DE69705981T2 - Verbinder mit verstärkter Verriegelung - Google Patents
Verbinder mit verstärkter VerriegelungInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein elektrische Verbinder, welche Verriegelungsanordnungen nutzen, um Schaltungsplatinen in selbigen zu halten, und betrifft insbesondere einen oberflächenmontierten elektrischen Verbinder mit verstärkten Verriegelungsarmen, die eine gedruckte Schaltungsplatine am Platz in dem Verbinder halten.
- Viele herkömmliche elektrische Verbinder, beispielsweise Verbinder für Single-Inline-Memory-Module, im Fachgebiet üblicherweise als SIMMs bezeichnet, weisen isolierende Gehäuse auf, die mit Schlitzen ausgebildet sind, welche Randabschnitte von sekundären gedruckten Schaltungsplatinen, z. B. Erweiterungskarten, aufnehmen. Diese Aufnahmeschlitze für Schaltungsplatinen beinhalten eine Vielzahl von Anschlusskontakten, die parallel angeordnet sind, um mit leitfähigen Kontaktflächen, die auf den Randabschnitten der gedruckten Schaltungsplatinen angeordnet sind, eine Verbindung zu bilden. Die Lötfahnen, oder Lötenden, der Anschlusskontakte erstrecken sich aus dem Verbindergehäuse heraus, um das Löten des Verbindergehäuses direkt auf die Oberfläche von primären gedruckten Schaltungsplatinen, z. B. Hauptplatinen, zu ermöglichen. Um eine, in dem Verbindergehäuse aufgenommene Erweiterungskarte festzuhalten, können metallische Verriegelungsteile an dem Gehäuse befestigt sein, um in komplementäre Kerben einzugreifen, die an dem Seitenrand der gedruckten Schaltungsplatine ausgebildet sind. Man vergleiche die ungeprüfte japanische Patentveröffentlichung Nr. Heisei 3-504180 für "Einfügbare Verriegelungseinrichtung zur Verwendung für elektrische Verbinder".
- Vorteilhafterweise sollte ein Verbinder, einschließlich der vorstehend beschriebenen herkömmlichen elektrischen Verbinder, jedoch eine möglichst kleine Fläche auf der primären Schaltungsplatine belegen. Bei herkömmlichen SIMM- Verbindern, etwa dem in US-Patent 5,145,396 beschriebenen, erteilt am 08. September 1992, ist die Struktur des Verbinders groß, und in dem Gehäuse muss eine relativ dicke Stützwandung ausgebildet sein, um die Verriegelungen zu bilden. Diese Größe macht es schwierig, die Abmessung des Gehäuses und die Fläche, die dieses belegt, zu reduzieren. US 5,267,872 zeigt einen SIMM-Verbinder, der Verriegelungselemente zur Verfügung stellt, die durch Rückanschläge direkt am Ansatz der Verriegelungselemente befestigt sind, und welcher eine begrenzte Auslenkung der Verriegelungselemente gestattet. Dabei ergeben sich durch das Bereitstellen von Rückanschlägen ähnliche Größenprobleme wie vorstehend beschrieben.
- Angesichts der Größe anderer Verbinder, beispielsweise Verbinder für Dual-Inline-Memory-Module (DIMMs), welche dünne, elastische Verringelungsarme nutzen, um Schaltungsplatinen am Platz in den Verbindergehäusen zu halten, ist es bisher jedoch nicht bekannt, einen Verstärkungsmechanismus zur Verwendung bei solchen Verbindern zur Verfügung zu stellen, welcher die Verriegelungsarme des Verbindergehäuses verstärkt. Die Erfindung ist daher auf ein oberflächenmontiertes Verbindergehäuse, beispielsweise einen DIMM-Verbinder, mit einem verstärkten Verriegelungsmechanismus gerichtet.
- Dementsprechend ist es eine Aufgabe vorliegender Erfindung, einen verbesserten elektrischen Verbinder zur Verfügung zu stellen, bei welchem die Fläche auf der gedruckten Schaltungsplatine, die durch den Verbinder belegt wird, auf ein Minimum reduziert ist, und bei welchem ein Rückhaltemechanismus des Verbinders für Schaltungsplatinen verstärkt ist.
- Eine andere Aufgabe vorliegender Erfindung besteht darin, einen DIMM-Verbinder mit zwei schlanken, elastischen Verriegelungsarmen zur Verfügung zu stellen, die wirksam sind, um eine Schaltungsplatine im Eingriff mit dem Verbinder am Platz zu verriegeln und festzuhalten, und mit Einrichtungen zum Verstärken der Verriegelungsarme, um einer Überdehnung der Verriegelungsarme entgegenzuwirken, um dadurch die Haltbarkeit des Verbinders zu verbessern.
