DE1005764B - Anordnung zur Multiplikation von zwei Funktionen - Google Patents
Anordnung zur Multiplikation von zwei FunktionenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Multiplikation von zwei Funktionen, die als elektrische
Spannungen oder Ströme bzw. Verschiebungen usw. vorliegen. Insbesondere handelt es sich um Funktionen,
die durch Wechselströme dargestellt werden und deren Trägerfrequenzkomponenten in bestimmter Weise
vom Produkt der Funktionen abhängen.
Es ist bekannt, Funktionen auf elektrische Art durch Scheinwiderstände u. dgl. darzustellen. Auf
Grund ihrer niohtlinearen Stromspannungskennlinie entsteht durch Verschiebung des Arbeitspunktes auf
der Kennlinie das Produkt zweier Funktionen. Ferner kann man rechteckförmige Impulse erzeugen und
mittels der einen Funktion die Amplitude und mit Hilfe der zweiten Funktion die Impulsbreite oder
Frequenz der Impulse verändern. Durch Integration erhält man dann den Flächeninhalt der Impulse, der
dem Produkt beider Funktionen proportional ist. Die hierzu benötigten elektrischen Mittel sind aufwendig
und stellen komplizierte Schaltungen dar, außerdem ist die Genauigkeit !«schränkt.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile und ermöglicht den Bau beispielsweise von Leistungsmessern
für Wechselströme mit breitem Frequenzband sowie von Rechengeräten zum Auflösen von linearen
Gleichungen unter anderem, bei denen das Verhältnis zwischen Nutz- und Störpegel günstig gestaltet
wenden kann. Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Multiplikation von zwei Funktionen f\
und /2, die in Form elektrischer' Werte gegeben sind
und die mit Hilfe von vier ein Netzwerk bildenden elektronischen Schaltern auf einen gemeinsamen Ausgangswiderstand
wirken. Erfinduingsgemäß wird auf je zwei parallele Schalter die positive und negative
Summe (^1 + S2) bzw. Differenz (S1 — ^2) gegeben.
Hierl>ei bedeutet S1 = f\ + fc, in welcher fc eine
Trägerspannung darstellt, während S9 = /2 ist. Die
Trägerfrequenzkomponente fc wird später eliminiert.
Es ist vorteilhaft, wenn sich die Trägerfrequenzkomponente fc in ihrer Frequenz von derjenigen der
beiden Funktionen ft und /2 wesentlich unterscheidet,
und zwar vorzugsweise größer ist, während die Amplitude der Trägerfrequenzkomponente etwa der
Summe der beiden Funktionen gleich sein soll.
An Hand der nachfolgenden Beschreibung und der Figuren soll das Wesen der Erfindung näher erläutert
werden.
Fig. 1 ist eine Ausführungsform eines Netzwerkes, mit welchem die Multiplikation von zwei Funktionen
durchgeführt werden kann;
Fig. 2 und 3 zeigen Kurvendiagramme, welche zur Erläuterung der Multiplikation in der Schaltanordnung
gemäß Fig. 1 dienen;
Anordnung zur Multiplikation
von zwei Funktionen
von zwei Funktionen
Anmelder:
Socony Mobil Oil Company,
Inc., New York, N. Y. (V. St. A.)
Inc., New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. W. Meissner, Berlin-Grunewald,
und Dipl.-Ing. H. Tischer, München 2, Tal 71,
Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 7. Januar 1953
V. St. v. Amerika vom 7. Januar 1953
Robert Lynn Mills und Joseph Zemanek jun.,
Dallas, Tex. (V. St. A.),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
Fig. 4 ist das Schaltbild eines Spannungsvervielfachers;
Fig. 5 zeigt eine andere Ausführungsform eines Spanmingsvervielfachers;
Fig. 6 gibt den Linearitätsbereich des Vervielfachers
nach Fig. 5 wieder;
Fig. 7 und 8 zeigen Schaltungen, mit denen die Spannungsfunktionen gewonnen werden;
Fig. 9 zeigt eine andere Ausführungsform des Netzwerkes gemäß Fig. 1;
Fig. 10 stellt eine Schaltung zum Quadrieren dar; Fig. 11 ist eine andere Ausführungsform einer
Schaltung zur Gewinnung von Spannungsfunktionen.
