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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft allgemein eine nichtflüchtige ferroelektrische
Speichervorrichtung, und insbesondere eine Technologie zur Kontrolle
von Schreib/Lese-Vorgängen
einer nichtflüchtigen
ferroelektrischen Speicherzelle unter Ausnutzung des Kanalwiderstandes
der Speicherzelle, welcher mit dem Polaritätszustand des ferroelektrischen Materials
variiert, in einer Speichervorrichtung mit einer Größe im Nanobereich.
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Allgemein
haben ferroelektrische Schreib/Lese-Speicher (im folgenden auch „FeRAM" genannt) weite Beachtung
gefunden als Speichervorrichtungen der nächsten Generation, da ihre
Datenverarbeitungsgeschwindigkeit genau so hoch ist wie die von
dynamischen Schreib/Lese-Speichern (im folgenden auch als „DRAM" bezeichnet) und
sie die Daten erhalten selbst wenn der Strom abgeschaltet ist.
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FeRAMs,
die eine ähnliche
Struktur haben wie DRAMs, beinhalten Kondensatoren aus einem ferroelektrischen
Material, so dass sie sich die Eigenschaft einer hohen Rest-Polarisation
des ferroelektrischen Materials zunutze machen, wodurch die Daten nicht
gelöscht
werden, selbst wenn das elektrische Feld abgeschaltet wird.
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Eine
technische Beschreibung eines solchen FeRAMs findet sich in der
koreanischen Patentanmeldung No. 2001-57275 derselben Erfinder der
vorliegenden Erfindung. Daher werden die grundlegende Struktur und
Betrieb eines solchen FeRAMs im folgenden nicht weiter beschrieben.
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Eine
Einheitszelle eines herkömmlichen nichtflüchtigen
FeRAM-Speichers
enthält
ein Schaltelement und einen nichtflüchtigen ferroelektrischen Kondensator.
In Abhängigkeit
vom Zustand einer Wortleitung führt
das Schaltelement einen Schaltvorgang aus und verbindet den nichtflüchtigen
ferroelektrischen Kondensator mit einer Sub-Bit-Leitung. Der nichtflüchtige ferroelektrische
Kondensator ist zwischen einer Bandleitung auf der einen Seite und
einem Pol des Schaltelements auf der anderen Seite verbunden.
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Hierbei
ist das Schaltelement eines herkömmlichen
FeRAMs ein NMOS-Transistor, dessen Schaltvorgang von einem Gate-Kontrollsignal gesteuert
wird.
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1 zeigt eine Querschnittsdarstellung
einer herkömmlichen
nichtflüchtigen
ferroelektrischen Speichervorrichtung.
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Eine
herkömmliche
1-T (One-Transistor) FET (Feldeffekttransistor)-Zelle umfasst eine
N-leitende Drainzone 2 und eine N-leitende Sourcezone 3, die
auf einem P-leitenden Substrat 1 gebildet sind. Eine ferroelektrische
Schicht 4 ist auf einer Kanalzone gebildet, und eine Wortleitung 5 ist
auf der ferroelektrischen Schicht 4 gebildet.
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Eine
solche herkömmliche
nichtflüchtige
FeRAM-Einrichtung liest und schreibt Daten unter Ausnutzung eines
Kanalwiderstandes der Speicherzelle, welcher abhängig vom Polarisationszustand
der ferroelektrischen Schicht 4 variiert. Das heißt, wenn
die Polarität
der ferroelektrischen Schicht 4 positive Ladungsträger im Kanal
induziert, dann nimmt die Speicherzelle einen Zustand hohen Widerstandes
an und ist somit ausgeschaltet. Wenn hingegen die Polarität der ferroelektrischen
Schicht 4 negative Ladungsträger im Kanal induziert, dann
nimmt die Speicherzelle einen Zustand niedrigen Widerstandes an
und ist somit eingeschaltet.
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Wenn
jedoch in solchen herkömmlichen nichtflüchtigen
FeRAM-Speichern
die Zellgröße verkleinert
wird, dann nimmt ihre Fähigkeit
Daten zu halten ab, was zu Schwierigkeiten beim normalen Betrieb
der Zelle führen
kann. Das heißt,
im Schreib/Lese-Modus
wird an benachbarte Zellen eine Spannung angelegt um die Daten von
nicht ausgewählten Zellen
zu vernichten, wodurch Schnittstellen-Rauschen (bzw. Nebensprech-Rauschen
oder Cosstalk) zwischen den Zellen erfolgt, was Schreib/Lese-Vorgänge mit
Direktzugriff erschwert.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Es
ist somit eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Floating-Kanal-Schicht
mit einer N-leitenden Drainzone, einer P-leitenden Kanalzone und
einer N-leitenden Sourcezone zwischen einer Wortleitung und einer
unteren Wortleitung zu schaffen, und somit die Datenhalteeigenschaften
zu verbessern.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine oben beschrieben
Speicherzelle bereitzustellen, um die Schreib/Lese-Vorgänge einer Speicherzellen-Anordnung
zu kontrollieren, und dadurch die Verlässlichkeit der Zelle zu verbessern
und die gesamte Größe der Zelle
gleichzeitig zu verkleinern.
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In
einer Ausführungsform
umfasst eine nichtflüchtige
ferroelektrische Speichervorrichtung eine auf einer unteren Wortleitung
gebildete isolierende Schicht, eine Floating-Kanal- Schicht, eine ferroelektrische
Schicht, die auf der Kanalzone der Floating-Kanal-Schicht gebildet
ist, und eine Wortleitung, die auf der ferroelektrischen Schicht
gebildet ist. Die Floating-Kanal-Schicht umfasst eine P-leitende
Kanalzone, die auf der isolierenden Schicht gebildet ist und in
einem Floating-Zustand
gehalten wird, eine N-leitende Drainzone sowie eine N-leitende Sourcezone,
die sich auf den beiden Seiten der Kanalzone anschließen. Hierbei
werden abhängig
vom Polaritätszustands
der ferroelektrischen Schicht verschiedene Kanalwiderstände in der
Kanalzone induziert, so dass Daten geschrieben und ausgelesen werden können.
