-
Die
vorliegende Erfindung betrifft eine variable Ventiltriebvorrichtung
für einen
Verbrennungsmotor (nachstehend als "Motor" bezeichnet).
-
Um
für individuelle
Motorbetriebsbereiche geeignete optimale Motorausgangsleistungscharakteristiken
zu realisieren, sind verschiedenartige Motoren vorgeschlagen worden,
die z.B. zum Ändern
einer Ventilöffnungszeitdauer
und eines Hubweges von Einlaß-
und Auslaßventile
geeignet sind (vgl. z.B. ungeprüfte
japanische Patentveröffentlichungen
Nr. 2001-14017, 2-223613, 2003-343225, 7-102921 und 10-18826 und
japanisches Patent Nr. 2700691).
-
17 zeigt eine in der ungeprüfte japanische
Patentveröffentlichungen
Nr. 2001-14017 beschriebene variable Ventiltriebvorrichtung für einen Motor
mit einer Kipphebelwelle 104, auf der Niedriggeschwindigkeits-
und Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 102, 103 für eine hin-
und hergehende Bewegung gehalten werden. Diese Kipphebel 102, 103 werden
durch Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeits-Nockenelemente 101a, 101b einer Nockenwelle 101 über Rollen 102a bzw. 103a hin- und
hergehend bewegt. Ein Einlaßventil 105 wird
gemäß der hin-
und hergehenden Bewegung des Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 102 geöffnet und
geschlossen. Der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 102 weist
einen Kolben 106 auf, der derart angeordnet ist, daß er in
Antwort auf einen Öldruck
eine Gleitbewegung ausführt,
und der Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 103 weist einen
Verbindungsarmabschnitt 107 auf, dessen distales Ende dazu
geeignet ist, entsprechend der Kolbenposition mit dem Kolben 106 des
Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 102 verbunden oder davon
gelöst
zu werden.
-
Wenn
die Verbindung zwischen den Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeits-Kipphebeln 102 und 103 durch
den Kolben 106 gelöst
ist, wird der Hochgeschwindigkeits- Kipphebel 103 im Freilauf hin-
und hergehend bewegt (d.h. er führt
eine hin- und hergehende Bewegung in einem unbelasteten Zustand
aus), und der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 102 bewegt
das Einlaßventil 105 entlang
der Form des Niedriggeschwindigkeits-Nockenelements 101a auf
einen offenen oder geschlossenen Zustand. Wenn die Verbindung zwischen
dem Niedriggeschwindigkeits- und dem Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 102, 103 hergestellt
ist, wird der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 102 integral
mit dem Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 103 hin- und hergehend
bewegt, so daß das
Einlaßventil 105 gemäß der Form
des Hochgeschwindigkeits-Nockenelements 101b geöffnet und
geschlossenen wird.
-
19 zeigt eine in der ungeprüfte japanische
Patentveröffentlichung
Nr. 2-223613 beschriebene variable Ventiltriebvorrichtung für einen
Motor mit einer Kipphebelwelle 204, auf der Niedriggeschwindigkeits-
und Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 202, 203 gehalten
werden, die durch ein Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeits-Nockenelement 201a bzw. 201b einer
Nockenwelle 201 hin- und hergehend bewegt werden. Ein Einlaßventil 205 wird
gemäß der hin-
und hergehenden Bewegung des Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 202 geöffnet oder
geschlossen. Der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 202 weist ein Abstandselement 206 auf,
das derart angeordnet ist, daß es
in Antwort auf einen Öldruck
eine Gleitbewegung in der axialen Richtung der Kipphebelwelle 204 ausführt, und
der Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 203 weist eine Einstellschraube 207 zum
Drücken
des Abstandselements 206 des Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 202 gemäß einer
hin- und hergehenden Bewegung des Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 203 auf.
Die Einstellschraube 207 wird gemäß der Gleitposition des Abstandselements 206 mit
dem Abstandselement 206 verbunden oder davon gelöst.
-
Wenn
die Verbindung zwischen dem Niedriggeschwindigkeits- und dem Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 202 und 203 durch
das Abstandselement 206 gelöst ist, wird der Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 203 im
Freilauf hin- und hergehend bewegt, und der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 202 bewegt
das Einlaßventil 105 gemäß der Form des
Niedriggeschwindigkeits-Nockenelements 201a auf einen offenen
oder geschlossenen Zustand. Wenn die Verbindung zwischen dem Niedriggeschwindigkeits-
und dem Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 202, 203 hergestellt
ist, wird dagegen der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 202 integral
mit dem Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 203 hin- und hergehend
bewegt, so daß das
Einlaßventil 205 gemäß der Form
des Hochgeschwindigkeits-Nockenelements 201b auf einen
offenen oder geschlossenen Zustand bewegt wird.
-
In
einer in der ungeprüften
japanischen Patentveröffentlichung
Nr. 2003-343225 beschriebenen variablen Ventiltriebvorrichtung wird
ein Hochgeschwindigkeits-Kipphebel auf einer Kipphebelwelle gehalten
und durch ein Hochgeschwindigkeits-Nockenelement hin- und hergehend
bewegt, und ein Paar Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel werden auf beiden
Seiten des Hochgeschwindigkeits-Kipphebels gehalten und durch ein
Niedriggeschwindigkeits-Nockenelement hin- und hergehend bewegt.
Durch die hin- und hergehenden Bewegungen der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel
werden ein Paar Einlaßventile
geöffnet
oder geschlossen. Die Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel weisen Kolben
auf, die dazu geeignet sind, in Antwort auf einen Öldruck eine Gleitbewegung
auszuführen.
Verbindungsarmabschnitte sind auf beiden Seiten des Hochgeschwindigkeits-Kipphebels
derart integral ausgebildet, daß sie
diesen Kolben angepaßt
sind.
-
Jeder
Verbindungsarmabschnitt des Hochgeschwindigkeits-Kipphebels wird entsprechend der Kolbenposition
mit dem Kolben des entsprechenden Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels
verbunden oder davon gelöst.
Wenn die Verbindung zwischen den Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeits-Kipphebeln
gelöst
ist, wird der Hochgeschwindigkeits-Kipphebel im Freilaufzustand
hin- und hergehend bewegt, und der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel
bewegt das Einlaßventil
gemäß der Form
des Niedriggeschwindigkeits-Nockenelements. Wenn die Verbindung
hergestellt ist, wird der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel integral
mit dem Hochgeschwindig keits-Kipphebel hin- und hergehend bewegt,
und das Einlaßventil
wird gemäß der Form
des Hochgeschwindigkeits-Nockenelements
auf einen offenen oder geschlossenen Zustand bewegt.
-
Außerdem ist
eine variable Ventiltriebvorrichtung vorgeschlagen worden, die nicht
die vorstehend erwähnten
Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel zum separaten Bewegen eines Paars
Einlaßventile
auf einen offenen oder geschlossenen Zustand, sondern einen gemeinsamen
Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel
zum Bewegen dieser Einlaßventile
auf einen offenen oder geschlossenen Zustand aufweist. Eine derartige
variable Ventiltriebvorrichtung ist beispielsweise in 20 dargestellt und weist
Niedrig- und Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 301, 302 auf,
die auf einer Kipphebelwelle 303 gehalten und durch Niedriggeschwindigkeits-
und Hochgeschwindigkeits-Nockenelemente
einer Nockenwelle 307 über Rollen 301a, 302a individuell
hin- und hergehend bewegt werden. Der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 301 weist
einen Vorsprungabschnitt 301b auf, von dem sich ein Paar
verzweigte oder gegabelte Ventilarmabschnitte 301 derart
erstrecken, daß sie mit
Einlaßventilen 304 verbunden
sind. Der Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 302 weist einen ähnlichen Kolben 305 auf
wie die vorstehend erwähnte
variable Ventiltriebvorrichtung, und der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 301 weist
einen damit integralen, dem Kolben 305 angepaßten Verbindungsarmabschnitt 306 auf.
Wenn die Verbindung in Abhängigkeit
von der Kolbenposition gelöst
ist, werden die Einlaßventile
gemäß der Form
des Niedriggeschwindigkeits-Nockenelements geöffnet oder geschlossen. Wenn
die Verbindung hergestellt ist, werden die Einlaßventile gemäß der Form
des Hochgeschwindigkeits-Nockenelements geöffnet oder geschlossen.
-
Wie
in den 21 und 22 dargestellt ist, weist
eine in der ungeprüften
japanischen Patentveröffentlichung
Nr. 2003-343225 beschriebene variable Ventiltriebvorrichtung einen
Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 402, der auf einer Einlaß-Kipphebelwelle 403 gehalten
und durch ein Hochgeschwindigkeits-Nockenelement 401a einer
Nockenwelle 401 über
eine Rolle 402a hin- und hergehend bewegt wird, und ein
Paar Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 404, die auf beiden
Seiten des Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 402 gehalten
und durch Niedriggeschwindigkeits-Nockenelemente 401b der
Nockenwelle 401 über
Rollen 404a hin- und hergehend bewegt werden. Ein Paar
Einlaßventile 405 werden
gemäß den hin-
und hergehenden Bewegungen der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 404 geöffnet oder
geschlossen. Kolben 406 sind in den Niedriggeschwindigkeits-Kipphebeln 404 ausgebildet
und dazu geeignet, in Antwort auf einen Öldruck eine Gleitbewegung auszuführen. Verbindungsarmabschnitte 407 sind
auf beiden Seiten des Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 402 derart
integral ausgebildet, daß sie
den Kolben 406 angepaßt
sind.
-
Die
Verbindungsarmabschnitte 407 des Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 402 werden
entsprechend der Kolbenposition mit den Kolben 406 verbunden
oder davon gelöst.
In einem Niedriggeschwindigkeitsmodus für einen normalen Drehzahlbereich
ist die Verbindung zwischen den Verbindungsarmabschnitten 407 und
den Kolben 406 gelöst,
und der Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 402 bewegt sich
im Freilaufzustand hin- und hergehend, wobei die Einlaßventile 405 gemäß den Formen
der Niedriggeschwindigkeits-Nockenelemente 401b über die
Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 404 geöffnet oder
geschlossen werden. In einem Hochgeschwindigkeitsmodus für einen
hohen Drehzahlbereich ist die Verbindung zwischen den Verbindungsarmabschnitten 407 und
den Kolben 406 hergestellt, und die Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 404 bewegen
sich integral mit dem Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 402 hin-
und hergehend, so daß die Einlaßventile 405 gemäß der Form
des Hochgeschwindigkeits-Nockenelements 401a geöffnet oder geschlossen
werden.
-
Außerdem werden
ein Paar Auslaß-Kipphebel 409 auf
einer Auslaß-Kipphebelwelle 408 gehalten,
die bezüglich
der Nockenwelle 401 an der entgegengesetzten Seite der
Einlaß-Kipphebelwelle 403 gehalten
wird. Die Auslaß-Kipphebel 409 werden
immer durch Auslaß-Nockenelemente 401c der
Nockenwel le 401 hin- und hergehend bewegt, so daß Auslaßventile 410 geöffnet oder
geschlossen werden.
-
In
den ungeprüften
japanischen Patentveröffentlichungen
Nr. 7-102921 und 10-18826 wird ein Motor beschrieben, in dem Niedriggeschwindigkeits- und
Hochgeschwindigkeits-Kipphebel auf einer Kipphebelwelle gehalten
und durch Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeits-Nockenelemente individuell
hin- und hergehend bewegt werden, und ein T-förmiger Hebel ist auf dem Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel
integral ausgebildet, um ein Paar Einlaßventile auf einen offenen
oder geschlossenen Zustand zu bewegen. Der Hochgeschwindigkeits-Kipphebel
wird in Antwort auf eine Schaltoperation eines Schaltstifts mit
dem Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel verbunden oder davon gelöst. Wenn die
Verbindung über
den Schaltstift gelöst
ist, bewegt sich der Hochgeschwindigkeits-Kipphebel im Freilaufzustand
hin- und hergehend, und die Einlaßventile werden gemäß der Form
des Niedriggeschwindigkeits-Nockenelements durch den Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel auf einen
offenen oder geschlossenen Zustand bewegt. Wenn die Verbindung über den
Schaltstift hergestellt ist, wird der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel
zusammen mit dem Hochgeschwindigkeits-Kipphebel hin- und hergehend
bewegt, so daß die
Einlaßventile
gemäß der Form
des Hochgeschwindigkeits-Nockenelements auf einen offenen oder geschlossenen
Zustand bewegt werden.
-
Gemäß dem japanischen
Patent Nr. 2700691 wird in einem Motor an Stelle eines Schaltstifts
eine exzentrische Kipphebelwelle verwendet, um die Verbindung zwischen
dem Niedriggeschwindigkeits- und dem Hochgeschwindigkeits-Kipphebel herzustellen
bzw. zu lösen.
Insbesondere wird der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel durch ein
Niedriggeschwindigkeits-Nockenelement hin- und hergehend bewegt,
um ein Paar Einlaßventile
auf einen offenen oder geschlossenen Zustand zu bewegen. Der Hochgeschwindigkeits-Kipphebel
wird bezüglich
der Achse der Kipphebelwelle exzentrisch gehalten, und eine Seite
davon steht mit dem Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel in Kontakt. Der Hochgeschwindigkeits-Kipphebel nimmt
eine vertikale Position ein, die gemäß dem Winkel eingestellt wird, über den
der Kipphebel hin- und hergehend bewegt wird. In einer unteren Position
ist der Hochgeschwindigkeits-Kipphebel vom Hochgeschwindigkeits-Nockenelement getrennt
und bewegt sich im Freilaufzustand hin- und hergehend, so daß die Einlaßventile
gemäß der Form des
Niedriggeschwindigkeits-Nockenelements auf einen offenen oder geschlossenen
Zustand bewegt werden, wie vorstehend erwähnt wurde. In einer oberen
Position wird der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel durch das Hochgeschwindigkeits-Nockenelement
zusammen mit dem Hochgeschwindigkeits-Kipphebel hin- und hergehend
bewegt, so daß die
Einlaßventile
gemäß der Form
des Hochgeschwindigkeits-Nockenelements auf einen offenen oder geschlossenen
Zustand bewegt werden.
-
Im
Fall eines Vierventil-SOHO-Motors, auf den die in der ungeprüften japanischen
Patentveröffentlichung
Nr. 7-102921 oder 10-18826 oder im japanischen Patent Nr. 2700691
beschriebene variable Ventiltriebvorrichtung angewendet wird, sind
die Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeits-Kipphebel
beispielsweise wie in den 23 und 24 dargestellt konstruiert.
Insbesondere sind Einlaß- und Auslaßkipphebelwellen 502, 503 an
beiden Seiten einer Nockenwelle 501 angeordnet. Ein Einlaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 504 wird
für eine
hin- und hergehende Bewegung auf der Einlaß-Kipphebelwelle 502 gehalten,
und ein Paar Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 505 werden für eine hin- und hergehende Bewegung
auf, beiden Seiten des Einlaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 504 gehalten.
Ein Außenende
jedes Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 505 ist
mit einem entsprechenden Einlaßventil 513a verbunden.
An Innenenden der Kipphebel 504, 505 angeordnete
Rollen 504a bzw. 505a stehen jeweils mit entsprechenden Einlaß-Hochgeschwindigkeits-
und Niedriggeschwindigkeits-Nockenelementen 506, 507 der
Nockenwelle 501 in Kontakt und sind dazu geeignet, eine
hin- und hergehende Bewegung auszuführen. Bezugszeichen 512 bezeichnet
eine Zündkerze.
-
Ein
Paar Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 508 werden
für eine
hin- und hergehende Bewegung auf einer Auslaß-Kipphebelwelle 503 gehalten,
und ein Paar Auslaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebelarme 509 werden
für eine
hin- und hergehende
Bewegung auf beiden Seiten der Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 508 gehalten,
deren Außenenden
jeweils mit Auslaßventilen 513b verbunden
sind. An Innenenden der Kipphebel 508, 509 angeordnete
Rollen 508a bzw. 509a stehen jeweils mit entsprechenden
Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-
und Hochgeschwindigkeits-Nockenelementen 510, 511 der
Nockenwelle 501 in Kontakt und sind dazu geeignet, eine
hin- und hergehende Bewegung auszuführen.
-
Zwischen
dem Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 505 und
dem Einlaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 504 und
zwischen dem Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 508 und
dem Auslaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 509 sind (nicht
dargestellte) Umschaltmechanismen angeordnet, die jeweils beispielsweise
durch einen in den ungeprüften
japanischen Patentveröffentlichungen
Nr. 7-102921 und 10-18826 beschriebenen Schaltstift gebildet werden.
Wie im Fall dieser Patentveröffentlichungen
wird die Verbindung zwischen den Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeits-Kipphebeln 504, 505; 508, 509 an
der Einlaß-
und Auslaßseite
hergestellt und gelöst,
und die Einlaßventile 513a und
die Auslaßventile 513b werden
gemäß den Formen
der Niedriggeschwindigkeits-Nockenelemente 507, 510 oder
den Formen der Hochgeschwindigkeits-Nockenelemente 506, 511 auf
einen offenen oder geschlossenen Zustand bewegt.
-
In
der in der ungeprüften
japanischen Patentveröffentlichung
Nr. 2001-14017 beschriebenen variablen Ventiltriebvorrichtung wird,
wenn die Verbindung zwischen den Niedriggeschwindigkeits- und dem
Hochgeschwindigkeits-Kipphebeln 102 und 103 über den
Kolben 106 hergestellt ist, auf den Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 103 an
seiner Rolle 103a durch das Hochgeschwindigkeits-Nockenelement 101b eine
Antriebskraft ausgeübt,
wie in 17 durch einen
fettgedruckten Pfeil dargestellt ist, durch die der Kolben 106 mit seinem
Verbindungsarmabschnitt 107 gedrückt wird. Weil ein distales Ende
des Verbindungsarmabschnitts 107 axial vom Kipphebel 104 von
der Rolle 103a versetzt ist, tritt, jedesmal wenn die Antriebskraft
durch das Hochgeschwindigkeits-Nockenelement 101b auf
seine Rolle 103a ausgeübt
wird, eine geringe Neigung des Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 103 auf.
Dadurch tritt zwischen dem Hochgeschwindigkeits-Nockenelement 101b und
der Rolle 103a eine Fehlausrichtung auf, und auf die Rolle 103a wird
eine fehlerhafte Belastung ausgeübt,
wie in 18 dargestellt
ist.
-
Weil
die auf die Rolle 103a ausgeübte fehlerhafte Belastung zu
einem fehlerhaften Verschleiß der Rolle 103a und
des Hochgeschwindigkeits-Nockenelements 101b, zu einer
verminderten Lebensdauer der Rollenlager, usw. führt, muß als Gegenmaßnahme die
Rollenbreite vergrößert werden,
wodurch die träge
oder Trägheitsmasse
des Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 103 zunimmt. Dadurch
entsteht ein Problem dahingehend, daß insbesondere in einem hohen
Drehzahlbereich die Öffnungs-
und Schließcharakteristiken
des Ventiltriebs schlechter werden. Dieses Problem tritt besonders
deutlich bei einem Kipphebel mit einer Rolle auf, aber ein ähnliches
Problem wird auch bei einem Kipphebel verursacht, der an Stelle
einer Rolle ein Gleitelement aufweist.
