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DE102004006801A1 - Feststellbremseinrichtung - Google Patents

Feststellbremseinrichtung Download PDF

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DE102004006801A1
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parking brake
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abutment
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Carmelo Gutierrez
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Kuester Automotive Control Systems GmbH
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Abstract

Es handelt sich um eine Feststellbremseinrichtung für Fahrzeuge, insbesondere Personenkraftwagen, mit einer einen motorischen Antrieb aufweisenden Stelleinheit zum Anziehen oder Lösen eines Übertragungsgliedes, insbesondere eines Betätigungszuges einer Bremseinrichtung des Fahrzeuges. Um eine konstruktiv einfache und zuverlässige Überlastsicherung zu erreichen, ist es vorgesehen, DOLLAR A dass für eine Überlastbegrenzung Stelleinheit und Übertragungsglied unter Wirkung einer Federvorspannung stehen, welche bei Überschreiten einer vorgegebenen Maximalkraft auf das Übertragungsglied eine Relativbewegung zwischen Stelleinheit und Übertragungsglied zulässt (Figur 4).

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Feststellbremseinrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Eine derartige elektromotorische Feststellbremseinrichtung ist beispielsweise aus der WO 98/56633 A1 bekannt, mit einer einen motorischen Antrieb aufweisenden Stelleinheit zum Anziehen oder Lösen des zu den Fahrzeugbremsen führenden Betätigungszuges. Dabei ist eine Kraftmesseinrichtung vorgesehen, die die auf den Betätigungszug durch die Stelleinheit ausgeübte Kraft vermittels einer Relativverschiebung zwischen Betätigungszug und der Stelleinheit erfasst, um daraus die jeweils wirkende Kraft zu ermitteln. Die Ausgangssignale der Kraftmesseinrichtung können einer Steuer- oder Regelvorrichtung für den elektromotorischen Antrieb zugeführt werden, so dass der Antrieb bei Übereinstimmung eines Sollwertes mit einem Istwert der Kraft abschaltbar ist.
  • Diese bekannte Feststellbremseinrichtung hat sich in der Praxis bereits bewährt. Allerdings wäre es wünschenswert, wenn eine konstruktiv einfach aufgebaute Überlastsicherung vorhanden wäre, welche auf übermäßige Krafteinwirkungen auf die Bremseinrichtung des Fahrzeuges, wie beispielsweise im Falle eines Einfrierens der Bremseinrichtung während der kälteren Jahreszeiten, reagiert.
  • Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Feststellbremseinrichtung mit den eingangs genannten Merkmalen dahingehend weiterzubilden, dass eine konstruktiv einfache und zuverlässige Überlastsicherung erreicht wird.
  • Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Feststellbremseinrichtung mit den Merkmalen des Anspruches 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Ansprüchen 2 bis 14.
  • Erfindungsgemäß stehen Stelleinheit und Übertragungsglied unter der Wirkung einer Federvorspannung, welche bei Überschreiten einer vorgegebenen Maximalkraft auf das Übertragungsglied eine Relativbewegung zwischen Stelleinheit und Übertragungsglied zulässt. Dieser Verschiebeweg zwischen Stelleinheit und Übertragungsglied lässt sich in einfacher Weise detektieren, um die elektromotorische Stelleinheit der Feststellbremseinrichtung abzuschalten und/oder beispielsweise zu reversieren. Eine Überlastung der Bremseinrichtung ist damit ausgeschlossen.
  • Konstruktiv besonders günstig ist es nach der Erfindung, wenn ein in einer topfförmigen Aufnahme verschiebbar geführtes und mit der Stelleinheit in Wirkverbindung stehendes Stellglied vorgesehen ist, wobei das Stellglied und die mit dem Übertragungsglied in Wirkverbindung stehende Aufnahme bis zum Überschreiten der vorgegebenen Maximalkraft vermittels der Federvorspannung in einer Ausgangsstellung gehalten sind. Eine solche Überlastbegrenzungseinrichtung lässt sich, beispielsweise schwimmend, im Strang des Übertragungsgliedes, beispielsweise im Bremszugstrang, integrieren. Denkbar ist es auch, dass der Aktuator der Stelleinheit unmittelbar mit dem Stellglied verbunden ist oder das Stellglied bildet und das Übertragungsglied beziehungsweise der Bremszug an der Aufnahme angreift.