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In
einer anderen Ausführungsform
hat eine nichtflüchtige
ferroelektrische Speichervorrichtung eine Einheitszellen-Anordnung umfassend
eine Mehrzahl von unteren Wortleitungen, eine Mehrzahl von isolierenden
Schichten, eine Floating-Kanal-Schicht,
eine Mehrzahl von ferroelektrische Schichten, und eine Mehrzahl
von Wortleitungen. Die isolierenden Schichten sind die jeweils auf
einer der unteren Wortleitungen gebildet. Die Floating-Kanal-Schicht
umfasst eine Mehrzahl von P-leitenden Kanalzonen, die sich auf der
Mehrzahl von isolierenden Schichten befinden, sowie eine Mehrzahl
von N-leitenden Drainzonen und Sourcezonen, die abwechselnd in Serie
mit den P-leitenden Kanalzonen verbunden sind. Die Mehrzahl von
ferroelektrische Schichten sind jeweils auf einer der P-leitenden
Kanalzonen der Floating-Kanal-Schicht gebildet. Die Mehrzahl von
Wortleitungen sind jeweils auf den ferroelektrischen Schichten gebildet
sind. Hierbei schreibt und liest die Einheitszellen-Anordnung eine Mehrzahl
von Daten durch Induzieren verschiedener Kanalwiderstände in die
P-leitenden Kanalzonen abhängig
von den Polaritätszuständen der
ferroelektrischen Schichten.
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In
einer weiteren Ausführungsform
umfasst eine nichtflüchtige
ferroelektrische Speichervorrichtung eine Einheitszellen-Anordnung, umfassend
eine untere Wortleitung, eine Mehrzahl von isolierenden Schichten,
eine Floating-Kanal-Schicht, eine Mehrzahl von ferroelektrischen
Schichten, und eine Mehrzahl von Wortleitungen. Die Mehrzahl von
isolierenden Schichten sind jeweils auf der unteren Wortleitung
gebildet. Die Floating-Kanal-Schicht umfasst eine Mehrzahl von P-leitenden
Kanalzonen, die auf der Mehrzahl von isolierenden Schichten angeordnet sind
und, einer Mehrzahl von N-leitenden Drainzonen und Sourcezonen,
die abwechselnd in Serie mit der Mehrzahl von P-leitenden Kanalzonen
verbunden sind. Die Mehrzahl von ferroelektrischen Schichten sind
jeweils auf der Mehrzahl von P-leitenden
Kanalzonen der Floating-Kanal-Schicht gebildet. Die Mehrzahl von
Wortleitungen sind jeweils auf der Mehrzahl von ferroelektrischen
Schichten gebildet. Die Einheitszellen-Anordnung liest bzw. schreibt eine Mehrzahl
von Daten, indem abhängig
vom Polaritätszustands
der ferroelektrischen Schichten verschiedene Kanalwiderstände in die
P-leitenden Kanalzonen induziert werden.
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In
einer weiteren Ausführungsform
umfasst eine nichtflüchtige
ferroelektrische Speichervorrichtung, eine untere Wortleitung, eine
Floating-Kanal-Schicht, die auf der unteren Wortleitung gebildet ist
und in einem Floating-Zustand gehalten wird, eine ferroelektrische
Schicht, und eine Wortleitung, die auf der ferroelektrischen Schicht
parallel zur unteren Wortleitung gebildet ist. Die ferroelektrische
Schicht, in der Daten gespeichert werden, ist auf der Floating-Kanal-Schicht
gebildet. Hierbei wird ein Schreibvorgang durchgeführt mit
Daten, die der ferroelektrischen Schicht zugeordnet sind, in Abhängigkeit
eines Spannungspegels der an die untere Wortleitung und die Wortleitung
angelegt wird, und ein Lesevorgang von Daten wird durchgeführt, indem
abhängig vom
Polaritätszustand
der in der ferroelektrischen Schicht gespeicherten Ladungsträger verschiedene Kanalwiderstände in der
Floating-Kanal-Schicht induziert werden.
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In
noch einer weiteren Ausführungsform
umfasst eine nichtflüchtige
ferroelektrische Speichervorrichtung eine Mehrzahl von Speicherzellen,
ein erstes Schaltelement und ein zweites Schaltelement. Die Schaltvorgänge der
Mehrzahl von Speicherzellen werden jeweils selektiv kontrolliert,
und zwar abhängig
von Spannungen, die an eine Mehrzahl von Wortleitungen und an eine
Mehrzahl von unteren Wortleitungen angelegt werden, wobei Floating-Kanal-Schichten
in Serie verbunden werden. Das erste Schaltelement ist zum selektiven
Verbinden der Speicherzellen mit einer Bitleitung bei Anlegen eines
erstes Auswahlsignals. Das zweite Schaltelement ist zum selektiven
Verbinden der Speicherzellen mit einer Ausleseleitung bei Anlegen
eines zweites Auswahlsignals. Jede der Speicherzellen umfasst eine auf
der unteren Wortleitung gebildete isolierende Schicht, die Floating-Kanal-Schicht
eine ferroelektrische Schicht, die auf der Kanalzone der Floating-Kanal-Schicht
gebildet ist, und eine Wortleitung, die auf der ferroelektrischen
Schicht gebildet ist. Die Floating-Kanal-Schicht umfasst eine P-leitenden
Kanalzone, die auf der isolierenden Schicht gebildet ist und in
einem Floating-Zustand gehalten wird, und eine N-leitenden Drainzone
sowie eine N-leitenden Sourcezone, die sich auf den beiden Seiten
der Kanalzone anschließen.