-
In
der in der ungeprüften
japanischen Patentveröffentlichung
Nr. 2-224613 beschriebenen variablen Ventiltriebvorrichtung ist
das Abstandselement 206 des Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 202 so angeordnet,
daß es
zum Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 203 hin hervorsteht,
so daß das
Abstandselement durch die Einstellschraube 207 auf dem
Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 203 gedrückt werden kann. D.h., die
Position (nachstehend als Antriebskraftübertragungspunkt 208)
des Abstandselements 206, die durch die Einstellschraube 207 gedrückt wird,
wenn die Verbindung hergestellt ist, ist um ein großes Maß A41 vom
Verbindungsabschnitt 209 zwischen dem Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 202 und
dem Einlaßventil 205 versetzt.
-
Dadurch
weist die über
den Antriebskraftübertragungspunkt 208 auf
den Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 202 übertragene
Antriebskraft eine Kraftkomponente auf, die zum Öffnen des Einlaßventils 205 nicht
effektiv nutzbar ist, sondern es wird eine fehlerhafte Belastung
auf ein Lager ausgeübt,
durch das der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 202 auf der
Kipphebelwelle 204 gehalten wird. Die fehlerhafte Belastung
auf das Lager führt
zu erhöhtem
Verschleiß und
erhöhter
Reibung, so daß die
Lebensdauer und die Zuverlässigkeit
der variablen Ventiltriebvorrichtung nachteilig vermindert werden.
Außerdem
wird durch die Antriebskraftkomponente ein Abschnitt in der Nähe des Antriebskraftübertragungspunktes 208 des
Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 202, d.h. ein Abschnitt
in der Nähe
des Abstandselements 206, das die Antriebskraft von der
Einstellschrauben 207 aufnimmt, gebogen oder verdreht. Dadurch
tritt, immer wenn die Antriebskraft vom Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 203 übertragen wird,
periodisch eine unerwünschte
Biegungs- und Torsionsbeanspruchung in der Nähe des Antriebskraftübertragungspunktes 208 des
Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 202 auf, wodurch ein
Problem z.B. dahingehend entsteht, daß die Öffnungs- und Schließcharakteristik
des Einlaßventils
im hohen Drehzahlbereich schlechter wird.
-
In
der in 20 dargestellten
variablen Ventiltriebvorrichtung muß der Ventilarmabschnitt 301c des
Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 301, der dazu dient,
das Einlaßventil 304 gegen.
eine Druckkraft der Ventilfeder zu öffnen, eine ausreichende Festigkeit
und Steifigkeit besitzen. Wenn der Ventilarmabschnitt 301c gegabelt
ist und sich von einem einzelnen Punkt oder einem Vorsprungabschnitt 301a ausgehend
erstreckt, wie vorstehend beschrieben wurde, nimmt nicht nur die
Armlänge
zu, sondern wird der Ventilarmabschnitt 301c aufgrund der
Reaktionskraft der Ventilfeder auch einer Biege- und Torsionsbeanspruchung
ausgesetzt. Dies ist für
die Festigkeit und Steifigkeit nachteilig. Um eine geeignete Festigkeit
und Steifigkeit zu gewährleisten,
muß das Gewicht
des Ventilarmabschnitts 301c unerwünscht erhöht werden. Da durch wird insbesondere
in einem hohen Drehzahlbereich ein Ventilsprung und -rückschlag
verursacht, wodurch ein Problem dahingehend entsteht, daß die Öffnungs-
und Schließcharakteristik
des Ventiltriebs schlechter wird.
-
Eine
derartige variable Ventiltriebvorrichtung erfordert im Vergleich
zu einer normalen variablen Ventiltriebvorrichtung einen großen Installationsraum.
Insbesondere wenn die in 20 dargestellte variable
Ventiltriebvorrichtung an der Einlaß- und an der Auslaßseite einer
einzelnen Nockenwelle montiert ist, nehmen diese variablen Ventiltriebvorrichtungen
einen Raum unmittelbar über
einer Brennkammer ein, so daß es
schwierig ist, einen Installationsraum für eine Zündkerze bereitzustellen, wodurch
ein Problem dahingehend entsteht, daß der Konstruktionsspielraum
für die
Zündkerze
und ähnliche
Elemente begrenzt ist.
-
In
der in 20 dargestellten
variablen Ventiltriebvorrichtung werden die in den Kipphebeln 301, 302 individuell
angeordneten Rollen 301a, 302a für eine Rollbewegung
auf den entsprechenden Nockenelementen gemäß den Formen dieser Nockenelemente
hin- und hergehend bewegt. Wenn die Rollen entsprechend den Hochgeschwindigkeits-Nockenelementen
eine hin- und hergehende Bewegung ausführen, führt die Rolle 301a auf
dem Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 301 keinerlei Funktion
aus, sie wirkt jedoch als Trägheitsmasse
in eine Richtung, in der die hin- und hergehende Bewegung des Kipphebels 301 behindert
wird. Infolgedessen wird der Vorsprungabschnitt 301b des
Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 301, immer wenn die
hin- und hergehende Bewegung ausgeführt wird, in die Vorwärts- und
Rückwärtsrichtung
verdreht. Dadurch weicht die auf dem Hochgeschwindigkeits-Nockenelement
basierende Öffnungs-
und Schließcharakteristik
des Einlaßventils,
insbesondere die Öffnungs-
und Schließcharakteristik
des Einlaßventils 304,
das durch den an der vom Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 302 abgewandten
Seite angeordneten Ventilarmabschnitt 301c geöffneten
oder geschlossenen wird, von der vorgesehenen oder Soll-Charakteristik ab.
Dies ist eine der Ursachen, warum die Öffnungs- und Schließcharakteristik des
Ventiltriebs in einem hohen Drehzahlbereich schlechter wird.
-
In
der in den 21 und 22 dargestellten Ventiltriebvorrichtung
wird das Ventilspiel gemäß der Positionsbeziehung
des Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 404 bezüglich des
Niedriggeschwindigkeits-Nockenelements 401b und des Einlaßventils 405 im
Niedriggeschwindigkeitsmodus bestimmt, in dem der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 404 durch
das Niedriggeschwindigkeits-Nockenelement 401b direkt hin-
und hergehend bewegt wird. Im Hochgeschwindigkeitsmodus, in dem
der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 404 durch das Hochgeschwindigkeits-Nockenelement 401a über den
Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 402 indirekt hin- und hergehend
bewegt wird, wird das Ventilspiel durch eine Kombination aus dem
Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 404 und dem Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 402 zusätzlich beeinflußt, so daß ein anderes
Ventilspiel erhalten wird.
-
Daher
ist, auch wenn das Ventilspiel an der Seite des Niedriggeschwindigkeits-Nockenelements durch
die im Einlaßventil 405 angeordneten
Einstellschraube 411 auf einen normalen Wert eingestellt wird,
nicht garantiert, daß ein
entsprechendes Ventilspiel auch an der Seite des Hochgeschwindigkeits-Nockenelements
erhalten werden kann. Um nach der Montage des Motors ein geeignetes
Ventilspiel an der Seite des Hochgeschwindigkeits-Nockenelements
zu gewährleisten,
wird die Genauigkeit der einzelnen Komponenten, einschließlich der
Kipphebel 402, 404, verbessert, und die Form des
Hochgeschwindigkeits-Nockenelements 401a wird unter Berücksichtigung
von Veränderungen
konstruiert, die verursacht werden, wenn diese Komponenten montiert
sind, (z.B. wird das Hochgeschwindigkeits-Nockenelement 401a so
konstruiert, daß es
einen geeigneten Rampenabschnitt aufweist, um den Anschlag auf der
Rolle 402a abzuschwächen,
oder es wird eine andere Gegenmaßnahme getroffen).
-
Außer durch
die Formen der Kipphebel 402, 404 kommt als Faktor,
der das Ventilspiel an der Seite des Hochgeschwindigkeits-Nockenelements
beeinflußt,
eine Fehlausrichtung der Einlaß-Kipphebelwelle 403 in
Betracht. Insbesondere wenn ein vertikaler Winkelfehler α in der Achse
Lr der Einlaß-Kipphebelwelle 403 vorhanden
ist, wie in 22 dargestellt ist,
sind die Mitten der hin- und hergehenden Bewegung der Niedriggeschwindigkeits-
und Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 404, 402 in
der vertikalen Richtung relativ zueinander versetzt, so daß die Beziehungen
zwischen dem Ventilspiel an der Seite des Niedriggeschwindigkeits-Nockenelements
und an der Seite des Hochgeschwindigkeits-Nockenelements verschieden
sind. Das gleiche Ergebnis wird erhalten, wenn aufgrund einer Fehlausrichtung
der Nockenwelle 401 ein vertikaler Winkelfehler α in der Achse
Lc verursacht wird.
-
Weil
die Winkelfehler α der
Einlaß-Kipphebelwelle 403 und
der Nockenwelle 401 mit dem Fehler des Ventilspiels direkt
in Beziehung stehen, haben die vorstehend erwähnten Fehlausrichtungen eine größere Wirkung
als andere Faktoren, wobei diese Wirkung durch die vorstehend erwähnte Gegenmaßnahme nicht
eliminiert werden kann. Infolgedessen kann, wenn das Ventilspiel
so eingestellt wird, daß es für den Niedriggeschwindigkeitsmodus
geeignet ist, das für
den Hochgeschwindigkeitsmodus geeignete Ventilspiel nicht erhalten
werden, wodurch Schlaggeräusche
verursacht werden. Außerdem
tritt ein Problem individueller Unterschiede im Motorventilspiel auf,
so daß es
schwierig ist, eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten.
-
Für die in
den 23 und 24 dargestellte variable
Ventiltriebvorrichtung sind für
jeden Zylinder drei Kipphebel 504 und 505 an der
Einlaßseite
und vier Kipphebel 508 und 509 an der Auslaßseite erforderlich.
Außerdem
müssen
auf der Nockenwelle 501 sieben Nockenelemente 506, 507, 510 und 511 für eine hin-
und hergehende Bewegung der Kipphebel 504, 505, 508 und 509 bereitgestellt
werden. Dadurch nimmt die Anzahl der Komponenten und der Arbeitsstunden
für die
Bearbeitung zu, wodurch die Fertigungskosten nachteilig erhöht werden.
Außerdem
nimmt mit einer Zunahme der Anzahl von Nockenelementen die Nockenwellenlänge pro
Zylinder zu, so daß ein
großer
Installationsraum erforderlich ist, und der Zylinderweg nimmt unvermeidbar
zu. Dadurch wird ein linderweg nimmt unvermeidbar zu. Dadurch wird
ein überdimensionierter
Motor erhalten.
-
Es
ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine variable Ventiltriebvorrichtung
für einen
Verbrennungsmotor bereitzustellen, die in der Lage ist, zu verhindern,
daß ein
Hochgeschwindigkeits-Kipphebel geneigt wird, wenn er eine Antriebskraft
von einem Nockenelement empfängt,
um verschiedene Nachteile zu vermeiden, die sich durch eine abweichende
oder fehlerhafte Kraft auf einen Funktionsabschnitt davon (einen
mit dem Nockenelement in Kontakt stehenden Gleitabschnitt) ergeben,
und die in der Lage ist, das Erfordernis für eine Vergrößerung der
Breite des Funktionsabschnitts zu eliminieren, um dadurch die Trägheitsmasse
des Hochgeschwindigkeits-Kipphebels zu reduzieren und eine exakte Öffnungs- und Schließcharakteristik
von Einlaß-
und Auslaßventilen
zu realisieren.
-
Eine
erfindungsgemäße variable
Ventiltriebvorrichtung für
einen Verbrennungsmotor weist auf: einen ersten Kipphebel, der für eine hin-
und hergehende Bewegung auf einer Kipphebelwelle gehalten wird,
wobei auf einer Endseite des ersten Kipphebels ein Funktionsabschnitt
angeordnet ist, der mit einem ersten Nockenelement einer Nockenwelle
in Kontakt steht, und wobei eine andere Endseite des Kipphebels
mit einem Einlaßventil
oder einem Auslaßventil verbunden
ist; einen benachbart zum ersten Kipphebel angeordneten zweiten
Kipphebel, der für
eine hin- und hergehende Bewegung auf der Kipphebelwelle gehalten
wird, wobei eine Endseite des zweiten Kipphebels, einen Funktionsabschnitt
aufweist, der mit einem zweiten Nockenelement der Nockenwelle in Kontakt
steht, wobei das zweite Nockenelement eine andere Form hat als das
erste Nockenelement; und einen zwischen dem ersten und dem zweiten
Kipphebel angeordneten Umschaltmechanismus zum Ausführen eines
Umschaltvorgangs zum Herstellen und Lösen einer Verbindung zwischen
den Kipphebeln, wobei die Mitte eines auf einer Seite des zweiten Kipphebels
angeordneten Teils des Umschaltmechanismus im wesentlichen mit einer
auf die Breite bezogenen Mitte des Funktionsabschnitts des zweiten Kipphebels
koinzident ist.
-
Wenn
der Motor in Betrieb ist, werden der erste und der zweite Kipphebel
durch eine Drehbewegung der Nockenwelle durch die entsprechenden Nockenelemente über die
Funktionsabschnitte hin- und hergehend bewegt. Wenn der zwischen
dem ersten und dem zweiten Kipphebel angeordnete Umschaltmechanismus
nicht eingerückt
ist, ist die Verbindung zwischen diesen Kipphebeln gelöst. Der zweite
Kipphebel wird im Freilaufzustand unabhängig hin- und hergehend bewegt,
und der erste Kipphebel wird gemäß der Form
des ersten Nockenelements hin- und hergehend bewegt, um das Einlaßventil
oder das Auslaßventil
auf einen offenen oder geschlossenen Zustand zu bewegen. Wenn der
Umschaltmechanismus vom ausgerückten
Zustand auf den eingerückten
Zustand gebracht wird, sind beide Kipphebel miteinander verbunden,
so daß der
erste Kipphebel zusammen mit dem zweiten Kipphebel gemäß der Form
des zweiten Nockenelements hin- und hergehend bewegt wird und das
Einlaß-
oder Auslaßventil
auf einen offenen oder geschlossenen Zustand bewegt.
-
Wenn
der erste und der zweite Kipphebel verbunden sind, wird auf den
Funktionsabschnitt des zweiten Kipphebels eine Antriebskraft vom
zweiten Nockenelement ausgeübt,
und der Kipphebel wird hin- und hergehend bewegt, um den Umschaltmechanismusabschnitt
(z.B. einen Eingriffvorsprung oder einen Kolben) an der Seite des
ersten Kipphebels zu drücken.
Weil der Funktionsabschnitt, der die Antriebskraft vom zweiten Nockenelement
empfängt, und
der Umschaltmechanismusabschnitt an der Seite des zweiten Kipphebels
(Kolben oder Eingriffvorsprung) zum Drücken des Umschaltmechanismusabschnitts
an der Seite des ersten Kipphebels beide im zweiten Kipphebel und
in der axialen Richtung der Kipphebelwelle nahe beieinander angeordnet
sind, führt
der zweite Kipphebel eine hin- und
hergehende Bewegung aus, ohne daß er geneigt wird.
-
Dadurch
wird die durch eine Neigung des zweiten Kipphebels verursachte Fehlausrichtung
des zweiten Nockenelements und des Funktionsabschnitts reduziert.
Der Funktionsab schnitt wird daher in normalem Kontakt mit dem zweiten
Nockenelement gehalten und empfängt
in der Längsrichtung eine
im wesentlichen gleichmäßige Kraft.
Daher muß die
Breite des Funktionsabschnitts als Gegenmaßnahme zum Vermeiden eines
fehlerhaften Verschleißes
des Funktionsabschnitts und des zweiten Nockenelements, einer verminderten
Haltbarkeit des Funktionsabschnitts, usw. nicht vergrößert werden. Infolgedessen
kann die Trägheitsmasse
des zweiten Kipphebels vermindert werden.
-
Wie
vorstehend erläutert
wurde, wird durch die erfindungsgemäße Ventiltriebvorrichtung die
Neigung des zweiten Kipphebels verhindert, die ansonsten verursacht
würde,
wenn es die Antriebskraft von der Seite des zweiten Nockenelements
empfängt, wodurch
verschiedenartige Probleme eliminiert werden, die durch die fehlerhafte
Belastung auf den Funktionsabschnitt verursacht werden, und die
Breite des Funktionsabschnitts muß nicht vergrößert werden,
wodurch die Trägheitsmasse
des zweiten Kipphebels vermindert wird und eine exakte Öffnungs- und
Schließcharakteristik
der Einlaß- und Auslaßventile
realisierbar ist.