Es sei bemerkt, daß die Multiplikation unter Verwendung eines Frequenzgleichrichters mit zwei
gekoppelten Kreisen durchgeführt wird. Eine solche Anordnung ist allgemein als Phasendiskriminator
bekannt. Sind beide Eingangsspannungen Null, so tritt an seinem Ausgang der Wert Null auf. Die
Trägerfrequenzspannung muß in ihrer Frequenz von jeder der beiden zu multiplizierenden Funktionen
verschieden sein, und ihre Amplitude soll etwa der Summe der Amplituden der beiden Funktionen entsprechen.
In Fig. 1 ist ein Netzwerk 10 mit den vier Eingangsklemmen 11, 12, 13 und 14 vorgesehen. Die
Funktionen S1 und S2 werden zwischen Erde und den
Klemmen 11 bis 14 angelegt, und an der Impedanz 15 tritt die Ausgangsspannung auf. An die Kathoden der
Dioden 16 und 17 sind die Eingangsklemmen 11 und 12 angeschlossen, während die Eingangsklemmen
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13 und 14 zu den Anoden der Dioden 19 und 20 führen. Die Anoden der Dioden 16 und 17 sowie die
Kathoden der Dioden 19 und 20 sind unmittelbar miteinander verbunden, und zwischen ihnen ist die Abgleichimpedanz
18 vorgesehen. An diese Impedanz 18 ist die Ausgangsimpedanz -15 über einen Abgriff 21
angeschlossen, während das untere Ende der Impedanz 15 geerdet ist.
Die beiden zu multiplizierenden Funktionen ft und f2
sollen in Form von elektrischen Spannungen edier Strömen vorliegen. Die eine Funktion fi wird auf
einen Träger fc aufmoduliert. Hierdurch entsteht die
Beziehung ' S1 = ft + fc als erste Arbeitsfunktion,
während die Gleichung S2 = f2 die zweite Arbeits-
sind — S1 + S2 bzw. ■— S1 — S11, so daß in der Impedanz
15 ein Strom —2.S1 fließt. Dieser ist negativ
und der kleineren der beiden Funktionen proportional.
Intervall d: S1 ist negativ und größer als .S2. Die
Dioden 16 und 20 sind stromführend, und ihre Ströme betragen +S1 — S2 bzw.-—S1 — S2. Dann ist der
durch die Impedanz 15 fließende Strom proportional zu —2,S2, d.h. negativ und der kleineren Funktion
proportional.
Aus obigem geht hervor, daß der Stromfluß in der AuiSgangsimpedanz 15 proportional der kleineren der
beiden Funktionen ist und daß er positiv ist, wenn beide Funktionen dasselbe Vorzeichen haben, während
er negativ ist, wenn beide Zeichen entgegengesetzte
funktion darstellt. Diese Arbeitsfunktionen werden 15 Vorzeichen haben.
auf das Netzwerk 10 gemäß Fig. 1 gegeben. Wie aus Die schraffiert gezeichneten Impulse in Fig. 2 treten
Fig. 1 ersichtlich ist, liegt an der Klemme 11 die positive Differenz + (S1 — S2) und an der Klemme 12
die negative Differenz —(.S1 —S2). Der Klemme 13
an der Impedanz 15 auf und haben die Frequenz der Trägerfunktion fc. Da die Amplitude der Trägerfunktion
wesentlich größer als die Funktion f2 ist, so
wird die positive Summe + (S1 + S2) und der Klemme 20 bestimmt letztere die Maximalwerte der Impulse. Die
14 die negative Summe ■— (^1 + S2) zugeführt. Dann Breite der Impulse hängt von der Frequenz der
ist der Strom in der Impedanz 15 proportional dem Träger spannung ab. Da beide Funktionen Z1 und f2
Produkt aus fx und f.2. Infolge der Doppel-weggleich- gemäß Fig. 2 symmetrisch sind, sind die schraffierten
richtung in den Dioden 16 und 17 ist die Spannung Flächen oberhalb und unterhalb der Achse 25 gleich
am linken Ende der Impedanz 18 gleich der absoluten 25 groß, so daß d,ie Ausgangsfunktion nach Eliminierung
Größe von —(S1 — S2), während durch die Gleich- der Träger funktion fc gleich Null ist.
In Fig. 3 ist der Trägerfunktion fc die Funktion ft
überlagert. Die Funktion Z1 stellt eine Sinuswelle dar,
die im Phase mit f., ist, und die Amplituden beider 30 Funktionen sind gleich groß. Die schraffierten Flächen
stellen den Stromfluß durch die Ausgangsimpedanz 15 dar. Nach Eliminierung der Trägerfunktion fc ergibt
sich infolge der Umsymmetrie gegenüber der Achse 25 eine Ausgangsfunktion /„, deren Amplitude gleich
die Trägerfunktion vorhanden ist, ist die Funktion S1 35 der Differenz der schraffierten Flächen ober- und
bezüglich der x-Achse 25 symmetrisch. Die an die unterhalb der Achse 25 ist. Ihre Frequenz ist doppelt
so groß wie die von ft und f2. Die Amplitude von /0
ist direkt proportional dem Produkt aus f1 und f2.
