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DE102004061776A1 - Cabriolet-Fahrzeug mit zumindest zwei in sich starren Dachteilen - Google Patents

Cabriolet-Fahrzeug mit zumindest zwei in sich starren Dachteilen Download PDF

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DE102004061776A1
DE102004061776A1 DE200410061776 DE102004061776A DE102004061776A1 DE 102004061776 A1 DE102004061776 A1 DE 102004061776A1 DE 200410061776 DE200410061776 DE 200410061776 DE 102004061776 A DE102004061776 A DE 102004061776A DE 102004061776 A1 DE102004061776 A1 DE 102004061776A1
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DE
Germany
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roof
roof parts
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cabriolet vehicle
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DE200410061776
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English (en)
Inventor
Klaus Russke
Olaf Weissmüller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Valmet Automotive Oy
Original Assignee
Wilhelm Karmann GmbH
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/08Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position
    • B60J7/12Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position foldable; Tensioning mechanisms therefor, e.g. struts
    • B60J7/14Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position foldable; Tensioning mechanisms therefor, e.g. struts with a plurality of rigid plate-like elements or rigid non plate-like elements, e.g. with non-slidable, but pivotable or foldable movement
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Abstract

Ein Cabriolet-Fahrzeug (1) mit zumindest zwei bei geschlossenem Dach (2) bezüglich der Fahrzeuglängsrichtung aufeinander folgenden, jeweils in sich zumindest im wesentlichen starren Dachteilen (3; 4), von denen der hinterste (3) eine Heckscheibe (5) umfaßt, wird so ausgebildet, daß die Dachteile (3; 4) im abgelegten Zustand nur bereichsweise von einem beweglichen Deckelteil (14) der Karosserie (9) übergriffen sind und der die Heckscheibe (5) umfassende Dachteil (3) über einen wesentlichen Teil seiner Erstreckung eine sichtbare Außenfläche der abgelegten Dachteile (3; 4) ausbildet.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Cabriolet-Fahrzeug mit zumindest zwei in sich starren Dachteilen, von denen der hinterste eine Heckscheibe umfaßt, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Es ist bekannt, Kraftfahrzeuge mit mehreren hintereinander liegenden und beispielsweise jeweils plattenförmigen beweglichen Dachteilen zu versehen, die insgesamt unter einem Deckelteil halterbar sind. Hierfür ist ein großer, in zwei gegensinnigen Schwenkbewegungen zu bewegender Heckdeckel vorzusehen, der gleichzeitig auch als Kofferraumklappe dient und daher eine relativ aufwendige und schwere Mechanik sowie ein langes Fahrzeugheck erfordert.
  • Die EP 0 835 780 B1 zeigt alternativ ein Fahrzeug ohne irgendein den Aufnahmeraum des Daches abdeckendes Deckelteil. Um dennoch einen Eintritt des dort drei Dachteile umfassenden Daches in die Karosserie zu ermöglichen, ist jedoch, um eine Kollision der nach hinten ausgewölbten Heckscheibe mit der Karosserie bei der Dachbewegung zu vermeiden, die Heckscheibe vor Absenkung der Dachteile aus dem Dach zu entfernen und separat abwärts zu verlagern, was zum einen den konstruktiven Aufwand und das Fahrzeuggewicht erhöht und zum anderen die Öffnungs- oder Schließzeit des Daches verlängert. Zudem benötigt das abgelegte Dachpaket ein erhebliches Volumen und wiederum eine große heckseitige Fahrzeugerstreckung. Die relativ empfindliche Heckscheibe liegt zuunterst und muß vor dem Anprall von in den Kofferraum eingebrachten Gepäckstücken geschützt werden.
  • Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Dachablagemöglichkeit zu schaffen, die die oben genannten Nachteile vermeidet.
  • Die Erfindung löst dieses Problem durch ein Cabriolet-Fahrzeug mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Hinsichtlich vorteilhafter Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung wird auf die weiteren Ansprüche 2 bis 10 verwiesen.
