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DE102004006827A1 - Vorstellbalkon - Google Patents

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DE102004006827A1
DE102004006827A1 DE102004006827A DE102004006827A DE102004006827A1 DE 102004006827 A1 DE102004006827 A1 DE 102004006827A1 DE 102004006827 A DE102004006827 A DE 102004006827A DE 102004006827 A DE102004006827 A DE 102004006827A DE 102004006827 A1 DE102004006827 A1 DE 102004006827A1
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DE
Germany
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support frame
vorstellbalkon
balcony floor
profile molding
frame profile
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DE102004006827A
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Ildiko Laubach
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BBM SYSTEMTECHNIK GmbH
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BBM SYSTEMTECHNIK GmbH
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    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Vorstellbalkon mit wenigstens einem den Balkonboden wenigstens teilweise umgebenden Trägerrahmen-Profilformteil mit daran unterhalb des Balkonbodens gehaltener Regenrinne. DOLLAR A Eine Aufgabe der Erfindung ist es, eine konstruktive Lösung für einen solchen Vorstellbalkon aufzuzeigen, mit welcher auch bei montiertem Vorstellbalkon auf einfache Weise einer Verschmutzung und/oder einem Schaden der Regenrinne begegnet werden kann. DOLLAR A Die Erfindung schlägt somit einen Vorstellbalkon mit einem Balkonboden (10) und mit wenigstens einem zum Abstützen des Balkonbodens (10) wenigstens teilweise entlang einer Seite des Balkonbodenrandes verlaufenden Trägerrahmen-Profilformteil (100) mit wenigstens einer daran über komplementäre Befestigungsmittel (150, 250, 200, 260, 550) unterhalb des Balkonbodenrandes abnehmbar und/oder ausrichtbar gehaltenen Regenrinne (500) vor.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Vorstellbalkon mit wenigstens einem den Balkonboden wenigstens teilweise umgebenden Trägerrahmen-Profilformteil mit daran unterhalb des Balkonbodens gehaltener Regenrinne.
  • Vorstellbalkone an sich sind bekannt und werden herkömmlicherweise nachträglich an Häuser angebaut, im Wesentlichen ohne die Statik des Hauses zu beeinträchtigen. Eine sehr einfachste Variante ist der Vorstellbalkon, bei welchem der Balkonbodender lediglich auf vier Stützen frei vor dem Haus steht. Wie beispielsweise bei 3 zu sehen, wird häufig der Balkonboden 10 eines Vorstellbalkons jedoch über ein den Balkonboden umgebenes Trägerrahmenprofil 11 gehalten, welches wiederum an Trägerstützen und/oder an der Hauswand befestigt ist. Die verwendeten Materialien sind üblicherweise Stahl oder Aluminium, wobei der Balkonboden selber aus unterschiedlichsten Materialien hergestellt sein kann bzw. umfassen kann. Insbesondere, wenn der Balkonboden 10 mehrteilig aufgebaut ist wird er oftmals zusätzlich über Traversen 12 gestützt. Zur Entwässerung des Balkons werden häufig Regenrinnen 13 verwendet, die vom Balkonboden ablaufendes Wasser zu Abwasserrohren oder anderer gewünschter Stelle leiten. Bei Vorstellbalkonen, bei denen die Regenrinne 13 auf der Innenseite des den Balkonboden wenigstens teilweise umrahmenden Trägerrahmenprofils 11 angeordnet ist, besteht bisher ein wesentlicher Nachteil darin, dass im montierten Zustand des Vorstellbalkons eine Verschmutzung und/oder ein Schaden der Regenrinne nur unter erhöhtem Zeit- und Arbeitsaufwand, oftmals überhaupt nicht behoben werden kann, wenn die Regenrinne mit dem Trägerrahmenprofil fest verbunden ist.
  • Eine Aufgabe der Erfindung besteht somit darin, eine konstruktive Lösung für einen Vorstellbalkon aufzuzeigen, mit welcher vorstehend aufgezeigten Problemen auch bei montiertem Vorstellbalkon auf einfache Weise begegnet werden kann.
