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DE602005005114T2 - Thermochemischer Reaktor für Kühl- und/oder Heizgerät - Google Patents

Thermochemischer Reaktor für Kühl- und/oder Heizgerät Download PDF

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DE602005005114T2
DE602005005114T2 DE602005005114T DE602005005114T DE602005005114T2 DE 602005005114 T2 DE602005005114 T2 DE 602005005114T2 DE 602005005114 T DE602005005114 T DE 602005005114T DE 602005005114 T DE602005005114 T DE 602005005114T DE 602005005114 T2 DE602005005114 T2 DE 602005005114T2
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DE
Germany
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reactor
container
reagent block
reservoir
reagent
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DE602005005114T
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Laurent 66280 Rigaud
Francis Kindbeiter
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Coldway SA
Original Assignee
Coldway SA
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • F25B35/04Boiler-absorbers, i.e. boilers usable for absorption or adsorption using a solid as sorbent
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen thermochemischen Reaktor für Kühl- und/oder Heizgerät, umfassend wenigstens einen Reagenzblock, geeignet, um durch chemische Verbindung ein gasförmiges, aus einem Vorratsbehälter eindringendes Flussmittel zu absorbieren und dieses gasförmige Flussmittel durch inverse chemische Reaktion unter der Wirkung von Temperaturerhöhung zu desorbieren, damit es in den besagten Vorratsbehälter zurückkehrt, wobei der besagte Reagenzblock in einem Behälter angeordnet sei, der mit dem besagten Vorratsbehälter durch einen Anschlussstutzen verbunden ist und Wände aufweist, von denen zumindest einige Diffusionsmittel umfassen, die die Verteilung des gasförmigen Flussmittels in der einen oder in der anderen Richtung zwischen dem Reagenzblock und dem Vorratsbehälter erlauben, wobei der besagte Reagenzblock derartig sei, um sich bei der Absorption des gasförmigen Flussmittels zu erweitern und sich bei der Desorption des gasförmigen Flussmittels zusammenzuziehen, und mit Heizungsmitteln verbunden sei.
  • Die Erfindung betrifft ebenfalls ein Kühl- und/oder Heizgerät, umfassend einen solchen thermochemischen Reaktor sowie eine isotherme Vorrichtung, die selbst mit dem besagten Kühl- und/oder Heizgerät ausgestattet ist.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft besonders das Gebiet der Erzeugung von Kälte und/oder Wärme auf der Grundlage von thermochemischen Systemen.
  • Bekannterweise basieren solche Systeme auf dem Wärmeaustausch, resultierend aus der chemischen Reaktion zwischen einem Gas wie Ammoniak und reaktiven Salzen wie Kalziumchloriden, die entsprechend in zwei Behältern enthalten sind, die durch ein Ventil getrennt sind. Bei der Öffnung dieses letzteren findet eine chemische Reaktion statt, im Laufe deren sich das Gas verdampft, um sich mit den Salzen zu verbinden. Diese Verdampfung verbraucht Wärme und erzeugt folglich eine Produktion von Kalte im Bereich des Behälters, der das Gas enthält. Außerdem ist die chemische Reaktion zwischen dem Gas und den Salzen exotherm und verursacht eine Wärmeabgabe im Bereich des Salzbehälters.
  • Nach Gesamtverdampfung des Gases oder wenn die Salze gesättigt sind, wird die chemische Reaktion sowie die Kälte- und Wärmeerzeugung unterbrochen. Es ist dann möglich, das System zu regenerieren, indem die reaktiven Salze einfach erwärmt werden, was die Trennung der Salze und des Gases verursacht, das dann in seinen ursprünglichen Behälter zurückkehrt, wo es erneut kondensiert wird. Nach der Regeneration der Reagenssalze kann ein neuer Zyklus der Kühlung und/oder der Heizung unternommen werden.
  • Die allmähliche Anwendung dieser thermochemischen Systeme hat in einer industriellen Umgebung gleichzeitig die Entwicklung von angepassten Geräten erforderlich gemacht, die Mittel aufweisen, die geeignet sind, um den Verlauf der thermochemischen Reaktionen zu optimieren, zu perfektionieren und zu kontrollieren, und die aus verlässlichen Materialien vorgesehen sind, die geeignet sind, um beachtlichen Beanspruchungen, insbesondere dem Druck und der Temperatur, standzuhalten.
