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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen
eines Gasspeichertanks zum Speichern eines Gases.
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Verschiedene
Gasspeichertanks wurden vorgeschlagen, um ein Gas zu speichern.
Ein bekanntes Verfahren zum Speichern eines Gases ist die Absorption
oder Adsorption eines Gases in einem ausgewählten Gas-Absorber/Adsorber.
Ein Beispiel ist ein Wasserstoffspeichertank mit einer Wasserstoffspeicherlegierung.
Der Wasserstoffspeichertank hat beispielsweise einen zylindrischen
Behälter,
der mit einer Wasserstoffspeicherlegierung gefüllt ist und ein oder zwei offene
Enden hat, welche durch Flansche abgedichtet sind.
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In
einem solchen Gasspeichertank, der den Gas-Absorber/Adsorber enthält, beschleunigt
eine Erhöhung
des Gaszuführdrucks
zum Gasspeichertank eine Absorption oder Adsorption des Gases. Die Erhöhung des
Gaszuführdrucks
zum Gasspeichertank ermöglicht,
dass eine größere Quantität an Gas in
einer komprimierten Form in Hohlräumen, die im Gasspeichertank
ausgebildet sind, zusätzlich
zur Absorption oder Adsorption des Gases in dem Gas-Absorber/Adsorber
gespeichert wird. Es ist erforderlich, dass der Gasspeichertank
eine ausreichende Stabilität
gegen den höheren
Druck im Gasspeichertank aufweist. Der höhere Innendruck des Gasspeichertanks
kann Schwierigkeiten beim Abdichten der Öffnung des Behälters mit
dem Flansch oder beim Aufrechterhalten einer ausreichenden Dichtigkeit
des Behälters
mit einer Dichtung verursachen.
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Die
Speicherung von Gas mittels Absorption/Adsorption an einem Absorber/Adsorber
ist üblicherweise
temperaturabhängig.
Zur besseren Speicherung wird ein solcher Tank bei der Beladung
des Absorbers gekühlt
und zur Freigabe des Gases aus dem Absorber wird erwärmt.
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Der
einschlägige
Stand der Technik zeigt Folgendes:
DE 42 01 131 A1 einen Metallhydridspeicher
wobei der Innenbehälter,
der zur Aufnahme des Metallhydridmaterials dient, und besondere,
sternförmig
angebrachte Rippen hat, die den Wärmetransport in dem Metallhydrid
Tank verbessern sollen. Ob der Raum zwischen Absorberbehälter überhaupt
durchströmbar
ist, ist nicht zu entnehmen.
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In
der
EP 1 286 407 A2 ist
eine Anordnung beschrieben, die Rippen zwischen einem Absorberbehälter und
einem äußeren Kühlmantel
vorsieht. Die Rippen stehen in Presskontakt mit Absorberbehälter und
Kühlmantel,
bilden aber selbst keine durchströmbaren Kanäle.
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In
der
EP 1 286 406 A2 wird
ein aus einem Plattenstapel gebildeter Absorberbehälter in
einem Tankmantel angeordnet und dieser wird dann geformt. Eine Kühlung ist
nicht vorgesehen.
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Gemäß
US 6 015 065 A dienen
Kristallplatten als Gasspeicher und eine Lage aus Wellmaterial umgibt
den Speicherplattenbereich. Von einem umgeformten Behälter oder
gar einer Wärmebehandlung
ist nicht die Rede.
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Ein
Wellblech unterteilt in der
US
4 393 924 A einen Tankinnenraum in Räume für Absorbermaterial und Kühlmittel.
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US 4 045 861 A gibt
nur eine Information zum Umformvorgang eines herzustellenden Tanks.
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Die
nachveröffentlichte
US 2003/0209148 A1 und
die
JP 05 106792 A (abstract)
zeigen ebenfalls eine Anordnung von Wasserstoffspeichermaterial
an Wellplatten zum Erhalten von Wärme austauschenden Oberflächen.
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Die
Aufgabe der Erfindung ist es, ein vereinfachtes Verfahren der Technik
zum Herstellen eines Gasspeichertanks vorzuschlagen, der in der
Lage ist ein Hochdruck-Gas zu speichern und eine hohe Lebensdauer
hat.
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Diese
Aufgabe wird mit einem Verfahren nach Anspruch 1 gelöst.
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Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen genannt.
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Beim
Herstellungsverfahren des Gasspeichertanks wird ein lösbares Verschlusselement
an die Wärmetauscheinheit
angebracht, um die Öffnung der
Wärmetauscheinheit
zu versperren, die mit Absorber/Adsorber gefüllt wird und zwar vor der Wärmebehandlung.
Diese Anordnung verhindert effektiv, dass Absorber/Adsorber, der
in die Wärmetauscheinheit
eingebracht ist, beim Wasser-Abkühlschritt
der Wärmebehandlung
nass wird. Es ist extrem schwierig, nassen Absorber/Adsorber nach
dem Einbringen in die Wärmetauscheinheit
zu trocknen. Wenn der Absorber/Adsorber einmal nass ist, kann dies
sein Gas-Absorbier/Adsorbier-Vermögen verringern. Das Anbringen
des lösbaren
Verschlusselements an die Wärmetauscheinheit
verringert effektiv solche potentiellen Probleme des Absorbers/Adsorbers.
Nach der Wärmebehandlung
unter Wasserabkühlung
wird das Verschlusselement von der Wärmetauscheinheit entfernt,
um die Öffnung
der Wärmetauscheinheit
wieder zu öffnen.
Die Öffnung
der Wärmetauscheinheit fungiert
als Gaskanal zum Speichern und Freilassen des Gases in und aus dem
Absorber/Adsorber, der in die Wärmetauscheinheit
eingebracht ist.
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Beim
Herstellungsverfahren des Gasspeichertanks der Erfindung wird die Öffnung des
Außenwandelements
verengt, nachdem die Wärmetauscheinheit
im Außenwandelement
angeordnet ist. Diese Anordnung stellt die ausreichende Größe der Öffnung des
Außenwandelements
zum problemlosen Anordnen der Wärmetauscheinheit
im Außenwandelement
sicher. Nach dem Einfügen
der Wärmetauscheinheit
wird die Öffnung
des Außenwandelements
verengt, um die ausreichende Luftdichtheit des Außenwandelements
gegen den inneren Gasdruck aufrechtzuerhalten. Beim Herstellungsverfahren
kann vor dem Anordnen der Wärmetauscheinheit im
Außenwandelement
und der Verengung der Öffnung
des Außenwandelements
der Absorber/Adsorber in die Wärmetauscheinheit
eingebracht werden. Dies stellt ein einfaches Einbringen des Absorbers/Adsorbers
im Außenwandelement
sicher. Die Wärmebehandlung
unter Wasserabkühlung
verbessert effektiv die Stabilität
des Außenwandelements. Die
Wärmebehandlung
wird ausgeführt
nachdem die Öffnung
des Außenwandelements
verengt wird. Diese Anordnung verhindert, dass die Effekte der Wärmebehandlung
durch den Verengungsprozess der Öffnung
zunichte gemacht werden.
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In
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel des
Herstellungsverfahrens der ersten Anwendung speichert der Gasspeichertank
Wasserstoff, welcher Absorber/Adsorber beinhaltet zumindest eine
Wasserstoffspeicherlegierung und das Außenwandelement besteht aus
Metall, welches Aluminium beinhaltet.
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Aluminium
hat eine exzellente thermische Leitfähigkeit und ist leicht. Ein
Behälter
aus Aluminium (Aluminiumlegierung) ist fähig Hochdruck-Wasserstoff ohne
Entweichen zu speichern. Das heißt, Aluminium ist ein bevorzugtes
Material für
das Außenwandelement,
welches zu einem Wasserstoffspeichertank gehört. Das Außenwandelement, welches Aluminium
aufweisendes Metall beinhaltet, durchläuft eine Wärmebehandlung unter Wasserabkühlung, was
die Zeitfestigkeit des Außenwandelements
verbessert.
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In
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel des
Herstellungsverfahrens der ersten Anwendung kann die Wärmetauscheinheit
einen Rippenaufbau aufweisen, der in Kontakt mit dem Absorber/Adsorber
kommt.
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Dieser
Aufbau verbessert wünschenswerter Weise
die thermische Leitfähigkeit
der Wärmetauscheinheit
und setzt effektiv die Wärme
frei, die durch den Absorber/Adsorber beim Prozess der Absorption oder
Adsorption des Gases erzeugt wird, so dass die Absorption oder Adsorption
des Gases in den Absorber/Adsorber beschleunigt wird.
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In
einem bevorzugten Aufbau weist die Wärmetauscheinheit den Rippenaufbau
auf, der durch Schichten zahlreicher dünnen Plattenelemente mit Durchgangslöchern ausgebildet
wird. Der Absorber/Adsorber wird in die Hohlräume eingebracht, die zwischen
den zahlreichen dünnen
Plattenelementen in der Wärmetauscheinheit
ausgebildet sind und gegenseitig über Durchgangslöcher, die
in den zahlreichen dünnen
Plattenelementen ausgebildet sind, verbunden sind.
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Die
Schichtung der zahlreichen dünnen
Plattenelemente verbessert effektiv die thermische Leitfähigkeit
in der Wärmetauscheinheit
und vereinfacht wünschenswerter
Weise das Einsetzen des Rippenaufbaus in die Wärmetauscheinheit Der Absorber/Adsorber
wird über
die Durchgangslöcher,
welche in den dünnen
Plattenelementen ausgebildet sind, in die Hohlräume der Wärmetauscheinheit eingebracht.
Die Wärmetauscheinheit
dieses ziemlich komplizierten Aufbaus stellt ein einfaches Packen des
Absorbers/Adsorbers sicher, da der Absorber/Adsorber in die Wärmetauscheinheit
eingebracht wird, bevor die Wärmetauscheinheit
im Außenwandelement
angeordnet wird.
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In
einem anderen bevorzugten Ausführungsbeispiel
des Herstellungsverfahrens weist die Wärmetauscheinheit einen Kühlmittelkanal
auf, durch den ein Kühlmittel
strömt.
Das Herstellungsverfahren weist des Weiteren folgenden Schritt auf:
Verbinden des Kühlmittelkanals
mit der Außenseite
des Außenwandelements über die
verengte Öffnung,
um Kühlmittel
zum Kühlmittelkanal
zuzuführen
oder aus dem Kühlmittelkanal
abzuführen.
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Der
Kühlmittelkanal,
der in der Wärmetauscheinheit
angeordnet ist, erleichtert die Kühlung und Erwärmung des
Absorbers/Adsorbers und verbessert somit die Effektivität der Gas-Absorption
oder -adsorption und des Gasfreilassens. Die Wärmetauscheinheit dieses ziemlich
komplizierten Aufbaus stellt ein einfaches Packen des Absorbers/Adsorbers sicher,
da der Absorber/Adsorber in die Wärmetauscheinheit eingebracht
wird, bevor die Wärmetauscheinheit
im Außenwandelement
angeordnet wird.
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Der
Gasspeichertank hat ferner ein Unterstützungselement, das zwischen
dem Außenwandelement
und der Wärmetauscheinheit
angeordnet ist und die Wärmetauscheinheit
im Außenwandelement hält, um einen
gesamten Spalt, der zwischen dem Außenwandelement und der Wärmetauscheinheit ausgebildet
ist, mit der Öffnung
zu verbinden.
