DE102004046875A1 - Vorrichtung zum dosierten Abfüllen einer Flüssigkeit - Google Patents
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Abstract
Es wird eine Vorrichtung zum dosierten Abfüllen einer Flüssigkeit vorgeschlagen, umfassend mindestens einen mit einem Flüssigkeitszuführkanal (42) versehenen Pumpenblock (14), in dem mindestens eine Abfüllspur ausgebildet ist, die eine Fülldüse (20) und einen Pumpenzylinderraum (22) umfasst, in dem ein mittels einer Bewegungseinheit (26) angetriebener Pumpenkolben (24) axial verschiebbar geführt ist, so dass wahlweise Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitszuführkanal (42) in den Pumpenzylinderraum (22) angesaugt oder zu der Fülldüse (20) gefördert wird. Zwischen dem Pumpenkolben (24) und der Bewegungseinheit (26) ist ein Kraftmesssensor (32) angeordnet, mittels dessen auf den Pumpenkolben (24) wirkende Zug- und Druckkräfte ermittelbar sind (Figur).
Description
- Die Erfindung geht von einer Vorrichtung zum dosierten Abfüllen einer Flüssigkeit gemäß der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 näher definierten Art aus.
- Eine derartige Vorrichtung ist aus der Praxis bekannt und kann insbesondere zum Befüllen von Gelatinekapseln mit einer dünn- oder dickflüssigen Flüssigkeit hoher oder auch geringer Viskosität eingesetzt werden.
- Die bekannte Vorrichtung umfasst einen Pumpenblock, in dem ein Flüssigkeitszufuhrkanal sowie eine Vielzahl so genannter Abfüllspuren ausgebildet sind, die gleichzeitig bzw. parallel zur Befüllung jeweils einer Kapsel eingesetzt werden können.
- Jede Abfüllspur umfasst einen in einer Durchgangsbohrung axial verschiebbaren Steuerschieber, der mit einer Fülldüse versehen ist, sowie einen Pumpenzylinderraum, in dem ein Pumpenkolben axial verschiebbar geführt ist. In Abhängigkeit von einer Steuerstellung des Steuerschiebers kann mittels des Pumpenkolbens Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitszufuhrkanal in den Pumpenzylinderraum angesaugt oder aus letzterem über eine Förderbohrung des Steuerschiebers zu der Fülldüse gefördert und von dort in die Kapsel bzw. eine noch zu verschließende Kapselhälfte eingefüllt werden. Die Pumpenkolben der einzelnen Abfüllspuren der Abfüllvorrichtung sind mittels einer gemeinsamen, über eine rechenartige Kupplungseinrichtung angebundene Bewegungseinheit betätigbar. Bei der bekannten Vorrichtung können im Betrieb nur schwer Aussagen hinsichtlich eines ordnungsgemäßen Arbeitens der einzelnen Abfüllspuren gemacht werden.
- Vorteile der Erfindung
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Patentanspruches 1, bei der zwischen dem Pumpenkolben und der Bewegungseinheit ein Kraftmesssensor angeordnet ist, mittels dessen auf den Pumpenkolben wirkende Zug- und Druckkräfte ermittelbar sind, hat den Vorteil, dass bei einem Abfüllvorgang eine exakte Prozessüberwachung hinsichtlich eines mittels der betreffenden Abfüllspur durchgeführten Ansaug- bzw. Dosiervorgangs möglich ist, da sowohl dem Ansaugvorgang als auch dem Dosiervorgang jeweils ein charakte ristischer, auf den Pumpenkolben wirkender Kraftverlauf zugeordnet werden kann. Ein mittels der Vorrichtung nach der Erfindung durchgeführter Abfüllprozess kann damit genau überwacht werden.
- So kann mittels des Kraftmesssensors eine Kraft/Zeit-Kurve aufgenommen werden, die mit einer beispielsweise bei einem Testlauf ermittelten Reverenzkurve verglichen werden kann. Durch den Vergleich kann beispielsweise ein allgemeiner Verschleiß der Vorrichtung, ein Bruch einer Dichtung der Vorrichtung, eine Schwergängigkeit des Pumpenkolbens, eine Ausbildung von Luftblasen oder dergleichen in dem abzufüllenden Medium oder auch eine Temperaturschwankung des abzufüllenden Mediums erkannt werden. Auch kann durch Auswertung des Kurvenverlaufs eine mittels der Fülldüse ausgeförderte Füllmenge überwacht werden. Des Weiteren kann durch Auswertung der Kraft-Zeit-Kurve eine Kontrollkalibrierung zwischen einzelnen Abfüllschritten gegebenenfalls automatisch durchgeführt werden.
