DE1019702B - Schaltungsanordnung zur Abtrennung von Impulsen laengerer Dauer aus einem Gemisch von Impulsen kuerzerer und laengerer Dauer - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Abtrennung von Impulsen laengerer Dauer aus einem Gemisch von Impulsen kuerzerer und laengerer DauerInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Abtrennung der Impulse längerer Dauer aus
einem Gemisch von elektrischen Impulsen kürzerer und längerer Dauer. Solche Schaltungen, sind häufig
für Fernsehempfänger erforderlich,, um die zeilenfrequenten, Synchronisierimpulse von den teilbildfrequenten
Synchronisierimpulsen, zu trennen, wobei häufig gleichzeitig die Aufgabe gestellt ist, das Synchrongemisch
von den. Bildinhaltssignalen abzutrennen.
Zu diesem Zweck ist es bekannt, einer Elektrode eines mehrere Elektroden aufweisenden Elektronenrelais
das Impulsgemisch selbst und einer anderen Elektrode das integrierte Impulsgemisch zuzuführen,
so daß an der letzteren die kürzeren und die längeren Impulse mit verschieden großen Amplituden, auftreten,
derart, daß die längeren Impulse erst nach Überschreiten eines bestimmten Schwellenbereiches
durch die Integrationsspannung am Ausgang des Elektronenrelais auftreten. Es ist auch bekannt, zur
Abtrennung längerer Impulse aus einem Impulsgemisch eine bistabile, von einer linear ansteigenden,
den längeren Impulsen entsprechenden Integrationsspannung gesteuerte Multivibratorstufe zu verwenden,
die bei Überschreitung einer festen, Schwellen-Spannung von einer stabilen Lage in die andere kippt.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden. Erfindung, eine
verbesserte Schaltungsanordnung zur Abtrennung der breiten Impulse aus dem Impulsgemisch anzugeben,
bei dem durch die breiten Impulse Ausgangsimpulse erzeugt werden,, welche eine steile Vorderflanke haben.
Die Anordnung nach der Erfindung soll weiterhin die Eigenschaft haben, zwischen Störimpulsen, wie
sie häufig in den empfangenen Signalen auftreten, und den breiten Impulsen eindeutig zu unterscheiden.
Die Erfindung besteht darin, daß das Elektronenrelais gesperrt ist, wenn an beiden Elektroden Impuls-Spannungen
stehen, und daß es in den leitenden Zustand kippt, wenn an der erstgenannten Elektrode
keine und an der letztgenannten Elektrode noch die den längeren Impulsen, entsprechende integrierte
Spannung steht, derart, daß nach Beendigung eines jeden längeren Impulses am Ausgang des Elektronenrelais
ein Impuls gewünschter Dauer auftritt.
Unter »Elektronenrelaisanordnung« im vorstehenden Sinne soll eine Röhre oder Röhrenanordnung oder
eine Halbleiteranordnung, wie z. B. ein Transistor, verstanden sein, die in verschieden stabilen Zuständen
arbeiten kann.
Der Ausdruck »stabiler Zustand« soll Zustände umfassen, in denen die Schaltung dauernd beharren
kann, und Zustände, in denen die Schaltung während einer vorbestimmten endlichen. Dauer beharren kann,
wobei diese letztere Art von Zuständen gewöhnlich Schaltungsanordnung zur Abtrennung
von Impulsen längerer Dauer
aus einem Gemisch von Impulsen
kürzerer und längerer Dauer
Anmelder:
Electric & Musical Industries Ltd.,
Hayes, Middlesex (Großbritannien)
Hayes, Middlesex (Großbritannien)
Vertreter: Dr.-Ing. B. Johannesson, Patentanwalt,
Hannover, Göttinger Chaussee 76
Hannover, Göttinger Chaussee 76
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 1?. Oktober 1953 und 1. Oktober 1954
Großbritannien vom 1?. Oktober 1953 und 1. Oktober 1954
William Ellis Ingham, London,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
mit »quasi stabil« bezeichnet wird. Im Falle, daß einer der Zustände, in, dem sich die zur Durchführung
der Erfindung geeignete Anordnung befinden kann, quasi stabil ist, sei vorausgesetzt, daß die Dauer des
quasi stabilen Zustandes länger sei als das Intervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden Impulsen, die
abgetrennt werden sollen.