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In
dem Gasspeichertank dieses Aufbaus, ist der gesamte Spalt, der zwischen
dem Außenwandelement
und der Wärmetauscheinheit
ausgebildet ist, mit zumindest einer Öffnung verbunden, welche im Außenwandelement
ausgebildet ist. Diese Anordnung stellt eine einfache Zirkulation
der Wasserströmung
durch das Außenwandelement
sicher und ermöglicht,
dass das Außenwandelement
mit Wasser beim Wärmebehandlungsprozess
abrupt abgekühlt wird.
Die Wärmebehandlung
unter Wasserabkühlung verbessert
effektiv die Stabilität
des Außenwandelements
des Gasspeichertanks.
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Der
Gasspeichertank kann ferner eine Öffnung haben, die an zumindest
einem der zwei Enden ausgebildet ist, wobei das Unterstützungselement, das
durch zahlreiche dünne
wellenartig geformte Platten ausgebildet ist, die im Wesentlichen
parallel zur Längsachse
des Außenwandelements
angeordnet sind und zwei offene Enden haben, die entlang einer Längsachse
des Unterstützungselements
ausgerichtet sind. Die Außenseite
des Unterstützungselements
ist in Kontakt mit dem Außenwandelement
und die Innenseite des Unterstützungselements
ist in Kontakt mit der Wärmetauscheinheit.
Das Unterstützungselement
bildet den Spalt zwischen dem Außenwandelement und der Wärmetauscheinheit
aus, um mit der Öffnung
in Verbindung zu stehen, während
es die Wärmetauscheinheit
in dem Außenwandelement hält.
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Bei
diesem Gasspeichertank bilden die zahlreichen dünnen Platten, welche im Wesentlichen
parallel zur Längsachse
des Außenwandelements
angeordnet sind, die Hohlräume
aus. Die Wasserströmung,
welche durch die Öffnung
des Außenwandelements
hindurchgeleitet wird, die zumindest an einem Ende des Außenwandelements
ausgebildet ist, tritt schnell in diese Hohlräume ein. Diese Anordnung macht
es möglich,
dass das Außenwandelement
mit dem Wasser beim Wärmebehandlungsprozess
abrupt abgekühlt
wird. Der Wärmebehandlungsprozess unter
Wasserabkühlung
verbessert effektiv die Stabilität
des Außenwandelements
im Gasspeichertank. Die zahlreichen dünnen Platten können einzelne,
getrennte Elemente oder ein Gesamtelement sein, um die vorstehende
Anordnung zu erreichen. Ein Beispiel des letzteren Aufbaus ist eine
dünne gewellte Platte.
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Erfindungsgemäß durchläuft das
Außenwandelement
nach dem Einfügen
der Wärmetauscheinheit
in das Außenwandelement
und dem Verengen der Öffnung
des Außenwandelements
eine Wärmebehandlung
unter Wasserabkühlung.
Die Anwesenheit des Unterstützungselements
verhindert, dass die Wärmetauscheinheit
sich störend
auf eine ruhige Strömung
des Wassers auswirkt und stellt somit eine effiziente Wasserkühlung sicher.
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In
dem Gasspeichertank kann das Außenwandelement
zwei Öffnungen
an den zwei gegenüberliegenden
Enden aufweisen.
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Dieser
Aufbau erleichtert die Zirkulation von Wasser, welches durch eine Öffnung in
das Außenwandelement
geführt
wird und von der anderen Öffnung
abgeführt
wird, wodurch die Effektivität
einer abrupten Wasserabkühlung
beim Wärmebehandlungsprozess
verbessert wird.
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Das
Außenwandelement
kann eine im Wesentlichen zylindrische Form haben und das Unterstützungselement
kann durch eine dünne
wellenartig geformte Platte ausgebildet werden, die im Wesentlichen
parallel zu einer Längsachse
der im Wesentlichen zylindrischen Form angeordnet ist.
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Durch
diese Form erhält
man einen Tankbehälter,
der in der Lage ist, geeigneterweise ein Hochdruck-Gas zu speichern.
Das Unterstützungselement,
welches durch die dünne
Platte ausgebildet ist, welche im Wesentlichen parallel zur Längsachse
der im Wesentlichen zylindrischen Form ausgerichtet ist, verringert
die Gesamtfläche
des Unterstützungselements
im Querschnitt des Gasspeichertanks und stellt einen ausreichend
breiten Wasserkanal für
die Wasserabkühlung
sicher.
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In
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel speichert
der Gasspeichertank Wasserstoff, der Absorber/Adsorber hat zumindest
eine Wasserstoffspeicherlegierung und das Außenwandelement wird aus einem
Aluminium aufweisenden Metall gebildet.
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Aluminium
hat eine ausgezeichnete thermische Leitfähigkeit und ist leicht. Ein
Behälter
aus Aluminium (Aluminiumlegierung) ist in der Lage Hochdruck-Wasserstoff ohne
irgendein Entweichen zu speichern. Das heißt, Aluminium ist ein bevorzugtes Material
für das
Außenwandelement,
das in dem Wasserstoffspeichertank enthalten ist. Das Außenwandelement,
welches aus dem Aluminium aufweisenden Metall gebildet ist, durchläuft die
Wärmebehandlung
unter Wasserabkühlung,
was die Zeitfestigkeit des Außenwandelements
verbessert.
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Das
Unterstützungselement
kann aus Metall hergestellt werden.
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Das
Unterstützungselement
verbessert die thermische Leitfähigkeit
zwischen der Wärmetauscheinheit
und dem Außenwandelement.
Wärme, welche
durch die Wasserstoffspeicherlegierung beim Prozess der Absorption
oder Adsorption von Wasserstoff erzeugt wird, wird von der Wärmetauscheinheit zum
Außenwandelement übertragen,
um vom Außenwandelement
oder einem anderen Element absorbiert zu werden oder zur Außenseite
freigesetzt zu werden. Die effiziente Absorption oder Freisetzung von
Wärme,
welche durch die Wasserstoffspeicherlegierung beim Prozess der Absorption
oder Adsorption von Wasserstoff erzeugt wird, erhöht wünschenswerter
Weise die Menge an Wasserstoff, welche im Gasspeichertank gespeichert
werden kann und beschleunigt die Speicherung des Wasserstoffs im Gasspeichertank.
Diese Anordnung verringert wünschenswerter
Weise auch die Größe eines
Kühlmittelkanals,
der in der Wärmetauscheinheit
ausgebildet ist, um Wärme
abzuführen
oder erlaubt sogar das Weglassen des Kühlmittelkanals.
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Weitere
Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden detaillierten
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme
auf die beigefügte
Zeichnung ersichtlich.
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1 ist
eine Vertikalschnittdarstellung, die schematisch den Innenaufbau
des Wasserstoffspeichertanks eines ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung
veranschaulicht;
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2 ist
ein Flussdiagramm, welches einen Prozess zum Herstellen des Wasserstoffspeichertanks
des ersten Ausführungsbeispiels
darstellt;
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3 ist
eine Schnittdarstellung entlang der Linie 3-3 aus 1;
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4 stellt
einen Querschnitt einer flachen Platte und einer gewellten Platte
dar;
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5 ist
eine Vertikalschnittdarstellung, die einen Teil eines Wärmeaustauschers
darstellt;
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6 ist
eine Schnittdarstellung entlang der Linie 6-6 aus 1;
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7 ist
eine Schnittdarstellung entlang der Linie 7-7 aus 1;
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8 (A, B, C) stellt einen Herstellungsprozess
ab dem Schritt S130 aus dem Flussdiagramm von 2 dar;
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9 stellt
einen Herstellungsprozess nach Schritt S160 im Flussdiagramm aus 2 dar;
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10 veranschaulicht
schematisch den Aufbau eines Wasserstoffspeichertanks eines zweiten
Ausführungsbeispiels
der Erfindung;
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11 ist
eine Schnittdarstellung entlang der Linie 11-11 aus 10;
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12 ist
ein Flussdiagramm, welches einen Herstellungsprozess des Wasserstoffspeichertanks
eines zweiten Ausführungsbeispiels
darstellt;
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13 (A, B, C) stellt einen Hauptteil des Herstellungsprozesses
des Wasserstoffspeichertanks eines zweiten Ausführungsbeispiels dar;
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14 (A, B) zeigt einen anderen Hauptteil des
Herstellungsprozesses des Wasserstoffspeichertanks eines zweiten
Ausführungsbeispiels;
und
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15 veranschaulicht
schematisch den Aufbau eines Wasserstoffspeichertanks in einem modifizierten
Beispiel des zweiten Ausführungsbeispiels.
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Ein
Wasserstoff-Speichertank und das erfindungsgemäße Verfahren zum Herstellen
des Wasserstoff-Speichertanks werden nachfolgend als bevorzugte
Ausführungsbeispiele
unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen beschrieben. Einige Details der Ausführungsbeispiele werden nachfolgend
zum besseren Verständnis
beschrieben, aber die Erfindung erfordert nicht, dass alle hierbei
beschriebenen Bestandteile enthalten sind.
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Erstes Ausführungsbeispiel
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Aufbau des Wasserstoff-Speichertanks 10
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1 ist
eine vertikale Schnittdarstellung, die schematisch den internen
Aufbau eines Gas- bzw. Wasserstoff-Speichertanks 10 einer ersten
Ausführung
veranschaulicht. Der Wasserstoff-Speichertank 10 hat einen
Tankbehälter 20 und
eine Wärmeaustauscheinheit 30,
die innerhalb des Tankbehälters 20 angeordnet
ist.
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Der
Tankbehälter 20 fungiert
als ein Außenwandelement
des Wasserstoff-Speichertanks 10 und wird durch ein im
Wesentlichen zylindrisches hohles Gefäß definiert. Der Tankbehälter 20 ist
aus einer Aluminiumlegierung hergestellt. Der Tankbehälter 20 hat
Anschlussöffnungen 21 und 22 an
seinen beiden Enden, die kleinere, im Wesentlichen kreisförmige Querschnitte
haben als der Mittelquerschnitt des Tankbehälters 20. Anschlussbaugruppen 23 und 24 werden
in entsprechende Anschlussöffnungen 21 und 22 eingesetzt.
Die Anschlussbaugruppen 23 und 24 bilden den Aufbau
zum Aufrechterhalten einer ausreichenden Gasdichtheit des Tankbehälters 20 an den
Anschlussöffnungen 21 und 22,
um ein Entweichen von Wasserstoff, welches in dem Tankbehälter 20 gespeichert
ist, zu verhindern. Die Anschlussbaugruppe 23 hat eine
Wasserstoffzuführ-/abführöffnung 23a,
welche zur Außenseite
mündet,
um eine Strömung
von gasförmigem
Wasserstoff in bzw. aus dem Tankbehälter 20 zuzuführen bzw.
abzuführen.
Die Anschlussbaugruppe 24 hat eine Kühlmittelzuführöffnung 24a und eine
Kühlmittelabführöffnung 24b,
welche zur Außenseite
münden,
um ein ausgewähltes Kühlmittel
in den Tankbehälter 20 zuzuführen und
um das Kühlmittel
von dem Tankbehälter 20 abzuführen. Der
Außenumfang
des Tankbehälters 20 ist
mit einer Verstärkungsschicht 26 bedeckt.
Die Verstärkungsschicht 26 ist
aus kohlefaserverstärktem
Plastik (CFRP) hergestellt und verbessert die Stabilität des Tankbehälters 20,
der Hochdruck-Wasserstoff darin speichert.
