DE1019002B - Phasendiskriminator - Google Patents
PhasendiskriminatorInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf Schaltungen für Phasendiskriminatoren, insbesondere auf eine
Schaltung zur Feststellung kleinster Phasenwinkeldifferenzen
zwischen zwei Eingangssignalen gleicher Frequenz.
Es sind viele Anzeigesysteme bekannt, die aus der Phasendifferenz zweier Signale Informationen, ableiten,
insbesondere werden derartige Anzeigasysteme
in der Luftnavigation; verwendet. Hier kommt es besonders darauf an, kleine Änderungen, der Phasen,
differenz festzustellen.
Es sind auch schon Schaltungen, bekannt, bed denen sehr kleine Änderungen der Phasendifferenz zweier
gleichfrequenter Eingangs signale feistgestellt werden
könnein. Bei dieser Schaltung werden die beiden Spannungen, deren gegensaitiger Phasenwinkel bestimmt
werden soll, in Serie gegeneinandergeschaltet, so daß eine Differenz der Spannungen erzeugt wird.
Zu diesem Zweck werden die beiden Spannungen, über Transformatoren und eine 90o-Phasenbrücke an, die
Gitter eines aus zwei Röhren bestehenden Gegentaktverstärkars gelegt, dessen Anodanspaniiiung die eine
der beiden in der Phase zu vergleichenden Spannungen bildet. Die Phasendifferenz der beiden Eingangsspannungen
wird mit Hilfe eines an den beiden Anoden des Gegentaktverstärker liegenden Meßinstrumentes
angezeigt.
Es sind auch weiterhin Schaltunigen zur Bestimmung sehr kleiner Pbasendifferenizen zweier gleichifrequenter
Spannungen bekannt, bei denen die in der Phase zu vergleichenden Spannungen, in zwei mit
gleichrichtenden Gliedern versehene Schleifern eingespeist werden, von denen ein. Zweig beiden
Schleifen gemeinsam ist. Die Phasendifferenz wird dann mit Hilfe eines an den parallel zur Schleife
liegenden Arbeitswiderständan angeschalteten Meißinstrumentes angezeigt. Es kann bewiesen, werden,
daß die Größe der gemessenen Spannung proportional dem Sinus des Phasenwinkels zwischen den beiden
Spannungen ist. Es ist jedoch wünschenswert, gerade bei kleinen Phasendifferenzen eine Anzeige zu erhalten,
die sich stärker ändert als der Sinus des Phasenwinkel s.
Es wird daher bei einem Phasendiskriminator zur Feststellung kleinster Phasenwinkel zwischen zwei
sinusförmigen Wechselspannungen, bei dem je zwei den beiden Wechselspannungen proportionale Spannungen
in zwei miteinander verkoppelte und ja einen Gleichrichter enthaltende Schleifen eingespeist sind,
bei dem die je Schleife gleichgerichtete Spannung an, je einem von zwei in Serie geschalteten Widerständen
liegt und parallel zu den beiden Widerständen ein Spannungsmesser geschaltet ist, der die Differenzspannung
der über den beiden Widerständen liegenden Phasendiskriminator
Anmelder:
International Standard Electric
Corporation, New York, N. Y. (V. St. A.)
Corporation, New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Ciaessen, Patentanwalt,
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 8. Oktober 1952
V. St. v. Amerika vom 8. Oktober 1952
Gus Stavis, Ossining, N. Y. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Gleichspannung als Ma,ß für den Phasenwinkel anzeigt, erfindungsgemäß in die beiden Schleifen, außer
den beiden genannten Spannungen ein dritte1 Spannung eingespeist, die der ersten Wechselspannung
proportional ist, jedoch im Betrag vergrößert, und auf dieser senkrecht steht, und in den beiden Schleifen
je die Vekto-rsumme dieser drei Spannungen gebildet.
Die Empfindlichkeit dieser Schaltung gegenüber den bekannten Schaltungen für Phasiendiskriminatoren ist
bedeutend größer, insbesondere bei sehr kleinen Phasenänderungen in der Nähe von Phasenwinkeln
Null, da die Anzeige sich in der Nähe des Nullpunktes stärker als sinusförmig ändert.
