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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Anschluss, der in einem Verbindergehäuse unterzubringen
ist, indem er dort eingepresst ist, und einen mit einem solchen
Anschluss ausgestatteten Verbinder.
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Es
ist ein Verbinder bekannt, in dem ein Anschluss, der eine Vielzahl
von Einpressabschnitten aufweist, die an dessen seitlichen Flächen bzw. Oberflächen ausgebildet
sind, in ein Verbindergehäuse
gepresst ist um fixiert zu sein (siehe zum Beispiel
Japanese Unexamined Patent Publication No. H08-321342 ).
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Im
allgemeinen kann eine Kraft zum Halten des in ein Verbindergehäuse gepressten
Anschlusses durch Erhöhen
der Anzahl der Einpressabschnitte erhöht werden. Aber auch, wenn
viele Einpressabschnitte entlang der Einpressrichtung an einer seitlichen
Oberfläche
des Anschlusses gebildet sind, können
die Haltekräfte
der Einpressabschnitte, die später
in das Verbindergehäuse
gedrückt
werden, nicht ausreichend sein, da das Gehäuse durch die bereits früher dort
eingepressten Einpressabschnitte zerkratzt bzw. abgeschabt ist.
Dadurch wird die gesamte Haltekraft nicht beträchtlich gesteigert.
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Um
die Haltekräfte
der Einpressabschnitte, die später
eingedrückt
werden, zu erhöhen,
muss die Breite des Anschlusses wo diese Einpressabschnitte ausgebildet
sind größer sein
als die Breite des Anschlusses wo die früher eingedrückten Einpressabschnitte ausgebildet
sind. Wenn entlang der Einpressrichtung auf einer seitlichen Fläche bzw.
Oberfläche
zu viele Einpressabschnitte ausgebildet sind, führt das zu einer Vergrößerung des
Anschlusses. Da es außerdem
eine Beschränkung
in der Dimensionierung eines Abschnitts des Gehäuses gibt, in den der Anschluss
eingepresst wird, ist es schwierig, viele Einpressabschnitte an
einer seitlichen Fläche
bzw. Oberfläche
des Anschlusses auszubilden.
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DE 1 465 477 B offenbart
einen länglichen elektrischen
Kontakt mit in Längsrichtung
versetzten Abschnitten, die ihrerseits in zueinander entgegengesetzten
Richtungen gebogen sind, so daß vier
gegenüberliegende
Kurvenabschnitte entstehen, die in Eingriff mit einer Öffnungswandung
bringbar sind.
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines
Verbinders, bei dem ein Anschluß mit
größerer Kraft
in einem Verbindergehäuse
gehalten werden kann.
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Diese
Aufgabe wurde gelöst
durch einen Verbinder gemäß Anspruch
1. Bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
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Gemäß der Erfindung
wird ein Verbinder bereitgestellt, welcher umfasst:
ein Verbindergehäuse, das
wenigstens einen Hohlraum beinhaltet und wobei der Hohlraum ausgebildet ist,
um einen im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt senkrecht zu einer
Pressrichtung des Anschlusses aufzuweisen, und
zumindest einen
Anschluß,
umfassend
einen Flachstecker- bzw. Zungen- bzw. Spitzenabschnitt,
der mit einem zusammenpassenden Anschluss bzw. einem Gegenanschluss
verbindbar bzw. an einen Gegenanschluss anschließbar ist,
einen sich von
dem Spitzenabschnitt erstreckenden Sockel- bzw. Basisabschnitt,
und
eine Vielzahl an Einpressabschnitten, die im Wesentlichen
nebeneinander entlang der Längsrichtung
am Basisabschnitt angeordnet sind, von denen jeder Einpressabschnitt
Einpressteile bzw. -teilstücke
beinhaltet, die in radiale Auswärts-Richtung vom Basisabschnitt
vorstehen bzw. vorragen, und in das Verbindergehäuse einzupressen sind,
wobei
die Positionen der jeweiligen Einpressteile gegeneinander verschoben
oder versetzt sind, wenn der Anschluss in Längsrichtung betrachtet wird,
und
die Vorderenden der Einpressteile mit bzw. in vier Ecken
des Hohlraums ein greifen, wenn der Anschluss wenigstens teilweise
in das Verbindergehäuse
eingepresst ist,
wobei Kanten- bzw. Eckabschnitte, die an den
gegenüberliegenden
bzw. entgegengesetzten Enden der Vorderenden der Einpressteile ausgebildet
sind, in Wände
bzw. mit Wänden
ein greifen, die die Ecken des Hohlraums definieren, wenn der Anschluss
wenigstens teilweise in das Verbindergehäuse eingepresst ist.
