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DE102005049822A1 - Elektronisches Endgerät - Google Patents

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DE102005049822A1
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drive
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Palm Inc
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BenQ Mobile GmbH and Co OHG
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/02Constructional features of telephone sets
    • H04M1/0202Portable telephone sets, e.g. cordless phones, mobile phones or bar type handsets
    • H04M1/0206Portable telephones comprising a plurality of mechanically joined movable body parts, e.g. hinged housings
    • H04M1/0208Portable telephones comprising a plurality of mechanically joined movable body parts, e.g. hinged housings characterized by the relative motions of the body parts
    • H04M1/0235Slidable or telescopic telephones, i.e. with a relative translation movement of the body parts; Telephones using a combination of translation and other relative motions of the body parts
    • H04M1/0237Sliding mechanism with one degree of freedom
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02NELECTRIC MACHINES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H02N2/00Electric machines in general using piezoelectric effect, electrostriction or magnetostriction
    • H02N2/10Electric machines in general using piezoelectric effect, electrostriction or magnetostriction producing rotary motion, e.g. rotary motors
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    • H02N2/12Constructional details
    • H02N2/123Mechanical transmission means, e.g. for gearing
    • H02N2/126Mechanical transmission means, e.g. for gearing for conversion into linear motion

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  • General Electrical Machinery Utilizing Piezoelectricity, Electrostriction Or Magnetostriction (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektronisches Endgerät mit mehreren beweglichen Teilen. Zur Erleichterung der Bedienung derartiger elektronischer Endgeräte ist es erwünscht, dass die Bewegung der einzelnen beweglichen Teile nicht manuell, sondern automatisch erfolgt. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die beweglichen Teile mittels einer Antriebsvorrichtung mit einem Kleinmotor bewegt werden, wobei als Motor ein Motor mit einem mechanischen Schwingungserzeuger, vorzugsweise ein Piezomotor, verwendet wird.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektronisches Endgerät mit mehreren beweglichen Teilen.
  • Zur Erleichterung der Bedienung derartiger elektronischer Endgeräte ist es erwünscht, dass die Bewegung der einzelnen beweglichen Teile nicht manuell, sondern automatisch erfolgt.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die beweglichen Teile mittels einer Antriebsvorrichtung mit einem Kleinmotor bewegt werden.
  • Dadurch, dass die beweglichen Teile mittels eines Kleinmotors automatisch bewegt werden können, ergibt sich eine erhebliche Erleichterung bei der Bedienung derartig ausgestatteter elektronischer Endgeräte.
  • Eine zweckmäßige Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass als Kleinmotor ein Motor mit einem mechanischen Schwingungsgenerator eingesetzt wird, wobei der Motor vorzugsweise ein Piezomotor ist.
  • Übliche Linearantriebe zum automatischen Verschieben einzelner Teile werden meist von kleinen Gleichstrommotoren angetrieben und erfordern oft noch zusätzliche Getriebestufen. Dabei wird die Übersetzung der Rotation in eine lineare Bewegung mittels einer Gewindespindel realisiert.
  • Auf Grund der höheren Kräfte des Piezomotors im Vergleich zu gleich großen Gleichstrommotoren benötigt man bei dem erfindungsgemäßen elektronischen Endgerät kein zusätzliches Getriebe. Dadurch verringert sich der Teileaufwand der Konstruktion und die Montage wird wesentlich vereinfacht. Die Ansteuerelektronik ist ebenfalls wesentlich einfacher aufgebaut als die für Gleichstrommotoren.
  • Ein spezielles elektronisches Endgerät gemäß der vorliegenden Erfindung, welches aus einem oberen und einem unteren Gehäuseteil besteht, welche in Längsrichtung gegeneinander verschiebbar sind, ist dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gehäuseteile mittels einer Antriebsvorrichtung mit einem Piezomotor automatisch gegeneinander verschoben werden.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung dieses elektronischen Endgeräts ist dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung aus mindestens einem Piezomotor mit jeweils zumindest einem Schwingungsgenerator, sowie jeweils mindestens einem Resonanzkörper und einer Vorrichtung, die von dem Motor angetrieben wird, besteht, wobei der Resonanzkörper eine Kontaktfläche aufweist, die mit der Oberfläche der Vorrichtung zusammenwirkt, um diese anzutreiben.
