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DE102004057528A1 - Filtermitteltragvorrichtung und Verfahren in einem Motor- oder Getriebefilter - Google Patents

Filtermitteltragvorrichtung und Verfahren in einem Motor- oder Getriebefilter Download PDF

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DE102004057528A1
DE102004057528A1 DE102004057528A DE102004057528A DE102004057528A1 DE 102004057528 A1 DE102004057528 A1 DE 102004057528A1 DE 102004057528 A DE102004057528 A DE 102004057528A DE 102004057528 A DE102004057528 A DE 102004057528A DE 102004057528 A1 DE102004057528 A1 DE 102004057528A1
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DE
Germany
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filter
insert
tub
plastic
lower lid
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102004057528A
Other languages
English (en)
Inventor
Abe Barrington Khalil
C. Alan Waterman Peet
James Chicago Wolford
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Filtran LLC
Original Assignee
SPX Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SPX Corp filed Critical SPX Corp
Publication of DE102004057528A1 publication Critical patent/DE102004057528A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01MLUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
    • F01M11/00Component parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart from, groups F01M1/00 - F01M9/00
    • F01M11/03Mounting or connecting of lubricant purifying means relative to the machine or engine; Details of lubricant purifying means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H57/00General details of gearing
    • F16H57/04Features relating to lubrication or cooling or heating
    • F16H57/0402Cleaning of lubricants, e.g. filters or magnets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/02Filters adapted for location in special places, e.g. pipe-lines, pumps, stop-cocks
    • B01D35/027Filters adapted for location in special places, e.g. pipe-lines, pumps, stop-cocks rigidly mounted in or on tanks or reservoirs
    • B01D35/0273Filtering elements with a horizontal or inclined rotation or symmetry axis submerged in tanks or reservoirs
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Wanneneinsatz zur Unterstützung eines Filtermittels in einem Motor- oder Getriebeölfilter. Der Wanneneinsatz ist vorzugsweise aus Kunststoff gefertigt und kann vorzugsweise auf dem Boden des Filtergehäuses aufliegen. Als Alternative kann der Wanneneinsatz vorzugsweise auch aus Kunststoff oder Metall gefertigt sein und liegt mindestens auf einem Lippenabschnitt des Filtergehäuses auf.

Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Motor- oder Getriebeölfilter. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung Wanneneinsätze zum Tragen von Filtermitteln in Motor- oder Getriebeölfiltern, vorzugsweise Motor- oder Getriebeölfilter aus Metall oder Verbundmaterial.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Motor- und Getriebeölfilter können ein Gehäuse besitzen, in dem ein Filtermittel enthalten ist. Das Gehäuse hat normalerweise eine obere Hälfte (bzw. einen oberen Deckel) und eine untere Hälfte (bzw. einen unteren Deckel) und kann ganz aus Metall, ganz aus Kunststoff oder aus verschiedenen Materialien (Metall und Kunststoff) zusammengesetzt sein. In Filtern mit sauberem Fluid sowohl über wie auch unter dem Filtermittel (beispielsweise in einer Filtersackkonfiguration) wird das Filtermittel vorzugsweise vom Boden der unteren Filterhälfte entfernt gehalten, so dass das Fluid unbehindert vom Filtermittel zum Filterauslass fließen kann.
  • Im Falle von Verbundmaterialfiltern mit einer unteren Wanne aus Metall werden in die untere Metallwanne eingestanzte Fließrippen dazu verwendet, das Filtersackmaterial daran zu hindern, den Boden der unteren Wanne zu berühren und damit den Fluiddurchfluss zu blockieren. Dieses Design kann jedoch Nachteile aufweisen. Zunächst blockieren die Rippen selbst den Fluiddurchflussraum und können im Fluiddurchflussweg Engstellen hervorrufen. Um zweitens eine strukturelle Unterstützung zur Milderung der Saugwirkungen auf das Ölfiltergehäuse zu schaffen, sind in die Ölfilter Quetschpunkte eingebracht, wo eine Vertiefung in der oberen Wanne gegen eine Rippe in der unteren Wanne drückt. Diese Quetschpunkte komprimieren das Filtersackmaterial und behindern auf diese Weise den Fluiddurchfluss.
  • Ölfilter nur aus Kunststoff haben anderseits den Nachteil, dass die obere Hälfte des Gehäuses und die untere Hälfte des Gehäuses nicht ohne die Verwendung eines zusätzlichen Binderinges in Quetschverbindung gebracht werden können. Deshalb kommen teure Schweißverfahren zum Einsatz, um die Wannenhälften miteinander dicht zu verbinden. Außerdem verursachen bestimmte Schweißverfahren, wie beispielsweise das Vibrationsschweißen, die Kontaminierung der Filter. Filtermittelfasern können infolge der Reibung des Vibrationsschweißverfahrens frei werden und den Filter kontaminieren. Außerdem erfordern nur aus Kunststoff bestehende Ölfilter eine größere Wanddicke, um eine einem Verbundmaterialfilter vergleichbare Festigkeit und Steifheit zu erreichen, weshalb viele Benutzer Verbundmaterialölfilter verlangen.
  • Motor- oder Getriebeölfilter besitzen typischer Weise auch Einlassröhren. Diese Röhren können aus Metall oder aus Kunststoff gefertigt sein. Einlassröhren aus Metall sind in der Regel als getrennte Komponente ausgebildet, da Metall von der unteren Wanne nicht zu der Tiefe oder in die Form gezogen werden kann, die für die Einlassröhren oftmals nötig sind. Die Verwendung einer separaten Komponente verteuert aber den Filter. Da außerdem separate Metallröhren durch Quetschen angebracht werden, ist die Querschnittsgeometrie der Metallröhren beschränkt, und abgewinkelte oder geformte Röhren sind schwierig auszuführen. Insbesondere sind Metalleinlassröhren auf eine runde oder ovale Querschnittsgeometrie beschränkt, da mit anderen Metallformen Quetschverbindungen nur schwer herstellbar sind. Die Verwendung abgewinkelter oder geformter Einlässe kann Fehler in den Produktionsprozess einführen, weil ein Arbeiter sicherstellen muss, dass die Einlassröhre vor dem Quetschen in Drehrichtung richtig ausgerichtet ist. Zwar können reine Kunststoffröhren bei Verwendung mit einem reinen Kunststofffilter integriert geformt werden, wodurch das Problem beschränkter Querschnittgeometrien und Winkel in der Herstellung gemildert wird, doch können – wie bereits erwähnt – reine Kunststofffilter Probleme der Kontamination und/oder Kostenprobleme mit sich bringen.