- Grundsätzlich eignet sich die Vorrichtung nach der Erfindung zum dosierten Abfüllen beliebiger Flüssigkeiten in dafür vorgesehene Behältnisse. So können sehr dünnflüssige oder auch im Wesentlichen parafinartige Medien mittels der Vorrichtung nach der Erfindung in dosierter Weise abgefüllt werden. Die Vorrichtung nach der Erfindung dient jedoch insbesondere zum Abfüllen flüssiger pharmazeutischer Produkte in dafür vorgesehene Behältnisse, wie beispielsweise Kapseln.
- In der Regel umfasst die Vorrichtung nach der Erfindung eine Vielzahl gleichzeitig und parallel betreibbarer Abfüllspuren, die mittels einer gemeinsamen Bewegungseinheit betätigbar sind. Zwischen der Bewegungseinheit und jedem, jeweils einer Abfüllspur zugeordneten Pumpenkolben ist dann ein Kraftmesssensor angeordnet. Dies ermöglicht es, dass die an den einzelnen Pumpenkolben auftretenden Kraftverläufe miteinander verglichen werden können. Dadurch kann frühzeitig auf ein etwaig fehlerhaftes Arbeiten einer oder auch mehrerer der Abfüllspuren geschlossen werden.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung ist der Kraftmesssensor zwischen der mit einer Antriebseinrichtung versehenen Bewegungseinheit und einem dem betreffenden Pumpenkolben zugeordneten Adapterelement eingespannt. Das Adapterelement schützt den Kraftmesssensor vor gegebenenfalls schädigenden Scherkräften.
- Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung ist der Kraftmesssensor mittels eines Zugankers mit einer definierten Druckkraft vorgespannt. Die Differenz zwischen dieser definierten Druckkraft und der bei einer Betätigung des Pumpenkolbens anfallenden Zug- bzw. Druckkraft kann dann beispielsweise als in Form einer Spannung vorliegendes Messsignal durch den Kraftmesssensor ermittelt werden. Das Messsignal kann dann in geeigneter Weise ausgewertet und analysiert werden.
- Bei einer besonders verschleißbeständigen Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung ist der Kraftmesssensor aus einem piezoelektrischen Messelement gebildet. Infolge von Zug- oder Druckkräften fallen dann an dem piezoelektrischen Messelement Ladungen an. Ein derartiges Messelement zeigt ein sehr schnelles Ansprechverhalten sowie in der Regel einen niedrigen thermischen Ausdehnungskoeffizienten und eine hohe mechanische Belastbarkeit.
- Denkbar ist es natürlich auch, dass alternativ zu dem piezoelektrischen Messelement beispielsweise ein Dehnungsmessstreifen oder dergleichen als Kraftmesssensor eingesetzt wird.
- Um die Signalverarbeitung automatisiert durchführen zu können, ist der Kraftmesssensor vorzugsweise mit einer Auswerteeinrichtung verbunden. Insbesondere bei Verwendung eines piezoelektrischen Messelements als Kraftmesssensor ist es vorteilhaft, wenn der Auswerteeinrichtung ein Ladungsverstärker vorgeschaltet ist. Ein solcher erhöht die Auswertegenauigkeit.
- Zur visuellen Betrachtung bzw. Überwachung der Messsignale kann die Auswerteeinrichtung mit einer Messwertanzeigeeinrichtung versehen sein.
- Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstandes nach der Erfindung sind der Beschreibung, der Zeichnung und den Patentansprüchen entnehmbar.
- Zeichnung
- Ein Ausführungsbeispiel der Abfüllvorrichtung nach der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch vereinfacht dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
- Die einzige Figur zeigt einen Schnitt durch eine Vorrichtung zum dosierten Abfüllen einer Flüssigkeit.