  • In diesem Zusammenhang waren zahlreiche Arbeiten auf die Entwicklung des Reaktors ausgerichtet, das heißt der Gesamtheit, die gebildet ist durch die reaktiven Salze, den Behälter, in dem sie enthalten sind, und die verschiedenen Mittel, mit denen dieser letztere ausgestattet ist, mit dem Ziel, eine Lösung vorzuschlagen, bei der das Reagens nicht nur fähig ist, um eine Höchstmenge von Gas zu absorbieren und zu desorbieren, ohne durch dieses Gas mitgeführt zu werden, sondern ebenfalls geeignet ist, um in dem besagten Behälter Volumenveränderungen zu erfahren, ohne seine Reaktionseigenschaften zu verschlechtern oder zu verlieren, oder sich ja sogar zu zerspringen.
  • Man kennt gegenwärtig mehrere Schriften, die der Beschreibung von Innovationen gewidmet sind, die in diesem Gebiet zustande gebracht wurden.
  • Somit verweist die FR 2 455 713 zum Beispiel auf einen thermochemischen Reaktor, der aus mehreren Reagenzkörpern bestehen kann, die durch ein Bindemittel selbsttragend gemacht sind und eng in einem biegsamen Behälter enthalten sind, der mehrere Behälterbauteile aufweist. Durchlassstellen, die zwischen den angrenzenden Behälterbauteilen errichtet sind, bilden Kanäle, die den Umlauf des gasförmigen Flussmittels zwischen den verschiedenen Reagenzkörpern erlauben. Der Reaktor umfasst ebenfalls Verteilungsstrukturen, die mit den Umlaufkanälen in Verbindung stehen und vorgesehen sind, um sich an die dimensionalen Veränderungen eines Behälterbauteils anzupassen. Diese Verteilungsstrukturen können ausziehbare Bauteile umfassen, die ineinander gedrückt werden können, um Veränderungen der Länge der besagten Verteilungsstrukturen herbeizuführen.
  • Ein solcher thermochemischer Reaktor weist den Nachteil einer komplizierten Struktur auf, die sich durch eine große Fragilität kennzeichnet.
  • Die US 2 649 700 beschreibt einen thermochemischen Reaktor, umfassend mehrere ringförmige Elementar-Reagenzblöcke, die zwischen einer inneren Wand und einer Umfangswand eingeschlossen sind. Poröse Schutzwände, die die Elementarblöcke voneinander trennen, verteilen das gasförmige Flussmittel zwischen den unteren und den oberen Oberflächen dieser Letzteren und einem Zulauf- und Abfuhrkanal. Die Elementarblöcke sind aus Sintermetall vorgesehen und sind also masshaltig insbesondere in Bezug auf die oben erwähnten Druck- und Temperaturbeanspruchungen.
  • Es hat sich bei dem Gebrauch herausgestellt, dass diese Ausführungsart zahlreiche Nachteile aufwies. In der Tat begrenzt die metallische Beschaffenheit der Blöcke ernsthaft die zu absorbierende Gasmenge und kennzeichnet sich außerdem durch ein schlechtes Zurückhalten der absorbierenden Partikel. Dies zwingt dazu, den Gasstrom durch als Filter dienende Schutzwände durchströmen zu lassen, die die Struktur der Gesamtheit beeinträchtigen und erschweren.
  • Man kennt ebenfalls durch die EP 0 206 875 einen Reagenzblock, bestehend aus einer Mischung aus Chlorid und einem expandierten Kohlenstoffderivat, imstande, große Gasmengen pro Volumeneinheit zu absorbieren, und der dem Problem der Stoffübertragung gerecht wird. Dieser starre Reagenzblock weist jedoch ein niedrigeres mechanisches Verhalten auf, das die Neigung aufweist, sich schnell durch Einwirkung der Drucksprünge und der erfahrenen Volumenveränderungen zu verformen, so dass seine Kapazität der Gasrückhaltung im Laufe der Zyklen zur Kühlung/Regeneration allmählich dazu neigt, zurückzugehen. Schließlich können die Reagensoberflächen, die für den Massenaustausch vorgesehen sind, so sehr verformt werden, dass sie gänzlich unwirksam werden.
  • In der durch die US 2 384 460 vorgeschlagenen Lösung ist der Reagensstoff zwischen den Eingrenzungswandungen in einem begrenzten Volumen eingeschlossen und von gelochten Gaskanäle durchquert, die mit Glaswolle gefüllt sind, vorgesehen, um den besagten Reagenzstoff zurückzuhalten. Wegen der engen räumlichen Eingrenzung behält der Reagenzstoff dasselbe Volumen und dieselbe Form nicht nur während der Sättigungsphase, sondern ebenfalls während der aufeinander folgenden Zyklen der Absorption/Desorption.