Die in den Fig. 2 und 3 dargestellten Kurven beder kleineren der beiden Arbeitsfunktionen ist. Das 40 ziehen sich auf den Sonderfall der Multiplikation von
Vorzeichen ist von den Vorzeichen der beiden Span- zwei phasengleichen Wellen. Es hat sich ergeben, daß
auch für phasenverschobene und frequenzungleiche Funktionen eine Multiplikation möglich ist. In diesem
Fall ist die graphische Darstellung komplizierter. Spannungen entgegengesetztes Vorzeichen, so fließt 45 Weiterhin hat sich ergeben, daß die Trägerfunktion
der Strom von Erde zum oberen Ende des Wider- nicht auf die in Fig. 2 und 3 gezeigte Sägezahnform
beschränkt isit. Die in der Hochfrequenzmeßtechnik allgemein üblichen Kippsohwingungsgeneratoren können
auch ohne Synchronisierungseinrichtungen zur Erzeugung der Trägerfunktion verwendet werden.
Die Fig. 4 zeigt eine Einrichtung, die sich als besonders vorteiMiaft zur Ableitung der vier Arbeitsfunktionen erwiesen ihat. Im Netzwerk selber sind die
gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 verwendet. Die Strom ist proportional zu — S1 + S2. Weiterhin ist 55 Größe .S1 wird der Primärwicklung des ersten Transdie
Klemme 13 positiv, so daß die Diode 19 strom- formators 30 zugeführt, dessen Sekundärwicklung im
leitend ist, und dieser Strom ist proportional zu Mittelpunkt geerdet ist. Die Sekundärwicklung ist am
+ .S1 + S2. Die Klemme 14 ist negativ, d.h., die Diode oberen Ende mit der Sekundärwicklung 31" eines
20 ist gesperrt. Durch die Impedanz 15 fließt die zweiten Transformators 31 und mit der Sekundär-Summe
der Röhrenströme 17 und 19. Sein Betrag ist 60 wicklung 32a eines dritten Transformators 32 ver-2^2,
d.h., er entspricht der Größe der kleineren der blinden. In ähnlicher Weise ist das untere Ende der
beiden Funktionen. Sekundärwicklung von 30 mit den Sekundärwick-
Intervall b: .S1 und .S2 sind beide positiv, S1 ist lungen 33a und 34a der vierten und fünften Transkleiner
als .S2. Dann sind die Dioden 16 und 19 leitend, formatoren 33 bzw. 34 verbunden. Die Primärwick-
und die hrodu-rchfließenden Ströme sind jetzt 65 lungen dieser Transformatoren 31, 32, 33 und 34 sind
+ S1 — S2 bzw. + S1 + S2. Der Strom in der Impedanz hintereinandergeschaltet, sie werden von der Größe S2
15 beträgt somit 2S1, d.h., er ist positiv und der erregt. Die sekundären Wicklungen 32a, 34", 31" und
kleineren Funktion proportional. 33° sind beziehungsweise an die Klemmen 11, 12, 13
Intervall c: S1 ist negativ und kleiner als .S2. Dann und 14 geführt. Die Wicklungen der Transformatoren
sind die Dioden 17 und 20 leitend, und ihre Ströme 70 30 bis 34 sind derart verkettet, daß an den Klemmen
richtung in den Dioden 19 und 20 die Spannung am rechten Ende der Impedanz 18 gleich der absoluten
Größe von + (S1 + S2) ist. In den Impedanzen 15 und
18 werden die beiden Spannungen addiert.
Gemäß Fig. 2 enthält die Funktion ,S1 nur die
Trägerfunktion fc, d. h. Z1 = 0. Die Frequenz der
Trägerfunktion ist hoch gegenüber der Funktion S2,
welche durch eine Sinuiswelle dargestellt ist. Da nur
Klemmen 11 bis 14 angelegten vier Spannungen ge maß Fig. 1 erzeugen im Belastungswidersitand 15
ein jti Strom, welcher in jedem Augenblick proportional
nungen abhängig. Sind .S1 und -S2 beide positiv oder
beide negativ, so fließt der Strom vom oberen Ende des Widerstandes 15 zur Erde. Haben die beiden
Standes 15.