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Die
Wärmeaustauscheinheit 30 hat
ein Wärmeaustauschgehäuse 34,
welches ein im Wesentlichen zylindrisches Gefäß ist, das einen kleineren Querschnitt
als der Querschnittsbereich des Tankbehälters 20 hat. Das Wärmeaustauschgehäuse 34 ist mit
einer Wasserstoffspeicherlegierung gefüllt. Dünne Plattenelemente einer Aluminiumlegierung
sind in dem Wärmeaustauschgehäuse 34 aneinander
gelegt und die Wasserstoffspeicherlegierung ist in die Schichtung
an dünnen
Plattenelementen eingebracht, wie später im Detail beschrieben wird.
Zahlreiche Kühlmittelkanäle 40 sind
so ausgebildet, dass sie entlang der Längsachse der Wärmeaustauscheinheit 30 führen und
einen Wärmeaustausch zwischen
der Wasserstoffspeicherlegierung, die dorthinein eingebracht ist
und einem ausgewählten
Kühlmittel
ermöglichen.
Die zahlreichen Kühlmittelkanäle 40 sind
mit der Kühlmittelzuführöffnung 24a,
die in der Anschlussbaugruppe 24 enthalten ist, verbunden.
Eine Strömungsleitung
des Kühlmittels,
die mit der Kühlmittelzuführöffnung 24 in
Verbindung steht, erstreckt sich in den Tankbehälter 20 und verzweigt sich
am Ende der Anschlussöffnung 22 der
Wärmeaustauscheinheit 30 in
zahlreiche Kühlmittelkanäle 40.
Die Kühlmittelströmung wird
somit durch die zahlreichen Kühlmittelkanäle 40 geführt.
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Die
Wärmeaustauscheinheit 30 hat
auch einen im Wesentlichen zylindrischen Filter 36, der
entlang der Längsachse
ungefähr
im Zentrum der Wärmeaustauscheinheit 30 hindurchfährt. Der
Filter 36 ist ein poröser
Körper
aus einem gesinterten Metall und trägt die Teilchen der Wasserstoffspeicherlegierung,
die in die Wärmeaustauscheinheit 30 eingebracht
ist, wobei im Wesentlichen ihr Eindringen verhindert wird. Eine
Kühlmittelleitung 37,
die einen Kühlmittelkanal
definiert, ist innerhalb des Filters 36 angeordnet, um
durch die Schicht-Richtung der dünnen
Plattenelemente in der Wärmeaustauscheinheit 30 hindurchzuführen. Die
zahlreichen Kühlmittelkanäle 40 sind
miteinander am Ende der Anschlussöffnung 21 der Wärmeaustauscheinheit 30 verbunden und
sind mit dieser Kühlmittelleitung 37 verbunden. Die
Kühlmittelleitung 37 erstreckt
sich zur Anschlussöffnung 22 und
mündet
zur Kühlmittelabführöffnung 24b,
die in der Anschlussbaugruppe 24 enthalten ist. Die Strömungen an
Kühlmittel,
die durch die zahlreichen Kühlmittelkanäle 40 hindurchströmen, werden am
Ende der Anschlussöffnung 21 zusammengeführt und
werden in einer umgekehrten Richtung geführt, um durch die Kühlmittelleitung 37 und
die Kühlmittelabführöffnung 24b hindurchzuführen, um
zur Außenseite
abgeführt
zu werden.
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Ein
Wasserstoff-Füllraum 33 ist
zwischen der Innenwandfläche
des Tankbehälters 20 und
der Wärmeaustauscheinheit 30 ausgebildet.
Zugeführter Wasserstoff,
der in den Wasserstoff-Speichertank 10 geführt wird,
wird durch die Wasserstoffspeicherlegierung, die in die Wärmeaustauscheinheit 30 eingebracht
ist, absorbiert und in dieser gespeichert, während er als komprimierter
Wasserstoff in Spalten, welche durch die Teilchen der Wasserstoffspeicherlegierung
ausgebildet wurden, und in diesem Wasserstoff-Füllraum 33 gespeichert
wird.
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Ein
Unterstützungselement 45 ist
zwischen den Tankbehälter 20 und
die Wärmeaustauscheinheit 30 zwischengelegt.
Das Unterstützungselement 45 ist
eine dünne
Metallplatte aus beispielsweise einer Aluminiumlegierung, rostfreiem
Stahl oder einem Mantelmaterial aus einer Aluminiumlegierung oder rostfreiem
Stahl, welches in festgesetzten Intervallen gewellt ist. Das Unterstützungselement 45 nimmt eine
Expansion oder Kontraktion in der Wärmeaustauscheinheit 30 aufgrund
eines Erhöhens
oder eines Absenkens der Temperatur auf, während es die Wärmeaustauscheinheit 30 in
dem Tankbehälter 20 hält. Das
Unterstützungselement 45 erlaubt
auch eine Wärmeübertragung
zwischen der Wärmeaustauscheinheit 30 und
der Wandfläche
des Tankbehälters 20.
Das Unterstützungselement 45 der
gewählten
Struktur hat eine Elastizitätskraft
zum Halten der Wärmeaustauscheinheit 30.
In einem modifizierten Aufbau kann das Unterstützungselement 45 am Tankbehälter 20 und
der Wärmeaustauscheinheit 30 angebracht
sein, um die Wärmeaustauscheinheit 30 zu
halten.
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Herstellungsprozess des Wasserstoff-Speichertanks 10
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2 ist
ein Flussdiagramm, welches einen Prozess zum Herstellen des Wasserstoff-Speichertanks 10 darstellt.
Die Schritte S100 bis S130 bilden einen Prozess zum Herstellen der
Wärmeaustauscheinheit 30.
Im Herstellungsprozess der Wärmeaustauscheinheit 30 werden
zuerst zahlreiche dünne Plattenelemente
aneinander gelegt, um die Wärmeaustauscheinheit 30 zusammenzubauen
(Schritt S100), wie nachfolgend beschrieben.
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Die
Wärmeaustauscheinheit 30 wird
durch abwechselndes Schichten zweier unterschiedlicher Arten an
scheibenförmigen
dünnen
Plattenelementen, flachen Platten 31 und gewellten Platten 32,
in dem Wärmeaustauschgehäuse 34 ausgebildet. 3 ist
eine Schnittdarstellung des Tankbehälters 20 in dem Wasserstoff-Speichertank 10,
entlang der Linie 3-3 aus 1. Die Wasserstoffspeicherlegierung,
die tatsächlich
in die Wärmeaustauscheinheit 30 eingebracht
ist, wird in der Veranschaulichung aus 3 weggelassen. 4 zeigt
einen Querschnitt der flachen Platte 31 und der gewellten
Platte 32, welche verwendet werden, um die Wärmeaustauscheinheit 30 auszubilden. 5 ist
eine Vertikalschnittdarstellung, die einen Teil der Wärmeaustauscheinheit 30 darstellt,
in der die flachen Platten 31 und die gewellten Platten 32 abwechselnd
geschichtet werden. Die flache Platte 31 ist ein ebenes
dünnes
Plattenelement und die gewellte Platte 32 ist ein dünnes Plattenelement,
das in festgesetzten Intervallen gewellt ist, um konkave und konvexe
Abschnitte aufzuweisen. In 1 sind nur
die dünnen
Plattenelemente entsprechend der flachen Platten 31 dargestellt. 3 zeigt
die gewellte Platte 32, wo die gewellten Abschnitte durch
parallele Linien ausgedrückt werden.
Die flache Platte 31 und die gewellte Platte 32,
als zwei verschiedene Arten an scheibenförmigen dünnen Plattenelementen, haben
zahlreiche Kühlmittelöffnungen 53 und
zahlreiche Wasserstoffspeicherlegierungsfüllöffnungen 54 an entsprechenden
Positionen (siehe 3).
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Bei
der Baugruppe der Wärmeaustauscheinheit 30 werden
die zahlreichen flachen Platten 31 und die zahlreichen
gewellten Platten 32 abwechselnd so aufeinander gelegt,
dass die Kühlmittelöffnungen 53 und
die Wasserstoffspeicherlegierungsfüllöffnungen 54 der entsprechenden
flachen Platten 31 und der gewellten Platten 32 in
einer überlappenden
Art und Weise angeordnet sind. Kühlmittelrohre 55 werden
in die entsprechende Aneinanderreihung von Kühlmittelöffnungen 53 eingefügt, welche
an den überlappenden
Positionen angeordnet sind, um durch die Wärmeaustauscheinheit 30 in
der Schichtungs-Richtung hindurchzuführen (siehe 3 und 5).
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Jede
der flachen Platten 31 und der gewellten Platten 32 hat
ein kreisförmiges
Loch in seiner Mitte. Beim Prozess des Zusammenbaus der Wärmeaustauscheinheit 30,
wird der Filter 36 in eine Aneinanderreihung von kreisförmigen Löchern, welche in
einer überlappenden
Art und Weise ausgerichtet sind, eingefügt, um durch die Wärmeaustauscheinheit
in der Schichtungs-Richtung hindurchzuführen (siehe 1 und 3).
Die Kühlmittelleitung 37 wird
auch in den Filter 36 eingefügt, um durch die Wärmeaustauscheinheit 30 in
der Schichtungs-Richtung hindurchzuführen (siehe 1 und 3).
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Beim
Prozess des Zusammenbaus der Wärmeaustauscheinheit 30 wird
eine erste Verteilerplatte 38 an einem Ende des Schichtkörpers aus
den flachen Platten 31 und den gewellten Platten 32 angeordnet,
wohingegen eine zweite Verteilerplatte 39 am anderen Ende
des Schichtkörpers
angeordnet wird (siehe 1). 6 ist eine
Schnittdarstellung des Tankbehälters 20 im
Wasserstoff-Speichertank 10, entlang
der Linie 6-6 aus 1. Das heißt in 6 wird die
erste Verteilerplatte 38 von der Außenfläche des Schichtkörpers gezeigt. 7 ist
eine Schnittdarstellung des Tankbehälters 20 in dem Wasserstoff-Speichertank 10,
entlang der Linie 7-7 aus 1. Das heißt in 7 wird
die zweite Verteilerplatte 39 von der Innenfläche des
Schichtkörpers
gezeigt.
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Unter
Bezugnahme auf 6 hat die erste Verteilerplatte 38 Wasserstoffspeicherlegierungsfülllöcher 56 an
Positionen, entsprechend der jeweiligen Wasserstoffspeicherlegierungsfüllöffnungen 54,
die in den flachen Platten 31 und den gewellten Platten 32 ausgebildet
sind. Wie durch die gestrichelten Linien dargestellt, sind Aussparungen 52 auf
der gegenüberliegenden
Seite, zur Seite, die explizit in 6 dargestellt
ist, an Positionen entsprechend zu den jeweiligen Kühlmittelöffnungen 53 ausgebildet,
die in den flachen Platten 31 und den gewellten Platten 32 ausgebildet
sind. Die erste Verteilerplatte 38 hat auch einen spezifischen
Verteilungsraum 58 an seinem ungefähren Zentrum. Der spezifische
Verteilungsraum 58 ist als ein Kühlwassereinlass 57 (siehe 1)
am ungefähren
Zentrum der ersten Verteilerplatte 38 auf der Seite offen,
die explizit in 6 dargestellt ist. Der spezifische
Verteilungsraum 58 in der ersten Verteilerplatte 38 ist
mit den jeweiligen Aussparungen 52 über Verbindungskanäle 59 verbunden,
die in der ersten Verteilungsplatte 38 ausgebildet sind.
