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DE102004037138A1 - Modulares Möblierungssystem - Google Patents

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DE102004037138A1
DE102004037138A1 DE200410037138 DE102004037138A DE102004037138A1 DE 102004037138 A1 DE102004037138 A1 DE 102004037138A1 DE 200410037138 DE200410037138 DE 200410037138 DE 102004037138 A DE102004037138 A DE 102004037138A DE 102004037138 A1 DE102004037138 A1 DE 102004037138A1
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modular furniture
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DE200410037138
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Daniel Praekelt
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    • A47B87/00Sectional furniture, i.e. combinations of complete furniture units, e.g. assemblies of furniture units of the same kind such as linkable cabinets, tables, racks or shelf units
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    • A47F5/00Show stands, hangers, or shelves characterised by their constructional features
    • A47F5/10Adjustable or foldable or dismountable display stands
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    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F7/00Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials
    • A47F7/14Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials for pictures, e.g. in combination with books or seed-bags ; for cards, magazines, newspapers, books or booklike articles, e.g. audio/video cassettes
    • A47F7/144Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials for pictures, e.g. in combination with books or seed-bags ; for cards, magazines, newspapers, books or booklike articles, e.g. audio/video cassettes the show stands or the like being provided with trays, shelves or adjustable partitioning means therefor
    • A47F7/145Terraced shelves

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  • Combinations Of Kitchen Furniture (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein modulares Möblierungssystem mit aneinander angrenzend platzierbaren Modulen (10, 24, 26, 30), die unterschiedliche Grundflächen besitzen. Um ein Möblierungssystem zur Verfügung zu stellen, das die Ausstattung von Veranstaltungsräumen, insbesondere den Bau von Tischen, Pulten oder Tribünen, bei einer geringen Anzahl von Bauelementen mit einer Vielzahl von Kombinationen ermöglicht, wird vorgeschlagen, dass zumindest ein 8-Eck-Modul (10) vorgesehen ist mit etwa C-förmiger achteckiger Grundfläche, die gebildet ist aus einem gleichschenkligen großen Trapez mit Schenkeln (12) der Länge s, die unter einem Innenwinkel alpha von der längeren Grundseite abzweigen, welche eine Länge von 6ÈsÈcos alpha aufweist und an ihren Enden je ein hervortretendes gleichschenkliges kleines Dreieck mit den gleichen Basiswinkeln alpha und Schenkeln (20) der Länge s/2 aufweist, wobei die Basis dieser kleinen Dreiecke auf der längeren Grundseite des großen Trapezes verläuft, und dass weitere Module (24, 26, 30) mit jeweils einer vieleckigen Grundfläche vorgesehen sind mit zumindest einer Seite der Grundfläche mit der Länge von mÈs/2 bzw. nÈsÈcos alpha, wobei m und n ganze Zahlen sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein modulares Möblierungssystem mit aneinander angrenzend platzierbaren Modulen, die unterschiedliche Grundflächen besitzen. Ein derartiges Möblierungssystem ist aus der DE-G-90 14 797.9 U1 bekannt. Bei diesem System sind gerade prismatische drei- und viereckige Grundelemente mit gleicher Höhe vorgesehen, deren Grundflächen gleichschenklig rechtwinklige Dreiecke, Quadrate und Parallelogramme mit einem kleineren Innenwinkel von 45° sind, wobei die Länge der Katheden, die Kanten der Quadrate und die kürzeren Kanten der Parallelogramme durch die Formel a·√2 n bestimmt sind. Aufgrund dieser geometrischen Vorgaben weist dieses Möblierungssystem einen geringen Formenschatz auf und ist somit relativ starr.