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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Arbeitsmaschine mit Eigenantrieb
zum Hinterhergehen, welche zwei unterschiedliche Antriebsquellen
aufweist (z.B. eine Kraftmaschine und einen Elektromotor), wobei
eine zum Antreiben einer Arbeitseinheit und die andere zum Antreiben
einer Fortbewegungseinheit der Arbeitsmaschine vorgesehen ist.
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Arbeitsmaschinen
mit Eigenantrieb zum Hinterhergehen mit zwei unterschiedlichen Antriebsquellen
sind aus dem Stand der Technik gut bekannt und sind z.B. in der
japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 2001-161104 offenbart.
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9 dieser Anmeldung zeigt
in einer Seitenansicht die in der oben genannten Veröffentlichung
offenbarte Arbeitsmaschine mit Eigenantrieb zum Hinterhergehen.
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Die
allgemein mit 200 bezeichnete Arbeitsmaschine umfasst einen
Maschinenkörper 201,
eine an dem Körper 201 montierte
Kraftmaschine 202, einen Generator 205 mit einer
Antriebswelle, einen Elektromotor 206, Fortbewegungsräder 203 und
ein rotierendes Arbeitselement 207. Die Kraftmaschine 202 weist
eine Ausgangswelle auf, welche mit den Rädern 203 in Wirkverbindung
steht, um diese zum fortbewegen der Maschine 200 zu drehen.
Die Ausgangswelle der Kraftmaschine ist außerdem in Wirkverbindung mit
der Antriebswelle des Generators 205 zum Antreiben des
Generators 205. Der Generator 205 erzeugt dann
elektrische Energie und führt
diese dem Elektromotor 206 zu. Der so mit elektrischer
Energie versorgte Elektromotor 206 treibt das Arbeitselement 207 zum
Ausführen
einer Arbeit an. Die Arbeitsmaschine 200 kann sich somit
während
der Ausführung
der Arbeit fortbewegen.
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Bekannte
Kraftmaschinen für
Arbeitsmaschinen zum Hinterhergehen des oben genannten Typs weisen
einen vertikal und nach oben gerichtet angeordneten Zylinder und
eine horizontal angeordnete Kurbelwelle auf. Die Kurbelwelle steht
von einem Maschinenkörper
in einer Rückwärtsrichtung
des Maschinenkörpers
vor. Die Kurbelwelle weist eine daran angebrachte Antriebsriemenscheibe
auf. Bekannte, zusammen mit der Kraftmaschine eingesetzte Generatoren
weisen eine Antriebswelle mit einer daran angebrachten angetriebenen
Riemenscheibe auf. Die Antriebsriemenscheibe und die angetriebene
Riemenscheibe sind durch einen Antriebsriemen verbunden.
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Wird
die Kraftmaschine betrieben, um die Kurbelwelle zu drehen, so wird
die Antriebsriemenscheibe durch die rotierende Kurbelwelle gedreht. Die
Rotation der Antriebsriemenscheibe bewirkt, dass der Antriebsriemen
die angetriebene Riemenscheibe dreht. Die angetriebene Riemenscheibe dreht
dann die Antriebswelle des Generators, um den Generator anzutreiben.
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Für die Übertragung
einer Rotation der Kurbelwelle der Kraftmaschine auf die Antriebswelle
des Generators vermittels des Antriebsriemens ist die Antriebswelle
des Generators vorzugsweise parallel zur Kurbelwelle der Kraftmaschine
angeordnet. Aus diesem Grund wird der Generator normalerweise in einer
horizontalen Stellung angeordnet.
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Es
ist notwendig, dass der Generator eine große Menge elektrischer Energie
zum Antreiben eines Elektromotors erzeugt, um ein rotierendes Arbeitselement
anzutreiben. Daher erzeugt der Generator eine große Menge
an Wärme.
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Um
die von dem Generator erzeugte große Menge an Wärme mit
hoher Effizienz abzuleiten, wird es bevorzugt, dass der Generator
in der selben Richtung angeordnet wird, wie der Strom der den Generator
umgebenden Luft. Es ist jedoch bei der horizontalen Anordnung des
Generators schwierig, eine hocheffiziente Abgabe der großen von
dem Generator erzeugten Wärmemenge
zu erreichen.
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Die
Kurbelwelle verläuft
horizontal und rückwärts zum
Maschinenkörper
und ist oberhalb des Bodens der Kraftmaschine angeordnet. Der Generator ist
ebenfalls oberhalb des Bodens der Kraftmaschine angeordnet, wobei
die Antriebswelle parallel zur Kurbelwelle angeordnet ist. Da der
Generator oberhalb des Bodens der Kraftmaschine angeordnet ist,
liegt der Schwerpunkt der Arbeitsmaschine in unerwünschter
Weise weniger niedrig.
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Der
Generator ist hinter der Kraftmaschine angeordnet. Somit ist die
gesamte Länge
der Arbeitsmaschine mit dem so angeordneten Generator in unerwünschter
Weise größer. Die
Arbeitsmaschine mit einer solch großen Gesamtlänge ist nicht kompakt gebaut.
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Arbeitsmaschine
zum Hinterhergehen bereitzustellen, welche einen Generator aufweist,
der so angeordnet ist, dass die Wärmeabgabeeffizienz des Generators
verbessert wird, der den Schwerpunkt der Arbeitsmaschine absenken
kann und der im Stande ist, die Gesamtlänge der Arbeitsmaschine zu
reduzieren.
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Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Arbeitsmaschine mit
Eigenantrieb zum Hinterhergehen bereitgestellt, welche umfasst: einen
Maschinenkörper;
eine Kraftmaschine, welche an dem Maschinenkörper angebracht ist und eine Ausgangswelle
zum Bereitstellen einer Antriebskraft aufweist; einen Generator,
welcher eine durch die Antriebskraft angetriebene Antriebswelle
aufweist, um elektrische Energie zu erzeugen; Kraftübertragungsmittel
zum Übertragen
der Antriebskraft von der Ausgangswelle der Kraftmaschine zur Antriebswelle
des Generators; einen durch die elektrische Energie von dem Generator
angetriebenen Elektromotor zum Erzeugen einer Antriebskraft; eine
Fortbewegungseinheit, welche durch die Antriebskraft einer der beiden
Antriebsquellen, Kraftmaschine und Elektromotor, betrieben wird,
um die Arbeitsmaschine anzutreiben; eine Arbeitseinheit, welche
durch die Antriebskraft der anderen der beiden Antriebsquellen, Kraftmaschine
und Elektromotor, betrieben wird, um eine Arbeit auszuführen, wobei
die Kraftmaschine vertikal angeordnet ist, ein Zylinder horizontal
angeordnet ist und die Ausgangswelle vertikal und nach unten gerichtet
angeordnet ist, wobei der Generator vertikal angeordnet ist und
die Antriebswelle vertikal und nach unten gerichtet angeordnet ist,
und wobei eine Achse der Antriebswelle des Generators und eine Achse
der Ausgangswelle der Kraftmaschine an einer Linie angeordnet sind,
welche in Draufsicht senkrecht zu einer Achse des Zylinders verläuft. Da der
Generator in der gleichen Richtung orientiert ist, wie die Richtung
des Luftstroms, welcher durch durch den Generator erzeugte Wärme erwärmt ist,
kann Wärme
effizient oder leicht von dem Generator abgegeben werden.
