Steuersignals abhängig von mindestens einem erwarteten nächsten Messwert, der abhängig von einem Modell ermittelt wird, durch das ein weiterer zeitlicher Verlauf des Messwerts abschätzbar ist. Dadurch kann auf einfache Weise das jeweilige Wertebereichfenster vorausschauend ausgewählt werden. Ferner kann so sehr einfach der zeitliche Verlauf des Messwerts, der durch das Modell abgeschätzt wird, mit dem tatsächlich erfassten Messwert überprüft und gegebenenfalls korrigiert werden.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im Folgenden anhand der schematischen Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine erste Ausführungsform eines Systems,
  • 2 eine zweite Ausführungsform des Systems,
  • 3 eine dritte Ausführungsform des Systems,
  • 4 einen Wertebereich des Sensorelements, drei Wertebereichfenster und einen Wertebereich einer Signalaufberei tungseinheit,
  • 5a eine erste Ausführungsform eines Steuersignals,
  • 5b eine zweite Ausführungsform des Steuersignals,
  • 5c eine dritte Ausführungsform des Steuersignals und
  • 5d eine vierte Ausführungsform des Steuersignals.
  • Elemente gleicher Konstruktion oder Funktion sind figurenübergreifend mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • 1 zeigt eine erste Ausführungsform eines Systems, das eine Sensorvorrichtung 1 und eine Steuereinheit 2 umfasst. Die Sensorvorrichtung 1 und die Steuereinheit 2 sind über eine erste Messsignalleitung 3 miteinander gekoppelt. Die Sensorvorrichtung 1 umfasst ein Sensorelement 4 und eine Signalaufbereitungseinheit 5. Die Signalaufbereitungseinheit 5 umfasst eine Verstärkereinheit 6, einen Wertebereichumschalter 7 und einen ersten Signalgenerator 9.
  • Das Sensorelement 4 ist ausgebildet, einen Messwert einer physikalischen Messgröße zu erfassen und innerhalb eines vorgegebenen Wertebereichs D1 des Sensorelements 4 bereitzustellen. Die physikalische Messgröße ist beispielsweise ein Druck, eine Temperatur oder eine Position und der Messwert ist beispielsweise repräsentiert durch eine elektrische Spannung oder einen elektrischen Strom, der beispielsweise proportional zu der physikalischen Messgröße ist. Der vorgegebene Wertebereich D1 ist beispielsweise vorgegeben durch eine untere Grenze von Null Volt und einer oberen Grenze von 12 Volt oder einer unteren Grenze von Null Ampere und einer oberen Grenze von 100 Milliampere. Der unteren Grenze ist dann z.B. ein Druck von Null bar zugeordnet und der oberen Grenze ist ein Druck von 50 bar zugeordnet. Die elektrischen Spannungen oder Ströme und die zugeordneten Drücke oder andere physikalischen Messgrößen können jedoch auch anders vorgegeben sein.
  • Der Messwert wird der Signalaufbereitungseinheit 5, insbesondere der Verstärkereinheit 6, zugeführt. Der Wertebereichumschalter 7 umfasst einen Wertebereichspeicher, in dem Transformationsparameter für ein erstes Wertebereichfenster W1, ein zweites Wertebereichfenster W2 und ein drittes Wertebereichfenster W3 abgelegt sind. Diese Transformationsparameter umfassen beispielsweise die untere Grenze des jeweiligen Wertebereichfensters, die obere Grenze des jeweiligen Wertebereichfensters oder einen Verstärkungsfaktor.
