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Diese Erfindung betrifft einen Wärmetauscher oder ein Kühlmodul mit diesem, wobei der Wärmetauscher zum Beispiel als Kühler zum Abkühlen eines Motorkühlwassers für einen Verbrennungsmotor oder als ein Kondensator zum Kondensieren eines Kältemittels für einen Kühlkreis verwendet wird.
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Es ist in der Technik bekannt, wie zum Beispiel in der japanischen Patentveröffentlichung
JP 2003-065694 A offenbart, dass ein Wärmetauscher einen Kernabschnitt mit mehreren Rohren und Rippen, die abwechselnd in einer senkrechten Richtung gestapelt sind, ein Paar Verstärkungselemente (Seitenplatten), die an beiden senkrechten Seiten des Kernabschnitts vorgesehen sind, und Montageträger, die an den Verstärkungselementen zum Montieren des Wärmetauschers in einem Motorraum eines Fahrzeugs befestigt sind, aufweist.
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Bei dem obigen Stand der Technik hat der Montageträger im Querschnitt eine U-Form und eine Öffnung zu den Verstärkungselementen. Ein Vorsprung ist an einem flachen Bodenabschnitt (erster Wandabschnitt) des Montageträgers ausgebildet. Der Montageträger besitzt ein Paar nach unten gebogener Wandabschnitte (zweite Wandabschnitte), die mit mehreren Montagelöchern ausgebildet sind. Mehrere Montagebolzen sind durch die Montagelöcher und durch in den Verstärkungselementen ausgebildete Befestigungslöcher eingesetzt, um die Montageträger an den Verstärkungselementen durch Verschrauben der Montagebolzen zu befestigen.
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Bei diesem Stand der Technik ist ein Abschnitt geringer Steifigkeit (dünnwandiger Abschnitt) in dem Montageträger angrenzend an die Montagelöcher ausgebildet, sodass das Paar der zweiten Wandabschnitte ohne eine große Schraubkraft einfach nach innen zu den Verstärkungselementen gebogen wird. Als Ergebnis kommen die zweiten Wandabschnitte mit den Verstärkungselementen in Kontakt und die Montageträger sind fest an den Verstärkungselementen befestigt.
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Wenn eine Schwingung in der senkrechten Richtung von dem Fahrzeug auf den Wärmetauscher ausgeübt wird, verbiegen sich die Verstärkungselemente sowie die Rohre und Rippen (die waagrecht verlaufen) des Standes der Technik leicht in der senkrechten Richtung. Eine an den Verstärkungselementen, an denen die Montageträger befestigt sind, erzeugte Spannung wird größer. Als Ergebnis ist es im Stand der Technik notwendig, die Verstärkungselemente mit einer höheren Steifigkeit auszubilden.
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Die
US 6 470 961 B1 betrifft Kraftfahrzeugmotorkühl- und -klimatisierungssysteme und insbesondere ein Modul, das eine einfache Installation und Wartung der Komponenten des Kondensators, des Radiators und der Ventilatoranordnung erleichtert.
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Die
JP H11-142 084 A beschreibt eine Wärmetauschervorrichtung für ein Fahrzeug, bei welcher ein Halterungsteil, ein Wärmetauscher und ein Lüfter jeweils an einem Fahrzeug durch den Halterungsteil installiert sind. Gleichzeitig sind der Halterungsteil, Wärmetauscher und der Lüfter lösbar aneinander befestigt, um die Recyclingfähigkeit zu verbessern.
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Die
US 5 269 367 A bezieht sich auf eine Montagevorrichtung für einen Kondensator zum Montieren eines Kondensators an einer Karosserie eines Kraftfahrzeugs oder eines Kraftfahrzeugkühlers.
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Die
JP 2002 -
168 588 A beschreibt einen Verbundwärmetauscher für ein Fahrzeug, welcher mit einer kleinen Anzahl von Bauteilen integral an dem Fahrzeug im Austausch anzubringen ist, in dem ein Kondensator, ein Kühler und eine Lüfterhaube einander überlagert sind.
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Die vorliegende Erfindung ist in Anbetracht der obigen Probleme gemacht, und es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Wärmetauscher und ein Kühlmodul für ein Fahrzeug vorzusehen, die einen Kernabschnitt aus waagrecht verlaufenden Rohren und Rippen aufweisen, die in einem Motorraum des Fahrzeugs durch Montageträger montiert werden, und die eine hohe Schwingungsfestigkeit besitzen.
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Diese Aufgabe wird durch einen Wärmetauscher mit den in Anspruch 1 oder Anspruch 11 genannten Merkmalen und durch ein Kühlmodul mit den in Anspruch 2 genannten Merkmalen gelöst.
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Gemäß einem der Merkmale der vorliegenden Erfindung weist ein Wärmetauscher auf: ein Paar Behälter aus einem Metall; mehrere Innengewindemutterabschnitte, die in den Behältern vorgesehen sind; und einen Kernabschnitt mit mehreren Rohren und Rippen, die abwechselnd in einer senkrechten Richtung gestapelt sind, wobei beide Stirnenden der Rohre mit den Behältern verbunden sind, sodass ein Fluid von einem der Behälter durch die mehreren Rohre zu dem anderen Behälter strömt. In dem Wärmetauscher sind mehrere Montageträger an den Behältern durch Befestigungseinrichtungen (beispielsweise Schrauben) befestigt, die in die Innengewindemutterabschnitte in den Behältern geschraubt sind, und mehrere Montagestifte sind in den Trägern ausgebildet, mit denen der Wärmetauscher an einem Fahrzeug montiert wird.
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Gemäß dem obigen Merkmal besitzt der Wärmetauscher eine höhere Schwingungsfestigkeitseigenschaft, da eine Schwingung von dem Fahrzeug in der senkrechten Richtung durch die mehreren Montageträger auf die Behälter übertragen wird, die eine höhere Steifigkeit haben.
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Gemäß einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung weist der Innengewindemutterabschnitt auf: einen zylindrischen Abschnitt aus einem Metall; und ein Gewindeelement, das in das Innere des zylindrischen Abschnitts geschraubt ist, wobei das Gewindeelement aus einem anderen Metall als der zylindrische Abschnitt gemacht ist und eine höhere Bruchkraft als der zylindrische Abschnitt besitzt.
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Als Ergebnis kann eine Anzahl der Gewindegänge reduziert werden, um eine Verkleinerung der Innengewindemutterabschnitte zu erzielen.
