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DE1566868C - Dopplerunabhängige, die Richtung und Entfernung anzeigende Impulsortungsanlage für Unterwasserschall, deren Frequenzband durch die Impulsdauer bestimmt ist - Google Patents

Dopplerunabhängige, die Richtung und Entfernung anzeigende Impulsortungsanlage für Unterwasserschall, deren Frequenzband durch die Impulsdauer bestimmt ist

Info

Publication number
DE1566868C
DE1566868C DE1566868C DE 1566868 C DE1566868 C DE 1566868C DE 1566868 C DE1566868 C DE 1566868C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltages
doppler
voltage
frequency
independent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Dr. 2300 Kiel Rücklin
Original Assignee
Electoacustic Gmbh, 2300 Kiel
Publication date

Links

Description

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Eine dopplerunabhängige, die Richtung anzeigende Nach der Erfindung enthält die bekannte Schaltung Impulsortungsanlage für Unterwasserschall, deren nach der deutschen Auslegeschrift 1220 291 zusätz-Frequenzband durch die Impulsdauer bestimmt ist, liehe Baugruppen. In F i g. 1 sind die Baugruppen M3, ist bekannt (deutsche Auslegeschrift 1 220 291). In M1 und O1 zusätzlich enthalten. Im Gegensatz hierzu dieser Auslegeschrift ist ein Verfahren zur Richtungs- 5 ist bei der bekannten Schaltung TP1 unmittelbar mit bestimmung einfallender Schallwellen in einem mehr einer Platte der Kathodenstrahlröhre für die waage- oder weniger breiten Frequenzband, insbesondere im rechte Ablenkung verbunden, während T1P2 mit einer Wasser, durch Vergleich der Laufzeiten an zwei im Platte für die senkrechte Ablenkung verbunden ist. Abstand voneinander liegenden Empfängeranord- Schw 1, Schw 2 sind die beiden Schwingerstreifen. Von nungen durch Bildung zweier elektrischer Spannungen io jedem Schwinger führt je eine Leitung unmittelbar an unter Schutz gestellt und ist dadurch gekennzeichnet, die Klemmen des Multiplikationsgeräts M1. Das daß die beiden Spannungen nach den Regeln der Multiplikationsgerät M2 ist an den einen Schwinger Korreiationstechnik einmal direkt miteinander und über einen Breitbandphasenschieber Ph, der die Phase zweitens unter Hinzufügung einer 90°-Phasenver- um 90° dreht, angeschlossen, während der andere Einschiebung zwischen beiden Spannungen miteinander 15 gang unmittelbar mit dem zweiten Schwinger vermultipliziert werden und daß die beiden Produkt- bunden ist. An die Ausgänge der Multiplikationsspannungen zur Integration in an sich bekannter Weise geräte sind die Systeme für die horizontale bzw. vertiüber Tiefpaßfilter den gekreuzten Ablenksystemen kale Ablenkung des Leuchtflecks einer Kathodeneiner Kathodenstrahlröhre oder eines Kreuzspul- strahlröhre K über Tiefpässe TP1 und TP2 angeinstrumentes zugeführt werden. * 20 schlossen. Für die Bemessung des Durchlaßbereichs
Dieses Verfahren eignet sich nur für eine passive ist lediglich die Impulslänge, aber nicht die Doppler-
Ortung, bei der der Lichtfleck auf der Kathodenstrahl- verschiebung maßgebend. Man kann auf diese Weise
röhre ausschließlich durch die Ausgangsspannungen gegenüber der normalen Summe-Differenzschaltung
der Korrektoren abgelenkt wird. eine erhebliche Störverminderung erzielen.
