-
Die
vorliegende Erfindung beansprucht die Priorität der Anmeldung JP 2003-428888,
deren Offenbarung in dieser Anmeldung als Bezug enthalten ist.
-
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
-
1. Erfindungsgebiet
-
Die
vorliegende Erfindung betrifft eine integrierte Halbleiterschaltungs-(IC)-Vorrichtung.
Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine integrierte
Halbleiterschaltungs-Vorrichtung mit einem gestapelten dynamischen
Direktzugriffsspeicher (gestapelter DRAM) oder einen Chip-auf-Chip-DRAM (COC
DRAM).
-
2. Beschreibung des Standes
der Technik
-
1 zeigt ein Beispiel eines
Speichersystems, was derzeit vom Joint Electron Device Engineering
Council (JEDEC) untersucht wird.
-
Das
in der 1 gezeigte Speichersystem hat
einen Chipsatz 4, der auf einer Hauptplatine (nicht dargestellt)
montiert ist und eine Anzahl von (zwei davon sind hier gezeigt)
Dual-in-Line-Speichermodulen (DIMMs) 1a und 1b zum Übertragen/Empfangen
von Signalen auf/von dem Chipsatz 4. Auf jedem der DIMMs 1a und 1b sind
ein Puffer 2a und 2b und eine Anzahl von (in diesem
Fall 8) DRAM-Chips 3a oder 3b montiert.
-
Der
Chipsatz 4 ist mit dem Puffer 2a des DIMM 1a verbunden
und die Puffer 2a und 2b der benachbarten DIMMs 1a und 1b sind
miteinander verbunden, so dass Signale zwischen ihnen von Punkt zu
Punkt übertragen/empfangen
werden. Die Datenrate der Signale wird als ungefähr 6,4 bis 9,6 Gbps geschätzt. Die
zwischen dem Chipsatz 4 und jedem der DIMMs 1a und 1b übertragenen/empfangenen Signale
enthalten ein DQ-(Daten)-Signal
und ein CA-(Befehlsadress-)Signal. Diese Signale werden als Differenzialübertragungssignale übertragen.
Für das Übertragen
dieser Signale sind ungefähr
150 bis 200 Signalleitungen erforderlich.
-
Auf
jedem der DIMMs 1a und 1b sind die Puffer 2 und
jeder DRAM-Chip 3 unter Verwendung verschiedener Verfahren
in Abhängigkeit
von den Arten der Signale verbunden. Im Einzelnen wird die Punkt-zu-Punkt-Verbindung
für DQ-Signale
(DQ-Signal und DQS-(Strobe)-Signal)) verwendet. Es wird geschätzt, dass
die Datenrate ungefähr
1,6 Gbps beträgt.
Andererseits wird die Simultanbetriebsverbindung für ein CA-Signal
und CLK-(Takt)-Signal verwendet. Bei der Simultanbetriebsverbindung
ist ein DRAM an einem Hauptbus platziert, der in einem Modulsubstrat
so angeordnet ist, dass der DRAM mit dem Hauptbus verbunden ist.
Die Anzahl der Signalleitungen, die vom Puffer 2 ausgeht,
beträgt
ungefähr 200
bis 250, einschließlich
derjenigen für
die Differenzialübertragungssignale
und Einseitenbetriebsübertragungssignale.
-
Die
Größe der Packung
des Puffers 2 ist unter Berücksichtigung des Raums für Signalkugeln, VDD-Kugeln,
GND-Kugeln und keines Anschlusses bei einem Kugel-Rastermaß von 0,8
mm auf ungefähr
21 mm × 21
mm bis 25 mm × 25
mm gesetzt.
-
Obwohl
in der 1 nicht dargestellt,
ist an einer Empfangsseite bei der Punkt-zu-Punkt-Verbindung ein Abschlusswiderstand
vorgesehen. Bei der Simultanbetriebsverbindung (fly by) ist an einem
entferntesten Ende ein Abschlusswiderstand vorgesehen.
-
Andererseits
sind Techniken zum Stapeln einer Anzahl von IC-Chips oder Großintegrations-(LSI)-Chips
zum Zweck einer hohen Integration einer IC vorgeschlagen worden
(beispielsweise siehe japanische offengelegte Patentveröffentlichung
Nr. 6-291250 (Dokument 1); US-PS Nr. 6,133,640 (Dokument 2); japanische
offengelegte PCT-Patentveröffentlichung
Nr. 9-504654 (Dokument 3); und Research Achievement von 2002 von
Association of Super-Advanced Electronics Technologies (ASET) (Dokument
4)).
-
Das
Dokument 1 beschreibt eine Technik zum Verbinden von Lötaugen für Signale
mit dem gleichen Merkmale, wie beispielsweise Adresssignale, mittels
Durchgangselektroden. Dokument 2 beschreibt eine Technik zum Stapeln
einer Speicherarrayschaltung und einer Steuerschaltung. Dokument
3 beschreibt eine Technik zum Stapeln eines Speicherchips und eines
Interface-LSI. Ferner beschreibt das Dokument 4 eine Technik zum
Ausbilden einer Übertragungsleitung
unter Verwendung eines Si-Einschubs.
-
In
dem in der 1 gezeigten
bekannten Speichersystem ist der Abstand zwischen jedem der DRAM-Chips
und dem Puffer 2 in jedem DIMM voneinander unterschiedlich.
Daher muss in diesem Speichersystem der Puffer gemäß dem entferntesten DRAM-Chip arbeiten, so
dass es schwierig ist, die Betriebsgeschwindigkeit zu erhöhen. Dieses
Problem kann bis zu einem gewissen Maß gelöst werden, indem der Puffer
Synchronisiervorgänge
oder dergleichen durchführen
kann. In diesem Fall wird jedoch ein anderes Problem auftreten,
dass die Leistung des gesamten Systems verschlechtert wird und die
Kosten erhöht
werden.
-
In
dem bekannten Speichersystem unterscheidet sich die Topologie eines
CLK-Signals oder dergleichen auch von der Topologie der DQ-Signale in
jedem DIMM und somit wird eine Differenz in der Ankunftszeit (Ausbreitungszeit)
zwischen einem CLK-Signal und einem DQS-Signal in jedem DRAM-Chip
verursacht. Angesichts des Systemdesigns darf die Differenz nicht
15% eines Taktzyklus überschreiten
und dies kann nicht realisiert werden, wenn die Taktfrequenz steigt.
-
Ferner
muss in dem bekannten Speichersystem in jeder Übertragungsleitung ein Abschlusswiderstand
vorgesehen sein, so dass nachteiligerweise durch die Abschlusswiderstände eine
große
Menge elektrischer Energie verbraucht wird.
-
Weiterhin
wird in dem bekannten Speichersystem ein Einzelchip-DRAM oder ein
Stapel-(2-Chip)-DRAM für
jeden DRAM verwendet. Durch diese Konfiguration wächst die
besetzte Fläche
mit dem Steigen der Speicherkapazität.
-
Die
vorstehend genannten Dokumente 1 bis 4 offenbaren alle nicht die
Gesamtkonfiguration des Speichersystems, insbesondere die Konfiguration des
Einschubs, ein Verfahren zum Anordnen von Durchgangselektroden in
einem gestapelten DRAM oder ein Verfahren zum Vorsehen eines Abschlusswiderstandes.
-
Ferner
ist bei der im Dokument 4 beschriebenen Technik die Dicke der Isolierschicht
nicht kleiner als 10 μm
(10-mal dicker als eine Isolierschicht, die üblicherweise in LSIs verwendet
wird). Eine derartig dicke Isolierschicht ist in einem gewöhnlichen LSI-Herstellungsvorgang
schwierig herzustellen. Zusätzlich
ist der Gleichstromwiderstand Rdc einer Übertragungsleitung, die im
Dokument 4 gezeigt ist, welche eine Breite von 12,5 μm, eine Dicke
von 1 μm und
eine Länge
von 10 mm hat, gleich Rdc = (1/58e6) × (10e-3)/((1e-6) × (12,5e-6)) = 14 Ω. Dieser Wert ist ein wenig
zu groß für eine Übertragungsleitung,
die einen Abschlusswiderstand von ungefähr 50 Ω verwendet.
-
ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
-
Die
vorliegende Erfindung erfolgte angesichts der Probleme des vorstehend
beschriebenen Standes der Technik und eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung ist es, eine integrierte Halbleiterschaltungs-Vorrichtung
zu schaffen, die einen Betrieb mit höherer Geschwindigkeit, geringerem
Energieverbrauch und größerer Kapazität ermöglicht.
-
Um
die Aufgabe zu lösen,
verwendet die vorliegende Erfindung eine gestapelte DRAM-Struktur (Chip-auf-Chip-(COC)-DRAM-Struktur).
Bei dieser Struktur ist eine Fehlanpassung der charakteristischen
Impedanz und eine Erhöhung
des Gleichstromwiderstandes, die bei einer Signalübertragungsleitung
der Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen einem Chipsatz und einem
Interface-LSI (I/F-LSI) durch die Verwendung eines Einschubs verbessert,
der eine Silizium-(Si)-Einheit und eine Leiterplatte (PCB) enthält.
-
Wenn
der I/F-LSI mit der Oberseite nach oben angeordnet ist, müssen in
dem I/F-ISI ungefähr 400
Durchgangselektroden vorgesehen sein. Da die Fläche zum Vorsehen dieser Durchgangselektrode begrenzt
ist, beträgt
das Rastermaß der
Durchgangselektroden in einigen Teilen ungefähr 40 μm. Daher ist es schwierig, den
I/F-LSI und die PCB, die ein Durchgangskontaktrastermaß von ungefähr 0,8 mm hat,
direkt zu verbinden, und somit wird Silizium, das Material des I/F-LSI,
als ein Einschub benötigt.
Das heißt,
für die
Rastermaßumwandlung
der Signale (Elektroden oder Anschlussanschlüsse) ist ein Si-Einschub erforderlich.
-
Ferner
sind die Elektrodenanschlüsse
an der Unterseite des Si-Einschubs mit der PCB mittels Flip-Chip-Verbindung
verbunden, die weitgehend die gleiche Größe wie der Si-Einschub hat. An
der Unterseite der PCB sind auch Lötkugeln vorgesehen und die
PCB ist mit einer Hauptplatine verbunden. Bei dieser Konfiguration
ist die Zuverlässigkeit
des Systems erhöht.
Ferner kann eine Gruppe aus COC-DRAM, I/F-LSI, Li-Einschub und PCB
als eine Baueinheit betrachtet werden, die leicht zu handhaben ist.
Ferner kann durch Vorsehen einer Referenzebene für die Signalverdrahtung in
den Si-Einschub in der PCB die Charakteristik-Impedanz und der Gleichstromwiderstand
der Verdrahtung, die in dem Si-Einschub vorgesehen ist, auf geeignete
Werte gesetzt werden. Das heißt,
die PCB ist bezüglich
der elektrischen Charakteristik, der Zuverlässigkeit und der leichten Handhabung
wesentlich. Eine Kombination aus Si-Einschub und PCB kann als ein Zwei-Schicht-Einschub
betrachtet werden.
-
Um
die vorstehend beschriebene Aufgabe zu lösen, ist die Verdrahtungstopologie
jedes Signals (beispielsweise DQS-Signal und CLK-Signal) zwischen
I/F-LSI und gestapeltem DRAM gleich zu gestalten, um eine Differenz
der Signalverzögerung
zu eliminieren. Ferner ist der Abschlusswiderstand für jedes
Signal entfernt.
-
Um
ferner die durch die DRAM-Chips besetzte Fläche zu reduzieren, wird eine COC-DRAM-Struktur verwendet.
Bei dieser Struktur sind eine Anzahl von DRAM-Chips, die jeweils
eine Dicke von ungefähr
50 μm haben,
gestapelt und die DRAM-Chips sind mittels Durchgangselektroden miteinander
verbunden.
-
Im
Einzelnen hat gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung eine integrierte Halbleiterschaltungs-Vorrichtung
eine Hauptplatine, auf welcher ein Chipsatz montiert ist; und eine
Speichereinheit, die auf der Hauptplatine montiert ist und die mit dem
Chipsatz verbunden ist. Ein gestapelter DRAM, der eine Anzahl von
gestapelten DRAM-Chips enthält,
wird als Speichereinheit verwendet und für das Montieren des gestapelten
DRAM auf der Hauptplatine wird ein Einschub verwendet.
-
Vorzugsweise
hat der Einschub eine Siliziumeinheit, die die Verdrahtung für die elektrische Verbindung
des gestapelten DRAM und des Chipsatzes enthält. Eine Referenzebene, die
eine Potentialreferenz für
die Verdrahtung gibt, ist in Relation zu der Siliziumeinheit näher an der
Hauptplatine angeordnet.
-
Die
integrierte Halbleiterschaltungs-Vorrichtung kann ferner einen Interface-LSI
für die
Vermittlung der Signalübertragung/des
Empfangs zwischen dem gestapelten DRAM und dem Chipsatz enthalten, wobei
der Interface-LSI zwischen dem gestapelten DRAM und dem Einschub
angeordnet ist. Der Interface-LSI und der Chipsatz sind durch Punkt-zu-Punkt-Verbindung über den
Einschub und die Hauptplatine verbunden.
-
Ferner
hat der Einschub eine Leiterplatte, die unter der Siliziumeinheit
angeordnet ist und die im Wesentlichen die gleiche Größe wie die
Siliziumeinheit hat, und die Referenzebene, ist in der Leiterplatte angeordnet.
-
Die
integrierte Halbleiterschaltungs-Vorrichtung hat eine Anzahl von
Gruppen, jede Gruppe enthält
einen gestapelten DRAM und den Einschub. Die Anzahl von Gruppen
sind mit dem Chipsatz mittels Punkt-zu-Punkt-Verbindung oder durch
gemeinsame Verbindung verbunden.
-
Die
integrierte Halbleiterschaltungs-Vorrichtung hat eine Anzahl von
Gruppen, jede Gruppe enthält
einen gestapelten DRAM und den Einschub. In der Hauptplatine sind
Hauptbusse für
ein Befehlsadresssignal und Hauptbusse für ein Datensignal so angeordnet,
dass die Hauptbusse für
das Befehlsadresssignal rechtwinklig zu denen des Datensignals unmittelbar
unter jeder Gruppe sind, so dass die Anzahl von Gruppen mit dem
Chipsatz durch Simultanbetriebsverbindung (fly by) verbunden sind.
Eine Ansatzlänge
von jedem der Hauptbusse für
das Befehlsadresssignal und das Datensignal zum gestapelten DRAM
jeder Gruppe ist 2 mm oder kleiner.
-
Alternativ
kann der Einschub ein Si-Zwischen-Interface-LSI zum Vermitteln von Übertragung/Empfang
von Signalen zwischen dem gestapelten DRAM und dem Chipsatz sein.
-
Die
integrierte Halbleiterschaltungs-Vorrichtung hat eine Anzahl von
Gruppen, jede Gruppe hat einen gestapelten DRAM und den Si-Zwischen-Interface-LSI.
Die Anzahl von Gruppen sind in einem Matrixmuster angeordnet und
die Hauptbusse für
ein Befehlsadresssignal und die Hauptbusse für ein Datensignal sind in einem
Gittermuster auf der Hauptplatine so angeordnet, dass die Hauptbusse
für das Befehlsadresssignal
rechtwinklig zu denen für
das Datensignal in einem Bereich mit jeder Gruppe vorgesehen sind,
so dass die Anzahl von Gruppen mit dem Chipsatz durch Simultanbetriebsverbindung verbunden
sind.
-
Die
integrierte Halbleiterschaltungs-Vorrichtung hat eine Anzahl von
Gruppen, jede Gruppe hat einen gestapelten DRAM und den Si-Zwischen-Interface-LSI.
Die Anzahl der Gruppen sind in einem Matrixmuster angeordnet und
die Hauptbusse für
ein Befehlsadresssignal und die Hauptbusse für ein Datensignal sind in der
Hauptplatine so parallel angeordnet, dass die Hauptbusse unmittelbar
unter jeder Gruppe parallel zueinander sind, so dass die Anzahl der
Gruppen mit dem Chipsatz durch Simultanbetriebsverbindung verbunden
sind.
-
Die
integrierte Halbleiterschaltungs-Vorrichtung hat eine Anzahl von
Gruppen, jede Gruppe hat einen gestapelten DRAM und den Si-Zwischen-Interface-LSI.
Die Anzahl der Gruppen ist in einem Matrixmuster angeordnet. Die
Gruppen in der dem Chipsatz am nächsten
liegenden Reihe sind mit dem Chipsatz durch Punkt-zu-Punkt-Verbindung
verbunden. In den Gruppen, welche zu den anderen Reihen gehören, sind
hingegen die angrenzenden Gruppen in jeder Zeile miteinander durch
Punkt-zu-Punkt-Verbindung verbunden.
-
Gemäß der vorliegenden
Erfindung kann der Schräglauf
(skew) jedes Signals vermindert werden, weil die gestapelten DRAMs
verwendet werden. Es kann auch die Impedanzübereinstimmung jeder Signalleitung
leicht realisiert werden, weil zwischen dem gestapelten DRAM und
einer Hauptplatine ein Einschub verwendet wird. Demgemäß kann die
vorliegende Erfindung eine integrierte Halbleiterschaltungs-Vorrichtung
(Speichersystem) schaffen, das einen Hochgeschwindigkeitsbetrieb
durchführen
kann.