- Beschreibung des Ausführungsbeispiels
- In der Zeichnung ist eine Vorrichtung
10 dargestellt, die zum gleichzeitigen Befüllen mehrerer, aus Gelatine gefertigter Kapselhälften12 mit einem pharmazeutischen Produkt dient. Die Kapselhälften12 müssen nach dem Befüllvorgang mit einem korrespondierenden, hier nicht dargestellten Gegenstück verschlossen werden. - Die Vorrichtung
10 umfasst eine Vielzahl nebeneinander angeordneter Abfüllspuren, mit denen jeweils eine Kapselhälfte12 einer Gelatinekapsel befüllt werden kann. In der Zeichnung ist stellvertretend für die anderen Abfüllspuren eine dieser Abfüllspuren dargestellt. - Die Vorrichtung
10 umfasst einen Pumpenblock14 , der für jede Abfüllspur von einem Steuerschieber18 durchgriffen ist, der in einer als Durchgangsbohrung ausgebildeten Steuerbohrung16 axial verschiebbar geführt ist. Der Steuerschieber18 ist an seinem in der Zeichnung unten dargestellten Ende mit einer Fülldüse20 versehen. An dem der Fülldüse20 abgewandten Ende greift an dem Steuerschieber18 eine nicht näher dargestellte Betätigungseinrichtung an. - Rechtwinklig zur Achse der Steuerbohrung
16 ist in dem Pumpenblock14 ein Pumpenzylinderraum22 ausgebildet, in dem ein mit einer Dichtung versehener Pumpenkolben24 axial verschiebbar geführt ist. Der Pumpenzylinderraum22 mündet in die Steuerbohrung16 . Der Pumpenkolben24 ist mittels einer mit einer Antriebseinrichtung versehenen Bewegungseinheit26 betätigbar, die auf sämtliche Abfüllspuren der Vorrichtung10 wirkt. Zur Kupplung der Bewegungseinheit26 mit den Kolben24 der einzelnen Abfüllspuren ist jeweils ein Kupplungselement28 vorgesehen, das mit einem Adapterstück30 kraftschlüssig verbunden ist. - Zwischen dem Adapterstück
30 und der Bewegungseinheit26 ist für jede Abfüllspur ein Kraftmesssensor32 vorgesehen, der aus einem piezoelektrischen Messelement gebildet ist und mittels einer als Zuganker wirkenden Schraube34 mit einer definierten Druckkraft vorgespannt ist. Die Schraube34 durchgreift die Betätigungseinheit26 und den Kraftmesssensor32 und greift in das Adapterteil30 ein. - Der Kraftmesssensor
32 ist über eine Messleitung36 mit einer Auswerteeinrichtung28 versehen, der ein nicht näher darge stellter Ladungsverstärker vorgeschaltet ist. Die Auswerteeinrichtung38 ist wiederum mit einer Messwertanzeigeeinrichtung40 versehen. Auf einem Display der Messwertanzeigeeinrichtung40 ist ein mittels des Kraftmesssensors32 ermittelter zeitlicher Verlauf der auf den Pumpenkolben24 wirkenden Kräfte darstellbar. - Der Pumpenblock
14 ist des Weiteren mit einem Flüssigkeitszufuhrkanal42 versehen, der über eine Abzweigung44 mit der Steuerbohrung16 derart verbunden ist, dass bei entsprechender Stellung des Steuerschiebers18 über eine am Umfang des Steuerschiebers18 angeordnete Steueraussparung46 eine Verbindung zu dem Pumpenzylinderraum22 hergestellt ist. - In dem Steuerschieber
18 ist zudem ein Förderkanal48 ausgebildet, über den bei einer entsprechenden Stellung des Steuerschiebers18 eine Verbindung zwischen dem Pumpenzylinderraum22 und der Fülldüse20 besteht. - Der Steuerschieber
18 und die Bewegungseinheit26 sind auf elektronische oder mechanische Weise synchronisiert betätigbar. - Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung arbeitet in nachfolgend beschriebener Weise.
