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DE102009000876A1 - Empfangseinrichtung zum Anschluss an eine Stromschnittstelle und Verfahren zum Ermitteln von Datensignalen aus Stromsignalen - Google Patents

Empfangseinrichtung zum Anschluss an eine Stromschnittstelle und Verfahren zum Ermitteln von Datensignalen aus Stromsignalen Download PDF

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DE102009000876A1
DE102009000876A1 DE200910000876 DE102009000876A DE102009000876A1 DE 102009000876 A1 DE102009000876 A1 DE 102009000876A1 DE 200910000876 DE200910000876 DE 200910000876 DE 102009000876 A DE102009000876 A DE 102009000876A DE 102009000876 A1 DE102009000876 A1 DE 102009000876A1
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DE
Germany
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reference voltage
signal
receiving device
bits
difference signal
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DE200910000876
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English (en)
Inventor
Jochen Schomacker
Peter Oechtering
Steffen Walker
Matthias Siemss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/38Synchronous or start-stop systems, e.g. for Baudot code
    • H04L25/40Transmitting circuits; Receiving circuits
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/02Electric signal transmission systems in which the signal transmitted is magnitude of current or voltage

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Empfangseinrichtung zum Anschluss an eine Stromschnittstelle, die mindestens aufweist: eine Anschlusseinrichtung zur Aufnahme eines Stromsignals über die Stromschnittstelle und Ausgabe eines insbesondere phasenlagenmodulierten Empfangssignals (S1) als Spannungssignal, eine Referenzspannungsquelle zum Ausgeben einer Referenzspannung (UR), und einen Empfangskomparator zur Aufnahme des Empfangssignals (S1) und der Referenzspannung (UR) und Ausgabe eines Differenzsignals (S2). Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Referenzspannungsquelle die Referenzspannung (UR) in Abhängigkeit einer Bewertung des Differenzsignals sweise durch einen Manchester-Code moduliert. Das Differenzsignal (S2) wird vorteilhafterweise geregelt durch Verändern der Referenzspannung (UR) und Zählen der High-Bits (H) und Low-Bits (L) in einem Messzeitraum (Δt).

Description

  • Stand der Technik
  • Die Erfindung betrifft eine Empfangseinrichtung zum Anschluss an eine Stromschnittstelle und ein Verfahren zum Aufnehmen von Stromsignalen, sowie eine Steuereinrichtung mit einer derartigen Empfangseinrichtung, und eine Anordnung aus einer derartigen Empfangseinrichtung und mindestens einem Sender.
  • Zur Übertragung von Daten bzw. Signalen von Sensoren oder anderer peripherer Einrichtungen an eine zentrale Steuereinrichtung (ECU) werden in einigen Systemen Stromschnittstellen verwendet, die unidirektional oder bidirektional sein können. Derartige Sensorsysteme werden insbesondere in Insassenschutzsystemen von Fahrzeugen, z. B. der Airbagsteuerung verwendet. Die DE 10 2004 013 597 A1 zeigt ein derartiges Sensorsystem mit einer Steuereinrichtung und einem über eine unidirektionale Stromschnittstelle verbundenen Sensor, der auch unter der Bezeichnung PAS3 oder PAS4 bekannt ist.
  • Die Stromversorgung wird beim derartigen System im Allgemeinen von einer Empfangseinrichtung der Steuereinrichtung geliefert, die z. B. als spezifischer ASIC ausgebildet sein kann und einen Schnittstellenstrom ausgibt, der sich aus einem Sensorruhestrom und einem Sensordatenstrom zusammensetzt. Der Sensor kann somit in Abhängigkeit seiner Messung den Sensor-Ruhestrom modulieren. Bei neuartigen Systemen können im Synchron-Busbetrieb mehrere Sensoren an eine gemeinsame Empfangseinrichtung angeschlossen werden. Somit setzt sich der Strom im Empfänger aus den Stromaufnahmen aller Sensoren sowie dem modulierten Sendestrom des aktuell sendenden Sensors zusammen.
  • Aufgrund der verschiedenen Treiberstärken der Sensoren zur Modulierung der Sendeströme und der verschiedenen Lasten in den Bus-Systemen zwischen den Sendern und dem Empfänger ergeben sich größere Toleranzen der Sendeströme. Somit empfängt die Empfangseinrichtung Signale mit größeren Toleranzen in den zu interpretierenden Signalformen.