  • Vorzugsweise ist die Federvorspannung und damit die jeweils zulässige Maximalkraft einstellbar.
  • Nach einer Ausgestaltung der Erfindung wirkt die Federvorspannung in axialer Richtung zwischen Stellglied und Aufnahme, so dass die den Überlastschutz bildende Kraftrichtung der Feder und die Bewegungsrichtung von Stellglied und Aufnahme in einer Ebene liegen. Hierdurch ergibt sich eine besonders präzis wirkende und hinsichtlich der Maximalkraft einfach einstellbare Überlastsicherung.
  • Dabei kann ein unter Vorspannung stehendes Federelement zwischen einem Widerlager an dem in die Aufnahme hineinragenden Abschnitt des Stellgliedes und einem die topfförmige Aufnahme abschließenden Endstück eingespannt sein. Im Überlastfall wird das unter Vorspannung stehende Federelement gestaucht, so dass das Stellglied und die Aufnahme die entsprechende Relativbewegung ausführen.
  • Als besonders günstig hat sich eine erfindungsgemäße Ausgestaltung erwiesen, bei welcher ein unter Vorspannung stehendes Federelement zwischen einem Widerlager, das auf dem in die topfförmige Aufnahme hineinragenden Abschnitt des Stellgliedes verschiebbar geführt ist, und dem Boden der topfförmigen Aufnahme eingespannt ist, wobei zwischen dem Widerlager und dem die topfförmige Aufnahme abschließenden Endstück Stützmittel vorgesehen sind, welche bei Überschreiten der Maximalkraft eine dem Federelement entgegengerichtete Kraft auf das Widerlager ausüben. Auch bei dieser Ausgestaltung wird das vorgespannte Federelement wiederum gestaucht, was zu einer Verschiebung zwischen Übertragungsglied und Stellglied führt. Durch den Einsatz des Stützmittels wird die Ansprechcharakteristik des erfindungsgemäßen Überlastschutzes wesentlich verbessert, so dass der Überlastfall noch besser detektiert werden kann.
  • Konstruktiv besonders günstig ist es, wenn die Abstützmittel Kugelsegmente aufweisen, welche in korrespondierende Ausnehmungen des Stellgliedes eingreifen und bei Überschreiten der Maximalkraft unter radialem Ausweichen nach außen das Widerlager in Richtung des Bodens der topfförmigen Aufnahme verschieben. Die Kugelsegmente lassen sich ohne große Reibungsverluste in die aus den Ausnehmungen am Stellglied ausgerückte Stellung überführen, was sich ebenfalls günstig auf die Ansprechcharakteristik des Überlastschutzes auswirkt.
  • Die Einstellung der Federvorspannung lässt sich bei den zuvor beschriebenen Ausführungsformen in besonders einfacher Weise dadurch realisieren, dass das Endstück axial verstellbar in der topfförmigen Aufnahme aufgenommen, vorzugsweise mittels eines Gewindes ein- und ausschraubbar ist.
  • Nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist es auch möglich, dass Stellglied und Aufnahme mittels einer radial auf das Stellglied wirkenden Federvorspannung in der anfänglichen Ausgangsstellung verharren, wobei die radiale Federvorspannung beispielsweise als Kugelrastverbindung ausgebildet sein kann.
  • Dabei hat es sich als konstruktiv besonders vorteilhaft erwiesen, wenn das Stellglied an seinem in die Aufnahme hineinragenden Abschnitt eine radial nach außen führende Anlaufschräge für unter Federvorspannung stehende Kugelsegmente aufweist, der Art, dass bei Überschreiten der vorgegebenen Maximalkraft auf das Übertragungsglied die Kugelsegmente über die Anlaufschräge radial nach außen ausweichen können. Der Vorteil dieser Ausführungsform ist ihr kompakter Aufbau. Die Einstellung der Maximalkraft lässt sich dabei durch Einstellen der Andruckkraft für die Kugelsegmente erreichen.
