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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen thermochemischen Reaktor für Kühl- und/oder
Heizgerät, umfassend
wenigstens einen Reagenzblock, geeignet, um durch chemische Verbindung
ein gasförmiges,
aus einem Vorratsbehälter
eindringendes Flussmittel zu absorbieren und dieses gasförmige Flussmittel
durch inverse chemische Reaktion unter der Wirkung von Temperaturerhöhung zu
desorbieren, damit es in den besagten Vorratsbehälter zurückkehrt, wobei der besagte
Reagenzblock in einem Behälter
angeordnet sei, der mit dem besagten Vorratsbehälter durch einen Anschlussstutzen
verbunden ist und Wände
aufweist, von denen zumindest einige Diffusionsmittel umfassen,
die die Verteilung des gasförmigen
Flussmittels in der einen oder in der anderen Richtung zwischen
dem Reagenzblock und dem Vorratsbehälter erlauben, wobei der besagte Reagenzblock
derartig sei, um sich bei der Absorption des gasförmigen Flussmittels
zu erweitern und sich bei der Desorption des gasförmigen Flussmittels zusammenzuziehen,
und mit Heizungsmitteln verbunden sei.
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Die
Erfindung betrifft ebenfalls ein Kühl- und/oder Heizgerät, umfassend
einen solchen thermochemischen Reaktor sowie eine isotherme Vorrichtung,
die selbst mit dem besagten Kühl-
und/oder Heizgerät
ausgestattet ist.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft besonders das Gebiet der Erzeugung
von Kälte
und/oder Wärme
auf der Grundlage von thermochemischen Systemen.
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Bekannterweise
basieren solche Systeme auf dem Wärmeaustausch, resultierend
aus der chemischen Reaktion zwischen einem Gas wie Ammoniak und
reaktiven Salzen wie Kalziumchloriden, die entsprechend in zwei
Behältern
enthalten sind, die durch ein Ventil getrennt sind. Bei der Öffnung dieses letzteren
findet eine chemische Reaktion statt, im Laufe deren sich das Gas
verdampft, um sich mit den Salzen zu verbinden. Diese Verdampfung
verbraucht Wärme
und erzeugt folglich eine Produktion von Kalte im Bereich des Behälters, der
das Gas enthält.
Außerdem
ist die chemische Reaktion zwischen dem Gas und den Salzen exotherm
und verursacht eine Wärmeabgabe
im Bereich des Salzbehälters.
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Nach
Gesamtverdampfung des Gases oder wenn die Salze gesättigt sind,
wird die chemische Reaktion sowie die Kälte- und Wärmeerzeugung unterbrochen.
Es ist dann möglich,
das System zu regenerieren, indem die reaktiven Salze einfach erwärmt werden,
was die Trennung der Salze und des Gases verursacht, das dann in
seinen ursprünglichen
Behälter
zurückkehrt,
wo es erneut kondensiert wird. Nach der Regeneration der Reagenssalze
kann ein neuer Zyklus der Kühlung
und/oder der Heizung unternommen werden.
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Die
allmähliche
Anwendung dieser thermochemischen Systeme hat in einer industriellen
Umgebung gleichzeitig die Entwicklung von angepassten Geräten erforderlich
gemacht, die Mittel aufweisen, die geeignet sind, um den Verlauf
der thermochemischen Reaktionen zu optimieren, zu perfektionieren und
zu kontrollieren, und die aus verlässlichen Materialien vorgesehen
sind, die geeignet sind, um beachtlichen Beanspruchungen, insbesondere
dem Druck und der Temperatur, standzuhalten.
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In
diesem Zusammenhang waren zahlreiche Arbeiten auf die Entwicklung
des Reaktors ausgerichtet, das heißt der Gesamtheit, die gebildet
ist durch die reaktiven Salze, den Behälter, in dem sie enthalten
sind, und die verschiedenen Mittel, mit denen dieser letztere ausgestattet
ist, mit dem Ziel, eine Lösung
vorzuschlagen, bei der das Reagens nicht nur fähig ist, um eine Höchstmenge
von Gas zu absorbieren und zu desorbieren, ohne durch dieses Gas
mitgeführt
zu werden, sondern ebenfalls geeignet ist, um in dem besagten Behälter Volumenveränderungen
zu erfahren, ohne seine Reaktionseigenschaften zu verschlechtern
oder zu verlieren, oder sich ja sogar zu zerspringen.
