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DE102004046841A1 - Buchse für ein Gerät zum Setzen von Ankerbolzen - Google Patents

Buchse für ein Gerät zum Setzen von Ankerbolzen Download PDF

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DE102004046841A1
DE102004046841A1 DE200410046841 DE102004046841A DE102004046841A1 DE 102004046841 A1 DE102004046841 A1 DE 102004046841A1 DE 200410046841 DE200410046841 DE 200410046841 DE 102004046841 A DE102004046841 A DE 102004046841A DE 102004046841 A1 DE102004046841 A1 DE 102004046841A1
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KO-KEN TOOL Co Ltd
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KO KEN TOOL CO
KO-KEN TOOL Co Ltd
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    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B31/00Hand tools for applying fasteners

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Abstract

Es wird eine Buchse (A) für ein Gerät zum Ankersetzen bereitgestellt, welche an einem Ankerbolzen (B) angebracht werden kann und welche nach erfolgtem Setzen leicht entfernt werden kann. Die Buchse (A) umfasst einen Buchsengrundkörper (1), an dessen äußerer Umfangsfläche ein zum Drehen bestimmter Oberflächenabschnitt und in dessen unterem Abschnitt eine für einen Gewindeeingriff mit dem Ankerbolzen (B) bestimmte Gewindebohrung (3) vorgesehen ist. Ein Befestigungsbolzen (8) steht mit einem oberen Teil des Buchsengrundkörpers (1) im Gewindeeingriff. Es ist ein Druckglied (7) vorgesehen, welches an einer oberen Stirnseite (B1) des Ankerbolzens (B) und an einer unteren Stirnseite (8c) des Befestigungsbolzens (8) anliegt, so dass der Buchsengrundkörper (1) im Befestigungszustand nach Art der Funktion einer Kontermutter gehalten ist. Das Druckglied (7) weist auf seinen der oberen Stirnseite (B1) des Ankerbolzens (B) bzw. der unteren Stirnseite (8c) des Befestigungsbolzens (8) zugekehrten Seiten kugelförmig gestaltete Oberflächen (7a) auf.

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • 1. Anwendungsgebiet der Erfindung
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Buchse, die zum Setzen eines Ankerbolzens benutzt wird, der zur Befestigung von Ausrüstungsteilen oder dergleichen an einer Struktur, einem Betonboden oder dergleichen bestimmt ist.
  • 2. Zugrunde liegender Stand der Technik
  • Es sind Ausführungsbeispiele zum Setzen eines Ankers in Beton bekannt, bei welchen eine Doppelmutter bzw. eine Kontermutter am oberen Endabschnitt eines Ankerbolzens benutzt wird, um diese fest an dem Ankerbolzen anzubringen, wobei der Ankerbolzen anschließend in eine, in den Beton eingeformte Bohrung eingesetzt wird, in welche vorab eine chemische Kapsel eingesetzt worden ist, welche eine Klebefunktion erfüllt, wobei ein Steckschlüssel auf die Doppelmutter aufgesetzt wird, wobei eine an eine Bohrhammer angeordnete Zwischenbuchse anschließend auf dem Steckschlüssel aufgesetzt wird und wobei auf den Ankerbolzen eine Kraft in Umdrehungsrichtung und eine schlagende Kraft übertragen wird, wobei anschließend die Doppelmutter entfernt wird.
  • Es ist auch ein anderes Ausführungsbeispiel bekannt geworden, bei welchem eine mit einer gespaltenen Mutter versehende Buchse, die für einen Gewindeeingriff mit dem Gewindeabschnitt eines Ankerbolzens bestimmt ist, auf den oberen Endabschnitt des Ankerbolzens aufgesetzt wird, wobei anschließend eine drehende und eine schlagende Kraft aufgewandt werden, so dass über die Drehbewegungen die gespaltene Mutter umfasst wird, in einen festen Eingriff mit dem Ankerbolzen gelangt und auf diese Weise der Ankerbolzen in den Beton gesetzt werden kann. Bei dieser Anordnung kann der feste Eingriffszustand durch ein Anhalten der Drehbewegung freigegeben werden, so dass die Buchse anschließend von dem Ankerbolzen entfernt werden kann. (vgl. beispielsweise Official Gazette of Japanese Patent Application Laid-open No. 2003-326471).