- Zum Ansaugen des pharmazeutischen Produkts aus dem Flüssigkeitszufuhrkanal
42 in den Pumpenzylinderraum22 nimmt der Steuerschieber18 die in der Zeichnung dargestellte Stellung ein. Die Bewegungseinheit26 zieht dann über den vorgespannten Zuganker34 , das Adapterteil30 sowie das mit diesem verbundene Kupplungselement28 den Pumpenkolben24 in eine in der Zeichnung mit einem Pfeil d gekennzeichnete Richtung. Dadurch wird Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitszufuhrkanal42 über die Steueraussparung46 des Steuerschiebers18 in den Pumpenzylinderraum22 gesaugt. Der Kraftmesssensor32 wird durch diese Bewegung der Bewegungseinheit26 entlastet, was zu einem Spannungsabfall führt. - Anschließend wird der Steuerschieber
18 gemäß einem Pfeil b in Füllstellung verfahren, so dass die Steueraussparung46 verschlossen ist und der Förderkanal48 mit dem Pumpenzylinderraum22 in Verbindung steht. Dann wird die Bewegungseinheit26 gemäß einem Pfeil c mit sämtlichen mit ihr verbundenen Bauteilen, d. h. mit dem Kraftmesssensor32 , dem Adapterteil30 dem Kupplungselement28 und damit dem Pumpenkolben24 in Richtung c verschoben, wodurch die in dem Pumpenzylinderraum22 enthaltene Flüssigkeit durch den Förderkanal48 zu der Fülldüse20 und dadurch in eine Kapselhälfte12 der Gelatinekapsel eingefördert wird. Dadurch erhöhen sich die auf den Kraftmesssensor wirkenden Kräfte, was zu einer Spannungserhöhung führt. - Während des Saug- bzw. Dosiervorgangs entstehen an dem Kupplungselement
28 und dem Adapterstück30 bzw. an der Bewegungseinheit34 Zug- bzw. Druckkräfte. Da der Kraftmesssensor32 mit einer definierten Druckkraft vorgespannt ist, kann eine Kraftdifferenz ΔF als Messspannung ΔV von dem Kraftmess sensor32 über die Messleitung36 an den Ladungsverstärker und die Auswerteeinrichtung38 übermittelt und als Signal an der Anzeigeeinrichtung40 in Form einer Kraft/Zeit-Kurve dargestellt werden.
Claims (8)
- Vorrichtung zum dosierten Abfüllen einer Flüssigkeit, umfassend mindestens einen mit einem Flüssigkeitszuführkanal (
42 ) versehenen Pumpenblock (14 ), in dem mindestens eine Abfüllspur ausgebildet ist, die eine Fülldüse (20 ) und einen Pumpenzylinderraum (22 ) umfasst, in dem ein mittels einer Bewegungseinheit angetriebener Pumpenkolben (24 ) axial verschiebbar geführt ist, so dass wahlweise Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitszufuhrkanal (42 ) in den Pumpenzylinderraum (22 ) angesaugt oder aus dem Pumpenzylinderraum (22 ) zu der Fülldüse (20 ) gefördert wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Pumpenkolben (24 ) und der Bewegungseinheit (26 ) ein Kraftmesssensor (32 ) angeordnet ist, mittels dessen auf den Pumpenkolben (24 ) wirkende Zug- und Druckkräfte ermittelbar sind. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftmesssensor (
32 ) zwischen einem mit einem Kupp lungselement (28 ) zusammenwirkenden Adapterstück (30 ) und der Bewegungseinheit (26 ) eingespannt ist. - Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftmesssensor (
32 ) mittels eines Zugankers (34 ) mit einer definierten Druckkraft vorgespannt ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftmesssensor (
32 ) ein piezoelektrisches Messelement ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftmesssensor (
32 ) mit einer Auswerteeinrichtung (38 ) verbunden ist. - Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Kraftmesssensor (
32 ) verbundenen Auswerteeinrichtung (38 ) ein Ladungsverstärker zugeordnet bzw. vorgeschaltet ist. - Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Kraftmesssensor (
32 ) verbundene Auswerteeinrichtung (38 ) mit einer Messwertanzeigeeinrichtung (40 ) versehen ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Abfüllspuren, die mit tels einer gemeinsamen Bewegungseinheit (
26 ) betätigbar sind.
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