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Man
kennt gegenwärtig
mehrere Schriften, die der Beschreibung von Innovationen gewidmet sind,
die in diesem Gebiet zustande gebracht wurden.
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Somit
verweist die
FR 2 455 713 zum
Beispiel auf einen thermochemischen Reaktor, der aus mehreren Reagenzkörpern bestehen
kann, die durch ein Bindemittel selbsttragend gemacht sind und eng in
einem biegsamen Behälter
enthalten sind, der mehrere Behälterbauteile
aufweist. Durchlassstellen, die zwischen den angrenzenden Behälterbauteilen errichtet
sind, bilden Kanäle,
die den Umlauf des gasförmigen
Flussmittels zwischen den verschiedenen Reagenzkörpern erlauben. Der Reaktor
umfasst ebenfalls Verteilungsstrukturen, die mit den Umlaufkanälen in Verbindung
stehen und vorgesehen sind, um sich an die dimensionalen Veränderungen
eines Behälterbauteils
anzupassen. Diese Verteilungsstrukturen können ausziehbare Bauteile umfassen, die
ineinander gedrückt
werden können,
um Veränderungen
der Länge
der besagten Verteilungsstrukturen herbeizuführen.
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Ein
solcher thermochemischer Reaktor weist den Nachteil einer komplizierten
Struktur auf, die sich durch eine große Fragilität kennzeichnet.
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Die
US 2 649 700 beschreibt
einen thermochemischen Reaktor, umfassend mehrere ringförmige Elementar-Reagenzblöcke, die
zwischen einer inneren Wand und einer Umfangswand eingeschlossen
sind. Poröse
Schutzwände,
die die Elementarblöcke
voneinander trennen, verteilen das gasförmige Flussmittel zwischen
den unteren und den oberen Oberflächen dieser Letzteren und einem
Zulauf- und Abfuhrkanal. Die Elementarblöcke sind aus Sintermetall vorgesehen
und sind also masshaltig insbesondere in Bezug auf die oben erwähnten Druck-
und Temperaturbeanspruchungen.
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Es
hat sich bei dem Gebrauch herausgestellt, dass diese Ausführungsart
zahlreiche Nachteile aufwies. In der Tat begrenzt die metallische
Beschaffenheit der Blöcke
ernsthaft die zu absorbierende Gasmenge und kennzeichnet sich außerdem durch
ein schlechtes Zurückhalten
der absorbierenden Partikel. Dies zwingt dazu, den Gasstrom durch als
Filter dienende Schutzwände
durchströmen
zu lassen, die die Struktur der Gesamtheit beeinträchtigen
und erschweren.
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Man
kennt ebenfalls durch die
EP
0 206 875 einen Reagenzblock, bestehend aus einer Mischung aus
Chlorid und einem expandierten Kohlenstoffderivat, imstande, große Gasmengen
pro Volumeneinheit zu absorbieren, und der dem Problem der Stoffübertragung
gerecht wird. Dieser starre Reagenzblock weist jedoch ein niedrigeres
mechanisches Verhalten auf, das die Neigung aufweist, sich schnell durch
Einwirkung der Drucksprünge
und der erfahrenen Volumenveränderungen
zu verformen, so dass seine Kapazität der Gasrückhaltung im Laufe der Zyklen
zur Kühlung/Regeneration
allmählich
dazu neigt, zurückzugehen.
Schließlich
können
die Reagensoberflächen,
die für
den Massenaustausch vorgesehen sind, so sehr verformt werden, dass
sie gänzlich
unwirksam werden.
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In
der durch die
US 2 384 460 vorgeschlagenen
Lösung
ist der Reagensstoff zwischen den Eingrenzungswandungen in einem
begrenzten Volumen eingeschlossen und von gelochten Gaskanäle durchquert,
die mit Glaswolle gefüllt
sind, vorgesehen, um den besagten Reagenzstoff zurückzuhalten.
Wegen der engen räumlichen
Eingrenzung behält
der Reagenzstoff dasselbe Volumen und dieselbe Form nicht nur während der
Sättigungsphase,
sondern ebenfalls während
der aufeinander folgenden Zyklen der Absorption/Desorption.
