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DE102004019275B4 - Systemschalung für Querfugen bei festen Fahrbahnen - Google Patents

Systemschalung für Querfugen bei festen Fahrbahnen Download PDF

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Abstract

Systemschalung zur Erstellung von Querfugen zwischen Segmenten einer festen Fahrbahn aus Beton oder dergleichen mit seitlich außerhalb der Segmente angeordneten Haltern für die Schalungsbretter, gekennzeichnet durch an den Schienen (5) anklemmbare Halter (7) zum Einschieben von quer zu den Schienen (5) über der Querfuge anzuordnenden Tragprofilen (9), an denen nach unten gerichtete Aussteifungsprofile (11) zum Abstützen der Schalungsbretter (12, 13) abstützbar sind.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Systemschalung zur Erstellung von Querfugen zwischen Segmenten einer festen Fahrbahn aus Beton, Bitumen oder dergleichen mit seitlich außerhalb der Segmente angeordneten Haltern für Schalungstafeln.
  • Beim Eisenbahnoberbau in Form einer festen Fahrbahn aus Beton, oder anderen Vergussmassen (z. B. Rheda-Bauarten) wird die Fahrbahnplatte – speziell gilt dies auf Kunstbauwerken wie Brücken – nicht als eine kontinuierliche Betonschicht ausgeführt, sondern als mehrere hintereinander angeordnete Fahrbahnsegmente.
  • Das Problem besteht darin, dass man vor der Betonage der einzelnen Segmente Schalungen erstellen muss, die dem Druck des Frischbetons standhalten müssen und somit saubere, gerade Fugen zwischen den einzelnen Fahrbahnsegmenten gewährleisten. Auch am Ende eines Betonagevorgangs muss eine solche Schalung angeordnet werden, um einen sauberen Abschluss zu bilden. In der Regel werden die Fugenschalungen aus stabilen Holzbrettern gebildet, die die gesamte Fahrbahnplattenbreite überspannen und mit den äußersten Enden an der Seitenschalung befestigt sind. Dies gestaltet sich – insbesondere bei Streckenabschnitten mit vielen herzustellenden Fugen – sehr aufwändig. Auch das Entfernen der Schalung nach der Betonage, um die Fuge freizulegen, ist oft mit Schwierigkeiten und teilweiser Zerstörung des Schalungsmaterials verbunden, besonders wenn die Schienen über den Fugen bereits eingebaut sind.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde eine Systemschalung zu schaffen, die sowohl die Herstellung als auch die Demontage der Schalung für solche Querfugen zwischen Segmenten einer festen Fahrbahn wesentlich erleichtert und dabei sicherstellt, dass möglichst wenig Schalungsmaterial beschädigt und damit für weitere Arbeitsschritte unbrauchbar gemacht wird.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Systemschalung der eingangs genannten Art gekennzeichnet durch an den Schienen anklemmbare Halter zum Einschieben von quer zu den Schienen über der Querfuge anzuordnenden Tragprofilen, an denen nach unten gerichtete Aussteifungsprofile zum Abstützen der Schalungsbretter abstützbar sind.
  • Durch die erfindungsgemäße Lösung wird zunächst der grundlegende Nachteil bisheriger Schalungen für solche Querfugen vermieden, nämlich die Befestigung der Schalungsbretter an den Seitenschalungen der Segmente. Dies bedingt nicht nur eine Korrelation der Querfugenerstellung mit den Einschalungs- und Ausschalungsvorgängen der Seitenschalungen, sondern hat den grundsätzlichen Nachteil, dass man sehr lange Schalungsbretter benötigt. Diese müssen darüber hinaus auch äußerst stabil sein, damit sie sich nicht durchbiegen, da ja ein Abstützen außer an den Enden nicht möglich ist. Durch die erfindungsgemäße Anklemmung von Haltern an die Schienen, insbesondere die Schienenfüße, ist das erfindungsgemäße Schalungssystem völlig unabhängig von den Seitenschalungen, das heißt die Querfugeneinschalung und Ausschalung kann unabhängig von dem Ein- und Ausschalen der Seitenschalung erfolgen. Darüber hinaus ergibt sich durch das über der Querfuge angeordnete Tragprofil, an dem eine Mehrzahl von Aussteifungsprofilen aufgeschoben sein können, die besonders vorteilhafte Möglichkeit durch Vorsehen entsprechend vieler solcher Aussteifungsprofile die Schalungsbretter über die Gesamtlänge der Querfuge mehrfach abzustützen, so dass nicht nur relativ dünne Schalungsbretter verwendet werden können, die natürlich wesentlich billiger sind als dicke biegesteife Schalungsbretter, sondern dass man auch mehrere aneinander stoßende Schalungsbretterabschnitte verwenden kann.