-
Da
der gestapelte DRAM als konzentrierte Konstante betrachtet werden
kann, muss gemäß der vorliegenden
Erfindung auch kein Abschlusswiderstand in jedem DRAM-Chip vorgesehen sein.
Bei dieser Konfiguration kann die Anzahl der Abschlusswiderstände, verglichen
mit dem Stand der Technik, verringert werden und somit kann Energieverbrauch durch
die Abschlusswiderstände
reduziert werden. Demgemäß kann die
vorliegende Erfindung eine integrierte Halbleiterschaltungs-Vorrichtung
(Speichersystem) mit geringem Energieverbrauch schaffen.
-
Ferner
kann gemäß der vorliegenden
Erfindung die Kapazität
des Speichers durch Erhöhen
der Anzahl von gestapelten DRAM-Chips vergrößert werden, da die gestapelten
DRAMs verwendet werden. Demgemäß kann die
vorliegende Erfindung eine integrierte Halbleiterschaltungs-Vorrichtung (Speichersystem)
mit großer
Kapazität
für ihre
belegte Fläche
schaffen.
-
KURZE BESCHREIBUNG DER
FIGUREN
-
1 ist
eine schematische Ansicht der Konfiguration eines bekannten Speichersystems;
-
2A und 2B zeigen
die Konfiguration eines Speichersystems gemäß einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, wobei 2A eine
Ansicht im Längsschnitt
und 2B eine Draufsicht ist;
-
3 zeigt
die linke Hälfte
eines gestapelten DRAM, der in dem in den 2A und 2B gezeigten
Speichersystem verwendet wird;
-
4 erklärt den Grund
dafür,
dass in dem in den 2A und 2B gezeigten
Speichersystem eine PCB in einem Einschub vorgesehen ist;
-
5 veranschaulicht
speziell die Konfiguration des in dem in den 2A und 2B gezeigten
Speichersystems verwendeten Einschubs;
-
6 zeigt
eine Fläche,
in welcher Durchgangselektroden in einem COC-DRAM des Speichersystems
gemäß der 2A und 2B angeordnet
werden können;
-
7 zeigt
die Positionsbeziehung der Durchgangselektroden, die in dem in den 2A und 2B gezeigten
Speichersystem in einem Si-Einschub, einem I/F-LSI und einem COC-DRAM angeordnet sind;
-
8 zeigt
die Konfiguration eines Speichersystems gemäß einer zweiten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
-
9A und 9B veranschaulichen
ein Verfahren zur Platzierung eines I/F-LSI in dem in den 2A und 2B und 8 gezeigten
Speichersystem, wobei 9A eine Gesicht-nach-oben-Anordnung
und 9B eine Gesicht-nach-unten-Anordnung zeigt;
-
10A und 10B veranschaulichen
die Konfiguration des I/F-LSI, der in dem Speichersystem gemäß der 2A und 2B und 8 verwendet
wird, wobei 10A ein Schaltbild derselben und 10B ein typisches Schaltbild zum Vergleich ist;
-
11A und 11B zeigen
die Konfiguration eines Speichersystems gemäß einer dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, wobei 11A eine
Ansicht im Längsschnitt
und 11B eine Draufsicht ist;
-
12A und 12B zeigen
die Konfiguration eines Speichersystems gemäß einer vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, wobei 12A eine
Ansicht im Längsschnitt
und 12B eine Draufsicht ist;
-
13A und 13B veranschaulichen
die Zuordnung der Signale zu Bällen
des Einschubs in dem Speichersystem gemäß der 11A und 11B und der 12A und 12B, wobei 13A eine
Ansicht im Längsschnitt
und 13B eine Draufsicht ist;
-
14 veranschaulicht
im Einzelnen den oberen rechten Teil der 13B,
die die Zuordnung der Signale zu Bällen des Einschubs und die
Verbindung zwischen den Bällen
und den Durchgangselektrodenanschlüssen eines COC-DRAM zeigt;
-
15A und 15B zeigen
die Konfiguration eines Speichersystems gemäß einer fünften Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung, wobei 15A eine Ansicht im Längsschnitt
und 15B eine Draufsicht ist;
-
16 dient
zur Überlegung
der Platzierung der Durchgangselektroden in dem COC-DRAM gemäß der 15A und 15B;
-
17 veranschaulicht
die Platzierung der Durchgangselektroden in dem COC-DRAM gemäß der 15A und 15B und
die Verbindung zwischen den Durchgangselektroden und den Kugeln;
-
18 veranschaulicht
ein weiteres Beispiel der Durchgangselektroden in dem COC-DRAM gemäß der 15A und 15B und
die Verbindung zwischen den Durchgangselektroden und den Kugeln;
-
19 ist
eine Ansicht im Längsschnitt
der Konfiguration des COC-DRAM, der die Durchgangselektroden aufweist,
welche in der in der 18 gezeigten Art und Weise platziert
sind und einen Si-Einschub zeigt, auf welchen der COC-DRAM gestapelt ist;
-
20A und 20B zeigt
die Konfiguration eines Speichersystems gemäß einer sechsten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, wobei 20A eine
Ansicht im Längsschnitt
und 20B eine Draufsicht ist;
-
21 zeigt
die positionelle Beziehung zwischen den Durchgangselektroden, die
in dem COC-DRAM angeordnet sind, und dem I/F-LSI in dem Speichersystem
gemäß der 20A und 20B und
den Kugeln des I/F-LSI;
-
22 zeigt
ein weiteres Beispiel der positionellen Beziehung zwischen den Durchgangselektroden,
die in dem COC-DRAM und dem I/F-LSI in dem Speichersystem gemäß der 20A und 20B angeordnet
sind, und den Kugeln des I/F-LSI.
-
23 ist
eine Ansicht im Längsschnitt
der Konfiguration des gestapelten DRAM gemäß der 20A und 20B oder der 21 oder
der 22;
-
24A und 24B zeigt
die Konfiguration eines Speichersystems gemäß einer siebten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, wobei 24A eine
Ansicht im Längsschnitt
und 24B eine Draufsicht ist;
-
25A und 25B zeigen
die Konfiguration eines Speichersystems gemäß einer achten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, wobei 25A eine
Ansicht im Längsschnitt
und 25B eine Draufsicht ist;
-
26A bis 26F veranschaulichen
ein Verfahren zum Stapeln eines COC-DRAM und eines I/F-LSI, das
bei dem Speichersystem gemäß der 15A und 15B,
der 20A und 20B, der 24A und 24B und
der 25A und 25B angewandt
werden kann; und
-
27A bis 27E veranschaulichen
ein Verfahren zum Stapeln eines COC-DRAM, eines I/F-LSI und eines
Einschubs, das bei den Speichersystemen gemäß der 15A und 15B, der 20A und 20B, der 24A und 24B und der 25A und 25B angewandt werden kann.
-
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
-
Im
Folgenden werden Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben.
-
Die 2A und 2B zeigen
schematisch die Konfiguration eines Speichersystems (integrierte Halbleiterschaltungs-(IC)-Vorrichtung)
gemäß einer ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, wobei 2A eine
Ansicht im Längsschnitt
und 2B eine Draufsicht ist.
-
Das
in den 2A und 2B gezeigte Speichersystem
hat einen Chipsatz 4, der auf einer Hauptplatine 5 montiert
ist und eine Anzahl von (zwei davon sind hier dargestellt) gestapelten
DRAMs 14a und 14b. Jeder der gestapelten DRAMs 14a und 14b hat
einen Chip-auf-Chip-DRAM (COC-DRAM) 6a (6b) mit
8 bis 16 gestapelten DRAM-Chips, einem Interface-LSI (I/F-LSI) 12a (12b),
auf welchem der COC-DRAM 6a (6b) gestapelt ist,
und einen Einschub 7a (7b), der unter dem I/F-LSI 12a (12b)
angeordnet ist und der eine Silizium-(Si)-Einheit 10a (10b) und
eine Leiterplatte (PCB) 11a (11b) aufweist.
-
Die
Si-Einheit 10a (10b) des Einschubs 7a (7b)
hat ein Si-Substrat 8a (8b) und eine Isolierschichteinheit 9a (9b).
Die Si-Einheit 10a (10b) und die PCB 11a (11b)
des Einschubs 7a (7b) sind miteinander mittels
Flip-Chip-Verbindung verbunden. Die PCB 11a (11b)
des Einschubs 7a (7b) ist mit der Hauptplatine 5 unter
Verwendung von Lötkugeln
verbunden.
-
Die
Signalübertragung
zwischen dem Chipsatz 4 und dem I/F-LSI 12a wird
durch Punkt-zu-Punkt-Verbindung durchgeführt. In der Hauptplatine 5 sind
der Chipsatz 4 und der I/F-LSI 12a so verdrahtet,
dass sie eine charakteristische Impedanz Z0 haben. In dem Einschub 7a ist
diese Verdrahtung als eine Verdrahtungsleitung 15a realisiert, die
in der horizontalen Richtung in der Isolierschichteinheit 9a verläuft.
-
Ähnlich wird
die Signalübertragung
zwischen den I/F-LSIs 12a und 12b durch Punkt-zu-Punkt-Verbindung
durchgeführt.
In der Hauptplatine 5 ist zwischen dem I/F-LSI 12a und 12b eine
Signalleitung so vorgesehen, dass die charakteristische Impedanz
Z0 ist. In dem Einschub 7b ist die Verdrahtung als eine Verdrahtungsleitung 15b realisiert,
die in der horizontalen Richtung in der Isolierschichteinheit 9b verläuft.
-
In
den PCBs 11a und 11b sind die GND-Bezugsebenen 16a bzw. 16b vorgesehen,
die den Verdrahtungsleitern 15a und 15b in dem
Einschub 7a und 7b ein Referenzpotential zuführen. Durch
die Verwendung der Funktion der GND-Referenzebenen 16a und 16b ist
die charakteristische Impedanz jedes der Verdrahtungsleiter 15a und 15b auf
Z0 gesetzt und der Gleichstromwiderstand derselben ist auf ungefähr 3 Ω oder darunter
gesetzt. Der Verdrahtungsleiter 15 und die GND-Referenzebene 16 in
dem Einschub 7 werden später im Einzelnen beschrieben.
-
Auf
die vorstehend beschriebene Art und Weise ist die charakteristische
Impedanz bei der Punkt-zu-Punkt-Verbindung überall bei der Verdrahtung
in dem Speichersystem, wie in den 2A und 2B gezeigt,
auf Z0 gesetzt. Ferner ist die Empfangsseite der Punkt-zu-Punkt-Verbindung
durch einen Abschlusswiderstand 7A abgeschlossen und die Treiberseite
ist durch den Sourcewiderstand Z0 impedanzangepasst. Als ein Ergebnis
können
bei der Signalübertragung
an der Punkt-zu-Punkt-Verbindung Reflexionen unterdrückt werden
und es kann die bevorzugte Signalintegrität erzielt werden.
-
Signale
an der Punkt-zu-Punkt-Verbindung, die so genannten Protokollsignale,
enthalten Informationen wie beispielsweise ein DQ-Signal und ein CA-Signal,
und die Anzahl der Signalleitungen beträgt 150 bis 200. Die Signale
an der Punkt-zu-Punkt-Verbindung werden mit einer Datenrate übertragen,
die 4- bis 6-mal schneller als die des DRAM ist. Wenn beispielsweise
die Datenrate des DRAM 1,6 Gbps ist, ist die Datenrate an der Punkt-zu-Punkt-Verbindung
6,4 bis 9,6 Gbps. Nebenbei gesagt, sollte der gestapelte DRAM vorzugsweise
eine x64-Bitstruktur haben, wenn ein 1 Kanal gleich 8 Bytes ist.
-
In
jedem der gestapelten DRAMs 14a und 14b wird die
Signalübertragung
zwischen dem I/F-LSI 12 und dem COC-DRAM über eine
Durchgangselektrode 17 durchgeführt, die durch den COC-DRAM 6 in
der Stapelrichtung (vertilcale Richtung) angeordnet ist. Obwohl
nur eine Durchgangselektrode 17 in den 2A und 2B gezeigt
ist, sind tatsächlich
für die
DQ-, CA- und Energieversorgungssignale die erforderliche Anzahl
von Durchgangselektroden vorgesehen. Die Signale enthalten ein DQ-Signal,
DQS-Signal, ein CA-Signal, ein CLK-Signal etc., die übertragen
empfangen werden, indem sie voneinander unterschieden werden. Alle Verdrahtungsleitungen,
die die Durchgangselektrode 17 enthalten, haben jedoch
die gleiche Topologie und somit wird kaum ein Schräglauf jedes
Signals erzeugt. Ferner ist die Länge der Durchgangselektrode 17 mit
ungefähr
0,4 mm in einem 8-Chip-Stapel kurz und dieser Teil kann als eine
konstant konzentrierte Schaltung betrachtet werden. Daher ist kein
Abschlusswiderstand erforderlich. Bei dieser Konfiguration tritt
kein Energieverbrauch durch einen Abschlusswiderstand auf, wenn
ein Signal zwischen dem I/F-LSI 12 und dem COC-DRAM 6 übertragen wird,
so dass ein Betrieb mit geringerem Energieverbrauch realisiert werden
kann.
-
Wie
vorstehend beschrieben, werden Signale durch Punkt-zu-Punkt-Verbindung
zwischen dem Chipsatz 4 und dem I/F-LSI 12a und
zwischen den benachbarten I/F-LSIs 12a und 12b übertragen/empfangen.
Die Datenrate beträgt
ungefähr
6,4 bis 9,6, Gbps. Die Signale enthalten Differenzialübertragungsprotokollsignale,
wie beispielsweise ein DQ-(Daten)-Signal und ein CA-(Befehlsadress)-Signal,
die für
einen Speicher erforderlich sind, und die Anzahl der Signalleitungen
beträgt
ungefähr
150 bis 200. Andererseits beträgt
die Anzahl der Kugeln an der PCB 11 ungefähr 300 bis
400, einschließlich
der für
die Energieversorgung und die Masse (GND). Die Gesamtanzahl der
Kugeln beträgt
500 bis 600, einschließlich
eines Fensters und einer Nichtbelegung. Wenn das Kügelrastermaß 0,8 mm
beträgt,
beträgt hierbei
die Größe der PCB 11 ungefähr 20 mm × 20 mm.
-
Andererseits
enthalten Signale, welche zwischen dem I/F-LSI 12 und dem
COC-DRAM 6 übertragen/empfangen
werden, DQ-, CA- und CLK-(Takt)-Signale, die als Signaltyp übertragen/empfangen
werden. Die Datenrate der DQ-Signale beträgt ungefähr 1,6 Gbps. Die Anzahl der
Signalleitungen, die hierbei verwendet wird, beträgt ungefähr 200 bis
250, einschließlich
jener für
die Differenzialübertragungssignale
und die einseitig übertragenen
Signale.
-
Die
Größe des COC-DRAM 6 beträgt ungefähr 10 mm × 10 mm
und die Größe des I/F-LSI 12 ist dementsprechend
bemessen. Wenn der I/F-LSI 12 mit der Oberseite nach oben
angeordnet ist, müssen in
dem I/F-LSI 12 ungefähr
400 Duchgangselektroden vorgesehen sein, einschließlich derjenigen
für die
Energieversorgung und die GND.
-
In
dem I/F-LSI 12 ist der Platz zum Anbringen der Durchgangselektroden
begrenzt und somit muss das Rastermaß der Durchgangselektroden
in einigen Fällen
auf ungefähr
40 μm gesetzt
werden. Daher ist es schwierig, den I/F-LSI 12 und die
PCB 11, die ein Durchgangskontaktrastermaß von ungefähr 0,8 mm
hat, direkt zu verbinden. Aus diesem Grund ist die Si-Einheit 10,
die als ein Einschub dient, um das Rastermaß der Signalleitungen (Verdrahtungsleitungen)
zu konvertieren, und die aus dem gleichen Material wie der I/F-LSI 12 besteht,
zwischen dem I/F-LSI 12 und der PCB 11 angeordnet.
-
Die
PCB 11, die weitgehend die gleiche Größe wie die Si-Einheit 10 hat,
ist mit den Elektrodenanschlüssen
an der Unterseite der Si-Einheit 10 mittels Flip-Chip-Verbindung
verbunden. Die PCB 11 ist mit der Hauptplatine 5 unter
Verwendung von Lötkugeln, die
an der Unterseite derselben ausgebildet sind, verbunden. Bei dieser
Konfiguration ist die Zuverlässigkeit
des Speichersystems verbessert. Ferner kann der gestapelte DRAM 14,
der den COC-DRAM 6, den I/F-LSI 12, die Si-Einheit 10 und
die PCB 11 enthält, als
eine einzelne Packung betrachtet werden, die einfach gehandhabt
werden kann. Weiterhin kann die charakteristische Impedanz und der
Gleichstromwiderstand der Verdrahtungsleitung 15, die in
der Si-Einheit 10 vorgesehen ist, auf geeignete Werte gesetzt
werden, da die GND-Referenzebene 16, die eine Potentialreferenz
zu den Signalleitungen schafft, in der PCB 11 angeordnet
ist. Auf diese Art und Weise ermöglicht
die PCB 11 eine verbesserte elektrische Charakteristik,
Zuverlässigkeit
und eine einfache Handhabung.