Bei der aktiven Ortung muß man den Kathoden- 25 Wenn von den Schwingerausgängen konstante Tonstrahl zusätzlich durch eine Sägezahnspannung ab- frequenzspannungen erzeugt werden, deren Phasen lenken, damit man ein Ziel gegenüber dem Nachhall sich um den Winkel φ unterscheiden, wird der Leucht- und etwa vorhandenen anderen Zielen unterscheiden fleck nach F i g. 2 auf einen Punkt P abgelenkt, dessen und außerdem die Entfernung ablesen kann. Durch Verbindungslinie mit dem Nullpunkt N zur Waagediese zusätzliche Ablenkung wird die Richtungsbe- 30 rechten den Winkel φ bildet. Wenn an den Ausgängen Stimmung sehr unsicher. der Schwinger Tonfrequenzimpulse auftreten, deren
Bei der Ortung, die mit dem Summe-Differenzver- Träger eine Phasenverschiebung von φ aufweisen, fahren durchgeführt wird, besteht dieser Nachteil wandert der Leuchtfleck während der Dauer eines nicht. Das Summe-Differenzverfahren erfordert aber Impulses bei richtiger Diniensionierung der Tiefpässe wegen der Dopplerverschiebung ein breiteres Fre- 35 einmal längs der Geraden NP hin und zurück,
■quenzband als die Schaltung nach der deutschen Aus- Bei Impulsortungsanlagen muß man den Leuchtfleck legeschrift 1 220 291, deren Frequenzband durch die zusätzlich zeitproportional ablenken, damit die EntImpulsdauer bestimmt ist. Die Anlage nach v dem fernung gemessen und zwischen mehreren Zielen unter-Summe-Differenzverfahren ist deshalb äußerst emp- schieden werden kann. Dies kann dadurch erreicht findlich gegen Störgeräusche und hat damit eine ge- 40 werden, daß an die eine Platte für die Vertikalablenringere Reichweite. kung eine Sägezahnspannung 5 gelegt wird.
Erfindungsgemäß wird die Schaltungsanordnung In F i g. 3 sind in vergrößertem Maßstab die Kurven
nach dem Verfahren der deutschen Auslegeschrift dargestellt, die der Leuchtfieck beschreibt, wenn sich
1 220 291 unter Beibehaltung der Vorteile dieses Ver- die durch den Impuls und den Sägezahn verursachten
fahrens in der Weise verbessert, daß es mit ihr möglich 45 Auslenkungen überlagern. Es werde der besonders
ist, eine aktive Ortung durchzuführen. günstige Fall angenommen, daß das Echo ein Recht-
Die Nachteile, die sowohl die Schaltungsanordnung eckimpuls ist. In Wirklichkeit hat der Echoimpuls
nach der deutschen Auslegeschrift 1 220 291 als auch mehr oder weniger ausgeprägte Flanken endlicher
die Schaltungsanordnung nach dem.Summe-Differenz- Steigung. Im Fall φ = 0 liefert nur das Multipli-
verfahren besitzen, werden bei der Schaltungsanord- 50 kationsgerät M1 eine Spannung; der Leuchtfleck wird
nung nach der Erfindung vermieden. also durch den Sägezahn senkrecht, durch den Echo-
Bei der normalen Summe-Differenzanzeige muß der impuls waagerecht abgelenkt. Der Leuchtfleck bewegt Frequenzbereich der beiden Kanäle vom Schwinger sich über den Punkt A längs der Mittellinie. Beim bis zur Anzeigeröhre so breit gemacht werden, daß die Punkt B trifft die ansteigende Flanke des Impulses ein, Empfangsfrequenz bei jeder Relativgeschwindigkeit 55 der Leuchtfleck wird zusätzlich in der Waagerechten zwischen Ziel und Peiler trotz der hierdurch verur- zuerst rasch, dann langsamer abgelenkt. Ohne Horizonsachten Dopplerverschiebung innerhalb dieses Fre- talablenkung würde der Leuchtpunkt am Ende des quenzbereichs bleibt. Eine Richtungsbestimmung, bei Impulses den Punkt C erreicht haben; unter dem der das Frequenzband auf die durch die Impulslänge Einfluß beider Ablenkungen beschreibt er die Linie B C. gegebene Breite eingeschränkt werden kann, ist nach 60 Es ist angenommen, daß der Impuls zu Ende ist, bevor der bekannten Schaltungsanordnung nach dem Ver- die bei weiterer Fortdauer des Impulses erreichbare fahren der deutschen Auslegeschrift 1 220 291 möglich. maximale Auslenkung erreicht ist (etwas höher als die Die bekannte Schaltungsanordnung wird nach der Strecke CC1). Am Ende des Impulses geht die AbErfindung in der Weise verbessert, daß mit ihr gleich- lenkung zuerst rasch, dann langsamer zurück. Der zeitig außer der Richtung die Entfernung eines Zieles 65 Leuchtfieck beschreibt das Kurvenstück CD. Im angegeben wird. Punkt D ist die Mittellinie wieder erreicht; der Leuchtin den F i g. 1 bis 5 ist die Schaltungsanordnung fleck bewegt sich längs der Mittellinie über E hinaus nach der Erfindung dargestellt. weiter. Die Mittellinie hat dann längs der Strecke BD
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eine Lücke. Bei 30° Phasenverschiebung bewegt sich Als Modulatoren Af3, M1 können analoge Multipli-
dann der Leuchtpunkt unter dem Einfluß der von Af1, kationsgeräte, wie Ring- oder Sternmodulatoren mit
M2 und S verursachten Ablenkspannungen beispiels- im quadratischen Bereich der Kennlinie arbeitenden
weise längs des Kurvenzugs ABFDE. Man könnte die Gleichrichtern oder Hallgeneratoren, verwendet wer-Phasenverschiebung daran erkennen, daß die Spitze F 5 den.