  • Um den Ankerbolzen in einer, in einen Betonboden usw. eingeformten Bohrung zu setzen, wird, wie in der vorstehend erwähnten Official Gazette dargestellt, der obere Endabschnitt des Ankerbolzens mittels einer Muffe fixiert, die mit einer Doppelmutter und einem besonderen Eingriffs- und Haltemechanismus in Verbindung steht, wobei über dieses Befestigungsmittel eine drehende und eine schlagende Kraft auf den Ankerbolzen übertragen werden. Dieses herkömmliche Befestigungsmittel, bei welchem eine Doppelmutter bzw. eine Kontermutter benutzt wird, weist jedoch den Nachteil auf, dass zwei Schraubenschlüssel (Maulschlüssel) erforderlich sind, um die Doppelmutter anzuziehen und zu befestigen und gleichermaßen für deren Entfernung nach erfolgtem Setzvorgang. Es ist dies mit anderen Worten mit einer mühevollen Arbeit verbunden.
  • Nachdem ferner bei dem, einen Eingriffs- und Haltemechanismus nutzenden Befestigungsmittel der Ankerbolzen nach Maßgabe der Drehbewegung während des Setzvorgangs erfasst und befestigt wird, kann der Setzvorgang leicht mit dem Mittel einer Doppelmutter verglichen werden. Dies weist jedoch Nachteile insoweit auf, als sich der Gewindeabschnitt des Ankerbolzens und der Gewindeabschnitt des Haltemechanismus während des Eingriffs verlagern können, so dass zwischen den Gewindeabschnitten leicht ein Spiel entsteht, welche zu einem unbefriedigenden Anziehen führt. Dieses Spiel führt auch dazu, dass die Randabschnitte des Ankerbolzens aufgrund der Drehbewegung und der wiederholten, auf die Gewindeabschnitte während des Setzvorgangs ausgeübten schlagenden Kraft zerstört werden können.
  • Die vorliegende Erfindung ist in Anbetracht der vorstehend genannten, dem Stand der Technik eigenen Nachteile entstanden.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Buchse bereitzustellen, welche während des Setzens eines Ankers an dem Ankerbolzen fest angebracht werden kann und welche nach erfolgtem Setzen leicht entfernt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird bei einer Buchse für ein Gerät zum Setzen vom Ankerbolzen gelöst durch einen Buchsengrundkörper, an dessen äußerer Umfangsfläche ein prismatischer, zum Drehen bestimmter Oberflächenabschnitt vorgesehen ist, wobei an einem unteren Abschnitt des Buchsengrundkörpers eine zur Aufnahme des Ankerbolzens bestimmte Gewindebohrung vorgesehen ist, die für einen Gewindeeingriff mit dem Ankerbolzen bestimmt ist, einen Befestigungsbolzen, der einen mit einem Gewinde versehenen Stangenabschnitt aufweist, dessen obere Oberfläche mit einer zum Drehen bestimmten, im Querschnitt eckigen Öffnung versehen ist und der mit einem oberen Teil des Buchsengrundkörpers im Gewindeeingriff steht und ein Druckglied, welches zwischen der zur Aufnahme des Ankerbolzens bestimmten Gewindebohrung und dem Befestigungsbolzens angeordnet ist, wobei das Druckglied an einer oberen Stirnseite des Ankerbolzen und an einer unteren Stirnseite des mit einem Gewinde versehenen Stangenabschnitts des Befestigungsbolzens anliegt, so dass der Buchsengrundkörper im Befestigungszustand nach Art der Funktion einer Doppelmutter gehalten ist, und zwar nach Maßgabe des Fortschritts des Gewindeeingriffs zwischen der zur Aufnahme des Ankerbolzens bestimmten Gewindebohrung und dem Ankerbolzen. Das Druckglied weist auf seiner jeweiligen, ein Anlageteil bildenden, jeweils der oberen Stirnseite des genannten Ankerbolzens bzw. der unteren Stirnseite des genannten Befestigungsbolzens zugekehrten Seite eine kugelförmig gestaltete Oberfläche auf.
