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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine elektrisch programmierbare Speicherzelle
gemäß den Merkmalen
des Oberbegriffs des Anspruchs sowie ein Verfahren zum Programmieren
und ein Verfahren zum Auslesen einer solchen Speicherzelle.
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Derartige
Speicherzellen, die auch als EEPROM-Speicherzellen (EEPROM = Electrically Erasable
Programmable Read Only Memory) bezeichnet werden, sind hinlänglich bekannt.
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Die
Grundfunktion einer solchen EEPROM-Speicherzelle ist beispielsweise
in "Everything a
System Engineer Needs to Know About Serial EEPROM Endurance", AN537, Microchip
Technology Inc., 1992, Seiten 8–15
und 8–16
beschrieben.
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1 zeigt den grundsätzlichen
Aufbau einer solchen Speicherzelle, die einen Speichertransistor
Ts' und einen Auswahltransistor
Ta' umfasst, auf Halbleiterebene
(1a) und im Ersatzschaltbild (1b). Das Grundprinzip einer solchen Speicherzelle
beruht auf der Veränderung
der Einsatzspannung des Speichertransistors Ts', indem elektrische Ladung auf einer
floatend angeordneten Speicherelektrode 41' des Speichertransistors gespeichert wird.
Abhängig
vom Speicherzustand/Programmierzustand bildet sich bei Anlegen einer
Lesespannung an einer Steuerelektrode 44' ein leitender Kanal in einer Kanalzone
des Speichertransistors zwischen einer Drain-Zone 30' und einer Source-Zone 20' aus. Dieser
Speicherzustand kann ausgelesen werden, indem zwischen der Drain-Zone 30' und der Source-Zone 20' eine Spannung
angelegt und das Vorhandensein eines Stromflusses zwischen diesen
Anschlüssen
detektiert wird.
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Um
in einer Speichermatrix mit einer Vielzahl gleichartiger Speicherzellen
den Speicherzustand nur einer bestimmten Speicherzelle auslesen
zu können
umfasst jede Speicherzelle einen Auswahltransistor Ta' dessen Drain-Source-Strecke
in Reihe zur Drain-Source-Strecke des Speichertransistors Ts' geschaltet ist,
und dessen Gate-Elektrode Ga' üblicherweise
an eine Wortleitung der Speichermatrix angeschlossen ist, wie nachfolgend
noch erläutert
wird. Auf Halbleiterebene sind die Drain-Zone des Speichertransistors
und die Source-Zone des Auswahltransistors üblicherweise gemeinsam durch
die Halbleiterzone 30' gebildet,
die beabstandet zu der Source-Zone 20' des Speichertransistors Ts' und beabstandet
zu der die Drain-Zone 60' des Auswahltransistors
Ta' angeordnet ist.
Diese Drain- und Source-Zonen 20', 30', 60' sind gemeinsam in einer komplementär dotierten
Halbleiterschicht 10' angeordnet, die
die Body-Zone des Speichertransistors Ts' und des Auswahltransistors Ta' bildet.
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Die
Programmierung des Speichertransistors Ts' basiert auf dem Tunneleffekt. Hierzu
ist die Isolationsschicht zwischen der Speicherelektrode 41' und der Halbleiterschicht
abschnittsweise als Tunnel-Isolationsschicht 45' ausgebildet,
die bei Anlegen einer ausreichend großen Spannung ein "Tunneln" von Ladungsträgern aus
dem Halbleiterkörper
auf die Speicherelektrode 41' ermöglicht.
Bei dem Bauelement gemäß 1 ist diese Tunnel-Isolationsschicht 45' zwischen der
Drain-Zone 30' und
dem oberhalb dieser Drain-Zone 30' liegenden Abschnitt der Speicherelektrode 41' ausgebildet.
Die Programmierung dieser Speicherzelle erfolgt durch Anlegen einer
positiven Programmierspannung zwischen der Drain-Zone 30' und der Steuerelektrode
Gs' des Speichertransistors. Übliche Programmierspannungen
liegen im Bereich von 20V. Bei Anlegen einer solchen Programmierspannung
tunneln Elektronen aus der Drain-Zone 30' auf die Speicherelektrode 41'. Die Speicherelektrode 41' wird dadurch
negativ aufgeladen, wodurch sich die Einsatzspannung des Speichertransistors
zu höheren
Werten hin verschiebt. Zum "Löschen" der Speicherzelle
wird die Pro grammierspannung mit entgegengesetztem Vorzeichen zwischen
Drain 30' und
Steuer-Gate Gs' angelegt, um
die Speicherelektrode 41' zu
entladen. Zum Auslesen der Speicherzelle wird zwischen das Steuer-Gate
Gs' und den Source-Anschluss
Ss' eine Lesespannung
angelegt, die so gewählt,
dass der Speichertransistor in programmiertem Zustand bei anliegender
Lesespannung sperrt und in gelöschtem
Zustand bei anliegender Lesespannung leitet.
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Bei
der erläuterten
Speicherzelle wird der Auswahltransistor Ta' benötigt,
um während
des Programmiervorganges die zur Programmierung der Speicherzelle
erforderliche Programmierspannung an die Drain-Zone 30' des Speichertransistors
Ts' anzulegen. Diese
Programmierspannung kann nicht unmittelbar zwischen Drain 30' und Gate Gs' des Speichertransistors
Ts' angelegt werden,
sondern wird vielmehr zwischen dem Drain-Anschluss 60', Da' des Auswahltransistors Ta' und dem Gate Gs', 44' des Speichertransistors
Ts' angelegt, wobei
der Auswahltransistor Ta' durch
Anlegen einer Ansteuerspannung, die in etwa der Programmierspannung entspricht,
leitend angesteuert wird. Eine Ansteuerung des Auswahltransistors
Ta' mit einer Ansteuerspannung
von der Größenordnung
der Programmierspannung stellt sicher, dass der Auswahltransistor
Ta' während des
gesamten Programmiervorganges leitend angesteuert ist.