  • Da der Antrieb durch den Motor über einen Reibschluss erfolgt, kann der Schiebemechanismus notfalls auch per Hand betätigt werden. Zudem stellt dieser Reibschluss eine Art Rutschkupplung dar, die im Überlastfall die Mechanik vor Beschädigungen schützt.
  • Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, sowie aus der nachfolgenden Beschreibung mehrfacher Ausführungsbeispiele eines elektronischen Endgeräts gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • Es zeigen
  • 1 den prinzipiellen Aufbau einer Antriebsvorrichtung mit einem Piezomotor, bei welcher der Antrieb über einen Riemen erfolgt,
  • 2 den prinzpiellen Aufbau einer Antriebsvorrichtung mit einem Piezomotor, bei welcher der Antrieb über ein Band erfolgt,
  • 3 den prinzipiellen Aufbau einer Antriebsvorrichtung mit einem Piezomotor, bei welcher der Antrieb über eine Zahnstange erfolgt,
  • 4 eine prinzipielle Darstellung eines Mobilfunkgerätes mit zwei in Längsrichtung gegeneinander verschiebbaren Gehäuseteilen, bei dem eine Antriebsvorrichtung eingebaut ist, bei welcher der Antrieb über einen Riemen erfolgt, und
  • 5 eine prinzipielle Darstellung eines Mobilfunkgerätes mit zwei in Längsrichtung gegeneinander verschiebbaren Gehäuseteilen, bei dem eine Antriebsvorrichtung eingebaut ist, bei welcher der Antrieb über ein Band erfolgt.
  • 1 zeigt das Prinzip einer Antriebsvorrichtung mit einem Piezomotor 1, bei welcher der Antrieb über einen Riemen 4 erfolgt.
  • Bei dem dargestellten Piezomotor 1 erfolgt der Antrieb über einen zylindrischen Stab, welcher auf ein Kreissegment 2 einwirkt. Der Piezomotor 1 weist einen Schwingungsgenerator auf, der aus einem piezoelektrischen Material besteht. Dieser Schwingungsgenerator erzeugt Schwingungen, die auf einen Resonanzkörper, in diesem Fall auf den zylindrischen Stab, übertragen werden. Der Resonanzkörper, beziehungsweise der zylindrische Stab, besitzt an seiner Spitze eine Kontaktfläche, welche mit der Oberfläche des Kreissegments 2 zusammenwirkt, und dieses vorwärts und rückwärts antreibt. Die Kontaktfläche kann eine Einbuchtung aufweisen, so dass der zylindrische Stab den Außenumfang des Kreissegments 2 teilweise umschließt. Der Piezomotor ist über den zylindrischen Stab an einem federnden Element gelagert, welches die Kontaktfläche des zylindrischen Stabs gegen das Kreissegment 2 drückt. Das Kreissegment ist fest mit einer Riemenscheibe 3 verbunden, welche mittels einer Öffnung 6 für ein Lager mit dem elektronischen Endgerät, beziehungsweise mit einem Gehäuseteil eines elektronischen Endgeräts, fest verbunden ist. Über diese Riemenscheibe 3 ist ein Riemen 4 geführt, welcher über eine weitere Riemenscheibe 5 mit einer Öffnung 7 für ein weiteres Lager geführt ist.
  • Mit dem Riemen ist dann das zu verschiebende andere Gehäuseteil fest verbunden.
  • 2 zeigt den grundlegenden Aufbau einer Antriebsvorrichtung mit einem Piezomotor 8 auf. Der Aufbau des Piezomotors 8 entspricht dem Aufbau des Piezomotors 1. Auch hier ist ein Kreissegment 9, welches fest mit einer Antriebsscheibe 10 verbunden ist, welche eine Öffnung 11 für ein Lager aufweist, vorgesehen, über welches der eigentliche Antrieb erfolgt. Statt eines Riemens ist bei dieser Antriebsvorrichtung jedoch ein steifes biegsames Band, zum Beispiel ein Metallband, vorgesehen. Mit diesem Band 12 ist das zu verschiebende Gehäuseteil fest verbunden. Der Vorteil dieser Lösung besteht darin, dass keine zweite Antriebsscheibe, wie bei einer Antriebsvorrichtung mit einem Riemen, vorgesehen sein muss.
