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DE102004009406A1 - Werkzeug - Google Patents

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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein Werkzeug zur Herstellung eines aus Kunststoff bestehenden Behältnisses wie Kastens (12) mit einem Boden und von diesem ausgehenden Seitenwandungen, umfassend einen einen Formhohlraum begrenzenden Kern sowie den Kern umgebende und bei geschlossenem Werkzeug (Spritzstellung) zumidnest bereichsweise zu dem Kern beabstandete den Formhohlraum außenseitig begrenzende Formbacken (14, 16, 18, 20), wobei vorzugsweise zumindest eine erste Formbacke eine Aufnahme wie flächige Vertiefung (86, 88) für einen Einsatz wie Folie zum Einsetzen in eine Seitenwandung des Behältnisses aufweist. Um auf aneinander grenzenden Seitenwandungen des Behältnisses einen gemeinsamen Einsatz einzubringen wie Folie aufzubringen, ist vorgesehen, dass zumindest eine Formbacke (14, 16) sich abschnittsweise entlang von zwei aneinander grenzenden Außenflächen des Kerns erstreckt.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Werkzeug zur Herstellung eines aus Kunststoff bestehenden Behältnisses wie Kastens mit einem Boden und von diesem ausgehenden Seitenwandungen umfassend einen einen Formhohlraum begrenzenden Kern sowie den Kern umgebenden und bei geschlossenem Werkzeug (Spritzstellung) zumindest bereichsweise zu dem Kern beabstandete den Formhohlraum außenseitig begrenzende Formbacken, wobei vorzugsweise zumindest eine erste Formbacke eine Aufnahme wie flächige Vertiefung für einen Einsatz wie Folie zum Einsetzen in eine Seitenwandung des Behältnisses aufweist.
  • Ein Werkzeug zum Spritzgießen von Kästen ist aus der DE 199 32 515 A1 bekannt. Das Werkzeug umfasst ein feststehendes Düsenteil und ein bewegliches einen Kern aufweisendes Schließteil. Von dem Düsenteil gehen Grundbacken aus, zu denen axial verstellbar und zu dem Kern seitlich beabstandbare Formbacken ausgebildet sind. Berührungslinien zwischen den Formbacken verlaufen in den Kasteneckbereichen selbst.
  • Insbesondere bei Flaschen- wie Bierkästen ist es erwünscht, dass zumindest eine oder mehrere Seitenwandungen außenseitig einen Aufdruck aufweisen, der durch in die Formbacken eingelegte Folien gebildet wird. Hierzu weisen die entsprechenden die Seitenwandungen begrenzenden Formbacken Aufnahmen wie flächige Vertiefungen auf, in die vor dem Spritzen in die entsprechenden Folien eingelegt werden. Dabei wird für jede Seitenwandung eine gesonderte Folie benötigt, die gegebenenfalls bis zu den Kastenecken herangeführt werden können.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt das Problem zu Grunde, ein Werkzeug der eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass die Möglichkeit besteht, auf aneinander grenzenden Seitenwandungen des Behältnisses einen gemeinsamen Einsatz einzubringen wie Folie aufzubringen.
  • Zur Lösung des Problems sieht die Erfindung im Wesentlichen vor, dass zumindest eine erste Formbacke sich abschnittsweise entlang von zwei aneinander grenzenden Außenflächen des Kerns erstreckt. Insbesondere weist die erste Formbacke die Aufnahme für den Einsatz auf.
  • Abweichend von vorbekannten Werkzeugen wird erfindungsgemäß zumindest eine Formbacke derart ausgebildet, dass diese sich – und zwar im erheblichen Umfang – entlang zwei aneinander grenzenden Außenflächen des Kerns erstreckt, so dass infolgedessen mit einem einzigen Einsatz wie einer einzigen Folie aneinander grenzende Außenflächen des Behältnisses bestückt werden können. Hierdurch ergeben sich insbesondere optische Vorteile, da der Einsatz im Eckbereich nicht abschließt. Vorteilhaft ist des Weiteren, dass ein häufig im Eckbereich festzustellendes Lösen der Folie vermieden wird.
  • Selbstverständlich ist die zumindest erste Formbacke losgelöst von einem Einsatz erfinderisch.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die erste Formbacke zwei sich entlang des Kerns erstreckende Abschnitte aufweist, die einen Winkel α mit vorzugsweise α = 90° einschließen, wobei zumindest einer der Abschnitte eine Längenerstreckung aufweist, die gleich oder größer als halbe Länge der zugeordneten Außenfläche des Kerns ist. Somit können lange Abschnitte von einander angrenzenden Seitenwandungen mit einem Einsatz wie einer Folie versehen werden. Dabei sollten insbesondere beide Abschnitte der ersten Formbacke gleich oder größer als halbe Länge der jeweils zugeordneten Außenfläche des Kerns sein.
