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DE102004057181A1 - Verfahren zum Herstellen eines vergrabenen leitenden Anschlusses an einen Grabenkondensator und einer Speicherzelle mit einem solchen Anschluss - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines vergrabenen leitenden Anschlusses an einen Grabenkondensator und einer Speicherzelle mit einem solchen Anschluss Download PDF

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DE102004057181A1
DE102004057181A1 DE102004057181A DE102004057181A DE102004057181A1 DE 102004057181 A1 DE102004057181 A1 DE 102004057181A1 DE 102004057181 A DE102004057181 A DE 102004057181A DE 102004057181 A DE102004057181 A DE 102004057181A DE 102004057181 A1 DE102004057181 A1 DE 102004057181A1
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Germany
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trench
semiconductor substrate
electrode
capacitor
capacitor electrode
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DE102004057181A
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English (en)
Inventor
Bernd Göbel
Dietmar Temmler
Arnd Scholz
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Qimonda AG
Original Assignee
Infineon Technologies AG
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Publication date
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    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10BELECTRONIC MEMORY DEVICES
    • H10B12/00Dynamic random access memory [DRAM] devices
    • H10B12/01Manufacture or treatment
    • H10B12/02Manufacture or treatment for one transistor one-capacitor [1T-1C] memory cells
    • H10B12/03Making the capacitor or connections thereto
    • H10B12/038Making the capacitor or connections thereto the capacitor being in a trench in the substrate
    • H10B12/0385Making a connection between the transistor and the capacitor, e.g. buried strap

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Semiconductor Memories (AREA)

Abstract

Ein vergrabener leitender Anschluss an einen Grabenkondensator wird so ausgebildet, dass eine Kontaktfläche zwischen einer im Graben des Grabenkondensators angeordneten, einen Dotierstoff enthaltenden leitenden Materialschicht mit einem Halbleitersubstrat zwischen einer ersten und einer zweiten vorgegebenen Grabentiefe bereitgestellt wird, dann durch Aufheizen Dotierstoff über die Kontaktfläche in das Halbleitersubstrat ausdiffundiert wird, um den vergrabenen leitenden Anschluss in dem Halbleitersubstrat auszubilden, und anschließend die den Dotierstoff enthaltende leitende Materialschicht in den Graben bis zu einer dritten Grabentiefe, die zwischen der ersten und der zweiten vorgegebenen Grabentiefe liegt, zurückgeätzt und der Graben mit einer Isolationsschicht abgedeckt wird.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines vergrabenen leitenden Anschlusses an einen Grabenkondensator und einer Speicherzelle mit einem solchen Anschluss.
  • In Halbleiterspeichern, insbesondere in dynamischen Schreib-Lese-Speichern mit wahlfreiem Zugriff (DRAMs) werden vorwiegend 1-Transistor-Speicherzellen eingesetzt, die sich aus einem Auswahltransistor und einem Speicherkondensator zusammen setzen, wobei die Information im Speicherkondensator in Form elektrischer Ladungen gespeichert wird.
  • Der Halbleiterspeicher besteht dabei in der Regel aus einer Matrix von solchen Speicherzellen, welche in Form von Zeilen und Spalten verschaltet sind. üblicherweise werden die Zeilenverbindungen als Wortleitungen und die Spaltenverbindungen als Bitleitungen bezeichnet. Der Auswahltransistor und der Speicherkondensator der Speicherzelle sind dabei so miteinander verbunden, dass bei Ansteuerung des Auswahltransistors über eine Wortleitung die Ladung des Speicherkondensators über eine Bitleitung ein- und ausgelesen werden kann.
  • Schwerpunkt bei der Technologieentwicklung von Speicherzellen ist der Speicherkondensator. Um eine ausreichende Speicherkapazität bei der von Technologiegeneration zu Technologiegeneration ständig abnehmenden Speicherzellenfläche zu gewährleisten, wurden Speicherkondensatoren entwickelt, die die dritte Dimension nutzen. Ein solcher dreidimensionaler Speicherkondensator ist der Grabenkondensator, auch als Deep-Trench-Kondensator bezeichnet, bei dem in einem Halbleitersubstrat um einen unteren Grabenbereich herum eine erste äu ßere Kondensatorelektrode ausgebildet ist, die durch eine dielektrische Schicht von einer zweiten inneren Kondensatorelektrode im Graben getrennt wird.
