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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Befestigungsstruktur zur Befestigung
eines Gebläses
an einem Wärmetauscher.
Das Gebläse
dient dazu, Luft zum Wärmetauscher,
beispielsweise zu einem Kühler
in einem Fahrzeug, zu blasen.
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Im
Allgemeinen wird ein Gebläse
an einem Kühler
eines Fahrzeugs über
ein Befestigungselement, beispielsweise eine Abschirmung, befestigt. Als
Nächstes
werden an unteren Befestigungspositionen der Abschirmung vorstehende
Bereiche, die im Kühler
vorgesehen sind, in U-förmige
Nuten, die in der Abschirmung an zwei oberen Befestigungspositionen
vorgesehen sind, eingesetzt, sodass die Abschirmung am Kühler befestigt
ist (siehe beispielsweise JP-A-11-298 878). Die Abschirmung wird am Kühler (d.h.
Wärmetauscher)
unter Verwendung von Schrauben befestigt.
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Die
Abschirmung ist dazu vorgesehen, einen Spalt zwischen dem Gebläse und dem
Kühler
abzuschirmen, wodurch die durch das Gebläse verursachte Luftströmung hinsichtlich
einer Bypassumgehung des Kühlers
eingeschränkt
ist. Daher kann die Kühlkapazität des Kühlers vergrößert werden.
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Jedoch
sind bei der Befestigungsstruktur, die sich auf JP-A-11-298 878
bezieht, Befestigungsmittel, wie beispielsweise Schrauben und Muttern,
zusätzlich
zum Kühler,
zum Gebläse
und zur Abschirmung notwendig. Als Folge nehmen die Befestigung des
Gebläses
und die Klassifizierung der Befestigungsstruktur des Gebläses beim
Recycling eine längere
Zeit in Anspruch. Daher ist die Durchführung des Recyclings der Befestigungsstruktur
verschlechtert.
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Eine
Befestigungsstruktur, bei der das Gebläse am Kühler ohne Verwendung von Schrauben oder
Muttern befestigt ist, ist in JP-A-2002-4 861 vorgeschlagen. Bei
dieser Befestigungsstruktur sitzen vorstehende Bereiche, die vom
Kühler
aus vorstehen, in Aussparungsbereichen, die in der Abschirmung vorgesehen
sind, sodass eine vertikale Last (d.h. das Eigengewicht), die auf
das Gebläse
zur Einwirkung kommt, durch die Abschirmung aufgenommen wird. Weiter
stehen vorstehende Eingriffsbereiche, die vom Kühler aus vorstehen, mit Eingriffsloch bereichen,
die in der Abschirmung vorgesehen sind, im Eingriff, sodass eine
horizontale Last (d.h. eine Erregungskraft), die auf das Gebläse zur Einwirkung kommt,
durch die Abschirmung aufgenommen wird. Bei dieser Befestigungsstruktur
kann jedoch ein Spalt zwischen dem vorstehenden Eingriffsbereich und
dem Eingriffslochbereich infolge eines Abmessungsunterschieds des
vorstehenden Eingriffsbereichs ausgebildet werden, wenn die Abschirmung am
Kühler
befestigt wird. In diesem Fall kann die Abschirmung gegenüber dem
Kühler
bewegt werden.
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In
Hinblick auf die oben beschriebenen Probleme ist es eine Aufgabe
der vorliegenden Erfindung, eine Befestigungsstruktur zum Befestigen
eines Gebläses
an einem Wärmetauscher
(beispielsweise Kühler)
mittels eines Befestigungselements (beispielsweise einer Abschirmung)
zu schaffen, während
die Relativbewegung zwischen dem Befestigungselement und dem Wärmetauscher
eingeschränkt
werden kann.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung weist eine Befestigungsstruktur einen Wärmetauscher
zur Durchführung
eines Wärmeaustauschs
zwischen Luft und einem Fluid in seinem Inneren, ein Gebläse zum Blasen
von Luft zum Wärmetauscher
hin und ein Befestigungselement auf, mittels dessen das Gebläse am Wärmetauscher
befestigt ist. Bei der Befestigungsstruktur weist der Wärmetauscher
oder das Befestigungselement mindestens einen Eingriffsbereich auf,
und ist der Eingriffsbereich im Wege einer elastischen Deformation
mit einem Lochbereich, der in dem anderen Teil von Wärmetauscher
und Befestigungselement vorgesehen ist, lösbar zum Eingriff gebracht.