- Gemäß eines Aspekts der Erfindung umfasst ein gemäß der Prinzipien vorliegender Erfindung konstruierter elektrischer Verbinder ein oberflächenmontiertes Gehäuse mit einem darin vorgesehenen Aufnahmeschlitz für Schaltungsplatinen, der sich parallel zu der primären gedruckten Schaltungsplatine erstreckt, wobei eine Vielzahl von Anschlusskontakten, die in dem Kartenaufnahmeschlitz parallel zueinander angeordnet sind, mit einer gleichen Vielzahl von nahe dem Rand der Schaltungsplatine vorgesehenen, leitfähigen Kontaktflächen in elektrischer Verbindung steht, wenn die Schaltungsplatine in dem Kartenaufnahmeschlitz aufgenommen ist. Die Anschlusskontakte weisen Lötenden auf, die sich durch das Verbindergehäuse nach außen erstrecken. Zwei Verriegelungsarme sind einstückig mit dem Verbindergehäuse entlang der Seitenränder des Verbindergehäuses ausgebildet und erstrecken sich etwas oberhalb der Oberfläche der primären Schaltungsplatine.
- Wie im Fachgebiet üblich, kommen die Verriegelungsarme an gegenüberliegenden Seiten der Schaltungsplatine in Anlage und sind nach außen auslenkbar, wenn die Schaltungsplatine in den Kartenaufnahmeschlitz eingesetzt wird. Wichtig ist, dass die vorliegende Erfindung ein Verstärkungsmittel bereitstellt, welches diese Verriegelungsarme teilweise umgibt, um den Verriegelungsarmen eine Widerstandsfähigkeit gegenüber einem Überdehnen und einer übermäßigen Auslenkung während des Einsetzens und Entfernens der Schaltungsplatine aus dem Schaltungsplatinen-Aufnahmeschlitz des Verbindergehäuses zu verleihen.
- In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst das Verstärkungsmittel ein längliches Verstärkungselement aus Metall, welches angrenzend an einen Abschnitt der Verriegelungsarme liegt und sich entlang eines Längenabschnitts derselben erstreckt. Das Verstärkungselement umfasst ferner einen Kanal, der den Verriegelungsarm in einer Weise aufnimmt, durch welche ein Auslenken des Verriegelungsarms von dem Verbindergehäuse nach außen eingeschränkt ist sowie die Wahrscheinlichkeit einer Überstreckung dieser Verriegelungsarme, wenn die Schaltungsplatine in den Schaltungsplatinen-Aufnahmeschlitz eingesetzt oder aus diesem entfernt wird, reduziert ist.
- Gemäß eines anderen Aspekts der Erfindung weist der Verriegelungsarm eine Außenfläche auf, und der Verstärkungskanal weist einen mittleren Steg auf, der teilweise in Kontakt zu einer Außenfläche des Verriegelungsarms steht, und obere sowie untere Flanken, die sich senkrecht von dem Steg aus erstrecken, um Abschnitte der Ober- und Unterseiten der Verriegelungsarme abzudecken.
- In einer anderen Ausführungsform der Erfindung beinhaltet das Verstärkungselement einen zusätzlichen Stützschenkel, welcher einer Überdehnung entgegenwirkt, wenn die Schaltungsplatine "stumpf" in den Verbinder gestoßen wird, und welcher ein Verdrehen des Verriegelungsarms verhindert, wobei der Stützschenkel einstückig mit der unteren Flanke des Verstärkungskanals ausgebildet ist und sich ferner zur Oberfläche der primären Schaltungsplatine hin erstreckt, auf welcher der Verbinder montiert ist.
- Entsprechend einem weiteren Aspekt der Erfindung ist der Steg des Verstärkungskanals so angeordnet, dass er vor dem Positionieren der Schaltungsplatine in dem Kartenaufnahmeschlitz von dem Verriegelungsarm beabstandet ist, aber in Kontakt zu dem Verriegelungsarm steht, wenn die Schaltungsplatine in den Kartenaufnahmeschlitz eingesetzt wird.
- Das Verstärkungselement macht es möglich, die Verbinder vorliegender Erfindung mit dünneren, schlankeren Verriegelungsarmen auszubilden. Dies ermöglicht eine Reduzierung der belegten Fläche auf der primären Schaltungsplatine, auf welcher der Verbinder montiert wird. Da das Verstärkungselement die Auslenkung des Verriegelungsarmes derart einschränkt, dass eine übermäßige Auslenkung desselben verhindert wird, können außerdem die Verriegelungsarme der Verbinder vorliegender Erfindung vor Beschädigung geschützt werden, was zu der erhöhten Haltbarkeit des elektrischen Verbinders führt. Wenn der Steg des Verriegelungselementes in Kontakt zu dem Verriegelungsarm steht und die oberen und unteren Flanken über einem Teil der Verriegelungsarme liegen, wird das Verriegelungselement einen Widerstand gegenüber Verwindungskräften bieten, welche auf den Verriegelungsarm ausgeübt werden könnten, und wird dadurch die Haltbarkeit des elektrischen Verbinders weiter verbessern.
- Diese und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile vorliegender Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung deutlich werden, die in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen erfolgt, in denen gleiche Bezugszeichen gleiche Teile bezeichnen.