  • Nach der Erfindung ist es auch vorgesehen, dass im Verschiebeweg des mit dem Stellglied verbundenen Widerlagers beziehungsweise eines am Stellglied angeordneten Bundes ein Schaltelement vorgesehen ist, welches bei Überschreiten einer vorgegebenen Wegstrecke s durch das Widerlager beziehungsweise den Bund betätigt wird und somit ein Schaltsignal zur Steuerung des Motors der Stelleinheit liefert. Das Schaltelement kann beispielsweise als mechanischer Schalter ausgebildet sein.
  • Durch die Erfindung ist es auch möglich, etwa vorhandene oder sich im Laufe der Zeit ergebende Seillosen des Übertragungsgliedes beziehungsweise Betätigungszuges zu kompensieren. Hierzu wird für den Verschiebeweg ein Referenzpunkt vorgesehen, so dass sich der jeweilige Verschiebeweg des Aktuators der Stelleinheit, beispielsweise seiner Spindel, ermitteln lässt und die Spindel um den entsprechenden Verschiebeweg wieder zurückgefahren und damit eventuell vorhandene Seillosen des oder der Betätigungszüge ausgeglichen werden können. Damit ist es möglich, die Feststellbremseinrichtung komplett zu lösen, auch wenn sich beispielsweise das Seil des Betätigungszuges gelängt hat.
  • Weitere Ziele, Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand der vorliegenden Erfindung, auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
  • Es zeigen:
  • 1 eine mögliche Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Überlastsicherungseinrichtung für eine Feststellbremsanlage, im unbelasteten Zustand,
  • 2 die Überlastsicherungseinrichtung gemäß 1 bei Beginn einer Überbelastung,
  • 3 die Überlastsicherungseinrichtung gemäß 1, jedoch im Überlastfall,
  • 4 bis 6 eine weitere Ausführungsform einer möglichen Überlastsicherungseinrichtung nach der Erfindung im nicht belasteten Zustand, bei Beginn der Überlastung und im Überlastfall,
  • 7 bis 9 eine weitere Ausführungsform einer möglichen Überlastsicherungseinrichtung für eine Feststellbremsanlage nach der Erfindung im unbelasteten Zustand sowie bei Überschreiten der maximal zulässigen Belastung bis zur maximalen Relativverschiebung zwischen Stellglied der Feststellbremsanlage und Anlenkung des Betätigungszuges.
  • Die in den Figuren dargestellten Überlastsicherungseinrichtungen dienen zur Vermeidung einer Überlastung der Feststellbremseinrichtungen eines Fahrzeuges, wenn beispielsweise die Betätigungszüge der zu den Radbremsen führenden durch den motorischen Antrieb der Stelleinheit zu stark beansprucht werden.
  • Eine solche Stelleinheit ist beispielsweise aus der WO 98/56633 A1 bekannt. Sie weist einen Elektromotor auf, welcher beispielsweise über eine Spindel einen verstellbaren Aktuator zum Anziehen und Lösen des oder der Betätigungszüge der Bremseinrichtung betätigt.
  • Die Kraftbegrenzungseinrichtung gemäß 1 bis 3 weist ein in einer topfförmigen Aufnahme 2 verschiebbar geführtes und mit der Stelleinheit beziehungsweise deren Aktuator in Wirkverbindung stehendes Stellglied 1 auf. Das in Art einer Kolbenstange ausgebildete Stellglied 1 ist in einer Bohrung 3 eines die topfförmige Aufnahme 2 abschließenden Endstücks 4 geführt. Wie aus 1 ersichtlich, weist die topfförmige Aufnahme 2 eine Einrichtung zur Aufnahme des (nicht dargestellten) Übertragungsgliedes beziehungsweise des Bremszuges auf.