Weiter wird der Wärmetauscher
und/oder das Befestigungselement, bevor der Eingriffsbereich mit
dem Lochbereich zum Eingriff gebracht wird, deformiert und ausgelenkt
und infolge einer Deformation zurückverformt, wenn der Eingriffsbereich
mit dem Lochbereich zum Eingriff kommt.
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Alternativ
weist bei einer Befestigungsstruktur der vorliegenden Erfindung
der Wärmetauscher eine
Anbringungsfläche
auf, die einer Anbringungsfläche
des Befestigungselements gegenüberliegend angeordnet
ist, wenn der Eingriffsbereich mit dem Lochbereich im Eingriff steht,
und ist eine der Anbringungsflächen
des Wärmetauschers
und des Befestigungselements gebogen, um mit Bezug auf die andere
der Anbringungsflächen
geneigt zu sein, bevor der Eingriffsbereich mit dem Lochbereich
zum Eingriff kommt.
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Entsprechend
weist, wenn das Befestigungselement am Wärmetauscher befestigt ist,
mindestens ein Teil von Befestigungselement und Wärmetauscher
eine Auslenkung auf, sodass eine entgegengesetzt wirkende Kraft
auf das eine Teil von Befestigungselement und Wärmetauscher zur Einwirkung
gebracht wird. Infolgedessen wird ein Teil von Befestigungselement
und Wärmetauscher
zu dem anderen Teil von Befestigungselement und Wärmetauscher
hin gedrückt.
Entsprechend wird sogar dann, wenn ein Spalt zwischen dem Eingriffsbereich und
dem Lochbereich beim Zusammenbau gebildet wird, das Befestigungselement
nicht vom Wärmetauscher
entfernt.
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Vorzugsweise
wird, wenn der Eingriffsbereich mit dem Lochbereich zum Eingrift
kommt, der Wärmetauscher
und/oder das Befestigungselement ausgelenkt und zurückverformt,
sodass die Anbringungsflächen
des Wärmetauschers
und des Befestigungselements etwa parallel zueinander ausgerichtet
werden.
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Beispielsweise
sind mindestens drei Eingriffsbereiche auf einer Linie in der Anordnungsrichtung
rechtwinklig zu der Luftströmungsrichtung
des Wärmetauschers
angeordnet, und ist die eine der Anbringungsflächen des Wärmetauschers und des Befestigungselements
derart gebogen, dass sie eine konvexe Gestalt im etwa mittleren
Bereich in der Anordnungsrichtung aufweist, bevor der Eingriffsbereich
mit dem Lochbereich zum Eingriff kommt. Die eine der Anbringungsflächen des
Wärmetauschers und
des Befestigungselements kann derart gebogen sein, dass sie eine
V-förmige
Gestalt oder eine wellenförmige
Gestalt aufweist, bevor der Eingriffsbereich mit dem Lochbereich
zum Eingriff kommt.
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Ferner
kann die eine der Anbringungsflächen
des Wärmetauschers
und des Befestigungselements am Befestigungselement vorgesehen sein. Weiter
kann der Eingriffsbereich im Wärmetauscher vorgesehen
sein, und kann der Lochbereich im Befestigungselement vorgesehen
sein.