Die erste Verteilerplatte 38 hat auch einen Kühlwasserauslass 60,
welcher durch ihr ungefähres Zentrum
hindurchfährt,
aber nicht mit dem Verteilerraum 58 verbunden ist. Beim
Prozess des Zusammenbaus der Wärmeaustauscheinheit 30 wird
die erste Verteilerplatte 38 an den Schichtkörper der
flachen Platte 31 und der gewellten Platte 32 angebracht,
so dass die jeweiligen Aussparungen 52 mit den entsprechenden
Kühlmittelrohren 55 verbunden sind,
um Kühlmittelkanäle 40 auszubilden
und dass der Kühlwasserauslass 60 mit
der Kühlmittelleitung 37 verbunden
ist. Die Wasserstoffspeicherlegierungsfülllöcher 56, die in der
ersten Verteilerplatte 38 ausgebildet sind, sind von der
Veranschaulichung aus 1, zum besseren Verständnis der
Abzweigströmungen
des Kühlwasserkanals,
weggelassen.
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Gemäß 7 hat
eine zweite Verteilerplatte 39 Aussparungen 64,
die auf der Fläche
ausgebildet sind, welche explizit in 7 dargestellt
ist, und zwar an Positionen, die den jeweiligen Kühlöffnungen 53 entsprechen,
welche in den flachen Platten 31 und den gewellten Platten 32 ausgebildet
sind. Die zweite Verteilerplatte 39 hat auch einen spezifischen
Sammelraum 32, der in ihrem ungefähren Zentrum ausgebildet ist.
Der spezifische Sammelraum 62 ist als eine Kühlwasseröffnung 63 am
ungefähren
Zentrum der zweiten Verteilerplatte 39 auf der Fläche offen, welche
explizit in 7 dargestellt ist. Der spezifizierte
Sammelraum 62 in der zweiten Verteilerplatte 39 ist
mit den jeweiligen Aussparungen 64 über Verbindungskanäle 65 verbunden,
welche in der zweiten Verteilerplatte 39 ausgebildet sind.
Die zweite Verteilerplatte 39 hat auch einen Wasserstoff-Einlass 61, welcher
durch dessen ungefähres
Zentrum hindurchfährt,
aber nicht mit dem Sammelraum 62 verbunden ist. Beim Prozess
des Zusammenbaus der Wärmeaustauscheinheit 30,
wird die zweite Verteilerplatte 39 an den Schichtkörper aus
flachen Platten 31 und gewellten Platten 32 angebracht,
so dass die jeweiligen Aussparungen 64 mit den entsprechenden
Kühlmittelrohren 55 verbunden
sind, um die Kühlmittelkanäle 40 auszubilden
und so dass die Kühlwasseröffnung 63 mit
der Kühlmittelleitung 37 verbunden
ist. Der Wasserstoff-Einlass 61 wird
entsprechend durch das Ende des Filters 36 versperrt.
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Unter
Rückbezug
auf das Flussdiagramm aus 2 werden
beim Zusammenbau der Wärmeaustauscheinheit 30 die
Teilchen der Wasserstoffspeicherlegierung in die Wärmeaustauscheinheit 30 eingebracht
(Schritt S110). Die Zufuhr von Wasserstoffspeicherlegierung strömt durch
die Wasserstoffspeicherlegierungsfülllöcher 56, die in der
ersten Verteilerplatte 38 ausgebildet sind und wird in
die Wärmeaustauscheinheit 30 geführt. Die
abwechselnde Anordnung an flachen Platten 31 und gewellten
Platten 32 in der Wärmeaustauscheinheit 30 bildet
Poren zwischen den benachbarten dünnen Plattenelementen in der
Schichtung, wie in 5 dargestellt, aus. Die Poren
sind miteinander über
die Wasserstoffspeicherlegierungsfüllöffnungen 54 verbunden, die
in den flachen Platten 31 und den gewellten Platten 32 ausgebildet
sind. Die Zufuhr von Wasserstoffspeicherlegierung strömt durch
die Wasserstoffspeicherlegierungsfülllöcher 56, die in der
ersten Verteilerplatte 38 ausgebildet sind und wird über die
Wasserstoffspeicherlegierungsfüllöffnungen 54,
die in den flachen Platten 31 und den gewellten Platten 32 ausgebildet sind,
in die Wärmeaustauscheinheit 30 geführt, um
in die Poren eingebracht zu werden.
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Nach
dem Füllen
der Wärmeaustauscheinheit 30 mit
der Wasserstoffspeicherlegierung versperrt der Herstellungsprozess
die jeweiligen Wasserstoffspeicherlegierungsfülllöcher 56, die in der
ersten Verteilerplatte 38 ausgebildet sind und den Wasserstoff-Einlass 61 der
zweiten Verteilerplatte 39 (Schritt S120). Bei den Wasserstoffspeicherlegierungsfülllöchern 56 ist
es nicht erforderlich, dass sie wieder geöffnet und somit durch beispielsweise Schweißen versiegelt
werden. Beim Wasserstoff-Einlass 61 ist es jedoch erforderlich,
dass er vor der Fertigstellung des Wasserstoffspeichertanks 10 wieder zu öffnen ist
und wird somit in einer wieder zu öffnenden Art und Weise versperrt.
Beispielsweise wird eine Schraube mit einer spezifischen Größe entsprechend
zum Wasserstoff-Einlass 61 als ein Verschlusselement verwendet
und in den Wasserstoff-Einlass 61 geschraubt, um den Wasserstoffeinlass 61 zu
versperren. Hierbei wird der Wasserstoff-Einlass 61 versperrt,
um zu verhindern, dass Wasser in die Wärmeaustauscheinheit 30 in
einem nachfolgenden Wärmebehandlungsprozess
(wird später
beschrieben) in die Wärmeaustauscheinheit 30 eindringt.
Beispielsweise kann ein O-Ring verwendet werden, um eine ausreichende
Abdichteigenschaft sicherzustellen.
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Nach
dem Versperren der Wasserstoffspeicherlegierungsfülllöcher 56 und
des Wasserstoff-Einlasses 61 werden beim Herstellungsprozess
die Kühlmittelkanäle mit der
Wärmeaustauscheinheit 30 verbunden,
um die Wärmeaustauscheinheit 30 fertig zu
stellen (Schritt S130). Die 8 und 9 stellen schematisch
den Herstellungsprozess von und nach Schritt S130 dar. 8(A) stellt eine Wärmeaustauscheinheit 30 dar,
die bei Schritt S130 fertig gestellt ist. Beim Herstellungsprozess
werden Rohrelemente 70 und 71, welche beispielsweise
aus rostfreiem Stahl hergestellt sind, mit dem Kühlwassereinlass 57 und
dem Kühlwasserauslass 60 der
ersten Verteilerplatte 38 verbunden und die Rohrelemente 70 und 71 werden
in ein Zylinderelement 72 eingesetzt, welches beispielsweise
aus rostfreiem Stahl hergestellt ist, um die Wärmeaustauscheinheit 30 bei
Schritt S130 fertig zu stellen. Das Zylinderelement 72 ist
im Querschnitt in der Veranschaulichung aus 8(A) dargestellt.
Diese stellt klar dar, dass die Rohrelemente 70 und 71 durch
das Zylinderelement 72 hindurch führen.
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Nach
der Fertigstellung der Wärmeaustauscheinheit 30,
stellt der Herstellungsprozess den Tankbehälter 20 bereit (Schritt
S140). Der Tankbehälter 20 dieses
Ausführungsbeispiels
besteht aus einer Aluminiumlegierung und wird bei Schritt S140 als eine
Röhre,
deren beide Enden offen sind, bereitgestellt, wie in 8(B) dargestellt ist.
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Beim
Herstellungsprozess wird bei Schritt S130 die fertig gestellte Wärmeaustauscheinheit 30 in
den Tankbehälter 20 platziert,
der bei Schritt S140 bereitgestellt wird (S150), siehe 8(C)). Das Unterstützungselement 45 wird
zwischen den Tankbehälter 20 und
die Wärmeaustauscheinheit 30 zwischengelegt,
wenn die Wärmeaustauscheinheit 30 in den
Tankbehälter 20 bei
Schritt S140 eingesetzt wird.
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Beim
Herstellungsprozess werden nachfolgend beide Enden des Tankbehälters 20 umgeformt (Schritt
S160), so dass die Öffnung
an beiden Enden des Tankbehälters 20 verengt
wird und die Anschlussöffnungen 21 und 22 ausgebildet
werden (siehe 9).
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Dann
wird der Tankbehälter 20 wärmebehandelt
(Schritt S170). Die Wärmebehandlung
wird durchgeführt,
um die Zeitfestigkeit der Aluminiumlegierung des Tankbehälters 20 zu
verbessern. Beim Wasserstoffspeichertank 10 werden die
jeweiligen Bestandteile mit einer Temperaturveränderung ausgedehnt und zusammengezogen
und der Innendruck verändert
sich mit dem Speichern und dem Freisetzen von Wasserstoff. Die Ausdehnung
und das Zusammenziehen der Bestandteile und die Veränderung
des Innendrucks verursachen eine Verzerrung der Form des Tankbehälters 20 zu
einem gewissen Grad. Die wiederholte Verzerrung summiert sich kontinuierlich
zur Metallermüdung
der Aluminiumlegierung des Tankbehälters 20. Die Wärmebehandlung verbessert
den Widerstand einer solchen Metallermüdung. Dieses Ausführungsbeispiel
verwendet eine bekannte T6-Behandlung für die Aluminiumlegierung zur
Wärmebehandlung.
Die Wärmebehandlung
erhitzt die Aluminiumlegierung auf einen Zustand einer festen Lösung in
einem Temperaturbereich von 515 bis 550°C und kühlt dann die erhitzte Aluminiumlegierung
mit Wasser abrupt ab. Eine Wasserströmung wird in den Tankbehälter 20 geführt, um eine
abrupte Abkühlung
der Aluminiumlegierung mit Wasser sicherzustellen.
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Nach
der Wärmebehandlung
wird beim Herstellungsprozess das Verschlusselement vom Wasserstoffeinlass 61 der
zweiten Verteilerplatte 69 entfernt, um den Wasserstoff-Einlass 61 wieder
zu öffnen
(Schritt S180). Das heißt,
das Verschlusselement, welches in den Wasserstoff-Einlass 61 eingesetzt
ist, wird über
die Anschlussöffnung 21,
welche bei Schritt S160 ausgebildet wird, entfernt.
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Dann
wird beim Herstellungsprozess jeweils die Anschlussbaugruppe 23 an
die Anschlussöffnung 21 und
die Anschlussbaugruppe 24 an die Anschlussöffnung 22 angebracht
(Schritt S190). Beim Aufbau dieses Ausführungsbeispiels hat die Anschlussbaugruppe 23 ein
Magnetspulen betätigtes
Ein-Aus-Ventil und ein Druckminderungsventil. Die Strömung von gasförmigem Hochdruck-Wasserstoff
wird über
die Wasserstoffzufuhr-/-abführöffnung 23a eingeleitet, um
im Wasserstoffspeichertank 10 gespeichert zu werden. Die
Strömung
an gasförmigem
Niedrigdruck-Wasserstoff, welcher mittels des Druckminderungsventils
verringert wurde, wird von dem Wasserstoffspeichertank 10 über die
Wasserstoffzuführ-/-abführöffnung 23a zur
Außenseite
abgeführt.