Es sei an Hand der Fig. 2 für die eingezeichneten Zeitintervalle o, b, c und d der Strom durch den
Widerstand 15 beschrieben.
Intervall a: S1 und S2 sind beide positiv, und S1 ist
größer als .S2. Dann ist Klemme 11 positiv und die
Diode 16 gesperrt, während die Klemme 12 negativ ist, d. h., die Diode 17 ist stromführend, und dieser
11 bis 14 die in Fig. 1 eingezeichneten Summen und Differenzen von ^1 und S2 auftreten.
In Fig. 5 ist das vollständige Schaltschetna einer Multiplikationsanordnung gemäß Fig. 4 mit dien
Misch- und Verstärlcerstufen dargestellt. Die Funktion
Z1 wird an die Klemmen 40 und 40a und die
Trägerfunktion fc den Klemmen 41 und 41° zugeführt.
Die zweite Funktion /2 wird dem Klemmenpaar 42,
42° aufgeprägt. Die Funktionen Z1 und fc werden
gemeinsam dem Gitter der Mischrö'hre 44 zugeführt, deren Anode über den Kondensator 45 und Spannungsteiler
46. zum Gitter der Verstärkerröhre 47 führt. Der Ausgang der Verstärkerröhre 47 ist über den
Kondensator 48 mit dem Gitter der Phasenumke'hirröhre
49 verbunden. An den Widerständen 50 und 51 ig treten gleiche Spannungen entgegengesetzter Phase
auf. Diese Spannungen werden über die Kondensatoren 52 und 53 an die Eingangsröhren des Gegentaktverstärker
54 gekoppelt. Im Ausgang dieses Verstärkers 54 liegt der Transformator 55, an dessen
Sekundärwicklungen 55" und 55* sowie der Nebenschlußimpedanz 56 die Größe S1 auftritt. Der Zweck
der Tertiärwickktng 55C wird später erklärt.
Die Funktion f2 = S2 gelangt über den Spannungsteiler
57 zum Gitter der Verstärkerröhre 58 und von hier über den Kondensator 59 zur Umkehrröhre 60.
An den Widerständen 61 und 62 treten gleiche Spannungen entgegengesetzter Phase auf, die über die
Kondensatoren 63 und 64 dem Gegentaktverstärker 65 zugeführt werden. Die in den beiden Sekundärwicklungen
erzeugte Spannung entspricht der Funktion S2.
Die obenerwähnte Tertiärwicklung 55C bewirkt eine
Rückkopplung vom Ausgang der Gegentaktstufe 54 über den Leiter 55^ zur Kathode der Röhre 47. In
gleicher Weise ist die Tertiärwicklung 66C der Gegentaktstufe
65 an das Netzwerk 58" an der Kathode der Röhre 58 rückgekoppelt. Die Anodenspannungen für
die verschiedenen Röhren werden von der Batterie 43 geliefert.
Vom oberen Ende der Impedanz 56 führt die Leitung 70 zur Mitte der Impedanz 67, während das
untere Ende von 56 mit der Mitte von 68 verbunden ist. Die Impedanz 56 ist im Mittelpunkt über den
Leiter 73 geerdet. Eine genaue Betrachtung ergibt, daß an den eingetragenen Klemmen 11 bis 14 die in
Fig. 1 eingetragenen Summen und Differenzen von ^1
und ^2 auftreten. Diese Summen und Differenzen erzeugen,
genau wie das an Hand von Fig. 1 erläutert worden ist, mit Hilfe der Dioden 16 bis 20 und der
Impedanz 18 in der Impedanz 15 einen Strom, der dem Produkt aus Z1 und Z2 proportional ist. Die untere
Klemme der Impedanz 15 ist geerdet, während ihr oberes Ende zu dem veränderlichen Abgriff des
Potentiometers 75 führt. Dieses Potentiometer bildet einen Teil des Ausgangsstromkreises, der nachstehend
näher beschrieben wird.