  • Mit der erfindungsgemäßen Ausbildung ist einerseits ein großes und schweres Deckelteil mit einer aufwendigen Mechanik entbehrlich. Andererseits ist aber dennoch die Eintrittsöffnung in die Karosserie für den Dachteildurchtritt variabel und somit vergrößerbar, so daß die Dachteile selbst unverändert bleiben können und auch hier keine Zusatzmechanik zur Teilverlagerung von Dachteilen erforderlich ist. Die Heckscheibe liegt außen und kann nicht von im Kofferraum befindlichen Gepäckstücken beschädigt werden. Zudem ergibt sich eine vorteilhafte Optik. Eine weitere Vereinfachung ist dadurch erreicht, daß die zumindest zwei Dachteile an einem gemeinsamen Hauptlager angeordnet werden können und nicht etwa ein separat nach unten zu verschwenkender hinterer Dachteil einzeln gelagert werden müßte. Zudem ergibt sich mit der außen liegenden Heckscheibe eine interessante und vorteilhafte Optik.
  • Dies gilt insbesondere, wenn die Außenfläche im wesentlichen von der Heckscheibe eingenommen ist.
  • Eine Lagerung des geöffneten Daches zumindest bereichsweise oberhalb von Rücksitzen ermöglicht das Beibehalten eines kurzen Fahrzeughecks, zum Beispiel bei Kompaktwagen, für die es bisher keine zufriedenstellende Lösung zum Einsatz eines beweglichen Daches mit festen Dachteilen (Retractable Hardtop) gegeben hat. Mit der Erfindung ist es nicht mehr erforderlich, das Fahrzeugheck gegenüber der geschlossenen Version zu verlängern, sondern dieses kann in seinen Ausmaßen unverändert bleiben, was die Konstruktion erheblich vereinfacht und eine optische Aufwertung bedeuten kann. Dadurch, daß die Heckscheibe nicht einzeln nach unten verlagert wird, benötigt das Paket aus Dachteilen nur eine geringe Höhe, so daß es hinreichend ist, für die Dachöffnung die Sitzlehne(n) umzulegen. Die Sitzbank selbst kann gegenüber ihrer Gebrauchsstellung unverändert bleiben.
  • Die Erstreckungshöhe des Pakets aus abgelegten Dachteilen kann vorteilhaft besonders gering gehalten werden, wenn ein dem hintersten Dachteil vorgeordneter Dachteil bei seiner Öffnung in eine unterhalb des hintersten Dachteil gelegene und gleichsinnig gewölbte Stellung verlagerbar ist. Die Dachteile liegen dann dicht aneinander ohne nennenswerten Zwischenraum. Der vorgeordnete Dachteil ist durch die im geöffneten Dachzustand oben liegende Heckscheibe sichtbar, was bei einem lackierten Dachteil eine zusätzlich interessante Optik ergibt.
  • Eine in Draufsicht sichelförmige Ausbildung des Deckelteils ermöglicht eine der Wölbung des hintersten Dachteils angepaßte Verkleidung des Spaltes zwischen Dach und Karosserie, wobei die abgelegten Dachteile heckseitig und bereichsweise querseitig übergriffen sein können, sofern sie in diesem Bereich unterhalb einer Oberkante der Karosserie liegen. Hierfür ist insbesondere eine um wenige Grad in Fahrtrichtung aufwärts geneigte Stellung des Pakets aus abgelegten Dachteilen vorteilhaft.
  • Das Deckelteil braucht nicht aufzuschwenken, sondern kann besonders elegant schräg nach hinten aufwärts verfahren.
  • Durch das flache Einlegen des Daches ist nur eine geringe Höhe des entstehenden Öffnungsspalts erforderlich.
  • Eine weitere Verbesserung der Optik und sehr raumsparende Ablagestellung ergibt sich bei einer vollständigen Überdeckung des vorgeordneten Dachteils durch den hintersten Dachteil in abgelegter Stellung.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus in der Zeichnung schematisch dargestellten und nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispielen des Gegenstandes der Erfindung.