  • In Weiterbildung der Erfindung kann dabei vorgesehen sein, dass die Aussteifungsprofile von einer längs den Tragprofilen verschiebbaren und daran verklemmbaren Tragplatte nach unten gerichtete Stützschenkel umfassen, wobei die Dicke der Stützschenkel quer zur Querfuge nach unten bevorzugt leicht konisch abnimmt. Dies bedeutet, dass die Stützschenkel zwischen den entsprechend leicht V-förmig gestellten links und rechts angelehnten Schalungsbrettern beim späteren Entschalen sehr einfach nach oben herausgezogen werden können, selbst wenn diese Schalungsbretter durch den Druck der Betonplatte sehr fest an die Stützschenkel angedrückt sind.
  • Jedes Aussteifungsprofil kann bevorzugt zwei in Längsrichtung der Tragprofile beabstandete Stützschenkel aufweisen die damit quasi eine Art Abstützgabel bilden. Zur Halterung der Aussteifungsprofile auf dem über der Querfuge angeordneten Tragprofil kann entweder vorgesehen sein, dass das Tragprofil zwischen der Tragplatte und einer Klemmplatte mit Hilfe von Klemmschrauben verklemmbar ist, oder aber dass über der Tragplatte ein Querkanal zum Aufschieben auf ein Tragprofil gebildet ist, in den eine die obere Deckwand in einer Gewindebohrung durchsetzende Klemmschraube einragt.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Halter an den Schienenfuß anklemmbar sind, wobei die den Schienenfuß flankierenden Seitenteile der Halter mit Querausnehmungen für die Tragprofile versehen sind.
  • Um die Montage und Demontage des den gesamten Abstand zwischen den Seitenschalungen überbrückenden Tragprofils zu erleichtern soll das Tragprofil aus mehreren aneinander stoßenden Tragprofilabschnitten gebildet sein, die durch Verbindungsteile im Stoß miteinander lösbar verbindbar sind. Diese Verbindungsteile können im einfachsten Fall die Tragprofilabschnitte aufnehmende Hülsen sein, die mit Klemmschrauben versehen sind, die sich an den beiden aneinander stoßenden Tragprofilabschnitten abstützen können.
  • Die erfindungsgemäße vorteilhafte Anklemmbarkeit der Halter an den Schienenfuß, wodurch die Querausnehmungen zum Einschieben der Tragprofile unterhalb des Schienenfußes zu liegen kommen, lässt sich deshalb besonders günstig einrichten, da bei solchen festen Fahrbahnen die Schienen ja nicht auf dem Beton der festen Fahrbahn unmittelbar auflagern, sondern auf Einzelstützpunkten oder Schwellen deren Auflagehöcker für die Schienen über die Oberfläche der später vergossenen festen Fahrbahn überstehen. Dadurch ist es möglich, dass die unmittelbar unter den Schienenfüßen liegenden Tragprofile ebenfalls noch über der festen Fahrbahn liegen, so dass diese Tragprofile nicht mit einbetoniert werden.
