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1. Gebiet
der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich im Allgemeinen auf ein mobiles Kommunikationssystem, und insbesondere
auf ein Verfahren zum effizienten Bereitstellen eines Multicastdienstes
in einer hierarchischen Zellenstruktur.
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2. Beschreibung der verwandten
Technik
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In einem mobilen Kommunikationssystem
können
verschiedene kabellose Zugriffe auf, z.B., eine Megazelle, eine
Makrozelle, eine Mikrozelle und eine Picozelle gemacht werden, gemäß einer
Dienstweite und einer Datenrate, wie sie in International Telecommunication
Union-Telecommunication Standardization Sector (ITU-T) Q.1711 definiert
sind, und die Dienstabdeckung ist unterschiedlich gemäß dem Typus
dieser Zellen. Auch können
die Dienstabdeckung und eine Datenrate bis zu einem gewissen Grad
unterschiedlich sein gemäß einer
Klasse von mobilen Kommunikationsdiensten, wobei ein Dienstverfahren
für jede
dieser Zellen nachfolgend exemplarisch beschrieben werden wird.
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Die Megazelle stellt einen Breitbanddienst
bereit, welcher durch Verwenden eines Satellitenkommunikationsnetzwerks
einen weiten Bereich abdeckt, und sein Zellenradius ist weniger
als 100 bis 500 km. Die Megazelle kann gleichzeitig einen Datendienst
und einen Sprachdienst bereitstellen. Die Makrozelle hat einen Dienstradius
von weniger als 35 km und wird hauptsächlich in den Vororten und
einen halbflachen Bereich verwendet, um seine Abdeckung in einem
Bereich mit niedriger Gesprächsdichte
in einem mobilen Kommunikationssystem auszuweiten. Die Makrozelle
kann unabhängig
von den Frequenzen zwischen einer Basisstation zur Zellenausweitung
und einer Basisstation, welche als ein Repeater installiert ist,
eingeführt
werden.
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Währenddessen
hat die Mikrozelle eine Abdeckung von etwa 0,5 bis 1 km, und in
der Mikrozelle wird ein Funkweg im einsehbaren Bereich, wo eine
Mobilstation die Antenne einer Basisstation sehen kann, ein Hauptübertragungsweg.
Zusätzlich
bedient die Picozelle einen Bereich mit enger Bebauung und einem
unterirdischen Bereich mit einem Radius von weniger als 50 m in
dem Innenstadtbereich durch Installieren eines Im-Gebäude-Systems
oder eines kleinen Repeaters. Das Im-Gebäude-System
stellt einen Im-Gebäude-Dienst
bereit durch Verbinden einer europäischen Übertragungsrate 1 (E1)
Linie von einem mobilen Vermittlungszentrum zu einem Im-Gebäude-Basisstationstransceiversystem
(BTS), d.h. ein Pico-BTS, und Installieren eines optischen Kabels
und einer Antenne in dem Gebäude,
und der kleine Repeater empfängt
eine Grundwelle und bedient ein Erdgeschoss des Gebäudes, wobei
er eine Omni-Antenne oder eine Patch-Antenne bei einer maximalen
Datenrate von 2 Mbps verwendet.
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In einem mobilen Kommunikationssystem
sind ein Dienstbereich und ein Applikationsbereich gemäß dem Typus
von bereitgestellten Diensten unterschiedlich, und eine Ankunftsdistanz
und Teilnehmerkapazität innerhalb
eines Zellenbereichs werden gemäß einer
Position der Antenne einer Basisstation, Höhe der Antenne, Abstrahlcharakteristik
der Antenne, eine Neigung der Antenne und Übertragungsleistung der Antenne
verändert.
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Das Bereistellen von unterschiedlichen
Diensten gemäß einer
Größe und Datenrate
einer Zelle in dem gleichen Bereich, wie oben erwähnt, wird "hierarchische Zellenstruktur
(HCS)" genannt.
Wenn z.B. in einem bestimmten Bereich ein Dienst für eine Mikrozelle
und ein Dienst für
eine Makrozelle gleichzeitig bereitgestellt werden, kann der Bereich
als HCS-bildend betrachtet werden.
