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DE102004026009B4 - Geblasener Kunststoffkoffer - Google Patents

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DE102004026009B4
DE102004026009B4 DE200410026009 DE102004026009A DE102004026009B4 DE 102004026009 B4 DE102004026009 B4 DE 102004026009B4 DE 200410026009 DE200410026009 DE 200410026009 DE 102004026009 A DE102004026009 A DE 102004026009A DE 102004026009 B4 DE102004026009 B4 DE 102004026009B4
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    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C13/00Details; Accessories
    • A45C13/36Reinforcements for edges, corners, or other parts
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C5/00Rigid or semi-rigid luggage
    • A45C5/03Suitcases
    • A45C2005/037Suitcases with a hard shell, i.e. rigid shell as volume creating element
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C5/00Rigid or semi-rigid luggage
    • A45C5/03Suitcases

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  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Abstract

Schalenkoffer (20), welcher aus Kunststoff durch ein Blas-Verfahren hergestellt ist, wobei der geblasene Kunststoffkoffer eine erste Schale (21) mit einer unteren Seitenfläche (23), die als Kontaktfläche auf einer Auflagefläche dient, und eine zweite Schale (22) aufweist, die schwenkbar mit der ersten Schale (21) verbunden ist, wobei die erste Schale (21) mindestens eine Gruppe von mehreren Schutzkugeln (30) aufweist, welche aus der Oberfläche der unteren Seitenfläche (23) hervorstehen, wobei die Gruppe von Schutzkugeln (30) in eine korrespondierende Anzahl von Ausnehmungen (24) nahe mindestens eines Seitenrands der unteren Seitenfläche (23) eingesetzt ist und die Verschleißfestigkeit der Schutzkugeln höher ist als die des Schalenmaterials.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Schalenkoffer, welcher aus Kunststoff durch ein Blasverfahren hergestellt ist.
  • 8 und 9 zeigen einen herkömmlichen, geblasenen Kunststoffkoffer 10, der mittels eines Blas-Verfahrens (blow-molding) hergestellt ist. Der geblasene Kunststoffkoffer 10 weist zwei Schalen auf, wobei jede eine dünne Wand aufweist. Die dünnen Wände des geblasenen Kunststoffkoffers 10 und insbesondere die unteren Ecken können in Kontakt mit einer Fläche kommen, wie beispielsweise dem Boden, einer Tischplatte, einem Parkett oder dergleichen. Daher werden die unteren Ecken des geblasenen Kunststoffkoffers 10 nach einer gewissen Verwendungsdauer abgenutzt.
  • Aus der WO 99/44807 A1 ist ein geblasener Kunststoffkoffer mit Schutzelementen bekannt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen strapazierfähigen, geblasenen Kunststoffkoffer mit Schutz gegen Abnutzung bereitzustellen.
  • Hierzu stellt die Erfindung einen Schalenkoffer gemäß Anspruch 1 bereit.
  • Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen aufgeführt.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsformen mit Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines geblasenen Kunststoffkoffers gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
  • 2 einen Teilquerschnitt des geblasenen Kunststoffkoffers aus 1, der mehrere Stahlkugeln zeigt, die in dem geblasenen Kunststoffkoffer eingepresst sind, wobei der geblasene Kunststoffkoffer noch warm und weich ist.
  • 3, die ähnlich zu 2 ist, aber die in den geblasenen Kunststoffkoffer eingepassten Stahlkugeln zeigt, nachdem der geblasene Kunststoffkoffer ausgekühlt und ausgehärtet ist,
  • 4 eine perspektivische Ansicht eines geblasenen Kunststoffkoffers gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,
  • 5 eine perspektivische Ansicht eines geblasenen Kunststoffkoffers gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung,
  • 6 eine perspektivische Ansicht eines geblasenen Kunststoffkoffers gemäß einer vierten Ausführungsform,
  • 7 eine perspektivische Ansicht eines geblasenen Kunststoffkoffers gemäß einer fünften Ausführungsform,
  • 8 eine Seitenansicht eines herkömmlichen, geblasenen Kunststoffkoffers, und
  • 9 einen Teilquerschnitt des in 8 gezeigten Kunststoffkoffers.
  • Mit Bezugnahme auf 1 ist gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung ein aus Kunststoff mittels eines Blas-Verfahrens hergestellter Schalenkoffer 20 dargestellt. Der geblasene Kunststoffkoffer weist eine erste Schale 21 und eine zweite Schale 22 auf. Die Schalen 21 und 22 weisen beide einen ersten Rand und einen dem ersten Rand gegenüberliegenden zweiten Rand auf. Die erste Schale 21 ist an ihrem ersten Rand schwenkbar mit der zweiten Schale 22 über deren ersten Rand verbunden. Die erste Schale 21 kann mit ihrem zweiten Rand an den zweiten Rand der zweiten Schale 22 mittels eines Schnappverschlusses (nicht bezeichnet) verriegelt werden. Die erste Schale 21 ist mit einem Griff 26 an ihrem zweiten Rand ausgebildet, und die zweite Schale 22 ist mit einem Griff 28 an ihrem zweiten Rand ausgebildet. Die Griffe 26 und 28 können unter Ausbildung eines Gesamtgriffes miteinander kombiniert werden.
  • Die erste Schale 21 weist eine untere Seitenfläche 23 auf, welche für den Kontakt mit einer Fläche wie beispielsweise dem Boden, einer Tischplatte und einem Parkett designt ist. An der unteren Seitenfläche 23 der ersten Schale 21 nahe dem ersten Rand ist eine Gruppe von Stahlkugeln 30 befestigt. An der unteren Seitenfläche 23 der ersten Schale 21 ist an beiden Ecken nahe dem zweiten Rand eine Gruppe von Stahlkugeln 30 befestigt. Jede der Stahlkugeln 30 stellt eine Schutzkugel dar, deren Verschleißfestigkeit höher als die des Schalenmaterials ist. Mittels der Stahlkugeln 30 ist die untere Seitenfläche 23 der ersten Schale 21 gegen Kratzer oder Abnutzung geschützt, da sie nicht in Kontakt mit dem Boden, der Tischplatte oder dem Parkett kommt.
  • Mit Bezug auf 2 weist der geblasene Kunststoffkoffer mehrere Ausnehmungen 24 auf, welche in der unteren Seitenfläche 23 definiert sind. Die Ausnehmungen 24 werden während dem Blas-Verfahren definiert. Die Stahlkugeln 30 werden nach dem Blas-Verfahren in die Ausnehmungen 24 eingesetzt, wenn der geblasenen Kunststoffkoffer 24 warm und weich ist.
  • Mit Bezug auf 3 schrumpft der geblasene Kunststoffkoffer, wenn er abkühlt. Schließlich wird der geblasene Kunststoffkoffer fest. Daher werden die Stahlkugeln 30 in den Ausnehmungen 24 festgehalten.
  • 4 zeigt einen geblasenen Kunststoffkoffer gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung. Die zweite Ausführungsform ist mit der ersten Ausführungsform identisch, außer dass an der ersten Schale 21 an jeder der vier Ecken davon an der unteren Seitenfläche 23 eine Gruppe von Stahlkugeln 30 angebracht ist.
  • 5 zeigt einen geblasenen Kunststoffkoffer gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung. Die dritte Ausführungsform ist mit der zweiten Ausführungsform identisch, außer in einigen Dingen. Erstens ist an jeder der beiden seitlichen Stirnflächen der ersten Schale 21 eine Gruppe von Stahlkugeln 30 angebracht. Zweitens ist an jeder der beiden seitlichen Stirnflächen der zweiten Schale 22 eine Gruppe von Stahlkugel 30 angebracht. Drittens ist an dem Griff 26 eine Gruppe von Stahlkugeln 30 angebracht, wobei der Griff 26 an der ersten Schale 21 an deren zweiten Rand ausgebildet ist. Viertens ist an dem Griff 28 eine Gruppe von Stahlkugeln 30 angebracht, wobei der Griff 28 an der zweiten Schale 22 an deren zweiten Rand ausgebildet ist.
  • 6 zeigt einen geblasenen Kunststoffkoffer gemäß einer vierten Ausführungsform. Die vierte Ausführungsform ist mit der dritten Ausführungsform identisch, außer dass an der ersten Schale 21 und an der zweiten Schale 22 keine Stahlkugel 30 angebracht ist.
  • 7 zeigt einen geblasenen Kunststoffkoffer gemäß einer fünften Ausführungsform. Die fünfte Ausführungsform ist mit der vierten Ausführungsform identisch, außer dass nur an einer der Schalen 21 und 22 ein Griff ausgebildet ist, an welchem mehrere Stahlkugeln 30 angebracht sind.