  • Die erfindungsgemäße Lösung ist auf höchst überraschende Weise bereits durch einen Gegenstand mit den Merkmalen eines anhängenden unabhängigen Anspruchs gegeben.
  • Vorteilhafte und/oder bevorzugte Ausführungsformen und Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Die Erfindung schlägt somit einen Vorstellbalkon vor, bei welchem wenigstens an einem Trägerrahmen-Profilformteil, das wenigstens teilweise entlang eines Randes des Balkonbodens verläuft, wenigstens eine Regenrinne unterhalb des Balkonbodenrandes über einstellbare Befestigungsmittel lösbar und/oder ausrichtbar befestigt ist.
  • Ein wesentlicher Vorteil ist somit, dass auch im montierten Zustand des Vorstellbalkon im Wesentlichen jederzeit ein Säubern und/oder eine Reparatur der Regenrinne auf einfache Weise ermöglicht wird. Auch sind ein gewünschtes oder notwendiges Gefälle und/oder ein im Wesentlichen horizontaler Verschwenkwinkel der Regenrinne zur individuellen Anpassung an vorhandene oder auch nachträglich bedingte Umgebungsanforderungen im Wesentlichen jederzeit einstellbar bzw. anpassbar.
  • Selbst wenn ein ungehinderter Zugang zur Regenrinne von oben z.B. aufgrund eines nur sehr geringen Abstandes des Trägerrahmenprofils vom Balkonboden weitgehend versperrt ist, ist eine De- und/oder Ummontage der Regenrinne mittels der einstellbaren Befestigungsmittel durch Zugang von unten, also beispielsweise über die dem jeweiligen Balkon nächst tiefer gelegene Ebene, im Wesentlichen stets gewährleistet.
  • Ferner ist applikationsspezifisch von Vorteil, wenn die Regenrinne zumindest teilweise aus einem flexiblen oder biegsamen Material besteht, welches insbesondere bei mehrteilig aufgebauten Regenrinnen beispielsweise durch entsprechend ausgebildete Zwischen- oder Übergangsverbindungsstücke individuell, modulartig und kostengünstig bereitstellbar ist.
  • Um das Trägerrahmen-Profilformteil, an welchem die Regenrinne gehalten ist, vor im Wesentlichen jeder Beschädigung infolge einer wiederholten Montage, einschließlich De- oder Ummontage zu schützen, erfolgt die Befestigung der Regenrinne zweckmäßigerweise über eine von dem Trägerrahmen-Profilformteil beabstandet gehaltene Halterungseinrichtung, insbesondere in Art eines Blechs oder Blechstreifens, an welchem z.B. durch das im Wesentlichen beliebige Einbringen einer Anzahl von Öffnungen die Regenrinne bereits über einfache Schraubverbindungen individuell fixierbar ist.
  • In besonders bevorzugter Weiterbildung ist ferner vorgesehen, dass der Balkonboden in Richtung wenigstens einer Regenrinne ein Gefälle aufweist. Hierdurch lässt sich zum einen das Wasser gezielt in die Regenrinne leiten, wobei zum anderen durch definiertes Neigen des einteiligen Balkonbodens, bei mehrteiligen Balkonböden gegebenenfalls auch mehrerer Balkonbodenelemente, die jeweils an dem Trägerrahmenprofil zu haltende Regenrinne individuell, also insbesondere material-, kosten- und/oder zugangsspezifisch variierbar ist.
  • In besonders zweckmäßiger Fortführung der Erfindung ist ferner vorgeschlagen, dass an dem Trägerrahmen-Profilformteil ein Winkel-Profilformteil modulartig montierbar ist, auf welchem ein Randabschnitt des Balkonbodens auf einem im Wesentlichen horizontal ausgerichteten Schenkel aufliegt. Zur modulartigen Befestigung ist insbesondere vorgesehen, das Trägerrahmen-Profilformteil von der dem Balkonboden zugewandten Seite her mit Öffnungen, insbesondere durch entsprechendes Biegen, Formen oder Falzen des Trägerrahmen-Profilformteils, zu versehen, die nach innen mit Ausbuchtungen oder Hinterkragungen ausgebildet sind. Die Winkel-Profilformteile weisen als komplementäre Befestigungsmittel zweckmäßigerweise an dem jeweils anderen Schenkel der Winkel-Profilformteile angehängte, unter Vorspannung stehende Rast- oder Spannmittel auf, die bei im Wesentlichen horizontaler Kraftbeaufschlagung ein einfaches und sicheres Einstecken in ein aber auch Lösen der Winkel-Profilformteile von einem Trägerrahmen-Profilformteil gewährleisten. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform, liegt der Balkonboden auf zwei, an gegenüberliegend angeordneten Trägerrahmen-Profilformteilen montierten Winkel-Profilformteilen auf.