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Im Allgemeinen verwaltet, in dem
HCS-System, die Makrozelle einen sich schnell bewegenden Nutzer und
einen Datenübertragungsdienst
von niedriger Geschwindigkeit, während
die Mikrozelle einen sich langsam bewegenden Nutzer und einen Datenübertragungsdienst
von hoher Geschwindigkeit verwaltet. Genauer, da die Makrozelle
einen großen
Zellradius aber eine begrenzte Dienstkapazität hat ist es vorzuziehen, dass die
Makrozelle einen Nutzer bedient, der einen Datenübertragungsdienst von langsamer
Geschwindigkeit benötigt.
Wenn jedoch ein sich schnell bewegender Nutzer in der Mikrozelle
bedient wird, kann die Diensteffizienz wegen häufigen Übergaben (auch bekannt als
hand-off) reduziert werden. Daher ist es vorzuziehen, dass der sich
schnell bewegende Nutzer in der Makrozelle anstatt in der Mikrozelle
bedient wird.
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In einigen Fällen kann ein Verfahren zum
Bereitstellen eines Dienstes gemäß einer
Last der Makrozelle oder der Mikrozelle verändert werden. Das heißt, es gibt
ein vorgeschlagenes Verfahren einem sich schnell bewegenden Nutzer
einen Dienst in der Makrozelle bereitzustellen, wenn eine bestimmte
Mikrozelle eine sehr schwere Last hat.
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Währenddessen
gibt es, bezüglich
eines Schemas zum Bereitstellen eines Multicastdienstes in dem HCS,
ein mögliches
Verfahren zum Bereitstellen des Multicastdienstes in einer Mikrozelle,
wenn die Anzahl der Mikrozellen, welche einen bestimmten Multicastdienst
anbietet, sehr klein ist, und zum Bereitstellen des Multicastdienstes
in einer Makrozelle, wenn die Anzahl der Mikrozellen groß ist.
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Wenn jedoch, für den Multicastdienst, ein
Hochgeschwindigkeitsdatenübertragungsdienst
ausschließlich
durch eine Mikrozelle bereitgestellt wird, kann die Dienstqualität (QoS)
wegen einer Zunahme in der Anzahl der Nutzer, welcher einen bestimmten
Multicastdienst empfangen, oder wegen häufiger Übergaben abnehmen. Im Gegensatz
dazu, wenn der Multicastdienst ausschließlich durch die Makrozelle
bereitgestellt wird, hat eine Zunahme in einer Datenrate des Multicastdienstes
keinen Einfluss auf eine Last der Makrozelle.
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Zusätzlich ist ein Schema bereitgestellt
zum dynamischen Auswählen
einer Schicht eines Multicastdienstes. Da jedoch zwischen Schichten
während
des Dienstes häufig Übergaben
auftreten können,
kann die Makrozelle wegen Daten, welche mit hoher Geschwindigkeit übermittelt
werden, eine erhebliche Kapazitätsreduktion
erfahren.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, ein Verfahren zum effizienten Bereitstellen eines Multicastdienstes
durch Auswählen
einer Makrozelle oder einer Mikrozelle, wobei ein Träger-zu-Interferenz-Verhältnis verwendet
wird, in einer hierarchischen Zellenstruktur in einem mobilen Kommunikationssystem
bereitzustellen.
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Um die obige und andere Aufgaben
im Wesentlichen zu erfüllen,
stellt ein Verfahren einen Multicastdienst von einer Makrozelle
oder einer Mikrozelle zu einer Mobilstation in einem mobilen Kommunikationssystem
bereit, welches eine hierarchische Zellenstruktur hat, in welchem
wenigstens ein Mikrozellenbereich einen Makrozellenbereich überlappt.
Das Verfahren umfasst das Entscheiden, ob ein gemessenes Träger-zu-Interferenz-Verhältnis (C/I)
in der Makrozelle, wo der Mikrozellenbereich überlappt, ein benötigtes C/I
für einen
bestimmten Multicastdienst erfüllt;
und das Empfangen durch die Mobilstation des bestimmten Multicastdienstes von
einer Basisstation, welche die Makrozelle steuert, falls das gemessene
C/I das benötigte
C/I erfüllt.
