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TECHNISCHES
GEBIET
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Betätigungsvorrichtung und ein
elektrisches Instrument.
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STAND DER
TECHNIK
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Bisher
sind Betätigungsvorrichtungen,
die ein angetriebenes Element wie eine schwenk- und kippbare Zoom-Kamera
oder dergleichen antreiben, bekannt. In einem solchen Ultraschallmotor
ist eine in einer Website (URL: httpa/www.viwemedia.co.ip/kikilvcc4.htm
(nur japanisch)) beschriebene Technologie als die obenerwähnte Technologie
bekannt.
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In
herkömmlichen
Betätigungsvorrichtungen besteht
jedoch ein Problem darin, dass die gesamte Vorrichtung recht groß wird,
da ein Antriebsmechanismus des angetriebenen Elements aus einem
großen
Motor wie einem elektromagnetischen Motor aufgebaut ist.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine Betätigungsvorrichtung und ein
elektrisches Instrument zu schaffen, die eine Größe der gesamten Vorrichtung
minimieren können.
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Zur
Lösung
der vorstehend genannten Aufgabe ist die vorliegende Erfindung in
einem Aspekt der Erfindung auf eine Betätigungsvorrichtung gerichtet.
In einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung enthält
die Betätigungsvorrichtung:
ein
angetriebenes Element (insbesondere ein angetriebenes Element mit
einem Bildaufnahmeelement);
einen Rahmen, der das angetriebene
Element drehbar haltert;
ein berührtes Element, welches bezüglich des
angetriebenen Elements feststehend ist; und
ein Vibrationselement,
welches ein erstes piezoelektrisches Element, das sich bei Anlegen
einer Wechselspannung ausdehnt und zusammenzieht, eine Verstärkungsplatte,
welche einen Berührungsteil
und einen Armteil aufweist, und ein zweites piezoelektrisches Element,
das sich bei Anlegen einer Wechselspannung ausdehnt und zusammenzieht,
enthält, wobei
das erste piezoelektrische Element, die Verstärkungsplatte und das zweite
piezoelektrische Element in dieser Reihenfolge geschichtet sind
und der Berührungsteil
des Vibrationselements an das berührte Element stößt;
wobei
das Vibrationselement über
das berührte
Element Leistung auf das angetriebene Element überträgt, um das angetriebene Element
zu drehen.
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Gemäß dieser
Erfindung ist es, da ein Betätigungsmechanismus
für das
angetriebene Element, insbesondere ein Betätigungsmechanismus für ein angetriebenes
Element, das eine Bildaufnahmeeinrichtung (Bildaufnahmeeinheit)
ist, unter Verwendung eines Ultraschallmotors mit einem geschichteten
Aufbau ausgeführt
ist, möglich,
die gesamte Vorrichtung kleiner und dünner zu machen.
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Insbesondere
ist es, da das Vibrationselement so ausgeführt ist, dass das erste piezoelektrische
Element, das sich bei Anlegen einer Wechselspannung ausdehnt und
zusammenzieht, die Verstärkungsplatte,
welche einen Berührungsteil
und einen Armteil aufweist, und das zweite piezoelektrische Element,
das sich bei Anlegen einer Wechselspannung ausdehnt und zusammenzieht,
in dieser Reihenfolge geschichtet sind, möglich, durch Anlegen einer
niedrigen Spannung an das Vibrationselement eine große Antriebskraft
und eine hohe Antriebsgeschwindigkeit zu erzielen. Ferner ist es,
da das Vibrationselement mittels der Ausdehnung und Zusammenziehung
seiner in derselben Ebene liegenden Richtung antreibt, möglich, den
Antriebswirkungsgrad extrem zu steigern (zu erhöhen).
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Bei
der Betätigungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung ist es vorzuziehen, dass das berührte Element
fest am angetriebenen Element angebracht ist.
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Ferner
ist es der Betätigungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung vorzuziehen, dass das Vibrationselement
fest am Rahmen angebracht ist.
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Bei
der Betätigungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung enthält
die Betätigungsvorrichtung vorzugsweise
ferner eine Einrichtung zum Stoßen entweder
des berührten
Elements oder des Vibrationselements zum jeweils anderen Element
hin.
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Dies
gestattet es, eine größere (höhere) Antriebskraft
zu erzielen, und deshalb ist es möglich, das angetriebene Element
sicherer zu drehen (anzutreiben).
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Bei
der Betätigungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung ist die Stoßeinrichtung vorzugsweise dafür ausgelegt,
das berührte
Element zum Vibrationselement hin zu stoßen.
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Ferner
ist es bei der Betätigungsvorrichtung der
vorliegenden Erfindung vorzuziehen, dass das Vibrationselement einen
dünnen,
plattenförmigen Aufbau
aufweist und dass das berührte
Element und das Vibrationselement im wesentlichen in derselben Ebene
angeordnet sind.
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Bei
dieser Erfindung ist es, da das berührte Element und das Vibrationselement
im wesentlichen in derselben Ebene angeordnet sind, möglich, den Antriebsmechanismus
des angetriebenen Elements in einer Ebene zu bilden. Insbesondere
in dem Fall, in welchem das Vibrationselement einen ebenen Aufbau
aufweist, ist es möglich,
die gesamte Vorrichtung dünner
zu machen, weil der Antriebsmechanismus noch dünner gemacht werden kann.
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Bei
der Betätigungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung ist es vorzuziehen, dass das angetriebene
Element eine Seitenfläche
aufweist und dass der Rahmen eine der Seitenfläche des angetriebenen Elements über einen
dazwischenliegenden Spalt hinweg gegenüberliegende Wandinnenfläche aufweist
und dass das berührte
Element und das Vibrationselement innerhalb des Spalts angeordnet sind.
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Gemäß dieser
Erfindung ist es möglich,
den Antriebsmechanismus des angetriebenen Elements innerhalb des
Spalts zwischen dem berührten
Element und dem Rahmen zu bilden. Dies gestattet es, die Breite
der Betätigungsvorrichtung
zu minimieren.
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Bei
der Betätigungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung ist vorzugsweise das Vibrationselement
so, dass seine Längsrichtung
parallel zur Querrichtung des Rahmens liegt, angeordnet und das
berührte
Element auf einer Linie in Verlängerung der
Längsrichtung
des Vibrationselements angeordnet.
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Somit
ist es möglich,
eine Dicke der Betätigungsvorrichtung
zu minimieren, da die Längsrichtung
des Vibrationselements auf die Querrichtung der Betätigungsvorrichtung
gerichtet ist und das Vibrationselement und das berührte Element
in einer Linie angeordnet sind.
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Bei
der Betätigungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung sind das berührte Element und das Vibrationselement
vorzugsweise so angeordnet, dass sie, in der Draufsicht der Betätigungsvorrichtung
gesehen, einander überlappen.
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Dies
gestattet es, die Breite der Betätigungsvorrichtung
zu minimieren.
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Ferner
weist die Betätigungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung vorzugsweise einen Verlangsamungsmechanismus
zwischen dem berührten
Element und dem angetriebenen Element auf.
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Dies
gestattet es, das angetriebene Element mit einem großen Drehmoment
anzutreiben.
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In
einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung enthält
die Betätigungsvorrichtung:
ein
angetriebenes Element (insbesondere ein angetriebenes Element mit
einem Bildaufnahmeelement);
einen ersten Rahmen, in welchem
das angetriebene Element untergebracht ist;
einen zweiten Rahmen,
der den ersten Rahmen drehbar haltert;
ein berührtes Element,
welches bezüglich
des ersten Rahmens feststehend ist; und
ein Vibrationselement,
welches ein erstes piezoelektrisches Element, das sich bei Anlegen
einer Wechselspannung ausdehnt und zusammenzieht, eine Verstärkungsplatte,
welche einen Berührungsteil
und einen Armteil aufweist, und ein zweites piezoelektrisches Element,
das sich bei Anlegen einer Wechselspannung ausdehnt und zusammenzieht,
enthält, wobei
das erste piezoelektrische Element, die Verstärkungsplatte und das zweite
piezoelektrische Element in dieser Reihenfolge geschichtet sind
und der Berührungsteil
des Vibrationselements an das berührte Element stößt;
wobei
das Vibrationselement über
das berührte
Element Leistung auf den ersten Rahmen überträgt, um den ersten Rahmen zu
drehen.
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Gemäß dieser
Erfindung ist es, da ein Betätigungsmechanismus
für das
angetriebene Element (insbesondere für eine Bildaufnahmeeinrichtung (Bildaufnahmeeinheit))
unter Verwendung eines Ultraschallmotors mit einem geschichteten
Aufbau ausgeführt
ist, möglich,
die gesamte Vorrichtung kleiner und dünner zu machen.
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Insbesondere
ist es, da das Vibrationselement so ausgeführt ist, dass das erste piezoelektrische
Element, das sich bei Anlegen einer Wechselspannung ausdehnt und
zusammenzieht, die Verstärkungsplatte,
welche einen Berührungsteil
und einen Armteil aufweist, und das zweite piezoelektrische Element,
das sich bei Anlegen einer Wechselspannung ausdehnt und zusammenzieht,
in dieser Reihenfolge geschichtet sind, möglich, durch Anlegen einer
niedrigen Spannung an das Vibrationselement eine große Antriebskraft
und eine hohe Antriebsgeschwindigkeit zu erzielen. Ferner ist es,
da das Vibrationselement mittels der Ausdehnung und Zusammenziehung
seiner in derselben Ebene liegenden Richtung antreibt, möglich, den
Antriebswirkungsgrad extrem zu steigern (zu erhöhen).
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Bei
der Betätigungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung ist es vorzuziehen, dass das angetriebene
Element drehbar im ersten Rahmen gelagert ist und daß das angetriebene
Element und der erste Rahmen jeweils Drehachsen haben, bei welchen eine
Axialrichtung der Drehachse des angetriebenen Elements bezüglich des
ersten Rahmens von derjenigen des ersten Rahmens bezüglich des
zweiten Rahmens verschieden ist.
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Somit
ist es, da das angetriebene Element sich bezüglich des ersten Rahmens dreht
und der erste Rahmen sich bezüglich
des zweiten Rahmens dreht, möglich,
einen schwenk- und kippbaren Mechanismus zu schaffen, in welchem
das angetriebene Element sich in einer gewünschten Richtung bezüglich des
zweiten Rahmens bewegt (gegenüberliegt).
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Bei
der Betätigungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung steht die Drehachse des angetriebenen
Elements bezüglich
des ersten Rahmens vorzugsweise im wesentlichen senkrecht zu derjenigen des
ersten Rahmens bezüglich
des zweiten Rahmens.
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Somit
ist es, da das angetriebene Element sich bezüglich des ersten Rahmens dreht
und der erste Rahmen sich bezüglich
des zweiten Rahmens dreht, möglich,
einen schwenk- und kippbaren Mechanismus zu schaffen, bei welchem
das angetriebene Element sich in einer gewünschten Richtung bezüglich des
zweiten Rahmens bewegt (gegenüberliegt).
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Bei
der Betätigungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung ist es vorzuziehen, dass das Vibrationselement
einen dünnen,
plattenförmigen
Aufbau aufweist und dass das berührte
Element und das Vibrationselement im wesentlichen in derselben Ebene angeordnet
sind.
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Bei
dieser Erfindung ist es, da das berührte Element und das Vibrationselement
im wesentlichen in derselben Ebene angeordnet sind, möglich, den Antriebsmechanismus
des angetriebenen Elements in einer Ebene zu bilden. Insbesondere
in dem Fall, in welchem das Vibrationselement einen ebenen Aufbau
aufweist, ist es möglich,
die gesamte Vorrichtung dünner
zu machen, weil der Antriebsmechanismus noch dünner gemacht werden kann.
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Bei
der Betätigungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung ist es vorzuziehen, dass das erste Rahmen
eine Seitenfläche
aufweist und dass der zweite Rahmen eine der Seitenfläche des
ersten Rahmens über
einen dazwischenliegenden Spalt hinweg gegenüberliegende Wandinnenfläche aufweist
und dass das berührte
Element und das Vibrationselement innerhalb des Spalts angeordnet
sind.
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Dies
gestattet es, die Breite der Betätigungsvorrichtung
zu minimieren.
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Bei
der Betätigungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung ist es vorzuziehen, dass der erste Rahmen
einen Unterteil aufweist und dass der zweite Rahmen eine Wandinnenfläche und
eine Bodeninnenfläche
aufweist, dass das berührte
Element und das Vibrationselement innerhalb eines durch den Unterteil
des ersten Rahmens und die Wandinnenfläche und die Bodeninnenfläche des
zweiten Rahmens definierten Raums angeordnet sind und dass das Vibrationselement
und das berührte
Element über
den Unterteil des ersten Rahmens Leistung auf den ersten Rahmen übertragen.
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Vorzugsweise
weist die Betätigungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung einen Verlangsamungsmechanismus zwischen
dem berührten
Element und dem ersten Rahmen auf.
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Dies
gestattet es, den ersten Rahmen mit einem großen Drehmoment anzutreiben.
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Bei
der Betätigungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung ist es vorzuziehen, dass das berührte Element
ein Zahnrad aufweist und dass der erste Rahmen Zahnnuten aufweist,
so dass die Zahnnuten mit dem Zahnrad in Eingriff stehen, so dass
das berührte
Element die Leistung des Vibrationselements über das Zahnrad und die Zahnnuten auf
den ersten Rahmen überträgt.
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Bei
der Betätigungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung ist es vorzuziehen, dass das berührte Element
fest am ersten Rahmen angebracht ist.
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Bei
der Betätigungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung ist es vorzuziehen, dass das berührte Element
fest am zweiten Rahmen angebracht ist.
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Bei
der Betätigungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung ist das Vibrationselement vorzugsweise
fest am ersten Rahmen angebracht, so dass es sich zusammen mit dem
ersten Rahmen dreht.
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Bei
der Betätigungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung ist es vorzuziehen, dass die Wandinnenfläche des
zweiten Rahmens das berührte Element
bildet und dass das Vibrationselement an die Wandinnenfläche des
zweiten Rahmens stößt, um seine
Schwingung auf die Wandinnenfläche
zu übertragen
und eine Reaktionskraft von der Wandinnenfläche zu erfahren, so dass der
erste Rahmen zusammen mit dem Vibrationselement durch die Reaktionskraft
gedreht wird.
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In
noch einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung enthält
die Betätigungsvorrichtung:
ein
angetriebenes Element (insbesondere ein angetriebenes Element mit
einem Bildaufnahmeelement);
einen ersten Rahmen, der das angetriebene
Element drehbar haltert;
ein erstes berührtes Element, welches bezüglich des angetriebenen
Elements feststehend ist;
ein erstes Vibrationselement, welches
ein erstes piezoelektrisches Element, das sich bei Anlegen einer Wechselspannung
ausdehnt und zusammenzieht, eine Verstärkungsplatte, welche einen
Berührungsteil
und einen Armteil aufweist, und ein zweites piezoelektrisches Element,
das sich bei Anlegen einer Wechselspannung ausdehnt und zusammenzieht, enthält, wobei
das erste piezoelektrische Element, die Verstärkungsplatte und das zweite
piezoelektrische Element des ersten Vibrationselements in dieser
Reihenfolge geschichtet sind und der Berührungsteil des ersten Vibrationselements
an das erste berührte
Element stößt;
einen
zweiten Rahmen, der den ersten Rahmen drehbar haltert;
ein
zweites berührtes
Element, welches bezüglich des
ersten Rahmens feststehend ist; und
ein zweites Vibrationselement,
welches ein erstes piezoelektrisches Element, das sich bei Anlegen
einer Wechselspannung ausdehnt und zusammenzieht, eine Verstärkungsplatte,
welche einen Berührungsteil
und einen Armteil aufweist, und ein zweites piezoelektrisches Element,
das sich bei Anlegen einer Wechselspannung ausdehnt und zusammenzieht, enthält, wobei
das erste piezoelektrische Element, die Verstärkungsplatte und das zweite
piezoelektrische Element des zweiten Vibrationselements in dieser
Reihenfolge geschichtet sind und der Berührungsteil des zweiten Vibrationselements
an das zweite berührte
Element stößt;
wobei
das erste Vibrationselement über
das erste berührte
Element Leistung auf das angetriebene Element überträgt, um das angetriebene Element
bezüglich
des ersten Rahmens zu drehen, und das zweite Vibrationselement über das
zweite berührte Element
Leistung auf den ersten Rahmen überträgt, um den
ersten Rahmen bezüglich
des zweiten Rahmens zu drehen.
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Gemäß dieser
Erfindung ist es, da ein Betätigungsmechanismus
für das
angetriebene Element (insbesondere für eine Bildaufnahmeeinrichtung (Bildaufnahmeeinheit))
unter Verwendung eines Ultraschallmotors mit einem geschichteten
Aufbau ausgeführt
ist, möglich,
die gesamte Vorrichtung kleiner und dünner zu machen.
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Ferner
ist es, da das angetriebene Element sich bezüglich des ersten Rahmens dreht
und der erste Rahmen sich bezüglich
des zweiten Rahmens dreht, möglich,
einen schwenk- und kippbaren Mechanismus zu schaffen, in welchem
das angetriebene Element sich in einer gewünschten Richtung bezüglich des
zweiten Rahmens bewegt (gegenüberliegt).
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Insbesondere
ist es, da jedes der Vibrationselemente so ausgeführt ist,
dass das erste piezoelektrische Element, das sich bei Anlegen einer
Wechselspannung ausdehnt und zusammenzieht, die Verstärkungsplatte,
welche einen Berührungsteil
und einen Armteil aufweist, und das zweite piezoelektrische Element,
das sich bei Anlegen einer Wechselspannung ausdehnt und zusammenzieht,
in dieser Reihenfolge geschichtet sind, möglich, durch Anlegen einer
niedrigen Spannung an das Vibrationsele ment eine große Antriebskraft
und eine hohe Antriebsgeschwindigkeit zu erzielen. Ferner ist es,
da das Vibrationselement mittels der Ausdehnung und Zusammenziehung
seiner in derselben Ebene liegenden Richtung antreibt, möglich, den
Antriebswirkungsgrad extrem zu steigern (zu erhöhen).
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Bei
der Betätigungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung ist es vorzuziehen, dass das erste berührte Element
fest am angetriebenen Element angebracht ist.
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Bei
der Betätigungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung ist es vorzuziehen, dass das erste Vibrationselement
fest am ersten Rahmen angebracht ist.
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Bei
der Betätigungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung ist es vorzuziehen, dass das zweite berührte Element
fest am ersten Rahmen angebracht ist.
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Bei
der Betätigungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung ist es vorzuziehen, dass das zweite Vibrationselement
fest am zweiten Rahmen angebracht ist.
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Bei
der Betätigungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung ist es vorzuziehen, dass das zweite berührte Element
fest am zweiten Rahmen angebracht ist.
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Bei
der Betätigungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung ist es vorzuziehen, dass das zweite Vibrationselement
fest am ersten Rahmen angebracht ist.
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Vorzugsweise
weisen bei der Betätigungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung das angetriebene Element und der erste
Rahmen jeweils Drehachsen auf, bei welchen eine Axialrichtung der
Drehachse des angetriebenen Elements bezüglich des ersten Rahmens verschieden
von derjenigen des ersten Rahmens bezüglich des zweiten Rahmens ist.
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Bei
der Betätigungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung ist vorzugsweise die Drehachse des angetriebenen
Elements bezüglich
des ersten Rahmens im wesentlichen senkrecht zu derjenigen des ersten
Rahmens bezüglich
des zweiten Rahmens.
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In
einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die vorliegende
Erfindung auf ein elektrisches Instrument gerichtet. In einer Ausführungsform
verfügt
das elektrische Instrument über
eine Betätigungsvorrichtung.
Die Betätigungsvorrichtung enthält:
ein
angetriebenes Element;
einen Rahmen, der das angetriebene Element
drehbar haltert;
ein berührtes
Element, welches bezüglich
des angetriebenen Elements feststehend ist; und
ein Vibrationselement,
welches ein erstes piezoelektrisches Element, das sich bei Anlegen
einer Wechselspannung ausdehnt und zusammenzieht, eine Verstärkungsplatte,
welche einen Berührungsteil
und einen Armteil aufweist, und ein zweites piezoelektrisches Element,
das sich bei Anlegen einer Wechselspannung ausdehnt und zusammenzieht,
enthält, wobei
das erste piezoelektrische Element, die Verstärkungsplatte und das zweite
piezoelektrische Element in dieser Reihenfolge geschichtet sind und
der Berührungsteil
des Vibrationselements an das berührte Element stößt;
wobei
das Vibrationselement über
das berührte
Element Leistung auf das angetriebene Element überträgt, um das angetriebene Element
zu drehen.
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In
einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist ein elektrisches Instrument mit einer
Betätigungsvorrichtung
ausgestattet. Die Betätigungsvorrichtung
enthält:
ein
angetriebenes Element;
einen ersten Rahmen, in welchem das
angetriebene Element untergebracht ist;
einen zweiten Rahmen,
der den ersten Rahmen drehbar haltert;
ein berührtes Element,
welches bezüglich
des ersten Rahmens feststehend ist; und
ein Vibrationselement,
welches ein erstes piezoelektrisches Element, das sich bei Anlegen
einer Wechselspannung ausdehnt und zusammenzieht, eine Verstärkungsplatte,
welche einen Berührungsteil
und einen Armteil aufweist, und ein zweites piezoelektrisches Element,
das sich bei Anlegen einer Wechselspannung ausdehnt und zusammenzieht,
enthält, wobei
das erste piezoelektrische Element, die Verstärkungsplatte und das zweite
piezoelektrische Element in dieser Reihenfolge geschichtet sind
und der Berührungsteil
des Vibrationselements an das berührte Element stößt;
wobei
das Vibrationselement über
das berührte
Element Leistung auf den ersten Rahmen überträgt, um den ersten Rahmen zu
drehen.
