DE1018112B - Wanderfeldroehre mit ruecklaufender Welle - Google Patents
Wanderfeldroehre mit ruecklaufender WelleInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J25/00—Transit-time tubes, e.g. klystrons, travelling-wave tubes, magnetrons
- H01J25/34—Travelling-wave tubes; Tubes in which a travelling wave is simulated at spaced gaps
- H01J25/36—Tubes in which an electron stream interacts with a wave travelling along a delay line or equivalent sequence of impedance elements, and without magnet system producing an H-field crossing the E-field
- H01J25/40—Tubes in which an electron stream interacts with a wave travelling along a delay line or equivalent sequence of impedance elements, and without magnet system producing an H-field crossing the E-field the backward travelling wave being utilised
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Description
Die Erfindung betrifft die spezielle Bemessung von Verzögerungsleitungen für Wanderfeld - Oszillatorröhren
der »Carcinotron«-Bauart.
Bekanntlich enthalten diese Röhren eine Elektronenquelle und eine Verzögerungsleitung, längs
deren ein von der Quelle ausgesandter Elektronenstrahl sich ausbreitet. Wenn gewisse Bedingungen erfüllt
sind, werden in der Verzögerungsleitung Schwingungen angefacht und breiten sich von dem der Elektronenquelle
abgekehrten Ende in Richtung auf das der Elektronenquelle benachbarte Ende der Verzögerungsleitung
aus, wo ein Abnahmekreis vorgesehen ist.
In den Röhren dieser Bauart wird die Schwingungsfrequenz durch die Geschwindigkeit der Elektronen
bestimmt.
Die Erfindung hat das Ziel, eine Verzögerungsleitung für Röhren der obenerwähnten Bauart
zu scharren, die insbesondere für Röhren mit verhältnismäßig
geringer Leistung geeignet ist, d. h. für Röhren, deren Ausgangsleistung 1 Watt nicht übersteigt,
also für Röhren mit einer Leistung, die derjenigen der bekannten Reflexklystrons entspricht.
Die erfindungsgemäße Verzögerungsleitung hat die Gestalt einer Wendel, deren Windungen eine bestimmte
abgewickelte Länge I haben. Diese ist derart mit den Wellenlängen, für die die Röhre bestimmt ist,
verknüpft, daß, wenn X eine dieser Wellenlängen im freien Raum bedeutet, die folgende Beziehung gilt:
1<λ<21 oder
:Κλ0
(X0 — größte Betriebswellenlänge im freien Raum).
Es sind bereits Wanderfeldverstärkerröhren mit wendeiförmiger Verzögerungsleitung bekannt, bei
welchen die abgewickelte Länge einer Windung zwischen λ/4 und X/2 einschließlich dieser beiden Werte
liegt. Es ist ferner bekannt, daß bei derartigen Verstärkerröhren die Möglichkeit einer Verstärkung der
rücklauf enden Welle besteht, jedoch ist in diesem Fall die rücklauf ende Welle keine räumliche Fundamentalwelle,
da mit der angegebenen Dimensionierung der Wendel die Fundamentalwelle direkt ist. Im Gegensatz
zu diesem Stand der Technik ist die Erfindung auf ein »Carcinotron« anzuwenden, und zwar wird erfinduiigsgemäß
eine Wendel verwendet, bei der die abgewickelte Länge einer Windung zwischen Xo/2 und X0
liegt, wobei diese beiden Grenzwerte ausgeschlossen sind.
Wie die Erfahrung gezeigt hat, ist unter diesen Bedingungen die Fundamentalwelle rücklaufend. unH
das »Carcinotron«, dessen Wirkungsweise auf der Wechselwirkung mit einer rücklaufenden Welle beruht,
kann in Wechselwirkung mit der Fundamentalwelle arbeiten. Nun ist es aus der französischen
Wanderfeldröhre mit rücklaufender Welle
Anmelder:
Compagnie Generale de Telegraphie
sans FiI, Paris
sans FiI, Paris
Vertreter: Dipl.-Ing. E. Prinz, Patentanwalt,
Gräfelfing bei München, Aribostr. 14
Gräfelfing bei München, Aribostr. 14
Beanspruchte Priorität:
Frankreich, vom 20. Dezember 1952
Frankreich, vom 20. Dezember 1952
Pierre Palluel, Paris,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Patentschrift 1034007 bekannt, daß die Fundamentalwelle
eine besonders günstige Wechselwirkung ergibt, weil sie schneller als die Oberwellen läuft und eine
größere Energiemenge mit sich führt. Eine Wendel mit der angegebenen Dimensionierung eignet sich also
für »Carcinotrons«, insbesondere für solche mit niedriger Leistung.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele an
Hand der Zeichnung. Hierin ist
Fig. 1 ein Schrägbild einer Ausführungsart der erfindungsgemäßen Verzögerungsleitung,
Fig. 2 eine Draufsicht in Richtung der Längsachse einer anderen Ausführungsart der erfindungsgemäßen
Verzögerungsleitung,
Fig. 3 ein Querschnitt durch die Achse einer Carcinotron-Röhre, die mit einer Verzögerungsleitung
nach Fig. 1 ausgerüstet ist, und
Fig. 4 eine andere Röhre ähnlicher Bauart, die mit einer erfindungsgemäßen Verzögerungsleitung ausgerüstet
ist.