  • In der Zeichnung zeigt:
  • 1 eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Kraftfahrzeugs bei geschlossenem Dach und geschlossenem Deckelteil mit noch aufrechter Rücksitzlehne,
  • 2 eine ähnliche Ansicht wie 1 bei noch geschlossenen Dachteilen während des nach hinten sich öffnenden Deckelteils und des Umschwenkens der Rücksitzlehne,
  • 3 eine ähnliche Ansicht wie 2 bei vollständig geöffnetem Deckelteil und umgeklappter Rücksitzlehne,
  • 4 eine ähnliche Ansicht wie 3 während der beginnenden Dachöffnung,
  • 5 eine ähnliche Ansicht wie 4 bei weiter fortschreitender Dachöffnung,
  • 6 eine ähnliche Ansicht wie 5 während des weiteren Öffnens und Ineinanderschachtelns der Dachteile,
  • 7 eine ähnliche Ansicht wie 6 mit ungefähr in seiner steilsten Stellung befindlichem hinterstem Dachteil,
  • 8 eine ähnliche Ansicht wie 7 im weiteren Öffnungsverlauf bei jetzt gegensinnigem Schwenken der Dachteile zum Bewirken der flachen Ablagestellung,
  • 9 eine ähnliche Ansicht wie 8 bei vollständig geöffnetem Dach und darüber geschlossenem Deckelteil,
  • 10 das Fahrzeug in Stellung nach 9 in Ansicht von oben.
  • Das in der Zeichnung dargestellte Cabriolet-Fahrzeug 1 ist beispielhaft mit einer Rückbank 12 versehen und bildet im geschlossenen Zustand ein vier- oder mehrsitziges Fahrzeug aus.
  • Es weist zwei bei geschlossenem Dach 2 bezüglich der Fahrtrichtung F aufeinander folgende Dachteile 3, 4 auf, wobei der hinterste Dachteil 3 eine Heckscheibe 5 umfaßt. An diesen könnten sich in Fahrtrichtung F auch mehrere weitere vorgeordnete Dachteile anschließen.
  • Der hier vorderste Dachteil 4 schließt bei geschlossenem Dach 2 mittelbar oder unmittelbar an einen Windschutzscheibenrahmen 6 an. Beide Dachteile 3, 4 können mit zumindest jeweils einem starren Rahmen versehen sein oder insbesondere feste Plattenteile ausbilden, wobei in dem vorgeordneten Dachteil 4 auch ein Schiebedach enthalten sein kann (nicht gezeichnet), das über oder unter den hinteren Dachteil 3 geschoben werden kann. In jedem Fall bilden die beiden Dachteile 3, 4 separate, an ihren Außenflächen voneinander getrennte Baueinheiten. Für ein gutes Raumgefühl auch im geschlossenen Zustand können die Dachteile 3, 4 zumindest im wesentlichen transparent ausgebildet sein.
  • Die hier zwei Dachteile 3, 4 können manuell oder voll- oder teilautomatisch zu bewegen sein.
  • Der hinterste Dachteil 3 ist über mehrere Hebel 7, 8, die gemäß der Zeichnung ein Viergelenk ausbilden, beweglich an der Karosserie 9 gehalten. Auch andere Mehrgelenke oder Getriebe sind möglich. Dabei ist sicherzustellen, daß der hinterste Dachteil 3 bei seiner Öffnung keine reine Schwenkbewegung ausführt, sondern nur in der ersten Bewegungsphase der Dachöffnung aufschwenkt und sich nachfolgend flach mit seiner Außenseite nach oben ablegt.
  • Das Fahrzeugheck kann ohne Umarbeitung von einem vollständig geschlossenen Fahrzeugtyp der entsprechenden Serie übernommen sein, was den Kostenaufwand zur Konstruktion und Erstellung des erfindungsgemäßen, zu öffnenden Fahrzeugs erheblich verringert. Die Originalproportionen können erhalten bleiben, eine Heckverlängerung für die Aufnahme des geöffneten Daches ist entbehrlich.