- Im Laufe dieser detaillierten Beschreibung wird auf die beigefügten Zeichnung Bezug genommen, in denen:
- Fig. 1 eine Aufsicht einer bevorzugten Ausführungsform eines gemäß der Prinzipen vorliegender Erfindung konstruierten, elektrischen Verbinders ist;
- Fig. 2 ein Aufriss des elektrischen Verbinders aus Fig. 1 von vorn, entlang der Linie 2-2 derselben genommenen, ist;
- Fig. 3 ein Aufriss des elektrischen Verbinders aus Fig. 1 von der Seite, im Wesentlichen von links entlang der Linie 3-3 derselben gesehen, ist;
- Fig. 4 eine vergrößerte Schnittansicht des elektrischen Verbinders aus Fig. 1 ist, die das anfängliche Einsetzen einer Schaltungsplatine in den Schaltungsplatinen-Aufnahmeschlitz derselben veranschaulicht;
- Fig. 5 eine perspektivische Ansicht ist, die ein Verstärkungsmittel an seinen Platz an einem Verriegelungsarm des elektrischen Verbinders aus Fig. 1 zeigt;
- Fig. 6 eine Aufsicht des elektrischen Verbinders aus Fig. 1 ist, wobei die Verstärkungsmittel zur Verdeutlichung entfernt sind;
- Fig. 7 ein Aufriss des Verbindergehäuses aus Fig. 6 von vorn, entlang der Linie 7-7 derselben genommen, ist;
- Fig. 8 ein Aufriss des Verbindergehäuses von Fig. 6 von der Seite, entlang der Linie 8-8 derselben genommen, ist;
- Fig. 9 eine vergrößerte Aufsicht eines Abschnitts des Verriegelungsarms des Verbindergehäuses aus Fig. 6 ist;
- Fig. 10 ein vergrößerter Aufriss des Verriegelungsarms aus Fig. 9 von der Seite, entlang der Linie A-A derselben genommen, ist;
- Fig. 11 eine vergrößerte Aufsicht eines Verstärkungsmittels ist, das entsprechend der Prinzipien vorliegender Erfindung konstruiert ist;
- Fig. 12 ein Aufriss des Verstärkungsmittels aus Fig. 11 von der Seite, entlang der Linie 12-12 derselben genommen, ist; und
- Fig. 13 eine Schnittansicht des Verstärkungsmittels aus Fig. 11 vom Ende, entlang der Linie B-B derselben genommen, ist.
- Die vorliegende Erfindung wird nachstehend hinsichtlich der bevorzugten Ausführungsform mit Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen detailliert beschrieben. In der folgenden Beschreibung sind zahlreiche spezielle Details angegeben, um ein gründliches Verständnis vorliegender Erfindung zu ermöglichen. Für Fachleute wird offensichtlich sein, dass die vorliegende Erfindung ohne diese speziellen Details verwirklicht werden kann. In einigen Fällen sind allgemein bekannte Strukturen oder Komponenten nicht gezeigt, um eine unnötige Verwirrung vorliegender Erfindung zu vermeiden.
- Wenden wir uns nun Fig. 1 zu, so ist ein elektrischer Verbinder 1 gezeigt, der ein Verbindergehäuse 2, das aus einem geformten, isolierenden Material wie etwa einem Kunstharz ausgebildet ist, und eine Vielzahl leitfähiger Anschlusskontakte 3, die in dem Verbindergehäuse 2 befestigt sind, beinhaltet. Das Verbindergehäuse 2 weist einen länglichen Basisabschnitt 4 auf, in dem die Vielzahl von Anschlusskontakten 3 vorgesehen ist, und zwei Seitenwandungen 5, die sich von diesem aus nach vorn, oder in Fig. 1 nach unten, erstrecken. In dem Basisabschnitt 4 ist ein Aufnahmeschlitz 7 für Schaltungsplatinen ausgebildet und erstreckt sich in diesem in Längsrichtung zwischen den beiden Seitenwandungen 5. Dieser Kartenschlitz 7 nimmt einen Rand 50 der gedruckten Schaltungsplatine 6 auf, welche in dem Verbindergehäuse 2 montiert wird, wie am besten in Fig. 4 zu sehen ist.
- Die Anschlusskontakte 3 des Verbinders 1 sind vorzugsweise entlang gegenüberliegender Seiten des Kartenschlitzes 7 in paralleler Weise angeordnet. Jeder Anschlusskontakt 3 weist ein Lötende 8 auf, und die jeweiligen Lötenden 8 erstrecken sich aus dem Verbindergehäuse 2 heraus und liegen ferner im Wesentlichen bündig zu der unteren Wandung 2a des Gehäuses 2 gegenüber einer Montageoberfläche 23 einer primären Schaltungsplatine 54. Daher ist der Verbinder 1 ein Verbinder für Oberflächenmontage, bei dem sich der Kartenschlitz 7 in einer Ebene erstreckt, die zu der Montageoberfläche 23 der primären Schaltungsplatine 54 und einer durch die Lötenden 8 der Verbinderanschlusskontakte 3 definierten Ebene parallel ist. Der in den Figuren gezeigte Verbinder 1 ist ein Verbinder für Dual-Inline-Memory-Module (DIMMs).