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In
noch einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist ein elektrisches Instrument mit einer
Betätigungsvorrichtung
ausgestattet. Die Betätigungsvorrichtung
enthält:
ein
angetriebenes Element;
einen ersten Rahmen, der das angetriebene
Element drehbar haltert;
ein erstes berührtes Element, welches bezüglich des angetriebenen
Elements feststehend ist;
ein erstes Vibrationselement, welches
ein erstes piezoelektrisches Element, das sich bei Anlegen einer Wechselspannung
ausdehnt und zusammenzieht, eine Verstärkungsplatte, welche einen
Berührungsteil
und einen Armteil aufweist, und ein zweites piezoelektrisches Element,
das sich bei Anlegen einer Wechselspannung ausdehnt und zusammenzieht, enthält, wobei
das erste piezoelektrische Element, die Verstärkungsplatte und das zweite
piezoelektrische Element des ersten Vibrationselements in dieser
Reihenfolge geschichtet sind und der Berührungsteil des ersten Vibrationselements
an das erste berührte
Element stößt;
einen
zweiten Rahmen, der den ersten Rahmen drehbar haltert;
ein
zweites berührtes
Element, welches bezüglich des
ersten Rahmens feststehend ist; und
ein zweites Vibrationselement,
welches ein erstes piezoelektrisches Element, das sich bei Anlegen
einer Wechselspannung ausdehnt und zusammenzieht, eine Verstärkungsplatte,
welche einen Berührungsteil
und einen Armteil aufweist, und ein zweites piezoelektrisches Element,
das sich bei Anlegen einer Wechselspannung ausdehnt und zusammenzieht, enthält, wobei
das erste piezoelektrische Element, die Verstärkungsplatte und das zweite
piezoelektrische Element des zweiten Vibrationselements in dieser
Reihenfolge geschichtet sind und der Berührungsteil des zweiten Vibrationselements
an das zweite berührte
Element stößt;
wobei
das erste Vibrationselement über
das erste berührte
Element Leistung auf das angetriebene Element überträgt, um das angetriebene Element
bezüglich
des ersten Rahmens zu drehen, und das zweite Vibrationselement über das
zweite berührte Element
Leistung auf den ersten Rahmen überträgt, um den
ersten Rahmen bezüglich
des zweiten Rahmens zu drehen.
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Gemäß diesen
elektrischen Instrumenten ist es möglich, Effekte ähnlich demjenigen
der obenerwähnten
Betätigungsvorrichtungen
zu erzielen.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Die
bevorzugten Ausführungsformen
eines Ultraschallmotors, einer Betätigungsvorrichtung, einer optischen
Vorrichtung und eines elektrischen Instruments sind im folgenden
anhand der beigefügten Zeichnungen
beschrieben.
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1 ist eine perspektivische
Ansicht, welche eine Betätigungsvorrichtung
in einer ersten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung veranschaulicht.
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2 ist eine Draufsicht, welche
die in 1 gezeigte Betätigungsvorrichtung
veranschaulicht.
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3 ist eine Schnittansicht
entlang der Linie B-B der in 2 gezeigten
Betätigungsvorrichtung.
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4 ist eine Schnittansicht,
welche ein in 1 gezeigtes
optisches System und ein in 1 gezeigtes
angetriebenes Element veranschaulicht.
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5 ist eine erläuternde
Zeichnung, welche eine Funktionsweise der Betätigungsvorrichtung in der ersten
Ausführungsform
zeigt.
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6 ist eine perspektivische
Ansicht des in 1 gezeigten
Vibrationselements.
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7 ist eine erläuternde
Zeichnung, welche eine Funktionsweise des in 6 gezeigten Vibrationselements zeigt.
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8 ist eine erläuternde
Zeichnung, welche eine Funktionsweise des in 6 gezeigten Vibrationselements zeigt.
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9 ist ein Blockschaltbild,
welches eine Durchschaltschaltung des Vibrationselements veranschaulicht.
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10 ist eine perspektivische
Ansicht eines Vibrationselements einer Betätigungsvorrichtung in einer
zweiten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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11 ist ein Blockschaltbild,
welches die Schaltung der Betätigungsvorrichtung
in der zweiten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung veranschaulicht.
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12 ist eine perspektivische
Ansicht, welche ein Vibrationselement der Betätigungsvorrichtung in einer
dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.
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13 ist eine Draufsicht,
welche einen Schwingungszustand des in 12 gezeigten Vibrationselements zeigt.
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14 ist eine Draufsicht,
welche einen Schwingungszustand des in 12 gezeigten Vibrationselements zeigt.
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15 ist eine perspektivische
Ansicht, welche eine Variante des Vibrationselements veranschaulicht.
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16 ist eine Draufsicht,
welche einen Schwingungszustand des in 15 gezeigten Vibrationselements veranschaulicht.
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17 ist ein Diagramm, welches
elektrische Eigenschaften des Vibrationselements zeigt.
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18 ist eine Draufsicht,
welche eine Betätigungsvorrichtung
in einer vierten Ausführungsform gemäß der vorliegenden
Erfindung veranschaulicht.
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19 ist eine perspektivische
Ansicht, welche eine Variante des in 18 gezeigten
Vibrationselements veranschaulicht.
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20 ist eine perspektivische
Ansicht, welche eine Variante des Vibrationselements veranschaulicht.
-
21 ist eine perspektivische
Ansicht, welche eine Variante des Vibrationselements veranschaulicht.
-
22 ist eine Draufsicht,
welche einen Ultraschallmotor in einer fünften Ausführungsform gemäß der vorliegenden
Erfindung veranschaulicht.
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23 ist eine Schnittansicht
eines Hauptteils einer Betätigungsvorrichtung
in einer siebten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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24 ist eine Schnittansicht
eines Hauptteils einer Betätigungsvorrichtung
in einer achten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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25 ist eine erläuternde
Zeichnung, welche eine Funktionsweise der in 24 gezeigten Betätigungsvorrichtung zeigt.
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26 ist eine perspektivische
Ansicht, welche eine Betätigungsvorrichtung
in einer neunten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung veranschaulicht.
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27 ist eine Draufsicht,
welche die in 26 gezeigte
Betätigungsvorrichtung
veranschaulicht.
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28 ist eine Schnittansicht
entlang der Linie B-B der in 27 gezeigten
Betätigungsvorrichtung.
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29 ist eine Schnittansicht,
welche eine Variante der in 26 gezeigten
Betätigungsvorrichtung
veranschaulicht.
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30 ist eine Draufsicht,
welche eine Betätigungsvorrichtung
in einer zehnten Ausführungsform gemäß der vorliegenden
Erfindung veranschaulicht.
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31 ist eine Schnittansicht
entlang der Linie C-C der in 30 gezeigten
Betätigungsvorrichtung.
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32 ist eine erläuternde
Zeichnung, welche eine Funktionsweise der in 30 gezeigten Betätigungsvorrichtung zeigt.
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33 ist eine Schnittansicht
einer Seitenfläche
einer Betätigungsvorrichtung
in einer elften Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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34 ist eine Schnittansicht
entlang der Linie D-D der in 34 gezeigten
Betätigungsvorrichtung.
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35 ist eine Schnittansicht,
welche eine Variante der in 33 gezeigten
Betätigungsvorrichtung
veranschaulicht.
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36 ist eine Schnittansicht
einer Seitenfläche
einer Betätigungsvorrichtung
in einer zwölften Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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37 ist eine Schnittansicht
entlang der Linie E-E der in 36 gezeigten
Betätigungsvorrichtung.
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38 ist eine Schnittansicht
einer Seitenfläche
einer Betätigungsvorrichtung
in einer dreizehnten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden Erfindung.
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39 ist eine Schnittansicht
entlang der Linie F-F der in 38 gezeigten
Betätigungsvorrichtung.
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40 ist eine Schnittansicht
einer Seitenfläche
einer Betätigungsvorrichtung
in einer vierzehnten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden Erfindung.
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41 ist eine Schnittansicht
entlang der Linie G-G der in 40 gezeigten
Betätigungsvorrichtung.
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42 ist eine Schnittansicht,
welche eine Variante der in 40 gezeigten
Betätigungsvorrichtung
veranschaulicht.
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43 ist eine Schnittansicht
einer Seitenfläche
einer Betätigungsvorrichtung
in einer fünfzehnten
Ausführungsform
gemäß der vorliegenden Erfindung.
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BEVORZUGTE
AUSFÜHRUNGSFORMEN
DER ERFINDUNG
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Die
bevorzugten Ausführungsformen
einer Betätigungsvorrichtung
und eines elektrischen Instruments der vorliegenden Erfindung sind
im folgenden anhand der beigefügten
Zeichnungen beschrieben. In dieser Hinsicht ist zu beachten, dass
die Ausführungsformen
(Offenbarung) als Beispiele anzusehen sind, und deshalb ist diese
Struktur nicht dahingehend zu verstehen, dass sie die vorliegende
Erfindung auf die veranschaulichten speziellen Ausführungsformen
beschränkt.
Ferner sind unter den Komponenten der später beschriebenen Ausführungsformen
solche, die ein Durchschnittsfachmann ohne weiteres ersetzen kann,
oder im wesentlichen identische Komponenten.
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(Erste Ausführungsform)
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1 ist eine perspektivische
Ansicht, welche eine Betätigungsvorrichtung
in einer ersten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung veranschaulicht. 2 ist
eine Draufsicht, welche die in 1 gezeigte
Betätigungsvorrichtung
veranschaulicht. 3 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie B-B der in 2 gezeigten Betätigungsvorrichtung. 4 ist eine Schnittansicht,
welche das in 1 gezeigte
optische System und das in 1 gezeigte angetriebene
Element veranschaulicht. Die Betätigungsvorrichtung 1 enthält ein optisches
System 2, einen Rahmen 4, ein angetriebenes Element 5 und ein
Vibrationselement 6. Das optische System 2 enthält ein Objektiv 21 und
ein Bildaufnahmeelement (Festkörper-Bildaufnahmeelement) 22 und
dient als Bildaufnahmeabschnitt der Betätigungsvorrichtung 1. In
dieser Hinsicht kann das Objektiv 21 zum Beispiel ein nadelstichporenartiges
Loch sein. Ferner ist das Bildaufnahmeelement 22 zum Beispiel
ein Bildsensor oder ein ladungsgekoppeltes Element (CCD = charge-coupled
device). Der Rahmen 4 ist aus einem kastenrahmenförmigen Teil
gebildet. Die Betätigungsvorrichtung 1 ist
durch den Rahmen 4 fest an einer vorbestimmten Position
eines Gestells, einer Wandfläche
oder dergleichen (in den Zeichnungen nicht dargestellt) angebracht.
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Das
angetriebene Element 5 weist einen kastenartigen Aufbau
(Kastenteil) auf, und ein Zylinderteil ist an einer Oberseite des
Kastenteils angebracht (siehe 1–4). Das Objektiv 21 ist
im Zylinderteil angeordnet, und das Bildaufnahmeelement 22 ist
im Kastenteil angeordnet. Somit dient das angetriebene Element 5 als
Bildaufnahmeeinrichtung der Betätigungsvorrichtung 1 (Bildaufnahmeeinheit).
Das angetriebene Element 5 ist mit Wellen 52, 52 versehen,
die aus den beiden Seitenflächen
des Kastenteils herausragen. Das angetriebene Element 5 ist
innerhalb des Rahmens 4 untergebracht und über die Wellen 52, 52 drehbar
im Rahmen 4 gelagert. Ferner weist das angetriebene Element 5 ein
zylinderförmiges
berührtes
Element (einen Rotor) 51 an einer Seitenfläche des
Kastenteils auf. Das berührte
Element 51 ist auf derselben Achse wie die Drehachse des. angetriebenen
Elements 5 angebracht. In dieser Hinsicht ist zu beachten,
dass eine Gestalt des angetriebenen Elements 5 nicht auf
dessen Gestalt in der ersten Ausführungsform beschränkt ist
und seine Gestaltung je nach dem Zweck der Betätigungsvorrichtung 1 verändert werden
kann. Überdies
verfügt
das angetriebene Element 5 über einen (in den Zeichnungen
nicht dargestellten) IC-Chip zur Datenverarbeitung innerhalb des
Kastenteils.
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Das
Vibrationselement 6 hat einen im wesentlichen rechteckigen
und dünnen,
plattenförmigen Aufbau
und ist an einem Seitenteil einer seiner langen Seiten mit einem
Armteil 68 versehen. Das Vibrationselement 6 ist
in einem Zustand angeordnet, in welchem es auf einer Wandinnenfläche der
Längsrichtung
des Rahmens 4 in der Luft schwebt, so dass eine Hauptfläche des
Vibrationselements 6 im wesentlichen parallel zur Wandinnenfläche des
Rahmens 4 liegt (siehe 2).
In diesem Fall sind das berührte
Element 51 und das Vibrationselement 6 im wesentlichen
in derselben Ebene angeordnet. Das Vibrationselement 6 ist
so angeordnet, dass seine Längsrichtung
auf eine Wandinnenfläche
der Querrichtung des Rahmens 4 gerichtet ist. Das berührte Element 51 ist
in Verlängerung
der Längsrichtung des
Vibrationselements 6 angeordnet. Ferner ist das Vibrationselement 6 an
der Wandinnenfläche
der Längsrichtung
des Rahmens 4 über
den Armteil 68 und eine Schraube 13 fest angebracht.
Das Vibrationselement 6 weist an einem Seitenteil einer
seiner kurzen Seiten einen Berührungsteil 66 auf.
Der Berührungsteil 66 des
Vibrationselements 6 ist in Kontakt mit einer Umfangsfläche des
berührten
Elements 51. In anderen Worten, eine Spitze des Berührungsteils 66 des
Vibrationselements 6 stößt in einer
zum berührten
Element radialen Richtung an die Umfangsfläche des berührten Elements 51 an.
Dabei ist der Berührungsteil 66 des
Vibrationselements 6 durch die Elastizität des Armteils 68 und
der Schraube 13 zur Seitenfläche des berührten Elements 51 hin
federnd vorgespannt. Dies gestattet es, an der Kontaktfläche zwischen
dem Berührungsteil 66 und dem
berührten
Element 51 genügend
Reibungskraft zu erzielen. Deshalb wird die Schwingung des Vibrationselements 6 sicher
auf das berührte
Element 51 übertragen.
Das Vibrationselement 6 ist mit einer (nicht dargestellten,
aber später
beschriebenen) externen Durchschaltschaltung zum Steuern des Antriebs
des Vibrationselements 6 verbunden. Das Vibrationselement 6 und
die Durchschaltschaltung dienen als ein Ultraschallmotor, der die
Betätigungsvorrichtung 1 antreibt.
Der Aufbau und die Funktionen des Vibrationselements 6 werden
später
ausführlich beschrieben.
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5 ist eine erläuternde
Zeichnung, welche eine Funktionsweise der Betätigungsvorrichtung in der ersten
Ausführungsform
zeigt. Bei dieser Betätigungsvorrichtung 1 erfolgt
bei Anlegen eines hochfrequenten Wechselstroms von der externen
Durchschaltschaltung das Ausdehnen und Zusammenziehen des Vibrationselements 6 mit
einer hohen Geschwindigkeit, um mit dem Berührungsteil 66 wieder und
wieder mit einer hohen Geschwindigkeit an die Umfangsfläche des
berührten
Elements 51 zu stoßen.
Dann wird das berührte
Element 51 aufgrund des Reibungskontakts mit dem Berührungsteil 66 gedreht
und bewegt sich das angetriebene Element 5 zusammen mit
dem berührten
Element 51 drehend um die Welle 52. Somit wird
eine Bildaufnahmerichtung des optischen Systems 2 entsprechend
einer Drehrichtung des angetriebenen Elements 5 geändert. Auf
diese Weise, da in dieser Betätigungsvorrichtung 1 die
Richtung des optischen Systems 2 durch den Antrieb des
Vibrationselements 6 willkürlich geändert werden kann, eignet sie
sich insbesondere für
ein elektrisches Instrument, das eine Änderung seiner Bildaufnahmerichtung
erfordert. Die Drehrichtung des angetriebenen Elements 5 kann durch
Auswählen
eines der Eingangsmuster des Wechselstroms für das Vibrationselement 6 willkürlich geändert werden.
Somit ist es möglich,
das angetriebene Element 6 sowohl in Vorwärts- als
auch in Rückwärtsrichtung
zu drehen. In dieser Hinsicht wird das Antriebsmuster des Vibrationselements 6 später beschrieben.
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Gemäß der Betätigungsvorrichtung 1 ist
es, da das dünne,
plattenförmige
Vibrationselement 6 als Antriebseinheit des angetriebenen
Elements 5 genutzt wird, möglich, die gesamte Vorrichtung
dünner und
kleiner zu machen. Ferner ist es, da das Vibrationselement 6 einen
plattenförmigen
Aufbau aufweist, möglich,
die Antriebseinheit des angetriebenen Elements 5 (d.h.,
das Vibrationselement 6) mit einem dünnen und planaren Aufbau zu
bilden. Ein solcher planarer Aufbau gestattet es, die Antriebseinheit
in einem kleinen Spalt zwischen der Wandinnenfläche des Rahmens 4 und
dem angetriebenen Element 5 anzuordnen (siehe 1–3).
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In
der ersten Ausführungsform
ist das angetriebene Element 5 der Betätigungsvorrichtung 1 eine Bildaufnahmeeinrichtung
(Bildaufnahmeeinheit) mit einem optischen System 2 (Bildaufnahmeelement 22).
Die Betätigungsvorrichtung 1 ist
nämlich
eine Bildaufnahmevorrichtung mit dem optischen System 2 (Bildaufnahmeelement 22)
und kann für
ein elektro-optisches Instrument wie eine Überwachungskamera, eine Türkamera
(Kamera zur Überwachung
einer Tür),
eine Kamera in einem Mobiltelefon (Zellularfunktelefon), ein Bildtelefon
(Videotelefon), einen Personalcomputer mit einer Kamera und dergleichen verwendet
werden. Insbesondere hat die Betätigungsvorrichtung 1 einen
Vorteil darin, dass die Lage des angetriebenen Elements 5 mit
einem winzigen Änderungsbetrag
durch das Vibrationselement 6 und eine (später beschriebene)
Durchschalteinrichtung 20 gesteuert werden kann. Deshalb
eignet sich die Betätigungsvorrichtung 1 insbesondere
für ein
elektro-optisches Instrument, das zum Beispiel Feineinstellung zur
Scharfstellung oder dergleichen bei Bildaufnahmen erfordert. Ferner
ist es, da die Betätigungsvorrichtung 1 das
dünne,
plattenförmige
Vibrationselement 6 als Antriebseinheit nutzt, möglich, die gesamte
Vorrichtung dünner
und kleiner zu machen. Somit ist es, zum Beispiel wenn die Betätigungsvorrichtung 1 für eine Überwachungskamera
verwendet wird, möglich,
die Flexibilität
(den Freiheitsgrad) ihres Einbauorts zu erhöhen. In diesem Fall kann sie,
da eine solche Überwachungskamera
kleiner als eine herkömmliche
große Überwachungskamera
ist, verborgen sein. Somit ist es möglich, Effekte der Überwachung
gegen abseits der Einbauorte von Überwachungskameras verübte Verbrechen
zu steigern. Überdies
kann bei der Betätigungsvorrichtung 1 eine Bildaufnahmerichtung
derselben durch Drehen des angetriebenen Elements 5 in
einer normalen oder entgegengesetzten Richtung geändert werden.
Somit ist es zum Beispiel, wenn die Betätigungsvorrichtung 1 für eine Türkamera
verwendet wird, möglich, ein
Bild in einer anderen Richtung als der Richtung zur Türvorderseite
hin aufzunehmen und ein Bild von einem kleinen Kind oder dergleichen
aufzunehmen.
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Ferner
kann in der ersten Ausführungsform das
angetriebene Element 5 gegen eine andere Einrichtung als
die Bildaufnahmeeinrichtung (Bildaufnahmeeinheit) ausgetauscht werden.
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Zum
Beispiel kann in der ersten Ausführungsform
das angetriebene Element 5 der Betätigungsvor richtung 1 gegen
eine Einrichtung zum Erfassen von Schallwellen (Schallaufnahmevorrichtung)
wie ein Mikrophon oder dergleichen ausgetauscht werden. Die Betätigungsvorrichtung 1 kann nämlich als
Schallaufnahmevorrichtung mit der Einrichtung zum Erfassen von Schall
ausgeführt
sein. Insbesondere besitzt die Betätigungsvorrichtung 1 einen
Vorteil darin, dass eine Schallerfassungsrichtung durch den Antriebsmechanismus
des angetriebenen Elements 5 willkürlich geändert werden kann. Deshalb
eignet sich die Betätigungsvorrichtung 1 insbesondere
für eine
Schallaufnahmevorrichtung, die mit einem Richtmikrophon oder dergleichen
als Einrichtung zum Erfassen von Schall arbeitet. Ferner ist es, da
die Betätigungsvorrichtung 1 die
Lage des angetriebenen Elements 5 mit einem winzigen Änderungsbetrag
durch das Vibrationselement 6 und die (später beschriebene)
Durchschalteinrichtung 20 steuern kann, möglich, das
Erfassen von Schall angemessener auszuführen.
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Überdies
kann in der ersten Ausführungsform
das angetriebene Element 5 der Betätigungsvorrichtung 1 gegen
eine Einrichtung zum Justieren des Schwerpunkts mit einem Gewicht
ausgetauscht werden. Die Betätigungsvorrichtung 1 kann
nämlich als
ein Mechanismus zum Verschieben des Schwerpunkts mit der Einrichtung
zum Justieren des Schwerpunkts ausgeführt sein. Insbesondere ist
es, da die Betätigungsvorrichtung 1 das
dünne,
plattenförmige
Vibrationselement 6 als Antriebsmechanismus für das angetriebene
Element 5 nutzt, möglich, die
gesamte Vorrichtung dünner
und kleiner zu machen. Deshalb eignet sich die Betätigungsvorrichtung 1 für einen
Mechanismus zum Verschieben des Schwerpunkts, der zur Lageregelung
eines sehr kleinen Flugobjekts genutzt wird. Ferner ist es, da die Betätigungsvorrichtung 1 die
Lage des angetriebenen Elements 5 mit einem winzigen Änderungsbetrag
durch das Vibrationselement 6 und die (später beschriebene)
Durchschalteinrichtung 20 steuern kann, möglich, die
Lageregelung des sehr kleinen Flugobjekts genauer auszuführen.
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Außerdem kann
in der ersten Ausführungsform
das angetriebene Element 5 der Betätigungsvorrichtung 1 gegen
eine Funkwellen-Erfassungseinrichtung mit einem Teil zum Empfangen
von Funkwellen wie einer Parabolantenne, einer Kommunikationssatelliten-Antenne,
einer GPS-Antenne (Global Positioning System) oder dergleichen ausgetauscht werden.