-
Die
Länge der
Verdrahtungsleitung 15 in dem Einschub 7 kann
ungefähr
10 bis 15 mm betragen, somit ist es wichtig, dass die Verdrahtung
in dem Einschub 7 eine bevorzugte Übertragungscharakteristik in
der vorstehend beschriebenen Art und Weise haben kann.
-
Als
Nächstes
wird der Betrieb des in den 2A und 2B gezeigten
Speichersystems beschrieben.
-
Als
Erstes wird ein Fall, bei dem Daten im Chipsatz 4 in den
COC-DRAM 6a eingeschrieben werden, beschrieben. Der Chipsatz 4 gibt
ein Protokollsignal, das Information, wie beispielsweise ein DQ-Signal
und ein CA-Signal enthält,
an den I/F-LSI 12a aus. Der I/F-LSI 12a dekodiert
das Signal vom Chipsatz gemäß dem Protokoll
und gibt ein CA-Signal, ein DQ-Signal, ein CLK-Signal usw. an den COC-DRAM 6a aus.
Dann schreibt der COC-DRAM 6a die Daten in eine vorbestimmte
Adresse gemäß den vom
I/F-LSI 12a ausgegebenen Signalen ein.
-
Wenn
die Daten in den COC-DRAM 6b eingeschrieben sind, überträgt der I/F-LSI 12a ein
Protokollsignal an den I/F-LSI 12b und der I/F-LSI 12b dekodiert
das Signal gemäß dem Protokoll
und gibt ein CA-Signal, ein DQ-Signal, ein CLK-Signal usw. an den
COC-DRAM 6b aus. Als ein Ergebnis schreibt wie der COC-DRAM 6a der
COC-DRAM 6b die
Daten in eine vorbestimmte Adresse gemäß den Signalen, die vom I/F-LSI 12b ausgegeben
worden sind, ein.
-
Als
Nächstes
wird ein Fall, bei dem aus dem COC-DRAM 6a Daten ausgelesen
werden, beschrieben.
-
Der
Chipsatz 4 leitet ein Protokollsignal,das Information,
wie beispielsweise ein CA-Signal,
enthält,
zum I/F-LSI 12a. Der I/F-LSI 12a dekodiert das Signal
vom Chipsatz 4 gemäß dem Protokoll
und gibt ein CA-Signal, CLK-Signal usw. an den COC-DRAM 6a aus.
Der COC-DRAM 6a antwortet auf das CA-Signal vom I/F-LSI 12a und
liest die Daten aus einer vorbestimmten Adresse aus. Der I/F-LSI 12a erfasst die
ausgelesenen Daten und gibt die Daten als ein Protokollsignal an
den Chipsatz 4 aus.
-
Wenn
die Daten aus dem COC-DRAM 6b ausgelesen worden sind, leitet
der Chipsatz 4 ein Protokollsignal, das Information, wie
beispielsweise ein CA-Signal, enthält, über den I/F-LSI 12a an
den I/F-LSI 12b. Der I/F-LSI 12b dekodiert das
Signal vom Chipsatz 4 in Übereinstimmung mit dem Protokoll
und gibt ein CA-Signal, ein CLK-Signal usw. an den COC-DRAM 6b aus.
Der COC-DRAM 6b antwortet auf das CA-Signal usw. vom I/F-LSI 12b und liest
die Daten aus einer vorbestimmten Adresse aus. Der UF-LSI 12b erfasst
die gelesenen Daten und gibt die Daten als ein Protokollsignal über den
I/F-LSI 12a an den Chipsatz 4 aus.
-
Als
Nächstes
wird das Prinzip des Einschubs 7, der in dem in den 2A und 2B gezeigten Speichersystem
verwendet wird, anhand der 3 beschrieben.
-
3 ist
eine Ansicht im Schnitt der linken Hälfte des gestapelten DRAM 14,
der in den 2A und 2B gezeigt
ist.
-
Wie
vorstehend beschrieben, hat die Si-Einheit 10 des Einschubs 7 das
Si-Substrat 8 und die Isolierschichteinheit 9.
Die Isolierschichteinheit 9 hat eine Anzahl von Isolierschichten,
die jeweils eine Dicke von ungefähr
1 μm haben
und Verdrahtungsschichten zwischen den Isolierschichten. Die Verdrahtungsleitung 15 ist
durch Strukturieren der Verdrahtungsschichten in der Isolierschichteinheit 9 gebildet.
Die Verdrahtungsleitung 15 ist auch über ein Blind-Kontaktloch mit
einem Verbindungsanschluss, der an der Unterseite der Si-Einheit 10 angeordnet ist,
elektrisch verbunden. Die Verdrahtungsleitung 15 hat beispielsweise
eine Breite von 100 μm
und eine Dicke von 0,5 μm.
Ferner hat die Si-Einheit 10 eine Durchgangselektrode 22,
die durch das Si-Substrat 8 und die Isolierschichteinheit 9 angeordnet
ist und die mit der Verdrahtungsleitung 15 verbunden ist.
Die Isolierschichteinheit 9 und die Verdrahtungsleitung 15 der
Si-Einheit 10 haben eine Größe, die durch einen gewöhnlichen
LSI-Herstellungsvorgang realisiert werden kann und sind daher für die industrielle
Produktion geeignet.
-
Die
Referenzebene 16 (GND-Schichtebene) in der PCB 11 ist
in einem Abstand von ungefähr
100 μm zur
oberen Oberfläche
der PCB 11 angeordnet. Die GND-Referenzebene 16 bildet
zusammen mit der Verdrahtungsleitung 15 der Si-Einheit 10 eine Übertragungsleitungsstruktur.
Weil der Abstand zwischen der GND-Referenzebene 16 und
der Verdrahtungsleitung 15 größer als 100 μm ist, beträgt die charakteristische
Impedanz dieser Übertragungsleitungsstruktur
ungefähr
50 Ω. Der
Gleichstromwiderstand Rdc der Verdrahtungsleitung 15 ist
unter der Annahme, dass die Länge
desselben 10 mm ist, gleich Rdc = (1/58e6) × (10e-3)/((0,5e-6) × (10e-6)) = 3,4 Ω. Der Widerstand Rdc kann durch
Einstellen der Dicke und der Breite der Verdrahtungsleitung 15 gesenkt
werden.
-
Eine
Anzahl von Lötkugeln
ist an der Unterseite der PCB 11 mit einem Rastermaß von ungefähr 800 μm angeordnet.
Die Lötkugeln
sind, wie vorstehend beschrieben, an die Hauptplatine 5 angeschlossen
und an dieser befestigt.
-
Ein
Signal, das in eine Lötkugel 20 für ein Signal
eingetreten ist, geht durch ein Kontaktloch 21 in der PCB 11 und
tritt in die Si-Einheit 10 ein. Dann wird das Signal auf
eine vorbestimmte Position unter der I/F-LSI 12 über die
Verdrahtungsleitung 15, die in der Isolierschichteinheit 9 verläuft, übertragen
und wird dann über
die Durchgangselektrode 22, die durch die Si-Einheit 10 und
die I/F-LSI 12 angeordnet ist, an der I/F-LSI 12 eingegeben.
Das Signal, welches in die I/F-LSI 12 eingetreten ist,
geht durch eine Logikschaltung 23 in der I/F-LSI 12 und
erreicht dann jeden DRAM-Chip über
die Durchgangselektrode 17 des COC-DRAM 6. Ein
Signal von jedem DRAM-Chip durchläuft die entgegengesetzte Route und
erreicht die Hauptplatine 5 über die Lötkugel 20.
-
Einer
Lötkugel 24 wird
ein GND-Potential zugeführt,
tritt über
ein Kontaktloch 25 in der PCB 11 in die Si-Einheit 10 und
wird jedem DRAM-Chip über eine
Durchgangselektrode 26 zugeführt, die durch die Si-Einheit 10,
die I/F-LSI 12 und den COC-DRAM 6 hindurch angeordnet
ist. Das GND-Potential wird auch der Referenzebene (GND-Schichtebene) 16 in der
PCB 11 zugeführt.
-
Als
Nächstes
wird anhand der 4 die Notwendigkeit beschrieben,
die PCB 11 in dem Einschub 7 vorzusehen.
-
4 ist
eine Ansicht im Schnitt der linken Hälfte eines gestapelten DRAM,
der einen Einschub enthält,
welcher nur eine Si-Einheit 30 hat.
-
Die
Si-Einheit 30 hat das Si-Substrat 8 und eine Isolierschichteinheit 31.
Die Isolierschichteinheit 31 hat eine Anzahl von Isolierschichten,
die jeweils eine Dichte von 1 μm haben,
und eine Verdrahtungsleitung 34 und eine GND-Schichtebene 38 sind
zwischen den Isolierschichten angeordnet. Sowohl die Verdrahtungsleitung 34 als
auch die GND-Referenzebene 38 sind
zwischen verschiedenen Isolierschichten angeordnet.
-
Ferner
hat die Si-Einheit 30 eine Durchgangselektrode 33,
die durch das Si-Substrat 8 und die Isolierschichteinheit 31 angeordnet
ist und die mit der Verdrahtungsleitung 34 verbunden ist,
eine Durchgangselektrode 37, die durch das Si-Substrat 8,
die Isolierschichteinheit 31 und den COC-DRAM 6 angeordnet
ist und die mit der GND-Referenzebene 38 verbunden ist,
und eine Anzahl von Flip-Chip-Elektroden an der Unterseite der Si-Einheit 30.
-
Ein
Signal, welches über
eine Flip-Chip-Elektrode 32 für ein Signal in die Si-Einheit 30 eingetreten
ist, geht durch die Durchgangselektrode 33 in die Si-Einheit 30 und
die Verdrahtungsleitung 34, welche in der Isolierschichteinheit 31 verläuft, und
wird an einer Durchgangselektrode 35 in den I/F-LSI 12 eingegeben.
Das am I/F-LSI 12 eingetretene Signal geht durch eine Logikschaltung 23 in dem
I/F-LSI 12 und erreicht die Durchgangselektrode 17 des
COC-DRAM 6 und wird an jedem DRAM-Chip eingegeben. Ein
Signal von jedem DRAM-Chip zum Chipsatz 4 geht den entgegengesetzten
Weg und erreicht die Flip-Chip-Elektrode 32.
-
Ein
GND-Potential wird einer Flip-Chip-Elektrode 36 zugeführt, tritt
in die Si-Einheit 30 ein, wird der Durchgangselektrode 37,
die durch die Si-Einheit 30, den I/F-LSI 12 und
den COC-DRAM 6 angeordnet ist, zugeführt und wird dann jedem DRAM-Chip und
der GND-Referenzebene 38 zugeführt.
-
In
dem in der 4 gezeigten Einschub bildet
die Verdrahtungsleitung 34 eine Übertragungsleitungsstruktur
in Verbindung mit der GND-Referenzebene 38. Um in dieser
Struktur eine charakteristische Impedanz von ungefähr 50 Ω zu erzielen,
muss die Größe der Verdrahtungsleitung 34 ungefähr 1 μm breit und
0,5 μm dick
sein. In diesem Fall ist der Gleichstromwiderstand Rdc der Verdrahtungsleitung 34 unter
der Annahme, dass seine Länge
10 mm ist, gleich Rdc = (1/58e6) × ( 10e-3)/((0,5e-6) × (1e-6)) = 340 Ω.
-
Dieser
Widerstand ist für
die Übertragungsleitung
zu groß.
Das heißt,
es ist schwierig, einen Einschub herzustellen, der eine Übertragungsleitungsstruktur
hat, die sowohl den bevorzugten Gleichstromwiderstand als auch die
charakteristische Impedanz in einer geeigneten Größe für die industrielle Produktion
allein unter Verwendung der Si-Einheit erfüllt.
-
Wenn
die bei der in der 4 gezeigten Si-Einheit 30 die
Isolierschichteinheit an der COC-DRAM-Seite und wenn das Si-Substrat
an der Hauptplatinenseite platziert ist, kann durch Vorsehen einer
PCB, die eine Referenzplatte enthält, unter der Si-Einheit 30 eine Übertragungsleitungsstruktur
geschaffen werden, die wie bei dem in der 3 gezeigten
Einschub 7 eine bevorzugte Charakteristik hat. Da jedoch
das Si-Substrat 8, das eine große relative Dielektrizitätskonstante εr(= 12) hat,
zwischen der Verdrahtungsleitung und der Referenzebene angeordnet
ist, ist in diesem Fall die charakteristische Impedanz klein, wenn
die Größe gleich
der in 3 ist.
-
Als
Nächstes
wird der Einschub 7 anhand der 5 im Einzelnen
beschrieben.
-
5 zeigt
eine spezifische Konfiguration des Einschubs 7 und zeigt
den Querschnitt der linken Hälfte
des gestapelten DRAM 14 wie in 3. Die Punkte,
welche sich von der 3 unterscheiden, sind, dass
die Isolierschichteinheit 9 der Si-Einheit 10 fünf Isolierschichten
enthält,
dass eine VDD-Leitung, eine GND-Leitung und erste und zweite Signalleitungen
zwischen den Isolierschichten angeordnet sind und dass an diese
angeschlossene Durchgangselektroden oder Kontaktlöcher vorgesehen
sind.
-
In
dem in der 5 gezeigten Einschub 7 geht
ein Signal, das an einer Lötkugel 40 eingegeben worden
ist, durch ein Kontaktloch 41 in der PCB 11 und
tritt in die Si-Einheit 10 ein. Das in die Si-Einheit 10 eingetretene
Signal wird über
eine Verdrahtungsleitung 42, die in der Isolierschichteinheit 9 verläuft, auf
eine vorbestimmte Position unter der I/F-LSI 12 übertragen
und erreicht dann eine Durchgangselektrode 43, die durch
die Si-Einheit 10 und
die I/F-LSI 12 angeordnet ist. Dann tritt das Signal über die
Durchgangselektrode 43 in den I/F-LSI 12 ein,
geht durch die Logikschaltung 23 in dem I/F- LSI 12 und
erreicht dann jeden DRAM-Chip über
die Duchgangselektrode 17 in dem COC-DRAM 6. Ein
Signal von jedem DRAM-Chip befolgt die entgegengesetzte Route und erreicht
die Lötkugel 40.
-
Ähnlich erreicht
ein Signal, das an einer Lötkugel 44 eingetreten
ist, den COC-DRAM 6 auf dem gleichen Weg. Dieses Signal
geht jedoch durch eine Verdrahtungsleitung 45, die in einer
anderen Verdrahtungsschicht als die Verdrahtungsleitung 42 angeordnet
ist, die für
das Übertragen
des Signals, welches an der Lötkugel 40 eingetreten
ist, verwendet wird. Durch Vorsehen der Verdrahtungsschichten 42 und 45 in
unterschiedlichen Verdrahtungsschichten kann die Anzahl der Verdrahtungsleitungen
in jeder Verdrahtungsschicht verringert werden und das Layout kann
vereinfacht werden.
-
Obwohl
nicht dargestellt, verläuft
ein Signal, das an einer Lötkugel
unter der I/F-LSI 12 eingetreten ist, den gleichen Weg.
Die in der Isolierschichteinheit 9 vorgesehene Verdrahtung
kann jedoch in Abhängigkeit
von der Position der Durchgangselektrode, die durch die Si-Einheit 10 und
den I/F-LSI 12 angeordnet ist, unnötig sein.
-
Ein
einer Lötkugel 46 zugeführtes GND-Potential
tritt über
ein Kontaktloch 47 in der PCB 11 in die Si-Einheit 10 ein
und wird jedem DRAM-Chip über
eine Durchgangselektrode 48 zugeführt, die durch die Si-Einheit 10,
den I/F-LSI 12 und den COC-DRAM 6 angeordnet ist. Das
GND-Potential wird auch der GND-Referenzebene 16 in der
PCB 11 und zu einer GND-Referenzleitung 49 in
der Si-Einheit 10 zugeführt.
-
Ein
GND-Potential, das einer Lötkugel 50 zugeführt wird,
die unter einer Fläche
außerhalb
der Fläche
des I/F-LSI 12 angeordnet ist, wird der GND-Referenzebene 16 über ein
Kontaktloch 51 in der PCB 11 zugeführt und
wird auch der GND-Referenzleitung 49 über eine Durchgangselektrode 52 in der
Si-Einheit 10 zugeführt.
Hierbei kann anstatt der Durchgangselektrode 12 ein Blind-Kontaktloch
verwendet werden. Wenn jedoch die Durchgangselektrode 52 verwendet
wird, kann zwischen der Durchgangselektrode 52 und einer
Durchgangselektrode 53 ein Entkopplungskondensator geschaltet
sein, was später
beschrieben wird. Der Entkopplungskondensator kann an der Oberseite
der Si-Einheit 10 angeordnet
sein.
-
Ein
VDD-Potential, welches einer Lötkugel 54 zugeführt wird,
tritt über
ein Kontaktloch 55 in der PCB 11 in die Si-Einheit 10 ein
und wird jedem DRAM-Chip über
die Duchgangselektrode 56 zugeführ, die durch die Si-Einheit 10,
den I/F-LSI 12 und den COC-DRAM 6 angeordnet ist.
Das VDD-Potential wird auch einer VDD-Ebene 57 in der PCB 11 und einer
VDD-Leitung 58 in der Si-Einheit 10 zugeführt.
-
Ein
VDD-Potential, das einer Lötkugel 59 zugeführt wird,
die unter einer Fläche
außerhalb
der Fläche
des I/F-LSI 12 angeordnet ist, wird der VDD-Ebene 57 über ein
Kontaktloch 60 in der PCB 11 zugeführt und
auch der VDD-Leitung 58 über die Durchgangselektrode 53 in
der Si-Einheit 10 zugeführt.