- Die Schaltungsplatine 6, die in dem Kartenschlitz 7 des Verbinders aufgenommen und am Platz gehalten wird, wird schräg in den Kartenschlitz 7 eingesetzt, wie in Fig. 4 gezeigt ist, und wird dann in Richtung des Pfeils "r" in Fig. 4 in Eingriff mit den Kontaktabschnitten 56 der Anschlusskontakte 3 derart gedreht, dass die Schaltungsplatine 6 parallel zu den Seitenwandungen 5 des Gehäuses 2 und der primären Schaltungsplatine 54 ausgerichtet wird. Eine der Seitenwandungen 5 des Gehäuses 2, und vorzugsweise die untere Seitenwandung, weist längliche Kontaktflächen 9 (Fig. 1) auf, die sich von dieser aus in einer zu dem Kartenschlitz 7 parallelen Ebene erstrecken. Diese Kontaktflächen 9 stoppen die Drehbewegung der Unterseiten 58 der Seitenränder 60 der Schaltungsplatine 6, wenn die Schaltungsplatine 6 an ihre Platz geschwenkt wird.
- Das Verbindergehäuse 2 weist ferner zwei Verriegelungsarme 11 auf, die einstückig mit diesem ausgebildet sind und sich von der Basis 4 des Verbindergehäuses 2 aus nach vorn erstrecken. Die Verriegelungsarme 11 erstrecken sich in einer freitragenden Weise von zwei Endwandungen 10 des Verbindergehäuses 2 aus. Die Endwandungen 10 liegen den Seitenrändern der Schaltungsplatine 6 gegenüber, wenn diese in dem Verbinder 1 angeordnet ist. Die Verriegelungsarme 11 können von dem Punkt aus, an welchem sie mit den Endwandungen 10 verbunden sind, nach außen ausgelenkt werden. Die Verriegelungsarme 11 und die Endwandungen 10 können geeigneterweise einstückig mit dem Verbindergehäuse 2 ausgebildet sein.
- Ein Abschnitt des Verriegelungsarms 11 ist dazu angepasst, an den gegenüberliegenden Seitenrändern der Schaltungsplatine 6 in Anlage zu kommen, und dient dazu, die Schaltungsplatine 6 am Platz in dem Kartenschlitz 7 des Verbindergehäuses 2 zu halten. Jeder der Verriegelungsarme 11 weist einen vorspringenden Abschnitt 12 (Fig. 5) auf, der in einer Kerbe 62 (Fig. 1) in Eingriff gebracht werden kann, welche eine halbkreisförmige Konfiguration aufweisen kann und die am Seitenrand 60 der Schaltungsplatine 6 ausgebildet ist. Der vorspringende Abschnitt 12 weist vorzugsweise eine halbzylindrische Konfiguration auf, wie in den Fig. 9 und 10 gezeigt ist. Der vorspringende Abschnitt 12 weist einen unteren, halbzylindrischen Abschnitt 12b, einen oberen, überhängenden Abschnitt 12a, der über dem unteren Abschnitt 12b liegt, und eine schräge, oder abgeschrägte, Nockenfläche 13 mit einer abfallenden Neigung auf, wie am besten in den Fig. 5 und 9 zu sehen ist.
- Wenn die Schaltungsplatine 6 in den Kartenschlitz 7 eingesetzt wird und derart in Eingriff gedreht wird, dass sich die Karte 6 beim Einfügen der gedruckten Schaltungsplatine 6 zu der Kontaktfläche 9 hin bewegt, kommt der innere Rand der Kerbe 62 im Rand 60 der Schaltungsplatine 6 in Kontakt mit der schrägen Fläche 13 des überhängenden Abschnitts 12a, sodass auf den Verriegelungsarm 11 eine nockenartige Kraft ausgeübt wird, die bewirkt, dass der Verriegelungsarm 11 ausgelenkt wird oder sich nach außen bewegt, in Richtung des Pfeils "a" in den Fig. 1 und 5. Die Schlankheit des Verriegelungsarms 11 und dessen Trennung von der Kontaktfläche 9 durch einen Spalt 64 verleiht dem Verriegelungsarm 11 einen elastischen Aspekt, sodass der Vorgang des Drehens und Drückens der Schaltungsplatine 6 an ihren Platz in dem Verbindergehäuse 2 bewirken wird, dass der Verriegelungsarm 11 zu den Seitenrändern 60 der Schaltungsplatine hin zurück springt, mit dem überhängenden Abschnitt zu der Kerbe 62 hin, sodass der überhängende Abschnitt 12a über einem Abschnitt der Schaltungsplatine 6 um die Kerbe 62 der Karte herum liegen wird. In dieser Stellung ist der untere, halbzylindrische Abschnitt 12b in die Kerbe 62 der Schaltungsplatine eingepasst und liegt am Innenrand derselben an.