  • Eine ganz ähnliche thermochemische Reaktorvorrichtung wird ebenfalls in der EP 0 692 086 vorgeschlagen, die insbesondere einen thermochemischen Reaktor beschreibt, der einen starren Reagenzblock umfasst, der in einem Behälter zwischen den Eingrenzungswandungen eingeschlossenen ist, von denen einige für den Massenaustausch durchlässig sind. Das Merkmal dieses Reaktors ist durch die Tatsache gekennzeichnet, dass der benutzte Reagenzblock geeignet ist, um Volumenveränderungen in Abhängigkeit von der Menge des absorbierten Gases erfahren kann, während die Eingrenzungswandungen geeignet sind, um die Formstabilität des Blocks im Gegensatz zu der Neigung zu den besagten Volumenveränderungen zu gewährleisten. Somit ist in dieser Schrift vorgeschlagen, einen starren Reagenzblock in einem Behälter mit strikt angepassten Abmessungen eingeschlossen zu halten, derart, dass dieser Reagenzblock seine Abmessungen im Laufe der verschiedenen Zyklen der Absorption/Desorption beibehält, sein anfängliches mechanisches Verhalten bewahrt und sein Aufschwellen, ja sogar seine Beschädigung durch Zerlegung vermieden wird.
  • Es konnte festgestellt werden, dass die Eingrenzung des Reagensstoffes im Innern eines begrenzten Raums, wie insbesondere in den beiden letzten erwähnten Schriften beschrieben ist, obwohl erforderlich geworden, um die Beschädigung des Systems zu vermeiden, insbesondere, um das Zerspringen des Reagenzblocks zu vermeiden, ein Hindernis für den optimalen Verlauf der erwarteten thermochemischen Reaktionen darstellt. In der Tat reduziert die Tatsache, die Verformung des Reagens zu verhindern, erheblich die Höchstmenge von Gas das abwechselnd absorbiert und desorbiert werden kann, was sich insbesondere auf die Dauer des autonomen Betriebs des Systems auswirkt.
  • Eine weitere ähnliche bekannte Vorrichtung ist in der FR 2 723 438 beschrieben und versucht, die Loslösung des starren Reagens hinsichtlich der Wände des geschlossenen Raums zu beseitigen, wobei sich diese Loslösung in einem Kraftverlust des Reaktors durch einen Rückgang des thermischen Übertragungskoeffizienten äußert. Zu diesem Zweck wird ein Fluidum zwischen dem Reaktiv und den Wänden des geschlossenen Raums eingeführt, wobei das besagte Fluidum die thermische Verbindung zwischen dem Reagens und dem geschlossenen Raum herstellt. Außerdem ist eine Vorrichtung zur Einschließung des Fluidums im Innern des geschlossenen Raums hinzugefügt, um die Bewegung des besagten Fluidums zu begrenzen und es daran zu hindern, sich an der Oberfläche des Reagens anzuhäufen.
  • Diese Vorrichtung weist trotzdem den Nachteil auf, komplizierter Ausführung zu sein, die den Eingriff zusätzlicher Mittel zum Einsatz eines Fluidums und der Einschließung dieses letzteren erfordert.
  • Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist also, einen neuen thermochemischen Reaktor vorzuschlagen, in dem die Verformung des Reagenzstoffes nicht verhindert, sondern dennoch kontrolliert ist, so dass seine Absorption/Desorption-Leistungen in vollem Umfang angewendet werden, ohne trotzdem seine Beschädigung durch Zerspringen zu befürchten.
  • Zu diesem Zweck schlägt die Erfindung einen thermochemischen Reaktor für Kühl- und/oder Heizgerät vor, umfassend wenigstens einen Reagenzblock, geeignet, um durch chemische Verbindung ein gasförmiges, aus einem Vorratsbehälter eindringendes Flussmittel zu absorbieren und dieses gasförmige Flussmittel durch inverse chemische Reaktion unter der Wirkung von Temperaturerhöhung zu desorbieren, damit es in den besagten Behälter zurückkehrt, wobei der besagte Reagenzblock in einem Behälter angeordnet sei, der mit dem besagten Vorratsbehälter durch einen Anschlussstutzen verbunden ist und Wände aufweist, von denen zumindest einige Diffusionsmittel umfassen, die die Verteilung des gasförmigen Flussmittels in der einen oder in der anderen Richtung zwischen dem Reagenzblock und dem Vorratsbehälter erlauben, wobei der besagte Reagenzblock derartig sei, um sich bei der Absorption des gasförmigen Flussmittels zu erweitern und sich bei der Desorption des gasförmigen Flussmittels zusammenzuziehen, und mit Heizungsmitteln verbunden sei, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einige von den besagten Wänden aus beweglichen Wänden bestehen, die geeignet sind, um die durch den Reagenzblock bei seiner Ausdehnung oder bei seinem Zusammenziehen im Innern des besagten Behälters ausgeführten Längsbewegung zu begleiten, um die aufeinander folgenden Phänomene der Verformung durch Ausdehnung und der Rückkehr zur anfänglichen Form durch Zusammenziehen des besagten Reagenzblocks zu erlauben.
