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Die
Erfindung betrifft einen Oszillator, insbesondere einen Oszillator
mit einem Resonator in seinem Rückkopplungszweig.
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Allgemein
sind Oszillatoren mit einem dielektrischen Resonator (Dick- oder
Dünnschwinger)
bekannt, deren dielektrische bzw. piezoelektrische Schicht z. B.
aus Quarz besteht. Die Quarzoszillatoren erzeugen ein Signal mit
einer in hohem Maße
stabilen Frequenz, die zwischen 10 kHz und 200 MHz liegt.
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Aus
der Druckschrift B. Otis and J. Rabaey, „A 300-μW 1.9-GHz CMOS Oscillator Utilizing
Micromachined Resonators",
IEEE 2003, p. 1271, ist ein Oszillator bekannt, bei dem im Rückkopplungszweig eines
Transistors ein Dünnschichtresonator
angeordnet ist. Dieser Oszillator erzeugt ein HF-Signal (HF = Hochfrequenz)
von 1,9 GHz. Dieses Signal kann z. B. als Referenzfrequenz eines
Modulators in einem tragbaren Funkgerät verwendet werden.
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Der
Oszillator schwingt mit einer Frequenz, die zwischen der Resonanzfrequenz
und der Antiresonanzfrequenz des Resonators liegt. Innerhalb dieses
Intervalls kann eine Anpassung der Oszillatorfrequenz z. B. durch
eine Trimmkapazität
erfolgen. Bezogen auf eine Mittenfrequenz ist der Unterschied zwischen
der Resonanzfrequenz und der Antiresonanzfrequenz – bedingt
durch die Eigenschaften der piezoelektrischen Schicht – ca. 1
bis 3%. Daher ist nur eine geringfügige Anpassung der Oszillatorfrequenz
möglich.
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Aus
der Druckschrift Qiuting Huang and P. Basedeau, „Design Considerations for
high-Frequency Crystal Oszillators Digitally Trimmable to Sub-ppm Accuracy", IEEE 1997; p. 408, 7 ist bekannt, eine digital
angesteuerte Kapazitätsbank
in einem Rückkopplungszweig
eines CMOS-basierten Pierce-Oszillators zu verwenden. Die Kapazitätsbank kann
parallel zu einem Quarz-Resonator geschaltet werden.
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Je
nach Anwendung werden Oszillatoren auch für eine andere Frequenz, z.
B. > 2 GHz benötigt. Im
Einzelfall ist die Oszillatorfrequenz z. B. durch die Einstellung
der Resonanzfrequenz eines Dünnschichtresonators
beispielsweise mittels geeigneter Schichtdicke der piezoelektrischen
Schicht einstellbar. Eine nachträgliche
Anpassung der Frequenz in einem fertigen Bauteil ist allerdings
nicht möglich.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es, einen Oszillator mit einer hohen
Güte anzugeben, dessen
Frequenz designunabhängig
von extern verstellbar ist.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen
Oszillator mit den Merkmalen von Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung sind aus weiteren Ansprüchen zu entnehmen.
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Die
Erfindung gibt einen Oszillator mit einem Resonatorelement an, das
eine einstellbare Resonanzfrequenz aufweist, und einem Steuerelement zur
Einstellung der Resonanzfrequenz des Resonators auf verschiedene
Werte. Das Resonatorelement besteht aus mindestens einem Resonator.
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Mit
einem Steuerelement kann – durch
die Steuerung der Frequenz des Resonatorelements – eine Verschiebung
der Oszillatorfrequenz erzielt werden, die den Abstand von Resonanz-
zu Antiresonanzfrequenz eines Einzelresonators überschreitet. Ein Trimmelement
dagegen verändert
die Oszillatorfrequenz, ohne dabei die Frequenz des Resonatorelements
zu verschieben. Das Steuerelement für sich ist also kein Trimmelement,
dessen elektrische Werte, insbesondere die Blindwiderstandsgrößen wie
z. B. Kapazität
oder Induktivität,
einstellbar sind. Im Sinne der Erfindung stellt das Resonatorelement
für sich ein
Trimmelement bzw. einen (vorzugsweise von außen) steuerbaren „Trimmresonator" dar. Die Erfindung
hat daher den Vorteil, dass eine in hohem Maße genaue Einstellung einer
Oszillatorfrequenz mit einem Resonatorelement und einem Steuerelement ohne
zusätzliche
Trimmelemente in einem breitbandigen Frequenzintervall möglich ist.
Der Oszillator gemäß Erfindung
zeichnet sich durch ein geringes Phasenrauschen aus.
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Der
Oszillator gemäß Erfindung
ist vorzugsweise zur Erzeugung von Schwingungen mit einer Frequenz
ab ca. 1 GHz vorgesehen. Der Oszillator kann eine beliebige Oszillatorgrundschaltung
(z. B. Pierce-Oszillator, Colpitts-Oszillator) mit mindestens einem
Verstärkerelement
aufweisen. Das Verstärkerelement
kann ein CMOS-Operationsverstärker (CMOS
= complementary metaloxide semiconductor) oder ein Feldeffekttransistor
sein.