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Die
Achse der Antriebswelle des Generators und die Achse der Ausgangswelle
der Kraftmaschine sind, in Draufsicht betrachtet, auf der Linie
senkrecht zur Achse des Zylinders angeordnet. Diese Anordnung gestattet
es, den Generator entfernt von dem Zylinder mit relativ hoher Temperatur
anzuordnen, so dass die Wärme
des Zylinders nicht auf den Generator einwirkt.
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Vorzugsweise
ist die Arbeitseinheit vor der Ausgangswelle der Kraftmaschine angeordnet,
der Zylinder ist hinter der Ausgangswelle der Kraftmaschine angeordnet
und die Achse des Zylinders ist im Wesentlichen in vertikaler Fluchtung
mit einer Längsmittellinie
des Maschinenkörpers
angeordnet. Diese Anordnung gestattet es, den Generator in einem „toten
Raum" anzuordnen,
welcher an beiden lateralen Seiten des Maschinenkörpers definiert
ist und in welchem im Wesentlichen keine Komponenten außer dem
Generator angeordnet sind. Der hier verwendete Ausdruck „toter
Raum" bezieht sich
auf einen leeren Raum, weicher normalerweise nicht in Verwendung
ist. Da ein solcher „toter
Raum" in vorteilhafter Weise
für die
Installation oder Platzierung des Generators verwendet wird, können Montageelemente,
die für
die Montage des Generators verwendet werden, ein hohes Maß an Designfreiheit
nutzen und können in
einfacher Form ausgebildet werden.
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Ferner
wird der Generator lateral seitlich der Kraftmaschine, anstatt vor
oder hinter der Kraftmaschine, angeordnet und die Arbeitsmaschine
weist somit eine reduzierte Gesamtlänge auf.
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Vorzugsweise
weist die Kraftmaschine eine untere Endfläche auf und der Generator weist
eine untere Endfläche
auf, welche im Wesentlichen bündig
(fluchtend) mit der unteren Endfläche der Kraftmaschine angeordnet
ist.
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Wenn
die untere Endfläche
des Generators im Wesentlichen bündig
mit der unteren Endfläche der
Kraftmaschine angeordnet ist, so ist es möglich, den Schwerpunkt der
Arbeitsmaschine abzusenken, was zu einer verbesserten Stabilität der Arbeitsmaschine
führt.
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Die
bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird im Folgenden beispielhaft und unter
Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen im Detail beschrieben, wobei:
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1 eine Seitenansicht einer
Arbeitsmaschine mit Eigenantrieb zum Hinterhergehen gemäß der vorliegenden
Erfindung ist,
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2 eine obere Draufsicht
der Arbeitsmaschine von 1 ist,
bei welcher ein Steuerpult zur Verdeutlichung entfernt wurde,
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3 eine schematische perspektivische Ansicht
der Arbeitsmaschine ist, bei welcher Abschnitte entfernt wurden,
um eine Lagebeziehung zwischen einer Kraftmaschine und einem Generator gemäß der vorliegenden
Erfindung zu zeigen,
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4 eine perspektivische Ansicht
der Arbeitsmaschine ist, bei welcher der Generator abgenommen und
eine Abdeckung halbiert ist,
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5 eine perspektivische Ansicht
des Generators und eines Maschinenkörper ist, bei welcher die Kraftmaschine
abgenommen ist,
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6 eine Querschnittsansicht
des Maschinenkörpers,
der an dem Maschinenkörper
montierten Kraftmaschine und der an dem Maschinenkörper montierten
Abdeckung ist, wobei der Generator in der Abdeckung auf der rechten
Seite der Kraftmaschine angeordnet ist,
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7 eine obere Draufsicht
ist, welche die Kraftmaschine, den Generator und den Maschinenkörper von 6 zeigt,
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8A eine schematische Seitenansicht
ist, welche eine Lagebeziehung zwischen der Kraftmaschine und dem
Generator zeigt, welche gemäß der vorliegenden
Erfindung angeordnet sind, und
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8B eine Ansicht ähnlich 8A ist, und eine Lagebeziehung
zwischen einer Kraftmaschine und einem Generator gemäß einem
Vergleichsbeispiel zeigt, und
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9 eine Seitenansicht einer
herkömmlichen
Arbeitsmaschine mit Eigenantrieb zum Hinterhergehen ist.
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In 1 ist ein Beispiel für eine Arbeitsmaschine
mit Eigenantrieb zum Hinterhergehen in Form einer Schneeräumungsmaschine 10 gezeigt.
Die Maschine 10 umfasst einen Fortbewegungsrahmen 13 mit
einer linken und einer rechten Fortbewegungseinheit 11, 12 (siehe
auch 2), ein Getriebegehäuse (einen
Maschinenkörper) 15,
welches an dem Fortbewegungsrahmen 13 in einer solchen
Weise angebracht ist, dass es in Auf- und Abrichtung schwingt, einen
linken und einen rechten Elektromotor 16, 17, welche
an der linken und an der rechten Seite des Getriebegehäuses 15 angebracht
sind, eine an einem oberen Teil des Getriebegehäuses 15 angebrachte
Kraftmaschine 18, einen an der rechten Seite der Kraftmaschine 18 angebrachten
Generator 90, eine Abdeckung 60, welche an dem
Getriebegehäuse 15 angebracht
ist, um die Kraftmaschine 18 und den Generator 90 abzudecken,
eine Schneeräumeinheit
(Arbeitseinheit) 20, welche an einem vorderen Teil des
Getriebegehäuses 15 angebracht
ist, eine linke und eine rechte Griffstange 22, 23 (siehe
auch 2), welche sich
von dem oberen Teil des Getriebegehäuses 15 aus nach hinten
(genauer nach hinten und nach oben) erstrecken, sowie ein Steuerpult 25,
welches zwischen den Griffstangen 22, 23 angeordnet
ist. Die Griffstangen 22, 23 weisen an ihren distalen
Enden Handgriffe auf. Ein Bediener kann hinter der Schneeräumungsmaschine 10 hinterhergehen
und die Handgriffe der Griffstangen 22, 23 ergreifen.
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Die
rechte Fortbewegungseinheit 12 umfasst ein vorderes Antriebsrad 27,
ein hinteres angetriebenes Rad 28 und eine um die Räder 27, 28 verlaufende
Raupenkette 29. Das Antriebsrad 27 wird durch den
rechten Elektromotor 17 zur Drehung in Vorwärts- und
Rückwärtsrichtung
angetrieben.