  • Als ein Wertebereichfenster wird ein Wertebereich bezeichnet, der ein Teilbereich eines vorgegebenen Wertebereichs ist, insbesondere des vorgegebenen Wertebereichs D1 des Sensorelements 4. Das erste Wertebereichfenster W1, das zweite Wertebereichfenster W2 und das dritte Wertebereichfenster W3 umfassen jeweils einen Teilbereich des vorgegebenen Wertebereichs D1 des Sensorelements 4. Der jeweilige Teilbereich des vorgegebenen Wertebereichs D1 des Sensorelements 4 kann auch den vorgegebenen Wertebereich D1 des Sensorelements 4 vollständig umfassen. Die jeweiligen Wertebereichfenster können innerhalb des vorgegebenen Wertebereichs D1 des Sensorelements 4 beliebig vorgegeben werden. Beispielsweise können die jeweiligen Wertebereichfenster einen unterschiedlich großen oder einen gleich großen Teilbereich des vorgegebenen Wertebereichs D1 des Sensorelements 4 umfassen. Das erste Wertebereichfenster W1, das zweite Wertebereichfenster W2 und das dritte Wertebereichfenster W3 können einander überlappend vorgegeben sein oder auch voneinander separate Teilbereiche des vorgegebenen Wertebereichs D1 des Sensorelements 4 umfassen. Ferner können auch nur zwei Wertebereichfenster oder auch mehr als drei Wertebereichfenster in dem Wertebereichspeicher abgelegt sein.
  • Der Wertebereichumschalter 7 ist ausgebildet, eines der Wertebereichfenster abhängig von einem Steuersignal auszuwählen und die zugehörigen Transformationsparameter der Verstärkereinheit 6 zuzuführen. Das Steuersignal ist beispielsweise der Messwert, der dem Wertebereichumschalter 7 eingangsseitig zugeführt wird. Die Verstärkereinheit 6 ist ausgebildet, den Messwert entsprechend den Transformationsparametern des ausgewählten Wertebereichfensters beispielsweise um den Verstärkungsfaktor zu verstärken und/oder einen Korrekturwert zu dem Messwert zu addieren oder von diesem zu subtrahieren und ausgangsseitig der Signalaufbereitungseinheit 5 und der Sensorvorrichtung 1 bereitzustellen. Der so aufbereitete Messwert kann über die erste Messsignalleitung 3 der Steuereinheit 2 zugeführt werden. Auf diese Weise ist es möglich, das ausgewählte Wertebereichfenster auf einen ausgangsseitigen vorgegebenen Wertebereich D2 der Signalaufbereitungseinheit 5 oder der Sensorvorrichtung 1 abzubilden, so dass vorzugsweise die untere Grenze des jeweiligen Wertebereichfensters auf eine untere Grenze des vorgegebenen Wertebereichs D2 der Signalaufbereitungseinheit 5 und die obere Grenze des jeweiligen Wertebereichfensters auf eine obere Grenze des vorgegebenen Wertebereichs D2 der Signalaufbereitungseinheit 5 abgebildet wird. Die Verstärkereinheit 6 oder der Wertebereichumschalter 7 kann jedoch auch so ausgebildet sein, dass die untere Grenze des jeweiligen Wertebereichfensters auf die obere Grenze des vorgegebenen Wertebereichs D2 der Signalaufbereitungseinheit 5 und die obere Grenze des jeweiligen Wertebereichfensters auf die untere Grenze des vorgegebenen Wertebereichs D2 der Signalaufbereitungseinheit 5 abgebildet wird.
  • Die Steuereinheit 2 umfasst einen Analog-Digital-Wandler A/D und eine Recheneinheit CPU. Die Messsignalleitung 3 ist mit dem Analog-Digital-Wandler A/D gekoppelt und der Analog-Digital-Wandler A/D ist mit der Recheneinheit CPU gekoppelt. Der Steuereinheit 2 wird eingangsseitig über die erste Messsignalleitung 3 der Messwert von der Sensorvorrichtung 1 zugeführt. Der Messwert wird dem Analog-Digital-Wandler A/D zugeführt und von diesem digitalisiert. Der digitalisierte Messwert wird der Recheneinheit CPU zur weiteren Verarbeitung zugeführt.