  • Der Auswahltransistor der Speicherzelle ist üblicherweise als planarer Feldeffekttransistor neben dem Grabenkondensator angeordnet und weist zwei Elektrodenbereiche im Halbleitersubstrat auf, zwischen denen ein Kanalbereich ausgebildet ist, der über eine Isolatorschicht von einer darüber angeordneten Gate-Elektrode getrennt ist. Die innere Kondensatorelektrode des Grabenkondensators ist dabei über einen vergrabenen leitenden Anschluss, einen sogenannten Buried-Strap-Kontakt, mit dem benachbarten Elektrodenbereich des Auswahltransistors verbunden.
  • Mit zunehmender Strukturverkleinerung der Speicherzellen werden immer höhere Anforderungen an die geometrischen Verhältnisse der Zellstruktur, an die technologische Prozessführung, sowie an die elektrische Performance des Speicherkondensators und des Auswahltransistors gestellt. Dies gilt insbesondere auch für die Auslegung des vergrabenen leitenden Anschlusses zur Anbindung der inneren Kondensatorelektrode des Grabenkondensators an den einen Elektrodenbereich des Auswahltransistors. Der vergrabene leitende Anschluss wird in der Regel durch Ausdiffusion von Dotierstoffatomen aus der inneren Kondensatorelektrode in das angrenzende Halbleitersubstrat erzeugt.
  • Hierbei wird im Allgemeinen so vorgegangen, dass ein Isolationskragen, der die innere Kondensatorelektrode vom umgebenden Halbleitersubstrat trennt, in dem zur Ausbildung des vergrabenen Anschlusses vorgesehenen Bereich entfernt und anschließend der Graben wieder mit einem einen Dotierstoff enthaltenden Material, vorzugsweise dem Material der inneren Kondensatorelektrode, aufgefüllt wird. Durch einen anschließenden Aufheizprozess, der auch im Rahmen der Ausbildung der weiteren Bauelemente der Speicherzelle erfolgen kann, wird dann Dotierstoff aus dem Füllmaterial im Graben in das angrenzende Halbleitersubstrat isotrop ausdiffundiert.
  • Durch die fortschreitende Miniaturisierung der Speicherzelle rückt jedoch die Grenzfläche zwischen dem vergrabenen leitenden Anschluss und der inneren Kondensatorelektrode immer näher an den Kanalbereich des Auswahltransistors heran, so dass sich die Gefahr von Kurzschlüssen ergibt. Weiterhin wird durch die Strukturverkleinerung, und das Heranrücken der inneren Kondensatorelektrode des Grabenkondensators an den Bitleitungskontakt des Auswahltransistors die effektive Transistorlänge verkürzt, so dass beim Schaltvorgang des Transistors insbesondere auch im Bereich der Grenzfläche zwischen der inneren Kondensatorelektrode und dem vergrabenen leitenden Anschluss hohe elektrische Felder entstehen, die zu verstärkten Leckströmen führen.
  • Die zunehmende Miniaturisierung sorgt außerdem für höhere Anforderungen an die Überlagerungsgenauigkeit der einzelnen Prozessschritte zur Ausbildung der Bauelemente der Speicherzelle. Hierbei schränkt der vergrabene leitende Anschluss zur Anbindung der inneren Kondensatorelektrode an den benachbarten Elektrodenbereich des Auswahltransistors das Prozessfenster für die Ausrichtung der Gate-Elektrode des Auswahltransistors in Bezug auf den Grabenkondensator stark ein, da der sich bis zur Halbleiteroberfläche erstreckende vergrabene leitende Anschluss die Position des angeschlossenen Elektrodenbereichs des Auswahltransistors genau vorgibt und so Lagefehler der Gate-Elektrode zu sehr hohen elektrischen Feldern beim Schalten des Auswahltransistors und damit verstärkten Leckströmen führen können.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zum Herstellen eines vergrabenen leitenden Anschlusses an einen Grabenkondensator und einer Speicherzelle mit einem solchen Anschluss bereitzustellen, mit der sich der Abstand der Grenzfläche zwischen der inneren Kondensatorelektrode und dem vergrabenen leitenden Anschluss zu einem Auswahltransistor flexibel einstellen lässt.
  • Dies wird erfindungsgemäß mit einem Verfahren zum Herstellen eines vergrabenen leitenden Anschlusses an einen Grabenkondensator in einem Halbleitersubstrat gemäß Anspruch 1 und ein Verfahren zum Herstellen einer Speicherzelle in einem Halbleitersubstrat gemäß Anspruch 2 gelöst.