  • Zur Übertragung der Datensignale über Leitungen sind Leitungskodierungen, insbesondere durch Phasenlagenmodulation wie z. B. die Manchester-Codierung bekannt. Die z. B. als Rechtecksignale oder unter Berücksichtigung der endlichen Flankensteilheit als trapezförmige Signale vorliegenden Empfangssignale werden in der Empfangseinrichtung nachfolgend wiederum in die entsprechenden Datensignale codiert bzw. decodiert. Hierzu kann ein Empfangskomparator die aufgenommenen Empfangssignale mit einer Referenzspannung vergleichen, wobei jedoch der für jedes Signal genau einzustellende Schwellwert nicht bekannt ist und bei den verschiedenen Signalen der Sender unterschiedlich sein kann.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Erfindungsgemäß wird die als Schwellwert dienende Referenzspannung, die in einem Empfangskomparator zum Vergleich mit dem Empfangssignal herangezogen wird, in Abhängigkeit einer Bewertung des von dem Empfangskomparator ausgegebenen Differenzsignals eingestellt. Gegenüber einer einfachen Einstellung der Referenzspannung durch z. B. Mittelung des oberen und unteren erfassten Spannungspegels des Empfangssignals kann hierdurch eine genauere Ermittlung der Referenzspannung erreicht werden.
  • Erfindungsgemäß kann insbesondere eine Bewertung des Signalverlaufs erfolgen. Hierzu können insbesondere die in dem Differenzsignal enthaltenen High-Bits und Low-Bits in einem Messzeitraum quantitativ ausgewertet werden; dem entspricht die Auswertung der Gesamtbreite der High-Spannungspegel und Low-Spannungspegel des Differenzsignals in dem Messzeitraum.
  • Erfindungsgemäß kann insbesondere die spezifische Leitungskodierung der strommodulierten Signale ausgenutzt werden. Insbesondere bei einer Manchester-Codierung, bei der eine Modulation der Phasenlage des Ausgangsdatensig nals erfolgt, ist Idealerweise die Anzahl der High-Bits und Low-Bits – über einen hinreichend großen Messzeitraum – gleich. Erfindungsgemäß wird erkannt, dass somit das Diffrenzsignal daraufhin untersucht werden kann, ob es über einen hinreichenden Bewertungszeitraum bzw. Messzeitraum eine gleiche Anzahl von High-Bits und Low-Bits aufweist. Durch eine Nachregulierung der Referenzspannung kann dann eine entsprechende Veränderung der Anzahl der High-Bits und Low-Bits erreicht werden. Somit kann bei einer Ermittlung einer höheren Anzahl von High-Bits als der Anzahl von Low-Bits die Referenzspannung angehoben, und entsprechend bei Ermittlung einer höheren Anzahl von Low-Bits als High-Bits die Referenzspannung abgesenkt werden.
  • Erfindungsgemäß werden somit einige Vorteile erreicht. Es wird ein vom Aufbau her einfacher und dennoch wirksamer Regelkreis zur Nachregulierung der Referenzspannung gebildet. Erfindungsgemäß kann noch vor der Codierung bzw. Decodierung des ermittelten Differenzsignals und somit vor einer Auswertung des Dateninhalts durch eine vom Aufwand her geringe Nachregulierung eine deutliche Verbesserung der Signalqualität erreicht werden. Eine derartige Nachregulierung kann erfindungsgemäß insbesondere auch für die unterschiedlichen Kanäle bzw. Sender erfolgen. Erfindungsgemäß können die ermittelten Referenzspannungen den jeweiligen Kanälen zugeordnet und abgespeichert werden.
  • Durch eine die quantitative Bewertung kann eine sehr hohe Genauigkeit der Einstellung der Referenzspannung erreicht werden. Der hierfür erforderliche Messzeitraum kann mehrere Bits umfassen, wobei bereits eine Anzahl von einigen Bits, z. B. zehn oder zwanzig Bits, eine deutliche Verbesserung in der Einstellung der als Schwellwert dienenden Referenzspannung ermöglicht.
  • Es wird insbesondere auch eine flexible und sichere Detektion in Systemen mit mehreren und gegebenfalls auch verschiedenen Sensoren an einer einzigen Empfangseinrichtung ermöglicht, ohne die Empfangseinrichtung vorher genau auf die Referenzspannung abgleichen und ggf. programmieren zu müssen. Mögliche Störungen und Veränderungen im Bus-System können somit flexibel korrigiert werden, womit erfindungsgemäß eine automatisch adaptierbare Empfangseinrichtung erreicht wird.