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Weitere
Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben
sich offensichtlicher aus der nachfolgenden Detailbeschreibung,
die auf die beigefügten
Zeichnungen Bezug nimmt, in denen zeigen:
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1 eine
Vorderansicht eines Kühlers
und von an dem Kühler
unter Verwendung einer Befestigungsstruktur gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung befestigten Gebläsen;
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2A einen
Schnitt durch die Befestigungsstruktur in einer unteren Befestigungsposition gemäß der bevorzugten
Ausführungsform
und 2B einen vergrößerten Teilschnitt
entlang der Linie IIB-IIB in 2A;
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3 einen
Schnitt durch die Befestigungsstruktur in einer oberen Befestigungsposition
gemäß der bevorzugten
Ausführungsform;
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4A, 4B und 4C Schnittansichten
mit der Darstellung eines Vorgangs zur Befestigung der Befestigungsstruktur
in der oberen Befestigungsposition gemäß der bevorzugten Ausführungsform;
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5 einen
Schnitt in demontiertem Zustand mit der Darstellung von Charakteristiken
der Befestigungsstruktur gemäß der bevorzugten
Ausführungsform;
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6 einen
Schnitt mit der Darstellung von Charakteristiken der Befestigungsstruktur
gemäß der bevorzugten
Ausführungsform;
und
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7 einen
Schnitt mit der Darstellung von Charakteristiken einer Befestigungsstruktur
bei einem Vergleichsbeispiel.
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Eine
bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf 1–6 beschrieben.
Bei dieser bevorzugten Ausführungsform
wird typischerweise eine Befestigungsstruktur der vorliegenden Erfindung
zum Befestigen eines Gebläses 20 an
einem Kühler 10 in
einem Fahrzeug verwendet. 1 ist eine
Vorderansicht des Kühlers 10 und
des Gebläses 20 bei
Betrachtung von der luftstromabwärtigen
Seite aus zu der luftstromaufwärtigen
Seite hin. Bei dieser Ausführungsform
ist das Gebläse 20 ein
Ansauggebläse, das
an der luftstromabwärtigen
Seite mit Bezug auf den Kühler 10 angeordnet
ist. Das Gebläse 20 saugt Luft
von der luftstromabwärtigen
Seite des Kühlers 10 aus
an, sodass Luft zum Kühler 10 hin
geblasen wird. Alternativ kann das Gebläse 20 auch ein drückendes
Gebläse
sein, das auf der luftstromaufwärtigen
Seite mit Bezug auf den Kühler 10 angeordnet ist.
Das drückende
Gebläse
bläst Luft,
um einen Luftstrom zum Kühler 10 hin
zu drücken.
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Bei
dieser Ausführungsform
ist der Kühler 10 ein
Wärmetauscher
zur Abgabe von Wärme
an Luft. Der Kühler 10 ist
mit mindestens einem Wärmeaustauschkern
und mit Sammelbehältern 11 ausgestattet.
Jeder der Wärmeaustauschkerne
weist eine Vielzahl von Röhrchen
(nicht dargestellt) und eine Vielzahl von wellenförmigen Rippen
(nicht dargestellt) auf. Motorkühlwasser
läuft in
einem Verbrennungsmotor (d.h. Fahrzeugantriebsquelle für das Fahren) um,
um Wärme
vom Motor zurückzugewinnen,
und strömt
durch die Röhrchen,
um die Wärme
an Luft abzugeben. Die Vielzahl von Rippen ist zwischen den benachbarten
Röhrchen
zur Verbesserung der Wärmeaustauschleistung
zwischen Luft und dem Motorkühlwasser
angeordnet. Die Sammelbehälter 11,
die mit jedem der Röhrchen
in Verbindung stehen, sind an den beiden Stirnseiten der Röhrchen in
Längsrichtung
der Röhrchen
angeordnet und erstrecken sich in einer Richtung rechtwinklig zur
Längsrichtung
der Röhrchen.
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Bei
dieser Ausführungsform
verläuft
die Längsrichtung
der Röhrchen
derart, dass sie der vertikalen Richtung des Fahrzeugs entspricht.