  • Es ist deshalb wünschenswert, ein Ölfilterverfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, welche die Fluiddurchflussprobleme beseitigen, die durch die Verwendung unterer Metallwannen mit eingestanzten Fließrippen verursacht werden. Es ist auch wünschenswert, ein Ölfilterverfahren zu schaffen, das die von Metalldeckeln gebotenen dünnen Wände verwenden kann. Es ist auch wünschenswert, ein Ölfilterverfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, welche die Fluiddurchflussprobleme beseitigen, welche von Quetschpunkten verursacht werden, die das Material abschließen (wie in einem Sackfilter). Es ist auch wünschenswert, ein Ölfilterverfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, die eine Einlassröhre umfassen, die kostengünstig ist und auch die erforderliche Designflexibilität besitzt.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die oben erwähnten Bedürfnisse werden von der vorliegenden Erfindung in hohem Maße erfüllt, wobei in einem Aspekt eine Vorrichtung geschaffen wird, die in einigen Ausführungsbeispielen einen Wanneneinsatz für einen Motor- oder Getriebefilter zum Tragen des Filtermittels in einer Entfernung vom Boden des unteren Deckels vorsieht.
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel wird ein Filter für Motoren oder Getriebe geschaffen, der ein Filtergehäuse besitzt, welches einen Kunststoffwanneneinsatz zur Unterstützung von Filtermittel in einer Entfernung vom Boden des Filtergehäuses aufweist. Der Wanneneinsatz ist so konfiguriert, dass er auf dem Filtergehäuse aufliegt, das eine obere Hälfte und eine untere Hälfte hat. In einigen Ausführungsbeispielen liegt der Wanneneinsatz auf dem Boden der unteren Hälfte des Filtergehäuses auf. In einigen Ausführungsbeispielen liegt der Wanneneinsatz auf einem Lippenabschnitt der unteren Hälfte des Filtergehäuses auf und schwebt über der unteren Hälfte des Filtergehäuses. In einigen Ausführungsbeispielen umfasst der schwebende Wanneneinsatz auch Beine, die sich abwärts gegen den Boden der unteren Hälfte des Filtergehäuses erstrecken. In einigen Ausführungsbeispielen kann der Kunststoffwanneneinsatz integrierte, Durchlass-Quetschpunkte umfassen. In einigen Ausführungsbeispielen kann der Kunststoffwanneneinsatz eine integrierte Kunststoffeinlassöffnung umfassen, die mit einer Rücklaufsperrvorrichtung konfiguriert sein kann.
  • Gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel wird ein Filter für Motoren oder Getriebe geschaffen, der ein Filtergehäuse mit einer oberen Hälfte und einer unteren Hälfte besitzt und einen Metallwanneneinsatz zur Unterstützung eines Filtersacks in Entfernung vom Boden des Filtergehäuses aufweist. In einigen Ausführungsbeispielen ist der Wanneneinsatz so konfiguriert, dass er auf einem Lippenabschnitt der unteren Hälfte des Filtergehäuses aufliegt und über der unteren Hälfte des Filtergehäuses schwebt. In einigen Ausführungsbeispielen besitzt der schwebende Wanneneinsatz auch Beine, die sich abwärts gegen den Boden der unteren Hälfte des Filtergehäuses erstrecken.
  • Gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung umfasst ein Motor- oder Getriebefilter aus Metall oder Verbundmaterial Filtermittel, Mittel zur Unterbringung des Filtermittels, wobei das Mittel zur Unterbringung eine untere Wanne umfasst, und Mittel zum schwebenden Aufhängen des Filtermittels in dem Mittel zur Unterbringung, wobei das Mittel zum Aufhängen nicht einstückig mit der unteren Wanne verbunden ist.
  • Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Milderung von Fluiddurchflussproblemen im Zusammenhang mit Filtern geschaffen, die mit in die untere Wanne geprägten Rippen versehen sind. Das Verfahren umfasst die Bereitstellung eines Wanneneinsatzes zur Verwendung mit einem Ölfilter aus Metall oder Verbundmaterial. In einigen Ausführungsbeispielen umfasst das Verfahren auch die Positionierung der Wanneneinlage in der unteren Gehäusewanne eines Ölfilters, die Positionierung des Filtermittels auf dem Wanneneinsatz und die Positionierung einer oberen Gehäusewanne über dem Filtermittel und der unteren Gehäusewanne.
  • Somit wurden einigermaßen umfassend bestimmte Ausführungsbeispiele der Erfindung ausgeführt, damit deren detaillierte Beschreibung hierin besser verstanden werden möge und damit der vorliegende Beitrag zum Fachwissen besser gewürdigt werde. Es gibt naturgemäß weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung, die weiter unten beschrieben werden und die den Gegenstand der angehängten Patentansprüche bilden.
  • In diesem Zusammenhang und vor der Beschreibung mindestens eines Ausführungsbeispiels der Erfindung im Detail ist zu beachten, dass die Erfindung in ihrer Anwendung nicht auf die Konstruktionsdetails und die Anordnung der Komponenten beschränkt ist, wie sie in der folgenden Beschreibung oder in den Zeichnungen dargestellt sind. Die Erfindung ist für Ausführungsbeispiele neben den beschriebenen geeignet und kann auf verschiedene Arten ausgeführt und praktiziert werden. Es ist zudem zu beachten, dass die hier angewendete Phraseologie und Terminologie sowie die Zusammenfassung nur beschreibenden Charakter haben und nicht als einschränkend zu betrachten sind.
  • Somit ist für Fachpersonen einleuchtend, dass das Konzept, auf dem diese Offenbarung beruht, ohne weiteres als Grundlage für den Entwurf anderer Strukturen, Verfahren und Systeme zur Realisierung der unterschiedlichen Zwecke der vorliegenden Erfindung dienen kann. Es ist deshalb wichtig, dass die Ansprüche so betrachtet werden, dass solche äquivalenten Konstruktionen enthalten sind, sofern diese nicht vom Geist und Geltungsbereich der vorliegenden Erfindung abweichen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine perspektivische Draufsicht auf einen Wanneneinsatz gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung, der auf dem Boden der unteren Gehäusewanne eines Motor- oder Getriebefilters aufliegt.
  • 2 ist eine Draufsicht auf einen Wanneneinsatz gemäß einem anderen bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung, der auf dem Boden der unteren Gehäusewanne eines Motor- oder Getriebefilters aufliegt.
  • 3 ist eine detaillierte Querschnittansicht eines Kunststoffquetschpunktes, der für Kunststoffwanneneinsätze gemäß der vorliegenden Erfindung geeignet ist.
  • 4 ist eine detaillierte Querschnittansicht eines Quetschpunkts gemäß der älteren Technik.
  • 5 ist eine detaillierte Querschnittansicht einer Einlassöffnung, die zur Verwendung mit Kunststoffwanneneinsätzen gemäß der vorliegenden Erfindung geeignet ist.
  • 6 ist eine perspektivische Darstellung eines weiteren Wanneneinsatzes gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • 7 ist eine auseinandergezogene Ansicht eines Ölfilters, der mit dem Wanneneinsatz der 6 gefertigt wurde.
  • 8 ist eine Querschnittansicht eines schwebenden Wanneneinsatzdesigns gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
  • 9 ist eine isometrische Ansicht des Wanneneinsatzes der 8.