  • Erfindungsgemäß wird der vergrabene leitende Anschluss an einen Grabenkondensator so ausgebildet, dass eine Kontaktfläche zwischen einer im Graben des Grabenkondensators angeordneten, einen Dotierstoff enthaltenden leitenden Materialschicht mit dem Halbleitersubstrat zwischen einer ersten und einer zweiten vorgegebenen Grabentiefe bereitgestellt wird, dann Dotierstoff aus der den Dotierstoff enthaltenden leitenden Materialschicht in den an die Kontaktfläche angrenzenden Bereich des Halbleitersubstrats ausdiffundiert wird, um den vergrabenen leitenden Anschluss in dem Halbleitersubstrat auszubilden, anschließend die den Dotierstoff enthaltende leitende Materialschicht in den Graben bis zu einer dritten Grabentiefe, die zwischen der ersten und der zweiten Grabentiefe liegt, zurückgeätzt wird, und schlussendlich der Graben mit einer Isolatorschicht abgedeckt wird.
  • Mit dieser erfindungsgemäßen Vorgehensweise besteht die Möglichkeit, die Lage der Grenzfläche zwischen dem vergrabenen leitenden Anschluss und der inneren Kondensatorelektrode unabhängig von der senkrechten Ausdehnung des vergrabenen leitenden Anschlusses im Halbleitersubstrat einzustellen. Die Grenzfläche kann dabei insbesondere gegenüber der Halbleiteroberfläche zurückgezogen werden, so dass sich ein vergrößerter Abstand zwischen der Grenzfläche und damit der inneren Kondensatorelektrode des Grabenkondensators und einem Kanalbereich eines benachbarten Auswahltransistors ergibt. Dies ist insbesondere bei neueren Speicherzellen-Layouts vorteilhaft, bei denen sich die Gate-Elektrode im Unterschied zu herkömmlichen planaren Auswahltransistoren in das Halbleitersubstrat hinein erstreckt. Weiterhin kann durch das Zurückziehen der Grenzfläche zwischen der inneren Kondensatorelektrode und dem leitenden Anschluss in das Halbleitersubstrat die effektive Transistorlänge vergrößert und damit die Leckströme im Auswahltransistor, die sich bei verkürzten Transistorlängen aufgrund der beim Schaltvorgang entstehenden hohen elektrischen Felder ergeben, verringert werden.
  • Die Erfindung wird anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 ein Schaltbild einer dynamischen Speicherzelle in einem DRAM; und
  • 2 bis 9 eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Herstellen einer Speicherzelle mit einem vergrabenen leitenden Anschluss.
  • Die Erfindung wird anhand einer Prozessfolge zum Ausbilden einer dynamischen Speicherzelle in einem DRAM-Speicher erläutert. Die Ausbildung der einzelnen Strukturen der dynamischen Speicherzelle erfolgt dabei vorzugsweise mithilfe der Siliziumplanartechnik, die aus einer Abfolge von jeweils ganzflächig an der Oberfläche eines Siliziumsubstrats wirkenden Einzelprozessen besteht, wobei über geeignete Maskierungsschichten gezielt eine lokale Veränderung des Siliziumsubstrats durchgeführt wird. Bei der DRAM-Speicher-Herstellung wird dabei gleichzeitig eine Vielzahl von dynamischen Speicherzellen in Matrixform ausgebildet. Im Folgenden wird die Erfindung jedoch nur hinsichtlich der Ausbildung einer einzelnen dynamischen Speicherzelle beschrieben.
  • Ein Schaltbild einer in DRAM-Speichern vorzugsweise eingesetzten 1-Transistor-Speicherzelle ist in 1 gezeigt ist. Diese 1-Transistor-Speicherzelle besteht aus einem Speicherkondensator 1 und einem Auswahltransistor 2. Der Auswahl transistor 2 ist dabei vorzugsweise als Feldeffekttransistor ausgebildet und weist eine erste Source/Drain-Elektrode 21 und eine zweite Source/Drain-Elektrode 23 auf, zwischen denen ein Kanalbereich 2 ausgebildet ist. Über dem Kanalbereich 22 ist eine Gate-Isolatorschicht 24 und eine Gate-Elektrode 25 angeordnet, die wie ein Plattenkondensator wirken, mit dem die Ladungsdichte im Kanalbereich 22 beeinflusst werden kann, um einen stromleitenden Kanal zwischen der ersten Source/Drain-Elektrode 21 und der zweiten Source/Drain-Elektrode 23 auszubilden bzw. zu sperren.