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Weiter umfasst das Verfahren den
Schritt zum Entscheiden, ob ein Dienst, welchen die Mobilstation zu
empfangen wünscht,
ein Multicastdienst ist, wenn die Mobilstation in eine gegebene
Mikrozelle eintritt und auf eine Basisstation der Mikrozelle zugreift.
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Falls ein Dienst, den die Mobilstation
zu empfangen wünscht,
kein Multicastdienst ist, erhält
die Mobilstation einen Zugriff auf eine Basisstation der korrespondierenden
Mikrozelle aufrecht.
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Sogar wenn das gemessene C/I, zu
welchem die Mobilstation gehört,
das benötigte
C/I erfüllt,
empfängt
die Mobilstation selektiv den Multicastdienst von der Makrozelle
und der Mikrozelle, basierend auf einem Dienstzustand der Mikrozelle,
in welcher die Mobilstation sich befindet.
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Die Mobilstation entscheidet, ob
der Multicastdienst von der Mikrozelle bereitgestellt werden kann,
basierend auf der Anzahl von Teilnehmern, welche einen bestimmten
Multicastdienst anfordern.
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Die Mobilstation entscheidet, ob
der Multicastdienst von der Mikrozelle bereitgestellt werden kann,
basierend auf der Anzahl von Mikrozellen, welcher einen bestimmten
Multicastdienst anbieten.
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Wenn das gemessene C/I das benötigte C/I
nicht erfüllt,
erhält
die Mobilstation einen Zugriff auf eine Basisstation der korrespondierten
Mikrozelle aufrecht.
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Wenn die Mobilstation den Multicastdienst
von der Makrozelle erhält,
misst die Mobilstation das C/I in dem Makrozellenbereich zu ausgewählten Perioden,
und entscheidet, ob das gemessene C/I für die gewählten Perioden das benötigte C/I
erfüllt,
und entscheidet dabei, ob sie eine Übergabe zu der Mikrozelle ausführen soll.
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Wenn ein Bereich der Makrozelle gemäß verfügbarer Datenraten
geteilt wird und die Mobilstation in den geteilten Bereich der Makrozelle
eintritt, wird das C/I für eine
Datenrate des korrespondierenden Bereichs angewandt, wenn ein Multicastdienst
an die Mobilstation bereitgestellt wird.
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Eine Datenrate, welche ein Kriterium
für die
Bereichsteilung wird, ist eine von 384 Kbps, 144 Kbps, 64 Kbps und
12,2 Kbps. In einem synchronen Evolution-Data Only (EV-DO) System ist die Datenrate,
welche ein Kriterium für
die Bereichsteilung wird, eine von 38,4 Kbps, 76,8 Kbps, 153,6 Kbps
und 307,2 Kbps.
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Um die obigen und andere Zwecke im
Wesentlichen zu erfüllen,
stellt ein Verfahren einen Multicastdienst bereit unter Verwenden
eines Träger-zu-Interferenz-Verhältnisses
(C/I) in einer hierarchischen Zellenstruktur in einem mobilen Kommunikationssystem,
in welchem ein gegebener Bereich in wenigstens eine Makrozelle und
wenigstens eine Mikrozelle geteilt ist, die sich gegenseitig überlappen,
und eine Mobilstation den Multicastdienst von der Makrozelle oder
der Mikrozelle empfängt.