  • Wobei der besagte Behälter durch ein Rohr gebildet sei, dessen jeweiligen Enden durch eine Halbkugel verlängert sind, und dessen Durchmesser so einer ist, dass er eine Einführung im Wesentlichen ohne Spiel des Reagenzblocks erlaubt, der selbst zylindrischer Form und eingeklemmt zwischen zwei Scheiben ist, die geeignet sind, um in Längsrichtung, gegebenenfalls in Richtung auf jede Halbkugel unter der Wirkung der Ausdehnung des Reagenzblocks, oder gegebenenfalls in Richtung auf die zentrale Zone des Rohrs unter der Wirkung des Zusammenziehens des Reagenzblocks, zu gleiten.
  • Außerdem sieht die vorliegende Erfindung nach einem vorteilhaften Merkmal ebenfalls vor, dass die Diffusionsmittel, die die Verteilung des gasförmigen Flussmittels in der einen oder in der anderen Richtung zwischen dem Reagenzblock und dem Vorratsbehälter erlauben, durch eine Gesamtheit von mehreren, in einander verschachtelten Wänden gebildet sind, die mittig einen Kanal abgrenzen und jeweils aus Materialien hergestellt sind, geeignet, um den Durchlauf des gasförmigen Flussmittels zu erlauben, wobei die besagte Gesamtheit geeignet sei, um durch Öffnungen, die zu diesem Zweck an dem besagten Reagenzblock und den besagten beweglichen Wänden vorgesehen sind, eingefügt zu werden, und wobei die besagte Gesamtheit im Bereich des einen von ihren Enden mit dem Anschlussstutzen, der den Behälter und den Vorratsbehälter miteinander verbindet, in Verbindung steht.
  • Nach einer Ausführungsart gemäß der Erfindung ist der thermochemische Reaktor mit Heizungsmitteln ausgestattet, die durch eine Gesamtheit von Ringheizkörpern oder Heizbändern gebildet sind, die außerhalb des Behälters, in dem der Reagenzblock befindlich ist, angeordnet sind.
  • Andererseits bezieht sich die vorliegende Schrift ebenfalls auf ein Kühl- und/oder Heizgerät, umfassend einen thermochemischen Reaktor nach der Erfindung, der mit einem Vorratsbehälter für gashaltiges Medium mit Hilfe eines Anschlussstutzens, der mit einem Ventil ausgestattet ist, sowie mit einer isothermen Vorrichtung, die mit einem solchen Kühl- und/oder Heizgerät ausgestattet ist, verbunden ist.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ebenfalls die Merkmale, die im Laufe der nachfolgenden Beschreibung erläutert werden und getrennt oder nach all ihren möglichen Kombinationen betrachtet werden müssen.
  • Diese Beschreibung, die sich auf Ausführungsbeispiele bezieht, die nur zur Information und nicht einschränkend gegeben sind, wird mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen besser verstehen lassen, wie die Erfindung umgesetzt werden kann. Es zeigen:
  • 1 – eine schematische perspektivische und zerlegte Darstellung einer Ausführungsart eines thermochemischen Reaktors nach der vorliegenden Erfindung,
  • 2 – eine schematische perspektivische Ansicht eines Kühl- und/oder Heizgeräts nach der Erfindung,
  • 3 und 4 – eine schematische Ansicht im Längsschnitt eines thermochemischen Reaktors nach der Erfindung vor, bzw. nach der Absorption des Gases,
  • 5 – eine schematische perspektivische Ansicht einer Vorrichtung, die mit dem Kühl- und/oder Heizgerät von 2 ausgestattet ist.