-
Die
vorliegende Erfindung wird anhand der nachstehenden ausführlichen
Beschreibung unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen ausführlich dargestellt,
die lediglich zur Erläuterung
dienen und durch die die vorliegende Erfindung nicht eingeschränkt werden
soll; es zeigen:
-
1 zeigt
eine Draufsicht eines einlaßseitigen
Teils einer ersten Ausführungsform
einer variablen Ventiltriebvorrichtung für einen Zylinder eines Motors;
-
2 eine
Querschnittansicht entlang der Linie B-B in den 1, 5 und 7 zum
Darstellen eines Umschaltmechanismus in einem Zustand, in dem die
Verbindung zwischen den Kipphebeln gelöst ist;
-
3 eine
Querschnittansicht entlang der Linie B-B in den 1, 5 und 7 zum
Darstellen des Umschaltmechanismus in einem Zustand, in dem die
Verbindung zwischen den Kipphebeln hergestellt ist;
-
4 eine
Ansicht zum Darstellen der Verteilung einer auf ein Hochgeschwindigkeits-Nockenelement
der ersten Ausführungsform
der variablen Ventiltriebvorrichtung ausgeübten Belastung;
-
5 eine
Draufsicht zum Darstellen eines einlaßseitigen Teils einer zweiten
Ausführungsform einer
variablen Ventiltriebvorrichtung für einen Zylinder eines Motors;
-
6 eine
Vorderansicht zum Darstellen des einlaßseitigen Teils der zweiten
Ausführungsform
der variablen Ventiltriebvorrichtung für einen Zylinder;
-
7 eine
Draufsicht zum Darstellen eines einlaßseitigen Teils einer dritten
Ausführungsform der
variablen Ventiltriebvorrichtung für einen Zylinder eines Motors;
-
8 eine
Vorderansicht zum Darstellen des einlaßseitigen Teils der dritten
Ausführungsform der
variablen Ventiltriebvorrichtung für einen Zylinder;
-
9 eine
Draufsicht zum Darstellen eines Teils einer vierten Ausführungsform
einer variablen Ventiltriebvorrichtung für einen Zylinder eines Motors;
-
10 eine
Vorderansicht des Teils der vierten Ausführungsform der variablen Ventiltriebvorrichtung
für einen
Zylinder;
-
11 eine
Draufsicht zum Darstellen eines Teils einer fünften Ausführungsform einer variablen Ventiltriebvorrichtung
für einen
Zylinder eines Motors;
-
12 eine
Ansicht betrachtet von der Richtung C in 11 zum
Darstellen der Beziehung zwischen einer Nockenwelle und Rollen in
der fünften Ausführungsform
der variablen Ventiltriebvorrichtung;
-
13 eine
Querschnittansicht entlang der Linie D-D in den 11 und 15 zum
Darstellen eines Umschaltmechanismus in einem Zustand, in dem die
Verbindung mit einem Kipphebel gelöst ist;
-
14 eine
Querschnittansicht entlang der Linie D-D in den 11 und 15 zum
Darstellen des Umschaltmechanismus in einem Zustand, in dem die
Verbindung mit dem Kipphebel hergestellt ist;
-
15 eine
Draufsicht zum Darstellen eines Teils einer sechsten Ausführungsform
einer variablen Ventiltriebvorrichtung für einen Zylinder eines Motors;
-
16 eine
Ansicht betrachtet von der Richtung E in 15 zum
Darstellen der Beziehung zwischen einer Nockenwelle und Rollen in
der sechsten Ausführungsform
der variablen Ventiltriebvorrichtung;
-
17 eine
Draufsicht zum Darstellen eines einlaßseitigen Teils einer ersten
herkömmlichen
variablen Ventiltriebvorrichtung für einen Zylinder;
-
18 eine
Ansicht zum Darstellen der Verteilung einer auf ein Hochgeschwindigkeits-Nockenelement
der ersten herkömmlichen
variablen Ventiltriebvorrichtung ausgeübten Belastung;
-
19 eine
Draufsicht zum Darstellen der Positionsbeziehung zwischen einem
Antriebskraftübertragungspunkt
und einem Verbindungspunkt, an dem die Verbindung mit einem Einlaßventil
hergestellt wird;
-
20 eine
Draufsicht zum Darstellen eines einlaßseitigen Teils einer dritten
herkömmlichen
variablen Ventiltriebvorrichtung für einen Zylinder eines Motors;
-
21 eine
Draufsicht zum Darstellen eines Teils einer vierten herkömmlichen
variablen Ventiltriebvorrichtung für einen Zylinder eines Motors;
-
22 eine
Ansicht betrachtet von der Richtung F in 21 zum
Darstellen der Beziehung zwischen einer Nockenwelle und Rollen in
der vierten herkömmlichen
variablen Ventiltriebvorrichtung;
-
23 eine
Draufsicht zum Darstellen eines Teils einer fünften herkömmlichen variablen Ventiltriebvorrichtung
für einen
Zylinder eines Motors;
-
24 eine
Ansicht betrachtet von der Richtung G in 23 zum
Darstellen der Beziehung zwischen einer Nockenwelle und Rollen in
der fünften herkömmlichen
variablen Ventiltriebvorrichtung; und
-
25 eine
Draufsicht zum Darstellen eines einlaßseitigen Teils einer Modifikation
der ersten Ausführungsform der
variablen Ventiltriebvorrichtung für einen Zylinder eines Motors.
-
Nachstehend
wird eine erste Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen variablen
Ventiltriebvorrichtung eines Mo tors beschrieben.
-
Der
Motor ist gemäß dieser
Ausführungsform
als Reihen-Vierzylinder-SOHC-Benzinmotor
mit zwei Ventilen je Zylinder ausgebildet und so gestaltet, dass
er in einem Betriebsmodus betrieben werden kann, der zwischen einem
Niedriggeschwindigkeitsmodus zum Bereitstellen einer insbesondere
für einen
normalen Drehzahlbereich geeigneten Ausgangsleistungscharakteristik
und einem Hochgeschwindigkeitsmodus zum Bereitstellen einer für einen
hohen Drehzahlbereich geeigneten Ausgangsleistungscharakteristik
umschaltbar ist. Zu diesem Zweck weist eine Ventiltriebvorrichtung
für jeden
Zylinder an seiner Einlaßseite
einen Umschaltmechanismus zum Umschalten zwischen den Betriebsmodi auf.
Nachstehend wird die Konstruktion der Ventiltriebvorrichtung für einen
bestimmten Zylinder erläutert.
Die anderen Zylinder haben die gleiche Konstruktion wie der bestimmte
Zylinder.
-
1 zeigt
eine Draufsicht zum Darstellen eines eingangsseitigen Teils dieser
Ausführungsform der
variablen Ventiltriebvorrichtung, die einem Zylinder des Motors
zugeordnet ist. Die Richtungen "links", "rechts", "oben" und "unten" in 1 entsprechen
der vorderen, hinteren, rechten bzw. linken Seite des Motors und
werden in der folgenden Beschreibung durch die letztgenannte motorbezogene
Nomenklatur bezeichnet. Die Motoranordnung ist nicht auf einen in
Längsrichtung
installierten Motor beschränkt,
sondern kann auch eine querliegende Motoranordnung sein.
-
Eine
einzelne Nockenwelle 1 wird auf einem (nicht dargestellten)
Zylinderkopf derart gehalten, daß sie sich in der Längsrichtung
oder in der Vorwärts-Rückwärts-Richtung
des Motors erstreckt. Die Nockenwelle 1 wird durch eine
(nicht dargestellte) Kurbelwelle synchron damit angetrieben. Eine
Einlaß-Kipphebelwelle 2 ist
an der rechten Seite der Nockenwelle 1 angeordnet. Die
Einlaß-Kipphebelwelle 2 wird durch
einen nicht dargestellten Halter (engl. Bracket) derart gehalten,
daß sie
sich parallel zur Nockenwelle 1 erstreckt. Die Nockenwelle 1 weist
ein vorderseitiges Niedriggeschwindigkeits-Nockenelement 3 (erstes
Nockenelement) und ein rückseitiges Hochgeschwindigkeits-Nockenelement 4 (zweites Nockenelement)
auf, die benachbart zueinander angeordnet sind. Auf der Einlaß-Kipphebelwelle 2 werden
ein Vorsprungabschnitt 5a eines Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 5 (erster
Kipphebel) und ein Vorsprungabschnitt 6a eines Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 6 (zweiter
Kipphebel) für
eine hin- und hergehende Bewegung gehalten und sind benachbart zueinander
angeordnet, so daß sie
dem Niedriggeschwindigkeits-Nockenelement 3 bzw. dem Hochgeschwindigkeits-Nockenelement 4 zugeordnet sind.
-
Ein
Ventilarmabschnitt 5d (Armabschnitt) erstreckt sich vom
Vorsprungabschnitt 5a des Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 5 in 1 bezüglich des
Motors nach oben oder nach rechts (zu einer anderen Endseite). Das
distale Ende des Ventilarmabschnitts 5d ist mit einem auf
dem Zylinderkopf angeordneten Einlaßventil 7 verbunden,
so daß das Einlaßventil 7 in
Verbindung mit der hin- und hergehenden Bewegung des Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 5 auf
einen offenen oder geschlossenen Zustand bewegt wird. Rollenhalterungsabschnitte 5b, 6b sind
so ausgebildet, daß sie
von den Vorsprungabschnitten 5a, 6a bezüglich des
Motors nach links (zu einer Endseite) hervorstehen. Rollen 5c, 6c (Funktionsabschnitte)
werden jeweils auf den Rollenhalterungsabschnitten 5b und 6b gehalten. Die
dem Niedriggeschwindigkeits-Nockenelement 3 der
Nockenwelle 1 zugeordnete Rolle 5c des Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 5 empfängt eine
Druckkraft einer Ventilfeder (nicht dargestellt) des Einlaßventils
und steht permanent mit dem Niedriggeschwindigkeits-Nockenelement 3 in
Kontakt. Die Rolle 6c des Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 6,
die dem Hochgeschwindigkeits-Nockenelement 4 auf der Nockenwelle 1 zugeordnet
ist, empfängt
eine Druckkraft einer (nicht dargestellten) Rückstellfeder, so daß sie permanent
mit dem Hochgeschwindigkeits-Nockenelement 4 in Kontakt
steht.
-
Zwischen
dem Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 5 und dem Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 6 ist
ein Umschaltmechanismus M zum Ändern
des Betriebsmodus angeordnet. 2 zeigt
eine Querschnittansicht entlang der Linie B-B in 1 zum
Darstellen des Umschaltmechanismus M in einem Zustand, in dem die
Verbindung zwischen den Kipphebeln gelöst ist, und 3 zeigt
eine Querschnittansicht entlang der Linie B-B in 1 zum Darstellen
des Umschaltmechanismus M in einem Zustand, in dem die Kipphebelverbindung
hergestellt ist. Wie in den 1 und 2 dargestellt
ist, ist ein zylindrischer Zylinderabschnitt 16 auf dem
Vorsprungabschnitt 6a des Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 6 integral
ausgebildet. Ein im Zylinderabschnitt 16 ausgebildeter
Zylinder 17 weist ein geschlossenes oberes Ende auf, und
ein unteres Ende, das zur Außenumfangsfläche der
Einlaß-Kipphebelwelle 2 offen ist.
Ein Kolben 18 ist für
eine vertikale Bewegung im Zylinder 17 angeordnet, während durch
einen Begrenzungsstift (nicht dargestellt) verhindert wird, daß er sich
um die Achse des Zylinders 17 dreht.
-
Vertiefungsabschnitte 17a und 18a sind
in einer oberen Wand des Zylinderabschnitts 16 bzw. in einer
oberen Fläche
des Kolbens 18 einander zugewandt ausgebildet, und eine
Druckfeder 19 ist zwischen den Vertiefungsabschnitten 17a und 18a angeordnet.
Durch eine Druckkraft der Druckfeder 19 wird der Kolben 18 permanent
nach unten gedrückt und
an seiner in 2 dargestellten unteren Position gehalten,
in der eine untere Kolbenfläche
mit der Außenumfangsfläche der
Einlaß-Kipphebelwelle 2 in Kontakt
steht. Wenn der Kolben 18 gegen die Druckkraft der Druckfeder 19 im
Zylinder 17 nach oben gleitet, ändert sich die Position des
Kolbens 18 auf die in 3 dargestellte
obere Position, in der die obere Kolbenfläche mit der oberen Wand des
Zylinderabschnitts 16 in Kontakt steht.
-
In
einer rechten Seitenfläche
des Zylinderabschnitts 16 ist ein Funktionsfenster 20 ausgebildet. Wenn
der Kolben 18 seine in 2 dargestellte
untere Position annimmt, liegt der Innenraum des Zylinders 17 über das
Funktionsfenster 20 zur Außenseite frei. Wenn der Kolben 18 seine
in 3 dargestellte obere Position annimmt, liegt die
Außenumfangsfläche des
Kolbens 18 über
das Funktionsfenster 20 zur Außenseite frei. Wie in den 1 und 2 dargestellt
ist, erstreckt sich ein Verbindungsarmabschnitt 21 (Eingriffvorsprung)
von einer Seite des Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 5 nach
hinten. Ein distales Ende des Verbindungsarmabschnitts 21 ist
L-förmig
gebogen, so daß es
dem Funktionsfenster 20 des Zylinderabschnitts 16 des
Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 6 angepaßt ist.
Eine Positionsbeziehung zwischen dem Zylinderabschnitt 16 und
dem Verbindungsarmabschnitt 21 ist derart festgelegt, daß in einem
Basiskreisabschnitt der Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeits-Nockenelemente 3 und 4 (ein
Abschnitt, in dem die Hubmaße
der Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 5 und 6 beide
null betragen) das distale Ende des Verbindungsarmabschnitts 21 wie durch
eine Doppelpunkt-Strich-Linie
dargestellt unmittelbar vor einer Position angeordnet ist, an der
er in den Zylinder 17 eindringt.
-
Wie
anhand einer in 1 dargestellten gedachten Linie
L ersichtlich ist, ist der Kolben 18 des Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 6 mit
der Rolle 6c des Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 6 in
der axialen Richtung der Einlaß-Kipphebelwelle 2 ausgerichtet,
und die Achse 18c des Kolbens 18 ist an der Mitte der
Rollenbreite W angeordnet.
-
Wie
in den 2 und 3 dargestellt ist, weist die
Einlaß-Kipphebelwelle 2 einen
axial ausgebildeten Ölkanal 22 auf,
der über
einen Verteilerkanal 23 am Zylinderabschnitt 16 des
Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 6 für jeden Zylinder mit dem Innenraum
des Zylinders 17 kommuniziert. Obwohl nicht dargestellt,
ist der Ölkanal 22 der
Einlaß-Kipphebelwelle 2 mit
einem Ölregelventil
(OCV) verbunden, und dem Ölkanal
wird von einer am Motor montierten Schmierölpumpe gemäß einer Schaltoperation des Ölregelventils
OCV Arbeitsöl
für den
Umschaltmechanismus M zugeführt.
-
Eine
Ventiltriebvorrichtung für
die Auslaßseite
weist eine normale Konstruktion auf, die aus einem einzelnen Kipphebel
besteht, ohne daß der
Umschaltmechanismus M bereitgestellt wird. Obwohl nicht dargestellt,
wird ein durch eine Auslaß-Kipphebelwelle
gehaltener Auslaß-Kipphebel
durch ein Auslaßnockenelement
der Nockenwelle 1 hin- und hergehend bewegt, um ein Auslaßventil
auf einen offenen oder geschlossenen Zustand zu bewegen.
-
Nachstehend
wird die Funktionsweise der variablen Ventiltriebvorrichtung mit
der vorstehend erwähnten
Konstruktion des Motors erläutert.
-
Eine
Steuerung zum Schalten des Ölregelventils
(OCV) wird durch eine nicht dargestellte Motorsteuereinheit (ECU)
ausgeführt.
In Antwort auf den Schaltvorgang des Ölregelventils OCV wird der
Betriebsmodus des Motors zwischen dem Niedriggeschwindigkeitsmodus
und Hochgeschwindigkeitsmodus umgeschaltet.
-
Beispielsweise
schaltet die ECU in einem Drehzahlbereich, in dem die Motordrehzahl
Ne kleiner ist als ein Schwellenwert Ne0 und die angeforderte Motorausgangsleistung
nicht besonders hoch ist, das Ölregelventil
OCV auf die Ventilschließseite,
um einen Niedriggeschwindigkeitsmodus auszuführen, wodurch die Ölzufuhr
zum Ölkanal 22 unterbrochen wird.
Dadurch wird im Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 6 an der
Einlaßseite
jedes Zylinders der Kolben 18 durch die Druckkraft der
Druckfeder 19 an der unteren Position gehalten, wie in 2 dargestellt
ist, wodurch der Innenraum des Zylinders 17 über das Funktionsfenster 20 zur
Außenseite
frei liegt.
-
Wenn
der Motor in Betrieb ist, werden die Niedriggeschwindigkeits- und
Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 5, 6 an der Einlaßseite gemäß den Formen
der entsprechenden Nockenelemente 3 und 4 mit
der Drehbewegung der Nockenwelle 1 hin- und hergehend bewegt, während die
Rollen 5c, 6c auf den Nockenelementen 3, 4 rollen.
Das Hochgeschwindigkeits-Nockenelement 4 hat einen größeren Betriebswinkel
und ein größeres Hubmaß als das Niedriggeschwindigkeits-Nockenelement 3,
so daß der
Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 6 im Vergleich zum Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 5 über einen größerem Weg
hin- und hergehend bewegt wird. Trotzdem bewegt sich, weil der Kolben 18 auf
seine untere Position eingestellt ist, wie vorstehend erläutert wurde,
der Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 6 unabhängig im
Freilaufzustand, so daß das
distale Ende des Verbindungsarmabschnitts 21 des Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 5 sich
in den Zylinder 17 und aus dem Zylinder heraus bewegt.
Zu diesem Zeitpunkt ist daher die Verbindung zwischen dem Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 5 und
dem Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 6 gelöst, so daß der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 5 gemäß der Form
des Niedriggeschwindigkeits-Nockenelements 3 hin- und hergehend
bewegt wird und das Einlaßventil 7 auf
einen offenen oder geschlossenen Zustand bewegt.
-
In
einem hohen Drehzahlbereich, in dem die Motordrehzahl Ne größer oder
gleich dem Schwellenwert Ne0 und die angeforderte Motorausgangsleistung
besonders hoch ist, schaltet die ECU das Ölregelventil OCV auf die Ventilöffnungsseite,
um den Hochgeschwindigkeitsmodus auszuführen und dem Ölkanal 22 das
Arbeitsöl
zuzuführen.
Dadurch wird im Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 6 an der
Einlaßseite
jedes Zylinders der Kolben 18 durch den Öldruck gegen
die Druckkraft der Druckfeder 19 auf seine obere Position
eingestellt, wie in 3 dargestellt ist, so daß die Außenumfangsfläche des
Kolbens 18 über
das Funktionsfenster 20 zur Außenseite frei liegt. Mit der
hin- und hergehende Bewegung des Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 6 drückt die
Außenumfangsfläche des
Kolbens 18 das distale Ende des Verbindungsarmabschnitts 21 des
Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 5 durch das Funktionsfenster 20,
wodurch der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 5 mit dem Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 6 verbunden
und zusammen mit dem Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 6 hin-
und hergehend bewegt wird, und bewegt das Einlaßventil 7 gemäß der Form
des Hochgeschwindigkeits-Nockenelements 4 auf einen offenen
oder geschlossenen Zustand.
-
Weil
die Achse 18c des Kolbens 18 des Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 6 in
der axialen Richtung der Einlaß-Kipphebelwelle 2 an
der Mitte der Rollenbreite W angeordnet ist, wie vorstehend erwähnt wurde,
ist ein Punkt, an dem der Rolle 6c eine Antriebskraft vom
Hochgeschwindigkeits-Nockenelement 4 zugeführt wird,
betrachtet in der axialen Richtung der Einlaß-Kipphebelwelle 2,
mit einem Punkt ausgerichtet, an dem der Kolben 18 den
Verbindungsarmabschnitt 21 des Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 5 drückt. Daher
wird der Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 6 ohne Neigung
hin- und hergehend bewegt.
-
Dadurch
kann eine Fehlausrichtung zwischen dem Hochgeschwindigkeits-Nockenelement 4 und
der Rolle 6c, die ansonsten durch eine Neigung des Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 6 verursacht würde, von
vornherein verhindert werden, so daß die Rolle 6c bezüglich des
Hochgeschwindigkeits-Nockenelements 4 in einem normalen
Kontaktzustand gehalten wird und in der Längsrichtung eine gleichmäßige Belastung
aufnimmt, wie in 4 dargestellt ist. Infolgedessen
muß die
Rollenbreite W nicht vergrößert werden,
um eine Gegenmaßnahme
zum Vermeiden eines fehlerhaften Verschleißes der Rolle 6c und
des Hochgeschwindigkeits-Nockenelements 4 und einer Verminderung
der Haltbarkeit von Rollenlagern zu ergreifen. Dadurch kann die
Trägheitsmasse des
Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 6 vermindert werden, wodurch
der durch eine höhere
Trägheitsmasse
des Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 6 verursachte
Ventilsprung- und -rückprall
vermieden und eine Öffnungs-
und Schließcharakteristik
des Einlaßventils 7 erhalten
werden kann, die ausreichend genau ist, daß sie der Form des Hochgeschwindigkeits-Nockenelements 4 folgt.
-
Nachstehend
wird eine zweite Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Ventiltriebvorrichtung für einen
Motor erläutert.