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Da
die Positionen der jeweiligen Einpressteile gegeneinander verschober
oder versetzt sind, wenn der Anschluss in Längsrichtung betrachtet wird,
zerkratzen bzw. schaben die Einpressteile einer Vielzahl nebeneinander
angeordneter Einpressabschnitte das Verbindergehäuse nicht an derselben Position,
wenn der Anschluss in das Verbindergehäuse eingepresst wird, und der
Anschluss kann mit einer größeren Kraft
im Verbindergehäuse
gehalten werden. Da sich außerdem
die Breiten der jeweiligen Einpressteile nicht voneinander unterscheiden
müssen,
kann der Anschluss miniaturisiert werden.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung werden zwei Einpressabschnitte im Wesentlichen nebeneinander
entlang der Längsrichtung
angeordnet, und jeder davon beinhaltet ein Paar von Einpressteilen,
die vom Basisabschnitt im Wesentlichen in entgegengesetzten Richtungen
vorragen und Vorderenden oder Mittenpositionen von Vorderenden aufweisen,
die an oder bei diagonalen Ecken eines (imaginären) Rechtecks angeordnet sind.
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Da
jede der beiden im Wesentlichen nebeneinander entlang der Längsrichtung
angeordneten Einpressabschnitte mit einem Paar von Einpressteilen
gebildet wird, die vom Basisabschnitt im Wesentlichen in entgegengesetzten
Richtungen vorragen, und Vorderenden aufweisen, die an oder bei
den Diagonalecken des Rechtecks angeordnet sind, kann der Anschluss
auf ausgewogene Weise in einen mittleren Teil des Hohlraums eingepresst
werden, wenn der Anschluss in einen Hohlraum eingepresst wird, der
einen rechteckigen Querschnitt aufweist. Damit kann eine Variation
in der Position des Anschlusses im Verbindergehäuse reduziert werden.
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Vorzugsweise
weisen die Einpressabschnitte im Wesentlichen eine gekröpfte Form
auf.
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Weiter
bevorzugt weisen die Einpressteile Vorderenden auf, die an einem
imaginären
Kreis angeordnet sind.
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Da
die (zwei oder mehr) Einpressabschnitte ihre Vorderenden an oder
bei dem imaginären
Kreis angeordnet haben, kann der Anschluss auf ausgewogene Weise
in einen mittleren Teil des Hohlraums eingepresst werden, wenn der
Anschluss in einen Hohlraum eingepresst wird, der vorzugsweise einen Querschnitt
besitzt, der eingeschrieben ist in einen oder umschrieben ist von
einem imaginären
Kreis. Damit kann eine Variation in der Position des Anschlusses
im Verbindergehäuse
reduziert werden.
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Am
meisten bevorzugt sind die Vorderenden der Einpressteile entlang
dem imaginären
Kreis umfänglich
verteilt.
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Da
die Positionen der jeweiligen Einpressteile gegeneinander versetzt
sind, wenn der Anschluss in Längsrichtung
betrachtet wird, zerkratzen die Einpressteile einer Vielzahl nebeneinander
angeordneter Einpressabschnitte das Verbindergehäuse nicht an derselben Position,
wenn der Anschluss in das Verbindergehäuse eingepresst wird, und der
Verbinder kann eine größere Kraft
aufweisen, um den Anschluss im Verbindergehäuse zu halten. Da sich außerdem die
Breiten der jeweiligen Einpressteile des Anschlusses nicht voneinander
unterscheiden müssen,
kann der Verbinder miniaturisiert werden.