Das Verfahren umfasst das Übertragen, durch
einen Basisstationscontroller, eines gemessenen C/I in einem entsprechenden
Makrozellenbereich zu der Mobilstation, wenn die Mobilstation in
eine gegebene Mikrozelle eintritt und sendet eine Multicastpaket-Aufbauanforderung
zu einer Basisstation, um einen Funkträger zu dem Basisstationscontroller
aufzusetzen; und Ausführen
einer Übergabe
von der Mikrozelle zu der Makrozelle falls das gemessene C/I ein
benötigtes
C/I für
den Multicastdienst erfüllt.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Die obigen und andere Zwecke, Eigenschaften
und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden von der nachfolgenden
detaillierten Beschreibung ersichtlicher, wenn diese im Zusammenhang
mit den beiliegenden Zeichnungen gelesen wird, in welchen:
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1 ein
Diagramm ist, welches einen Träger-zu-Interferenz-Verhältnis (C/I)
basierten Dienstbereich für
einen Multicastdienst in einer hierarchischen Zellenstruktur gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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2 ein
Diagramm ist, welches ein Konzept zum Bereitstellen eines Multicastdienstes
in einer hierarchischen Zellenstruktur gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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3 ein
Schema ist, welches eine Prozedur zum Bereitstellen eines Multicastdienstes
in einer hierarchischen Zellenstruktur gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt; und
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4 ein
Flussdiagramm ist, welches eine Prozedur zum Verwalten eines Multicastdienstrufs
in einer hierarchischen Schichtstruktur gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Eine Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung wird nun mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen im Detail
beschrieben werden. In den Zeichnungen sind gleiche oder ähnliche
Elemente durch gleiche Bezugszeichen gekennzeichnet. In der folgenden
Beschreibung wurde eine detaillierte Beschreibung von bekannten
Funktionen und Konfigurationen, welche darin verbunden sind, der
Kürze halber
weggelassen.
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Ein großes Problem für einen
Multicastdienst bezieht sich auf das Übergeben von Verbindungen.
Die Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung kann das Problem, welches mit häufigen Übergaben
verbunden ist, welche durch einen Multicastdienst verursacht werden,
der in einer Mikrozelle verwendet wird, lösen und kann auch ein Überlastproblem
wegen eines Hochgeschwindigkeits-Multicastdienstes,
der in einer Makrozelle bereitgestellt wird, lösen. Das heißt, durch
das effiziente Bereitstellen eines Multicastdienstes, der eine spezifische
Datenrate einhalten muss, gemäß einer
Träger-zu-Interferenz-Verhältnisses
(hiernach als "C/I" bezeichnet) einer
Makrozelle, können
Teilnehmer innerhalb einer Mikrozelle, welche zu der Makrozelle
gehören,
einen Hochgeschwindigkeitsdienst benutzen.
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Währenddessen
wird ein Verhältnis
von durchschnittlicher Übertragungsleistung
pro Pseudo-Random Noise (PN) Chip zur gesamten Übertragungsleistungsspektrumsdichte
in einem anderen Bereich oder einem physikalischen Kanal (Ec/Ior)
benötigt,
um jede Dienstdatenrate, welche in der Third Generation Partnership Project
(3GPP) Spezifikation Technical Specification (TS) 25.101 spezifiziert
wird, zu erfüllen,
wird in unten stehender Tabelle 1 gezeigt. Tabelle 1 basiert auf
einem Zwei-Wege-Fußgänger ("dual path pedestrian").
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Mit Bezug auf 1 und 2 folgt
nun eine Beschreibung einer HCS-Struktur, in welcher einer Makrozelle
gemäß eines
C/I geteilt wird gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Die HCS-Struktur wird mit Bezug auf 1 beschrieben werden. Die
HCS kann auf solche Weise entworfen werden, dass eine Vielzahl von
Mikrozellen 110 innerhalb einer Makrozelle 100 überlappen.
Da eine Datenrate gemäß einer
Entfer nung von einer Basisstation verändert wird, können die
Datenraten der Makrozelle in der Tabelle 1 durch den Bereich geteilt
werden, wie in 1 gezeigt.
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Das heißt, die Datenraten können geteilt
und angeordnet werden gemäß der Entfernung
vom Zentrum der Makrozelle 100, welche eine Basisstation
verwendet. Zum Beispiel kann ein Dienst zu einer hohen Datenrate
von 384 Kbps im Zentrum der Basisstation bereitgestellt werden,
und da Ec/Ior abnimmt, wenn sich der Dienst weiter von dem Zentrum
entfernt, wird der Dienst mit einer abnehmenden Datenrate von 114
Kbps, 64 Kbps und 12,2 Kbps bereitgestellt, je weiter ein Nutzer
vom Zentrum ist.