-
Wie
bei der ersten Ausführungsform
ist der Motor als Reihen-Vierzylinder-SOHC-Benzinmotor mit zwei
Ventilen je Zylinder konstruiert und so gestaltet, in einem Betriebesmo dus
betrieben zu werden, der zwischen einem Niedriggeschwindigkeitsmodus
zum Bereitstellen einer für
einen normalen Drehzahlbereich geeigneten Ausgangsleistungscharakteristik
und einem Hochgeschwindigkeitsmodus zum Bereitstellen einer insbesondere
für einen
hohen Drehzahlbereich geeigneten Ausgangsleistungscharakteristik
umschaltbar ist. Zu diesem Zweck ist an der Einlaßseite der
variablen Ventiltriebvorrichtung für jeden Zylinder ein Umschaltmechanismus zum
Umschalten zwischen den Betriebsmodi angeordnet. Nachstehend wird
die Konstruktion der Ventiltriebvorrichtung für einen bestimmten Zylinder
erläutert,
die anderen Zylinder haben jedoch die gleiche Konstruktion wie der
bestimmte Zylinder. Die Konstruktion des Umschaltmechanismus M ist
die gleiche wie diejenige des in Verbindung mit der ersten Ausführungsform
erläuterten
Umschaltmechanismus. Daher werden nachstehend hauptsächlich nur davon
verschiedene Teile und Komponenten erläutert, und gemeinsame Teile,
die durch ähnliche
Bezugszeichen bezeichnet sind, werden nicht erneut beschrieben.
-
5 zeigt
eine Draufsicht zum Darstellen eines einlaßseitigen Teils dieser Ausführungsform der
variablen Ventiltriebvorrichtung für einen Zylinder des Motors,
und 6 zeigt eine Vorderansicht zum Darstellen des
einlaßseitigen
Teils der variablen Ventiltriebvorrichtung für einen Zylinder. Die Richtungen "oben", "unten", "rechts" und "links" in 5 entsprechen
der vorderen, hinteren, rechten bzw. linken Seite des Motors und
werden in der folgenden Beschreibung durch die motorbezogene Nomenklatur
bezeichnet. Die Motorkonstruktion ist nicht auf einen vertikalen
Motor begrenzt, sondern kann ein querliegender Motor sein.
-
Wie
in 5 dargestellt ist, erstreckt sich ein Verbindungsarmabschnitt 21 (Eingriffabschnitt)
von einer Seite des Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 5 nach
vorne, und ein distales Ende des Verbindungsarmabschnitts 21 ist
L-förmig
gebogen, so daß es
dem Funktionsfenster 20 des Zylinderabschnitts 16 des
Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 6 angepaßt ist und
mit der Außenumfangsfläche des
Kolbens 18 in Kontakt steht, der auf seine obere Position eingestellt
ist. Nachstehend wird ein derartiger Kontaktpunkt als Antriebskraftübertragungspunkt 28 (Eingriffpunkt)
bezeichnet.
-
Eine
Positionsbeziehung zwischen dem Zylinderabschnitt 16 und
dem Verbindungsarm 21 ist derart festgelegt, daß in einem
Basiskreisabschnitt der Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeits-Nockenelemente 3 und 4 (ein
Abschnitt, in dem die Hubmaße
der Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 5 und 6 beide
null betragen) das distale Ende des Verbindungsarmabschnitts 21 eine
in 2 durch eine Doppelpunkt-Strich-Linie dargestellte
Position annimmt, die sich unmittelbar vor einer Position befindet,
an der er sich durch das Funktionsfenster 20 in den Zylinder 17 hinein
und aus dem Zylinder heraus bewegt.
-
Wie
gemäß 5 ersichtlich
ist, erstreckt sich der Verbindungsarmabschnitt 21 des
Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 5 derart
zum Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 6 hin, daß sein distales Ende
mit dem Kolben 18 in Kontakt steht. Daher ist der Antriebskraftübertragungspunkt
28 um ein Versatzmaß A11
in der axialen Richtung der Einlaß-Kipphebelwelle 2 bezüglich des
Verbindungspunkts 27 versetzt, wo der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 5 mit
dem Einlaßventil 7 verbunden ist.
Außerdem
sind die variablen Ventiltriebvorrichtungen und andere Elemente
für die
benachbarten Zylinder an der Vorder- und der Rückseite der in 5 dargestellten
variablen Ventiltriebvorrichtung angeordnet. Dadurch sind, bezogen
auf die Vorwärts-Rückwärts-Richtung,
die Breiten W11, W12 der Vorsprungabschnitte 5a, 6a der
Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 5, 6 durch
den Zylinderabstand und andere Faktoren begrenzt. Innerhalb einer
solchen Grenze erstreckt sich der Vorsprungabschnitt 5a (engl.
Boss Portion) des Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 5 so
weit wie möglich
nach. hinten (vom Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 6 weg
gerichtet). Dadurch wird die Breite W11 des Vorsprungabschnitts 5a an
der Seite des Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 5 größer als die Breite
W12 des Vorsprungabschnitts 6a an der Seite des Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 6.
-
Im
Hochgeschwindigkeitsmodus wird die Antriebskraft vom Kolben 18 an
der Seite des Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 6 über den
Antriebskraftübertragungspunkt 28 zum
Verbindungsarmabschnitt 21 des Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 5 übertragen.
Während
der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 5 eine hin- und hergehende
Bewegung ausführt, überträgt er die
Antriebskraft über
den Verbindungspunkt 27 zum Einlaßventil 7. Weil der
Antriebskraftübertragungspunkt 28 bezüglich dem
Verbindungspunkt 27 mit dem Einlaßventil 7 in der axialen Richtung
der Einlaß-Kipphebelwelle 2 versetzt
ist, hat die auf den Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 5 übertragene
Antriebskraft, wie vorstehend erläutert, eine Kraftkomponente,
durch die eine fehlerhafte Belastung auf das Lager ausgeübt wird,
das den Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 5 auf der Einlaß-Kipphebelwelle 2 hält.
-
D.h.,
das Lager des Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 5 muß Anforderungen
erfüllen,
die strenger sind als diejenigen für das Lager an der Seite des
Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 6.
Weil die größere Breite
W11 (die größere Lagerlänge auf
der Einlaß-Kipphebelwelle 2)
dem Vorsprungabschnitt 5a des Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 5 zugeordnet
ist, wie vorstehend erläutert
wurde, wird die Wirkung der fehlerhaften Belastung auf das Lager
der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebelwelle 5 vermindert,
wodurch der durch die fehlerhafte Belastung verursachte Verschleiß und die
Reibung am Lager unterdrückt
werden können
und somit die Haltbarkeit und die Zuverlässigkeit der variablen Ventiltriebvorrichtung
verbessert werden.
-
Im
Hochgeschwindigkeitsmodus führt
die Rolle 5c des Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 5 keinerlei
Funktion aus, sie dient jedoch als Trägheitsmasse, die in die Richtung
wirkt, in der die hin- und hergehende Bewegung des Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 5 behindert
wird. Dadurch kann im Vorsprungabschnitt 5a des Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 5 bei
jeder hin- und hergehenden Bewegung eine vor wärts- und rückwärtsgerichtete Verdrehung verursacht
werden, durch die möglicherweise
veranlaßt
wird, daß die
auf dem Hochgeschwindigkeits-Nockenelement 4 basierende Öffnungs- und Schließcharakteristik
des Einlaßventils 7 von
der vorgesehenen oder Soll-Charakteristik abweicht. Je weiter die
Rolle 5c in der axialen Richtung des Vorsprungabschnitts 5a vom
Antriebskraftübertragungspunkt 28 entfernt
ist, desto größer wird
die Wirkung der Trägheitsmasse
der Rolle 5c sein. Weil die Rolle 5c in der Nähe des Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 6 angeordnet
ist, wie vorstehend erwähnt
wurde, ist die Rolle 5c unvermeidbar auch in der Nähe des Antriebskraftübertragungspunkts 28 angeordnet,
wodurch die Verdrehung des Vorsprungabschnitts 5a unterdrückt werden
kann und eine exakte Öffnungs-
und Schließcharakteristik
des Einlaßventils 7 realisierbar
ist.
-
Nachstehend
wird eine dritte Ausführungsform
einer anderen erfindungsgemäßen Ventiltriebvorrichtung
für einen
Motor beschrieben.
-
Der
Motor ist erfindungsgemäß wie bei
der ersten Ausführungsform
als Reihen-Vierventil-SOHC-Benzinmotor mit zwei Ventilen je Zylinder konstruiert
und so gestaltet, in einem Betriebsmodus betrieben zu werden, der
zwischen einem Niedriggeschwindigkeitsmodus zum Bereitstellen einer
für einen
normalen Drehzahlbereich geeigneten Ausgangsleistungscharakteristik
und einem Hochgeschwindigkeitsmodus zum Bereitstellen einer insbesondere
für einen
hohen Drehzahlbereich geeigneten Ausgangsleistungscharakteristik
umschaltbar ist. Zu diesem Zweck wird an der Einlaßseite der
variablen Ventiltriebvorrichtung für jeden Zylinder ein Umschaltmechanismus
für einen
Modusschaltvorgang bereitgestellt. Nachstehend wird die Konstruktion
der Ventiltriebvorrichtung für
einen bestimmten Zylinder erläutert,
aber die anderen Zylinder haben die gleiche Konstruktion wie der
bestimmte Zylinder. Die Konstruktion des Umschaltmechanismus M ist
die gleiche wie unter Bezug auf die erste Ausführungsform erläutert wurde.
Daher werden nachstehend hauptsächlich
nur davon verschiedene Teile und Komponenten beschrieben, und gemeinsame
Teile und Komponenten, die durch ähnliche Bezugszeichen bezeichnet
sind, werden nicht erneut beschrieben.
-
7 zeigt
eine Draufsicht zum Darstellen eines eingangsseitigen Teils dieser
Ausführungsform der
variablen Ventiltriebvorrichtung für einen Zylinder des Motors,
und 8 zeigt eine Vorderansicht zum Darstellen des
eingangsseitigen Teils der variablen Ventiltriebvorrichtung für einen
Zylinder. Die Richtungen "oben", "unten", "rechts" und "links" in 7 entsprechen
der vorderen, hinteren, rechten bzw. linken Seite des Motors und
werden in der folgenden Beschreibung durch die motorbezogene Nomenklatur bezeichnet.
Die Motorkonstruktion ist nicht auf einen vertikalen Motor beschränkt, sondern
kann ein querliegender Motor sein.
-
Es
werden Rollenhalterungsabschnitte 5b und 6b bereitgestellt,
die jeweils von den Vorsprungabschnitten 5a, 6a des
Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 5 und des Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 6 nach
links (jeweils zu einem Ende) hervorstehen. Die Rollen 5c, 6c (Funktionsabschnitte)
werden auf den Rollenhalterungsabschnitten 5b bzw. 6b gehalten.
Die Rolle 5c auf dem Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel
ist dem Niedriggeschwindigkeits-Nockenelement 3 auf der
Nockenwelle 1 zugeordnet, während die Rolle 6c auf
dem Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 6 dem Hochgeschwindigkeits-Nockenelement 4 auf
der Nockenwelle 1 zugeordnet ist.
-
Ein
Einlaßventil 7 ist
an einer dem Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 6 auf dem Zylinderkopf entsprechenden
Längsposition
angeordnet. Ein Ventilarmabschnitt 5d (Armabschnitt) erstreckt
sich vom Vorsprungabschnitt 5a des Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 5 nach
rechts (zu einem anderen Ende). Der Ventilarmabschnitt 5d ist
zum Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 6 hin kurbelförmig gebogen,
um eine Wechselwirkung mit dem Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 6 zu
vermeiden, und ein distales Ende davon ist mit dem Einlaßventil 7 verbunden.
Der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 5 empfängt eine
Druckkraft der im Einlaßventil 7 angeordneten
Druckfeder (nicht dargestellt) und wirkt derart, daß veranlaßt wird,
daß die
Rolle 5c permanent mit dem Niedrig geschwindigkeits-Nockenelement 3 in
Kontakt steht. Der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 5 wird
gemäß der Form
des Niedriggeschwindigkeits-Nockenelements 3 hin- und hergehend
bewegt, um das Einlaßventil 7 antriebsmäßig zu öffnen oder
zu schließen.
Obwohl nicht dargestellt, ist eine Rückstellfeder mit dem Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 6 verbunden,
so daß der
Kipphebel 6 eine Druckkraft der Rückstellfeder empfängt, um
zu veranlassen, daß die
Rolle 6c permanent mit dem Hochgeschwindigkeits-Nockenelement 4 in
Kontakt steht.
-
Wie
in den 7 und 8 dargestellt ist, weist der
Ventilarmabschnitt 5d des Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 5 eine
damit integral ausgebildete Rippe 26 auf, die entsprechend
dem Ventilarmabschnitt 5d kurbelförmig gebogen ist. Durch die Rippe 26 ist
der Verbindungspunkt 27 mit dem Einlaßventil 7 mit dem
Vorsprungabschnitt 5a verbunden. Ein Verbindungsarmabschnitt 21 (Eingriffvorsprung)
ist mit einem geraden Abschnitt der Rippe 26, der sich
vom Verbindungspunkt 27 mit dem Einlaßventil 7 geradlinig
nach rechts (zum Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 6 hin)
erstreckt, integral ausgebildet. Der Verbindungsarmabschnitt 21 verzweigt
sich von der Rippe 26 nach oben und erstreckt sich bogenförmig nach
rechts. Ein distales Ende des Verbindungsarmabschnitts 21 entspricht
dem Funktionsfenster 20 des Zylinderabschnitts 16 des
Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 6 und ist für einen
Kontakt mit der Außenumfangsfläche des
auf seine obere Position eingestellten Kolbens 18 geeignet.
Nachstehend wird der Kontaktpunkt zu diesem Zeitpunkt als Antriebskraftübertragungspunkt 28 (Eingriffpunkt) bezeichnet.
-
Die
Positionsbeziehung zwischen dem Zylinderabschnitt 1 und
dem Verbindungsarmabschnitt 21 ist derart festgelegt, daß in einem
Basiskreisabschnitt der Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeits-Nockenelemente 3 und 4 (ein
Abschnitt, in dem die Hubmaße
der Niedriggeschwindigkeits- und
Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 5 und 6 beide null
betragen) das distale Ende des Verbindungsarmabschnitts 21 eine
Position annimmt, die, wie durch eine Doppelpunkt-Strich-Linie in 3 dargestellt
ist, unmittelbar vor einer Posi tion angeordnet ist, an der das distale
Ende des Verbindungsarmabschnitts 21 sich durch das Funktionsfenster 20 in
den Zylinder 17 hinein und aus dem Zylinder heraus bewegt.
Wie anhand einer in 7 dargestellten gedachten Linie
L ersichtlich ist, sind der Verbindungspunkt 27 mit dem
Einlaßventil 7,
der Verbindungsarmabschnitt 21 und der Kolben 18 des
Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 6 in der axialen Richtung
der Einlaß-Kipphebelwelle 2 miteinander
ausgerichtet. Dadurch ist der Antriebskraftübertragungspunkt 28 in
der axialen Richtung der Einlaß-Kipphebelwelle 2 vollständig mit
dem Verbindungspunkt 27 mit dem Einlaßventil 7 ausgerichtet.
-
Im
Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 5 wird während des
Hochgeschwindigkeitsmodus die Antriebskraft vom Kolben 18 auf
der Seite des Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 6 über den
Antriebskraftübertragungspunkt 28 zum
Verbindungsarmabschnitt 21 des Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 5 übertragen.
Der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 5 wird hin- und hergehend
bewegt und überträgt die Antriebskraft über den
Verbindungspunkt 27 zum Einlaßventil 7. Weil der
Verbindungspunkt 27 mit dem Einlaßventil 7 dem Antriebskraftübertragungspunkt 28 in
einer Richtung senkrecht zur Achse der Einlaß-Kipphebelwelle 2 perfekt
zugewandt ist, wie vorstehend erwähnt, wird die über den
Antriebskraftübertragungspunkt 28 zum
Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 5 übertragene Antriebskraft genutzt, um
das Einlaßventil 7 zu öffnen, ohne
daß eine
fehlerhafte und vergeudete Kraftkomponente erzeugt wird. Dadurch
wird verhindert, daß aufgrund
der Kraftkomponente ein Phänomen
einer ungewünschten
Biegung und/oder Torsion in der Nähe des Antriebskraftübertragungspunktes 28 des
Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 5 auftritt, d.h. in
der Nähe des
Verbindungsarmabschnitts 21, auf den die Antriebskraft
vom Kolben 18 ausgeübt
wird. Dadurch kann eine exakte Öffnungs-
und Schließcharakteristik
des Einlaßventils 7 gemäß der Form
des Hochgeschwindigkeits-Nockenelements 4 realisiert werden.
-
Im
Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 5 wird die Antriebskraft
vom Kolben 18 vom Verbindungsarmabschnitt 21 über den
Ventilarmabschnitt 5d zum Verbindungspunkt 27 mit
dem Einlaßventil 7 übertragen.
Weil der Verbindungsarmabschnitt 21 über die Rippe 26 auf
dem Ventilarmabschnitt 5d direkt mit dem Verbindungspunkt 27 mit
dem Einlaßventil 7 verbunden
ist, wie vorstehend erwähnt
wurde, wird die Antriebskraft nicht nur über den Ventilarmabschnitt 5d,
sondern auch über
die Rippe 26 übertragen,
so daß eine
Biegung des Ventilarmabschnitts 5d unterdrückt wird.
Dies trägt
dazu bei, eine exakte Öffnungs-
und Schließcharakteristik
des Einlaßventils 7 zu
realisieren.
-
Die
Unterdrückung
einer unerwünschten Biegung
und/oder Torsion führt
zu einer Verminderung der Belastung, die auf die den Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 5 haltende
Einlaß-Kipphebelwelle 2 ausgeübt wird.
Durch die Verminderung oder Unterdrückung einer Biegung bzw. Torsion,
usw. wird der Verschleiß oder
die Reibung an Lagern reduziert, wodurch die Haltbarkeit und die
Zuverlässigkeit
der variablen Ventiltriebvorrichtung verbessert werden können.
-
Nachstehend
wird eine vierte Ausführungsform
einer anderen erfindungsgemäßen variablen Ventiltriebvorrichtung
für einen
Motor beschrieben.
-
Der
Motor dieser Ausführungsform
ist als Reihen-Vierventil-SOHO-Benzinmotor
mit vier Ventilen je Zylinder konstruiert und weist an der Einlaß- und an
der Auslaßseite
einen Umschaltmechanismus M zum Umschalten zwischen Betriebsmodi
auf. Nachstehend wird die Konstruktion der Ventiltriebvorrichtung
für einen
bestimmten Zylinder erläutert,
die anderen Zylinder haben jedoch die gleich Konstruktion wie der
bestimmte Zylinder.
-
9 zeigt
eine Draufsicht zum Darstellen eines Teils dieser Ausführungsform
der variablen Ventiltriebvorrichtung für einen Zylinder des Motors, und 10 zeigt
eine Vorderansicht dieses Teils der variablen Ventiltriebvorrichtung
für einen
Zylinder.