Die Erfindung wird an Hand von Schaltungsbeispielen und Zeichnungen näher erläutert.
Die Erfindung wird an Hand von Schaltungsbeispielen und Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt das Schaltbild eines bisher gebräuchlichen Phasendiskriminators;
Fig. 2 zeigt das zu Fig. 1 gehörige Vektordia,-gramm;
Fig. 3 zeigt das Schaltbild eines Phasendiskriminators gemäß der Erfindung;
Fig. 4 zeigt das zu Fig. 3 gehörige Vektordia,-gramm;
Fig. 5 zeigt eine Schaltungsmodifikation; des Phasendiskriminators;
Fig. 6 zeigt das zu Fig. 5 gehörige Vektordiagramm ;
Fig. 7 zeigt eine weitere Modifikation des Phasen,-So
diskriminators, und
Fig. 8 zeigt eine andere Schaltung, bei dar die kleinen Spannungsdifferenzen vor ihrem Vergleich, im
eigentlichen Phasendiskriminator noch verstärkt werden.
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In Fig. 1 ist die Schaltung eines der bisher üblichen. Phasendiskriminatoren dargestellt. ex und C2 sind
die Eingangssignale gleicher Frequenz., die in ihrer Phase miteinander verglichen werden sollen.. Die
Spannungen ex und e.-, sind über die 'Transformatoren 2
und 3 an die Schaltung des Phasendiskriminators 1 angekoppelt. Die Schaltung des Phasendiskrimina,-tors
1 besteht aus den Schleifen 4 und 5. Die Schleife 4 enthält einen Teil 2 a der Sekundärwicklung des
Tranformators 2, ein gleichrichtenides Element 6. ζ. Β. ίο
einen Kristallgleichrichter oder eine Diode, einen Belastungswidersta.nd
7 und die Sekundärwicklung 3 σ des Transformators 3. Die Schleife 5 enthält einen
Teil 2 & der Sekundärwicklung des Transformators 2. ein gleichrichtendes Element 8, einen Lastwiderstand 9
und die Sekundärwicklung 3 α des Transformators 3. Die gemeinsame Leitung der Schleifen 4 und 5, die
den Mittelpunkt der Sekundärwicklung des Transformators 2 und den Mittelpunkt der beiden Belastungswiderstände
7 und 9 miteinander verbindet. enthält die Sekundärwicklung 3 a des Transformators
3. Das Anzeigegerät 10 für die Phasenmessung enthält ein Gleichspannungsvoltmeter., das über die
Belastungswiderstände 7 und 9 angeschlossen ist. Entsprechend dem Wicklungssinn der Transformatoreu
2 und 3 soll der Strom ix in Schleife 4 im Uhrzeigersinn
fließen, während der Strom J2 in Schleife 5
entgegen dem Uhrzeigersinn fließt. D~ie Beziehung zwischen der Ausgangsgleichspannung V0 an den
beiden Belastungswiderständen 7 und 9 und der Phasendifferenz Θ zwischen den beiden Eingangs-Signalen
ex und c-, kann dem Vektordiagramm der
Fig. 2 entnommen werden. Die resultierende Größe R1
der Schleifenspannung 4 ist gleich der vektoriellen Summe der Eingangsspannung ex, die in der Sekundärwicklung
des Transformators 2, und der Eingangsspannung e2, die in der Sekundärwicklung des Transformators
3 induziert wird. Die resultierende Größe Ra der Schleifenspannung 5 ist gleich der
vektoriellen Differenz der Eingangsspannung t\,, die
in der Sekundärwicklung des Transformators 3. und der Eingangsspannung C1, die in der Sekundärwicklung
des Transformators 2 induziert wird. Die Ausgangsgleichspannung ist dann gleich der algebraischen
Differenz der Größen R1 und R2, multipliziert mit
einer Konstante. Diese Differenz ist eine Funktion der Phasendifferenz Θ der beiden Eingangssignale C1
und ea. Aus dem Vektorbild der Fig. 2 ist zu erkennen,
daß R1 = R2 bzw. Ti1-^2 = O wird, wenn 0 = 0
wird, d. h., es entsteht keine Spannungsdifferenz, wenn der Phasenwinkel Θ XuIl ist. Wächst hingegen die
Phasendifferenz 0, so nimmt die Differenz der Größen R1 und R., nach einer Sinusfunktion des
Winkels Θ zu. Diese Beziehung gilt auch für kleine Winkel, und es kann gezeigt werden, daß für Winkel
kleiner als 45° der Fehler weniger als 10% beträgt. Es ist einzusehen, daß die Empfindlichkeit einer
solchen Phasendiskriminatorschaltung am Nullpunkt, wo C1 = c-, ist, dem Sinus des Winkels Θ entspricht.