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Eine
ganz ähnliche
thermochemische Reaktorvorrichtung wird ebenfalls in der
EP 0 692 086 vorgeschlagen,
die insbesondere einen thermochemischen Reaktor beschreibt, der
einen starren Reagenzblock umfasst, der in einem Behälter zwischen den
Eingrenzungswandungen eingeschlossenen ist, von denen einige für den Massenaustausch
durchlässig
sind. Das Merkmal dieses Reaktors ist durch die Tatsache gekennzeichnet,
dass der benutzte Reagenzblock geeignet ist, um Volumenveränderungen in
Abhängigkeit
von der Menge des absorbierten Gases erfahren kann, während die
Eingrenzungswandungen geeignet sind, um die Formstabilität des Blocks
im Gegensatz zu der Neigung zu den besagten Volumenveränderungen
zu gewährleisten.
Somit ist in dieser Schrift vorgeschlagen, einen starren Reagenzblock
in einem Behälter
mit strikt angepassten Abmessungen eingeschlossen zu halten, derart, dass
dieser Reagenzblock seine Abmessungen im Laufe der verschiedenen
Zyklen der Absorption/Desorption beibehält, sein anfängliches
mechanisches Verhalten bewahrt und sein Aufschwellen, ja sogar seine
Beschädigung
durch Zerlegung vermieden wird.
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Es
konnte festgestellt werden, dass die Eingrenzung des Reagensstoffes
im Innern eines begrenzten Raums, wie insbesondere in den beiden letzten
erwähnten
Schriften beschrieben ist, obwohl erforderlich geworden, um die
Beschädigung
des Systems zu vermeiden, insbesondere, um das Zerspringen des Reagenzblocks
zu vermeiden, ein Hindernis für
den optimalen Verlauf der erwarteten thermochemischen Reaktionen
darstellt. In der Tat reduziert die Tatsache, die Verformung des
Reagens zu verhindern, erheblich die Höchstmenge von Gas das abwechselnd
absorbiert und desorbiert werden kann, was sich insbesondere auf
die Dauer des autonomen Betriebs des Systems auswirkt.
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Eine
weitere ähnliche
bekannte Vorrichtung ist in der
FR
2 723 438 beschrieben und versucht, die Loslösung des
starren Reagens hinsichtlich der Wände des geschlossenen Raums
zu beseitigen, wobei sich diese Loslösung in einem Kraftverlust
des Reaktors durch einen Rückgang
des thermischen Übertragungskoeffizienten äußert. Zu
diesem Zweck wird ein Fluidum zwischen dem Reaktiv und den Wänden des
geschlossenen Raums eingeführt,
wobei das besagte Fluidum die thermische Verbindung zwischen dem
Reagens und dem geschlossenen Raum herstellt. Außerdem ist eine Vorrichtung
zur Einschließung
des Fluidums im Innern des geschlossenen Raums hinzugefügt, um die
Bewegung des besagten Fluidums zu begrenzen und es daran zu hindern,
sich an der Oberfläche
des Reagens anzuhäufen.
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Diese
Vorrichtung weist trotzdem den Nachteil auf, komplizierter Ausführung zu
sein, die den Eingriff zusätzlicher
Mittel zum Einsatz eines Fluidums und der Einschließung dieses
letzteren erfordert.
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Der
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist also, einen neuen thermochemischen
Reaktor vorzuschlagen, in dem die Verformung des Reagenzstoffes
nicht verhindert, sondern dennoch kontrolliert ist, so dass seine
Absorption/Desorption-Leistungen in vollem Umfang angewendet werden,
ohne trotzdem seine Beschädigung
durch Zerspringen zu befürchten.
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Zu
diesem Zweck schlägt
die Erfindung einen thermochemischen Reaktor für Kühl- und/oder Heizgerät vor, umfassend wenigstens
einen Reagenzblock, geeignet, um durch chemische Verbindung ein
gasförmiges,
aus einem Vorratsbehälter eindringendes
Flussmittel zu absorbieren und dieses gasförmige Flussmittel durch inverse
chemische Reaktion unter der Wirkung von Temperaturerhöhung zu
desorbieren, damit es in den besagten Behälter zurückkehrt, wobei der besagte
Reagenzblock in einem Behälter
angeordnet sei, der mit dem besagten Vorratsbehälter durch einen Anschlussstutzen
verbunden ist und Wände
aufweist, von denen zumindest einige Diffusionsmittel umfassen,
die die Verteilung des gasförmigen
Flussmittels in der einen oder in der anderen Richtung zwischen
dem Reagenzblock und dem Vorratsbehälter erlauben, wobei der besagte
Reagenzblock derartig sei, um sich bei der Absorption des gasförmigen Flussmittels
zu erweitern und sich bei der Desorption des gasförmigen Flussmittels
zusammenzuziehen, und mit Heizungsmitteln verbunden sei, dadurch
gekennzeichnet, dass zumindest einige von den besagten Wänden aus
beweglichen Wänden
bestehen, die geeignet sind, um die durch den Reagenzblock bei seiner
Ausdehnung oder bei seinem Zusammenziehen im Innern des besagten
Behälters
ausgeführten
Längsbewegung
zu begleiten, um die aufeinander folgenden Phänomene der Verformung durch
Ausdehnung und der Rückkehr
zur anfänglichen
Form durch Zusammenziehen des besagten Reagenzblocks zu erlauben.