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2 ist
ein Diagramm, welches ein Konzept des Bereitstellens eines Multicastdienstes
in einer hierarchischen Zellenstruktur gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt. Mit Bezug auf 2 ist eine datenratenbasierte Makrozellengrenze
geteilt durch die Entfernung, zentriert auf einer Makrozellenbasisstation
(BS) 200 zeigt, und erste bis vierte Datenraten werden
jeweils an Bereiche 202, 204, 206 und 208,
vom Zentrum der Basisstation nach außen, nach der Datenratengeschwindigkeit
von der höchsten bis
zur niedrigsten angeordnet, angepasst.
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Ein Nutzer, welcher zu einer Mikrozelle
innerhalb des Makrozellenbereichs gehört, kann einen Multicastdienst
von einer bestimmten Datenrate von entweder der Mikrozelle oder
der Makrozelle empfangen. Nutzer in einer Mikrozellenbasisstation 210 können einen
Multicastdienst von den ersten und zweiten Datenraten von der Mikrozelle
empfangen, und einen Multicastdienst von der dritten und vierten
Datenrate von der Makrozelle empfangen.
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Daher kann eine Mobilstation, welche
zu einem Makrozellenbereich gehört,
wo die erste Datenrate unterstützt
wird, einen Dienst von der ersten Datenrate der Makrozelle zu empfangen.
Wenn jedoch die Mobilstation sich in einen Makrozellenbereich bewegt,
wo die dritte Datenrate unterstützt
wird, kann die Mobilsta tion keinen Hochgeschwindigkeitsdienst von
der ersten Datenrate von der Makrozelle empfangen, und muss den Hochgeschwindigkeitsdienst
von einer Mikrozelle, welche geeignet ist, einen Dienst von der
ersten Datenrate bereitzustellen, empfangen.
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Genauer wird ein Bereich, wo ein
Multicastdienst gemäß C/I für eine Datenrate,
welche von einem Nutzer benötigt
wird, bereitgestellt werden kann, in der Mikrozelle gebildet. Das
heißt,
in einem Makrozellenbereich, der einen gesetzten Radius überschreitet,
stellt eine Mikrozelle, welche in einer niederen Schicht ist, den Multicastdienst
bereit, und in einem Mikrozellenbereich innerhalb des gesetzten
Radius stellt eine Makrozelle, welche eine obere Schicht ist, grundsätzlich den
Multicastdienst bereit.
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Es ist jedoch auch möglich, das
existierende Verfahren des Umschaltens einer Dienstschicht von einer Makrozelle
zu einer Mikrozelle zu verwenden und in einer Mirkozelle einen Dienst,
der in der Makrozelle bereitgestellt wurde, bereitzustellen. Das
heißt,
wenn die Anzahl der Nutzer, welche einen bestimmten Multicastdienst
anfordern, sehr klein ist, oder wenn die Anzahl von Mirkozellen,
welche einen bestimmten Multicastdienst bereitstellen, sehr klein
ist, ist es möglich,
dass existierende Verfahren des Bereitstellens eines Dienstes in
einer Mirkozelle, anstatt einen Dienst in einer Makrozelle bereitzustellen
zu nutzen, sogar in einem Bereich, wo ein Dienst in der Makrozelle
bereitgestellt werden kann (d.h., wenn C/I in der Makrozelle erfüllt ist).
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Eine Prozedur zum Implementieren
des obigen Verfahrens wird nun mit Bezug auf 3 und 4 beschrieben
werden.
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3 ist
ein Schema, welches eine Prozedur zum Bereitstellen eines Multicastdienstes
in einer hierarchischen Zellenstruktur gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt. Mit Bezug auf 3, schaltet sich eine Mobilstation auf
eine gegebene Mikrozelle auf und greift auf diese zu (Schritt 300), und fordert
einen gewünschten
Multicastdienst an (Schritt 310). Falls der angeforderte
Dienst kein Multicastdienst ist, fährt die Mobilstation fort den
Zugriff auf eine Basisstation der Mikrozelle aufrechtzuerhalten
(Schritt 320).