Claims (8)

  1. Schalenkoffer (20), welcher aus Kunststoff durch ein Blas-Verfahren hergestellt ist, wobei der geblasene Kunststoffkoffer eine erste Schale (21) mit einer unteren Seitenfläche (23), die als Kontaktfläche auf einer Auflagefläche dient, und eine zweite Schale (22) aufweist, die schwenkbar mit der ersten Schale (21) verbunden ist, wobei die erste Schale (21) mindestens eine Gruppe von mehreren Schutzkugeln (30) aufweist, welche aus der Oberfläche der unteren Seitenfläche (23) hervorstehen, wobei die Gruppe von Schutzkugeln (30) in eine korrespondierende Anzahl von Ausnehmungen (24) nahe mindestens eines Seitenrands der unteren Seitenfläche (23) eingesetzt ist und die Verschleißfestigkeit der Schutzkugeln höher ist als die des Schalenmaterials.
  2. Schalenkoffer (20) gemäß Anspruch 1, wobei jeweils mindestens eine Schutzkugel (30) nahe eines Seitenrandes der unteren Seitenfläche (23) in den beiden Eckbereichen des Seitenrandes angebracht ist.
  3. Schalenkoffer (20) gemäß Anspruch 1, wobei jeweils eine Gruppe von Schutzkugeln (30) an zwei einander gegenüberliegenden Seitenrändern der unteren Seitenfläche (23) angebracht ist.
  4. Schalenkoffer (20) gemäß Anspruch 1, wobei jeweils mindestens eine Schutzkugel (30) an zwei einander gegenüberliegenden Seitenrändern der unteren Seitenfläche (23) nahe des jeweiligen Seitenrands in den beiden Eckbereichen des Seitenrandes angebracht ist.
  5. Schalenkoffer (20) gemäß Anspruch 1, wobei die Schutzkugeln (30) Stahlkugeln sind.
  6. Schalenkoffer (20) gemäß Anspruch 1, wobei jeweils mindestens eine Schutzkugel (30) an den beiden seitlichen Stirnflächen der ersten Schale (21) angebracht ist.
  7. Schalenkoffer (20) gemäß Anspruch 6, wobei jeweils mindestens eine Schutzkugel (30) an jeder der beiden seitlichen Stirnflächen der zweiten Schale (22) angebracht ist.
  8. Schalenkoffer (20) gemäß Anspruch 1, wobei ein erster Griff (26) an der ersten Schale (21) ausgebildet ist und ein zweiter Griff (28) an der zweiten Schale (22) ausgebildet ist, wobei mindestens eine Schutzkugel (30) an dem ersten Griff (26) angebracht ist und mindestens eine Schutzkugel (30) an dem zweiten Griff (28) angebracht ist.
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