-
Eine
Nockenwelle 31 wird auf einem (nicht dargestellten) Zylinderkopf
derart gehalten, daß sie sich
in der Längsrichtung
des Motors erstreckt. An der linken und an der rechten Seite der
Nockenwelle 31 werden eine Einlaß-Kipphebelwelle 32 und eine Auslaß-Kipphebelwelle 33 durch
jeweilige Halter (engl. Brackets) (nicht dargestellt) gehalten.
Die Nockenwelle 31 weist von der Vorderseite des Motors aus
betrachtet nacheinander ein Einlaß-Hochgeschwindigkeits-Nockenelement 34 (zweites
Einlaß-Nockenelement),
ein Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Nockenelement 35 (erstes
Einlaß-Nockenelement), ein
Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Nockenelement 36 (erstes
Auslaß-Nockenelement)
und ein Auslaß-Hochgeschwindigkeits-Nockenelement 37 (zweites
Auslaß-Nockenelement) auf.
Diese Nockenelemente sind benachbart zueinander angeordnet.
-
Ein
Vorsprungabschnitt 38a des Einlaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 38 (zweiter Einlaß-Kipphebel)
wird für
eine hin- und hergehende Bewegung auf der Vorderseite der Einlaß-Kipphebelwelle 32 gehalten,
und ein Vorsprungabschnitt 39a des Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 39 (erster
Einlaß-Kipphebel)
wird für
eine hin- und hergehende Bewegung auf der Rückseite der Einlaß-Kipphebelwelle 32 gehalten,
so daß diese
Vorsprungabschnitte 38a, 39a benachbart zueinander angeordnet
sind. Der Vorsprungabschnitt 38a des Einlaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 38 ist
dem Einlaß-Hochgeschwindigkeits-Nockenelement 34 in der
Längsrichtung
zugeordnet. Der Vorsprungabschnitt 39a des Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 39 ist
dem Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Nockenelement 35,
dem Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Nockenelement 36 und
dem Auslaß-Hochgeschwindigkeits-Nockenelement 37 in
der Längsrichtung
zugeordnet. Dadurch weist der Vorsprungabschnitt 39a des
Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 39 eine
Breite W21 auf, die wesentlich größer ist als die Breite W22
des Vorsprungabschnitts 38a des Einlaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 38.
-
Rollenhalterungsabschnitte 38b, 39b zum Halten
von Rollen 38c, 39c (Funktionsabschnitten) sind
so angeordnet, daß sie
von den Vorsprungabschnitten 38a, 39a der Einlaß-Hochgeschwindigkeits-
und Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 38, 39 nach
rechts (zu einer Endseite) hervorstehen. Die Rolle 38c des
Einlaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 38 ist
dem Einlaß-Hochgeschwindigkeits-Nockenelement 38 auf
der Nockenwelle 31 zugeordnet, und die Rolle 39c des
Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 39 ist
dem Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Nockenelement 35 zugeordnet.
-
Ein
Paar Einlaßventile 40a, 40b sind
auf dem Zylinderkopf derart angeordnet, daß sie in der Längsrichtung
voneinander beabstandet sind. Das vorderseitige Einlaßventil 40a ist
in der Längsrichtung
etwas näher
zum Einlaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 38 angeordnet
als zu einer Grenze zwischen den Kipphebeln 38, 39.
Das rückseitige
Einlaßventil 40b ist
in der Längsrichtung
an der Rückseite
des Vorsprungabschnitts 39a des Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 39 angeordnet.
Zwei Ventilarmabschnitte 39d (Armabschnitte) erstrecken
sich vom Vorsprungabschnitt 39a des Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 39 nach
links (zur anderen Endseite). Distale Enden der Ventilarmabschnitte 39d sind
mit den Einlaßventilen 40a bzw. 40b verbunden.
-
An
einer dem rückseitigen
Einlaßventil 40b entsprechenden
Längsposition
erstreckt sich der rückseitige
Ventilarmabschnitt 39d geradlinig vom Vorsprungabschnitt 39a zum
Einlaßventil 40b hin. Der
vorderseitige Ventilarmabschnitt 39d ist vom vorderen Ende
des Vorsprungabschnitts 39a zum Einlaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 38 hin
leicht gekrümmt
und erstreckt sich dann geradlinig zum vorderseitigen Einlaßventil 40a hin.
Dadurch erstrecken sich beide Ventilarmabschnitte 39d,
deren proximale Enden (an der Seite des Vorsprungabschnitts 39a)
voneinander beabstandet sind, parallel zueinander senkrecht zur
Achse des Vorsprungabschnitts 39a und sind mit den Einlaßventilen 40a bzw. 40b verbunden.
Eine Zündkerze 41 ist
in einem zwischen beiden Ventilarmabschnitten 39d ausgebildeten
Zwischenraum angeordnet.
-
Durch
den Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39,
der eine Druckkraft von in den Einlaßventilen 40a, 40b angeordneten
Ventilfedern (nicht dargestellt) empfängt, wird die Rolle 39c des Rollenhalterungsabschnitts 39b,
der so ausgebildet ist, daß er
von der rechten Seite (von einer Endseite) des Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 39 hervorsteht,
permanent mit dem Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Nockenelement 35 in
Kontakt gehalten. Der Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39 wird
gemäß der Form
des Niedriggeschwindigkeits-Nockenelements 35 hin- und
hergehend bewegt, um die Einlaßventile 40a, 40b zu öffnen oder zu
schließen.
Der Einlaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 38,
der eine Druckkraft von einer Rückstellfeder
(nicht dargestellt) empfängt,
drückt die
Rolle 38c des Rollenhalterungsabschnitts 38b, der
so ausgebildet ist, daß er
von der rechten Seite (von einer Endseite) des Einlaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebels hervorsteht,
gegen das Einlaß-Hochgeschwindigkeits-Nockenelement 34.
-
Zwischen
dem Einlaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 38 und
dem Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39 ist
ein Umschaltmechanismus M zum Schalten der Betriebsmodi angeordnet.
Die Konstruktion des Umschaltmechanismus M ist die gleiche wie bei
der in den 3 und 4 dargestellten
ersten Ausführungsform.
Daher sind ähnliche Teile
durch ähnliche
Bezugszeichen bezeichnet und werden nicht näher beschrieben. Die Position
des im Zylinderabschnitt 16 des Einlaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 38 angeordneten
Kolbens 18 wird gemäß einem
Schaltvorgang des Ölregelventils (OCV)
zwischen einer unteren und einer oberen Position geschaltet, die
in den 3 bzw. 4 dargestellt sind. Daher wird
ein Eingriff zwischen dem Kolben 18 und dem Verbindungsarmabschnitt 21 (Eingriffvorsprung)
des Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 39 gemäß der Kolbenposition
hergestellt oder gelöst,
wodurch die Verbindung zwischen den Kipphebeln 38, 39 hergestellt
oder gelöst wird.
-
In
dieser Ausführungsform
ist der Verbindungsarmabschnitt 21 des Umschaltmechanismus
M auf dem Einlaß- Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39 ausgebildet,
wie vorstehend erwähnt
wurde. Insbesondere ist eine erste Rippe 42 auf dem vorderseitigen
Ventilarmabschnitt 39d des Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 39 integral
ausgebildet. Die erste Rippe 42 ist entsprechend dem Ventilarmabschnitt 39d gekrümmt ausgebildet. Über die erste
Rippe 42 ist der Verbindungspunkt 44a mit dem vorderseitigen
Einlaßventil 40a mit
dem Vorsprungabschnitt 39a verbunden. Der Verbindungsarmabschnitt 21 ist
in einem Abschnitt der ersten Rippe 42 integral ausgebildet,
der sich vom Verbindungspunkt 44a mit dem Einlaßventil 40a geradlinig nach
rechts erstreckt (zum Einlaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 38 hin).
Der Verbindungsabschnitt 21 verzweigt sich von der ersten
Rippe 42 nach oben und erstreckt sich bogenförmig nach
rechts, während er
leicht nach vorne gerichtet ist. Das distale Ende des Verbindungsabschnitts 21 ist
dem Funktionsfenster 20 des Zylinderabschnitts 16 des
Einlaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 38 zugeordnet
und dazu geeignet, mit einer Außenumfangsfläche des
Kolbens 18 in Kontakt zu kommen, der auf seine obere Position
eingestellt ist. Dieser Kontaktpunkt dient als der Antriebskraftübertragungspunkt 45 (Eingriffpunkt).
-
Eine
zweite Rippe 43 ist auf einem rückseitigen Ventilarmabschnitt 39d des
Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 39 integral
ausgebildet. Wie bei der ersten Rippe 42 verbindet die
zweite Rippe 43 den Verbindungspunkt 44b für das rückseitige Einlaßventil 40b mit
dem Vorsprungabschnitt 39a, und die zweite Rippe erstreckt
sich auf dem Vorsprungabschnitt 39a nach vorne, so daß sie mit
der ersten Rippe 42 und mit einem proximalen Ende des Verbindungsabschnitts 21 verbunden
ist. Dadurch ist der Verbindungsabschnitt 21 über die
erste Rippe 42 mit dem Verbindungspunkt 44a für das vorderseitige Einlaßventil 40a und
außerdem über die
zweite Rippe 43 mit dem Verbindungspunkt 44b für das rückseitige
Einlaßventil 40b verbunden.
-
Wie
in 9 ersichtlich ist, erstreckt sich der Verbindungsabschnitt 21 des
Einlaß-Niedriggeschwindigkeits- Kipphebels 39 zum
Einlaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 38 hin,
um zu veranlassen, daß das
distale Ende des Verbindungsabschnitts 21 mit dem Kolben 18 in
Kontakt kommen kann. Daher ist der Antriebskraftübertragungspunkt 45 in
der axialen Richtung der Einlaß-Kipphebelwelle 32 um
ein Maß A21
vom Verbindungspunkt 44a versetzt, wo der Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39 mit dem
vorderseitigen Einlaßventil 40a verbunden
ist. Der Antriebskraftübertragungspunkt 45 ist
unvermeidbar um ein Maß A22
vom Verbindungspunkt 44b mit dem rückseitigen Einlaßventil 40b versetzt.
-
Daher
ist der Verbindungspunkt des Ventilarmabschnitts 39d mit
dem vorderseitigen Einlaßventil 40a derart
angeordnet, daß er
dem Verbindungsabschnitt 21 und dem Kolben 18 (d.h.
dem Antriebskraftübertragungspunkt 45)
senkrecht zur Achse der Einlaß-Kipphebelwelle 32 im
wesentlichen zugewandt ist, so daß das Versatzmaß A21 dazwischen sehr
klein ist. Dadurch wird auch das Versatzmaß A22 zwischen dem Verbindungspunkt 44b mit
dem rückseitigen
Einlaßventil 40b und
dem Antriebskraftübertragungspunkt 45 vermindert.
-
Die
Ventiltriebvorrichtung an der Auslaßseite gleicht im wesentlichen
derjenigen an der Einlaßseite,
außer
daß sie
in der Längs-
und in der Breitenrichtung symmetrisch dazu angeordnet ist. D.h.,
der an der Vorderseite der Auslaß-Kipphebelwelle 33 gehaltene
Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 51 (erste
Auslaß-Kipphebel)
wird durch das Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Nockenelement 36 auf der
Nockenwelle 31 hin- und hergehend bewegt, und der an der
Rückseite
der Auslaß-Kipphebelwelle 33 gehaltene
Auslaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 52 (zweite
Auslaß-Kipphebel)
wird durch das Auslaß-Hochgeschwindigkeits-Nockenelement 37 hin- und
hergehend bewegt. Außerdem
ist zwischen den Kipphebeln 51, 52 ein Umschaltmechanismus
M angeordnet, der die gleiche Konstruktion hat wie derjenige an
der Einlaßseite.
-
Die
Grundform des Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 51 ist
im wesentlichen die gleiche wie diejenige des Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 39.
Daher sind ein Versatzmaß A31 zwischen
dem Verbindungspunkt 54a des Ventilarmabschnitts 51d (Armabschnitt)
mit dem Auslaßventil 53a und
dem Antriebskraftübertragungspunkt 55,
ein Versatzmaß A32
zwischen dem Verbindungspunkt 54b des Ventilarmabschnitts 51d mit
dem Auslaßventil 53b und
die Formen der ersten und der zweiten Rippe 56, 57 denjenigen
an der Einlaßseite im
wesentlichen gleich. Der Vorsprungabschnitt 51a des Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 51 ist
dem Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Nockenelement 35 und
dem Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Nockenelement 36 in
der Längsrichtung
zugeordnet. Der Vorsprungabschnitt 51a hat eine Breite W31,
die etwas kleiner ist als die Breite W21 des Vorsprungabschnitts 39a des
Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 39,
aber etwas größer als
die Breite W32 des Vorsprungabschnitts 52a des Auslaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 52.
-
In
der variablen Ventiltriebvorrichtung für einen Motor mit der vorstehend
erwähnten
Konstruktion wird der Schaltvorgang der Ventiltriebvorrichtung gemäß dem Betriebsmodus
sowohl bezüglich
der Einlaß-
als auch der Auslaßseite
ausgeführt,
wobei der Schaltvorgang in der ersten Ausführungsform lediglich bezüglich der
Einlaßseite
ausgeführt
wird. Im Niedriggeschwindigkeitsmodus ist die Verbindung zwischen
den Niedriggeschwindigkeits-Kipphebeln 39, 51 und
den Hochgeschwindigkeits-Kipphebeln 38, 52 sowohl
an der Einlaß-
als auch an der Auslaßseite
gelöst,
so daß die
Einlaß-
und Auslaßventile 40a, 40b, 53a, 53b gemäß den Formen
der Niedriggeschwindigkeits-Nockenelemente 35, 36 geöffnet oder
geschlossen werden. Im Hochgeschwindigkeitsmodus ist die Verbindung
zwischen den Kipphebeln 39, 51, 38, 52 hergestellt,
so daß die
Einlaß-
und Auslaßventile 40a, 40b, 53a, 53b gemäß den Formen
der Hochgeschwindigkeits-Nockenelemente 34, 37 geöffnet oder
geschlossen werden.
-
Im
Hochgeschwindigkeitsmodus wird den Einlaß- und Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebeln 39, 51 jeweils
am Verbindungsarmabschnitt 21 die Antriebskraft vom Kolben 18 auf
dem Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 38 oder 52 über den
Antriebskraftübertragungspunkt 45 oder 55 zugeführt. Die
An triebskraft wird von diesen Niedriggeschwindigkeits-Kipphebeln über die
Verbindungspunkte 44a, 44b, 54a und 54b zu
den Einlaß-
und Auslaßventilen 40a, 40b, 53a und 53b übertragen,
wenn die Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel hin- und hergehend bewegt werden. Weil die
Verbindungsarmabschnitte 21 der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51 an
der Einlaß-
und Auslaßseite
sich zu den Hochgeschwindigkeits-Kipphebeln 38, 52 hin
erstrecken, so daß sie
mit dem Kolben 18 in Eingriff stehen, sind die Antriebskraftübertragungspunkte 45, 55 von
den Verbindungspunkten 44a, 44b, 54a, 54b für die vorder-
und rückseitigen
Einlaß-
und Auslaßventile 40a, 40b, 53a, 53b axial
von den Kipphebelwellen 32, 33 versetzt. Dadurch
weisen die zu den Niedriggeschwindigkeits-Kipphebeln 39, 51 übertragenen Antriebskräfte jeweils
eine Kraftkomponente auf, und ein durch diese Kraftkomponente erhaltene
fehlerhafte Belastung wird auf Lager der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51 auf
den Kipphebelwellen 32, 33 ausgeübt.
-
Sowohl
an der Einlaß-
als auch an der Auslaßseite
weisen die Vorsprungabschnitte 39a, 51a der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51 eine Breite
W21 bzw. W31 in Längsrichtung
auf, die größer ist
als die Breite W22, W32 der Vorsprungabschnitte 38a, 52a der
Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 38, 52.
Wenn beispielsweise die Einlaßseite
betrachtet wird, wird eine Reaktionskraft, die erzeugt wird, wenn
ein Paar der Einlaßventile 40a, 40b geöffnet sind,
an einer Längs-Zwischenposition
zwischen den Einlaßventilen 40a und 40b auf
den Vorsprungabschnitt 39a des Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 39 ausgeübt, wie
durch eine gedachte Linie L in 9 dargestellt
ist. Daher ist es hinsichtlich einer gleichmäßigen Öffnungs- und Schließbetätigung der
Einlaßventile 40a, 40b ausreichend,
den Ventilarmabschnitt 39d von einer Position in der Nähe der Zwischenposition
auf dem Vorsprungabschnitt 39a zu verzweigen und die verzweigten oder
gegabelten Ventilarmabschnitte derart zu verlängern, daß sie mit den Einlaßventilen 40a, 40b verbunden
sind. D.h., es muß kein
rückseitiger
Teil des Vor sprungabschnitts 39d bezüglich der Umgebung der Zwischenposition
bereitgestellt werden.
-
Trotzdem
erstreckt sich der Vorsprungabschnitt 39a des Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 39 bei
dieser Ausführungsform nach
hinten. D.h., obwohl die Breiten W21, W22 der Vorsprungabschnitte 39a, 38a für die Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-
und Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 39, 38 basierend
auf dem Zylinderabstand und anderen Faktoren begrenzt sind, ist
die Breite W21 des Vorsprungabschnitts 39a (d.h. die Länge des
Lagers für
die Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebelwelle 39)
hinsichtlich der vorstehenden Grenze an der Seite des Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 39 größer ausgebildet
als es erforderlich ist, um strengere Anforderungen an das Lager
zu erfüllen,
gemäß denen
eine abweichende oder fehlerhafte Belastung berücksichtigt wird, die ausgeübt wird, wenn
der vorstehend erwähnte
Versatz vorhanden ist. Aus diesem Grunde wird die Wirkung der fehlerhaften
Belastung auf das Lager des Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 39 vermindert.
Dies trifft auch auf den Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 51 zu.
Insbesondere wird, weil der Vorsprungabschnitt 51a des
Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 51 sich
nach vorne erstreckt, die Wirkung der fehlerhaften Belastung auf das
Lager des Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 51 durch
das Vorhandensein des Versatzes vermindert.
-
Gemäß dieser
Ausführungsform
der variablen Ventiltriebvorrichtung kann daher der Verschleiß und Reibung
an den Lagern, die durch eine fehlerhafte Belastung verursacht werden,
verhindert werden, wodurch die Haltbarkeit und Zuverlässigkeit
der Lager verbessert werden können.
-
Im
Hochgeschwindigkeitsmodus dienen die Rollen 38c, 39c der
Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 38, 39 sowohl
an der Einlaß-
als auch an der Auslaßseite
als Trägheitsmasse.
Trotzdem sind diese Rollen, weil die Rollen 38c, 39c wie
bei der ersten Ausführungsform
in der Nähe
der Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 38, 52 angeordnet
sind, unvermeidbar auch in der Nähe
der Antriebskraftübertragungspunkte 45, 55 angeord net.
Infolgedessen wird eine Verdrehung der Vorsprungabschnitte 38a, 39a unterdrückt, wodurch
eine exakte Öffnungs- und Schließcharakteristik
der Einlaß-
und Auslaßventile 40a, 40b, 53a, 53b realisierbar
ist.