  • Die zweite Source/Drain-Elektrode 23 des Auswahltransistors 2 ist über eine Verbindungsleitung an den vergrabenen leitenden Anschluss mit einer ersten Kondensatorelektrode 11 des Speicherkondensators 1 verbunden. Eine zweite Kondensatorelektrode 12 des Speicherkondensators 1 wiederum ist an eine Kondensatorplatte 5 angeschlossen, die vorzugsweise alles Speicherkondensatoren der DRAM-Speicherzellenanordnung gemeinsam ist. Die erste Source/Drain-Elektrode 21 des Auswahltransistors 2 ist weiter mit einer Bitleitung 6 verbunden, um die im Speicherkondensator 1 in Form von Ladungen gespeicherten Informationen ein- und auslesen zu können. Ein Ein- und Auslesevorgang wird dabei über eine Wortleitung 7 gesteuert, die zugleich die Gate-Elektrode 25 des Auswahltransistors 2 ist, um durch Anlegen einer Spannung einen stromleitenden Kanal im Kanalbereich 22 zwischen der ersten Source/Drain-Elektrode 21 und der zweiten Source/Drain-Elektrode 23 des Auswahltransistors herzustellen.
  • Als Speicherkondensatoren werden bei dynamischen Speicherzellen bevorzugt Grabenkondensatoren eingesetzt, da durch die dreidimensionale Struktur eine wesentliche Verkleinerung der Speicherzellenfläche erreicht werden kann. Der Auswahltransistor wird in der Regel als planarer Feldeffekttransistor seitlich an den Grabenkondensator angrenzend ausgebildet. Aufgrund der fortschreitenden Miniaturisierung werden solche herkömmlichen planaren Auswahltransistoren jedoch verstärkt stufig mit einer sich in das Halbleitersubstrat erstreckenden Gate-Elektrode ausgebildet, um die effektive Kanallänge zu vergrößern.
  • Eine Schwierigkeit bei der fortschreitenden Verkleinerung der Speicherzellenfläche ist insbesondere die sehr enge Nachbarschaft von Grabenkondensator und Auswahltransistor, die vor allem die Funktionsfähigkeit des Auswahltransistors negativ beeinflussen kann. Insbesondere besteht dabei die Gefahr, dass durch das Heranrücken der Grenzfläche zwischen der Kondensatorelektrode und dem vergrabenen leitenden Anschluss, der die innere Kondensatorelektrode an die eine Source/Drain-Elektrode des Auswahltransistors anschließt, an dem Kanalbereich ein Kurzschluss auftreten kann. Weiterhin wird durch dieses Heranrücken die effektive Transistorlänge verkürzt, was einen nachteiligen Einfluss auf die Performance der Speicherzelle hat. So können verstärkte Leckströme im ausgeschalteten Zustand des Auswahltransistors auftreten, wodurch die Haltezeit der Ladung im Grabenkondensator deutlich verkürzt wird. Außerdem wird das Transistorschaltverhalten wesentlich verschlechtert.
  • Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren besteht die Möglichkeit, die Lage der Grenzfläche zwischen der Kondensatorelektrode und dem vergrabenen leitenden Anschluss zur elektrischen Anbindung der Kondensatorelektrode an die benachbarte Source/Drain-Elektrode des Auswahltransistors unabhängig von der vertikalen Länge des vergrabenen leitenden Anschlusses festzulegen und damit diese Grenzfläche von der Halbleiteroberfläche und dem Kanalbereich des Auswahltransistors weg zu verschieben. Hierdurch kann die effektive Transistorlänge vergrößert und damit die elektrischen Felder beim Schalten des Auswahltransistors und die sich daraus ergebenden Leckströme vermindert werden.
  • Da sich der erfindungsgemäße vergrabene leitende Anschluss nicht bis zur Oberfläche des Halbleitersubstrats erstreckt, wird zusätzlich das Prozessfenster für die Lagegenauigkeit der Gate-Elektrode des Auswahltransistors in Bezug auf den Grabenkondensator vergrößert, da die über den vergrabenen leitenden Anschluss an die innere Kondensatorelektrode des Grabenkondensators angeschlossene Source/Drain-Elektrode des Auswahltransistors zum Ausgleich von Lageungenauigkeiten in Richtung auf den Grabenkondensator zu verschoben werden kann.