  • An dem in die Aufnahme 2 beziehungsweise deren Zylinderraum hineinragenden Abschnitt des Stellgliedes 1 ist ein Widerlager 5 in Art eines Kolbens gebildet, wobei zwischen diesem Widerlager 5 und dem die topfförmige Aufnahme 2 abschließenden Endstück 4 ein unter Vorspannung stehendes Federelement 6 eingespannt ist.
  • In Ausgangsstellung drückt das Federelement 6 das Stellglied 1 über das Widerlager 5 gegen die Abstützfläche beziehungsweise den Boden 7 der topfförmigen Aufnahme 2.
  • Wenn nun auf den zu den Radbremsen führenden Betätigungszug vermittels der elektromotorischen Stelleinheit eine Kraft ausgeübt wird, welche eine vorgegebene Maximalkraft überschreitet, beginnt das Stellglied 1 beziehungsweise das auf ihm angeordnete Widerlager 5 sich von dem Aufnahmeboden 7 abzuheben, wie dies in 2 dargestellt ist. Dabei kann sich das Widerlager 5 gegenüber der Abstützfläche beziehungsweise dem Aufnahmeboden 7 um eine vorgegebene Wegstrecke s verschieben, welche den Überlastfall kennzeichnet. Dieser Verschiebeweg s lässt sich in einfacher Weise delektieren, so dass zur Vermeidung einer Beschädigung der Bremseinrichtung ein Abschalten der Stelleinheit beziehungsweise ihr Reversieren mit Zurückfahren des Stellgliedes 1 und damit Lösen des zu den Radbremsen führenden Übertragungsgliedes erreicht werden kann. Insoweit kann ein im Verschiebeweg des Widerlagers 5 angeordnetes (nicht dargestelltes) Schaltelement vorgesehen sein, welches bei Überschreiten der vorgegebenen Wegstrecke s durch das Widerlager 5 betätigt wird und somit das Signal zum Abschalten der Stelleinheit beziehungsweise zum Reversieren mit Zurückfahren des Stellgliedes liefert.
  • Die Einstellung der Maximalkraft erfolgt dadurch, dass das Endstück 4 mittels eines Gewindes 8 in oder aus der topfförmigen Aufnahme 2 geschraubt wird.
  • Das Ausführungsbeispiel gemäß den 4 bis 6 weist ein unter Vorspannung stehendes Federelement 11 auf, das zwischen einem Widerlager 12, das auf dem in die topfförmige Aufnahme 2 hinein ragenden Abschnitt des Stellgliedes 1 verschiebbar geführt ist, und dem Boden 7 der topfförmigen Aufnahme eingespannt ist. Zwischen dem Widerlager 12 und einem die topfförmige Aufnahme abschließenden Endstück 4 sind Stützmittel vorgesehen, welche beim Überschreiten der Maximalkraft eine dem Federelement 11 entgegengerichtete Kraft auf das Widerlager 12 ausüben. Die Stützmittel sind bei dem hier gewählten Ausführungsbeispiel durch Kugelsegmente 9 gebildet, welche an einem Abstützelement 20 an dem Endstück 4 anfliegen und im unbelasteten Zustand der Feststellbremseinrichtung in eine korrespondierende Ausnehmung 10 des Stellgliedes 1 eingreifen. Die Abstützelemente 20 weisen ebenfalls eine mit den Kugelsegmenten 9 korrespondierende Ausnehmung auf, um eine prozesssichere Führung der Kugelsegmente 9 zu gewährleisten.
  • Wird nun auf den zu den Radbremsen führenden Betätigungszug mittels der elektromotorischen Stelleinheit eine Kraft ausgeübt, welche eine vorgegebene Maximalkraft überschreitet, wird das Stellgliedes 1 aus der topfförmigen Aufnahme 2 herausgezogen. Die Kugelsegmente 9 treten dabei aus der Ausnehmung 10, beispielsweise einer Ringnut, heraus und stützen sich an dem Widerlager 12 und dem ringförmigen Abstützelement 20 beziehungsweise der Ausnehmung 18 ab. Da das Abstützelement 20 an dem die topfförmige Aufnahme 2 abschließenden Endstück 4 fixiert ist, verschieben die Kugelsegmente 9 das Widerlager 12 in Richtung des Bodens 7 der topfförmigen Aufnahme 2, wodurch sich die Wegstrecke s beziehungsweise der Abstand zwischen dem Abstützelement 20 und dem Widerlager 12 vergrößert und der Überlastfall gekennzeichnet wird, so dass die Stelleinheit abgeschaltet beziehungsweise reversiert werden kann. Auch insoweit kann es sich empfehlen, im Verschiebeweg des Widerlagers 5 ein Schaltelement anzuordnen, welches bei Überschreiten der Wegstrecke s durch das Widerlager 12 betätigt wird und den Überlastfall als Steuersignal liefert.