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Der
Oszillator weist einen Oszillatorkreis auf, der ein Verstärkerelement
und einen Schwingkreis mit einem Resonatorelement umfasst. Der Schwingkreis
ist in einem Zweig angeordnet, der z. B. ein Rückkopplungszweig des Verstärkerelements
ist. Der Schwingkreis kann auch zwischen dem Eingang des Verstärkerelements
und Masse angeordnet sein.
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Der
Resonator kann im Prinzip ein dielektrischer Resonator sein. Der
Resonator kann alternativ in Streifenleitungstechnik ausgeführt sein.
Der Resonator kann auch ein LC-Resonator sein. Auch die Ausbildung
eines Resonators als ein mikroelektromechanisches Element ist möglich.
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Der
Resonator ist vorzugsweise ein elektroakustischer (d. h. mit akustischen
Wellen arbeitender) Resonator. Der elektroakustische Resonator weist vorzugsweise
eine piezoelektrische Schicht auf.
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Der
Resonator kann in einer Variante der Erfindung ein Dünnschichtresonator
(FBAR = Thin Film Bulk Acoustic Wave Resonator) sein, der mindestens eine
zwischen zwei Elektroden angeordnete piezoelektrische Schicht aufweist.
Der Dünnschichtresonator
kann ein auf einem Substrat über
einem Hohlraum angeordneter Membrantyp-Resonator sein. Der Dünnschichtresonator
kann ein auf einem Substrat über
einem akustischen Spiegel angeordneter Resonator sein. Der Dünnschichtresonator
kann ein Resonatorstapel mit mehreren übereinander angeordneten, akustisch
und/oder elektrisch miteinander gekoppelten (Teil-)Resonatoren sein.
Die gekoppelten Resonatoren können
miteinander nur akustisch über eine
Koppelschicht gekoppelt sein.
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In
einer weiteren Variante kann der Resonator ein mit Oberflächenwellen
arbeitender Resonator, z. B. ein DMS-Resonator (DMS = Double Mode
SAW, SAW = Surface Acoustic Wave) mit akustisch miteinander longitudinal
gekoppelten Wandlern oder ein Eintor-Resonator sein. Ein SAW-Resonator
kann als ein Thin Film SAW Bauelement ausgebildet sein, bei dem
die piezoelektrische Schicht in Dünnschichttechnologie erzeugt
ist.
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Die
gewünschte
Frequenzverschiebung des Oszillators erfolgt durch die entsprechende
Ansteuerung des dem Resonator bzw. dem Resonatorelement zugeordneten
Steuerelements. Das Steuerelement wird vorzugsweise elektrisch – bevorzugt
durch eine Steuerspannung – angesteuert.
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Das
Resonatorelement ist in einer ersten bevorzugten Variante der Erfindung
als ein Resonatormagazin bzw. eine Resonatorbank ausgebildet. Die Resonatorbank
umfasst mehrere Resonatoren. Die verschiedenen Resonatoren weisen
vorzugsweise unterschiedliche Resonanzfrequenzen auf.
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Das
gesamte, breitbandige, durchstimmbare Frequenzintervall wird dabei
in verschiedene vergleichsweise schmalbandige Teilbereiche (Frequenzbereiche)
unterteilt. Dies hat den Vorteil, dass in einem schmalbandigen Frequenzbereich
das Phasenrauschen gering gehalten werden kann. Jedem Frequenzbereich
ist ein eigener Resonator zugeordnet.
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Ein
Umschalter oder Schalterelemente verbinden wahlweise (vorzugsweise
genau) einen Resonator mit dem Verstärkerelement des Oszillators. Der
Umschalter bzw. die Schalterelemente stellen ein Steuerelement dar.
Der Umschalter kann als ein fertiges Bauteil verfügbar sein,
das zum Umschalten zwischen zwei oder mehr Teilpfaden geeignet ist.
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Die
Resonatoren sind vorzugsweise in parallel zueinander geschalteten
Teilzweigen eines Schwingkreises angeordnet. Die Teilzweige werden durch
das entsprechende Steuerelement im Schwingkreis eingeschaltet. Einem
Teilzweig ist vorzugsweise ein Schalterelement oder ein Anschluss eines
Umschalters zugeordnet. Das Schalterelement ist mit dem entsprechenden
Resonator vorzugsweise elektrisch in Serie geschaltet.
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Zu
einem gegebenen Zeitpunkt bzw. in einem bestimmten Frequenzbereich
ist im Schwingkreis mindestens ein Resonator – vorzugsweise nur ein Resonator – eingeschaltet.
Beim Umschalten zwischen verschiedenen Resonatoren ändert sich
die Resonanzfrequenz des Resonatorelements und daher auch die Oszillatorfrequenz
stufenweise. Zur Feinabstimmung der Oszillatorfrequenz innerhalb
eines Frequenzbereichs ist vorzugsweise ein Trimmelement – z. B.
eine Trimmkapazität
oder eine Trimminduktivität – vorgesehen.