  • Bei der, für ein Gerät zum Setzen eines Ankers bestimmten erfindungsgemäßen Buchse wird das Druckglied durch die obere Stirnseite des Ankerbolzens nach Maßgabe des Fortschritts des Gewindeeingriffs zwischen dem Ankerbolzen und der zur Aufnahme des Ankerbolzens bestimmten Gewindebohrung nach oben gedrückt. Auf diese Weise gelangen die oberen und unteren Endabschnitte des Druckgliedes mit der oberen Stirnseite des Ankerbolzens und der unteren Stirnseite des mit Gewinde versehenen Abschnitts des Befestigungsbolzens unter Druck in Berührung, so dass sich ein Gewindeeingriff zwischen dem Ankerbolzen und dem Befestigungsbolzen nach Art der Funktion einer Doppelmutter ergibt. Nachdem der Ankerbolzen und die Buchse über ihre Gewindeabschnitte spielfrei aneinander fixiert sind, bestehen keine Befürchtungen, dass die Gewindeteile des Ankerbolzens während des Setzens des Ankers zerstört werden. Hinzu tritt, dass aufgrund des Umstands, dass die einander gegenüberliegenden Enden des Druckgliedes kugelförmig gestaltete Oberflächen aufweisen, eine einer Drehbewegung entgegen gerichtete Reibungskraft im Bereich der Anlageflächen vermindert wird, und zwar selbst in dem Fall, in welchem die Anlageteile des Ankerbolzens und Druckgliedes nach Maßgabe eines solchen Druckes gegeneinander gepresst werden, dass sie nahezu ineinander eindringen, und zwar aufgrund einer übermäßigen, durch die drehende und schlagende Bewegung eines Bohrhammers ausgelösten Beanspruchung. Nachdem der Bolzen während des Lösens nach erfolgtem Setzvorgang leicht gedreht werden kann, ist die Handhabbarkeit der Buchse verbessert.
  • Vorstehende und weitere Ziele, charakteristische Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden dem einschlägigen Fachmann anhand der sich anschließenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels, welches in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt ist, noch deutlicher werden.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 zeigt eine Draufsicht auf eine für ein Gerät zum Ankersetzen bestimmte Buchse entsprechend einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 2 zeigt eine Vorderansicht der Buchse;
  • 3 zeigt eine vertikale Schnittansicht der Buchse;
  • 4 zeigt die an einem Ankerbolzen befestigte Buchse;
  • 5 zeigt eine mit der Buchse gemäß 1 ausgerüstete, zum Setzen eines Ankers bestimmte Baugruppe.
  • DETAILBESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORM
  • Eine Ausführungsform einer für ein Gerät zum Setzen vom Ankerbolzen entsprechend der vorliegenden Erfindung wird im folgendem unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben werden.
  • In den Zeichnungen ist mit A eine Buchse für ein Gerät zum Setzen eines Ankers bezeichnet. Die Buchse A umfasst in einer Draufsicht (1) eine sechseckige prismatische, sich in Umfangsrichtung erstreckende Oberfläche 2, die an einem oberen Abschnitt der Außenumfangsfläche eines im Querschnitt kreisförmigen säulenartigen Grundkörpers 1 angeformt ist, an welchen die prismatische Oberfläche 2, eine an einem Bohrhammer angeordnete Befestigungsmuffe und das Eingangsteil eines manuell zu betätigen Werkzeugs angepasst sind. Eine zur Aufnahme eines Ankerbolzens bestimmte Gewindebohrung 3, eine Bohrung 4 zur Aufnahme eines Druckgliedes, eine Gewindebohrung 5 zur Aufnahme eines Befestigungsbolzens und ein zur Aufnahme dessen Bolzenkopfes bestimmte, im Querschnitt kreisförmige Bohrung 6 sind in einer Schnittdarstellung gesehen ausgehend von dem unteren Teil entlang einer mittleren Reihe eines mittleren Abschnitts der Außenumfangsfläche des Grundkörpers 1 aufeinanderfolgend angeordnet.
