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DE102004004826A1 - Einrichtung zur Kühlung von Wrasen - Google Patents

Einrichtung zur Kühlung von Wrasen Download PDF

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DE102004004826A1
DE102004004826A1 DE200410004826 DE102004004826A DE102004004826A1 DE 102004004826 A1 DE102004004826 A1 DE 102004004826A1 DE 200410004826 DE200410004826 DE 200410004826 DE 102004004826 A DE102004004826 A DE 102004004826A DE 102004004826 A1 DE102004004826 A1 DE 102004004826A1
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Germany
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cooling
heat exchanger
diversion
cooling area
area
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DE200410004826
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English (en)
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Heinz Prof. Dr. Gatzmanga
Ernst Menken
Manuel Fernandez
Alexander Friesl
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ALBATROS APPLIED TECHNOLOGIES
ALBATROS APPLIED TECHNOLOGIES GmbH
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ALBATROS APPLIED TECHNOLOGIES
ALBATROS APPLIED TECHNOLOGIES GmbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B15/00Preventing escape of dirt or fumes from the area where they are produced; Collecting or removing dirt or fumes from that area
    • B08B15/02Preventing escape of dirt or fumes from the area where they are produced; Collecting or removing dirt or fumes from that area using chambers or hoods covering the area

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Kühlung von Wrasen mit einem in einem Kühlbereich angeordneten Wärmetauscher, dem der Wrasen zugeführt und von dem der gekühlte Wrasen abgeführt wird. Dadurch, dass eine Umleitung um den Kühlbereich vorhanden ist, durch die wahlweise wenigstens ein Teil des Wrasens geführt wird, kann die Einrichtung bei gegebener maximaler Kühlleistung des Wärmetauschers auch bei sehr großen Wrasenmengen zuverlässig und mit optimalem Wirkungsgrad betrieben werden.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Kühlung von Wrasen mit einem in einem Kühlbereich angeordneten Wärmetauscher, dem der Wrasen zugeführt und von dem der gekühlte Wrasen abgeführt wird.
  • Unter Wrasen wird im Weiteren der beim Kochen entstehende Kochdunst verstanden. Über einer Kochstelle werden neben dem Wrasen in der Regel auch Fettdünste und Gerüche frei, die üblicher Weise mit einer Dunstabzugshaube, auch Wrasenabzug genannt, abgesaugt werden. Fettige Anteile werden meist durch einen Fettfilter und Geruchsstoffe durch einen Aktivkohlefilter aus der abgesaugten wrasenhaltigen Luft abgetrennt. Die so gereinigte Luft wird dann entweder über ein Kanalsystem nach außen oder als Umluft in den Kochraum zurückgeleitet. Im ersten Fall spricht man von einem Abluftbetrieb, im zweiten Fall von einem Umluftbetrieb.
  • Darüber hinaus ist es bekannt, den Wrasen über die Oberfläche eines Wärmetauschers zu leiten, um zumindest einen Teil der Feuchtigkeit der wrasenhaltigen Luft durch Abkühlen und Auskondensieren an der Wärmetauscheroberfläche zu entfernen. Eine Verringerung der Feuchtigkeit kann im Abluftbetrieb erwünscht sein, um einer Versottung des Kanalsystems entgegen zu wirken. Andererseits ist es auch für den Umluftbetrieb wünschenswert, die über der Kochstelle abgesaugte wrasenhaltige Luft vor ihrer erneuten Einleitung in der Kochraum zu entfeuchten.
  • Zur Entfeuchtung der über einer Kochstelle angesaugten wrasenhaltigen Luft lehrt die DE 10020205 C2 eine Dunstabzugshaube mit einem Verdampfer als Kondensatabscheider. Damit kann die wrasenhaltige Luft zufriedenstellend entfeuchtet und im Umluftbetrieb an die Kochstelle zurückgeleitet werden. Nachteilig an der Einrichtung ist aber, dass beim Betrieb der Dunstabzugshaube, das heißt bei eingeschaltetem Sauggebläse, der gesamte Wrasen über die Verdampferoberfläche geleitet werden muss. Ist die Wrasenmenge aber so groß, dass die maximale Kühlleistung des Verdampfers überschritten wird, findet nur noch eine unzureichende Kühlung der Wrasen statt, wodurch sich der Wirkungsgrad des Verdampfers verringert. Mit der aus der DE 10020205 C2 bekannten Einrichtung ist es demzufolge nicht möglich, die optimalen Betriebsbedingungen und den optimalen Wirkungsgrad des Verdampfers bei sehr großen anfallenden Wrasenmengen aufrecht zu erhalten. Dadurch wird zum einen unnötig Energie verbraucht und zum anderen der zuverlässige Betrieb der Einrichtung verhindert.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zu Grunde, eine Einrichtung zur Kühlung von Wrasen der eingangs genannten Art anzugeben, welche bei gegebener maximaler Kühlleistung des Wärmetauschers auch bei sehr großen Wrasenmengen zuverlässig und mit optimalem Wirkungsgrad betrieben werden kann.