Die Erfindung wird an Hand von Ausführungsbeispielen beschrieben, in denen als Elektronenrelais
ein Transistor verwendet wird, doch, ist es auch möglich,
statt dessen Röhrenanordnungen zu verwenden, Bei den zu beschreibenden Ausführungsbeispielen
kann dabei der Transistor durch eine oder mehrere Röhren, in. Form einer Multivibratorschaltung, welche
zwei quasi stabile Zustände besitzt, einer Flip-Flop-Schaltung, die: einen dauernd stabilen Zustand und
einen quasi stabilen Zustand besitzt, oder in Form einer Trigger-Schaltung, welche zwei dauernd stabile
Zustände aufweist, ausgebildet werden,
Während an Hand der Abb. 1 das der Erfindung zugrunde liegende Prinzip erläutert werden soll,
zeigen, die Abb. 2, 3 und 4 praktische Ausführungsbeispiele: für Anordnungen nach der Erfindung.
In Abb-. 1 ist mit 1 ein Transistor bezeichnet, der als Spitzentransistor ausgebildet ist und dessen
Basiselektrode B über eine Basisimpedanz 2 mit der positiven Klemme 3 einer Spannungsquelle verbunden
ist. Die Emitterelektrode E ist durch eine Emitter-
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impedanz 4 in Form eines Gleichrichters mit Erde verbunden» Die Kollektorelelctrode C des Transistors
ist über eine Kollektorimpedanz 5 mit der negativen Klemme 6 der Spannungsquelle verbunden. Die Basiselektrode
des Transistors; welche die eine Steuereilektrode für die Schaltungsanordnung nach der Erfindung
bildet, ist weiterhin, über einen Gleichrichter 7 mit der Eingangsklemme 8 verbunden, an welcher
das aus breiten und schmalen, Impulsen bestehende Impulsgemisch zugeführt wird. Zwischen, der Eingangselektrode
8 und der Emitterelektrode E, welche die zweite erwähnte Steuerelektrode bildet, ist ein
Gleichrichter 9 in Reihe mit einem Widerstand 10 eingeschaltet, wobei der Verbindungspunkt des Widerstandes
10 mit der Emitterelektrode E über einen Widerstand U, der durch, einen Kondensator 12 überbrückt
ist, mit Erde verbunden ist. Der Widerstand 10 und der Kondensator 12 bilden ein Integrationsglied, dessen. Zweck weiter unten beschrieben wird.
Die Schaltung nach Abb. 1 hat auf Grund der Rückkopplungswirkung der Basiselektrodenimpedanz 2
zwei stabile Zustände, die beide dauernd stabil sind. Wenn der Transistor sich im nichtleitenden Zustand
befindet, liegt die Emitterelektrode E etwa auf dem Potential Null. Die Basiselektrode B ist auf Grund
des Ableitungsstromes etwas negativ gegenüber der Spannung an. der positiven Batterieklemme 3, und die
Kollektorelektrode C besitzt etwa die Spannung der Klemme 6. Wenn der Transistor sich im leitenden Zustand
befindet, besitzt die Basiselektrode B etwa das 3c
Potential Null, und die Kollektorelektrode C ist gegenüber dieser Spannung etwas negativ. Sieht man
zunächst von dem Vorhandensein des Gleichrichters 9, des Widerstandes 10 und des Kondensators 12 ab, so
erkennt man, daß bei Zuführung einer Folge von schmalen und breiten, positiven. Impulsen an der
Klemme 8 im nichtleitenden Zustand des Transistors 1 der Gleichrichter 7 leitend wird, so daß die Impulse
über diesen Weg die Basiselektrode B auf ein noch mehr positives Potential im Vergleich zur Emitterelektrode
hinaufheben, so daß der Transistor im nichtleitenden Zustand bleibt. Bei Beendigung eines Ein,-gangsimpulseis
wird der Gleichrichter 7 nichtleitend, und der Transistor würde also1 in seinem nichtleitenden
Zustand bleiben. Nun wird aber während des Auftretens der Impulse an der Klemme 8 auch der Gleichrichter
9 gleitend, und die durch den Gleichrichter 9 weitergeführten Impulse werden durch die Schaltkombination
10, 12 integriert und so der Emitterelektrode £ zugeführt, so daß diese ebenfalls auf ein. positives
Potential angehoben wird., wenn an derKlemme8 Impulse anwesend sind. Bei Beendigung eines Impulses
hört der Gleichrichter 9 auf zu leiten, und. der Kondensator 12 beginnt sich über den Widerstand 11 zu
entladen. Wenn nun eine Folge von breiten und schmalen Impulsen an der Klemme 8 zugeführt wird,
erkennt man, daß bei genügender Dauer der breiten Impulse im Vergleich zu den schmalen Impulsen der