  • Die zur Aufnahme des Ankerbolzens bestimmte Gewindebohrung 3 ist mit der Maßgabe bemessen, dass sie dem Durchmesser eines gewünschten zu setzenden Ankerbolzens B entspricht. In die Bohrung 4 ist ein stabartiges Druckglied 7 lose eingepasst und dementsprechend vertikal beweglich. An den oberen und unteren Endabschnitten dieses Druckgliedes 7 sind jeweils halbkugelförmige Oberflächenabschnitte 7a, 7a angeformt. Durch eine, zur Verriegelung bestimmte, sich in Umfangsrichtung erstreckende Stufe 4a der Bohrung 4, welche sich in einem Zwischenabschnitt zwischen dem mittleren Teil des Druckgliedes 7b und der zur Aufnahme des Ankerbolzens bestimmten Gewindebohrung 3 befindet, ist ein konvexes ausgeformtes, sich in Umfangsrichtung erstreckendes Stufenteil 7b aufgenommen und durch die Stufe 4a verriegelt.
  • Die Oberseite eines kreisförmigen Kopfteils eines Befestigungsbolzens 8 ist mit einer sechseckigen, zum Drehen bestimmten, in diese eingeformten Öffnung 8b versehen, wobei sich an das Kopfteil ein mit Gewinde versehender Stangenabschnitt 8a anschließt, der mit der zur Aufnahme des Befestigungsbolzens bestimmten Gewindebohrung 5 im Gewindeeingriff steht.
  • Bei einem Beispiel einer zum Setzen des Ankerbolzens B bestimmten Baugruppe, bei welcher diese Buchse A benutzt wird, ist ein Bohrhammer D vorgesehen, welcher eine stangenartige Befestigungsmuffe 20 aufweist, an deren unterem Endabschnitt eine zur Unterseite hin gerichtete, im Querschnitt eckig gestaltete Aufnahmeöffnung 20a eingeformt ist. (5)
  • Es wird zunächst die zur Aufnahme des Ankerbolzens bestimmte Gewindebohrung der Muffe A auf den oberen Endabschnitt des Ankerbolzens B aufgeschraubt, so dass die Muffe A zeitweilig an dem Ankerbolzen B befestigt ist. Anschließend wird die obere Stirnseite B1 des Ankerbolzens B in Anlage an den halbkugelförmigen Oberflächenabschnitt 7a des unteren Endabschnitts des Druckgliedes 7 gebracht, worauf hin das Druckglied 7 nach oben gedrückt wird, bis der halbkugelförmige Oberflächenabschnitt 7a des oberen Abschlussteils des Druckgliedes 7 in eine Anlage an einer unteren Stirnseite 8c des mit Gewinde versehenden Stangenabschnitts 8a des Befestigungsbolzens 8 gelangt.
  • Das mit einer Spitze versehende untere Ende des Ankerbolzens B mit der zeitweilig an diesem befestigten Buchse A wird in eine Konstruktionsbohrung 10 eingesetzt, die in einen Betonboden C oder dergleichen eingeformt ist und in welcher sich eine chemische, eine Klebefunktion erfüllende Kapsel 9 befindet. Die sechseckige Aufnahmeöffnung 20a der Befestigungsmuffe 20 ist an die prismatische, sich in Umfangsrichtung erstreckende Oberfläche 2 des Grundkörpers 1 der Buchse angepasst, so dass der Ankerbolzen E durch einen drehenden und einen schlagenden Betrieb des Bohrhammers D in die Konstruktionsbohrung 10 eingesetzt wird. Infolge der drehenden und schlagenden Bewegung des Bohrhammers D gelangt die Buchse A in eine zunehmend festere Anlage an dem Ankerbolzen B, wobei die Gipfelabschnitte der halbkugelförmigen Oberflächen 7a, 7a des Druckgliedes 7 weiter gedrückt werden und insbesondere in einen festen Druckkontakt mit dem mittleren Teil der oberen Stirnseite B1 des Ankerbolzens B gelangen. Auf diese Weise wird zwischen der zur Aufnahme des Befestigungsbolzens bestimmten Gewindebohrung 5 mit dem in diese eingeschraubten Befestigungsbolzen 8, der zur Aufnahme des Ankerbolzens bestimmten Gewindebohrung 3 und dem in diese eingeschraubten Ankerbolzen B unter Belassung eines Spiels zwischen den Randteilen ein inniger Befestigungszustand nach Art der Funktion einer soliden Doppel- bzw. Kontermutter hergestellt. Im Ergebnis sind somit die Buchse A und der Ankerbolzen B fest miteinander verbunden und es wird der Ankerbolzen B in diesem Zustand in die Bohrung 10 des Betonbodens eingesetzt.