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Gemäß einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung kann die vorliegende Erfindung auch auf ein Kühlmodul mit einem Kühler und einer Kühlerlüftervorrichtung angewendet werden. In dem Kühlmodul ist ein Kragen der Kühlerlüftervorrichtung in der senkrechten Richtung in zwei Teile geteilt, die jeweils einen Montageabschnitt haben, der an den in den Behältern des Kühlers vorgesehenen Innengewindemutterabschnitten an dem Kühler befestigt ist. Die Montageabschnitte haben ferner mehrere Montagestifte, die angrenzend an die Innengewindemutterabschnitte ausgebildet sind und mit denen das Kühlmodul am Fahrzeug montiert wird.
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Gemäß dem obigen Merkmal sind die Montageabschnitte des Kragens an den Behältern des Kühlers befestigt, die eine höhere Steifigkeit besitzen, und dadurch besitzt das Kühlmodul eine höhere Schwingungsfestigkeitseigenschaft.
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Außerdem können andere Teile des Kragens als jene Teile, an denen der Kragen an den Behältern befestigt ist und die Montagestifte ausgebildet sind, aus dünnwandigen Abschnitten gemacht sein, um ein leichtes Gewicht des Kragens zu erzielen.
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Obige sowie weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen besser verständlich. Darin zeigen:
- 1A und 1B eine Draufsicht bzw. eine Vorderansicht eines Kühlers gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
- 2 eine Querschnittsansicht entlang einer Linie II-II in 1;
- 3 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines Trägers gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel;
- 4 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines modifizierten Trägers gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel;
- 5 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines Trägers gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel;
- 6A eine Querschnittsansicht einer Gewindemutter gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel;
- 6B eine Querschnittsansicht einer Gewindemutter gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel;
- 7 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines Kühlmoduls gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel;
- 8 eine Perspektivansicht des Kühlmoduls, in der in 7 dargestellte Teile zusammengebaut sind;
- 9A und 9B eine Draufsicht bzw. eine Vorderansicht des Kühlers gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel, bei dem die Gewindemuttem an anderen Stellen als im ersten Ausführungsbeispiel vorgesehen sind;
- 10A und 10B in ähnlicher Weise eine Draufsicht bzw. eine Vorderansicht des Kühlers gemäß einer Modifikation des fünften Ausführungsbeispiels;
- 11A und 11B in ähnlicher Weise eine Draufsicht bzw. eine Vorderansicht des Kühlers gemäß einer weiteren Modifikation des fünften Ausführungsbeispiels;
- 12A und 12B in ähnlicher Weise eine Draufsicht bzw. eine Vorderansicht des Kühlers gemäß einer noch weiteren Modifikation des fünften Ausführungsbeispiels;
- 13A und 13B eine Draufsicht bzw. eine Vorderansicht des Kühlers gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel;
- 14 eine Querschnittsansicht einer an einem Behälter des Kühlers befestigten Gewindemutter;
- 15 eine Perspektivansicht eines Kühlmoduls gemäß dem sechsten Ausführungsbeispiel;
- 16 ebenfalls eine Perspektivansicht eines Kühlmoduls gemäß einer Modifikation des sechsten Ausführungsbeispiels;
- 17 eine Perspektivansicht eines Kühlmoduls gemäß einem siebten Ausführungsbeispiel;
- 18 ebenso eine Perspektivansicht eines Kühlmoduls gemäß einer Modifikation des siebten Ausführungsbeispiels;
- 19 ebenso eine Perspektivansicht eines Kühlmoduls gemäß einer weiteren Modifikation des siebten Ausführungsbeispiels;
- 20 eine Querschnittsansicht des Kühlmoduls in einer senkrechten Ebene gemäß einem achten Ausführungsbeispiel;
- 21 eine Querschnittsansicht des gleichen Kühlmoduls von 20 entlang einer anderen waagrechten Ebene;
- 22 ebenso eine Querschnittsansicht eines Kühlmoduls gemäß einer Modifikation des achten Ausführungsbeispiels;
- 23 eine Draufsicht eines Kühlmoduls gemäß einem neunten Ausführungsbeispiel; und
- 24 eine Vorderansicht eines Kühlers gemäß dem neunten Ausführungsbeispiel.
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(Erstes Ausführungsbeispiel)
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Ein erstes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf 1 bis 3 erläutert. 1A und 1B sind eine Draufsicht bzw. eine Vorderansicht eines Wärmetauschers, 2 ist eine Querschnittsansicht entlang einer Linie II-II in 1A, und 3 ist eine Perspektivansicht eines an einen Kühlerbehälter zu montierenden Montageträgers.
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Ein Wärmetauscher 100 im ersten Ausführungsbeispiel ist ein Kühler zum Abkühlen eines Motorkühlwassers für einen Verbrennungsmotor. Der Kühler 100 ist ein Aluminiumkühler mit mehreren Rohren 110, mehreren Rippen 120, einem Paar Kühlerbehältern 140, usw., wobei jene Elemente aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung gemacht sind und miteinander durch Löten zusammengefügt und integral befestigt sind.
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Der Kühler 100 ist ein Querstrom-Wärmetauscher, bei dem die mehreren Rohre 110 waagrecht angeordnet sind, und er weist einen Kernabschnitt 101 und das Paar der Kühlerbehälter 140 auf. In dem Kernabschnitt 101 sind die mehreren Rohre 110 und die mehreren Rippen 120 abwechselnd gestapelt, und ein Paar Seitenplatten 130 eines O-förmigen Querschnitts ist an jeweils äußersten Rippen 120 in der Stapelrichtung vorgesehen. Die Stapelrichtung ist in diesem Ausführungsbeispiel eine senkrechte Richtung. Ferner dienen in diesem Ausführungsbeispiel die Seitenplatten 130 als Verstärkungselemente, und der Kernabschnitt 101 arbeitet als ein Wärmestrahlabschnitt zum Abkühlen des Motorkühlwassers.
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Jeder der Behälter 140 ist aus einem Paar L-förmiger Metallplatten gebildet, die miteinander verbunden sind, um einen rohrförmigen Behälter mit einem rechtwinkligen Querschnitt zu bilden. Beide offenen Enden (senkrechte Enden) 142 der Behälter 140 sind durch Deckelelemente 143 verschlossen. Das Paar Behälter 140 ist so angeordnet, dass die Längsrichtungen der Behälter 140 mit der senkrechten Richtung zusammenfallen. Beide Enden der Rohre 110 und der Seitenplatten 130 sind mit Seitenabschnitten der Behälter 140 verbunden, sodass die Innenräume der Behälter 140 miteinander durch die mehreren Rohre 110 in Verbindung stehen.
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Ein Einlassrohr 144 ist an einem Mittelabschnitt des Behälters 140 (der linke Behälter 140 in 1) vorgesehen, durch welches das Motorkühlwasser in den Behälter 140 strömt. Ein Ablaufhahn 146 ist ebenfalls im Innern des Behälters 140 vorgesehen, um das Motorkühlwasser aus dem Behälter 140 ablaufen zu lassen. Ein Auslassrohr 145 ist ferner an einem unteren Abschnitt des anderen Behälters 140 (des rechten Behälters in 1) vorgesehen, um das Motorkühlwasser auszugeben.