Die Betätigungsvorrichtung 1 kann
nämlich als
eine Funkwellen-Erfassungsvorrichtung mit der Funkwellen-Erfassungseinrichtung
ausgeführt
sein. Insbesondere besitzt die Betätigungsvorrichtung 1 einen
Vorteil darin, dass eine Funkwellen-Erfassungsrichtung mittels eines
Antriebsmechanismus des angetriebenen Elements 5 willkürlich geändert werden kann.
Deshalb eignet sich die Betätigungsvorrichtung 1 insbesondere
für eine
Einrichtung zum Erfassen einer Funkwelle mit einer bestimmten Richtung.
Ferner ist es, da die Betätigungsvorrichtung 1 die
Lage des angetriebenen Elements 5 mit einem winzigen Änderungsbetrag
durch das Vibrationselement 6 und die (später beschriebene)
Durchschalteinrichtung 20 steuern kann, möglich, das
Erfassen von Funkwellen angemessener auszuführen.
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6 ist eine perspektivische
Ansicht des in 1 gezeigten
Vibrationselements. Die 7 und 8 sind erläuternde
Zeichnungen, die jeweils eine Funktionsweise des in 6 gezeigten Vibrationselements veranschaulichen.
Das Vibrationselement 6 ist durch Schichtung eines piezoelektrischen
Elements 62, einer einzelnen Verstärkungsplatte 63 und eines
piezoelektrischen Elements 64 in dieser Reihenfolge aufgebaut,
so dass die Verstärkungsplatte 63 mittig
angeordnet ist und zwischen den beiden piezoelektrischen Elementen 62, 64 liegt.
Ferner sind im Vibrationselement 6 Elektroden 61a–61d und Elek troden 65a–65d (diese
Elektroden 65a–65d sind in 7 nicht dargestellt, lediglich
die Bezugszeichen dieser Elektroden sind in Klammern angegeben)
an vorbestimmten Positionen auf beiden Seiten des Vibrationselements 6 angeordnet.
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Die
Verstärkungsplatte 63 weist
einen im wesentlichen rechteckigen plattenförmigen Aufbau auf, und eine
Dicke der Verstärkungsplatte 63 ist
dünner als
diejenige jedes einzelnen der piezoelektrischen Elemente 62, 64.
Somit besteht ein Vorteil darin, dass das Vibrationselement 6 eine
Schwingung mit hohem Wirkungsgrad ausführen kann. Der Werkstoff zum Bilden
der Verstärkungsplate 63 unterliegt
keiner besonderen Beschränkung.
Der Werkstoff ist aber vorzugsweise eine Art von Metallwerkstoff
wie Edelstahl, Aluminium oder Aluminiumlegierung, Titan oder Titanlegierung,
Kupfer oder Kupfersystemlegierung oder dergleichen. Die Verstärkungsplatte 63 hat
einen Zweck, das gesamte Vibrationselement 6 zu verstärken, wodurch
sie verhindert, dass das Vibrationselement 6 aufgrund einer Überschwingung
des Vibrationselements 6, einer äußeren Kraft oder dergleichen
beschädigt
wird. Ferner hat das Verstärkungselement 63 einen
Zweck als gemeinsame Elektrode für
die piezoelektrischen Elemente 62, 64, um diese piezoelektrischen
Elemente leitend zu verbinden.
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Die
piezoelektrischen Elemente 62, 64 weisen genau
wie die Verstärkungsplatte 63 jeweils
einen im wesentlichen rechteckigen plattenförmigen Aufbau auf. Die piezoelektrischen
Elemente 62, 64 liegen einander gegenüber, so
dass sie die Verstärkungsplatte 63 von
ihren beiden Seiten sandwichartig umgeben, und sind so geschichtet,
dass sie mit diesen ebenen Positionen gegenüber der Verstärkungsplatte 63 ausgerichtet
sind. Ferner sind die piezoelektrischen Elemente 62, 64 so
an der Verstärkungsplatte 63 befestigt,
dass sie zu einem einzigen Aufbau vereinigt sind. Dies gestattet
es, die Festigkeit des Vibrationselements 6 zu verbessern.
Die piezoelektrischen Elemente 62, 64 bestehen
aus einem Werkstoff, der sich bei Anlegen einer Wechselspannung
an die Elemente 62, 64 ausdehnen und zusammenziehen
kann. Der Werkstoff zum Bilden der piezoelektrischen Elemente 62, 64 unterliegt
keiner besonderen Beschränkung.
Zum Beispiel ist es möglich,
verschiedene Arten von Werkstoffen wie Bleizirkonattitanat (PZT),
Quarzkristall, Lithiumniobat, Bariumtitanat, Bleititanat, Bleimetaniobat,
Polyvinylidenfluorid, Zinkbleiniobat, Scandiumbleiniobat und dergleichen
zu verwenden.
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Die
Elektroden 61a–61d und 65a–65d sind aus
rechteckigen Metallteilen gefertigt und sind an vorbestimmten Positionen
auf den piezoelektrischen Elementen 62 beziehungsweise 64 angeordnet.
In diesem Fall haben diese Elektroden ein Länge von im wesentlichen der
Hälfte
der langen Seite der piezoelektrischen Elemente und sind so angeordnet,
dass zwei der Elektroden in ihrer Längsrichtung entlang des Endteils
der langen Seite auf jedem der piezoelektrischen Elemente 62, 64 ausgerichtet
sind. Somit sind die Elektroden 61a–61d, 65a–65d auf
den piezoelektrischen Elementen 62 beziehungsweise 64 angeordnet
und symmetrisch zu den beiden Mittellinien der Längs- und der Querrichtung auf
den piezoelektrischen Elementen 62 beziehungsweise 64 positioniert
(siehe 6).
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In
dieser Hinsicht sind die Elektroden 61a–61d und 65a–65d auf
den beiden Seiten des Vibrationselements 6 so angeordnet,
dass sie einander gegenüberliegen.
Die in 6 in Klammern
angegebenen Bezugszeichen bereichnen die Elektroden 65a–65d,
welche am Vibrationselement 6 den jeweiligen Elektroden 61a–61d gegenüberliegen.
Die auf der Vorderseite des piezoelektrischen Elements 62 auf einer
Diagonale liegenden Elektroden 61a, 61c sind mit
den auf der Rückseite
des piezoelektrischen Elements 64 auf der entsprechenden
Diagonale liegenden Elektroden 65a, 65c elektrisch
verbunden, und diese Elektroden 61a, 61c, 65a und 65c sind
mit der externen Durchschaltschaltung verbunden. Auf die gleiche
Weise sind die auf der Vorderseite des piezoelektrischen Elements 62 auf
der anderen Diagonale liegenden Elektroden 61b, 61d mit
den auf der Rückseite
des piezoelektrischen Elements 64 auf der entsprechenden
Diagonale liegenden Elektroden 65b, 65d elektrisch
verbunden, und diese Elektroden 61b, 61d, 65b und 65d sind
mit der externen Durchschaltschaltung verbunden. Auf diese Weise
werden die Elektroden 61a–61d und 65a–65d durch
Anlegen der Spannung aus der Durchschaltschaltung in diesen Kombinationen
durchgeschaltet. In dieser Hinsicht kann auf Grundlage des Aufbaus
der später
beschriebenen Durchschaltschaltung willkürlich ausgewählt werden,
die Elektroden in irgendeiner Kombination durchzuschalten.
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Ferner
weist das Vibrationselement 6 den Berührungsteil 66 in der
Mitte einer kurzen Seite, d.h., in der Mitte des Spitzenteils in
Längsrichtung, auf.
Der Berührungsteil 66 ist
einstückig
mit der Verstärkungsplatte
(Vibrationsplatte) 63 aus einem einzigen Teil gebildet.
In dieser Ausführungsform
ist nämlich
der Berührungsteil 66 als
ein herausragender Teil gebildet, der aus einem Teil der kurzen
Seite des Vibrationselements 6 herausragt. Somit besteht
ein Vorteil darin, dass der Berührungsteil 66 eng
am Vibrationselement 6 angeordnet werden kann. Insbesondere
stößt der Berührungsteil 66,
durch die Schwingung des Vibrationselements 6 während des Betriebs
der Betätigungsvorrichtung 1,
wieder und wieder mit einer hohen Geschwindigkeit mit hoher Stoßkraft (Druckkraft)
an das berührte
Element 51. Deshalb gestattet dieser Aufbau, den Berührungsteil 66 unempfindlich
gegen rauhe Behandlung zu machen (seine Lebensdauer zu erhöhen). Der
Berührungsteil 66 hat
einen halbkreisförmigen
(gebogenen) Spitzenteil (siehe 6).
Der Berührungsteil 66 kann,
im Vergleich mit dem Fall, in welchem der Berührungsteil 66 einen
rechteckigen Spitzenteil aufweist, dauerhaft in Reibungskontakt
mit der Seitenfläche
des berührten
Elements 51 kommen. Somit besteht ein Vorteil darin, dass
in dem Fall, in welchem die Wirkrichtung des Vibrationselements 6 mehr
oder weniger versetzt ist, die Stoßkraft vom Vibrationselement 6 sicher
auf das berührte
Element 51 übertragen
werden kann.
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Ferner
weist das Vibrationselement 6 den im wesentlichen senkrecht
zu seiner langen Seite herausragenden Armteil 68 in der
Mitte einer langen Seite, d.h., in der Mitte der Seitenfläche in Längsrichtung,
auf. Der Armteil 68 ist einstückig mit der Verstärkungsplatte 63 aus
einem einzigen Teil gebildet. Somit besteht ein Vorteil darin, dass
der Armteil 68 eng am Vibrationselement 6 angeordnet
werden kann. Das Vibrationselement 6 ist mittels der Schraube 13 fest
am Rahmen 4 angebracht, so dass die Schraube 13 durch
das im Spitzenteil des Armteils 68 angebrachte Loch 681 eingeführt wird.
Das Vibrationselement 6 ist mittels des Armteils 68 in
einem in der Luft schwebenden Zustand bezüglich einer Wandinnenfläche des
Rahmens 4 angebracht (gehaltert) (siehe 2). Da es zwischen dem Vibrationselement 6 und
dem Rahmen 4 in diesem Aufbau keine Reibung gibt, ist es
schwierig, die Schwingung des Vibrationselements 6 zu begrenzen,
wodurch ein Vorteil darin besteht, dass das Vibrationselement 6 eine
unbegrenzte Schwingung ausführen
kann. Ferner verfügt
der Armteil 68 über
Elastizität,
da die Verstärkungsplatte 63 aus
Metallwerkstoff gefertigt ist. Das Vibrationselement 6 ist
mittels des Armteils 68 in einem Zustand, in welchem der
Berührungsteil 66 aufgrund
der Elastizität
zur Seitenfläche
des berührten
Elements 51 hin vorgespannt ist, gelagert. Überdies
ist die Verstärkungs platte 63 des
Vibrationselements 6 über
den Armteil 68 mit Erde verbunden.
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Hier
ist ein Armteil 68 an einer Position eines Schwingungsknotens
des Vibrationselements 6 auf der Seitenfläche des
Vibrationselements 6 angeordnet. Die Position des Schwingungsknotens
kann von einem Durchschnittsfachmann unter Anwendung bekannter Verfahren
wie der Schwingungsanalyse angemessen ermittelt werden. Zum Beispiel
in einem Fall, in welchem die Elektroden 61a–61d und
die Elektroden 65a–65d symmetrisch
in Längsrichtung und
in Querrichtung des Vibrationselements 6 der Betätigungsvorrichtung 1 angeordnet
sind, kann der Schwingungsknoten sich in im wesentlichen der Mitte der
Längsrichtung
des Vibrationselements 6 befinden. Deshalb ist der Armteil 68 in
im wesentlichen der Mitte der langen Seite des Vibrationselements 6 in der
Betätigungsvorrichtung 1 angebracht.
In diesem Fall ist es, da der Armteil 68 die Schwingung
des Vibrationselements 6 nicht verhindert, möglich, einen Schwingungsschwund
(Vernichtung von Schwingungsenergie) vom Armteil 68 zu
einem äußeren Teil zu
reduzieren. Dies gestattet es, das berührte Element 51 effizient
zu drehen (anzutreiben).
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Die 7 und 8 sind erläuternde Zeichnungen, die jeweils
eine Funktionsweise des in 6 gezeigten
Vibrationselements veranschaulichen. 7 zeigt
einen Fall, in welchem das berührte
Element 51 sich in der Zeichnung entgegen dem Uhrzeigersinn dreht
(das angetriebene Element 5 dreht sich in dieser Ausführungsform
im Uhrzeigersinn), während 8 einen Fall zeigt, in welchem
das berührte
Element 51 sich in einer zur in 7 gezeigten Richtung entgegengesetzten
Richtung (d.h., im Uhrzeigersinn) dreht (das angetriebene Element 5 dreht
sich in dieser Ausführungsform
entgegen dem Uhrzeigersinn).
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In
einem in 7 gezeigten
Zustand wird zuerst eine Wechselspannung aus einer (nicht dargestellten)
externen Durchschaltschaltung an das Vibrationselement 6 angelegt.
Dann werden die auf beiden Seiten des Vibrationselements 6 auf
einer Diagonale liegenden Elektroden 61a, 61e, 65a und 65e durchgeschaltet,
wodurch die Wechselspannung zwischen diesen Elektroden und der Verstärkungsplatte 63 angelegt
wird. Die Bereiche, in welchen diese Elektroden auf den piezoelektrischen
Elementen 62, 64 angebracht sind, unterliegen
wieder und wieder mit einer hohen Geschwindigkeit der Ausdehnung
und Zusammenziehung. In diesem Fall unterliegen die den Elektroden 61a, 61e, 65a und 65e entsprechenden
Bereiche wieder und wieder der Ausdehnung und Zusammenziehung in
einer durch die Pfeile a dargestellten Richtung, wie in 8 gezeigt. Somit unterliegt
das Vibrationselement 6 als Ganzes einer im wesentlichen
S-förmigen
Mikro-Biegeschwingung. Durch diese Schwingung schwingt (bewegt sich
hin und her) der Berührungsteil 66 des
Vibrationselements 6 in einer durch einen Pfeil b dargestellten
schrägen
Richtung oder bewegt sich der Berührungsteil 66 entlang
einer im wesentlichen elliptischen Bahn, d.h., er schwingt (bewegt
sich) auf elliptische Weise wie durch einen Pfeil e dargestellt. Durch
diese Bewegung erfährt
das berührte
Element 51 Reibungskraft (oder Stoßkraft) vom Berührungsteil 66.
In anderen Worten, zwischen dem Berührungsteil 66 und
der Außenumfangsfläche 511 wird durch
eine der radialen Richtung einer schwingenden Bewegung S des Berührungsteils 66 (Bewegung
in einer radialen Richtung des berührten Elements 51) entsprechende
Komponente S1 eine große
Reibungskraft geschaffen, und ferner wird dem berührten Element 51 in 7 durch eine der Umfangsrichtung
der schwingenden Bewegung S (Bewegung in einer Umfangsrichtung des
berührten
Elements 51) entsprechende Komponente S2 eine in der dem
Uhrzeigersinn entgegengesetzten Richtung erzeugte Drehkraft zugeführt. Das
berührte
Element 51 dreht sich dadurch, dass es vom Berührungsteil 66 wieder und
wieder mit einer hohen Geschwindigkeit die Stoßkraft erfährt, entgegen dem Uhrzeigersinn.
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Andererseits
sind in einem in 8 gezeigten
Zustand die Elektroden 61b, 61d, 65b und 65d durchgeschaltet.
Diese Elektroden sind symmetrisch zum in 7 gezeigten Zustand durchgeschaltet. Dann
schwingt das Vibrationselement 6 symmetrisch zum in 7 gezeigten Zustand, wodurch
das berührte
Element 51 sich dadurch, dass es vom Berührungsteil 66 die
Stoßkraft
erfährt,
in der Zeichnung im Uhrzeigersinn dreht. Auf diese Weise besteht
bei der Betätigungsvorrichtung 1 ein
Vorteil darin, dass das berührte
Element 51 durch Auswählen
eines Durchschaltmusters entweder im Uhrzeigersinn oder entgegen
dem Uhrzeigersinn gedreht (angetrieben) werden kann. In dieser Hinsicht
bilden im in 8 gezeigten
Zustand die Elektroden 61a, 61c, 65a und 65c,
welchen keine Leistung zugeführt
wird (nicht aktiviert), eine Schwingungserfassungseinrichtung zum Erfassen
der Schwingung des Vibrationselements 6.
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9 ist ein Blockschaltbild,
welches eine Durchschaltschaltung des in den 1–8 beschriebenen Vibrationselements
veranschaulicht. Wie in 9 gezeigt,
verfügt
die Durchschaltschaltung 20 über eine Steuerschaltung 8 und
einen Schalter 9. Die Durchschaltschaltung 20 legt
eine Wechselspannung an das Vibrationselement 6 an, um
das Vibrationselement 6 anzuregen. Ferner verfügt die Durchschaltschaltung 20 über eine
Funktion zum Umschalten der Schwingungsmodi des Vibrationselements 6 durch
Auswählen
des Durchschaltmusters sowie eine Funktion zur Rückführungsregelung der Schwingung
des Vibrationselements 6 durch Erfassen des Spannungswerts
des Vibrationselements 6.
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Die
Steuerschaltung 8 enthält
eine Schwingkreis-Schaltung 81, eine Verstärkungsschaltung 82 und
eine Drehbetragsteuerungs-Schaltung 83. In der Steuerschaltung 8 erzeugt
die Schwingkreis-Schaltung 81 eine Wechselspannung zur
Ausgabe an die Verstärkungsschaltung 82,
und die Verstärkungsschaltung 82 verstärkt die
Wechselspannung, um die verstärkte
Wechselspannung an das Vibrationselement 6 anzulegen. Die
Drehbetragsteuerungs-Schaltung 83 steuert sowohl die Schwingkreis-Schaltung 81 als
auch die Verstärkungsschaltung 82 und
regelt die an das Vibrationselement 6 angelegte Wechselspannung
so, dass der Drehbetrag des berührten Elements 51 gleich
einem befohlenen Sollwert wird.
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Der
Schalter 9 schaltet zwischen Durchschaltelektroden, an
welche die Wechselspannung angelegt ist, und als Schwingungserfassungseinrichtung
zu verwendenden Elektroden um, wodurch er eine Drehrichtung des
berührten
Elements 51 umschaltet. Der Schalter 9 hat zwei
Schaltabschnitte 91, 92, die gleichzeitig nebeneinander
arbeiten. Die Elektrode 61d des Vibrationselements 6 ist
mit einer Anschlussklemme 97 des Schaltabschnitts 91 verbunden.
Die Elektrode 61a ist mit einer Anschlussklemme 98 des
Schaltabschnitts 92 verbunden. Ferner sind eine Anschlussklemme 93 des
Schaltabschnitts 91 und eine Anschlussklemme 96 des Schaltabschnitts 92 beide
mit einer Ausgangsseite der Verstärkungsschaltung 82 der
Steuerschaltung 8 verbunden, und eine Wechselspannung aus
der Verstärkungsschaltung 82 wird über jede
der Anschlussklemmen 93, 96 an das Vibrationselement 6 angelegt. Überdies
sind eine Anschlussklemme 94 des Schaltabschnitts 91 und
eine Anschlussklemme 95 des Schaltabschnitts 92 beide
mit einer Eingangsseite der Schwingkreis-Schaltung 81 der
Steuer schaltung 8 verbunden.
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Nun
wird anhand von 10 eine
Funktionsweise der Betätigungsvorrichtung 1 beschrieben.
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Zuerst
werden Befehle bezüglich
der Drehrichtung und des Drehbetrags (zum Beispiel Drehungszahl,
Drehwinkel oder dergleichen) für
das berührte
Element 51 in die Drehbetragsteuerungs-Schaltung 83 in
der Durchschaltschaltung 20 eingegeben, wenn das berührte Element 51 angetrieben
(gedreht) wird. In einem Fall der Befehle, dass das berührte Element 51 in 9 entgegen dem Uhrzeigersinn
(in Vorwärtsrichtung)
gedreht wird, ist der Schalter 9 so geschaltet, dass die
Anschlussklemme 94 des Schaltabschnitts 91 mit
der Anschlussklemme 97 verbunden ist und dass die Anschlussklemme 96 des
Schaltabschnitts 92 mit der Anschlussklemme 98 verbunden
ist. Somit ist die Ausgangsseite der Verstärkungsschaltung 82 der
Steuerschaltung 8 zu den Elektroden 61a, 61e, 65a und 65e des
Vibrationselements 6 durchgeschaltet. Wenn an die piezoelektrischen
Elemente 62, 64 des Vibrationselements 6 eine
Wechselspannung angelegt wird, unterliegt das Vibrationselement 6 einer
Longitudinalschwingung und einer Biegeschwingung, wodurch der Berührungsteil 66 an
die Außenumfangsfläche 511 des
berührten
Elements 51 stößt, so dass
in 9 das berührte Element 51 sich
entgegen dem Uhrzeigersinn dreht.
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Ferner
sind in diesem Zustand die Elektroden 61b, 61d, 65b und 65d des
Vibrationselements 6 zur Eingangsseite der Schwingkreis-Schaltung 81 der
Steuerschaltung 8 durchgeschaltet. Diese Elektroden bilden
während
des Ansteuerns des Vibrationselements 6 Messelektroden,
welche zum Erfassen einer zwischen der Verstärkungsplatte 63 und
jeder der Elektroden 61b, 61d, 65b und 65d zu
induzierenden Spannung (d.h., induzierten Spannung) verwendet werden.
Auf Grundlage der erfassten Spannung gibt die Schwingkreis-Schaltung 81 eine
Wechselspannung mit einer Frequenz (Resonanzfrequenz), bei welcher
die Amplitude des Vibrationselements 6 maximal wird, d.h.,
die erfasste Spannung maximal wird, aus. Somit besteht ein Vorteil
darin, dass das berührte
Element 51 effizient gedreht werden kann. Ferner betätigt (steuert)
die Drehbetragsteuerungs-Schaltung 83 die Schwingkreis-Schaltung 81 und
die Verstärkungsschaltung 82,
bis der Drehbetrag des berührten
Elements 51 gleich dem befohlenen Sollwert wird, wodurch
das Vibrationselement 6 angesteuert wird, um das berührte Element 51 zu
drehen.