Gemäß der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsart tragen zwei isolierende Träger 1 und 2, beispielsweise
in Gestalt von Stäben, einen in Form einer flachen Wendel gewickelten Draht 3 aus leitendem Material,
beispielsweise Metall. Die Windungen der Wendel, die eine Ganghöhe P aufweist, bilden zwei Lagen 4 und 4 α
paralleler Drahtelemente, die durch die Dicke der Stäbe 1 und 2 getrennt sind. Der Abstand zwischen
den beiden Lagen ist vorzugsweise kleiner als die
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längs der Wendel gemessene Wellenlänge der Hochfrequenzenergie, welche sich entlang dieser Verzögerungsleitung
fortpflanzen soll. Eine koaxiale Leitung 9, die mit einem Ende der X^erzögerungsleitung
verbunden ist, gestattet die Abnahme der in der Verzögerungsleitung erzeugten Hochfrequenzenergie.
In Fig. 2 ist eine Draufsicht in Richtung der Längsachse einer Wendel 3 gezeigt, die mit der in Fig. 1
dargestellten in der Form übereinstimmt, jedoch an äußeren Haltestäben 5, 6, 7 und 8 befestigt ist.
Gemäß der Erfindung ist die Länge / der Windungen der Wendel 3 so bemessen, daß /<]<2/ gilt,
wobei λ auf die Wellenlängen der Hochfrequenzenergie
im freien Raum bezogen ist, für welche die Röhre, die mit der Wendel 3 ausgerüstet werden soll, gebaut
ist.
In Fig. 3 ist ein Beispiel einer solchen Röhre gezeigt, die mit einer Verzögerungsleitung der in Fig. 2
dargestellten Bauart ausgerüstet ist.
In einem evakuierten Kolben 10 ist eine Emissionskathode 12, welche die Gestalt eines Stabes hat und
durch einen Heizfaden 11 geheizt wird, senkrecht zur Achse der Röhre angeordnet. Diese Kathode sendet
einen Elektronenstrahl aus, der mittels zweier paralleler Leiterstäbe 13 und 14 in Form eines Flach-Strahles
fokussiert wird. Diese beiden Stäbe sind sowohl zur Kathode als auch zur Röhrenachse senkrecht
angeordnet. Sie erhalten eine negative Vorspannung — V, wobei das Potential der Kathode, als Bezugspotential
genommen wird. Das andere Ende der Röhre ist mit einem Kollektor 15 versehen, der eine
positive Vorspannung + V erhält.
Die Wendel 16 ist so zwischen der Kathode und dem Kollektor angebracht, daß ihre Achse mit der
Achse der Röhre zusammenfällt und der Strahl sich innerhalb ihrer Windungen fortpflanzen kann. Diese
Wendel erhält ebenfalls eine positive Vorspannung + V.
In der Nähe der Kathode ist die Wendel 16 mit dem Innenleiter 18 einer koaxialen Ausgangsleitung 19
verbunden. Diese Leitung erstreckt sich entlang der Innenseite der Röhre und dient zur Abnahme der von
der Röhre erzeugten Ultrahochfrequenzenergie.
An ihrem anderen Ende ist die Wendel mit einem absorbierenden Material 20 bedeckt. Dieses Material
verhindert die Bildung stehender Wellen.
Eine Spule 17 umgibt den Kolben 10 und erzeugt in letzterem ein entlang der Röhrenachse gerichtetes
magnetisches Feld. Dieses Magnetfeld trägt dazu bei, den Strahl zu bündeln. Die Leistungsabgabe der
Röhre kann durch Regelung der Vorspannung der Elektroden 13 und 14 eingestellt werden.
In der beschriebenen Röhre ist die Kopplung zwischen dem Elektronenstrahl und der längs der
Wendel sich ausbreitenden Welle besonders eng, wodurch eine sehr kräftige Wechselwirkung erreicht
wird. Der Strahl breitet sich in der Nachbarschaft der Wendel in einem Bereich aus, wo das Ultrahochfrequenzfeld
seinen Höchstwert hat.