  • 10 ist eine Draufsicht eines schwebenden Wanneneinsatzdesigns gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
  • 11 ist eine Querschnittansicht eines schwebenden Wanneneinsatzdesigns gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
  • 12 stellt das Profil einer geprägten Metallrippe im Vergleich mit dem Profil einer beispielhaften Kunststoffrippe gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dar.
  • 13 ist eine Seitenansicht eines Metallfilters, der gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung mit einem Kunststoffwanneneinsatz mit einer einstückig damit verbundenen Kunststoffeinlassröhre konfiguriert ist.
  • 14 ist eine ausgeschnittene perspektivische Ansicht des Filters der 13.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
  • Die Erfindung wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, in denen gleiche Bezugszeichen durchgehend auf gleiche Teile verweisen. Ein Motor- oder Getriebefilter aus Metall oder Verbundmaterial kann ein zweiteiliges Gehäuse mit einem unteren Deckel und einem oberen Deckel umfassen, die ein Filtermittel einschließen (in diesen Ausführungsbeispielen ist das Material in einer Sackkonfiguration dargestellt). Die Gehäusedeckel sind entweder beide Metall, oder im Fall eines Verbundmaterialfilters kann ein Deckel aus Kunststoff und der andere aus Metall gefertigt sein. Nach dem Stand der Technik sind in den unteren Metalldeckel eine Reihe beabstandeter Rippen eingeprägt, die in das Innere des Filtergehäuses vorragen, um auf diese Weise das Filtermittel über dem Boden des unteren Deckels zu halten und dennoch den Fluiddurchfluss entlang dem Bodenabschnitt des unteren Deckels zu ermöglichen. Die Rippen halten das Filtermittel über dem Boden der unteren Wanne, und der Zwischenraum zwischen den Rippen schafft die Bereiche für den Fluiddurchfluss.
  • Die vorliegende Erfindung schafft einen Wanneneinsatz, der den Platz geprägter Metallrippen einnehmen kann und so mit Metalldeckeln verwendet werden kann, die keine geprägten Metallrippen besitzen. Der Wanneneinsatz ist so ausgeführt, dass er im Filtergehäuse so aufliegt, dass das Filtermittel vom Wanneneinsatz über dem Boden des unteren Filterdeckels gehalten wird.
  • Gemäß einigen Ausführungsbeispielen der Erfindung ist der Wanneneinsatz aus Kunststoff und typischer Weise als einzelnes integriertes Stück im Spritzgießverfahren hergestellt. Gemäß einigen Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung ist der Wanneneinsatz ein Kunststoffrippen-Wanneneinsatz, der auf dem Boden des unteren Gehäuses aufliegt (das vorzugsweise selbst nicht mit Rippen gestanzt ist). 1 und 6 sind exemplarische Darstellungen von Kunststoffrippen-Wanneneinsätzen gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • Im Ausführungsbeispiel der 1 umfasst der Rippenwanneneinsatz einen Satz untereinander verbundener linearer Segmente, die von Rippen getragen werden. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel schafft die Oberseite der untereinander verbundenen linearen Segmente eine Oberfläche zur Unterstützung des Filtermittels, wobei diese Oberfläche vom Boden der unteren Gehäusewanne durch die Rippen beabstandet gehalten wird.
  • Im Ausführungsbeispiel der 6 umfasst die Wanne einen Satz untereinander verbundener Kunststoffrippen. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel schafft die Oberseite der Rippen eine Oberfläche zur Unterstützung des Filtermittels über dem Boden des unteren Deckels, wohingegen die untere Oberfläche der Rippen auf dem Boden des unteren Deckels aufliegt.
  • Ein Vorteil eines Kunststoffrippen-Wanneneinsatzes im Vergleich zu einer unteren Wanne aus Metall mit eingeprägten Metallrippen liegt darin, dass Kunststoffrippen mit einem viel höheren Geometrieverhältnis (Höhe der Rippen im Vergleich zu der Breite der Rippen) als Metallrippen ausgeführt werden können. Deshalb können Kunststoffrippen, verglichen mit Metallrippen, weniger Fluiddurchfluss blockieren. In 12 wird das Profil einer geprägten Metallrippe mit einer exemplarischen Kunststoffrippe verglichen und illustriert, dass mit den gemäß der vorliegenden Erfindung zur Verwendung mit Kunststoffwanneneinsätzen geeigneten Kunststoffrippen weniger blockierter Durchflussraum verbunden ist.
  • Ein weiterer Vorteil der Verwendung eines Kunststoffwanneneinsatzes gegenüber dem Prägen von Rippen in den unteren Deckel kann in der Tatsache liegen, dass der Kunststoffeinsatz eine integrierte Kunststoffeinlassröhre enthalten kann. Die Verwendung einer Kunststoffeinlassröhre schafft Designflexibilität im Vergleich zu einer separaten Metalleinlassröhre. Beispielsweise kann eine Kunststoffeinlassröhre auch andere Querschnittgeometrien als ovale oder runde Formen haben. Da außerdem die Kunststoffeinlassröhre zusammen mit dem Wanneneinsatz spritzgegossen und damit eine integrierte Komponente des Wanneneinsatzes sein kann, werden Implementierungsprobleme im Zusammenhang mit geformten oder abgewinkelten Metalleinlassröhren, die als separate Komponente an den Filter gequetscht werden, verringert. Da zudem der Kunststoffwanneneinsatz mit Metall- und Verbundmaterialfiltern verwendet werden kann, wird eine praktische Alternative zur Implementierung geformter oder abgewinkelter Einlassröhren geschaffen, ohne dass die Verwendung eines reinen Kunststofffilters erforderlich wäre. Ein Beispiel eines Filters mit einem Wanneneinsatz mit einer integrierten, beispielhaften abgewinkelten Kunststoffeinlassröhre gemäß der vorliegenden Erfindung ist in 13 dargestellt.
  • Ein weiterer Vorteil eines Kunststoffwanneneinsatzes im Vergleich mit geprägten Metallrippen besteht in der Tatsache, dass der Kunststoffwanneneinsatz eine Kunststoffeinlassöffnung (einschließlich der Alternative einer Kunststoffeinlassröhre) umfassen kann, die eine Rücklaufsperrvorrichtung besitzen kann. Solche Vorrichtungen können ein Fluid daran hindern oder beschränken, aus dem Filter zu fließen, wenn kein Fluid in den Filter gezogen wird. Ein Beispiel einer Kunststoffeinlassöffnung mit einer Rücklaufsperrvorrichtung, die sich zur Verwendung mit Kunststoffwanneneinsätzen gemäß der vorliegenden Erfindung eignet, ist in 5 dargestellt.