nach dem Ende der Lücke verschoben ist und daß sich Man kann die NF-Spannung auch durch eine Regelder Leuchtpunkt längs eines Teils der Kurve FD ein schaltung nach F i g. 4 in Hochfrequenz umsetzen: Stück weit schräg von oben nach unten bewegt. Bei Jeder Umformer besteht aus zwei vollständig gleich —30° Phasenverschiebung bewegt sich der Leuchtfleck aufgebauten Kanälen. Die Ausgangsspannungen der längs des Kurvenzugs AB GD E. Die Spitze G liegt io Tiefpässe TP1 und TP2 müssen erdsymmetrisch gehier unterhalb der Lücke BD. Längs der Kurve B G macht werden, geeignet sind bei den verhältnismäßig bewegt sich der Leuchtfleck schräg nach unten. Im tiefen Frequenzen Spannungsumkehrstufen. Im oberen Gegensatz dazu befindet sich die Spitze C der Kurve Kanal sind nur negative Eingangsspannungen wirkfür ψ = 0 stets oberhalb des Anfangs B und unterhalb sam, weil bei positiven Eingangsspannungen der des Endes D der Lücke, die Kurven 5C und CD stei- 15 Gleichrichter Gr1 gesperrt ist. Die Hochfrequenzgen ständig an. Eine Phasenverschiebung wird sich spannung des Oszillators O1 wird über den Transforbereits bei diesen günstigen Verhältnissen nur nach mator Tr1 dem Gitter der Röhre 1 zugeführt, in längerer Übung und nur dann feststellen lassen, wenn 1 und 2 verstärkt und in dem aus den Gleichder Phasenwinkel eine erhebliche Größe erreicht hat. richtern Gr3 und Gr4 und dem Transformator Tr2 beWenn die Flanken des Impulses abgeflacht sind und 20 stehenden Gegentaktgleichrichter gleichgerichtet; C3 innerhalb des Impulses Amplitudenschwankungen vor- ist der Ladekondensator. Der Widerstand R3 bildet handen sind, treten die obengenannten Kriterien zum zusammen mit dem Kondensator C2 einen Tiefpaß, der Teil oder überhaupt nicht mehr ein, so daß die Phasen- die Welligkeit der Regelspannung weitgehend verrininf ormation durch die vertikale Ablenkung vollständig gert. Die Röhre 3 ist als Gleichspannungsverzerstört wird. 25 stärker geschaltet, sie verlagert die Gittervorspannung
Nach der Erfindung werden zwischen die Bandfilter von 1 ins Negative und setzt hierdurch die Ver- und die zugehörigen Ablenkplatten je ein Niederfre- Stärkung herab, wenn der Gleichrichter Tr2, Gr3, Gr1 quenz/Hochfrequenzumformer geschaltet (Af3 und Af4 eine Spannung erzeugt. Die Verstärkung muß so groß in Fig. 1), an deren Ausgängen phasengleiche sein, daß eine geringe Spannung am Gitter der Röhre HF-Spannungen auftreten, deren Amplituden den 30 3 (im Schaltpunkt 3) genügt, um die Röhre 1 Momentanwerten der NF-Spannungen an den Aus- nahezu zu sperren. Diese Spannung ist mit U3 begangen der Bandfilter proportional sind. Die Phasen zeichnet, die Spannung am Kondensator C3 mit U0 der HF-Spannungen müssen übereinstimmen, wenn und die Spannung am Eingang 1 mit U1. Da der die Momentanspannungen an den Ausgängen von TP1 Arbeitspunkt der Röhre 3 so eingestellt wird, daß und-3T2 gleiches Vorzeichen haben. Die Phasen der 35 kein Gitterstrom fließt, werden die beiden Wider-HF-Spannungen müssen sich um 180° unterscheiden, stände R2 und R3 vom gleichen Strom / durchflossen, wenn diese Momentanspannungen verschiedene Vor- und es gilt
zeichen haben. ττ ττ η τ ττ ττ — » /
Als Wandler geeignet sind Modulatoren, welche
eine HF-Spannung mit Unterdrückung des Trägers 40 und somit
modulieren, das sind also insbesondere Schaltungen, U0 U3 R3
welche die an ihren Eingängen liegenden Spannungen rj _ rj ~ j> '
miteinander multiplizieren. Die beiden Modulatoren 32 2
Af3 und Mi liegen mit je einem Eingang an den Aus- Die Spannung CZ3 ist bei richtiger Bemessung der
gangen der Tiefpässe TP1 und 7P2, mit den anderen 45 Schaltung innerhalb des gesamten Spannungsverlaufs
Eingängen an einem HF-Oszillator O1. Die Frequenz von CZ1 mit Ausnahme eines kleinen Gebietes in der
dieses Oszillators wird erfindungsgemäß so ange- Nähe des Nulldurchgangs klein gegen U1 und Uc.