  • Bei dem weiteren Ausführungsbeispiel gemäß 7 bis 9 ist die Kolbenstange beziehungsweise des Stellgliedes 1 wiederum in dem Endstück 4 des Zylinders beziehungsweise der Aufnahme 2 innerhalb einer Bohrung 3 geführt. Eine weitere Führung 21 des Stellgliedes 1 erfolgt innerhalb des Zylinders 2 im Bereich des eintauchenden Endabschnittes. Vor diesem zweiten Führungsabschnitt besitzt der Kolben beziehungsweise das Stellglied 1 eine Anlaufschräge 13 für von radial außen mittels Federn 16 angepresster Kugelsegmente 14.
  • Im nicht belasteten Zustand der Einrichtung bis zur Stellung, ab welcher eine vorgegebene Maximalkraft überschritten wird, befinden sich die Kugelsegmente 14 in Anlagestellungen an den Anlaufschrägen 13 des Stellgliedes 1. Bei Überschreiten der Maximalkraft gleiten die Kugelsegmente 14 über die Anlaufschrägen 13 radial nach außen, um schließlich an den Führungsflächen des Stellgliedes 1 anzuliegen, was in 9 dargestellt ist. Dabei verringert sich der Weg s zwischen einem Bund 19 der Kolbenstange 1 und dem Endstück 4 des Zylinders beziehungsweise der Aufnahme 2. Diese Relativverschiebung dient wiederum als Signal für den Überlastfall, um die Stelleinheit abzuschalten beziehungsweise zu reversieren. Hierfür kann wie bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen im Verschiebeweg des Bundes 19 der Kolbenstange ein mechanischer Schalter vorgesehen sein, welcher bei Überschreiten der Wegstrecke s durch den Bund 19 betätigt wird und das Abschalt- oder Reversiersignal für die Stelleinheit liefert.
  • Wie aus den 7 bis 9 ersichtlich, lässt sich die Vorspannkraft der Federn 16 durch Einstellschrauben 17 variieren.
  • 1
    Stellglied
    2
    Aufnahme
    3
    Bohrung, Führung
    4
    Endstück
    5
    Widerlager
    6
    Federelement
    7
    Boden
    8
    Gewinde
    9
    Kugelsegment
    10
    Ausnehmung
    11
    Federelement
    12
    Widerlager
    13
    Anlaufschräge
    14
    Kugelsegment
    15
    Kugelrastverbindung
    16
    Feder
    17
    Einstellschraube
    18
    Ausnehmung
    19
    Bund
    20
    Abstützelement
    21
    Bohrung, Führung

Claims (15)

  1. Feststellbremseinrichtung für Fahrzeuge, insbesondere Personenkraftwagen, mit einer einen motorischen Antrieb aufweisenden Stelleinheit zum Anziehen oder Lösen eines Übertragungsgliedes, insbesondere eines Betätigungszuges einer Bremseinrichtung des Fahrzeuges, dadurch gekennzeichnet, dass für eine Überlastbegrenzung Stelleinheit und Übertragungsglied unter Wirkung einer Federvorspannung stehen, welche bei Überschreiten einer vorgegebenen Maximalkraft auf das Übertragungsglied eine Relativbewegung zwischen Stelleinheit und Übertragungsglied zulässt.