  • Ein Kunststoffwanneneinsatz kann auch "Durchlass"-Quetschpunkte besitzen. Ein "Quetschpunkt" ist eine Stelle im Filter, wo der obere Deckel und der untere Deckel so ausgeführt sind, dass sie im Inneren (im Gegensatz zu den Rändern) des Gehäuses ineinander eingreifen. Beispielsweise greift die obere Oberfläche einer Rippe oder eines Vorsprungs, die in den unteren Deckel gestanzt ist, in die untere Oberfläche einer Rippe oder eines Vorsprungs ein, die in den oberen Deckel geprägt oder geformt ist. Der Zweck des Quetschpunktes besteht darin, dem Gehäuse strukturellen Halt zu geben, um Deformationen im Gehäuse zu verhindern oder zu minimieren, die entstehen können, wenn der Filter einem Vakuum ausgesetzt wird. In Ausführungen des Standes der Technik, in denen geprägte Metalldeckel zur Anwendung kommen, wird das Filtermittel (in der Regel in einer Sackkonfiguration) jedoch an jedem Quetschpunkt komprimiert, weil die Ober- und die Unterseite des Filtersacks zwischen der oberen und der unteren Rippe eingeklemmt werden (die Oberseite des Sacks wird gegen die Unterseite des Sacks gedrückt, so dass der Sack am Quetschpunkt nicht offen gehalten wird), woraus ein Verlust an Fluiddurchflussfläche entsteht. Ein Quetschpunkt des Standes der Technik ist in 4 dargestellt.
  • Gemäß einigen Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung umfasst der Kunststoffwanneneinsatz "Durchlass"-Quetschpunkte aus Kunststoff, die geeignet sind, das Filtermitel (in der Regel in Sackkonfiguration) am Quetschpunkt offen zu halten und gleichzeitig einen strukturellen Halt zu gewährleisten. Beispielsweise kann der Filtersack so ausgeführt sein, dass er ein Loch aufweist, durch das ein Quetschpunkt aus Kunststoff ragen kann. Demnach wird der Filtersack eher offen gehalten als komprimiert, weil nur die Oberseite des Filtersacks am Quetschpunkt zusammengedrückt wird. Insbesondere ist die Oberseite des Filtersacks zwischen der Oberseite des Kunststoff-Quetschpunkts auf der Rippenwanne und der Unterseite des Quetschpunkts auf dem oberen Deckel eingeklemmt, während die Unterseite des Filtersacks auf der Oberseite der Rippenwanne aufliegt. Um zu verhindern, dass sich ungefiltertes Fluid mit gefiltertem (sauberem) Fluid mischt, kann der Filtersack an der Oberseite der Rippenwanne (nahe dem Quetschpunkt) dicht befestigt werden, beispielsweise durch Ultraschallschweißen. Ein Beispiel eines Durchlass-Quetschpunkts, der zur Verwendung mit Kunststoffwanneneinsätzen gemäß der vorliegenden Erfindung geeignet ist, ist in 3 dargestellt.
  • Gemäß einigen Ausführungsbeispielen der Erfindung liegt der Wanneneinsatz nicht auf der Unterseite des unteren Deckels auf, sondern schwebt aufgehängt über dem Boden des unteren Deckels und kann beispielsweise aus Kunststoff oder Metall gebildet sein. Zum Aufhängen des Wanneneinsatzes kann der Wanneneinsatz beispielsweise einen Bodenabschnitt besitzen, der Öffnungen enthält, um den Fluiddurchfluss zu ermöglichen, und einen Lippenabschnitt, der vom Bodenabschnitt durch Seiten, die sich vom Bodenabschnitt aufwärts erstrecken, beabstandet gehalten wird. Der Lippenabschnitt des Wanneneinsatzes ist so konfiguriert, dass er auf dem Lippenabschnitt des unteren Deckels aufliegt, so dass der Bodenabschnitt des Wanneneinsatzes über dem Bodenabschnitt des unteren Deckels aufgehängt schwebt. In solchen Ausführungsbeispielen gibt es wenig oder keine verlorene Durchflussfläche, weil keine Rippen vorhanden sind, die einstückig mit dem Boden des unteren Deckels verbunden sind oder an diesen angrenzend angeordnet sind, um den Fluiddurchfluss zu beeinträchtigen. In 810 sind beispielhaft Wanneneinsätze gemäß diesem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dargestellt.
  • In einigen Ausführungsbeispielen kann der hängende Wanneneinsatz auch Beine besitzen, die sich vom Wanneneinsatz abwärts gegen den Boden des unteren Deckels hin erstrecken. Solche Beine können im Vergleich zu den geprägten Metallrippen relativ dünn ausgeführt sein, weshalb sie – auch wenn die Beine den unteren Deckel berühren sollten – den Fluiddurchfluss in geringerem Ausmaß beeinträchtigen können als die geprägten Metallrippen. Die Beine können beispielsweise die gleiche Dicke haben wie der Boden des Wanneneinsatzes, mithin beträchtlich dünner sein als die Basis von Rippen, die in den Boden von Metalldeckeln eingeprägt sind. In 11 ist ein exemplarischer Wanneneinsatz gemäß diesem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dargestellt. Obwohl die Beine auf dem Boden des Filterdeckels aufliegen können und eine Stützfunktion hinsichtlich des Wanneneinsatzes wahrnehmen können, werden solche Ausführungsbeispiele dennoch als "schwebende Wanneneinsätze" bezeichnet.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist in 1 dargestellt. Der Wanneneinsatz 10 wird als aufliegend auf dem Bodenabschnitt 14 des unteren Deckels 12 dargestellt. Neben dem Bodenabschnitt 14 umfasst der Deckel 12 auch einen Seitenabschnitt 16, der sich vom Bodenabschnitt 14 aufwärts erstreckt, und einen Lippenabschnitt 18, der sich vom Seitenabschnitt 16 auswärts erstreckt und der im Wesentlichen parallel zum Bodenabschnitt 14 verläuft.
  • Der Wanneneinsatz 10 enthält eine Filtermitteltragfläche 20, Rippen 22, die sich unter der Tragfläche 20 zum Bodenabschnitt 14 des unteren Deckels 12 erstrecken, Durchlass-Quetschpunkte 28 und eine Einlassöffnung 30.
  • Die Tragfläche 20 ist aus ersten linearen Segmenten 24 gebildet, die im Wesentlichen in Richtung des Fluidflusses ausgerichtet sind, verbunden durch zweite lineare Segmente 26, die im Wesentlichen im rechten Winkel zum Fluidfluss ausgerichtet sind. An der Unterseite der ersten linearen Segmente 24 sind die Rippen 22 befestigt, die die Tragfläche 20 über den Bodenabschnitt 14 des unteren Deckels 12 abheben. Ausführungsbeispiele mit Rippen werden hier gelegentlich als "Rippenwanneneinsätze" bezeichnet.