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In
noch einer weiteren Ausführungsform
umfasst eine nichtflüchtige
ferroelektrische Speichervorrichtung eine Mehrzahl von Bitleitungen,
die in einer Zeilenrichtung angeordnet sind, eine Mehrzahl von Ausleseleitungen,
die senkrecht zu den Bitleitungen angeordnet sind, eine Mehrzahl
von Speicherzellen, die in Zeilen- und Spaltenrichtung an Kreuzungen
der Bitleitungen mit den Ausleseleitungen angeordnet sind, und eine
Mehrzahl von Leseverstärkern,
die jeweils an eine der Bitleitungen angeschlossen sind. Jede der
Mehrzahl von Speicherzellen umfasst eine auf einer unteren Wortleitung
gebildete isolierende Schicht, eine Floating-Kanal-Schicht mit einer
P-leitenden Kanalzone,
die auf der Floating-Schicht gebildet ist und in einem Floating-Zustand
gehalten wird, und einer N-leitenden
Drainzone sowie einer N-leitenden Sourcezone, die sich auf den beiden
Seiten der Kanalzone anschließen,
eine ferroelektrische Schicht, die auf der Kanalzone der Floating-Kanal-Schicht gebildet
ist, und eine Wortleitung, die auf der ferroelektrischen Schicht
gebildet ist.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHUNGEN
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Für ein vollständigeres
Verständnis
der Erfindung sowie ihrer Vorteile soll auf die folgende ausführliche
Beschreibung und die begleitenden Zeichnungen verwiesen werden.
Es zeigen:
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1 eine
Querschnittsdarstellung einer herkömmlichen nicht-flüchtigen
ferroelektrischen Speichervorrichtung zeigt;
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2a bis 2c Diagramme
einer Einheitszelle einer nicht-flüchtigen ferroelektrischen Speichervorrichtung
nach einer erfindungsgemäßen Ausführungsform
sowie ihr Symbol;
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3a und 3c Diagramme, die die Schreib- und Lesevorgänge von
High-Daten in der
nichtflüchtigen
ferroelektrischen Speichervorrichtung nach einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung darstellen;
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4a und 4c Diagramme, die die Schreib- und Lesevorgänge bei
Low-Daten mit einer
nichtflüchtigen
Speichervorrichtung nach einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigen;
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5 eine
Querschnittsdarstellung des Layouts einer nichtflüchtigen
ferroelektrischen Speichervorrichtung nach einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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6a und 6b Querschnittsdarstellungen,
die eine nichtflüchtige
ferroelektrische Speichervorrichtung nach einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung darstellen;
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7 eine
Querschnittsdarstellung einer nichtflüchtigen ferroelektrischen Speichervorrichtung mit
Mehrschicht-Struktur
nach einer erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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8 ein
Diagram, das eine Einheitsanordnung einer nichtflüchtigen
ferroelektrischen Speichervorrichtung nach einer erfindungsgemäßen Ausführungsform
darstellt;
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9a und 9b Diagramme,
die die nichtflüchtige
ferroelektrischen Speichervorrichtung von 8 darstellen;
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10 ein
Diagramm, welches eine nichtflüchtige
ferroelektrische Speichervorrichtung mit einer Mehrschicht-Struktur nach 8 darstellt;
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11 ein
Diagram, das eine Einheits-Anordnung der nichtflüchtigen ferroelektrischen Speichervorrichtung
nach einer erfindungsgemäßen Ausführungsform
darstellt;
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12 eine
diagrammatische Darstellung einer nichtflüchtigen ferroelektrischen Speichervorrichtung
nach einer erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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13 eine
diagrammatische Darstellung eines Schreibvorgangs mit einer nichtflüchtigen
ferroelektrischen Speichervorrichtung nach einer erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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14 ein
Zeitdiagramm, welches den Schreibvorgang von High-Daten in der nichtflüchtigen
ferroelektrischen Speichervorrichtung nach einer erfindungsgemäßen Ausführungsform
darstellt;
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15 ein
Zeitdiagramm, welches den Schreibvorgang für Low-Daten sowie den Vorgang zum Erhalt von
High-Daten in einer nichtflüchtigen ferroelektrischen
Speichervorrichtung nach einer erfindungsgemäßen Ausführungsform darstellt; und
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16 ein
Zeitdiagramm, welches den Vorgang zum Auslesen („sensing") von Zelldaten in der nichtflüchtigen
Speichervorrichtung nach einer erfindungsgemäßen Ausführungsform darstellt.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Die
vorliegende Erfindung wird im folgenden unter Zuhilfenahme der beigefügten Zeichnungen detailliert
beschrieben.
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Die 2a bis 2c sind
Diagramme, die einen Querschnitt durch eine Einheitszelle einer nichtflüchtigen
ferroelektrischen Speicherzelle nach einer erfindungsgemäßen Ausführungsform
sowie deren Symbol zeigen.
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2a ist
eine Querschnittsdarstellung einer Einheitszelle in einer Richtung
parallel zu einer Wortleitung.