- Entsprechend eines wichtigen Aspekts vorliegender Erfindung wird in Zuordnung zu jedem Verriegelungsarm 11 ein Verstärkungsmittel 14 bereitgestellt. Das Verstärkungsmittel 14 nimmt vorzugsweise die Form eines Kanals an und ist ferner vorzugsweise aus einem haltbaren Material wie etwa einem Metall ausgebildet. Der verstärkende Kanal 14 beinhaltet, wie am besten in den Fig. 5 und 11-13 zu sehen, einen mittleren Stegabschnitt 15 und obere und untere Schenkel oder Flanken 16 und 17, die sich von dem Stegabschnitt 15 weg, vorzugsweise im Wesentlichen senkrecht zu diesem, in solcher Weise erstrecken, dass der verstärkende Kanal 14 wenigstens teilweise einen Teil des ihm zugeordneten Verriegelungsarms 11 umgibt.
- Die oberen und unteren Flanken 16, 17 sind ähnlich geformt, außer dass die obere Flanke 16, wie gezeigt, einen Vorsprung 18 aufweisen kann, der vorzugsweise mit dem vorspringenden Abschnitt 12 des Verriegelungsarms 11 ausgerichtet ist. Eine Stützfläche 19 mit einem L-förmigen Querschnitt erstreckt sich einstückig von der unteren Flanke 17 des verstärkenden Kanals 14 und allgemein an einem mittleren Abschnitt von diesem aus. Diese Stützfläche 19 liegt in derselben Ebene wie die untere Seitenwandung 5 des Verbindergehäuses und liegt bündig gegen die Montageoberfläche 23 der primären Schaltungsplatine 54 an, sodass sie eine Stütze für die verstärkenden Kanäle 14 an den Verriegelungsarmen 11 bereitstellt. Die Stützfläche 19 dient außerdem als eine Lötfläche, um das Verbindergehäuse 2 an der primären Schaltungsplatine 54 anzubringen. Wenn sie derart auf die primäre Schaltungsplatine 54 gelötet werden, halten die Lötflächen 19 die verstärkenden Kanäle 14 in Bezug auf deren vertikale Ausrichtung relativ zu den Verriegelungsarmen 11 am Platz an dem Verbinder 1.
- Der verstärkende Kanal 14 weist ferner einen bart- oder zackenartigen Vorsprung 20 für eine Presspassung, am besten in den Fig. 11 bis 13 zu sehen, auf, welcher sich einstückig von der Stützfläche 19 aus, aber in leichtem Abstand über dieser und allgemein parallel zu der Unterseite des Verriegelungsarms 11 und nach hinten zu der Basis 4 des Verbindergehäuses 2 hin erstreckt. Dieser Bart 20 wird in der Art einer Presspassung in einer gegenüberliegenden Öffnung 22 (Fig. 6), die in der Seitenwandung 5 des Verbindergehäuses 2 unterhalb der Kontaktfläche 9 desselben vorgesehen ist, aufgenommen, um den verstärkenden Kanal 14 an dem Verbindergehäuse 2 zu befestigen und ihn an diesem bezüglich seiner horizontalen Ausrichtung in Bezug auf die Verrieglungsarme 11 am Platz zu halten. Ein rückwärtiger Abschnitt der unteren Flanke 17 wird in dem Spalt 64 aufgenommen, um den Verriegelungsarm 11 auf dessen gesamter Länge bis zu dem vorspringenden Abschnitt 12 hoch zu stützen. Ein zusätzliches Stützelement in Form eines vertikalen Schenkels 21 erstreckt sich außerdem einstückig von der unteren Flanke 17 nach unten bis direkt oberhalb der Höhe der Stützfläche 20.
- Es ist zu sehen, dass der Stegabschnitt 15 des verstärkenden Kanals 14 dadurch so angeordnet ist, dass eine übermäßige Auslenkung des Verriegelungsarms 11 nach außen verhindert wird, indem eine Begrenzung für die Auslenkung, die der Verriegelungsarm 11 nach außen erfährt, wie durch "d" in Fig. 5 gezeigt, bestimmt ist. Die obere Flanke 16 deckt den oberen Rand des Verriegelungsarms 11 ab, während die untere Flanke 17 den unteren Rand des Verriegelungsarms 11 abdeckt, sodass der verstärkende Kanal 14 ferner Begrenzungen gegenüber der nach oben und nach unten gerichteten Auslenkung bestimmt, d. h. zu der Ebene der primären Schaltungsplatine 54 hin und von dieser weg, welche in den Verriegelungsarmen 11 des Verbinders 1 auftreten kann, wenn eine Schaltungsplatine 6 entweder in den Verbinder 1 eingesetzt oder aus diesem entfernt wird.
- Das zusätzliche Stützelement 21 ist einstückig mit der unteren Flanke 17 ausgebildet und erstreckt sich zu der Montageoberfläche 23 hin, wie in den Fig. 12 und 13 zu sehen ist. Diese Montageoberfläche 23 fällt mit der Außenseite der unteren Seitenwand 2a des Verbindergehäuses zusammen, wie in den Fig. 2, 4 und 7 zu sehen ist. Die Lötenden 8 der Anschlusskontakte 3 erstrecken sich entlang dieser Montageoberfläche 23 der Schaltungsplatine, wie in Fig. 4 zu sehen ist. Die Länge des zusätzlichen Stützelementes 21 ist vorzugsweise so bemessen, dass ein schmaler Zwischenraum 24 zwischen dem Endrand 21a des zusätzlichen Stützelementes 21 und der Montageoberfläche 23 vorgesehen ist, wie in den Fig. 12 und 13 zu sehen ist.