Das obere Ende des Potentiometers 75 ist über den Leiter 76 und den Widerstand 77 mit dem Meßinstrument
78 verbunden. Außerdem führt der Leiter
76 zu dem Scheinwiderstand 79, der seinerseits an eine der Ausgangsklemmen 80 angeschlossen ist. Die
andere Ausgangsklemme 80 ist geerdet. Mit Hilfe eines Wählschalters 85 können die Kondensatoren 81
bis 84 parallel zu den Ausgangsklemmen 80 geschaltet werden. Sie dienen in Verbindung mit den Impedanzen
77 und 79 als Filter für die Ausgangsspannung, so daß das Produkt aus Z1 und /2 als reine Gleichspannung
erhalten wird. An Stelle der FilterkondensatoTen 81 bis 84 kann man auch andere Filternetzwerke verwenden,
wenn dies aus den schraffierten Flächen gemäß Fig. 3 sich ergeben sollte. In komplizierteren
Fällen, in denen die beiden Funktionen Z1 und Z2
Trägerfrequenzkomponenten enthalten, kann man beispielsweise ein Tiefpaßfilter vorsehen, welches die
Trägerfrequenzkomponenten 'heraussiebt.
Nachfolgend wird der Vorgang des Abgleichens der Anordnung nach Fig. 5 beschrieben, um die Einrichtung
zu eichen. Der Abgriff am Potentiometer 75 wird bis zu seiner oberen Klemme bewegt, so daß die
Röhre 90 im Ausgangskreis unwirksam ist. Jetzt wird den Klemmen 40 und 40ö die Funktion Zi zugeführt,
während fc und Z2 gleich Null sind. Der Abgriff an der
Impedanz 56 wird dann so lange verändert, bis das Meßinstrument 78 ein Minimum anzeigt. Jetzt wird
die Funktion Z1 gleich Null gemacht und die Funktion Z2 an die Klemmen 42 und 42° gelegt. Daraufhin
werden die Abgriffe an den Impedanzen 67 und 68 so lange verändert, bis das Instrument 78 einen Minimalwert anzeigt. Diese Einstellvorgänge sind nicht
unabhängig voneinander, so daß man sie zwei- bis dreimal hintereinander wiederholen muß. Nach dieser
Einstellung werden die Funktionen Z1 und f2 gleich
Null gemacht, und es wird die Trägerfunktiori an die
Klemmen 41 und 41" angelegt. Es muß sich dann von selbst das Meßinstrument 78 auf den Minimalwert
einstellen. Die an den Klemmen 80 gemessene Gleichspannung war jedoch nicht Null, und es wird jetzt
das Potentiometer 75 verändert und der Schalter 91 betätigt, bis der Gleichstromausgang an den Klemmen
80 gleich Null ist. Zur weiteren Kontrolle werden jetzt abwechselnd die Funktionen Z1 und Z2 zusätzlich
angelegt, während die jeweils andere Funktion gleich Null ist. Bei richtiger Arbeitsweise der Schaltung
muß dann an den Klemmen 80 die Spannung Null auftreten, denn eine Multiplikation von zwei Faktoren,
von denen einer den Wert Null hat, ergibt immer das Produkt Null.
Die Röhre 90 in Verbindung mit dem Potentiometer 75 und dem Umschalter 91 dient zur Kompensation
von Wärmewirkungen, die in den Dioden 16 bis 20 des Netzwerkes auftreten.
In einem praktischen Rechenbeispiel betrug die Frequenz der Eingangsfunktionen ft und f2 weniger
als 200 Hz, während die Trägerfunktion eine Frequenz von 1000 bzw. 5000 Hz hatte. Die Daten der Schaltungsanordnung
gemäß Fig. 5 wurden so gewählt, daß die Anordnung einen flachen Frequenzgang bis zu
etwa 10 kHz hatte, d. h., die Anordnung war weitgehend frequenzunabhängig.
In Fig. 6 ist die Ausgangsspannung in Abhängigkeit von der Eingangsspannung dargestellt, und zwar
erfolgt die Aufzeichnung in Prozenten eines bevorzugten Grenzwertes. Dieser Grenzwert ist die Summe
der Trägerspannung ec, wie er sich aus Fig. 2 ergibt
und eine überlagerte Spannung ev d. h. der Einheitsfunktion. Wie die Fig. 6 erkennen läßt, ist in einem
weiten Bereich der Zusammenhang linear, und erst bei Werten von 160 bis 180% werden die Abweichungen
merkbar. Zur besseren Übersicht sind die Abweichungen in nachfolgender Tabelle zusammengestellt.