  • Die Möglichkeit, die Position der Grenzfläche zwischen der Kondensatorelektrode des Grabenkondensators und dem vergrabenen leitenden Anschluss unabhängig von der vertikalen Ausdehnung des vergrabenen leitenden Anschlusses festzulegen, wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass bei der Herstellung des vergrabenen leitenden Anschlusses eine Kontaktfläche im oberen Grabenbereich des Grabenkondensators zwischen einer einen Dotierstoff enthaltenden leitenden Materialschicht und dem Halbleitersubstrat hergestellt wird. Die Kontaktfläche liegt dabei zwischen einer ersten und einer zweiten Grabentiefe, die im Wesentlichen die vertikale Länge des vergrabenen leitenden Anschlusses definiert. Über diese Kontaktfläche wird dann durch ein Aufheizschritt Dotierstoff aus der den Dotierstoff enthaltenden leitenden Materialschicht in das angrenzende Halbleitersubstrat ausdiffundiert wird, um den vergrabenen leitenden Anschluss auszubilden.
  • Die den Dotierstoff enthaltende leitende Materialschicht wird anschließend in den Graben bis zu einer dritten Grabentiefe, die zwischen der ersten und der zweiten Grabentiefe liegt, zurückgeätzt, um die Lage der Grenzfläche zwischen der inneren Kondensatorelektrode des Speicherkondensators und dem vergrabenen leitenden Anschluss, unabhängig von der vertikalen Länge des zuvor durch Ausdiffusion erzeugten vergrabenen leitenden Anschlusses festzulegen.
  • Die 2 bis 9 zeigen eine mögliche Prozessfolge zur Ausbildung einer Speicherzelle mit einem erfindungsgemäßen vergrabenen leitenden Anschluss in Silizium-Planartechnik, wobei die dargestellten schematischen Querschnitte einen Ausschnitt einer Siliziumscheibe 100 nach dem jeweils zuletzt beschriebenen Einzelprozess zeigen. Es wird dabei im Folgenden nur auf die für die Erfindung wesentlichen Prozessschritte zur Ausbildung der Speicherzelle eingegangen. Soweit nichts anderes beschrieben ist, werden die Strukturen ansonsten im Rahmen der üblichen DRAM-Prozesstechnologie ausgebildet.
  • 2 zeigt einen Ausschnitt der Siliziumscheibe 100, in der ein Grabenkondensator ausgeführt ist. Die Siliziumscheibe 100 ist vorzugsweise ein monokristallines Siliziumsubstrat, das vorzugsweise schwach p (p), z.B. mit Bor, dotiert ist. Ein im Siliziumsubstrat 100 ausgeführter Graben 101 ist vorzugsweise mit Polysilizium 102 aufgefüllt, das hoch n (n+), z.B. mit Arsen oder Phosphor, dotiert ist. Diese Polysiliziumfüllung 102 bildet die innere Kondensatorelektrode des Grabenkondensators ein.
  • Die Polysiliziumfüllung 102 wird im unteren Grabenbereich von einer Speicherdielektrikumsschicht 103 eingefasst. Diese Speicherdielektrikumsschicht 103 kann dabei aus einem Stapel dielektrischer Schichten, z.B. aus Oxid-Nitrid-Oxid (ONO) bestehen, die sich durch eine hohe Dielektrizitätskonstante auszeichnen. Im unteren Grabenbereich um die von der Speicherdielektrikumsschicht 103 eingefasste Polysiliziumfüllung 102 herum ist eine n+-dotierte Schicht 104 ausgebildet, die beispielsweise mit Arsen oder Phosphor dotiert ist. Diese n+-dotierte Schicht 104 dient als äußere Kondensatorelektrode des Grabenkondensators. Im oberen Grabenbereich ist die Polysiliziumfüllung 102 von einer Isolatorschicht 105, vorzugsweise eine SiO2-Schicht, in Form eines Isolatorkragens gegenüber dem Siliziumsubstrat 100 abgegrenzt.