Es ist möglich,
eine Trimmkapazität
als eine – vorzugsweise
digital gesteuerte – schaltbare
Kapazitätsbank
auszubilden. Die Kapazitätsbank
kann z. B. aus CMOS-Kapazitäten
bestehen. Die Trimmkapazität
kann auch als Varaktor oder „switched
capacitor" realisiert
sein. Auch weitere Trimmelemente sind möglich.
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Bei
mehreren eingeschalteten Resonatoren, die unterschiedliche Resonanzfrequenzen
aufweisen, können
im Oszillator gleichzeitig mehrere Signale mit unterschiedlichen
Frequenzen generiert werden.
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Die
Resonatorbank kann aus einzelnen Resonatoren ausgebildet sein. Vorzugsweise
sind aber alle Resonatoren auf einem gemeinsamen Substrat ausgebildet.
Die Resonatorbank kann als ein Chip ausgebildet sein. In einer Variante
ist es möglich,
einen Chip mit einer schaltbaren Resonatorbank auszubilden. Das
Steuerelement und das Resonatorelement, d. h. mehrere Resonatoren
sind dabei Bestandteile der schaltbaren Resonatorbank. Der Chip kann
weitere Komponenten, insbesondere die Komponenten des Oszillators
(z. B. ein Verstärkerelement,
Schalterelemente, Trimmelemente zur Feinabstimmung der Oszillatorfrequenz,
L, C, R) umfassen. Alternativ kann der Chip mit der Resonatorbank
bzw. der schaltbaren Resonatorbank auf einem Trägersubstrat montiert sein,
auf dem die weiteren Komponenten des Oszillators angeordnet sind.
Der Chip kann mit dem Trägersubstrat
mittels Bonddrähte
oder in Flip-Chip-Technik
verbunden sein. Auch die Steuerelemente können jeweils oder zusammen
als ein Chip ausgebildet sein.
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Das
Trägersubstrat
kann mehrere durch vertikale elektrische Verbindungen miteinander
verbundene Metalllagen und dazwischen angeordnete dielektrische
Lagen aufweisen, wobei in den Metalllagen (vorzugsweise in den verborgenen
Metalllagen) Strukturen des Oszillatorkreises ausgebildet sind.
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Die
in den Teilzweigen angeordneten Schalterelemente können zusammen
in einem Chip verfügbar
sein und eine Schalterbank bilden. Möglich ist auch, die Schalterelemente
unabhängig
voneinander auszubilden. Die Schalterelemente können Halbleiterelemente oder
mikroelektromechanische Schalter (MEMS) sein.
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In
einer zweiten bevorzugten Variante der Erfindung ist das im Schwingkreis
des Oszillators angeordnete Resonatorelement ein Resonator, der
so ausgebildet ist, dass seine Resonanzfrequenz durch eine physikalische – ggf. mechanische
oder thermische – Einwirkung,
z. B. infolge einer durch Druck oder Zug hervorgerufenen Deformation
der piezoelektrischen Schicht, einstellbar ist. Auch die Kombination
der verschiedenartigen Einwirkungen, z. B. mechanisch und thermisch,
ist möglich.
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In
diesem Fall ist das Steuerelement vorzugsweise mechanisch fest mit
der piezoelektrischen Schicht des Resonators verbunden. Das Steuerelement
kann z. B. als eine Steuerschicht zur Steuerung der Ausbreitungsgeschwindigkeit
der akustischen Welle in der piezoelektrischen Schicht des Resonators
realisiert werden. Dabei ist im Prinzip auch eine stufenlose Abstimmung
der Resonanzfrequenz des Resonators möglich.
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Eine
Steuerschicht kann als ein Verbund aus einer ersten und einer zweiten
Steuerschicht ausgebildet sein. Die erste Steuerschicht steht im
Kontakt mit der piezoelektrischen Schicht des Resonators und dient
zur Veränderung
der Ausbreitungsgeschwindigkeit der akustischen Welle in der piezoelektrischen
Schicht des Resonators. Die zweite Steuerschicht dient vorzugsweise
zur Erzeugung mechanischer Spannungen in der ersten Steuerschicht.
Die zweite Steuerschicht ist vorzugsweise als eine piezoelektrische
Steuerschicht ausgebildet.
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Auch
in der zweiten bevorzugten Variante kann ein Trimmelement vorgesehen
sein, mit dem eine unabhängige
(zusätzliche)
Feinabstimmung der Oszillatorfrequenz möglich ist. Diese Ausführungsform
ist, bezogen auf die Grundfläche
der Anordnung, besonders platzsparend.
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Die
beiden bevorzugten Varianten der Erfindung sind miteinander kombinierbar.
Insbesondere kann die Resonatorbank mehrere abstimmbare Resonatoren
aufweisen.
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Als
Schalterelemente können
strom- oder spannungsgesteuerte Schalter (z. B. GaAs-Schalter) verwendet
werden. Die Schalterelemente können Halbleiter-Schalter,
z. B. Dioden, Transistoren (insbesondere Feldeffekttransistoren)
oder MEMS-Schalter sein.
Auch die Kombination der verschiedenartigen genannten Strukturen
in einem Schalterelement bzw. Umschalter ist möglich.