  • Die Dachteile 3, 4 sind untereinander über beispielsweise ein weiteres Viergelenk mit Lenkern 10, 11 verbunden, die eine nahezu Parallelverlagerung des vorderen Dachteils 4 unter den hinteren Dachteil 3 ermöglichen.
  • Um im geöffneten Zustand der Dachteile 3, 4 deren Ablage oberhalb einer Rückbank 12 zu ermöglichen, ist zur Dachöffnung zunächst die Sitzlehne 13 umzuklappen (2, 3) wobei die Rückbank 12 in Originalorientierung verbleibt. Das Umklappen der Sitzlehne 13 kann manuell erfolgen, wobei der abgeklappte Zustand über einen Mikroschalter oder dergleichen Sicherungsabfrage vor Absenkung der Dachteile 3, 4 gewährleistet sein kann. Auch ein motorisches Umklappen, eventuell synchronisiert mit dem Öffnen eines hinteren Deckelteils 14, ist möglich.
  • Das Deckelteil 14, das den Aufnahmeraum des geöffneten Daches 2 nur zu einem Teil abdeckt, ist hier einstückig ausgebildet und in Draufsicht im wesentlichen sichelförmig ausgebildet (10). Alternativ könnten auch zumindest Teile der seitlich nach vorne ragenden Schenkel 15 gesonderte Teile bilden.
  • Das Deckelteil 14 öffnet zur Freigabe der Durchtrittsöffnung für das öffnende Dach 2 mit einer translatorischen Komponente nach hinten (2, 3) und wird dabei von der Anlage an das rückwärtige Ende des Dachteils 3 über die ein Viergelenk bildenden Lenker 16, 17 heckwärts herausgezogen. Ein vorheriges Anheben dieses Dachteils 3, was bei einem Dach mit festen Dachteilen ohne Weiteres nicht möglich wäre und besondere Zusatzmaßnahmen erfordern würde, ist nicht erforderlich. Um diese Art der -Deckelteilöffnung zu ermöglichen, ist es in geschlossener Stellung von dem hinteren Dachteilende untergriffen und drückt von oben auf dessen Randdichtung 18. Auch die Öffnung des Deckelteils 14 kann manuell oder motorisch erfolgen, dann insbesondere vorteilhaft synchronisiert mit dem Umklappen der Rücksitzlehne 13.
  • Zur Öffnung der Dachteile 3, 4 nach Umklappen der Rücksitzlehne(n) 13 und Öffnen des Deckelteils 14 (4 ff.) werden hier gleichzeitig der hinterste Dachteil 3 über das ihn an der Karosserie haltende Viergelenk 7, 8 aufgeschwenkt und der vorgeordnete Dachteil 4 über das Viergelenk mit den Lenkern 10, 11 unter den hinteren Dachteil 3 verlagert. Dabei behalten die Dachteile 3, 4 ihre gleichsinnige Ausrichtung gegeneinander bei, werden also gleichsinnig gewölbt ineinander verschachtelt. Dadurch kann das Paket aus Dachteilen 3, 4 besonders flach gehalten werden.
  • Ungefähr in der Stellung nach 6 bis 7 erreicht der hintere Dachteil 3 seine steilste Position im Verlauf der Dachöffnung. Bei weiterer Öffnung (7 bis 9) legt sich dann der hintere Dachteil 3 in eine flache Stellung, während gleichzeitig die Verschachtelung der Dachteile 3, 4 ineinander noch weiter laufen kann, um durch die Parallelbewegung eine Beschleunigung des Dachöffnens oder -schließens zu erreichen. Alternativ wäre es auch möglich, zunächst die Verschachtelung vollständig zu beenden und erst dann den hinteren Dachteil 3 in seine flache Stellung zu schwenken. Am Ende (9) liegt das Paket aus Dachteilen 3, 4 nahezu horizontal mit einer leichten Aufwärtsneigung um wenige Grad in Fahrtrichtung F. Dabei ist der vordere Dachteil 4 zumindest nahezu vollständig vom hinteren Dachteil 3 übergriffen.