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Innengewindemutterabschnitte 141 sind an den jeweiligen Deckeln 143 vorgesehen. Und jeder der Innengewindemutterabschnitte 141 hat einen zylindrischen Abschnitt 141a, einen an einer Innenfläche des zylindrischen Abschnitts 141a ausgebildeten Gewindeabschnitt 141b und einen Flanschabschnitt 141c, wie in 2 dargestellt. Der Innengewindemutterabschnitt 141 besitzt ein offenes Ende an dem Flanschabschnitt 141c und ein dem Flanschabschnitt 141c abgewandtes geschlossenes Ende.
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Ein ausgesparter Abschnitt 143b ist an einer Außenseite des Deckelelements 143 ausgebildet, wie in 2 und 3 dargestellt, und der Innengewindemutterabschnitt 141 ist in ein in dem Deckelelement 143 gebildetes Loch 143c eingesetzt, sodass eine äußere Stirnfläche des Flanschabschnitts 141c nicht über eine äußere Stirnfläche 143a des Deckelelements 143 herausragt. In diesem Ausführungsbeispiel ist eine Dicke des Flanschabschnitts 141c gleich einer Tiefe des ausgesparten Abschnitts 143b, sodass die äußeren Stirnflächen des Flanschabschnitts 141c und des Deckels 143 in der gleichen Ebene angeordnet sind.
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Der Kühler 100 wird in einem Motorraum mittels Montageträgern, zum Beispiel durch die in 3 dargestellten Montageträger 10, montiert. Der Montageträger 10 weist einen scheibenförmigen Hauptkörper 11, einen in einer Mitte des Hauptkörpers 11 an seiner einen Seite vorgesehenen Montagestift 12, und eine ebenfalls in der Mitte des Hauptkörpers 11 an der abgewandten Seite vorgesehene Schraube 13 auf. Der Montageträger 10 ist an dem Kühlerbehälter 140 durch Schrauben der Schraube 13 in den Gewindeabschnitt 141b des Innengewindemutterabschnitts 141 befestigt.
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Wenn der Kühler 100 in dem Motorraum befestigt wird, werden die jeweiligen Montagestifte 12 an einem oberen und einem unteren Element des Motorraums über Gummi-Montageelemente (nicht dargestellt) befestigt. Demgemäß wird der Kühler 100 in dem Motorraum befestigt, indem er durch die Montagestifte an vier Punkten, nämlich jeweils zwei Punkten an einem oberen und einem unteren senkrechten Ende der jeweiligen Behälter 140 gehalten wird.
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In dem Kühler 100 strömt das Motorkühlwasser durch das Einlassrohr 144 in den (linken) Behälter, strömt weiter durch die mehreren Rohre 110 zu dem anderen (rechten) Behälter 140 und wird aus dem Auslassrohr 145 ausgegeben, wie dies allgemein bekannt ist. Das Motorkühlwasser wird während seiner Strömung durch die Rohre 110 durch Abstrahlen von Wärme von dem Motorkühlwasser an die Umgebungsluft (Kühlluft) abgekühlt.
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Eine Schwingung in der senkrechten Richtung während der Fahrt eines Fahrzeugs wird über die Montageträger 10 hauptsächlich auf den Kühler 100 übertragen. Da gemäß der vorliegenden Erfindung jedoch die Innengewindemutterabschnitte 141 an dem oberen und dem unteren Ende der Behälter 140 vorgesehen sind und die Montageträger 10 mit den Innengewindemutterabschnitten 141 verbunden sind, können die Montageträger 10 einfach an dem Kühler 100 befestigt werden und die Behälter 140 mit einer höheren Steifigkeit als die anderen Teile empfangen die Schwingung. Als Ergebnis kann eine höhere Schwingungsfestigkeit erzielt werden.
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Ferner ist gemäß dem obigen Ausführungsbeispiel der ausgesparte Abschnitt 143b an der Außenseite des Deckelelements 143 ausgebildet und die äußere Stirnfläche des Gewindemutterabschnitts 141 ragt nicht über die Außenfläche 143a des Deckelelements 143 hinaus. Als Ergebnis kann man eine kompakte Größe des Montageabschnitts erhalten.
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Die Konstruktion des Montageträgers 10 soll nicht auf den in 3 dargestellten Montageträger 10 beschränkt sein. Eine Modifikation des Montageträgers 10 ist in 4 dargestellt. Der Montageträger 10a weist einen in einer Richtung der Rohre 110 verlaufenden Hauptkörper 11, drei gebogene Abschnitte 11a an drei Außenumfängen des Hauptkörpers 11, um seine Steifigkeit zu erhöhen, eine Senkung 11b und den in einem gewissen Abstand von der Senkung 11b vorgesehenen Montagestift 12 auf. Der Träger 10a ist an dem Behälter 140 durch Schrauben eines Bolzens 400 in die Senkung 11b und den Innengewindemutterabschnitt 141 befestigt.
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Da in dieser Modifikation der Gewindemutterabschnitt 141 und der Montagestift 12 über den Montageträger 10a mit einer hohen Steifigkeit verbunden sind, kann eine höhere Schwingungsfestigkeit des Kühlers 100 erzielt werden. Und zusätzlich kann in ähnlicher Weise eine Flexibilität bei der Positionierung des Montagestifts zu dem Gewindemutterabschnitt 141 erhöht werden.
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Obwohl die Erfindung in dem obigen Ausführungsbeispiel auf den Kühler 100 angewendet ist, kann die vorliegende Erfindung auch auf andere Wärmetauscher, wie beispielsweise einen Kondensator 300 angewendet werden, wie nachfolgend im zweiten Ausführungsbeispiel erläutert.
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(Zweites Ausführungsbeispiel)
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5 zeigt einen Wärmetauscher 100A des Dualtyps, bei dem ein Kondensator 300 integral mit dem Kühler 100 des oben erläuterten ersten Ausführungsbeispiels zusammengebaut ist.
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Der Kondensator 300 ist ein Aluminium-Wärmetauscher zum Kondensieren eines Kältemittels für einen Fahrzeug-Kühlkreis. Der Grundaufbau des Kondensators 300 ist der gleiche wie bei dem Kühler 100, d.h. der Kondensator 300 ist einer des Querstromtyps mit einem Kernabschnitt 301 mit mehreren Rohren 310 und mehreren Rippen 320 und einem Paar Seitenplatten 330 sowie einem Paar Verteilerbehälter 340 einer zylindrischen Form.