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es ein Möblierungssystem zur Verfügung zu stellen, das die Ausstattung von Veranstaltungsräumen, insbesondere den Bau von Tischen, Pulten, Sitzgelegenheiten oder Tribünen mit einer geringen Anzahl von Bauelementen ermöglicht, die eine Vielzahl von Kombinationen ergeben.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass zumindest ein 8-Eck-Modul vorgesehen ist mit etwa C-förmiger achteckiger Grundfläche, die gebildet ist aus einem gleichschenkligen großen Trapez mit Schenkeln der Länge s, die unter einem Innenwinkel α von der längeren Grundseite abzweigen, die eine Länge von 6·s·cos α aufweist und an ihren Enden je ein hervortretendes gleichschenkliges kleines Dreieck mit den gleichen Basiswinkeln α und kurzen Schenkeln der Länge s/2 aufweist, wobei die Basis dieser kleinen Dreiecke auf der längeren Grundseite des Trapezes verläuft, und dass weitere Module mit jeweils einer vieleckigen Grundfläche vorgesehen sind mit zumindest einer Seite der Grundfläche mit der Länge von m·s/2 bzw. n·s·cos α, wobei m und n ganze Zahlen sind. Die Länge der Basis jedes der kleinen Dreiecke der achteckigen Grundfläche beträgt s·cos α, so dass der zwischen den kleinen Dreiecken verbleibende Abschnitt der längeren Grundseite des großen Trapezes eine Länge von 4·s·cos α aufweist, also genau dieselbe Länge wie die gegenüberliegende kürzere Grundseite dieses großen Trapezes. Bei den weiteren Modulen mit vieleckiger Grundfläche wird eine besonders leichte Anpassung an das 8-Eck-Modul erreicht, wenn Innenwinkel zwischen zwei Seiten ebenfalls gleich α oder abhängig von α sind und beispielsweise 2·α, 90°+ α, 90°– α, 180°+ α, 180°– α, 180°+ 2·α oder 180°– 2·α betragen.
  • Das 8-Eck-Modul kann bei Ausführung in entsprechenden Abmessungen, beispielsweise mit s = 80 cm und einer Höhe von 40 cm oder einem Mehrfachen von 40 cm zur Bildung einer stufenförmigen Tribüne verwendet werden. Bei Ausführung in entsprechender Höhe ist das 8-Eck-Modul beispielsweise als Tisch oder Pult, insbesondere als Rednerpult für Vorträge bei Tagungen und dergleichen geeignet.
  • Eine praktische Ergänzung für das 8-Eck-Modul stellt ein 6-Eck-Modul dar, dessen Grundfläche ein Sechseck ist mit zwei einander gegenüberliegenden parallelen längeren Seiten der Länge 4·s·cos α und vier kürzeren untereinander gleich langen Seiten von der Länge s/2, wobei die kürzeren Seiten von den längeren Seiten unter einem Innenwinkel β von 180° – α abzweigen. Der Winkel zwischen zwei kürzeren Seiten beträgt 2α. Die Länge der längeren Seiten des 6-Eck-Moduls ist gleich derjenigen der inneren Seite des 8-Eck-Moduls, und die kürzeren Seiten des 6-Eck-Moduls sind genauso lang wie die kurzen Schenkel der kleinen Dreiecke des 8-Eck-Moduls.
  • Dieses 6-Eck-Modul kann daher in das 8-Eck-Modul gestellt werden, so dass beide zusammen die Grundfläche eines größeren 6-Ecks aufweisen. Bei unterschiedlicher Höhe der beiden Module kann beispielsweise das 8-Eck-Modul als erhöhtes Rednerpult und das 6-Eck-Modul als Standpodest für den Redner dienen.
  • Weiterhin kann auch ein 4-Eck-Modul vorgesehen sein, dessen Grundfläche ein gleichschenkliges kleines Trapez ist mit Schenkeln der Länge s, die von seiner längeren Grundseite unter dem gleichen Innenwinkel α wie beim 8-Eck-Modul abzweigen. Die Länge der längeren Grundseite des kleinen Trapezes beträgt 4·s·cos α. Die parallele kürzere Grundseite besitzt bei dieser geometrischen Anordnung die Länge 2·s·cos α.
  • Dieses 4-Eck-Modul kann mit seiner längeren Grundseite wahlweise angrenzend an das 8-Eck-Modul oder angrenzend an das 6-Eck-Modul aufgestellt werden.
  • Außerdem kann das 4-Eck-Modul mit einer Schenkelseite angrenzend an eine Schenkelseite des 8-Eck-Moduls aufgestellt werden Zum Ausfüllen einer Innenecke kann weiterhin noch ein 3-Eck-Modul vorgesehen sein, dessen Grundfläche ein gleichschenkliges Dreieck ist mit Schenkeln der Länge s, die unter dem gleichen Innenwinkel α wie beim 8-Eck-Modul von der Basisseite abzweigen, deren Länge 2·s·cos α beträgt.