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Der
Aufbau einer mehrere solcher Speicherzellen umfassenden Speichermatrix
wird nachfolgend anhand von 2 erläutert. 2 zeigt eine Speichermatrix
mit lediglich vier Speicherzellen Z11', Z12', Z21', Z22', von denen jeweils zwei an eine gemeinsame
Wortleitung WL1',
WL2' und jeweils
zwei an ein gemeinsames Bitleitungspaar BL1A', BL1B' bzw. BL2A', BL2B' angeschlossen sind. Die Speicherzellen
umfassen jeweils einen Speichertransistor T11s', T12s', T21s', T22s' und jeweils einen Auswahltransistor
T11a', T12a', T21a', T22a'. Die Gate-Anschlüsse der
Auswahltransistoren T11a'–T22a' einer Zeile der
Speichermatrix sind jeweils an eine gemeinsame Wortleitung WL1', WL2' angeschlossen, die Drain-Anschlüsse der
Auswahltransistoren T11a'–T22a' einer Spalte der
Speichermatrix sind jeweils an eine erste Bitleitung BL1A', BL2A' des Bitleitungspaares
und die Source-Anschlüsse
der Speichertransistoren T11s'–T22s' einer Spalte der
Speichermatrix sind jeweils an eine zweite Bitleitung BL1B', BL2B' des Bitleitungspaares
angeschlossen. Darüber
hinaus sind die Steuerelektroden der Speichertransistoren T11s'–T22s' einer Zeile der Speichermatrix jeweils
an eine Programmier- und Leseleitung PL1', PL2' angeschlossen.
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Der
Programmier- und Auslesevorgang einer Zelle dieser Speichermatrix
wird nachfolgend anhand der Speicherzelle Z11' erläutert,
deren Auswahltransistor an die Wortleitung WL1' angeschlossen ist, und dessen Speichertransistor
T11s' und der das
Bitleitungspaar BL1A',
BL1B' zugeordnet
ist. Der Drain-Anschluss
des Auswahltransistors T11a' dieser Zelle
Z11' liegt an der
ersten Bitleitung BL1A' und
der Source-Anschluss des Speichertransistors T11s' liegt an der zweiten
Bitleitung BL1B'.
Zum Programmieren der Speicherzelle wird eine Programmierspannung zwischen
der Programmier- und Leseleitung PL1' und der ersten Bitleitung BL1A' angelegt. Die Wortleitung
WL1' wird ebenfalls
auf die Programmierspannung gelegt. Um eine Programmierung der an
dieselbe Programmier- und Leseleitung PL1' angeschlossenen Speicherzelle Z12' zu verhindern, wird
die erste Bitleitung BL2A' dieser
Spalte der Speichermatrix so vorgespannt, dass an dem Speichertransistor T12s' dieser Zelle nun
etwa die Hälfte
der an dem Speichertransistor T11s' der ersten Speicherzelle Z11' anliegenden Programmierspannung
anliegt. Die weitere Wortleitung der Speichermatrix WL2' wird auf ein Potential
gelegt, bei dem die an diese Wortleitung angeschlossenen Auswahltransistoren
sperren, um ein Programmieren der an dieselbe Bitleitung wie die erste
Speicherzelle Z11' angeschlossenen
Speicherzelle Z21' zu
verhindern.
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Zum
Auslesen des Speicherzustandes einer bestimmten Speicherzelle, beispielsweise
der Speicherzelle Z11',
werden an die Wortleitung WL1' und die
Programmier- und Leseleitung PL1' dieser
Zelle geeignete Lesepotentiale angelegt. Außerdem wird eine Spannung zwischen
der ersten Bitleitung BL1A' und
der zweiten Bitleitung BL1B' angelegt,
indem die erste Bitleitung BL1A' beispielsweise
auf ein positives Potential und die zweite Bitleitung BL1B' über einen weiteren Lesetransistor
T1' beispielsweise
auf Bezugspotential GND gelegt wird. Nicht näher dargestellt ist in 2 eine Detektorschaltung,
die Änderungen
des Potentials der ersten Bitleitung BL1A' erkennt. Eine solche Änderung
tritt abhängig
vom Speicherzustand des Speichertransistors T11s' auf, also abhängig davon, ob der Speichertransistor
T11s' bei Anlegen
der Lesespannung leitet oder sperrt
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Bei
der bisher erläuterten
Speicherzelle wird während
des Programmiervorganges an den Auswahltransistor Ta' eine Steuerspannung
angelegt, die der Programmierspannung des Speichertransistors entspricht.
Die Gate-Isolationsschicht 70' dieses Auswahltransistors Ta' muss hierfür geeignet
dimensioniert sein, um dieser im Vergleich zur üblichen Ansteuerspannung des
Auswahltransistors sehr hohen Spannung standzuhalten. Die Spannungsfestigkeit dieses
Auswahltransistors liegt oberhalb der Spannungsfestigkeit der Gate-Isolationsschichten
von Bauelementen, die beispielsweise in einer BCD-Technologie (BCD-Technologie
= Bipolar-CMOS-DMOS-Technologie) hergestellt sind. Die grundsätzliche
Struktur einer EEPROM-Speicherzelle ließe sich zwar auch in BCD-Technologie
realisieren, hierbei besteht jedoch das Problem, dass zusätzliche
aufwendige Verfahrensschritte erforderlich wären, um eine der Programmierspannung
standhaltende hochspannungsfeste Gate-Isolationsschicht des Auswahltransistors
herzustellen.
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Die
US 2003/0142549 A1 beschreibt eine elektrisch programmierbare Speicherzelle,
die einen Speichertransistor und zwei in Reihe geschaltete Auswahltransistoren
aufweist. Bei nicht ausgewählter
Speicherzelle ist dabei vorgesehen, die beiden Auswahltransistoren
mit unterschiedlichen Gate-Spannungen zu betreiben.
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Ziel
der vorliegenden Erfindung ist es, eine elektrisch programmierbare
Speicherzelle zur Verfügung
zu stellen, die einen Speichertransistor und einen Auswahltransistor
umfasst und bei der auf die Realisierung einer hochspannungsfesten
Isolationsschicht des Auswahltransistors verzichtet werden kann.
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Dieses
Ziel wird durch eine elektrisch programmierbare Speicherzelle gemäß Patentanspruch 1
erreicht. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand
der Unteransprüche.