-
Andererseits
wird in einem Fall der Befehle, dass das berührte Element 51 in 9 im Uhrzeigersinn (in Rückwärtsrichtung)
gedreht wird, der Schalter 9 so geschaltet, dass die Anschlussklemme 93 des
Schaltabschnitts 91 mit der Anschlussklemme 97 verbunden
ist und dass die Anschlussklemme 95 des Schaltabschnitts 92 mit
der Anschlussklemme 98 verbunden ist. Somit ist die Ausgangsseite
der Verstärkungsschaltung 82 der
Steuerschaltung 8 zu den Elektroden 61b, 61d, 65b und 65d des
Vibrationselements 6 durchgeschaltet. Wenn an die piezoelektrischen
Elemente 62, 64 des Vibrationselements 6 eine
Wechselspannung angelegt wird, unterliegt das Vibrationselement 6 einer
Longitudinalschwingung und einer Biegeschwingung, wodurch der Berührungsteil 66 an
das berührte
Element 51 stößt, so dass
in 9 das berührte Element 51 sich
im Uhrzeigersinn dreht. Ferner sind in diesem Zustand die Elektroden 61a, 61e, 65a und 65e des
Vibrationselements 6 zur Eingangsseite der Schwingkreis-Schaltung 81 der
Steuerschaltung 8 durchgeschaltet. Diese Elektroden arbeiten
während des
Ansteuerns des Vibrationselements 6 als Messelektroden.
Die Erläuterungen
der folgenden Vorgänge
werden weggelassen, weil die folgenden Vorgänge die gleichen sind wie die
Vorgänge
im Fall der Befehle zum Drehen des berührten Elements 51 entgegen
dem Uhrzeigersinn in 9.
-
Gemäß der Betätigungsvorrichtung 1 ist
es, da das Vibrationselement 6 einen dünnen, plattenförmigen Aufbau
aufweist, möglich,
die gesamte Vorrichtung 1 dünner zu machen und die gesamte
Vorrichtung 1 zu miniaturisieren. Da es in letzter Zeit,
insbesondere auf dem Gebiet elektro-optischer Instrumente, eine
große
Zahl von Anfragen gibt, eine solche Vorrichtung dünner zu
machen und zu miniaturisieren, neigt ein Durchschnittsfachmann dazu,
hierfür
einen hohen Betrag an Entwicklungskosten aufzuwenden. Deshalb erweist
sich die Betätigungsvorrichtung 1,
bei welcher ein Antriebsteil aus dem Vibrationselement 6 besteht,
als sehr nützlich.
Ferner ist es, da das Vibrationselement 6 das berührte Element 51 durch
Reibungskraft (Stoßkraft)
antreibt, möglich, im
Vergleich mit dem durch magnetische Kraft angetriebenen Motor ein
hohes Antriebsmoment und einen hohen Wirkungsgrad zu erzielen. Deshalb
besteht ein Vorteil darin, dass das berührte Element 51 ohne
einen Umwandlungsmechanismus (Verlangsamungsmechanismus) mit genügend Kraft
angetrieben werden kann.
-
Ferner
ist es, da die elektromagnetische Störstrahlung des Vibrationselements 6 extrem
viel kleiner als diejenige des durch Magnetkraft angetriebenen Motors
ist, gemäß der Betätigungsvorrichtung 1 möglich, auf
Peripheriegeräte
einwirkende Effekte elektromagnetischer Störstrahlung zu reduzieren. Überdies
ist es, da kein Umwandlungsmechanismus erforderlich ist, möglich, Energieverluste
zu senken (zu reduzieren). Außerdem
ist es, da das berührte Element 51 vom
Vibrationselement 6 direkt angetrieben wird und deshalb
kein Verlangsamungsmechanismus erforderlich ist, möglich, die
Vorrichtung leichter und dünner
zu machen und die Vorrichtung zu miniaturisieren. Somit besteht,
da der Aufbau der Vorrichtung extrem vereinfacht werden kann und
die Vorrichtungen leicht hergestellt werden können, ein Vorteil darin, dass
die Herstellungskosten reduziert werden können.
-
Außerdem ist
es gemäß der Betätigungsvorrichtung 1,
da eine in der Ebene liegende Schwingung des Vibrationselements 6 in
eine Drehung des berührten
Elements 51 umgewandelt werden kann, möglich, durch diese Umwandlung
verursachte Energieverluste zu reduzieren und einen hohen Antriebswirkungsgrad
zu erzielen. Ferner ist es, da der Berührungsteil 66 des
Vibrationselements 6 in einem Reibungskontakt-Zustand zum
berührten
Element 51 hin vorgespannt ist, während das berührte Element 51 sich
in einem Blockierzustand befindet, möglich, die Drehung des berührten Elements 51 zu
verhindern und das berührte
Element 51 dauerhaft auf einer Blockierposition zu halten. Überdies
kann, da das berührte
Element 51 mittels eines Signals an das Vibrationselement 6 alternativ
in Vorwärts-
und in Rückwärtsrichtung
gedreht werden kann, eine Anzahl von Komponenten der Betätigungsvorrichtung 1 im
Vergleich mit einem Fall, in welchem zwei dedizierte Vibrationselemente
für die
Bewegungs-(Antriebs-)richtungen vorgesehen sind, reduziert werden.
-
In
dieser Hinsicht ist die Betätigungsvorrichtung 1 in
dieser Ausführungsform
so ausgeführt,
dass das angetriebene Element 5 sich drehend um eine Achse
(d.h., um die Welle 52) bewegt (dreht), jedoch ist die
vorliegende Erfindung nicht auf diesen Aufbau beschränkt. Zum
Beispiel kann die Betätigungsvorrichtung 1 so
ausgeführt
sein, dass das angetriebene Element 5 sich drehend um zwei
Achsen, deren Richtungen voneinander verschieden sind, insbesondere um
zwei Achsen, die sich in rechten Winkeln kreuzen, bewegt (dreht).
Eine Betätigungsvorrichtung 1 in jeder
der später
beschriebenen Ausführungsformen kann
auf ähnliche
Weise wie in der ersten Ausführungsform
ausgeführt
sein.
-
(Zweite Ausführungsform)
-
Nun
folgt eine Beschreibung einer zweiten Ausführungsform der Betätigungsvorrichtung 1.
-
10 ist eine perspektivische
Ansicht eines Vibrationselements einer Betätigungsvorrichtung in der zweiten
Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung. 11 ist ein
Blockschaltbild, welches die Schaltung der Betätigungsvorrichtung in der zweiten
Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung veranschaulicht.
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Im
folgenden wird die Betätigungsvorrichtung 1 in
der zweiten Ausführungsform
beschrieben, wobei der Schwerpunkt auf den Aspekten, in welchen sich
die obenerwähnte
erste Ausführungsform
und die zweite Ausführungsform
unterscheiden, liegt. In dieser Hinsicht wird die Erläuterung
von Aspekten, welche gleiche Themen und dergleichen beinhalten, weggelassen.
-
Die
Betätigungsvorrichtung 1 in
der zweiten Ausführungsform
verfügt über vier
Modi einschließlich
eines ersten Modus, in welchem ein berührtes Element 51 in
einem Blockierzustand gehalten wird; eines zweiten Modus, in welchem
das berührte
Element 51 gedreht (bewegt) werden kann (d.h., in welchem
das berührte
Element 51 sich in einem freien Zustand befindet); eines
dritten Modus, in welchem das berührte Element 51 in
Vorwärtsrichtung
gedreht wird; und eines vierten Modus, in welchem das berührte Element 51 in
Rückwärtsrichtung
gedreht wird. Die Betätigungsvorrichtung 1 ist
dafür ausgelegt, durch
Auswählen
eines der Durchschaltmuster für jede
der Elektroden einen Modus aus den Modi eins, zwei, drei und vier
auszuwählen,
um ein Schwingungsmuster eines Vibrationselements 6 zu ändern. Es
folgen nun speziellere Erläuterungen.
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Wie
in 10 gezeigt, sind
im Vibrationselement 6 fünf plattenförmige Elektroden 61a, 61b, 61e, 61d und 61e an
der Oberseite eines piezoelektrischen Elements 62 in 10 angeordnet, während fünf plattenförmige Elektroden 65a, 65b, 65e, 65d und 65e an
der Unterseite eines piezoelektrischen Elements 64 in 10 angeordnet sind. (Die
Elektroden 65a, 65b, 65e, 65d und 65e sind
in 10 nicht dargestellt,
lediglich die Bezugszeichen dieser Elektroden sind in Klammern angegeben.)
In anderen Worten, das piezoelektrische Element 62 ist
im wesentlichen gleichmäßig in vier
rechteckige Bereiche unterteilt (aufgeteilt). Die rechteckigen Elektroden 61a, 61b, 61c und 61d sind
in den jeweiligen Unterteilungsbereichen angeordnet. Auf die gleiche
Weise ist das piezoelektrische Element 64 in vier rechteckige
Bereiche unterteilt (aufgeteilt). Die rechteckigen Elektroden 65a, 65b, 65e und 65d sind
in den jeweiligen Unterteilungsbereichen angeordnet.
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Ferner
ist die rechteckige Elektrode 61e in einem zentralen Bereich
des piezoelektrischen Elements 62 angeordnet, während die
rechteckige Elektrode 65e in einem zentralen Bereich des
piezoelektrischen Elements 64 angeordnet ist. Die Längsrichtung
jeder einzelnen der Elektroden 61e, 65e entspricht
im wesentlichen derjenigen (der Richtung der langen Seite) des Vibrationselements 6.
Die Elektroden 61e und 65e sind Messelektroden,
die zum Erfassen einer zwischen einer Verstärkungsplatte 63 und
jeder der Elektroden 61e, 65e zu induzierenden Spannung,
d.h., einer in Reaktion auf eine Komponente in einer Längsrichtung
der Schwingung des Vibrationselements 6 (d.h., auf eine
Komponente der Longitudinalschwingung) zu induzierenden Spannung
(induzierten Spannung) verwendet werden. Ferner werden die Elektroden 61e, 65e im
zweiten Modus verwendet.
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In
diesem Fall sind die Elektroden 65a, 65b, 65c, 65d und 65e auf
den Rückseiten
der Elektroden 61a, 61b, 61c, 61d beziehungsweise 61e angeordnet.
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Die
auf einer Vorderseite auf einer Diagonale liegenden Elektroden 61a, 61c sind
mit den auf einer Rückseite
auf einer entsprechenden Diagonale liegenden Elektroden 65a, 65c elektrisch
verbunden. Auf die gleiche Weise sind die auf der Vorderseite auf der
anderen Diagonale liegenden Elektroden 61b, 61d mit
den auf der Rückseite
auf der entsprechenden Diagonale liegenden Elektroden 65b, 65d elektrisch
verbunden. (Im folgenden wird „elektrisch
verbunden" einfach
als „verbunden" bezeichnet.)
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Wie
in 11 gezeigt, enthält die Durchschaltschaltung 20 der
Betätigungsvorrichtung 1 in der
zweiten Ausführungsform:
einen Schalter 9; einen Schalter 16, und eine
Steuerschaltung 8, welche eine Schwingkreis-Schaltung 81,
eine Verstärkungsschaltung 82 und
eine Drehbetragsteuerungs-Schaltung 83 enthält.
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Der
Schalter 9 ist die Schalteinrichtung zum Umschalten zwischen
Durchschaltelektroden und als Schwingungserfassungseinrichtung zu
verwendenden Elektroden. Wenn der Schalter 9 umgeschaltet wird,
kann eine Drehrichtung des berührten
Elements 51 geändert
werden.
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Der
Schalter 9 hat zwei Schaltabschnitte 91, 92,
die gleichzeitig nebeneinander arbeiten. Die Elektrode 61d des
Vibrationselements 6 ist mit einer Anschlussklemme 97 des
Schaltabschnitts 91 verbunden. Die Elektrode 61a ist
mit einer Anschlussklemme 98 des Schaltabschnitts 92 verbunden.
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Ferner
sind eine Anschlussklemme 93 des Schaltabschnitts 91 und
eine Anschlussklemme 96 des Schaltabschnitts 92 beide
mit einer Ausgangsseite der Verstärkungsschaltung 82 in
der Steuerschaltung 8 verbunden. Eine Wechselspannung aus der
Verstärkungsschaltung 82 ist
an jede der Anschlussklemmen 93, 96 angelegt.
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Die
Verstärkungsplatte 63 des
Vibrationselements 6 ist mit Erde verbunden.
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Ferner
sind eine Anschlussklemme 94 des Schaltabschnitts 91 und
eine Anschlussklemme 95 des Schaltabschnitts 92 beide
mit einer Eingangsseite der Schwingkreis-Schaltung 81 in
der Steuerschaltung 8 verbunden.
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Der
Schalter 16 hat zwei Schaltabschnitte 161, 162,
die gleichzeitig nebeneinander arbeiten.
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Eine
Anschlussklemme 163 des Schaltabschnitts 161 ist
mit den Anschlussklemmen 94, 95 des Schalters 9 verbunden.
Eine Anschlussklemme 164 des Schaltabschnitts 161 ist
mit der Elektrode 61e des Vibrationselements 6 verbunden.
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Ferner
ist eine Anschlussklemme 167 des Schaltabschnitts 161 mit
der Eingangsseite der Schwingkreis-Schaltung 81 in der
Steuerschaltung 8 verbunden.
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Eine
Anschlussklemme 166 des Schaltabschnitts 162 ist
mit der Anschlussklemme 98 des Schalters 9 und
der Elektrode 61a des Vibrationselements 6 verbunden.
Eine Anschlussklemme 168 des Schaltabschnitts 162 ist
mit der Anschlussklemme 97 des Schalters 9 und
der Elektrode 61d des Vibrationselements 6 verbunden.
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In
dieser Hinsicht wird die Erläuterung
der Steuerschaltung 8 weggelassen, weil diese die gleiche
ist wie in der oben beschriebenen ersten Ausführungsform.
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Nun
wird jeder der obenerwähnten
Modi beschrieben.
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Im
ersten Modus erfolgt keine Anregung des Vibrationselements 6.
In anderen Worten, es wird keiner der obenerwähnten Elektroden elektrische Leistung
zugeführt.
In diesem Fall wird, da der Berührungsteil 66 des
Vibrationselements 6 an das berührte Element 51 anstößt (gedrückt wird),
das berührte Element 51 durch
Reibungskraft zwischen dem Berührungsteil 66 und
dem berührten
Element 51 in einem Blockierzustand gehalten. Dies gestattet
es, das angetriebene Element 5 in einem Blockierzustand
zu halten. Es ist nämlich
möglich,
das berührte
Element 51 daran zu hindern, sich zu bewegen (zu drehen), und
das angetriebene Element 5 auf einer gewünschten
Position zu halten.
-
Im
zweiten Modus wird eine Schwingung in einer zu einer Tangente in
einem Bereich, in welchem der Berührungsteil 66 an eine
Außenumfangsfläche 511 des
berührten
Elements 51 anstößt, im wesentlichen
senkrechten Richtung angeregt. In anderen Worten, den Elektroden 61a, 61b, 61c, 61d, 65a, 65b, 65e und 65d,
welche auf beiden Seiten des Vibrationselements 6 auf beiden
Diagonalen liegen, wird eine elektrische Leistung zugeführt, wozu
zwischen der Verstärkungsplatte 63 und
jeder einzelnen der Elektroden 61a, 61b, 61e, 61d, 65a, 65b, 65c und 65d eine
Wechselspannung angelegt wird. Dies veranlasst das Vibrationselement 6,
sich wieder und wieder in seiner Längsrichtung (in Richtung seiner langen
Seite) auszudehnen und zusammenzuziehen, d.h., mit einer winzigen
Amplitude in seiner Längsrichtung
zu schwingen (longitudinal zu schwingen). In anderen Worten, der
Berührungsteil 66 des Vibrationselements 6 schwingt
(bewegt sich hin und her) in seiner Längsrichtung (in Richtung seiner
langen Seite).
-
Wenn
das Vibrationselement 6 sich zusammenzieht, hat das berührte Element 51 einen
gewissen Abstand vom Berührungsteil 66,
so dass die Reibungskraft zwischen dem berührten Element 51 und dem
Berührungsteil 66 verschwindet
oder nachlässt und
deshalb in 11 das angetriebene
Element 5 sich in einem freien Zustand befindet. Somit
kann das angetriebene Element 5 sowohl entgegen dem Uhrzeigersinn
als auch im Uhrzeigersinn frei gedreht werden. Dies gestattet es,
das angetriebene Element 5 frei zu bewegen. Wenn andererseits
das Vibrationselement 6 sich ausdehnt, erfährt das
berührte Element 51 eine
Stoßkraft
vom Berührungsteil 66.
Da jedoch die Richtung der Stoßkraft
im wesentlichen senkrecht zur Tangente ist, dreht sich in 11 das berührte Element 51 weder
entgegen dem Uhrzeigersinn noch im Uhrzeigersinn, und deshalb bewegt sich
das angetriebene Element 5 nicht.
-
Somit
befindet sich das berührte
Element 51, d.h., das angetriebene Element 5,
durch die Schwingung des Vibrationselements 6 in einem
freien Zustand und kann sich in beide Richtungen frei bewegen.
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Im
dritten Modus wird eine Schwingung angeregt, welche mindestens eine
Bewegungskomponente der Schwingung in der Vorwärts-Drehrichtung des berührten Elements 51 (die
in 7 gezeigte Umfangsrichtungs-Komponente
S2) aufweist. In anderen Worten, den Elektroden 61a, 61c, 65a und 65c,
welche auf beiden Seiten des Vibrationselements 6 auf einer
Diagonale liegen, wird eine elektrische Leistung zugeführt, wozu
zwischen der Verstärkungsplatte 63 und
jeder der Elektroden 61a, 61c, 65a und 65c eine
Wechselspannung angelegt wird. Wie in der ersten Ausführungsform
erwähnt,
veranlasst dies in 11 das
berührte
Element 51, sich entgegen dem Uhrzeigersinn (in Vorwärtsrichtung) zu
drehen. Gleichzeitig werden die Elektroden 61b, 61d, 65b und 65d,
welche auf beiden Seiten des Vibrationselements 6 auf der
anderen Diagonale liegen und welchen keine elektrische Leistung
zugeführt wird,
als Schwingungserfassungseinrichtung zum Erfassen der Schwingung
des Vibrationselements 6 verwendet.
-
Im
vierten Modus wird eine Schwingung angeregt, welche mindestens eine
Bewegungskomponente der Schwingung in der Rückwärts-Drehrichtung des berührten Elements 51 (die
in 8 gezeigte Umfangsrichtungs-Komponente
S2) aufweist. In anderen Worten, den Elektroden 61b, 61d, 65b und 65d,
welche auf beiden Seiten des Vibrationselements 6 auf einer
Diagonale liegen, wird eine elektrische Leistung zugeführt, wozu
zwischen der Verstärkungsplatte 63 und
jeder einzelnen der Elektroden 61b, 61d, 65b und 65d eine
Wechselspannung angelegt wird. Wie in der ersten Ausführungsform
erwähnt,
veranlasst dies in 11 das
berührte
Element 51, sich im Uhrzeigersinn (in Rückwärtsrichtung) zu drehen. Gleichzeitig
werden die Elektroden 61a, 61c, 65a und 65c,
welche auf beiden Seiten des Vibrationselements 6 auf der
anderen Diagonale liegen und welchen keine elektrische Leistung
zugeführt
wird, als Schwingungserfassungseinrichtung zum Erfassen der Schwingung
des Vibrationselements 6 verwendet.
-
Nun
wird anhand von 11 die
Funktionsweise der Betätigungsvorrichtung 1 erläutert.
-
In
einem Zustand, in welchem der Hauptschalter auf EIN steht, werden,
wenn Befehle zum Blockieren/Freigeben des berührten Elements 51 (d.h.,
des angetriebenen Elements 5) oder Befehle für eine Drehrichtung
und einen Drehbetrag (zum Beispiel Drehungszahl und/oder Drehwinkel)
des berührten
Elements 51 erteilt werden, der Schalter 9, der
Schalter 16 und die Drehbetragsteuerungs-Schaltung 83 der
Steuerschaltung 8 auf Grundlage solcher Befehle betätigt. Es
wird nämlich einer
der oben beschriebenen Modi eins, zwei, drei und vier eingerichtet.
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In
dem Fall (des dritten Modus), in welchem die Befehle besagen, dass
in 11 das berührte Element 51 entgegen
dem Uhrzeigersinn (in Vorwärtsrichtung)
gedreht werden soll, ist der Schalter 16 so geschaltet,
dass die Anschlussklemme 163 und die Anschlussklemme 167 des
Schalters 16 verbunden sind und die Anschlussklemme 165 und
die Anschlussklemme 168 des Schalters 16 verbunden sind,
während
der Schalter 9 so geschaltet ist, dass die Anschlussklemme 94 und
die Anschlussklemme 97 des Schalters 9 verbunden
sind und die Anschlussklemme 96 und die Anschlussklemme 98 des Schalters 9 verbunden
sind. Somit ist die Ausgangsseite der Verstärkungsschaltung 82 in
der Steuerschaltung 8 zu den Elektroden 61a, 61e, 65a und 65e des
Vibrationselements 6 durchgeschaltet und ist die Eingangsseite
der Schwingkreis-Schaltung 81 in der Steuerschaltung 8 zu
den Elektroden 61b, 61d, 65b und 65d des
Vibrationselements 6 durchgeschaltet.
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Sowohl
die Schwingkreis-Schaltung 81 als auch die Verstärkungsschaltung 82 der
Steuerschaltung 8 wird von der Drehbetragsteuerungs-Schaltung 83 gesteuert.
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Eine
aus der Schwingkreis-Schaltung 81 ausgegebene Wechselspannung
wird von der Verstärkungsschaltung 82 verstärkt und
dann zwischen der Verstärkungsplatte 63 und
jeder der Elektroden 61a, 61e, 65a und 65e angelegt.