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Da
jede der beiden, nebeneinander entlang der Längsrichtung angeordneten Einpressabschnitte mit
einem Paar von Einpressteilen gebildet ist, die vom Basisabschnitt
in im Wesentlichen entgegengesetzten Richtungen vorragen und Vorderenden
aufweisen, die an diagonalen Ecken des Rechtecks angeordnet sind,
und die Vorderenden der Einpressteile in die bzw. mit den vier Ecken
des rechteckigen Hohlraums eingreifen, kann der Anschluss in ausgewogener
Weise in einen mittleren Teil des Hohlraums eingepresst werden.
Damit kann eine Variation in der Position des Anschlusses im Verbindergehäuse reduziert
werden.
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Erfindungsgemäß greifen
Kanten- bzw. Eckabschnitte, die an den gegenüberliegenden bzw. entgegengesetzten
Enden der Vorderenden der Einpressteile ausgebildet sind, in Wände bzw.
mit Wänden
ein, die die Ecken des Hohlraums definieren, wenn der Anschluss
wenigstens zeilweise in das Verbindergehäuse eingepresst ist.
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Wenn
der Anschluss in das Verbindergehäuse eingepresst ist, greifen
die entsprechenden Eckabschnitte, die an den gegenüberliegenden
bzw. entgegengesetzten Enden der Vorderenden der entsprechenden
Einpressteile gebildet sind, in die bzw. mit den entsprechenden
Wände(n)
ein, die die Ecken des Hohlraums definieren, wodurch das Verbindergehäuse an acht
verteilten Positionen von den Einpressteilen zerkratzt bzw. geschabt
wird. Dadurch kann die Kraft zum Halten des Anschlusses vergrößert, und
die geschabte Menge des Verbindergehäuses an jeder Einpressposition
reduziert werden. Deshalb kann der Verbinder durch Reduzieren der
abgeschabten Menge des Verbindergehäuses miniaturisiert werden.
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Am
meisten bevorzugt weisen die Einpressteile Vorderenden auf, die
an einem imaginären
Kreis angeordnet sind, und der Querschnitt des Hohlraums ist dem
imaginären
Kreis eingeschrieben.
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Diese
und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden beim Lesen der folgenden genauen Beschreibung von bevorzugten
Ausführungsformen
und begleitenden Zeichnungen offensichtlicher. Selbstverständlich können, auch wenn
Ausführungsformen
getrennt beschrieben sind, einzelne Merkmale davon zu zusätzlichen
Ausführungsformen
kombiniert werden.
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1 ist
eine perspektivische Darstellung eines Verbinders gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung,
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2 ist
eine Draufsicht eines Anschlusses, der in dem in 1 dargestellten
Verbinder verwendet wird,
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3 ist
eine linksseitige Ansicht des Anschlusses von 2,
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4 ist
ein Teilquerschnitt entlang A-A von 1, und
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5 ist
ein Querschnitt entlang B-B von 4.
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Im
folgenden ist eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.
In 1 wird ein Verbindergehäuse 10 eines Verbinders 1 integral
oder einstückig
z. B. aus Kunstharzmaterial hergestellt, und einer oder mehrere
Anschlüsse 20 sind
wenigstens teilweise darin unterzubringen. Das Verbindergehäuse 10 umfasst
eine Steckbuchse bzw. Fassung bzw. Aufnahme 11, die mit
einem nicht dargestellten zusammenpassenden Verbinder bzw. Gegenverbinder
verbindbar ist und einen Anschlussaufnahmeabschnitt 12,
der an die Aufnahme 11 gekoppelt ist, und in den der eine
oder mehrere Anschlüsse 20 vorzugsweise
eingepresst sind, um wenigstens teilweise aufgenommen zu sein. In
der folgenden Beschreibung wird eine Seite des Verbinders 1,
an der die Aufnahme 11 angeordnet ist oder mit dem Gegenverbinder
verbunden werden soll, als Vorderseite bezeichnet. Einer oder mehrere
im Wesentlichen zylindrische Stützschäfte 13,
an denen ein zum Verbinden der Aufnahme 11 mit dem Gegenverbinder
verwendeter Verriegelungshebel (nicht dargestellt) dreh- oder schwenkbar
montiert ist, sind an einer oder mehreren seitlichen Flächen bzw.
