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DE1019732B - Elektrische Durchfuehrung mit eingesetzter Hochspannungssicherung - Google Patents

Elektrische Durchfuehrung mit eingesetzter Hochspannungssicherung

Info

Publication number
DE1019732B
DE1019732B DEC11103A DEC0011103A DE1019732B DE 1019732 B DE1019732 B DE 1019732B DE C11103 A DEC11103 A DE C11103A DE C0011103 A DEC0011103 A DE C0011103A DE 1019732 B DE1019732 B DE 1019732B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuse
cap
insulator
indicator
collar
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC11103A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Leonhardt
Erwin Muethlein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Calor Emag AG
Original Assignee
Calor Emag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Calor Emag AG filed Critical Calor Emag AG
Priority to DEC11103A priority Critical patent/DE1019732B/de
Publication of DE1019732B publication Critical patent/DE1019732B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/005Insulators structurally associated with built-in electrical equipment

Landscapes

  • Fuses (AREA)

Description

DEUTSCHES
Es ist bekannt, in Durchführungsisolatoren Hochspannungssicherungen einzusetzen, wobei die Durchführung beispielsweise durch eine metallische Isolatorkappe verschlossen ist, die gleichzeitig als Stromanschluß für die Sicherung dient. Andere Durchführungen weisen eine mit einem Handgriff versehene Isolatorkappe auf, mit der die darin festgeklemmte Sicherung eingesetzt und entfernt wird. Der Stromanschluß erfolgt dabei über eine in der Durchführung angebrachte Kontaktanordnung.
Alle bekannten Einrichtungen haben den Nachteil, daß von außen nicht ohne weiteres zu erkennen ist, ob die Sicherung angesprochen hat oder ob sie noch intakt ist. Es ist daher nutzlos, in solche Durchführungen Sicherungen mit Kennmelder einzusetzen, da der Zweck des Kennmelders, den Zustand der Sicherung anzuzeigen, nicht erreicht wird.
Durch die Erfindung wird diese Schwierigkeit behoben, indem die in einen Durchführungsisolator eingesetzte, mit einem Kennmelder versehene Hochspannungssicherung an dem den Kontaktmelder aufweisenden Ende mit einem dem Stromschluß dienenden, als Anschlag wirkenden Bund versehen ist, der sich unter Kontaktdruck an die Innenseite der Isolatorkappe anpreßt, und das über dem Bund vorstehende Ende der Sicherung durch eine Öffnung der Kappe nach außen ragt, so daß der Kennmelder erkennbar ist.
Durch diese Ausbildung und Anordnung ist es möglich, ohne Schwierigkeiten und ohne weiteren Aufwand von außen den Zustand der Sicherung zu erkennen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß man die verhältnismäßig schwere Hochspannungssicherung nach Entfernen der Isolatorkappe an dem aus der Durchführung herausragenden Ende leicht anfassen und zwecks Auswechselung aus der Durchführung herausheben kann. Die Stromzuführung am anderen Ende der Sicherung wird vorteilhaft mittels eines Federkontaktes bewirkt, dessen Feder die Sicherung mit dem Bund gegen die Isolierkappe drückt. Dies hat zusätzlich den Vorzug, daß die Feder die Sicherung nach Abnahme der Isolatorkappe ein weiteres Stück aus dem Durchführungsisolator heraushebt, so daß man sie beim Herausnehmen an dem Bund fassen kann. Die Sicherung braucht also an sich nicht mit einer übermäßig großen Länge aus dem Isolator herausragen.
Es empfiehlt sich, die Isolatorkappe auf eine Metallhülse des Isolatorendes aufzuschrauben, an der zugleich eine Anschlußfahne befestigt sein kann. Diese greift zweckmäßig mit einem ringförmigen Teil über die Hülse und wird mittels einer Mutter befestigt. Dies bietet zudem die Möglichkeit, die Anschlußfahne z. B. um 180° versetzbar anzuordnen, wobei man Fixierstifte vorsehen kann, die sie in der jeweiligen Elektrische Durchführung
mit eingesetzter Hochspannungssicherung
Anmelder:
Calor-Emag
Elektrizitäts-Aktiengesellschaft,
Ratingen bei Düsseldorf, Bahnstr. 39-45
Wilhelm Leonhardt und Erwin Müthlein,
Ratingen bei Düsseldorf,
sind als Erfinder genannt worden
Stellung verdrehungssicher halten. Die Befestigungsmutter der Anschlußfahne kann man mittels einer Sicherungsschraube sichern.
Die Erfindung hat sich als besonders geeignet erwiesen für die Verwendung in Anlagen mit getrennt ausziehbaren Spannungswandlern, da auf schnellste und einfachste Weise der jeweilige Zustand der in den Wandlerdurchführungen eingesetzten Sicherungen festgestellt werden kann.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. In dem Durchführungsisolator 1 eines Meßwandlers ist die Hochspannungssicherung 2 eingesetzt. Die Stromverbindung erfolgt am unteren Ende durch den Federkontakt 3. Oben hat die Sicherung einen Bund 4, der sich unter der Wirkung der Feder des Kontaktes 3 kontaktgebend an die Schraubkappe 5 anlegt.
Das obere Ende 6 der Sicherung, welches den Kennmelder aufweist, tritt durch die Öffnung der Schraubkappe 5 nach außen, so daß man jederzeit sehen kann, ob die Sicherung angesprochen hat. Zur Auswechselung der Sicherung wird die Kappe 5 abgeschraubt. Dabei drückt die Feder des Kontaktes 3 die ganze Sicherung noch ein Stück nach oben, so daß sie am Bund 4 gefaßt und herausgehoben werden kann. Die Kappe 5 ist auf eine Metallhülse 7 geschraubt, an der zugleich die Anschlußfahne 8 befestigt ist. Diese besitzt einen ringförmigen Teil 9, und die Befestigung geschieht mittels der Mutter 10, welche durch die Sicherungsschraube 11 gesichert wird. Fixierstifte 12 können vorgesehen sein, um die Anschlußfahne 8 verdrehungssicher zu halten. Dabei
709 8W/267
können im Ringteil 9 mehrere Bohrungen vorhanden sein, damit die Fahne auch in anderer Lage, z. B. um 180° versetzt, angebracht werden kann.