Somit unterliegt, wie oben erwähnt,
jeder der den Elektroden 61a, 61e, 65a und 65e des
Vibrationselements 6 entsprechenden Bereiche wieder und
wieder der Ausdehnung und Zusammenziehung, und der Berührungsteil 66 des
Vibrationselements 6 schwingt (bewegt sich hin und her)
in einer schrägen
Richtung, wie durch den in 7 gezeigten
Pfeil b dargestellt, und er schwingt (bewegt sich) auf elliptische
Weise, wie durch den in 7 gezeigten
Pfeil e dargestellt. Das berührte
Element 51 erfährt
die Reibungskraft (Stoßkraft)
vom Berührungsteil 66,
wenn die den Elektroden 61a, 61e, 65a und 65c des
Vibrationselements 6 entsprechenden Bereiche sich ausdehnen,
und diese sich wiederholende Reibungskraft (Stoßkraft) veranlasst in 1 das berührte Element 51,
sich entgegen dem Uhrzeigersinn (in Vorwärtsrichtung) zu bewegen (zu
drehen).
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Wenn
in 1 das berührte Element 51 sich entgegen
dem Uhrzeigersinn (in Vorwärtsrichtung) dreht,
bewegt (dreht) sich das angetriebene Element 5 zusammen
mit dem berührten
Element 51 in die gleiche Richtung.
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Gleichzeitig
arbeiten die Elektroden 61b, 61d, 65b und 65d,
an welche keine Wechselspannung angelegt ist (nicht aktiviert),
als Messelektroden, die zum Erfassen einer zwischen der Verstärkungsplatte 63 und
jeder der Elektroden 61b, 61d, 65b und 65d zu
induzierenden Spannung (induzierten Spannung) verwendet werden.
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Die
erfasste induzierte Spannung (erfasste Spannung) wird in die Schwingkreis-Schaltung 81 eingegeben,
und dann gibt die Schwingkreis-Schaltung 81 auf Grundlage
einer solchen erfassten Spannung eine Wechselspannung mit einer
Frequenz (Resonanzfrequenz), bei welcher die Amplitude des Vibrationselements 6 maximal
wird, nämlich
die erfasste Spannung maximal wird, aus. Dies gestattet es, das
angetriebene Element 5 effizient zu bewegen (zu drehen).
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Ferner
steuert die Drehbetragsteuerungs-Schaltung 83 den Vorgang
des Durchschaltens zu jeder dieser Elektroden auf Grundlage des befohlenen
Drehbetrags (Sollwerts) des berührten Elements 51.
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Die
Drehbetragsteuerungs-Schaltung 83 gestattet nämlich der
Schwingkreis-Schaltung 81 und der Verstärkungsschaltung 82,
sich zu aktivieren, bis der Drehbetrag des berührten Elements 51 den
befohlenen Drehbetrag (Sollwert) des berührten Elements 51 erreicht,
wodurch das Vibrationselement 6 angesteuert und das angetriebene
Element 5 zusammen mit dem berührten Element 51 gedreht
wird.
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Im
Gegensatz dazu, im Fall (des vierten Modus), in welchem die Befehle
besagen, dass in 11 das
berührte
Element 51 im Uhrzeigersinn (in Rückwärtsrichtung) gedreht werden
soll, ist der Schalter 16 so geschaltet, dass die Anschlussklemme 163 und
die Anschlussklemme 167 des Schalters 16 verbunden
sind und die Anschlussklemme 165 und die Anschlussklemme 168 des
Schalters 16 verbunden sind, während der Schalter 9 so
geschaltet ist, dass die Anschlussklemme 93 und die Anschlussklemme 97 des
Schalters 9 verbunden sind und die Anschlussklemme 95 und
die Anschlussklemme 98 des Schalters 9 verbunden
sind. Somit ist die Ausgangsseite der Verstärkungsschaltung 82 in
der Steuerschaltung 8 zu den Elektroden 61b, 61d, 65b und 65d des
Vibrationselements 6 durchgeschaltet und ist die Eingangsseite
der Schwingkreis-Schaltung 81 in der Steuerschaltung 8 zu
den Elektroden 61a, 61c, 65a und 65c des
Vibrationselements 6 durchgeschaltet. Da die folgenden
Vorgänge
die gleichen sind wie diejenigen des Falls, in welchem die Befehle
besagen, dass in 11 das
berührte
Element 51 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht werden soll,
wird deren Beschreibung weggelassen.
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Im
Fall (des ersten Modus), in welchem die Befehle besagen, dass das
berührte
Element 51, d.h., das angetriebene Element 5 im
Blockierzustand zu halten ist, wie in 11 gezeigt,
ist der Schalter 16 so geschaltet, dass die Anschlussklemme 163 und die
Anschlussklemme 167 des Schalters 16 verbunden
sind und die Anschlussklemme 165 und die Anschlussklemme 168 des
Schalters 16 verbunden sind.
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Die
Drehbetragsteuerungs-Schaltung 83 gestattet der Schwingkreis-Schaltung 81 und
der Verstärkungsschaltung 82 nicht,
sich zu aktivieren. Es ist nämlich
an keine der Elektroden des Vibrationselements 6 eine Wechselspannung
angelegt.
-
Der
Berührungsteil 66 des
Vibrationselements 6 ist in Stoßkontakt mit dem berührten Element 51 (stößt daran
an), und die Reibungskraft zwischen dem Berührungsteil 66 und
dem berührten Element 51 hält das berührte Element 51 im
Blockierzustand. Dies gestattet es, das angetriebene Element 5 im
Blockierzustand zu halten. Das angetriebene Element 5 wird
nämlich
daran gehindert, sich zu bewegen, wodurch das angetriebene Element 5 auf einer
gewünschten
Position gehalten wird.
-
In
dieser Hinsicht können
im Fall des ersten Modus die Schalter 9 und 16 auf
beliebige Weise geschaltet werden, solange an keine der Elektroden des
Vibrationselements 6 eine Wechselspannung angelegt ist.
-
Im
Fall (des zweiten Modus), in welchem die Befehle besagen, dass das
berührte
Element 51 in den freien Zustand zu versetzen ist, in anderen
Worten, in welchem die Befehle besagen, dass das angetriebene Element 5 in
den freien Zustand zu versetzen ist, ist der Schalter 16 so
geschaltet, dass die Anschlussklemme 164 und die Anschlussklemme 167 des
Schalters 16 verbunden sind und die Anschlussklemme 166 und
die Anschlussklemme 168 des Schalters 16 verbunden
sind. Somit ist die Ausgangsseite der Verstärkungsschaltung 82 der
Steuerschaltung 8 zu den Elektroden 61a, 61b, 61c, 61d, 65a, 65b, 65e und 65d des
Vibrationselements 6 durchgeschaltet und sind die Elektroden 61e und 65e des
Vibrationselements 6 zur Eingangsseite der Schwingkreis-Schaltung 81 der
Steuerschaltung 8 durchgeschaltet.
-
Eine
aus der Schwingkreis-Schaltung 81 ausgegebene Wechselspannung
wird durch die Verstärkungsschaltung 82 verstärkt und
dann zwischen der Verstärkungsplatte 63 und
jeder der Elektroden 61a, 61b, 61e, 61d, 65a, 65b, 65e und 65d angelegt. Somit
schwingt (bewegt sich hin und her), wie oben erwähnt, der Berührungsteil 66 des
Vibrationselements 6 in seiner Längsrichtung, wodurch das berührte Element 51,
d.h., das angetriebene Element 5, in einen freien Zustand
gelangt und es möglich
ist, in 1 das berührte Element 51 (d.h.,
das angetriebene Element 5) sowohl im Uhrzeigersinn als
auch entgegen dem Uhrzeigersinn frei zu drehen.
-
Gleichzeitig
wird die zwischen der Verstärkungsplatte 63 und
jeder der Elektroden 61e und 65e induzierte Spannung
(induzierte Spannung) von jeder der Elektroden 61e und 65e erfasst.
Die erfasste induzierte Spannung (erfasste Spannung) wird in die Schwingkreis-Schaltung 81 eingegeben,
und danach gibt die Schwingkreis-Schaltung 81 auf Grundlage der
erfassten Spannung eine Wechselspannung mit einer Frequenz, bei
welcher die Amplitude der Longitudinalschwingung des Vibrationselements 6 maximal
wird, nämlich
die erfasste -Spannung maximal wird, aus. Dies gestattet es, das
berührte
Element 51, d.h., das angetriebene Element 5 ruhiger
zu drehen.
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Hier,
im Fall des zweiten Modus, kann der Schalter 9 auf beliebige
Weise geschaltet werden.
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Gemäß der Betätigungsvorrichtung 1 in
der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist es möglich, Effekte ähnlich denjenigen
der oben beschriebenen ersten Ausführungsform zu erzielen.
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Bei
dieser Betätigungsvorrichtung 1 bestehen
breitgefächerte
Anwendungsmöglichkeiten,
da es möglich
ist, irgendeinen Zustand aus den vier Zuständen, welche einen Zustand,
in welchem das berührte
Element 51 (das angetriebene Element 5) in einem
Blockierzustand gehalten wird, d.h., einen Zustand hoher Reibung;
einen Zustand, in welchem dem berührten Element 51 (dem
angetriebenen Element 5) gestattet wird, gedreht (oder
bewegt) zu werden (d.h., in welchem das berührte Element 51 und das
angetriebene Element 5 in einen freien Zustand versetzt
werden), d.h., einen Zustand geringer Reibung; einen Zustand, in
welchem das berührte
Element 51 in Vorwärtsrichtung
gedreht wird; und einen Zustand, in welchem das berührte Element 51 in Rückwärtsrichtung
gedreht wird, umfassen, auszuwählen.
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Im
obenerwähnten
Vibrationselement 6 wurde der Fall, in welchem die Elektroden
zum Ansteuern des Vibrationselements 6 in vier Abschnitte
unterteilt sind, beschrieben. Dies ist jedoch nur ein Beispiel für das selektive
Anregen der Longitudinalschwingung und der Biegeschwingung des Vibrationselements 6,
und in der vorliegenden Erfindung sind der Aufbau und das Verfahren
zum Ansteuern des Vibrationselements 6 nicht auf die obenerwähnten Beispiele
beschränkt.
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Zusätzlich ist
in der vorliegenden Erfindung die Betätigungsvorrichtung 1 so
ausgelegt, dass der dritte Modus oder der vierte Modus weggelassen werden
kann und das berührte
Element 51 nur in eine Richtung gedreht werden kann. Selbst
in diesem Fall kann in 1 das
angetriebene Element 5 mittels des alleinigen Vibrationselements 6 in
jede der beiden Richtungen bewegt (d.h. gedreht) werden.
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(Dritte Ausführungsform)
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Nun
folgt eine Beschreibung einer dritten Ausführungsform der Betätigungsvorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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12 ist eine perspektivische
Ansicht, welche ein Vibrationselement der Betätigungsvorrichtung in einer
dritten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung veranschaulicht. In den nun folgenden Erläuterungen
anhand von 12 wird eine Oberseite
als „oben", eine Unterseite
als „unten", eine rechte Seite
als „rechts" und eine linke Seite
als „links" bezeichnet.
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Im
folgenden wird eine Betätigungsvorrichtung 1 in
der dritten Ausführungsform
beschrieben, wobei der Schwerpunkt auf den Aspekten, in welchen sich
die obenerwähnte
erste oder zweite Ausführungsform
und die dritte Ausführungsform
unterscheiden, liegt. In dieser Hinsicht wird die Erläuterung
von Aspekten, welche gleiche Themen und dergleichen beinhalten,
weggelassen.
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Die
Betätigungsvorrichtung 1 in
der dritten Ausführungsform
weist Besonderheiten hinsichtlich der Tatsache auf, dass die Betätigungsvorrichtung 1 ferner
einen fünften
Modus und einen sechsten Modus, in welchen Longitudinalschwingung
und Biegeschwingung kombiniert werden, zusätzlich zu den in der zweiten
Ausführungsform
beschriebenen Modi eins bis vier anwenden kann. Der fünfte Modus
und der sechste Modus können
durch Wechseln eines Durchschaltmusters für jede der Elektroden 61a–61d, 61f, 65a–65d und 65f auf
die gleiche Weise wie die Modi eins bis vier willkürlich ausgewählt werden.
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Das
Vibrationselement 6 der Betätigungsvorrichtung 1 hat,
anstelle der Messelektroden 61e und 65e in der
zweiten Ausführungsform,
in 12 eine Elektrode 61f an
der Oberseite eines piezoelektrischen Elements 62 und eine
Elektrode 65f an dessen Unterseite. Die Elektroden 61f und 65f sind
rechteckig und plattenförmig
und haben im wesentlichen die gleiche Länge wie die Länge in Längsrichtung
des Vibrationselements 6. Die Elektroden 61f und 65f befinden
sich in einem zentralen Bereich des Vibrationselements 6 entlang
seiner Längsrichtung.
Ferner sind die Elektrode 61f und die Elektrode 65f zwischen
der Vorderseite und der Rückseite
des Vibrationselements 6 elektrisch verbunden. Die Elektroden 61f und 65f sind
außerdem
auf die gleiche Weise wie die anderen Elektroden 61a–61d und 65a–65d mit
einer (nicht dargestellten) Durchschaltschaltung 20 elektrisch
verbunden (die Elektroden 65a–65d sind in 12 nicht dargestellt).
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13 ist eine Draufsicht,
welche einen Schwingungszustand des Vibrationselements der in 12 gezeigten Betätigungsvorrichtung
zeigt.
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Im
fünften
Modus der Betätigungsvorrichtung 1 wird
den Elektroden 61a, 61c, 65a und 65e, welche
auf beiden Seiten des Vibrationselements 6 auf einer Diagonale
liegen, elektrische Leistung zugeführt, wozu eine Wechselspannung
zwischen der Verstärkungsplatte 63 und
jeder der Elektroden 61a, 61e, 65a und 65e angelegt
wird. Dann unterliegt jeder der diesen Elektroden entsprechenden
Bereiche des Vibrationselements 6 wieder und wieder der
Ausdehnung und Zusammenziehung, so dass das gesamte Vibrationselement 6 einer
Biege-Sekundärschwingung
unterliegt. Durch die Biege-Sekundärschwingung schwingt (bewegt
sich hin und her) der Berührungsteil 66 des
Vibrationselements 6 in einer schrägen Richtung, wie in 13 durch einen Pfeil b dargestellt,
oder er schwingt (bewegt sich) auf elliptische Weise wie in 13 durch einen Pfeil e dargestellt.
Somit erfährt
das berührte
Element 51 wieder und wieder eine Reibungskraft (Stoßkraft)
vom Berührungsteil 66,
so dass in 13 das berührte Element 51 entgegen
dem Uhrzeigersinn (in Vorwärtsrichtung)
gedreht wird.
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Im
fünften
Modus wird ferner den Elektroden 61f und 65f im
zentralen Bereich des Vibrationselements 6 elektrische
Leistung zugeführt,
wodurch die den Elektroden 61f und 65f entsprechenden
Bereiche der piezoelektrischen Elemente 62, 64 wieder und
wieder teilweise der Ausdehnung und Zusammenziehung mit einer hohen
Geschwindigkeit unterliegen. Dann unterliegen die Bereiche an der
Mittellinie in Längsrichtung
des Vibrationselements 6 einer Longitudinalschwingung mit
winziger Amplitude entlang ihrer Längsrichtung. Dies wird als
Longitudinal-Primärschwingung
bezeichnet. Durch die Longitudinal-Primärschwingung erhöht der Berührungsteil 66 die
Stoßkraft
in Längsrichtung
des Vibrationselements 6, um das berührte Element 51 mit
der erhöhten
(stärkeren)
Stoßkraft
vorzuspannen. Dies gestattet es, eine im Vergleich mit dem Fall,
in welchem das Vibrationselement 6 nur von der Biege-Sekundärschwingung
angetrieben wird, hohe Antriebskraft zu erzielen.
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Im
fünften
Modus dienen die Elektroden 61b, 61d, 65b und 65d,
welchen keine elektrische Leistung zugeführt wird, als Schwingungserfassungseinrichtung
zum Erfassen der Schwingung des Vibrationselements 6. Die
Elektroden 61b, 61d, 65b und 65d erfassen
eine zwischen der Verstärkungsplatte 63 und
jeder der Elektroden 61b, 61d, 65b und 65d, welchen
keine elektrische Leistung zugeführt
wird, wenn das Vibrationselement 6 angetrieben wird, zu induzierende
Spannung (induzierte Spannung), und danach wird die induzierte Spannung
in eine Schwingkreis-Schaltung 81 eingegeben. Auf Grundlage
der erfassten induzierten Spannung gibt die Schwingkreis-Schaltung 81 eine
Wechselspannung mit einer vorbestimmten Frequenz (Resonanzfrequenz),
bei welcher die Amplitude des Vibrationselements 6 maximal
wird, d.h., die induzierte Spannung maximal wird, aus. Dies gestattet
es, das berührte Element 51,
d.h., das angetriebene Element 5 effizient zu drehen. In
dieser Hinsicht arbeiten die Elektroden 61b, 61d, 65b und 65d,
welchen keine elektrische Leistung zugeführt wird, auf dieselbe Weise
wie diejenigen in der ersten Ausführungsform.
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14 ist eine Draufsicht,
welche einen Schwingungszustand des in 12 gezeigten Vibrationselements zeigt.
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Im
sechsten Modus der Betätigungsvorrichtung 1 wird
den Elektroden 61b, 61d, 65b und 65d, welche
auf beiden Seiten des Vibrationselements 6 auf der anderen
Diagonale liegen, und den Elektroden 61f und 65f,
die im zentralen Bereich des Vibrationselements 6 liegen,
elektrische Leistung zugeführt.
Das Vibrationselement 6 schwingt mit einer zu der Bewegung
im Fall des fünften
Modus symmetrischen Bewegung, wodurch es in 14 das berührte Element 51 veranlasst,
sich im Uhrzeigersinn (in Rückwärtsrichtung)
zu drehen. Dies gestattet es auch, eine stärkere Antriebskraft in Rückwärtsrichtung
zu erzielen.
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Im
sechsten Modus dienen die Elektroden 61a, 61e, 65a und 65e,
welchen keine elektrische Leistung zugeführt wird, als Schwingungserfassungseinrichtung
zum Erfassen der Schwingung des Vibrationselements 6. Die
Elektroden 61a, 61e, 65a und 65c erfassen
eine zwischen der Verstärkungsplatte 63 und
jeder der Elektroden 61a, 61e, 65a und 65e,
welchen keine elektrische Leistung zugeführt wird, wenn das Vibrationselement 6 angetrieben wird,
zu induzierende Spannung (induzierte Spannung), und danach wird
die induzierte Spannung in eine Schwingkreis-Schaltung 81 eingegeben.
Auf Grundlage der erfassten induzierten Spannung gibt die Schwingkreis-Schaltung 81 eine
Wechselspannung mit einer vorbestimmten Frequenz (Resonanzfrequenz),
bei welcher die Amplitude des Vibrationselements 6 maximal
wird, d.h., die induzierte Spannung maximal wird, aus. Dies gestattet
es, das berührte
Element 51, d.h., das angetriebene Element 5 effizient
zu drehen. In dieser Hinsicht arbeiten die Elektroden 61b, 61d, 65b und 65d,
welchen keine elektrische Leistung zugeführt wird, auf dieselbe Weise
wie diejenigen in der ersten Ausführungsform.
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Hier,
in dem Fall, in welchem eine Länge
eines Basisteils des Vibrationselements 6 in Längsrichtung
(in der Richtung, in welcher das Vibrationselement 6 sich
beim Anlegen der Wechselspannung ausdehnt und zusammenzieht), d.h.,
eine Länge
der langen Seite des Vibrationselements 6, als eine Länge L ermittelt
wird, und in welchem eine Länge
des Basisteils des Vibrationselements 6 in einer zur Längsrichtung
im wesentlichen senkrechten Richtung (die Länge des Basisteils in der zu
der Richtung, in welcher der Berührungsteil 66 herausragt,
im wesentlichen senkrechten Richtung), d.h., eine Länge der
kurzen Seite des Vibrationselements 6, als eine Breite
A ermittelt wird, wie in 12 gezeigt,
unterliegt ein Verhältnis
zwischen der Breite A und der Länge
L keiner besonderen Beschränkung.
Vorzugsweise jedoch sollte das Verhältnis etwa 2 bis 5 betragen.
Mehr vorzuziehen ist ein Verhältnis,
das etwa 3 bis 4 beträgt.
Am meisten vorzuziehen ist ein Verhältnis, das etwa 3,54 beträgt. Die
Beziehung zwischen den Resonanzfrequenzen der Longitudinal-Primärschwingung
und der Biege-Sekundärschwingung wird
unter den obenerwähnten
Bedingungen angemessen, und es ist möglich, einen zufriedenstellenden
Antriebswirkungsgrad zu erzielen.
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In
dieser Hinsicht sind bei der Betätigungsvorrichtung 1 die
Schwingungsmodi des Vibrationselements 6 nicht auf die
obenerwähnten
Modi eins bis sechs beschränkt,
und ein Durchschnittsfachmann kann jeden gewünschten Schwingungsmodus anwenden.
Zum Beispiel kann im in 12 beschriebenen Vibrationselement 6 durch
Anlegen der Wechselspannung nur an die Elektroden 61f, 65f eine
Longitudinal-Primärschwingung
im Vibrationselement 6 angeregt werden oder kann durch
Anlegen der Wechselspannung an alle Elektroden 61a–61f und 65a–65f und
Verzögern
des Anlegezeitpunkts bei vorbestimmten Elektroden eine aus einer
Kombination von Longitudinal-Primärschwingung und Biege-Tertiärschwingung
bestehende komplexe Schwingung im Vibrationselement 6 angeregt
werden.
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17 ist ein Diagramm, welches
elektrische Eigenschaften des in 12 dargestellten
Vibrationselements zeigt. In diesem in 17 gezeigten Diagramm stellt die horizontale
Achse die Schwingungsfrequenz (Hz) des Vibrationselements 6 während des
Ansteuerns dar und stellt die vertikale Achse die Impedanz (Ω) der piezoelektrischen
Elemente 62, 64, während das Vibrationselement 6 nicht
in Stoßkontakt
mit dem berührten
Element 51 ist (nicht daran anstößt), dar.