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Die
erfindungsgemäße elektrisch
programmierbare Speicherzelle weist einen Speichertransistor und
einen Auswahltransistor auf. Der Speichertransistor umfasst eine
erste und zweite Halbleiterzone eines ersten Leitungstyps, eine
erste Body-Zone, die
eine zwischen der ersten und zweiten Halbleiterzone angeordnete
Kanalzone aufweist, eine Speicherelektrode, die durch eine erste
Isolationsschicht von der ersten und zweiten Halbleiterzone und
der Body-Zone getrennt ist und die wenigstens abschnittsweise als
Tunnel-Isolationsschicht ausgebildet ist, und eine erste Steuerelektrode,
die elektrisch isoliert gegenüber
der Speicherelektrode angeordnet ist. Der Auswahltransistor umfasst
eine dritte und vierte Halbleiterzone des ersten Leitungstyps, eine zweite
Body-Zone eines zweiten Leitungstyps, die eine zwischen der dritten
und vierten Halbleiterzone angeordnete Kanalzone aufweist, und eine
zweite Steuerelektrode, die durch eine zweite Isolationsschicht
von der dritten und vierten Halbleiterzone und der Body-Zone getrennt
ist. Bei der Speicherzelle sind die zweite Halbleiterzone des Speichertransistors
und die dritte Halbleiterzone des Auswahltransistors elektrisch
leitend miteinander verbunden. Darüber hinaus umfasst die dritte
Halbleiterzone des Auswahltransistors eine Anschlusszone und eine
schwächer
als die Anschlusszone dotierte Zwischenzone, wobei die Zwischenzone
zwischen der Anschlusszone und der Kanalzone angeordnet ist. Außerdem ist die
zweite Body-Zone an eine Klemme für ein Bezugspotential angeschlossen.
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Bei
dieser Speicherzelle sind die erste Halbleiterzone und die erste
Body-Zone des Speichertransistors vorzugsweise kurzgeschlossen,
und die erste Isolationsschicht des Speichertransistors ist vorzugsweise
ganzflächig
als Tunnel-Isolationsschicht
ausgebildet. Die ganzflächige
Ausbildung dieser ersten Isolationsschicht als Tunnel-Isolationsschicht
reduziert die Herstellungskosten des Bauelementes.
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Zur
Programmierung der erfindungsgemäßen Speicherzelle
wird eine Programmierspannung zwischen der ersten Steuerelektrode
des Speichertransistors und der ersten Halbleiterzone, die die Source-Zone
des Speichertransistors bildet, angelegt. Bei einem Kurzschluss
zwischen der ersten Halbleiterzone und der ersten Body-Zone kann
diese Programmierspannung, bzw. ein daraus resultierendes hohes
Potential über
die zweite Halbleiterzone auch an der Anschlusszone der dritten
Halbleiterzone des Auswahltransistors anliegen. Die schwächer dotierte
Zwischenzone dieser dritten Halbleiterzone bewirkt dabei, dass dieses
hohe Potential in Richtung der Kanalzone im Halbleitermaterial abfällt, so
dass die zweite Isolationsschicht zwischen der Steuerelektrode des
Auswahltransistors und der Halbleiterschicht auch während des
Programmiervorganges keiner hohen Spannungsbelastung unterworfen
wird.
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Die
zweite Isolationsschicht kann bei der erfindungsgemäßen Speicherzelle
somit entsprechend der Isolationsschicht bei Logikbauelementen oder Niedervoltbauelementen
dimensioniert sein.
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Die
Dicke dieser Isolationsschicht beträgt vorzugsweise zwischen 15nm
und 25nm bei Verwendung von Siliziumoxid als Isolationsschicht.
Selbstverständlich
können
neben Siliziumoxid beliebige weitere geeignete Isolationsmaterialien
für die
Isolationsschicht verwendet werden, beispielsweise andere Halbleiteroxide
bei Verwendung eines anderen Halbleitermaterials als Silizium.
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Die
Dicke der als Tunnel-Isolationsschicht ausgebildeten ersten Isolationsschicht
liegt vorzugsweise im Bereich zwischen 10nm und 20nm.
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Der
Speichertransistor und der Auswahltransistor der Speicherzelle sind
vorzugsweise in einem gemeinsamen Halbleiterkörper integriert, wobei die erste
Body-Zone des Speichertransistors durch eine Isolationszone des
ersten Leitungstyps von der zweiten Body-Zone des Auswahltransistors
getrennt ist.
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Die
Abmessung der Zwischenzone ausgehend von der Anschlusszone in Richtung
der Kanalzone beträgt
vorzugsweise zwischen 2μm
und 3μm. In
einer Richtung senkrecht zu dieser sich von der Anschlusszone zu
der Kanalzone erstreckenden Richtung beträgt die Abmessung der Zwischenzone vorzugsweise
zwischen 0,3μm
und 1μm.
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Die
vorliegende Erfindung wird nachfolgend in Ausführungsbeispielen anhand von
Figuren näher erläutert.
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1 zeigt
eine elektrisch programmierbare Speicherzelle nach dem Stand der
Technik auf Halbleiterebene (1a) und
im Ersatzschaltbild (1b).
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2 zeigt
eine Speichermatrix mit vier elektrisch löschbaren Speicherzellen nach
dem Stand der Technik.
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3 zeigt
ein Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Speicherzelle.
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4 zeigt
das elektrische Ersatzschaltbild der erfindungsgemäßen Speicherzelle
und veranschaulicht die Potentiale an den einzelnen Anschlüssen der
Speicherzelle während
eines Programmiervorganges.
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5 veranschaulicht
die Potentiale an den einzelnen Anschlüssen der Speicherzelle während eines
Lesevorganges.
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6 zeigt
eine Speichermatrix mit mehreren erfindungsgemäßen Speicherzellen.
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In
den Figuren bezeichnen, sofern nicht anders angegeben, gleiche Bezugszeichen
gleiche Teile mit gleicher Bedeutung.
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3 veranschaulicht
den Aufbau einer erfindungsgemäßen Speicherzelle
anhand eines Querschnitts durch einen Halbleiterkörper 1,
in dem ein Speichertransistor Ts und ein Auswahltransistor Ta der
Speicherzelle gemeinsam integriert sind.