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Die
linke Fortbewegungseinheit 11 weist dieselbe Anordnung
wie die rechte Fortbewegungseinheit 12 auf. Genauer weist
die Einheit 11 ein vorderes Antriebsrad 27, ein
hinteres angetriebenes Rad 28 und eine Raupenkette 29 auf,
welche um die Räder 27, 28 verläuft. Das
Antriebsrad 27 wird durch den linken Elektromotor 16 zur
Drehung in Vorwärts-
und Rückwärtsrichtung
angetrieben.
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Der
linke Elektromotor 16 dient als Antriebsquelle für die linke
Fortbewegungseinheit 11 und führt der Einheit 11 über einen
linken Übertragungsmechanismus 31 Antriebskraft
zu. Ähnlich
dient der rechte Elektromotor 17 als eine Antriebsquelle
für die rechte
Fortbewegungseinheit 12 und führt der Einheit 12 über einen
rechten Übertragungsmechanismus 32 Antriebskraft
zu. Die Übertragungsmechanismen 31, 32 werden
hier im Folgenden als „Fortbewegungsübertragungsmechanismen 31, 32'' bezeichnet.
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Die
Kraftmaschine 18 dient als eine Antriebsquelle für die Schneeräumeinheit 20 und
führt der Einheit 20 über einen Übertragungsmechanismus 37 und
eine in dem Getriebegehäuse 15 untergebrachte Übertragungswelle 38 Antriebskraft
zu. Der Übertragungsmechanismus 37 wird
hier im Folgenden als „Arbeitsübertragungsmechanismus 37'' bezeichnet.
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Die
Kraftmaschine 18 weist eine Kurbelwelle (Ausgangswelle) 34 auf,
welche vertikal und nach unten gerichtet verläuft. Die Kraftmaschine 18 weist
einen Zylinderabschnitt 43 mit einem darin definierten Zylinder 42 und
einem in dem Zylinder 42 umgekehrt beweglich angeordneten
Kolben 41 auf (siehe 3).
Die Kraftmaschine 18 weist eine Vorderfläche 18b auf,
welche hinter einer Rückfläche 47a (eines
Gebläsegehäuses 47)
der Schneeräumeinheit 20 angeordnet
ist.
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Der
Generator 90 weist eine Antriebswelle 91 auf,
welche mit der Kurbelwelle 34 der Kraftmaschine 18 durch
Kraftübertragungsmittel 95 verbunden
ist (siehe 2 und 3).
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Wie
später
im Detail unter Bezugnahme auf 3 diskutiert
werden wird, wird der Generator 90, während die Schneeräumeinheit 20 durch
eine Antriebskraft angetrieben wird, welche über den Arbeitsübertragungsmechanismus 37 und
die Übertragungswelle 38 von
der Kurbelwelle 34 übertragen wird,
um eine Schneeräumfunktion
durchzuführen, durch
die Antriebskraft angetrieben, welche über die Kraftübertragungsmittel 95 von
der Kurbelwelle 94 übertragen
wird, um elektrische Energie zum Antreiben der Elektromotoren 16, 17 zu
erzeugen. Die Motoren 16, 17 treiben dann die
Fortbewegungseinheiten 11, 12 an, um die Schneeräummaschine 10 auf einer
Bodenfläche 68 fortzubewegen.
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Es
wird sich nun wieder auf 1 bezogen. Die
Schneeräumeinheit 20 umfasst
eine Einzugswalze 51, ein hinter der Einzugswalze angeordnetes
und an dieser befestigtes Gebläse 52,
einen oberhalb der Einzugswalze 51 und des Gebläses 52 angeordneten
Auswerfer 53, ein die Einzugswalze 51 abdeckendes
Einzugswalzengehäuse 54 und
ein Gebläsegehäuse 47,
welches integral mit einem hinteren Teil des Einzugswalzengehäuses 54 ausgebildet
ist und das Gebläse 52 abdeckt.
Die Einzugswalze 51 ist so betreibbar, dass sie an ihrer
Mitte Schnee vom Boden 68 aufnimmt. Das Gebläse 52 ist
so betreibbar, dass es den aufgenommenen Schnee in den Auswerfer 53 bläst. Der
Schnee wird aus dem Auswerfer 53 in Richtung zur gewünschten
Position um die Schneeräummaschine 10 ausgeworfen.
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Die
Schneeräummaschine 10 umfasst
einen Schwenkmechanismus 56, welcher so betreibbar ist, dass
er das Getriebegehäuse 15 in
die Auf- und Abwärtsrichtung
schwenkt. Der Schwenkmechanismus 56 umfasst Komponenten
als Betätiger,
wie einen elektrischen Betätiger,
einen hydraulischen Betätiger oder
einen pneumatischen Betätiger.
Der Mechanismus 56 umfasst einen Zylinder 57 und
eine Stange 58, welche in den Zylinder 57 hinein
und aus diesem heraus bewegbar ist, um das Getriebegehäuse 15 zum
Einstellen eines Niveaus, auf welchem die Schneeräumeinheit 20 positioniert
werden soll, auf- und abzuschwenken. Der Schwenkmechanismus 56 kann
so betrieben werden, dass jegliche Schwenkbewegung des Getriebegehäuses 15 verhindert
wird, sobald die Schneeräumeinheit 20 auf
ein gewünschtes
Niveau eingestellt ist.
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Die
Abdeckung 60 ist in ein unteres Abdeckelement 61,
welches am unteren Abschnitt des Getriebegehäuses 15 montiert ist,
und ein oberes Abdeckelement 62, welches am unteren Abdeckelement 61 montiert
ist, geteilt. Das untere und das obere Abdeckelement 61, 62 definieren
gemeinsam einen Raum 127 (siehe 6), um darin die Kraftmaschine 18 und
den Generator 90 unterzubringen.
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Die
Kraftmaschine 18 ist direkt oberhalb des Getriebegehäuses 15 angeordnet,
wobei ihr Zylinderabschnitt 43 nach hinten vorsteht. Darunter
definiert das untere Abdeckelement 61 einen Raum 66 (siehe 1).
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Innerhalb
des Raums 66 ist ein Auspuff 67 zum Auslassen
eines von der Kraftmaschine 18 kommenden Abgases angeordnet.
Der Auspuff 67 ist im Wesentlichen vollständig umgeben
von dem Getriebegehäuse 15,
dem Fortbewegungsrahmen 13, dem Schwenkmechanismus 56,
der linken und rechten Raupenkette 29, 29, der
Kraftmaschine 18 und der Bodenfläche 68.
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Da
der Auspuff 67 somit in einer solchen Weise umgeben ist,
besteht keine Gefahr, dass der Bediener den Auspuff 67,
welcher eine relativ hohe Temperatur aufweist, direkt berührt oder
mit diesem in Kontakt kommt. Zusätzlich
ermöglicht
dies die Verwendung einer Wärmeisolationsplatte
minimaler Abmessungen, um den Auspuff 67 abzudecken. Die Schneeräummaschine 10 weist
ferner einen Abstreifer 71, eine Lampe 72 und
einen Luftreiniger 73 auf.