| Linearer Ausgang | Gemessener Ausgang | Abweichung in % |
| 100 | 100 | 0,0 |
| 120 | 120 | 0,0 |
| 140 | 137 | 2,14 |
| 160 | 153 | 4,66 |
| 180 | 167 | 7,22 |
Fig. 7 zeigt ein anderes Schaltbild für eine Anordnung gemäß der Erfindung zur Erzeugung der vier
in Fig. 1 angegebenen Funktionen. Die Größe S1 wird·
zwischen Erde und Klemme 100 eingeführt, welche zum Gitter der Triode 101 führt. Ihre Kathode ist
über das Netzwerk 102 geerdet. Die Anode wird von der Batterie 105 über die Primärwicklung 103 des
Transformators 104 gespeist. In ähnlicher Weise werden die Größen —S1, S2 und —S2 über die
Klemmen HO, 115 und· 119 sowie die Trioden 111, 116 und' 120 an diie Primärwicklungen 112, 117 und
121 der Transformatoren 113 bzw. 104 angeschlossen. Die Primärwicklungen 103 und 117 sind derart verbunden,
daß bei gleicher Polarität der zu den Funktionen JT1 und S2 proportionalen Ströme diese in
gleicher Richtung durch die Wicklungen fließen. Für die Wicklungen 112 und 121 gilt das umgekehrte, d. h.,
die Ströme fließen einander entgegen. Die Sekundärwicklungen 122 und 123 sind über den Mittelabgriff
und Leiter 124 geerdet. An den Klemmen 125 bis 128 treten die gleichen Summen und Differenzen von ^1
und S2 auf, wie sie in der Fig. 1 an den Klemmen 11
bis 14 eingezeichnet sind.
Eine weitere Abänderung des Erfindungsgedankens ist in Fig. 8 dargestellt. Die Größe S1 wird den
Klemmen 130 und die Größe S2 den Klemmen 131 zugeführt. S2 kommt an das Gitter der Triode 136,
und am Anoden- und Kathodenwiderstand 137 bzw. 138 treten gleich große, jedoch phasenverkehrte Spannungen
auf, die der Funktion S2 proportional sind. Über den Kondensator 139 wird die Größe —vS"2 zur
Triode 140 geleitet, während die Größe + S2 über den
Kondensator 141 zur Triode 142 gelangt. Das Signal + S1 wird in den Widerständen 143 bzw. 144 mit den
Signalen + S2 bzw —JT2 gemischt. Vom Ausgang der
Röhre 140 wird dann die negative Differenz—(S1 —S2)
über den Kondensator 150 an das Gitter der Röhre 151 gekoppelt. An deren Anode tritt an Klemme 132 die
positive und an der Kathode an Klemme 133 die negative Differenz auf. In gleicher Weise wird die
Anode der Röhre 142 mit dem Gitter der Röhre 155 über den Kondensator 154 gekoppelt. Damit gelangt
die negative Summe — (S1 + ^2) an diese Röhre, und
an den Klemmen 134 bzw. 135 tritt die positive bzw. negative Summe auf.
In Fig. 9 ist eine weitere Abänderung der Anordnung gemäß Fig. 1 gezeigt. An die Anoden der Dioden
170 und 171 werden die positiven und negativen Summen von S1 und S2 geführt, während die Differenzen an die. Anoden der Dioden 172 und 173
gelangen. Die Kathoden der Diodenpaare sind miteinander verbunden und vermittels der Leiter 174 bzw.
180 an die Gitter der Röhren 175 bzw. 181 angeschlossen. Die Anodenspannungen dieser Röhren
kommen von der Batterie 178 über die Widerstände 177 bzw. 182. Die zwischen den Kathodenwiderständen
176 und 183 auftretende Spannung e0 ist dem
Produkt der beiden Funktionen proportional.
Die Fig. 10 zeigt eine Anordnung zur Quadrierung von Funktionen. Die Trägerspannung ec wird der
Primärwicklung des Transformators 185 zugeführt. Seine Sekundärwicklung hat einen geerdeten Mittelabgriff,
und an das obere Ende sind die beiden gegensinnig parallel geschalteten Dioden 186 und 187
angeschlossen, während das untere Ende mit den gegensinnig parallel geschalteten Dioden 188 und 189
verbunden ist. Die Kathoden der Dioden 186 und 188 sind über eine Impedanz 190 miteinander verbunden.
Die Anoden der Dioden 187 und 189 sind über die beiden Impedanzen 191 und 193 sowie die Sekundärwicklung
des Transformators 192 miteinander verbunden. Die Mittelpunkte der Sekundärwicklung von
192 und der Impedanz 190 sind über den Leiter 194 miteinander verbunden. Der Primärwicklung des
Tranformators 192 wird eine Spannung e± aufgedrückt.