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Eine
in einer unteren Schicht der Einheitszelle gebildete untere Wortleitung 10 ist
parallel zu einer Wortleitung 17 in einer oberen Schicht
der Einheitszelle ausgebildet. Die untere Wortleitung 10 und
die Wortleitung 17 werden selektiv vom selben Zeilenadressdekoder
(nicht dargestellt) angesteuert. Eine Oxidschicht 11 ist
auf der unteren Wortleitung 10 ausgebildet, und eine Floating-Kanal-Schicht 15,
die eine P-leitende Kanalzone 12 umfasst, ist auf der Oxidschicht 11 gebildet.
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Eine
ferroelektrische Schicht 16 ist auf der Floating-Kanal-Schicht 15 gebildet,
und die Wortleitung 17 ist auf der ferroelektrischen Schicht 16 gebildet.
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2b ist
eine Querschnittsdarstellung, die eine Einheitszelle in der Richtung
senkrecht zu den Wortleitungen zeigt.
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Die
Oxidschicht 11 ist auf der unteren Wortleitung 10 gebildet.
Die Floating-Kanal-Schicht 15 ist auf der isolierenden Schicht 11 gebildet.
Eine Drainzone 13 und eine Sourcezone 14 sind
N-leitend, und die Kanalzone 12 ist P-leitend in der Floating-Kanal-Schicht 15 gebildet,
die einen Floating-Zustand annimmt.
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Als
Halbleiter für
die Floating-Kanal-Schicht 15 können Materialien wie z.B. Kohlenstoffnanoröhren, Silizium
und Ge (Germanium) benutzt werden. Die ferroelektrische Schicht 16 ist
auf der P-leitenden Kanalzone 12 der Floating-Kanal-Schicht 15 gebildet,
und die Wortleitung 17 ist auf der ferroelektrischen Schicht 16 gebildet.
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Demzufolge
schreibt und liest die nichtflüchtige
ferroelektrische Speichervorrichtung nach einer Ausführung der
vorliegenden Erfindung Daten unter Ausnutzung des Kanalwiderstandes
der Floating-Kanal-Schicht 15, welcher abhängig vom
Polarisationszustand der ferroelektrischen Schicht 16 variiert.
Das bedeutet, dass wenn die Polarität der ferroelektrischen Schicht 16 positive
Ladungen in der Kanalzone 12 induziert, dann nimmt die
Speicherzelle einen Zustand hohen Widerstandes an, so dass der Kanal ausgeschaltet
ist. Wenn hingegen die Polarität
der ferroelektrischen Schicht 16 negative Ladungen in der
Kanalzone 12 induziert, dann nimmt die Speicherzelle einen
Zustand niedrigen Widerstandes an, so dass der Kanal eingeschaltet
ist.
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Die
oben beschriebene Einheitsspeicherzelle nach dieser Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird vom in 2c gezeigten
Symbol dargestellt.
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Die 3a und 3b sind
Diagramme, die die Schreib- und Lesevorgänge von High-Daten in der nichtflüchtigen
ferroelektrischen Speichervorrichtung nach einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung darstellen.
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Wie
in 3a dargestellt, wenn eine „1" geschrieben wird, dann wird die untere
Wortleitung 10 an eine positive Spannung <+V> gelegt und an die Wortleitung 17 wird
eine negative Spannung <–V> angelegt. Die Drainzone 13 und
die Sourcezone 14 nehmen hierbei beide die Massespannung <GND> an.
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In
diesem Fall liegt eine Spannung an zwischen der ferroelektrischen
Schicht 16 und der P-leitenden Kanalzone 12 der
Floating-Kanal-Schicht 15, durch Spannungsteilung des Kondensators
zwischen der ferroelektrischen Schicht 16 und der Oxidschicht 11.
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Daraufhin
werden, abhängig
von der Polarität
der ferroelektrischen Schicht 16 positive Ladungsträger in die
Kanalzone 12 induziert, so dass die Speicherzelle einen
Zustand hohen Widerstandes annimmt. Da positive Ladungsträger in die
Kanalzone 12 induziert werden, und die Drainzone 13 sowie die
Sourcezone 14 auf Masse sind, ist dabei die Kanalzone 12 ausgeschaltet.
Das Resultat ist, dass eine „1" in alle Speicherzellen
im Schreib-Modus geschrieben wird.
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Wie
in 3b gezeigt, werden, um die „1" auszulesen, die untere Wortleitung 10 sowie
die Wortleitung 17 an Massespannung <GND> gelegt. Da
positive Ladungsträger
in die Kanalzone 12 induziert werden und die Drainzone 13 sowie
die Sourcezone 14 im Massezustand sind, bleibt dabei die
Kanalzone 12 ausgeschaltet.
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Somit
wird im Lese-Modus die in der Speicherzelle gespeicherte „1" ausgelesen. Dabei
fließt nur
ein kleiner Strom wenn eine niedrige Spannungsdifferenz zwischen
der Drainzone 13 und der Sourcezone 14 angelegt
wird, da die Kanalzone 12 ausgeschaltet ist.
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Die 4a und 4b sind
Diagramme, die die Schreib- und Lesevorgänge bei Low-Daten mit einer
nichtflüchtigen
Speichervorrichtung nach einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigen.
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Wie
in 4a gezeigt, wird um eine „0" zu schreiben eine positive Spannung <+V> an die untere Wortleitung 10 und
die Wortleitung 17 gelegt. Hierbei nehmen die Drainzone 13 und
die Sourcezone 14 einen Zustand der Massespannung <GND> an.
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In
diesem Fall bleibt die Kanalzone 12 eingeschaltet, weil
negative Ladungsträger
in die Kanalzone 12 induziert werden, und die Drainzone 13 sowie die
Sourcezone 14 im Massezustand sind. Somit ist die Kanalzone 12 eingeschaltet,
so dass eine Massespannung fließt.