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Wie
in 2 gezeigt ist, ist
die Kraftmaschine 18 in der Mitte der Schneeräummaschine 10 angeordnet.
Der Maschinenkörper 15 weist
eine Mittelachse 75 (hier im Folgenden als „Körpermittellinie" bezeichnet) auf,
welche in deren Längsrichtung
verläuft.
Die Mittelachse der Kurbelwelle (Ausgangswelle) 34 ist
auf der Körpermittellinie 75 angeordnet.
Das Getriebegehäuse 15 ist
direkt unterhalb der Kraftmaschine 18 angeordnet (siehe 1). Die Schneeräumeinheit 20 ist
vor dem Getriebegehäuse 15 angeordnet.
Die linke und die rechte Raupenkette 29, 29 sind
auf der linken bzw. rechten Seite des Getriebegehäuses 15 angeordnet.
Das Antriebsrad 27 und der Elektromotor 16 (oder 17)
sind auf der vorderen Seite der Raupenkette 29 angeordnet.
Der Auswerfer 53, die Lampe 72 und eine Batterie 74 sind
hinter dem Einzugswalzengehäuse 54 angeordnet.
Der Auswerfer 53 ist auf einer linken Seite der Körpermittellinie 75 angeordnet,
während
die Lampe 72 und die Batterie 74 auf einer rechten
Seite der Körpermittellinie 75 angeordnet
sind.
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Es
wird nun auf 3 Bezug
genommen. Die Kurbelwelle 34 der Kraftmaschine 18 ist
vertikal und nach unten gerichtet angeordnet. Der Zylinder 42 weist
eine Achse 44 auf, welche horizontal (d.h. parallel zur
Bodenfläche 68)
ist. Der Generator 90 ist vertikal angeordnet, wobei die
Antriebswelle 91 vertikal und nach unten gerichtet angeordnet
ist. In Draufsicht betrachtet (siehe 2 oder 7) sind die jeweiligen Achsen
der Antriebswelle 91 und der Kurbelwelle 34 an
einer Linie 93 senkrecht zur Achse 44 des Zylinders 42 angeordnet.
Die Kurbelwelle 34 ist mit der Antriebswelle 91 des
Generators 90 über
die Kraftübertragungsmittel 95 verbunden.
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Die
Schneeräumeinheit 20 ist
vor der Kurbelwelle 34 angeordnet. Der Zylinder 42 ist
hinter der Kurbelwelle 34 angeordnet. Die Achse 44 des
Zylinders 42 ist in Draufsicht (siehe 2 und 7)
im Wesentlichen auf der Körpermittellinie 75 angeordnet.
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Die
Kraftmaschine 18 weist den Kolben 41 auf, welcher
verschiebbar in dem Zylinder 42 angeordnet ist, sowie eine
Verbindungsstange 101, welche den Kolben 41 mit
der Kurbelwelle 34 verbindet.
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Die
Kraftübertragungsmittel 95 weisen
eine an der Kurbelwelle 34 montierte Antriebsriemenscheibe 102,
eine an der Antriebswelle 91 des Generators 90 montierte
angetriebene Riemenscheibe 103 und einen um die Riemenscheiben 102, 103 verlaufenden
Antriebsriemen 104 auf.
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Die
Kurbelwelle 34 weist einen unteren Endabschnitt 35 auf
(siehe 6), welcher über eine elektromagnetische
Kupplung 105 mit einem oberen Ende einer Arbeitsausgangswelle 106 verbunden
ist. Der Arbeitsübertragungsmechanismus 37 weist
ein Ritzel 107 auf, welches an einem unteren Ende der Arbeitsausgangswelle 106 angebracht
ist sowie ein mit dem Ritzel 107 kämmendes Kegelrad 108.
Das Kegelrad 108 ist an einem hinteren Ende der Übertragungswelle 38 angebracht.
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Wenn
die Kraftmaschine 18 läuft,
so wird eine Drehung der Kurbelwelle 34 über die
Kraftübertragungsmittel 95 auf
die Antriebswelle 91 des Generators 90 übertragen,
wodurch der Generator 90 angetrieben wird. Der so angetriebene
Generator 90 erzeugt elektrische Energie zum Antreiben
des linken und rechten Elektromotors 16, 17 (siehe 1). Der linke und der rechte
Elektromotor 16, 17 erzeugen dann eine Antriebskraft
zum Antreiben der linken und rechten Fortbewegungseinheit 11, 12 über den
linken bzw. rechten Fortbewegungsübertragungsmechanismus 31, 32,
um die Schneeräummaschine 10 auf
der Bodenfläche 38 fortzubewegen.
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Unter
dessen überträgt die elektromagnetische
Kupplung 105, falls sie sich im EIN-Zustand befindet, die
Rotation der Kurbelwelle 34 auf die Arbeitsausgangswelle 106.
Die Arbeitsausgangswelle 106 dreht dann das Ritzel 107,
um dadurch das Kegelrad 108 in Drehung zu versetzen. Die
Drehung des Kegelrads 108 versetzt die Übertragungswelle 38 in
Drehung, um die Einzugswalze 51 und das Gebläse 52 zum
Ausführen
der Schneeaufnahme- und Schneeauswurffunktion wie oben diskutiert
zu drehen.
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Wenn
sich die elektromagnetische Kupplung 105 in einem AUS-Zustand
befindet, so ist die Kurbelwelle 34 von der Arbeitsausgangswelle 106 getrennt,
so dass die Rotation der Welle 106 gestoppt wird.
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Es
wird sich nun auf 4 bezogen.
Die Kraftmaschine 18 weist einen rechten vorderen Montageabschnitt 111 und
einen rechten hinteren Montageabschnitt 114 auf. Der Generator 90 ist
an den rechten vorderen Montageabschnitt 111 und den rechten
hinteren Montageabschnitt 114 der Kraftmaschine 18 mittels
vorderer bzw. hinterer Montageträger 112, 115 montiert.
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Das
obere Abdeckelement 62 ist an dem unteren Abdeckelement 61 montiert,
um die Kraftmaschine 18, den Luftreiniger 73 und
den Generator 90 abzudecken. Die Abdeckung 60 schützt somit
den Generator 90 gegen Schneesturm oder durch Tauen von
Schnee gebildetes Wasser, um dadurch für eine verlängerte Lebensdauer des Generators 90 zu
sorgen.