Die Empfindlichkeit der Schaltung, die als Differeuiialquotient
der Ausgangs spannung und des Phas;n dV
winkeis -—■ definiert ist, kann nur durch Vergrößerung
der Werte ^1 und eo vergrößert werden. Die
Größen ex und C2 können allerdings nur bis zu einem
solchen Wert vergrößert werden, wie es für die übrigen Komponenten der Schaltung tragbar ist.
Fig. 3 zeigt die Phasendiskriminatorschaltung gemäß der Erfindung. Eine Begrenzung der Vergrößert*.::^
der Eingangssignal werte fällt bei dieser Schallung weg. Es kann somit eine größere Empfindlichkeit
als bei der früheren Schaltung erreicht werden. Dabei werden zwei Signale A · C1 und B · c, benutzt, deren
Größen proportional den Eingangssignalen ex und e9
sind. Diese beiden Signale größerer Spannung werden gegeneinandergeschaltet, um eine kleine Differenzspannung
zu erhalten, die dann mit der Eingangsspannung C1 in der Phase verglichen wird. Das Eingangssignal
C1 ist an die Primärwicklung des Transformators
11 gekoppelt. Eine zweite Eingangsspannung A · C1 wird in der Sekundärwicklung des Transformators
12 induziert. Die Spannung A · C1 ist gegenüber der Eingangsspannung C1 um —90° in der
Phase gedreht. Diese Phasendrehung wird durch den Phasenschieber 13 bewirkt, der vor die Primärwicklung
des Transformators 12 geschaltet ist. Die Erhöhung der Spannung ex um den Faktor A wird auf
Grund de;> Übersetzungsverhältnisses des Transformators
12 erreicht. Eine dritte Eingangsspannung B ■ C2, die gegenüber der Eingangsspannung c, um
den Faktor B vergrößert ist, wird in der Sekundärwicklung des Transformators 14 induziert. Die Größe
der Konstanten A und B soll ungefähr gleich sein. Der in Fig. 3 gezeigte Phaseudiskriminator besteht
somit aus zwei Schleifen 15 und 16, ähnlich wie die Schaltung der Fig. 1. Die Schleife 15 enthält einen
Teil der Sekundärwicklung des Transformators 11, ein gleichrichtendes Element 17, einen Belastungswiderstand
18 und die Sekundärwicklungen der Transformatoren 12 und 14. Der Stromfluß in dieser
Schleife (V1') soll im Uhrzeigersinn verlaufen. Die
Schleife 16 enthält den Restteil der Sekundärwicklung des Transformator* 11, das gleichrichtende Element
19, den Belastungswiderstand 20 und die Sekundärwicklungen der Transformatoren 12 und 14. Die Ausgangsgleichspannung,
die mit Hilfe des Instrumentes 21 an den Belastungswiderständen 18 und 20 angezeigt
wird, ist proportional der Phasendifferenz zwischen den Eingangsspannungen C1 und C1.