  • An den Aussteifungsprofilen sind, wie bereits weiter oben ausgeführt wurde, beidseits Schalungsbretter anlegbar und durch sie übergreifende Vorsprünge auf der Unterseite der Tragplatten fixierbar, deren Außenabstand der gewünschten Querfugenbreite entspricht. Anders ausgedrückt entspricht die Querfugenbreite der quer zur Fuge gemessenen Breite der Stützschenkel plus der doppelten Dicke eines Schalungsbretts.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels sowie anhand der Zeichnungen. Dabei zeigen:
  • 1 eine Draufsicht auf einen Abschnitt einer festen Fahrbahn mit auf Zweiblockschwellen angeordneten Schienen und einer daran befestigten Systemschalung zur Erstellung einer Querfuge,
  • 2 eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines an den Schienenfuß angeklemmten Halters für das über der Querfuge anzuordnende Tragprofil für die Aussteifungsprofile,
  • 3 ein Verbindungsteil zum Verbinden der Tragprofilabschnitte,
  • 4 eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines der Aussteifungsprofile, die auf das Tragprofil aufgeschoben und auf diesem verklemmt gehaltert sind,
  • 512 einen Schnitt durch die Fahrbahn nach 1 in verschiedenen Stadien des Einbringens der Systemschalung, und
  • 1319 einen Schnitt durch die fertige feste Fahrbahn mit fertig betonierter Fahrbahnplatte während der verschiedenen Stufen des Ausschalens der erfindungsgemäßen Systemschalung.
  • In 1 sind auf der hydraulisch gebundenen Tragfläche oder Oberfläche des Kunstbauwerks 1 zwei Blockschwellen 2 aufgelegt, bei denen die Armierung 3 zwischen den nur teilweise ausbetonierten Blöcken 4 in der Mitte und unterhalb dieser Blöcke heraussteht, so dass sich ein verbesserter Verbund im Beton der festen Fahrbahn ergibt.
  • Auf den ausgelegten Schwellen 2 sind die Schienen 5 jeweils auf Schwellenhöckern 6 der Betonblöcke 4 angeordnet und in üblicher Weise befestigt. Zur Herstellung einer Querfuge zwischen Segmenten einer festen Fahrbahn aus Beton ist eine Systemschalung vorgesehen, bestehend aus Haltern 7, die auf die Schienenfüße 8 der Schienen 5 aufgesetzt und darauf verklemmt sind, einem über der Querfuge anzuordnenden aus mehreren Abschnitten bestehenden Tragprofil 9, dessen einzelne Abschnitte 9a, 9b und 9c durch Verbindungsteile 10 miteinander verbunden sind, sowie am Tragprofil 9 gehalterten nach unten gerichteten Aussteifungsprofilen 11, an denen sich die seitlich angelegten Schalungsbretter 12 und 13 abstützen.
  • Wie man speziell aus 2 erkennen kann besteht der Klemmplattenträger aus einer Platte 14 mit einem linken Hakenteil 15 zum Aufhaken auf den Schienenfuß und rechtsseitigen Klemmhaken mit durch Klemmschrauben 16 gegen die Oberseite des Schienenfußes verspannbarern Klemmplatten 17. Zwischen den beiden beabstandeten Plattenabschnitten 14 des Halters 7 ergibt sich eine Querausnehmung 18 in die das Tragprofil 9, bestehend aus den Abschnitten 9a, 9b und 9c, einschiebbar ist. Vor dem Aneinanderstoßen der Tragprofile aneinander werden die in 3 dargestellten Verbindungsteile 10 aufgeschoben, die dann symmetrisch über einen Stoß platziert und mit Hilfe der auf das Tragprofil drückenden Klemmschrauben 19 verklemmt werden.
  • In 4 erkennt man im Einzelnen den Aufbau der Aussteifungsprofile mit zwei gabelartig nach unten überstehenden Stützschenkeln 20, die von der Unterseite einer Tragplatte 21 ausgehen. Durch beabstandete Profile 22 und eine Deckplatte 23, die beispielsweise aufgeschweißt oder sonst wie aufgebracht sein können, gegebenenfalls könnte diese Anordnung auch einstückig ausgebildet sein, ist ein Querkanal 24 gebildet der zum Aufschieben des Aussteifungsprofils 11 auf das Tragprofil 9 dient, wobei durch eine Klemmschraube 25, die die Deckwand 23 in einer Gewindebohrung durchsetzt, an beliebiger Stelle des Tragprofils 9 eine Verklemmung des Aussteifungsprofils 11 erfolgen kann. Die Stützschenkel 20 verjüngen sich nach unten konisch, so dass die daran angelegten und durch sie am oberen Rand übergreifende Vorsprünge 26 fixierten Schalungsbretter ebenfalls leicht konisch gestellt sind, so dass sich eine nach oben konisch öffnende Querfuge ergibt. Diese Ausbildung hat den Vorteil, dass selbst dann wenn durch den Betondruck die Schalungsbretter sehr fest an die Stützschenkel 20 angepresst werden, diese letztendlich doch einfach nach oben herausgezogen werden können, was weiter unten noch im Einzelnen beschrieben werden soll.