- Die verstärkenden Kanäle 14 bieten eine zusätzliche Stütze für die Verriegelungsarme 11 für den Fall, dass die Schaltungsplatine 6 "stumpf" in Anlage an die vorspringenden Abschnitte 12 gebracht wird. Das heißt, wenn die Schaltungsplatine 6 in solcher Weise in den Kartenschlitz 7 eingesetzt wird, dass die Kerben 62 der Schaltungsplatine nicht vollständig mit den vorspringenden Abschnitten 12 der Verriegelungsarme ausgerichtet sind, kann möglicherweise einer der Seitenränder 60 der Schaltungsplatine 6 den vorspringenden Abschnitt 12 und den Verrastungsarm nach unten drücken, anstatt dass beide zu den Seiten des Verbinders 1 nach außen ausgelenkt werden. Bei einem herkömmlichen Verbinder kann ein solcher Stumpfstoßvorgang tendenziell zum Brechen des Verrastungsarms 11 führen oder diesen so weit überdehnen, dass er dauerhaft verformt bleibt. In der vorliegenden Erfindung dienen die verstärkenden Kanäle 14 dazu, dieser Kraft zu widerstehen und die Verriegelungsarme 11 zu schützen.
- Das zusätzliche Stützelement 21 dient außerdem dazu, einen Widerstand gegenüber Anhebekräften zu bieten, die auf die Anschlusskontakte 3 ausgeübt werden, wenn eine Schaltungsplatine 6 in den Verbinder 1 eingesetzt und zu der Montageoberfläche 23 der Schaltungsplatine hin gedreht wird. Kommen wir auf Fig. 4 zurück, so ist zu sehen, dass, wenn die Schaltungsplatine 6 in dem Kartenschlitz 7 nach unten gedreht wird, sie in Kontakt mit dem oberen Kontaktabschnitt der darin befindlichen Anschlusskontakte kommen wird, wodurch eine Anhebekraft "U" in dem Basisabschnitt 4 des Verbindergehäuses 2 entsteht. Diese Anhebekraft wird auf die Lötenden 8 der Anschlusskontakte übertragen, die auf der Oberfläche 23 der primären Schaltungsplatine 54 angebracht sind, ist aber an den an der Platine außen gelegenen Lötenden 8a der Anschlusskontakte (in Fig. 4 gesehen, die rechten Enden) am größten. Wenn diese Anhebekraft groß genug wird, wird sie die Lötverbindungen zwischen den Lötenden und der primären Schaltungsplatine 54 unter Spannung setzen. Unter diesen Umständen wird sich der Zwischenraum zwischen dem zusätzlichen Stützelement 21 und der Montageoberfläche 23 der Platine schließen, bis dessen Unterseite 21a an der Montageoberfläche 23 der Platine anliegt, wodurch die unter dieser Torsionskraft auf die Lötstellen einwirkende Spannung reduziert wird. Das zusätzliche Stützelement 21 schützt daher nicht nur den Verbinder vor einem Stumpfstoß, sondern schützt ihn auch vor einem Anheben der Lötfahnen.
- Wenn die Schaltungsplatine 6 in Eingriff in den Verbinder 1 gedreht wird, werden die Schaltungsplatine 6 und die Kontaktfläche 9 parallel zueinander ausgerichtet. Während dieser Positionierung und während der Auslenkung des Verriegelungsarms 11 nach außen übt die gedruckte Schaltungsplatine 6 nicht nur eine nach außen gerichtete Kraft auf den vorspringenden Abschnitt 12 des Verriegelungsarms 11 aus, sondern übt auch eine nach unten gerichtete Kraft auf diesen aus, die dazu führen kann, dass der Verriegelungsarm 11 teilweise gebogen wird. Die auf den vorspringenden Abschnitt 12 wirkende, nach unten gerichtete Kraftkomponente, wie durch den Pfeil "b" in Fig. 5 gezeigt, wird jedoch durch die untere Flanke 17 des verstärkenden Kanals 14 aufgenommen und dieser wird entgegengewirkt, um die nach unten gerichtete Kraft "b" zu begrenzen. Wenn die nach unten gerichtete Kraft "b" eine ausreichende Stärke erreicht, um eine Verformung der unteren Flanke 17 zu bewirken, wird der Rand 21a des zusätzlichen Stützelementes 21 die Montageoberfläche 23 berühren und dieser Verformung widerstehen.
- Gleicherweise bietet die obere Flanke 16 einen Widerstand gegenüber nach oben gerichteten Kräften "c", die gegen den Verriegelungsarm 11 aufgebracht werden, wenn versucht wird, die Schaltungsplatine 6 aus dem Verbinder 1 zu entfernen, ohne die Verriegelungsarme zu lösen. Die Verriegelungsarme 11 sind somit durch die verstärkenden Kanäle 14 geschützt, und die Verriegelungsarme 11 können relativ dünn sein. Da der Verriegelungsarm 11 dünn sein kann, kann auch die Abmessung des Gehäuses 2 in Richtung der Breite reduziert werden, um die Gesamtfläche, die durch den elektrischen Verbinder 1 belegt wird, zu reduzieren. Schließlich sollte angemerkt werden, dass der Abstand zwischen der oberen und der unteren Flanke 16, 17 nur leicht größer als die vertikale Höhe der Verriegelungsarme 11 ist.