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Wobei
der besagte Behälter
durch ein Rohr gebildet sei, dessen jeweiligen Enden durch eine Halbkugel
verlängert
sind, und dessen Durchmesser so einer ist, dass er eine Einführung im
Wesentlichen ohne Spiel des Reagenzblocks erlaubt, der selbst zylindrischer
Form und eingeklemmt zwischen zwei Scheiben ist, die geeignet sind,
um in Längsrichtung, gegebenenfalls
in Richtung auf jede Halbkugel unter der Wirkung der Ausdehnung
des Reagenzblocks, oder gegebenenfalls in Richtung auf die zentrale Zone
des Rohrs unter der Wirkung des Zusammenziehens des Reagenzblocks,
zu gleiten.
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Außerdem sieht
die vorliegende Erfindung nach einem vorteilhaften Merkmal ebenfalls vor,
dass die Diffusionsmittel, die die Verteilung des gasförmigen Flussmittels
in der einen oder in der anderen Richtung zwischen dem Reagenzblock
und dem Vorratsbehälter
erlauben, durch eine Gesamtheit von mehreren, in einander verschachtelten
Wänden
gebildet sind, die mittig einen Kanal abgrenzen und jeweils aus
Materialien hergestellt sind, geeignet, um den Durchlauf des gasförmigen Flussmittels
zu erlauben, wobei die besagte Gesamtheit geeignet sei, um durch Öffnungen,
die zu diesem Zweck an dem besagten Reagenzblock und den besagten
beweglichen Wänden
vorgesehen sind, eingefügt
zu werden, und wobei die besagte Gesamtheit im Bereich des einen
von ihren Enden mit dem Anschlussstutzen, der den Behälter und
den Vorratsbehälter
miteinander verbindet, in Verbindung steht.
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Nach
einer Ausführungsart
gemäß der Erfindung
ist der thermochemische Reaktor mit Heizungsmitteln ausgestattet,
die durch eine Gesamtheit von Ringheizkörpern oder Heizbändern gebildet
sind, die außerhalb
des Behälters,
in dem der Reagenzblock befindlich ist, angeordnet sind.
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Andererseits
bezieht sich die vorliegende Schrift ebenfalls auf ein Kühl- und/oder
Heizgerät, umfassend
einen thermochemischen Reaktor nach der Erfindung, der mit einem
Vorratsbehälter
für gashaltiges
Medium mit Hilfe eines Anschlussstutzens, der mit einem Ventil ausgestattet
ist, sowie mit einer isothermen Vorrichtung, die mit einem solchen
Kühl- und/oder
Heizgerät
ausgestattet ist, verbunden ist.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ebenfalls die Merkmale, die im Laufe
der nachfolgenden Beschreibung erläutert werden und getrennt oder
nach all ihren möglichen
Kombinationen betrachtet werden müssen.
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Diese
Beschreibung, die sich auf Ausführungsbeispiele
bezieht, die nur zur Information und nicht einschränkend gegeben
sind, wird mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen besser verstehen lassen,
wie die Erfindung umgesetzt werden kann. Es zeigen:
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1 – eine schematische
perspektivische und zerlegte Darstellung einer Ausführungsart
eines thermochemischen Reaktors nach der vorliegenden Erfindung,
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2 – eine schematische
perspektivische Ansicht eines Kühl-
und/oder Heizgeräts
nach der Erfindung,
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3 und 4 – eine schematische
Ansicht im Längsschnitt
eines thermochemischen Reaktors nach der Erfindung vor, bzw. nach
der Absorption des Gases,
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5 – eine schematische
perspektivische Ansicht einer Vorrichtung, die mit dem Kühl- und/oder Heizgerät von 2 ausgestattet
ist.