  • Insbesondere ist vorgesehen, dass das Werkzeug vier Formbacken mit zwei ersten und zwei zweiten Formbacken umfasst und dass die zwei ersten und die zwei zweiten Formbacken in Bezug auf ihre den Formhohlraum begrenzenden Abschnitt spiegelsymmetrisch zueinander verlaufen. Dabei weist vorzugsweise die zweite Formbacke in Bezug auf ihre jeweiligen den Formhohlraum begrenzenden zwei Abschnitte gleiche flächige Erstreckungen auf.
  • Um ungeachtet des Verlaufs der die Ecken des Behältnisses wie Kastens umschließenden Formbacken ein kompaktes Werkzeug zur Verfügung zu stellen, wird vorgeschlagen, dass die Formbacken in Spritzstellung abschnittsweise in einem Fang angeordnet sind, der in Draufsicht umfangsseitig eine erste Rechteckgeometrie mit erster Mittelachse aufweist, dass der Kern in Draufsicht eine zweite Rechteckgeometrie mit zweiter Mittelachse aufweist und dass sich die erste und zweite Mittelachse in Draufsicht unter einem Winkel β mit β≠ 0°, ≠ 90° und vorzugsweise 30°≤ β ≤ 60°, insbesondere β in etwa 45° schneiden.
  • Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich nicht nur aus den Ansprüchen, den diesen zu entnehmenden Merkmalen -für sich und/oder in Kombination-, sondern auch aus der nachfolgenden Beschreibung eines der Zeichnung zu entnehmenden bevorzugten Ausführungsbeispiels.
  • Es zeigen:
  • 1 ein Düsenteil eines Spritzgießwerkzeuges in Draufsicht,
  • 2 einen Schnitt entlang der Linie A-A in 1,
  • 3 einen Schnitt entlang der Linie B-B in 1,
  • 4 eine perspektivische Darstellung des Düsenteils gemäß 1 und
  • 5 eine perspektivische Darstellung einer Formbacke des Werkzeuges gemäß der 1 bis 4.
  • In den Figuren ist ein Düsenteil 10 eines Spritzgießwerkzeuges rein prinzipiell dargestellt, um, ohne dass hierdurch die Erfindung beschränkt wird, einen Kasten 12 zu spritzen. Dem Düsenteil 10 ist in gewohnter Weise ein Schließteil zugeordnet, von dem ein Kern ausgeht. Bei geschlossenem Werkzeug begrenzt der Kern innenseitig einen Formhohlraum, der außenseitig von Formbacken 14, 16, 18, 20 begrenzt wird. Der Formhohlraum gibt dabei die Abmessungen und Geometrie des Kastens 12 vor.
  • Üblicherweise ist das Schließteil beweglich und das Düsenteil 10 feststehend ausgebildet, ohne dass hierdurch eine Einschränkung der Erfindung erfolgen soll.
  • Die Formbacken 14, 16, 18, 20 sind entlang von Führungssäulen verstellbar, von denen einige beispielhaft mit den Bezugszeichen 22, 24, 26, 28 gekennzeichnet sind. Ferner sind die Backen 14, 16, 18, 20 untereinander über Gehrungssäulen 30, 32, 34, 36 verbunden. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, dass nicht jede Formbacke 14, 16, 18, 20 z. B. hydraulisch verstellt werden muss, sondern dass nicht angetriebene Backen über die Gehrungssäulen 30, 32, 34, 36 mitgenommen werden.
  • Die Führungssäulen 22, 24, 26, 28 verlaufen zu einer von einem blockförmigen Körper gebildeten Fang 38 aufgespannten Ebene geneigt derart, dass die Formbacken 14, 16, 18, 20 in Spritzstellung unmittelbar benachbart zum Kern zur Begrenzung des Formhohlraums angeordnet und bei geöffnetem Werkzeug in hinreichendem Umfang zu diesem beabstandet sind, um den Kasten 12 aus der Form entnehmen zu können. Das Bewegen der Formbacken 14, 16, 18, 20 erfolgt dabei synchron. Um jedoch die Funktionsweise der Bewegung bzw. Aufbau und Geometrie der Formbacken 14, 16, 18, 20 zu veranschaulichen, sind in den 1 und 4 die Formbacken 16, 18 in Spritzstellung und die Formbacken 14, 20 in Stellung bei geöffnetem Werkzeug gezeichnet.
  • Der Fang 38 weist eine Quadergeometrie auf, entlang dessen Seiten 39, 41, 43, 45 die Führungssäulen 22, 24, 26, 28 verlaufen. Dabei sind jeder Formbacke 14, 16, 18, 20 zwei Führungssäulen zugeordnet, die ihrerseits von Graden durchsetzt werden, die parallel zu den Seiten 39, 41, 43, 45 verlaufen.