  • Die Abmessungen des Wanneneinsatzes entsprechen vorzugsweise der Länge und Breite des Filtermittels (in der Regel in Sackkonfiguration). (Der Filtersack kann aus Filtermittelmaterial mit einer Länge und einer Breite gebildet sein. Das Filtermittelmaterial ist der Länge nach auf die Hälfte zusammengefaltet, um den Filtersack zu bilden. So beträgt die Länge des Filtersacks annähernd die Hälfte der Länge des Filtermittelmaterials, aus dem er geformt ist, und die Breite des Filtersacks entspricht annähernd der Breite des Filtermittelmaterials, aus dem er geformt ist). Zwar sind in 1 erste lineare Segmente 24 dargestellt, die sich hauptsächlich über die Länge des Filtersacks erstrecken (einschließlich wo dieser durch die Einlassöffnung 30 und/oder die Durchlass-Quetschpunkte 28 unterbrochen ist), und zweite lineare Segmente 26, die sich hauptsächlich über die Breite des Filtersacks erstrecken (einschließlich wo dieser durch die Einlassöffnung 30 und/oder die Durchlass-Quetschpunkte 28 unterbrochen ist), doch kann der Wanneneinsatz 10 auch aus linearen Segmenten mit kleineren oder größeren Abmessungen gebildet sein. Beispielsweise ist in 2 ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem die Gesamtabmessungen des Wanneneinsatzes 10 annähernd der Länge und der Breite des Filtersacks entsprechen, wobei allerdings jedes der ersten linearen Segmente 24 kürzer ist als die Länge des Filtersacks, und jedes der zweiten linearen Segmente 26 kürzer ist als die Breite des Filtersacks.
  • Im Allgemeinen werden die Länge, die Anzahl, die Verteilung und die Breite der ersten linearen Segmente 24 so gewählt, dass sie ausreichen, um eine Filtermitteltragfläche 20 zu ergeben, welche das Filtermittel vom Bodenabschnitt 14 des unteren Deckels 12 beabstandet hält, während die Beeinträchtigung des Fluiddurchflusses minimiert wird. Beispielsweise werden für steife Filtermittel weniger erste lineare Segmente 24 zur Unterstützung benötigt. Die Ausrichtung der ersten linearen Segmente 24 ist vorzugsweise in Richtung des Fluiddurchflusses, und die Breite der ersten linearen Segmente 24 ist vorzugsweise so schmal wie möglich, um alle abträglichen Auswirkungen auf den Fluiddurchfluss abzuschwächen.
  • Im Allgemeinen ist es bevorzugt, die Anzahl der zweiten linearen Segmente 26 zu verringern, weil zweite lineare Segmente 26 größere Auswirkungen auf den Fluiddurchfluss haben können als die ersten linearen Segmente 24, da sie nicht in Richtung des Fluiddurchflusses ausgerichtet sind. Vorzugsweise werden Anzahl, Länge und Ausrichtung zweiter linearer Segmente 26 so gewählt, dass sie ausreichen, um die ersten linearen Segmente 24 zu verbinden und damit dem Wanneneinsatz 10 einen strukturellen Halt und Integrität zu verleihen, aber auch, um die Auswirkungen auf den Fluiddurchfluss zu minimieren. Wie die ersten linearen Segmenten 24 sind auch die zweiten linearen Segmente 26 vorzugsweise so schmal wie möglich ausgeführt.
  • Der Wanneneinsatz umfasst zusätzlich noch die Kunststoff-Quetschpunkte 28 und eine Einlassöffnung 30. Wie in 1 und 3 dargestellt, umfassen die Kunststoff-Quetschpunkte 28 einen Lippenabschnitt 32, der sich im Wesentlichen in der selben Ebene befindet wie die ersten linearen Segmente 24, und bietet auf diese Weise einen Ort für die Anbringung von Filtermitteln. Der Quetschpunkt 28 umfasst zudem einen vorspringenden Abschnitt 34, der durch ein Loch (44) im Filtermittel in das Innere 36 des Filtersacks 38 reichen kann. Vorzugsweise hat der vorspringende Abschnitt 34 eine ausreichende Länge, um in einen entsprechenden Quetschpunkt 40 einzugreifen, der in den oberen Deckel 42 gestanzt (oder geformt) ist. Wenn der Ölfilter zusammengesetzt ist, umfasst das Filtermittel 38 eine Öffnung 44, in die der vorspringende Abschnitt 34 hinein ragt. Das Filtermittel 38 um die Öffnung ist vorzugsweise dicht mit dem Lippenabschnitt 32 verbunden, um zu verhindern oder abzuschwächen, dass Fluid im Filtersack durch die Öffnung ausdringen kann, anstatt durch das Filtermittelmaterial zu gehen. Diese dichte Verbindung kann beispielsweise durch Ultraschallschweißen des Materials des Filtersacks 38 an den Lippenabschnitt 32 des Durchlass-Quetschpunkts 28 hergestellt werden.
  • Wie am besten in 3 dargestellt, ermöglicht diese "Durchlass"-Quetschpunktkonfiguration dem Quetschpunkt 28, dem Gehäuse strukturellen Halt zu geben, während sie gleichzeitig das Filtermittel 38 (in der Regel in einer Sackkonfiguration) offen hält und so die Fluiddurchflussprobleme älterer Ausführungen mit geprägten Metallrippen mildert. Das heißt, der Quetschpunkt 28 drückt nur den oberen Teil 46 des Filtersacks 38 gegen den entsprechenden Quetschpunkt 40 im oberen Deckel 42 und hält so den unteren Teil 48 des Filtersacks vom oberen Teil 46 des Filtersacks 38 beabstandet. Im Gegensatz dazu werden – wie in 4 dargestellt – in älteren Ausführungen sowohl der untere Teil des Filtersacks wie auch der obere Teil des Filtersacks zwischen dem Quetschpunkt des unteren Deckels und dem zugehörigen Quetschpunkt im oberen Deckel zusammengedrückt.
  • Die Einlassöffnung 30 kann, wie in 1 dargestellt, einfach ein Lippenabschnitt 50 sein, der einen Teil der Filtersacktragfläche 20 bildet und eine Oberfläche bietet, an der das Filtermittel befestigt werden kann. Beispielsweise kann das Filtermittel an die Wanneneinsatzeinlassöffnung 50 ultraschallgeschweißt sein. Der untere Deckel umfasst auch eine Einlassöffnung 52, die dazu verwendet werden kann, die Filterwanne auszurichten und diese am unteren Deckel zu befestigen. Beispielsweise kann die untere Metalldeckeleinlassöffnung 52 mit der Kunststoffwanneneinsatz-Einlassöffnung 50 quetschverbunden sein. Das bedeutet, das Filtermittel muss nicht an die Kunststoffwanneneinsatz-Einlassöffnung 50 ultraschallgeschweißt werden, sondern kann von der festgequetschten Metalleinlassöffnung 52 fixiert werden.
  • In einigen Ausführungsbeispielen ist die Einlassöffnung 30 so wie in 5 dargestellt und ist mit einer Rücklaufsperrvorrichtung 54 ausgerüstet. In diesem Beispiel ist die Rücklaufsperrvorrichtung aus einem O-Ring 56 gebildet, der in der Einlassöffnung 30 untergebracht ist, und aus einem Verschluss 58, bei dem es sich beispielsweise um eine Metall- oder Stahlkugel bzw. -platte handelt. Wenn Fluid in den Filter gezogen wird, wird der Verschluss aufwärts gezogen und lässt Fluid in den Filter eindringen. Wenn kein Fluid mehr in den Filter gezogen wird, fällt der Verschluss herab und verhindert oder reduziert den Fluidausfluss aus dem Filter.