  • Diese Aufgabe wird für die eingangs beschriebene Einrichtung zur Kühlung von Wrasen dadurch gelöst, dass eine Umleitung um den Kühlbereich vorhanden ist, durch die wahlweise wenigstens ein Teil des Wrasens geführt wird.
  • Auf diese Weise ist es möglich, die Einrichtung selbst dann zuverlässig und mit optimalem Wirkungsgrad zu betreiben, wenn ihr sehr große Wrasenmengen zugeführt werden. Dazu wird erfindungsgemäß derjenige Teil des Wrasens durch die Umleitung um den Kühlbereich geführt, der aufgrund der beschränkten Kühlleistung des Wärmetauschers nicht mehr gekühlt werden kann. Hingegen wird derjenige Teil, für den die Kühlleistung des Wärmetauschers ausreicht, bei optimalem Wirkungsgrad des Wärmetauschers gekühlt. Die Einrichtung ist dem zufolge stets zuverlässig im Betrieb und behält auch bei sehr großen zugeführten Wrasenmengen den optimalen Wirkungsgrad bei, wodurch Energie nicht unnötig verbraucht wird.
  • In einer ersten bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass Mittel zur Regelung vorhanden sind, die die Zufuhr des Wrasens zum Kühlbereich und zur Umleitung regeln. Unter Mitteln zur Regelung sollen hier all diejenigen Komponenten verstanden werden, die üblicherweise zum Betrieb eines Regelkreises notwendig sind. Dies sind insbesondere Sensoren zur Bestimmung eines Ist-Wertes, ein Regler zur Ausgabe einer Stellgröße, die sich nach einer bestimmten Charakteristik aus der aus einem Ist- und Sollwert ermittelten Regelabweichung ergibt, und ein Stellglied zur Beeinflussung des Ist-Wertes. Die Verwendung von Mitteln zur Regelung hat gegenüber einem manuellen Betrieb der Einrichtung den Vorteil, dass die Zufuhr des Wrasens zum Kühlbereich und zur Umleitung genauer erfolgen kann. Dadurch können die optimalen Betriebsparameter und der maximale Wirkungsgrad des Wärmetauschers mit den Mitteln zur Regelung noch präziser als bei manuellem Betrieb eingehalten werden. Weiterhin muss bei Verwendung der Mittel zur Regelung vorteilhafter Weise kein Bedienpersonal zugegen sein, weshalb die Einrichtung auch im Dauerbetrieb, insbesondere für unbeaufsichtigte Kochstellen, einsetzbar ist.
  • Besonders zweckmäßig ist es weiterhin, wenn die Einrichtung wenigstens einen Sensor zur Messung der Temperatur des Wärmetauschers umfasst. Die Temperatur des Wärmetauschers ist ein bedeutsamer Betriebsparameter im Hinblick auf dessen Wirkungsgrad. Mit dem wenigstens einen Sensor zur Messung der Temperatur des Wärmetauschers kann die Maximierung des Wirkungsgrades besonders gut erreicht werden. Der Sensor kann grundsätzlich an einer beliebigen Stelle des Wärmetauschers angeordnet sein. Besonders zweckmäßig ist die Anordnung am Wärmetauscher allerdings im Bereich des Wrasenzustromes. Auch kann es vorteilhaft sein, mehrere Temperatursensoren am Wärmetauscher anzuordnen, um dessen Temperatur noch detaillierter zu erfassen.
  • Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung sieht für die Einrichtung einen Mengenregler vor, mit dem die dem Kühlbereich und der Umleitung zugeführte Wrasenmenge geregelt wird. Der Mengenregler kann dazu auch mehrere Regelorgane umfassen, von denen jeweils mindestens eines dem Kühlbereich und der Umleitung zur Regelung der ihnen zugeführten Wrasenmenge zugeordnet ist. Zweckmäßigerweise kann der Mengenregler im Eingangsbereich des Kühlbereiches und der Umleitung angeordnet werden, obwohl auch andere Anordnungen denkbar sind.
  • Weiterhin ist vorteilhaft vorgesehen, dass der Mengenregler wenigstens ein mechanisch wirkendes Absperrorgan umfasst. Grundsätzlich kommen als Absperrorgane alle Vorrichtungen in Betracht, die mechanisch wirken und mit denen die Menge des dem Kühlbereich und/oder der Umleitung zugeführten Wrasens geregelt werden kann. Besonders vorteilhaft können dazu beispielsweise Klappen, Ventile und Lamellen eingesetzt werden.
  • Besonders bevorzugt ist als mechanisch wirkendes Absperrorgan ein Verteilungsorgan, mit der die Wrasenmenge auf den Kühlbereich und die Umleitung verteilt wird. Dies kann beispielsweise durch eine einzelne Klappe erfolgen, die so angeordnet ist, dass die Wrasenmenge dem Kühlbereich und der Umleitung in einem bestimmten Verhältnis zugeführt wird. Mit einem solchen Verteilungsorgan kann mit geringem technischen Aufwand die zuverlässige Funktionsweise der Einrichtung zur Kühlung sichergestellt werden.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der Mengenregler wenigstens eine Vorrichtung zur Förderung des Wrasens umfasst. Hierbei sind grundsätzlich alle Vorrichtungen geeignet, die den Wrasen aktiv zum Kühlbereich und/oder der Umleitung transportieren können. Insbesondere können dazu Ansaugvorrichtungen und Ventilatoren eingesetzt werden. Eine Vorrichtung zur Förderung des Wrasens ermöglicht einerseits die zuverlässige Zufuhr des Wrasens zum Kühlbereich und zur Umleitung und erhöht andererseits den Wrasendurchsatz durch die erfindungsgemäße Einrichtung. Gegebenenfalls kann eine solche Vorrichtung auch ein Ansauggebläse ersetzen, dass üblicherweise zum Ansaugen der über einer Kochstelle entstehenden Wrasen benötigt wird.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Wärmetauscher wenigstens ein Peltier-Element umfasst. Peltierelemente sind als kompakte Geräte erhältlich und haben gegenüber Wärmetauschern mit einem geschlossenen Kühlkreislauf den Vorteil, dass sie ohne eine konstruktiv aufwändige, nach dem Verdichterprinzip arbeitende, Kältemaschine auskommen. Demzufolge kann eine erfindungsgemäße Einrichtung mit wenigstens einem im Kühlbereich angeordnetem Peltierelement kompakt gebaut werden und ist darüber hinaus besonders gut zur Nachrüstung von bestehenden Wrasenabzügen geeignet.
  • Um eine kompakte Bauweise der erfindungsgemäßen Einrichtung zu ermöglichen, ist es auch sinnvoll, wenn der Wärmetauscher den Kühlbereich im Wesentlichen ganz ausfüllt. Dadurch wird gleichzeitig ein möglichst energiesparender Betrieb des Wärmetauscher erreicht.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Umleitung mehrere Eingangsbereiche aufweist. Dadurch kann der nicht vom Kühlbereich beanspruchte Raum besonders gut ausgenutzt werden. Ein weiterer Vorteil besteht bei Vorhandensein mehrerer den Eingangsbereichen der Umleitung zugeordneter Regelorgane darin, dass selbst bei Versagen eines der Regelorgane die nicht durch den Wärmetauscher kühlbare Wrasenmenge zuverlässig den anderen Eingangsbereichen der Umleitung zugeführt werden kann. Der optimale Wirkungsgrad des Wärmetauschers wird also auch dann erreicht, wenn ein Eingangsbereich der Umleitung nicht zur Verfügung steht.
  • Besonders vorteilhaft kann es darüber hinaus sein, wenn der Eingangsbereich der Umleitung den Eingangsbereich des Kühlbereiches umgibt. Dadurch kann der Teil des Wrasens, der nicht dem Kühlbereich zugeführt werden soll, besonders gut ohne Verluste der Umleitung zugeführt werden.