Oberflächen
ausgebildet, vorzugsweise an oberen und unteren Seiten der äußeren Oberfläche der
Aufnahme 11.
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Hebelaufnahmeabschnitte 14a, 14b (nur oberer
ist in 1 gezeigt) zum wenigstens teilweisen Aufnehmen
des zuvor genannten Verriegelungshebels vor und nach dem Verriegeln,
sind in der Nähe oder
hinter den Stützschäften 13 der
Aufnahme 11 ausgebildet. Eines oder mehrere, vorzugsweise
eine Vielzahl von Eingriffsabschnitten 15 (nur einer ist
in 1 gezeigt) ragen an der Rückseite des Anschlussaufnahmeabschnitts 12 vor,
und entsprechende Vorsprünge 16 ragen
lateral oder nach unten von den Eingriffsabschnitten 15 vor.
Eine oder mehrere rückstelifähig radial
nach innen verformbare Befestigungsabschnitte 16a sind
am unteren Ende der jeweiligen Vorsprünge 16 ausgebildet
und werden wenigstens teilweise in entsprechende Montagelöcher eingeführt, die
in einer nicht dargestellten Einrichtung, wie einer elektronischen
Schaltungsplatte, ausgebildet sind, um die unteren Flächen bzw.
Oberflächen
der Befestigungselemente 15 zu fixieren, indem sie mit
der elektronischen Schaltungsplatte im Wesentlichen in Kontakt gebracht werden.
Auf diese Weise ist der Verbinder 1 an der elektronischen Schaltungsplatte
als bevorzugte Einrichtung zu befestigen.
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Die
Anschlüsse 20 sind
wenigstens teilweise in den Anschlussaufnahmeabschnitt 12 des
Verbindergehäuses 10 von
einer Einschubseite, vorzugsweise im Wesentlichen von hinten, eingepresst,
und deren hintere Abschnitte sind um einen von 0° oder 180° verschiedenen Winkel gebogen,
vorzugsweise im Wesentlichen in 1-Form, um jeweilige gebogene oder
vertikale Abschnitte 28 zu bilden. Durch das Montieren
des Verbinders 1 an der elektronischen Schaltungsplatte
sind die unteren Enden der vertikalen Abschnitte 28 wenigstens
teilweise in Bauteillöcher
der elektronischen Schaltungsplatte einzuführen und elektrisch mit den
Schaltkreisen auf der elektronischen Schaltungsplatte mit Hilfe
von z. B. Lötung,
Schweißung,
Presspassung usw. zu verbinden.
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Jeder
Anschluss 20 wird integral oder einstückig aus einem elektrisch leitfähigen Material
(vorzugsweise Metall) gebildet und ist an seiner Vorderseite mit
einem Flachstecker- bzw. Zungen- bzw. Spitzenabschnitt 21 ausgestattet,
welcher ein Stabglied ist, das vorzugsweise einen im Wesentlichen quadratischem
Querschnitt aufweist, zur Verbindung mit einem zusammenpassenden
Anschluss bzw. einen Gegenanschluss, wenn der Verbinder 1 mit
dem Gegenverbinder verbunden wird, wie in 2 gezeigt.
Ein Basisabschnitt 22 in Form einer im Wesentlichen flachen
Platte, die an den Spitzenabschnitt 21 gekoppelt ist und
sich im Wesentlichen in Längsrichtung
LD erstreckt, ist hinter dem Spitzenabschnitt 21 ausgebildet,
und eine oder mehrere, vorzugsweise ein Paar von Einpressabschnitten 23, 25 sind
am Basisabschnitt 22 einer nach dem anderen entlang der Längsrichtung
LD vorgesehen. Der vordere Einpressabschnitt 23 beinhaltet
eine oder mehrere, vorzugsweise ein Paar von Einpressteilen 24a, 24b,
die radial nach außen
ragen oder in einem von 0° oder
180° verschiedenen
Winkel zur Längsrichtung
LD angeordnet sind, und der Einpressabschnitt 25, der hinter dem
Einpressabschnitt 23 ausgebildet ist, beinhaltet ebenfalls
ein oder mehrere, vorzugsweise ein Paar von Einpressteilen 26a, 26b,
die radial nach außen ragen
oder in einem von 0° oder
180° verschiedenen Winkel
zur Längsrichtung
LD angeordnet sind.