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Die
Erfindung wird nachfolgend unter Verwendung eines n-leitenden Speichertransistors
und eines n-leitenden Auswahltransistors erläutert. Es versteht sich, dass
sowohl der Speichertransistor als auch der Auswahltransistor als
p-leitende Transistoren
realisiert sein können,
wobei die nachfolgend als p-dotierte Zonen realisierten Halbleiterzonen
dann als n-dotierte Halbleiterzonen zu realisieren sind, und die
nachfolgend als n-dotierte Zonen realisierten Halbleiterzonen dann
als p-dotierte Halbleiterzonen zu realisieren sind.
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Der
Halbleiterkörper 1 umfasst
in dem Ausführungsbeispiel
eine p-dotierte Halbleiterschicht 10, die zur Realisierung
des Speichertransistors Ts eine schwach n-dotierte wannenförmige Halbleiterzone 11 umfasst.
Diese Halbleiterzone 11 reicht bis an eine Oberfläche des
Halbleiterkörpers 1 und
umgibt eine p-dotierte
Body-Zone 12 des Speichertransistors Ts vollständig, um
diese p-dotierte Body-Zone 12 des Speichertransistors Ts
von den übrigen
p-dotierten Abschnitten 10, die die Body-Zone des Auswahltransistors
Ta bilden, mittels eines pn-Übergangs
zu isolieren.
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Der
Speichertransistor Ts umfasst eine in der Body-Zone 12 angeordnete
n-dotierte erste Halbleiterzone 20, die dessen Source-Zone
bildet, und eine in lateraler Richtung des Halbleiterkörper 1 beabstandet
zu der ersten Halbleiterzone 20 angeordnete zweite Halbleiterzone 30,
die die Drain-Zone des Speichertransistors Ts bildet. Ein zwischen
der Source-Zone 20 und der Drain-Zone 30 liegender
Abschnitt 13 der Body-Zone 12 bildet eine Kanalzone des
Speichertransistors Ts, in der sich ein elektrisch leitender Kanal
zwischen der Source-Zone und der Drain-Zone 20, 30 ausbilden
kann. Die Source-Zone 20 und die Body-Zone 12 sind
durch eine Source-Elektrode 21 kurzgeschlossen.
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Der
Speichertransistor Ts umfasst weiterhin eine Speicherelektrode 41,
die benachbart zu der Kanalzone 13 angeordnet ist und die
in dem Ausführungsbeispiel
die Drain- und Source-Zone 30, 20 in lateraler
Richtung teilweise überlappt.
Zwischen dieser Speicherelektrode 41 und den benachbart
zu ihr angeordneten Halbleiterzonen 13, 20, 30 ist
eine Isolationsschicht 42 angeordnet, die in dem Beispiel ganzflächig als
Tunnel-Isolationsschicht ausgebildet ist. Bei Verwendung von Silizium
als Halbleitermaterial besteht diese Tunnel-Isolationsschicht beispielsweise aus
Siliziumoxid mit einer Dicke zwischen 10 nm und 20 nm. Eine solche
Isolationsschicht lässt sich
durch übliche
Verfahrensschritte zur Herstellung von Halbleiterbauelementen in
BCD-Technologie auf einfache Weise realisieren.
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Oberhalb
der Speicherelektrode 41 ist eine Steuerelektrode 44 des
Speichertransistors Ts angeordnet, die durch eine weitere Isolationsschicht 43 gegenüber der
Speicherelektrode 41 isoliert ist. Diese Isolationsschicht 43 ist
beispielsweise eine Mehrfachschicht, die als Oxid-Nitrid-Oxid-Schicht
ausgebildet ist und die eine Dicke von etwa 45 nm besitzt. Diese
Dicke dieser Isolationsschicht 43 ist dabei so gewählt, dass
auch während
des Programmiervorganges des Speichertransistors Ts keine Ladungsträger von
der Speicherelektrode 41 auf die Steuerelektrode 44 gelangen
können.
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Der
Auswahltransistor Ta umfasst eine dritte Halbleiterzone 50,
die n-dotiert ist, und eine in lateraler Richtung beabstandet zu
dieser dritten Halbleiterzone 50 angeordnete vierte Halbleiterzone 60,
die ebenfalls n-dotiert ist. Ein Abschnitt der Body-Zone 10 zwischen
dieser dritten und vierten Halbleiterzone 50, 60 bildet
eine Kanalzone 14 des Auswahltransistors Ta, in der sich
bei geeigneter Ansteuerung des Auswahltransistors Ta ein elektrisch
leitender Kanal zwischen der dritten und vierten Halbleiterzone 50, 60 ausbilden
kann. Wenngleich die dritte Halbleiterzone 50 keine Drain-Zone im herkömmlichen
Sinne bildet, wird sie nachfolgend als Drain-Zone des Auswahltransistors
Ta bezeichnet, während
die vierte Halbleiterzone 60 als Source-Zone dieses Auswahltransistors
Ta bezeichnet wird.
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Der
Auswahltransistor Ta umfasst weiterhin eine Steuerelektrode 71,
die benachbart zu der Kanalzone 14 angeordnet ist, und
die in dem Ausführungsbeispiel
die dritte und vierte Halbleiterzone 50, 60 in
lateraler Richtung teilweise überlappt.
Die Steuerelektrode 71 ist mittels einer zweiten Isolationsschicht 70 gegenüber den
Halbleiterzonen 14, 50, 60 isoliert.
Diese zweiter Isolationsschicht 70 besteht bei Verwendung
von Silizium als Halbleitermaterial beispielsweise aus Siliziumoxid
und besitzt eine Dicke zwischen 15 nm und 20 nm in einer Richtung
senkrecht zur Oberfläche
des Halbleiterkörpers 1.
Die Dicke dieser Isolationsschicht 70 ist dabei so gewählt, dass
bei den während
des Betriebs des Bauelements zwischen der Steuerelektrode 71 und
dem Halbleiterkörper
anliegenden Spannungen keine Ladungsträger aus dem Halbleiterkörper 1 auf
die Steuerelektrode 71 gelangen können.