  • Vorzugsweise ist ein eingangsseitiger Wertebereich der Steuereinheit 2 bzw. des Analog-Digital-Wandlers A/D etwa gleich dem ausgangsseitigen vorgegebenen Wertebereich D2 der Signalaufbereitungseinheit 5 bzw. der Sensorvorrichtung 1. Durch Abbilden des ersten Wertebereichfensters W1, des zweiten Wertebereichfensters W2 oder des dritten Wertebereichfensters W3 auf den vorgegebenen Wertebereich D2 der Signalaufbereitungseinheit 5 bzw. der Sensorvorrichtung 1 oder des eingangsseitigen Wertebereichs der Steuereinheit 2 bzw. des Analog-Digital-Wandlers A/D steht für das Erfassen des Messwerts durch den Analog-Digital-Wandler A/D vorzugsweise der vollständige eingangsseitige Wertebereich des Analog-Digital-Wandlers A/D zur Verfügung. Dadurch kann auch mit einem einfachen und preisgünstigen Analog-Digital-Wandler A/D, der z.B. als ein 8-Bit, 10-Bit oder 12-Bit Analog-Digital-Wandler ausgebildet ist, der Messwert mit hoher Präzision, insbesondere mit einer hohen Auflösung, und einem guten Signal-Rausch-Abstand erfasst werden. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn das System in einer Umgebung betrieben wird, in der elektromagnetische Störsignale vorherrschen, wie beispielsweise in einem Kraftfahrzeug. Ein Pegel der elektromagnetischen Störsignale kann dort so groß sein, dass von dem digitalisierten Messwert z.B. eines hochwertigen 16-Bit Analog-Digital-Wandlers nur z.B. die signifikantesten 10-Bit oder 12-Bit nutzbar sind und die übrigen 6 Bit bzw. 4 Bit als Rauschen verworfen werden können. Die mit dem 16-Bit Analog-Digital-Wandler erzielte Präzision entspricht somit einem preisgünstigeren 10-Bit oder 12-Bit Rnalog-Digital-Wandler.
  • Der erste Signalgenerator 9 ist ausgebildet, abhängig von dem ausgewählten Wertebereichfenster ein Umschaltsignal zu erzeugen, dass der Steuereinheit 2 zugeführt werden kann. Durch das Umschaltsignal kann der Steuereinheit 2 signalisiert werden, dass ein anderes Wertebereichfenster ausgewählt wurde und/oder welches Wertebereichfenster ausgewählt ist. Das Umschaltsignal kann der Steuereinheit 2 über die erste Messsignalleitung 3 zugeführt werden und beispielsweise von dem Analog-Digital-Wandler A/D erfasst und in der Recheneinheit CPU dekodiert werden. Das Umschaltsignal kann jedoch auch über eine separate Umschaltsignal leitung, die die Sensorvorrichtung 1 mit der Steuereinheit 2 koppelt, der Steuereinheit 2 zugeführt werden.
  • In einer zweiten Ausführungsform des Systems umfasst die Sensorvorrichtung 1 das Sensorelement 4 und die Signalaufbereitungseinheit 5. Die Signalaufbereitungseinheit 5 umfasst die Verstärkereinheit 6 und den Wertebereichumschalter 7. Das Sensorelement 4 und der Wertebereichumschalter 7 sind mit der Verstärkereinheit 6 gekoppelt. Die Sensorvorrichtung 1 ist mit der Steuereinheit über eine zweite Messsignalleitung 10 gekoppelt, über die der Messwert, der von der Verstärkereinheit 6 bereitgestellt wird, dem Analog-Digital-Wandler A/D zugeführt wird. Die Steuereinheit 2 umfasst einen zweiten Signalgenerator 11, der mit der Recheneinheit CPU gekoppelt ist und der ausgangsseitig der Steuereinheit 2 das Steuersignal bereitstellt. Das Steuersignal kann der Sensorvorrichtung 1 über eine Steuersignalleitung 12 zugeführt werden. Die Sensorvorrichtung 1 und die Steuereinheit 2 sind über die Steuersignalleitung 12 miteinander gekoppelt.
  • Das Steuersignal wird dem Wertebereichumschalter 7 zugeführt. Dieser wählt abhängig von dem Steuersignal das erste Wertebereichfenster W1, das zweite Wertebereichfenster W2 oder das dritte Wertebereichfenster W3 aus und steuert die Verstärkereinheit 6 entsprechend. Das ausgewählte Wertebereichfenster ist somit abhängig von dem Steuersignal, das in der Steuereinheit 2 durch den zweiten Signalgenerator 11 erzeugt wird. Die Recheneinheit CPU ist ausgebildet, ein gewünschtes Wertebereichfenster zu ermitteln und den zweiten Signalgenerator 11 so anzusteuern, dass die Sensorvorrichtung 1 veranlasst wird, den gewünschten Wertebereich auszuwählen.