  • Zum weiteren Justieren des Balkonbodens sieht die Erfindung in einer ersten Ausführungsform vor, dass das Trägerrahmen-Profilformteil, bezogen auf den Querschnitt an unterschiedlichen Positionen mit Öffnungen ausgebildet ist und ergänzend oder alternativ in weiterer Ausführung, dass die Winkel-Profilformteile zumindest in Bezug auf den am Trägerrahmen-Profilformteil anliegenden Schenkel eine unterschiedliche Länge aufweisen.
  • Eine weitere Möglichkeit besteht darin, zwischen dem im Wesentlichen horizontal ausgerichteten Schenkel eines Winkel- Profilformteils und einem darüber abgestützten Randabschnitt des Balkonbodens, einen jeweils entsprechend dimensionierten Abstandshalter geeigneten Materials anzuordnen.
  • Unabhängig von dem Vorteil der Niveaueinstellung ist zwischen dem im Wesentlichen horizontal angeordneten Schenkel eines Winkel-Profilformteils und einem darauf aufliegenden Randabschnitt des Balkonbodens bevorzugt eine Wasserleiteinrichtung zwischengeordnet, beispielsweise ein gewelltes Blech oder eine durch Stützen bewirkte Öffnung, um das gezielte Leiten von Wasser in, die unter dem Randabschnitt gehaltene Regenrinne sicher zu stellen.
  • In weiterer zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung ist darüber hinaus insbesondere vorgesehen, die beabstandet von dem Trägerrahmen-Profilformteil gehaltene Halterungseinrichtung für die Regenrinne in Art eines an dem im Wesentlich horizontal ausgerichteten Schenkel des Winkel-Profilformteils angehängten Fortsatzes auszubilden.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung sind aus der nachfolgenden beispielhaften Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen ersichtlich.
  • In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 einen stark schematisierten Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Vorstellbalkon, mit für die Erfindung wesentlichen Merkmalen,
  • 2 eine Detailansicht eines Trägerrahmen-Profilformteils und daran befestigbarer Winkel-Profilformteile im Querschnitt, und
  • 3 einen Querschnitt durch einen Ausschnitt eines Vorstellbalkons mit einer fest mit dem Trägerrahmenprofil verbundenen Regenrinne nach dem Stand der Technik.
  • Nachfolgend wird zunächst auf 1 Bezug genommen, welche einen stark vereinfachten Querschnitt eines Vorstellbalkons gemäß der Erfindung darstellt.
  • Ein im Wesentlichen rechtwinkliger Balkonboden 10 ist über zwei gegenüber angeordnete Trägerrahmen-Profilformteile 100 mit leichtem Gefälle gehalten. Die Trägerrahmen-Profilformteile 100 sind z.B. aus Aluminium geformt. Das bei 1 links dargestellte Trägerrahmen-Profilformteil 100 ist beispielsweise über nicht dargestellte Befestigungsmittel an einer Hauswand befestigt, wohingegen das bei 1 rechts dargestellte Trägerrahmen-Profilformteil 100 beispielsweise zwischen zwei Trägerstützen angeordnet ist. Ferner können weitere Trägerrahmen-Profilformteile den Balkonboden 10 an den verbleibenden zwei Seiten um den Balkonboden 10 zur Umrahmung und/oder Abstützung angeordnet sein.
  • Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist an beiden Trägerrahmen-Profilformteilen 100 jeweils ein Winkel-Profilformteil 200 modulartig montiert. Ferner ist an dem bei 1 links dargestellten Trägerrahmen-Profilformteil 100 über das Winkel-Profilformteil 211 eine Regenrinne 500 unterhalb des entsprechenden Randabschnitts 11 des Balkonbodens 10 befestigt. Auf jeweiligen im Wesentlichen horizontal ausgerichteten Schenkeln 211 der Winkel-Profilformteile 200 liegen jeweilige Randabschnitte 11 des Balkonbodens 10 auf. Beide dargestellte Trägerrahmen-Profilformteile 100 weisen bezogen auf den dargestellten Querschnitt in gleicher Höhe durch entsprechende Formgebung ausgebildete Aufnahmeöffnungen 150 zur Montage der Winkel-Profilformteile 200 auf. Ein jeweils am Trägerrahmenprofil im Wesentlichen anliegender Schenkel 212 der Winkel-Profilformteile 200 weist einen im rechten Winkel daran angehängten Befestigungsfortsatz 250, der, wie nachfolgend näher beschrieben, zur Fixierung in die Aufnahmeöffnungen 150 lösbar einspannbar ist.
  • Zur Einstellung des, wie bei 1 dargestellten Gefälles des Balkonbodens 10 weisen die Schenkel 212 der Winkel-Profilformteile 100 eine unterschiedliche Länge auf. Zwischen den jeweils aufliegenden Randabschnitten 11 und den jeweiligen horizontal ausgerichteten Schenkeln 211 sind Zwischenschichteinrichtungen 400 angeordnet, welche je nach Material, Form und/oder Dimensionierung unterschiedliche Funktionen übernehmen. Einerseits kann auch hierüber eine zusätzliche Einstellung des Gefälles bzw. der Neigung des Balkonbodens erfolgen. Andererseits hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die Zwischenschichteinrichtung 400 Rinnenartig oder mit einem Flüssigkeitsleitsystem auszubilden, im einfachsten Fall gebildet durch entsprechende Öffnungen oder durch eine wellenförmige Oberflächengestaltung, um von oben auftreffendes Wasser gezielt abzuführen, also gemäß 1 über das vom Trägerrahmenprofil entfernte Ende des Schenkels 211 der Winkel-Profilformteile 110 und in Bezug auf das bei 1 linke Winkel-Profilformteil 211 in die unter dem Randabschnitt 50 des Balkonsbodens 10 angeordnete Regenrinne 500. Zur weiter verbesserten Abführung von Regenwasser ist gemäß 1 ferner ein zusätzliches Winkelblech 410 auf der Unterseite des Balkonbodens unmittelbar oberhalb der Regenrinne 500 angeordnet, so dass an der Unterseite des Balkonbodens entlangkriechende Flüssigkeit über das Winkelblech 410 nach unten in die Regenrinne 500 abtropft.
  • Die Regenrinne 500 ist auf der in Richtung des Balkonbodens 10 gerichteten Seite des Trägerrahmen-Profilformteils 100 über eine im Wesentlichen herkömmliche Schraubverbindung 550 beabstandet zum Trägerrahmen-Profilformteil 100 an einer Halteleiste 260 befestigt. Die Halteleiste 260 ist gemäß der dargestellten Ausführungsform in Form eines am vom Trägerrahmenprofil entfernten Ende des horizontal ausgerichtetes Schenkels 211 des Winkel-Profilformteils 200 rechtwinklig angeordneten Fortsatzes bereit gestellt. Zum Montieren der Regenrinne 500 an der Halteleiste 260 bzw. zum Ummontieren oder Ausrichten können in der Halteleiste 260 vorkonfektionierte Öffnungen, insbesondere Langlöcher, vorgesehen sein, in welchen Schraubverbindungsmittel entsprechend der gewünschten Ausrichtung anordenbar sind, oder aber Befestigungsdurchgänge unmittelbar bei Montage oder Ummontage der Regenrinne in die Halteleiste 350 zur anschließenden Schraubbefestigung eingebracht werden. Der Zugang zu der Schraubverbindung ist z.B. über die nächst tiefergelegene Ebene bzw. den nächst tiefergelegenen Balkon dauerhaft gewährleistet. Auch eine Neuausrichtung, beispielsweise wenn die am Trägerrahmenprofil angeordnete Regenrinne 500 mit vor Ort herrschenden Umgebungsbedingungen nicht mehr in Einklang zu bringen ist, ist folglich auf einfache Weise sichergestellt. Insbesondere durch modulartig einsetzbare gebogene oder flexible Regenrinnen-Zwischenverbindungsstücke ist eine im Wesentlichen beliebig anpassbare Wasserführung individuell einstellbar. Die bei 1 dargestellte Schraubverbindung 550 weist ferner eine Abstandsmuffe 555 auf, um einen zum Aufnehmen des Regenwassers ausreichenden offenen Bereich bzw. Abstand zur Halteleiste 260 bzw. zum Schenkel 211 des Winkel-Profilformteils 200 zu definieren.