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Im
folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen und der dazugehörigen Figuren
näher erläutert. Die
Figuren zeigen anhand schematischer und nicht maßstabsgetreuer Darstellungen verschiedene
Ausführungsbeispiele
der Erfin dung. Gleiche oder gleich wirkende Teile sind mit gleichen Bezugszeichen
bezeichnet. Es zeigen schematisch
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1 einen
bekannten Pierce-Oszillator mit einem Resonator im Rückkopplungszweig
eines Verstärkers
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2A einen
Oszillator gemäß Erfindung mit
einem abstimmbaren Resonator als Resonatorelement
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2B eine
Ausführung
eines abstimmbaren Resonators als eine Resonatorbank, deren Resonatoren
jeweils in Teilzweigen eines Schwingkreises geschaltet sind
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2C einen
Oszillator mit einem Operationsverstärker als Verstärkerelement,
einer Resonatorbank und einem Umschalter
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3A einen
Oszillator gemäß Erfindung mit
einem Feldeffekttransistor als Verstärkerelement, einer Resonatorbank
und Schalterelementen in den Teilzweigen des Schwingkreises
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3B einen
Teilzweig des Schwingkreises mit mehreren Teilzweigen, wobei der
Teilzweig eine Trimmkapazität
aufweist
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4 die
Resonanzkurven verschiedener Resonatoren in einer Resonatorbank
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5A einen
Oszillator mit einer Resonatorbank, die aus abstimmbaren Resonatoren
besteht (ohne Trimmkapazitäten)
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5B einen
Oszillator mit einer Resonatorbank, die aus abstimmbaren Resonatoren
besteht, und Trimmkapazitäten
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6 einen
Oszillator mit einem abstimmbaren Resonatorfilter, das akustische
miteinander gekoppelte Teilresonatoren aufweist
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7 einen
Oszillator gemäß 3A,
bei dem die Steuerelemente in den Teilzweigen spannungsgesteuerte
Schalterelemente sind
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8 einen
Oszillator gemäß 7,
bei dem die Trimmkapazität
eine Kapazitätsbank
ist
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9 einen
abstimmbaren Dünnschichtresonator
mit einer Steuerschicht
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10 einen
abstimmbaren Dünnschichtresonator,
bei dem das Steuerelement zwei Steuerschichten umfasst
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11 ein
abstimmbares Oberflächenwellenfilter
als Resonatorelement, bei dem eine Steuerschicht vorgesehen ist
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12, 13 jeweils
ein abstimmbares Oberflächenwellenfilter
als Resonatorelement, bei dem zwei Steuerschichten vorgesehen sind
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14 als
Resonatorelement ein abstimmbares Resonatorfilter, das als ein DMS-Filter
ausgeführt
ist
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15 einen
Oszillator mit einem Resonatorelement im Kollektorzweig eines Transistors
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16 einen
Oszillator mit einem Resonatorelement im Emitterzweig eines Transistors
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17, 18 jeweils
einen Oszillator mit einem Schwingkreis, der am Eingang des Verstärkerelements
zur Masse geschaltet ist
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1 zeigt
eine bekannte Oszillatorschaltung (Pierce-Oszillator) mit einem Resonator RE' und einem Verstärkerelement
VE. Im Rückkopplungszweig
des Oszillators sind neben dem Resonator RE' Trimmkapazitäten C1 und
C2 (z. B. Varaktoren) angeordnet. Die Einstellung
der Oszillatorfrequenz erfolgt mit Hilfe der Varaktoren C1 und C2. U ist eine
Steuerspannung zur Einstellung (über
eine Verstärkerstufe und
einen Widerstand) des Arbeitspunkts des Verstärkerelements. Das generierte
Hochfrequenzsignal wird über
den Ausgang OUT abgegriffen. Der Gleichspannungsanteil des Signals
wird über
die Trennkapazität
C3 abgetrennt.
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In
der 2A ist ein Oszillator gemäß der zweiten bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung gezeigt. Der Schwingkreis ist in diesem Fall im Rückkopplungszweig
des Verstärkerelements
angeordnet. Das Resonatorelement ist im Rückkopplungszweig des Verstärkerelements
VE angeordnet. Hier besteht das Resonatorelement aus einem abstimmbaren
Resonator. Der Unterschied zur 1 besteht darin,
dass das Resonatorelement RE für
sich ein Trimmelement ist, bei dem die Resonanzfrequenz eingestellt
werden kann. Die Kapazitäten
C1 und C2, die miteinander
in Serie und mit dem Resonatorelement parallel geschaltet sind,
sind in diesem Beispiel nicht abstimmbar. In einer Variante der
Erfindung können
die Kapazitäten
C1 und C2 auch abstimmbar sein.
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In
diesem Beispiel ist ein hier nicht dargestelltes Steuerelement z.
B. als eine mit dem Resonatorelement RE verbundene Steuerschicht
ausgebildet, siehe Erläuterungen
zu den 9 bis 13.