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Wie
in 2 und 6 gezeigt ist, ist der Generator 90 in
einem Raum angeordnet, welcher oberhalb der Raupenkette 29 der
rechten Fortbewegungseinheit 12 definiert ist. Ein solcher
oberhalb der rechten Raupenkette 29 definierter Raum ist
für eine Installation
oder Platzierung des Generators 90 geeignet, da der Raum
im Wesentlichen ein „toter Raum" ist, in welchem
außer
dem Generator 90 weniger andere Komponenten oder Elemente
angeordnet sind. Bezüglich
des „toten
Raums", welcher
für die
Installation des Generators 90 verwendet wird, wird später eine
detaillierte Beschreibung gegeben werden.
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Es
wird sich auf 4 und 6 bezogen. Das untere Abdeckelement 61 weist
eine im Wesentlichen rechteckige Bauweise auf und besitzt eine Bodenwand 117,
welche an dem Maschinenkörper 15 montiert
ist (siehe 6) sowie
eine umlaufende Wand 118, welche von der gesamten umlaufenden Kante
der Bodenwand 117 aus nach oben vorsteht. Die Bodenwand 117 weist
einen rechten Bodenabschnitt 117a auf, welcher oberhalb
der Raupenkette 29 der rechten Fortbewegungseinheit 12 angeordnet ist
sowie einen linken Bodenabschnitt 117b. Es sollte angemerkt
werden, dass der linke Bodenabschnitt 117b oberhalb der
Raupenkette 29 der linken Fortbewegungseinheit 11 angeordnet
ist. Die umlaufende Wand 118 weist einen rechten Seitenabschnitt 118a auf,
welcher im Abstand rechts von der Kraftmaschine 18 und
oberhalb der Raupenkette 29 der rechten Fortbewegungseinheit 12 angeordnet
ist. Obwohl dies nicht gezeigt ist, weist die umlaufende Wand 118 einen
linken Seitenabschnitt auf, welcher links im Abstand von der Kraftmaschine 18 und
oberhalb der Raupenkette 29 der linken Fortbewegungseinheit 12 angeordnet
ist.
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Wie
in 2 und 7 gezeigt ist, sind bei Betrachtung
in Draufsicht die Achse der Antriebswelle 91 des Generators 90 und
die Achse der Kurbelwelle 34 an der Linie 93 senkrecht
zur Achse 44 des Zylinders 42 angeordnet. Diese
Anordnung ermöglicht
es, dass der Generator 90 fern des Zylinders 42 des
Zylinderabschnitts 43 angeordnet ist, welcher ein Wärme erzeugender
Teil oder eine Wärmequelle
mit einer relativ hohen Temperatur ist. Der Generator 90 wird
somit nicht durch die Wärme
des Zylinders 42 beeinflusst und weist somit eine verlängerte Lebenszeit
auf.
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Wie
in 3 gezeigt ist, ist
der Zylinder 42 des Zylinderabschnitts 43 hinter
der Kurbelwelle 34 angeordnet und die Achse 44 des
Zylinders 42 ist in einer vertikalen Ausrichtung mit der
Körpermittellinie 75 angeordnet.
Mit anderen Worten sind die Achse 44 und die Körpermittellinie 75 in
derselben vertikalen Ebene angeordnet. Diese Anordnung ermöglicht es,
dass der Generator 90 in einem Raum 48 angeordnet
wird (siehe 6), welcher
durch die Kraftmaschine 18 den rechten Bodenabschnitt 117a der
Bodenwand 117 und den rechten Seitenabschnitt 118a der
umlaufenden Wand 118 definiert wird. Der Raum 48 ist
im Wesentlichen ein „toter
Raum", in welchem außer dem
Generator 90 wenige andere Komponenten angeordnet sind.
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Da
der Generator 90 in dem im Wesentlichen „toten
Raum" 48 angeordnet
ist, steht für
die Montageträger 112, 115,
welche zum Montieren des Generators 90 an der Kraftmaschine 18 verwendet
werden, ein höherer
Grad an Designfreiheit zur Verfügung
und sie können
in einer einfachen Form ausgebildet werden. Da der Generator 90 ferner,
wie am besten in 2 gezeigt
ist, auf der rechten Seite der Kraftmaschine 18 und nicht
hinter oder vor der Kraftmaschine 18 angeordnet ist, weist
die Schneeräummaschine 10 eine
relativ geringe Gesamtlänge
auf.
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Es
wird auf 4 Bezug genommen.
Das obere Abdeckelement 62 umfasst eine Deckenwand 123 und
eine umlaufende Wand, welche sich entlang hinterer, linker und rechter
Seitenkanten der Deckenwand 123 nach unten erstreckt. An
linken und rechten Seiten weist die umlaufende Wand hintere umlaufende
Wandabschnitte 121 auf (nur der der rechten Seite ist gezeigt), welche
an den linken bzw. rechten Seitenabschnitten der umlaufenden Wand 118 des unteren
Abdeckelements 61 montiert sind sowie einen vorderen umlaufenden
Wandabschnitt 122, welcher mit dem Einzugswalzengehäuse 54 zusammenwirkt,
um eine Deckenfläche 47b des
Gebläsegehäuses 74 zu
umgeben. Der vordere Teil der Deckenwand 123 weist eine
vordere Öffnung 124 auf,
welche an deren linker Seite ausgebildet und so bemessen ist, dass
es dem Auswerfer 53 ermöglicht
ist, durch diese hindurch zu passen, und weist einen erhöhten Abschnitt 125 auf,
welcher an einer rechten Seite der vorderen Öffnung 124 zum Abdecken
der Lampe 72 angeordnet ist. Die Deckenwand 123 weist ebenfalls
einen erhöhten
Abschnitt 126 auf, welcher in deren Mitte ausgebildet ist
und hinter der vorderen Öffnung 124 und
dem erhöhten
Abschnitt 125 angeordnet ist, um den Luftreiniger 73 und
einen oberen Teil der Kraftmaschine 18 abzudecken.
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Das
am unteren Abdeckelement 61 montierte obere Abdeckelement 62 definiert
oberhalb der Deckenfläche 47b des
Gebläsegehäuses 47 einen Raum
zum Unterbringen der Batterie 74 und der Lampe 72.
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Wie
in 5 gezeigt ist, erstreckt
sich der vordere Montageträger 112 von
dem rechten vorderen Montageabschnitt 111 der Kraftmaschine 18 aus nach
rechts. Der Träger 112 weist
einen L-förmigen Querschnitt
auf und besitzt eine horizontale Platte 131 sowie eine
vertikale Platte 132, welche entlang einer Längskante
der Platte 131 und von dieser nach oben aufsteigend verläuft. Der
vordere Montageträger 112 weist
einen Basisabschnitt 133 auf, welcher an dem rechten vorderen
Montageabschnitt 111 der Kraftmaschine 18 durch
ein Paar Bolzen 134, 134 angebracht ist. Die horizontale
Platte 131 weist einen distalen Endabschnitt 135 auf,
welcher von der vertikalen Platte 132 aus in Richtung zu
dem Generator 90 vorsteht. Der vorstehende Abschnitt 135 weist eine
Führungsöffnung 136 von
bogenförmiger
länglicher
Bauweise auf.