  • Dieses 3-Eck-Modul kann mit seiner Basisseite angrenzend an die kürzere Grundseite des 4-Eck-Moduls aufgestellt werden und nimmt mit diesem zusammen die Grundfläche eines gleichschenkligen Dreiecks mit Schenkeln von der Länge 2·s ein. Außerdem kann das 3-Eck-Modul mit einer Schenkelseite angrenzend an eine Schenkelseite des 4-Eck-Moduls oder des 8-Eck-Moduls aufgestellt werden
  • Der bei allen Modulen gleiche Winkel α kann zwischen 30° und 60° liegen, vorteilhafterweise im Bereich von 45°.
  • Die Ausstattung eines Raumes kann äußerst variabel an unterschiedliche Wünsche angepasst werden, wenn die Höhe eines Moduls veränderbar ist.
  • Eine tribünenartige Anordnung der Module ist möglich, wenn Module mit unterschiedlichen Höhen vorgesehen sind. Die Höhen und die Höhendifferenzen sind frei wählbar.
  • Ein stabiles und tragfähiges Modul weist vorteilhafterweise ein Bodenelement, ein Deckenelement und Verbindungselemente auf. Die Verbindungselemente bestimmen die Höhe eines Moduls. Durch Einbau von Verbindungselementen mit unterschiedlicher Höhe kann die Höhe eines Moduls sehr leicht verändert werden. Bodenelement und Deckenelement müssen nicht in zueinander parallelen Ebenen angeordnet sein. Beispielsweise kann das Deckenelement bei einem als Rednerpult verwendetem 8-Eck-Modul zum Redner hin abfallend geneigt sein.
  • Ein Modul kann in der Art eines Stabtragwerks ausgebildet sein, wenn vorzugsweise in den Eckpunkten eines Bodenelements und in den gegenüber liegenden Punkten des Deckenelements eines Moduls einander zugewandte erste Steckelemente vorgesehen sind und die Verbindungselemente als komplementär geformte zweite Steckelemente ausgebildet sind.
  • Eine besonders einfache Ausführung wird erreicht, wenn die ersten Steckelemente zapfenförmig und die Verbindungselemente zumindest im Bereich ihrer Endabschnitte hülsenförmige zweite Steckelemente aufweisen. Es versteht sich, dass die Anordnung von Zapfen und Hülsen auch umgekehrt sein kann.
  • Die Ausführung der Module mit Steckelementen hat den Vorteil, dass die zweiten Steckelemente für jedes der Module verwendbar sind, so dass mit mehreren verschieden langen Sätzen von Verbindungselementen in einfacher Weise Module mit verschiedenen Höhen gebildet werden können.
  • Bei einer anderen Ausführungsart können die Verbindungselemente als Wandflächenelemente ausgebildet sein. In diesem Fall sind für jede Höhe zumindest zwei Wandflächenelemente mit den Modul-Seiten entsprechenden Längen von s/2 und 2·s·cos α erforderlich, vorzugsweise zur Erhöhung der Stabilität auch weitere Wandflächenelemente mit einem Vielfachen der genannten Längen. Eine rasche Montage der Module ist möglich, wenn die Verbindung der Wandflächenelemente mit dem Bodenelement und dem Deckenelement eines Moduls mit Schnellkupplungselementen erfolgt.
  • Sofern die Höhe eines Moduls nicht variabel sein soll, kann ein Modul einstückig ausgeführt sein.
  • Bei einstückiger Ausführung eines Moduls kann dieses aus einem verformbaren Werkstoff bestehen, beispielsweise aus Schaumstoff. Während bei Verwendung von Hartschaum sehr tragfähige Module entstehen, können mit Modulen aus Weichschaum oder Schaumgummi interessante Objekte wie Spielecken für Kinder hergestellt werden.
  • Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich nicht nur aus den Ansprüchen, den diesen zu entnehmenden Merkmalen, für sich und/oder in Kombination, sondern auch aus der nachstehenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiels.