  • Zur Ausbildung eines Anschlusses der Polysiliziumfüllung 102 im Grabenkondensator an eine Source/Drain-Elektrode eines Auswahltransistors der Speicherzelle wird in einem ersten Schritt eine Polysiliziumätzung bis in eine erste Grabentiefe, die im Wesentlichen die untere Begrenzung der Grenzfläche des vergrabenen leitenden Anschlusses darstellt, durchgeführt. Als Ätzmaske wird dabei z.B. eine Siliziumnitridmaske verwendet (nicht gezeigt), die die Öffnung des Grabens 101 freigibt. Nach dem Rückätzen der Polysiliziumfüllung 102a in den Graben wird dann der freigelegte Bereich des Isolatorkragens mit einer weiteren Ätzung entfernt. 3 zeigt einen Querschnitt durch die Siliziumscheibe 100 mit der verbleibenden Polysiliziumfüllung 102a und dem verbleibenden Isolatorkragen 105b nach den beiden vorstehend beschriebenen Ätzschritten.
  • In einem nächsten Prozessschritt wird dann das zur Ausbildung des vergrabenen leitenden Anschlusses im Siliziumsubstrat 100 verwendete Dotiermaterial in den Graben 101 eingebracht. Das Füllmaterial 102b ist dabei vorzugsweise wiederum n+-dotiertes Polysilizium, so dass eine homogene Füllung mit dem rückgeätzten Polysiliziumblock 102a entsteht. Ein Querschnitt nach dem zweiten Auffüllen des Grabens mit Polysilizium 102 ist in 4 dargestellt.
  • In einer weiteren Prozessfolge wird die Lage des vergrabenen leitenden Anschlusses festgelegt. Der vergrabene leitende Anschluss wird in der gezeigten Ausführungsform als sogenannter single-sided Buried-Strap-Kontakt an nur einer Grabenseite ausgebildet. Zur Festlegung des Ausdiffusionsbereichs wird wiederum vorzugsweise mithilfe einer SiO2-Maske (nicht gezeigt) ein seitlicher Ätzprozess in der zweiten Polysiliziumfüllung 102b ausgeführt. Hierzu wird die Polysiliziumfüllung wiederum bis zum Isolatorkragen 105a zurückgeätzt wird, jedoch nur an der Grabenseite, an der anschließend nicht der vergrabene leitende Anschluss ausgebildet werden soll. An der freigelegten Grabenwandung wird dann eine zweite Isolatorschicht 105b, vorzugsweise wiederum eine SiO2-Schicht, aufgebracht und anschließend der Graben mit dem n+-dotierten Polysilizium 102b erneut aufgefüllt. Ein Querschnitt durch die Siliziumscheibe 100 nach diesem dritten Füllprozess, bei dem eine im Wesentlichen homogene n+-dotierte Polysiliziumfüllung im Graben 101 hergestellt wird, ist in 5 im Querschnitt dargestellt.
  • In einem nächsten Prozessschritt wird die obere Begrenzung des vergrabenen leitenden Anschlusses festgelegt. Hierzu wird die hoch n+-dotierte Polysiliziumfüllung 102 im Graben auf eine zweite Grabentiefe, die den Abstand des vergrabenen leitenden Anschlusses von der Siliziumoberfläche festgelegt wird, zurückgeätzt. Der Graben 101 wird dann vorzugsweise mit einer weiteren Isolatorschicht 105c wiederum bevorzugt mit einer SiO2-Schicht aufgefüllt. Auf die Isolatorschicht 105c kann jedoch alternativ verzichtet werden. Ein Querschnitt durch die Siliziumscheibe 100 nach dem letztgenannten Prozessschritt ist in 6 dargestellt.
  • Anschließend wird dann durch einen Aufheilschritt dem n-Dotierstoff aus der Polysiliziumfüllung 102 im Graben 100 an der offenen Kontaktfläche zum Siliziumsubstrat 101 in das monokristalline Siliziumsubstrat eindiffundiert, um den vergrabenen leitenden Anschluss 106 herzustellen. Die Ausdiffusion ist dabei im Wesentlichen isotrop, wobei sich eine im Wesentlichen gleichmäßige n-Dotierung angrenzend an die Kontaktfläche zur Polysiliziumfüllung 102 im Graben 101 in dem Siliziumsubstrat 100 ergibt. Je nach n-Dotierstoff der Polysiliziumfüllung wird ein Aufheizen auf eine Temperatur von 900 bis 1100°C für einige Sekunden durchgeführt. Der Ausdiffusionsprozess ist dabei so ausgelegt, dass der vergrabene leitende Anschluss von der Siliziumoberfläche beabstandet ist, wie der Querschnitt in 7 zeigt. Die vertikale Länge des vergrabenen leitenden Anschlusses 106 entspricht dabei der Länge des Kontaktfensters zur Polysiliziumfüllung 102 im Graben 101, vergrößert um die Diffusionslänge des Dotierstoffs im Siliziumsubstrat beim Aufheizprozess.