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Der
Generator 90 weist einen vorderen Montageflansch 138 auf,
welcher mittels eines Bolzens 141 an einen Endabschnitt
des vorstehenden Abschnitts 135 des vorderen Montageträgers 112 angebracht
ist, wobei zwischen dem Montageflansch 138 und dem vorstehenden
Abschnitt 135 ein zylindrischer Abstandhalter 137 angeordnet
ist. Der Bolzen 141 verläuft weiter durch ein Montageloch 138a des Montageflansches 138,
ein axiales Loch des Abstandhalters 137 und die Führungsöffnung 136 des vorderen
Montageträgers 112 und
wird mit einer Mutter 142 festgezogen.
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Der
hintere Montageträger 115 weist
einen Basisabschnitt 144 auf, welcher an dem rechten hinteren
Montageabschnitt 114 der Kraftmaschine 18 durch
ein Paar Bolzen 145, 145 angebracht ist (siehe 6) sowie einen Halteabschnitt 146,
welcher von dem Basisabschnitt 144 außen nach rechts vorsteht. Der
Halteabschnitt 146 weist einen U-förmigen Querschnitt auf und
umfasst eine vertikale Wand 147 sowie einen oben und einen
unteren horizontalen Flügel 148, 149,
welche von der vertikalen Wand 147 aus nach vorn vorstehen.
Der obere und der untere horizontale Flügel 148, 149 weisen
Montagelöcher 148a bzw. 149a auf.
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Der
Generator 90 weist einen hinteren Montageflansch 139 auf,
ist zwischen dem oberen und unteren Flügel 148, 149 des
Halteabschnitts 146 aufgenommen und ist mittels eines Bolzens 151 an
dem Halteabschnitt 146 des hinteren Montageträgers 115 angebracht.
Der Bolzen 151 verläuft
weiter durch ein Loch 148a des oberen Flügels 148,
ein Montageloch 139a des Montageflansches 139 und
ein Loch 149a des unteren Flügels 149 und ist mit
einer Mutter 152 festgezogen.
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In
dem oberen Teil des Maschinenkörpers (dem
Getriebegehäuse) 15 ist
ein nach oben geöffneter
Raum 154 (siehe ebenfalls 6)
ausgebildet, um darin die elektromagnetische Kupplung 105 unterzubringen.
Der obere Maschinenkörperteil
weist eine quadratische Bauweise auf und umfasst vier Montagevorsprünge 155,
welche an dessen oberer Fläche 15a jeweiligen
Ecken des quadratischen oberen Maschinenkörperteils benachbart angeordnet sind.
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Die
Kraftmaschine 18 weist vier Montageflansche 157 auf
(von denen in 5 drei
gezeigt sind), welche in der Position den vier Montagevorsprüngen 105 des
Maschinenkörpers 15 entsprechen.
Jeder Montageflansch 157 weist ein Montageloch 157a auf,
welches mit einem Gewindeloch 155a des zugeordneten Montagevorsprungs 155 ausgerichtet
ist. Zwei der vier Montageflansche 157 dienen als rechter
vorderer Montageabschnitt 111 bzw. rechter hinterer Montageabschnitt 114 der
Kraftmaschine 18. Die vier Montageflansche 157 sind
an den Montagevorsprüngen 155 durch
vier Bolzen 158 befestigt, welche jeweils durch das Montageloch 157a in das
entsprechende Gewindeloch 155a geschraubt sind. Die Kraftmaschine 18 ist
somit an den vier Montagevorsprüngen 155 montiert.
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Anzumerken
ist, dass der rechte vordere Montageabschnitt 111 der Kraftmaschine 18,
an welchem der vordere Montageträger 112 montiert
ist, in seiner Bauweise nicht auf den Illustrierten beschränkt ist.
In ähnlicher
Weise ist die Bauweise des rechten hinteren Montageabschnitts 114 der
Kraftmaschine 18, an welchem der hintere Montageträger 115 montiert
ist, nicht auf die in der illustrierten Ausführungsform gezeigte Bauweise
beschränkt.
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Wie
in 6 gezeigt ist, ist
das untere Abdeckelement 61 der Abdeckung 60 an
dem oberen Teil des Maschinenkörpers 15 montiert.
Jeder Montageflansch 157 der Kraftmaschine 18 ist
an dem entsprechenden Montagevorsprung 155 des Maschinenkörpers 15 durch
den Bolzen 158 angebracht. Die elektromagnetische Kupplung 105 weist
eine Eingangsseite 105a auf, welche mit dem unteren Endabschnitt 35 der
Kurbelwelle 34 verbunden ist, und eine Ausgangsseite 105b,
welche mit der Arbeitsausgangswelle 106 verbunden ist.
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Dadurch,
dass die jeweiligen Montageflansche 157 der Kraftmaschine 18 an
den entsprechenden Montagevorsprüngen 155 des
Maschinenkörpers 15 montiert
sind, ist eine untere Endfläche 18a der
Kraftmaschine 18 in einer Entfernung H oberhalb der oberen
Fläche 15a des
oberen Maschinenkörperteils
positioniert. Gleichermaßen
ist eine untere Endfläche 90a des
Generators 90 im Wesentlichen in der Entfernung H oberhalb
des rechten Bodenabschnitts 117a der Bodenwand 117 des
unteren Abdeckelements 61 angeordnet. Die obere Fläche 15a des
oberen Maschinenkörperteils
und der rechte Bodenabschnitt 117a des unteren Abdeckelements 61 liegen im
Wesentlichen bündig
miteinander. Es ist somit ein Raum 150 zwischen der oberen
Fläche 15a und
der unteren Endfläche 18a sowie
zwischen dem rechten Bodenabschnitt 117a und der linken
Endfläche 90a definiert.
Der Raum 150 wird zur Unterbringung der Kraftübertragungsmittel 95 verwendet
(einschließlich der
Antriebsriemenscheibe 102, der angetriebenen Riemenscheibe 103 und
des Antriebsriemens 104).
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Da
der Generator 90 nach oben im Abstand von dem rechten Bodenabschnitt 117a der
Bodenwand 117 des unteren Abdeckelements 61 angeordnet
ist, beeinflusst von dem Generator 90 abgegebene Wärme nicht
das untere Abdeckelement 61 der Abdeckung 60.
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Der
Generator 90 weist eine obere Endfläche (nicht bezeichnet) auf,
welche von der Deckenwand 123 des oberen Abdeckelements 62 um
eine gegebene Distanz beabstandet ist, um auf diese Weise, wie in 6 ersichtlich ist, dazwischen
einen Raum zu definieren. Durch den so definierten Raum zwischen
der oberen Endfläche
des Generators 90 und der Deckenwand 123 beeinflusst
von dem Generator 90 abgegebene Wärme nicht das obere Abdeckelement 62.