  • Grundsätzlich können die Querschnitte von Umleitung und Kühlbereich beliebig sein, strömungstechnisch haben sich zur Minimierung des Strömungswiderstandes aber runde oder elliptische Querschnitte als besonders vorteilhaft erwiesen. Dadurch kann auch die Geräuschentwicklung der erfindungsgemäßen Einrichtung so klein als möglich gehalten werden. Weiterhin sollten zur Verringerung des Strömungswiderstandes und der Geräuschentwicklung insbesondere die Innenwände der Umleitung und des Kühlbereiches möglichst glatt sein.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung sieht darüber hinaus vor, dass die Mittel zur Regelung eine manuelle Steuereinrichtung umfassen. Dadurch wird sichergestellt, dass die automatische Regelung jederzeit durch die manuelle Steuereinrichtung abgelöst oder überlagert werden kann. Insbesondere bei Versagen oder einer notwendig gewordenen Überholung der Mittel zur Regelung kann der Betrieb der erfindungsgemäßen Einrichtung dennoch fortgesetzt werden.
  • Auch sieht eine bevorzugte Weiterbildung vor, dass die Einrichtung ausgebildet ist, um den Wrasen diskontinuierlich der Umleitung und/oder dem Kühlbereich zuzuführen. Eine solche diskontinuierliche Zufuhr kann sinnvoll sein, wenn die anfallende Wrasenmenge extrem schwankt oder bei manueller Steuerung der Einrichtung.
  • Schließlich kann es zweckmäßig sein, dass die Einrichtung ausgebildet ist, um den Wrasen zeitlich begrenzt der Umleitung und/oder dem Kühlbereich zuzuführen. Die zeitliche Begrenzung kann beispielsweise durch eine Zeitschaltuhr erfolgen, die in Wirkverbindung mit den Mitteln zur Regelung die Zufuhr des Wrasens zur Umleitung und/oder dem Kühlbereich für eine bestimmte Zeit ermöglicht.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer Zeichnung weiter erläutert. Es zeigen schematisch:
  • 1 Eine Schnittdarstellung eines ersten bevorzugten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Einrichtung zur Kühlung von Wrasen,
  • 2 Eine Schnittdarstellung eines zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Einrichtung zur Kühlung von Wrasen,
  • 3 Eine Schnittdarstellung eines dritten bevorzugten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Einrichtung zur Kühlung von Wrasen,
  • 4 Ein Querschnit entlang der Linie A-A in 1,
  • 5 Ein Querschnitt entsprechend 4 durch ein viertes bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Einrichtung zur Kühlung von Wrasen;
  • 1 veranschaulicht eine Einrichtung 1 zur Kühlung von Wrasen. In der Einrichtung 1 ist in einem Kühlbereich 2 ein Wärmetauscher 3 angeordnet. Zu kühlende Wrasen 8 werden der Oberfläche des Wärmetauscher 3 zugeführt und nach Abkühlung und gegebenenfalls Kondensation der Feuchtigkeit als gekühlte Wrasen 9 abgeführt. Auskondensierte Wrasen werden dem Stand der Technik entsprechend gesammelt und mittels eines Kondensatabflusses 10 aus dem Kühlbereich 2 entfernt.
  • Weiterhin ist in der Einrichtung 1 eine Umleitung 4 angeordnet, durch die wahlweise wenigstens ein Teil des Wrasens geführt werden kann. Die Umleitung 4 weist einen Eingangsbereich 40 und einen Ausgangsbereich 41, der Kühlbereich 2 einen Eingangsbereich 20 und einen Ausgangsbereich 21 auf. Die Querschnitte von Kühlbereich 2 und Umleitung 4 sind in 4 dargestellt. Daraus kann entnommen werden, dass die Querschnitte von Kühlbereich 2 und Umleitung 4 zur Minimierung des Strömungswiderstandes rund ausgebildet sind. Aus 4 ist darüber hinaus auch zu erkennen, dass der Wärmetauscher 3 den Kühlbereich 2 fast vollständig ausfüllt.
