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DE102004036539A1 - Ausziehtisch - Google Patents

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Publication number
DE102004036539A1
DE102004036539A1 DE200410036539 DE102004036539A DE102004036539A1 DE 102004036539 A1 DE102004036539 A1 DE 102004036539A1 DE 200410036539 DE200410036539 DE 200410036539 DE 102004036539 A DE102004036539 A DE 102004036539A DE 102004036539 A1 DE102004036539 A1 DE 102004036539A1
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DE
Germany
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frame
extension
table top
table according
extending
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200410036539
Other languages
English (en)
Inventor
Andreas Dipl.-Ing. Reichert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EGOFORM GmbH
Original Assignee
EGOFORM GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EGOFORM GmbH filed Critical EGOFORM GmbH
Priority to DE200410036539 priority Critical patent/DE102004036539A1/de
Publication of DE102004036539A1 publication Critical patent/DE102004036539A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B1/00Extensible tables
    • A47B1/04Extensible tables with supplementary leaves or drop leaves arranged at the periphery
    • A47B1/05Extensible tables with supplementary leaves or drop leaves arranged at the periphery the leaves being extensible by drawing-out

Landscapes

  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Abstract

Die Erfindung beschreibt einen Ausziehtisch mit einer Tischplatte (1) auf einer Zarge und mindestens einer Verlängerungsplatte (2), wobei die Verlängerungsplatte (2) in der ausgezogenen Stellung auf Zugleisten (3) fixiert wird, die mit einem Riegel (4) verbunden sind, und wobei dieser Riegel (4) die Stirnseiten der Tischplatte (1) bildet.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Ausziehtisch mit einer Tischplatte auf einer Zarge und mindestens einer Verlängerungsplatte.
  • Es sind bereits verschiedene Möglichkeiten bekannt, Tische mit zusätzlichen Platten zu erweitern oder zu verlängern.
  • In den meisten Fällen, beispielsweise im Patent DE 3603614 ist die Tischplatte mittig geteilt, zur Erweiterung wird der gesamte Tisch auseinandergezogen und die entstehende Lücke werden zusätzliche Platten eingefügt.
  • Es sind vielfältige Klapp- oder Versenkmechanismen bekannt, um diese Platten unter der eigentlichen Tischplatte zu verstauen, wenn der Tisch im nicht ausgezogenen Zustand verwendet wird. Bei einigen Tischen müssen die Platten bei Nichtbenutzung auch separat aufbewahrt werden.
  • Die bekannten Vorrichtungen sind meist nicht einfach zu bedienen, insbesondere das Auseinanderziehen von zwei Tischhälften erfordert oft einen erheblichen Kraftaufwand oder sogar die Hilfe einer zweiten Person. Der Umbau führt zu umständlichen Bewegungen wie Bücken und Heben. Zudem werden nicht im Tisch verstaubare Platten zu einem Aufbewahrungsproblem.
  • Im Patent DE 29712252 wird ein Ausziehtisch vorgestellt, der wie die vorliegende Erfindung mit einer großen ungeteilten Tischplatte sowie weiteren Anlegeplatten ausgestattet ist, die sich ohne Verschieben des Tischgestells montieren lassen. Auch hier sind jedoch die Anlegeplatten relativ groß und unhandlich.
  • Die beschriebenen Verlängerungsmechanismen sind mit Federn und Scharnieren in ihrer Mechanik recht anfällig, es besteht außerdem die Gefahr, beim Umbau Finger versehentlich einzuklemmen.
  • Bei der Gestaltung der meisten bekannten Ausziehtische wurde die Teilung der Tischplatte und die Unterbringung der erforderlichen Mechanik als „notwendiges Übel" und nicht als Gestaltungsmoment betrachtet. Ihre Ausführung unterlag rein praktischen Gesichtspunkten, so dass das Ergebnis ästhetisch nicht immer sehr ansprechend ausfiel.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Ausziehtisch zu offenbaren, der die vorgenannten Nachteile vermeidet und einen ergonomischen Bewegungsablauf bei der Erweiterung ermöglicht.
  • Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, dass die Verlängerungsplatten in der ausgezogenen Stellung auf Zugleisten fixiert werden, die mit Riegeln verbunden sind, wobei diese Riegel die Stirnseiten der Tischplatte bilden.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Ein ergonomischer Bewegungsablauf bei der Tischerweiterung wird dadurch ermöglicht, dass die Verlängerungsplatten in der Ausgangsstellung in schlitzförmigen Öffnungen in den Längszargen direkt unterhalb der Tischplatte untergebracht sind und sich damit in einer angenehmen Arbeitshöhe befinden. In einer vorteilhaften Ausführung des Tisches wird die Handhabung durch eine Zweiteilung der Verlängerungsplatten weiter vereinfacht. So können bei der Erweiterung aus jeder Seite des Tisches zwei relativ leichte Platten entnommen werden. Schweres Heben oder Bücken ist beim Umbau dieses Tisches nicht erforderlich. Durch die Ausstattung der Tischplatte und des Riegels sowie der Verlängerungsplatten mit einer versetzten Anordnung von Stiften und Bohrungen oder Buchsen werden diese beweglichen Elemente auf konstruktiv einfache Weise zuverlässig arretiert.
  • Eine effektive und besonders flache Ausführung der Auszugsmechanik sieht Führungsnuten an der Unterseite der Tischplatte vor, die die Zugleisten aufnehmen. Die Zugleisten bilden an jeder Stirnseite des Tisches mit dem Riegel und einer hinteren Querleiste einen Auszugsrahmen, der auf den Längszargen geführt ist. Als Anschlag für diesen Rahmen dient eine Kante an der Unterseite der Tischplatte.
  • In einer anderen Variante ist die gesamte Auszugsmechanik unterhalb der Tischplatte ohne Führungsnuten angeordnet. Als Anschlag dient dann einer der Querriegel, die die Verlängerungsplatte in der Ausgangsstellung aufnehmen.
  • Beim Erweitern des Tisches wird in jedem Fall der Auszugsrahmen bis zum Anschlag hervorgezogen, die Verlängerungsplatten werden eingelegt. Anschließend wird der Rahmen leicht zurückgeschoben, die Stiftverbindungen fixieren nun die Verlängerungsplatten zwischen Tischplatte und Riegel.
  • Diese Mechanik kommt ohne Federn und Scharniere aus und ist damit konstruktiv elegant, einfach und robust.
  • In den Figuren ist eine Ausführung der Erfindung verdeutlicht, bei der die Platten explizit als Gestaltungsmoment des Tisches begriffen werden. Befindet sich die Erweiterungsvorrichtung in ihrer Ausgangsstellung, so sind die Aussenkanten der Verlängerungsplatten sichtbar und schließen flächenbündig mit der Längszarge ab. Im erweiterten Zustand geben die unterteilten Platten in ihrer Lage zwischen Tischplatte und Riegel dem Tisch eine interessante symmetrische Optik. Zur Betonung dieser beiden Gestaltungsaspekte kann für die Verlängerungsplatten ein vom Material der Tischplatte, Zarge und Riegel verschiedenes Material gewählt werden.
  • Die gesamte Konstruktion, insbesondere Tischgestell und Platten, kann aus Holz gefertigt werden, jedoch ist der Einsatz anderer Materialien zur Gestaltung des Ausziehtisches nicht ausgeschlossen.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung werden Tischgestell und Zugleisten aus Metall, sämtliche Platten, Riegel und Zargen dagegen aus Holz bzw. HPL (High-Pressure Laminate) gefertigt. Durch diese Materialauswahl fällt das Erscheinungsbild des Tisches schlanker aus. So können die Platten beispielsweise nur 11 mm stark sein.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist in die Längszarge jeweils in der Nähe der Tischbeine eine Stellschraube (Sterngriff mit Gewinde) eingearbeitet. Diese Schraube drückt die Zugleiste nach oben gegen die Unterseite der Tischplatte und fixiert somit den gesamten Auszugsrahmen.
  • Im verlängerten Zustand erhöht die durch diesen Druck entstehende leichte Steigung der Tischplatte in Richtung Riegel die Stabilität der Verlängerung bei Belastung von oben erheblich. Eine Fräsung in der Zarge ermöglicht den Zugriff zur Stellschraube, ohne dass diese nach unten übersteht.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist beispielhaft in den Figuren dargestellt