Das Zylinderelement 72 ist so angeordnet, dass es durch
die Anschlussbaugruppe 24 hindurchfährt. Das Zylinderelement 72 weist
die eindringenden Rohrelemente 70 und 71 auf,
die vorstehend beschrieben wurden. Bei diesem Aufbau des Zylinderelements 72 bilden die
Enden der Rohrelemente 70 und 71 jeweils die Kühlmittelzuführöffnung 24a und
die Kühlmittelabführöffnung 24b.
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Nachfolgend
wird beim Herstellungsprozess die Verstärkungsschicht 26 am
Außenumfang
des Tankbehälters 20 ausgebildet
(Schritt S200) und der Wasserstoffspeichertank 10 wird
fertig gestellt. Die Verstärkungsschicht 26 wird
beispielsweise durch Wickeln von Kohlefasern, welche mit einem Epoxydharz
getränkt
sind, um den Außenumfang
des Tankbehälters 20 und
durch Aushärten
des getränkten Epoxydharzes
ausgebildet.
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Speichern
bzw. Ablassen von Wasserstoff in bzw. aus dem Wasserstoffspeichertank
Eine Zufuhr von Hochdruck-Wasserstoff wird in den Wasserstoffspeichertank 10 über die
Wasserstoffzuführ-/-abführöffnung 23a zum
Speichern des Wasserstoffs in den Wasserstoffspeichertank 10 eingeleitet.
Die Strömung
an Wasserstoff, welche durch die Wasserstoffzuführ-/-abführöffnung 23a geleitet
wird, strömt
durch das Magnetventil der Anschlussbaugruppe 23 und wird
in den Wasserstoff-Füllraum 33 im
Wasserstoffspeichertank 10 geleitet. Die Strömung an
Wasserstoff wird des Weiteren in die Wärmeaustauscheinheit 30 über den
Wasserstoff-Einlass 61 und
den Filter 36 geführt,
so dass er von der Wasserstoffspeicherlegierung absorbiert und gespeichert
wird. Die Menge an Wasserstoff, welche von der Wasserstoffspeicherlegierung
absorbiert und gespeichert wird, hängt vom Druck des Wasserstoffs,
der Temperatur und der Art der Wasserstoffspeicherlegierung ab. Wenn
die Strömung
an Wasserstoff bei einem festgesetzten Druck zugeführt wird,
wird die Wasserstoffspeicherlegierung auf eine spezifische Temperatur erwärmt, während sie
den Wasserstoff absorbiert.
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Beim
Prozess des Wasserstoffspeicherns, strömt das Kühlmittel über die Kühlmittelzuführöffnung 24a in den
Wasserstoffspeichertank 10, führt durch den Wasserstoffspeichertank 10 hindurch
und wird über
die Kühlmittelabführöffnung 24b zur
Außenseite
abgeführt.
Die Zufuhr von Kühlmittel,
welche in den Wasserstoffspeichertank 10 eingeleitet wird,
wird in der ersten Verteilerplatte 38 in entsprechende
Kühlmittelkanäle 40 abgezweigt
und wird in der zweiten Verteilerplatte 39 zusammengeführt, um über die
Kühlmittelleitung 37 zur
Außenseite
abgeführt
zu werden. Eine solche Zirkulation an Kühlmittel kühlt die Innenseite des Wasserstoffspeichertanks 10 ab
und beschleunigt dadurch die Absorption von Wasserstoff in der Wasserstoffspeicherlegierung.
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Nachdem
die Wasserstoffspeicherlegierung auf die spezifische Temperatur
erwärmt
wurde, wird der Wasserstoff-Füllraum 33 mit
gasförmigem
Wasserstoff auf einen Druck gefüllt,
der dem Wasserstoffzuführdruck
in den Wasserstoffspeichertank 10 entspricht. Somit wird
der Wasserstoffspeichertank 10 vollständig mit Wasserstoff gefüllt.
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Die
Strömung
an Wasserstoff, welche auf einen festgesetzten Druck verringert
wird, wird von dem Wasserstoffspeichertank 10 über die
Wasserstoffzuführ-/-abführöffnung 23a abgelassen.
Zuerst wird der komprimierte Wasserstoff von dem Wasserstoff-Füllraum 33 abgelassen.
Mit einer Verringerung des Drucks wird der Wasserstoff, der von
der Wasserstoffspeicherlegierung absorbiert und gespeichert wird,
freigesetzt. Die Wasserstoffspeicherlegierung absorbiert mit dem
Freisetzen von Wasserstoff Wärme.
Die Strömung
an heißem
Kühlmittel,
welches eine vorherbestimmte Temperatur hat, strömt durch die Kühlmittelkanäle, um die
Wasserstoffspeicherlegierung zu erwärmen und ermöglicht ein
fortwährendes
Freisetzen von Wasserstoff aus der Wasserstoffspeicherlegierung.
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Beim
Prozess des Absorbierens von Wasserstoff in der Wasserstoffspeicherlegierung
oder dem Freisetzen von Wasserstoff von der Wasserstoffspeicherlegierung
fungieren die jeweiligen dünnen
Plattenelemente, die in der Wärmeaustauscheinheit 30 geschichtet
sind, als Rippen zum Beschleunigen des Wärmeaustauschs zwischen der
Wasserstoffspeicherlegierung und dem Kühlmittel. Beim Wasserstoffabsorptionsprozess
wird die von der Wasserstoffspeicherlegierung erzeugte Wärme über die
Rippen zum Kühlmittel
in den Kühlmittelkanälen 40 übertragen,
um das Speichern von Wasserstoff zu beschleunigen. Beim Wasserstoff-Freisetzprozess wird
andererseits die Wärme
des Kühlmittels
in den Kühlmittelkanälen 40 über die
Rippen zur Wasserstoffspeicherlegierung übertragen, um das Freisetzen
von Wasserstoff zu beschleunigen. Beim Prozess des Absorbierens
von Wasserstoff in der Wasserstoffspeicherlegierung wird die Wärme, die
durch die Wasserstoffspeicherlegierung mit dem Speichern von Wasserstoff
erzeugt wird, über
die dünnen
Plattenelemente, welche als Rippen fungieren, dem Wärmeaustauschgehäuse 34 und
dem Unterstützungselement 45 zum
Tankbehälter 20 übertragen
und aus dem Tankbehälter 20 freigesetzt.
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Wie
vorstehend beschrieben wird beim Herstellungsprozess des Wasserstoffspeichertanks 10 die
Wärmeaustauscheinheit 30 mit
Teilchen der Wasserstoffspeicherlegierung gefüllt und das lösbare Verschlusselement
wird an die Wärmeaustauscheinheit 30 angebracht,
um den Raum, der mit Wasserstoffspeicherlegierung gefüllt ist,
zu versperren. Beim Herstellungsprozess wird die Wärmeaustauscheinheit 30 in
dem Tankbehälter 20 angeordnet,
die Enden des Tankbehälters 20 umgeformt,
eine Wärmebehandlung
durchgeführt,
begleitet mit einer abrupten Wasserkühlung und das Verschlusselement
entfernt. Diese Anordnung verhindert effektiv, dass die Wasserstoffspeicherlegierung,
die in die Wärmeaustauscheinheit 30 eingebracht
ist, beim Wasserabkühlschritt
der Wärmebehandlung
nass wird. Es ist extrem schwierig, die nassen Teilchen der Wasserstoffspeicherlegierung
nach dem Einbringen in die Wärmeaustauscheinheit 30 zu
trocknen. Wenn die Wasserstoffspeicherlegierung einmal nass ist,
kann dies die Wasserstoffabsorptionskapazität absenken. Das Anbringen des
lösbaren
Verschlusselements an die Wärmeaustauscheinheit 30 verhindert
effektiv solche potentiellen Probleme der Wasserstoffspeicherlegierung.
Nach der Wärmebehandlung
wird das Verschlusselement von der Wärmeaustauscheinheit 30 entfernt,
um den Wasserstoff-Einlass 61 wieder zu öffnen. Dies
bildet eine Öffnung
auf der Fläche
der Wärmeaustauscheinheit 30 aus,
durch welche die Strömung
an Wasserstoff zum Speichern in die Wasserstoffspeicherlegierung
eingeleitet wird oder von der Wasserstoffspeicherlegierung abgelassen
wird.
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Wie
vorstehend beschrieben, verbessert die Wärmebehandlung die Zeitfestigkeit
der Aluminiumlegierung und erlaubt, dass Hochdruck-Wasserstoff, beispielsweise
Wasserstoff mit einem Druck von über 1MPa,
in dem Wasserstoff-Füllraum 33 im
Wasserstoffspeichertank 10 gespeichert wird. Die Anwesenheit
der Verstärkungsschicht 26 erlaubt
ein Speichern von Hochdruck-Wasserstoff, beispielsweise Wasserstoff
mit einem Druck von über
25 MPa oder sogar 35 MPa. Bevorzugterweise wird die Aluminiumlegierung
als Material für
den Tankbehälter 20 verwendet,
da sie eine exzellente thermische Leitfähigkeit aufweist, leicht ist
und effektiv ein Entweichen eines solchen Hochdruck-Wasserstoffs
verhindert.
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Von
Verschlüssen
der Öffnungen,
die in dem Tankbehälter 20 ausgebildet
sind, ist erforderlich, dass sie eine ausreichende Gasdichtheit
des Tankbehälters 20 aufrechterhalten
und einen ausreichenden Widerstand gegen den Hochdruck des darin
gespeicherten Wasserstoffs aufweisen. Die Öffnung des Tankbehälters 20 muss
andererseits notwendigerweise eine ausreichende Größe haben,
um das Anordnen der Wärmeaustauscheinheit 30 zu
erlauben. Der Vorgang dieses Ausführungsbeispiels verengt entsprechend
die Enden des Tankbehälters 20 durch
den Umformprozess nach dem Anordnen der Wärmeaustauscheinheit 30 in
dem Tankbehälter 20. Wenn
der Wärmebehandlungsprozess
mit der abrupten Wasserkühlung
vor dem Umformprozess ausgeführt
wird, können
die Effekte der Wärmebehandlung auf
die Verbesserung des Ermüdungswiderstandes durch
den Umformprozess zerstört
werden. Der Wärmebehandlungsprozess
mit der abrupten Wasserkühlung
ist somit nach dem Umformprozess auszuführen. Die Wärmebehandlung ist wünschenswerter Weise
nach dem Anordnen der Wärmeaustauscheinheit 30 im
Tankbehälter 20 und
dem Umformprozess durchzuführen.
Jedoch ist es schwierig, die Wärmeaustauscheinheit 30 mit
den Teilchen der Wasserstoffspeicherlegierung über die kleinen Öffnungen (die
Anschlussöffnungen 21 und 22)
einzufüllen,
welche durch den Umformprozess verengt wurden. Der Herstellungsprozess
des Wasserstoffspeichertanks 10 weist die entsprechenden
Schritte in einer geeigneten Reihenfolge auf, um die Wärmeaustauscheinheit 30 einfach
mit den Teilchen der Wasserstoffspeicherlegierung zu füllen, während effektiv
verhindert wird, dass die Wasserstoffspeicherlegierung nass wird.
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Der
Wasserstoff-Einlass 61 mit dem lösbaren Verschlusselement ist
so angeordnet, dass sichergestellt wird, dass ein einfaches Lösen des
Verschlusselements durch die Öffnung
(Anschlussöffnung 21)
ausgeführt
werden kann, welche durch den Umformprozess verengt wurde. Beispielsweise
ist der Wasserstoff-Einlass 61 am ungefähren Zentrum der scheibenförmigen zweiten
Verteilerplatte 39 angeordnet.