Hierbei kann ein Blind-Kontaktloch anstatt der Durchgangselektrode 53 verwendet
werden. Bei der Verwendung der Durchgangselektrode 53 kann
jedoch zwischen die Durchgangselektrode 53 und die Durchgangselektrode 53 für das GND-Potential,
wie vorstehend beschrieben, eine Entkopplungskondensator geschaltet
sein.
-
Die
GND-Referenzebene 16 in der PCB 11 ist in einem
Abstand von ungefähr
100 μm zur
oberen Oberfläche
der PCB 11 angeordnet. Jede der Verdrahtungsleitungen 42 und 45,
die in der Isolierschichteinheit 9 verläuft, hat eine Breite von ungefähr 100 μm und eine
Dicke von ungefähr
0,5 μm.
Jede Isolierschicht in der Isolierschichteinheit 9 hat
eine Dicke von ungefähr
1 μm. Diese
Verdrahtungsleitungen und diese Isolierschichten haben eine Größe, die bei
einem gewöhnlichen
LSI-Herstellungsprozess realisiert werden kann und sind daher für die industrielle
Produktion geeignet.
-
Die
Verdrahtungsleitungen 42 und 45 und ihre GND-Referenzebene
bilden eine Übertragungsleitungsstruktur.
Die charakteristische Impedanz dieser Struktur beträgt ungefähr 50 Ω. Andererseits
ist der Gleichstromwiderstand Rdc jeder der Verdrahtungsleitungen 42 und 45 unter
der Annahme, dass seine Länge
10 mm ist, gleich Rdc = (1/58e6) × (10e-3)/((0,5e-6) × (100e-6)) = 3,4 Ω. Der Gleichstromwiderstand
Rdc kann durch Einstellen der Dicke und der Breite jeder Verdrahtungsleitung
auf einen kleineren Wert gesetzt werden.
-
In
der 5 ist die GND-Referenzebene 16 bezogen
auf die VDD-Ebene 57 an der Seite der Si-Einheit 10 positioniert.
Alternativ kann die VDD-Ebene 57 an der Seite der Si-Einheit
positioniert sein, die oberhalb der GND-Ebene 16 liegt.
In diesem Fall dient die VDD-Ebene 57 als eine Referenzebene,
um den Verdrahtungsleitungen 42 und 45 eine Potentialreferenz
zu geben. Das heißt,
die Verdrahtungsleitungen 42 und 45 bilden in
Verbindung mit der VDD-Referenzebene 57 eine Übertragungsleitungsstruktur.
-
Auch
bei dem in der 5 gezeigten Beispiel sind die
VDD-Leitung 58 und die GND-Leitung 49 in der Si-Einheit 10 vorgesehen.
Diese Leitungen sind für
das Verstärken
der Energieversorgung vorgesehen und nicht immer notwendig. Ferner
müssen die
VDD-Leitung 58 und
die GND-Leitung 49 so angeordnet sein, dass sie nicht als
die Referenz der Verdrahtungsleitungen 42 und 45 dienen,
die in der Isolierschichteinheit 9 verlaufen. Anders ausgedrückt, dürfen die
VDD-Leitung 58 und die GND-Leitung 49, von oben
betrachtet, die Verdrahtungsleitungen 42 und 45 nicht überlappen.
-
Gemäß der vorliegenden
Ausführungsform kann
der gesamte Teil zwischen dem Chipsatz 4 und dem I/F-LSI 12,
der durch Punkt-zu-Punkt-Verbindung verbunden ist, wie vorstehend
beschrieben, eine Übertragungsleitungsstruktur
sein. Bei dieser Konfiguration kann durch Übereinstimmung des Anschlusswiderstandes
und des Sourcewiderstandes an die charakteristische Impedanz der Übertragungsleitung
die Signalintegrität
verbessert werden und es kann die Übertragungsgeschwindigkeit
erhöht
werden.
-
Ebenfalls
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
ist der I/F-LSI 12 mit dem COC-DRAM 6 über eine Durchgangselektrode
in kurzem Abstand verbunden. Wenn im Einzelnen acht DRAM-Chips, die
jeweils eine Dicke von 50 μm
haben, gestapelt sind, beträgt
der Abstand 0,4 mm. Bei dieser Konfiguration tritt in dem COC-DRAM 6 kaum
ein Schräglauf jedes
Signals auf, so dass ein Hochgeschwindigkeitsbetrieb realisiert
werden kann. Da die Signalausbreitungszeit zwischen dem I/F-LSI 12 und
dem COC- DRAM 6 kürzer als
die Anstiegszeit/Abfallzeit eines Signals ist, kann der COC-DRAM 6 auch
als eine konstant konzentrierte Schaltung verwendet werden. Daher
muss nicht in jedem DRAM-Chip des COC-DRAM 6 ein Abschlusswiderstand
vorgesehen werden und somit tritt kein Energieverbrauch durch einen
Abschlusswiderstand auf, so dass ein Betrieb mit geringem Energieverbrauch
realisiert werden kann.
-
Wenn
die Speicherkapazität
des DRAM erhöht
werden sollte, können
ebenfalls gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
auch DRAM-Chips dreidimensional anstatt zweidimensional ausgerichtet gestapelt
werden. Auf diese Art und Weise kann die Speicherkapazität erhöht werden,
ohne dass die belegte Fläche
vergrößert wird.
In diesem Fall beträgt die
Vergrößerung der
Höhe ungefähr 50 μm pro Chip.
-
Bei
der vorstehend beschriebenen Ausführungsform ist in der PCB 11 die
Referenzebene vorgesehen. Es ist im Prinzip auch möglich, die
Referenzebene in der Hauptplatine vorzusehen. In diesem Fall ist
die PCB 11 nicht notwendig, so dass die Si-Einheit 10 direkt
mit der Hauptplatine 5 durch Flip-Chip-Verbindung verbunden
ist.
-
Als
Nächstes
wird die positionelle Beziehung der Durchgangselektroden, die durch
die Si-Einheit 10 des Einschubs 7, den I/F-LSI 12 und
den COC-DRAM 6 angeordnet sind, anhand der 6 und 7 beschrieben.
-
Wie
in der 6 gezeigt, ist der größte Teil einer Elementausbildungsfläche eines
DRAM-Chips 70 von den Speicherzellenarrayflächen 71 besetzt. Da
viele Transistoren in den Speicherzellenarrayflächen 71 dicht angeordnet
sind, kann in diesen Flächen
keine Durchgangselektrode angeordnet sein. Eine Fläche, in
welcher eine Durchgangselektrode vorgesehen werden kann, ist auch
eine periphere Schaltungsfläche 72 (Mittellinienfläche) zwischen den
Speicherzellenarrayflächen 71 oder
eine periphere Chipfläche 73 um
die Speicherzellenanayflächen 71 begrenzt.
Unter diesen Begrenzungen sind die Durchgangselektroden, die durch
die Si-Einheit 10 des Einschubs 7, den L/F-LSI 12 und
den COC-DRAM 6 angeordnet sind, in der in der Fig. gezeigten
Art und Weise positioniert.
-
7 ist
eine Draufsicht, die die Positionen der Durchgangselektroden zeigt,
die durch die Si-Einheit 10 des Einschubs 7, den
I/F-LSI 12 und den COC-DRAM 6 angeordnet sind.
Die in dieser Figur gezeigte Anzahl der Durchgangselektroden ist kleiner
als in dem tatsächlichen
Einschub 7. Die Teile, die die gleichen, wie in der 5 gezeigt,
sind, sind mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
-
In
der 7 entspricht das am weitesten außen liegende
große
Quadrat dem Einschub 7 (Si-Einheit 10 und PCB 11)
und das innen liegende kleine Quadrat entspricht dem COC-DRAM 6 und
dem I/F-LSI 12.
-
In
jedem der in einem Matrixmuster angeordneten Doppelkreise repräsentiert
der Außenkreis (größere Kreis)
eine Lötkugel,
die an der Unterseite des Einschubs 7 angeordnet ist. Unter
diesen größeren Kreisen
repräsentiere
ein weißer
Kreis eine Lötkugel
für ein
Signal, ein schwarzer Kreis repräsentiert eine
Lötkugel
für GND
und ein gestrichelter Kreis repräsentiert
eine Lötkugel
für VDD
oder Vref.
-
Der
innere Kreis jedes Doppelkreises und die anderen einzelnen Kreise
(kleinen Kreise) repräsentieren
Kontaktlöcher,
die in der PCB 11 angeordnet sind und Durchgangselektroden,
die individuell oder gemeinsam durch die Si-Einheit 10,
den I/F-LSI 12 und den COC-DRAM 6 angeordnet sind.
Unter diesen kleinen Kreisen repräsentieren die schwarzen Kreise
Durchgangselektroden im COC-DRAM 6. Andererseits repräsentieren
die Innenkreise der Doppelkreise grundsätzlich die Kontaktlöcher in
der PCB 11, die unmittelbar oberhalb der Kugeln angeordnet sind.
-
Wie
vorstehend anhand der 6 beschrieben, ist die Fläche zum
Anordnen der Durchgangselektroden in dem COC-DRAM 6 auf
die periphere Schaltungsfläche
und die Chip-Umfangsfläche
des DRAM-Chips begrenzt. Eine Durchgangselektrode, die durch die
Si-Einheit 10 des Einschubs 7 und den I/F-LSI 12 angeordnet
ist, ist so platziert, dass die Durchgangselektrode leicht an die
Durchgangselektrode in dem COC-DRAM 6 und das Kontaktloch
in der PCB 11, die einander entsprechen, angeschlossen
werden kann.
-
Ein
Kontaktloch in der PCB 11 ist an einer Lötkugel für ein Signal
angeordnet, die außerhalb des
kleinen Quadrates angeordnet ist, ist mit einer Durchgangselektrode
verbunden, die durch die Si-Einheit 10 und den I/F-LSI 12 über eine
Verdrahtungsleitung verbunden ist, welche in der Isolierschichteinheit 9 der
Si-Einheit 10 des Einschubs 7 verläuft. Eine
Durchgangselektrode, die durch den I/F-LSI 12 angeordnet
ist, ist über
die interne Schaltung 23 mit einer Durchgangselektrode
verbunden, die durch den COC-DRAM 6 angeordnet
ist. Beispielsweise ist das Kontaktloch 41 in der PCB 11,
das auf der Lötkugel 40 angeordnet
ist, über
die Verdrahtungsleitung 42 an die Durchgangselektrode 43 angeschlossen,
die durch die Si-Einheit 10 und den I/F-LSI 12 angeordnet
ist. Ferner ist die Duchgangselektrode 43 über die
interne Schaltung des I/F-LSI 12 an die Durchgangselektrode 17 in
dem COC-DRAM 6 angeschlossen. Auf diese Art und Weise können durch
Vorsehen der Durchgangselektroden des COC-DRAM 6 in der
peripheren Schaltungsfläche
und der Chip-Außenfläche außerhalb
der Speicherzellenarrayflächen
DRAM-Chips mit effizienter Auslegung geschaffen werden.
-
Wenn
eine Durchgangselektrode 76, die durch die Si-Einheit 10 und
den I/F-LSI 12 angeordnet ist, unmittelbar oberhalb eines
Kontaktloches in der PCB 11 existiert, das auf einer Lötkugel 75 für ein Signal
innerhalb des kleinen Quadrates angeordnet ist, ist das Kontaktloch
mit der Durchgangselektrode 76 durch Nebenschließen der
Verdrahtungsleitung, die in der Isolierschichteinheit 9 verläuft, direkt
mit der Durchgangselektrode 76 verbunden. Andererseits
ist ein Kontaktloch in der PCB 11, oberhalb welchem keine
Durchgangselektrode in der Si-Einheit 10 existiert, mit
einer Durchgangselektrode, die durch die Si-Einheit 10 und
den I/F-LSI 12 angeordnet ist, über die Verdrahtungsleitung
verbunden, die in der Isolierschichteinheit 9 verläuft, wie
beispielsweise das Kontaktloch, das auf einer Lötkugel außerhalb des kleinen Quadrates
platziert ist.
-
Das
Kontaktloch 47 in der PCB 11, das auf der Lötkugel 46 für ein GND-Potential
angeordnet ist, die innerhalb des kleinen Quadrates positioniert
ist, ist mit der unmittelbar darüber
liegenden Durchgangselektrode 48, die durch die Si-Einheit 10,
den I/F-LSI 12 und den COC-DRAM 6 angeordnet ist,
durch Nebenschließen
der Verdrahtungsleitung in der Isolierschichteinheit 9 verbunden.
-
Ähnlich ist
das Kontaktloch 55 in der PCB 11, das auf der
Lötkugel 54 für ein VDD-Potential angeordnet
ist, mit der unmittelbar darüber
liegenden Durchgangselektrode 56, die durch die Si-Einheit 10, die
I/F-LSI 12 und den COC-DRAM 6 angeordnet ist, durch
Nebenschließen
der Verdrahtungsleitung in der Isolierschichteinheit 9 verbunden.
Das Gleiche gilt für
das Kontaktloch, das auf einer Lötkugel 77 für ein Vref-Potential
angeordnet ist.
-
Das
Kontaktloch 51 in der PCB 11, das auf der Lötkugel 50 ein
GND-Potential außerhalb
des kleinen Quadrates angeordnet ist, ist mit der Durchgangselektrode 52 durch
die Si-Einheit 10, die unmittelbar oberhalb des Kontaktloches 51 liegt,
direkt verbunden.
-
Ähnlich ist
das Kontaktloch in der PCB 11, das auf der Lötkugel 59 für ein VDD-Potential
angeordnet ist, direkt mit der Durchgangselektrode 53 durch
die Si-Einheit 10, die unmittelbar oberhalb des Kontaktloches 60 angeordnet
ist, verbunden.
-
Wie
vorstehend, beschrieben, kann durch Platzieren der Kontaktlöcher in
der PCB 11 und der Durchgangselektroden, die durch die
Si-Einheit 10, den I/F-LSI 12 und den COC-DRAM 6 unmittelbar oberhalb
der Lötkugeln
für GND
und VDD in der Fläche
unter dem I/F-LSI 12 (innerhalb des kleinen Quadrates)
angeordnet sind, GND- und VDD-Potentiale jedem DRAM-Chip mit kürzestem
Abstand zugeführt werden.
Ferner sind die Kontaktlöcher
in der PCB 11 und die Durchgangselektroden, die durch die
Si-Einheit 10 angeordnet
sind, unmittelbar oberhalb der Lötkugeln
für GND
und VDD außerhalb
der Fläche unter
dem I/F-LSI 12 (außerhalb
des kleinen Quadrates) angeordnet, so dass GND- und VDD-Potentiale dem
COC-DRAM 6 über
die GND-Ebene und die VDD-Ebene in der PCB 11 und die GND-Leitung
und die VDD-Leitung in der Si-Einheit 10 zugeführt werden.
Demgemäß kann jedem
DRAM-Chip elektrische Energie stabil zugeführt werden.
-
Ferner
kann durch Anordnen der VDD-Potential-Durchgangselektrode 53 und
der GND-Potential-Durchgangselektrode 52, die durch die
Si-Einheit 10 angeordnet sind, an der Außenseite
der Fläche unter
dem I/F-LSI 12 ein Entkopplungskondensator 78 zwischen
diese geschaltet werden. Durch die Verwendung des Entkopplungskondensators
kann dem COC-DRAM 6 elektrische Energie stabiler zugeführt werden.
Der Entkopplungskondensator kann an einer anderen Position vorgesehen
sein.
-
8 ist
eine schematische Ansicht, die die Konfiguration eines Speichersystems
gemäß einer zweiten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt. In der 8 sind gleiche
Teile wie die in den 2A und 2B gezeigten
mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
-
Die
Grundkonfiguration des Speichersystems gemäß der zweiten Ausführungsform
ist die gleiche wie bei der ersten Ausführungsform. Die Differenz zwischen
diesen Ausführungsformen
liegt darin, dass anstatt von Lötkugeln
zum Anschließen
der PCB 11 und der Hauptplatine 5 kompakte Hochfrequenzkoaxialverbinder 80 verwendet
werden. Durch die Verwendung der Verbinder kann die Hochgeschwindigkeitsleistung
weiter verbessert werden.
-
Als
Nächstes
wird ein Verfahren zum Plattieren des I/F-LSI 12, welches
dem Speichersystem gemäß der ersten
und zweiten Ausführungsformen
gemeinsam ist, anhand der 9A und 9B beschrieben.
-
Wie
aus den 9A und 9B zu
ersehen ist, variiert die Anzahl der Durchgangselektroden, die in
dem I/F-LSI 12 vorgesehen werden müssen, in Abhängigkeit
davon, ob der I/F-LSI 12 mit der Oberseite nach oben oder
nach unten angeordnet sind, wenn die Anzahl der Signale 85 (in
diesem Fall 1), die am I/F-LSI 12 über dessen untere Seite eingegeben/von diesem
ausgegeben werden, sich von der Anzahl der Signale 86 (in
diesem Fall 2) unterscheidet, die an der Oberseite des I/F-LSI 12 eingegeben/ausgegeben
werden. Das heißt,
wenn die Anzahl der Signale 86, die an der Oberseite eingege ben/ausgegeben werden,
größer als
die Anzahl der Signale 85, die an der Unterseite eingegeben
ausgegeben werden, sollte der I/F-LSI 12 mit dem Gesicht
nach oben platziert werden, wie dies in der 9A gezeigt
ist, um die Anzahl der Durchgangselektroden zu verringern. Hierbei
heißt
die Gesicht-nach-oben-Anordnung, dass der I/F-LSI 12 so
platziert ist, dass die Transistorausbildungsfläche des I/F-LSI 12 nach
oben gerichtet ist (die Seite des COC-DRAM 6).