Zwischen Erde und den Leiter 194 ist der Ausgangs-widerstand 195 geschaltet. Hieran tritt die
Ausgangsspannung e0 auf, welche proportional dem
Quadrat der Spannung ex ist. Nach Elimination der
Trägerfrequenzkomponenten ist ' diese Beziehung streng erfüllt, solange die Spannung et die Größe der
Trägerspaninung nicht überschreitet. Wie ein Vergleich zwischen Fdg. 10 und 1 erkennen läßt, ist die
erstere Schaltung vereinfacht, da die Eingangsfunktionen in diesem Fall einfacher sind.
Die Fdg. 11 zeigt eine weitere Abänderung des Erfindungsgedankens. An eine Gleichstromquelle, z. B.
Batterie 200, ist ein Potentiometer 201 angeschlossen. Die negative Klemme der Batterie 200 ist geerdet.
Der Abgriff 202 des Potentiometers 201 ist um den Drehpunkt 203 schwenkbar. Mit dem Abgriffarm 202
ist eine Stange 204 verbunden, die an ihrem oberen Ende einen Anker 205 aus magnetischem Werkstoff
trägt. Das untere Ende der Stange 204 wird durch eine Zugfeder 206, die bei 207 verankert ist, nach
unten gezogen. Dem Anker 205 gegenüber ist ein Elektromagnet 208 vorgesehen, dessen Wicklung 209
durch die Summe ^1 + S2 erregt wird. Ist diese Summe
Nuill·, so zieht die Feder 206 den Arm 202 nach unten
bis in die Nullspannungslage des Potentiometers 201. Auf die Weise tritt zwischen Erde und dem Arm 202
die Summe .S1+ .S2 mit ihren jeweiligen Augenblickswerfcen
auf.
Der Potentiometerarm 202 führt zum Gitter der Triode 210, deren Kathode über die Batterie 211 eine
Vorspannung erhält. Im Anodenkreis der Röhre 210 liegt die Impedanz 212, an welche der positive Pol der
Anodenbatterie 213 angeschlossen ist. In der Impedanz 212 fließt auf diese Weise ein Strom, welcher der
Summe ^1 + S2 proportional ist.
Im rechten Teil der Fig. 11 ist eine ähnliche Anordnung mit Batterie 215, Potentiometer 216, Schwenkarm
217, Feder 218, Anker 220 und Elektromagnet 221 vorgesehen. Der Wicklung 222 wird die Differenz
S1 — JT2 zugeführt, und mit Hilfe des Potentiometerarmes
217 gelangt diese Spannung an das Gitter der Triode 223, welche parallel zur Triode 210 geschaltet
ist. Da die Batterie 215 im Vergleich zur Batterie umgekehrt gepolt angeschlossen ist, so ist
der von der Röhre 223 in der Impedanz 212 erzeugte Strom proportional zu —(S1 — S2). Da die magnetischen
Kräfte an den Ankern 205 und 220 unabhängig von der Polarität sind, so sind die Ströme in der
Röhre 210 und 223 proportional zur absoluten Größe von IS1 + S21 und— [S1 — S21. Genau wie bei den Anordnungen
entsprechend den anderen Figuren, tritt an den Anoden der Röhren 210 und 223 eine Ausgangsspannung
e0 auf, welche dem Produkt der Spannungsfunktionen
Z1 und f2 proportional ist. Es sei
bemerkt, daß auch 'hier die an der Klemme 230 auftretende Ausgangsspannung eQ gefiltert wird, um die
Trägerfrequenz herauszusieben.
Infolge der mechanischen Bewegungen bei der Schaltanordnung nach Fig. 11 ist der hierdurch erfaßte
Frequenzumfang geringer als z. B. bei den elektrischen Anordnungen gemäß Fig. 1.
Die gemäß der Erfindung beschriebene elektrische Methode zur Multiplikation zweier Funktionen kann
auch graphisch von Hand durchgeführt werden. Man gehe aus von der graphischen Darstellung in Fig. 3.
Durch Bestimmung der schraffierten Flächeninhalte oberhalb und unterhalb der Achse 25, was z. B. mit
einem Planimeter vorgenommen werden kann, und Bildung der Differenzen erhält man das Produkt der
beiden zu multiplizierenden Funktionen.
Die Beschreibung bezieht sich auf ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, welches Wechselströme für die
Eingangsfunktionen vorsieht. Die Erfindung ist auch anwendbar auf solche Fälle, in denen eine oder beide
Funktionen einen Gleichstrom darstellen. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht in der
Verwendung eines vollweggleichrichtenden Diskriminators, bei welchem die Leitfähigkeit durch eine
Trägerfunktion gesteuert und die Veränderungen der Leitfähigkeiten durch die zwei zu multiplizierenden
Funktionen bewirkt werden.