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Ein Paar Deckelelemente 341 ist an beiden (dem oberen und dem unteren) Enden der Verteilerbehälter 340 vorgesehen, um die beiden Enden zu verschließen. Jedes der Deckelelemente 341 ist mit einem Verlängerungsabschnitt 342 ausgebildet, dessen eine Seite an die Seitenplatten 330 gelötet ist und an dessen anderer Seite ein Montagestift 350 ausgebildet ist. Die Deckelelemente 341 sind an den oberen und den unteren Enden der Verteilerbehälter 340 vorgesehen (vier Punkte).
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Ein senkrechtes Maß (Höhe) des Kondensators 300 ist gleich oder im Wesentlichen ähnlich jenem des Kühlers 100 ausgebildet. Der Kondensator 300 und der Kühler 100 sind in einer Linie der Strömung der Kühlluft angeordnet und sie sind durch mehrere Montageträger 10b integral zusammengebaut.
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Jeder der Montageträger 10b hat einen ähnlichen Aufbau wie der in 4 dargestellte Montageträger 10a. Der Hauptkörper 11 des Montageträgers 10b hat einen weiteren Verlängerungsabschnitt, der sich in einer Richtung zu dem Kondensator 300 erstreckt. Und ein Stiftloch 11c ist in dem Verlängerungsabschnitt des Hauptkörpers 11 ausgebildet.
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Wenn die Befestigungsträger 10b an dem Kühler 100 (an den Gewindemutterabschnitten 141) befestigt werden, werden die Montagestifte 350 des Kondensators 300 zuerst in die jeweiligen Stiftlöcher 11c der Montageträger 10b eingesetzt und dann werden die Träger 10b mit Bolzen 400, die in die Innengewindemutterabschnitte 141 geschraubt werden, fest an dem Kühler 100 befestigt. Demgemäß wird der Wärmetauscher 100A des Dualtyps, in dem der Kondensator 300 integral mit dem Kühler 100 zusammengebaut ist, realisiert, wobei eine höhere Schwingungsfestigkeit des Kühlers 100 erzielt werden kann.
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Der Montagestift 350 kann an einer anderen Stelle als der Verlängerungsabschnitt des Deckelelements 341 vorgesehen sein. Zum Beispiel kann der Montagestift 350 in der gleichen Weise wie bei dem in 3 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel an einer Mitte des Deckelelements 341 vorgesehen sein. Gemäß einer solchen Modifikation kann die Steifigkeit (die Schwingungsfestigkeit) des Kondensators 300 weiter verbessert werden.
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(Drittes Ausführungsbeispiel)
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Ein drittes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird Bezug nehmend auf 6A und 6B erläutert, wobei 6A eine Querschnittsansicht des Gewindemutterabschnitts 141 des ersten Ausführungsbeispiels zeigt, während 6B eine Querschnittsansicht eines modifizierten Gewindemutterabschnitts zeigt. Die Modifikation hat das Ziel, den Gewindemutterabschnitt zu verkleinern.
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Der Gewindemutterabschnitt 141 von 6B weist zwei verschiedene Metallmaterialien auf. Wie im ersten Ausführungsbeispiel ist der Gewindeabschnitt 141b an der Innenfläche des zylindrischen Abschnitts 141a ausgebildet. Zusätzlich ist ein Gewindeelement 141d mit Gewindeabschnitten auf sowohl der Außenfläche als auch der Innenfläche in den zylindrischen Abschnitt 141a geschraubt, wobei ein Metallmaterial für das Gewindeelement 141d so ausgewählt ist, dass eine Bruchkraft für das Gewindeelement 141d höher als eine Bruchkraft für den zylindrischen Abschnitt 141a ist. Zum Beispiel ist der zylindrische Abschnitt 141a aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung gemacht, während das Gewindeelement 141d aus Eisen oder Stahl gemacht ist.
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Gemäß dem obigen Ausführungsbeispiel kann eine Anzahl von Gewindegängen an dem Bolzen 400 wegen der höheren mechanischen Festigkeit des Gewindeelements 141d reduziert werden und dadurch kann eine Länge L des Innengewindemutterabschnitts 141 im Vergleich zu dem Gewindemutterabschnitt 141 von 6A verkürzt werden. Als Folge kann ein Teil des zylindrischen Abschnitts 141a, der sich in den Innenraum des Behälters 140 oder des Verteilerbehälters 340 erstreckt, kleiner gemacht werden, was einen ungünstigen Einfluss auf eine Strömung des Motorkühlwassers in dem Behälter 140 oder 340 verringert.
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(Viertes Ausführungsbeispiel)
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7 und 8 zeigen ein Kühlmodul 100B, in dem ein Kondensator 300 sowie eine Kühlerlüftervorrichtung 200 integral mit dem Kühler 100 zusammengebaut sind. 7 zeigt eine perspektivische Explosionsdarstellung des Kühlmoduls 100B, während 8 eine Perspektivansicht davon in einem zusammengebauten Zustand zeigt.
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Das Kühlmodul 100B weist mehrere Wärmetauscher (in diesem Ausführungsbeispiel den Kühler 100 und den Kondensator 300) und die Kühlerlüftervorrichtung 200 auf, die zu einer Einheit integral zusammengebaut sind, und das Kühlmodul 100B ist in den Motorraum als eine solche Einheit (als eine in 8 dargestellte Einheit) eingebaut. Der Kühler 100 in diesem Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem Kühler 100 des ersten Ausführungsbeispiels darin, dass eine Wassergießöffnung 147, die an dem Behälter 140 vorgesehen ist, bei dem die Auslassöffnung 145 (nicht dargestellt in 7) vorgesehen ist, in den Zeichnungen von 7 und 8 angegeben ist. Der Kondensator 300 ist der gleiche wie der in 5 dargestellte.
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Die Kühlerlüftervorrichtung 200 weist einen Kragen 210, einen Elektromotor 220 und einen Lüfter 230 auf, die integral zu einer Einheit zusammengebaut sind. Die Kühlerlüftervorrichtung 200 ist eine Luftblasvorrichtung zum Schicken von Luft zu dem Kühler 100 und dem Kondensator 300. In diesem Ausführungsbeispiel ist jedoch die Kühlerlüftervorrichtung 200 von einem Ansaugtyp, bei dem Luft durch den Lüfter 230 angesaugt wird, sodass die Kühlluft von einer stromaufwärtigen Seite des Kondensators 300 durch den Kondensator 300 und den Kühler 100 zu dem Lüfter 230 strömt.