-
In
den Speichersystemen gemäß der ersten und
zweiten Ausführungsformen
ist die Anzahl der Signale, die am I/F-LSI 12 an der Oberseite
eingegeben/ausgegeben werden, größer als
die Anzahl der Signale, die an der Unterseite eingegeben/ausgegeben
werden. Daher kann durch platzieren des I/F-LSI 12 mit
dem Gesicht nach oben die Anzahl der Durchgangselektroden reduziert
werden. Demgemäß kann das
Herstellungsausbeuteverhältnis
verbessert werden.
-
10A zeigt ein Beispiel der Konfiguration des I/F-LSI 12,
der in dem Speichersystem gemäß der ersten
und zweiten Ausführungsformen
verwendet wird. 10B zeigt ein Beispiel der Konfiguration eines
typischen (oder gemeinsam verwendeten) I/F-LSI.
-
Der
in der 10B gezeigte typische I/F-LSI 90 empfängt einen
CLK (oder ein Taktsignal), der von der Unterseite her eingegeben
worden ist, über
einen Puffer 92 und leitet den CLK über Durchgangselektroden 17-1 und 17-2 zu
den DRAM-Chips 91-1 und 91-2.
-
In
dem DRAM-Chip 91-1 verteilt eine CLK-Verteilschaltung 93-1 den
CLK auf dem Chip und ein Puffer 94-1 leitet den verteilten
CLK zu einer Flip-Flop-Gruppe 95-1. Ähnlich verteilt in dem DRAM-Chip 91-2 eine
CLK-Verteilschaltung 93-2 den CLK auf dem Chip und ein
Puffer 94-2 leitet den verteilten CLK zu einer Flip-Flop-Gruppe 95-2.
-
Hierbei
ist die Verzögerungszeit
des Puffers 92 ta, die Verzögerungszeit der CLK-Verteilschaltung 93-1 tb1,
die Verzögerungszeit
des Puffers 94-1 gleich tc1, die Verzöge rungszeit der CLK-Verteilschaltung 93-2 gleich
tb2 und die Verzögerungszeit des
Puffers 94-2 gleich tc2. Ferner ist die Verzögerungszeit
eines Chips in einer Durchgangselektrode 3ps. Unter dieser Bedingung
ist die Zeitdauer, die für den
CLK erforderlich ist, um die Flip-Flop-Gruppe 95-1 nach
dem Eintreten in den I/F-LSI 90 zu erreichen, repräsentiert
durch ta+tb1+tc1+3ps. Andererseits ist die Zeitspanne, die für den CLK
erforderlich ist, um die Flip-Flop-Gruppe 95-2 nach dem
Eintreten in den I/F-LSI 90 zu erreichen, durch ta+tb2+tc2+6ps repräsentiert.
Die Differenz zwischen diesen Zeitspannen wird durch Berechnen von
(tb2 – tb1)
+ (tc2 – tc1)
+ 3ps erhalten. Die Zeitdifferenz enthält die charakteristische Variation
der CLK-Verteilschaltung 93 und des Puffers 94 in
den DRAM-Chips.
-
Andererseits
empfängt
in dem in der 10A gezeigten I/F-LSI 12 ein
Puffer 92a einen CLK, der von der Unterseite eingegeben
worden ist, eine CLK-Verteilschaltung 93a verteilt den
CLK auf dem Chip und ein Puffer 94a gibt den verteilten
CLK an eine Durchgangselektrode 17-1a. Die Durchgangselektrode 17-1a leitet
den CLK vom Puffer 94a zu einem DRAM-Chip 6-1 und
einer Durchgangselektrode 17-2a und die Durchgangselektrode 17-2a leitet
den CLK zu einem DRAM-Chip 6-2. Der dem DRAM-Chip 6-1 und 6-2 zugeführte CLK
wird den Flip-Flop-Gruppen 95-1 und 95-2 zugeführt.
-
Wie
vorstehend beschrieben, hat der in der 10A gezeigte
I/F-LSI 12 die CLK-Verteilschaltung 93a und den
Puffer 94a, die für
jeden DRAM-Chip erforderlich sind, gemeinsam, so dass die Struktur
jedes DRAM-Chips vereinfacht werden kann.
-
Hierbei
ist die Verzögerungszeit
des Puffers 92a ta',
die Verzögerungszeit
der CLK-Verteilschaltung 93a tb', die Verzögerungszeit
des Puffers 94a gleich tc' und die Verzögerungszeit des einen Chips in
einer Durchgangselektrode gleich 3ps. Unter dieser Bedingung ist
die Zeitspanne, die für
den CLK erforderlich ist, um die Flip-Flop-Gruppe 95-1 nach
dem Eintreten in den I/F-LSI 12 zu erreichen, repräsentiert durch
ta'+tb'+tc'+3ps, und die Zeitspanne,
die erforderlich ist, damit der CLK die Flip-Flop-Gruppe 95-2 erreicht,
ist durch ta'+tb'+tc'+6ps repräsentiert.
Die Differenz dazwischen ist mit 3ps konstant.
-
Auf
diese Art und Weise kann durch die Verwendung des in der 10A gezeigten I/F-LSI 12 die Zeitdifferenz des
CLK-Eingangs in die Flip-Flop-Gruppen 95-1 und 95-2 in
jedem DRAM-Chip konstant sein. Das heißt, in dem in der 10A gezeigten I/F-LSI 12 kann der CLK
verteilt werden, ohne dass er durch die Charakteristikänderungen
des COC-DRAM 6 beeinflusst ist. Daher kann ein derartiger
I/F-LSI wirksam für
die Übertragung
eines CLK-Signals, bei dem das Auftreten von Änderungen nicht wünschenswert
ist, verwendet werden.
-
Als
Nächstes
wird ein Speichersystem gemäß einer
dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die 11A und 11B beschrieben.
In den 11A und 11B sind
gleiche, die die gleichen wie die in den 2A und 2B sind,
mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
-
Die
Differenz zwischen dem Speichersystem, das in den 11A und 11B gezeigt
ist, und demjenigen der 2A und 2B ist,
das jeder der gestapelten DRAMs 100 nicht den I/F-LSI 12 enthält und ein
Chipsatz 102 die gestapelten DRAMs 100 durch eine
Art von Punkt-zu-Punkt-Verbindung verbunden sind (eine bis mehrere
Verbindungen). Das heißt,
in dem Speichersystem gemäß der dritten Ausführungsform
hat jeder der gestapelten DRAMs 100 den COC-DRAM 6 und
den Einschub 7 und eine entsprechende Kugel aller gestapelten
DRAMs 100 ist mit jeder Kugel unter dem Chipsatz 102 verbunden.
Der Chipsatz 102 und der COC-DRAM 6 übertragen
empfangen Signale direkt ohne die Verwendung des I/F-LSI 12.
-
Die
charakteristische Impedanz jeder Signalleitung zum Verbinden des
Chipsatzes 102 und des gestapelten DRAM 100 ist
auf Z0 gesetzt. Ferner ist an jede Signalleitung ein Abschlusswiderstand
angeschlossen. Der Abschlusswiderstand wird zusammen mit der Funktionsweise
dieses Speichersystems später
beschrieben.
-
Signale,
welche zwischen dem Chipsatz 102 und dem gestapelten DRAM 100 übertragen/empfangen
werden, enthalten DQ- und DQS-Signale, die bidirektionale Signale sind,
und CA- und CLK-Signale, die unidirektionale Signale sind. Diese
Signale werden zwischen dem Chipsatz 102 und dem DRAM 100 direkt übertragen/empfangen
und sind keine so genannten Protokollsignale. Die Datenrate der
Signale beträgt
1,6 Gbps, wenn die Datenrate des DRAM 1,6 Gbps ist. Der gestapelte
DRAM sollte vorzugsweise eine x64-Bitstruktur haben, wenn 1 Kanal
gleich 8 Bytes ist. 11A und 11B zeigen
den Fall einer Ein-Kanal-Struktur.
-
Als
Nächstes
wird die Funktionsweise des Speichersystems dieser Ausführungsform
und ein Verfahren zum Schaffen eines Abschlusswiderstandes (Abschlussverfahren)
beschrieben.
-
Zunächst wird
ein Fall beschrieben, bei dem Daten in dem Chipsatz 102 in
den COC-DRAM 6a eingeschrieben
werden.
-
Es
wird angenommen, dass ein DQ-Signal von 64 Bits und ein CA-Signal
von ungefähr
25 Bits vom Chipsatz 102 ausgegeben werden. Zu diesem Zeitpunkt
wird das gleiche Signal an den COC-DRAMs 6a und 6b eingegeben,
da eine der Kugeln des Chipsatzes 102 mit zwei COC-DRAMs 6a und 6b verbunden
ist. Dann gibt der Chipsatz 102 von anderen unabhängigen Kugeln
ein Steuersignal an den COC-DRAM 6a und 6b. Als
Ergebnis erfasst der COC-DRAM 6a das DQ-Signal usw. vom
Chipsatz 102, aber der COC-DRAM 6b erfasst nicht
die Signale.
-
Jede
Signalleitung ist durch Vorsehen von Fernabschlüssen an beiden gestapelten
DRAMs 100a und 100b abgeschlossen. Der Fenabschluss
ist an dem COC-DRAM 6 vorgesehen. Der Fernabschluss kann
in jedem DRAM-Chip oder im oberen DRAM-Chip vorgesehen sein. Durch Anordnen
des Abschlusses in dem gestapelten DRAM kann der Ein-/Ausschaltvorgang
eines Abschlusswiderstandes leicht gesteuert werden.
-
Alternativ
kann der Fernabschluss in der Si-Einheit 10 des Einschubes 7 vorgesehen
sein. In diesem Fall müssen
mehrere MOS-Transistoren in der Si-Einheit 10 vorgesehen
sein. Nur der COC-DRAM 6 ist vom Fernanschluss fortschreitend in
der Signalleitung geschaltet und die Länge der Verdrahtung beträgt ungefähr 0,4 mm.
Daher wird die Signalintegrität
nicht wesentlich verschlechtert. In dem DRAM muss auch ein Abschlusswiderstand
nicht vorgesehen sein, so dass die Last für den DRAM klein ist und die
Wärme leicht
emittiert werden kann.
-
Alternativ
kann der Fernabschluss in der PCB 11 des Einschubes 7 vorgesehen
sein. In diesem Fall sind nur die Si-Einheit 10 des Einschubes 7 und
der COC-DRAM 6 vom Fernanschluss fortschreitend in der
Signalleitung geschaltet und die Verdrahtungslänge beträgt ungefähr 0,5 mm. Daher wird die Signalintegrität nicht
wesentlich verschlechtert. Auch in dem DRAM muss ein Abschlusswiderstand
nicht vorgesehen sein, so dass die Last für den DRAM klein ist und die
Wärme leicht
emittiert werden kann. In diesem Fall ist es schwierig, dass der
Abschlusswiderstand abgeschaltet werden kann. Es treten jedoch keine
Probleme auf, wenn als Ausgangstreiber des COC-DRAM 6 bei
einem Lesevorgang ein Treiber mit offenem Drain verwendet wird.
-
Ähnlich können die
Daten in dem Chipsatz 102 auf die gleiche Art und Weise,
wie vorstehend beschrieben, in den COC-DRAM 6b eingeschrieben werden.
-
Als
Nächstes
wird ein Fall, bei dem Daten aus dem COC-DRAM 6a ausgelesen
werden, beschrieben.
-
Als
Erstes wird ein CA-Signal usw. vom Chipsatz 102 zum COC-DRAM 6a geleitet.
Das CA-Signal usw. wird auch wie beim Einschreibbetrieb dem COC-DRAM 6b zugeleitet,
aber ein Steuersignal verhindert, dass der COC-DRAM 6b die
Signale erfasst. Der COC-DRAM 6a dekodiert die vom Chipsatz 102 zugeführten Signale
und liest aus der entsprechenden Adresse Daten aus. Die aus dem
COC-DRAM 6a ausgelesenen Daten werden auf den Chipsatz 102 übertragen
und in diesem erfasst. Die auf den Chipsatz 102 übertragenen
Daten werden auch auf die Seite des COC-DRAM 6b über eine
Kugel des Chipsatzes 102 übertragen. Daher muss an der
Seite des COC-DRAM 6b ein Abschluss vorgesehen sein. Wünschenswerterweise
ist der Ein-Widerstand des Treibers des COC-DRAM 6a auf
Z0 gesetzt. Wenn der Treiber des COC-DRAM 6a vom Ge gentakttyp ist,
ist an der in den 11A und 11B gezeigten Seite
des COC-DRAM 6a kein Abschluss notwendig.
-
Ähnlich können Daten
auf die gleiche Art und Weise, wie vorstehend beschrieben, aus dem COC-DRAM 6b ausgelesen
werden.
-
Gemäß dem Speichersystem
dieser Ausführungsform
können
die gleichen Vorteile wie die bei dem in den 2A und 2B gezeigten
Speichersystem erzielt werden. Ferner hat das Speichersystem dieser
Ausführungsform
keinen I/F-LSI und somit sind der Energieverbrauch und die Kosten
niedriger als bei dem in den 2A und 2B gezeigten Speichersystem.
Ferner kann die Anzahl der Kugeln des Chipsatzes 102 verringert
werden.
-
Als
Nächstes
wird ein Speichersystem gemäß einer
vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung anhand der 12A und 12B beschrieben.
-
Das
in den 12A und 12B gezeigte Speichersystem
ist grundsätzlich
das Gleiche wie das in den 11A und 11B gezeigte Speichersystem, unterscheidet sich
jedoch darin, dass ein Chipsatz 103 und jeder COC-DRAM 6 Signale
in einer 1:1-Beziehung übertragen/empfangen
kann. Das heißt,
der Chipsatz 103 hat einen Abschluss für den COC-DRAM 6a und einen Abschluss
für den COC-DRAM 6b.
-
Zwischen
eine der Kugeln des Chipsatzes 103 und dem gestapelten
DRAM 100a, der den COC-DRAM 6a enthält, und
dem Einschub 7a ist eine Signalleitung geschaltet und eine
weitere Signalleitung ist zwischen eine andere Signalkugel und den
gestapelten DRAM 100b, der den COC-DRAM 6b enthält, und
dem Einschub 7b geschaltet. Signale, die hier dazwischen übertragen
werden, enthalten bidirektionale Signale, wie beispielsweise DQ-
und DQS-Signale, und unidirektionale Signale, wie beispielsweise
CA- und CLK-Signale.
Diese Signale werden zwischen dem Chipsatz 103 und dem
gestapelten DRAM 100 direkt übertragen/empfangen und seine
so genannten Protokollsignale.
-
Der
Chipsatz 103 und die gestapelten DRAMs 100a und 100b sind
durch Punkt-zu-Punkt-Verbindung
geschaltet und die charakteristische Impedanz der gesamten Leitungen
ist auf Z0 gesetzt. Die Datenrate eines Signals beträgt 1,6 Gbps,
wenn die Datenrate des DRAM gleich 1,6 Gbps ist. Der gestapelte
DRAM sollte vorzugsweise eine x64-Bitstruktur haben, wenn 1 Kanal gleich
8 Bytes ist. Das in den 12A und 12B gezeigte Speichersystem hat eine Zwei-Kanal-Struktur.
-
Als
Nächstes
wird die Funktionsweise des in den 12A und 12B gezeigten Speichersystems und ein Verfahren
zum Schaffen eines Abschlusswiderstandes beschrieben.
-
Zunächst wird
ein Fall, bei dem Daten im Chipsatz 103 in den COC-DRAM 6a eingeschrieben werden,
beschrieben. Ein DQ-Signal mit 64 Bits und ein CA-Signal mit ungefähr 25 Bits
werden vom Chipsatz 103 ausgegeben.
-
Wenn
die Signalleitung abgeschlossen werden sollte, ist in dem gestapelten
DRAM 100a ein Fernabschluss vorgesehen. Wie vorstehend
anhand der 11A und 11B beschrieben,
können
drei Orte als Ort zum Vorsehen des Fernabschlusses in Betracht gezogen
werden. Vorzugsweise ist der Ein-Widerstand des Treibers des Chipsatzes 103 mit der
charakteristischen Impedanz der Übertragungsleitung
in Übereinstimmung
gebracht.
-
Ähnlich können Daten
im Chipsatz 103 im COC-DRAM 6b auf die gleiche
Art und Weise, wie vorstehend beschrieben, eingeschrieben werden.
In diesem Fall können
die COC-DRAMs 6a und 6b unabhängig voneinander betrieben
werden. Das heißt, es
kann ein Zwei-Kanal-Betrieb realisiert werden.
-
Als
Nächstes
wird ein Fall beschrieben, bei dem Daten aus dem COC-DRAM 6a ausgelesen werden.
Ein CA-Signal usw. werden vom Chipsatz 103 zum COC-DRAM 6a geleitet.