Kondensator 12 auf ein Potential geladen wird, welches oberhalb des normalen Potentials der Basis- 6u
elektrode B im nichtleitenden Zustand liegt. Dies geschieht jedoch nur während der breiten. Impulse und
nicht während der schmalen Impulse, so· daß bei Beendigung eines breiten Impulses, d. h. wenn das
Potential an der Basiselektrode B wieder auf den im nichtleitenden Zustand normalen Wert fällt, das
Potential am Kondensator 12 genügend hoch ist, um die Emitterelektrode £ auf einem positiveren Potential
zu halten als die Basiselektrode B, so daß der Transistor leitend wird und ein. Ausgangsimpuls an
der Kollektörimpedanz 5 erzeugt wird. Auf diese Weise ist die Schaltung nach Abb. 1 imstande, die
breiteren Impulse aus einer Folge von schmalen und breiten Impulsen abzutrennen und einen scharfen Ausgangsimpuls
zu erzeugen, der zeitlich im Hinblick auf die breiten Impulse genau definiert ist. Der Ausdruck
»Abtrennen« ist hier in, der Bedeutung verwendet, wie er bei Abtrennstufen für die Vertikalimpulse: für Fernsehempfänger
gebräuchlich ist, insofern nämlich, als derartige Abtrennstufen Ausgangsimpulse lediglich in
Abhängigkeit von den Vertikalimpulsen erzeugen, die meistens eine andere Wellenform besitzen als die
breiten Eingangsimpulse. So besteht auch bei der vorliegenden Erfindung der Ausgang aus von. den breiten
Impulsen abgeleiteten Impulsen, welche im Vergleich zu diesen sehr viel schmaler sind.
Abb. 2 zeigt ein praktisches Ausführungsbeispiel für eine Schaltung, in der von dem an Hand der
Abb. 1 beschriebenen Prinzip Gebrauch gemacht wird. Diese Schaltung dient zur Abtrennung der breiten
Impulse aus einer Folge von schmalen und breiten Impulsen, wie sie z. B. im Synchrongemisch eines
Fernsehsignals auftreten, wobei in getrennten Ausgängen
Impulse mit Zeiknfrequenz und Impulse mit Teilbildfrequenz auftreten sollen. Die Elemente der
Schaltung nach, Abb. 2, welche mit solchen in. Abb. 1 übereinstimmen, sind mit den gleichen Bezugszeichen
versehen. Es sei bemerkt, daß die Emitterelektrode£ des Transistors 1 über den. Kondensator 12 mit Erde
verbunden ist und daß der Gleichrichter 4 zwischen Erde und dem Verbindungspunkt des Gleichrichters 7
mit der Basiselektrode B des Transistors liegt. Die Emitterelelektrode E ist weiterhin, über einen, Widerstand
13 mit dem Verbindungspunkt von zwei Widerständen 14 und 15 verbunden, die in Reihe zwischen
dem Gleichrichter 7 und der negativen Klemme 6 der Spannungsquelle liegen. Bei dieser Schaltung liegt die
Basiselektrode B des Transistors 1 im nichtleitenden Zustand desselben im wesentlichen auf Erdpotential
oder auf einem etwas positiven Potential, und zwar dank der Widerstände 14 und 15, welche ·— wie man
sieht — parallel zum Ableitungsweg des Transistors liegen. Der Widerstand 13, welcher ·— wie oben erwähnt
— mit dem Verbindungspunkt der Widerstände 14 und 15 verbunden ist, dient dazu, die Emitterelektrode
E a,uf einem negativeren Potential zu halten als die Basiselektrode B, wenn der Transistor im nichtleitenden
Zustand ist. Die Emitterelektrode B liegt z. B. auf einem negativen Potential von etwa 2 V,
während zwischen, den Klemmen 3 und 6 eine Spannung von 10 V angelegt ist. Ein Videosignalgemisch
mit negativ gerichteten Bildsignalen wird an der Klemme 8 zugeführt. Die Synchronimpulse stehen in
positiver Richtung und dienen dazu, den Gleichrichter 7 nur während der Dauer der Synchronimpulse in
den leitenden Zustand, zu steuern. Der integrierende Schaltungsteil besteht in Abb. 2 aus dem Kondensator
12 und dem Widerstand 13, und das Potential, welches sich am Widerstand 14 ausbildet, ist so gewählt,
daß der Transistor 1 nur leitend wird, wenn ein breiter oder Teilbild-Synchronimpuls, wie er an
der erstenSteuerelektrode, also der Basiselektrode des Transistors 1, auftritt, endet. Es sei bemerkt, daß in
Abb. 2 der Gleichrichter 4 im Kreis der Basiselektrode angeordnet ist und daß er dadurch verhindert,
daß das Potential der Basiselektrode unter Null fallen kann, wenn der Transistor im leitenden Zustand ist.