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Der Kragen 210 ist durch ein Spritzgießverfahren aus einem Kunstharz, wie beispielsweise Polypropylen, gemacht. Der Kragen 210 weist einen Außenumfangsabschnitt 211 mit einer rechtwinkligen Form in Übereinstimmung mit einer Außenform des Kühlers 100, einen Luftleitplattenabschnitt 210a, der sich von dem Außenumfangsabschnitt 211 zu einer Mitte des Kragens erstreckt und nach hinten (in einer Richtung entgegengesetzt zu dem Kühler 100) geneigt ist, und einen Ringabschnitt 212 auf. Ein Motorbefestigungsabschnitt 214, der durch mehrere Motorhaltearme 213 gehalten wird, ist in dem Kragen 210 ausgebildet. Der Elektromotor 220 ist an dem Motorbefestigungsabschnitt 214 durch mehrere Bolzen (nicht dargestellt) befestigt, und der Lüfter 230 ist an einer Motorwelle des Motors 220 durch eine Mutter 231 (dargestellt in 8) befestigt.
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Ein unterer Rahmen 215, der sich zu dem Kühler 100 (in einer Richtung entgegengesetzt zu dem Elektromotor 220) erstreckt, ist integral mit dem Außenumfangsabschnitt 211 ausgebildet. Ein oberer Rahmen 216 ist lösbar an dem unteren Rahmen 215 vorgesehen.
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Der untere Rahmen 215 weist einen unteren Montageabschnitt 215a und ein Paar Seitenwandabschnitte 215b auf, die insgesamt eine nach oben offene U-Form bilden. Mehrere Stiftlöcher 215c und 215d sind an dem unteren Montageabschnitt 215a ausgebildet, die jeweils den Stellen der Innengewindemutterabschnitte 141 des Kühlers 100 und den Montagestiften 350 des Kondensators 300 entsprechen. Mehrere Montagestifte 215e sind an dem unteren Rahmen 215 an einer Unterseite vorgesehen und verschließen die Stiftlöcher 215c. Ein Paar Verbindungsabschnitte 215f ist an den jeweiligen Seitenwandabschnitten 215b ausgebildet, in welche ein Paar Vorsprünge 216f des oberen Rahmens 216 eingesetzt wird.
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Der obere Rahmen 216 weist in ähnlicher Weise einen oberen Befestigungsabschnitt 216a und ein Paar Seitenwandabschnitte 216b auf, die insgesamt eine nach unten offene U-Form bilden. Eine senkrechte Länge der Seitenwandabschnitte 216b des oberen Rahmens 216 ist kürzer als jene des unteren Rahmens 215. Das Paar Vorsprünge 216f ist an unteren Enden der Seitenwandabschnitte 216b ausgebildet, die in die Verbindungsabschnitte 215f des unteren Rahmens 215 eingesetzt werden, wie oben erwähnt. Mehrere Stiftlöcher 216c und 216d sind in ähnlicher Weise an dem oberen Befestigungsabschnitt 216a ausgebildet, die jeweils den Stellen der Innengewindemutterabschnitte 141 des Kühlers 100 und den Montagestiften 350 des Kondensators 300 entsprechen. Wenn der obere Rahmen 216 mit dem Kühler 100 durch mehrere Bolzen 400 zusammengebaut wird, werden die Vorsprünge 216f in die Verbindungsabschnitte 215f eingesetzt, wie in 8 dargestellt.
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Der Kühler 100 und der Kondensator 300 sind auf dem unteren Rahmen 215 angeordnet, wobei der untere Rahmen 215 des Kragens an dem Kühler 100 durch die Bolzen 400 befestigt wird, die durch die Stiftlöcher 215c in die Innengewindemutterabschnitte 141 geschraubt werden, und der Kondensator 300 wird durch Einsetzen der Montagestifte 350 in die Stiftlöcher 215d positioniert.
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Der obere Rahmen 216 wird dann mit dem unteren Rahmen 215 zusammengebaut, wobei der obere Rahmen 216 an dem Kühler 100 durch die Bolzen 400 befestigt wird, die durch die Stiftlöcher 216c in die Innengewindemutterabschnitte 141 des Kühlers 100 geschraubt werden, und der Kondensator 300 wird durch Einsetzen der Montagestifte 350 in die Stiftlöcher 216d positioniert. Als Ergebnis werden der Kühler 100 und der Kondensator 300 durch den Kragen 210 (den unteren und den oberen Rahmen 215, 216) fest gehalten.
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Wie oben erläutert, wird der Kragen 210 integral mit dem Kühler 100 und dem Kondensator 300 zusammengebaut, um das Kühlmodul 100B zu bilden, und dann wird das Kühlmodul 100B durch die Montagestifte 215e und 216e, die an dem unteren bzw. dem oberen Rahmen 215, 216 (dem unteren Befestigungsabschnitt 215a bzw. dem oberen Befestigungsabschnitt 216a) vorgesehen sind, in den Motorraum eingebaut.
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In der gleichen Weise wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel nehmen die Behälter 140 des Kühlers 100, der eine höhere Steifigkeit besitzt, die senkrechte Schwingung von dem Fahrzeug auf. Als Ergebnis kann man eine höhere Schwingungsfestigkeit erzielen.
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Außerdem müssen, da der Kragen 210 durch die Behälter 140 des Kühlers 100 fest gehalten wird, Teile des unteren Befestigungsabschnitts 215a und des oberen Befestigungsabschnitts 216a zwischen den Montagestiften 215e und 216e keine höhere Steifigkeit aufweisen. Demgemäß kann der Kragen 210 aus dünnen Wänden oder Platten gebildet werden, was ein leichtes Gewicht und niedrigere Kosten des Kragens 210 bewirkt.
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Im obigen Ausführungsbeispiel kann, da der Kragen 210 aus zwei in der senkrechten Richtung geteilten Teilen (dem unteren und dem oberen Rahmen 215, 216) aufgebaut ist, der Kragen 210 Maßschwankungen der Höhen des Kühlers 100 und des Kondensators 300 ausgleichen, um eine Montagefähigkeit zu verbessern. Da außerdem Abstände zwischen dem Kragen 210 (dem unteren Befestigungsabschnitt 215a, dem oberen Befestigungsabschnitt 216a und den Seitenwandabschnitten 215b, 216b) und den Außenumfängen des Kühlers 100 und des Kondensators 300 kleiner gemacht werden können, kann eine Gegenströmung der Kühlluft durch solche Zwischenräume (an den Kernabschnitten der Rohre 110 und der Rippen 120 vorbei) unterdrückt werden.
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Obwohl im obigen Ausführungsbeispiel die Kühlerlüftervorrichtung 200 integral mit dem Kühler 100 und dem Kondensator 300 zusammengebaut ist, können auch andere Variationen in ähnlicher Weise möglich sein. Zum Beispiel kann die Kühlerlüftervorrichtung 200 allein mit dem Kühler 100 zusammengebaut sein, oder die Kühlerlüftervorrichtung 200 kann mit dem Kühler 100, dem Kondensator 300 und anderen Wärmetauschern wie beispielsweise einem Zwischenkühler oder einem Hilfskühler zusammengebaut sein.