Weiter verläuft
die Längsrichtung
des Sammelbehälters 11 derart,
dass sie der horizontalen Richtung des Fahrzeugs entspricht. Das
Motorkühlwasser
strömt
vom oberen der Sammelbehälter 11 aus
zu jedem der Röhrchen,
in dem Motorkühlwasser
einen Wärmeaustausch
erfährt,
hin und wird danach im unteren der Sammelbehälter 11 von jedem
der Röhrchen
aus gesammelt.
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Die
Röhrchen
und die Rippen sind aus Metall (bei dieser Ausführungsform beispielsweise aus
Aluminium) hergestellt. Jeder der Sammelbehälter 11 weist eine
Kernplatte (nicht dargestellt), die aus Metall (bei dieser Ausführungsform
beispielsweise aus Aluminium) hergestellt ist, um mit den Röhrchen im Wege
der Hartverlötung
verbunden zu werden, und einen Behälterkörper 11a auf, der
aus Kunststoff hergestellt ist. Das heißt, die Kernplatte und der
Behälterkörper 11a sind
zur Bildung eines inneren Raums des Sammelbehälters 11 verbunden.
Ein Teil der Kernplatte des Sammelbehälters 11 wird plastisch deformiert,
um mit dem Behälterkörper 11a unter
Verwendung eines Dichtungselements, beispielsweise einer Packung
(nicht dargestellt), zusammengefügt zu
werden.
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Hierbei
ist das Hartverlöten
eine Verbindungstechnologie, bei der das Verbinden unter Verwendung
eines Hartlötmaterials
oder Lötmittels durchgeführt wird,
während
das Basismaterial nicht aufgeschmolzen wird, wie beispielsweise
in "Connection and
Junction Technology" (Tokyo
Electrical Machinery University Publishing Company) beschrieben
ist.
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Im
Allgemeinen wird auf das Hartverlöten Bezug genommen, wenn das
Verbinden unter Verwendung eines Metallmaterials mit einem Schmelzpunkt
oberhalb von 450°C
durchgeführt
wird, und dieses Metallmaterial wird als Hartlötmaterial bezeichnet. Im Gegensatz
hierzu wird auf das Weichverlöten
Bezug genommen, wenn das Verbinden unter Verwendung eines Metallmaterials
mit einem Schmelzpunkt unterhalb von 450°C durchgeführt wird, und dieses Metallmaterial
wird als Weichlötmittel
bezeichnet.
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Das
Gebläse 20 weist
einen Axialstromlüfter 21 zur
Bewirkung eines Luftstroms und einen Elektromotor 22 für den Antrieb
und die Umlaufbewegung des Lüfters 21 auf.
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Die
Lüfterabschirmung 30 schirmt
einen Spalt zwischen dem Kühler 10 und
dem Gebläse 20 ab,
um einen Luftkanal (d.h., einen Kanal für einen Luftstrom) dazwischen
zu bilden, sodass das Gebläse 20 in
Hinblick auf das Ansaugen von Luft von der luftstromabwärtigen Seite
aus mit Bezug auf den Kühler 10 eingeschränkt ist.
Entsprechend umgeht der durch das Gebläse 20 erzeugte Luftstrom
den Kühler 10 nicht
im Bypass.
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Mindestens
ein Gebläse 20 (beispielsweise zwei
Gebläse,
wie in 1 dargestellt ist) ist am Kühler 10 über die
Lüfterabschirmung 30 befestigt,
die dem Befestigungselement bei der vorliegenden Erfindung entspricht.
Die Lüfterabschirmung 30 ist
aus Kunststoff (beispielsweise bei dieser Ausführungsform aus Polypropylen)
hergestellt. Der Motor 22 jedes Gebläses 20 ist an der
Lüfterabschirmung 30 über Befestigungselemente,
wie beispielsweise Schrauben, befestigt.
