DE102004049949B4 - Strukturbauteil für die Karosserie oder ein Fahrwerk eines Kraftfahrzeugs - Google Patents
Strukturbauteil für die Karosserie oder ein Fahrwerk eines Kraftfahrzeugs Download PDFInfo
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Abstract
Strukturbauteil
für die
Karosserie oder ein Fahrwerk eines Kraftfahrzeugs, das einen aus
Stahlblech gebildeten rinnenförmigen
oder hohlen Längenabschnitt
(1, 5, 7, 9, 15, 20) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der
Längenabschnitt
(1, 5, 7, 9, 15, 20) durch ein Querschott (2, 8, 14, 19, 23, 27,
28) und/oder ein Längsschott
(6, 31) ausgesteift ist, wobei das Querschott (2, 8, 14, 19, 23,
27, 28) und/oder das Längsschott
(6, 31) in einsatzbedingt hoch belasteten Bereichen des Längenabschnitts
(1, 5, 7, 9, 15, 20) angeordnet sind.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Strukturbauteil für die Karosserie oder ein Fahrwerk eines Kraftfahrzeugs gemäß den Merkmalen im Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung.
- Einsatzbeispiele eines derartigen Strukturbauteils sind z.B. Mehrlenkerhinterachsen, Verbundlenkerachsen, Vorderachsen, einzelne Lenker, Türaufprallträger oder Instrumententräger.
- Aus der
DE 197 28 582 A1 ist ein Verfahren zum Herstellen eines Metallformteils bekannt, bei dem das Metallformteil in mehreren aufeinander folgenden Umformschritten durch Biegen, Pressen und/oder Tiefziehen aus einem ebenen Zuschnitt aus Metallblech hergestellt wird. Ein nach Durchführung eines Teils der Umformschritte erzeugtes Zwischenprodukt weist eine Mehrzahl von im Wesentlichen parallelen Biegelinien und in einem zu den Biegelinien senkrechten Querschnitt ein rinnenförmiges Profil oder Teilprofil auf. Um die Biege- oder Verwindungssteifigkeit des Zwischenproduktes zu vergrößern, so dass es sich bei späteren Umformschritten weniger stark verziehen kann, wird das rinnen förmige Profil oder Teilprofil mit mindestens einem Versteifungsblech versteift, das im wesentlichen senkrecht zu den Biegelinien in das Profil oder Teilprofil eingesetzt und starr am Metallblech befestigt wird, bevor das Metallformteil durch weitere am Metallblech vorgenommene Umformschritte fertiggestellt wird. Die zusätzlichen Versteifungsbleche sind primär dafür vorgesehen, dass sich das Profil oder Teilprofil bei späteren Umformschritten weniger stark verziehen kann. Zwangsläufig führen die Versteifungsbleche jedoch zu einer Erhöhung des Fahrzeuggesamtgewichts. Teils sind die Versteifungsbleche sogar störend und es müssen Ausnehmungen in den Versteifungsblechen vorgesehen werden, um beispielsweise Kabel, Schläuche und dergleichen in den versteiften Metallformteilen verlegen zu können. Die Versteifungsbleche sind ausschließlich auf den Lastfall während des Umformens abgestellt und nicht auf die Belastungen bei der späteren Verwendung des Metallformteils. - Obwohl sich die bekannten Strukturbauteile innerhalb einer Karosserie oder eines Fahrwerks in der Praxis bewährt haben, ist dennoch aus den verschiedensten Gründen eine weitere Gewichtsreduzierung die erklärte Absicht der Fahrzeughersteller, und zwar ohne dass hierbei die jeweiligen Komponenten einer Karosserie oder eines Fahrwerks hinsichtlich der Steifigkeit und/oder Festigkeit beeinträchtigt werden.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Strukturbauteil für die Karosserie oder ein Fahrwerk eines Kraftfahrzeugs, insbesondere eines Personenkraftwagens mit einem aus einer Platine gebildeten rinnenförmigen oderr hohlen Längenabschnitt zu schaffen, das eine hohe auf den jeweiligen Anwendungsfall abgestimmte Steifigkeit bei gleichzeitig geringem Gewicht aufweist.
- Diese Aufgabe wird mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
- Unabhängig davon, ob nun ein Strukturbauteil über seine gesamte Erstreckung oder nur über eine Teillänge einen rinnenförmigen oder hohlen Längenabschnitt aufweist, macht sich die Erfindung die Erkenntnis aus der Natur zunutze (Bionik), um durch die Integration mindestens eines eine Sickung oder Prägung aufweisenden Querschotts oder eines Längsschotts in den rinnenförmigen oder hohlen Längenabschnitt ein Strukturbauteil zu schaffen, das ganz gezielt nur dort eine Versteifung erfährt, wo einsatzbedingt höhere Beanspuchungen zu erwarten sind. Die anderen Bereiche des Längenabschnitts können mit sehr dünnen Wanddicken versehen werden. Neben der Gewichtsreduzierung ist ein weiterer Vorteil der Erfindung, dass auch Material eingespart werden kann.