  • Der thermochemische Reaktor 1, der in 1 ersichtlich ist, der einer besonderen Ausführungsart der Erfindung entspricht, ist durch einen starren Reagenzblock 2 gebildet, der als wenigstens vier zylindrischen Rollen ausgestaltet ist, die in einen Behälter 3 eingeführt sind, der durch ein Rohr gebildet ist, das vorzugsweise aus Edelstahl hergestellt ist und einen angepassten Durchmesser aufweist, um einen engen Kontakt zwischen seinen inneren Wänden 30 und der äußeren Oberfläche 20 des Reagenzblocks 2 nach ihrem Zusammenbau sicherzustellen. Außerdem, wie in 3 ersichtlich ist, ist der Reagenzblock 2 mittig ins Innere des Rohrs, das den Behälter 3 bildet, eingeschoben, indem an jedem Ende 34, 35 des Rohrs ein gewisser Ausschlagbereich 32 vorgesehen ist.
  • Jedes von den Enden 34, 35 des Rohrs, das den Behälter 3 bildet, ist außerdem dank Verschließungsmitteln 31, die die Form einer Halbkugel oder einer Kappe (von denen nur eine in 1 schematisiert ist) aufweisen, die bei der Herstellung des Reaktors 1 durch Schweißen daran befestigt ist, verschlossen.
  • Der Behälter 3 ist mit Hilfe eines Anschlussstutzens 4, der mit einem Ventil 40 und mit einem Klappenventil und/oder mit einem Rückschlagventil 41 ausgestattet ist, mit einem Vorratsbehälter 5 verbunden, der in 2 erkennbar ist, vorgesehen, um ein Gas unter Druck, zum Beispiel Ammoniak, zu enthalten.
  • Vorzugsweise basiert die Wesensart des in einem thermochemischen Reaktor nach der Erfindung benutzten Reagenzblocks 2 auf der Verbindung zweier Komponenten, nämlich des expandierten natürlichen Graphits (bzw. Graphite Naturel Expansé, GNE), der im Laufe der thermochemischen Reaktion innert bleibt, und eines Reagenssalzes, wie alkalische, erdalkalische oder metallische Salze. Es konnte nachgewiesen werden, dass eine solche Struktur, die GNE einschließt, erlaubte, die thermochemischen Leistungen des Verfahrens zu verbessern.
  • In dem in 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Reagenzblock 2 von drei nicht sichtbaren Öffnungen, darunter eine zentrale Öffnung und zwei Öffnungen, die beiderseits derselben angeordnet sind, die entsprechend vorgesehen sind, um den Durchlauf der Diffusionsmittel 7 zu erlauben, die vorgesehen sind, um die Verteilung des gasförmigen Flussmittels in der einen, bzw. in der anderen Richtung zwischen dem Reagenzblock 2 und dem Vorratsbehälter 5 zu erlauben, und von einem Mantelrohr 6, vorgesehen, um die Heizungsmittel wie einen Heizwiderstand aufzunehmen, gelocht.
  • Man kann in diesem Zusammenhang feststellen, dass nach einer weiteren Ausführungsart, ein thermochemischer Reaktor nach der Erfindung ebenfalls mit Heizungsmitteln ausgestattet werden könnte, die nicht durch einen Heizwiderstand gebildet sind, der in den Reagenzblock 2 eingefügt ist, sondern durch eine Gesamtheit von Ringheizkörpern oder Heizbändern, die außerhalb des besagten Behälters 3 angeordnet sind.
  • Die Hülse 6 des Heizwiderstandes ist üblicherweise als ein Rohr aus Edelstahl ausgestaltet, das den Behälter 3 von der einen Seite bis zur anderen durchquert und im Bereich seiner beiden Enden an den Unterteilen der Verschließungsmittel 31 in Form von Halbkugeln befestigt ist, während die Diffusionsmittel 7, deren Struktur eine weitere Besonderheit der vorliegenden Erfindung darstellt, als ein Zusammenbau mehrerer durchlässigen Wände ausgestaltet sind.
  • Somit sind diese Diffusionsmittel 7 insbesondere durch eine Gesamtheit von mehreren, in einander verschachtelten Wänden gebildet, die mittig einen Kanal abgrenzen und jeweils aus Materialien hergestellt sind, geeignet, um den Durchlauf des gasförmigen Flussmittels zu erlauben, wobei die besagte Gesamtheit geeignet sei, um durch die zuvor erwähnten Öffnungen, die zu diesem Zweck an dem besagten Reagenzblock 2 vorgesehen sind, eingefügt zu werden. Die besagte Gesamtheit von Wänden steht im Bereich des einen von ihren Enden mit dem Anschlussstutzen 4 in Verbindung, der die Behälter und den Vorratsbehälter 5 miteinander verbindet und das gasförmige Flussmittel zwischen diesen beiden Bauteilen weiterleitet.