  • Bezugnehmend auf 2 ist ein besonders bevorzugter, im Wesentlichen jederzeit lösbarer Befestigungsmechanismus für die Winkel-Profilformteile 200 dargestellt. Die Trägerrahmen-Profilformteile 100 weisen hierzu auf der zum Balkonboden 10 gewandten Seite Öffnungen 150 oder durch entsprechende Formgebung in Längsrichtung verlaufende Nuten auf, die nach innen gerichtet einen auskragenden Bereich 155 besitzen. Die an den Winkel-Profilformteilen 200 angehängten Befestigungsfortsätze 250 weisen zwei unter Vorspannung stehende gabelartig angeordnete freitragende Spannarme 255 auf, die beim Einführen in die Öffnung 150 zunächst gegeneinander gedrückt werden und bei Erreichen des Auskragungsbereichs 155 aufgrund der Vorspannung in die ursprüngliche Ausgangsform zurückdrängen und folglich je nach eine Art des Auskragungsbereichs eine Verrastung oder Verspannung bewirken. Je nach Formgebung der unter Vorspannung stehenden Arme 255 ist durch entsprechende Kraftbeaufschlagung der Winkel-Profilformteile 100 in zur Einführrichtung der Befestigungsfortsätze 250 entgegengesetzter Richtung das Lösen der Winkel-Profilformteile 200 von den Trägerrahmen-Profilformteilen 100 gewährleistet.
  • Die dargestellten Profilformteile 100 und 200 sind bevorzugt aus gestanzten und geformten Blechen oder auch aus extrudiertem Material hergestellt, beispielsweise einem aluminium- oder stahlumfassenden Material. Selbstverständlich sind jedoch auch andere Materialien, insbesondere Holz, für die Umsetzung der Erfindung applikationsspezifisch entsprechend einsetzbar.

Claims (14)

  1. Vorstellbalkon mit einem Balkonboden (10) und mit wenigstens einem zum Abstützen des Balkonbodens (10) wenigstens teilweise entlang des Balkonbodenrandes verlaufenden Trägerrahmen-Profilformteil (100) mit wenigstens einer daran über komplementäre Befestigungsmittel (150, 250, 200, 260, 550) unterhalb des Balkonbodenrandes abnehmbar und/oder ausrichtbar gehaltenen Regenrinne (500).
  2. Vorstellbalkon nach einem der vorstehenden Ansprüche, ferner dadurch gekennzeichnet, dass die Regenrinne (500) an einer von dem Trägerrahmen-Profilformteil (100) zumindest mittelbar beabstandet gehaltenen Halterungseinrichtung (260) montierbar ist.
  3. Vorstellbalkon nach vorstehendem Anspruch, ferner dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungseinrichtung (260) Öffnungen zum Durchführen von Befestigungsstiften oder -schrauben (550) aufweist.
  4. Vorstellbalkon nach einem der vorstehenden Ansprüche, ferner dadurch gekennzeichnet, dass der Balkonboden (10) in Richtung wenigstens einer Regenrinne (500) ein Gefälle aufweist.
  5. Vorstellbalkon nach einem der vorstehenden Ansprüche, ferner dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens an dem Trägerrahmen-Profilformteil (100), welches die Regenrinne (500) hält, an der zum Balkonboden (10) gerichteten Seite ein Winkel-Profilformteil (200) über komplementäre Befestigungsmittel, montiert ist.