Der COC-DRAM 6a dekodiert die Signale und liest aus einer
entsprechenden Adresse Daten aus. Die ausgelesenen Daten werden
auf den Chipsatz 103 übertragen und
in diesem erfasst. Daher ist in dem Chipsatz 103 ein Abschlusswiderstand
vorgesehen. Vorzugsweise ist der Ein-Widerstand des Treibers des
COC-DRAM 6a auf Z0 gesetzt. Wenn der Treiber des COC-DRAM 6a ein
Gegentakttreiber ist, ist der Abschluss an der Seite des COC-DRAM 6a,
der in den 12A und 12B gezeigt
ist, nicht notwendig.
-
Ähnlich können aus
dem COC-DRAM 6b auf die gleiche Art und Weise, wie vorstehend
beschrieben, Daten ausgelesen werden.
-
Gemäß dem Speichersystem
dieser Ausführungsform
können
die gleichen Vorteile wie bei dem in den 11A und 11B gezeigten Speichersystem erzielt werden. Da
ferner ein Zwei-Kanal-Betrieb durchgeführt werden kann, kann die Systemleistung verbessert
werden.
-
Die 13A und 13B veranschaulichen ein
Beispiel der Zuweisung von Signalen zu Lötkugeln 120 des Einschubs 7 in
dem in den 11A und 11B und
den 12A und 12B gezeigten Speichersystem. 13A ist eine Ansicht im Schnitt durch den gestapelten
DRAM 100 und 13B ist eine
Draufsicht auf denselben. Die Anzahl der Verdrahtungsschichten in
dem Einschub 7 wird unter Berücksichtigung der Dichte der
Verdrahtung bestimmt.
-
In
der in den 11A und 11B und
in 12A und 12B gezeigten
Systemstruktur werden Signale zwischen dem Chipsatz und dem COC-DRAM 6 von
solchem Signaltyp, wie beispielsweise DQ- und CA-Signalen, übertragen/empfangen und
somit sollte der Schräglauf
jedes Signals klein sein. Indem die Zeitspanne vom Eintritt des
Signals in den Einschub 7 bis zum Erreichen des Signals
des COC-DRAM 6 bei jeder Art von Signal konstant gemacht
wird, kann ein Hochgeschwindigkeitsbetrieb begünstigt werden. Um dies zu erzielen,
sind Signale mit dem gleichen Attribut Kugeln auf konzentrischen Kreisen
(oder in der Nähe
der Kreise) zugewiesen, wobei der Mittelpunkt der Kreis der Mittelpunkt
des Einschubs 7 ist. Beispielsweise sind in der 13B DQ-Signale den Kugeln zugewiesen, die durch schwarze
Kreise entlang des größten Kreises angegeben
sind, und DQS-Signale zum Erfassen der DQ-Signale sind den Kugeln
zugewiesen, die entlang des nächsten
inneren Kreises durch weiße
Kreise angegeben sind. CA-Signale und CLK-Signale zum Erfassen der
CA-Signale sind ebenfalls den Kugeln zugewiesen, die entlang des
inneren Kreises nächst dem
Kreis für
die DQS-Signale durch schwarze Kreise angegeben sind. Auf diese
Weise kann durch Zuweisen von Signalen zu Kugeln des Einschubs 7 die Verzögerungszeit
der Signale, die am Chipsatz 102 oder 103 ausgegeben
werden und an den Kugeln des Einschubs 7 eingegeben werden,
für jede
Art von Signalen konstant gemacht werden und somit können die
Signale zwischen dem Chipsatz 102 oder 103 und
dem COC-DRAM 6 mit einem kleinen Schräglauf übertragen/empfangen werden.
-
14 ist
eine vergrößerte Ansicht
des oberen rechten Teils der 13B.
Die 14 zeigt die Zuweisung der Kugeln und ein Beispiel
der Verdrahtungsverbindung zwischen den Kugeln für CA- und CLK-Signale und den
Anschlüssen 130 der
Durchgangselektrode 17 des COC-DRAM 6. Wie aus
der 14 zu ersehen ist, sind die Kugeln für CA- und CLK-Signale
und die Anschlüsse 130 weitgehend
mit der gleichen Länge
geschaltet. Die Verdrahtungsleitungen für andere Arten von Signalen
können
ebenfalls auf weitgehend die gleiche Länge gesetzt werden.
-
Als
Nächstes
wird ein Speichersystem gemäß einer
fünften
Ausführungsform
unter Bezugnahme auf die 15A und 15B beschrieben. In dem Speichersystem gemäß der ersten
bis vierten Ausführungsform
ist die ebene Größe des Einschubs 7 größer als
die des COC-DRAM 6. Bei dem Speichersystem gemäß dieser
Ausführungsform
ist jedoch die ebene Größe des Einschubes
gleich der COC-DRAM. Eine derartige Konfiguration ist dann geeignet,
wenn die Anzahl der Signale klein ist, beispielsweise wenn der COC-DRAM eine x8-Bitstruktur
hat.
-
Das
in den 15A und 15B gezeigte Speichersystem
hat eine Hauptplatine 142, einen Chipsatz 143,
der auf der Hauptplatine 142 montiert ist, und eine Anzahl
von gestapelten DRAMs 144.
-
Jeder
gestapelte DRAM 144 hat einen COC-DRAM 140 mit
vier gestapelten DRAM-Chips und
einem Einschub 141.
-
Wenn
jeder COC-DRAM 140 die x8-Bitstruktur hat und wenn ein
Kanal 64 Bits hat, werden acht gestapelte DRAMs 144 als
eine Gruppe verwendet. Die 15A und 15B zeigen ein Beispiel der Zwei-Kanal-Struktur
und es sind 8 × 2
Reihen gestapelter DRAMs 144 gezeigt. Die Reihen der gestapelten
DRAMs sind vom Chipsatz 143 in einer Richtung angeordnet.
-
Als
Einschub 141 kann ein Si-Einschub oder ein PCB-Einschub
verwendet werden. Wenn das Rastermaß der Durchgangselektroden
in dem COC-DRAM 140 auf ungefähr 40 μm als Minimum gesetzt ist, wird
der Si-Einschub verwendet. In diesem Fall ist der Si-Einschub mit
der Hauptplatine 142 durch Flip-Chip-Verbindung verbunden
oder ist an eine PCB der gleichen Größe (nicht dargestellt) durch
Flip-Chip-Verbindung angeschlossen und ist an die Hauptplatine 142 unter
Verwendung der Lötkugeln
der PCB angeschlossen. Wenn eine Kombination aus Si-Einschub und
der PCB verwendet wird, kann die ganze Kombination als ein Einschub
betrachtet werden.
-
Wenn
andererseits das Rastermaß der Durchgangselektroden
in dem COC-DRAM 140 ungefähr 0,8 mm beträgt, kann
der PCB-Einschub verwendet werden. In diesem Fall sind der COC-DRAM 140 und
der PCB-Einschub 141 durch Flip-Chip-Verbindung verbunden
und der PCB-Einschub 141 ist mit der Hauptplatine 142 unter
Verwendung von Lötkugeln
verbunden. Alternativ kann der COC-DRAM 140 mittels Flip-Chip-Verbindung
mit der Hauptplatine 142 verbunden sein.
-
Die Übertragung
von DQ- und DQS-Signalen zwischen dem Chipsatz 143 und
dem COC-DRAM 140 wird unter Verwendung von Signalleitungen durchgeführt, die
mit einem Simultanbetriebsverfahren verbunden sind, wie dies in
der Figur gezeigt ist. Das heißt,
von den 64 Bits der DQ- und DQS-Signale, die zwischen dem Chipsatz 143 und
dem gestapelten DRAM 144 übertragen empfangen werden, werden
die ersten 8 Bits von/zu den gestapelten DRAMs 144a1 und 144b1 übertragen/empfangen, die
nächsten 8
Bits werden zu/von den gestapelten DRAMs 144a2 und 144b2 übertragen
empfangen und die letzten 8 Bits werden zu/von den gestapelten DRAMs 144a8 und 144b8 übertragen/empfangen. Wenn
die charakteristische Impedanz der Hauptplatine 142 gleich
Z0 ist, sind diese Signalleitungen am entfernten Ende durch einen
Abschlusswiderstand R1 abgeschlossen, der niedriger als Z0 ist.
Da eine Last an die Übertragungsleitung
angeschlossen ist, die ein Steigen der Kapazität verursacht und die effektive
charakteristische Impedanz sinkt, ist der Widerstand des Abschlusswiderstandes
R1 mit der effektiven charakteristischen Impedanz in Übereinstimmung
gebracht.
-
Die Übertragung
eines CA-Signals zwischen dem Chipsatz 143 und dem COC-DRAM 140 wird
unter Verwendung von Signalleitungen durchgeführt, die durch das Simultanbetriebsverfahren,
wie in der Figur gezeigt, geschaltet sind und das rechtwinklig zu den
Signalleitungen für
die DQ- und DQS-Signale ist. Eine Kopie des CA-Signals wird zu/von
den gestapelten DRAMs 144a1, 144a2, ... und 144a8 übertragen/empfangen
und eine andere Kopie des CA-Signals wird zu/von den gestapelten
DRAMs 144b1, 144b2, ... und 144b8 übertragen/empfangen. Über eine ähnliche
Signalleitung wird auch ein CLK-Signal zum Erfassen des CA-Signals übertragen.
Jede dieser Signalleitungen ist am entfernten Ende durch einen Abschlusswiderstand
R2 abgeschlossen, der niedriger als Z0 ist, wenn die charakteristische
Impedanz der Hauptplatine 142 Z0 ist.
-
Hierbei
wird jedes der DQ- und CA-Signale von einem Hauptbus verzweigt,
der in der Hauptplatine 142 zum COC-DRAM verläuft. Wenn
die Ansatzlänge
desselben lang ist, erfolgt ein großes Maß an Reflexion an dem Punkt,
so dass die Signalintegrität verschlechtert
wird. Daher sollte die Ansatzlänge
jeder Signalleitung vorzugsweise ungefähr 2 mm oder darunter liegen.
-
Als
Nächstes
wird die Funktionsweise des in den 15A und 15B gezeigten Speichersystems beschrieben.
-
Zunächst wird
ein Fall, bei dem Daten im Chipsatz 143 in den COC-DRAM 140a eingeschrieben
werden, beschrieben.
-
Vom
Chipsatz 143 werden DQ- und CA-Signale ausgegeben. Vorzugsweise
sollte der Ein-Widerstand des Treibers des Chipsatzes 143 mit
den effektiven charakteristischen Impedanzen R1 und R2 jedes Hauptbusses
zusammenpassen.
-
Der
COC-DRAM 140a dekodiert das Befehlssignal vom Chipsatz 143 und
schreibt die Daten in eine entsprechende Adresse ein.
-
Ein
Vorgang des Einschreibens von Daten in den COC-DRAM 140b wird
auf die gleiche Art und Weise durchgeführt.
-
Als
Nächstes
wird ein Fall, bei dem Daten aus dem COC-DRAM 140a ausgelesen
werden, beschrieben.
-
Ein
CA-Signal wird vom Chipsatz 143 ausgegeben. Der COC-DRAM 140a dekodiert
das Befehlssignal vom Chipsatz 143 und liest Daten aus
der entsprechenden Adresse aus. Die ausgelesenen Daten werden auf
den Chipsatz 143 übertragen
und in diesem erfasst. Vorzugsweise ist bei dem Lesevorgang ein
Abschlusswiderstand in dem Chipsatz 143 vorgesehen. Der
Widerstand beträgt
R1.
-
Ein
Vorgang zum Lesen von Daten aus dem COC-DRAM 140b wird
auf die gleiche Art und Weise durchgeführt.
-
Gemäß dem Speichersystem
dieser Ausführungsform
ist kein I/F-LSI erforderlich und der Einschub muss keine Übertragungsleitungsstruktur
haben. Ferner ist die Datenrate der Signale die gleiche wie die
DRAM-Geschwindigkeit und es wird eine xN-Hochgeschwindigkeit nicht
verwendet. Daher kann ein Packungsdesign mit niedrigen Kosten realisiert
werden.
-
16 ist
eine schematische Darstellung zur Untersuchung der Positionierung
der Durchgangselektroden in dem COC-DRAM 140 des in den 15A und 15B gezeigten Speichersystems. In
der 16 geben große
Kreise die Positionen der Kugeln des Einschubes 141 an
und kleine schwarze Kreise geben die Positionen der Durchgangselektroden
in dem COC-DRAM 140 an. Wie vorstehend anhand der 6 beschrieben,
ist der Platz für
das Vorsehen der Durchgangselektroden des COC-DRAM 140 begrenzt,
so dass die Durchgangselektroden im Umfangsbereich des Chips angeordnet
sind.
-
Ein
Signal, das von der Hauptplatine 142 an einer Kugel des
Einschubes 141 eingetreten ist, muss in der horizontalen
Richtung zur Position einer Durchgangselektrode in dem COC-DRAM 140 übertragen
werden. Als Verdrahtung wird zu diesem Zweck ein Abzweig verwendet.
Bei dem in der 16 gezeigten Beispiel ist die
Länge der
Verdrahtungsleitungen 150 und 151 3 mm oder größer, was für eine Hochgeschwindigkeitsübertragung
nicht geeignet ist.
-
Um
diese Konfiguration zu verbessern, sind in dem in den 15A und 15B gezeigten
Speichersystem die Durchgangselektroden des COC-DRAM 140 auf
die in der 17 gezeigte Art und Weise angeordnet.
Das heißt,
die Durchgangselektroden sind nicht nur am Umfang des Chips, sondern
auch in dem Umfangsbereich der Schaltung, wie beispielsweise als
Mittellinien, angeordnet. Durch Anordnen der Durchgangselektroden
des COC-DRAM 140 auf diese Art und Weise kann der Abstand
zwischen jeder Durchgangselektrode und einer zugehörigen Kugel
des Einschubes 141, das heißt die Abzweiglänge, verkürzt werden.
Ferner sind die Durchgangselektroden, die an VDD und GND angeschlossen
sind, unmittelbar oberhalb der Lötkugeln 160 und 161 angeordnet,
welchen VDD und GND zugewiesen ist. Alternativ sind Durchgangselektroden
in einer Fläche
in der Nähe
der Lötkugeln 162 und 163 vorgesehen,
die VDD und GND zugewiesen sind, und die Durchgangselektroden und
Lötkugeln
sind durch breite (oder dicke) Drähte verbunden. In diesem Fall
können
die Durchgangselektroden miteinander verbunden sein.
-
Bei
dem in der 17 gezeigten Beispiel ist das
Rastermaß der
Durchgangselektroden mit ungefähr
0,8 mm groß.
Somit kann eine PCB als Einschub 141 verwendet werden,
so dass die Kosten reduziert werden können.
-
18 zeigt
ein weiteres Beispiel der Positionierung der Durchgangselektroden
des COC-DRAM 140, das bei dem in den 15A und 15B gezeigten
Speichersystem angewandt werden kann. Der Unterschied gegenüber dem
in der 17 gezeigten Beispiel besteht
darin, dass die Durchgangselektroden des COC-DRAM 140 auf
der Mittellinie bis zu einem möglichen
Maß vorgesehen sind.
In den derzeitigen DRAMs ist der größte Teil der Lötflecken
häufig
an der Mittellinie vorgesehen und somit kann das Layout wirksam
verwendet werden und es kann die Gestaltungsdauer verkürzt werden. Selbstverständlich ist
die Abzweiglänge
kurz.
-
In
diesem Fall ist das Rastermaß der
Durchgangselektroden mit ungefähr
40 μm als
Minimum klein, so dass als Einschub 141 ein Si-Einschub
verwendet werden muss.
-
19 zeigt
eine Ansicht im Längsschnitt der
Struktur der COC-DRAM 140, bei dem die Durchgangselektroden
auf die in der 18 gezeigte Art und Weise positioniert
sind, und des Si-Einschubes 141, auf welchen der COC-DRAM 140 gestapelt
ist. In der 19 sind die Durchgangselektroden
für die Energieversorgung
durch den Einschub 141 und den COC-DRAM 140 angeordnet.
Bei der Betrachtung der Durchgangselektroden für die Signale andererseits
stimmt die Position der Durchgangselektrode in dem Einschub 141 nicht
immer mit der Position einer Durchgangselektrode in dem COC-DRAM 140 überein.
-
Die
gleich Konfiguration wie in der 19 wird
verwendet, wenn eine PCB-Einschub verwendet wird.
-
Als
Nächstes
wird ein Speichersystem gemäß einer
sechsten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung anhand der 20A und 20B beschrieben.
-
Das
Speichersystem gemäß dieser
Ausführungsform
unterscheidet sich von dem in den 15A und 15B gezeigten Speichersystem dadurch, dass ein
Si-Einschub-I/F-LSI 190, der als ein Einschub und auch
als ein I/F-LSI dient, anstatt des Einschubes 141 verwendet
wird. Das heißt,
der COC-DRAM 140, der vier gestapelte DRAM-Chips enthält, ist
auf dem Si-Einschub-I/F-LSI 190 gestapelt, so dass ein
gestapelter DRAM 139 gebildet ist.
-
Eine
in den 20A und 20b gezeigte PCB 191 ist
für die
Sicherstellung der Zuverlässigkeit vorgesehen,
ist jedoch im Hinblick auf die Merkmale nicht erforderlich.