  • 3 zeigt eine Antriebsvorrichtung, welche ebenfalls einen Piezomotor 13 und ein Kreissegment 14, welches fest mit einer Antriebsscheibe 15 verbunden ist, aufweist. Jedoch weist die Antriebsscheibe dieser Lösung an ihrem Umfang Zähne auf, welche mit einer Zahnstange 16 in Eingriff kommen. Diese Zahnstange 16 ist wiederum fest mit dem zu verschiebenden Gehäuseteil verbunden.
  • 4 zeigt eine prinzipielle Darstellung eines elektronischen Endgeräts, zum Beispiel eines Mobilfunkgerätes, welches aus zwei gegeneinander verschiebbaren Gehäuseteilen besteht, und bei welchem eine Antriebsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung mit einem Piezomotor Anwendung findet, wobei der Antrieb über einen Riemen erfolgt.
  • Das dargestellte Mobilfunktelefon besteht aus einem oberen Gehäuseteil 17 und einem unteren Gehäuseteil 18, welche gegeneinander verschiebbar sind. Dies erfolgt mittels der An triebsvorrichtung, welche aus dem Piezomotor 1, dem Kreissegment 2, der Riemenscheibe 3, dem Riemen 4 und der weiteren Riemenscheibe 5 besteht. Das obere Gehäuseteil 17 ist fest mit dem Riemen 4 verbunden, so dass es automatisch verschoben werden kann. Zur Führung des oberen Gehäuseteils 17 auf dem unteren Gehäuseteil 18 sind Führungsschienen 20 vorgesehen.
  • 5 zeigt ein elektronisches Endgerät, zum Beispiel ein Mobilfunkgerät, mit zwei Gehäuseteilen, welche gegeneinander verschiebbar sind, wobei hier eine Antriebsvorrichtung vorgesehen ist, welche das in 2 beschriebene Band benutzt.
  • Das dargestellte Mobilfunkgerät besteht aus dem oberen Gehäuseteil 17 und dem unteren Gehäuseteil 18, wobei das obere Gehäuseteil fest über einen Schlitten 19 mit dem Band 12 verbunden ist.

Claims (8)

  1. Elektronisches Endgerät mit mehreren beweglichen Teilen, dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen Teile mittels einer Antriebsvorrichtung mit einem Kleinmotor bewegt werden.
  2. Elektronisches Endgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Kleinmotor ein Motor mit einem mechanischen Schwingungsgenerator eingesetzt wird.
  3. Elektronisches Endgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor mit mechanischem Schwingungsgenerator ein Piezomotor ist.
  4. Elektronisches Endgerät nach Anspruch 3, bestehend aus einem oberen und einem unteren Gehäuseteil, welche in Längsrichtung gegeneinander verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gehäuseteile mittels einer Antriebsvorrichtung mit einem Piezomotor automatisch gegeneinander verschoben werden.
  5. Elektronisches Endgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung aus mindestens einem Piezomotor mit jeweils zumindest einem Schwingungsgenerator, sowie jeweils mindestens einem Resonanzkörper und einer Vorrichtung, die von dem Motor angetrieben wird, besteht, wobei der Resonanzkörper eine Kontaktfläche aufweist, die mit der Oberfläche der Vorrichtung zusammenwirkt, um diese anzutreiben.
  6. Elektronisches Endgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein fest mit einer Riemenscheibe, welche Teil eines Gehäuseteils ist, verbundenes Kreissegment ist, wobei über die Riemenscheibe ein Riemen läuft, welcher fest mit dem zweiten Gehäuseteil verbunden ist.
  7. Elektronisches Endgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein fest mit einer Antriebsscheibe, welche Teil eines Gehäuseteils ist, verbundenes Kreissegment ist, wobei die Antriebsscheibe mit einem steifen Band verbunden ist, welches fest mit dem zweiten Gehäuseteil verbunden ist.
  8. Elektronisches Endgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein fest mit einer Antriebsscheibe, welche Teil eines Gehäuseteils ist, verbundenes Kreissegment ist, wobei der Umfang der Antriebsscheibe mit Zähnen versehen ist, welche eine Zahnstange antreiben, welche fest mit dem zweiten Gehäuseteil verbunden ist.
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