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Wie
in 3 gezeigt, wenn der Anschluss 20 von
vorne betrachtet wird (wenn der Anschluss 20 in Längsrichtung
LD betrachtet wird), ragt das Paar von Einpressteilen 24a, 24b des
Einpressabschnitts 23 in im Wesentlichen entgegengesetzten
radialen Richtungen vor und die Mitten von deren Vorderenden 24c, 24d (oder
ein Zentrum der distalen Endfläche bzw.
-seite der Einpressteile 24a, 24b) sind an diagonalen
Ecken eines virtuellen Rechtecks RS angeordnet (in 3 gestrichelt
dargestellt). Dadurch weist der Einpressabschnitt 23 im
Wesentlichen eine gekröpfte
bzw. gebogene bzw. geschweifte Form (oder S- oder umgekehrte S-Form)
auf, die im Wesentlichen am bzw. zum Spitzenabschnitt 21 zentriert
ist. Andererseits ragen die Einpressteile 26a, 26b des Einpressabschnittes 25 in
im Wesentlichen entgegengesetzten radialen Richtung vor, und die
Mitten von deren Vorderenden 26c, 26d sind an
diagonalen Ecken des virtuellen Rechtecks RS angeordnet. Dadurch
weist der Einpressabschnitt 25 ebenso im Wesentlichen eine
gekröpfte
bzw. gebogene bzw. geschweifte Form (oder S- oder umgekehrte S-Form) auf,
die im Wesentlichen am bzw. zum Spitzenabschnitt 21 zentriert
ist.
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Wie
aus 3 deutlich wird, sind die jeweiligen Einpressteile 24a, 24b, 26a und 26b an
verschiedenen Positionen an einem imaginären Kreis IC angeordnet, der
im Wesentlichen zentriert ist auf der Längsachse des Anschlusses 20,
und deren Positionen sind gegeneinander azimuthal oder entlang des Umfangs
eines solchen imaginären
Kreises versetzt, wenn der Anschluss 20 in der Längsrichtung
LD betrachtet wird (von der linken Seite in 2). Wie
in 2 gezeigt, ist ein Aufnahme- bzw. Auffangabschnitt 27,
welcher eine oder mehrere vorragende Teile umfasst, die vom Basisabschnitt 22 in
im Wesentlichen entgegengesetzten radialen Auswärts-Richtung vorragen, und
die durch ein(e) nicht dargestellte(s) Anschlusseinpressvorrichtung
bzw. -werkzeug drückbar
ist, wenn der Anschluss 20 in das Verbindergehäuse 10 eingepresst
wird, hinter dem Einpressabschnitt 25 gebildet. Eine Einpressfläche 27a,
mit der die Anschlusseinpressvorrichtung im Wesentlichen in Kontakt
kommt, ist am hinteren Ende des Aufnahmeabschnitts 27 gebildet.
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Wie
in den 4 und 5 gezeigt, durchdringen eine
oder mehrere Einpresslöcher 17 (als
bevorzugte Hohlräume),
die einen im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt aufweisen, den
Anschlussaufnahmeabschnitt 12 des Verbindergehäuses 10 entlang
Vorwärts-
und Rückwärtsrichtung
oder der Längsrichtung
LD, so dass die Einpressabschnitte 23, 25 der
Anschlüsse 20 eingepresst
sind oder werden können,
und ein oder mehrere Aufnahmeabschnitt-Aufnahmeabschnitte 18 zum
wenigstens teilweisen Aufnehmen der Aufnahmeabschnitte 27 sind so
an den hinteren Seiten der Einpresslöcher 17 ausgebildet,
dass sie in der hinteren Endefläche
des Anschlussaufnahmeabschnitts 12 im Wesentlichen offen
sind. Gestufte Abschnitte 18a sind in Abschnitten der Aufnahmeabschnitt-Aufnahmeabschnitte 18 ausgebildet,
die mit den Einpresslöchern 17 verbunden sind.