  • In der Tat umfasst die Gesamtheit, die die Diffusionsmittel 7 bildet, insbesondere eine innere Wand, die durch ein Profilelement mit dreieckigem Querschnitt gebildet ist, das nach dem Biegen an zwei Stellen eines Lochblechs hergestellt ist, zum Beispiel vom Typ R2T4, sowie eine mittlere Wand, die durch ein Gewebe aus Edelstahl gebildet ist, dessen Abmessungen der Maschen vorzugsweise zwischen 10 Mikron und 100 Mikron liegen, welches um das Lochblech aufgewickelt ist. Schließlich umfasst die Gesamtheit noch eine äußere Wand, die durch ein Rohr aus porösem Streckmetall gebildet ist, dessen Abmessungen der Poren vorzugsweise zwischen 100 Mikron und 800 Mikron liegen.
  • Andererseits weist nach der Erfindung diese Gesamtheit von mehreren Wänden, die die Diffusionsmittel 7 umfasst, eine Länge auf, die im wesentlichen mit jener des Rohrs identisch ist, das den Behälter 3 bildet, derart, dass jedes von ihren Enden mit dem Unterteil von jeder der Halbkugeln der Verschließungsmittel 31 in Berührung kommt.
  • Bekannterweise ist die Rolle der Diffusionsmittel 7 für den Verlauf und für die zeitliche Reproduzierbarkeit der thermochemischen Reaktion von vorrangiger Bedeutung. Die Struktur, die den Diffusionsmitteln 7 im Rahmen der vorliegenden Erfindung verliehen wurde, weist zu diesem Zweck mehrfache Vorteile auf. In der Tat hindert das Lochblech die Verteilungsöffnungen, die am Reagenzblock 2 vorgesehen sind, daran, sich zu verstopfen, während das Gewebe aus Edelstahl als Filter dient, der imstande ist, um die Salzkörner, die möglicherweise bei der Öffnung des Ventils 40 in den Kreislauf eingesaugt sind, im Reagenzblock 2 zurückzuhalten. Außerdem hindert das Rohr aus Streckmetall die auf die Ausdehnung des Reagenzblocks 2 zurückzuführenden Beanspruchungen daran, das Gewebe aus Edelstahl durch die Löcher des Lochblechs zu durchdringen.
  • Aufgrund einer solchen Struktur des thermochemischen Reaktors 1 ist der Stoff, der den Reagenzblock 2 bildet, also radial zwischen der inneren Wand 30 des Behälters 3, der Wand des Mantelrohrs 6 und der äußeren Wand der Gesamtheit der Wände, die die Diffusionsmittel 7 umfasst, eingeschlossen.
  • Vorteilhaft ist nach der Erfindung der Reagenzblock 2 außerdem zwischen zwei Scheiben 8, die mit Öffnungen 80, 81, 82 für den Übergang des Mantelrohrs 6, bzw. der Diffusionsmittel 7 ausgestattet sind, eingeklemmt, wobei diese Öffnungen 80, 81, 82 vor den Öffnungen angeordnet sind, die aus denselben Gründen am Reagenzblock 2 vorgesehen sind.
  • Nach der Erfindung bilden diese Scheiben 8 vorteilhaft bewegliche Wände, die geeignet sind, um in Längsrichtung zu gleiten und die Bewegung des Reagenzblocks 2, gegebenenfalls in Richtung auf die Verschließungsmittel 31 entlang des Ausschlagbereichs 32 unter der Wirkung einer Ausdehnung des Reagenzblocks 2 bei der Produktion von Kälte, oder auf die zentrale Zone 33 des Behälters 3 unter der Wirkung eines Zusammenziehens des Reagenzblocks 2 bei seiner Regeneration, zu begleiten.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsart sind die Scheiben 8 auf eine der unteren 21, bzw. oberen 22 Seiten des Reagenzblocks angebracht, mit dem sie durch angemessene Mittel zur festen Verbindung fest verbunden sind.