  • In einer dritten Ausführungsform des Systems sind die Sensorvorrichtung 1 und die Steuereinheit 2 über eine dritte Messsignalleitung 13 miteinander gekoppelt, die die zweite Messsignallei tung 10 und die Steuersignalleitung 12 der zweiten Ausführungsform des Systems ersetzt. Die Steuereinheit 2 umfasst einen dritten Signalgenerator 14, der den zweiten Signalgenerator 11 der zweiten Ausführungsform ersetzt. Die Sensorvorrichtung 1 und die Steuereinheit 2 sind so ausgebildet, dass die dritte Messsignalleitung 13 bidirektional genutzt werden kann. Dazu wird beispielsweise abwechselnd der Messwert von der Sensorvorrichtung 1 zu der Steuereinheit 2 übertragen und das Steuersignal von der Steuereinheit 2 zu der Sensorvorrichtung 1 übertragen. Gegebenenfalls ist durch geeignetes Aufmodulieren des Steuersignals auf den Messwert in der Steuereinheit 2 und durch Trennen des Steuersignals von dem Messwert in der Sensorvorrichtung 1 oder der Steuereinheit 2 auch ein gleichzeitiges Übertragen des Messwerts und des Steuersignals möglich.
  • 4 zeigt ein Beispiel für den vorgegebenen Wertebereich D1 des Sensorelements 4, das erste Wertebereichfenster W1, das zweite Wertebereichfenster W2, das dritte Wertebereichfenster W3 und den vorgegebenen Wertebereich D2 der Signalaufbereitungseinheit 5. Der vorgegebene Wertebereich D1 des Sensorelements 4 hat die untere Grenze von 0 Volt und die obere Grenze von 12 Volt. Der vorgegebene Wertebereich D2 der Signalaufbereitungseinheit 5 hat die untere Grenze von 0 Volt und die obere Grenze von 6 V. Der Wertebereich D1 des Sensorelements 4 ist unterteilt in drei gleich große Teilbereiche, von denen der erste Teilbereich das erste Wertebereichfenster W1 mit einer unteren Grenze 15 von 0 Volt und einer oberen Grenze 16 von 4 Volt, der zweite Teilbereich das zweite Wertebereichfenster W2 mit einer unteren Grenze 17 von 4 Volt und einer oberen Grenze 18 von 8 Volt und der dritte Teilbereich das dritte Wertebereichfenster W3 mit einer unteren Grenze 19 von 8 Volt und einer oberen Grenze 20 von 12 Volt ist. Abhängig von dem jeweils ausgewählten Wertebereichfenster wird die untere Grenze 15 des ersten Wertebereichfensters W1, die untere Grenze 17 des zweiten Wertebereichfensters W2 oder die untere Grenze 19 des dritten Wertebereichfensters W3 auf die untere Grenze des vorgegebenen Wertebereichs D2 der Signalaufbereitungseinheit 5 abgebildet. Entsprechend wird die obere Grenze 16 des ersten Wertebereichfensters W1, die obere Grenze 18 des zweiten Wertebereichfensters W2 oder die obere Grenze 20 des dritten Wertebereichfensters W3 auf die obere Grenze des vorgegebenen Wertebereichs D2 der Signalaufbereitungseinheit 5 abgebildet. Dies hat insbesondere den Vorteil, dass der vorgegebene Wertebereich D1 des Sensorelements 4, der größer ist als der vorgegebene Wertebereich D2 der Signalaufbereitungseinheit 5, stückweise auf den vorgegebenen Wertebereich D2 der Signalaufbereitungseinheit 5 abgebildet werden kann, so dass in der Steuereinheit 2 der Messwert durch den Analog-Digital-Wandler A/D mit hoher Präzision und mit gutem Signal-Rausch-Abstand erfasst werden kann. Ebenso können auch einander überlappende Wertebereichfenster, z.B. das erste Wertebereichfenster W1 von 0 bis 2 V, das zweite Wertebereichfenster W2 von 0 bis 6 V und das dritte Wertebereichfenster W3 von 0 bis 12 V vorgegeben sein.