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In
dem rechten Bodenabschnitt 117a der Bodenwand 117 des
unteren Abdeckelements 61 der Abdeckung 60 sind
untere Belüftungslöcher 119a ausgebildet,
welche sich unterhalb des Generators 90 befinden, um, wie
durch Pfeile gezeigt, zum Kühlen
des Generators 90 von außerhalb der Abdeckung 60 Luft
einzulassen. Die unteren Belüftungslöcher 119a können irgendeine
Bauweise aufweisen, vorausgesetzt, sie können die oben beschriebene
Funktion des Einlassens von Außenluft
in das Innere der Abdeckung 60 erfüllen.
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In
der Deckenwand 123 des oberen Abdeckelements 62 der
Abdeckung 60 sind Belüftungslöcher 123a ausgebildet,
welche sich oberhalb des Generators 90 befinden, um durch
den Generator 90 erzeugte Wärme abzuleiten, wenn die zum
Kühlen
des Generators 90 verwendete Außenluft durch die oberen Belüftungslöcher 123a aus
der Abdeckung 60 ausströmt.
Die oberen Belüftungslöcher 123a können irgendeine
Bauweise aufweisen, vorausgesetzt dass sie die oben beschriebene
Funktion des Auslassens von Wärme
des Generators 90 aus der Abdeckung 60 erfüllen können, wenn
die Außenluft
durch die Belüftungslöcher 123a aus
der Abdeckung 60 ausströmt.
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Der
rechte Bodenabschnitt 117a weist untere Schutzplatten 119b auf,
welche direkt unterhalb der unteren Belüftungslöcher 119a angeordnet
sind, um zu verhindern, dass durch die rechte Raupenkette 29 während des
Antriebs der Schneeräummaschine 10 nach
oben gespritzter Schnee durch die Belüftungslöcher 119a in das Innere
der Abdeckung 60 eintritt. Die unteren Schutzplatten 119b sind
so konfiguriert, dass sie labyrinthartige Kanäle bereitstellen, welche mit
den unteren Belüftungslöchern 119a in
Verbindung stehen. Die unteren Schutzplatten 119b sind
in ihrer Bauweise nicht auf eine in dieser Ausführungsform beschriebene Bauweise
beschränkt
und können somit
irgendeine Konfiguration aufweisen, vorausgesetzt die erwähnte Blockierfunktion
kann erreicht werden.
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Die
Deckenwand 123 weist obere Schutzplatten 123b auf,
welche direkt oberhalb der oberen Belüftungslöcher 123a angeordnet
sind, um zu verhindern, dass Regenwasser durch die Belüftungslöcher 123a in
das Innere der Abdeckung 60 eintritt. Die oberen Schutzplatten 123b sind
so ausgebildet, dass sie labyrinthartige Kanäle bereitstellen, die mit den
Belüftungslöchern 123a in
Verbindung stehen. Die oberen Schutzplatten 123b sind in
ihrer Bauweise nicht auf die in dieser Ausführungsform beschriebene Bauweise
beschränkt
und können
somit irgendeine Bauweise aufweisen, vorausgesetzt, dass die oben
genannte Blockierfunktion erzielt werden kann.
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Auf
die Schutzplatten 119b, 123b kann verzichtet werden. Ähnlich kann
auf die Belüftungslöcher 119a, 123a verzichtet
werden, wobei in diesem Fall die Abdeckung 60 auf andere
Art konstruiert ist, um zu ermöglichen,
dass Außenluft
in die Abdeckung 60 eingelassen wird und aus dieser nach
dem Kühlen des
Generators 90 ausgelassen wird.
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Die
den Generator 90 umgebende Luft bewegt sich tendenziell
nach oben, da sie durch von dem Generator 90 abgegebene
Wärme erwärmt wird.
Der Generator 90 ist, wie oben erwähnt, vertikal angeordnet. Da
der Generator 90 in der selben Richtung orientiert ist
wie die Strömungsrichtung
der erwärmten
umgebenden Luft, wird die in dem Generator 90 erzeugte
Wärme effizient
nach oben aus dem Generator 90 abgegeben. Die Wärme wird
dann durch die oberen Belüftungslöcher 123a aus
der Abdeckung 60, wie durch Pfeile angedeutet, ausgelassen.
Wie durch die Pfeile gezeigt ist, wird zwischenzeitlich durch die
unteren Belüftungslöcher 119a Außenluft
in die Abdeckung 60 eingeführt und kühlt den Generator 90,
woraufhin die Luft durch die oberen Lüftungslöcher 123a aus der
Abdeckung 60 ausströmt.
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Wie
in 7 gezeigt, weist
der obere Teil des Maschinenkörpers 15 den
Raum 154 auf und die vier Montagevorsprünge 155 sind an den
vier Ecken der oberen Fläche 15a um
den Raum 154 herum angeordnet (siehe 5). Die Montageflansche 157 der
Kraftmaschine 18 sind an den Montagevorsprüngen 155 durch
Bolzen 158 montiert.
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Die
Kraftmaschine 18 weist den rechten vorderen Montageabschnitt 111 auf,
an welchen der Basisabschnitt 133 des vorderen Montageträgers 112 durch
die Bolzen 134, 134 angebracht ist sowie den rechten
hinteren Montageabschnitt 114, an welchen der Basisabschnitt 144 des
hinteren Montageträgers 115 durch
die Bolzen 145, 145 angebracht ist.
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Der
vordere Montageträger 112 weist
den vorstehenden Abschnitt 135 auf, welcher an dem vorderen
Montageflansch 138 des Generators 90 durch den
Bolzen 141 angebracht ist. Der hintere Montageträger 115 weist
den Halteabschnitt 146 auf, welcher an dem hinteren Montageflansch 139 des
Generators 90 durch den Bolzen 151 angebracht
ist.
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Sind
die Bolzen 141, 151 gelöst, so ist der Bolzen 141 innerhalb
der Führungsöffnung 136 beweglich,
so dass eine Schwenkbewegung des Generators 90 am Bolzen 151 bereitgestellt
ist, um eine Spannung des Antriebsriemens 104 einzustellen.
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8A zeigt die Positionsbeziehung
zwischen der Kraftmaschine 18 und dem Generator 90, welcher
gemäß der vorliegenden
Erfindung angeordnet ist und 8B zeigt
die Positionsbeziehung zwischen einer Kraftmaschine und einem Generator
gemäß eines
Vergleichsbeispiels. Wie in 8A gezeigt
ist, ist die Kurbelwelle (Ausgangswelle) 34 vertikal und
nach unten gerichtet angeordnet, wobei die Achse 44 des
Zylinders 42 (3)
horizontal, d.h. parallel zur Bodenfläche 68 (siehe 1) angeordnet ist. Der Generator 90 ist
vertikal angeordnet, wobei die Antriebswelle 91 vertikal
und nach unten gerichtet angeordnet ist.