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Die
Drain-Zone 30 des Speichertransistors Ts ist elektrisch
leitend mit der Drain-Zone 50 des Auswahltransistors Ta
verbunden. Zum Anschließen einer
elektrisch leitenden Verbin dung, die in 3 nur schematisch
dargestellt ist, zwischen der Drain-Zone 30 des Speichertransistors
Ts und der Drain-Zone 50 des Auswahltransistors Ta umfasst die
Source-Zone 50 des
Auswahltransistors Ta eine hochdotierte Anschlusszone 51.
Diese Anschlusszone 51 ist lateral beabstandet zu der Kanalzone 14 des
Auswahltransistors Ta angeordnet, wobei zwischen der Anschlusszone 51 und
der Kanalzone 14 eine schwächer n-dotierte Zwischenzone 52 angeordnet
ist. Die Steuerelektrode 71 und die zweite Isolationsschicht 70 überlappen
die Drain-Zone 50 im Bereich dieser schwächer dotierten Zwischenzone 52.
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Die
Abmessungen der Zwischenzone 52 in lateraler Richtung,
also der Richtung ausgehend von der Anschlusszone 51 zu
der Kanalzone 14 beträgt vorzugsweise
11 = 2μm
bis 11 = 3μm.
In vertikaler Richtung beträgt
die Abmessung dieser Zwischenzone 52 vorzugsweise zwischen
d1 = 0,3μm
und d1 = 1μm.
Die Dotierungskonzentration der Zwischenzone beträgt etwa
2·1017 cm–3 und liegt damit um
einen Faktor 102 bis 103 niedriger
als die Dotierungskonzentration der Anschlusszone 51, die
etwa 2·1019 cm–3 bis 2·1020 cm–3 beträgt. Die
Dotierungskonzentration der die Source-Zone 60 und die
Drain-Zone 50 des Auswahltransistors umgebenden Body-Zone 10 beträgt beispielsweise
3·106 cm–3. Die Dotierungskonzentration
der Source-Zone 60 entspricht beispielsweise der Dotierungskonzentration
der Anschlusszone 51.
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Die.
Body-Zone 10 des Auswahltransistors Ta ist an eine Klemme
für Bezugspotential
GND angeschlossen, was in 3 lediglich
schematisch dargestellt ist.
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Die
erfindungsgemäße Speicherzelle
wird programmiert durch Anlegen einer Programmierspannung zwischen
der Steuerelektrode 44 bzw. dem Steuerelektrodenanschluss
Gs und der Source-Elektrode 21 bzw.
dem Source-Anschluss Ss des Speichertransistors Ts. Abhängig von
der Polung dieser Programmierspannung, deren Betrag etwa 20 V beträgt, gelangen
Ladungsträger von
der Kanalzone 13 auf die Speicherelektrode 41 um
einen ersten Speicherzustand herzustellen, oder gelangen Ladungsträger von
der Speicherelektrode 41 durch die Tunnel-Isolationsschicht 42 in
die Kanalzone 13, um einen zweiten Speicherzustand des
Speichertransistors Ts herzustellen. Physikalisch gesehen tunneln dabei
Elektronen von der Speicherelektrode 41 zu Source/Bulk 20, 12.
Wird während
des Programmiervorganges beispielsweise die Source-Elektrode 21 auf
eine hohes positives Potential und die Steuerelektrode 44 auf
Bezugspotential gelegt, so liegen wegen des Kurzschlusses zwischen
der Source-Zone 20 und der Body-Zone 12 und wegen
des in Flussrichtung gepolten pn-Übergangs zwischen Body-Zone 12 und
der Drain-Zone 30 alle Halbleiterzonen innerhalb der n-dotierten Wanne 11 auf
diesem hohen Programmierpotential. Über die elektrisch leitende Verbindung
zwischen der Drain-Zone 30 des
Speichertransistors Ts und der Anschlusszone 51 der Drain-Zone 50 des
Auswahltransistors Ta liegt dieses hohe Potential auch an der Anschlusszone 51 des Auswahltransistors
Ta an. Der pn-Übergang
zwischen der Source-Zone 50 und dem auf Bezugspotential
GND, insbesondere Masse, liegenden Body-Zone 10 ist dabei in Sperrrichtung
gepolt.
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Die
Abmessungen der Zwischenzone 50 und deren Dotierungskonzentration
im Vergleich zu der Body-Zone 10 sind bei dem Bauelement
so gewählt, dass
diese schwächer
dotierte Zwischenzone bei Anliegen einer Spannung, zwischen der
Anschlusszone 51 und Bezugspotential GND, die der Programmierspannung
entspricht, an Ladungsträgern
ausgeräumt
wird, um das an der Anschlusszone 51 anliegende hohe Potential
von der Halbleiterzone unmittelbar unterhalb der zweiten Isolationsschicht 70 fernzuhalten.
Die Halbleiterzone unterhalb der Isolationsschicht 70 liegt
dabei in etwa auf Bezugspotential GND, so dass während der Programmierung der Speicherzelle
die Steuerelektrode 71 des Auswahltransistors Ta insbesondere
auf Bezugspotential GND gelegt werden kann, wodurch die Isolationsschicht
auch während
des Programmiervorgangs keiner nennenswerten Spannungsbelastung
unterliegt. Die Potentialdifferenz zwischen dem Bezugspotential
unmittelbar unterhalb der Isolationsschicht 70 und dem
Programmierpotential an der Anschlusszone 51 wird bei dem
Bauelement vollständig
durch das Halbleitermaterial der Zwischenschicht 52 aufgenommen.
Die Dotierung dieser Zwischenschicht 52 ist jedoch hoch
genug, dass bei leitend angesteuertem Auswahltransistor ein Ladungsträgertransport zwischen
dem Kanal 14 und der Anschlusszone 51 erfolgen
kann.