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Aufbau des Wasserstoffspeichertanks 110
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10 veranschaulicht
schematisch den Aufbau eines weiteren Wasserstoffspeichertanks 110. 11 ist
eine Schnittdarstellung des Wasserstoffspeichertanks 110 entlang
der Linie 11-11 aus 10. Der Wasserstoffspeichertank 110 hat
einen Tankbehälter 120,
eine Wärmeaustauscheinheit 130, die
im Tankbehälter 120 angeordnet
ist und ein Unterstützungselement 140,
das zwischen den Tankbehälter 120 und
die Wärmeaustauscheinheit 130 zwischen
gelegt ist.
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Der
Tankbehälter 120 ist
ein im Wesentlichen zylindrisches hohles Gefäß und ist in diesem Ausführungsbeispiel
aus einer Aluminiumlegierung hergestellt. Der Tankbehälter 120 hat
Anschlussöffnungen 121 und 122 an
dessen beide Enden haben einen kleineren im Wesentlichen kreisförmigen Querschnitt als
der Mittelquerschnitt des Tankbehälters 120.
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Anschlussbaugruppen 123 und 124 sind
in entsprechende Anschlussöffnungen 121 und 122 eingesetzt.
Die Anschlussbaugruppen 123 und 124 bilden den
Aufbau zum Aufrechterhalten einer ausreichenden Gasdichtheit des
Tankbehälters 120 an den
Anschlussöffnungen 121 und 122,
um eine Leckage des gasförmigen
Wasserstoffs, der in dem Tankbehälter 120 gespeichert
ist, zu verhindern. Die Anschlussbaugruppe 123 hat eine
Wasserstoffzuführ-/-abführöffnung 123a,
welche zur Außenseite mündet, um
eine Strömung
an gasförmigem
Wasserstoff in oder aus den Tankbehälter 120 zuzuführen oder
abzuführen.
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Die
Wärmeaustauscheinheit 130 hat
ein Wärmeaustauschgehäuse 134,
welches ein im Wesentlichen zylindrisches Gefäß ist, welches einen kleineren
Querschnitt hat als der Querschnitt des Tankbehälters 120. Das Wärmeaustauschgehäuse 134 ist
mit einer Wasserstoffspeicherlegierung gefüllt. Drei Kühlmittelkanäle 135 sind ausgebildet,
um entlang der Längsachse
der Wärmeaustauscheinheit 130 hindurchzuführen und
um einen Wärmeaustausch
zwischen der Wasserstoffspeicherlegierung, die in die Wärmeaustauscheinheit 130 eingebracht ist
und einem ausgewählten
Kühlmittel
zuzulassen. Jeder der drei Kühlmittelkanäle 135 ist
in einer U-Form ausgebildet. Beide Enden eines jeden U-förmigen Kühlmittelkanals 135 erstrecken
sich über
die Anschlussbaugruppe 124, die in die Anschlussöffnung 122 eingesetzt
ist, aus dem Tankbehälter 120. Jeder
der U-förmigen
Kühlmittelkanäle 135 hat
eine U-förmige
Biegung, die von dem Wärmeaustauschgehäuse 134 am
Ende der Anschlussöffnung 121 hervorsteht.
Eine Strömung
an Kühlmittel,
welche zu jedem der U-förmigen
Kühlmittelkanäle 135 zugeführt wird,
wird von einem Ende des Kühlmittelkanals 135 eingeleitet,
das sich aus dem Tankbehälter 120 an
der Anschlussbaugruppe 124 erstreckt und strömt durch
den Kühlmittelkanal 135 entlang
der Längsachse
der Wärmeaustauscheinheit 130.
Die Strömung
an Kühlmittel,
welche durch den Kühlmittelkanal 135 strömt, wird
an der U-förmigen
Biegung, die von dem Wärmeaustauschgehäuse 134 hervorsteht, umgekehrt,
hin zur Anschlussbaugruppe 124 geführt und über das andere Ende des Kühlmittelkanal 135, der
sich vom Tankbehälter 120 an
der Anschlussbaugruppe 124 erstreckt außerhalb des Wasserstoffspeichertanks 110 abgeführt.
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Das
Unterstützungselement 140 wird
zwischen den Tankbehälter 120 und
die Wärmeaustauscheinheit 130 zwischengelegt,
um den Außenumfang
der Wärmeaustauscheinheit 130 zu
umgeben. Das Unterstützungselement 140 ist
eine dünne
Metallplatte beispielsweise aus Aluminiumlegierung, rostfreiem Stahl
oder einem Mantelmaterial aus Aluminiumlegierung oder rostfreiem
Stahl, welches in festgesetzten Intervallen gewellt ist. Das Unterstützungselement 140 absorbiert
eine Ausdehnung und ein Zusammenziehen in der Wärmeaustauscheinheit 130 aufgrund
einer Erhöhung
oder einer Verringerung der Temperatur, während es die Wärmeaustauscheinheit 130 im
Tankbehälter 120 hält. Das
Unterstützungselement 140 der
gewellten Struktur hat eine Elastizitätskraft zum Halten der Wärmeaustauscheinheit 130.
Das Unterstützungselement 140 gestattet auch
eine Wärmeübertragung
zwischen der Wärmeaustauscheinheit 130 und
der Wandfläche
des Tankbehälters 120.
In einem modifizierten Aufbau kann das Unterstützungselement 140 an
den Tankbehälter 120 und
die Wärmeaustauscheinheit 130 angebracht werden,
um die Wärmeaustauscheinheit 130 im Tankbehälter 120 zu
halten und um die Wärmeübertragung
zu verbessern.
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Die
gewellte Struktur des Unterstützungselements 140 bildet
zahlreiche innere Hohlräume 132 entlang
der Längsachse
des Tankbehälters 120 zwischen
der Innenwandfläche
des Tankbehälters 120 und
der Wärmeaustauscheinheit 130 aus
(siehe 11). Endhohlräume 133,
welche nicht durch das Unterstützungselement 140 gebildet
werden, sind an beiden Enden der Längsachse des Tankbehälters 120 zwischen
der Innenwandfläche
des Tankbehälters
und der Wärmeaustauscheinheit 130 ausgebildet
(siehe 10). Eine Zufuhr von Wasserstoff,
welcher in den Wasserstoffspeichertank 110 eingespeist wird,
wird von der Wasserstoffspeicherlegierung, welche in die Wärmeaustauscheinheit 130 eingebracht
ist, absorbiert und von dieser gespeichert, während er als komprimierter
Wasserstoff in Spalten, die durch Teilchen der Wasserstoffspeicherlegierung ausgebildet
werden, in den inneren Hohlräumen 132 und
in den Endhohlräumen 133 gespeichert
wird. Wie später
beschrieben, wird der Tankbehälter 120 einer
Wärmebehandlung
mit einer abrupten Wasserabkühlung
beim Herstellungsprozess des Wasserstoffspeichertanks 110 unterworfen.
Die zahlreichen inneren Hohlräume 132 bilden
beim Wasserabkühlschritt
Wasserkanäle.
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Der
Außenumfang
des Tankbehälters 120 ist mit
einer Verstärkungsschicht 126 bedeckt.
Die Verstärkungsschicht 126 ist
aus Kohlefaser verstärktem Plastik
(CFRP) hergestellt und verbessert die Stabilität des Tankbehälters 120,
der Hochdruck-Wasserstoff darin speichert.
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Herstellungsprozess des Wasserstoffspeichertanks 110
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12 ist
ein Flussdiagramm, welches ein Ausführungsbeispiel für einen
Herstellungsprozess des Wasserstoffspeichertanks 110 darstellt.
Die 13 und 14 zeigen
Hauptteile des Herstellungsprozesses des Wasserstoffspeichertanks 110 des Ausführungsbeispiels.
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Der
Herstellungsprozess des Wasserstoffspeichertanks 110 stellt
zunächst
das Wärmeaustauschgehäuse 134 bereit,
welches ein hohles zylindrisches Gefäß ist (Schritt S300) und setzt
die drei Kühlmittelkanäle 135 in
das Wärmeaustauschgehäuse 134 ein
(Schritt S310, siehe 13(A)).
Beim Einsetzprozess werden Löcher
in das Wärmeaustauschgehäuse 134 gemacht,
welche die Kühlmittelkanäle 135 darin
aufnehmen, die entsprechenden zwei Enden der U-förmigen Kühlmittelkanäle 135 von einem Ende
des Wärmeaustauschgehäuses 134 eingefügt und die
U-förmigen Kühlmittelkanäle 135 dazu
veranlasst, durch das Wärmeaustauschgehäuse 134 hindurchzuführen und
von einem anderen Ende des Wärmeaustauschgehäuses 134 hervorzustehen.
Die Kühlmittelkanäle 135,
welche durch das Wärmeaustauschgehäuse 134 hindurchführen, sind
am Wärmeaustauschgehäuse 134 durch
Schweißen
fixiert, was den Zwischenraum zwischen den Kühlmittelkanälen 135 und dem Wärmeaustauschgehäuse 134 auffüllt. Beim
Prozess werden bei Schritt S310 des weiteren die Kühlmittelkanäle 135,
welche vom anderen Ende des Wärmeaustauschgehäuses 134 hervorstehen gebogen
und die sechs gebogenen Enden der Kühlmittelkanäle 135, welche vom
anderen Ende entlang der Mittelachse des Wärmeaustauschgehäuses 134 hervorstehen
gebündelt
(siehe 13(A)). Ein Loch 131 zum
Einfüllen
der Wasserstoffspeicherlegierung ist am ungefähren Zentrum der Fläche des
Wärmeaustauschgehäuses 134 (der
Boden der Zylinderform) ausgebildet, von der sich die U-förmigen Biegungen
der U-förmigen
Kühlmittelkanäle 135 erstrecken.
Die Position des Lochs 131 wird durch den Pfeil in 13(A) dargestellt.
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Der
Herstellungsprozess stellt nachfolgend ein im Wesentlichen zylindrisches
Außenwandelement 150 mit
zwei offenen Enden und eine gewellte Platte 152 bereit,
um das Unterstützungselement 140 auszubilden
(Schritt S320).
-
13(B) zeigt das Erscheinungsbild des Außenwandelements 150 und 13(C) zeigt das Erscheinungsbild einer gewellten
Platte 152. Beim Herstellungsprozess werden die gewellte
Platte 152 und das Wärmeaustauschgehäuse 134 mit
den Kühlmittelkanälen 135 in
das Außenwandelement 150 eingefügt (Schritt
S330). Die gewellte Platte 152 ist so angeordnet, dass
sie zahlreiche Hohlräume
zwischen dem Außenwandelement 150 und
dem Wärmeaustauschgehäuse 134 ausbildet,
welche im Wesentlichen parallel zueinander sind und beide Enden des
Außenwandelements 150 miteinander
verbinden. Diese Anordnung der gewellten Platte 152 zwischen
dem Wärmeaustauschgehäuse 134 und
dem Außenwandelement 150 bildet
das Unterstützungselement 140 (siehe 14(A)).