  • Nach erfolgtem Setzen wird ein in einem Kantenprofil versehener stangenartiger Drehhandgriff (Sechskantbuchse) in die eckige Öffnung 8b des Befestigungsbolzens 8 eingesetzt, der mit einem oberen Teil der Buchse A in Eingriff steht, so dass der Befestigungsbolzen 8 gelöst werden kann. Auf diese Weise wird die Funktion der Doppelmutter, die in einem Befestigungszustand bisher gehalten worden ist, gelöst, so dass die Buchse A gedreht werden kann. Indem anschließend die Buchse A von dem Ankerbolzen B entfernt wird, ist der Vorgang des Setzens zu einem Abschluss gekommen.
  • Zur Zeit des Setzens werden der Ankerbolzen B und die Buchse A, welche aneinander befestigt sind, nach Maßgabe eines solch hohen Druckes gegeneinander gepresst, so dass sie nahezu ineinander eindringen, und zwar infolge einer übermäßigen Belastung, die durch den drehenden und schlagenden Betrieb des Bohrhammers D entsteht. Dies macht es bisweilen unmöglich, den Befestigungsbolzen 8 nach erfolgtem Setzen zu lösen.
  • Bei der vorliegenden Ausführungsform befindet sich das Druckglied 7 zwischen dem Ankerbolzen B und dem Befestigungsbolzen 8, welche durch die halbkugelförmigen Oberflächenabschnitte 7a, 7a, die an einander gegenüberliegenden Endabschnitten des Druckgliedes 7 angeformt sind und die an der oberen Stirnseite B1 des Ankerbolzens B und der unteren Stirnseite 8c des Befestigungsbolzens 8 wie vorstehend beschrieben anliegen, in einem Befestigungszustand gehalten. Aufgrund dieser Anordnung stehen der Ankerbolzen B und die Buchse A nur punktuell in Berührung bzw. nach Maßgabe der kugelförmigen Oberflächen, so dass ein eine Drehbewegung behindernder Reibungswiderstand gegenüber einer, auf ein Lösen des Befestigungsbolzens 8 gerichteten Drehbewegung reduziert werden kann.
  • Nach dem die Berührungsfläche vorzugsweise so weit wie möglich vermindert worden ist, können für die einander gegenüberliegenden Enden einer stabförmigen, das Druckglied 7 bildenden Gestalt trapezförmige konusartige oder kugelförmige Gestaltungsformen benutzt werden.
  • Die zum Setzen des Ankerbolzens B bestimmte Baugruppe ist natürlich nicht auf das gezeigte Ausführungsbeispiel beschränkt. Ohne Verwendung des Bohrhammers D kann der Ankerbolzen B auch durch Schrauben in die Bohrung 10 des Betons eingesetzt werden, und zwar unter Verwendung eines manuell zu betätigenden, an die prismatische, sich in Umfangsrichtung erstreckende Oberfläche 2 angepassten, zur Drehung der Buchse A bestimmten Werkzeugs.