  • Um die Position der Kontaktfläche zwischen der die innere Kondensatorelektrode bildenden n+-dotierten Polysiliziumfüllung 102 und dem durch Ausdiffusion ausgebildeten vergrabenen leitenden Anschlusses 106 festzulegen, wird in einem zweistufigen Ätzprozess zuerst die SiO2-Deckschicht 105c über dem Graben entfernt und anschließend die Polysiliziumfüllung 102 im Graben 101 auf die gewünschte dritte Grabentiefe, d.h. den gewünschten Abstand zwischen der oberen Begrenzung der Kontaktfläche und der Siliziumscheibenoberfläche, zurückgeätzt. Diese dritte Grabentiefe liegt dabei zwischen der ersten und zweiten Grabentiefe und kann unabhängig von der lateralen Ausdehnung des vergrabenen leitenden Anschlusses 106 eingestellt werden. Ein Querschnitt durch die Siliziumscheibe 101 nach dem Rückätzprozess der Polysiliziumfüllung 102 zur Einstellung der Lage der Kontaktfläche ist in 8 dargestellt.
  • In einer weiteren, aus dem Standard-DRAM-Prozess bekannten Prozessfolge werden dann die weiteren Bauelemente der Speicherzelle ausgebildet. 9 zeigt einen Querschnitt durch die fertiggestellte Speicherzelle. An den Grabenkondensator angrenzend ist im Wesentlichen planar der Auswahltransistor ausgebildet, der zwei n+-dotierte Diffusionsbereiche 201, 202 zur Ausbildung der beiden Source/Drain-Elektroden aufweist. Der an den Grabenkondensator angrenzende n+-dotierte Diffusionsbereich 201 ist dabei überlappend mit dem vergrabenen leitenden Anschluss 106 ausgebildet, um den Auswahltransistor an die Polysiliziumfüllung 102 des Grabenkondensators anzuschließen. Zwischen den beiden n+-dotierten Diffusionsgebieten 201, 202 ist ein Kanalbereich 203 ausgebildet, der durch eine Gate-Oxidschicht 204 von einer Wortleitung 205 des Auswahltransistors, die als Gate-Elektrode dient, abgegrenzt ist. Die Wortleitung 205 erstreckt sich dabei zwischen die beiden n+-dotierten Diffusionsbereiche 201, 202 in das Siliziumsubstrat hinein, wodurch sich die effektive Kanallänge vergrößert.
  • Parallel zur Wortleitung 205 des Auswahltransistors der Speicherzelle ist eine weitere Wortleitung 206 direkt über der die innere Kondensatorelektrode bildende Polysiliziumfüllung 102 des Grabenkondensators ausgebildet, die zur Ansteuerung einer benachbarten Speicherzelle im DRAM-Speicher dient. Durch diese Anordnung der passiven Wortleitung 106 im Graben des Grabenkondensators kann Speicherzellenfläche eingespart werden. Die passive Wortleitung 106 ist dabei durch eine Isolatorschicht, vorzugsweise einer SiO2-Schicht 107 eingefasst, um die passive Wortleitung von der inneren Kondensatorelektrode, dem vergrabenen leitenden Anschluss und der benachbarten Source/Drain-Elektrode des Auswahltransistors zu isolieren.
  • Mit der erfindungsgemäßen Vorgehensweise, mit der die Tiefe der Grenzfläche zwischen der inneren Kondensatorelektrode und dem vergrabenen leitenden Anschluss unabhängig von der lateralen Ausdehnung des vergrabenen Anschlusses eingestellt werden kann, besteht die Möglichkeit, diese Grenzfläche insbesondere tiefer in das Siliziumsubstrat hinein zu verschieben und somit die effektive Transistorlänge des benachbarten Auswahltransistors zu vergrößern, wodurch wiederum die elektrischen Felder beim Schaltvorgang des Auswahltransistors und damit mögliche Leckströme reduziert werden. Gleichzeitig kann die Grenzfläche zwischen der inneren Kondensatorelektrode und dem vergrabenen leitenden Anschluss gegenüber dem Kanalbereich des benachbarten Auswahltransistors zurückgezogen werden, um so Kurzschlüsse zu vermeiden.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des vergrabenen leitenden Anschlusses wird weiterhin gewährleistet, dass dieser von der Siliziumsubstratoberfläche beabstandet ist, wodurch sich das Prozessfenster für die Ausrichtung der Source/Drain-Elektroden des Auswahltransistors in Bezug auf die zugehörigen Wortleitung vergrößert. Weiterhin kann durch das Zurückziehen der Grenzfläche zwischen der inneren Kondensatorelektrode und dem vergrabenen leitenden Anschluss eine ausreichen de Isolierung zur Trennung der über der inneren Kondensatorelektrode angeordneten passiven Wortleitung sichergestellt werden.