Die Ausgangsimpulse, welche an der Kollektorimpedanz 5 auftreten, haben daher im wesentlichen
die Amplitude des Potentials der Batterieklemme 6.
In der Anordnung nach Abb. 2 besitzt die Transistor-Schaltung einen dauernd, stabilen und einen, unstabilen
Zustand (d. h. einen quasi stabilen Zustand, in welchem die Schaltung nicht so lange bleibt, wie das Zeitintervall
zwischen zwei Impulsen ist). Damit dauern die Ausgangsimpulse an der Kollektorimpedanz 5 nicht
an, bis der folgende Synchronimpuls auftritt, mit dem Ergebnis, daß bei einem System mit Zeilensprung bei
ungeradzahligen und bei geradzahligen Teilbildern derselbeAusgang erhalten, wird. Weiterhin ist es nicht
mehr erforderlich, daß der Transistor durch die an der Klemme 8 zugeführten Eingangsimpulse im
nichtleitenden. Zustand gehalten wird, so daß die Belastung für die an die Klemme 8 angeschlossene Signalquelle
wesentlich vermindert ist. Die abgetrennten Vertikal impulse werden an der Klemme 16 abgenommen,
während die Klemme 17, die mit der Basiselektrodenimpedanz 2 verbunden ist, ein Impulsgemisch
liefert, welches frei von Bildsignalen, ist und zur Synchronisierung des Zeilenablenkoszillators eines
Fernsehempfängers verwendet werden, kann.
Wenn gewünscht, kann die Schaltung gemäß Abb. 2, wie in. Abb. 3 gezeigt, mit einem weiteren. Transistor
18 kombiniert werden,, dessen. Emitterelektrode E mit der positiven Klemme einer Spannungsquellei über
einen Widerstand 20 verbunden ist und an die Eingangsklemme 8 über einen Kondensator 21 angeschlossen
ist. Die Kollektorelektrode C des Transistors 18 ist über einen, Widerstand 22 mit der negativen
Klemme der Spannungsquelle und mit dem Gleichrichter 7 ·— wie dargestellt — verbunden. Bei dieser
Anordnung arbeitet der Transistor 18 als Verstärker, um zu ermöglichen, daß die Schaltung mit kleinen
Eingangsamplituden des Signalgemisches auskommt, wobei gleichzeitig die Gleichstromkomponente des
Signals, die durch den. Kopplungskondensator 21 verlorengeht, wieder eingeführt wird. Da die Bildsignale
— wie oben erwähnt — negative Richtung besitzen, erscheinen, sie nicht in dem. Signalgemisch,, das am
Widerstand 22 steht. Der Widerstand. 20 dient zur Speisung der Emitterelektrode des Transistors 18 mit
Strom, um den. Ausgang am Widerstand 22 während des Auftretens der Horizontal- und Vertikalimpulse
auszugleichen.