  • In 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Wanneneinsatzes 100 gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt. Der Wanneneinsatz 100 besitzt eine Filtermitteltragfläche 102, die von den Rippen 104 gebildet wird, des weiteren Quersegmente 108 und eine Einlassöffnung 110. Die Rippen 104 sind allgemein in Richtung des Fluiddurchflusses ausgerichtet. Die Quersegmente, welche die Rippen 104 verbinden, sind deshalb nicht in Fluiddurchflussrichtung ausgerichtet. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Quersegmente 108 im Wesentlichen rechtwinkelig zum Fluiddurchfluss ausgerichtet.
  • Wie dargestellt, sind in den unteren Abschnitt 116 des unteren Metalldeckels 112 vorzugsweise Kanäle 114 geprägt, welche die Quersegmente 108 aufnehmen. Die Tiefe der Kanäle 114 entspricht vorzugsweise der Höhe der Quersegmente 108, so dass, wenn die Quersegmente 108 in die Kanäle 114 eingebracht werden, die Oberseiten der Quersegmente 108 in einer Ebene liegen, die im Wesentlichen jener des unteren Abschnitts 116 der unteren Metallwanne 112 entspricht.
  • Die Rippen 104 teilen das Fluid, welches den unteren Deckel entlang (gegen den Auslass zu) in die Kanäle fließt. Für den Fall, dass ein Kanal eine relativ hohe Durchflussrate aufweist, sind in den Rippen Lücken vorgesehen, die dem Fluid ein "Überschwappen" in den Nachbarkanal erlauben. Die Lücken, die aus der Oberseite 124 der Rippe 104 ausgeschnitten sind, reduzieren zudem das Ausmaß der Mittelkontaktfläche auf der oberen Oberfläche 124 der Rippe 104 und ermöglichen somit die Nutzung eines höheren Anteils des Mittels (für die Filtration).
  • Wie bei dem in 6 dargestellten Ausführungsbeispiel entspricht die Länge und Breite des Wanneneinsatzes 100 im Wesentlichen der Länge und Breite des (in 1 nicht dargestellten) Filtersacks. Und obwohl im dargestellten Ausführungsbeispiel die Rippen 104 jeweils im Wesentlichen die Länge des Filtersacks (einschließlich der Stellen, wo dieser durch die Einlassöffnung 110 und/oder optionale Quetschpunkte unterbrochen ist) haben und die Quersegmente 108 jeweils im Wesentlichen die Breite des Filtersacks (einschließlich der Stellen, wo dieser durch die Einlassöffnung 110 und/oder optionale Quetschpunkte unterbrochen ist) haben, kann der Wanneneinsatz 100 auch aus Rippen 104 und Quersegmenten 108 mit kleineren Abmessungen oder größeren Abmessungen gebildet sein. Obwohl beispielsweise die Gesamtabmessungen des Wanneneinsatzes 100 annähernd gleich der Länge und Breite des Filtersacks sein können, können die einzelnen Rippen 104 kürzer sein als die Länge des Filtersack, und jedes der Quersegmente 108 kann kürzer sein als die Breite des Filtersacks.
  • Im allgemeinen werden die Länge, Anzahl, Verteilung und Breite der verbundenen Rippen 104 so gewählt, dass sie ausreichen, um eine Filtermitteltragfläche 102 zu ergeben, welche das Filtermittel vom unteren Abschnitt 116 des unteren Deckels 114 beabstandet hält, während die Beeinträchtigung des Fluiddurchflusses minimiert wird. Beispielsweise werden für steife Filtermittel weniger Rippen 104 zur Unterstützung benötigt. Die Ausrichtung der Rippen 104 ist vorzugsweise in Richtung des Fluiddurchflusses, und die Breite der verbundenen Rippen 104 ist vorzugsweise so schmal wie möglich, um alle abträglichen Auswirkungen auf den Fluiddurchfluss abzuschwächen.
  • Im allgemeinen ist es bevorzugt, die Anzahl der Quersegmente 108 zu minimieren, weil die Quersegmente 108, wie im Ausführungsbeispiel der 6, entsprechende Vertiefungen auf dem unteren Deckel verlangen, die den Fluiddurchfluss in den Filtereinlass beeinträchtigen könnten. Vorzugsweise werden Anzahl, Länge und Ausrichtung von Quersegmenten 108 so gewählt, dass sie ausreichen, um den verbundenen Rippensegmenten einen strukturellen Halt und Integrität mit dem Wanneneinsatz 100 zu verleihen, aber auch, um die Auswirkungen auf den Fluiddurchfluss zu minimieren. Wie die verbundenen Rippensegmente 109 sind auch die Quersegmente 108 vorzugsweise so schmal wie möglich ausgeführt.
  • Die Einlassöffnung 110 kann, wie im Ausführungsbeispiel der 6, einfach ein Lippenabschnitt 50 sein, der einen Teil der Filtersacktragfläche 20 bildet und eine Oberfläche abgibt, auf der der Filtersack befestigt werden kann. Ansonsten kann die Einlassöffnung, wie bei jedem Kunststoffwanneneinsatz gemäß der vorliegenden Erfindung, so konfiguriert sein, dass sie – wie beispielsweise in 5 dargestellt – eine Rücklaufsperrvorrichtung umfasst.
  • 7 ist eine auseinandergezogene Ansicht eines Ölfilters 200 gemäß dem Ausführungsbeispiel der 6. Der Zweck der Figur ist die Darstellung einer Möglichkeit der Zusammensetzung eines Ölfilters gemäß der vorliegenden Erfindung. Der Ölfilter 200 umfasst den unteren Metalldeckel 112, den Wanneneinsatz 100, den oberen Kunststoffdeckel 202 und (nicht dargestelltes) Filtermittel in einer Sackkonfiguration. Der Wanneneinsatz 100 umfasst die Rippen 104, die Quersegmente 108 und die Einlassöffnung 110. Der untere Metalldeckel 112 umfasst die Kanäle 114 zur Aufnahme der Quersegmente 108 und eine Einlassöffnung 204.
  • Zur Zusammensetzung des Ölfilters 200 wird ein Filtersack, der eine mit der Einlassöffnung 110 koinzidierende Öffnung aufweist, auf dem Wanneneinsatz 100 positioniert. Der Filtersack, der Wanneneinsatz 100 und die untere Metallwanne 112 sind so angeordnet, dass die Einlassöffnungen 110, 204 aneinander ausgerichtet sind. Der Filtersack kann an der Stelle der Einlassöffnung 110 mit dem Wanneneinsatz verbunden sein. Beispielsweise kann das Filtermittel, welches die Öffnung umgibt, an die Einlassöffnung 110 ultraschallgeschweißt sein. In einem anderen Fall ist ein Abschnitt der unteren Metalldeckeleinlassöffnung 204 über die Wanneneinsatzeinlassöffnung 110 und den Abschnitt des Filtermittels, welcher die Öffnung in den Filtersack umgibt, gequetscht, so dass die drei Komponenten aneinander befestigt sind. Das quetschgefalzte Metall von der Einlassöffnung 204 findet sich folglich im Inneren des Filtersacks. Der obere Deckel 202 wird dann so über den unteren Deckel gelegt, dass der Lippenabschnitt 206 des oberen Deckels 202 auf dem Lippenabschnitt 208 des unteren Deckels 112 aufliegt, und die beiden Deckel 202, 112 werden anschließend quetschverbunden.