  • Aus 1 ist weiterhin ersichtlich, dass vor dem Eingangsbereich 20 des Kühlbereiches 2 ein mechanisch wirkendes Absperrorgan in Form einer Klappe 6 angeordnet ist. Vor dem Eingangsbereich 40 der Umleitung 4 ist hingegen ein Schieber 7 als mechanisch wirkendes Absperrorgan angeordnet. Außer der Klappe 6 und dem Schieber 7, die zur Regelung der dem Kühlbereich 2 und der Umleitung 4 zugeführten Wrasenmengen dienen, umfasst die Einrichtung 1 noch weitere Mittel zur Regelung, die nicht in den 1 bis 5 dargestellt sind. So ist ein Sensor zur Messung der Ist-Temperatur des Wärmetauschers an diesem angeordnet und mit einem Regler verbunden, der aus der Regelabweichung von Ist-Temperatur und vorgegebener Soll-Temperatur über Klappe 6 sowie Schieber 7 die dem Kühlbereich 2 bzw. der Umleitung 4 zugeführten Wrasenmengen regelt. Die Regelung erfolgt dabei so, dass die Ist-Temperatur möglichst der Soll-Temperatur entspricht, um den zur Soll-Temperatur korrespondierenden optimalen Wirkungsgrad des Wärmetauschers beizubehalten. Auf weitere Einzelheiten der Regelung wird hier nicht weiter eingegangen, da diese als solche aus dem Stand der Technik bekannt sind.
  • Gemäß 1 läßt die Klappe 6 die gesamte der Einrichtung 1 zugeführte Wrasenmenge 5 als Wrasenmenge 8 in den Kühlbereich 2 eintreten. Dies ist sinnvoll, da die Kühlleistung des Wärmetauschers 3 für diese Wrasenmenge ausreicht, um die Einhaltung der Soll-Temperatur und des optimalen Wirkungsgrades des Wärmetauschers 3 zu gewährleisten. An der Oberfläche des Wärmetauschers 3 wird der in den Kühlbereich 2 gelangte Wrasen 8 abgekühlt und teilweise kondensiert. Die gekühlte, aber nicht auskondensierte Wrasenmenge 9 verläßt den Kühlbereich 2 durch den Ausgangsbereich 21, während der kondensierte Wrasen mittels des Kondensatablusses 10 aus dem Kühlbereich 2 entfernt wird. Aufgrund der ausreichenden Kühlleistung des Wärmetauschers 3 ist eine Zufuhr des Wrasens zu der Umleitung 4 nicht notwendig. Der Schieber 7 hält deshalb den Eingangsbereich 40 der Umleitung 4 verschlossen.
  • Ist die der Einrichtung 1 zugeführte Wrasenmenge jedoch so groß, dass die Kühlleistung des Wärmetauschers 3 zur Kühlung der gesamten Wrasenmenge nicht ausreicht und sich der Wirkungsgrad des Wärmetauschers 3 entsprechend verschlechtert, kann erfindungsgemäß ein Teil des Wrasens durch die Umleitung 4 geführt werden. Dieser Fall ist in 2 dargestellt. In den 2 und 3 sind die Bezugszeichen einiger, gegenüber 1 gleicher Teile, der Übersichtlichkeit halber weggelassen. Aus 2 ist ersichtlich, dass im Unterschied zu dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel zur Regelung der dem Kühlbereich 2 und der Umleitung 4 zugeführten Wrasenmengen nur ein mechanisch wirkendes Absperrorgan in Form einer Klappe 13 verwendet wird. Die Klappe 13 ist so angeordnet, dass sie wahlweise den Eingangsbereich 20 des Kühlbereiches 2 oder den Ein gangsbereich 40 der Umleitung 4 versperren kann oder aber, wie in 2 dargestellt, eine der Einrichtung 1 zugeführte Wrasenmenge 50 auf den Kühlbereich 2 und die Umleitung 4 verteilt. Die Wrasenmenge 50 ist erheblich größer als die Wrasenmenge 5 aus 1. Von der gesamten Wrasenmenge 50 wird derjenige Teil der Umleitung 4 zugeführt, der vom Wärmetauscher 3 nicht unter Beibehaltung der Soll-Temperatur und des optimalen Wirkungsgrades gekühlt werden kann. Die Regelung erfolgt mit den oben erwähnten Mitteln zur Regelung und der Klappe 13 als Regelorgan. Da in der Umleitung 4 keine Kühlung der Wrasen stattfindet, entspricht die zugeführte Wrasenmenge 11 im Wesentlichen der abgeführten Wrasenmenge 12.