  2. Feststellbremseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein in einer topfförmigen Aufnahme (2) verschiebbar geführtes und mit der Stelleinheit in Wirkverbindung stehendes Stellglied (1) vorgesehen ist, wobei das Stellglied (1) und die mit dem Übertragungsglied in Wirkverbindung stehende Aufnahme (2) bis zum Überschreiten der vorgegebenen Maximalkraft vermittels der Federvorspannung in einer Ausgangsstellung gehalten sind.
  3. Feststellbremseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschiebeweg zwischen Stellglied (1) und Aufnahme (2) als Steuersignal für den motorischen Antrieb der Stelleinheit dient.
  4. Feststellbremseinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Federvorspannung einstellbar ist.
  5. Feststellbremseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Federvorspannung in axialer Richtung zwischen Stellglied (1) und Aufnahme (2) wirkt.
  6. Feststellbremseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein unter Vorspannung stehendes Federelement (6) zwischen einem Widerlager (5) an dem in die Aufnahme (2) hineinragenden Abschnitt des Stellgliedes (1) und einem die topfförmige Aufnahme (2) abschließenden Endstück (4) eingespannt ist.
  7. Feststellbremseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein unter Vorspannung stehendes Federelement (11) zwischen einem Widerlager (12), das auf dem in die topfförmige Aufnahme (2) hineinragenden Abschnitt des Stellgliedes (1) verschiebbar geführt ist, und dem Boden (7) der topfförmigen Aufnahme (2) eingespannt ist, wobei zwischen dem Widerlager (12) und einem die topfförmige Aufnahme (2) abschließenden Endstück (4) Stützmittel vorgesehen sind, welche bei Überschreiten der Maximalkraft eine dem Federelement (11) entgegengerichtete Kraft auf das Widerlager (12) ausüben.
  8. Feststellbremseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützmittel Kugelsegmente (9) aufweisen, welche in korrespondierende Ausnehmungen (10) des Stellgliedes (1) eingreifen und bei Überschreiten der Maximalkraft unter radialem Ausweichen nach außen das Widerlager (12) in Richtung des Bodens (7) der topfförmigen Aufnahme (2) verschieben.
  9. Feststellbremseinrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung der Federvorspannung das Endstück (4) axial verstellbar in der topfförmigen Aufnahme (2) aufgenommen, vorzugsweise mittels eines Gewindes (8) ein- und ausschraubbar ist.
  10. Feststellbremseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass Stellglied (1) und Aufnahme (2) mittels einer radial auf das Stellglied (1) wirkenden Federvorspannung in der anfänglichen Ausgangsstellung verharren.
  11. Feststellbremseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die radiale Federvorspannung als Kugelrastverbindung (15) ausgebildet ist.
  12. Feststellbremseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 sowie 10, 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellglied (1) an seinem in die Aufnahme hinein ragenden Abschnitt eine radial nach außen sich erweiternde Anlaufschräge (13) für unter Federvorspannung stehende Kugelsegmente (14) aufweist, derart, dass bei Überschreiten der vorgegebenen Maximalkraft auf das Übertragungsglied die Kugelsegmente (14) über die Anlaufschräge (13) radial nach außen ausweichen.
  13. Feststellbremseinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellglied (1) an zwei im axialen Abstand voneinander angeordneten Führungen (13, 21) in der Aufnahme (2) geführt ist.
  14. Feststellbremseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Verschiebeweg der Stelleinheit beziehungsweise des Stellgliedes und/oder des Übertragungsgliedes beziehungsweise der topfförmigen Aufnahme (2), vorzugsweise im Verschiebeweg des Widerlagers (5, 12) beziehungsweise des Bundes (19) des Stellgliedes (1) ein Schaltelement vorgesehen ist, welches bei Überschreiten einer vorgegebenen Wegstrecke s durch die Stelleinheit beziehungsweise des Stellgliedes (1), des Übertragungsgliedes beziehungsweise der Aufnahme (2), insbesondere durch das Widerlager (5, 12) beziehungsweise durch den Bund (19) betätigt wird.
  15. Überlastsicherungseinrichtung für eine Feststellbremseinrichtung für Fahrzeuge nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
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