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Bei
dem Bauelement gemäß 3 ist
der Speichertransistor Ts innerhalb einer n-dotierten Wanne 11 in
einer p-dotierten Halbleiterschicht 10 ausgebildet, während der
Auswahltransistor Ta unmittelbar in dieser Schicht 10 ausgebildet
ist. Dabei besteht auch die Möglichkeit,
anstelle der p-dotierten Schicht 10 eine n-dotierte Schicht,
insbesondere eine schwach n-dotierte Schicht, vorzusehen. Auf die n-dotierte
Zone 11 des Speichertransistors kann dabei verzichtet werden,
so dass die p-dotierte Zone 12 unmittelbar in der n-dotierten
Schicht 10 ausgebildet ist. Zur Realisierung des Auswahltransistors
Ta muss dabei eine p-dotierte Wanne 15 in der n-dotierten Schicht
vorgesehen werden, die in 3 gestrichelt eingezeichnet
ist. Die p-dotierte Wanne des Speichertransistors Ts und die p-dotierte
Wanne des Auswahltransistors Ta müssen dabei durch einen Abschnitt
der n-dotierten Schicht 10 voneinander getrennt sein.
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4 zeigt
das elektrische Ersatzschaltbild der Speicherzelle gemäß 3 mit
dem Speichertransistor Ts und dem Auswahltransistor Ta, wobei die
Drain-Source-Strecke Ds-Ss des Speichertransistors Ts in Reihe zur
Source-Drain-Strecke Sa-Da des Auswahltransistors Ta geschaltet
ist. 4 veranschaulicht außerdem die Potentialverhältnisse beim
Programmieren dieser Speicherzelle. Hierzu werden, wie bereits erläutert, der
Gate-Anschluss Ga des Auswahltransistors Ta auf Bezugspotential
GND gelegt, wodurch Bezug nehmend auf 3 kein leitender
Kanal der Kanalzone 14 unterhalb der Steuerelektrode 71 ausgebildet
wird. Abhängig
davon, ob Ladungsträ ger
auf der Speicherelektrode 41 gespeichert werden sollen,
um einen ersten Speicherzustand des Speichertransistors Ts herbeizuführen, oder
ob Ladungsträger
von dieser Speicherelektrode 41 entfernt werden sollen,
um einen zweiten Speicherzustand dieses Speichertransistors Ts herbeizuführen, wird
eine positive oder eine negative Programmierspannung zwischen der
Steuerelektrode Gs und dem Source-Anschluss Ss des Speichertransistors
Ts angelegt. Das Anlegen einer positiven Programmierspannung erfolgt
durch Anlegen eines Programmierpotentials Vpp an die Steuerelektrode
Gs und durch Anlegen des Source-Anschlusses Ss an Bezugspotential,
während
eine negative Programmierspannung durch Anschließen der Steuerelektrode Gs
an Bezugspotential und des Source-Anschlusses Ss an Programmierpotential
Vpp erfolgt.
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5 veranschaulicht
die Potentialverhältnisse
an der Speicherzelle während
eines Auslesevorganges. Hierzu wird an den Steueranschluss Ga des
Auswahltransistors Ta ein Auslesepotential Vra angelegt, das geeignet
gewählt
ist, um – bezugnehmend
auf 3 – einen
leitenden Kanal in der Kanalzone 14 zwischen der Source-Zone 16 und
der Drain-Zone 50 hervorzurufen. An den Speichertransistor
Ts wird ebenfalls ein Lesepotential Vrs angelegt. Dieses Lesepotential
Vrs ist dahingehend auf den Speichertransistor Ts abgestimmt, dass
der Speichertransistor Ts bei Anlegen dieses Lesepotentials Vrs
leitet, wenn er sich im ersten Speicherzustand befindet, und sperrt,
wenn er sich im zweiten Speicherzustand befindet. Zur Detektion
dieses Speicherzustandes wird eine Auslesespannung Vrb zwischen
dem Source-Anschluss Sa des Auswahltransistors Ta und dem Source-Anschluss
Ss des Speichertransistors Ts angelegt, die abhängig vom Speicherzustand einen
Stromfluss über
die Laststrecken des Auswahltransistors Ta und des Speichertransistors
Ts hervorruft. Nicht näher
dargestellt ist in 3 eine Leseschaltung, die einen
solchen Stromfluss zur Auswertung des Speicherzustandes detektiert.
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6 zeigt
ausschnittsweise eine Speichermatrix mit mehreren erfindungsgemäßen Speicherzellen
die zeilenweise bzw. spaltenweise angeordnet sind. 6 zeigt
vier solcher Speicherzellen Z11, Z12, Z21, Z22, von denen jeweils
zwei in einer Zeile bzw. jeweils zwei in einer Spalte der Speichermatrix angeordnet
sind. Jede der Speicherzellen umfasst einen Auswahltransistor T11a,
T12a, T21a, T22a und einen zugehörigen
Speichertransistor T11s, T12s, T21s, T22s. Den Speicherzellen einer
Zeile dieser Speichermatrix ist gemeinsam, dass die Gate-Anschlüsse von
deren Auswahltransistoren T11a–T22a, an
eine gemeinsame Wortleitung WL1 oder WL2 angeschlossen sind und
dass die Gate-Anschlüsse
von deren Speichertransistoren T11s–T22s an eine gemeinsame Programmierleitung
PL1 oder PL2 angeschlossen sind. Jeder der Speicherzellen Z11–Z22 sind
darüber
hinaus ein Bitleitungspaar mit je einer Lese-Bitleitung BL1, BL2 und einer Programmier-Bitleitung
PBL1, PBL2. Die Lese-Bitleitung BL1, BL2 wird dabei nur zum Auslesen
der jeweils angeschlossenen Speicherzellen benötigt, während die Programmier-Bitleitung
PBL1, PBL2 sowohl zum Auslesen als auch zum Programmieren der jeweils
angeschlossenen Speicherzellen benötigt wird.
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Die
Source-Anschlüsse
S11a, S12a, S21a, S22a der Auswahltransistoren T11a–T22a sind
dabei jeweils an die Lese-Bitleitung der einer Speicherzelle zugeordneten
Bitleitungen angeschlossen, und die Source-Anschlüsse Ss11,
Ss12, Ss21, Ss22 der Speichertransistoren T11s–T22s sind dabei jeweils an
die Programmier-Bitleitung PBL1, PBL2 angeschlossen.