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Da
der Generator 90, wie oben diskutiert, in der selben Richtung
orientiert ist wie die Richtung des Stroms der erwärmten, umgebenden
Luft, kann in dem Generator 90 erzeugte Wärme, wie
durch Pfeile (1) gezeigt, problemlos nach oben aus dem Generator 90 ausgelassen
werden.
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Die
somit aus dem Generator 90 ausgelassene Wärme beeinflusst
nicht das obere Abdeckelement 62, da der Generator 90 um
einen vorbestimmten Abstand von der Deckenwand 123 beabstandet ist,
wie dies oben unter Bezugnahme auf 6 diskutiert
worden ist.
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Die
Antriebswelle 91 des Generators 90 verläuft vertikal
und nach unten gerichtet, ausgehend von der unteren Endfläche 90a des
Generators 90 zu einem niedrigeren Niveau als dem der unteren
Endfläche 18a der
Kraftmaschine 18, um mit der Kurbelwelle 34 über die
Kraftübertragungsmittel 95 in
Verbindung zu stehen. Der Generator 90 ist so niedrig positioniert,
dass die untere Endfläche 90a des
Generators 90 im Wesentlichen bündig mit der unteren Endfläche 18a der
Kraftmaschine 18 liegt. Diese Anordnung macht es möglich, den
Schwerpunkt der Schneeräummaschine 10 abzusenken,
um dadurch die Fortbewegungsstabilität der Maschine 10 zu
verbessern.
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Wie
in 8B gezeigt ist, weist
die Kraftmaschine 250 eine Kurbelwelle (Ausgangswelle) 251 auf,
welche horizontal (d.h. parallel zur Bodenfläche 68) angeordnet
ist sowie einen Zylinder, dessen Achse 252 vertikal angeordnet
ist. Der Generator 255 weist eine Antriebswelle 256 auf,
welche horizontal (d.h. parallel zum Boden 68) angeordnet
ist.
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Da
der Generator 255 horizontal und mit horizontal verlaufender
Antriebswelle 256 angeordnet ist, wird in dem Generator 255 erzeugte
Wärme aus dem
Generator 255 wie durch Pfeile (2) gezeigt, ausgelassen.
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Wird
in diesem Fall der Generator 255 für eine Arbeitsmaschine zum
Hinterhergehen, wie eine Schneeräummaschine
mit einer Kraftmaschine zum Antreiben von sowohl der Fortbewegungseinheiten als
auch einer Arbeitseinheit, verwendet, so muss der Generator 255 nur
einen geringen Betrag an elektrischer Energie für elektrische Zubehörteile erzeugen. Der
Generator 255 erzeugt somit nur eine geringe Wärmemenge
und eine solch geringe Wärmemenge kann
unabhängig
davon, ob der Generator 255, wie in 8B gezeigt, horizontal oder, wie in 8a gezeigt, vertikal angeordnet
ist, leicht aus dem Generator 255 abgegeben werden.
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Wird
alternativ der Generator 255 für eine Schneeräummaschine
desselben Typs wie die Maschine 10 verwendet, welche linke
und rechte Elektromotoren zum Antreiben linker und rechter Fortbewegungseinheiten
aufweist, so muss der Generator 255 jedoch eine große Menge
an elektrischer Energie zum Antreiben der Elektromotoren erzeugen,
was mit der Erzeugung einer großen,
von dem Generator ausgesandten Wärmemenge
einhergeht. Eine solch große
Wärmemenge
ist aus dem Generator 255 nur schwer abzuführen, wenn
der Generator 255 wie in 8B gezeigt,
horizontal orientiert ist.
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Die
Kurbelwelle 251 der Kraftmaschine 250 verläuft horizontal
und nach hinten gerichtet und somit ist die Kurbelwelle 251 oberhalb
der Bodenfläche 258 der
Kraftmaschine 250 angeordnet. Die Antriebswelle 256 des
Generators 255 ist parallel zur Kurbelwelle 251 angeordnet.
Der Generator 255 weist obere und untere Montageflansche 263, 264 auf,
welche mittels oberer und unterer Montageträger 261, 262 an
die Kraftmaschine 250 montiert sind.
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Würde der
Generator 255 nach unten gerichtet angeordnet werden, so
würde der
untere Montageflansch 264 nach unten auf ein Niveau unterhalb der
Bodenfläche 258 der
Kraftmaschine 250 vorstehen. In diesem Fall würde ein
zusätzlicher
Raum zum Unterbringen des unteren Montageflansches 264 benötigt werden.
Ferner würde
sich die Antriebswelle 256 des Generators 255 nicht
mehr in lateraler Ausrichtung mit der Kurbelwelle 251 der
Kraftmaschine 250 befinden. Dies würde eine komplizierte Bauweise
der Montageträger 261, 262 verursachen.
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Um
diese Probleme zu vermeiden, ist der Generator 255, wie
in 8B gezeigt, so angeordnet,
dass der untere Montageflansch 264 nicht auf ein tieferes
Niveau als die Bodenfläche 258 der
Kraftmaschine 250 vorsteht. Der Generator 255 ist
somit oberhalb der Bodenfläche 258 der
Kraftmaschine 250 angeordnet. Diese Anordnung führt in unerwünschter
Weise zu einem höheren
Schwerpunkt der Schneeräummaschine.
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Obwohl
in der illustrierten Ausführungsform die
Kraftmaschine 18 die Schneeräumeinheit 20 antreibt
und die Elektromotoren 16, 17 die Fortbewegungseinheiten 11, 12 antreiben,
ist es möglich,
dass die Kraftmaschine 18 die Fortbewegungseinheiten 11, 12 antreibt
und die Elektromotoren 16, 17 die Schneeräumeinheit 20 antreiben.
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Obwohl
die Arbeitseinheit als eine Schneeräumeinheit beschrieben worden
ist, kann diese andererseits eine Drehpflugeinheit oder dergleichen sein.
Der Generator 90 kann in der oben erklärten Weise an der linken Seite
der Kraftmaschine 18 montiert sein, obwohl in der illustrierten
Ausführungsform der
Generator 90 an der rechten Seite der Kraftmaschine 18 montiert
ist.
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Eine
Arbeitsmaschine (10) mit Eigenantrieb zum Hinterhergehen
umfasst eine Kraftmaschine (18), welche mit einer vertikal
und nach unten gerichtet verlaufenden Kurbelwelle (34)
und einem horizontal angeordneten Zylinder (42) ausgeführt ist,
und einen Generator (90), welcher eine vertikale und nach unten
gerichtete Antriebswelle (91) aufweist. Die Antriebswelle
(91) des Generators (90) und die Kurbelwelle (34)
der Kraftmaschine (18) weisen jeweilige Achsen auf, welche
bei Betrachtung in Draufsicht an einer Linie (93) senkrecht
zu einer Achse (44) des Zylinders (42) angeordnet
sind. Die Kurbelwelle (34) und die Antriebswelle (91)
sind miteinander über
einen Kraftübertragungsmechanismus
(95) verbunden.