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Der
thermochemische Reaktor 1, der in 1 ersichtlich
ist, der einer besonderen Ausführungsart
der Erfindung entspricht, ist durch einen starren Reagenzblock 2 gebildet,
der als wenigstens vier zylindrischen Rollen ausgestaltet ist, die
in einen Behälter 3 eingeführt sind,
der durch ein Rohr gebildet ist, das vorzugsweise aus Edelstahl
hergestellt ist und einen angepassten Durchmesser aufweist, um einen
engen Kontakt zwischen seinen inneren Wänden 30 und der äußeren Oberfläche 20 des
Reagenzblocks 2 nach ihrem Zusammenbau sicherzustellen. Außerdem,
wie in 3 ersichtlich ist, ist der Reagenzblock 2 mittig
ins Innere des Rohrs, das den Behälter 3 bildet, eingeschoben,
indem an jedem Ende 34, 35 des Rohrs ein gewisser
Ausschlagbereich 32 vorgesehen ist.
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Jedes
von den Enden 34, 35 des Rohrs, das den Behälter 3 bildet,
ist außerdem
dank Verschließungsmitteln 31,
die die Form einer Halbkugel oder einer Kappe (von denen nur eine
in 1 schematisiert ist) aufweisen, die bei der Herstellung
des Reaktors 1 durch Schweißen daran befestigt ist, verschlossen.
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Der
Behälter 3 ist
mit Hilfe eines Anschlussstutzens 4, der mit einem Ventil 40 und
mit einem Klappenventil und/oder mit einem Rückschlagventil 41 ausgestattet
ist, mit einem Vorratsbehälter 5 verbunden,
der in 2 erkennbar ist, vorgesehen, um ein Gas unter
Druck, zum Beispiel Ammoniak, zu enthalten.
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Vorzugsweise
basiert die Wesensart des in einem thermochemischen Reaktor nach
der Erfindung benutzten Reagenzblocks 2 auf der Verbindung zweier
Komponenten, nämlich
des expandierten natürlichen
Graphits (bzw. Graphite Naturel Expansé, GNE), der im Laufe der
thermochemischen Reaktion innert bleibt, und eines Reagenssalzes,
wie alkalische, erdalkalische oder metallische Salze. Es konnte
nachgewiesen werden, dass eine solche Struktur, die GNE einschließt, erlaubte,
die thermochemischen Leistungen des Verfahrens zu verbessern.
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In
dem in 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Reagenzblock 2 von
drei nicht sichtbaren Öffnungen,
darunter eine zentrale Öffnung
und zwei Öffnungen,
die beiderseits derselben angeordnet sind, die entsprechend vorgesehen
sind, um den Durchlauf der Diffusionsmittel 7 zu erlauben,
die vorgesehen sind, um die Verteilung des gasförmigen Flussmittels in der
einen, bzw. in der anderen Richtung zwischen dem Reagenzblock 2 und
dem Vorratsbehälter 5 zu
erlauben, und von einem Mantelrohr 6, vorgesehen, um die
Heizungsmittel wie einen Heizwiderstand aufzunehmen, gelocht.
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Man
kann in diesem Zusammenhang feststellen, dass nach einer weiteren
Ausführungsart,
ein thermochemischer Reaktor nach der Erfindung ebenfalls mit Heizungsmitteln
ausgestattet werden könnte,
die nicht durch einen Heizwiderstand gebildet sind, der in den Reagenzblock 2 eingefügt ist,
sondern durch eine Gesamtheit von Ringheizkörpern oder Heizbändern, die
außerhalb
des besagten Behälters 3 angeordnet
sind.
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Die
Hülse 6 des
Heizwiderstandes ist üblicherweise
als ein Rohr aus Edelstahl ausgestaltet, das den Behälter 3 von
der einen Seite bis zur anderen durchquert und im Bereich seiner
beiden Enden an den Unterteilen der Verschließungsmittel 31 in Form
von Halbkugeln befestigt ist, während
die Diffusionsmittel 7, deren Struktur eine weitere Besonderheit
der vorliegenden Erfindung darstellt, als ein Zusammenbau mehrerer
durchlässigen
Wände ausgestaltet
sind.