-
Der
Chipsatz 143 und eine Anzahl von gestapelten DRAMs sind
auf der Hauptplatine 142 mit dem gleichen Layout und der
gleichen Schaltung, wie in den 15A und 15B gezeigt, angeordnet. Wenn DQ- und DQS-Signale
zwischen dem Chipsatz 143 und dem COC-DRAM 140 übertragen
werden, werden die ersten 8 Bits zu/von den gestapelten DRAMs 193a1 und 193b1 übertragen,
die nächsten 8
Bits werden zu/von den gestapelten DRAMs 193a2 und 193b2 und
die letzten 8 Bits werden zu/von den gestapelten DRAMs 193a8 und 193b8 übertragen. Ein
in der Figur gezeigtes Simultanbetriebsverfahren wird als Anschlussverfahren
verwendet und der Si-Einschub-I/F-LSI 190 ist zwischen
dem Chipsatz 143 und dem COC-DRAM 140 angeordnet.
Wenn die charakteristische Impedanz der Hauptplatine 142 Z0 ist,
kann jede Signalleitung durch Anschließen eines Abschlusswiderstandes
R3, der niedriger als Z0 ist, am fernen Ende eines DQ-Hauptbusses
abgeschlossen werden. Da an die Übertragungsleitung
eine Last (Si-Einschub-I/F-LSI 190)
angeschlossen ist, die eine Erhöhung
der Kapazität
verursacht und die effektive charakteristische Impedanz senkt, ist
der Widerstand des Abschlusswiderstandes R3 an die effektive charakteristische
Impedanz angepasst.
-
Wenn
ein CA-Signal zwischen dem Chipsatz 143 und dem COC-DRAM 140 übertragen
wird, wird eine Kopie des CA-Signals zu/von den gestapelten DRAMs 193a1, 193a2,
... und 193a8 übertragen
und eine weitere Kopie des CA-Signals wird zu/von den gestapelten
DRAMs 193b1, 193b2, ... und 193b8 übertragen.
Das Gleiche gilt für
ein CLK-Signal zum Erfassen des CA-Signals. Das Anschlussverfahren ist
ein Simultanbetriebsverfahren, wie in der Figur gezeigt, und die
Signalleitungen für
die CA- und CLK-Signale sind rechtwinklig zu den Signalleitungen
für die
DQ- und DQS-Signale. In den Signalleitungen für diese Signale existiert ebenfalls
der Si-Einschub-I/F-LSI 190 zwischen dem Chipsatz 143 und
dem COC-DRAM 140. Wenn die charakteristische Impedanz der
Hauptplatine 142 Z0 ist, ist an das entfernte Ende eines
CA-Hauptbusses ein Abschlusswiderstand R4 angeschlossen, der niedrige als
Z0 ist.
-
In
dem Speichersystem gemäß dieser
Ausführungsform
verzweigt sich jede Verdrahtungsleitung für die DQ- und CA-Signale vom
Hauptbus in der Hauptplatine 142 zu dem Si-Einschub-I/F-LSI 190 und
ist nicht, wie in den 15A und 15B direkt mit dem COC-DRAM verdrahtet. Daher
ist die Abzweiglänge
kurz und es kann ein Hochgeschwindigkeitsbetrieb realisiert werden.
-
Als
Nächstes
wird die Funktionsweise des in den 20A und 20B gezeigten Speichersystems beschrieben.
-
Zunächst wird
ein Fall, bei dem Daten im Chipsatz 143 in den COC-DRAM 140a eingeschrieben
werden, beschrieben.
-
Ein
DQ-Signal, ein CA-Signal usw. werden am Chipsatz 143 ausgegeben.
Vorzugsweise sollte der Ein-Zustand des Treibers des Chipsatzes 143 an die
effektive charakteristische Impedanz jedes Hauptbusses angepasst
sein.
-
Der
Si-Einschub-I/F-LSI 190a puffert das vom Chipsatz 143 eingegebene
Signal und gibt die Signale an den COC-DRAM 140a aus. Der COC-DRAM 140a dekodiert
das Befehlssignal vom Si-Einschub-I/F-LSI 190a und schreibt
die Daten in eine entsprechende Adresse ein. Hierbei ist zwischen
dem Si-Einschub-I/F-LSI 190a und dem COC-DRAM 140a kein
Abschluss erforderlich.
-
Ein
Vorgang zum Einschreiben von Daten in den COC-DRAM 140b wird
auf die gleiche Art und Weise durchgeführt.
-
Als
Nächstes
wird ein Fall, bei dem Daten aus dem COC-DRAM 104a ausgelesen
werden, beschrieben.
-
Ein
CA-Signal usw. werden am Chipsatz 143 ausgegeben. Das am
Chipsatz 143 ausgegebene CA-Signal usw. werden über den
Si-Einschub-I/F-LSI 190a an den COC-DRAM 140a geleitet. Der COC-DRAM 140a dekodiert
das Befehlssignal und liest die Daten an einer entsprechenden Adresse aus.
Die ausgelesenen Daten werden über
den Si-Einschub-I/F-LSI an den Chipsatz 143 übertragen und
in diesem erfasst. Vorzugsweise ist bei dem Lesevorgang ein Abschlusswiderstand
R3 in dem Chipsatz 143 vorgesehen. Ein Abschluss zwischen
dem Si-Einschub-I/F-LSI 190a und dem COC-DRAM 140a ist
in dem Lesevorgang nicht notwendig.
-
Der
gleiche Vorgang wird durchgeführt, wenn
aus dem COC-DRAM 140b Daten ausgelesen werden.
-
Gemäß dem Speichersystem
dieser Ausführungsform
wird ein Signal am Si-Einschub-I/F-LSI 190 einmal
abgeschlossen, so dass die Abzweiglänge verkürzt und ein Hochgeschwindigkeitsbetrieb realisiert
werden kann. Selbst wenn die Anzahl der gestapelten DRAM-Chips in
dem COC-DRAM 140 steigt, ändert sich ferner die Last
des Hauptbusses nicht, das heißt
die Last ist nur der Si-Einschub-I/F-LSI 190. Demgemäß können sowohl
Kapazität
als auch Geschwindigkeit erhöht
werden. Ferner kann die Abzweiglänge
selbst dann verkürzt
werden, wenn die Größe des Si-Einschub-I/F-LSI 190 groß ist.
-
21 zeigt
ein Beispiel der Positionsbeziehung der Durchgangselektroden in
dem COC-DRAM und der Durchgangselektroden und Kugeln des Si-Einschub-I/F-LSI
in dem gestapelten DRAM des in den 20A und 20B gezeigten Speichersystems.
-
In
der 21 geben große
Kreise die Kugeln des Si-Einschub-I/F-LSI an, weiße kleine
Kreise geben die Durchgangselektroden in dem Si-Einschub-I/F-LSI
an und kleine schwarze Kreise geben die Durchgangselektroden in
dem COC-DRAM an.
-
Wie
vorstehend anhand der 6 beschrieben, können die
Durchgangselektroden des COC-DRAM am Umfang des Chips und an einer
Umfangsfläche
der Schaltung des Chips, wie beispielsweise einer Mittellinie, angeordnet
sein und somit sind sie in diesen Flächen angeordnet. Ferner sind die
Durchgangselektroden des I/F-LSI und des COC-DRAM unmittelbar oberhalb der Kugeln
angeordnet, die VDD und GND zugewiesen sind. Durchgangselektroden
des I/F-LSI sind unmittelbar oberhalb der Kugeln angeordnet, die
den Signalen zugewiesen sind.
-
Durch
Anordnen der Durchgangselektroden auf die vorstehend beschriebene
Art und Weise werden VDD- und GND-Potentiale dem Si-Einschub-I/F-LSI 190 und
dem COC-DRAM 140 in der kürzesten Distanz zugeführt. Demgemäß kann eine stabile
Energieversorgung realisiert werden.
-
22 zeigt
ein weiteres Beispiel der positionellen Beziehung der Durchgangselektroden
in dem COC-DRAM und der Durchgangselektroden und Kugeln des Si-Einschub-I/F-LSI in dem gestapelten DRAM
des in den 20A und 20B gezeigten Speichersystems.
Der Hauptunterschied gegenüber der 21 besteht
darin, dass die Durchgangselektroden in dem COC-DRAM 140 auf
der Mittellinie in einem möglichen
Maß fluchten.
Da der größte Teil
der Lötflecken
häufig
an der Mittellinie der derzeitigen DRAMs angeordnet ist, kann das
Layout des derzeitigen DRAM-Chips verwendet werden und die Designdauer
kann verkürzt
werden.
-
23 ist
eine Ansicht im Längsschnitt
der Struktur des in den 20A und 20B oder in den 21 oder 22 gezeigten
gestapelten DRAM. In der 23 ist
eine Durchgangselektrode für
die Energieversorgung durch den Si-Einschub-I/F-LSI 190 und
den COC-DRAM 140 angeordnet. Die Durchgangselektroden für ein Signal
sind in dem Si-Einschub-I/F-LSI 190 und
dem COC-DRAM 140 getrennt vorgesehen. Diese Durchgangselektroden
sind miteinander über
eine Logikschaltung und dergleichen in dem Si-Einschub-I/F-LSI 190 verbunden.
Die Verbindung in dem Si-Einschub-I/F-LSI 190 ist zu einem
DQ-Signal bidirektional ausgebildet, weil das DQ-Signal ein bidirektionales
Signal ist.
-
Wie
aus der Beschreibung zu ersehen ist, ist die Länge eines Abzweigs, der von
der Hauptplatine 142 zum Si-Einschub-I/F-LSI 190 abgezweigt
ist, kurz.
-
Als
Nächstes
wird ein Speichersystem gemäß einer
siebten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung anhand der 24A und 24B beschrieben.
-
In
dem in den 24A und 24B gezeigten
Speichersystem ist die Geschwindigkeit des Hauptbusses um das N-fache,
beispielsweise das 4-fache, erhöht.
Das Speichersystem hat eine Anzahl von gestapelten DRAMs 234,
die jeweils einen COC-DRAM 231 mit 4 bis 8 gestapelten DRAM-Chips
und einen Einschub (Si-Einschub-I/F-LSI 232 und PCB 235),
der die gleiche ebene Größe wie der
COC-DRAM 231 hat, haben. Das Speichersystem hat auch eine
Hauptplatine 233 zum Montieren der gestapelten DRAMs 234 und
einen Chipsatz 230, der auf der Hauptplatine 233 montiert
ist.
-
Der
COC-DRAM 231 hat eine x32-Bitstruktur. Wenn ein Kanal 64 Bits
hat, sind zwei gestapelte DRAMs 234 (234a1 und 234a2)
paarweise parallel, wie in der 24B gezeigt,
platziert. Eine Anzahl von Paaren von gestapelten DRAMs 234 sind
in einer Richtung vom Chipsatz 230 ausgehend fluchtend
angeordnet. In der 24B sind vier Paare gestapelter DRAMs 234 gezeigt.
-
Der
Si-Einschub-I/F-LSI 232 ist mit der PCB 235, die
die gleiche ebene Größe wie der
Si-Einschub-I/F-LSI 232 hat, mittels Flip-Chip-Verbindung verbunden,
wie dies in der 24A gezeigt ist, und ist ferner
mit der Hauptplatine 233 unter Verwendung der Lötkugeln
der PCB 235 verbunden. In diesem Fall kann die Kombination
aus Si-Einschub 232 und der PCB 235 als ein Einschub
betrachtet werden. Alternativ kann der Si-Einschub-I/F-LSI 232 unter
Verwendung der Flip-Chip-Verbindung direkt auf der Hauptplatine 233 montiert
sein.
-
Die Übertragung
von DQ- und DQS-Signalen zwischen dem Chipsatz 230 und
dem COC-DRAM 231 wird unter Verwendung von Signalleitungen durchgeführt, die
in ei nem Simultanbetriebsverfahren verbunden sind. Das heißt, der
Chipsatz 230 überträgt 8 Bits
der DQ- und DQS-Signale auf die gestapelten DRAMs 234a1 bis 23441 mit
vierfacher Geschwindigkeit und überträgt die anderen
8 Bits auf die gestapelten DRAMs 234a2 bis 23442 mit
vierfacher Geschwindigkeit.
-
Wenn
die charakteristische Impedanz der Verdrahtung der Hauptplatine 233 Z0
ist, sind die Signalleitungen für
die DQ- und DQS-Signale durch Anschließen eines Abschlusswiderstandes
R5, der niedriger als Z0 ist, an das entfernte Ende des Hauptbusses
abgeschlossen. Da eine Last an die Übertragungsleitung angeschlossen
ist, die eine Erhöhung der
Kapazität
und eine Verminderung der effektiven charakteristischen Impedanz
verursacht, ist der Wert des Abschlusswiderstandes R5 an die effektive
charakteristische Impedanz angepasst.
-
Die Übertragung
eines CA-Signals zwischen dem Chipsatz 230 und dem COC-DRAM 231 wird
unter Verwendung von Signalleitungen mittels eines Simultanbetriebsverfahrens,
wie die Signalleitungen für die
DQ- und DQS-Signale durchgeführt.
Diese Signalleitungen sind parallel zu den Signalleitungen für die DQ-
und DQS-Signale angeordnet. Der Chipsatz 230 überträgt/empfängt eine
Kopie des CA-Signals auf die/von den DRAMs 234a1 bis 23441 und überträgt/empfängt eine
weitere Kopie des CA-Signals auf die/von den DRAMs 234a2 bis 23442.
Das Gleiche gilt für
ein CLK-Signal zum Erfassen des CA-Signals.
-
Wenn
die charakteristische Impedanz der Hauptplatine 233 Z0
ist, ist die Signalleitung für
das CA-Signal durch Anschließen
eines Abschlusswiderstandes R6, der niedriger als Z0 ist, am entfernten Ende
abgeschlossen.
-
Jede
der Signalleitungen für
die DQ- und CA-Signale zweigt von dem Hauptbus ab, der in der Hauptplatine 233 zu
jedem COC-DRAM 231 verläuft. Wenn
die Abzweigung lang ist, wird das Maß der Reflexion an diesem Punkt
groß,
so dass die Signalintegrität
verschlechtert ist. In dem Speichersystem gemäß der vorliegenden Ausführungsform
ist der Si-Einschub-I/F-LSI 232 zwischen dem COC-DRAM 231 und
dem Hauptbus ange ordnet. Daher ist die Abzweiglänge kurz und es kann eine hohe
Signalintegrität
realisiert werden.
-
Als
Nächstes
wird der Betrieb des in den 24A und 24B gezeigten Speichersystems beschrieben.
-
Als
Erstes wird ein Fall beschrieben, bei dem Daten in dem Chipsatz 230 in
den COC-DRAM 231a eingeschrieben
werden.
-
Ein
DQ-Signal, ein CA-Signal usw. werden am Chipsatz 230 ausgegeben.
Vorzugsweise sollte der Ein-Widerstand des Treiben des Chipsatzes 230 mit
der effektiven charakteristischen Impedanz jedes Hauptbusses in Übereinstimmung
gebracht sein.
-
Der
Si-Einschub-I/F-LSI 232a puffert die von dem Chipsatz 230 eingegebenen
Signale oder führt eine
Geschwindigkeitskonversion durch und gibt die Signale an den COC-DRAM 231a aus.
Hierbei ist zwischen dem Si-Einschub-I/F-LSI 232a und dem COC-DRAM 231a kein
Abschluss notwendig.
-
Der
COC-DRAM 231a dekodiert das eingegebene Befehlssignal und
schreibt die Daten in eine entsprechende Adresse ein.
-
Der
gleiche Vorgang wird für
den Fall durchgeführt,
dass Daten in einer COC-DRAM, wie beispielsweise den COC-DRAM 231b,
eingeschrieben werden.
-
Als
Nächstes
wird ein Fall beschrieben, bei dem Daten aus dem COC-DRAM 231a ausgelesen werden.
-
Ein
CA-Signal usw. werden an dem Chipsatz 130 ausgegeben. Der
Si-Einschub-I/F-LSI 232a gibt das CA-Signal usw. vom Chipsatz 230 an
den COC-DRAM 231a aus. Der COC-DRAM 231a dekodiert
das eingegebene Befehlssignal und liest Daten aus der entsprechenden
Adresse aus. Die ausgelesenen Daten werden über den Si-Einschub-I/F- LSI 232a an
den Chipsatz 230 übertragen
und in diesem erfasst. Daher sollte in dem Chipsatz 230 beim
Lesevorgang ein Abschlusswiderstand vorgesehen sein. Der Wert des
Abschlusswiderstandes ist gleich der effektiven charakteristischen
Impedanz des Hauptbusses. Das heißt, der Wert ist gleich demjenigen des
Abschlusswiderstandes R5 oder R6. Zwischen dem Si-Einschub-I/F-LSI 232a und
dem COC-DRAM 231a ist im Lesevorgang kein Abschluss erforderlich.
-
Der
gleiche Vorgang wird für
einen Fall durchgeführt,
bei dem Daten aus dem anderen COC-DRAM, wie beispielsweise dem COC-DRAM 231b ausgelesen
werden.
-
Gemäß dem Speichersystem
dieser Ausführungsform
ist die Abzweiglänge
kurz und es kann ein Hochgeschwindigkeitsbetrieb realisiert werden,
da ein Signal am Si-Einschub-I/F-LSI 232 einmal
ausgeschaltet ist. Selbst wenn die Anzahl der DRAM-Chips des COC-DRAM
größer ist, ändert sich
ferner die Last des Hauptbusses nicht, das heißt die Last ist nur Si-Einschub-I/F-LSI 232.