Diese Eigenschaften bewirken einen relativ hohen Leistungsgewinn je Längeneinheit der Wendel. Es ist
darum möglich, kurze Röhren zu verwenden. Dabei bleibt der Strahl in einem weiten Betriebsspannungsbereich
gebündelt, da sein Weg verhältnismäßig kurz ist.
Für geringe Leistungen ist die in Fig. 3 dargestellte Röhre billiger, da sie leichter zu bauen ist als
eine Röhre, die mit Verzögerungsleitungen der Scheibenbauart oder der Bauart mit ineinandergreifenden
Gliedern ausgerüstet ist.
Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsart einer mit einer erfindungsgemäßen Verzögerungsleitung ausgerüsteten
Röhre. Die Wendel 16 ist auf einem Kreiszylinder aufgewickelt. Die Kathode 12 hat die Gestalt
eines Ringes. Die Röhre enthält drei Steuerelektroden 13, 14 und 23, die ebenfalls die Gestalt konzentrischer
Ringe haben. Diese Elektroden bündeln die Elektronen in zwei koaxialen, röhren- oder schlauchförmigen
Strahlen, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft der Wendel zu beiden Seiten der Windungen ausbreiten.
Auf diese Weise erhält man eine enge Kopplung zwischen den Elektronenstrahlen und der Ultrahochfrequenzwelle.
Diese Röhre hat somit ebenso wie die in Fig. 3 dargestellte Röhre einen relativ hohen Leistungsgewinn
je Längeneinheit.
Claims (6)
1. Wanderfeldröhre mit rücklaufender Welle zur Erzeugung von in einem weiten Bereich durchstimmbaren
Ultrahochfrequenzschwingungen, in welcher die elektromagnetische Energie der erzeugten
Welle sich in zum Elektronenstrahl entgegengesetzte Richtung mit in der Richtung dieses
Strahles gerichleter Phasengeschwindigkeit fortpflanzt, mit einer wendeiförmigen Verzögerungsleitung,
deren in der Nähe der Elektronenstrahlquelle angeordnetes Ende mit einem Abnahmekreis
gekoppelt ist, während an dem anderen, vom ersten Ende entkoppelten Ende Absorptionsmittel zur
Vermeidung der Reflexion vorgesehen sind, wobei die Elektronenstrahlgeschwindigkeit so eingestellt
ist, daß die Wanderfeldröhre in einem Frequenzband arbeitet, in welchem die Fundamentalwelle
eine Rückwärtswelle ist, dadurch gekennzeichnet, daß die abgewickelte Länge einer Wendelwindung
zwischen einem etwas höheren Wert als -y- einerseits
und I0 andererseits liegt (A0=größte Betriebswellenlänge im freien Raum), daß die Wendel
relativ kurz ist und daß Mittel vorgesehen sind, um eine enge Kopplung zwischen Elektronenstrahl
und Wendel zu erreichen.
2. Wanderfeldröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie Mittel zur Bündelung der
von der Elektronenquelle ausgesandten Elektronen in wenigstens einem sich in enger Nachbarschaft
der Windungen der Verzögerungsleitung ausbreitenden Strahl enthält.
3. Wanderfeldröhre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die bündelnden Mittel aus
einer Mehrzahl parallel verlaufender Steuerelektroden bestehen und daß spannungsführende
Verbindungen vorgesehen sind, um den Steuerelektroden eine in bezug auf die Kathode negative
Vorspannung zu geben.
4. Wanderfeldröhre nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungsleitung in
Form einer flachen Wendel gewickelt ist und die Steuerelektroden stabförmig ausgebildet und so
angebracht sind, daß sie den Strahl innerhalb der Wendel führen.
5. Wanderfeldröhre nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungsleitung in
Form einer zylindrischen Wendel gewickelt ist und sowohl die Kathode als auch die Steuerelektroden
ringförmig ausgebildet und konzentrisch um die Wendelachse zugeordnet sind.
6. Wanderfeldröhre nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine erste ringförmige Elektrode
mit einem kleineren Durchmesser als die Wendel, eine zweite ringförmige Elektrode mit im wesentlichen
demselben Durchmesser wie die Wendel und eine dritte, ebensolche Elektrode mit größerem
Durchmesser als die Wendel, wodurch sich zwei schlauchförmige Strahlen in der Nachbarschaft der
Wendel, der eine innerhalb und der andere außerhalb, ergeben.
In Betracht gezogene Druckschriften: Traveling Ware Tubes von Pierce, 1950, S. 157
bis 159.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
© 709 757/226 W. 57
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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Families Citing this family (1)
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-
1953
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Non-Patent Citations (1)
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