  • Grundsätzlich können erfindungsgemäß auch quantitative Bewertungen der Anzahl der High-Bits und Low-Bits für andere Phasenlagen-modulierte Codierungen erfolgen, z. B. auch für einen differenziellen Manchester-Code oder ein Biphase-Mark-Code.
  • Die erfindungsgemäße Ausbildung der Empfangseinrichtung kann rein hardwaremäßig erfolgen; insbesondere kann jedoch z. B. die Differenzbewertungseinrichtung rein softwaremäßig ausgebildet sein und durch die nachfolgende Codiereinrichtung zur Manchester-Codierung bzw. Manchester-Decodierung realisiert werden. Der Empfangskomparator kann grundsätzlich vom Aufbau her eine beliebige Vergleichschaltung zum Vergleichen zweier analoger Spannungen sein.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 zeigt ein Blockdiagramm einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung;
  • 1a, 1b zeigen Ausschnitte aus 1 mit alternativen Bussystemen;
  • 2 zeigt Signaldiagramme des Empfangssignals und des hieraus gewonnenen Manchester-Datensignals bei unterschiedlichen Erkennungsschwellen bzw. Vergleichsspannungspegeln.
  • Ausführungsformen der Erfindung
  • In den Zeichnungen sind ähnliche oder entsprechende Elemente mit gleichen oder ähnlichen Bezugszeichen versehen.
  • Gemäß 1 weist eine Schaltungsanordnung 1 mindestens einen Sensor 2, z. B. einen mikromechanischen Sensor 2, und eine zentrale Steuereinrichtung (ECU) 4 auf. Die zentrale Steuereinrichtung 4 weist wiederum eine Empfangseinrichtung 3 auf, die mit dem Sensor 2 über eine Stromschnittstelle 6 verbunden ist, die hier als Bussystem 6 mit mindestens einer Busverbindung 5 ausgebildet ist. Die Busverbindung 5 kann als Zwei-Draht-Busverbindung 5 mit zwei Leitun gen 7a und 7b ausgebildet sein, über die ein Schnittstellenstrom I fließt. Der Sensor 2 erzeugt hierbei in dem Schnittstellenstrom I durch Strommodulation Stromsignale S0 und stelltt somit einen erfindungsgemäßen Sender dar.
  • Erfindungsgemäß können gemäß 1 an die zentrale Steuereinrichtung 4 insbesondere auch mehrere Sensoren 2 angeschlossen sein, so dass das Bussystem 6 zwei oder mehr Busverbindungen 5 aufweist.
  • Die Empfangseinrichtung 3 kann z. B. als separater Empfangs-IC ausgebildet oder auch in die Steuereinrichtung 4 integriert sein. Die Empfangseinrichtung 3 weist eine Anschlusseinrichtung 8 auf, die z. B. in an sich bekannter und hier nicht gezeigter Weise eine Stromquelle zur Erzeugung des Schnittstellenstroms I und einen Spannungsdetektor zur Detektion der modulierten Stromsignale S0 aufweist.
  • 1a und b zeigen Ausschnitte aus dem Blockdiagramm der 1 mit anderen Bussystemen 6a und 6b. Hierbei sind die weiteren Elemente aus 1 der Anschaulichkeit halber weggelassen worden. In 1a sind die Sensoren 2 an gemeinsame Leitungen 7a, 7b angeschlossen, so dass die Anschlusseinrichtung 8 nur einen Anschluss für eine einzige Busverbindung 5 aufweist. In 1b sind die Sensoren 2 als Kette hintereinander geschaltet, so dass auch hier dass die Anschlusseinrichtung 8 nur einen Anschluss für eine einzige Busverbindung 5 aufweist. Im folgenden wird die Erfindung weiter mit Bezug zu 1 beschrieben.
  • Jeder Sensor 2 weist eine Strommodulationsschaltung auf, die den von der Anschlusseinrichtung 8 ausgegebenen Ruhestrom moduliert und hierdurch die Stromsignale S0 an die Anschlusseinrichtung 8 überträgt. Somit kann jeder Sensor 2 ohne eigene separate Energieversorgung bzw. Spannungsquelle ausgestattet sein und über den Schnittstellenstrom I gespeist werden.