-
Die
Vorsprungabschnitte 39a, 51a der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51 an
der Einlaß- und
an der Auslaßseite
haben größere Breiten
W21, W31 in Längsrichtung.
Dadurch sind die gepaarten Ventilarmabschnitte 39d, 51d an
ihren proximalen Enden unter Ausnutzung der großen Breite der Vorsprungabschnitte 38a, 51a voneinander
beabstandet, wie vorstehend erwähnt
wurde. Daher erstrecken sich die Ventilarmabschnitte 39d, 51d im
wesentlichen parallel zueinander senkrecht zu den Achsen der Vorsprungabschnitte 39a, 51a,
wodurch die Vorsprungabschnitte 39a, 51a in einem
minimalen Abstand mit den Einlaß-
und Auslaßventilen 40a, 40b; 53a, 53b verbunden
sind. Dadurch kann die Armlänge
verkleinert und die Torsion der Ventilarmabschnitte 39d, 51d unterdrückt werden,
wenn die Einlaß-
und Auslaßventile 40a, 40b; 53a, 53b geöffnet sind.
Diese Faktoren verbessern die Festigkeit und Steifigkeit der Ventilarmabschnitte 39d, 51d,
wodurch eine exaktere Öffnungs-
und Schließcharakteristik
der Einlaß-
und Auslaßventile 40a, 40b, 53a, 53b erhalten
wird.
-
An
der Einlaßseite
ist der Verbindungspunkt 44a mit dem vorderseitigen Einlaßventil 40a dem
Antriebskraftübertragungspunkt 45 senkrecht
zur Achse der Einlaß-Kipphebelwelle 32 im
wesentlichen zugewandt, so daß das
Versatzmaß A22
zwischen dem rückseitigen
Einlaßventil 40b und
dem Antriebskraftübertragungspunkt 45 vermindert
ist. Dadurch wird eine Kraftkomponente vermindert, die erzeugt wird, wenn
die Antriebskraft über
den Antriebskraftübertragungspunkt 45 auf
den Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39 übertragen
wird.
-
Ähnlicherweise
ist an der Auslaßseite
der Verbindungspunkt 54a mit dem rückseitigen Auslaßventil 53 dem
Antriebskraftübertragungspunkt 55 senkrecht
zur Achse der Auslaß-Kipphebelwelle 33 im
wesentlichen zugewandt, so daß das
Versatzmaß A32
zwischen dem Verbindungspunkt 54b mit dem vorderseitigen
Auslaßventil 53b und
dem Antriebskraftübertragungspunkt 55 vermindert
ist. Dadurch wird eine Kraftkomponente vermindert, die erzeugt wird,
wenn die Antriebskraft über
den Antriebskraftübertragungspunkt 55 zum
Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 51 übertragen
wird.
-
Infolgedessen
wird das Auftreten eines Phänomens
einer unerwünschten
Biegung und Torsion, die in den Einlaß- und Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebeln 39, 51 an
Positionen in der Nähe der
Antriebskraftübertragungspunkte 45, 55,
d.h. in der Nähe
der Verbindungsarmabschnitte 21 erzeugt werden, die die
Antriebskraft von den Kolben 18 empfangen, unterdrückt, so
daß eine
exakte Öffnungs-
und Schließcharakteristik
der Einlaß-
und Auslaßventile 40a, 40b, 53a, 53b gemäß den Formen
der Hochgeschwindigkeits-Nockenelemente 34, 37 realisierbar
ist.
-
In
den Einlaß-
und Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebeln 39, 51 wird
die Antriebskraft von den Kolben 18 zu den Verbindungsarmabschnitten 21 und
zu den Verbindungspunkten 44a, 44b; 54a, 54b mit
den Einlaß-
und Auslaßventilen 40a, 40b; 53a, 53b übertragen.
Wie vorstehend beschrieben wurde, ist der Verbindungsarmabschnitt 21 an
der Einlaßseite über die
erste Rippe 42 direkt mit dem vorderseitigen Einlaßventil 40a und über die
zweite Rippe 43 direkt mit dem rückseitigen Einlaßventil 40b verbunden.
An der Auslaßseite
ist der Verbindungsarmabschnitt 21 über die erste Rippe 56 direkt
mit dem rückseitigen
Auslaßventil 53a und über die
zweite Rippe 57 direkt mit dem vorderseitigen Auslaßventil 53b verbunden.
Dadurch wird die Antriebskraft nicht nur über die Ventilarmabschnitte 39d, 51d,
sondern auch über
die ersten und zweiten Rippen 42, 43; 56, 57 übertragen.
Dadurch wird eine Biegung der Ventilarmabschnitte 39d, 51d unterdrückt. Dies
trägt zu
einer exakten Öffnungs-
und Schließcharakteristik der
Einlaß-
und Auslaßventile
bei.
-
Durch
Unterdrücken
der unerwünschten
Biegung und Torsion der Einlaß-
und Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51 kann
Verschleiß und
Reibung an den Lagern der Kipphebelwellen 32, 33 vermindert
werden, wodurch die Haltbarkeit und Zuverlässigkeit der variablen Ventiltriebvorrichtung verbessert
werden kann.
-
Wenn
die Einlaß-
und Auslaß-Kipphebel 38, 39; 51, 52,
wie bei dieser Ausführungsform
der variablen Ventiltriebvorrichtung, einander zugewandt sind, wobei
die einzelne Nockenwelle 31 dazwischen angeordnet ist,
wird ein Raum auf dem Zylinderkopf unmittelbar über der Verbrennungskammer
durch die variable Ventiltriebvorrichtung besetzt, wodurch es schwierig
ist, einen Installationsraum für
die Zündkerze 41 bereitzustellen.
In dieser Ausführungsform kann
ein zwischen den Ventilarmabschnitten 39d des Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 39 definierter
Zwischenraum für
die Installation der Zündkerze 41 an
einer Stelle unmittelbar über
der Verbrennungskammer genutzt werden. Dadurch wird ein größerer Spielraum
beim Design der Zündkerze 41 ermöglicht.
-
Nachstehend
wird eine fünfte
Ausführungsform
einer anderen erfindungsgemäßen variablen Ventiltriebvorrichtung
für einen
Motor beschrieben.
-
Der
Motor ist bei dieser Ausführungsform
als Reihen-Vierzylinder-SOHO-Benzinmotor
mit vier Ventilen je Zylinder konstruiert und so gestaltet, in einem
Betriebsmodus betrieben zu werden, der zwischen einem Niedriggeschwindigkeitsmodus
zum Bereitstellen einer für
einen normalen Drehzahlbereich geeigneten Ausgangsleistungscharakteristik und
einem Hochgeschwindigkeitsmodus, der insbesondere zum Bereitstellen
einer für
einen hohen Drehzahlbereich geeigneten Ausgangsleistungscharakteristik
geeignet ist, umschaltbar ist. Zu diesem Zweck ist in der variablen
Ventiltriebvorrichtung für
jeden Zylinder ein Umschaltmechanismus zum Umschalten zwischen den
Betriebsmodi angeordnet. Nachstehend wird die Konstruktion der Ventiltriebvorrichtung
für einen
bestimmten Zylinder erläutert,
wobei jedoch die anderen Zylinder die gleiche Konstruktion wie der
bestimmte Zylinder haben.
-
11 zeigt
eine Draufsicht zum Darstellen dieser Ausführungsform der variablen Ventiltriebvorrichtung
für einen
Zylinder des Motors, und 12 zeigt
eine Ansicht be trachtet von der Richtung C in 11 zum
Darstellen der Beziehung zwischen einer Nockenwelle und Rollen der
variablen Ventiltriebvorrichtung. Die Richtungen "oben", "unten", "rechts" und "links" in 11 entsprechen
der vorderen, hinteren, rechten bzw. linken Seite des Motors und
werden in der folgenden Beschreibung durch die motorbezogene Nomenklatur
bezeichnet. Die Motorkonstruktion ist nicht auf einen vertikalen
Motor beschränkt,
sondern kann ein querliegender Motor sein.
-
Eine
einzelne Nockenwelle 1 wird auf einem (nicht dargestellten)
Zylinderkopf derart gehalten, daß sie sich in der Längsrichtung
des Motors oder von vorne nach hinten erstreckt. Die Nockenwelle 1 wird
durch eine (nicht dargestellte) Kurbelwelle synchron damit angetrieben.
Eine Einlaß-Kipphebelwelle 32 ist
an der rechten Seite der Nockenwelle 1 angeordnet, und
eine Auslaß-Kipphebelwelle 33 ist
an der linken Seite der Nockenwelle 1 angeordnet. Die Kipphebelwellen 32, 33 werden
durch (nicht dargestellte) Halter derart gehalten, daß sie sich
parallel zur Nockenwelle 1 erstrecken.
-
Zwischen
einem Paar benachbarter Lagerzapfenabschnitte 1a auf der
Nockenwelle 1 sind einem Zylinder zugeordnete Nockenelemente derart
ausgebildet, daß sie
betrachtet von der Vorderseite des Motors in der folgenden Reihenfolge
einander benachbart angeordnet sind: ein Auslaß-Hochgeschwindigkeits-Nockenelement 37 (zweites
Nockenelement oder zweites Auslaß-Nockenelement), ein Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Nockenelement 36 (erstes
Nockenelement oder erstes Auslaß-Nockenelement), ein
Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Nockenelement 35 (erstes
Nockenelement oder erstes Einlaß-Nockenelement)
und ein Einlaß-Hochgeschwindigkeits-Nockenelement 34 (zweites
Nockenelement oder zweites Einlaß-Nockenelement). Ein Vorsprungabschnitt 8a eines
Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 39 (erster
Kipphebel oder erster Einlaß-Kipphebel)
wird auf der Einlaß-Kipphebelwelle 32 für eine hin-
und hergehende Bewegung gehalten, und ein Vorsprungabschnitt 9a eines
Auslaß-Niedriggeschwindigkeits- Kipphebels 51 (erster Kipphebel
oder erster Auslaß-Kipphebel) wird auf
der Auslaß-Kipphebelwelle 33 für eine hin-
und hergehende Bewegung gehalten. Die Breite der Kipphebel 39, 51 in
Längsrichtung
entspricht einer Gesamtbreite des Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Nockenelements 35 und
des Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Nockenelements 36,
und die Kipphebel sind auf beiden Seiten der Nockenwelle 1 einander
zugewandt angeordnet.
-
Ein
Paar Ventilarmabschnitte 8d (Armabschnitte) erstrecken
sich vom Vorsprungabschnitt 8a des Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 39 nach
außen
(nach rechts) und sind an ihren distalen Enden individuell mit einem
Paar Einlaßventilen 10a auf
dem Zylinderkopf verbunden. Mit einer hin- und hergehenden Bewegung
des Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 39 werden die
Einlaßventile 10a geöffnet oder
geschlossen. Ähnlicherweise
erstrecken sich ein Paar Ventilarmabschnitte 9d (Armabschnitte)
vom Vorsprungabschnitt 9a des Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 51 nach
außen
(nach links), und ihre distalen Enden sind individuell mit einem
Paar Auslaßventilen 10b auf
dem Zylinderkopf verbunden. Mit einer hin- und hergehenden Bewegung
des Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 51 werden die
Auslaßventile 10b geöffnet oder
geschlossen. Bezugszeichen 8e, 9e bezeichnen Einstellschrauben,
die zum Einstellen der Ventilspiele der Einlaß- und Auslaßventile 10a, 10b verwendet
werden, und Bezugszeichen 11 bezeichnet eine Zündkerze.
-
Die
proximalen Enden beider Ventilarmabschnitte 8d des Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 39 sind
in einem Abstand zwischen den Einlaßventilen 10a entsprechenden
Abstand voneinander beabstandet. Infolgedessen erstrecken sich beide
Ventilarmabschnitte 8d parallel zueinander und senkrecht
zur Achse des Vorsprungabschnitts 8a, so daß der Vorsprungabschnitt 8a und das
Einlaßventil 10a im
wesentlichen in einem minimalen Abstand miteinander verbunden sind.
Zwischen den Ventilarmabschnitten 8d ist ein Zwischenraum
ausgebildet, in dem die Zündkerze 11 angeordnet
ist. Ähnlicher weise
sind die proximalen Enden der Ventilarmabschnitte 9d des
Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 51 in
einem Abstand zwischen den Auslaßventilen 10b entsprechenden
Abstand voneinander beabstandet. Infolgedessen erstrecken sich beide
Ventilarmabschnitte 9d parallel zueinander und senkrecht
zur Achse der Vorsprungabschnitte 9d und verbinden den
Vorsprungabschnitt 9a im wesentlichen in einem minimalen
Abstand mit den Auslaßventilen 10b.
-
Rollenhalterungsabschnitte 8b, 9b sind
derart ausgebildet, daß sie
von einer hinteren Hälfte
der Innenendseite (linke Seite) des Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 39 bzw.
von einer vorderen Hälfte
der Innenendseite (rechte Seite) des Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 51 hervorstehen.
Rollen 8c, 9c (Funktionsabschnitte) werden auf
den Rollenhalterungsabschnitten 8b, 9b gehalten.
Insbesondere sind die Rollen 8c, 9c der Kipphebel 39, 51,
wie in 11 in einer Draufsicht dargestellt
ist, alternierend angeordnet. Die Rolle 8c des Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 39 ist dem
Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Nockenelement 35 auf
der Nockenwelle 1 zugeordnet, und die Rolle 9c des
Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 51 ist
den Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Nockenelement 36 auf
der Nockenwelle 1 zugeordnet. Diese Rollen empfangen jeweils
eine Druckkraft von der entsprechenden Ventilfeder und stehen permanent
mit den Nockenelementen 35 bzw. 36 in Kontakt.
-
Ein
Einlaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 38 (zweiter
Kipphebel oder zweiter Einlaß-Kipphebel)
ist an der Rückseite
des Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 39 derart
angeordnet, daß er
zu dem Kipphebel 39 benachbart ist, und ein Vorsprungabschnitt 12a des
Einlaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 38 wird
auf der Einlaß-Kipphebelwelle 32 für eine hin-
und hergehende Bewegung gehalten. Ein Rollenhalterungsabschnitt 12b ist
auf der Innenendseite des Einlaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 38 ausgebildet.
Eine auf dem Rollenhalterungsabschnitt 12b gehaltene und
dem Einlaß-Hochgeschwindigkeits-Nockenelement 34 auf der
Nockenwelle 1 zugeordnete Rolle 12c (Funktionsabschnitt)
empfängt
eine Druckkraft einer (nicht dargestellten) Feder und steht permanent
mit dem Einlaß-Hochgeschwindigkeits-Nockenelement 34 in Kontakt.
-
Ein
Auslaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 52 (zweiter
Kipphebel oder zweiter Auslaß-Kipphebel)
ist an der Vorderseite des Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 51 und
benachbart dazu angeordnet und weist einen Vorsprungabschnitt 13a auf,
der für
eine hin- und hergehende Bewegung auf der Auslaß-Kipphebelwelle 33 gehalten
wird. Ein Rollenhalterungsabschnitt 13b ist auf der Innenendseite des
Auslaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 52 ausgebildet,
und eine auf dem Rollenhalterungsabschnitt 13b gehaltene
und dem Auslaß-Hochgeschwindigkeits-Nockenelement 37 auf
der Nockenwelle 1 zugeordnete Rolle 13c (Funktionsabschnitt) empfängt eine
Druckkraft einer (nicht dargestellten) Feder und steht permanent
mit dem Auslaß-Hochgeschwindigkeits-Nockenelement 37 in
Kontakt.
-
D.h.,
die Einlaß-Niedriggeschwindigkeits- und
Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 39, 38 und die Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-
und Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 51, 52 sind
an beiden Seiten der Nockenwelle 1 in einer ähnlichen
Positionsbeziehung angeordnet. Weil in der hinteren Hälfte des
Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 39 der
Rollenhalterungsabschnitt 8b ausgebildet ist, wie vorstehend
beschrieben wurde, ist die Rolle 8c unvermeidbar in der
Nähe des
Einlaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 38 angeordnet.
Weil in der vorderen Hälfte
des Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 51 der
Rollenhalterungsabschnitt 9b ausgebildet ist, ist die Rolle 9c unvermeidbar
in der Nähe
des Auslaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 52 angeordnet.
-
Zwischen
dem Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39 und
dem Einlaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 38 ist
ein Umschaltmechanismus M1 (einlaßseitiger Umschaltmechanismus)
zum Ändern
des Betriebsmodus zwischen dem Niedriggeschwindigkeitsmodus und
dem Hochgeschwindigkeitsmodus angeordnet. Ähnlicherweise ist zwischen dem
Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 51 und
dem Auslaß-Hochgeschwindigkeits- Kipphebel 52 ein
Umschaltmechanismus M2 (auslaßseitiger Umschaltmechanismus)
angeordnet. Weil der einlaßseitige
und der auslaßseitige
Umschaltmechanismus M1, M2 die gleiche Konstruktion haben, wird nachstehend
nur die Konstruktion des einlaßseitigen Umschaltmechanismus
M1 beschrieben.
-
13 zeigt
eine Querschnittansicht entlang der Linie D-D in 11 zum
Darstellen des Umschaltmechanismus M1 in einem Zustand, in dem die Verbindung
der Kipphebel 39, 38 gelöst ist, und 14 zeigt
eine Querschnittansicht entlang der Linie D-D in 11 zum
Darstellen des Umschaltmechanismus M1 in einem Zustand, in dem die
Verbindung der Kipphebel 39, 38 hergestellt ist.
Wie in den 13 und 14 dargestellt
ist, ist ein zylindrischer Zylinderabschnitt 16 auf dem
Einlaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 38 integral
ausgebildet. Ein im Zylinderabschnitt 16 ausgebildeter
Zylinder 17 weist ein geschlossenes oberes Ende und ein
unteres Ende auf, das zu einer Außenumfangsfläche der
Einlaß-Kipphebelwelle 32 offen
ist. Ein Kolben 18 ist für eine vertikale Bewegung im
Zylinder 17 angeordnet, während durch einen (nicht dargestellten)
Begrenzungsstift verhindert wird, daß der Kolben sich um die Achse
des Zylinders 17 dreht.
-
Auf
einer oberen Wand des Zylinderabschnitts 16 und einer oberen
Fläche
des Kolbens 18 sind Vertiefungsabschnitte 17a und 18a derart
ausgebildet, daß sie
einander zugewandt sind, und eine Druckfeder 19 ist zwischen
den Vertiefungsabschnitten 17a und 18a angeordnet.
Durch eine Druckkraft der Druckfeder 19 wird der Kolben 18 permanent nach
unten gedrückt,
so daß er
an seiner in 13 dargestellten unteren Position
gehalten wird, wo eine untere Fläche
des Kolbens mit der Außenumfangsfläche der
Einlaß-Kipphebelwelle 32 in
Kontakt steht. Wenn der Kolben 18 gegen die Druckkraft
der Druckfeder 19 im Zylinder 17 nach oben gleitet, ändert sich die
Position des Kolbens 18 auf die in 14 dargestellte
obere Position, wo seine obere Fläche mit der oberen Wand des
Zylinderabschnitts 16 in Kontakt steht.