  • Beide Dachteile 3, 4 sind an ihrem hinteren Rand und an den Querseiten bereichsweise von dem sich darüber schließenden sichelförmigen Deckelteil 14 überdeckt, wobei der Grad der Überdeckung gering sein kann. Zumindest die Fuge zwischen der Karosserie 9 und dem Dachteil 3 ist überdeckt. Damit bildet der hintere Dachteil 3 einen wesentlichen Teil der sichtbaren Außenfläche der abgelegten Dachteile 3, 4 aus.
  • Der Vertikalabstand zwischen dem geschlossenen Deckelteil 14 und dem Dachteil 3 kann sehr gering sein, so daß sich ein unauffälliger Übergang zwischen dem Deckelteil 14 und der Außenfläche des hinteren Dachteils 3 ergibt.
  • Sofern ein wesentlicher Teil dieses hintersten Dachteils 3 von der Heckscheibe 5 eingenommen ist, bildet diese einen Großteil der sichtbaren Außenfläche des abgelegten Daches 2, wie in 10 dargestellt ist. Durch die Heckscheibe 5 ist dann auch der dicht darunter liegende vordere Dachteil 4 sichtbar.
  • Durch die Anordnung der Dachteile 3, 4 bleibt ein wesentlicher Teil des Kofferraums erhalten, wobei auch Gepäckstücke in den Raum zwischen Rücksitzlehne 13 und vorderem Dachteil 4 geschoben werden können, ohne Gefahr zu laufen, die Lackierung eines Dachteils 3, 4 oder die Heckscheibe 5 zu beschädigen.

Claims (10)

  1. Cabriolet-Fahrzeug (1) mit zumindest zwei bei geschlossenem Dach (2) bezüglich der Fahrzeuglängsrichtung aufeinander folgenden, jeweils in sich zumindest im wesentlichen starren Dachteilen (3; 4), von denen der hinterste (3) eine Heckscheibe (5) umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Dachteile (3; 4) im abgelegten Zustand nur bereichsweise von einem beweglichen Deckelteil (14) der Karosserie (9) übergriffen sind und der die Heckscheibe (5) umfassende Dachteil (3) über einen wesentlichen Teil seiner Erstreckung eine sichtbare Außenfläche der abgelegten Dachteile (3; 4) ausbildet.
  2. Cabriolet-Fahrzeug (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Dach (2) im abgelegten Zustand zumindest bereichsweise oberhalb von Fahrzeugrücksitzen (12) liegt.
  3. Cabriolet-Fahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die nach oben zeigende Außenfläche des abgelegten Daches (2) im wesentlichen von der Heckscheibe (5) eingenommen ist.
  4. Cabriolet-Fahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein dem hintersten Dachteil (3) vorgeordneter Dachteil (4) bei seiner Öffnung in eine unterhalb des hintersten Dachteil (3) gelegene und gleichsinnig gewölbte Stellung verlagerbar ist.
  5. Cabriolet-Fahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckelteil (14) in Draufsicht zumindest annähernd sichelförmig ausgebildet ist und die abgelegten Dachteile (3; 4) heckseitig und bereichsweise querseitig übergreift.
  6. Cabriolet-Fahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckelteil (14) während der Dachbewegung in einer zumindest bereichsweise heckwärts verlagerten Stellung halterbar ist.
  7. Cabriolet-Fahrzeug (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Heckwärtsverlagerung eine Translation des Deckelteils (14) umfaßt.
  8. Cabriolet-Fahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der vorgeordnete Dachteil (4) in abgelegter Stellung vollständig von dem hintersten Dachteil (3) überdeckt ist.
  9. Cabriolet-Fahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Paket aus abgelegten Dachteilen (3; 4) um wenige Grad in Fahrtrichtung (F) aufwärts geneigt liegt.
  10. Cabriolet-Fahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Dachteile (3; 4) über ein Viergelenk (10; 11) miteinander verbunden und gegeneinander beweglich sind.
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