Die Aufnahmeabschnittaufnahmeabschnitte 18 sind vorzugsweise
nach hinten hin aufgeweitet, so dass sie bezüglich der Längsrichtung LD gewinkelt sind.
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Im
Falle des Einpressens des oben erwähnten Anschlusses 20 in
das Verbindergehäuse 10 wird als
erstes der Spitzenabschnitt 21 von der Einsetzeite her,
vorzugsweise im Wesentlichen von hinten, in das Einpressloch 17 des
Verbindergehäuses 10 eingeführt. Danach
wird die Anschlusseinpressvorrichtung im Wesentlichen in Kontakt
gebracht mit der Aufnahme- bzw. Auffangfläche 27a des Aufnahmeabschnitts 27,
der am Anschluss 20 ausgebildet ist, um den Anschluss 20 in
Einsetzrichtung ID zu schieben, vorzugsweise im Wesentlichen vorwärts (in 4 nach
links), wodurch die Einpressteile 24a, 24b, 26a und 26b,
die in den Einpressabschnitten 23, 25 des Anschlusses 20 gebildet
sind, wenigstens teilweise in das Einpressloch 17 eingepresst
werden. Wenn die vordere Fläche
bzw. Oberfläche
des Aufnahmeabschnitts 27 des Anschlusses 20 im
Wesentlichen in Kontakt kommt mit dem gestuften Abschnitt 18a,
während
die Einpressteile 24a, 24b, 26a und 26b in
das Einpressloch 17 eingepresst werden, ist das Einpressen
des Anschlusses 20 in das Verbindergehäuse 10 abgeschlossen.
Es könnte
abgeschlossen sein, wenn die Anschlusseinpressvorrichtung, die den
Aufnahmeabschnitt 27 drückt,
im Wesentlichen in Kontakt kommt mit der hinteren Endfläche 12a des
Anschlussaufnahmeabschnitts 12.
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Wie
in 5 gezeigt, wird das Paar von Einpressteilen 24a, 24b des
Anschlusses 20 in das Einpressloch 17 eingepresst,
sind die Mitten der Vorderenden 24c, 24d der Einpressteile 24a, 24b im
Wesentlichen auf bzw. an oder zugeordnet zu bzw. entsprechend diagonalen
Ecken des Einpresslochs 17 anzuordnen, das einen rechteckigen
Querschnitt aufweist (der Querschnitt des Einpresslochs 17 stimmt in
dieser Ausführungsform
im Wesentlichen mit dem oben erwähnten
virtuellen Rechteck RS überein, oder
der Querschnitt des Einpresslochs 17 kann im Wesentlichen
umschrieben sein vom imaginären Kreis
IC), und greifen mit bzw. in gegenüberliegende(n) Ecken (im Wesentlichen
rechtwinklige Abschnitte) 17a, 17c des Einpresslochs 17 ein.
Wird das Paar von Einpressteilen 26a, 26b in das
Einpressloch 17 eingepresst, sind die Mitten der Vorderenden 26c, 26d der
Einpressteile 26a, 26b im Wesentlichen an diagonalen
Ecken des Einpresslochs 17 angeordnet und greifen mit bzw.
in gegenüberliegende(n)
Ecken (im Wesentlichen rechtwinklige Abschnitte) 17b, 17d des
Einpresslochs ein. Die Einpressteile 24a, 24b, 26a, 26b sind
vorzugsweise azimuthal oder umfänglich
um den Umfang des imaginären
Kreises IC herum verteilt. Falls mehr als zwei Einpressteile pro
Einpressabschnitt vorgesehen sind und/oder falls mehr als zwei Einpressabschnitte
auf oder an dem Basisabschnitt 22 vorgesehen sind, sind die
Einpressteile vorzugsweise über
den Umfang des imaginären
Kreises verteilt, am meisten bevorzugt im Wesentlichen gleichmäßig umfänglich verteilt.