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Dann
werden beim Herstellungsprozess die beiden Enden des Außenwandelements 150 verengt, so
dass die Öffnungen
an beiden Enden des Außenwandelements 150 verengt
sind und die engen Anschlussöffnungen 121 und 122 ausbilden
(Schritt S340). 14(B) stellt einen Tankbehälter 120 dar, der
durch Verengen der Öffnungen
des Außenwandelements 150 erhalten
wird. Die Öffnung,
welche auf der Seite ausgebildet ist, von der die entsprechenden Enden
der Kühlmittelkanäle 135 hervorstehen,
ist die Anschlussöffnung 122 und
die Öffnung
auf der gegenüberliegenden
Seite ist die Anschlussöffnung 121.
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Der
Tankbehälter 120 wird
dann einer Wärmebehandlung
unterworfen (Schritt S350). Die Wärmebehandlung wird durchgeführt, um
die Zeitfestigkeit der Aluminiumlegierung des Tankbehälters 120 zu
verbessern. Beim Wasserstoffspeichertank 110 werden die
jeweiligen Bestandteile durch eine Temperaturveränderung ausgedehnt und ziehen
sich zusammen und der Innendruck verändert sich mit dem Speichern
und dem Ablassen von Wasserstoff.
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Die
Ausdehnung und das Zusammenziehen der Bestandteile und die Veränderung
des Innendrucks verursacht eine Verzerrung der Form des Tankbehälters 120 zu
einem gewissen Grad. Die wiederholte Verformung summiert sich kontinuierlich
zur Metallermüdung
der Aluminiumlegierung des Tankbehälters 120. Die Wärmebehandlung
verbessert den Widerstand solch einer Metallermüdung. Dieses Ausführungsbeispiel
verwendet eine bekannte T6-Behandlung für Aluminiumlegierungen zur
Wärmebehandlung.
Die Wärmebehandlung
erhitzt die Aluminiumlegierung in einen Zustand einer festen Lösung in
einem Temperaturbereich von 515 bis 550°C und kühlt dann die erhitzte Aluminiumlegierung
abrupt mit Wasser ab. Die Strömung
an Wasser wird in den Tankbehälter 120 geleitet,
das heißt
in die inneren Hohlräume 132,
die durch die Innenwandfläche
des Tankbehälters 120 und
das Wärmeaustauschgehäuse 134 definiert
sind, um eine abrupte Abkühlung
der Aluminiumlegierung mit Wasser sicherzustellen.
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Nach
der Wärmebehandlung
werden beim Herstellungsprozess die Teilchen der Wasserstoffspeicherlegierung
in das Wärmeaustauschgehäuse 134 eingebracht
(Schritt S360). Bei Schritt S360 der Prozedur werden Teilchen der
Wasserstoffspeicherlegierung in das Wärmeaustauschgehäuse 134 über das
Loch 131, welches in dem Wärmeaustauschgehäuse 134 ausgebildet
ist, über
die Anschlussöffnung 121 des
Tankbehälters 120 eingeführt (siehe
den Pfeil in 14(B)). Dann wird beim Herstellungsprozess
das Loch 131 abgedichtet und die Wärmeaustauscheinheit 130 im
Tankbehälter 120 fertig
gestellt (Schritt S370). Bei Schritt S370 der Prozedur wird ein gasdurchlässiges,
poröses
Element 137, welches aus gesintertem Metall besteht, in
das Loch 131 gesteckt, so dass es das Loch 131 verschließt (siehe 14(B)).
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Das
poröse
Element 137 trägt
die Teilchen der Wasserstoffspeicherlegierung, die in die Wärmeaustauscheinheit 130 eingebracht
sind, wobei im Wesentlichen deren Eindringen verhindert wird. Diese Anordnung
verhindert effektiv ein Entweichen der Wasserstoffspeicherlegierung,
die in die Wärmeaustauscheinheit 130 gepackt
ist. Das Loch 131 mit dem darin eingesteckten porösen Element 137 dient
als Wasserstoffkanal, wenn die Zufuhr von Wasserstoff in der Wasserstoffspeicherlegierung
absorbiert und gespeichert wird, die in die Wärmeaustauscheinheit 130 des
Wasserstoffspeichertanks 110 eingebracht ist und wenn die
Strömung
an Wasserstoff von der Wasserstoffspeicherlegierung freigesetzt
wird.
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Dann
wird beim Herstellungsprozess jeweils die Anschlussbaugruppe 123 an
die Anschlussöffnung 121 und
die Anschlussbaugruppe 124 an die Anschlussöffnung 122 angebracht
(Schritt S340). Die Anschlussbaugruppe 123 hat ein magnetspulenbetätigtes Ein-Aus-Ventil
und ein Druckminderungsventil. Die Strömung an gasförmigem Hochdruck-Wasserstoff
wird über
die Wasserstoffzuführ-/-abführöffnung 123a eingeleitet,
um in dem Wasserstoffspeichertank 110 gespeichert zu werden.
Die Strömung
an gasförmigem
Niedrigdruck-Wasserstoff, der mittels des Druckverringerungsventils
verringert wird, wird vom Wasserstoffspeichertank 110 zur
Außenseite über die
Wasserstoffzuführ-/-abführöffnung 123 abgeführt. Die
Anschlussbaugruppe 124 hält die jeweiligen Enden der
drei Kühlmittelkanäle 135,
die vom Tankbehälter 120 hervorstehen,
während
es die Luftdichtheit des Tankbehälters 120 aufrechterhält.
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Nachfolgend
bildet der Herstellungsprozess die Verstärkungsschicht 126 auf
der Außenumfangsfläche des Tankbehälters 120 aus
(Schritt S390) und stellt den Wasserstoffspeichertank 110 fertig.
Die Verstärkungsschicht 126 wird
beispielsweise durch Wickeln von Kohlefasern, die mit Epoxydharz
getränkt
sind, um die Außenumfangsfläche des
Tankbehälters 120 und
durch Aushärten
des getränkten
Epoxydharzes ausgebildet.
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Speichern bzw. Ablassen von Wasserstoff
in bzw. aus dem Wasserstoffspeichertank
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Eine
Zufuhr von Hochdruck-Wasserstoff wird in den Wasserstoffspeichertank 110 über die
Wasserstoffzuführ-/-abführöffnung 123a zum
Speichern von Wasserstoff in den Wasserstoffspeichertank 110 eingeleitet.
Die durch die Wasserstoffzuführ-/-abführöffnung 123a zugeführte Strömung von
Wasserstoff, wird in die inneren Hohlräume 132 und die Endhohlräume 133,
welche in dem Wasserstoffspeichertank 110 ausgebildet sind
und über
das poröse
Element 137 in die Wärmeaustauscheinheit 130 geleitet,
das in das Loch 131 gesteckt ist, um in der Wasserstoffspeicherlegierung
absorbiert und gespeichert zu werden. Die Menge an Wasserstoff,
welcher in der Wasserstoffspeicherlegierung absorbiert und gespeichert wird,
hängt vom
Druck des Wasserstoffs, der Temperatur und der Art der Wasserstoffspeicherlegierung ab.
Wenn die Strömung
an Wasserstoff bei einem festgesetzten Druck zugeführt wird,
wird die Wasserstoffspeicherlegierung auf eine spezifische Temperatur
erwärmt,
während
Wasserstoff absorbiert wird. Beim Prozess der Wasserstoffspeicherung
zirkuliert und strömt
Kühlmittel
durch die drei Kuhlmittelkanäle 135,
um die Innenseite des Wasserstoffspeichertanks 110 zu kühlen und
dadurch die Absorption von Wasserstoff in der Wasserstoffspeicherlegierung
zu beschleunigen. Nachdem die Wasserstoffspeicherlegierung auf die
spezifische Temperatur erwärmt
worden ist, werden die inneren Hohlräume 132 und die Endhohlräume 133 mit
gasförmigem
Wasserstoff bei einem Druck gefüllt,
der dem Wasserstoffzuführdruck in
den Wasserstoffspeichertank 110 entspricht. Somit wird
der Wasserstoffspeichertank 110 vollständig mit Wasserstoff gefüllt.
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Die
Strömung
an Wasserstoff, der auf einen festgesetzten Druck verringert wurde,
wird von dem Wasserstoffspeichertank 110 über die
Wasserstoffzuführ-/-abführöffnung 123a abgelassen.
Zuerst wird der komprimierte Wasserstoff von den inneren Hohlräumen 132 und
den Endhohlräumen 133 abgelassen.
Mit einer Verringerung des Drucks, wird Wasserstoff, der von der
Wasserstoffspeicherlegierung absorbiert und gespeichert wird, freigelassen.
Die Wasserstoffspeicherlegierung absorbiert Wärme mit dem Freilassen von
Wasserstoff. Die Strömung
an heißem
Kühlmittel
mit einer vorherbestimmten Temperatur strömt durch die Kühlmittelkanäle, um die
Wasserstoffspeicherlegierung zu erwärmen und um ein kontinuierliches
Freilassen von Wasserstoff aus der Wasserstoffspeicherlegierung
zu ermöglichen.
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Beim
Prozess der Absorption von Wasserstoff aus der Wasserstoffspeicherlegierung
wird ein Teil der Wärme,
die von der Wasserstoffspeicherlegierung aufgrund des Speicherns
von Wasserstoff erzeugt wird, über
das Wärmeaustauschgehäuse 134 und
das Unterstützungselement 140 zum
Tankbehälter 120 übertragen
und vom Tankbehälter 120 abgelassen.
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Wie
vorstehend beschrieben bildet in dem Wasserstoffspeichertank 110 des
zweiten Ausführungsbeispiels
die Anordnung des Unterstützungselements 140 die
Hohlräume
zwischen dem Tankbehälter 120 und
der Wärmeaustauscheinheit 130 aus, um
die Öffnungen
des Tankbehälters 120,
das heißt die
Anschlussöffnungen 121 und 122,
miteinander zu verbinden. Dieser Aufbau ermöglicht einfach die Wasserströmung durch
den Tankbehälter 120 und stellt
somit eine ausreichende abrupte Kühlung des Tankbehälters 120 mit
Wasser sicher. Beim Aufbau dieses Ausführungsbeispiels umgibt das
Unterstützungselement 140 den
Außenumfang
der Wärmeaustauscheinheit 130,
um die gesamten Hohlräume, die
zwischen dem Tankbehälter 120 und
der Wärmeaustauscheinheit 130 ausgebildet
sind, mit beiden Anschlussöffnungen 121 und 122 zu
verbinden. Dies ermöglicht,
dass die Innenseite des gesamten Tankbehälters 120 mit der
Strömung
an Wasser schnell abgekühlt
wird.
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Wie
vorstehend beschrieben, verbessert die Wärmebehandlung die Zeitfestigkeit
der Aluminiumlegierung und ermöglicht,
dass Hochdruck-Wasserstoff, beispielsweise Wasserstoff mit einem
Druck von über
1MPa in dem Wasserstoffspeichertank 110 gespeichert wird
(in den inneren Hohlräumen 132 und
den Endhohlräumen 133).
Die Anwesenheit der Verstärkungsschicht 126 erlaubt
die Speicherung von Hochdruck-Wasserstoff, beispielsweise Wasserstoff
mit einem Druck von über
25 MPa oder sogar 35 MPa. Verschlüsse der Öffnungen, die in dem Tankbehälter 120 ausgebildet
sind, müssen
erforderlicherweise die ausreichende Luftdichtheit des Tankbehälters 120 aufrechterhalten
und dem Hochdruck des darin gespeicherten Wasserstoffs einen ausreichenden
Widerstand bieten. Von der Öffnung
des Tankbehälters 120 wird
andererseits erfordert, dass sie eine ausreichende Größe hat,
um eine Anordnung der Wärmeaustauscheinheit 130 zuzulassen.