  • Es zeigen:
  • 1 Module des Möblierungssystems in der Draufsicht,
  • 2 die Module aus 1 in perspektivischer Schrägansicht von oben und
  • 3 die Module aus 2 in der konstruktiven Ausführung als Stabtragwerke.
  • In 1 sind vier Module des Möblierungssystems mit unterschiedlichen Grundflächen aneinander angrenzend in der Draufsicht dargestellt. Ein 8-Eck-Modul 10 weist eine etwa C-förmige achteckige Grundfläche auf, die gebildet ist aus einem gleichschenkligen großen Trapez mit Schenkeln 12 der Länge s von 80 cm, die hier unter einem Innenwinkel α von 45° von der längeren Grundseite abzweigen. Die längere Grundseite setzt sich zusammen aus der inneren Seite 14 und den gestrichelt dargestellten Verlängerungen 16 und 18. Die Gesamtlänge der längeren Grundseite beträgt 6·s·cos α = 339 cm. An ihren Enden weist die längere Grundseite des großen Trapezes je ein hervortretendes gleichschenkliges kleines Dreieck auf mit Schenkeln 20 mit der Länge s/2 = 40 cm und den gleichen Basiswinkeln α von 45°. Die auf der längeren Grundseite des Trapezes verlaufenden Verlängerungen 16 bzw. 18 bilden jeweils die Basis eines dieser kleinen Dreiecke. Die Länge der Basis eines der kleinen Dreiecke beträgt s·cos α = 56,5 cm, so dass der die innere Seite 14 des 8-Eck-Moduls bildende zwischen den Dreiecken verbleibende Abschnitt der längeren Grundseite eine Länge von 4·s·cos α = 226 cm aufweist, also genau dieselbe Länge wie die gegenüberliegende kürzere Grundseite 22 des großen Trapezes. Die Mittelsenkrechten der inneren Seite 14 und der kürzeren Grundseite liegen auf derselben Linie, der Winkelhalbierenden des außerhalb liegenden Spitzenwinkels zwischen den Schenkeln.
  • In 1 ist unterhalb des 8-Eck-Moduls 10 an dessen innere Seite 14 angrenzend ein 6-Eck-Modul 24 dargestellt, dessen Grundfläche ein Sechseck ist mit zwei einander gegenüberliegenden parallelen längeren Seiten 15 der Länge 4·s·cos α = 226 cm und vier kürzeren untereinander gleich langen Seiten 21 mit einer Länge s/2 von je 40 cm, der gleichen Länge wie die Schenkel 20 der kleinen Dreiecke des 8-Eck-Moduls 10. Die kürzeren Seiten 21 zweigen von den längeren Seiten 15 unter einem Innenwinkel β von 180° – α = 135° ab. Der Winkel γ zwischen zwei kürzeren Seiten 21 beträgt γ = 2·α = 90°. Die Mittelsenkrechten der längeren Seiten 15 liegen auf derselben Linie, auf der auch die Winkelhalbierenden der außerhalb liegenden Spitzenwinkel zwischen den Schenkeln liegen.
  • In 1 ist oberhalb des 8-Eck-Moduls 10 an die kürzere Grundseite 22 des großen Trapezes angrenzend ein 4-Eck-Modul 26 dargestellt, dessen Grundfläche ein gleichschenkliges kleines Trapez ist mit Schenkeln 12 der Länge s von 80 cm, die von seiner längeren Grundseite 27 unter dem gleichen Innenwinkel α von 45° wie beim 8-Eck-Modul abzweigen. Die längere Grundseite 27 des kleinen Trapezes ist ebenso lang wie die kürzere Grundseite 22 des großen Trapezes, deren Länge 4·s·cos α = 226 cm beträgt. Die parallele kürzere Grundseite 28 des kleinen Trapezes besitzt bei dieser geometrischen Anordnung die Länge von 2·s·cos α = 113 cm. Die Mittelsenkrechten der längeren Grundseite 27 und der kürzeren Grundseite 28 liegen auf derselben Linie, der Winkelhalbierenden des außerhalb liegenden Spitzenwinkels zwischen den Schenkeln.