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(Fünftes Ausführungsbeispiel)
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In den oben erläuterten ersten bis vierten Ausführungsbeispielen sind die Gewindemutterabschnitte 141 in den Behältern 140 des Kühlers 100 an den jeweils senkrechten Enden der Behälter 140 vorgesehen. Die Gewindemutterabschnitte 141 können jedoch auch an den Seitenflächen der Behälter 140 vorgesehen sein.
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Die Gewindemutterabschnitte 141 können an den Seitenflächen der Behälter 140 vorgesehen sein, wie in 9A und 9B dargestellt, wobei die Gewindemutterabschnitte an den gleichen Seitenflächen vorgesehen sind, an denen das Einlass- und das Auslassrohr 144, 145 vorgesehen sind. Außerdem können die Gewindemutterabschnitte 141 an den Seitenflächen der Behälter 140 vorgesehen sein, wie in 10A und 10B dargestellt, wobei die Seitenflächen für die Gewindemutterabschnitte 141 einander waagrecht gegenüber liegen.
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Ferner können, wie in 11A und 11B oder 12A und 12B dargestellt, eine oder einige der Gewindemutterabschnitte 141 an den senkrechten Enden der Behälter 140 vorgesehen sein, während die übrigen Gewindemutterabschnitte 141 an den Seitenflächen der Behälter 140 vorgesehen sind.
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(Sechstes Ausführungsbeispiel)
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Ein sechstes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist in 13 bis 15 dargestellt, bei dem die Behälter 140 des Kühlers 100 aus einem Kunstharz gemacht sind.
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Die Behälter 140 sind aus einem Nylonmaterial einschließlich einer vorbestimmten Menge Glasfaser gemacht. Das Einlassrohr 144, das Auslassrohr 145 und der Ablaufhahn 146 sind durch das Spritzgießverfahren integral daran ausgebildet, und die Gewindemutterabschnitte 141 sind durch ein Einsetzgießverfahren integral daran ausgebildet.
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Wie in 14 dargestellt, sind mehrere Metallbeschläge 219 durch das Einsetzformverfahren integral an dem oberen Befestigungsabschnitt 216a des oberen Rahmens 216 des Kragens 210 befestigt. Obwohl in der Zeichnung nicht dargestellt, sind mehrere Metallbeschläge in ähnlicher Weise an dem unteren Befestigungsabschnitt 215a des unteren Rahmens 215 befestigt. Jeder der Metallbeschläge 217 besitzt eine Bohrung 216c (215c an dem unteren Befestigungsabschnitt 215a), durch die die Bolzen 400 in die Gewindemutterabschnitte 141 eingesetzt und geschraubt werden. Die Montagestifte 350 sind an beiden senkrechten Enden der Verteilerbehälter 340 vorgesehen, wie in den obigen anderen Ausführungsbeispielen.
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In der gleichen Weise wie bei dem in 7 dargestellten vierten Ausführungsbeispiel ist der Kragen 210 an dem Kühler 100 durch die in die Gewindemutterabschnitte 141 geschraubten Bolzen 400 befestigt, und der Kondensator 300 ist durch den Kragen 200 durch Einsetzen der Montagestifte 350 in die jeweiligen Stiftlöcher 215d und 216d des oberen und des unteren Rahmens 215, 216 fest gehalten, sodass das Kühlmodul 100B gebildet ist.
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Wie oben erläutert, kann das Kühlmodul 100B des sechsten Ausführungsbeispiels den gleichen Effekt wie das vierte Ausführungsbeispiel erzielen, und zusätzlich können die Gewindemutterabschnitte 141 einfach an den Behältern 140 befestigt werden, weil die Behälter 140 aus dem Kunstharzmaterial gemacht sind und die Gewindemutterabschnitte 141 an den Behältern durch das Einsetzformverfahren befestigt werden.
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Die Seitenwandabschnitte 215b und 216b des unteren und des oberen Rahmens 215 und 216 des Kragens 210 können weggelassen werden, wie in 16 dargestellt.
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(Siebtes Ausführungsbeispiel)
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Ein siebtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist in 17 gezeigt, in welcher Luftleitplatten 217 zu dem in 13 bis 16 dargestellten sechsten Ausführungsbeispiel hinzugefügt sind.
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Die Luftleitplatten 217 sind Plattenelemente aus einem Kunstharzmaterial und haben mehrere Löcher 217a. Mehrere Löcher 215g sind ebenfalls an den Seitenwandabschnitten 215b des unteren Rahmens 215 ausgebildet, wobei die Luftleitplatten 217 an dem Kragen 210 durch mehrere Klemmstifte (nicht dargestellt) befestigt sind, die in die Löcher 217a der Luftleitplatten 217 und die entsprechenden Löcher 215g des Kragens 210 eingesetzt sind. Die Luftleitplatten 217 erstrecken sich von den Seitenwandabschnitten 215b des Kragens 210 zu einem vorderen Ende des Fahrzeugs, zum Beispiel zu einer Stoßfängeröffnung oder einem Kühlergrill des Fahrzeugs.
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Demgemäß leiten die Luftleitplatten 217 effektiv die von einer Vorderseite des Fahrzeugs kommende Luft zu den jeweiligen Kernabschnitten 101 und 103 des Kühlers 100 und des Kondensators 300, um deren Wärmetauschleistungen zu verbessern.
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Eine Konstruktion eines Zwischenraums zwischen dem Kühlmodul (dem Kühler 100 und dem Kondensator 300) und dem vorderen Ende des Fahrzeugs variiert in Abhängigkeit von den Fahrzeugmodellen. Und deshalb kann, wenn die Luftleitplatten 217 als separate Elemente von dem Kragen 210 gemacht sind, das gleiche Kühlmodul 100B für verschiedene Fahrzeugmodelle verwendet werden, indem einfach die Luftleitplatten 217 verändert werden. Außerdem können die Luftleitplatten 217 auch so ausgebildet sein, dass die Luftleitplatten 217 an den Punkten der Klemmstifte durch eine Stoßkraft bei einem Fahrzeugunfall von dem Kühlmodul 100B getrennt werden. Als Ergebnis kann eine Beschädigung des Kühlmoduls 100B vermieden oder zumindest reduziert werden.
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Eine Modifikation des siebten Ausführungsbeispiels ist in 18 dargestellt, in der die Seitenwandabschnitte 215b nicht an dem Kragen 210 (dem unteren Rahmen 215 des Kragens 210) ausgebildet sind. In diesem Fall sind die Löcher 215g und 216g an dem unteren Befestigungsabschnitt 215a bzw. dem oberen Befestigungsabschnitt 216a zum Befestigen der Luftleitplatten 217 ausgebildet.