  • In 3 ist ein drittes bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Der Unterschied zu den in den 1 und 2 abgebildeten Ausführungsbeispielen besteht darin, dass die Zufuhr des Wrasens zum Kühlbereich 2 und zur Umleitung 4 mit einer Vorrichtung zur Förderung des Wrasens erfolgt. Dies geschieht durch die Ventilatoren 16 und 17, die im Eingangsbereich 20 des Kühlbereiches 2 bzw. im Eingangsbereich 41 der Umleitung 4 angeordnet sind. Die Wrasenmengen 8 und 14, die dem Kühlbereich 2 und der Umleitung 4 zugeführt werden, sind durch die Umdrehungszahl und damit die Förderleistung der Ventilatoren bestimmt.
  • Dadurch, dass die Ventilatoren 16 und 17 den der Einrichtung 1 zugeführten Wrasen aktiv fördern, können auch besonders große Mengen des Wrasens unter Umgehung des Kühlbereiches 2 durch die Umleitung 4 hindurchgeführt werden. Dies ist in 3 durch die Pfeile 51, 14 und 15 symbolisiert, die größer als die entsprechenden Pfeile 50, 11 und 12 in 2 sind. Durch die Verwendung der Ventilatoren 16 und 17 ist der optimale Wirkungsgrad des Wärmetauschers 3 und der zuverlässige Betrieb der Einrichtung 1 folglich auch bei extrem großen Wrasenmengen 51 gewährleistet.
  • 5 zeigt einen Querschnitt durch eine viertes, als solches nicht weiter dargestelltes, bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung. Im Unterschied zu der in 4 abgebildeten Anordnung, sind der Kühlbereich 2 und die Umleitung 4 nicht nebeneinander, sondern so angeordnet, dass die Umleitung 4 den Kühlbereich 2 umgibt. Der Teil des Wrasens, der nicht dem Kühlbereich 2 zugeführt wird, kann so besonders gut und ohne Verluste in die Umleitung 4 geleitet werden. Zur Verringerung des Strömungswiderstandes haben sowohl der Kühlbereich 2 als auch die Umleitung 4 einen runden Querschnitt. Diesem Zweck dient auch die konzentrische Anordnung von Kühlbereich 2 und Umleitung 4, weil dem durch die Umleitung 4 geführten Wrasen so ein gleichmäßiger Strömungsquerschnitt zur Verfügung steht.

Claims (16)

  1. Einrichtung zur Kühlung von Wrasen mit einem in einem Kühlbereich angeordneten Wärmetauscher, dem der Wrasen zugeführt und von dem der gekühlte Wrasen abgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine Umleitung (4) um den Kühlbereich (2) vorhanden ist, durch die wahlweise wenigstens ein Teil des Wrasens geführt wird.
  2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Regelung vorhanden sind, die die Zufuhr des Wrasens zum Kühlbereich (2) und zur Umleitung (4) regeln.
  3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie wenigstens einen Sensor zur Messung der Temperatur des Wärmetauschers (3) umfasst.
  4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Mengenregler umfasst, mit dem die dem Kühlbereich (2) und der Umleitung (4) zugeführte Wrasenmenge geregelt wird.
  5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Mengenregler wenigstens ein mechanisch wirkendes Absperrorgan umfasst.
  6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das mechanisch wirkende Absperrorgan ein Verteilungsorgan ist, mit dem die Wrasenmenge auf den Kühlbereich (2) und die Umleitung (4) verteilt wird.
  7. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Mengenregler wenigstens eine Vorrichtung zur Förderung des Wrasens umfasst.
  8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmetauscher (3) wenigstens ein Peltierelement umfasst.
  9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmetauscher (3) den Kühlbereich (2) im Wesentlichen ganz ausfüllt.
  10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Umleitung (4) mehrere Eingangsbereiche (40) aufweist.
  11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingangsbereich (40) der Umleitung (4) den Eingangsbereich (20) des Kühlbereiches (2) umgibt.
  12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Umleitung (4) rund oder elliptisch ist.
  13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Kühlbereiches (2) rund oder elliptisch ist.
  14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Regelung eine manuelle Steuereinrichtung umfassen.
  15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass sie ausgebildet ist, um den Wrasen diskontinuierlich der Umleitung (4) und/oder dem Kühlbereich (2) zuzuführen.
  16. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass sie ausgebildet ist, um den Wrasen zeitlich begrenzt der Umleitung (4) und/oder dem Kühlbereich (2) zuzuführen.
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