Das Vektordiagramm der Fig. 4 zeigt die Beziehungen der einzelnen Spannungen im Diskriminator
der Fig. 3. Die Eingangsspannung C1 eilt der induzierten
Spannung A
um 90° voraus. Die
Phasendifferenz zwischen C1 und c, betrage Θ. die
Größen A · C1 und B · c, sind annähernd einander
gleich. Wenn der Phasenwinkel Θ außerdem sehr klein ist, ist die vektorielle Summe 7? der Spannungen
A ■ C1 und B ■ t'., annähernd gleich der Eingangsspannung
C1. Wenn also die resultierende Spannung R
mit C1 vergleichbar ist, entspricht die Wirkungsweise
der Schaltung der Fig. 3 der der Fig. 1. Ebenso sind die Vektordiagramme der Fig. 2 und 4 vergleichbar,
mit der einzigen Ausnahme, daß die Empfindlichkeit wesentlich erhöht wird, d. h., für kleine Änderungen
äV des Phasenwinkel 0 ist der Differentialquotient -—~
für Winkel 0 in der Xähe von XuIl bedeutend größer. Ist die Phasendifferenz 0 zwischen den Eingangsspannungen
Cx und C2 XuIl und B2 angenähert gleich
A · Cx. so ist die Ausgangsgleichspannung F0 gleich
XuIl und bleibt so lange XuIl, wie θ XuIl ist. unabhängig
davon, ob A · C1 = B ■ cy ist.
Es ist einzusehen, daß die Empfindlichkeit der
Schaltung nach Fig. 3 größer ist als die der üblichen Schaltung nach Fig. 1, wenn man annimmt, daß vergleichsweise
C1 = c, ist, und gleichzeitig die Arbeitsspannungen der Kristallgleichrichter oder Dioden 17
und 19 sehr klein sind, weil A · C1 und B · c, annähernd
gleich, jedoch entgegengesetzt gerichtet sind. Diese hier gemachten Angaben sind die üblichen
Arbeitsbedingungen für Phasenvergleichsschaltungen. Für große Winkel Θ kann die vektorielle Summe der
Spannungen A ■ ex und B · e2 so groß werden, daß der
Diskriminator im Sättigungsgebiet arbeitet und daher unempfindlich wird. Es ist daher empfehlenswert,
wenn die Gleichrichter für alle vorkommenden Phasendifferenzwerte arbeiten sollen, den Schalter
12 α (Fig. 3) zu schließen und damit einen Begrenzer 14a über die Transformatoren 12 und 14 wirksam
werden zu lassen, so daß die Summe der an den Wicklungen der beiden Transformatoren erzeugten
Spannungen nicht allzu groß wird. Dadurch wird verhindert, daß die Gleichrichter 17 und 19 ins Sättigungsgebiet
gesteuert werden. Dieser Begrenzer 14a beeinflußt die Wirkungsweise der Gleichrichter 17
und 19 nicht, wenn kleine Phasenwinkel zwischen den Spannungen vorliegen.
Eine modifizierte Ausführung des Phasendiskriminators gemäß der Erfindung zeigt Fig. 5, bei dem
Phasendifferenzen ohne Übersteuerung der Diskriminatorschaltung bestimmt werden können. Die Schaltung
enthält zwei Schleifen 22 und 23. In der Schleife 22 liegen die Sekundärwicklung desTransformators 24,
das gleichrichtende Element 25, der Belastungswiderstand 26 und die Sekundärwicklung des Transformators
27. Die Schleife 23 enthält die Sekundärwicklung des Transformators 28, das gleichrichtende Element
29, den Belastungswiderstand 30 und die Sekundärwicklung des Transformators 27. In der Sekundärwicklung
des Transformators 27 wird eine Spannung induziert, die der in der Sekundärwicklung
des Transformators 14 der Fig. 3 gleich, aber entgegengesetzt gerichtet ist. Diese Spannung wird mit
— B · e2 bezeichnet und hat gegenüber der Eingangsspannung C1 den Phasenwinkel Θ. Die Spannung ex
liegt über die Phasenschieber 31 und 32 und über die Transformatoren 24 und 28 an den Schleifen 22 und
23. Die Spannung an der Sekundärwicklung des Transformators 24 sei A · ex" und ist mit dem Phasenwinkel
Φ behaftet, die Spannung an der Sekundärwicklung des Transformators 28 betrage A ■
mit
dem Phasenwinkel — Φ. Die der Spannung ex durch
die Phasenschieber 31 und 32 zugeordneten Winkel Φ und — Φ sind so eingestellt, daß die Spannung A · ex"
mit dem Phasenwinkel Φ gleich der Vekiorsumme von Cx und A-ex (s. Fig. 4), während die Spannung
A · ex" mit dem Phasenwinkel — Φ gleich der Vektorsumme
von —ex und A ■ ex ist. Aus dem Vektordiagramm
der Fig. 6 ist ersichtlich, daß der Vektor A ■ ex" mit dem Phasenwinkel φ in die Vektoren ex
und A · e/ der Fig. 4, während A
mit dem
Winkel — Φ in die Vektoren —ex und A · ex der
Fig. 4 transformiert werden können. Die Schaltung nach Fig. 5 arbeitet somit, wie dem Vektordiagramm
der Fig. 6 zu entnehmen ist. ähnlich wie die Schaltung nach Fig. 3 und Vektordiagramm der Fig. 4.