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Außerdem können, wie in 19 dargestellt, entsprechende Löcher 148a an überhängenden Abschnitten 148 der Behälter 140 ausgebildet sein, wobei die überhängenden Abschnitte 148 integral mit den Behältern 140 ausgebildet sind.
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Die Luftleitplatten 217 können an dem Kragen 210 oder den Behältern 140 nicht nur durch die Klemmstifte, sondern auch durch irgendeine andere Befestigungseinrichtung befestigt werden.
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In dem obigen in 17 bis 19 dargestellten siebten Ausführungsbeispiel sind die Luftleitplatten 217 als von dem Kragen 210 separate Elemente gemacht. Jedoch können die Luftleitplatten auch integral mit dem Kragen 210 oder mit den Behältern 140 des Kühlers 100 ausgebildet sein. Bei einer solchen Modifikation ist an irgendeinem relevanten Teil der Luftleitplatten zweckmäßigerweise ein Abschnitt geringer Steifigkeit (z.B. ein dünnwandiger Abschnitt) ausgebildet, sodass die Luftleitplatten vorteilhafterweise bei dem Fahrzeugunfall abbrechen können, um dadurch eine mögliche Beschädigung des Kühlmoduls 100B zu vermeiden und/oder zu reduzieren. Wenn die Luftleitplatten integral mit dem Kragen oder dem Kühler ausgebildet sind, kann eine Anzahl Montageschritte reduziert werden, um eine Kostensenkung zu erzielen.
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(Achtes Ausführungsbeispiel)
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Ein achtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist in 20 und 21 gezeigt, in der eine Luftdichtungsleistung zwischen dem Kühler 100 und/oder dem Kondensator 300 und dem Kragen 210 im Vergleich zu dem in 13 bis 16 dargestellten sechsten Ausführungsbeispiel verbessert ist.
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Wie in 20 dargestellt, sind Luftdichtungsrippen 215h und 216h integral an dem unteren Befestigungsabschnitt 215a bzw. dem oberen Befestigungsabschnitt 216a des Kragens 210 ausgebildet. Die Luftdichtungsrippen 215h und 216h sind jeweils stromauf des Kondensators 300 und des Kühlers 100 in einer Strömungsrichtung der Kühlluft angeordnet. Die Luftdichtungsrippen 215h und 216h erstrecken sich in der senkrechten Richtung nach innen, sodass jedes der vorderen Enden der Luftdichtungsrippen 215h und 216h in den Seitenplatten 130 und 330 des Kühlers 100 bzw. des Kondensators 300 positioniert ist.
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Wie in 21 dargestellt, sind verschiedene Luftdichtungsrippen 218 integral mit dem Kragen 210 an solchen Positionen ausgebildet, die den Behältern 140 des Kühlers 100 zugewandt sind. Die Luftdichtungsrippen 218 erstrecken sich waagrecht von dem Kragen zu den Behältern 140, um die Zwischenräume zwischen dem Kragen und den Behältern 140 abzudichten.
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Gemäß dem obigen Aufbau der Luftdichtungsrippen 215h und 216h kann eine Luftströmung der Kühlluft verhindert oder minimiert werden, welche an den Kernabschnitten 301 und 101 des Kondensators 300 und des Kühlers 100 vorbei strömt und durch die Zwischenräume zwischen dem unteren und dem oberen Befestigungsabschnitt 215a und 216a und dem Kondensator 300 und dem Kühler 100 strömen würde, wie durch gestrichelte Linien in 20 angedeutet.
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Außerdem kann gemäß dem Aufbau der Luftdichtungsrippen 218 in ähnlicher Weise eine Luftströmung der Kühlluft verhindert oder minimiert werden, welche durch die Zwischenräume zwischen dem Kragen 210 und den Behältern 140 des Kühlers 100 strömen würde.
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Wie oben erläutert, kann die Kühlluft effektiv zu den Kernabschnitten 301 und 101 des Kondensators 300 und des Kühlers 100 geleitet werden, um deren Wärmetauschleistungen zu verbessern. Da die Luftdichtungsrippen 215h und 216h nicht mit dem Kühler 100 und dem Kondensator 300 in Kontakt kommen können, kann der Montageprozess des Kühlers und des Kondensators mit dem Kragen nicht negativ beeinflusst werden.
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Eine Modifikation des achten Ausführungsbeispiels ist in 22 dargestellt, in der die Seitenwandabschnitte 215b oder 216b nicht an dem Kragen 210 (dem unteren und dem oberen Rahmen 215 und 216 des Kragens 210) ausgebildet sind.
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Bei dieser Modifikation erstreckt sich ein vorderes Ende des Kragens 210 zu den Behältern 140 des Kühlers 100, um die Luftdichtungsrippen analog zu den Rippen 218 in 21 zu bilden.
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(Neuntes Ausführungsbeispiel)
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Ein neuntes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist in 23 und 24 dargestellt, in der konkav-konvexe Abschnitte an dem Kühler 100 und dem Kragen 210 ausgebildet sind, um eine Verschiebung zwischen dem Kühler 100, dem Kondensator 300 und dem Kragen 210 während ihrer Montageprozesse zu unterdrücken.
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Mehrere Begrenzungsstifte 149 sind an senkrechten Enden der Behälter 140 angrenzend an die Gewindemutterabschnitte 141 ausgebildet. Vier Begrenzungsstifte 149 sind in diesem Ausführungsbeispiel ausgebildet, und ein Durchmesser der Begrenzungsstifte 149 beträgt etwa 4,0 mm.
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Mehrere (vier) Begrenzungslöcher 216i sind analog in dem Kragen ausgebildet, insbesondere sind zwei Begrenzungslöcher 216i in dem oberen Befestigungsabschnitt 216a ausgebildet und weitere zwei Begrenzungslöcher sind in dem unteren Befestigungsabschnitt 215a ausgebildet. Diese Begrenzungslöcher 216i sind an solchen Positionen ausgebildet, an denen die Mitten der Begrenzungslöcher 216i auf einer Linie liegen, die die Mitten von beiden Begrenzungsstiften 149 des Kühlers 100 verbindet, wenn der obere Befestigungsabschnitt 216a des Kragens 210 an einer solchen Position platziert ist, an der die Mitten der Metallbeschläge 219 auf einer Linie liegen, die die Gewindemutterabschnitte 141 des Kühlers 100 verbindet.