  • Die Anschlusseinrichtung 8 nimmt das Stromsignal S0 auf und gibt ein Empfangssignal S1 als Spannungssignal an einen Empfangskomparator 9 aus, der weiterhin eine Referenzspannung UR von einer Referenzspannungsquelle 10 aufnimmt. Der Empfangskomparator 9 vergleicht das Empfangssignal S1 mit der als Schwellwert dienenden Referenzspannung UR und gibt in Abhängigkeit des Vergleichs ein Differenzsignal S2 an einen Manchester-Encoder 12 aus.
  • Der Sensor 2 gibt die Stromsignale S0 mit einer Manchester-Codierung aus, die als solche bekannt ist und einen Leitungscode darstellt, der eine Modulation der Phasenlage des zu übertragenden Signals bewirkt. Bei einer Manchester-Codierung werden die High- und Low-Bits des zu codierenden Datensignals durch steigende bzw. fallende Kanten der Bits des Manchester-Codes wiedergegeben, wobei zwischendurch Kann-Flanken vorgesehen sind, die keine Dateninformation tragen und zum Übergang zwischen zwei steigenden oder zwischen zwei fallenden Flanken dienen.
  • Das Empfangssignal S1 und auch das Differenzsignal S2 sind somit Manchestercodiert. Der Manchester-Encoder 12 führt eine Manchester-Encodierung bzw. Decodierung durch und gibt ein Datensignal S4 an eine weitere Einrichtung 14 der Empfangseinrichtung 4 aus, wobei die Einrichtung 14 z. B. eine Bewertung oder Auswertung des Datensignals S4 durchführen kann.
  • Durch unterschiedliche Treiberstärken und der verschiedenen Lasten in den Bus-Verbindungen 5 zwischen den Sensoren 2 und der Empfangseinrichtung 3 ergeben sich größere Toleranzen der Stromsignale S0. Somit empfängt die Empfangseinrichtung 3 Stromsignale S0 mit größeren Toleranzen in den zu interpretierenden Signalformen. Die genaue Lage des Schwellwerts, d. h. die Höhe der einzustellenden Referenzspannung UR, kann somit für die verschiedenen Sensoren 2 und gegebenenfalls auch zeitlich für jeden Sensor 2 variieren.
  • Erfindungsgemäß wird ausgenutzt, dass bei der Manchester-Codierung in dem Stromsignal S0 bzw. dem hieraus gewonnenen, als Spannungssignal vorliegenden Empfangssignal S1 eine gleiche Anzahl von High-Bits H und Low-Bits L vorliegen. Somit weist ein Manchester-Code-Signal – ggf. nach hinreichend vielen Bits – jeweils immer gleich viele High- und Low-Bits auf.
  • Erfindungsgemäß wird daher das Differenzsignal S2 einer Differenzbewertungseinrichtung 15 zugeführt, die gemäß dem mit Bezug zu 2 beschriebenen Verfahren das Differenzsignal S2 bewertet und ein Steuersignal S3 an die Referenzspannungsquelle 10 ausgibt.
  • 2 zeigt in den Diagrammen a, b, c jeweils den zeitlichen Verlauf eines nicht idealen Empfangssignals S1 über einen Messzeitraum Δt mit unterschiedlichen Referenzspannungen UR bzw. Erkennungsschwellen, und das hieraus abgeleitete Differenzsignal S2.
  • Der Empfangskomparator 9 gibt in den Diagrammen a, b, c jeweils ein High- oder Low-Signal aus, je nachdem, ob das Empfangssignal S1 oberhalb oder unterhalb der jeweiligen Referenzspannung UR liegt. In 2a liegt die Referenzspannung UR relativ weit oben in dem trapezförmigen Empfangssignal S1. Zwischen der ersten steigenden Flanke 20-1 und der ersten fallenden Flanke 20-2 des Empfangssignals S1 ergibt sich somit ein schmaler High-Bereich 21-1 als Signalbereich. Zwischen der fallenden Flanke 20-2 und der zweiten steigenden Flanke 20-3 ergibt sich nachfolgend ein relativ breiter Low-Bereich 21-2, gefolgt entsprechend von einem High-Bereich 21-3 bis zu der nächsten fallenden Flanke 20-4 und einem relativ breiten Low-Bereich 21-4 bis zu der steigenden Flanke 20-5. Somit wird bei dem sich ergebenden Differenzsignal S2 eine größere Gesamtbreite der Low-Bereiche als der High-Bereiche auftreten. Bei einer Zuordnung von Bits zu den Bereichen, z. B. einem High-Bit H für den Bereich 21-1 und zwei Low-Bits L für den Bereich 21-2 ergeben sich somit mehr Low-Bits L als High-Bits H. Somit kann direkt aus dem Differenzsignal S1 erkannt werden, dass die Referenzspannung UR zu hoch angesetzt ist.