  • In 8 und 9 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt. Wie dargestellt, handelt es sich beim Wanneneinsatz 300 um eine im Wesentlichen flache Wanne, die über dem Bodenabschnitt des unteren Deckels 312 aufgehängt ist. Der Wanneneinsatz 300 umfasst einen im Wesentlichen flachen Wannenabschnitt 301, die vom Wannenabschnitt 301 aufwärts gerichteten Seiten 303 und einen Lippenabschnitt 305. Der Lippenabschnitt 305 ist so konfiguriert, dass er in den Lippenabschnitt 318 des unteren Deckels eingreift und damit den Wanneneinsatz 300 über dem Bodenabschnitt 314 des unteren Deckels 312 aufhängt.
  • Die Wanne kann beispielsweise aus Kunststoff oder Metall sein und Löcher 302 aufweisen (auch als "ausgeschnittene Teile" oder "Öffnungen" bezeichnet), um den Fluiddurchfluss zu ermöglichen. Die Anzahl, Verteilung, Größe und Form der ausgeschnittenen Teile sind passend so dimensioniert, dass sie das Mittel tragen und somit die Ablenkung gegen den unteren Deckel (welcher das Fluid auf seinem Weg zum Filterauslass blockieren würde) minimieren, ohne den Fluiddurchfluss durch das Mittel zu reduzieren. Die lokalisierte Durchflussrate durch das Mittel in Bereichen, die von einer Rippe 20, 301 getragen werden, ist beträchtlich reduziert. Daraus folgt, dass eine zu intensive Unterstützung des Mittels einen höheren Druckunterschied über das Mittel hinweg und somit durch den Filter mit sich bringt. Vorzugsweise ist die Wanne so ausgeführt, dass der von Wannenmaterial – etwa das Metall oder der Kunststoff, aus dem die Wanne geformt ist – bedeckte Oberflächenbereich minimiert ist, um Bereiche mit verlorenem Fluiddurchfluss zu reduzieren. Folglich ist vorzugsweise nur gerade so viel Material in Verwendung, wie benötigt wird, um einen strukturellen Halt zu bieten und den Filtersack vom Bodenabschnitt 314 des unteren Deckels 312 fern zu halten. 9 ist beispielsweise eine perspektivische Ansicht eines möglichen Musters von Öffnungen für einen schwebenden Wanneneinsatz gemäß der vorliegenden Erfindung. 10 ist eine Draufsicht eines anderen schwebenden Wanneneinsatzes ge mäß der vorliegenden Erfindung und illustriert ein weiteres exemplarisches Muster von Öffnungen, das zur Verwendung mit schwebenden Wanneneinsätzen gemäß der vorliegenden Erfindung geeignet ist.
  • 11 illustriert ein weiteres Ausführungsbeispiel eines schwebenden Wanneneinsatzdesigns 400 gemäß der vorliegenden Erfindung. Das Ausführungsbeispiel der 11 ist eine Variation des in 811 dargestellten und kann folglich ebenfalls aus Kunststoff oder Metall sein und umfasst den Lippenabschnitt 405 zum Aufhängen des Wannenabschnitts 401 über dem Bodenabschnitt 414 der unteren Metallwanne 412. Insbesondere ist im Ausführungsbeispiel der 11 die Wanne mit Stützbeinen 407 ausgerüstet. Die Beine können von den ausgeschnittenen Teilen 402 gebildet sein und auf einem Bodenabschnitt 414 der unteren Metallwanne 412 ruhen und somit auch den Wannenabschnitt 401 (oder die Filtertragfläche) über dem Bodenabschnitt 414 der unteren Metallwanne 412 tragen. Während beispielsweise im Ausführungsbeispiel in 8 und 9 der ausgeschnittene Teil komplett entfernt und weggeworfen wurde, ist in dem illustrierten Ausführungsbeispiel der ausgeschnittene Teil eine Lasche, die nach unten gebogen ist und ein Loch (wobei das ausgeschnittene Material entfernt wurde) und ein einstückig an der Wanne befestigtes Bein bildet. Natürlich muss das Bein nicht einstückig verbunden sein, sondern kann auch separat hergestellt und an der Wanne befestigt sein. Genügend Beine 407 werden hergestellt, um den unteren Deckel 414 ausreichend zu stützen, um während des Filterbetriebs ein Aufwärtsbiegen zu verhindern und eine Abwärtsablenkung des Wannenabschnitts zu verhindern. Nicht jeder ausgeschnittene Teil 401 muss ein Stützbein 401 besitzen. Folglich kann der Wanneneinsatz auch dann, wenn die Beine als Laschen ausgebildet sind, indem ein Abschnitt des ausgeschnittenen Teils an der Wanne befestigt gelassen und der ausgeschnittene Teil abwärts gebogen wird, eine Mischung aus ausgeschnittenen Teilen, die völlig weggeschnitten sind, um nur Löcher zu bilden, und aus ausgeschnittenen Teilen, die sowohl Löcher wie auch Beine bilden, enthalten.
  • Wenn die Ausführungsbeispiele der 810 aus Kunststoff gefertigt sind, können sie, so wie die dargestellten Kunststoffrippen-Wanneneinsatz-Ausführungsbeispiele, Kunststoff-Quetschpunkte und Kunststoffeinsätze enthalten, wie oben beschrieben.
  • Kunststoffwanneneinsätze gemäß der vorliegenden Erfindung können Kunststoffeinlassröhren 31, wie in 13 und 14 dargestellt, enthalten, die vorzugsweise einstückig mit der Einlassöffnung 30 gebildet sind. Wenn sie im Zusammenhang mit einem Kunststoffrippen-Wanneneinsatz 100 verwendet werden, wie auch in 13 dargestellt, sind der Rippenwanneneinsatz 100 und seine integrierte Einlassröhre 31 mit dem unteren Deckel 500 aus Metall zusammengesetzt, indem der Rippenwanneneinsatz 100 in die Einlassform (Loch) 52 des unteren Deckels aus Metall eingedrückt wird. Die Einlassform 52 des unteren Metalldeckels kann auch nach dem Eindrücken geformt werden, um das Metall für zusätzliche Festigkeit in die Kunststoffröhre einzubetten. Das Filtermittel kann in dieser Implementierung an den Rippenwanneneinsatz am Einlass ultraschallgeschweißt werden. Des weiteren kann ein (nicht dargestellter) O-Ring optional an der Schnittstelle Einlass/unterer Deckel hinzugefügt werden, um die Dichtung zu verbessern.