  6. Vorstellbalkon nach vorstehendem Anspruch, ferner dadurch gekennzeichnet, dass die beabstandet von dem Trägerrahmen-Profilformteil (100) gehaltene Halterungseinrichtung (260) für die Regenrinne (500) in Art eines an einem im Wesentlich horizontal ausgerichteten Schenkel (211) des Winkel-Profilformteils (200) angehängten Fortsatzes ausgebildet ist.
  7. Vorstellbalkon nach einem der zwei vorstehenden Ansprüche, ferner dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerrahmen-Profilformteil (100) an der zum Balkonboden (10) gerichteten Seite wenigstens eine Öffnung (150) mit einem sich nach innen hin erweiternden Auskragungsbereich (155) aufweist und das Winkel-Profilformteil (200) angehängte, unter Vorspannung stehende Rast- oder Spannmittel (250, 255) aufweist, die mit der Öffnung (150) im vollständig eingeführten Zustand der Rast- oder Spannmittel (250, 255) zur Befestigung des Winkel-Profilformteils (200) an dem Trägerrahmen-Profilformteil (100) zusammenwirken.
  8. Vorstellbalkon nach einem der drei vorstehenden Ansprüche, ferner dadurch gekennzeichnet, dass sich auf einem im Wesentlichen horizontal ausgerichteten Schenkel (211) des Winkel-Profilformteils (200) ein Randabschnitt (50) des Balkonbodens abstützt.
  9. Vorstellbalkon nach vorstehendem Anspruch, ferner dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem im Wesentlichen horizontal ausgerichteten Schenkel (211) eines am Trägerrahmen-Profilformteils (100) befestig ten Winkel-Profilformteils (200) und einem sich darüber abstützenden Randabschnitt (50) des Balkonbodens (10) eine Zwischenlageneinrichtung (400) angeordnet ist.
  10. Vorstellbalkon nach vorstehendem Anspruch, ferner dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlageneinrichtung (400) eine Wasserleiteinrichtung, insbesondere in Form von Durchgangsöffnungen oder einer gewellten Oberfläche besitzt.
  11. Vorstellbalkon nach einem der vorstehenden Ansprüche, ferner dadurch gekennzeichnet, dass an wenigstens zwei im Wesentlichen gegenüber angeordneten Trägerrahmen-Profilformteilen (100) jeweils ein Winkel-Profilformteil (200) angeordnet ist, wobei gegenüber angeordnete Winkel-Profilformteile (200) jeweils einen im Wesentlichen am Trägerrahmen-Profilformteil (100) anliegenden Schenkel (212) unterschiedlicher Länge aufweisen.
  12. Vorstellbalkon nach einem der vorstehenden Ansprüche, ferner dadurch gekennzeichnet, dass die Regenrinne (500) zumindest teilweise aus einem flexiblen oder biegsamen Material besteht.
  13. Vorstellbalkon nach einem der vorstehenden Ansprüche, ferner dadurch gekennzeichnet, dass die Regenrinne (500) mehrteilig aufgebaut und/oder modulartig erweiterbar ist.
  14. Vorstellbalkon, insbesondere nach einem der vorstehenden Ansprüche, mit wenigstens zwei an im Wesentlichen gegenüberliegenden Balkonbodenrändern jeweils wenigstens teilweise entlang des Balkonbodenrandes umlaufenden Trägerrahmen-Profilformteilen (100), wobei an jedem der Trägerrahmen-Profilformteile (100) wenigstens ein Winkel-Profilformteil (200) mit ersten und zweiten im Wesentlichen rechtwinklig zu einander angeordneten Schenkeln (212, 211) befestigt ist, wobei jeweils einer der Schenkel (212) am Trägerrahmen-Profilformteil (100) anliegt und die jeweils anderen Schenkel (211) in verschiedenen Ebenen im Wesentlichen horizontale Auflagen für Randbereiche (50) des Balkonbodens (10) ausbilden, und wobei wenigstens das Trägerrahmen-Profilformteil (100), an welchem der Schenkel (211) des Winkel-Profilformteils (200) die Auflage in einer tiefer liegenden Ebene ausbildet, eine unterhalb des Balkonbodenrandes angeordnete, abnehmbare und/oder ausrichtbare Regenrinne (500) trägt.
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