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Dementsprechend
schaben bzw. zerkratzen, während
des Einpressens des Anschlusses 20 in das Einpressloch 17 Kanten-
bzw. Eckabschnitte 24e1, 24e2, die an den gegenüberliegenden
bzw. entgegengesetzten Enden des Vorderendes 24c des Einpressteils 24a gebildet
sind, ein Paar von Wänden 17e, 17f,
die die Ecke 17a des Einpresslochs 17 definieren,
und greifen mit diesen bzw. in diese geschabten Wände(n) 17e, 17f ein,
wohingegen Kanten- bzw. Eckabschnitte 24f1, 24f2,
die an den gegenüberliegenden
bzw. entgegengesetzten Enden des Vorderendes 24d des Einpressteils 24b gebildet sind,
ein Paar von Wänden 17g, 17h schaben,
die die Ecke 17c des Einpresslochs 17 definieren,
und mit diesen bzw. in diese geschabten Wände(n) 17g, 17h eingreifen.
Des weiteren schaben Kanten- bzw. Eckabschnitte 26e1, 26e2,
die an den gegenüberliegenden
bzw. entgegengesetzten Enden des Vorderendes 26c des Einpressteils 26a gebildet
sind, ein Paar von Wänden 17e, 17h,
das die Ecke 17d des Einpresslochs 17 definiert,
und greift mit diesen bzw. in diese geschabten Wände(n) 17g, 17h ein,
wohingegen Kanten- bzw. Eckabschnitte 26f1, 26f2,
die an den gegenüberliegenden
bzw. entgegengesetzten Enden des Vorderendes 26d des Einpressteils 26b gebildet
sind, ein Paar von Wänden 17g, 17f schaben,
die die Ecke 17b des Einpresslochs 17 definieren,
und mit diesen bzw. in diese geschabten Wände(n) 17g, 17f eingreifen.
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Gemäß der oben
beschriebenen Ausführungsform
sind die Positionen der jeweiligen Einpressteile 24a, 24b, 26a, 26b des
Anschlusses 20 gegeneinander versetzt, wenn der Anschluss 20 in Längsrichtung
LD betrachtet wird. Folglich schaben, wenn der Anschluss 20 in
das Verbindergehäuse 10 eingepresst
wird, die Einpressteile 24a, 24b, 26a, 26b das
Verbindergehäuse 10 nicht
an derselben Position, wodurch erreicht werden kann, dass der Verbinder 1 größere Kräfte zum
Halten des Anschlusses 20 im Verbindergehäuse 10 aufweist.
Des weiteren brauchen die Breiten der jeweiligen Einpressteile 24a, 24b, 26a, 26b nicht
voneinander verschieden sein, und die Anschlüsse 20 und der sie
nutzende Verbinder 1 kann miniaturisiert werden.
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Die
Mitten der Vorderenden 24c, 24d, 26c, 26d der
jeweiligen Einpressteile 24a, 24b, 26a, 26b sind
vorzugsweise im Wesentlichen an den diagonalen Ecken des Rechtecks
RS oder an dem imaginären
Kreis IC angeordnet und sind mit den bzw. in die vier Ecken oder
Eckabschnitte 17a, 17b, 17c, 17d des
Einpresslochs 17 in Eingriff zu bringen, wenn der Anschluss 20 in
das Verbindergehäuse 10 eingepresst
ist. Folglich kann der Anschluss 20 in einer im Wesentlichen
ausgewogenen Weise in den mittleren Teil des Einpresslochs 17 eingepresst
werden, mit dem Ergebnis, dass eine Variation in den Positionen der
Anschlüsse 20 im
Verbindergehäuse
reduziert werden kann.