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Wenn jedoch der angeforderte Dienst
ein Multicastdienst ist, bestimmt die Mobilstation eine Datenrate des
angeforderten Multicastdiensts (Schritt 330). Danach vergleicht
die Mobilstation C/I für
eine Datenrate des angeforderten Multicastdiensts mit C/I gemessen
in einem Makrozellenbereich, zu dem die Mobilstation gehört, und
entscheidet, ob sie den Multicastdienst von einer Makrozelle oder
einer Mikrozelle empfangen wird (Schritt 340).
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Wenn das in der Makrozelle gemessene
C/I höher
als das C/I für
den angeforderten Multimediadienst ist, zeigt dies an, dass der
Multimediadienst von der Makrozelle bereitgestellt werden kann,
also führt
die Mobilstation eine Übergabe
an die Makrozelle aus (Schritt 360).
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Daher empfängt die Mobilstation den Multimediadienst
von der Makrozelle und überwacht
kontinuierlich die Pilotsendeleistung (vorzugsweise zu gewählten Perioden)
während
des Dienstes, um zu überprüfen, ob
der Dienst mit einem adäquaten
C/I bereitgestellt wird (Schritt 370). Wenn ein adäquates C/I,
welches für den
Multimediadienst benötigt
wird, nicht garantiert ist, ist es vorzuziehen, eine Übergabe
zurück
zu der Mikrozelle auszuführen.
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Falls jedoch das in der Makrozelle
gemessene C/I niedriger ist als das C/I für den angeforderten Multicastdienst,
erhält
die Mobilstation den Zugriff auf die Mirkozelle aufrecht (Schritt 350),
um einen Multimediadienst zu empfangen, da der Multimediadienst
nicht von der Makrozelle bereitgestellt werden kann. In diesem Fall
also überwacht
die Mobilstation periodisch die Pilotsendeleistung, um zu überprüfen, ob
ein Dienst zu einem adäquaten
C/I bereitgestellt wird (Schritt 380).
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4 ist
ein Flussdiagramm, welches eine Prozedur zum Verwalten eines Multicastdienstrufs
in einer hierarchischen Schichtstruktur gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt. Mit Bezug auf 4 führt
eine Mobilstation, oder eine Nutzerausrüstung (UE), welcher in eine
gegebene Mikrozelle eingetreten ist, Initialisierung durch Übertragung
einer Funkressourcensteuer- (RRC) Verbindungsaufbauanforderung an
einen Basisstationscontroller (BSC) A, oder einen Funknetzcontroller
(RNC) A, über
eine Basisstation der Mikrozelle (Schritt 400), und überträgt dann
eine Paketrufausbauanforderung für
einen Multicastdienst zu dem RNC S (Schritt 402).
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Nach Empfangen der Paketrufausbauanforderung überträgt der RNC
A die Paketrufausbauanforderung zu einem Kernnetzwerk (CN) (Schritt 404),
und das CN weist dem RNC A eine Funkressource zu (Schritt 406).
Danach überträgt der RNC
A einen Funkträger
(RB) Aufbaunachricht an die UE (Schritt 408) und in Antwort
darauf überträgt die UE
eine RB-Aufbaukomplett-Nachricht an die RNC A (Schritt 410).
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Falls die UE einen bestimmten Multicastdienst
empfangen will, überträgt die RNC
A einen Messungskontrollbericht, so dass das C/I gemessen werden
kann, um zu entscheiden, ob eine Makrozelle von der UE gewählt ist
(Schritt 412). Die UE misst C/I in einem Makrozellenbereich,
in dem sie sich befindet, und überträgt das gemessene
C/I an den RNC A (Schritt 414). Der RNC A vergleicht das
gemessene C/I mit C/I, welches für den
Multimediadienst benötigt
wird (Schritt 415).