  • In 1 ist oberhalb des 4-Eck-Moduls 26 an die kürzere Grundseite 28 des kleinen Trapezes angrenzend ein 3-Eck-Modul dargestellt, dessen Grundfläche ein gleichschenkliges großes Dreieck ist mit Schenkeln 12 der Länge s von 80 cm, die unter dem gleichen Innenwinkel α wie bei dem vorstehend beschriebenen 8-Eck-Modul 10 und dem 4-Eck-Modul 26 von der Basisseite 29 abzweigen. Die Basisseite 29 hat die gleiche Länge wie die kürzere Grundseite 28 des kleinen Trapezes, nämlich 2·s·cos α = 113 cm.
  • Wie 1 zeigt, können die Module 24, 10, 26 und 30 aneinander grenzend auf der Fläche eines Parallelogramms, hier eines Quadrates, mit den Seitenlängen 3·s angeordnet werden. Um dessen Grundfläche vollständig auszufüllen, könnten beispielsweise angrenzend an die freie längere Seite 15 des 6-Eck-Moduls ein 4-Eck-Modul 26 und angrenzend an dieses ein 3-Eck-Modul 30 angeordnet werden.
  • In 2 sind die Module aus 1 schematisch in perspektivischer Schrägansicht von oben dargestellt, wobei die Module 24, 10, 26 und 30 unterschiedliche Höhen aufweisen, so dass sich ein eine Ecke ausfüllender tribünenartiger stufenförmiger Aufbau ergibt. Die Stufenhöhe beträgt hier 40 cm. Das niedrigste Modul, hier das 6-Eck-Modul 24, besitzt eine Höhe von 40 cm, das angrenzende 8-Eck-Modul 10 weist die doppelte Höhe von 2·40 cm = 80 cm auf, das nächstfolgende 4-Eck-Modul 26 ist 3·40 cm = 120 cm hoch und das letzte, das 3-Eck-Modul 30, ist 4·40 cm = 160 cm hoch.
  • In 3 sind die Module aus 2 in der konstruktiven Ausführung als Stabtragwerke schematisch in perspektivischer Schrägansicht von oben dargestellt. Jedes der Module 24, 10, 26 und 30 weist ein Bodenelement 32, 34, 36 bzw. 38, ein Deckenelement 40, 42, 44 bzw. 46 und zwischen diesen Verbindungselemente 48, 50, 52 bzw. 54 auf. In den Eckpunkten eines jeden Bodenelements 32, 34, 36, 38 und eines jeden zugehörigen Deckenelements 40, 42, 44 und 46 sind einander zugewandte erste Steckelemente 56 vorgesehen, die zapfenförmig ausgebildet sind. Die Längsachsen der zapfenförmigen ersten Steckelemente 56 sind parallel zur Flächennormalen der Bodenelemente 32, 34, 36, 38 ausgerichtet. Die Verbindungselemente 48, 50, 52, 54 besitzen im Bereich ihrer Endabschnitte komplementär geformte hülsenförmig ausgeführte zweite Steckelemente, die auf die zapfenförmigen ersten Steckelemente 56 aufsteckbar sind. Im vorliegenden Beispiel sind die Verbindungselemente 48, 50, 52 und 54 als Vierkantrohre ausgeführt, deren Innenkontur der Außenkontur der ersten Steckelemente 56 entspricht, so dass diese spielfrei ineinander steckbar sind.
  • Außer im Bereich ihrer Eckpunkte besitzen zur Erhöhung der Stabilität das 6-Eck-Modul 24 und das 8-Eck-Modul 10 auch in der Mitte ihrer Trapez-Grundseiten erste Steckelemente 56, das 4-Eck-Modul 26 nur in der Mitte seiner längeren Trapez-Grundseite. Die Verbindungselemente 48, 50, 52, 54 weisen unterschiedliche Längen auf, wobei die in einem der Module 24, 10, 26 oder 30 eingebauten Verbindungselemente eines Satzes jeweils gleich lang sind. Die Verbindungselemente 48, 50, 52, 54 sind jeweils satzweise an jedem der Module 24, 10, 26 oder 30 einbaubar, so dass deren Höhen variabel sind.
  • Auf dem Deckenelement 40, 42, 44 und 46 eines Moduls 24, 10, 26 bzw. 30 ist jeweils ein Plattenelement 58, 60, 62 bzw. 64 vorgesehen, das die Kontur der Grundfläche aufweist und ein der vorgesehenen Belastung entsprechendes Material von passender Dicke aufweist, hier Sperrholz von 19 mm Dicke.