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Eine
hohe Spannung besteht zwischen der Massespannung, die an der Kanalzone 12 anliegt, und
der positiven Spannung <+V>, die von der Wortleitung 17 beaufschlagt
wird. Daraufhin werden, abhängig
von der Polarität
der ferroelektrischen Schicht 16, negative Ladungsträger in die
Kanalzone 12 induziert, so dass die Speicherzelle einen
Zustand niedrigen Widerstandes annimmt. Das Resultat ist, dass eine „0" in die Speicherzelle
im Schreib-Modus geschrieben wird.
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Hingegen
wird, wenn eine „1" gespeichert wird,
die positive Spannung <+V> an die Drainzone 13 und
die Sourcezone 14 angelegt. Wenn die positive Spannung <+V> an die untere Wortleitung 10 und die
Wortleitung 17 angelegt wird, wird die Kanalzone 12 ausgeschaltet.
Somit kann die Massespannung nicht durch die Kanalzone 12 fließen.
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In
diesem Falle wird kein Spannungsunterschied zwischen der positiven
Spannung der Kanalzone 12 im Floating-Zustand und der positiven
Spannung <+V> der Wortleitung 17 erzeugt.
Daher erfolgt keine Polaritätsanderung
der ferroelektrischen Schicht 16, und der bisherige Polaritätszustand
wird beibehalten. Somit wird in der ausgewählten Zelle eine „0" geschrieben nachdem
eine „1" geschrieben wurde.
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Wie
in 4b dargestellt wird zum Auslesen der „0" die Massespannung <GND> an die untere Wortleitung 10 und
die Wortleitung 17 gelegt. Dabei kann ein großer Strom
fließen,
da die Kanalzone 12 eingeschaltet ist, selbst wenn nur
eine kleine Spannungsdifferenz zwischen der Drainzone 13 und
der Sourcezone 14 besteht. Somit wird im Lese-Modus die
in der Speicherzelle gespeicherte „0" ausgelesen.
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Somit
kann die Fähigkeit
der Zelle im Lese-Modus Daten zu halten verbessert werden, weil die
Wortleitung 17 und die untere Wortleitung 10 auf Masselevel
sind, so dass die ferroelektrische Schicht 16 keinem Spannungsstress
unterworfen ist.
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5 zeigt
im Querschnitt das Layout einer nichtflüchtigen ferroelektrischen Speichervorrichtung nach
einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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In
dieser Ausführungsform
sind eine Mehrzahl von Wortleitungen WL in Spaltenrichtung parallel
zu einer Mehrzahl von unteren Wortleitungen BWL angeordnet. Eine
Mehrzahl von Bitleitungen BL sind senkrecht zu den Wortleitungen
WL angeordnet. Ferner befinden sich eine Mehrzahl von Einheitszellen
C dort wo die Wortleitungen WL, die unteren Wortleitungen BWL und
die Bitleitungen BL sich kreuzen.
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Die 6a und 6b sind
Querschnitte, die die nichtflüchtige
ferroelektrische Speichervorrichtung nach einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung darstellen.
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6a zeigt
eine Querschnittsdarstellung der Zellen-Anordnung in einer Richtung (A), die
parallel zu den Wortleitungen WL aus 5 ist.
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In
der Zellen-Anordnung nach dieser erfindungsgemäßen Ausführungsform sind eine Mehrzahl von
Oxidschichten 11 auf der unteren Wortleitung 10 gebildet,
und mehrere P-leitende Kanalzonen 12 sind auf diesen Oxidschichten 11 gebildet.
Eine Mehrzahl ferroelektrischer Schichten 16 sind auf den
Kanalzonen 12 gebildet, und die Wortleitung 17 ist
parallel zur unteren Wortleitung 10 auf dieser Mehrzahl
ferroelektrischer Schichten 16 ausgebildet. Somit sind
eine Mehrzahl von Zellen zwischen einer Wortleitung WL_1 und einer
unteren Wortleitung BWL_1 angeschlossen.
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6b zeigt
eine Querschnittsdarstellung der Zellen-Anordnung in einer Richtung (B), die
senkrecht zur Wortleitung WL aus 5 liegt.
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In
der Zellen-Anordnung nach dieser erfindungsgemäßen Ausführungsform ist eine Oxidschicht 11 auf
jeder der unteren Wortleitungen BWL_1, BWL_2 und BWL_3 gebildet.
Die Floating-Kanal-Schicht 15,
welche die in Serie verbundene N-leitende Drainzone 13,
die P-leitende Kanalzone 12 und die N-leitende Sourcezone 14 umfasst,
ist auf der Oxidschicht 11 gebildet.
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Hierbei
kann die N-leitende Drainzone 13 als Sourcezone der angrenzenden
Zelle, und die N-leitende Sourcezone 14 als Drainzone der
angrenzenden Zelle verwendet werden. Mit anderen Worten werden diese
N-leitenden Bereiche gemeinsam als Drainzone bzw. als Sourcezone
von den angrenzenden Zellen genutzt.
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Die
ferroelektrische Schicht 16 ist auf jeder Kanalzone 12 der
Floating-Kanal-Schicht 15 gebildet, und die Wortleitungen WL_1,
WL_2 und WL_3 sind auf der ferroelektrischen Schicht 16 gebildet.
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7 zeigt
eine Querschnittsdarstellung einer nichtflüchtigen ferroelektrischen Speichervorrichtung
mit Mehrschicht-Struktur
nach einer erfindungsgemäßen Ausführungsform.
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Wie
in 7 dargestellt ist die in 6b gezeigte
Einheitszellen-Anordnung in Mehrschicht-Struktur angeordnet. Jede
der Einheitszellen-Anordnungen ist dabei von einer Oxidschicht 18 getrennt.