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Als
Nächstes
wird die Befestigungsstruktur des Gebläses 20 am Kühler 10,
das heißt
die Befestigungsstruktur der Lüfterabschirmung 30 am
Kühler 10,
beschrieben.
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Gemäß Darstellung
in 1 ist die Lüfterabschirmung 30 am
Kühler 10 an
fünf Befestigungspositionen
P1-P5 befestigt. An jeder der unteren Befestigungspositionen P4
und P5 ist eine U-förmige
Nut 31 in der Lüfterabschirmung 30 vorgesehen,
und ein vorstehender Bereich 11b ist im Behälterkörper 11a des
Kühlers 10 vorgesehen.
Der vorstehende Bereich 11b ist in die U-förmige Nut 31 eingesetzt,
um mit der U-förmigen
Nut 31 im Eingriff zu stehen, wie in 2A und 2B dargestellt
ist. Des Weiteren ist ein Schirmbereich 11c in dem Spitzenbereich
des vorstehenden Bereichs 11b vorgesehen, und erstreckt
sich der Schirmbereich in einer Richtung rechtwinklig zur Richtung
des Vorstehens (d.h. zur Längsrichtung
des Fahrzeugs) des vorstehenden Bereichs 11b. Das heißt, der
Schirmbereich 11c ist ein vergrößerter Bereich, der sich in
der Längsrichtung des
Fahrzeugs erstreckt. Daher schränkt
der Schirmbereich 11c die Herausbewegung des vorstehenden Bereichs 11b aus
der U-förmigen
Nut 31 ein.
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Gemäß Darstellung
in 3 ist an jeder der oberen Befestigungspositionen
P1- P3 ein Paar plattenförmiger vorstehender
Bereiche 12 (d.h. konvexer Bereich) derart vorgesehen,
dass sie vom Behälterkörper 11a aus
vorstehen, und ist ein ausgesparter Bereich 32 in der Lüfterabschirmung 30 vorgesehen. Das
Paar der plattenförmigen
vorstehenden Bereiche 12 ist mit dem ausgesparten Bereich 32 zusammengefügt bzw.
berührt
die linke Fläche
und die rechte Fläche
der Innenwand, die den ausgesparten Bereich 32 der Lüfterabschirmung 30 bildet.
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Des
Weiteren ist an jeder der oberen Befestigungspositionen P1-P3 ein
flexibler vorstehender Eingriffsbereich 13 derart vorgesehen,
dass er vom Behälterkörper 11a zwischen
dem Paar der vorstehenden Bereiche 12 vorsteht, und ist
ein Eingriffslochbereich 33 in der Lüfterabschirmung 30 am
unteren Teil der inneren Wand, die den ausgesparten Bereich 32 bildet,
vorgesehen, wie in 3 dargestellt ist. Die Vielzahl
der flexiblen vorstehenden Eingriffsbereiche 13 (beispielsweise
drei Bereiche) ist etwa auf einer Linie mit Bezug auf die Luftströmungsrichtung
angeordnet. Jeder der vorstehenden Eingriffsbereiche 13 steht
je mit einem der Eingriffslochbereiche 33 der Lüfterabschirmung 30 in
einer entsprechenden Position im Eingriff, während das Paar der plattenförmigen vorstehenden
Bereiche 12 die innere Wandfläche des ausgesparten Bereichs 32 berührt. Das
heißt,
der vorstehende Eingriffsbereich 13 des Behälterkörpers 11a ist
durch den Eingriffslochbereich 33 der Lüfterabdeckung 30 hakenartig
festgehalten.
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Ein
Eingriffsnagelbereich 13a ist einstückig mit dem vorstehenden Eingriffsbereich 13 an
dem Spitzenbereich des vorstehenden Eingriffsbereichs 13 ausgebildet,
sodass das Außereingriffkommen des
vorstehenden Eingriffsbereichs 13 von dem Eingriffslochbereich 33 eingeschränkt werden
kann.