Abb. 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung ähnlich dem anHand der Abb. 3 geschilderten,,
bei welchem der Transistor 18 direkt mit dem Transistor 1 gekoppelt ist, so daß der Widerstand 2,
der Gleichrichter 7 und der Widerstand 23 von Abb. 3 fortgelassen werden können. Dabei wird der Arbeitswiderstand
für die Kollektorelektrode des Transistors 18 durch die Abtrennschaltung selbst, bestehend aus
dem Transistor 1, gebildet, während die Basiselektrodenimpedanz des Transistors 1 von dem Transistor
18 an Stelle des Widerstandes 2 und des Gleichrichtors 7 der Abb. 3 gebildet wird. Die Schaltung gemäß
Abb. 4 kann bei ziemlich großen Änderungen dee Ableitung-sstromes
der Transistoren, 1 und 18 noch zufriedenstellend arbeiten, da die Widerstände 14 und
15 die Klemme 17 im nichtleitenden Zustand die Schaltung ungefähr auf Erdpotential halten. Die Schaltung
arbeitet mit Eingangssignalen zwischen weniger als IV und 10 und mehr Volt, ohne daß dieAmplitu.de
der Ausgangssignale sich merklich ändert.
Die Schaltungen in Abb. 3 und 4 zeigen eine Art, die Eingangssignale für die Abtrennschaltung gemäß
Abb. 2 aus einem Transistor abzuleitein,. Es sei jedoch bemerkt, daß die Schaltung gemäß Abb. 2 auch von
einer üblichen Röhrenschaltung gespeist werden kann.
Claims (5)
1. Schaltungsanordnung zur Abtrennung der Impulse längerer Dauer aus einem Gemisch von
elektrischen Impulsen, kürzerer und längerer Dauer mit Hilfe eines mindestens zwei Elektroden aufweisenden
Elektronenrelais, dessen einer Elektrode das Impulsgemisch selbst und dessen, anderer Elektrode
das integrierte Impulsgemisch zugeführt wird, so daß an der letzteren die kürzeren Impulse
ein niedrigeres Potential und die längeren. Impulse ein höheres Potential erzeugen, dadurch gekennzeichnet,
daß das Elektronenrelais gesperrt ist, wenn an. beiden Elektroden Impulsspannungen
stehen, und daß es in den. leitenden Zustand, kippt, wenn an der erstgenannten Elektrode keine und an
der letztgenannten Elektrode noch" die den längeren Impulsen, entsprechende integrierte Spannung
steht, derart, daß nach Beendigung eines jeden längeren Impulses am Ausgang des Elektronenrelais
ein Impuls gewünschter Dauer auftritt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet,
daß als Elektronenrelaisanordnung ein Transistor (1) vorgesehen ist.
3. Anordnung nach Anspruch,2, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der Basiselektrode (B) und der Kollektorelektrode' (C) des Transistors (1)
eine widerstandsbehaftete Verbindung (14, 15, 5) eingeschaltet ist.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Integration des Impulsgemisches
ein. Kondensator (12) zwischen der Emitterelektrode (E) und Erde und ein Widerstand (13)
zwischen der Emitterelektrode (E) und einem Punkt der widerstandsbehafteten Verbindung vorgesehen
ist.
5. Anordnung nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Speisung des
Transistors (1) mit dem Impulsgemisch ein. Transistorverstärker (18) vorgesehen ist, dessen.Kollektorelektrode
mit der Basiselektrode des ersten Transistors (1) und über eine Impedanz (14, 15)
mit einer negativen Spannungsquelle (6) verbunden ist und dessen Emitterelektrode über eine
weitere Impedanz (20) mit einer positiven Spannungsquelle (19) verbunden ist, um die an. der mit
der Kollektorelektrode verbundenen Impedanz während der Impulse sich ausbildende Spannung
auszugleichen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 256 976;
USA.-Patentschrift Nr. 2 589 833.
Schweizerische Patentschrift Nr. 256 976;
USA.-Patentschrift Nr. 2 589 833.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 7M 8CS/123 11.57
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| GB2869453A GB767508A (en) | 1953-10-17 | 1953-10-17 | Improvements in or relating to pulse separating circuits |
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| DE1019702B true DE1019702B (de) | 1957-11-21 |
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Family Applications (1)
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Country Status (3)
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
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1953
- 1953-10-17 GB GB2869453A patent/GB767508A/en not_active Expired
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1954
- 1954-10-12 DE DEE9670A patent/DE1019702B/de active Pending
- 1954-10-15 FR FR1110097D patent/FR1110097A/fr not_active Expired
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