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8 ist
ein Diagram, das eine nichtflüchtige ferroelektrische
Speichervorrichtung nach einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform
darstellt.
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In
einer weiteren Ausführungsform
wird die untere Wortleitung 10 gemeinschaftlich in einer
bestimmten Zellenanordnung bzw. einem bestimmten Zellenarray benutzt.
Eine Mehrzahl von Wortleitungen WL sind ein Spaltenrichtung angeordnet,
und eine Mehrzahl von Bit-Leitungen sind in Zeilenrichtung angeordnet.
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Eine
Mehrzahl von Einheitszellen C befinden sich dort, wo die Mehrzahl
von Wortleitungen WL die Mehrzahl von BLs kreuzt.
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9a und 9b sind
Querschnittsdarstellungen der nichtflüchtigen Speichervorrichtung von 8.
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9a ist
eine Querschnittsdarstellung einer Zellenanordnung in einer Richtung
(C) parallel zur Wortleitung WL von 8.
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Im
Zellenarray bzw. der Zellenanordnung nach einer erfindungsgemäßen Ausführungsform sind
eine Mehrzahl von Oxidschichten 11 auf der unteren Wortleitung 10 gebildet,
und eine Mehrzahl von P-leitenden Kanalzonen 12 sind auf
der Mehrzahl von iso lierenden Schichten 11 gebildet. Eine
Mehrzahl von ferroelektrischen Schichten 16 sind auf der Mehrzahl
von Kanalzonen 12 gebildet, und die Wortleitung 17 ist
parallel zur unteren Wortleitung 10 auf der Mehrzahl von
ferroelektrischen Schichten 16 gebildet. Somit sind eine
Mehrzahl von Zellen zwischen einer Wortleitung WL_1 und einer unteren
Wortleitung BWL_1 verbunden.
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9b ist
ein Diagramm, welches einen Querschnitt der Zellenanordnung in einer
Richtung (D) senkrecht zur Wortleitung WL von 8 zeigt.
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Im
Zellenarray bzw. der Zellenanordnung nach dieser erfindungsgemäßen Ausführungsform
ist die Oxidschicht 11 auf den gemeinschaftlich verbundenen
unteren Wortleitungen BWL_1, BWL_2 und BWL_3 gebildet. Die Floating-Kanal-Schicht 15 umfasst
die N-leitende Drainzone 13, die P-leitende Kanalzone 12 und
die N-leitende Sourcezone 14, die auf der Oxidschicht 11 gebildet
sind. Die ferroelektrische Schicht 16 ist auf jeder Kanalzone 12 der
Floating-Kanal-Schicht 15 gebildet, und die Wortleitungen WL_1,
WL_2 und WL_3 sind auf der ferroelektrischen Schicht 16 gebildet.
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10 ist
eine Querschnittsdarstellung einer nichtflüchtigen ferroelektrischen Speichervorrichtung mit
einer Mehrschicht-Struktur
von 8. Wie in 10 dargestellt
ist die in 9b dargestellte Einheitszellen-Anordnung
als Mehrschicht-Struktur
angeordnet. Die einzelnen Einheitszellen-Anordnungen sind dabei
jeweils von einer Oxidschicht 18 getrennt.
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11 ist
eine diagrammatische Darstellung einer Einheitsanordnung der nichtflüchtigen
ferroelektrischen Speichervorrichtung nach einer erfindungsgemäßen Ausführungsform.
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In
dieser Ausführungsform
umfasst die Einheitsanordnung aus 11 Schaltelemente
N1, N2 und eine Mehrzahl von Speicherzellen Q1–Qm. Das Schaltelement N1,
welches zwischen der Bitleitung BL und der Speicherzelle Q1 angeschlossen
ist, hat ein Gate, in das ein Auswahlsignal SEL_1 gegeben wird.
Das Schaltelement N2, welches zwischen einer Ausleseleitung S/L
(„sensing
line") und der Speicherzelle
Qm angeschlossen ist, hat ein Gate, in das ein Auswahlsignal SEL_2
gegeben wird.
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Die
Speicherzellen Q1–Qm,
die in Serie zwischen den Schaltelementen N1 und N2 angeordnet sind,
werden von den Wortleitungen WL_1–WL_m und den unteren Wortleitungen
BWL_1–BWL_m
selektiv ein- und ausgeschaltet. Die Struktur der einzelnen Speicherzellen
Q1–Qm
ist im Detail in 2b gezeigt. Somit ist die Sourcezone
der Speicherzelle Q1 an das Schaltelement N1 angeschlossen und die Drainzone
der Speicherzelle Qm ist an das Schaltelement N2 angeschlossen.
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12 ist
eine diagrammatische Darstellung einer nichtflüchtigen ferroelektrischen Speichervorrichtung
nach einer erfindungsgemäßen Ausführungsform.
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In
dieser Ausführungsform
sind an den Kreuzungen von den Bitleitungen BL_1–BL_n mit den Ausleseleitungen
S/L_1–S/L_n
in Zeilen- und Spaltenrichtung eine Mehrzahl von Einheitszellen-Anordnungen 20–23 angeordnet.
Die Struktur der einzelnen Einheitszellen-Anordnungen 20–23 ist
in 5 gezeigt. Die Bitleitungen BL_1–BL_n sind
jeweils an einen der Leseverstärker 30 angeschlossen.
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13 ist
eine diagrammatische Darstellung eines Schreibvorgangs mit einer
nichtflüchtigen
ferroelektrischen Speichervorrichtung nach einer erfindungsgemäßen Ausführungsform.
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In
dieser Ausführungsform
kann ein Schreibvorgangs-Zyklus in zwei Untervorgänge unterteilt werden.