Fig. 7 zeigt eine andere Schaltungsmodifikation des Phasendiskriminators nach Fig. 5, bei welcher der
Eingangstransformator zwei Sekundärwicklungen hat. Der Transformator 33 mit den Sekundärwicklungen
33 a und 33 b ist durch die veränderbaren Kondensatoren 34 und 35 oberhalb und unterhalb der Resonanz
abgestimmt, so daß die resultierenden Spannungen, die in den Sekundärwicklungen des Transformators 33
induziert werden, gleich denen der Sekundärwicklungen der Transformatoren 24 und 28 in Fig. 5 sind.
Die Arbeitsweise der Schaltung nach Fig. 7 ist im weiteren der der Fig. 5 identisch. Dies gilt für alle
Phasenwinkel Θ zwischen den beiden Eingangsspannungen (?j und ε.-,.
In den soeben besprochenen Anordnungen für Phasendiskriminatoren gemäß der Erfindung brauchen
die Spannungen A · ex und B ■ c9 nicht sehr groß zu
sein, da es nur auf die Differenz der Spannungen ankommt.
Fig. 8 zeigt eine Anordnung, bei der die Differenz der gegenüber den Eingangsspannungen ex und eo erhöhten
Spannungen A · ex und B · e2 einen relativ
kleinen Wert hat und dann verstärkt wird. Die Eingangsspannung e.-, wird einer Elektronenröhre 35 und
dem Koppeltransformator 36 zugeführt. In der Sekundärwicklung dieses Transformators entsteht die
Spannung ex. Die Eingangsspannung ex ist außerdem
über einen Phasenschieber 37, der eine Phasennacheilung von 90° bewirkt, an die Primärwicklung des
Transformators 38 gelegt. Die Eingangsspannung e.-, speist die Primärwicklung des Transformators 39.
Auf Grund des Übersetzungsverhältnisses der Transformatoren 38 und 39 werden in ihren Sekundärwicklungen
die Spannungen ex mit dem Phasenwinkel
— 90° und — e2 mit dem Phasenwinkel Θ erzeugt und
dem Gitter einer Elektronenröhre 40 zugeführt, in der sie verstärkt werden. Im Anodenkreis dieser Röhre
liegt die Primärwicklung des Transformators 41. In der Sekundärwicklung dieses Transformators wird
die Spannungsdifferenz A ■ ex (Phasenwinkel —90°)
— B · e2 (Phasenwinkel Θ) induziert und dem Mittelpunkt
der Sekundärwicklung des Transformators 36 zugeführt. Zwischen dem Mittelpunkt der Sekundärwicklung
des Transformators 36 und dem Mittelpunkt der beiden Belastungswiderstände 42 und 43 befindet
sich also die gleiche Spannung wie im gemeinsamen Zweig der beiden Schleifen 15 und 16 der Fig. 3. Da
die Differenz der Spannungen A · ex und B · e2 gebildet
wird und diese immer verhältnismäßig klein ist, braucht die Spannung selbst von vornherein nicht hoch zu sein.
Die Differenz der beiden Spannungen wird ja entsprechend verstärkt und dann erst der Diskriminatorschaltung
zugeführt. Da die Verstärkung der Spannungen ex mit dem Phasenwinkel —90° und —e9 mit
dem Phasenwinkel Θ in dem gemeinsamen Verstärker 40 erfolgt, sind in diesem Falle die Faktoren A und B
einander gleich.