- Wie viele Querschotts und/oder Längsschotts angeordnet werden und ob gegebenenfalls auch zwei oder mehr Querschotts unmittelbar nebeneinander angeordnet werden oder ob ein Längsschott sich durchgehend erstreckt oder in einzelne Teilbereiche untergliedert ist, hängt von den jeweiligen Beanspruchungsarten des Strukturbauteils ab.
- Das Querschott und/oder das Längsschott können in verschiedenster Weise in den Längenabschnitt eingegliedert werden. So ist z.B. Kleben oder Löten denkbar. Bevorzugt ist jedoch entsprechend Anspruch 2 das Querschott und/oder das Längsschott in den Längenabschnitt eingeschweißt. Das Einschweißen kann punktuell oder linienförmig erfolgen.
- Der in Rede stehende Längenabschnitt eines Strukturbauteils ist entsprechend Anspruch 3 bevorzugt durch Umformen mindestens einer Platine aus Stahlblech gebildet. Die Platine kann zu einem rinnenförmigen Längenabschnitt oder zu einem hohlen Längenabschnitt diverser Querschnittskonfiguration umgeformt werden.
- Gemäß den Merkmalen des Anspruchs 4 sind einander benachbarte Kanten von zu rinnenförmigen oder hohlen Längenabschnitten umgeformten Platinen mindestens abschnittsweise durch Schweißen verbunden. So können beispielsweise zwei Scha len mit U-förmigen Querschnitten hinsichtlich der freien Kanten der Schenkel aneinandergesetzt und zu einem kastenförmigen bzw. rohrförmigen Längenabschnitt zusammengesetzt werden. Vor dem Zusammensetzen der beiden Schalen wird mindestens ein Querschott und/oder ein Längsschott in eine Schale eingesetzt und lagefixiert. Vorstellbar ist aber auch, dass eine Platine einteilig zu einem rohrförmigen Längenabschnitt verformt wird, der einen runden, ovalen, rechteckigen oder dreieckigen Querschnitt aufweist. Die Längskanten werden miteinander verschweißt, nachdem das Querschott und/oder das Längsschott eingesetzt wurde.
- Gemäß den Merkmalen von Anspruch 5 können zur Einstellung einer definierten Steifigkeit der Strukturbauteile in den Querschotts und/oder den Längsschotts quer oder längs gerichtete Sicken, bereichsweise Ausstellungen in Form von Prägungen und/oder Durchbrechungen vorgesehen sein.
- Vorstellbar ist es nach Anspruch 6 auch, dass ein rinnenförmiger Längenabschnitt durch radiales Prägen eines Rohrs gebildet ist. Der Längenabschnitt hat dann eine Wand aus zwei Lagen. Das Querschott und/oder Längsschott wird an der vorgesehenen Stelle in den Längenabschnitt lagefixiert.
- Ein besonders vorteilhaftes Verfahren zur Herstellung eines rohr- oder kastenförmigen Längenabschnitts eines Strukturbauteils wird in den Merkmalen des Anspruchs 7 erblickt. Danach wird zunächst eine Platine aus Stahlblech zu einer im Querschnitt U-förmigen Schale umgeformt. In die Schale wird dann mindestens ein Querschott und/oder ein Längsschott eingebracht und lagefixiert. Anschließend werden die neben den freien Kanten liegenden Randbereiche der Schale um das Querschott und/oder das Längsschott zu einem rohr- oder kastenförmigen Längenabschnitt gebogen. Die freien Kanten werden letztlich mindestens abschnittsweise verschweißt. Auf diese Weise wird ein Strukturbauteil geschaffen, das ähnlich wie bei einem in der Natur gewachsenen Bambusstab dort versteift ist, wo es im praktischen Einsatz erforderlich ist.
- Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
-
1 bis6 und8 bis10 in schematischer Perspektive jeweils eine Ausführungsform eines Längenabschnitts eines Strukturbauteils und -
7 in schematischer Perspektive ein Ablaufschema zur Fertigung des Längenabschnitts der1 . - In der
1 ist mit1 ein Längenabschnitt eines ansonsten nicht näher veranschaulichten Strukturbauteils für die Karosserie oder ein Fahrwerk eines Kraftfahrzeugs bezeichnet. Der Längenabschnitt1 weist einen kreisrunden Querschnitt auf. In den Längenabschnitt1 ist ein Querschott2 in Form einer Stahlblechronde eingeschweißt. Er ist durch Biegen einer Platine aus Stahlblech hergestellt. Die freien Kanten3 sind durch eine Schweißnaht4 verbunden. - Die
2 zeigt einen Längenabschnitt5 eines ansonsten nicht näher dargestellten Strukturbauteils, der ebenfalls als Rohr ausgebildet und längsnahtgeschweißt ist. Zur Versteifung dieses Längenabschnitts5 ist ein Längsschott6 eingeschweißt. Das Längsschott6 kann durchgehend ausgebildet oder in gegebenenfalls in der Länge voneinander abweichende Teilbereiche gegliedert sein. - In der
3 ist ein im Querschnitt ovaler Längenabschnitt7 eines ansonsten nicht näher dargestellten Strukturbauteils veranschaulicht. Auch dieser Längenabschnitt7 ist längsnahtgeschweißt und mit einem an den ovalen Querschnitt angepassten eingeschweißten Querschott8 versehen. - Statt dieses Querschotts
8 kann auch mindestens ein Längsschott ähnlich der Darstellung der2 eingeschweißt sein. - Die
4 zeigt einen hohlen, kastenartigen Längenabschnitt9 eines ansonsten nicht näher dargestellten Strukturbauteils, der aus zwei im Querschnitt U-förmigen Schalen10 ,11 zusammengesetzt ist. Die Schenkel12 sind über ihre Längskanten13 verschweißt. In den Längenabschnitt9 ist ein hinsichtlich des Querschnitts angepasstes Querschott14 eingeschweißt. - Statt dieses Querschotts
14 kann auch mindestens ein Längsschott ähnlich der Darstellung der2 eingeschweißt sein. - In der
5 ist ein rinnenförmiger Längenabschnitt15 eines ansonsten nicht näher dargestellten Strukturbauteils dargestellt. Dieser weist einen trapezförmigen Querschnitt mit einem Boden16 , zwei schräg gestellten Schenkeln17 und sich endseitig an die Schenkel17 anschließenden Flanschen18 auf. - Zwischen die Schenkel
17 und den Boden16 ist ein Querschott19 eingeschweißt. - Im Falle der Ausführungsform der
6 ist ein rinnenförmiger Längenabschnitt20 eines ansonsten nicht näher dargestellten Strukturbauteils dargestellt, der durch radiales Prägen eines Rohrs geformt wurde. Dadurch weist dieser Längenabschnitt20 zwei aneinander liegende Wände21 ,22 auf. In den Längenabschnitt20 ist ein Querschott23 eingeschweißt. - Die Herstellung des Längenabschnitts
1 gemäß der1 ist nachfolgend anhand der7 erläutert. - Danach wird zunächst eine Platine
24 aus Stahlblech (-a-) zu einer im Querschnitt U-förmigen Schale25 umgeformt (-b-). Dies ist durch die Pfeile PF in (-a-) veranschaulicht. - In die U-förmige Schale
25 wird dann eine Blechronde (-c-) als Querschott2 gemäß dem Pfeil PF1 eingefügt und gemäß (-d-) durch Schweißen lagefixiert. - Danach werden die neben den freien Kanten
3 liegenden Randbereiche26 der Schale25 entsprechend den Pfeilen PF2 um das Querschott2 gebogen, bis die freien Kanten3 entsprechend (-c-) stirnseitig voreinander liegen. Danach werden die freien Kanten3 miteinander verschweißt. Der Längenabschnitt1 ist fertig. - Die in den
8 und9 dargestellten Ausschnitte eines Strukturbauteils entsprechen von der grundsätzlichen Konfiguration her der Ausführungsform, wie anhand der5 beschrieben. Von daher tragen einander entsprechende Bauteile die gleichen Bezugszeichen. In den rinnenförmig gestalteten Längenabschnitt15 ist ein Querschott27 bzw.28 eingegliedert und fügetechnisch zumindest an den Schenkeln17 , vorzugsweise aber auch am Boden16 festgelegt. - Man erkennt, dass im Querschott
27 gemäß der8 zwei in Bildebene vertikal gerichtete Sicken29 vorgesehen sind, die sich über die gesamte Höhe des Querschotts27 erstrecken. - Das Querschott
28 , wie in9 dargestellt, weist eine längs gerichtete sich zwischen den Schenkeln17 über die Länge des Querschotts28 erstreckende Sicke30 auf. - Grundsätzlich kann die Breite und Tiefe einer Sicke
29 oder30 über ihre Länge variieren. - In der
10 ist der Ausschnitt eines Strukturbauteils dargestellt, welches vom grundsätzlichen Aufbau demjenigen gemäß2 entspricht. Im Längenabschnitt5 ist ein Längsschott31 eingeschweißt. Im Längsschott31 sind Durchbrechungen32 ,33 sowie eine aus dem Material des Längsschotts31 durch Schubumformung ausgestellte Prägung34 vorgesehen. - Durch die Sicken
29 ,30 ebenso wie durch die Durchbrechungen32 ,33 und Prägungen34 in den Querschotts27 ,28 oder dem Längsschott31 kann dem Steifigkeitsverhalten ebenso wie dem statischen und dynamischen Belastungsverhalten eines Strukturbauteils eine definierte Charakteristik gegeben werden. -
- 1
- Längenabschnitt
- 2
- Querschott
in
1 - 3
- freie Kanten
- 4
- Schweißnaht
- 5
- Längenabschnitt
- 6
- Längsschott
in
5 - 7
- Längenabschnitt
- 8
- Querschott
in
7 - 9
- Längenabschnitt
- 10
- Schale
v.