Der Prozess dieses Ausführungsbeispiels
verengt dementsprechend die Enden des Tankbehälters 120 durch den
Verengungsprozess nach dem Anordnen der Wärmeaustauscheinheit 130 in
dem Tankbehälter 120.
Wenn der Wärmebehandlungsprozess
mit der abrupten Wasserabkühlung
vor dem Verengungsprozess ausgeführt
wird, können
die Effekte der Wärmebehandlung
auf die Verbesserung des Ermüdungswiderstandes
durch den Verengungsprozess zerstört werden. Somit ist der Wärmebehandlungsprozess mit
der abrupten Wasserabkühlung
nach dem Verengungsprozess durchzuführen. Die Wärmebehandlung mit der abrupten
Wasserabkühlung
wird wünschenswerterweise
nach dem Anordnen der Wärmeaustauscheinheit 130 in
dem Tankbehälter 120 und dem
Verengungsprozess ausgeführt.
Wenn sich die Unterstützungsstruktur
zum Halten der Wärmeaustauscheinheit
im Tankbehälter
störend
auf die ruhige Strömung
von Wasser auswirkt, kann die Innenseite des Tankbehälters nicht
abrupt mit Wasser abgekühlt werden.
Beim Aufbau dieses Ausführungsbeispiels ist
das Unterstützungselement 140 so
angeordnet, dass es die Hohlräume
ausbildet, die mit den Öffnungen
auf beiden Seiten des Tankbehälters 120 in
Verbindung stehen. Diese Hohlräume
stellen eine ausreichende abrupte Wasserabkühlung sicher.
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Modifizierte Beispiele
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In
den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen ist der Tankbehälter aus
Aluminiumlegierung hergestellt. Jedoch ist die Aluminiumlegierung
nicht das begrenzende Material und ihr Tankbehälter kann aus einem anderen
geeigneten Material, beispielsweise rostfreiem Stahl, gebildet werden.
Die Technologie der Erfindung ist auch auf einen Prozess zum Herstellen
des Tankbehälters
aus einem anderen Material anwendbar, welches eine Wärmebehandlung
mit abrupter Wasserabkühlung
beinhaltet, so wie einer Lösungs-Wärmebehandlung.
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Die
Wärmeaustauscheinheit,
die in den vorstehenden Ausführungsbeispielen
beschrieben wurde, ist nicht auf die Wärmetauscheinheit der Wasserstoffspeicherlegierung
begrenzt, sondern kann auf verschiedene Weisen modifiziert werden.
Ein Beispiel ist eine Wärmetauscheinheit,
welche Wärmeübertragungseinrichtungen,
wie z.B. Rippen, aufweist. Metallrippen, die in der Wärmetauscheinheit
angeordnet sind, um mit sowohl der Wasserstoffspeicherlegierung
als auch den Kühlmittelkanälen in Berührung zu
kommen, verbessern die Kühl-
und Erwärmungseffizienz
der Wasserstoffspeicherlegierung. Die Rippen können andererseits in der Wärmetauscheinheit
angeordnet sein, um mit sowohl der Wasserstoffspeicherlegierung
als auch dem Tankbehälter in
Kontakt zu kommen. Dies beschleunigt die Wärmeabstrahlung beim Vorgang
der Speicherung des Wasserstoffs. Die Kühlmittelkanäle können vom Aufbau weggelassen
werden, solange der Aufbau eine ausreichende Kühlung beim Vorgang des Speicherns des
Wasserstoffs und ein ausreichendes Erwärmen beim Vorgang des Freilassens
des Wasserstoffs sicherstellt. Die Technologie wird verwendet, um
eine ausreichende abrupte Wasserabkühlung sicherzustellen, wenn
die Wärmebehandlung
mit abrupter Wasserabkühlung
nach dem Anordnen der Wärmetauscheinheit
(oder dem Gehäuse
zum Ausbilden der Wärmetauscheinheit)
in den Tankbehälter
angeordnet wurde.
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In
den vorstehend beschriebenen Beispielen wird die Wärmeaustauscheinheit
mit der Wasserstoffspeicherlegierung gefüllt. Ein anderer Absorber oder
Adsorber kann zusätzlich
zur oder anstatt der Wasserstoffspeicherlegierung verwendet werden. Beispielsweise
können
Aktivkohlestoff oder Carbonnanotubes zusätzlich zur Wasserstoffspeicherlegierung
verwendet werden.
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Der
Tankbehälter
kann eine Wärmetauscheinheit
ohne irgendeinen Absorber oder Absorber haben, anstatt der Wärmetauscheinheit,
die mit Absorber oder Adsorber zum Absorbieren und/oder Adsorbieren
von Wasserstoff gefüllt
ist. Das Unterstützungselement
der Erfindung wird bevorzugterweise bei irgendeinem Gasspeichertank
mit einer Wärmetauscheinheit,
die in einem Tankbehälter
zum Halten der Wärmetauscheinheit
im Tankbehälter
untergebracht ist, verwendet.
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Die
vorstehenden Ausführungsbeispiele
betreffen den Wasserstoffspeichertank zum Speichern von Wasserstoff.
Die Technologie der Erfindung ist im Allgemeinen auf Gasspeichertanks
zum Speichern eines Hochdruck-Gases anwendbar.
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Das
Unterstützungselement 140 ist
durch die gewellte Platte 152 ausgebildet, die im Wesentlichen die
gleiche Länge
wie die Längsabmessung
des Wärmeaustauschgehäuses 134 aufweist.
In einem modifizierten Aufbau werden zahlreiche kurz gewellte Platten
angeordnet, um den Außenumfang
des Wasserstoffspeichertanks kreisförmig zu umgeben und um das
Unterstützungselement
auszubilden. Ein Wasserstoffspeichertank dieses modifizierten Aufbaus
ist in 15 dargestellt. Der modifizierte
Aufbau aus 15 hat zwei Unterstützungselemente 140a und 140b,
obwohl das Unterstützungselement in
eine größere Anzahl
an Sektionen aufgeteilt sein kann. Das Unterstützungselement, welches angeordnet
ist, um die Hohlräume,
welche zwischen dem Tankbehälter
und der Wärmeaustauscheinheit
ausgebildet ist, mit der Öffnung
des Tankbehälters
zu verbinden, ermöglicht
der Wasserströmung
im gesamten Tankbehälter
zu zirkulieren. Dies stellt eine abrupte Abkühlung des Tankbehälters mit
Wasser sicher. Die Anordnung des Unterstützungselements, um die Hohlräume im Wesentlichen
parallel mit der Längsachse
des Tankbehälters
auszubilden, ist für eine
hohe Wasserkühleffizienz
besonders wünschenswert.
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Beim
Ausführungsbeispiel
hat der Tankbehälter 120 die Öffnungen
an beiden Enden (die Anschlussöffnungen 121 und 122).
Diese Anordnung macht eine leichte Zirkulation der Wasserströmung durch
den Tankbehälter 120 möglich, um
eine abrupte Abkühlung
des Tankbehälters 120 mit
Wasser zu erreichen. Beim Tankbehälter ist im Allgemeinen erforderlich,
dass er zumindest eine Öffnung
hat. Solange das Unterstützungselement
so angeordnet ist, dass es den gesamten Spalt, die zwischen dem Tankbehälter und
der Wärmeaustauscheinheit
ausgebildet ist, mit der Öffnung
verbindet, wird die Innenseite des Tankbehälters effektiv mit Wasser beim Prozess
der Wärmebehandlung
abgekühlt.
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Beim
Ausführungsbeispiel
ist das Unterstützungselement 140 die
dünne Metallplatte,
um den ausreichend breiten Zirkulationsraum für die Wasserströmung zwischen
dem Tankbehälter
und der Wärmeaustauscheinheit
sicherzustellen. Ein anderes Element als die dünne Metallplatte kann für das Unterstützungselement
verwendet werden. Solange das Unterstützungselement so angeordnet
ist, dass es die gesamte Spalte, die zwischen dem Tankbehälter und
der Wärmeaustauscheinheit
ausgebildet ist, mit der Öffnung
verbindet, wird die Innenseite des Tankbehälters effektiv mit Wasser beim
Prozess der Wärmebehandlung
abgekühlt.
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Beim
Herstellungsprozess des Ausführungsbeispiels
werden Teilchen der Wasserstoffspeicherlegierung in den Tankbehälter 120 über das
Loch 131 eingebracht, das auf einem Ende des Tankbehälters 120 ausgebildet
ist. Dieses Loch 131 fungiert auch als Kanal zum Speichern
und Freilassen von Wasserstoff. Das Loch, welches zum Einbringen
der Wasserstoffspeicherlegierung verwendet wird, kann ein anderes
Loch sein, als das Loch, welches als Kanal zum Speichern und Freilassen
des Wasserstoffs fungiert. Bei diesem modifizierten Aufbau, wird
ein poröses
Element in das Loch gesteckt, welches als Kanal zum Speichern und
Freilassen von Wasserstoff dient, bevor das Wärmeaustauschgehäuse in dem
Tankbehälter
angeordnet wird. Das Loch, welches zum Einbringen von Wasserstoffspeicherlegierung
verwendet wird, wird beispielsweise durch Schweißen nach dem Einbringen der
Wasserstoffspeicherlegierung komplett geschlossen.
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Beim
Herstellungsprozess des Ausführungsbeispiels
werden Teilchen der Wasserstoffspeicherlegierung in das Wärmeaustauschgehäuse 134 eingebracht
und zwar nach dem Verengen der Öffnungen des
Tankbehälters 120 mit
dem darin aufgenommenen Wärmeaustauschgehäuse 134 und
der Wärmebehandlung
des Tankbehälters 120.
In einem modifizierten Prozess können
die Teilchen der Wasserstoffspeicherlegierung in das Wärmeaustauschgehäuse 134 gepackt
werden, bevor das Wärmeaustauschgehäuse 134 im
Tankbehälter 120 angeordnet
wird. Wenn der Tankbehälter 120 mit
der mit den Teilchen der Wasserstoffspeicherlegierung gefüllten Wärmeaustauscheinheit 130 der
Wärmebehandlung
mit abrupter Wasserabkühlung
unterworfen wird, sollte die Wärmeaustauscheinheit 130 ausreichende
Abdichteigenschaften aufweisen, um zu verhindern, dass die Wasserstoffspeicherlegierung
durch die Wasserabkühlung
nass wird. Zu diesem Zwecke verwendet ein anwendbarer Aufbau ein
lösbares
Verschlusselement. Das Verschlusselement wird nach dem Einbringen
der Wasserstoffspeicherlegierung an die Wärmeaustauscheinheit 130 angebracht
und nach der Wärmebehandlung
mit abrupter Wasserabkühlung
gelöst.
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Die
vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele
beziehen sich auf einen Wasserstoffspeichertank und das Verfahren
zum Herstellen des Wasserstoffspeichertanks dieser Erfindung. Diese
Ausführungsbeispiele
und ihre modifizierten Beispiele sind in aller Hinsicht als veranschaulichend
und nicht als begrenzend zu verstehen. Es können andere zahlreiche Modifikationen
und Veränderungen
durchgeführt
werden ohne vom Rahmen oder dem Gedanken der Haupteigenschaften
der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Alle Veränderungen innerhalb der Bedeutung
und dem Bereich von Äquivalenten der
Ansprüche
sind deshalb als darin enthalten zu verstehen.