  • Damit die Formbacken 14, 16, 18, 20 beim Spritzen nicht auseinander gedrückt werden können, erstrecken diese sich abschnittsweise in einer entsprechenden Vertiefung 40 des Fangs 38. Insoweit wird jedoch auf hinlänglich bekannte Konstruktionen verwiesen, ohne dass es weitergehender Erläuterungen bedarf.
  • Abweichend von vorbekannten Werkzeugen erstrecken sich die Formbacken 14, 16, 18, 20 nicht jeweils entlang nur einer einzigen Fläche des Kerns, sondern verlaufen mit jeweils einem ersten und zweiten Abschnitt 42, 44 bzw. 46, 48, die in den Formbacken 14, 20 gekennzeichnet sind, entlang aneinander grenzender, also ineinander übergehender Außenflächen des Kerns, so dass der Formhohlraum im Bereich der jeweiligen Kastenecken 50, 52, 54, 56 jeweils von zwei Wandungen des Kerns sowie einer einzigen Formbacke 14 bzw. 16 bzw. 18 bzw. 20 begrenzt wird.
  • Die ersten und zweiten Abschnitte 42, 44 bzw. 46, 48 der Formbacken 16, 20 verlaufen im Ausführungsbeispiel demnach unter einem rechten Winkel. Ferner sind im Ausführungsbeispiel diametral gegenüber liegende Backen 14, 16 bzw. 18, 20 spiegelsymmetrisch zu dem Kern ausgebildet. Auch verdeutlicht die zeichnerische Darstellung, dass die ersten und zweiten Abschnitte 42, 44 der ersten Formbacken 14, 16 eine Längenerstreckung aufweisen, die größer als halbe Länge der jeweiligen Außenfläche des zugeordneten Kerns und somit der des Kastens 12 ist. Die verbleibenden zweiten Formbacken 18, 20 weisen demgegenüber gleich lang ausgebildete Abschnitte 46, 48 auf, die verbleibenden Flächenabschnitten des Kerns zugeordnet sind und folglich eine Länge aufweisen, die geringer als halbe Länge der jeweiligen Außenfläche des Kerns ist.
  • Um ein gegenseitiges Verzahnen der Formbacken 14, 16, 18, 20, also ein formschlüssiges Ineinandergreifen in Spritzstellung zu ermöglichen, um also in hinreichendem Umfang die beim Spritzen des Kunststoffs auftretenden Kräfte zu kompensieren, weisen im Ausfüh rungsbeispiel die Formbacken 14, 16 senkrecht von den Abschnitten 42, 44 ausgehende und somit senkrecht zu der zugewandten Fläche des Kerns verlaufende äußere oder Randabschnitte 58, 60 auf. Von den äußeren Randabschnitten 58, 60 gehen mittlere parallel zum Verschiebeweg der Backen 14, 16 verlaufende Begrenzungsflächen 62, 64 aus, die jeweils eine Stufe begrenzen, die außenseitig einen vertikal zu der mittleren Begrenzungsfläche 62, 64 verlaufenden inneren Abschnitt 66, 68 aufweist.
  • In Schließstellung erstreckt sich der innere Abschnitt 66, 68 entlang Außenfläche 70, 72 der angrenzenden Formbacken 18, 20. Gleichzeitig liegen Abschnitte 74, 76, 78, 80 der Formbacken 18, 20 flächig an den Abschnitten 58, 62 bzw. 60, 64 der Formbacken 14, 16 an.
  • Durch eine entsprechende Geometrieausbildung erfolg quasi ein Verzahnen der Formbacken 14, 16, 18, 20 in Spritzstellung untereinander. Dabei verläuft erwähntermaßen der äußere Abschnitt 58, 60 senkrecht zur zugeordneten Begrenzungsfläche des Kerns. Die Abschnitte 58, 62 bzw. 60, 64 schließen einen stumpfen Winkel ein, wohingegen die Abschnitte 62, 66 bzw. 64, 68 rechtwinklig zueinander verlaufen.
  • Wie insbesondere aus den 4 und 5 ersichtlich ist, weisen die dem Kern zugewandten Innenflächen 82, 84 der Formbacken 14, 16, 18, 20 flächige Vertiefungen 86, 88 auf, in die folienartige Einsätze einlegbar sind, die nach dem Spritzen auf der Außenfläche des Kastens 12 haften. Dabei besteht aufgrund der erfindungsgemäßen Lehre die Möglichkeit, dass die entsprechenden Folien sich über die Kastenecken 50, 52, 54, 56 hinweg erstrecken, wie durch die Geometrie der Aufnahmen 86, 88 ersichtlich ist.