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Bei
der Befestigungsstruktur gemäß dieser Ausführungsform
wird der vorstehende Bereich 11b des Kühlers 10 zuerst in
die U-förmige
Nut 31 der Lüfterabschirmung 30 an
jeder der unteren Befestigungspositionen P4 und P5 gemäß Darstellung
in 2A und 2B eingesetzt.
Als Nächstes
werden an jeder der oberen Befestigungspositionen P1-P3, während das
Paar der vorstehenden Bereiche 12 in den ausgesparten Bereich 32 eingesetzt
ist, um die innere Wandfläche
des ausgesparten Bereichs 32 zu berühren, die vorstehenden Eingriffsbereiche 13 flexibel
und elastisch deformiert, um in den Eingriffslochbereich 33 gemäß Darstellung
in 4A–4C eingesetzt
zu werden. Auf diese Weise steht die Lüfterabschirmung 30 mit
dem Kühler 10 lösbar im
Eingriff.
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5 zeigt
einen demontiertem Zustand der Eingriffstruktur zwischen dem Kühler 10 und
der Lüfterabschirmung 30,
und 6 zeigt einen zusammengebauten Zustand der Eingriffstruktur
zwischen dem Kühler 10 und
der Lüfterabschirmung 30.
Gemäß Darstellung
in 5 und 6 ist an den oberen Befestigungspositionen
P1-P3 eine Anbringungsfläche 11d des
Behälterkörpers 11a der
Anbringungsfläche 30a der
Lüfterabschirmung 30 gegenüberliegend
in zusammengebautem Zustand angeordnet. In diesem Fall ist es nicht
notwendig, dass die Anbringungsfläche 11d die Anbringungsfläche 30a berührt. Des
Weiteren ist bei Betrachtung in einer Richtung rechtwinklig zur
Luftströmungsrichtung
(in der Richtung mit Bezug auf das Fahrzeug von vorn nach hinten)
die Anbringungsfläche 30a in
Hinblick auf die Anbringungsfläche 11d gemäß Darstellung
in 5 und 6 schräg gestellt. Das heißt, bei
dieser Ausführungsform
liegen die Anbringungsflächen 11d und 30a einander
gegenüber,
ohne tatsächlich parallel
zueinander zu verlaufen. Ferner ist es nicht notwendig, dass sich
die Anbringungsflächen 11d und 30a bei
Betrachtung aus der Luftströmungsrichtung
vollständig überlappen.
Beispielsweise können bei
Betrachtung aus der Luftströmungsrichtung
(der Richtung von vorn nach hinten) die beiden Anbringungsflächen 11d und 30a in
einer Richtung (in der Richtung von der Vorderseite zur Rückseite
des Zeichnungsblatts von 6) rechtwinklig zu Luftströmungsrichtung
gegenseitig versetzt sein.
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Bei
dieser Ausführungsform
wird, wenn die Lüfterabschirmung 30 mit
dem Kühler 10 nicht
im Eingriff steht, eine der Anbringungsflächen 11d und 30a (d.h.
bei dieser Ausführungsform
die Anbringungsfläche 30a)
durch Verbiegen und hierbei durch gegenseitiges Versetzen (d.h.
bei dieser Ausführungsform
der Anbringungsfläche 11d)
an den beiden Endseiten der Anordnungslinie vorab deformiert, auf
der die drei vorstehenden Eingriffsbereiche 13 angeordnet
sind. Das heißt,
der Neigungswinkel zwischen der Anbringungsfläche 30a und der Anbringungsfläche 11d ist
beispielsweise bei dieser Ausführungsform
zu 1,5° gewählt. An
dem etwa mittleren Teil der Anordnungslinie ist die Anbringungsfläche 30a vorab
verbogen, um zur Seite der Anbringungsfläche 11d in der Luftströmungsrichtung
(d.h. in der Richtung bezogen auf das Fahrzeug von vorn nach hinten)
vorzustehen. Daher besitzt die Anbringungsfläche 30a eine geringe
Verbiegung, beispielsweise eine V-förmige Gestalt mit großem Winkel,
wie in 5 dargestellt ist.