Claims (19)
1. Anordnung zur Multiplikation von zwei Funktionen Z1 und f2, die in Form elektrischer
Werte gegeben sind, mit Hilfe von vier ein Netzwerk bildenden elektronischen Schaltern, die auf
einen gemeinsamen Ausgangswiderstand wirken, dadurch gekennzeichnet, daß auf je zwei parallele
Schalter (19, 20 bzw. 16, 17) die positive und negative Summe (S1 + S2) bzw. Differenz (S1 —S2)
gegeben wird und an der Ausgangsimpedanz (15) eine Funktion f0 = |SX + S21 — IS1- S21 entsteht,
in der S1 = Z1 + fc eine Arbeitsfunktion mit einer
Trägerfrequenz fc und S2 — Z2 ist, aus welcher
die Trägerfrequenzkomponente fc eliminiert wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerfrequenzkomponente
(fc) sich in ihrer Frequenz von derjenigen der beiden Funktionen (Z1 und f2) wesentlich unterscheidet,
während ihre Amplitude etwa der Summe der beiden Funktionen entspricht.
3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenzen der
Komponenten der Ausgangsfunktion kleiner sind als die Trägerfrequenz.
4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Funktionen (Z1 und Z2) als elektrische Spannungen1 gegeben
sind.
5. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Amplitude der
Trägerfunktion größer ist als jede der Funktionen Z1 und Z2-
6. Anordnung nach den Ansprüchen 1 his 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ausgangsfunktion (Z0) proportional zur Amplitude der kleineren der
Funktionen (S1 oder S2) ist.
7. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Funktionen
(Z1 und Z2) entsprechend einem gewählten Zeitmaßstab
veränderlich sind.
8. Anordnung nach den Ansprüchen 1 his 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsfunktionen
elektromechanisch erzeugt werden.
9. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Spannungsfunktion (Z2) sich entsprechend der negativen Differenz
zwischen der Arbeitsspannung und der zweiten Eingangsspannung ändert und beide Spannungen
addiert werden.
10. Anordnung nach den Ansprüchen 4 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungefumktion
durch Subtraktion der zweiten von der ersten Funktion erhalten wird.
11. Anordnung nach den Ansprüchen 4, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz
einer unabhängigen Spannungsquelle groß gegenüber den beiden Spannungen (Z1 und Z2) ist.
12. Anordnung nach den Ansprüchen 4 und 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß am Ausgangswiderstand
(15) eine gleichgerichtete Spannung erhalten wird, die dem Mittelwert dies Stromflusses
proportional ist.
13. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Paare von Eingangisklemmen
und ein Paar von Ausgangsklemmen vorgesehen sind, um eine Ausgangsspannung
proportional zum Produkt von zwei Eingangsspannungen zu erzeugen und worin die unabhängige
Trägerfrequenzspannung der ersten Eingangsspannung überlagert wird.
14. Anordnung nach dien Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Impedanz mit
zwei Paaren gegensinnig geschalteter Gleichrichter über die Ausgangsklemmen geschaltet ist, welche
Kreise die Differenz zwischen der ersten und zweiten Spannung führen bzw. die positive und
negative Summe der zweiten Spannung führen und bei dem der Strom in der Ausgangsimpedanz
eine zur kleineren proportionale Spannung erzeugt.
15. Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung zwischen den
Gleichrichtern ein Netzwerk mit einem Mittelabgriff enthält, an den die Ausgangsimpedanz angeschlossen
ist.
16. Anordnung nach den Ansprüchen 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsfunktionen
elektromagnetisch (durchTransformatoren.) erzeugt werden, deren magnetische Felder proportional
zur Summe oder Differenz zwischen den beiden Eingangsspannungen veränderlich sind.
17. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine Quadrierung
der Eingangsfunktionen stattfindet (f1=f2)-
18. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die positiven und
negativen Halbwellen der Trägerfunktion sich mit den Halbwellen der ersten und zweiten. Funktion
ergänzen und Signale erzeugen, welche proportional zum kleineren der Augenblickswerte mit
gleichem Vorzeichen sind.
19. Anordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die maximale Amplitude der Trägerspannung etwa gleich der Summe der maximalen
Amplituden der beiden Funktionen ist.
•20. Anordnung nach den Ansprüchen 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, daß die erzeugten Signale
zeitlich gemittelt werden und der Mittelwert das Produkt der beiden Funktionen darstellt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
609 867/204 3.57
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| US330122A US3010069A (en) | 1953-01-07 | 1953-01-07 | Multiplication of two functions |
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1954
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