  • Diagramm b der 2 zeigt den entsprechenden Fall bei einer zu niedrigen Referenzspannung UR, d. h. zu niedrig angesetzten Erkennungsschwelle. Es ergibt sich ein breiterer High-Bereich 21-1 gefolgt von einem schmalen Low-Bereich 21-2 und einem sehr breiten High-Bereich 21-3. Bei einer Zuordnung von Bits ergeben sich somit in dem Differenzsignal S2 mehr High-Bits H als Low-Bits L.
  • Diagramm c der 2 zeigt die Erkennung des Empfangssignals S1 mittels einer korrekt eingestellten Referenzspannung UR. Es ergeben sich in dem Differenzsignal S2 gleich breite High- und Low-Bereiche, d. h. eine gleiche Anzahl von High-Bits H und Low-Bits L.
  • Im Fall a der 2 ermittelt die Differenzbewertungseinrichtung 15 somit, dass in dem Differenzsignal S2 über den Messzeitraum Δt die Anzahl der High-Bits H kleiner als die Anzahl der Low-Bits L ist, und gibt ein Steuersignal S3 an die Referenzspannungsquelle 10 zur Absenkung von UR. Wenn nachfolgend z. B. das Differenzsignal S2 entsprechend der 2b ausgegeben wird, erkennt die Differenzbewertungseinrichtung 15 somit, dass UR zu niedrig angesetzt wurde, so dass über ein entsprechendes Steuersignal S3 die Referenzspannungsquelle 10 angewiesen wird, die Referenzspannung UR zu erhöhen und eine Referenzspannung UR zwischen den beiden vorherigen Werten anzusetzen. Somit beschreiben die Einrichtungen 9, 15, 10 einen Regelkreis zur Einstellung bzw. Nachregelung der Referenzspannung UR. Somit kann das Differenzsignal S2 entsprechend Diagramm c der 2 auch bei dem gezeigten nicht idealen Empfangssignal S1 korrekt eingestellt werden, so dass nachfolgend der Manchester-Encoder 12 die Codierung bzw. Decodierung zu dem Datensignal S4 vornehmen kann.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102004013597 A1 [0002]

Claims (14)

  1. Empfangseinrichtung zum Anschluss an eine Stromschnittstelle (6, 6a, 6b), die mindestens aufweist: eine Anschlusseinrichtung (8) zur Aufnahme eines Stromsignals (S0) über die Stromschnittstelle (6, 6a, 6b) und Ausgabe eines Empfangssignals (S1) als Spannungssignal, eine Referenzspannungsquelle (10) zum Ausgeben einer Referenzspannung (UR), und einen Empfangskomparator (9) zur Aufnahme des Empfangssignals (S1) und der Referenzspannung (UR) und Ausgabe eines Differenzsignals (S2), dadurch gekennzeichnet, dass die Referenzspannungsquelle (10) die Referenzspannung (UR) in Abhängigkeit einer Bewertung des Differenzsignals (S2) einstellt.
  2. Empfangseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Regelkreis (9, 15, 10) zur Einstellung des Differenzsignals (S2) unter Veränderung der Referenzspannung (UR) aufweist.
  3. Empfangseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Empfangssignal (S1) phasenlagenmoduliert, insbesondere durch einen Manchester-Code moduliert ist.
  4. Empfangseinrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Differenzbewertungseinrichtung (15) aufweist, die das Differenzsignal (S2) aufnimmt und aus den Anzahlen der High-Bits (H) und Low-Bits (L) des Differenzsignals (S2) in einem Messzeitraum (Δt) und/oder aus der Gesamtzeitdauer eines High-Spannungspegels und der Gesamtzeitdauer eines Low-Spannungspegels des Differenzsignals (S2) in dem Messzeitraum (Δt) die aktuell eingestellte Referenzspannung (UR) bewertet und in Abhängigkeit der Bewertung ein Steuersignal (S3) an die Referenzspannungsquelle (10) zur Ausgabe der Referenzspannung (UR) ausgibt.