Das heißt,
eine „1" wird im ersten Untervorgang
geschrieben, und eine „0" wird im zweiten
Untervorgang geschrieben.
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Eine
hohe Spannung wird an die Bitleitung während einer bestimmten Periode
angelegt, wenn die „1" erhalten werden
soll. Somit kann der Wert der „1", die in dem ersten
Untervorgang geschrieben wurde, in der Speicherzelle erhalten werden.
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14 ist
ein Zeitdiagramm, welches den Schreibvorgang für High-Daten in der nichtflüchtigen ferroelektrischen
Speichervorrichtung nach einer erfindungsgemäßen Ausführungsform darstellt.
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Zunächst sei
angenommen, dass die Speicherzelle Q1 in 5 ausgewählt wird
um die „1" zu schreiben. Eine
Periode t0 ist als Vorladungsperiode der Speicherzelle definiert.
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In
der Periode t1, wenn die Auswahlsignale SEL_1 und SEL_2 auf „high" gehen, werden die Schaltelemente
N1 und N2 eingeschaltet. Dadurch wird die Bitleitung BL an die Sourcezone
der Speicherzelle Q1 geschaltet und die Ausleseleitung S/L wird
an die Drainzone der Speicherzelle Qm geschaltet.
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Hierbei
werden die Wortleitungen WL_1–WL_m
und die unteren Wortleitungen BWL_1–BWL_m auf niedrigem Signalpegel
gehalten. Ferner werden auch die Bitleitung BL_1 und die Ausleseleitung
S/L_1 in einem Zustand mit niedrigem Pegel gehalten.
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In
der Periode t2 werden die übrigen
unteren Wortleitungen BWL_2–BWL_m
mit Ausnahme der unteren Wortleitung BWL_1, die mit der ausgewählten Speicherzelle
Q1 verbunden ist, auf „high" gesetzt. Somit werden
Drain und Source der Speicherzelle Q1 auf Massespannung <GND> gelegt.
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Als
nächstes
wird in der Periode t3 eine negative Spannung VNEG an die Wortleitung
WL_1 angelegt, welche an die ausgewählte Speicherzelle Q1 angeschlossen
ist. In der Periode t4 wird die untere Wortleitung BWL_1 auf „high" gesetzt. Wie in 3a dargestellt,
wird eine hohe Spannung an die ferroelektrische Schicht 16 per
Spannungsteiler zwischen der Wortleitung WL_1 und der unteren Wortleitung BWL_1
angelegt, so dass eine „1" geschrieben wird.
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In
der Periode t5 werden die Wortleitung WL_1 und die untere Wortleitung
BWL_1 wieder zurück
an Massespannung geführt.
In der Periode t6 wird der Rest der unteren Wortleitungen BWL_2–BWL_m auf
Massespannung geführt,
wodurch der Schreibvorgang abgeschlossen wird. Danach, in der Periode
t7, werden die Auswahlsignale SEL_1 und SEL_2 auf „low" gesetzt, und somit
die Schaltelemente N1 und N2 ausgeschaltet.
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15 ist
ein Zeitdiagramm, welches den Schreibvorgang für eine „0" sowie den Vorgang zum Erhalt der „1" in der nichtflüchtigen
ferroelektrischen Speichervorrichtung nach einer erfindungsgemäßen Ausführungsform
darstellt.
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Zunächst sei
angenommen, dass die Speicherzelle Q1 in 5 ausgewählt wird
um die „0" zu schreiben. Eine
Periode t0 ist als Vorladungsperiode der Speicherzelle definiert.
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In
der Periode t1, wenn das Auswahlsignal SEL_1 auf „high" geht, wird das Schaltelement
N1 eingeschaltet. Dadurch wird die Bitleitung BL an die Sourcezone
der Speicherzelle Q1 geschaltet.
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Hierbei
werden das Auswahlsignal SEL_2, die Mehrzahl von Wortleitungen WL_1–WL_m und die
Mehrzahl von unteren Wortleitungen BWL_1–BWL_m im Low-Zustand gehalten.
Die Bitleitung BL_1 und die Ausleseleitung S/L_1 werden auch im
Low-Zustand gehalten.
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Danach,
in der Periode t2, werden alle unteren Wortleitungen BWL_1–BWL_m auf „high" gesetzt. Somit werden
alle Speicherzellen Q1–Qm über die
unteren Wortleitungen BWL_1–BWL_m
mit der Bitleitung BL verbunden, so dass die an die Bitleitung BL
angelegten Daten an alle Zellen Q1–Qm übermittelt werden können.
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Wenn
in die Speicherzelle eine „0" geschrieben werden
soll, dann wird die Bitleitung BL_1 in der Periode t3 durchgehend
im Zustand der Massespannung gehalten. Andererseits wird die Bitleitung
BL_1 auf „high" gesetzt, falls die
in der Speicherzelle Q1 gespeicherte „1" gehalten werden soll.
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In
der Periode t4 wird die Wortleitung WL_1 auf „high" gesetzt. Wie in 4a dargestellt,
sammeln sich aufgrund der Wortleitung WL_1 Elektronen in der P-leitenden
Kanalzone 12 der Speicherzelle Q1. Dann wird die positive
Spannung an die Wortleitung WL_1 angelegt und eine Schwellenspannungsdifferenz
wird erzeugt. Daher ist die Polarität dergestalt, dass Kanalelektronen
in die ferroelektrische Schicht 16 induziert werden können. Somit
wird eine „0" in die Speicherzelle
Q1 geschrieben.