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Jede
der Speicherzellen Z11–Z22
ist eindeutig charakterisiert über
die Wortleitung WL1, WL2 und die Programmierleitung PL1, PL2, sowie
das Bitleitungspaar BL1, PBL1, BL2, PBL2, an welche die jeweilige
Speicherzelle Z11–Z22
angeschlossen ist. Über
diese Wort- und Programmierleitungen WL1, PL1, WL2, PL2 sowie das
Bitleitungspaar BL1, PBL1, BL2, PBL2 ist die jeweilige Speicherzelle
Z11–Z22 zum
Programmieren und Auslesen in dividuell ansteuerbar, wie nachfolgend
anhand der Speicherzelle Z11 erläutert
wird.
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Der
Gate-Anschluss G11a des Auswahltransistors T11a dieser Zelle ist
an die Wortleitung WL1 angeschlossen, die nachfolgend als erste
Wortleitung bezeichnet ist. Der Gate-Anschluss G11s des zugehörigen Speichertransistors
T11s dieser Speicherzelle Z11 ist an die Programmierleitung PL1
angeschlossen, die nachfolgend als erste Programmierleitung bezeichnet
ist. Der Source-Anschluss S11a des Auswahltransistors T11a ist an
die Lese-Bitleitung BL1 angeschlossen, die nachfolgend als erste
Lese-Bitleitung bezeichnet ist, und der Source-Anschluss S11s des Speichertransistors
T11s ist an die Programmier-Bitleitung PBL1 angeschlossen, die nachfolgend
als erste Programmier-Bitleitung bezeichnet ist.
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Zum
Programmieren der ersten Speicherzelle Z11 wird eine Programmierspannung
zwischen der ersten Programmierleitung PL1 und der erste Programmier-Bitleitung
PBL1 angelegt. Abhängig
vom gewünschten
Vorzeichen der Programmierspannung wird hierzu die erste Programmierleitung
PL1 auf ein Programmierpotential Vpp und die erste Programmier Bitleitung
PBL1 auf Bezugspotential GND gelegt, oder die erste Programmierleitung
PL1 wird auf Bezugspotential GND und die erste Programmier-Bitleitung BL2 wird
auf Programmierpotential Vpp gelegt.
-
Die
in 6 zu den einzelnen Wort-, Programmier- und Bitleitungen
neben den durchgezogenen Linien angegebenen Potentialwerte geben
die Potentiale an den einzelnen Leitungen während des Programmiervorgangs
wieder, wobei die nicht in Klammern angegebenen Werte die Potentialwerte
für positive
Programmierspannungen zwischen der ersten Programmierleitung PL1
und der ersten Programmier-Bitleitung PBL1 angeben, und wobei die
in Klammern angegebenen Werte die Potentialwerte für negative
Programmierspannungen angeben.
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Die
erste Wortleitung WL1 wird während
des Programmiervorganges unabhängig
davon, ob eine positive oder eine negative Programmierspannung an
den Speichertransistor T11s angelegt wird, auf Bezugspotential GND
gelegt. Der Auswahltransistor T11a sperrt, so dass die erste Bitleitung
BL1 auf ein beliebiges Potential gelegt werden kann. Vorzugsweise
wird diese erste Bitleitung BL1 jedoch auf Bezugspotential GND gelegt.
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Um
während
des Programmiervorganges der ersten Zelle Z11 eine Pragrammierung
der an dieselben Wort- und Programmierleitungen WL1, PL1 angeschlossenen
Speicherzellen, im dargestellten Beispiel der zweiten Zelle Z12
zu verhindern, werden die übrigen
Programmier-Bitleitungen, in dem Beispiel nur die zweite Programmier-Bitleitung PBL2,
auf ein geeignetes Potential gelegt. Bei Anlegen eines Programmierpotentials
Vpp an die erste Programmierleitung PL1 wird an die weiteren Programmier-Bitleitungen
ein Potential angelegt, das halben Programmierspannung Vpp/2 entspricht,
wodurch am Speichertransistor T12s der zweiten Speicherzelle Z12
lediglich die halbe Programmierspannung anliegt, bei der keine Programmierung
des Speichertransistors T12s erfolgt. Liegt die erste Programmierleitung
PL1 auf Bezugspotential, so wird an die weiteren Programmier-Bitleitungen
PBL2 vorzugsweise ebenfalls Bezugspotential GND angelegt.
-
Um
eine Programmierung der an dasselbe Bitleitungspaar BL1, PBL1 wie
die zu programmierende Speicherzelle Z11 angeschlossenen Speicherzellen,
in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
der dritten Speicherzelle Z21, zu verhindern, wird an die weiteren
Programmierleitungen, in dem Beispiel nur die zweite Programmierleitung
PL2, ein geeignetes Potential angelegt. Wenn die erste Programmier-Bitleitung
PBL1 während
des Programmiervorganges auf Bezugspotential GND gelegt wird, wird
die weitere Programmierleitung PL2 vorzugsweise ebenfalls auf Bezugspotential
GND gelegt, wodurch keine Spannung an dem Speichertransistor T12s
der dritten Speicherzelle Z12 anliegt. An den Speicherzellen, die
weder ein Bitleitungs paar, noch Wort- und Programmierleitungen mit
der zu programmierenden Speicherzelle Z11 gemeinsam haben, in dem
Beispiel die vierte Speicherzelle Z22, liegt dann eine Spannung
an, die der halben Programmierspannung entspricht.
-
Liegt
die erste Programmier-Bitleitung PBL1 während des Programmiervorganges
auf Programmierpotential Vpp, so wird an die weiteren Programmierleitungen
PL2 das halbe Programmierpotential Vpp/2 angelegt, wodurch an den
Speichertransistoren T21s der Speicherzellen Z21, die mit der zu
programmierenden Speicherzellen ein Bitleitungspaar gemeinsam haben,
die halbe Programmierspannung anliegt.
-
Alternativ
besteht die Möglichkeit,
während des
Programmiervorganges unabhängig
vom Vorzeichen der Programmierspannung der zu programmierenden Speicherzelle
Z11 an alle übrigen
Programmierleitungen PL2 und alle übrigen Programmier-Bitleitungen
PBL2 die Hälfte
des Programmierpotentials Vpp/2 anzulegen. An den Speichertransistoren
der Speicherzellen die mit der zu programmierenden Speicherzelle
ein Bitleitungspaar gemeinsam haben oder Wort- und Programmierleitungen
gemeinsam haben, in dem Beispiel die zweite und dritte Speicherzelle
Z12, Z21, liegt dann die halbe Programmierspannung an. Die Speichertransistoren
der übrigen
Speicherzellen, die mit der zu programmierenden Speicherzelle Z12
weder ein Bitleitungspaar noch Wort- und Programmierleitungen gemeinsam haben,
in dem Beispiel die vierte Speicherzelle Z22, sind dann spannungsfrei.