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Daher
wird, wenn der vorstehende Eingriffsbereich 13 des Kühlers 10 mit
dem Eingriffslochbereich 33 der Lüfterabschirmung 30 im
Eingriff steht, die Lufter abschirmung 30 zurückverformt
und ausgelenkt. Das heißt,
wie in 6 dargestellt ist, wird an jeder der oberen Befestigungspositionen
P1 und P3 eine Auslenkungskraft auf die Lüfterabschirmung 30 durch
den vorstehenden Eingriffsbereich 13 zur Einwirkung gebracht,
sodass die Anbringungsfläche 30a etwa
parallel zu der Anbringungsfläche 11a verläuft. Inzwischen
bringt an dem oberen Bereich (d.h. in der Befestigungsposition P2)
der Anbringungsfläche 30a,
die die etwa V-förmige
Gestalt mit großem
Winkel aufweist, der Behälterkörper 11a eine
Kraft in einer Richtung entgegengesetzt zu derjenigen der Auslenkungskraft
auf die Lüfterabschirmung 30 zur Einwirkung.
Als Folge verläuft
die Anbringungsfläche 30a etwa
parallel zur Anbringungsfläche 11d.
Das heißt,
der Neigungswinkel zwischen der Anbringungsfläche 30a und der Anbringungsfläche 11d ist, nachdem
der Kühler 10 und
die Lüfterabschirmung 30 zum
Eingriff gebracht sind, kleiner als der eingestellte Winkel von
1,5°, bevor
der Kühler 10 und
die Lüfterabschirmung 30 zum
Eingriff gebracht werden. Daher verläuft, wenn der Eingriffslochbereich 33 mit dem
vorstehenden Eingriffsbereich 13 zum Eingriff kommt, die
Anbringungsfläche 30a etwa
parallel zur Anbringungsfläche 11d,
dies bei Betrachtung durch das menschliche Auge.
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Bei
dieser Ausführungsform
wird die Lüfterabschirmung 30 zuvor
durch Verbiegen derart deformiert, dass sie die etwa V-förmige Gestalt
mit dem großem
Winkel in der Anbringungsfläche 30a aufweist.
Wenn die Lüfterabschirmung 30 mit
dem Kühler 10 zum
Eingriff gebracht wird, wird die Lüfterabschirmung 10 zurückverformt
und ausgelenkt, sodass eine entgegengesetzt wirkende Kraft infolge
der Auslenkung auf die Lüfterabschirmung 30 durch
den vorstehenden Eingriffsbereich 13 zur Einwirkung gebracht
wird. Folglich wird die Lüfterabschirmung 30 zu
dem Behälterkörper 11a (d.h.
zu der Seite des Kühlers)
hin gedrückt.
Entsprechend kann die Relativbewegung zwischen dem vorstehenden
Eingriffsbereich 13 und dem Eingriffslochbereich 33 eingeschränkt sein,
dies sogar dann, wenn ein Spalt dazwischen während der Anbringung ausgebildet
wird.
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Wenn
eine der Anbringungsflächen 11d, 30a gemäß Darstellung
in 7 nicht zuvor deformiert (verbogen) ist, wird
die entgegenwirkende Kraft infolge der Auslenkung nicht zur Einwirkung
gebracht, wenn der Kühler 10 und
die Abschirmung 30 zusammengebaut werden. In diesem Fall
tritt eine Relativbewegung zwischen dem Kühler 10 und der Lüfterabschirmung 30 auf.
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(Andere Ausführungsform)
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Obwohl
die vorliegende Erfindung vollständig
in Verbindung mit ihrer bevorzugten Ausführungsform unter Bezugnahme
auf die beigefügten
Zeichnungen beschrieben ist, ist zu beachten, dass zahlreiche Änderungen
und Modifikationen für
den Fachmann ersichtlich sind.