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Wenn
die in der Speicherzelle Q1 gespeicherte „1" erhalten werden soll, dann wird die
eine hohe Spannung an die Bitleitung BL_1 angelegt, so dass die
Spannung auf der Bitleitung BL_1 an die Speicherzelle Q1 angelegt
wird. Somit kann die „1" erhalten werden,
da verhindert wird, dass Elektronen in der Kanalregion 12 entstehen.
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In
der darauffolgenden Periode t5 wird die Wortleitung WL_1 an Massespannung
gelegt. In der Periode t6 werden alle unteren Wortleitungen BWL_1–BWL_m und
die Bitleitung BL_1 auf den Mas sezustand gesetzt, wodurch der Schreibvorgang abgeschlossen
wird. Wenn in Periode t7 das Auswahlsignal SEL_1 auf „low" gesetzt wird, wird
das Schaltelement N1 ausgeschaltet.
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16 ist
ein Zeitdiagramm, welches den Vorgang zum Auslesen („sensing") von Zelldaten in der
nichtflüchtigen
Speichervorrichtung nach einer erfindungsgemäßen Ausführungsform darstellt.
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Zunächst sei
angenommen, dass die Speicherzelle Q1 in 5 ausgewählt wird
um die Daten auszulesen. Eine Periode t0 ist als Vorladungsperiode
der Speicherzelle definiert.
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In
der Periode t1, wenn die Auswahlsignale SEL_1 und SEL_2 auf „high" gehen, werden die Schaltelemente
N1 und N2 eingeschaltet. Dadurch wird die Bitleitung BL an die Sourcezone
der Speicherzelle Q1 geschaltet und die Ausleseleitung S/L wird
an die Drainzone der Speicherzelle Qm geschaltet.
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Hierbei
werden die Wortleitungen WL_1–WL_m
und die unteren Wortleitungen BWL_1–BWL_m im Low-Zustand gehalten.
Ferner werden auch der Leseverstärker 30,
die Bitleitung BL_1 und die Ausleseleitung S/L_1 im Low-Zustand gehalten.
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In
der Periode t2 werden die übrigen
unteren Wortleitungen BWL_2–BWL_m
mit Ausnahme der unteren Wortleitung BWL_1, die an die ausgewählte Speicherzelle
Q1 angeschlossen ist, auf „high" gesetzt. Somit sind
die übrigen
Speicherzellen Q2–Qm mit
Ausnahme der ausgewählten
Speicherzelle Q1 an die Ausleseleitung S/L_1 angeschlossen.
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Hierbei
werden die Wortleitungen WL_1–WL_m
alle im Zustand der Massespannung gehalten. Folglich wird der Stromfluss
zwischen der Bitleitung BL_1 und der Ausleseleitung S/L vom Polaritätszustand
in der Speicherzelle Q1 bestimmt.
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In
der Periode t3, in der der Leseverstärker 30 so betrieben
wird, dass eine Lesespannung an der Bitleitung BL_1 anliegt, ist
der Stromfluss auf der Bitleitung BL_1 abhängig vom Zustand der Speicherzelle
Q1.
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Wie
in 3b dargestellt, wenn kein Strom durch die Bitleitung
BL_1 fließt,
dann zeigt das, dass eine „1" in der Speicherzelle
Q1 gespeichert ist. Wenn andererseits ein Strom von einer bestimmten Mindestgröße durch
die Bitleitung BL_1 fließt,
dann zeigt dies, dass eine „0" in der Speicherzelle
Q1 gespeichert ist, wie in 4b gezeigt.
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In
der Periode t4, wenn der Betrieb des Leseverstärkers 30 beendet wird,
dann geht die Bitleitung BL_1 auf „low", so dass der Auslesevorgang abgeschlossen
ist. In der Periode t5 gehen die unteren Wortleitungen BWL_2–BWL_m auf „low". In der Periode
t6 werden die Auswahlsignale SEL_1 und SEL_2 auf „low" gesetzt und die
Schaltelemente N1 und N2 ausgeschaltet.
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Obwohl
als Floating-Kanal 15 hier ein Beispiel gegeben wurde,
das die N-leitende Drainzone 13, die P-leitende Kanalzone 12 und
die N-leitende Sourcezone 14 umfasst, ist die vorliegende
Erfindung nicht darauf beschränkt,
und die Floating-Kanal-Schicht 15 kann
auch eine P-leitende Drainzone, eine P-leitende Kanalzone und eine P-leitende
Sourcezone umfassen.
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Wie
oben ausgeführt
werden in einer erfindungsgemäßen Ausführungsform
die Daten in einer Zelle im Lese-Modus nicht zerstört, da ein
sog. NDRO (Non-Destructive Read-Out; nichtlöschendes Auslesen) verwendet
wird. Somit kann die Verlässlichkeit
der Zelle bei niedrigen Spannungen von einer ferroelektrischen Zelle
mit einer Größe im Nanobereich
ebenso verbessert werden wie die Geschwindigkeit des Lesevorgangs.
Weiterhin werden eine Vielzahl von ferroelektrischen Einheitszell- Anordnungen angeordnet,
um so das integrierte Fassungsvermögen der Zellen zu verbessern,
und somit die Gesamtgröße der Zellen
zu verringern.
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Obwohl
die Erfindung auf verschiedene Weise modifiziert und in alternativen
Formen ausgeführt werden
kann, sind spezifische Ausführungsformen als
Beispiele in den Zeichnungen und der obigen Beschreibung dargestellt.
Es versteht sich jedoch, dass die Erfindung nicht auf die im einzelnen
offenbarten Ausführungsformen
beschränkt
ist. Vielmehr erstreckt sich die Erfindung auch auf alle Veränderungen, Äquivalente
und Alternativen, die unter Erfindungsgedanken und Erfindungsumfang
wie in den beigefügten
Ansprüchen
definiert fallen.