  • Selbstverständlich können durch die erfindungsgemäße Lehre nicht nur Folien aufgebracht werden, sondern Spritzgussteile können mir sonstigen Einsätzen versehen werden, die sich aufgrund der Ausbildung der Formbacken 14, 16, 18, 20 über die Kastenecken hinweg erstrecken.
  • Um eine kompakte Baueinheit zu ermöglichen, sind die Formbacken 14, 16, 18, 20 und somit der Kern derart zueinander ausgerichtet, dass Mittelachse 92 des Kerns zur Mit telachse 90 des Fangs 38 unter einem Winkel β mit β vorzugsweise 45° verläuft, wie prinzipiell der 1 zu entnehmen ist.
  • Die Mittelachse 92 des Kerns und damit die Mittelachse des Kastens 12 schneidet demzufolge die Seiten 39, 41, 43, 45 des Fangs 38 unter dem Winkel β bzw. bei quaderförmiger Ausbildung des Fangs 38 gegenüber liegende Kanten 94, 96.

Claims (10)

  1. Werkzeug zur Herstellung eines aus Kunststoff bestehenden Behältnisses wie Kastens (12) mit einem Boden und von diesem ausgehenden Seitenwandungen umfassend einen einen Formhohlraum begrenzenden Kern sowie den Kern umgebende und bei geschlossenem Werkzeug (Spritzstellung) zumindest bereichsweise zu dem Kern beabstandete den Formhohlraum außenseitig begrenzende Formbacken (14, 16, 18, 20), wobei vorzugsweise zumindest eine erste Formbacke eine Aufnahme wie flächige Vertiefung (86, 88) für einen Einsatz wie Folie zum Einsetzen in eine Seitenwandung des Behältnisses aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Formbacke (14, 16) sich abschnittsweise entlang von zwei aneinander grenzenden Außenflächen des Kerns erstreckt.
  2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Formbacke (14, 16) zwei sich entlang des Kerns erstreckende Abschnitte (42, 44) aufweist, die einen Winkel α mit vorzugsweise α = 90° einschließen, und dass zumindest einer der Abschnitte eine Längenerstreckung aufweist, die gleich oder größer als halbe Länge der zugeordneten Außenfläche des Kerns ist.
  3. Werkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass beide Abschnitte (42, 44) der ersten Formbacke (14, 16) gleich oder größer als halbe Länge jeweils zugeordneter Außenfläche des Kerns ist.
  4. Werkzeug nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug vier Formbacken (14, 16, 18, 20) mit zwei ersten und zwei zweiten Formbacken (14, 16; 18, 20) aufweist und dass die zwei ersten und die zwei zweiten Formbacken in Bezug auf ihre den Formhohlraum begrenzenden Abschnitte spiegelsymmetrisch zueinander verlaufen.
  5. Werkzeug nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei zweiten Formbacken (18, 20) in Bezug ihrer jeweiligen den Formhohlraum begrenzenden zwei Abschnitte gleich groß sind.
  6. Werkzeug nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Formbacken (14, 16, 18, 20) in Spritzstellung abschnittsweise in einem Fang (38) angeordnet sind, der in Draufsicht umfangsseitig eine erste Rechteckgeometrie mit erster Mittelachse (90) aufweist, dass der Kern in Draufsicht eine zweite Rechteckform mit zweiter Mittelachse (92) aufweist und dass sich die erste und die zweite Mittelachse in Draufsicht unter einem Winkel β mit β ≠ 0°, β ≠ 90° und vorzugsweise 30° ≤ β ≤ 60°, insbesondere β in etwa 45° schneiden.
  7. Werkzeug nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jede Formbacke (14, 16, 18, 20) von zumindest zwei Führungssäulen (22, 24, 26, 28) zum Verstellen in Richtung des Kerns bzw. von diesem weg geführt aufgenommen sind und dass die zumindest zwei Führungssäulen von einer Geraden geschnitten werden, die parallel oder in etwa parallel zu einer Außenseite (39, 42, 43, 45) des Fangs (38) verläuft.
  8. Werkzeug nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Formbacken (14, 16, 18, 20) in Spritzstellung formschlüssig ineinander greifen.
  9. Werkzeug nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Formbacken (14, 16, 18, 20) in Bezug auf die Seiten (39, 41, 43, 45) des Fangs (38) außermittig zu diesem angeordnet sind.
  10. Werkzeug nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Formbacken (14, 16, 18, 20) über senkrecht zu den Führungssäulen (22, 24, 26, 28) verlaufende Gehrungssäulen (30, 32, 34, 36) in ihrer Bewegung zwangsgekoppelt sind.
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