nommen, daß.die HF-Feinstruktur bei der durch den Einen einfachen Überblick über das Verhalten der
Entfernungsbereich gegebenen Geschwindigkeit der ver- Schaltung erhält man, wenn CZ3 = 0 gesetzt wird. Es
tikalen Ablenkung gut sichtbar wird. Sie wird daher vor- 5° gilt dann
zugsweise mit dem Entfernungsbereich umgeschaltet. _ P3
Durch die Erfindung wird die gleiche Anzeige er- "^1R
reicht, wie beim HF-Summe-Differenzsystem. Die in
F i g. 3 dargestellten Kurven werden zu Umhüllenden Die Regelschaltung folgt also dem Verlauf von U1 in von HF-Kurvenzügen, wobei beispielsweise beim 55 der Weise, daß der Betrag von U0 dem von CZ1 pro-Phasenwinkel φ = 0° die Umhüllende rechts von der portional ist, wobei CZ0 positiv, CZ1 negativ ist. Dann Mittellinie dadurch entsteht, daß die Kurve BAD um istaber auch der Effektivwert der Spannung in der Ausdie Mittellinie AE herumgeklappt wird. Dagegen ge- gangswicklung des Transformators Tr2 der (negativen) hört bei φ = 90° zur Umhüllenden BFD die um die Momentanspannung an der Klemme 1 proportional. Mittellinie AE herumgeklappte Kurve BGD. Durch 60 Wenn CZ1 = 0 ist oder positiv wird, müssen an C3 und die HF werden zwischen diesen Umhüllenden gerade damit auch am Ausgang von 7V2 kleine Restspannunparallele Linien sichtbar, die auf der Mittellinie senk- gen liegen, um die Röhre 1 nahezu zu sperren, recht stehen, wenn die von den Schwingern Schw 1 Wenn die negative Vorspannung der Röhre 1 so und Schw 2 abgegebenen Spannungen phasengleich klein wird, daß Gitterstrom einsetzt, nimmt die Versind. Diese Geraden erscheinen nach rechts oder links 65 Stärkung dieser Röhre mit abnehmender Gittervorgegenüber der Senkrechten zur Mittellinie gedreht, spannung wieder ab. In diesem Gebiet wird die Schalwenn zwischen den Schwingerspannungen eine positive tung instabil. Um zu vermeiden, daß der Regler durch oder negative Phasenverschiebung auftritt. Einschwingvorgänge in dieses Gebiet gesteuert wird,
ist der Kondensator C1 über einen Gleichrichter Gr2 mit einem Potentiometer verbunden, an dem eine negative Spannung abgegriffen werden kann. Diese wird so eingestellt, daß der Gleichrichter durchlässig wird, bevor der Gitterstrom der Röhre 1 einsetzt.
Die gleiche Schaltung ist als zweiter Kanal im unteren Teil der F i g. 4 angeordnet, damit der Teil des Spannungsverlaufs, in dem die Momentanspannung an der Eingangsklemme 1 positiv, also an der Eingangsklemme 1' negativ ist, in Wechselspannung umgesetzt werden kann. Die Ausgangswicklungen des Transformators 7V2 im oberen und des Transformators Tr2 im unteren Kanal sind gegeneinander geschaltet. Hierdurch wird erreicht, daß die Ausgangswechselspannung beim Nulldurchgang der Eingangsspannung die Phase umkehrt, außerdem heben sich die während des Nulldurchgangs vorhandenen Restwechselspannungen auf.