Die Erfindung wurde zwar an Hand von Ausführungsbeispielen beschrieben. Dies stellt jedoch keine
Beschränkung ihres Wesens und ihrer Anwendbarkeit im Rahmen der Erfindung dar.
Claims (7)
1. Phasendiskriminator zur Feststellung kleinster Phasenwinkel zwischen zwei sinusförmigen
Wechselspannungen, bei dem je zwei den beiden Wechselspannungen proportionale Spannungen in
zwei miteinander verkoppelte und je einen Gleichrichter enthaltende Schleifen eingespeist sind, bei
dem die je Schleife gleichgerichtete Spannung an je einem von zwei in Serie geschalteten Widerständen
liegt und parallel zu den beiden Widerständen ein Spannungsmesser geschaltet ist, der
die Differenzspannung der über den beiden Widerständen liegenden Gleichspannung als Maß für den
Phasenwinkel anzeigt, dadurch gekennzeichnet, daß in die beiden Schleifen außer den beiden genannten
Spannungen eine dritte Spannung eingespeist ist, die der ersten Wechselspannung proportional,
jedoch im Betrag vergrößert ist und auf dieser senkrecht steht, und daß in den beiden
Schleifen je die Vektorsumme dieser drei Spannungen gebildet ist.
2. Phasendiskriminator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einkopplung der
Spannungen in jede Schleife Transformatoren vorgesehen sind.
3. Phasendiskriminator nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungen in
der gemeinsamen Schleifenleitung begrenzt werden.
4. Phasendiskriminator nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die in die gemeinsame
Schleifenleitung eingekoppelten Spannungen als auch eine der sinusförmigen Wechselspannungen
über Röhrenverstärker verstärkt werden.
5. Phasendiskriminator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die beiden Schleifen
gemeinsam eine der sinusförmigen Wechselspannungen eingekoppelt ist und in die eine Schleife
zusätzlich eine aus der zweiten sinusförmigen Wechselspannung abgeleitete Spannung höheren
Betrages und in die andere Schleife zusätzlich eine Spannung eingeführt ist, die sich aus der
Vektordifferenz zwischen der aus der zweiten sinusförmigen Wechselspannung abgeleiteten Spannung
höheren Betrages und einer der beiden sinusförmigen Wechselspannungen ergibt.
6. Phasendiskriminator nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die in die eine
Schleife eingekoppelte Spannung der zweiten sinusförmigen Wechselspannung, aus der sie abgeleitet
ist, um 90° nacheilt und daß die in die zweite Schleife eingekoppelte Spannung dieser
sinusförmigen Wechselspannung um 90° voreilt.
7. Phasendiskriminator nach Anspruch 1 und 5,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Einkopplung der Spannungen in die beiden Schleifen ein Transformator
vorgesehen ist, der zwei Sekundärwicklungen besitzt, die mit Hilfe von Kondensatoren
auf Resonanz abstimmbar sind, wobei der eine Resonanzpunkt oberhalb der Frequenz der zu
messenden zweiten sinusförmigen Wechselspannung, der andere Resonanzpunkt unterhalb der
Frequenz der zu messenden zweiten sinusförmigen Wechselspannung liegt, und dabei die in der ersten
Schleife auftretende Spannung der Summe der aus der zweiten sinusförmigen Wechselspannung abgeleiteten
Spannung höheren Betrages und der ersten sinusförmigen Wechselspannung und die in
der zweiten Schleife auftretende Spannung der Differenz dieser beiden Spannungen entspricht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 807 826;
USA.-Patentschriften Nr. 2 225 348, 2 282 101.
Deutsche Patentschrift Nr. 807 826;
USA.-Patentschriften Nr. 2 225 348, 2 282 101.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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|---|---|---|---|
| DEL1441A DE860505C (de) | 1950-03-19 | 1950-03-19 | Schaltungsanordnung zur Demodulation frequenzmodulierter Schwingungen |
| US313635A US2774038A (en) | 1952-10-08 | 1952-10-08 | Phase discriminator |
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| DE1019002B true DE1019002B (de) | 1957-11-07 |
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Family Applications (2)
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| DEI7777A Pending DE1019002B (de) | 1950-03-19 | 1953-10-07 | Phasendiskriminator |
Family Applications Before (1)
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