Claims (3)

PaTENTANSPBÜCHE;
1. In einem Durchführungsisolator eingesetzte Hochspannungssicherung mit Kennmelder, deren Stromanschluß über die metallische Isolatorkappe erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Hochspannungssicherung an dem den Kennmelder aufweisenden Ende mit einem dem Stromanschluß dienenden als Anschlag wirkenden Bund versehen ist, der sich unter Kontaktdruck an die Innenseite der Isolatorkappe anpreßt, und das über dem Bund vorstehende Ende der Sicherung durch eine Öffnung der Kappe nach außen ragt, so daß der Kennmelder erkennbar ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1/ dadurch gekennzeichnet, daß zur Stromverbindung am anderen Sicherungsende ein Federkontakt dient, dessen Feder die Sicherung mit dem Bund gegen die Isolatorkappe drückt.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolatorkappe in an sich bekannter Weise auf eine Metallhülse des Isolatorenendes aufgeschraubt ist, die zugleich zur Befestigung einer Anschlußfahne dient.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 874 739;
USA.-Patentschriften Nr. 2 410 243, 2 519 827.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 7O5 806/26T11.5?
DEC11103A 1955-04-20 1955-04-20 Elektrische Durchfuehrung mit eingesetzter Hochspannungssicherung Pending DE1019732B (de)

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Publications (1)

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DE1019732B true DE1019732B (de) 1957-11-21

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DE (1) DE1019732B (de)

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