-
Auf
einer rechten Seitenfläche
des Zylinderabschnitts 16 ist ein Funktionsfenster 20 ausgebildet. Wenn
der Kolben 18 seine in 13 dargestellte
untere Position annimmt, liegt das Innere des Zylinders 17 über das
Funktionsfenster 20 zur Außenseite frei. Wenn der Kolben 18 seine
in 14 dargestellte obere Position annimmt, liegt
die Außenumfangsfläche des
Kolbens 18 über
das Funktionsfenster 20 zur Außenseite frei. Ein Verbindungsarmabschnitt 21 erstreckt
sich von einer Seite des Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 39 nach
hinten. Ein distales Ende des Verbindungsarmabschnitts 21 ist
L-förmig
gebogen, so daß es
dem Funktionsfenster 20 des Zylinderabschnitts 16 des
Einlaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 38 angepaßt ist.
Eine Positionsbeziehung zwischen dem Zylinderabschnitt 16 und dem
Verbindungsarmabschnitt 21 ist derart festgelegt, daß in einem
Basiskreisabschnitt der Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeits-Nockenelemente 35 und 34 (ein
Abschnitt, in dem die Hubmaße
der Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 8 und 38 beide
null betragen) das distale Ende des Verbindungsarmabschnitts 21 eine
Position unmittelbar vor einer Position annimmt, wo er in den Zylinder 17 eindringt, wie
durch eine Doppelpunkt-Strich-Linie
in 13 dargestellt ist.
-
Wie
in den 13 und 14 dargestellt
ist, weist die Einlaß-Kipphebelwelle 32 einen
damit integral ausgebildeten axialen Ölkanal 22 auf, der über einen
Verteilerkanal 23 an einer Position des Zylinderabschnitts 16 des
Einlaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 38 für jeden
Zylinder mit dem Inneren des Zylinders 17 kommuniziert.
Vorstehend wurde die Konstruktion des Einlaß-Umschaltmechanismus M1 erläutert. Der
auslaßseitige
Umschaltmechanismus M2 hat die gleiche Konstruktion, wie vorstehend
erwähnt,
so daß dieser
nicht erneut beschrieben wird.
-
Obwohl
nicht dargestellt, ist der Ölkanal 22 der
Einlaß-
und der Auslaß-Kipphebelwelle 32, 33 mit einem
gemeinsamen Ölregelventil
(OCV) verbunden, und dem Ölkanal
wird gemäß einem
Schaltvorgang des Ölregelventils
OCV von einer am Motor montierten Schmierölpumpe Arbeitsöl für den Umschaltmechanismus
M1, M2 zugeführt.
-
Nachstehend
wird die Arbeitsweise der variablen Ventiltriebvorrichtung mit der
vorstehend erwähnten
Konstruktion beschrieben.
-
Eine
Steuerung zum Schalten des Ölregelventils
OCV wird durch eine (nicht dargestellte) ECU (Motorsteuerungseinheit)
ausgeführt.
In Antwort auf einen Schaltvorgang des Ölregelventils OCV wird der Betriebsmodus
des Motors zwischen dem Niedriggeschwindigkeitsmodus und dem Hochgeschwindigkeitsmodus
umgeschaltet.
-
Beispielsweise
schaltet die ECU in einem Drehzahlbe reich, in dem die Motordrehzahl
Ne kleiner ist als ein Schwellenwert Ne0 und die angeforderte Motorausgangsleistung
nicht besonders hoch ist, das Ölregelventil
auf die Ventilschließseite,
um einen Niedriggeschwindigkeitsmodus auszuführen, wodurch die Ölzufuhr
zu den Ölkanälen 22 an
der Einlaßseite
und an der Auslaßseite
unterbrochen wird. Dadurch wird in den Hochgeschwindigkeits-Kipphebeln 38, 52 an
der Einlaß-
und an der Auslaßseite
jedes Zylinders der Kolben 18 durch die Druckkraft der Druckfeder 19 an
der unteren Position gehalten, wie in 13 dargestellt
ist, wodurch das Innere des Zylinders 17 über das
Funktionsfenster 20 zur Außenseite frei liegt.
-
In
dieser Ausführungsform
der variablen Ventiltriebvorrichtung sind die Einlaß- und Auslaß-Niedriggeschwin
digkeits-Kipphebel 39, 51, die dazu geeignet sind,
mit dem Einlaßventil 10a und dem
Auslaßventil 10b verbunden
zu werden, auf beiden Seiten der Nockenwelle 1 einander
zugewandt angeordnet, und die Rollen 8c, 9c der
Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51 sind
derart alternierend angeordnet, daß sie den Einlaß- und Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Nockenelementen 35, 36 zugeordnet
sind. Außerdem
sind die Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 38, 52 bezüglich den
Niedriggeschwindigkeits-Kipphebeln 39, 51 in umgekehrten
Positionen benachbart zueinander angeordnet (der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel
an der Einlaßseite
ist an der Rückseite
angeordnet, während der
Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel an der Auslaßseite an der Vorderseite angeordnet
ist), und die Rollen 12c, 13c sind derart angeordnet,
daß sie
den Einlaß- und Auslaß-Hochgeschwindigkeits-Nockenelementen 37, 34 zugeordnet
sind. Außerdem
wird die Verbindung der Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 38, 52 mit
den Niedriggeschwindigkeits-Kipphebeln 39, 51 durch
die Umschaltmechanismen M1, M2 hergestellt oder gelöst.
-
Wenn
der Motor in Betrieb ist, werden die Einlaß- und Auslaß-Kipphebel 39, 51, 38, 52 mit
einer Drehbewegung der Nockenwelle 1 gemäß den Formen
der zugeordneten Nockenelemente 34–37 hin- und hergehend
bewegt, während
veranlaßt
wird, daß die
Rollen 8c, 9c, 12c, 13c auf
den Nockenelementen 34–37 rollen.
Die Hochgeschwindigkeits-Nockenelemente 37, 34 haben
einen größeren Betriebswinkel
und ein größeres Hubmaß als die
Niedriggeschwindigkeits-Nockenelemente 35, 36,
so daß die Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 38, 52 im
Vergleich zu den Niedriggeschwindigkeits-Kipphebeln 39, 51 über ein
größeres Maß hin- und
hergehend bewegt werden. Weil die Kolben 18, wie vorstehend
erwähnt, auf
die untere Position eingestellt sind, laufen die Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 38, 52 unabhängig im
Freilauf, so daß die
distalen Enden der Verbindungsarmabschnitte 21 der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51 sich
durch das Funktionsfenster 20 in die Zylinder 17 hinein
und aus den Zylindern 17 heraus bewegen. Daher ist zu diesem
Zeitpunkt die Verbindung zwischen den Niedriggeschwindigkeits-Kipphebeln 39, 51 und
den Hochgeschwindigkeits-Kipphebeln 38, 52 gelöst, so daß die Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51 gemäß den Formen der
Niedriggeschwindigkeits-Nockenelemente 35, 36 hin-
und hergehend bewegt und die Einlaßventile 10a und die
Auslaßventile 10b geöffnet oder
geschlossen werden.
-
In
einem hohen Drehzahlbereich, in dem die Motordrehzahl Ne größer oder
gleich dem Schwellenwert Ne0 und die angeforderte Motorausgangsleistung
besonders hoch ist, schaltet die ECU das Ölregelventil OCV auf die Ventilöffnungsseite,
um den Hochgeschwindigkeitsmodus auszuführen und den Ölkanälen 22 an
der Einlaßseite
und an der Auslaßseite
das Arbeitsöl
zuzuführen.
Dadurch werden in den Hochgeschwindig keits-Kipphebeln 38, 52 an
der Einlaßseite
und an der Auslaßseite
jedes Zylinders die Kolben 18 durch den Öldruck gegen
die Druckkraft der Druckfedern 19 auf die obere Position
geschaltet, wie in 14 dargestellt ist, so daß die Außenumfangsflächen der
Kolben 18 über
die Funktionsfenster 20 zur Außenseite frei liegen. Mit der
hin- und hergehende Bewegung der Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 38, 52 drücken die
Außenumfangsflächen der
Kolben 18 die distalen Enden der Verbindungsarmabschnitte 21 der
Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51 durch
das Funktionsfenster 20, wodurch die Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51 mit
den Hochgeschwindigkeits-Kipphebeln 38, 52 verbunden
und zusammen mit den Hochgeschwindigkeits-Kipphebeln 38, 52 hin-
und hergehend bewegt und die Einlaßventile 10a und die
Auslaßventile 10b gemäß der Form
der Hochgeschwindigkeits-Nockenelemente 37, 34 geöffnet oder
geschlossen werden.
-
In
dieser Ausführungsform
der variablen Ventiltriebvorrichtung sind die Rollen 8c, 9c der
Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51 auf
der Einlaß- und
auf der Auslaßseite
in der Nähe
der zugeordneten Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 38, 52 angeordnet.
Dadurch können
die folgenden Vorteile erzielt werden.
-
Im
Hochgeschwindigkeitsmodus, in dem die Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51 zusammen
mit den Einlaß- und Auslaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebeln 38, 52 hin-
und hergehend bewegt werden, wird die durch die Drehbewegung der
Nockenwelle 1 über
die Hochgeschwindigkeits-Nockenelemente 37, 34 erzeugte
Antriebskraft in der folgenden Reihenfolge übertragen: auf die Rollen 12c, 13c der
Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 38, 52; die Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 38, 52;
die Umschaltmechanismen M1, M2; und die Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51.
Dann wird die Antriebskraft zum Bewegen der Einlaßventile 10a und der
Auslaßventile 10b auf
einen offenen oder geschlossenen Zustand verwendet. Zu diesem Zeitpunkt
führen
die Rollen 8c, 9c der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51 keinerlei
Funktion aus, sondern dienen als Trägheitsmasse, die in eine Richtung wirkt,
in der eine hin- und hergehende Bewegung der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51 verhindert
wird. Dadurch kann für
jede hin- und hergehende Bewegung in den Vorsprungabschnitten 8a, 9a der
Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51 eine
Vorwärts-/Rückwärtstorsion
erzeugt werden. Dadurch weicht die auf den Hochgeschwindigkeits-Nockenelementen 37 und 34 basierende Öffnungs-
und Schließcharakteristik
der Einlaß-
und Auslaßventile 10a, 10b von
der vorgesehenen oder Soll-Charakteristik ab. Insbesondere weicht
die Charakteristik derjenigen Einlaß- und Auslaßventile 10a, 10b von
der vorgesehenen oder Soll-Charakteristik ab, die durch Ventilarmabschnitte 8d, 9d geöffnet oder
geschlossen werden, die auf der von den Umschaltmechanismen M1,
M2 abgewandten Seite angeordnet sind.
-
Je
weiter die Rollen 8c, 9c in der axialen Richtung
der Vorsprungabschnitte 8a und 9a von den Umschaltmechanismen
M1, M2 beabstandet sind (d.h. die proximalen Enden der Verbindungsarmabschnitte 21 zum Übertragen
der Antriebskraft von den Hochgeschwindigkeits-Kipphebeln 38, 52 zu den
Vorsprungabschnitten 8a, 9a), desto größer wird die
Wirkung der Trägheitsmasse
der Rollen 8c und 9c sein. Weil die Rollen 8c, 9c in
der Nähe
der Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 38, 52 angeordnet
sind, wie vorstehend erwähnt
wurde, sind diese Rollen 8c, 9c unvermeidbar in
der Nähe
der Umschaltmechanismen M1, M2 angeordnet. Die Rollen 8c, 9c sind
in der axialen Richtung der Vorsprungabschnitte 8a, 9a im
wesentlichen mit den proximalen Enden der Verbindungsarmabschnitte 21 ausgerichtet,
wie in 11 ersichtlich ist. Dadurch
kann die Torsion der Vorsprungabschnitte 8a, 9a unterdrückt und
eine exakte Öffnungs-
und Schließcharakteristik
der Einlaß- und
Auslaßventile 10a, 10b realisiert
werden, wodurch ein Vorteil dahingehend erhalten wird, daß die Motorausgangsleistung
im Hochgeschwindigkeitsmodus im Vergleich zur später dargestellten sechsten
Ausführungsform
erhöht
werden kann.
-
In
den Einlaß-
und Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebeln 39 und 51 sind
die proximalen Enden der Ventilarmabschnitte 8d, 9d voneinander beabstandet,
und die Ven tilarmabschnitte 8d, 9d erstrecken
sich senkrecht zu den Achsen der Vorsprungabschnitte 8a, 9a.
Dadurch kann die Torsion der Ventilarmabschnitte 8d, 9d unterdrückt werden,
die erzeugt wird, wenn die Einlaß- oder Auslaßventile 10a oder 10b geöffnet werden.
Außerdem
kann die Armlänge
verkürzt
werden, weil die Vorsprungabschnitte 8a, 9a durch
die Ventilarmabschnitte 8d, 9d in einem minimalen
Abstand mit den Einlaß-
und Auslaßventilen 10a, 10b verbunden
sind.
-
Diese
Faktoren verbessern die Festigkeit und Steifigkeit der Ventilarmabschnitte 8d und 9d,
so daß das
Gewicht der Ventilarmabschnitte 8d, 9d reduziert
werden kann, während
ihre geeignete Festigkeit und Steifigkeit gewährleistet sind, wodurch der aufgrund
eines höheren
Gewichts verursachte Ventilsprung und -rückprall von vornherein vermieden
und die Öffnungs-
und Schließcharakteristik
des Ventiltriebs verbessert werden kann. Außerdem kann infolge des reduzierten
Gewichts der Ventilarmabschnitte 8d, 9d die Ventilfederbelastung
klein sein, so daß die im
Ventiltrieb erzeugte Reibung vorteilhaft vermindert werden kann.
-
Wenn
die Einlaß-
und Auslaß-Kipphebel 39, 51, 38, 52 auf
beiden Seiten der einzelnen Nockenwelle 1 einander zugewandt
angeordnet sind, wie bei dieser Ausführungsform der variablen Ventiltriebvorrichtung,
wird ein Raum auf dem Zylinderkopf unmittelbar über der Verbrennungskammer
durch die variable Ventiltriebvorrichtung besetzt, so daß es schwierig
ist, einen Installationsraum für
die Zündkerze 11 bereitzustellen.
In dieser Ausführungsform
kann ein zwischen den Ventilarmabschnitten 8d des Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 39 definierter
Zwischenraum für
die Installation der Zündkerze 11 an
einer Position unmittelbar über
der Verbrennungskammer genutzt werden, wodurch der Spielraum beim
Design oder Auslegen der Zündkerze 11 vergrößert wird.
-
In
dieser Ausführungsform
einer variablen Ventiltriebvorrichtung für einen Motor sind die Niedriggeschwindigkeits-Nockenelemente 35, 36 und
die Hochgeschwindigkeits-Nockenelemente 37, 34 an der
Einlaß-
und an der Auslaßseite benachbart
zueinander angeordnet und stehen mit den Rollen 8c, 9c, 12c, 13c der
Kipphebel 39, 51, 38, 52 in
Kontakt. Dadurch werden die folgenden Vorteile erzielt.
-
Zunächst wird
erläutert,
welche Ventilspiele im Niedriggeschwindigkeitsmodus und im Hochgeschwindigkeitsmodus
erhalten werden. Hierbei wird vorausgesetzt, daß die folgende Beschreibung
sich auf die Einlaß-
und die Auslaßseite
gemeinsam bezieht. Im Niedriggeschwindigkeitsmodus, in dem die Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51 durch
die Niedriggeschwindigkeits-Nockenelemente 35, 36 direkt
hin- und hergehend bewegt werden, betragen die Zwischenräume zwischen
den Niedriggeschwindigkeits-Kipphebeln 39, 51 und
den Einlaß-
und Auslaßventilen 10a, 10b null.
Dadurch dienen die zwischen den Rollen 8e, 9e der
Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51 und
den Niedriggeschwindigkeits-Nockenelementen 35, 36 gebildeten
Zwischenräume
als Ventilspiele.
-
Im
Hochgeschwindigkeitsmodus, in dem die Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51 durch
die Hochgeschwindigkeits-Nockenelemente 37, 34 über die
Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 38, 52 indirekt hin-
und hergehend bewegt werden, betragen die Zwischenräume zwischen
den Niedriggeschwindigkeits-Kipphebeln 39, 51 und
den Einlaß-
und Auslaßventilen 10a, 10b null,
und Zwischenräume
zwischen den auf ihre oberen Positionen geschalteten Kolben 18 und
den Verbindungsarmabschnitten 21 betragen null. Dadurch
dienen die zwischen den Rollen 12c, 13c der Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 38, 52 und den
Hochgeschwindigkeits-Nockenelementen 37, 34 gebildeten
Zwischenräume
als Ventilspiele.
-
In
einem Zustand, in dem die Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51, 38, 52 auf
den Kipphebelwellen 32, 33 montiert werden, um
die Zwischenräume
zwischen den Kolben 18 und den Verbindungsarmabschnitten 21 auf
null zu bringen, wird zwischen den Rollen 8c, 9c der
Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51 und den
Rollen 12c, 13c der Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 38, 52 in
der vertikalen Richtung (in der Richtung, in der die Rollen 8c, 9c, 12c, 13c von den
Nockenelementen 34–37 abgewandt
sind) eine vorgegebene Positionsbeziehung eingerichtet. Eine zu
diesem Zeitpunkt gebildete vertikale Stufendifferenz zwischen den
Rollen (zwischen den Rollen 8c und 12c oder zwischen
den Rollen 9c und 13c) ist als Rollenstufendifferenz
definiert. Diese Rollenstufendifferenz ist auf der Basis des Basiskreises
der Niedriggeschwindigkeits-Nockenelemente 35, 36 und
des Basiskreises der Hochgeschwindigkeits-Nockenelemente 37, 34 bestimmt.
Wenn beide Basiskreise gleich sind, beträgt die Rollenstufendifferenz
null. Wenn die Basiskreise verschieden sind, hat die Rollenstufendifferenz
einen Wert, der sich als Funktion der Differenz zwischen beiden
Basiskreisen ändert.
-
Wenn
die auf den Basiskreisen basierende vorgesehene Rollenstufendifferenz
vorhanden ist, können
die Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51, 38, 52 als
in einem Normalzustand kombiniert betrachtet werden. Wenn die normal
kombinierten Kipphebelwellen 32, 33 auf dem Zylinderkopf
montiert und anschließend
die Ventilspiele unter Verwendung der Einstellschrauben 8e, 9e eingestellt
werden, können
die Ventilspiele sowohl auf der Seite der Niedriggeschwindigkeits-Nockenelemente
als auch auf der Seite der Hochgeschwindigkeits-Nockenelemente auf
normale Werte eingestellt werden.