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Des
weiteren greifen die Eckabschnitte 24e1, 24e2, 24f1, 24f2, 26e1, 26e2, 26f1, 26f2,
die an den Vorderenden 24c, 24d, 26c, 26d der
jeweiligen Einpressteile 24a, 24b, 26a, 26b gebildet
sind, mit den bzw. in die jeweiligen Wände(n) 17e, 17f, 17g, 17h ein,
die die Ecken oder Eckabschnitte 17a, 17b, 17c, 17d des
Einpresslochs 17 definieren, wenn der Anschluss 20 in
das Einpressloch 17 eingepresst ist, wodurch das Verbindergehäuse 10 durch
die Einpressteile 24a, 24b, 26a, 26b an
acht, vorzugsweise im Wesentlichen verteilten Positionen geschabt
wird. Folglich kann die Haltekraft des Anschlusses 20 erhöht werden,
und die geschabte Menge kann an jeder Einpressposition des Verbindergehäuses 10 reduziert
werden. Daher kann der Verbinder 1 durch Reduzierung der
geschabten Menge des Verbindergehäuses miniaturisiert werden.
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Um
dementsprechend einen Anschluss, um mit einer großen Kraft
im Verbindergehäuse
gehalten zu werden, und einen mit einem solchen Anschluss ausgestatteten
Verbinder zur Verfügung
zu stellen, wird ein Verbinder 1 mit einem Verbindergehäuse 10, das
mit einem oder mehreren Einpresslöchern 17 gebildet
ist, und ein oder mehrere entsprechende Anschlüsse 20, um in die
Einpresslöcher 17 eingepresst zu
werden, bereitgestellt. Jeder Anschluss 20 beinhaltet einen
Spitzenabschnitt 21, der mit einem zusammenpassenden Anschluss
bzw. Gegenanschluss verbindbar ist, einen sich von dem Spitzenabschnitt 21 erstreckenden
Basisabschnitt 22 und wenigstens zwei Einpressabschnitte 23, 25,
die im Wesentlichen nebeneinander entlang der Längsrichtung LD an oder bei
dem Basisabschnitt 22 angeordnet sind, und jeder Einpressabschnitt 23, 25 umfasst zwei
oder mehr Einpressteile 24a, 24b, 26a, 26b,
die vom Basisabschnitt 22 vorzugsweise in im Wesentlichen
entgegengesetzten radialen Auswärts-Richtung vorragen,
und zwar wenigstens teilweise einzupressen in das Verbindergehäuse 10.
Die Positionen der jeweiligen Einpressteile 24a, 24b, 26a, 26b sind
gegeneinander versetzt, wenn der Anschluss 20 in Längsrichtung
LD betrachtet wird.
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Andere Ausführungsform
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Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebene und dargestellte
Ausführungsform
beschränkt.
Beispielsweise sind folgende Ausführungsformen durch den technischen
Umfang der vorliegenden Erfindung, wie er durch die Ansprüche definiert
ist, auch eingeschlossen. Neben den folgenden Ausführungsformen
können
verschiedenartige Änderungen
vorgenommen werden, ohne vom Umfang und Wesen der vorliegenden Erfindung,
wie durch die Ansprüche
definiert, abzuweichen.
- (1) Es könnten drei
oder mehr Einpressabschnitte entlang der Längsrichtung LD des Anschlusses ausgebildet
sein.
- (2) Es ist nicht notwendig, jeden Einpressabschnitt von zwei
Einpressteilen zu bilden, und jeder Einpressabschnitt könnte ein,
drei oder mehr Einpressteile beinhalten.
- (3) Die vorliegende Erfindung ist auch anwendbar auf andere
Verbinder als solche, an elektronische Schaltungsplatten zu montierende.
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- 1
- Verbinder
- 10
- Verbindergehäuse
- 17
- Einpressloch
- 17a,
17b, 17c, 17d
- Ecke
- 17e,
17f, 17g, 17h
- Wand
- 20
- Anschluss
- 21
- Flachstecker-
bzw. Zungen- bzw. Spitzenabschnitt
- 22
- Basis-
bzw. Sockelabschnitt
- 23,
25
- Einpressabschnitt
- 24a,
24b, 26a, 26b
- Einpressteil
- 24c,
24d, 26c, 26d
- Vorderende
- 24e1,
24e2, 24f1, 24f2, 26e1, 26e2, 26f1, 26f2
- Kanten-
bzw. Eckabschnitt
- RS
- (imaginäres) Rechteck
- IC
- (imaginärer) Kreis