- Wenn gewünscht wird, die gedruckte Schaltungsplatine 6 aus der Position, in welcher sie in dem Kartenaufnahmeschlitz 7 montiert ist, zu entfernen, werden die Verriegelungsarme 11 nach außen ausgelenkt, um den Eingriff zwischen den vorspringenden Abschnitten 12 und den Kerben 62 an den Rändern 60 der Schaltungsplatine 6 zu lösen. Die Schaltungsplatine 6 wird herausgezogen, und die Auslenkung des Verriegelungsarms 11 nach außen wird an dem und durch den Stegabschnitt 15 des verstärkenden Kanals 14 begrenzt, und somit kann eine übermäßige Auslenkung verhindert werden. Darüber hinaus wird auch eine Auslenkung oder Verdrehung nach oben, durch Kräfte, wie sie durch den Pfeil "c" in Fig. 5 gezeigt sind, durch das vorstehende Stück 18 an dem verstärkenden Kanal 14 begrenzt. Daher ist, selbst wenn der Verriegelungsarm 11 als ein relativ dünnes Plattenstück ausgebildet ist, ein Verbiegen oder Brechen des Verriegelungsarms während des Betriebs minimiert, und dieser kann einem wiederholten Einsetzen und Herausziehen der Schaltungsplatine 6 widerstehen.
- Wie vorstehend ausgeführt, ist der Verriegelungsarm 11 gemäß vorliegender Erfindung einstückig mit dem Gehäuse ausgebildet, und da er durch den metallischen Verstärkungskanal 14 geschützt ist, ist der Verriegelungsarm 11 viel dünner ausgebildet, als es ansonsten möglich wäre. Dies macht es möglich, dass der elektrische Verbinder eine geringere Fläche auf der gedruckten Schaltungsplatine belegt, auf welcher er montiert werden soll. Da der verstärkende Kanal 14 eine Auslenkung des Verriegelungsarms 11 einschränkt, um eine übermäßige Auslenkung zu verhindern, kann der Verriegelungsarm außerdem vor Beschädigung geschützt werden, um die Haltbarkeit des elektrischen Verbinders ohne Beschädigung zu verbessern.
- Wenn der verstärkende Kanal 14 so aufgebaut ist, dass die oberen und unteren Flanken 16, 17 eng an dem Verriegelungsarm 11 liegen, können Verwindungskräfte, welche auf den Verriegelungsarm ausgeübt werden könnten, gleichfalls eingeschränkt und begrenzt werden, um die Haltbarkeit des elektrischen Verbinders weiter zu verbessern.
- Wenn außerdem das zusätzliche Stützelement 21 an der unteren Flanke 17 des verstärkenden Kanals 14 vorgesehen ist, wird, selbst wenn auf den Verriegelungsarm 11 oder auf die Basis 4 des Verbindergehäuses 2 eine große Torsionskraft ausgeübt wird, der Endrand 21a des zusätzlichen Stützelementes 21 anstoßend an die Montageoberfläche 23 der primären Schaltungsplatine 54 in Kontakt mit dieser kommen, um solchen Kräften zu widerstehen. Daher ist der Verriegelungsarm zusätzlich geschützt, um die Haltbarkeit des elektrischen Verbinders zu verbessern.
- Obwohl die Erfindung unter Bezugnahme auf eine beispielhafte Ausführungsform derselben veranschaulicht und beschrieben worden ist, werden Fachleute verstehen, dass die vorstehenden und verschiedene andere Änderungen, Weglassungen und Zusätze an dieser vorgenommen werden können, ohne vom Gedanken und Schutzumfang vorliegender Erfindung abzuweichen. Daher sollte verstanden werden, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die vorstehend ausgeführte spezielle Ausführungsform beschränkt ist, sondern alle möglichen Ausführungsformen einschließen sollte, welche in dem Schutzumfang verkörpert sind, der durch die in den anhängenden Ansprüchen ausgeführten Merkmale und Äquivalente dieser umfasst ist.