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Somit
sind diese Diffusionsmittel 7 insbesondere durch eine Gesamtheit
von mehreren, in einander verschachtelten Wänden gebildet, die mittig einen
Kanal abgrenzen und jeweils aus Materialien hergestellt sind, geeignet,
um den Durchlauf des gasförmigen
Flussmittels zu erlauben, wobei die besagte Gesamtheit geeignet
sei, um durch die zuvor erwähnten Öffnungen,
die zu diesem Zweck an dem besagten Reagenzblock 2 vorgesehen
sind, eingefügt
zu werden. Die besagte Gesamtheit von Wänden steht im Bereich des einen
von ihren Enden mit dem Anschlussstutzen 4 in Verbindung,
der die Behälter
und den Vorratsbehälter 5 miteinander
verbindet und das gasförmige
Flussmittel zwischen diesen beiden Bauteilen weiterleitet.
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In
der Tat umfasst die Gesamtheit, die die Diffusionsmittel 7 bildet,
insbesondere eine innere Wand, die durch ein Profilelement mit dreieckigem Querschnitt
gebildet ist, das nach dem Biegen an zwei Stellen eines Lochblechs
hergestellt ist, zum Beispiel vom Typ R2T4, sowie eine mittlere
Wand, die durch ein Gewebe aus Edelstahl gebildet ist, dessen Abmessungen
der Maschen vorzugsweise zwischen 10 Mikron und 100 Mikron liegen,
welches um das Lochblech aufgewickelt ist. Schließlich umfasst die
Gesamtheit noch eine äußere Wand,
die durch ein Rohr aus porösem
Streckmetall gebildet ist, dessen Abmessungen der Poren vorzugsweise
zwischen 100 Mikron und 800 Mikron liegen.
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Andererseits
weist nach der Erfindung diese Gesamtheit von mehreren Wänden, die
die Diffusionsmittel 7 umfasst, eine Länge auf, die im wesentlichen
mit jener des Rohrs identisch ist, das den Behälter 3 bildet, derart,
dass jedes von ihren Enden mit dem Unterteil von jeder der Halbkugeln
der Verschließungsmittel 31 in
Berührung
kommt.
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Bekannterweise
ist die Rolle der Diffusionsmittel 7 für den Verlauf und für die zeitliche
Reproduzierbarkeit der thermochemischen Reaktion von vorrangiger
Bedeutung. Die Struktur, die den Diffusionsmitteln 7 im
Rahmen der vorliegenden Erfindung verliehen wurde, weist zu diesem
Zweck mehrfache Vorteile auf. In der Tat hindert das Lochblech die
Verteilungsöffnungen,
die am Reagenzblock 2 vorgesehen sind, daran, sich zu verstopfen,
während
das Gewebe aus Edelstahl als Filter dient, der imstande ist, um die
Salzkörner,
die möglicherweise
bei der Öffnung des
Ventils 40 in den Kreislauf eingesaugt sind, im Reagenzblock 2 zurückzuhalten.
Außerdem
hindert das Rohr aus Streckmetall die auf die Ausdehnung des Reagenzblocks 2 zurückzuführenden
Beanspruchungen daran, das Gewebe aus Edelstahl durch die Löcher des
Lochblechs zu durchdringen.
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Aufgrund
einer solchen Struktur des thermochemischen Reaktors 1 ist
der Stoff, der den Reagenzblock 2 bildet, also radial zwischen
der inneren Wand 30 des Behälters 3, der Wand
des Mantelrohrs 6 und der äußeren Wand der Gesamtheit der
Wände, die
die Diffusionsmittel 7 umfasst, eingeschlossen.
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Vorteilhaft
ist nach der Erfindung der Reagenzblock 2 außerdem zwischen
zwei Scheiben 8, die mit Öffnungen 80, 81, 82 für den Übergang
des Mantelrohrs 6, bzw. der Diffusionsmittel 7 ausgestattet
sind, eingeklemmt, wobei diese Öffnungen 80, 81, 82 vor
den Öffnungen
angeordnet sind, die aus denselben Gründen am Reagenzblock 2 vorgesehen sind.