  5. Empfangseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Fall, dass in dem Messzeitraum (Δt) die Anzahl der High-Bits (H) größer als die Anzahl der Low-Bits (L) ist und/oder die Gesamtzeitdauer eines High-Signalpegels größer als die Gesamtzeitdauer des Low-Spannungspegels ist, die Differenzbewertungseinrichtung (15) das Steuersignal (S3) zur Erhöhung der Referenzspannung (UR) ausgibt, und in dem Fall, dass in dem Messzeitraum (Δt) die Anzahl der Low-Bits (L) größer als die Anzahl der High-Bits (H) ist oder die Gesamtzeitdauer eines Low-Spannungspegels größer als die Gesamtzeitdauer eines High-Spannungspegels ist, die Differenzbewertungseinrichtung (15) das Steuersignal (S3) zur Verringerung der Referenzspannung (UR) ausgibt.
  6. Empfangseinrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromschnittstelle (6, 6a, 6b) als Bussystem (6, 6a, 6b) mit mehreren Busverbindungen (5) ausgebildet ist, und die Anschlusseinrichtung (8) zum Anschluss an mindestens zwei Sender (2) des Bussystems (6, 6a, 6b) vorgesehen ist.
  7. Steuereinrichtung, die eine Empfangseinrichtung (3) nach einem der vorherigen Ansprüche, eine Kodier-Einrichtung (12) zur Umwandlung der Differenzsignale (S2) in Datensignale (S4) und eine weitere Einrichtung (14) zur Verarbeitung der Datensignale (S4) aufweist.
  8. Schaltungsanordnung, die mindestens aufweist: eine Empfangseinrichtung (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, und mindestens einen Sender (2), der über die Stromschnittstelle (6, 6a, 6b) mit der Empfangseinrichtung (3) verbunden ist und Stromsignale (S0) über die Stromschnittstelle (6, 6a, 6b) an die Empfangseinrichtung (3) ausgibt.
  9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Sender (2) frei von einer Energiequelle ist und leitungscodierte Signale, z. B. mittels eines Manchester-Codes codierte Signale, an die Empfangseinrichtung (3) ausgibt.
  10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens zwei Sender (2) aufweist und die Stromschnittstelle (6, 6a, 6b) als Bussystem ausgebildet, das die Empfangseinrichtung (3) und die mindestens zwei Sender (2) verbindet.
  11. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Sender (2) ein Sensor (2) ist und die Empfangseinrichtung (3) Teil einer zentralen Steuereinrichtung (4) ist.
  12. Verfahren zum Ermitteln von Datensignalen (S4) aus Stromsignalen (S0), mit mindestens folgenden Schritten: Umwandlung mindestens eines Stromsignals (S0) in ein als Spannungssignal gebildetes Empfangssignal (S1), Vergleich des Empfangssignals (S1) mit einer Referenzspannung (UR) und Ausgabe eines Differenzsignals (S2), Ermittlung eines Datensignals (S4) aus dem Differenzsignal (S2), wobei die Referenzspannung (UR) durch eine Bewertung des Differenzsignals (S2) gebildet wird.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Stromsignal (S0) und das Empfangssignal (S1) phasenlagenmoduliert sind, z. B. mittels eines Manchester-Codes, und die Referenzspannung (UR) aus einer Ermittlung der Anzahl der High-Bits (H) und Low-Bits (L) in dem Differenzsignal (S2) in einem Messzeitraum (Δt) und/oder aus der Gesamtzeitdauer eines High-Spannungspegels und der Gesamtzeitdauer eines Low-Spannungspegels des Differenzsignals (S2) in dem Messzeitraum (Δt) die aktuell eingestellte Referenzspannung (UR) bewertet und gegebenenfalls geändert wird.
  14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Differenzsignal (S2) geregelt wird durch Einstellen der Referenzspannung (UR) auf eine gleiche Anzahl von High-Bits (H) und Low-Bits (L) in dem Differenzsignal (S2) in einem Messzeitraum (Δt) oder gleiche Gesamtzeitdauern der High-Spannungspegel und der Low-Spannungspegel in dem Messzeitraum (Δt).
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