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Eines der Begrenzungslöcher 216i (zum Beispiel das rechte Begrenzungsloch 216i an dem oberen Befestigungsabschnitt 216a) ist ein Referenzpositionsloch mit einem Innendurchmesser von etwa 4,6 mm, während das andere (linke) Begrenzungsloch 216i ein Loch zum Begrenzen einer Verschiebung des Kragens 210 bezüglich des Kühlers 100 in einer Richtung des Zusammenbaus des Kühlmoduls 100B ist (wie durch einen Pfeil Y (eine Zusammenbaurichtung) in 23 angedeutet). Das andere (linke) Loch 216i ist in einer Richtung (wie durch einen Pfeil X in 23 angedeutet) einer die zwei Begrenzungslöcher 216i verbindenden Linie verlängert und besitzt ein Innenmaß von etwa 4,6 mm x 7,6 mm. Die innere langgestreckte Länge von etwa 7,6 mm ist so ausgewählt, um Schwankungen eines Abstandes (Länge B) zwischen den Begrenzungsstiften 149 des Kühlers 100 auszugleichen.
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Wenn das Kühlmodul 100B zusammengebaut wird, werden zuerst die Begrenzungsstifte 149 in die Begrenzungslöcher 216i eingesetzt, und dann wird der Kragen 210 an dem Kühler 100 durch Einsetzen der Bolzen 400 durch die in dem Kragen 210 ausgebildeten Beschläge 219 und Schrauben in die an dem Kühler 100 ausgebildeten Gewindemutterabschnitte 141 befestigt. Der Kondensator 300 wird gleichzeitig an dem Kragen 210 befestigt, wenn der Kragen 210 an dem Kühler 100 befestigt wird, wobei die Montagestifte 350 des Kondensators 300 in die Stiftlöcher 216b des Kragens 210 eingesetzt werden.
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Das durch die Beschläge 219 gebildete Loch 216c (und 215c), durch welches der Bolzen 400 zum Befestigen des Kragens 210 an dem Kühler 100 eingesetzt wird, hat einen größeren Innendurchmesser als ein Außendurchmesser des Bolzens 400, um die Schwankungen des Abstandes (der Länge B) zwischen den Mitten der beiden an dem oberen Montageabschnitt 216a (sowie dem unteren Montageabschnitt 215a) gebildeten Beschläge 219 auszugleichen. Zum Beispiel beträgt in diesem Ausführungsbeispiel der Innendurchmesser des Lochs 216c (und 215c) etwa 10,0 mm, während der Außendurchmesser des Bolzens 400 etwa 6,0 mm beträgt.
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Falls die Begrenzungsstifte 149 und die Begrenzungslöcher 216i nicht vorgesehen wären, würde die maximale Verschiebung des Kragens 210 bezüglich des Kühlers 100 theoretisch etwa 4,0 mm in beiden Richtungen X und Y betragen.
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Gemäß dem obigen neunten Ausführungsbeispiel ist jedoch die Verschiebung des Kragens 210 bezüglich des Kühlers 100 in der Richtung Y durch den Eingriff der Begrenzungsstifte 149 in die Begrenzungslöcher 216i begrenzt, das Maß der Verschiebung in der Richtung Y ist auf ein kleineres Maß (0,6 mm = 4,6 mm - 4,0 mm) gedrückt. Als Ergebnis ist eine Verschiebung des Kondensators 300 bezüglich des Kühlers 100 in der Richtung aus Y analog auf das kleinere Maß (im Wesentlichen gleich dem Verschiebungsmaß des Kragens 210 bezüglich des Kühlers 100) begrenzt. Demgemäß hat das Kühlmodul 100B eine kleinere Schwankung seiner Länge in der Richtung Y, was vorteilhaft ist, wenn das Kühlmodul 100B in den begrenzten Raum des Motorraums eingebaut wird.
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In den obigen Ausführungsbeispielen sind die Gewindemutterabschnitte 141, die Begrenzungsstifte 149 und die Begrenzungslöcher 216i an den senkrechten Enden der Behälter 140 ausgebildet. Es ist jedoch auch möglich, diese Gewindemutterabschnitte, Begrenzungsstifte und Begrenzungslöcher an waagrechten Seitenflächenabschnitten der Behälter 140 zusätzlich oder anstelle jener Elemente an senkrechten Enden auszubilden, sodass die Verschiebung in der senkrechten Richtung in ähnlicher Weise auf das kleinere Maß beschränkt werden kann.
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Bezugszeichenliste
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| Montageträger |
10 |
| Montageträger |
10a |
| Montageträger |
10b |
| Hauptkörper |
11 |
| gebogener Abschnitt |
11a |
| Stiftloch |
11c |
| Montagestift |
12 |
| Schraube |
13 |
| Senkung |
11b |
| Wärmetauscher, Kühler |
100 |
| Wärmetauscher |
100A |
| Kühlmodul |
100B |
| Kernabschnitt |
101 |
| Rohre |
110 |
| Rippen |
120 |
| Seitenplatten |
130 |
| Kühlerbehälter, Behälter |
140 |
| Innengewindemutterabschnitte |
141 |
| zylindrischer Abschnitt |
141a |
| Gewindeabschnitt |
141b |
| Flanschabschnitt |
141c |
| Gewindeelement |
141d |
| Enden |
142 |
| Deckelelement |
143 |
| Stirnfläche |
143a |
| ausgesparter Abschnitt |
143b |
| Loch |
143c |
| Einlassrohr |
144 |
| Auslassrohr |
145 |
| Ablaufhahn |
146 |
| Wassergießöffnung |
147 |
| überhängende Abschnitte |
148 |
| Löcher |
148a |
| Begrenzungsstifte |
149 |
| Kühlerlüftervorrichtung |
200 |
| Kragen |
210 |
| Außenumfangsabschnitt |
211 |
| Luftleitplattenabschnitt |
210a |
| Ringabschnitt |
212 |
| Motorhaltearme |
213 |
| Motorbefestigungsabschnitt |
214 |
| unterer Rahmen |
215 |
| unterer Montageabschnitt |
215a |
| Seitenwandabschnitte |
215b |
| Stiftlöcher |
215c und 215d |
| Montagestifte |
215e |
| Verbindungsabschnitte |
215f |
| Löcher |
215g |
| Montagestifte |
215e und 216e |
| Löcher |
215g und 216g |
| Luftdichtungsrippe |
215h |
| oberer Rahmen |
216 |
| oberer Befestigungsabschnitt |
216a |
| Seitenwandabschnitte |
216b |
| Stiftlöcher |
216c und 216d |
| Vorsprünge |
216f |
| Luftdichtungsrippe |
216h |
| Begrenzungslöcher |
216i |
| Luftleitplatten |
217 |
| Löcher |
217a |
| Luftdichtungsrippe |
218 |
| Metallbeschläge |
219 |
| Elektromotor |
220 |
| Lüfter |
230 |
| Mutter |
231 |
| Wärmetauscher, Kondensator |
300 |
| Kernabschnitt |
301 |
| Rohre |
310 |
| Rippen |
320 |
| Seitenplatten |
330 |
| Verteilerbehälter |
340 |
| Deckelelemente |
341 |
| Verlängerungsabschnitt |
342 |
| Montagestift |
350 |
| Bolzen |
400 |