  • 5a zeigt eine erste Ausführungsform des Steuersignals. Das erste Wertebereichfenster W1, das zweite Wertebereichfenster W2 und das Wertebereichfenster W3 sind nur in einer vorgegebenen Reihenfolge auswählbar. Das Steuersignal kann dann beispielsweise als ein einfacher Impuls 21 ausgeführt sein, dessen steigende und/oder fallende Flanke das jeweils nächste Wertebereichfenster der vorgegebenen Reihenfolge auswählt. Zum Umschalten des ersten Wertebereichfensters W1 auf das zweite Wertebereichfenster W2 und zum Umschalten des zweiten Wertebereichfenster W2 auf das dritte Wertebereichfenster W3 und zum Umschalten von dem dritten Wertebereichfenster W3 zu dem ersten Wertebereichfenster W1 kann jeweils ein Impuls 21 der gleichen Form benutzt werden.
  • 5b zeigt eine zweite Ausführungsform des Steuersignals. Zum Auswählen des ersten Wertebereichfensters W1 ist ein erster Impuls 22, zum Auswählen des zweiten Wertebereichfensters W2 ein zweiter Impuls 23 und zum Auswählen des dritten Wertebereichfensters W3 ein dritter Impuls 24 vorgesehen. Der erste Impuls 22 weist eine erste Impulszeitdauer T1 auf. Der zweite Impuls 23 weist entsprechend eine zweite Impulszeitdauer T2 und der dritte Impuls 24 eine dritte Impulszeitdauer T3 auf. Die erste Impulszeitdauer T1, die zweite Impulszeitdauer T2 und die dritte Impulszeitdauer T3 sind voneinander unterschiedlich vorgegeben, so dass das erste Wertebereichfenster W1, das zweite Wertebereichfenster W2 oder das dritte Wertebereichfenster W3 eindeutig ausgewählt werden können. Beispielsweise ist die zweite Impulszeitdauer T2 doppelt so lang wie die erste Impulszeitdauer T1 und die dritte Impulszeitdauer T3 dreimal so lang wie die erste Impulszeitdauer T1. Die Impulszeitdauer T1 ist beispielsweise 1 ms oder auch eine 1 μs lang, kann jedoch auch kürzer oder länger sein. Die Verhältnisse der ersten Impulszeitdauer T1, der zweiten Impulszeitdauer T2 und der dritten Impulszeitdauer T3 zueinander können jedoch auch anders vorgegeben sein.
  • In einer dritten Ausführungsform des Steuersignals weist der erste Impuls 22 zum Auswählen des ersten Wertebereichfensters W1 eine erste Impulsamplitude A1, der zweite Impuls 23 zum Auswählen des zweiten Wertebereichfensters W2 eine zweite Impulsamplitude A2 und der dritte Impuls 24 zum Auswählen des dritten Wertebereichfensters W3 eine dritte Impulsamplitude A3 auf ( 5c). Die erste Impulsamplitude A1, die zweite Impulsamplitude A2 und die dritte Impulsamplitude A3 sind voneinander unterschiedlich vorgegeben, so dass das erste Wertebereichfenster W1, das zweite Wertebereichfenster W2 und das dritte Wertebereichfenster W3 eindeutig auswählbar sind. Beispielsweise wird das erste Wertebereichfenster W1 ausgewählt, wenn die erste Impulsamplitude A1 zwischen 0 und 1 V liegt. Entsprechend wird das zweite Wertebereichfenster W2 beispielsweise ausgewählt, wenn die zweite Impulsamplitude A2 zwischen 1 und 2 V liegt und das dritte Werte bereichfenster W3 wird ausgewählt, wenn die dritte Impulsamplitude A3 zwischen 2 und 3 V liegt. Die erste Impulsamplitude A1, die zweite Impulsamplitude A2 und die dritte Impulsamplitude A3 können jedoch auch anders vorgegeben sein.