  • Die zahlreichen Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der detaillierten Spezifikation hervor. Folglich haben die angehängten Ansprüche den Zweck, alle diese Merkmale und Vorteile der Erfindung abzudecken, sofern sie unter den Geist und den Geltungsbereich der Erfindung fallen. Da einschlägige Fachpersonen ohne weiteres zahlreiche Möglichkeiten für Modifikationen und Variationen erkennen werden, besteht nicht die Absicht, die Erfindung auf die exakte Konstruktion und Bedienung zu beschränken, wie sie illustriert und beschrieben sind, und deshalb können alle geeigneten Modifikationen und Äquivalente, die unter den Geltungsbereich der Erfindung fallen, herangezogen werden.

Claims (26)

  1. Filter für Motoren oder Getriebe, umfassend: ein Filtergehäuse mit einem oberen Deckel und einem unteren Deckel; einen Wanneneinsatz mit einer Filtermitteltragfläche, die von einem Bodenabschnitt des unteren Deckels beabstandet ist, wobei der Wanneneinsatz zwischen dem oberen Deckel und dem unteren Deckel angeordnet ist, und wobei das Filtermittel von der Filtermitteltragfläche über dem Bodenabschnitt des unteren Deckels gehalten wird.
  2. Filter gemäß Anspruch 1, wobei der Wanneneinsatz ein Kunststoffmaterial umfasst.
  3. Filter gemäß Anspruch 1, wobei der Wanneneinsatz ein Metallmaterial umfasst.
  4. Filter gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der untere Deckel einen Lippenabschnitt besitzt und der Wanneneinsatz einen Lippenabschnitt besitzt, der so konfiguriert ist, dass er auf dem Lippenabschnitt des unteren Deckels aufliegt, so dass der Wanneneinsatz über dem Bodenabschnitt des unteren Deckels schwebt.
  5. Filter gemäß Anspruch 4, wobei die Filtermitteltragfläche Öffnungen umfasst.
  6. Filter gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Filtermittel einen Sack mit einem Innenraum bildet und der Wanneneinsatz des weiteren mindestens einen Kunststoff-Quetschpunkt besitzt, der von der Filtermitteltragfläche aufwärts in den Innenraum des Filtermittels vorragt.
  7. Filter gemäß Anspruch 6, wobei der mindestens eine Quetschpunkt eine Lippe besitzt und das Filtermittel an die Lippe ultraschallgeschweißt ist.
  8. Filter gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Wanneneinsatz Beine umfasst, die von der Filtermitteltragfläche abwärts gegen den Bodenabschnitt der unteren Wanne vorragen.
  9. Filter gemäß Anspruch 8, wobei die Beine auf dem Bodenabschnitt der unteren Wanne ruhen.
  10. Filter gemäß Anspruch 8 oder 9, wobei die Beine ein integrierter Teil des Wanneneinsatzes sind.
  11. Filter gemäß Anspruch 10, wobei der Wanneneinsatz aus einem Material besteht, das aus Metall oder Kunststoff ausgewählt ist, und die Öffnungen und die Beine ausgebildet werden, indem ein Teilschnitt in das Wanneneinsatzmaterial dergestalt erfolgt, dass das Schnittmaterial noch am Wanneneinsatz befestigt ist und indem das Schnittmaterial in ein Bein geformt und damit eine Öffnung geschaffen wird.
  12. Filter gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei der Wanneneinsatz ein Kunststoffmaterial und eine integrierte Kunststoffeinlassröhre umfasst.
  13. Filter gemäß Anspruch 12, wobei die Einlassröhre eine Rücklaufsperrvorrichtung besitzt.
  14. Filter gemäß Anspruch 13, wobei die Rücklaufsperrvorrichtung einen O-Ring und einen Verschluss besitzt.
  15. Motor- oder Getriebefilter, umfassend: Mittel zum Filtern eines Fluids, Mittel zur Unterbringung des Mittels zum Filtern, das einen unteren Deckel besitzt, und Mittel zum Tragen des Filtermittels über dem Bodenabschnitt des unteren Deckels, wobei das Mittel zum Tragen mit dem Mittel zur Unterbringung nicht einstückig verbunden ist.
  16. Motor- oder Getriebefilter gemäß Anspruch 15, wobei das Mittel zum Tragen über dem Bodenabschnitt des unteren Deckels schwebend aufgehängt ist.
  17. Motor- oder Getriebefilter gemäß Anspruch 15, wobei das Mittel zum Tragen Öffnungen und Beine umfasst.
  18. Verfahren zur Milderung von Fluiddurchflussproblemen im Zusammenhang mit Metall- und Kunststoffölfiltern, die mit in eine untere Gehäusewanne eingestanzten Rippen versehen sind, umfassend: Bereitstellen eines Wanneneinsatzes, der so konfiguriert ist, dass er ein Filtermittel über einem Bodenabschnitt eines Filtergehäuses trägt.
  19. Verfahren gemäß Anspruch 18, des weiteren umfassend: Positionieren des Wanneneinsatzes im Filtergehäuse über dem unteren Deckel, Positionieren des Filtermittels auf dem Wanneneinsatz und Positionieren eines oberen Deckels über dem Filtermittel und unteren Deckel.
  20. Verfahren gemäß Anspruch 19, wobei der untere Gehäusedeckel frei von eingeprägten Rippen ist.
  21. Verfahren gemäß Anspruch 19 oder 20, wobei der untere Deckel eine Einlassöffnung besitzt und aus einem Metallmaterial besteht und die Einlassöffnung um das Filtermittel und den Wanneneinsatz herum festgequetscht wird.
  22. Verfahren nach Anspruch 19, wobei der untere Deckel aus einem Metallmaterial besteht, die Rippenwanne aus einem Kunststoffmaterial besteht, der untere Deckel an der Wanne festgequetscht wird und das Filtermittel an die Wanne ultraschallgeschweißt wird.
  23. Einsatz für einen Motor- oder Getriebefilter, umfassend: eine Wanne, die so ausgeführt ist, dass sie ein Filtermittel über einem Bodenabschnitt eines Filtergehäuses trägt, wobei die Wanne einen Lippenabschnitt umfasst, der auf einer ersten Ebene liegt und so ausgeführt ist, dass er auf einem Lippenabschnitt des Filtergehäuses aufliegt, und einen belüfteten Wannenabschnitt, der mit dem Lippenabschnitt mittels eines Seitenabschnitts verbunden ist.
  24. Wanneneinsatz gemäß Anspruch 23, der des weiteren Beine umfasst.
  25. Wanneneinsatz gemäß Anspruch 24, wobei der Wanneneinsatz aus einem einzelnen Metallblech geformt ist.
  26. Wanneneinsatz gemäß Anspruch 23, wobei der Wanneneinsatz ein Kunststoffmaterial und spritzgegossen ist.
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