  • Üblicherweise verdampft das Gas, das innerhalb des Behälters 5 im flüssigen Zustand unter Druck gehalten wird, beim Öffnen des Ventils 40 und verbreitet sich durch die Diffusionsmittel 7 in Richtung auf die Salze des Reagenzblocks 2, der sie bindet, indem sie gemäß der Erfindung geeignet seien, um sich in Längsrichtung auszudehnen, wie mit Bezug auf 3, und 4 erkennbar ist. Die Verdampfung des Gases bewirkt die Produktion von Kälte im Bereich des Vorratsbehälters 5, während die exotherme Reaktion zwischen dem Gas und den Salzen gleichzeitig zu einer Wärmeentwicklung im Bereich des Behälters 3 führt. Wenn die Salze des Reagenzblocks 2 vollständig gesättigt sind, wird der Heizwiderstand an den Strom angeschlossen, um eine Wärmeaufnahme und die Desorption des Gases zu verursachen, das durch das Rückschlagventil 41 in den Vorratsbehälter 5 zurückkehrt, wo es erneut kondensiert, während der Reagenzblock 2 sich zusammenzieht, um erneut sein anfängliches Volumen einzunehmen.
  • Die Tatsache, den Reagenzblock 2 in Längsrichtung entlang des Ausschlagbereichs 32 schnauben und sich ausdehnen zu lassen, erlaubt vorteilhaft, die bei den herkömmlichen Vorrichtungen befürchteten Probleme der Beschädigung des Reaktors zu vermeiden, insbesondere, da das erlaubt, die Beanspruchungen zu vermeiden, die durch die Diffusionsmittel 7 erfahren werden, die herkömmlicherweise ebenfalls die Rolle von Eingrenzungswandungen spielen.
  • Andererseits weisen nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Schieben 8 einen Durchmesser auf, der im wesentlichen mit dem inneren Durchmesser des Rohrs identisch ist, das den Behälter 3 bildet, und sind so geeignet, jeweils an die innere Wand des besagten Rohrs im Bereich von jedem der Verschließungsmittel 31 aufgrund der Verringerung des Rohrdurchmessers an dieser Stelle anzuschlagen, um die durch den Reagenzblock 2 im Laufe seiner Ausdehnung ausgeführten Bewegung zu stoppen und ihn daran zu hindern, mit dem Unterteil von jedem der Verschließungsmittel 31 in Berührung zu kommen.
  • Somit hindert das Vorhandensein der Scheiben 8 vorteilhaft die Enden der Diffusionsmittel 7 daran, sich bei der Ausdehnung des Reagenzblocks 2 zu verstopfen.
  • Die Erfindung betrifft ebenfalls ein Kühl- und/oder Heizgerät 10 wie zum Beispiel dasjenige, das in 2 schematisiert ist, das zwei thermochemische Reaktoren 1, die die zuvor beschriebenen Merkmale aufweisen, umfasst, wobei jeder von ihnen mit einem Vorratsbehälter 5 für ein gashaltiges Medium mit Hilfe eines Anschlussstutzens 4 verbunden ist, der mit einem Ventil 40 und mit einem Rückschlagventil 41 ausgestattet ist.
  • Mit Bezug auf 5 kann ein solches Kühl- und/oder Heizgerät 10 einer isothermen Vorrichtung 100 angepasst werden, die einen Kasten 101 aufweist, der vorgesehen ist, um die Produkte, die bei Temperatur gehalten werden sollen, aufzunehmen, und auf dessen Innere der besagte Vorratsbehälter 5, der die Kälte erzeugt, gerichtet ist.

Claims (12)

  1. Thermochemischer Reaktor (1) für Kühl- und/oder Heizgerät (10), umfassend wenigstens einen Reagenzblock (2), geeignet, um durch chemische Verbindung ein gasförmiges, aus einem Vorratsbehälter (5) eindringendes Flussmittel zu absorbieren und dieses gasförmige Flussmittel durch inverse chemische Reaktion unter der Wirkung von Temperaturerhöhung zu desorbieren, damit es in den besagten Vorratsbehälter (5) zurückkehrt, wobei der besagte Reagenzblock (2) in einem Behälter (3) angeordnet sei, der mit dem besagten Vorratsbehälter (5) durch einen Anschlussstutzen (4) verbunden ist und Wände aufweist, von denen zumindest einige Diffusionsmittel (7) umfassen, die die Verteilung des gasförmigen Flussmittels in der einen oder in der anderen Richtung zwischen dem Reagenzblock (2) und dem Vorratsbehälter (5) erlauben, wobei der besagte Reagenzblock (2) derartig sei, um sich bei der Absorption des gasförmigen Flussmittels zu erweitern und sich bei der Desorption des gasförmigen Flussmittels zusammenzuziehen, und mit Heizungsmitteln verbunden sei, wobei zumindest einige von den besagten Wänden aus beweglichen Wänden in Form von Scheiben bestehen, die geeignet sind, um die durch den Reagenzblock (2) bei seiner Ausdehnung oder bei seinem Zusammenziehen im Innern des besagten Behälters (3) ausgeführten Längsbewegung zu begleiten, dadurch gekennzeichnet, dass der besagte Behälter (3) als ein Rohr ausgestaltet ist, das an jedem von seinen Enden durch Verschliessungsmittel (31) in Form von wenigstens einer Halbkugel verlängert ist, und dessen Durchmesser so einer ist, dass er eine Einführung ohne Spiel des Reagenzblocks erlaubt, der selbst zylindrischer Form und eingeklemmt zwischen den besagten beiden Scheiben ist, die geeignet sind, um in Längsrichtung zu gleiten, derart, um die aufeinanderfolgenden Phänomene der Verformung durch Ausdehnung und der Rückkehr zur anfänglichen Form durch Zusammenziehen des besagten Reagenzblocks (2) zu erlauben.