  • 1 zeigt eine Seitenansicht des Tisches im Ausgangszustand
  • 2 zeigt eine Aufsicht auf den Tisch während des Erweiterungsvorgangs
  • 3 zeigt eine Seitenansicht des erweiterten Tisches
  • 4 zeigt eine Aufsicht auf den erweiterten Tisch
  • 5 zeigt einen Teil der Seitenansicht im Schnitt (Tisch im Ausgangszustand)
  • 6 zeigt die Verbindung der Platten mit Stiften und entsprechenden Bohrungen
  • 7 zeigt einen Schnitt durch die Tischplatte in der Vorderansicht
  • 8 zeigt einen Längsschnitt durch Tischplatte und Auszugsrahmen
  • In 1 ist wie in allen folgenden Figuren eine schlanke Ausführung der Erfindung dargestellt. Hier sind das Tischgestell 5 und die Zugleisten 3 aus Metall und die Platten aus HPL hergestellt. Die Ansicht zeigt eine Längsseite des Tisches. Die Verlängerungsplatten 2 befinden sich in ihrer Ausgangsposition in den Öffnungen 7 der Längszarge 6 unter der Tischplatte 1. Die ausziehbaren Riegel 4 schließen hier bündig mit dem Tischgestell 5 ab.
  • 2 zeigt eine Aufsicht auf den Tisch während des Erweiterungsvorgangs. Der Auszugsrahmen auf der linken Seite, bestehend aus Riegel 4, Zugleisten 3 und Querleiste 11, ist ein Stück von der Tischplatte 1 vorgezogen, so dass die Zugleisten 3 zum Teil frei liegen. Die Kante 12 bildet den Anschlag für die Querleiste 11 beim Ausziehen.
  • Weiterhin ist zu erkennen, dass jeweils eine Hälfte der Verlängerungsplatte 2 an den Längsseiten des Tisches herausgezogen werden kann.
  • 3 zeigt eine Seitenansicht des Tisches im erweiterten Zustand. Alle Verlängerungsplatten 2 befinden sich in ihrer Position auf den Zugleisten 3 zwischen Tischplatte 1 und Riegel 4. Die Öffnungen 7 sind leer. Die Position des Tischgestells 5 ist unverändert gegenüber der Ausgangsposition. In dieser Abbildung ist außerdem eine der Stellschrauben 13 zu erkennen, die den Auszugsrahmen fixiert und eine leichte Steigung der jeweiligen Verlängerungsplatte in Richtung Riegel bedingt.
  • 4 zeigt eine Aufsicht auf den Tisch im erweiterten Zustand. Hier sind die Teilungen der Verlängerungsplatten 2 und ihre Position zu Tischplatte 1 und Riegel 4 zu erkennen.
  • In 5 ist ein Teil der Seitenansicht im Schnitt zu sehen. Diese Abbildung zeigt eine mögliche Ausführung der Führungsschienen 8 für die Verlängerungsplatten 2. Der Tisch befindet sich im Ausgangszustand, die Zugleisten 3 liegen verdeckt in der Tischplatte 1. Eine Aufdopplung des Gestells 5 dient als Auflage für die Tischplatte 1, bildet also hier die Querzarge und gewährleistet eine stabile Anbindung der Platte 1 an das Tischgestell 5. Außerdem sind die Stiftverbindungen zwischen Riegel 4 und Tischplatte 1 zu erkennen.
  • 6 zeigt die Verbindung der Platten 1, 2, 4 mit einer versetzten Anordnung von Stiften und Bohrungen. Die Stifte, die in der Ausgangsstellung Riegel 4 und Tischplatte 2 verbinden, passen auseinandergezogen in die Bohrungen in den Stirnseiten der Verlängerungsplatten 2. Beide Hälften der Verlängerungsplatten 2 sind nebeneinander angeordnet, untereinander jedoch nicht nochmals verbunden. 7 verdeutlicht in einer schematischen Darstellung der Tischplatte 1 in der Vorderansicht die Lage der Führungsnuten 10 für die Zugleisten.
  • 8 zeigt einen Schnitt durch den Auszugsrahmen bestehend aus Riegel 4, Zugleisten 3 und Querleiste 11, der zum Teil in der Tischplatte 1 hervorgezogen ist. Wird der Rahmen noch weiter hervorgezogen, so schlägt die Querleiste 11 an einer Kante 12 an der Unterseite der Tischplatte an.
  • 1
    Tischplatte
    2
    Verlängerungsplatte
    3
    Zugleisten
    4
    Riegel
    5
    Tischgestell
    6
    Längszarge
    7
    Öffnung
    8
    Führungsschienen für Verlängerungsplatte
    9
    Führungsnut für Zugleisten
    10
    Stiftverbindung der Platten
    11
    Querleiste
    12
    Kante als Anschlag für die Querleiste
    13
    Stellschraube