  • 5d zeigt eine vierte Ausführungsform des Steuersignals. Zum Auswählen des ersten Wertebereichfensters W1 ist eine erste Impulsfolge 25, zum Auswählen des zweiten Wertebereichfensters W2 eine zweite Impulsfolge 26 und zum Auswählen des dritten Wertebereichfensters W3 eine dritte Impulsfolge 27 vorgesehen. Eine Impulsfolge, wie in diesem Beispiel die zweite Impulsfolge 26 und die dritte Impulsfolge 27, kann aus mehreren Einzelimpulsen zusammengesetzt sein, die beispielsweise einen zeitlichen Abstand T voneinander haben. Der zeitliche Abstand T ist vorzugsweise so vorgegeben, dass die jeweiligen Einzelimpulse zuverlässig erfassbar sind. Der zeitliche Abstand T ist jedoch vorzugsweise kleiner als der kleinstmögliche zeitliche Abstand zwischen zwei aufeinander folgenden Impulsfolgen. Der zeitliche Abstand T zwischen Einzelimpulsen innerhalb der Impulsfolge kann jedoch auch unterschiedlich groß sein. Die Impulsfolge kann auch nur einen Einzelimpuls umfassen, wie in diesem Beispiel die erste Impulsfolge 25.
  • Die erste, zweite, dritte und vierte Ausführungsform des Steuersignals kann ebenso für das Umschaltsignal genutzt werden, das in der ersten Ausführungsform des Systems zum Signalisieren des ausgewählten Wertebereichfensters der Sensorvorrichtung 1 an die Steuereinheit 2 genutzt wird. Außer den in den obigen Beispielen genannten Spannungen kann das Steuersignal bzw, das Umschaltsignal beispielsweise auch durch entsprechende Ströme ausgebildet sein.
  • Die Steuereinheit 2 ist vorzugsweise ausgebildet, einen zeitlichen Verlauf des Messwerts abhängig von einem Modell abzuschät zen und das Steuersignal zum Umschalten des Wertebereichfensters abhängig von dem abgeschätzten zeitlichen Verlauf des Messwerts zu erzeugen. Dies ist beispielsweise vorteilhaft zum Bestimmen eines zeitlichen Verlaufs eines Drucks in einem Zylinder einer Brennkraftmaschine. Die Steuereinheit 2 ermittelt beispielsweise aus einer Motordrehzahl, einer Last, einer Einspritzmenge, einem Einspritzzeitpunkt, einer Betriebstemperatur und gegebenenfalls weiteren Größen den zeitlichen Verlauf des Drucks in dem Zylinder. Die Steuereinheit 2 kann so vorausschauend ein geeignetes Wertebereichfenster auswählen um den Messwert mit größtmöglicher Präzision erfassen zu können. Der Messwert kann dann beispielsweise genutzt werden, den abgeschätzten zeitlichen Verlauf des Messwerts zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. Dadurch brauchen nur wenige Messwerte übertragen werden und die Sensorvorrichtung, die Messsignalleitungen und der Analog-Digital-Wandler A/D können entsprechend einfach und preisgünstig ausgebildet sein.

Claims (11)

  1. Sensorvorrichtung, die umfasst – ein Sensorelement (4), das ausgebildet ist, einen Messwert einer physikalischen Messgröße zu erfassen und innerhalb eines vorgegebenen Wertebereichs (D1) des Sensorelements (4) bereitzustellen, und – eine Signalaufbereitungseinheit (5), die ausgebildet ist, den Messwert ausgangsseitig in einem vorgegebenen Wertebereich (D2) der Signalaufbereitungseinheit (5) bereitzustellen, und die ausgebildet ist zum Abbilden eines ausgewählten Wertebereichfensters auf den vorgegebenen Wertebereich (D2) der Signalaufbereitungseinheit (5), wobei dem ausgewählten Wertebereichsfenster abhängig von einem Steuersignal eines von mindestens zwei voneinander unterschiedlichen Wertebereichsfenstern zugeordnet wird, die jeweils einen Teilbereich des vorgegebenen Wertebereichs (D1) des Sensorelements (4) umfassen, und die ausgebildet ist, dem ausgewählten Wertebereichsfenster ein jeweils nächstes Wertebereichsfenster einer vorgegebenen Reihenfolge der mindestens zwei voneinander unterschiedlichen Wertebereichsfenster zuzuordnen abhängig von dem Steuersignal und dem ausgewählten Wertebereichsfenster das jeweils nächste Wertebereichsfenster der vorgegebenen Reihenfolge zuzuordnen abhängig von einer Flanke des Steuersignals.