-
Ein
derartiger kombinierter Zustand der Kipphebel 39, 51, 38, 52 ist
ein Zustand, der bezüglich
der Kipphebelwellen 32, 33 eingestellt ist. Wenn aufgrund
einer Fehlausrichtung der Kipphebelwellen 32, 33 oder
der Nockenwelle 1 ein vertikaler Winkelfehler α in der Achse
Lr und/oder in der Achse Lc auftritt, wie in 12 dargestellt
ist, können
auf der Seite der Niedriggeschwindigkeits-Nockenelemente und auf
der Seite der Hochgeschwindigkeits-Nockenelemente nicht gleichzeitig
geeignete Ventilspiele erhalten werden, auch wenn die vorgesehene
Rollenstufenbreite bereitgestellt wird. D.h., die Mitten der hin- und
hergehenden Bewegung der Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51, 38, 52 sind
in der vertikalen Richtung relativ zueinander versetzt, wenn an
der Seite der Kipphebelwelle ein Winkelfehler α auftritt. Die Niedriggeschwindigkeits-Nocken elemente 35, 36 und
die Hochgeschwindigkeits-Nockenelemente 37, 34 sind
in der vertikalen Richtung relativ zueinander versetzt, wenn ein
Winkelfehler α auf
der Nockenwellenseite auftritt. In allen Fällen ändert sich oder variiert die
Beziehung zwischen dem Ventilspiel auf der Seite des Niedriggeschwindigkeits-Nockenelements
und dem Ventilspiel auf der Seite des Hochgeschwindigkeits-Nockenelements.
Dadurch wird, auch wenn eines der Ventilspiele durch die Einstellschrauben 8e, 9e eingestellt
werden kann, das andere Ventilspiel aufgrund der vorstehend erwähnten Änderung
oder Varianten fehlerhaft.
-
In
dieser Ausführungsform,
in der die Niedriggeschwindigkeits-Nockenelemente 35, 36 und
die Hochgeschwindigkeits-Nockenelemente 37, 34 benachbart
zueinander angeordnet sind, ist ein Abstand P zwischen dem Kontaktpunkt
des Niedriggeschwindigkeits-Nockenelements 35 oder 36 mit
der Rolle 8c oder 9c des Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 39 oder 51 und
dem Kontaktpunkt des Hochgeschwindigkeits-Nockenelements 37 oder 34 mit der
Rolle 12c oder 13c des Hochgeschwindigkeits-Kipphebels 38 oder 52 im
Vergleich zu einem Fall auf ein Minimum reduziert, in dem das Auslaß-Nockenelement 401c zwischen
dem Niedriggeschwindigkeits-Nockenelement 401b und dem
Hochgeschwindigkeits-Nockenelement 401a angeordnet ist,
wie dies bei der in den 21 und 22 dargestellten
herkömmlichen
Ventiltriebvorrichtung der Fall ist. Durch Vermindern des Abstands
P zwischen den Kontaktpunkten wird die Wirkung des Winkelfehlers α auf das
Ventilspiel im Vergleich zu der in den 21 und 22 dargestellten
herkömmlichen
Ventiltriebvorrichtung wesentlich reduziert, wodurch die durch den
Winkelfehler α erhaltene Änderung
der Beziehung zwischen dem Ventilspiel auf der Seite des Niedriggeschwindigkeits-Nockenelements
und dem Ventilspiel auf der Seite des Hochgeschwindigkeits-Nockenelements
auf ein Minimum unterdrückt werden
kann. D.h., jeglicher Fehler im Ventilspiel, der nach dem Einstellvorgang
durch die Einstellschrauben 8e, 9e verbleibt,
kann auf ein Minimum unterdrückt
werden.
-
Bei
dieser Ausführungsform
der variablen Ventiltriebvorrichtung für einen Motor kann daher der Einfluß einer
Fehlausrichtung der Kipphebelwellen 32, 33 oder
der Nockenwelle 1 auf das Ventilspiel sowohl an der Einlaß- als auch
an der Auslaßseite
vermindert werden, wodurch sowohl für den Niedriggeschwindigkeitsmodus
als auch für
den Hochgeschwindigkeitsmodus geeignete Ventilspiele erhalten werden,
wodurch Schlaggeräusche
verhindert und individuelle Unterschiede im Ventilspiel von Motoren unterdrückt werden
können,
so daß eine
gleichbleibende Qualität
gewährleistet
werden kann.
-
Außerdem sind
die Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 39, 38 auf
der Einlaßseite
und die Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 51, 52 auf
der Auslaßseite
einschließlich
der Umschaltmechanismen M1, M2 in einer ähnlichen Positionsbeziehung
zueinander angeordnet. Daher können
die Herstellungskosten weiter gesenkt werden, indem für die Einlaß- und die
Auslaßseite
die gleichen Elemente verwendet werden, d.h. die Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51,
die Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 38, 52, die
Kolben 18 der Umschaltmechanismen M1, M2, usw. Auch wenn
beispielsweise die Form eines Teils der Kipphebel auf der Einlaß- und der
Auslaßseite
aufgrund eines Unterschieds in der Ventilkonstruktion auf der Einlaß- und der
Auslaßseite
verschieden ist, können
die Herstellungskosten im Vergleich zu einem Fall, in dem die Kipphebel 39, 51, 38, 52 auf
der Einlaß-
und der Auslaßseite
vollkommen verschieden sind, trotzdem gesenkt werden, weil die meisten
Teile, die die gleiche Form haben, durch die gleiche Maschine oder
den gleichen Bearbeitungsvorgang hergestellt werden können.
-
Wie
vorstehend erwähnt
wurde, können durch
die Anordnung, in der die Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 39, 38 auf
der Einlaßseite
und die Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 51, 52 auf
der Auslaßseite
einschließlich
der Umschaltmechanismen M1, M2 in einer ähnlichen Positionsbeziehung zueinan der
angeordnet sind, die Fertigungskosten weiter gesenkt werden, indem
an der Einlaß-
und an der Auslaßseite
die gleichen Elemente verwendet werden, d.h. die Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51,
die Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 38, 52, die
Kolben 18 der Umschaltmechanismen M1, M2, usw. Auch wenn
beispielsweise die Form eines Teils der Kipphebel auf der Einlaß- und der
Auslaßseite aufgrund
eines Unterschieds in der Ventilkonstruktion auf der Einlaß- und der
Auslaßseite
verschieden ist, können
die Herstellungskosten im Vergleich zu einem Fall, in dem die Kipphebel 39, 51, 38, 52 auf
der Einlaß-
und der Auslaßseite
vollkommen verschieden sind, trotzdem gesenkt werden, weil die meisten Teile,
die die gleiche Form haben, durch die gleiche Maschine oder den
gleichen Bearbeitungsvorgang hergestellt werden können. Außerdem können bei dieser
Ausführungsform,
in der die Rollen 8c, 9c der Einlaß- und Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51 jeweils
in der Nähe
der zugeordneten Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 38, 52 angeordnet sind,
die folgenden Vorteile erzielt werden.
-
Im
Hochgeschwindigkeitsmodus, in dem die Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51 zusammen
mit den Einlaß- und Auslaß-Hochgeschwindigkeits-Kipphebeln 38, 52 hin-
und hergehend bewegt werden, wird die durch die Drehbewegung der
Nockenwelle 1 über
die Hochgeschwindigkeits-Nockenelemente 37, 34 erzeugte
Antriebskraft in der folgenden Reihenfolge übertragen: auf die Rollen 12c, 13c der
Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 38, 52; die Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 38, 52;
die Umschaltmechanismen M1, M2; und die Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51.
Dann wird die Antriebskraft zum Bewegen der Einlaßventile 10a und der
Auslaßventile 10b auf
einen offenen oder geschlossenen Zustand verwendet. Zu diesem Zeitpunkt
führen
die Rollen 8c, 9c der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51 keinerlei
Funktion aus, sondern dienen als Trägheitsmasse, die in eine Richtung
wirkt, in der eine hin- und hergehende Bewegung der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51 verhindert
wird. Dadurch kann für
jede hin- und hergehende Bewegung in den Vorsprung abschnitten 8a, 9a der
Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51 eine
Vorwärts-/Rückwärtstorsion
erzeugt werden. Dadurch weicht die auf den Hochgeschwindigkeits-Nockenelementen 37 und 34 basierende Öffnungs-
und Schließcharakteristik
der Einlaß-
und Auslaßventile 10a, 10b von
der vorgesehenen oder Soll-Charakteristik ab.
-
Je
weiter die Rollen 8c, 9c in der axialen Richtung
der Vorsprungabschnitte 8a und 9a von den Umschaltmechanismen
M1, M2 beabstandet sind, desto größer wird die Wirkung der Trägheitsmasse der
Rollen 8c und 9c sein. Weil die Rollen 8c, 9c bei dieser
Ausführungsform
im Vergleich zur ersten Ausführungsform
sehr nahe zu den Hochgeschwindigkeits-Kipphebeln 38, 52 angeordnet
sind (diese Rollen sind mit den Kipphebeln im wesentlichen ausgerichtet,
wie in 11 ersichtlich ist), kann die
Torsion der Vorsprungabschnitte 8a, 9a unterdrückt und
eine exakte Öffnungs-
und Schließcharakteristik
der Einlaß-
und Auslaßventile 10a, 10b realisiert
werden, wodurch ein Vorteil dahingehend erhalten wird, daß die Motorausgangsleistung
im Hochgeschwindigkeitsmodus im Vergleich zur später dargestellten sechsten
Ausführungsform
erhöht
werden kann.
-
Nachstehend
wird eine sechste Ausführungsform
einer anderen erfindungsgemäßen variablen
Ventiltriebvorrichtung für
einen Motor beschrieben.
-
Die
sechste Ausführungsform
der variablen Ventiltriebvorrichtung unterscheidet sich von der
fünften
Ausführungsform
darin, daß die
Positionen der alternierend angeordneten Rollen 8c, 9c der
Einlaß- und
Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51 umgekehrt
sind und die Positionen der den Rollen 8c, 9c zugeordneten
Niedriggeschwindigkeits-Nockenelemente 35, 36 ebenfalls
umgekehrt sind. Hinsichtlich der Konstruktionen der Hochgeschwindigkeits-Kipphebel 38, 52,
der Umschaltmechanismen M1, M2 und ähnlicher Komponenten entspricht
diese Ausführungsform
der fünften
Ausführungsform.
Die folgende Beschreibung bezieht sich hauptsächlich auf von der fünften Ausführungsform
verschiedene Teile, und ähnliche
Teile mit der gleichen Konstruktion sind durch ähn liche Bezugszeichen bezeichnet und
werden nicht näher
erläutert.
-
15 zeigt
eine Draufsicht zum Darstellen eines Teils dieser Ausführungsform
der variablen Ventiltriebvorrichtung für einen Zylinder eines Motors,
und 16 zeigt eine Ansicht betrachtet von der Richtung
E in 15 zum Darstellen der Beziehung zwischen der Nockenwelle 1 und
den Rollen 8c, 9c, 12c, 13c der
variablen Ventiltriebvorrichtung. Wie in den 15 und 16 dargestellt
ist, sind die Innenenden der Einlaß- und Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51 einander
zugewandt. Der Rollenhalterungsabschnitt 8b ist in einer
vorderen Hälfte des
Innenendes des Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 39 ausgebildet,
und der Rollenhalterungsabschnitt 9b ist in einer hinteren
Hälfte
des Innenendes des Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 51 ausgebildet.
Die Positionen der Einlaß-
und Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Nockenelemente 35, 36 auf
der Nockenwelle 1 sind umgekehrt, so daß sie den Rollenpositionen
entsprechen.
-
Insbesondere
sind die Rolle 8c des Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 39 und
die Rolle 9c des Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 51 wie
bei der fünften
Ausführungsform
alternierend und in Kontakt mit den zugeordneten Nockenelementen 35, 36 angeordnet.
Durch Umkehren der Positionen der Rollen 8c, 9c sind
die Rollen 8c, 9c der Einlaß- und Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39, 51 weiter
entfernt von den zugeordneten Hochgeschwindigkeits-Kipphebeln 38, 52 angeordnet.
-
Die
Ventiltriebvorrichtung, die in der Lage ist, den Betriebsmodus zu ändern, besteht
wie bei der fünften
Ausführungsform
aus vier Nockenelementen 34–37 und den Kipphebeln 39, 51, 38, 52 je
Zylinder, wodurch die Herstellungskosten der Nockenelemente, der
Kipphebel, usw. gesenkt und der Motor verkleinert werden kann.
-
Vorstehend
sind verschiedene Ausführungsformen
der Erfindung beschrieben worden, die vorliegende Erfindung ist
jedoch nicht auf die vorstehend beschriebenen Ausführungs formen
beschränkt.
Beispielsweise wird in der ersten Ausführungsform als Funktionsabschnitt
eine Rolle verwendet, in der vorliegenden Erfindung kann jedoch
auch ein Gleitstück-Kipphebel verwendet
werden, der an Stelle einer Rolle ein Gleitstück aufweist, das auf einer
Gleitfläche
des Kipphebels angeordnet und dazu geeignet ist, mit dem Nockenelement
in Kontakt zu stehen. In der ersten Ausführungsform ist der Umschaltmechanismus
M (Kolben und Zylinder) auf dem Hochgeschwindigkeits-Kipphebel angeordnet.
Alternativ kann erfindungsgemäß ein Motor
mit einer Modifikation der ersten Ausführungsform verwendet werden. In
der in 25 dargestellten Modifikation
weist der Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel einen Zylinder und einen Kolben
auf, der dazu geeignet ist, axial von der Kipphebelwelle hervorzustehen,
und der Hochgeschwindigkeits-Kipphebel weist einen Vorsprung auf,
der dazu geeignet ist, mit dem hervorstehenden Kolben in Eingriff
zu kommen. In diesem Fall muß jedoch
die Mitte des Eingriffvorsprungs mit der Mitte des Funktionsabschnitts
bezüglich
der Breitenrichtung übereinstimmen
oder koinzident sein.
-
In
der ersten, zweiten und dritten Ausführungsform wird die vorliegende
Erfindung auf einen Zweiventil-SOHO-Motor angewendet, an dessen Einlaßseite der
Betriebsmodusumschaltmechanismus M angeordnet ist, und in der vierten
Ausführungsform
wird die vorliegende Erfindung auf einen Vierventil-SOHO-Motor angewendet,
an dessen Einlaß-
und Auslaßseite
der Umschaltmechanismus M angeordnet ist. Die Erfindung ist jedoch
nicht darauf beschränkt,
sondern kann auch auf einen DOHC-Motor angewendet werden, bei dem
die Einlaß-
und Auslaßventile
durch einzelne Nockenwellen angetrieben werden, oder auf einen Vierventil-SOHC-Motor, bei
dem der Umschaltmechanismus M an der Einlaß- oder an der Auslaßseite des
Motors angeordnet ist.
-
In
den ersten bis vierten Ausführungsformen ist
der Kolben 18 für
eine vertikale Gleitbewegung im Zylinderabschnitt 16 des
Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 5, 39 oder 51 geeignet.
Alternativ kann der Kolben 18 in der axialen Richtung der
Kipphebelwelle 2, 32 oder 33 gleiten,
und die Verbindung mit dem Verbindungsarmabschnitt 21 kann
gemäß der Kolbenposition
hergestellt oder gelöst
werden.
-
In
der fünften
und sechsten Ausführungsform
wird der Eingriffzustand zwischen dem Niedriggeschwindigkeits-Kipphebel 39 oder 51 und
dem Verbindungsarmabschnitt 21 gemäß der Position der in den Hochgeschwindigkeits-Kipphebeln 38, 52 angeordneten
Kolben 18 umgeschaltet, d.h. in Abhängigkeit davon, ob der Kolben
auf die obere oder die untere Position eingestellt ist, um die Verbindung
zwischen den Niedriggeschwindigkeits- und Hochgeschwindigkeits-Kipphebeln 39, 51; 38, 52 herzustellen
oder zu lösen.
Die Konstruktion der Umschaltmechanismen M1, M2 ist jedoch nicht
darauf beschränkt.
Alternativ kann in den Niedriggeschwindigkeits-Kipphebeln 39, 51 oder
in den Hochgeschwindigkeits-Kipphebeln 38, 52 ein
Schaltstift angeordnet sein, der in Antwort auf einen Öldruck eine
axiale Gleitbewegung ausführen
kann, um die Verbindung zwischen den Kipphebeln gemäß dem Schaltvorgang
des Schaltstifts herzustellen oder zu lösen.
-
In
der fünften
und in der sechsten Ausführungsform
werden die Kipphebel 39, 51, 38, 52 hin- und
hergehend bewegt, während
die Rollen 8c, 9c, 12c, 13c auf
den Nockenelementen 34–37 der
Nockenwelle 1 rollen, die Konstruktion oder Form der Kipphebel 39, 51, 38, 52 ist
jedoch nicht darauf beschränkt.
Beispielsweise können
an Stelle der Rollen 8c, 9c, 12c, 13c Gleitstücke (engl.
Slippers) bereitgestellt werden, so daß die Kipphebel 39, 51, 38, 52 hin- und
hergehend bewegt werden, während
veranlaßt wird,
daß die
Gleitstücke
mit den Nockenelementen 34–37 in Gleitkontakt
stehen. Auch in diesem Fall werden die jeweiligen Gleitstücke mit
den Niedriggeschwindigkeits-Nockenelementen 35, 36 und
den Hochgeschwindigkeits-Nockenelementen 37, 34,
die benachbart zueinander angeordnet sind, in Kontakt gebracht,
wodurch die Auswirkung einer Fehlausrichtung auf das Ventilspiel
reduziert werden kann, wie in den Ausführungsformen.
-
In
der fünften
und in der sechsten Ausführungsform
werden die Ventilspiele durch die Einstellschrauben 8e, 9e ein gestellt.
Alternativ kann für
den Einstellvorgang ein HLA-Element
(Hydraulic Lash Adjuster) verwendet werden. Auch in diesem Fall wird,
wenn eine Ventilspieldifferenz zwischen der Seite des Niedriggeschwindigkeits-Nockenelements und
der Seite des Hochgeschwindigkeits-Nockenelements auftritt, der
Einstellvorgang durch das HLA-Element immer dann ausgeführt, wenn
der Betriebsmodus umgeschaltet wird, so daß in der Übergangsphase Schlaggeräusche erzeugt
werden können.
Erfindungsgemäß kann ein
derartiger Nachteil jedoch von vornherein verhindert werden, weil
in beiden Betriebsmodi ein geeignetes Ventilspiel bereitgestellt
wird.
-
In
der fünften
und in der sechsten Ausführungsform
ist die Zündkerze 11 unter
Ausnutzung des Zwischenraums zwischen den Ventilarmabschnitten 8d des
Einlaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 39 angeordnet.
Alternativ kann die Zündkerze 11 in einem
Zwischenraum zwischen den Ventilarmabschnitten 9d des Auslaß-Niedriggeschwindigkeits-Kipphebels 51 angeordnet
werden. Wenn die vorliegende Erfindung auf einen Dieselmotor oder
einen Benzinmotor mit Zylindereinspritzung angewendet wird, der
in der Lage ist, Kraftstoff direkt in eine Verbrennungskammer einzuspritzen,
kann eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung unter Ausnutzung eines Zwischenraums
zwischen den Ventilarmabschnitten 8d oder 9d angeordnet
werden.
-
Es
ist offensichtlich, dass die vorstehend beschriebene Erfindung auf
die verschiedensten Arten variiert werden kann. Solche Variationen
stellen dabei keine Abweichung vom Gedanken und Schutzumfang der
Erfindung dar. Alle solche Modifikationen die für einen Fachmann offensichtlich
sind, sind im Schutzumfang der nachfolgenden Ansprüche enthalten.