  2. Reaktor (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die besagten Scheiben (8) einen Durchmesser aufweisen, der im wesentlichen mit dem inneren Durchmesser des Rohrs identisch ist, das den Behälter (3) bildet, und so geeignet sind, jeweils an die innere Wand des einen von den Verschliessungsmitteln (31) anzuschlagen, um die durch den Reagenzblock (2) im Laufe seiner Ausdehnung ausgeführten Bewegung zu stoppen und ihn daran zu hindern, mit dem Unterteil von jedem der Verschliessungsmittel (31) in Berührung zu kommen.
  3. Reaktor (1) nach irgendeinem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben (6) jeweils auf eine der unteren (21) oder oberen (22) Seiten des Reagenzblocks (2) angebracht sind, mit dem sie durch angemessene Mittel zur festen Verbindung fest verbunden sind.
  4. Reaktor (1) nach irgendeinem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Diffusionsmittel (7), die die Verteilung des gasförmigen Flussmittels in der einen oder in der anderen Richtung zwischen dem Reagenzblock (2) und dem Vorratsbehälter (5) erlauben, durch eine Gesamtheit von mehreren, in einander verschachtelten Wänden gebildet sind, die mittig einen Kanal abgrenzen und jeweils aus Materialien hergestellt sind, geeignet, um den Durchlauf des gasförmigen Flussmittels zu erlauben, wobei die besagte Gesamtheit geeignet sei, um durch Öffnungen, die zu diesem Zweck an dem besagten Reagenzblock (2) und den besagten beweglichen Wanden vorgesehen sind, eingefügt zu werden, und wobei die besagte Gesamtheit im Bereich des einen von ihren Enden mit dem Anschlussstutzen (4), der den Behälter (3) und den Vorratsbehälter (5) miteinander verbindet, in Verbindung steht.
  5. Reaktor (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtheit aus einer inneren Wand, gebildet durch ein Profilelement mit dreieckigem Querschnitt, herrührend von dem angemessenen Biegen eines Lochblechs, aus einer mittleren Wand, gebildet durch ein Gewebe aus nichtrostendem Stahl, aufgewickelt um die besagte innere Wand, und aus einer äußeren Wand, gebildet durch ein Rohr aus porösem Metall, besteht.
  6. Reaktor (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Lochblech vom Typ R2T4 ist.
  7. Reaktor (1) nach Anspruch 5 oder Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewebe aus nichtrostendem Stahl Maschen aufweist, deren Abmessungen zwischen 10 Mikron und 100 Mikron liegen.
  8. Reaktor (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das poröse Metall Poren aufweist, deren Abmessungen zwischen 100 Mikron und 800 Mikron liegen.
  9. Reaktor (1) nach irgendeinem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtheit von mehreren Wänden eine Länge aufweist, die im wesentlichen mit jener des Rohrs identisch ist, das den Behälter bildet, derart, dass jedes von ihren Enden mit dem Unterteil von jedem der Verschliessungsmittel (31) in Berührung kommt.
  10. Reaktor (1) nach irgendeinem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizungsmittel durch eine Gesamtheit von Ringheizkörpern oder Heizbändern gebildet sind, die außerhalb des Behälters (3) angeordnet sind.
  11. Kühl- und/oder Heizgerät (10), umfassend einen thermochemischen Reaktor (1) nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 10, der mit einem Vorratsbehälter (5) für gashaltiges Medium mit Hilfe eines Anschlussstutzens (4) verbunden ist, der mit einem Ventil (40) ausgestattet ist.
  12. Isotherme Vorrichtung (100), die mit einem Kühl- und/oder Heizgerät (10) nach Anspruch 11 ausgestattet ist.
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