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Nach
der Erfindung bilden diese Scheiben 8 vorteilhaft bewegliche
Wände,
die geeignet sind, um in Längsrichtung
zu gleiten und die Bewegung des Reagenzblocks 2, gegebenenfalls
in Richtung auf die Verschließungsmittel 31 entlang
des Ausschlagbereichs 32 unter der Wirkung einer Ausdehnung
des Reagenzblocks 2 bei der Produktion von Kälte, oder auf
die zentrale Zone 33 des Behälters 3 unter der Wirkung
eines Zusammenziehens des Reagenzblocks 2 bei seiner Regeneration,
zu begleiten.
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Nach
einer bevorzugten Ausführungsart
sind die Scheiben 8 auf eine der unteren 21, bzw. oberen 22
Seiten des Reagenzblocks angebracht, mit dem sie durch angemessene
Mittel zur festen Verbindung fest verbunden sind.
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Üblicherweise
verdampft das Gas, das innerhalb des Behälters 5 im flüssigen Zustand
unter Druck gehalten wird, beim Öffnen
des Ventils 40 und verbreitet sich durch die Diffusionsmittel 7 in
Richtung auf die Salze des Reagenzblocks 2, der sie bindet,
indem sie gemäß der Erfindung
geeignet seien, um sich in Längsrichtung
auszudehnen, wie mit Bezug auf 3, und 4 erkennbar
ist. Die Verdampfung des Gases bewirkt die Produktion von Kälte im Bereich
des Vorratsbehälters 5,
während
die exotherme Reaktion zwischen dem Gas und den Salzen gleichzeitig
zu einer Wärmeentwicklung
im Bereich des Behälters 3 führt. Wenn
die Salze des Reagenzblocks 2 vollständig gesättigt sind, wird der Heizwiderstand
an den Strom angeschlossen, um eine Wärmeaufnahme und die Desorption
des Gases zu verursachen, das durch das Rückschlagventil 41 in
den Vorratsbehälter 5 zurückkehrt,
wo es erneut kondensiert, während
der Reagenzblock 2 sich zusammenzieht, um erneut sein anfängliches
Volumen einzunehmen.
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Die
Tatsache, den Reagenzblock 2 in Längsrichtung entlang des Ausschlagbereichs 32 schnauben
und sich ausdehnen zu lassen, erlaubt vorteilhaft, die bei den herkömmlichen
Vorrichtungen befürchteten
Probleme der Beschädigung
des Reaktors zu vermeiden, insbesondere, da das erlaubt, die Beanspruchungen
zu vermeiden, die durch die Diffusionsmittel 7 erfahren
werden, die herkömmlicherweise
ebenfalls die Rolle von Eingrenzungswandungen spielen.
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Andererseits
weisen nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Schieben 8 einen
Durchmesser auf, der im wesentlichen mit dem inneren Durchmesser
des Rohrs identisch ist, das den Behälter 3 bildet, und
sind so geeignet, jeweils an die innere Wand des besagten Rohrs
im Bereich von jedem der Verschließungsmittel 31 aufgrund
der Verringerung des Rohrdurchmessers an dieser Stelle anzuschlagen,
um die durch den Reagenzblock 2 im Laufe seiner Ausdehnung
ausgeführten
Bewegung zu stoppen und ihn daran zu hindern, mit dem Unterteil von
jedem der Verschließungsmittel 31 in
Berührung zu
kommen.
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Somit
hindert das Vorhandensein der Scheiben 8 vorteilhaft die
Enden der Diffusionsmittel 7 daran, sich bei der Ausdehnung
des Reagenzblocks 2 zu verstopfen.
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Die
Erfindung betrifft ebenfalls ein Kühl- und/oder Heizgerät 10 wie
zum Beispiel dasjenige, das in 2 schematisiert
ist, das zwei thermochemische Reaktoren 1, die die zuvor
beschriebenen Merkmale aufweisen, umfasst, wobei jeder von ihnen mit einem
Vorratsbehälter 5 für ein gashaltiges
Medium mit Hilfe eines Anschlussstutzens 4 verbunden ist,
der mit einem Ventil 40 und mit einem Rückschlagventil 41 ausgestattet
ist.
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Mit
Bezug auf 5 kann ein solches Kühl- und/oder
Heizgerät 10 einer
isothermen Vorrichtung 100 angepasst werden, die einen
Kasten 101 aufweist, der vorgesehen ist, um die Produkte,
die bei Temperatur gehalten werden sollen, aufzunehmen, und auf
dessen Innere der besagte Vorratsbehälter 5, der die Kälte erzeugt,
gerichtet ist.