  • Anhand der 5 bis 12 soll das Montageprinzip der erfindungsgemäßen Systemschalung beschrieben werden, wobei sich diese Schalung zwischen den Seitenschalungen 27 für die zu betonierenden Segmente der festen Fahrbahn erstreckt aber völlig unabhängig von dieser Seitenschalung ist und auch unabhängig von dieser montiert und demontiert werden kann.
  • Wie in 5 zu sehen ist, werden über der geplanten Querfuge im Schwellenfach an den Schienenfüßen die Halter 7 befestigt und anschließend werden (6) die äußeren Tragprofilabschnitte 9a und 9c in die Durchbrüche 18 der Halter 7 eingeschoben. Die Aussteifungsprofile 11 werden auf die bereits an den Haltern montierten äußeren Tragprofilen 9a und 9c aufgeschoben und anschließend wird auch auf den noch nicht montierten inneren Tragprofilabschnitt 9b eine ausreichende Anzahl von Aussteifungsprofilen aufgesetzt. Keines der Aussteifungsprofile soll zu diesem Zeitpunkt bereits mit Hilfe der Feststellschrauben 25 in seiner Lage fixiert sein, um eine spätere genauere Positionierung zu ermöglichen (7).
  • In 8 erkennt man, dass danach die Verbindungsteile 10 auf die inneren Enden der beiden äußeren Tragprofilabschnitte 9a und 9c aufgeschoben werden und dann der innere Tragprofilabschnitt 9b dazwischengesetzt wird. Durch entsprechendes Verschieben der Verbindungsteile und Festklemmen mit Hilfe der Feststellschrauben 19 ergibt sich eine starre tragende Verbindung der Tragprofilab schnitte 9a, 9b und 9c zu einem über der herzustellenden Querfuge der festen Fahrbahn angeordneten Tragprofil. Die 8 zeigt das Aufstecken der Verbindungsteile 10 auf die Tragprofilabschnitte, die 9 das Einsetzen des inneren Tragprofilabschnitts zwischen der äußeren Tragprofilabschnitte und die 10 die Fixierung des inneren Tragprofilabschnitts mit Hilfe der Verbindungsteile 10.
  • Die zu einer Einheit verbundenen Tragprofilabschnitte werden in den Führungen der Halter 7 symmetrisch zur Gleisachse ausgerichtet und anschließend werden die Aussteifungsprofile 11 möglichst gleichmäßig entlang des Tragprofils 9 positioniert und mit ihrer Feststellschraube 25 in der Lage auf dem Tragprofil 9 fixiert. Dabei sollten die beiden Aussteifungsgabeln neben den Schienenfüßen im Gleisinneren, also zwischen den Schienen, möglichst nahe an den Haltern 7 positioniert werden, damit später das problemlose Entfernen der äußeren Tragprofilabschnitte 9a, 9c ermöglicht wird (11).
  • Wie in 12 gezeigt, werden dann die ebenfalls aus mehreren Abschnitten 12a, 12b und 12c bzw. 13a, 13b und 13c bestehenden Schalungsbretter 12 und 13 an die beiden Seiten des wie vorstehend beschrieben montierten Systemschalungstragwerks angelehnt bzw. unter den Tragplatten 21 mit Hilfe der Vorsprünge 26 eingeklemmt. Sie müssen nicht durch besondere Maßnahmen zusätzlich fixiert werden, da der Betondruck sie an die Tragkonstruktion heranpressen wird. Die Unterteilung des Schalungsbretts zwischen den Seitenschalungen 27 in mehrere Abschnitte hat den Vorteil, dass das Herausnehmen aus der fertig betonierten Fuge vereinfacht wird, während die Seitenschalung und die Schienen im Fugenbereich noch vorhanden sind.
  • Anhand der 13 bis 19 soll das Demontageprinzip der erfindungsgemäßen Systemschalung beschrieben werden.