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Beispielsweise
wird bei der oben beschriebenen Ausführungsform die Anbringungsfläche 30a der
Lüfterabschirmung 30 zuvor
derart verbogen, dass sie mit Bezug auf die flache Anbringungsfläche 11d des
Kühlers 10 geneigt
ist. Jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht hierauf beschränkt. Die
Anbringungsfläche 11d oder
die beiden Anbringungsflächen 11d und 30a können zur
Deformation gebogen sein.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird, um die Relativbewegung zwischen dem Befestigungselement
(der Abschirmung) und dem Wärmetauscher (Kühler) einzuschränken, mindestens
eine der Anbringungsflächen
beim Zusammenbau ausgelenkt und zurückverformt. Bei der oben beschriebenen Ausführungsform
wird die Abschirmung 30 beim Zusammenbau ausgelenkt und
zurückverformt,
weil die Anbringungsfläche 30a der
Abschirmung 30 durch Verbiegen vor dem Zusammenbau deformiert
wird. An Stelle des Verbiegens kann auch ein anderes Verfahren verwendet
werden, wie beispielsweise, dass die Abschirmung 30 bei
der Befestigung am Kühler 10 ausgelenkt
und zurückverformt
wird.
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Des
Weiteren kann der gewählte
Wert der geneigten Winkels zwischen der Anbringungsfläche 30a und
den Anbringungsflächen 11d entsprechend der
Größe, dem
Material und der Steifigkeit der Lüfterabschirmung 30 verändert werden,
und ist dieser nicht auf den oben beschriebenen Wert beschränkt.
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Des
Weiteren ist die Gestalt des vorstehenden Eingriffsbereichs 13,
der der Eingriffsbereich bei der vorliegenden Erfindung ist, nicht
auf denjenigen beschränkt,
der bei der oben beschriebenen Ausführungsform beschrieben ist.
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Des
Weiteren ist bei der oben beschriebenen Ausführungsform der vorstehende
Eingriffsbereich 13 im Kühler 10 vorgesehen,
und ist der Eingriffslochbereich 33 in der Abschirmungsplatte 30 vorgesehen,
um mit dem vorstehenden Eingriffsbereich 13 zum Eingriff
zu kommen. Jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht hierauf beschränkt. Beispielsweise kann
der vorstehende Eingriffsbereich 13 auch in der Abschirmungsplatte 30 vorgesehen
sein, und kann der Eingriffslochbereich 33 auch im Kühler 10 vorgesehen
sein.
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Des
weiteren unterscheidet sich bei der oben beschriebenen Ausführungsform
die Befestigungsstruktur an den unteren Befestigungspositionen P4 und
P5 von derjenigen an den oberen Befestigungspositionen P1-P3. Jedoch
kann die Befestigungsstruktur an allen Befestigungspositionen die
gleiche sein wie diejenige an den oberen Befestigungspositionen
P1-P3.
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Des
weiteren ist bei der oben beschriebenen Ausführungsform die Abschirmungsplatte 30 zuvor derart
verbogen, dass sie zur Seite des Kühlers 10 hin vorsteht,
um die etwa V-förmige
Gestalt mit großem
Winkel aufzuweisen. Jedoch kann die Abschirmungsplatte 30 auch
zuvor derart verbogen sein, dass, sie zu der gegenüberliegenden
Seite des Kühlers 10 hin
vorsteht, um die etwa V-förmige Gestalt mit
großem
Winkel aufzuweisen. Ferner kann die Abschirmungsplatte 30 auch
derart verbogen sein, dass sie eine Wellengestalt aufweist.
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Diese Änderungen
und Modifikationen sind als innerhalb des Umfangs der vorliegenden
Erfindung gemäß deren
Definition durch die beigefügten Ansprüche liegend
zu verstehen.