Claims (2)

  1. Verfahren zum Herstellen eines vergrabenen leitenden Anschlusses (106) an einen Grabenkondensator (1) in einem Halbleitersubstrat (100) mit den Schritten: Bereitstellen eines Grabenkondensators (1) in dem Halbleitersubstrat mit einer inneren Kondensatorelektrode (102), die in einem Graben (101) vorgesehen ist, wobei die innere Kondensatorelektrode in einem unteren Grabenbereich durch eine dielektrische Zwischenschicht (103) von einer äußeren Kondensatorelektrode (104), die um den unteren Grabenbereich herum ausgebildet ist, getrennt ist, wobei die innere Kondensatorelektrode (102) in einem oberen Grabenbereich vom Halbleitersubstrat im Wesentlichen durch eine Isolatorschicht (105) an der Grabenseitenwandung getrennt ist, und wobei die innere Kondensatorelektrode (102) im oberen Grabenbereich eine einen Dotierstoff enthaltende leitende Materialschicht (102) aufweist, die zwischen einer ersten und einer zweiten vorgegebenen Grabentiefe eine Kontaktfläche mit dem Halbleitersubstrat (100) aufweist, Ausdiffundieren von Dotierstoff aus der den Dotierstoff enthaltenden leitenden Materialschicht (102) in das Halbleitersubstrat (100) im Bereich der Kontaktfläche, um einen vergrabenen leitenden Anschluss (106) in dem Halbleitersubstrat auszubilden, Rückätzen der den Dotierstoff enthaltenden leitenden Materialschicht (102) in den Graben (101) bis zu einer dritten Grabentiefe, die zwischen der ersten und der zweiten vorgegebenen Grabentiefe liegt, und Abdecken des Grabens mit einer Isolatorschicht (107).
  2. Verfahren zum Herstellen einer Speicherzelle in einem Halbleitersubstrat (100), mit einem Grabenkondensator (1), der eine inneren Kondensatorelektrode (107), die in einem Graben (101) vorgesehen ist, aufweist, wobei die innere Kondensatorelektrode (102) in einem unteren Grabenbereich durch eine dielektrische Zwischenschicht (103) von einer äußeren Kondensatorelektrode (104), die um den unteren Grabenbereich herum ausgebildet ist, getrennt ist, wobei die innere Kondensatorelektrode (102) in einem oberen Grabenbereich vom Halbleitersubstrat (100) im Wesentlichen durch eine Isolatorschicht (105) an der Grabenseitenwandung getrennt ist, und wobei die innere Kondensatorelektrode (102) im oberen Grabenbereich eine einen Dotierstoff enthaltende leitende Materialschicht (102) aufweist, die zwischen einer ersten und einer zweiten vorgegebenen Grabentiefe eine Kontaktfläche mit dem Halbleitersubstrat besitzt, und einem Auswahltransistor (2), der einen ersten an den Grabenkondensator angrenzenden Elektrodenbereich (201), einen durch eine Isolatorschicht (204) von einer Gate-Elektrode (205) getrennten Kanalbereich (203) und einen zweiten Elektrodenbereich (202) aufweist, wobei der erste Elektrodenbereich (201) des Auswahltransistors (2) mit der inneren Kondensatorelektrode (102) des Grabenkondensators (1) über einen vergrabenen Anschluss nach Anspruch 1 verbunden wird.
DE102004057181A 2004-11-26 2004-11-26 Verfahren zum Herstellen eines vergrabenen leitenden Anschlusses an einen Grabenkondensator und einer Speicherzelle mit einem solchen Anschluss Withdrawn DE102004057181A1 (de)

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