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Wenn das in der Makrozelle gemessene
C/I das C/I, welcher für
den Multimediadienst benötigt
wird, erfüllt
(oder höher
ist als dieser), führt
die UE eine Übergabe
zu einer Makrozellenbasisstation, zu welcher es gehört, aus
und empfängt
einen Multicastdienst von der Makrozelle.
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Die vorhergehende Prozedur stellt
ein Zuweisungsverfahren bereit, wenn es keinen anderen Dienst gibt,
der im Betrieb durch den Nutzer ist. Zusätzlich, in Bezug auf einen
nebenläufigen
Ruf, berücksichtigt
ein Schichtenzuweisungsschema zum Bereitstellen des nebenläufigen Rufs
nicht nur C/I, sondern auch die folgende Zellenauswahl durch die
existierende Rufdienstschicht.
- (a) Wenn ein
Nutzer, der bereits einen anderen Dienst in einer Makrozelle empfängt, einen
Multicastdienst anfordert, den die Makrozelle bereitstellt, erhält der Nutzer
gleichzeitig einen existierenden Dienst im Betrieb und einen Multicastdienst
von der gleichen Makrozelle.
- (b) Wenn ein Nutzer, der bereits einen anderen Dienst in einer
Makrozelle empfängt,
einen Multicastdienst anfordert, den eine Mikrozelle bereitstellt, übergibt
eine Basisstation einen Ruf im Betrieb in der Makrozelle an eine
Mikrozelle, um gleichzeitig einen Multicastdienst und einen Ruf
im Betrieb in der Mikrozelle zu bedienen. Wenn währenddessen ein Multicastdienst
wegen eines Mangels an Kapazität
der Mikrozelle nicht bereitgestellt werden kann, entscheidet die
Basisstation, ob sie einen Multicastdienst gemäß einer Last von der Makrozelle
akzeptiert und vergrößert einen
bestimmten Multicastdienstbereich in der Makrozelle, und akzeptiert
dadurch gleichzeitig den Multicastdienst und den existierten Ruf
in der Makrozelle.
- (c) Wenn ein Nutzer, der bereits einen anderen Dienst in einer
Mikrozelle empfängt,
einen Multicastdienst anfordert, den eine Makrozelle bereitstellt,
wird die gleiche Prozedur wie die Prozedur (b) ausgeführt. Jedoch
ist dies nur möglich,
wenn die Mikrozelle den gleichen Multicastdienst bereitstellt.
- (d) Wenn ein Nutzer, der bereits einen anderen Dienst in einer
Mikrozelle empfängt,
einen anderen Multicastdienst anfordert, den die Mikrozelle bereitstellt,
falls ein Nutzer, der einen Ruf in der Mikrozelle ausführt, einen
Multicastdienst von einer hohen Datenrate anfordert, den die Mikrozelle
bereitstellt, stellt die Mikrozelle gleichzeitig den existierten
Ruf und den Multicastdienst bereit.
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Wie von der vorhergehenden Beschreibung
verstanden werden kann, ist es möglich,
eine erhebliche Kapazitätsreduktion
zu vermeiden, welche wegen Hochgeschwindigkeitsdatenübertragung
in allen Bereichen der Makrozelle auftreten kann. Auch ist es möglich, häufige Übergaben
und eine Reduzierung in Übertragungsqualität, welche
durch Bereitstellen eines Multicastdiensts nur in einer Mikrozelle
auftreten kann, zu vermeiden. Zusätzlich, verglichen mit einem
Verfahren des dynamischen Wechselns einer Multicastdienstschicht basierend
auf der Anzahl von Mikrozellen, die den Multicastdienst bereitstellen,
und der Anzahl von Multicastdienstnutzern, kann ein Verfahren, welches
in der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen wird, häufige Übergaben, welche zwischen Schichten
auftreten können,
vermeiden.
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Während
die Erfindung gezeigt und beschrieben wurde mit Bezug auf eine bestimmte
Ausführungsform
derselben, wird es vom Fachmann verstanden werden, dass verschiedene Änderungen
in Form und Detail darin gemacht werden können, ohne vom Geist und Umfang
der Erfindung wie durch die angefügten Ansprüche definiert abgewichen wird.