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DE102004026603A1 - Winterschuhe mit intergrierter Heizung durch Reibungswärme - Google Patents

Winterschuhe mit intergrierter Heizung durch Reibungswärme Download PDF

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DE102004026603A1
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DE
Germany
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sole
shoe
heat
bed
winter
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102004026603A
Other languages
English (en)
Inventor
Christopher Birth
Michael Birth
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE102004026603A1 publication Critical patent/DE102004026603A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/14Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the constructive form
    • A43B13/141Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the constructive form with a part of the sole being flexible, e.g. permitting articulation or torsion

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Abstract

Winterschuh als Bestandteil menschlicher Bekleidung im Winter oder bei großer Kälte, dadurch gekennzeichnet, dass in der Schuhsohle während der normalen Gehbewegung Reibungswärme erzeugt wird und die Schuhsohle sowie das Innere des Schuhs sich dadurch erwärmt.

Description

  • Es ist bekannt, dass für Schuhe, insbesondere für Winterschuhe, spezielle Methoden zum Schutz vor Kälte angewandt werden. Diese Schutzvorkehrungen können sowohl aktiver, als auch passiver Natur sein.
  • Zu den passiven Methoden zählen u.a. die Verstärkung der Lederaußenhaut durch Felleinlagen oder Fellimitationen, die Isolierung der Schuhsohle nach unten durch besonders wärmedämmende Einlagen, z.B. auch durch in die Schuhsohle integrierte Metallfolien ( DE 2921738 ). Die passiven Methoden sind jedoch nur zum Erhalt von bereits erzeugter Wärmeenergie anzuwenden. Ist diese aufgebraucht, kühlt der Schuh aus und der darin befindliche Fuß wird kalt.
  • Zu den aktiven Methoden zum Schutz vor Kälte gehören die elektrische Beheizung des Schuhs, bekannt aus den im Haushalt gebräuchlichen Heizschuhen („Elefantenfuss"). Dabei ist es allerdings notwendig, Energie von außen über ein Stromkabel zuzuführen. Bei einem Aufenthalt im Freien ist eine solche Form der Energiezufuhr praktisch schwer umsetzbar. Alternativ dazu wären Energiequellen wie Batterien oder Akkumulatoren denkbar, die jedoch eine Reihe anderer Nachteile aufweisen (Gewicht, Kosten, Stromverbrauch, Entladung, u.a.).
  • Der in den Patentansprüchen genannten Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Möglichkeit zu schaffen, aktiv Wärmeenergie ohne den Einsatz einer externen Energiequelle zu generieren. Dieses Problem wird durch die Nutzung von Reibungswärme im Schuh selbst gelöst.
  • In den vorderen Teil der Schuhsohle werden zu diesem Zweck 15 bis 30 Plättchen mit einer Dicke von 2 bis 4 Millimetern eingebracht und in einem Bett aus flexiblem Kunststoff gelagert. Die Plättchen werden dachziegelartig überlappt, so dass sich benachbarte Plättchen auf möglichst großer Fläche berühren (Zeichnung 1).
  • Durch das Überlappen der Plättchen wird verhindert, dass sie sich ineinander verkeilen oder an den Rändern festklemmen. Dem gleichen Ziel dient auch die spezielle Gestaltung der einzelnen Plättchen, die abgerundet und an den Seiten abgeflacht sind (Zeichnung 2).
  • Während der normalen Gehbewegung wird die Schuhsohle verformt. Sie folgt in ihrer Bewegung der Bewegung des Fußes und befindet sich damit in ständiger Auf- und Abwärtsbewegung. Der Bewegungsablauf ist in in vier Teilschritten A) bis D) dargestellt (Zeichnung 3).
  • Während dieser ständigen Bewegung reiben die Keramikplatten aneinander. Sie erzeugen Wärme. Diese Wärme wird nicht sofort nach außen abgegeben, sondern verteilt sich zunächst im Material selbst und heizt es auf. Besonders geeignet für diesen Einsatz als Wärmespeicher erscheinen wegen ihrer speziellen Wärmeleiteigenschaften keramische Materialien oder Kunststoffe. Entscheidend für den wärmeerzeugenden Reibungseffekt ist die richtige Oberflächenbeschaffenheit, vergleichbar der Reibefläche einer Zündholzschachtel.
  • Erwärmt sich das verwendete Speichermaterial auf diese Weise, verbreitet sich die Wärme auch auf die angrenzenden Bereiche. Die Wärme wird somit an den Füßen spürbar. Die Füße kühlen nicht aus und der Schuh fühlt sich warm an. Kurzes schnelles Treten auf der Stelle beschleunigt den Vorgang oder erhöht den Effekt. Eine zusätzliche Energiequelle bzw. Energiezufuhr von außen ist nicht notwendig.

Claims (3)

  1. Winterschuh als Bestandteil menschlicher Bekleidung im Winter oder bei großer Kälte, dadurch gekennzeichnet, dass in der Schuhsohle während der normalen Gehbewegung Reibungswärme erzeugt wird und die Schuhsohle sowie das Innere des Schuhs sich dadurch erwärmt.
  2. Winterschuh nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den vorderen Teil der Schuhsohle mehrere Plättchen in einem Bett aus flexiblem Kunststoff so eingebettet sind, dass sie sich etwa mit der Hälfte ihrer Fläche dachziegelartig überlappen und großflächig berühren.
  3. Anordnung der Plättchen nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die in die Schuhsohle eingebetteten Plättchen bei Verformung der Schuhsohle, hervorgerufen durch Geh- oder Laufbewegungen, mit ihren Oberflächen aneinander reiben können, dadurch Reibungswärme erzeugen, diese speichern und verzögert wieder abgeben.
DE102004026603A 2004-06-01 2004-06-01 Winterschuhe mit intergrierter Heizung durch Reibungswärme Withdrawn DE102004026603A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN106852537A (zh) * 2015-12-09 2017-06-16 阿迪达斯股份公司 鞋底元件和鞋子

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CN106852537B (zh) * 2015-12-09 2019-06-07 阿迪达斯股份公司 鞋底元件和鞋子

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