Claims (13)

  1. Modulares Möblierungssystem mit aneinander angrenzend platzierbaren Modulen (10, 24, 26, 30), die unterschiedliche Grundflächen besitzen, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein 8-Eck-Modul (10) vorgesehen ist mit etwa C-förmiger achteckiger Grundfläche, die gebildet ist aus einem gleichschenkligen großen Trapez mit Schenkeln (12) der Länge s, die unter einem Innenwinkel α von der längeren Grundseite abzweigen, welche eine Länge von 6·s·cos α aufweist und an ihren Enden je ein hervortretendes gleichschenkliges kleines Dreieck mit den gleichen Basiswinkeln α und kurzen Schenkeln (20) der Länge s/2 aufweist, wobei die Basis dieser kleinen Dreiecke auf der längeren Grundseite des großen Trapezes verläuft, und dass weitere Module (24, 26, 30) mit jeweils einer vieleckigen Grundfläche vorgesehen sind mit zumindest einer Seite der Grundfläche mit der Länge von m·s/2 bzw. n·s·cos α, wobei m und n ganze Zahlen sind.
  2. Modulares Möblierungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch ein 6-Eck-Modul (24) vorgesehen ist, dessen Grundfläche ein Sechseck ist mit zwei einander gegenüberliegenden parallelen längeren Seiten (15) der Länge 4·s·cos α und vier kürzeren untereinander gleich langen Seiten (21) von der Länge s/2, wobei die kürzeren Seiten (21) von den längeren Seiten (15) unter einem Innenwinkel β von 180° – α abzweigen.
  3. Modulares Möblierungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auch ein 4-Eck-Modul (26) vorgesehen ist, dessen Grundfläche ein gleichschenkliges kleines Trapez ist mit Schenkeln (12) der Länge s, die unter dem gleichen Innenwinkel α wie beim 8-Eck-Modul (10) von der längeren Grundseite (27) abzweigen, deren Länge 4·s·cos α beträgt.
  4. Modulares Möblierungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass auch ein 3-Eck-Modul (30) vorgesehen ist, dessen Grundfläche ein gleichschenkliges großes Dreieck ist mit Schenkeln (12) der Länge s, die unter dem gleichen Innenwinkel α wie beim 8-Eck-Modul (10) von der Basisseite (29) abzweigen, deren Länge 2·s·cos α beträgt.
  5. Modulares Möblierungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel α zwischen etwa 30° und etwa 60° liegt, vorzugsweise im Bereich von 45°.
  6. Modulares Möblierungssystem nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe eines Moduls (10, 24, 26, 30) veränderbar ist.
  7. Modulares Möblierungssystem nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Module (10, 24, 26, 30) mit unterschiedlichen Höhen vorgesehen sind.
  8. Modulares Möblierungssystem nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Modul (24, 10, 26, 30) jeweils ein Bodenelement (32, 34, 36 bzw. 38), ein Deckenelement (40, 42, 44 bzw. 46) und Verbindungselemente (48, 50, 52 bzw. 54) aufweist.
  9. Modulares Möblierungssystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass vorzugsweise in den Eckpunkten eines Bodenelements (32, 34, 36, 38) und in den gegenüberliegenden Punkten des zugehörigen Deckenelements (40, 42, 44 bzw. 46) eines Moduls (24, 10, 26 bzw. 30) einander zugewandte erste Steckelemente (56) vorgesehen sind und dass die Verbindungselemente (48, 50, 52 bzw. 54) komplementär geformte zweite Steckelemente aufweisen.
  10. Modulares Möblierungssystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Steckelemente (56) zapfenförmig ausgebildet sind und dass die Verbindungselemente (48, 50, 52 bzw. 54) im Bereich ihrer Endabschnitte hülsenförmige zweite Steckelemente aufweisen.
  11. Modulares Möblierungssystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente als Wandflächenelemente ausgebildet sind.
  12. Modulares Möblierungssystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Modul einstückig ausgeführt ist.
  13. Modulares Möblierungssystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein Modul aus verformbarem Werkstoff besteht.
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