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2B zeigt,
dass das abstimmbare Resonatorelement RE gemäß der ersten bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung durch eine schaltbare Resonatorbank T1 ersetzt werden
kann. In 2B sind im Rückkopplungszweig mehrere Teilzweige vorgesehen,
die elektrisch parallel zueinander geschaltet sind. Das Resonatorelement
RE ist als eine Resonatorbank T1 mit n Resonatoren REj ausgebildet,
j = 1 bis n. Die Resonatoren REj sind jeweils
mit einem ihm zugeordneten Schalterelement Sj in
Serie geschaltet. Die jeweilige Serienschaltung von diesen Elementen
ist in einem Teilzweig angeordnet.
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Aus
den mehreren Teilzweigen wird zum gegebenen Zeitpunkt z. B. genau
ein Teilzweig in den Oszillatorkreis eingeschaltet.
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Eine
Resonatorbank T1 kann als ein kompaktes Bauelement mit Außenkontakten
verfügbar sein.
In einer Variante der Erfindung kann das Resonatorelement (bzw.
seine Resonatoren REj) aber auch in einem
kompakten Bauelement angeordnet sein, das ferner weitere Komponenten,
z. B. die Schalterelemente Sj aufweist.
In der 2C ist angedeutet, dass die
einzelnen Schalterelemente Sj durch einen
Umschalter S ersetzt werden können.
Der Umschalter kann als ein kompaktes Bauteil verfügbar sein.
Der Umschalter S kann mehrere Schalterelemente Sj aufweisen.
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In
dem in 2C vorgestellten Beispiel ist das
Verstärkerelement
VE als ein Operationsverstärker
ausgebildet. Der Schwingkreis umfasst den Umschalter, das Resonatorelement
RE sowie eine in Bezug auf Masse balancierte Serienschaltung von
den Trimmkapazitäten
C1 und C2. Die Trimmkapazitäten C1 und C2 bilden hier
ein (zusätzliches)
Trimmelement, das parallel zu dem Resonatorelement RE geschaltet
ist.
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Die 3A zeigt
ein Blockschaltbild eines Oszillators mit einem Feldeffekttransistor
als Verstärkerelement,
einer Resonatorbank T1 und einzelnen Schalterelementen
Sj, die in den Teilzweigen des Schwingkreises
angeordnet sind. In diesem Fall handelt es sich um ein spannungsgesteuertes
Verstärkerelement.
Die Schalterelemente Sj können alternativ
als stromgesteuerte Schaltungselemente (z. B. Dioden) verfügbar sein.
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Die
Resonatoren REj weisen vorzugsweise voneinander
unterschiedliche Resonanzfrequenzen fj auf.
In einem definierten Frequenzbereich ist im Schwingkreis vorzugsweise
nur ein Resonator eingeschaltet. Die Umschaltung zwischen den Frequenzbereichen
erfolgt mittels der Schalterelemente Sj.
Die Schalterelemente werden so angesteuert, dass in diesem Bereich
mindestens ein Schalterelement (vorzugsweise nur ein Schalterelement)
durchgeschaltet ist. Bei nur einem durchgeschalteten Schalterelement
bleiben alle weiteren Schalterelemente offen.
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Innerhalb
des gegebenen Frequenzbereichs kann die Oszillatorfrequenz mit Hilfe
der Trimmkapazitäten
C1 und C2 fein abgestimmt
werden.
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In
der 3B ist ein Teilzweig eines Schwingkreises mit
mehreren Teilzweigen gezeigt. Der Teilzweig weist neben dem Resonator
REj und dem Schalterelement Sj eine
Trimmkapazität
Cj auf. In diesem Beispiel ist die Trimmkapazität Cj in Serie mit dem jeweiligen Resonator REj geschaltet.
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Die 4 zeigt
die Resonanzkurven verschiedener in einer Resonatorbank angeordneter Resonatoren.
Die Resonanzkurve 1 ist dem ersten Resonator RE1 zugeordnet. Die Resonanzkurven 2 und 3 sind
dem zweiten bzw. dritten Resonator RE2 bzw.
RE3 zugeordnet. Beim Umschalten vom ersten zum
zweiten bzw. dritten Resonator erfolgt der Übergang zwischen der Resonanzkurve 1 zur
Resonanzkurve 2 bzw. 3, der durch Pfeile gekennzeichnet
ist.
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In
der 5A ist angedeutet, dass die Resonatoren REj einer Resonatorbank T1 jeweils abstimmbar
sein können.
Möglich
ist es auch, dass in einer Resonatorbank nur ein Resonator oder
ein Teil der Resonatoren als abstimmbare Resonatoren ausgebildet
sind.
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In
diesem Fall kann die Feinabstimmung der Resonatorfrequenz im jeweiligen
abstimmbaren Resonator durchgeführt
werden. Daher sind hier weitere Trimmelemente im Prinzip nicht notwendig.
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In 5B ist
es angedeutet, dass die zusätzlichen
Trimmkapazitäten
trotzdem vorgesehen sein können.
Es ist auch möglich,
dass in einem in der 3B dargestellten Teilzweig der
Resonator REj wie in der zweiten Ausführungsform
der Erfindung vorgesehen abstimmbar ist.
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In
der 6 ist ein Oszillator mit einem Operationsverstärker als
Verstärkerelement
VE gezeigt. Im Rückkopplungszweig
des Verstärkerelements
ist ein Resonatorelement RE und Anpassnetzwerke AN1 und AN2 angeordnet.