Claims (7)
1. Elektrischer Verbinder (1) zum Bereitstellen
einer Verbindung zwischen einer primären
Schaltungsplatine (54) und einer sekundären
Schaltungsplatine (6), umfassend:
ein isolierendes Verbindergehäuse (2) mit zwei
längsseitigen Seitenwänden (5) und einem zwischen
diesen vorgesehenen Kartenaufnahmeschlitz (7), wobei der
Kartenaufnahmeschlitz dazu vorgesehen ist, einen Rand
der sekundären Schaltungsplatine (6) in sich
aufzunehmen;
eine Vielzahl von leitfähigen
Anschlusskontakten (3), die in dem
Kartenaufnahmeschlitz (7) angeordnet sind, um mit
einer gleichen Vielzahl von nahe des Randes der
sekundären Schaltungsplatine (6) vorgesehenen
leitfähigen Kontakten in Verbindung zu stehen, wenn
besagte sekundäre Schaltungsplatine (6) in dem
Kartenaufnahmeschlitz (7) angeordnet ist, wobei
jeder der Anschlusskontakte einen Lötendabschnitt
(8) aufweist, der sich aus dem Verbindergehäuse
erstreckt,
ein Paar elastischer Verriegelungsarme (11),
die einstückig mit dem Verbindergehäuse (2)
ausgebildet sind, wobei jeder derselben allgemein
angrenzend an eine gegenüberliegende Seite des
Kartenaufnahmeschlitzes (7) angeordnet ist, wobei
die Verriegelungsarme (11) ferner so angeordnet
sind, dass sie an jeweiligen gegenüberliegenden
Seitenrändern der sekundären Schaltungsplatine (6)
in Anlage kommen und die Verriegelungsarme (11)
weiterhin beim Einsetzen der Schaltungsplatine (6)
in den Kartenaufnahmeschlitz (7) in Ausrichtung mit
dem Kartenaufnahmeschlitz (7) von dem
Verbindergehäuse (2) aus in entgegengesetzten
Richtungen nach außen auslenkbar sind;
gekennzeichnet durch
ein Paar verstärkender Kanäle (14), von denen
jeweils einer angrenzend an einen der
Verriegelungsarme (11) vorgesehen ist, und die sich
in ihrer Länge entlang der Verriegelungsarme (11)
erstrecken, sodass sie die Verriegelungsarme (11)
teilweise umgeben, wobei die verstärkenden Kanäle
(14) jeweils mehrere Verstärkungsflächen aufweisen,
welche die Auslenkung der Verriegelungsarme
einschränken, wobei der verstärkende Kanal einen
Stegabschnitt (15) beinhaltet, und
verschiedenartige obere und untere
Flankenabschnitte (16, 17), die durch diesen
Stegabschnitt (15) miteinander verbunden sind und
sich im wesentlichen senkrecht von diesen
erstrecken, sodass der verstärkende Kanal (14)
wenigstens teilweise einen Teil des zugehörigen
Verriegelungsarmes (11) umgibt, wobei der Steg-,
der untere und der obere Flankenabschnitt (15, 16
und 17) die Verstärkungsflächen bilden.
2. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 1, bei
welchem der untere und der obere Flankenabschnitt
(16, 17) dazu dienen, die Auslenkung der
Verriegelungsarme (11) jeweils in der oberen und
unteren Richtung zu beschränken und der
Stegabschnitt (15) des verstärkenden Kanals dazu
dient, die Auslenkung der Verriegelungsarme (11) in
die entgegengesetzten Richtungen zu beschränken.
3. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 1, bei
welchem die verstärkenden Kanäle (14)
Rückhaltemittel (20) aufweisen, welche in
Abschnitte des Verbindergehäuses (2) einsetzbar
sind, um die verstärkenden Kanäle (14) an ihrem
Platz an den Verriegelungsarmen (11) zu halten.
4. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 1, bei
welchem jeder der verstärkenden Kanäle (14) eine
Lötanschlussfläche (19) aufweist, die sich von dem
verstärkenden Kanal (14) aus in eine der
Platinenmontagefläche des Verbinders (1)
gegenüberstehende Lagebeziehung erstreckt, um die
verstärkenden Kanäle (14) an der primären
Schaltungsplatine (54) zu verankern.
5. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 1, bei
welchem jeder der verstärkenden Kanäle (14) einen
Stützschenkel (21) aufweist, der sich von diesem zu
der Montageoberfläche (23) der primären
Schaltungsplatine (54) hin erstreckt, wobei jeder
dieser Stützschenkel (21) eine Anlagefläche für die
primäre Schaltungsplatine zur allgemein
angrenzenden Anordnung an die primäre
Schaltungsplatine (54) aufweist, um einen
Widerstand gegenüber Anhebekräften zu bieten, die
in den Lötendabschnitten (8) der Anschlusskontakte
beim Einsetzen der sekundären Schaltungsplatine (6)
in den Verbinder (1) entstehen.
6. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 1, bei
welchem die Verriegelungsarme (11) jeweils einen
sich nach innen erstreckenden vorspringenden
Abschnitt (12) aufweisen und jede der oberen
Flanken (16) der verstärkenden Kanäle eine
Erweiterung (18) aufweist, die teilweise über einem
der vorspringenden Abschnitte (12) liegt.
7. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 1, bei
welchem das Verbindergehäuse (2) zwei Endwände (10)
beinhaltet, die an gegenüberliegenden Enden des
Kartenaufnahmeschlitzes (7) vorgesehen sind, wobei
sich die Verriegelungsarme (11) freitragend von
diesen Endwänden (10) aus erstrecken, und wobei die
verstärkenden Kanäle (14) jeweils einen
Stützschenkel (21) aufweisen, der sich von diesen
aus zu der Montageoberfläche (23) der primären
Schaltungsplatine (54) hin erstreckt, um einen Halt
für die freitragenden Verriegelungsarme (11) zu
bieten.
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