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Wie
in 17 gezeigt, weist
das Vibrationselement 6 eine Resonanzfrequenz f1 der Longitudinal-Primärschwingung
und eine Resonanzfrequenz f2 der Biege-Sekundärschwingung auf. Bei diesen Resonanzfrequenzen
f1, f2 nimmt die Impedanz Minimalwerte an. Hier sind diese Resonanzfrequenzen f1,
f2 für
das Vibrationselement 6 eigentümliche Frequenzen. Die Resonanzfrequenzen
f1, f2 können durch
Auswählen
einer Form oder einer Größe des Vibrationselements 6,
einer Position des Berührungsteils 66 oder
dergleichen willkürlich
geändert
werden. In diesem Vibrationselement 6 der vorliegenden
Erfindung sind die Resonanzfrequenzen f1, f2 so eingestellt, dass
sie nah beieinander liegen. Zum Beispiel ist in diesem Vibrationselement 6 die
Resonanzfrequenz f2 der Biege-Sekundärschwingung um etwa 1 bis 2%
höher als
die Resonanzfrequenz f1 der Longitudinal-Primärschwingung. Beim Aufbau des
Vibrationselements 6 kann, wenn das Vibrationselement 6 mit
einer Frequenz in der Nähe
der Resonanzfrequenzen f1, f2, insbesondere mit einer Frequenz zwischen
den Resonanzfrequenzen f1 und f2, angesteuert wird, eine aus einer
Kombination von Longitudinal-Primärschwingung und Biege-Sekundärschwingung
bestehende komplexe Schwingung erzielt werden. Ferner weist die
komplexe Schwingung merklich die Ansteuereigenschaften sowohl der
Longitudinal-Primärschwingung
als auch der Biege-Sekundärschwingung
auf, weil die Ansteuerfrequenz in der Nähe sowohl der Resonanzfrequenz
f1 der Longitudinal-Primärschwingung
als auch der Resonanzfrequenz f2 der Biege-Sekundärschwingung
liegt. Dies gestattet es, effizient die Ansteuereigenschaften sowohl
der Longitudinal-Primärschwingung
als auch der Biege-Sekundärschwingung
zu erzielen, wenn das Vibrationselement 6 angetrieben wird.
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Ferner
sind im Vibrationselement 6 diese Resonanzfrequenzen f1,
f2 so eingestellt, dass sie voneinander verschiedene vorbestimmte
Werte sind (siehe 17).
Somit wird eine Änderung
der Impedanz der piezoelektrischen Elemente 62, 64 in
der Nähe
des Resonanzpunkts im Stoßzustand
träge, wodurch
die Grenze zwischen der Resonanzfrequenz f1 der Longitudinal-Primärschwingung
und der Resonanzfrequenz f2 der Biege-Sekundärschwingung undeutlich wird. Überdies
ist es möglich,
ein breites Frequenzband zu bilden, in welchem der Wert der Impedanz
in der Nähe
der Resonanzfrequenzen f1, f2, insbesondere bei einer Frequenz zwischen
den Resonanzfrequenzen f1 und f2, niedriger wird. Dies gestattet
es, die Anregung, welche Longitudinal-Primärschwingung und Biege-Sekundärschwingung kombiniert,
in einem breiten Frequenzband auszuführen und eine während des
Ansteuerns dem Vibrationselement 6 zugeführte Eingangsleistung
zu stabilisieren.
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In
der Betätigungsvorrichtung 1 wird
das Vibrationselement 6 mit einer zwischen der Resonanzfrequenz
f1 der Longitudinal-Primärschwingung
und der Resonanzfrequenz f2 der Biege-Sekundärschwingung liegenden Schwingungsfrequenz
(Ansteuerfrequenz) angesteuert. In diesem Fall wird, wenn die Ansteuerfrequenz
des Vibrationselements 6 in die Nähe der Resonanzfrequenz f1
der Longitudinal-Primärschwingung
gebracht wird, die Amplitude der Longitudinalschwingung in der Richtung,
in welcher die Stoßkraft
erhöht
wird, größer. Somit nimmt
die Reibungskraft zwischen dem Berührungsteil 66 des
Vibrationselements 6 und dem berührten Element 51 zu,
und deshalb wird die Antriebskraft des Vibrationselements 6 erhöht (d.h.,
es wird ein Typ mit hoher Antriebskraft). Wenn andererseits die Ansteuerfrequenz
des Vibrationselements 6 in die Nähe der Resonanzfrequenz f2
der Biege-Sekundärschwingung
gebracht wird, wird die Komponente in Drehrichtung des berührten Elements 51 (d.h.,
des angetriebenen Elements 5) innerhalb der Schwingungsbewegung
des Vibrationselements 6 größer. Somit nimmt der Drehbetrag
des berührten
Elements 51 pro Schwingungseinheit zu, und deshalb wird
die Antriebsgeschwindigkeit (Drehgeschwindigkeit) des angetriebenen
Elements 5 erhöht
(d.h., es wird ein Typ mit hoher Geschwindigkeit). Auf diese Weise
ist es durch Verschieben der Resonanzfrequenz f1 der Longitudinal-Primärschwingung
hin zur Resonanzfrequenz f2 der Biege-Sekundärschwingung und durch angemessenes
Einstellen (Auswählen)
der Ansteuerfrequenz des Vibrationselements 6 innerhalb des
Frequenzbands zwischen den Resonanzfrequenzen f1 und f2 möglich, beliebige
Antriebseigenschaften zum Beispiel bezüglich Antriebskraft, Antriebsgeschwindigkeit
oder dergleichen zu erzielen.
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In
dieser Hinsicht sollte in diesem Vibrationselement 6 die
Resonanzfrequenz f2 der Biege-Sekundärschwingung vorzugsweise um
etwa 0,5 bis 3,0% höher
als die Resonanzfrequenz f1 der Longitudinal-Primärschwingung
sein. Mehr vorzuziehen ist eine Resonanzfrequenz f2, die um etwa
1,0 bis 2,0% höher
ist als die Resonanzfrequenz f1.
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Durch
Einstellen einer Differenz zwischen den Resonanzfrequenzen f1 und
f2 innerhalb des obenerwähnten
Bereichs ist es, da die Longitudinal-Primärschwingung und die Biege-Sekundärschwingung
gleichzeitig auftreten (d.h., da die beiden Schwingungen kombiniert
sind), möglich,
die Reibungskraft und die Antriebskraft gleichzeitig zu erzielen,
wodurch sich zufriedenstellende Antriebseigenschaften erzielen lassen.
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In
dieser Hinsicht ist die vorliegende Erfindung nicht auf diesen Aufbau
beschränkt.
Die Resonanzfrequenz f1 der Longitudinal-Primärschwingung kann höher als
die Resonanzfrequenz f2 der Biege-Sekundärschwingung sein. In diesem
Fall sollte die Resonanzfrequenz f1 der Longitudinal-Primärschwingung
vorzugsweise um etwa 0,5 bis 3,0% höher als die Resonanzfrequenz
f2 der Biege-Sekundärschwingung
sein. Mehr vorzuziehen ist eine Resonanzfrequenz f1, die um etwa
1,0 bis 2,0% höher als
die Resonanzfrequenz f2 ist. Um durch Zuführen höherer elektrischer Leistung
zur (durch Einspeisen höherer
elektrischer Leistung in die) Betätigungsvorrichtung 1 eine
höhere
mechanische Leistung zu erzielen, ist es außerdem vorzuziehen, dass die
Impedanz bei der Ansteuerfrequenz reduziert wird.
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Ferner
ist im Vibrationselement 6 die Impedanz bei der Resonanzfrequenz
f2 der Biege-Sekundärschwingung
höher als
diejenige bei der Resonanzfrequenz f1 der Longitudinal-Primärschwingung. Überdies
gibt es, wie in 17 gezeigt,
zwischen den Resonanzfrequenzen f1 und f2 eine Frequenz f3, bei
welcher die Impedanz einen Maximalwert annimmt. Vorzugsweise ist
das Vibrationselement 6 mit einer vorbestimmten Ansteuerfrequenz
zwischen der Resonanzfrequenz f1 der Longitudinal-Primärschwingung
und der Resonanzfrequenz f2 der Biege-Sekundärschwingung anzusteuern. Mehr
vorzuziehen ist das Ansteuern des Vibrationselements 6 mit
einer vorbestimmten Ansteuerfrequenz zwischen der Resonanzfrequenz
f2 und der Frequenz f3. Dies gestattet es, das Vibrationselement 6 bei
Ansteuerung mit einer Schwingungsphasenverschiebung zwischen der
Longitudinalschwingung und der Biegeschwingung anzuregen. Deshalb
ist es möglich, den
Berührungsteil 66 entlang
einer elliptischen Bahn e (siehe 7 und 8) schwingen (sich bewegen)
zu lassen, und ist es möglich,
Kraft effizient vom Vibrationselement 6 auf das berührte Element 51 zu übertragen,
ohne eine das berührte
Element 51 zurückziehende
Kraft zu erzeugen.
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In
dieser Hinsicht kann dieser Aufbau, bei welchem die Resonanzfrequenzen
f1, f2 voneinander verschieden sind und/oder nahe beieinander liegen,
wie oben beschrieben, für
die erste und zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Dies gestattet es,
Effekte ähnlich demjenigen
der oben beschriebenen dritten Ausführungsform zu erzielen.
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Bei
der Betätigungsvorrichtung 1 der
dritten Ausführungsform
sind fünf
Elektroden 61a–61d und 61f beziehungsweise 65a–65d und 65f auf
den piezoelektrischen Elementen 62, 64 angeordnet,
um einen bidirektionalen Antrieb des berührten Elements 51 einschließlich Vorwärts- und
Rückwärtsrichtung zu
realisieren (siehe 13 und 14). Die vorliegende Erfindung
ist jedoch nicht auf diesen Aufbau beschränkt. Zum Beispiel in dem Fall,
in welchem das berührte
Element 51 in eine einzige Richtung gedreht werden soll,
kann das Vibrationselement 6 einfacher aufgebaut sein.
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15 ist eine perspektivische
Ansicht, welche eine Variante des in 12 gezeigten
Vibrationselements veranschaulicht. Das Vibrationselement 6 weist,
im Vergleich mit dem in 12 beschriebenen
Vibrationselement 6, eine einzige, die Elektroden 61a, 61c und 61f zusammenfassende Elektrode 61g anstelle
dieser Elektroden 61a, 61c und 61f auf
den gleichen Positionen wie denjenigen dieser Elektroden auf. Entsprechend
weist das Vibrationselement 6 eine einzige, die Elektroden 65a, 65c und 65f zusammenfassende
Elektrode 65g anstelle dieser Elektroden 65a, 65c und 65f auf
den gleichen Positionen wie denjenigen dieser Elektroden auf. Die Elektrode 65g ist
in 24 nicht dargestellt,
lediglich das Bezugszeichen der Elektrode ist in Klammern angegeben.
Ferner ist die Elektrode 61d unabhängig von der Elektrode 65d angebracht.
Außerdem
sind bei diesem Vibrationselement 6 die Elektroden 61b, 65b und 65d weggelassen.
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16 ist eine Draufsicht,
welche einen Schwingungszustand des in 15 gezeigten Vibrationselements veranschaulicht.
Diesen einzigen Elektroden 61g, 65g des Vibrationselements 6 wird elektrische
Leistung zugeführt.
Die den Elektroden 61g, 65g entsprechenden Bereiche
der piezoelektrischen Elemente 62, 64 unterliegen
wieder und wieder mit einer hohen Geschwindigkeit der Ausdehnung
und Zusammenziehung (siehe 16).
Dann wird durch die Ausdehnung und Zusammenziehung der den Elektroden 61a, 61c, 65a und 65c entsprechenden
Bereiche innerhalb der den Elektroden 61g, 65g entsprechenden
Bereiche eine Biege-Sekundärschwingung
erzeugt sowie die Funktion des obenerwähnten fünften Modus. Ferner wird durch
die Ausdehnung und Zusammenziehung der den Elektroden 61f und 65f entsprechenden
Bereiche innerhalb der den Elektroden 61g, 65g entsprechenden
Bereiche eine Longitudinal-Primärschwingung
erzeugt sowie die Funktion des fünften
Modus. Somit wird eine aus einer Kombination von Longitudinal-Primärschwingung
und Biege-Sekundärschwingung
bestehende komplexe Schwingung erzeugt, und durch die gleiche Funktion
wie diejenige des fünften
Modus wird in 16 das
berührte
Element 51 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht.
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Die
Elektrode 61d ist mit der Schwingkreis-Schaltung 81 der
(nicht dargestellten) Steuerschaltung 8 verbunden und dient
dazu, deren Schwingungsfrequenz auf einem geeigneten Wert zu halten.
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In
dieser Hinsicht ist die Drehrichtung des berührten Elements 51 nur
eine Richtung in diesem Vibrationselement 6. Gemäß diesem
Vibrationselement 6 ist es, da die Anzahl der Elektroden
im Vergleich mit dem in 12 beschriebenen
Vibrationselement 6 reduziert ist, möglich, die Struktur der Produktion
(Vibrationselement) zu vereinfachen und die Fertigungsschritte der
Produktion zu verkürzen
(zu beschränken).
Außerdem
kann, da das angetriebene Element 5 nur in einer Richtung
angetrieben (gedreht) wird, der Schalter 9 der Durchschaltschaltung 20 weggelassen
werden. Dies gestattet es, die Produktion weiter zu vereinfachen.
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Andererseits
kann eine (nicht dargestellte) einzige, die Elektroden 61b, 61d und 61f zusammenfassende
Elektrode 61h anstelle der Elektroden 61b, 61d und 61f auf
den gleichen Positionen wie denjenigen dieser Elektroden angeordnet
sein und kann eine (nicht dargestellte) einzige, die Elektroden 65b, 65d, und 65f zusammenfassende
Elektrode 65h anstelle der Elektroden 65b, 65d und 65f auf
den gleichen Positionen wie denjenigen dieser Elektroden angeordnet
sein. Ferner können
die anderen Elektroden 61a, 61c, 65a und 65c weggelassen
werden. In diesem Fall kann das berührte Element 51 in
der zur obenerwähnten
Richtung (in 16 im Uhrzeigersinn)
entgegengesetzten Richtung gedreht werden, in 1 nämlich
kann das angetriebene Element 5 entgegen dem Uhrzeigersinn
gedreht werden.
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(Vierte Ausführungsform)
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Nun
folgt eine Beschreibung einer Betätigungsvorrichtung 1 einer
vierten Ausführungsform gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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18 ist eine Draufsicht,
welche eine Betätigungsvorrichtung
in der vierten Ausführungsform gemäß der vorliegenden
Erfindung veranschaulicht.
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Im
folgenden wird eine Betätigungsvorrichtung 1 in
der vierten Ausführungsform
beschrieben, wobei der Schwerpunkt auf den Aspekten, in welchen sich
die obenerwähnte
erste Ausführungsform
und die vierte Ausführungsform
unterscheiden, liegt. In dieser Hinsicht wird die Erläuterung
von Aspekten, welche gleiche Themen und dergleichen beinhalten, weggelassen.
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Bei
der Betätigungsvorrichtung 1 der
oben beschriebenen ersten Ausführungsform
war der Berührungsteil 66 in
der Mitte der kurzen Seite des Vibrationselements 6 angeordnet.
Die Position des Berührungsteils 66 ist
jedoch nicht auf diese Position beschränkt. Zum Beispiel kann sich,
wie in 18 gezeigt, der
Berührungsteil 66 auf
einer aus dem zentralen Bereich der kurzen Seite des Vibrationselements 6 versetzten
Position, d.h., auf einer von der Mittellinie in Längsrichtung
des Vibrationselements 6 versetzten Position, befinden.
Gemäß einer
solchen Konfiguration kommt es zu (1) einem Ungleichgewichtszustand
des Gewichts des Vibrationselements 6 durch Versatz der
Einstellposition des Berührungsteils 66;
(2) einem Ungleichgewichtszustand der Anordnung der Elektroden 61a–61d und 65a–65f zum Ansteuern
des Vibrationselements 6; (3) einem Ungleichgewichtszustand
aufgrund des abseits der Mittellinie des Vibrationselements 6 erfolgenden
Einwirkens der Reaktionskraft vom angetriebenen Element 5 auf
das Vibrationselement 6; und dergleichen. In diesem Fall
wird, wenn das Vibrationselement 6 sich aufgrund der Zufuhr
elektrischer Leistung zum Vibrationselement 6 ausdehnt
und zusammenzieht, ohne weiteres eine aus einer Kombination von
Longitudinalschwingung und Biegeschwingung bestehende komplexe Schwingung
herbeigeführt.
Dies gestattet es, einen Antriebswirkungsgrad des Vibrationselements 6 zu
erhöhen.
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In
dieser Hinsicht weist das Vibrationselement 6 hinsichtlich
der Ursache für
den obenerwähnten
Punkt (3), wenn die Mitte des berührten Elements 51 abseits
der Mittellinie des Vibrationselements 6 liegt, entsprechende
Effekte auf, selbst wenn der Berührungsteil 66 wie
in 10 gezeigt aus der
gesamten kurzen Seite des Vibrationselements 6 herausragt.
Deshalb ist auch ein solcher Aufbau in die vorliegende Erfindung
eingeschlossen.
-
Auf
die gleiche Weise weist das Vibrationselement 6, wenn die
Mitte des berührten
Elements 51 abseits der Mittellinie des Vibrationselements 6 liegt, entsprechende
Effekte auf, selbst wenn der Berührungsteil 66 aus
dem Mittelteil der kurzen Seite des Vibrationselements 6 herausragt,
und kann die komplexe Schwingung herbeigeführt werden. Deshalb ist auch
ein solcher Aufbau in die vorliegende Erfindung eingeschlossen.
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Nun
folgt eine weitere Erläuterung
anhand der 20 und 21.
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Da
die Vorgänge
der oben beschriebenen Punkte (1)–(3) voneinander unabhängig sind,
lassen sie sich frei kombinieren. Zum Beispiel bewirken bei Verwendung
des Aufbaus, bei welchem der Berührungsteil 66 über die
gesamte kurze Seite des Vibrationselements 6 angeordnet
ist und der Berührungsteil 66 an
einem von der Mittellinie des Vibrationselements 6 versetzten
Punkt mit dem berührten
Element 51 in Kontakt steht, wie in 20 gezeigt, die Vorgänge der Punkte (2) und (3),
dass die aus einer Kombination von Longitudinalschwingung und Biegeschwingung
bestehende komplexe Schwingung herbeigeführt wird. Deshalb ist es möglich, den
Antriebswirkungsgrad zu verbessern.
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Ferner
kann bei Verwendung des Aufbaus, bei welchem das Vibrationselement 6 einen
trapezförmigen
Basisteil aufweist und der Berührungsteil 66 auf
einer Position abseits der Mittellinie in Längsrichtung des Vibrationselements 6 angebracht
ist, um ihn mit dem berührten
Element 51 in Kontakt zu bringen, wie in 21 gezeigt, die Reaktionskraft vom angetriebenen
Element 5 abseits der Mittellinie des Vibrationselements 6 wirken
und kann die Bewegung in einer Richtung senkrecht zur Längsrichtung
des Vibrationselements 6 erzeugt werden. Somit ist es möglich, den
Antriebswirkungsgrad zu verbessern.
-
Außerdem ist
es in der vierten Ausführungsform
möglich,
den Aufbau zu verwenden, bei welchem einzige Elektroden 61, 65 über fast
die gesamten Bereiche der piezoelektrischen Elemente 62, 64 angeordnet
sind. 19 ist eine perspektivische
Ansicht, welche eine Variante des in 18 gezeigten Vibrationselements
veranschaulicht. Gemäß einem solchen
Aufbau ist es, da durch Ungleichgewichtszustände des Vibrationselements 6 eine
aus Longitudinalschwingung und Biegeschwingung bestehende komplexe
Schwingung herbeigeführt
wird, möglich, das
berührte
Element 51 mit einer vereinfachten Elektrodenanordnung
effizient anzutreiben.
-
42 ist eine perspektivische
Ansicht, welche eine Variante des in 19 gezeigten
Vibrationselements veranschaulicht. Wie in 34 gezeigt, kann das Vibrationselement 6 so
aufgebaut sein, dass ein piezoelektrisches Element 62 auf
einer Fläche
(auf einer Seite) einer Verstärkungsplatte 63 angebracht
ist und eine einzelne Elektrode 61 auf dem gesamten piezoelektrischen
Element 62 angebracht ist.
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Gemäß einem
solchen Aufbau ist es, da durch Ungleichgewichtszustände des
Vibrationselements 6 eine aus Longitudinalschwingung und
Biegeschwingung bestehende komplexe Schwingung herbeigeführt wird,
möglich,
das berührte
Element 51 mit einer vereinfachten Elektrodenanordnung
effizient anzutreiben.
-
Ferner
ist es, da das piezoelektrische Element 62 und die Elektrode 61 auf
einer Seite der Verstärkungsplatte 63 angeordnet
sind, möglich,
den Aufbau des Vibrationselements 6 zu vereinfachen und
die Dicke des Vibrationselements 6 dünner zu machen. Deshalb ist
es möglich,
die Fertigungskosten der Betätigungsvorrichtung 1 zu
senken.
-
Überdies
kann der Aufbau, bei welchem das piezoelektrische Element 62 und
die Elektrode 61 auf einer Seite der Verstärkungsplatte 63 angebracht sind,
für die
Vibrationselemente (Ultraschallmotoren), welche wie oben beschrieben
und wie später beschrieben
aufgebaut sind, verwendet werden. Eine Gestalt oder eine Größe des Vibrationselements 6, eine
Position des Berührungsteils 66 oder
dergleichen unterliegt keiner besonderen Beschränkung.
-
In
anderen Worten, in der vorliegenden Erfindung kann das Vibrationselement 6 einen
Aufbau (ebenen Aufbau) aufweisen, bei welchem das piezoelektrische
Element 62, das sich bei Anlegen einer Wechselspannung
ausdehnt und zusammenzieht, auf der Verstärkungsplatte 63 (einer
Seite der Verstärkungsplatte 63),
an welcher der Berührungsteil 66 und
der Armteil 68 zusammen mit dieser als ein Teil gebildet
sind, angebracht ist.
-
Ferner
kann das Vibrationselement 6, bei welchem das piezoelektrische
Element 62 lediglich auf einer Seite der Verstärkungsplatte 63 angebracht ist,
für jede
der oben beschriebenen oder später
beschriebenen Ausführungsformen
verwendet werden.
-
(Fünfte Ausführungsform)
-
Nun
folgt eine Beschreibung einer Betätigungsvorrichtung in einer
fünften
Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung.