Demgemäß können sowohl die
Kapazität
als auch die Geschwindigkeit erhöht werden.
Ferner kann, selbst wenn die Bitstruktur des DRAM größer wird
und die Größe des Si-Einschub-I/F-LSI 232 größer wird,
die Abzweiglänge kurz
gehalten werden.
-
Die 25A und 25B zeigen
ein Speichersystem gemäß einer
achten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Dieses Speichersystem unterscheidet
sich von dem der 24A und 24B dadurch,
dass eine Anzahl von COC-DRAMs 241 mit x16-Bitstruktur
enthalten sind.
-
Genauer
gesagt, hat dieses Speichersystem die Hauptplatine 233,
einen Chipsatz 240, der auf der Hauptplatine 233 montiert
ist, und eine Anzahl von gestapelten DRAMs 244.
-
Jeder
der gestapelten DRAMs 244 hat 8 bis 16 gestapelte DRAM-Chips,
einen Si-Einschub-I/F-LSI 242 und eine PCB 245.
Der Si-Einschub-I/F-LSI 242 ist mit der PCB 245 durch Flip-Chip-Verbindung
verbunden und die PCB 245 ist mit der Hauptplatine 233 unter
Verwendung von Lötkugeln
verbunden. Die PCB 245 ist nicht immer notwendig und der
Si-Einschub-I/F-LSI 242 kann durch Flip-Chip-Verbindung
direkt mit der Hauptplatine 233 verbunden sein.
-
Wenn
ein Kanal 64 Bits ist, werden vier gestapelte DRAMs 244 als
eine Gruppe verwendet (nur zwei derselben für 0,5-Kanäle sind in der Figur gezeigt).
Gemäß der Speicherkapazität sind eine
Anzahl von Gruppen von gestapelten DRAMs in einer Richtung ausgehend
vom Chipsatz 240 angeordnet. Die vier gestapelten DRAMs 244 in
jeder Gruppe haben im Wesentlichen den gleichen Abstand zum Chipsatz 240.
-
Zwischen
dem Chipsatz 240 und dem Si-Einschub-I/F-LSI 242 ist
eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung
vorgesehen. Die Verdrahtung in der Hauptplatine 233 hat
die charakteristische Impedanz Z0. Eine Signalübertragungsleitung zwischen
benachbarten Si-Einschub-I/F-LSIs 242 ist ebenfalls durch Punkt-zu-Punkt-Verbindung
verbunden. Die Verdrahtung ist mit einer charakteristischen Impedanz
von Z0 in der Hauptplatine 233 vorgesehen. Die Empfangsseite
jeder Übertragungsleitung
der Punkt-zu-Punkt-Verbindung ist durch einen Abschlusswiderstand
Z0 abgeschlossen und die Treiberseite ist an den Sourcewiderstand
Z0 angepasst. Auf diese Art und Weise kann die Reflexion eines übertragenen
Signals an der Punkt-zu-Punkt-Verbindung unterdrückt werden und es kann eine
bevorzugte Signalintegrität
erzielt werden.
-
Die
Signalübertragung
zwischen dem Si-Einschub-I/F-LSI 242 und dem COC-DRAM 241 wird über eine
Durchgangselektrode 246 durchgeführt, die in dem COC-DRAM 241 angeordnet
ist. In jedem COC-DRAM 241 in der 25A ist
nur eine Durchgangselektrode gezeigt, aber es sind eine erforderliche
Anzahl von Durchgangselektroden für ein DQ-Signal, die Energieversorgung
usw. vorgesehen. Die übertragenen
Signale umfassen ein DQ-Signal, ein DQS-Signal, ein CA-Signal und
ein CLK-Signal. Diese Signale werden als Art übertragen/empfangen. Alle Verdrahtungsleitungen
für diese
Signale haben die gleiche Topologie und somit wird kaum ein Schräglauf jedes
Signals erzeugt. Ferner ist die Länge der Durchgangselektrode
in dem COC-DRAM 241 mit ungefähr 0,4 mm kurz, wenn 8 DRAM-Chips
gestapelt sind. Daher kann dieser Über tragungsteil als eine konstant
konzentrierte Schaltung betrachtet werden und es ist kein Abschlusswiderstand
erforderlich. Demgemäß kann ein
Betrieb mit geringem Energieverbrauch realisiert werden, da in einer
Signalübertragungsleitung
zwischen dem Si-Einschub-I/F-LSI 242 und
dem COC-DRAM 241 kein Abschlusswiderstand vorgesehen werden
muss.
-
Als
Nächstes
wird die Funktionsweise des Speichersystems gemäß dieser Ausführungsform beschrieben.
-
Zunächst wird
ein Fall, bei dem Daten in dem Chipsatz 240 in den COC-DRAM 241a eingeschrieben
werden, beschrieben.
-
Ein
Protokollsignal, das Information, wie beispielsweise ein DQ-Signal
und ein CA-Signal,
enthält,
wird vom Chipsatz 240 zum Si-Einschub-I/F-LSI 242a geleitet.
Der Si-Einschub-I/F-LSI 242a dekodiert
das Signal vom Chipsatz 240 gemäß dem Protokoll und gibt ein
CA-Signal, ein DQ-Signal und ein CLK-Signal usw. an den COC-DRAM 241a aus.
Der COC-DRAM 241a schreibt die Daten in eine entsprechende
Adresse gemäß dem eingegebenen
CA-Signal usw. ein.
-
Wenn
in den COC-DRAM 241b Daten einzuschreiben sind, wird ein
am Chipsatz 240 ausgegebenen Protokollsignal über den
Si-Einschub-I/F-LSI 242a an den Si-Einschub-I/F-LSI 242b übertragen. Der
Si-Einschub-I/F-LSI 242b dekodiert das eingegebene Signal
gemäß dem Protokoll
und gibt ein CA-Signal, ein DQ-Signal, ein CLK-Signal usw. an den COC-DRAM 241b aus.
Der COC-DRAM 241b schreibt gemäß den Signalen vom Si-Einschub-I/F-LSI 242b in
eine entsprechende Adresse ein.
-
Das
Einschreiben von Daten in einen anderen COC-DRAM 141c oder
dergleichen wird auf die gleiche Art und Weise durchgeführt.
-
Als
Nächstes
wird ein Fall, bei dem Daten aus dem COC-DRAM 241a ausgelesen
werden, beschrieben.
-
Ein
Protokollsignal, welches Information, wie beispielsweise ein CA-Signal,
enthält,
wird vom Chipsatz 240 zum Si-Einschub-I/F-LSI 242a geleitet.
Der Si-Einschub-I/F-LSI 242a dekodiert
die Signale gemäß dem Protokoll
und gibt ein CA-Signal, ein CLK-Signal
usw. an den COC-DRAM 241a aus. Der COC-DRAM 241a liest
Daten aus einer entsprechenden Adresse gemäß den Signalen vom Si-Einschub-I/F-LSI 242a aus.
Die ausgelesenen Daten werden im Si-Einschub-I/F-LSI 242a erfasst
und dann als ein Protokollsignal auf den Chipsatz 240 übertragen.
-
Wenn
aus dem COC-DRAM 241b Daten ausgelesen werden, wird ein
Protokollsignal, das Information, wie beispielsweise ein CA-Signal
enthält, von
dem Chipsatz 240 zum Si-Einschub-I/F-LSI 242b über den
Si-Einschub-I/F-LSI 242a übertragen. Der Si-Einschub-I/F-LSI 242b dekodiert
das eingegebene Signal gemäß dem Protokoll
und gibt ein CA-Signal, ein CLK-Signal usw. an den COC-DRAM 241b aus.
Der COC-DRAM 241b liest aus einer vorbestimmten Adresse
gemäß den eingegebenen
Signalen Daten aus. Die ausgelesenen Daten werden im Si-Einschub-I/F-LSI 242b erfasst
und als ein Protokollsignal auf den Chipsatz 240 über den
Si-Einschub-I/F-LSI 242a übertragen.
-
Der
Vorgang des Auslesens von Daten aus dem COC-DRAM 241c oder
der gleichen kann auf die gleiche Art und Weise durchgeführt werden.
-
Gemäß dem Speichersystem
dieser Ausführungsform
ist die Bitstruktur des COC-DRAM 241 klein
und die Datenrate eines Protokollsignals hoch. Daher kann die Größe des Si-Einschub-I/F-LSI 242 gleich
derjenigen des COC-DRAM 241 sein, so dass kein Einschub
der Übertragungsleitungsstruktur
erforderlich ist. Ferner kann ein Hochgeschwindigkeitsbetrieb realisiert
werden, weil bei jeder Signalleitung eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung
verwendet wird.
-
Als
Nächstes
wird ein Verfahren zum Stapeln eines COC-DRAM und eines I/F-LSI,
das bei den Speichersystemen gemäß der fünften bis
achten Ausführungsformen
angewandt werden kann, anhand der 26A bis 26F beschrieben. Der I/F-LSI des vorstehenden Speichersystems
hat Durchgangselektroden, aber das unten beschriebene Verfahren
ist für
das Stapeln eines I/F-LSI, der keine Durchgangselektrode hat (es
ist schwierig, eine Durchgangselektrode vorzusehen).
-
Als
Erstes wird, wie in der 26A gezeigt, ein
DRAM-Kern 253-1, in welchem Durchgangselektroden 252 an
der Oberseite angeordnet sind, mit einem Halter 250 unter
Verwendung eines Klebstoffes 251 verbunden und an diesem
befestigt.
-
Dann
wird der DRAM-Kern 253-1 von der Rückseite her geschliffen, so
dass die Durchgangselektroden freigelegt werden. Dann werden die
Durchgangselektrodenanschlüsse 254 an
den freigelegten Durchgangselektroden befestigt, wie dies in der 26B gezeigt ist. Auf diese Art und Weise ist eine Schicht
des DRAM-Chips gebildet.
-
Danach
wird ein weiterer DRAM-Kern 253-2, der der gleiche wie
der DRAM-Kern 253-1 ist, auf den DRAM-Kern 253-1,
der mit den Durchgangselektrodenanschlüssen 254 versehen
ist, wie in der 26C gezeigt, gestapelt. Dann
wird die Rückseite des
DRAM-Kerns 253-2 geschliffen, so dass die Durchgangselektroden
freigelegt werden und die Durchgangselektrodenanschlüsse werden
an diesen befestigt.
-
Dann
werden die Schritte Stapeln eines DRAM-Kerns, Schleifen desselben
und Befestigen mittels Elektrodenanschlüssen wiederholt, um die gewünschte Anzahl
von Schichten der DRAM-Chips zu bilden.
-
Dann
wird, wie in der 26D gezeigt, ein I/F-LSI 256,
der keine Durchgangselektrode enthält, an die Durchgangselektrodenanschlüsse des
letzten DRAM-Chips so angeschlossen/gestapelt,dass der I/F-LSI 256 mit
der Oberseite nach oben angeordnet ist.
-
Dann
wird, wie in der 26E gezeigt, der Halter 250 entfernt
und der Klebstoff 251 abgeschält.
-
Zum
Schluss werden Flip-Chip-Verbindungsanschlüsse 257 oder dergleichen
mir den Durchgangselektroden an der Oberseite des gestapelten DRAM
angeschlossen, wie dies in der 26F gezeigt
ist.
-
Als
Nächstes
wird der Fluss eines Signals in dem gestapelten DRAM, der unter
Verwendung des in den 26A bis 26F gezeigten Stapelverfahrens hergestellt worden
ist, beschrieben.
-
Ein
Signal, welches an dem Flip-Chip-Verbindungsanschluss 257 eingetreten
ist, wird einmal am I/F-LSI 256 über eine Durchgangselektrode 258 eingegeben.
Das am I/F-LSI 256 eingegebene Signal wird durch logische Operation
oder dergleichen verarbeitet, an eine Durchgangselektrode 259 ausgegeben
und jedem DRAM-Chip 253 über die Durchgangselektrode 259 zugeführt.
-
Das
am COC-DRAM 253 ausgegebene Signal verfolgt die entgegengesetzte
Route.
-
Auf
diese Art und Weise wird in dem gestapelten DRAM, der durch das
Stapelverfahren, wie in den 26A bis 26F gezeigt, hergestellt worden ist, ein von der
Oberseite des COC-DRAM her eingegebenes Signal einmal zum I/F-LSI
an der Rückseite
geleitet, so dass der Abstand der Signalübertragungsleitung lang ist.
Da jedoch die Dicke jedes DRAM-Chips ungefähr 50 μm beträgt, verursacht die Verzögerung und
Reflexion des Signals kein signifikantes Problem. Daher kann durch
die Verwendung dieses Stapelverfahrens ein Speichersystem unter
Verwendung eines COC-DRAM selbst dann ausgebildet werden, wenn es
schwierig ist, in dem I/F-LSI Durchgangselektroden vorzusehen.
-
Als
Nächstes
wird ein Verfahren zum Stapeln eines COC-DRAM, eines I/F-LSI und
eines Einschubs anhand der 27A bis 27E beschrieben. In diesem Verfahren wird, anders
als beim Verfahren gemäß der 26A bis 26F,
kein Halter verwendet.
-
Zunächst wird,
wie in der 27A gezeigt, ein DRAM-Kern 253-1,
der Durchgangselektroden 252 an seiner oberen Oberseite
und Durchgangselektrodenanschlüsse 260,
die an den Durchgangselektroden 252 befestigt sind, enthält, an einem
als Halter dienenden I/F-LSI 256 befestigt und mit diesem
verbunden.
-
Dann
wird der DRAM-Kern 253-1 von der Rückseite her geschliffen, so
dass die Durchgangselektroden freigelegt sind. Dann werden die Durchgangselektrodenanschlüsse 254 an
den freigelegten Durchgangselektroden befestigt, wie dies in der 27B gezeigt ist.
-
Dann
wird ein DRAM-Kern 253-2, der der gleiche wie der DRAM-Kern 253-1 ist,
auf die mit den Durchgangselektrodenanschlüssen 254 versehene untere
Seite des DRAM-Kerns 253-1 gestapelt,
wie dies in der 27C gezeigt ist. Dann wird die
Rückseite
des DRAM-Kerns 253-2 geschliffen, so dass die Durchgangselektroden
freigelegt werden. Dann werden an den freigelegten Durchgangselektroden Durchgangselektrodenanschlüsse befestigt.
-
Danach
wird der vorstehend beschriebene Vorgang wiederholt, um eine gewünschte Anzahl
von DRAM-Chips zu stapeln.
-
Dann
wird, wie in der 27D gezeigt, ein Einschub 264,
der an seiner Oberseite Durchgangselektroden enthält, auf
dem untersten DRAM-Chip gestapelt, so dass die Durchgangselektrodenanschlüsse, die
am DRAM-Chip angeordnet sind, mit den Durchgangselektroden des Einschubs 264 verbunden
werden.
-
Zum
Schluss wird die Rückseite
des Einschubs 264 geschliffen, so dass die Durchgangselektroden
freigelegt werden und an den freigelegten Durchgangselektroden werden
Flip-Chip-Verbindungsanschlüsse 261 angeschlossen,
wie dies in der 27E gezeigt ist. Wenn der Einschub 264 nicht
erforderlich ist, können
die Flip-Chip-Verbindungsanschlüsse
an die freigelegten Durchgangselektroden des unteren DRAM-Chips 253-3 angeschlossen
werden.
-
Als
Nächstes
wird der Fluss eines Signals in dem gestapelten DRAM, der durch
das in den 27A bis 27E gezeigte
Stapelverfahren hergestellt ist, beschrieben.
-
Ein
Signal, welches am Flip-Chip-Verbindungsanschluss 261 eingetreten
ist, wird über
eine Durchgangselektrode 262 in den I/F-LSI 256 eingegeben.
Das am I/F-LSI 256 eingetretene Signal wird in diesen durch
eine logische Signalverarbeitung verarbeitet und dann an eine Durchgangselektrode 263 ausgegeben.
Das an die Durchgangselektrode 263 ausgegebene Signal wird
jedem DRAM-Chip zugeführt.
-
Ein
vom COC-DRAM 253 ausgegebenes Signal verfolgt die entgegengesetzte
Route.
-
Gemäß dem in
den 27A bis 27E gezeigten
Verfahren wird anders als beim Verfahren gemäß der 26A bis 26F kein Schritt zum Entfernen eines Halters durchgeführt, so
dass ein Bruch des Chips, der durch den Entfernungsschritt verursacht
werden, verhindert werden kann.
-
Wie
bei dem gestapelten DRAM, der durch das Verfahren gemäß der 26A bis 26F hergestellt
ist, beträgt
die Dicke jedes DRAM-Chips des gestapelten DRAM, der durch das Verfahren
gemäß der 27A bis 27E hergestellt
ist, ungefähr
50 μm. Bei
dieser Konfiguration verursacht die Verzögerung und die Reflexion eines
Signals kein signifikantes Problem, selbst wenn das von der Unterseite
her eingegebene Signal jedem DRAM-Chip über den I/F-LSI an der Oberseite
zugeführt
wird. Daher kann durch die Verwendung dieses Stapelverfahrens ein Speichersystem,
das einen Einschub und einen COC-DRAM verwendet, selbst dann hergestellt
werden, wenn es schwierig ist, in dem I/F-LSI Durchgangselektroden
vorzusehen.