  • Zunächst werden die Verbindungsteile 10 gelöst und auf die äußeren Tragprofilabschnitte 9a und 9c verschoben (13). Anschließend kann der dadurch freigelegte innere Tragprofilabschnitt 9b mit dem daran befestigten Aussteifungsprofil 11 nach oben abgehoben werden (14). Von dem nunmehr unterbrochenen Tragprofil können die Verbindungsteile 10 komplett entfernt werden (15).
  • Die 16 zeigt wie anschließend die beiden äußeren Tragprofilabschnitte 9c und 9a nacheinander nach innen geschoben und nach oben abgenommen werden können. An dieser Stelle erkennt man, dass es wichtig war die Aussteifungsprofile 11 im Bereich zwischen den Schienen 5 möglichst nahe an den Haltern 7 zu platzieren, damit die äußeren Tragprofilabschnitte 9a und 9c in der vollen Länge herausgenommen werden können (16).
  • Durch das Entfernen aller Tragprofilabschnitte sind nun alle Aussteifungsprofile nach oben hin freigelegt und können in senkrechter Richtung aus der Fuge entfernt werden, wobei diese Entfernung durch die konische Verjüngung der Stützschenkel nach unten erleichtert wird (17).
  • Durch das Entfernen der Aussteifungsgabeln entsteht in der Fuge freier Raum. Damit können die Schalungsbretterabschnitte von der Betonoberfläche weggestemmt und gelöst werden. In dem Bereich zwischen den Schienen können die Schalungsbretterabschnitte aus der Fuge herausgeholt werden (18).
  • Als letztes werden wie in 19 gezeigt die Halter 7 gelöst und von den Schienenfüßen 8 entfernt.
  • Man erkennt dabei, dass die gesamte Prozedur durchgeführt werden kann noch bevor die Seitenschalung oder gar die Schienen entfernt werden.

Claims (10)

  1. Systemschalung zur Erstellung von Querfugen zwischen Segmenten einer festen Fahrbahn aus Beton oder dergleichen mit seitlich außerhalb der Segmente angeordneten Haltern für die Schalungsbretter, gekennzeichnet durch an den Schienen (5) anklemmbare Halter (7) zum Einschieben von quer zu den Schienen (5) über der Querfuge anzuordnenden Tragprofilen (9), an denen nach unten gerichtete Aussteifungsprofile (11) zum Abstützen der Schalungsbretter (12, 13) abstützbar sind.
  2. Systemschalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussteifungsprofile (11) von einer längs den Tragprofilen (9) verschiebbaren und daran verklemmbaren Tragplatte (21) nach unten gerichtete Stützschenkel (20) umfassen.
  3. Systemschalung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Stützschenkel (20) quer zur Querfuge nach unten leicht konisch abnimmt.
  4. Systemschalung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Aussteifungsprofil (11) zwei in Längsrichtung der Tragprofile beabstandete Stützschenkel (20) aufweist.
  5. Systemschalung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragprofil (9) zwischen der Tragplatte (21) und einer Klemmplatte mit Hilfe von Klemmschrauben verklemmbar ist.
  6. Systemschalung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass über der Tragplatte (21) ein Querkanal (24) zum Aufschieben auf ein Tragprofil (9) gebildet ist in den eine die obere Deckwand (23) in einer Gewindebohrung durchsetzende Klemmschraube (25) einragt.
  7. Systemschalung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Halter (7) an den Schienenfuß (8) anklemmbar sind, wobei die den Schienenfuß (8) flankierenden Seitenteile mit Querausnehmungen (18) für die Tragprofile (9) versehen sind.
  8. Systemschalung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den Seitenschalungen (27) der Segmente durch mehrere aneinander stoßende und durch Verbindungsteile (10) im Stoß miteinander verbundene Tragprofilabschnitte (9a, 9b, 9c) überbrückt ist.
  9. Systemschalung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalungsbretter (12, 13) für eine Querfuge aus mehreren aneinander stoßenden Abschnitten bestehen.
  10. Systemschalung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an den Aussteifungsprofilen (11) beidseits Schalungsbretter (12, 13) anlegbar, und durch sie übergreifende Vorsprünge (26) auf der Unterseite der Tragplatten (21) fixierbar sind, deren Außenabstand der gewünschten Querfugenbreite entspricht.
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