  • Bei der für ein Gerät zum Setzen eines Ankerbolzens bestimmten Buchse entsprechend der vorstehend beschriebenen Ausführungsform wird das Druckglied durch die obere Stirnseite des Ankerbolzens nach oben gestoßen, und zwar nach Maßgabe des Fortschritts der Schraubbewegung zwischen dem Ankerbolzen und der zur Aufnahme des Ankerbolzens bestimmten Gewindebohrung. Aufgrund dieser Anordnung gelangen die halbkugelförmigen Oberflächenabschnitte der oberen und unteren Endabschnitte des Druckgliedes in einen Druckkontakt mit der oberen Stirnseite des Ankerbolzens und mit der unteren Stirnseite des mit einem Gewinde versehenden Stangenabschnitts des Befestigungsbolzens, so dass sich ein Gewindeeingriff zwischen dem Ankerbolzen und dem Befestigungsbolzen nach Art der Funktion einer Doppelmutter ausbildet. Nachdem der Ankerbolzen und die Buchse fest und ohne Spiel im Bereich der Gewindeteile aneinander befestigt sind, besteht keine Gefahr, dass die Gewindeteile des Ankerbolzens während des Setzvorgangs zerstört werden können. Selbst in dem Fall, in dem die Anlageteile des Ankerbolzens und des Druckgliedes derart fest gegeneinander gepresst werden, so dass sie infolge einer übermäßigen, durch den drehenden und schlagenden Betrieb des Bohrhammers verursachten Belastung nahezu ineinander eindringen, ist der Reibungswiderstand im Bereich der Anlageteile gegenüber einer Drehbewegung vermindert. Da der Befestigungsbolzen während der auf ein Lösen gerichteten Drehbewegung nach Abschluss des Setzens leicht gedreht werden kann, ist die Brauchbarkeit der Buchse verbessert.
  • Obgleich die vorliegende Erfindung anhand einer bevorzugten Ausführungsform beschrieben worden ist, wobei in einem gewissen Maße auf Besonderheiten eingegangen worden ist, ist es selbstverständlich, dass die vorliegende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform lediglich beispielhaft zu verstehen ist und dass zahlreiche Änderungen an Konstruktionsdetails und bei der Anordnung der Teile vorgenommen werden können, ohne dass der Schutzumfang der Erfindung verlassen wird, so wie dieser in den Ansprüchen definiert ist.

Claims (2)

  1. Buchse (A) für ein Gerät zum Setzen von Ankerbolzen (B) gekennzeichnet durch, einen Buchsengrundkörper (1), an dessen äußerer Umfangsfläche ein prismatischer, zum Drehen bestimmter Oberflächenabschnitt vorgesehen ist, wobei an einem unteren Abschnitt des genannten Buchsengrundkörpers (1) eine zur Aufnahme des Ankerbolzens (B) bestimmte Gewindebohrung (3) vorgesehen ist, die für einen Gewindeeingriff mit dem genannten Ankerbolzen (B) bestimmt ist, einen Befestigungsbolzen (8), der einen mit einem Gewinde versehenen Stangenabschnitt (8a) aufweist, dessen obere Oberfläche mit einer zum Drehen bestimmten, im Querschnitt eckigen Öffnung (8b) versehen ist und der mit einem oberen Teil des genannten Buchsengrundkörpers (1) im Gewindeeingriff steht und ein Druckglied (7), welches zwischen der genannten, zur Aufnahme des Ankerbolzens (B) bestimmten Gewindebohrung (3) und dem genannten Befestigungsbolzen (8) angeordnet ist, wobei das genannte Druckglied (7) an einer oberen Stirnseite (B1) des genannten Ankerbolzens (B) und einer unteren Stirnseite (8c) des genannten, mit einem Gewinde versehenden Stangenabschnitts (8a) des genannten Befestigungsbolzens (8) anliegt, so dass der Buchsengrundkörper (1) im Befestigungszustand nach Art der Funktion einer Doppelmutter gehalten ist, und zwar nach Maßgabe des Fortschritts des Gewindeeingriffs zwischen der zur Aufnahme des Ankerbolzens (B) bestimmten Gewindebohrung (3) und dem genannten Ankerbolzen (B).
  2. Buchse (A) für ein Gerät zum Setzen von Ankerbolzen nach Anspruch 1, wobei das genannte Druckglied (7) auf seiner jeweiligen, ein Anlageteil bildenden, jeweils der oberen Stirnseite (B1) des genannten Ankerbolzens (B) bzw. der unteren Stirnseite (8c) des genannten Befestigungsbolzens (8) zugekehrten Seite eine kugelförmig gestaltete Oberfläche (7a) aufweist.
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R020 Patent grant now final

Effective date: 20110619

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Representative=s name: SOBISCH & KRAMM, DE

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