Die Anpassnetzwerke können
grundsätzlich
in einem Schwingkreiszweig bzw. in seinen Teilzweigen vorgesehen
sein. Es ist auch möglich,
im Beispiel gemäß 6 auf
die Anpassnetzwerke AN1, AN2 zu verzichten.
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Hier
ist das Resonatorelement RE als ein abstimmbares Resonatorfilter
mit mindestens zwei akustisch miteinander gekoppelten Teilresonatoren (z.
B. Wandlern) vorgesehen. Das abstimmbare Resonatorfilter kann z.
B. gemäß 14 als
ein mit akustischen Oberflächenwellen
arbeitendes DMS-Filter ausgebildet sein. Das Resonatorfilter kann
als ein Resonatorstapel mit gekoppelten Dünnschichtresonatoren ausgebildet
sein.
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Die
Teilresonatoren sind in diesem Beispiel auch elektrisch miteinander
verkoppelt. Möglich
ist aber auch, dass die Teilresonatoren eines derart ausgebildeten
Resonatorelements RE nur akustisch miteinander gekoppelt sind. Bei
einem Resonatorstapel kann die akustische Kopplung durch eine zwischen zwei
Teilresonatoren angeordnete Koppelschicht zustande kommen.
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Im
Beispiel gemäß der 7 sind
die Schalterelemente Sj als spannungsgesteuerte
Elemente (Feldeffekt-Transistoren) ausgebildet. Die Ansteuerung
des Schalterelements Sj erfolgt mittels
einer Steuerspannung Uj.
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In
der 8 ist es angedeutet, dass die Trimmkapazitäten im Trimmelement
T2 als Kapazitätsbänke C'1 bzw.
C'2 ausgebildet
sein können.
Die Kapazitätsbänke werden über den
Eingang IN vorzugsweise digital angesteuert. Die Kapazitätsbänke sind
zur Balancierung vorzugsweise jeweils auf Masse gelegt. Möglich ist
es aber auch, dass die in der Kapazitätsbank angeordneten Kapazitäten nicht
auf Masse gelegt sind.
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In 9 ist
ein Dünnschichtresonator
im Querschnitt gezeigt. Der Resonator ist hier als Mehrschichtbauelement
auf einem Substrat SU erzeugt. Er umfasst eine Steuerschicht GDE, über der
in engem Kontakt eine piezoelektrische Schicht PS ausgebildet ist,
welche einerseits mit einem Paar HF-Elektroden ES1 zur Anregung akustischer
Volumenwelle und andererseits mit einem Paar Steuerspannungs-Elektroden
ES2 versehen ist. Die Steuerschicht ist vorzugsweise eine sogenannte GDE-Schicht
(GDE = Giant Delta E), d. h. eine Schicht, die einen „Giant
Delta E"- Effekt
aufweist.
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GDE-Materialien
sind Materialien, die eine außergewöhnlich hohe Änderung
des Elastizitätsmoduls
unter einer mechanischen Verspannung aufweisen. Eine Reihe solcher
Materialien aus den unterschiedlichsten Materialklassen sind in
letzter Zeit bekannt geworden.
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Eine
große
Steifigkeitsänderung
durch mechanische Verspannungen wird beispielsweise mit bestimmten
metallischen Gläsern,
sogenannten Metgläsern
erreicht, die hauptsächlich
aus den Metallen Eisen, Nickel und Kobalt bestehen. So weisen beispielsweise
Metgläser
der Zusammensetzung Fe81Si3,5B13,5C2, FeCuNbSiB,
Fe40Ni40P14B6 Fe55 Co30 B15 oder Fe80 mit Si und Cr einen starken Delta E Effekt
auf. Solche Metgläser
sind beispielsweise unter dem Markennamen VITROVAC ® 4040 der
Vakuumschmelze oder unter der Bezeichnung Metglas ® 2605 SC
(Fe81 Si3,5 B13,5C2) bekannt.
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In
der in 9 gezeigten vorteilhaften Ausführung stellt die Top-Elektrode
sowohl eine der HF-Elektroden als auch eine der Steuerspannungs-Elektroden
zugleich dar. Die zweite HF-Elektrode
bzw. die zweite Steuerspannungs-Elektrode ist neben der piezoelektrischen
Schicht PS auf der Steuerschicht angeordnet.
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Die
zweite HF-Elektrode ES1 kann in einer weiteren Ausführungsform
unterhalb der piezoelektrischen Schicht PS angeordnet sein. Die
zweite Steuerspannungs-Elektrode des Elektrodenpaar ES2 kann als
dünne Metallschicht
entweder oberhalb oder unterhalb der Steuerschicht GDE liegen. Die letztere Möglichkeit
ist in 9 durch die wahlweise vorzusehende Metallschicht
ME angedeutet. Eine weitere Möglichkeit
besteht darin, dass die Steuerschicht eine der HF-Elektroden oder
der Steuerspannungs-Elektroden ersetzt. Die Steuerspannungs-Elektroden
können
weiterhin quer zur piezoelektrischen Schicht angeordnet sein.