In Fig. 5 ist an die eine Klemme des Multiplikationsgeräts M2 die um 90° phasenverschobene Spannung der Summe Σ aus den Schwingerspannungen gelegt, während an seiner anderen Klemme die Differenz Δ der Schwingerspannungen liegt. Mit S1 ist die Summe-Differenzschaltung bezeichnet. Bei dieser Schaltung liegt am linken Anschluß des Multiplikationsgeräts M2 bei Gleichphasigkeit der Schwingerspannungen die Spannung 0. Wenn die Schaltung als Nullindikator verwendet wird, erreicht man bei gleichem Aufwand für die Multiplikationsgeräte M1 und M2 mit der Schaltung nach F i g. 5 eine höhere Peilgenauigkeit als mit der Schaltung nach F i g. 1.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Dopplerunabhängige Impulsortungsanlage für Unterwasserschall, deren Frequenzband durch die Impulsdauer in der Weise bestimmt ist, daß durch Vergleich der Laufzeiten an zwei im Abstand voneinander liegenden Empfängeranordnungen -durch Bildung zweier elektrischer Spannungen die beiden Spannungen nach den Regeln der Korrelationstechnik einmal direkt miteinander und zweitens unter Hinzufügung einer 90 "-Phasenverschiebung zwischen beiden Spannungen miteinander multipliziert werden und daß die beiden Produktspannungen zur Integration in an sich bekannter Weise über Tiefpaßfilter den gekreuzten Ablenksystemen z. B. einer Kathodenstrahlröhre zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Ausgänge der Korrektoren (M1, TP1) und (M2, TP2) und die zugeordneten Ablenkplatten der Kathodenstrahlröhre (K) die Niederfrequenz/Hochfrequenzumformer (M3) und (M4) mit einem auf diese einwirkenden Oszillator (O1) geschaltet sind, so daß auf dem Schirm der Kathodenstrahlröhre (K) Entfernung und Richtung wie bei einer Summe-Differenzschaltungsanordnung erkennbar sind.
2. Dopplerunabhängige Impulsortungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Niederfrequenz/Hochfrequenzumformer (M3) und (M4) Ring- oder Sternmodulatoren mit im quadratischen Bereich der Kennlinie arbeitenden Gleichrichtern oder Hallgeneratoren sind.
3. Dopplerunabhängige Impulsortungsanlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Niederfrequenz/Hochfrequenzumformer (M3) und (M4) aus einer Regelschaltung besteht, die aus zwei vollständig gleich aufgebauten Kanälen besteht.
4. Dopplerunabhängige Impulsortungsanlage nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kanal der Regelschaltung nach Anspruch 3 aus einem Gleichrichter (Gr1), der über einen Widerstand (R1) an Erde und über einen Widerstand (R2) an dem Gitter einer Gleichspannungsverstärkerröhre (R3) liegt, deren Anodenseite über einen Gleichrichter (Gr2) negativ vorgespannt und über einen parallelgeschalteten Kondensator (C1), über die Sekundärwicklung eines Transformators, an dessen Primärseite ein Oszillator (O1) eingekoppelt ist, an das Gitter einer Verstärkerröhre (Rö 1) angeschlossen ist, die an eine zweite Verstärkerröhre (Rö 2) angekoppelt ist, deren Anodenstrom über die Wicklung eines Transformators (Tr2) fließt, dessen zweite Wicklung mit der zweiten Wicklung des Transformators (Tr2') des gleich aufgebauten zweiten Kanals verbunden ist, und dessen dritte Wicklung mit einem Gegentaktgleicher (Gr3, Gr^) in Verbindung steht, der über einen Ladekondensator (C3) und einen Widerstand (R3) mit dem Spannungspunkt (3) am Gitter des Gleichspannungsverstärkers (Rö 3) angeschlossen ist.
5. Dopplerunabhängige Impulsortungsanlage nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichspannungsverstärkung von (RöS) so hoch gewählt ist, daß eine geringe Spannung am Gitter der Röhre (Rö 3) am Spannungspunkt (3) genügt, um die Verstärkerröhre (Rö 1) nahezu zu sperren.
6. Dopplerunabhängige Impulsortungsanlage nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß über eine Summe-Differenzschaltung (S) die Summe (ε) der Schwingerspannungen (Schwinger Schw 1 und Schw 2) 90° phasenverschoben (Phasenschieber Ph) an der einen Klemme des Multiplikationsgeräts (M2) und an der anderen Klemme dieses Multiplikationsgeräts (M2) und an der anderen Klemme dieses Multiplikationsgeräts die Differenz (A) der Schwingerspannungen liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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