9 - 11
- Schale
v.
9 - 12
- Schenkel
v.
10 ,11 - 13
- Längskanten
v.
12 - 14
- Querschott
in
9 - 15
- Längenabschnitt
- 16
- Boden
v.
15 - 17
- Schenkel
v.
15 - 18
- Flansche
v.
15 - 19
- Querschott
in
15 - 20
- Längenabschnitt
- 21
- Wand
v.
20 - 22
- Wand
v.
20 - 23
- Querschott
in
20 - 24
- Platine
- 25
- Schale
- 26
- Randbereiche
v.
25 - 27
- Querschott
- 28
- Querschott
- 29
- Sicke
- 30
- Sicke
- 31
- Längsschott
- 32
- Durchbrechung
- 33
- Durchbrechung
- 34
- Prägung
- PF
- Pfeile
- PF1
- Pfeil
- PF2
- Pfeile
Claims (7)
- Strukturbauteil für die Karosserie oder ein Fahrwerk eines Kraftfahrzeugs, das einen aus Stahlblech gebildeten rinnenförmigen oder hohlen Längenabschnitt (
1 ,5 ,7 ,9 ,15 ,20 ) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Längenabschnitt (1 ,5 ,7 ,9 ,15 ,20 ) durch ein Querschott (2 ,8 ,14 ,19 ,23 ,27 ,28 ) und/oder ein Längsschott (6 ,31 ) ausgesteift ist, wobei das Querschott (2 ,8 ,14 ,19 ,23 ,27 ,28 ) und/oder das Längsschott (6 ,31 ) in einsatzbedingt hoch belasteten Bereichen des Längenabschnitts (1 ,5 ,7 ,9 ,15 ,20 ) angeordnet sind. - Strukturbauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Querschott (
2 ,8 ,14 ,19 ,23 ,27 ,28 ) und/oder das Längsschott (6 ,31 ) in den Längenabschnitt (1 ,5 ,7 ,9 ,15 ,20 ) eingeschweißt ist. - Strukturbauteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Längenabschnitt (
1 ,5 ,7 ,9 ,15 ) durch Umformen mindestens einer Platine (24 ) aus Stahlblech gebildet ist. - Strukturbauteil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass einander benachbarte Kanten (
3 ,13 ) von zu rinnenförmigen oder hohlen Längenabschnitten (1 ,5 ,7 ,9 ,15 ) umgeformten Platinen (24 ) mindestens abschnittsweise durch Schweißen verbunden sind. - Strukturbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in den Querschotts (
27 ,28 ) und/oder den Längsschotts (31 ) Sicken (29 ,30 ), Prägungen (34 ) und/oder Durchbrechungen (32 ,33 ) vorgesehen sind. - Strukturbauteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der rinnenförmige Längenabschnitt (
20 ) durch radiales Prägen eines Rohrs gebildet ist. - Verfahren zur Herstellung eines Strukturbauteils nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst eine Platine (
24 ) aus Stahlblech zu einer im Querschnitt U-förmigen Schale (25 ) umgeformt wird, worauf in die Schale (25 ) mindestens ein Querschott (2 ) und/oder ein Längsschott (6 ) eingebracht sowie lagefixiert wird, dass dann die neben den freien Kanten (3 ) liegenden Randbereiche (26 ) der Schale (25 ) um das Querschott (2 ) und/oder das Längsschott (6 ) zu einem rohr- oder kastenförmigen Längenabschnitt (1 ) gebogen und anschließend die Kanten (3 ) mindestens abschnittsweise verschweißt werden.
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