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Zum
Auslesen des Speicherzustandes der ersten Speicherzelle Z11 wird
an die erste Wortleitung WL1 ein zur leitenden Ansteuerung des Auswahltransistors
T11a geeignetes Ansteuerpotential Vra angelegt. An die erste Programmierleitung
PL1 wird ein Lesepotential Vrs angelegt, das so gewählt ist,
dass der Speichertransistor T11s leitet, wenn er sich in einem ersten
Speicherzustand befindet, und sperrt, wenn er sich in einem zweiten
Speicherzustand befindet. Die erste Bitleitung BL1 wird während des
Lesevorganges auf ein Bitleitungs-Lesepotential Vrb vorgespannt, und die
erste Programmier-Bitleitung
PBL1 wird auf Bezugspotential GND gelegt. Abhängig davon, welcher Speicherzustand
des Speichertransistors T11s der auszulesenden Speicherzelle Z11
vorliegt, fließt
ein Strom zwischen den beiden Bitleitungen BL1, PBL1, der in nicht
näher dargestellter
Weise detektiert werden kann.
-
Alternativ
besteht die Möglichkeit,
die Bitleitungen BL1, PBL1 des Bitleitungspaares jeweils mittels
geeigneter Potentialquellen auf vorgegebene Potentiale aufzuladen
und die Bitleitungen dann anschließend von den Potentialquellen
zu isolieren. Diese Potentiale der Bitleitungen BL1, PBL1 sind unterschiedlich
gewählt.
Zur Detektion des Speicherzustandes der Speicherzelle Z11 macht
man sich hierbei zu Nutze, dass sich die Potentiale der Bitleitungen
BL1, PBL1 angleichen, wenn der Speichertransistor T11s leitet, und
das diese Potential ihren Wert beibehalten, wenn der Speichertransistor
T11s sperrt.
-
Die übrigen Wortleitungen
WL2 und die übrigen
Programmierleitungen PL2 sowie die übrigen Bitleitungen BL2, PBL2
werden während
des Auslesens der ersten Speicherzelle Z11 vorzugsweise auf Bezugspotential
GND gelegt.
-
Zusammenfassend
betrifft die Erfindung eine elektrisch programmierbare Speicherzelle,
die einen Speichertransistor Ts mit einer Source- und einer Drain-Zone 20, 30 sowie
einer Speicherelektrode 41 und einer Steuerelektrode 44 und
einen Auswahltransistor Ta mit einer Source- und einer Drain-Zone 60, 50 sowie
einer Steuerelektrode 71 umfasst, wobei die Drain-Zonen 30, 50 des
Speicher- und des Auswahltransistors elektrisch leitend miteinander verbunden
sind. Die Drain-Zone des Auswahltransistors Ta umfasst dabei eine
Anschlusszone 51 und eine schwächer als die Anschlusszone
dotierte Zwischenzone aufweist, wobei die Zwischenzone 52 zwischen
der Anschlusszone 51 und einer Kanalzone 14 des
Auswahltransistors angeordnet ist und während des Programmiervorgangs
zur Aufnahme einer Programmierspannung und damit zum Schutz einer
Steuerelektroden-Isolationsschicht 70 des Auswahltransistors
Ta dient.
-
- BL1', BL2'
- Bitleitungen
- Da,
Da'
- Drain-Anschluss
- Ga,
Ga'
- Gate-Anschluss
- Gs,
Gs'
- Gate-Anschluss
- LL'
- Leseleitung
- PL1', PL2'
- Programmierleitungen
- Ss,
Ss'
- Source-Anschluss
- T1', T2'
- Lesetransistoren
- T11a'–T22a'
- Auswahltransistoren
- T11s'–T22s'
- Speichertransistoren
- Ta,
Ta'
- Auswahltransistor
- Ts,
Ts'
- Speichertransistor
- WL1', WL2'
- Wortleitungen
- Z11'–Z22'
- Speicherzellen
- BL,
BL2
- Bitleitungen
- GND
- Bezugspotential
- PBL1,
PBL2
- Programmier-Bitleitungen
- PL1,
PL2
- Programmierleitungen
- T11a–T22a
- Auswahltransistoren
- T11s–T22s
- Speichertransistoren
- Vpp
- Programmierpotential
- Vra,
Vrs, Vrb
- Auslesepotentiale
- WL1,
WL2
- Wortleitungen
- Z11–Z22
- Speicherzellen
- 1
- Halbleiterkörper
- 10
- p-dotierte
Halbleiterschicht
- 11
- n-dotierte
wannenförmige
Halbleiterzone
- 12
- Body-Zone
- 13
- Kanalzone
- 20
- erste
Halbleiterzone, Source-Zone
- 20'
- Source-Zone
- 21
- Source-Elektrode
- 30
- zweite
Halbleiterzone, Drain-Zone
- 30'
- kombinierte
Source-Drain-Zone
- 31
- Drain-Elektrode
- 41
- Speicherelektrode
- 41'
- Speicherelektrode
- 42
- Tunnel-Isolationsschicht
- 42'
- Isolationsschicht
- 43
- Isolationsschicht
- 43'
- Isolationsschicht
- 44
- Steuerelektrode,
Gate-Elektrode
- 44'
- Steuerelektrode,
Gate-Elektrode
- 45'
- Tunnel-Isolationsschicht
- 50
- dritte
Halbleiterzone, Drain-Zone
- 51
- Anschlusszone
- 52
- Zwischenzone
- 60'
- Drain-Zone
- 60
- vierte
Halbleiterzone, Source-Zone
- 61
- Source-Elektrode
- 70
- Isolationsschicht
- 71'
- Steuerelektrode,
Gate-Elektrode
- 71
- Steuerelektrode,
Gate-Elektrode
- 31,
52
- Drain-Elektroden