Claims (11)

  1. Ausziehtisch mit einer Tischplatte (1) auf einer Zarge (6) und mindestens einer Verlängerungsplatte (2), dadurch gekennzeichnet, dass die Verlängerungsplatte (2) in der ausgezogenen Stellung auf Zugleisten (3) fixiert wird, die mit einem Riegel (4) verbunden sind, wobei dieser Riegel (4) die Stirnseite der Tischplatte (1) bildet.
  2. Ausziehtisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugleisten (3) mit dem Riegel (4) und einer hinteren Querleiste (11) einen Auszugsrahmen bilden, der auf den Längszargen geführt ist.
  3. Ausziehtisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischplatte (1) an der Unterseite Führungsnuten (8) für die Zugleisten (3) aufweist.
  4. Ausziehtisch nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischplatte (1) an der Unterseite eine Kante (12) aufweist, die als Anschlag für die Querleiste (11) dient.
  5. Ausziehtisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlängerungsplatten (2) jeweils zweigeteilt sind.
  6. Ausziehtisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlängerungsplatten (2) in der Ausgangsstellung in schlitzförmigen Öffnungen (7) der Längszarge (6) unterhalb der Tischplatte (1) auf Führungsschienen (8) untergebracht sind.
  7. Ausziehtisch nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenkanten der Verlängerungsplatten (2) flächenbündig mit der Längszarge (6) abschließen und entsprechend sichtbar sind.
  8. Ausziehtisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischplatte (1), die Verlängerungsplatten (2) und die Riegel (4) eine versetzte Anordnung von Stiften und Bohrungen/Buchsen (10) aufweisen, so dass diese Elemente gegen seitliches Verschieben gesichert sind.
  9. Ausziehtisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Tischplatte (1), Zarge (6), Riegel (4) und Verlängerungsplatten (2), aus Holz gefertigt sind.
  10. Ausziehtisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zarge (6) an der Stirnseite und die Zugleisten (3) aus Metall bestehen und als Plattenwerkstoffe Holz oder HPL verwendet sind.
  11. Ausziehtisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Längszarge (6) jeweils in der Nähe des Beines eine Stellschraube (13) eingearbeitet ist, die den Auszugsrahmen fixiert und eine leichte Steigung der jeweiligen Verlängerungsplatte (2) in Richtung Riegel bedingt.
DE200410036539 2004-07-28 2004-07-28 Ausziehtisch Withdrawn DE102004036539A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN115171462A (zh) * 2022-08-17 2022-10-11 湖北兴久科技有限公司 一种具有可延展功能的电工电子实训考核装置

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2313454A1 (de) * 1973-01-11 1974-07-18 Roger Nussbaumer Ausziehtisch
DE20003897U1 (de) * 2000-03-03 2000-04-27 Dipl.-Ing. Erwin Mesch Freizeitmöbel GmbH & Co KG, 32657 Lemgo Ausziehtisch

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