-
22 ist eine Draufsicht,
welche einen Ultraschallmotor einer Betätigungsvorrichtung in der fünften Ausführungsform
gemäß der vorliegenden Erfindung
veranschaulicht. In den nun folgenden Erläuterungen anhand von 29 wird eine Oberseite als „oben", eine Unterseite
als „unten", eine rechte Seite
als „rechts" und eine linke Seite
als „links" bezeichnet.
-
Im
folgenden wird eine Betätigungsvorrichtung 1 in
der fünften
Ausführungsform
beschrieben, wobei der Schwerpunkt auf den Aspekten, in welchen sich
die obenerwähnte
erste Ausführungsform
und die fünfte
Ausführungsform
unterscheiden, liegt. In dieser Hinsicht wird die Erläuterung
von Aspekten, welche gleiche Themen und dergleichen beinhalten, weggelassen.
-
Wie
in 22 gezeigt, ist bei
der Betätigungsvorrichtung 1 (Ultraschallmotor)
der fünften Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung ein Paar von zwei Armteilen 68, 68,
die beide über Elastizität (Flexibilität) verfügen, an
der Verstärkungsplatte 63 der
Vibrationsplatte 6 zusammen mit dieser als ein Teil gebildet.
-
Die
beiden Armteile 68, 68 sind jeweils in im wesentlichen
zentralen Bereichen der beiden langen Seiten in Längsrichtung
der Verstärkungsplatte 63 (Richtung
von oben nach unten in 22)
so angebracht, dass sie in der zu deren Längsrichtung im wesentlichen
senkrecht stehenden Richtung und in entgegengesetzten Richtungen
aus der Verstärkungsplatte 63 (dem
Basisteil des Vibrationselements 6) herausragen (d.h.,
sie sind symmetrisch bezüglich
einer vertikalen Richtung in 22).
-
Gemäß der Betätigungsvorrichtung 1 der fünften Ausführungsform
ist es möglich,
Effekte ähnlich
demjenigen der oben beschriebenen ersten Ausführungsform zu erzielen.
-
Ferner
kann, da bei dieser Betätigungsvorrichtung 1 die
beiden Armteile 68, 68 am Vibrationselement 6 angebracht
sind, die Steifigkeit gegenüber der
Halterung erhöht
werden, wodurch es möglich
ist, das Vibrationselement 6 gegenüber äußeren Kräften wie der Reaktionskraft
des Antriebs oder dergleichen standsicher zu lagern. Überdies
kann, da die beiden Armteile 68, 68 symmetrisch
sind, der Einfluss auf die Antriebseigenschaften in 22 sowohl im Uhrzeigersinn als auch entgegen
dem Uhrzeigersinn (in Rechts- und Linksrichtung) vereinheitlicht
werden. Deshalb kann der Aufbau, bei welchem die Antriebseigenschaften
in Vorwärts-
und Rückwärtsrichtung gleich
sind, realisiert werden.
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Außerdem kann
jeder in den Ausführungsformen
zwei bis vier beschriebene Aufbau für diesen Aufbau der fünften Ausführungsform
verwendet werden. Vorzugsweise ist der Aufbau der dritten Ausführungsform
für diesen
Aufbau der fünften
Ausführungsform
zu verwenden.
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(Sechste Ausführungsform)
-
Nun
folgt eine Beschreibung einer Betätigungsvorrichtung in einer
sechsten Ausführungsform gemäß der vorliegenden
Erfindung.
-
Im
folgenden wird eine Betätigungsvorrichtung 1 in
der sechsten Ausführungsform
beschrieben, wobei der Schwerpunkt auf den Aspekten, in welchen
sich die obenerwähnte
erste Ausführungsform
und die sechste Ausführungsform
unterscheiden, liegt. In dieser Hinsicht wird die Erläuterung
von Aspekten, welche gleiche Themen und dergleichen beinhalten,
weggelassen.
-
In
der Betätigungsvorrichtung 1 der
oben beschriebenen ersten Ausführungsform
wird ein angetriebenes Element 5 mit einem zylinderförmigen berührten Element 51 mittels
eines Vibrationselements 6 angetrieben (bewegt). Die vorliegende
Erfindung ist jedoch nicht auf diesen Aufbau beschränkt. Die
Betätigungsvorrichtung 1 kann
so ausgeführt
sein, dass ein angetriebenes Element 5 mit anderer Gestalt
und anderem Aufbau mittels des Vibrationselements 6 angetrieben
wird. Zum Beispiel ist das berührte
Element 51 dieser Betätigungsvorrichtung 1 das
zylinderförmige
berührte
Element 51, die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht
auf diesen Aufbau beschränkt.
Das berührte
Element 51 kann einen drehenden Aufbau mit einer Zylinderform,
einer Form mit Kreissektor-Querschnitt, einer Kreisbogenform oder dergleichen
(in den Zeichnungen nicht dargestellt) haben.
-
(Siebte Ausführungsform)
-
23 ist eine Schnittansicht
eines Hauptteils einer Betätigungsvorrichtung
in einer siebten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung. In 23 sind
die gleichen Teile (Komponenten) wie diejenigen der Betätigungsvorrichtung 1 in den
oben beschriebenen Ausführungsformen
mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und deren Erläuterungen
werden weggelassen. Die Betätigungsvorrichtung 1 weist
eine Besonderheit hinsichtlich der Tatsache auf, dass Aufbau und
Anordnung des Vibrationselements 6 im Vergleich mit der
Betätigungsvorrichtung 1 in
der ersten Ausführungsform
verbessert sind (siehe 6).
Das Vibrationselement 6 der Betätigungsvorrichtung 1 in
der ersten Ausführungsform
hat den Berührungsteil 66 in
einem im wesentlichen zentralen Bereich seiner kurzen Seite. Ferner ist
das berührte
Element 51 in Verlängerung
der Längsrichtung
des Vibrationselements 6 angeordnet (siehe 3). Ein solcher Aufbau ist vorzuziehen, weil
die Dicke der Betätigungsvorrichtung 1 minimiert werden
kann. Andererseits weist bei dieser Betätigungsvorrichtung 1 der
siebten Ausführungsform
das Vibrationselement 6 an einem Endteil seiner langen Seite
einen Berührungsteil 66 auf.
Ferner ist das berührte
Element 51 an einer von der Seite des Vibrationselements 6,
d.h., der Verlängerung
der Längsrichtung
des Vibrationselements 6, versetzten Position angeordnet
(siehe 23. Somit ist
es möglich, die
Breite der Betätigungsvorrichtung 1 zu
minimieren, da das Vibrationselement 6 und das berührte Element 51 so
angeordnet sein können,
dass sie einander in derselben Ebene bezüglich einer Querrichtung der
Betätigungsvorrichtung 1 überlappen
(das Vibrationselement 6 und das berührte Element 51 sind
nämlich
so angeordnet, dass sie, in der Draufsicht der Betätigungsvorrichtung 1 gesehen,
einander überlappen).
In dieser Hinsicht kann ein Durchschnittsfachmann dem Einbauort
der Betätigungsvorrichtung 1 oder
ihrem Bestimmungszweck angemessen auswählen, ob die Konfiguration
des Vibrationselements 6 und des berührten Elements 51 in der
Betätigungsvorrichtung 1 von
derjenigen der ersten Ausführungsform
oder von derjenigen der siebten Ausführungsform übernommen wird.
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(Achte Ausführungsform)
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24 ist eine Schnittansicht
eines Hauptteils einer Betätigungsvorrichtung
in einer achten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung. In 24 sind
die gleichen Teile (Komponenten) wie diejenigen der Betätigungsvorrichtung 1 in den
oben beschriebenen Ausführungsformen
mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und deren Erläuterungen
werden weggelassen. Die Betätigungsvorrichtung 1 weist
eine Besonderheit hinsichtlich der Tatsache auf, dass das berührte Element 5,
im Vergleich mit der Betätigungsvorrichtung 1 in
der ersten Ausführungsform,
einen Verlangsamungsmechanismus besitzt (siehe 6). Der Verlangsamungsmechanismus besteht
aus einem kleinen Zahnrad 53 und einem großen Zahnrad 54,
welche sich zwischen dem berührten
Element 51 und dem angetriebenen Element 5 befinden.
Das kleine Zahnrad 53 ist auf derselben Achse wie eine
Drehachse des berührten Elements 51 angeordnet
und bezüglich
des berührten
Elements 51 fest angebracht. Das kleine Zahnrad 53 und
das berührte
Element 51 sind über
die Welle 55 drehbar an der Wandinnenfläche des Rahmens 4 angebracht.
Das kleine Zahnrad 53 steht mit dem großen Zahnrad 54 in
Eingriff. Das große
Zahnrad 54 ist auf derselben Achse wie eine Drehachse des
angetriebenen Elements 5 angeordnet und an der Seitenfläche des
Kastenteils des angetriebenen Elements 5 fest angebracht.
Das große
Zahnrad 54 und das angetriebene Element 5 sind über die
Welle 52 drehbar an der Wandinnenfläche des Rahmens 4 angebracht.
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25 ist eine erläuternde
Zeichnung, welche eine Funktionsweise der in 24 gezeigten Betätigungsvorrichtung veranschaulicht.
Wenn bei dieser Betätigungsvorrichtung 1 das
Vibrationselement 6 bei Anlegen eines hochfrequenten Wechselstroms aus
einer (nicht dargestellten) externen Durchschaltschaltung 20 schwingt,
dreht sich das berührte
Element 51 infolge der Tatsache, dass es vom Berührungsteil 66 des
Vibrationselements 6 angestoßen wird. Dann wird das kleine
Zahnrad 53 zusammen mit dem berührten Element 51 gedreht,
um dessen Leistung auf das große
Zahnrad 54 zu übertragen, wobei
das große
Zahnrad 54 sich mit einer geringeren Drehzahl als derjenigen
des kleinen Zahnrads 53 dreht. Das angetriebene Element 5 wird
zusammen mit dem großen
Zahnrad 54 gedreht, wodurch sich eine Bildaufnahmerichtung
des optischen Systems 2 ändert. Gemäß der Betätigungsvorrichtung 1 ist
es möglich,
das angetriebene Element 5 durch den Verlangsamungsmechanismus
mit einem großen
Drehmoment anzutreiben. Ferner ist es möglich, die Anordnung des Vibrationselements 6 bezüglich des
angetriebenen Elements 5 durch Ändern der Anordnung oder Größe der Zahnräder 53, 54,
die sich zwischen dem angetriebenen Element 5 und dem berührten Element 51 befinden,
willkürlich
zu ändern. Dies
gestattet es, die Flexibilität
(den Freiheitsgrad) der Anordnung des Vibrationselements 6 frei
zu erhöhen.
-
(Neunte Ausführungsform)
-
26 ist eine perspektivische
Ansicht, welche eine Betätigungsvorrichtung
in einer neunten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung veranschaulicht. 27 ist
eine Draufsicht, welche die in 26 gezeigte
Betätigungsvorrichtung
veranschaulicht. 28 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie B-B der in 27 gezeigten Betätigungsvorrichtung. In diesen
Zeichnungen sind die gleichen Teile (Komponenten) wie diejenigen
der Betätigungsvorrichtung 1 in
den oben beschriebenen Ausführungsformen
mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und deren Erläuterungen
werden weggelassen. Die Betätigungsvorrichtung 1 weist
eine Besonderheit hinsichtlich der Tatsache auf, dass durch zwei
Rahmen 4A, 4B, welche, im Vergleich mit der Betätigungsvorrichtung 1 in
der ersten Ausführungsform,
einen zweifachen Aufbau bilden, ein schwenk- und kippbarer Mechanismus
geschaffen wird (siehe 6).
Die Betätigungsvorrichtung 1 weist
nämlich einen
ersten Rahmen 4A, in welchem das berührte Element 51 untergebracht
ist, und einen zweiten Rahmen 4B, in welchem der erste
Rahmen 4A untergebracht ist, auf. Im folgenden ist an die
Bezugszeichen aller mit dem ersten Rahmen zusammenhängenden
Komponenten ein Symbol „A" angehängt und ist
an die Bezugszeichen aller mit dem zweiten Rahmen zusammenhängenden
Komponenten ein Symbol "B" angehängt.
-
Der
erste Rahmen 4A der Betätigungsvorrichtung 1 weist
ein berührtes
Element 51 und zwei Wellen 52B, 52B an
Außenumfangs-Wandflächen senkrecht
zur Drehachse des angetriebenen Elements 5 auf (siehe 27). Der erste Rahmen 4a ist über diese
Wellen 52B, 52B drehbar im zweiten Rahmen 4B gelagert.
In dieser Hinsicht ist der Aufbau des ersten Rahmens 4A in
der Betätigungsvorrichtung 1 der
gleiche wie derjenige der Betätigungsvorrichtung 1 in
der ersten Ausführungsform.
Ferner kann der Aufbau des angetriebenen Elements 5, des ersten
berührten
Elements 51A und des ersten Vibrationselements 6A im
ersten Rahmen 4A von demjenigen in einer beliebigen der
oben beschriebenen Ausführungsformen übernommen
werden. In der Betätigungsvorrichtung 1 befinden
sich das angetriebene Element 5 und der erste Rahmen 4A in
einem frei drehbaren Zustand und ist der zweite Rahmen 4B fest
an einer vorbestimmten Position eines Gestells, einer Wandfläche oder
dergleichen (in den Zeichnungen nicht dargestellt) angebracht.
-
Dann
weist der zweite Rahmen 4B ein zweites Vibrationselement 6B an
einer Wandfläche,
an welcher das zweite berührte
Element 51B angebracht ist, auf. Das zweite Vibrationselement 6B ist mittels
einer zweiten Schraube 13B über den zweiten Armteil 68B fest
an dieser Wandfläche
angebracht. Ferner ist der zweite Berührungsteil 66B des
zweiten Vibrationselements 6B durch die Elastizität des zweiten
Armteils 68B zur Umfangsfläche des zweiten berührten Elements 51B hin
federnd vorgespannt. In dieser Hinsicht ist eine Beziehung zwischen
dem zweiten berührten
Element 51B und dem zweiten Vibrationselement 6B im
zweiten Rahmen 4B die gleiche wie diejenige zwischen dem
berührten
Element 51 und dem Vibrationselement 6 in der
ersten Ausführungsform.
-
Bei
dieser Betätigungsvorrichtung 1 dreht sich
zuerst, wenn das zweite Vibrationselement 6B bei Anlegen
eines hochfrequenten Wechselstroms aus einer (nicht dargestellten)
externen Durchschaltschaltung schwingt, das zweite berührte Element 51B infolge
der Tatsache, dass es vom zweiten Berührungsteil 66B des
zweiten Vibrationselements 6B angestoßen wird. Dann wird der erste
Rahmen 4A durch die Drehung des zweiten berührten Elements 51B um
die Wellen 52B gedreht (siehe 28). Die Funktionsweise des ersten Rahmens 4A ist
die gleiche wie in einem Fall, in welchem das angetriebene Element 5 und
der Rahmen 4 die Stelle des ersten Rahmens 4A beziehungsweise
des zweiten Rahmens 4B einnehmen. Andererseits dreht sich
das angetriebene Element 5 im ersten Rahmen 4A bezüglich einer
Drehachse (d.h., um die Welle 52A) senkrecht zur Drehachse
des ersten Rahmens 4A (der erste Rahmen 4A dreht
sich nämlich
um die Welle 52B). Die Funktionsweise dieses angetriebenen
Elements 5 ist die gleiche wie diejenige des angetriebenen
Elements 5 der Betätigungsvorrichtung 1 in
der ersten Ausführungsform.
Ferner können
Drehwinkel des ersten Rahmens 4A und des angetriebenen
Elements 5 durch unabhängiges
Ansteuern des ersten und des zweiten Vibrationselements 6A, 6B willkürlich eingestellt
werden. Da dies es gestattet, das angetriebene Element 5 willkürlich um
die Welle 52A und/oder um die Welle 52B, welche
senkrecht zueinander stehen, anzutreiben, ist es möglich, die
Bildaufnahmerichtung des angetriebenen Elements 5 frei einzustellen.
-
In
diesem Fall kann ein Durchschnittsfachmann eine Variante der Beziehung
zwischen dem angetriebenen Element 5, dem Rahmen 4 und
dem Vibrationselement 6 in der Betätigungsvorrichtung 1 jeder
der oben beschriebenen Ausführungsformen
für die
Beziehung zwischen dem ersten Rahmen 4A, dem zweiten Rahmen 4B und
dem ersten und zweiten Vibrationselement 6A, 6B verwenden. 29 ist eine Schnittansicht,
welche eine Variante der in 26 gezeigten
Betätigungsvorrichtung
veranschaulicht. Ein Beispiel, für
welches die Variante der Betätigungsvorrichtung 1 in
der achten Ausführungsform
verwendet wird, ist in 29 dargestellt
(siehe 24). Auf diese
Weise kann ein Verlangsamungsmechanismus zwischen dem ersten Rahmen 4A und dem
zweiten Vibrationselement 6B vorgesehen sein. Dies gestattet
es, den ersten Rahmen 4A mit einem großen Drehmoment anzutreiben.
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(Zehnte Ausführungsform)
-
30 ist eine Draufsicht,
welche eine Betätigungsvorrichtung
in einer zehnten Ausführungsform gemäß der vorliegenden
Erfindung veranschaulicht. 31 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie C-C der in 30 gezeigten
Betätigungsvorrichtung.
In diesen Zeichnungen sind die gleichen Teile (Komponenten) wie
diejenigen der Betätigungsvorrichtung 1 in
den oben beschriebenen Ausführungsformen
mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und deren Erläuterungen
werden weggelassen. In der Betätigungsvorrichtung 1 verfügt ein erster
Rahmen 4A über
Zahnnuten (oder Schlitze) 56 an der Wandfläche, an
welcher ein zweites berührtes
Element 51B angebracht ist. Ein Zahnrad 57 ist
auf derselben Achse wie dasjenige des zweiten berührten Elements 51B fest
angebracht. Ferner ist das zweite berührte Element 51B so
angebracht, dass das Zahnrad 57 mit den Zahnnuten 56 des
ersten Rahmens 4A in Eingriff steht.
-
32 ist eine erläuternde
Zeichnung, welche eine Funktionsweise der in 30 gezeigten Betätigungsvorrichtung zeigt. Bei
dieser Betätigungsvorrichtung 1 dreht
sich zuerst, wenn das zweite Vibrationselement 6B bei Anlegen
eines hochfrequenten Wechselstroms aus einer (nicht dargestellten)
externen Durchschaltschaltung schwingt, das zweite berührte Element 51B infolge
der Tatsache, dass es vom zweiten Berührungsteil 66B des
zweiten Vibrationselements 6B angestoßen wird. Dann wird das Zahnrad 57 zusammen
mit dem zweiten berührten Element 51B gedreht,
und somit werden die Zahnnuten 56, die mit dem Zahnrad 57 in
Eingriff stehen, weitergetrieben. Dies veranlasst den ersten Rahmen 4A,
sich um die Welle 52B zu drehen, wodurch eine Bildaufnahmerichtung
des angetriebenen Elements 5 drehend bewegt wird. Andererseits
bewegt sich das angetriebene Element 5 im ersten Rahmen 4A aufgrund
der Schwingung des ersten Vibrationselements 6A unabhängig drehend
um die Welle 52A (siehe 30).
Ferner können
Drehwinkel des ersten Rahmens 4A und des angetriebenen
Elements 5 durch unabhängiges
Ansteuern des ersten und des zweiten Vibrationselements 6A, 6B willkürlich eingestellt
werden. Da dies es gestattet, das angetriebene Element 5 willkürlich um
die Welle 52A und/oder um die Welle 52B, welche
senkrecht zueinander stehen, anzutreiben, ist es möglich, die
Bildaufnahmerichtung des angetriebenen Elements 5 frei
einzustellen.
-
(Elfte Ausführungsform)
-
33 ist eine Schnittansicht
einer Seitenfläche
einer Betätigungsvorrichtung
in einer elften Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung. 34 ist eine
Schnittansicht entlang der Linie D-D der in 34 gezeigten Betätigungsvorrichtung. In diesen
Zeichnungen sind die gleichen Teile (Komponenten) wie diejenigen
der Betätigungsvorrichtung 1 in
den oben beschriebenen Ausführungsformen
mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und deren Erläuterungen
werden weggelassen. In der Betätigungsvorrichtung 1 hat
ein zweiter Rahmen 4B einen zylindrischen Aufbau mit einem
Unterteil, und eine ein angetriebenes Element 5 und einen
ersten Rahmen 4A umfassende Einheit ist im zweiten Rahmen 4B angeordnet,
so dass die Einheit in einem im wesentlichen zentralen Bereich des
zweiten Rahmens 4B untergebracht ist. Der erste Rahmen 4A hat
einen kastenförmigen
Aufbau mit einem Unterteil, und ein zweites berührtes Element 52B und
eine zweite Welle 52B sind am Unterteil desselben fest
angebracht. Ferner ist der erste Rahmen 4A über die
zweite Welle 52B drehbar im zweiten Rahmen 4B gelagert.
Der erste Rahmen 4A, das zweite berührte Element 51B und
die zweite Welle 52B haben alle dieselbe Drehachse, und
die Drehachse (drehende Welle) ist im wesentlichen senkrecht zum
Unterteil des zweiten Rahmens 4B angeordnet.
-
Das
zweite Vibrationselement 6B ist in einem Zustand angeordnet,
in welchem es auf einer Bodenfläche
des zweiten Rahmens 4B leicht in der Luft schwebt, so dass
eine Hauptfläche
des zweiten Vibrationselements 6B im wesentlichen parallel
zur Bodenfläche
liegt, und mittels einer zweiten Schraube 13B über seinen
zweiten Armteil 68 am zweiten Rahmen 4B fest angebracht
ist. Ferner ist der zweite Berührungsteil 66B des
zweiten Vibrationselements 6B durch die Elastizität des zweiten
Armteils 68B zu einer Umfangsfläche des zweiten berührten Elements 51B hin
federnd vorgespannt. Dies gestattet es, an der Kontaktfläche zwischen
dem zweiten Berührungsteil 66B und
dem zweiten berührten
Element 51B genügend
Reibungskraft zu erzielen. In dieser Hinsicht ist der Aufbau der Innenseite
des ersten Rahmens 4A in der Betätigungsvorrichtung 1 der gleiche
wie derjenige der Betätigungsvorrichtung 1 in der
ersten Ausführungsform.