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Die
Dicken von piezoelektrischer Schicht PS und Steuerschicht GDE sind
so gewählt,
dass beide Schichten im Eindringbereich der akustischen Welle liegen.
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Das
Dickenverhältnis
von piezoelektrischer Schicht PS zur Steuerschicht GDE im Bereich
der Eindringtiefe ist ein weiterer einstellbarer Parameter für das erfindungsgemäße Bauelement.
Je größer der
Anteil der Steuerschicht innerhalb der Eindringtiefe ist, desto
größer ist
der Abstimmbereich, über den
die Arbeitsfrequenz bzw. Mittenfrequenz des Filters verschoben werden
kann. Ein größerer Anteil
piezoelektrischer Schicht PS innerhalb der Eindringtiefe dagegen
erhöht
die Kopplung und damit die Bandbreite des Filters. In Abhängigkeit
von den gewünschten
Eigenschaften des Bauelements wird das Verhältnis so eingestellt, dass
entweder eine hohe Kopplung oder eine hohe Abstimmbarkeit oder eine geeignete
Optimierung bezüglich
beider Eigenschaften erhalten wird.
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Der
akustisch aktive Teil des Bauelements kann zum Substrat SU hin durch
einen akustischen Spiegel AS abgetrennt sein, der für eine hundertprozentige
Reflexion der akustischen Welle zurück in den akustisch aktiven
Teil des Bauelements sorgt.
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Eine
weitere Möglichkeit
besteht darin, dass die Steuerschicht eine Teilschicht des akustischen Spiegels
AS darstellt. Wichtig ist dabei auch hier, dass die Steuerschicht
im Eindringbereich der akustischen Welle liegt, so dass in dieser
Ausführungsform
die Steuerschicht insbesondere eine obere Teilschicht des akustischen
Spiegels ist. So wird eine bessere Abstimmbarkeit über die
Steuerschicht erzielt.
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Möglich ist
es auch, dass die untere Steuer- oder HF-Elektrodenschicht eine
Teilschicht des akustischen Spiegels AS darstellt.
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Die
an die Steuerelektroden angelegte variierende Spannung (Steuerspannung)
wird zur Frequenzabstimmung des Filters benutzt. Im Ausführungsbeispiel
von 9 übernimmt
die genannte piezoelektrische Schicht PS zweierlei Funktion als
Anregungsschicht zur Anregung von akustischen Volumenwellen und
als abstimmbare Schicht zur Erzeugung einer mechanischen Verspannung,
welche auf die Steuerschicht übertragen
wird und eine Veränderung
der Materialsteifigkeit hervorruft. Letztere beeinflusst wiederum
die Ausbreitungsgeschwindigkeit der akustischen Welle und damit
die Mittelfrequenz des Filters.
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10 zeigt
den Querschnitt einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform
eines abstimmbaren Dünnschichtresonators.
Die piezoelektrische Anregungsschicht PS1 liegt zwischen zwei HF-Elektroden ES1. Die
untere dieser Elektroden ES1 stellt gleichzeitig eine Steuerspannungs-Elektrode
ES2 dar. Darunter ist eine erste Steuerschicht GDE angeordnet, die
in einer weiteren möglichen
Ausführungsform
die zuletzt erwähnte
Elektrode ersetzen kann, falls die erste Steuerschicht GDE elektrisch
leitend ist. Zwischen der Schicht GDE und der unteren der Steuerspannungs-Elektroden
ES2 liegt eine zweite Steuerschicht PS2 (die piezoelektrische Abstimmschicht).
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In 11 ist
anhand einer schematischen Querschnittsdarstellung ein mit Oberflächenwellen arbeitender
abstimmbarer Resonator erläutert.
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Der
Resonator umfasst eine Steuerschicht GDE, über der in engem Kontakt eine
piezoelektrische Schicht PS ausgebildet ist. Die Elektrodenstrukturen
ES1 sind auf der Oberfläche
der piezoelektrischen Schicht PS ausgebildet. Die von den Elektrodenstrukturen
ES1, beispielsweise von Interdigitalwandlern, erzeugten akustischen
Wellen haben eine Eindringtiefe in den Mehrschichtaufbau von etwa
einer halben Wellenlänge.
Die Dicken von piezoelektrischer Schicht PS und Steuerschicht GDE
sind so gewählt,
dass beide Schichten im Eindringbereich der akustischen Welle liegen.
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Eine
erste Steuerspannungs-Elektrode ES2 ist auf der Oberseite der piezoelektrischen
Schicht PS, die akustische Strukturen wie z. B. Interdigitalwandler
und Reflektoren trägt,
angeordnet. Als zweite Steuerelektrode ES2 in diesem Ausführungsbeispiel
dient die elektrisch leitende Steuerschicht GDE.
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Die
zweite Steuerelektrode kann außerdem als
eine zusätzliche
Metallschicht oberhalb oder unterhalb der Steuerschicht GDE angeordnet
sein.
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In
dem in 11 dargestellten Ausführungsbeispiel
dient die piezoelektrische Schicht PS sowohl zur Anregung akustischer
Oberflächenwellen
als auch zur Steuerung elastischer Eigenschaften der darunter liegenden
Steuerschicht GDE mittels mechanischer Verspannungen, die als Folge
des inversen piezoelektrischen Effektes beim Anlegen variierender
Steuerspannung auftreten.