  2. Sensorvorrichtung, die umfasst – ein Sensorelement (4), das ausgebildet ist, einen Messwert einer physikalischen Messgröße zu erfassen und innerhalb eines vorgegebenen Wertebereichs (D1) des Sensorelements (4) bereitzustellen, und – eine Signalaufbereitungseinheit (5), die ausgebildet ist, den Messwert ausgangsseitig in einem vorgegebenen Wertebereich (D2) der Signalaufbereitungseinheit (5) bereitzustellen, und die ausgebildet ist zum Abbilden eines ausgewählten Wertebereichfensters auf den vorgegebenen Wertebereich (D2) der Signalaufbereitungseinheit (5), wobei dem ausgewählten Wertebereichsfenster abhängig von einem Steuersignal eines von mindestens zwei voneinander unterschiedlichen Wertebereichsfenstern zugeordnet wird, die jeweils einen Teilbereich des vorgegebenen Wertebereichs (D1) des Sensorelements (4) umfassen, und die ausgebildet ist, dem ausgewählten Wertebereichsfenster eines der mindestens zwei voneinander unterschiedlichen Wertebereichsfenster zuzuordnen abhängig von einer Impulszeitdauer des Steuersignals.
  3. Sensorvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, die ausgebildet ist zum Erzeugen des Steuersignals.
  4. Sensorvorrichtung nach Anspruch 3, die ausgebildet ist zum ausgangsseitigen Bereitstellen eines Umschaltsignals abhängig von dem ausgewählten Wertebereichsfenster.
  5. Sensorvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, die eingangsseitig mit einer Steuereinheit (2) koppelbar ist und die ausgebildet ist zum Erfassen des Steuersignals, das in der Steuereinheit (2) erzeugbar und der Sensorvorrichtung (1) zuführbar ist.
  6. Sensorvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei der die Signalaufbereitungseinheit eine Verstärkereinheit (6) umfasst, die so ausgebildet ist, dass deren Verstärkungsfaktor wählbar ist abhängig von dem ausgewählten Wertebereichsfenster.
  7. Sensorvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei der die Signalaufbereitungseinheit eine Verstärkereinheit (6) umfasst, die so ausgebildet ist, dass ein Korrekturwert zu dem Messwert addierbar oder von diesem subtrahierbar ist zum Abbilden einer unteren Grenze des ausgewählten Wertebereichfensters auf eine untere Grenze des vorgegebenen Wertebereichs (D2) der Signalaufbereitungseinheit (5) abhängig von dem ausgewählten Wertebereichsfenster.
  8. System, das umfasst – mindestens eine Sensorvorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche und – eine Steuereinheit (2), die mit der mindestens einen Sensorvorrichtung (1) gekoppelt ist und die ausgebildet ist, den ausgangsseitig der Sensorvorrichtung (1) bereitgestellten Messwert zu erfassen.
  9. System nach Anspruch 8, bei dem die Steuereinheit (2) mindestens einen Analog-Digital-Wandler (A/D) umfasst zum Erfassen des Messwerts der mindestens einen Sensorvorrichtung (1).
  10. System nach einem der Ansprüche 8 oder 9, bei dem die Steuereinheit (2) mindestens einen Signalgenerator umfasst zum Erzeugen des jeweiligen Steuersignals, das der mindestens einen Sensorvorrichtung (1) zugeführt werden kann.
  11. System nach Anspruch 10, bei dem die Steuereinheit (2) ausgebildet ist zum Erzeugen des jeweiligen Steuersignals abhängig von mindestens einem erwarteten nächsten Messwert, der abhängig von einem Modell ermittelt wird, durch das ein weiterer zeitlicher Verlauf des Messwerts abschätzbar ist.
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