Ferner kann der Aufbau des angetriebenen Elements 5, des
ersten berührten Elements 51A und
des ersten Vibrationselements 6A im ersten Rahmen 4A von
demjenigen in einer beliebigen der oben beschriebenen Ausführungsformen übernommen
werden. In der Betätigungsvorrichtung 1 befinden
sich das angetriebene Element 5 und der erste Rahmen 4A in
einem frei drehbaren Zustand und ist der zweite Rahmen 4B fest
an einer vorbestimmten Position eines Gestells, einer Wandfläche oder
dergleichen (in den Zeichnungen nicht dargestellt) angebracht.
-
Bei
dieser Betätigungsvorrichtung 1 dreht sich
zuerst, wenn das zweite Vibrationselement 6B bei Anlegen
eines hochfrequenten Wechselstroms aus einer (nicht dargestellten)
externen Durchschaltschaltung schwingt, das zweite berührte Element 51B infolge
der Tatsache, dass es vom zweiten Berührungsteil 66B des
zweiten Vibrationselements 6B angestoßen wird. Dann wird der erste
Rahmen 4A zusammen mit dem zweiten berührten Element 51B um
die zweite Welle 52B gedreht, wodurch sich das angetriebene
Element 5 drehend bewegt. Ferner bewegt sich das angetriebene
Element 5 unabhängig drehend
um die erste Welle 52A im ersten Rahmen 4A, wodurch
ein Kippwinkel des angetriebenen Elements 5 geändert wird
(siehe 5). Die erste
Welle 52A (d.h., eine Drehachse des angetriebenen Elements 5)
steht senkrecht zur zweiten Welle 52B (d.h., einer Drehachse
des ersten Rahmens 4A). Somit kann die Betätigungsvorrichtung 1 eine
Bildaufnahmerichtung des angetriebenen Elements 5 willkürlich ändern, indem
sie das angetriebene Element 5 um die erste Welle 52A und/oder
um die zweite Welle 52B dreht.
-
In
diesem Fall kann ein Durchschnittsfachmann eine Variante der Beziehung
zwischen dem angetriebenen Element 5, dem Rahmen 4 und
dem Vibrationselement 6 in der Betätigungsvorrichtung 1 jeder
der oben beschriebenen Ausführungsformen
für die
Beziehung zwischen dem ersten Rahmen 4A, dem zweiten Rahmen 4B und
dem ersten und zweiten Vibrationselement 6A, 6B verwenden. 35 ist eine Schnittansicht,
welche eine Variante der in 33 gezeigten
Betätigungsvorrichtung
veranschaulicht. Ein Beispiel, für
welches die Variante der Betätigungsvorrichtung 1 in
der achten Ausführungsform
verwendet wird, ist in 35 dargestellt
(siehe 24). Auf diese
Weise kann ein Verlangsamungsmechanismus zwischen dem ersten Rahmen 4A und dem
zweiten Vibrationselement 6B vorgesehen sein. Dies gestattet
es, den ersten Rahmen 4A mit einem großen Drehmoment anzutreiben.
-
(Zwölfte Ausführungsform)
-
36 ist eine Schnittansicht
einer Seitenfläche
einer Betätigungsvorrichtung
in einer zwölften Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung. 37 ist eine
Schnittansicht entlang der Linie E-E der in 36 gezeigten Betätigungsvorrichtung. In diesen
Zeichnungen sind die gleichen Teile (Komponenten) wie diejenigen
der Betätigungsvorrichtung 1 in
den oben beschriebenen Ausführungsformen
mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und deren Erläuterungen
werden weggelassen. Die Betätigungsvorrichtung 1 weist
eine Besonderheit hinsichtlich der Tatsache auf, dass, im Vergleich
mit der Betätigungsvorrichtung 1 in
der elften Ausführungsform, ein
zweites berührtes
Element 51B an einem zweiten Rahmen 4B angebracht
ist und ein zweites Vibrationselement 6B an einem ersten
Rahmen 4A angebracht ist. In dieser Hinsicht ist der Aufbau
der Innenseite des ersten Rahmens 4A in der Betätigungsvorrichtung 1 der
gleiche wie derjenige der Betätigungsvorrichtung 9 in
der ersten Ausführungsform.
Ferner kann der Aufbau des angetriebenen Elements 5, des ersten
berührten
Elements 51A und des ersten Vibrationselements 6A im
ersten Rahmen 4A von demjenigen in einer beliebigen der
oben beschriebenen Ausführungsformen übernommen
werden. In der Betätigungsvorrichtung 1 befinden
sich das angetriebene Element 5 und der erste Rahmen 4A in
einem frei drehbaren Zustand und ist der zweite Rahmen 4B fest
an einer vorbestimmten Position eines Gestells, einer Wandfläche oder
dergleichen (in den Zeichnungen nicht dargestellt) angebracht.
-
Bei
dieser Betätigungsvorrichtung 1 schwingt
zuerst das zweite Vibrationselement 6B bei Anlegen eines
hochfrequenten Wechselstroms aus einer (nicht dargestellten) externen
Durchschaltschaltung, um mit dem zweiten Berührungsteil 66B des
zweiten Vibrationselements 6B wieder und wieder an die
Umfangsfläche
des zweiten berührten
Elements 51B zu stoßen.
Da das zweite berührte
Element 51B am zweiten Rahmen 4B befestigt ist,
wird das zweite Vibrationselement 6B selbst durch seine Reaktionskraft
aufgrund des Reibungskontakts zwischen dem zweiten Berührungsteil 66B des
zweiten Vibrationselements 6B und dem zweiten berührten Element 51B bewegt.
Da das zweite Vibrationselement 6B am ersten Rahmen 4A befestigt
ist, bewegt sich der erste Rahmen 4A zusammen mit dem zweiten
Vibrationselement 6B drehend um die zweite Welle 52B.
In dieser Hinsicht ist das zweite Vibrationselement 6B an
einer vorbestimmten Position am ersten Rahmen 4A so angeordnet,
dass der Kontakt zwischen dem zweiten Berührungsteil 66B und
dem zweiten berührten
Element 51B sich nicht löst, wenn der erste Rahmen 4A sich
um die zweite Welle 52B dreht. Ferner bewegt sich das angetriebene
Element 5 unabhängig
drehend um die erste Welle 52A im ersten Rahmen 4A,
wodurch ein Kippwinkel des angetriebenen Elements 5 geändert wird
(siehe 5). Die erste
Welle 52A (d.h., eine Drehachse des angetriebenen Elements 5)
steht senkrecht zur zweiten Welle 52B (d.h., einer Drehachse
des ersten Rahmens 4A). Somit kann die Betätigungsvorrichtung 1 eine
Bildaufnahmerichtung des angetriebenen Elements 5 willkürlich ändern, indem
sie das angetriebene Element 5 um die erste Welle 52A und/oder
um die zweite Welle 52B dreht.
-
(Dreizehnte Ausführungsform)
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38 ist eine Schnittansicht
einer Seitenfläche
einer Betätigungsvorrichtung
in einer dreizehnten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden Erfindung. 39 ist eine Schnittansicht
entlang der Linie F-F
der in 38 gezeigten
Betätigungsvorrichtung.
In diesen Zeichnungen sind die gleichen Teile (Komponenten) wie
diejenigen der Betätigungsvorrichtung 1 in
den oben beschriebenen Ausführungsformen
mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und deren Erläuterungen
werden weggelassen. Im Vergleich mit der Betätigungsvorrichtung 1 in
der zwölften
Ausführungsform
weist die Betätigungsvorrichtung 1 eine
Besonderheit hinsichtlich der Tatsache auf, dass ein zweites Vibrationselement 6B an
eine Umfangsfläche
eines zweiten Rahmens 4B stößt. In der Betätigungsvorrichtung 1 ist
nämlich das
zweite Vibrationselement 6B an einer Bodenfläche des
zweiten Rahmens 4B fest angebracht, so dass ein zweiter
Berührungsteil 66B des
zweiten Vibrationselements 6B von einer zweiten Welle 52B in einer
radialen Richtung des zweiten Rahmens 4B zur Außenseite
weist. Ferner entspricht eine Wandinnenfläche des zweiten Rahmens 4B einem
zweiten berührten
Element 51B und steht das zweite Vibrationselement 6B in
Reibungskontakt mit der Wandinnenfläche des zweiten Rahmens 4B.
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Bei
dieser Betätigungsvorrichtung 1 schwingt
zuerst das zweite Vibrationselement 6B bei Anlegen eines
hochfrequenten Wechselstroms aus einer (nicht dargestellten) externen
Durchschaltschaltung, um mit dem zweiten Berührungsteil 66B des
zweiten Vibrationselements 6B wieder und wieder an das
zweite berührte
Element 51B (d.h., an die Wandinnenfläche des zweiten Rahmens 4B)
zu stoßen.
Da der zweite Rahmen 4B bezüglich eines ersten Rahmens 4A befestigt
ist, wird das zweite Vibrationselement 6B selbst durch
seine Reaktionskraft aufgrund des Reibungskontakts zwischen dem
zweiten Berührungsteil 66B des
zweiten Vibrationselements 6B und dem zweiten berührten Element 51B (d.h.,
der Wandinnenfläche
des zweiten Rahmens 4B) bewegt. Da das zweite Vibrationselement 6B am ersten
Rahmen 4A befestigt ist, bewegt sich der erste Rahmen 4A zusammen
mit dem zweiten Vibrationselement 6B drehend um die zweite
Welle 52B. In dieser Hinsicht ist das zweite Vibrationselement 6B an einer
vorbestimmten Position am ersten Rahmen 4A so angeordnet,
dass der Kontakt zwischen dem zweiten Berührungsteil 66B und
dem zweiten berührten Element 51B sich
nicht löst,
wenn der erste Rahmen 4A sich um die zweite Welle 52B dreht.
Ferner bewegt sich das angetriebene Element 5 unabhängig drehend
um die erste Welle 52A im ersten Rahmen 4A, wodurch
ein Kippwinkel des angetriebenen Elements 5 geändert wird
(siehe 5). Die erste
Welle 52A (d.h., eine Drehachse des angetriebenen Elements 5)
steht senkrecht zur zweiten Welle 52B (d.h., einer Drehachse
des ersten Rahmens 4A). Somit kann die Betätigungsvorrichtung 1 eine
Bildaufnahmerichtung des angetriebenen Elements 5 willkürlich ändern, indem
sie das angetriebene Element 5 um die erste Welle 52A und/oder
um die zweite Welle 52B dreht.
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(Vierzehnte Ausführungsform)
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40 ist eine Schnittansicht
einer Seitenfläche
einer Betätigungsvorrichtung
in einer vierzehnten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden Erfindung. 41 ist eine Schnittansicht
entlang der Linie G-G der in 40 gezeigten
Betätigungsvorrichtung.
In diesen Zeichnungen sind die gleichen Teile (Komponenten) wie
diejenigen der Betätigungsvorrichtung 1 in
den oben beschriebenen Ausführungsformen
mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und deren Erläuterungen
werden weggelassen. Die Betätigungsvorrichtung 1 weist
eine Besonderheit hinsichtlich der Tatsache auf, dass, im Vergleich
mit der Betätigungsvorrichtung 1 in
der dreizehnten Ausführungsform,
ein Verlangsamungsmechanismus zwischen einem zweiten Vibrationselement 6B und
einem zweiten Rahmen 4B vorgesehen ist. Ähnlich der
dreizehnten Ausführungsform
ist in der Betätigungsvorrichtung 1 das
zweite Vibrationselement 6B an einer Bodenfläche des
zweiten Rahmens 4B fest angebracht, so dass ein zweiter Berührungsteil 66B des
zweiten Vibrationselements 6B von einer zweiten Welle 52B in
einer radialen Richtung des zweiten Rahmens 4B zur Außenseite weist.
Ferner sind ein zweites berührtes
Element und ein Zahnrad 58 über eine Welle 59 an
einer Bodenfläche
des zweiten Rahmens 4B angebracht. Das zweite berührte Element 51B und
das Zahnrad 58 sind auf derselben Achse so angebracht,
dass die Welle 59 eine Drehachse darstellt und dass sie
relativ zueinander feststehen. Der zweite Berüh rungsteil 66B des
zweiten Vibrationselements 6B steht in Reibungskontakt
mit einer Umfangsfläche
des zweiten berührten
Elements 51B. Andererseits sind an der Wandinnenfläche des
zweiten Rahmens 4B Zahnnuten 510 angebracht. Das
Zahnrad 58 ist so angeordnet, dass es mit den Zahnnuten 510 in
Eingriff steht.
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Bei
dieser Betätigungsvorrichtung 1 schwingt
zuerst das zweite Vibrationselement 6B bei Anlegen eines
hochfrequenten Wechselstroms aus einer (nicht dargestellten) externen
Durchschaltschaltung, um mit dem zweiten Berührungsteil 66B des
zweiten Vibrationselements 6B wieder und wieder an das
zweite berührte
Elements 51B zu stoßen. Dann
wird das zweite berührte
Element 51B um die Welle 59 gedreht und dreht
sich das Zahnrad 58 zusammen mit dem zweiten berührten Element 51B. Da
das Zahnrad 58 mit den Zahnnuten 510 in Eingriff steht
und der zweite Rahmen 4B, an welchem die Zahnnuten 510 angebracht
sind, befestigt ist, wird in diesem Fall das Zahnrad 58 selbst
durch seine Reaktionskraft weitergetrieben, und deshalb bewegt sich der
gesamte erste Rahmen 4A drehend um die zweite Welle 52B.
In dieser Hinsicht ist das Zahnrad 58 an einer vorbestimmten
Position am Boden des ersten Rahmens 4A so angeordnet,
dass der Kontakt zwischen dem Zahnrad 58 und den Zahnnuten 510 sich nicht
löst, wenn
der erste Rahmen 4A sich um die zweite Welle 52B dreht.
Ferner bewegt sich das angetriebene Element 5 unabhängig drehend
um die erste Welle 52A im ersten Rahmen 4A, wodurch
ein Kippwinkel des angetriebenen Elements 5 geändert wird
(siehe 5). Die erste
Welle 52A (d.h., eine Drehachse des angetriebenen Elements 5)
steht senkrecht zur zweiten Welle 52B (d.h., einer Drehachse
des ersten Rahmens 4A). Somit kann die Betätigungsvorrichtung 1 eine
Bildaufnahmerichtung des angetriebenen Elements 5 willkürlich ändern, indem
sie das angetriebene Element 5 um die erste Welle 52A und/oder
um die zweite Welle 52B dreht.
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(Fünfzehnte Ausführungsform)
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43 ist eine Schnittansicht
einer Seitenfläche
einer Betätigungsvorrichtung
in einer fünfzehnten
Ausführungsform
gemäß der vorliegenden Erfindung.
In 43 sind die gleichen
Teile (Komponenten) wie diejenigen der Betätigungsvorrichtung 1 in
den oben beschriebenen Ausführungsformen
mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und deren Erläuterungen
werden weggelassen. Im Vergleich mit der Betätigungsvorrichtung 1 in
der oben beschriebenen ersten Ausführungsform weist die Betätigungsvorrichtung 1 eine
Besonderheit hinsichtlich der Tatsache auf, dass sie mit einer Blattfeder
(einem elastischen Teil) 7 als Stoßeinrichtung zum Stoßen entweder
eines berührten
Elements 51 oder eines Vibrationselements 6 zum
jeweils anderen hin, d.h., als Stoßeinrichtung zum Stoßen des
(später
beschriebenen) berührten
Elements 51 des angetriebenen Elements 5 hin zu
einem Berührungsteil 66 des
Vibrationselements 6 durch Stoßen des angetriebenen Elements 5,
ausgestattet ist.
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Das
angetriebene Element 5 ist über Wellen 52, 52 im
Rahmen 4 gelagert, so dass es um die Wellen 52, 52 gedreht
und in axialer Richtung der Welle 52 verschoben werden
kann. Ferner ragt eine Welle 52, die auf einer Seite des
Berührungsteils 66 des
Vibrationselements 6 angebracht ist, durch den Rahmen 4 zur
Außenseite
des Rahmens 4 heraus. Ein plattenförmiges berührtes Element 51 ist
in 43 an einem Endteil
des angetriebenen Elements 5, an welchen der Berührungsteil 66 des
Vibrations elements 6 anstößt, und an der Unterseite des
angetriebenen Elements 5 gebildet. Von einer Seite der
Betätigungsvorrichtung 1 (d.h.,
in Axialrichtung der Welle 52) gesehen, besitzt das berührte Element 51 in 43 einen im wesentlichen
halbkreisförmigen
Aufbau.
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Das
Vibrationselement 6 ist nahe einer Bodenfläche 44 des
Rahmens 4 angebracht. Insbesondere da das Vibrationselement 6 einen
dünnen,
plattenförmigen
Aufbau besitzt, ist es für
eine solche Konfiguration vorzuziehen. Ferner ist das Vibrationselement 6 so
angeordnet, dass seine Längsrichtung in
Axialrichtung der Welle 52 weist und der Berührungsteil 66 in 43 mit einer Oberfläche 512 auf der
rechten Seite des berührten
Elements 51 in Reibungskontakt steht.
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Die
Blattfeder 7 ist an einer Wandaußenfläche 43 des Rahmens 4 auf
einer Seite des Berührungsteils 66 des
Vibrationselements 6 fest angebracht, so dass eine Fuß-Endseite
der Blattfeder 7 mittels einer Schraube (eines Befestigungsteils) 14 am
Rahmen 4 befestigt ist. In diesem Fall ist die Blattfeder 7 in
einem Zustand, in welchem ein Spitzenteil derselben an einen sich
auf der Seite des Berührungsteils 66 des
Vibrationselements 6 befindenden Spitzenteil (herausragenden
Teil) 521 der Welle 52 anstößt, angeordnet, und deshalb
verformt sich der entsprechende Teil der Blattfeder 7 elastisch
(d.h., die Blattfeder 7 biegt sich). Die Welle 52 des
angetriebenen Elements 5 wird durch die Federkraft (Rückstellkraft)
der Blattfeder 7 in eine Richtung gestoßen, in welcher das berührte Element 51 dem
Berührungsteil 66 des
Vibrationselements 6 nahe kommt (in 43 eine Rechtsrichtung). Das angetriebene
Element 5 (das berührte
Element 51) in 43 ist
nämlich
durch die Federkraft der Blattfeder 7 in Rechtsrichtung
vorgespannt, wodurch die Oberfläche 512 des
berührten
Elements 51 in Stoßkontakt
mit dem Berührungsteil 66 des
Vibrationselements 6 steht.
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Ferner
ist, ähnlich
wie bei der Betätigungsvorrichtung 1 in
der oben beschriebenen fünften
Ausführungsform,
ein Paar von zwei Armteilen 68, 68, die beide über Elastizität (Flexibilität) verfügen, an
der Verstärkungsplatte 63 der
Vibrationsplatte 6 zusammen mit dieser als ein Teil gebildet.
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Wenn
in der Betätigungsvorrichtung 1 das Vibrationselement 6 bei
Anlegen eines hochfrequenten Wechselstroms aus einer (nicht dargestellten)
externen Durchschaltschaltung schwingt, dreht sich das berührte Element 51 infolge
der Tatsache, dass es vom Berührungsteil 66 des
Vibrationselements 6 angestoßen wird, so, dass die Welle 52 seine
Drehachse darstellt. Zusammen mit dem berührten Element 51 bewegt
sich das angetriebene Element 5 drehend so, dass die Welle 52 seine
Drehachse darstellt. Somit kann eine Bildaufnahmerichtung des optischen
Systems 2 entsprechend einer Drehrichtung des angetriebenen
Elements 5 geändert
werden.
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Gemäß der Betätigungsvorrichtung 1 ist
es möglich,
die Oberfläche 512 des
berührten
Elements 51 mit einem vereinfachten Aufbau (mittels eines
einfachen Verfahrens) zum Berührungsteil 66 des
Vibrationselements 6 hin zu stoßen. Da die Oberfläche 512 des
berührten
Elements 51 zum Berührungsteil 66 des
Vibrationselements 6 hin gestoßen wird, ist es möglich, ein
größeres Drehmoment
(eine größere Antriebskraft)
zu erzielen. Deshalb ist es möglich, das
angetriebene Element 5 sicher drehend zu bewegen. Ferner
ist es möglich,
Spiel in radialer Richtung des angetriebenen Elements 5 zu
unterbinden. Dies gestattet es, das angetriebene Element 5 ruhig
drehend zu bewegen. Überdies
ist es möglich,
Effekte ähnlich
demjenigen der oben beschriebenen fünften Ausführungsform zu erzielen.
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In
dieser Hinsicht ist die Betätigungsvorrichtung 1 in
dieser Ausführungsform
so ausgeführt,
dass das angetriebene Element 5 sich drehend um eine Achse
(d.h., um die Welle 52) bewegt (dreht), jedoch ist die
vorliegende Erfindung nicht auf diesen Aufbau beschränkt. Zum
Beispiel kann bei Verwendung eines ähnlichen Aufbaus und Prinzips
die Betätigungsvorrichtung 1 so
ausgeführt
sein, dass das angetriebene Element 5 sich drehend um zwei
Achsen, deren Richtungen voneinander verschieden sind, insbesondere
um zwei Achsen, die sich in rechten Winkeln kreuzen, bewegt (dreht).
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Wie
oben beschrieben, ist zu beachten, dass, selbst wenn die Betätigungsvorrichtung
und das elektrische Instrument der vorliegenden Erfindung anhand
der in den beiliegenden Zeichnungen veranschaulichten bevorzugten
Ausführungsformen beschrieben
wurden, die vorliegende Erfindung nicht auf diese Ausführungsformen
beschränkt
ist. Es ist natürlich
möglich,
an jedem Element der Betätigungsvorrichtung
verschiedene Änderungen
und Abwandlungen vorzunehmen. Das elektrische Instrument und verschiedene
oben beschriebene Elemente können
durch jedes andere Element, das in der Lage ist, die gleiche oder
eine ähnliche
Funktion auszuführen,
ersetzt werden.
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In
dieser Hinsicht kann die vorliegende Erfindung beliebige zwei oder
mehr Konfigurationen (Besonderheiten) in allen Ausführungsformen
kombinieren.