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12 zeigt
anhand eines schematischen Querschnitts ein weiteres Beispiel eines
mit akustischen Oberflächenwellen
arbeitenden Resonators, wobei die erste Steuerschicht GDE zwischen
der piezoelektrischen Anregungsschicht PS1 und der piezoelektrischen
Abstimmschicht PS2 (zweiter Steuerschicht) angeordnet ist. Eine
Steuerspannungs-Elektrode ES2 liegt unterhalb der Abstimmschicht
PS2. Die zweite Steuerelektrode ES2 kann entweder als erste Steuerschicht
GDE oder als eine zusätzliche Metallschicht
oberhalb oder unterhalb der ersten Steuerschicht GDE ausgebildet
sein.
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In 13 ist
ein abstimmbares Oberflächenwellenfilter
ohne Trägersubstrat
gezeigt. Die akustischen Strukturen wie z. B. Interdigitalwandler
oder Reflektoren befinden sich auf der Oberseite der piezoelektrischen
Anregungsschicht PS1. Die erste Steuerschicht GDE ist zwischen der
Anregungsschicht PS1 und der zweiten Steuerschicht PS2 angeordnet.
Letztere ist beiderseits mit Steuerspannungs-Elektroden ES2 versehen.
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Eine
weitere Variationsmöglichkeit
besteht darin, die obere Steuerspannungs-Elektrode ES2 als die erste
Steuerschicht auszubilden.
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14 zeigt
schematisch den Aufbau eines (abstimmbaren) DMS-Filters. Dabei sind
zwei Wandler W1, W2 in einer akustischen Spur nebeneinander angeordnet
und akustisch miteinander verkoppelt. Die Wandler W1, W2 sind zwischen
zwei Reflektorstrukturen angeordnet. Ein erster Wandler W1 ist an einen
ersten Signalanschluss RF1 angeschlossen. Ein zweiter Wandler W2
ist an einen zweiten Signalanschluss RF2 des Resonatorfilters angeschlossen. Beide
Wandler sind mit Masse verbunden.
-
Eine
in 14 nicht gezeigte Steuerschicht kann gemäß den in 11 bis 13 gezeigten
Anordnungen ausgeführt
werden.
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Weitere
mögliche
Ausgestaltungen eines Oszillators gemäß Erfindung sind in den 15 bis 18 gezeigt.
In der 15 ist das Resonatorelement
RE im Kollektorzweig eines Transistors angeordnet. In der 16 ist
das Resonatorelement RE im Emitterzweig eines Transistors angeordnet.
In den
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17 und 18 ist
das Resonatorelement RE am Eingang des Verstärkerelements zur Masse geschaltet.
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In
der 16 steht RL für einen
Lastwiderstand. Das Resonatorelement RE ist parallel zu einer Induktivität Lp geschaltet. Neben dem abstimmbaren Resonatorelement
RE sind weitere Trimmelemente (eine Trimminduktivität und eine
Trimmkapazität)
vorgesehen.
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Diese
Erfindung ist nicht auf die vorgestellten Ausführungsbeispiele, Oszillatortypen
(z. B. Pierce-, Colpitts-, Clapp-Oszillatoren)
bzw. die Anzahl der dargestellten Elemente begrenzt. Die Resonatoren (z.
B. SAW, FBAR) können
zur Erhöhung
der Frequenzstabilität
temperaturkompensiert sein.
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- RE
- Resonatorelement
- RE1...REn
- Resonator
- U
- Steuerspannung
- U1...Un
- Steuerspannung
- S1...Sn
- Schalter
- S
- Umschalter
- T1
- Resonatorbank
- T2
- Trimmelement
- VE
- Verstärkerelement
- R
- Widerstand
zur Einstellung der Betriebsspannung
-
- eines
Verstärkerelements
- C1, C2
- Kapazität
- C1',
C2'
- digital
angesteuerte Kapazitätsbank
- C3
- Trennkapazität
- 1
- Resonanzkurve
(Frequenzgang der Admittanz) der
-
- Resonatorbank
mit dem eingeschalteten ersten
-
- Resonator
- 2
- Resonanzkurve
(Frequenzgang der Admittanz) der
-
- Resonatorbank
mit dem eingeschalteten zweiten
-
- Resonator
- 3
- Resonanzkurve
(Frequenzgang der Admittanz) der
-
- Resonatorbank
mit dem eingeschalteten dritten
-
- Resonator
- AN1,
AN2
- Anpassungsnetzwerk
- OUT
- Ausgang
- RF1,
RF2
- Anschlüsse des
Resonators
- PS,
PS1, PS2
- piezoelektrische
Schicht
- PS', PS''
- zusätzliche
piezoelektrische Schicht
- ES1
- erste
Elektrode
- ES2
- zweite
Elektrode
- GDE
- (erste)
Steuerschicht
- ME
- Metallschicht
- SU
- Trägersubstrat
- AS
- akustischer
Spiegel
- W1
- erster
Wandler
- W2
- zweiter
Wandler