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DE1017465B - Blitzleuchte mit Batterie-Kondensatorzuendung - Google Patents

Blitzleuchte mit Batterie-Kondensatorzuendung

Info

Publication number
DE1017465B
DE1017465B DEF20535A DEF0020535A DE1017465B DE 1017465 B DE1017465 B DE 1017465B DE F20535 A DEF20535 A DE F20535A DE F0020535 A DEF0020535 A DE F0020535A DE 1017465 B DE1017465 B DE 1017465B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
resistor
light
switched
contact
additional
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF20535A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hermann-Frie Albrecht
Dr Rer Nat Friedr Scholkemeier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rollei Werke Franke und Heidecke GmbH and Co KG
Original Assignee
Rollei Werke Franke und Heidecke GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rollei Werke Franke und Heidecke GmbH and Co KG filed Critical Rollei Werke Franke und Heidecke GmbH and Co KG
Priority to DEF20535A priority Critical patent/DE1017465B/de
Publication of DE1017465B publication Critical patent/DE1017465B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/14Circuit arrangements
    • H05B41/30Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp
    • H05B41/32Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp for single flash operation

Landscapes

  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft Blitzleuchten mit Batterie-Kondensatorzündung und mehreren Blitzlampen, die mit den in Reihe mit ihnen liegenden Zündkondensatoren parallel an eine gemeinsame Batterie schaltbar sind, wobei zu jeder Lampe ein im Vergleich zum Lampenwiderstand großer Widerstand parallel geschaltet ist, nach Patent 939 307. Durch die Anordnung nach dem Hauptpatent sollen Bedienungsfehler, die beim Bestücken oder Zusammenschalten mehrerer Leuchten auftreten können, unwirksam gemacht werden.
Der Parallelwiderstand ist bekanntlich durch die Anschaltung von Zusatzleuchten bedingt; andererseits erfordert er wiederum einen Schalter zwischen der Batterie der Hauptleuchte und ihrem Kondensator, damit bei unbestückter Hauptleuchte der Reststrom der Elektrolytkondensatoren unterdrückt wird. Dieser Schalter wird gemäß dem Hauptpatent durch die Blitzlichtlampe beim Einsetzen in ihre Fassung geschlossen.
Nun erfordern die neuerdings verwendeten metallsockellosen Blitzlampen einen besonderen Adapter, welcher in die üblichen Lampenfassungen eingesetzt wird, und der einem Metallampensockel nachgebildet ist. Aus diesem Grunde betätigt dieser Adapter in der eingesteckten Stellung den Schalter genau so wie eine Blitzlampe mit Metallsockel. Da dieser Adapter einen besonderen Auswerfer für die metallsockellosen Blitzlampen besitzt, ist er zum dauernden Verbleib in der Leuchte bestimmt; mindestens kann das Herausnehmen vergessen werden, wodurch der Schutzschalter dauernd geschlossen bleibt und der Reststrom des Elektrolytkondensators demzufolge eine rasche Entladung der Batterie bewirkt.
Dieser Mangel wird erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß das Ausschalten des Parallelwiderstandes der Hauptleuchte mit dem Anschließen der Zusatzleuchte in der Weise gekoppelt wird, daß der Parallelwiderstand nur bei angeschalteter Zusatzleuchte eingeschaltet ist. Vorzugsweise wird hierzu der Einschaltkontakt des Widerstandes im Bereich des Zusatzleuchtenanschlußnippels derart angeordnet, daß er durch den Anschlußstecker der Zusatzleuchte eingeschaltet wird, oder es ist eine Verriegelung" oder Abdeckung des Nippels vorgesehen, die zum Einführen des Steckers und während dessen Verbleib im Nippel in ihre unwirksame Lage gebracht werden muß und dadurch die Einschaltung des Widerstandes bewirkt. Diese Anordnung und Betätigung des Schutzschalters ist naturgemäß auch bei Verwendung von Metallsockellampen gegeben und ergibt nicht nur eine gleichwertige Sicherung der Batterie, sondern darüber hinaus auch eine Sicherung dann, wenn die Blitzlampe oder der Blitzlampenadapter dauernd in Blitzleuchte
mit Batterie-Kondensatorzündung
Zusatz zum Patent 939 307
Anmelder:
Franke & Heidecke
Fabrik photogr. Präzisions-Apparate,
Braunschweig, Salzdahlumer Str. 196
Dr. rer. nat. Friedrich-Wilhelm Scholkemeier,
Horst Rohmann
und Dipl.-Ing. Hermann-Friedrich Albrecht,
Braunschweig,
sind als Erfinder genannt worden
der Blitzlampenfassung verbleibt. In den Zeichnungen sind mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 die grundsätzliche Schaltungsanordnung,
Fig. 2 die dazugehörige praktische Ausführung des Anschlußnippels für die Zusatzleuchte mit dem Widerstandskontakt,
Fig. 3 eine zweite Ausführungsform mit Abdeckvorrichtung für den Nippel und
Fig. 4 eine dritte Ausführungsform, bei welcher die Abdeckung des Nippels zugleich als Verriegelung des Steckers im Nippel ausgebildet ist.
Für die gleichen Teile wurden die gleichen Bezeichnungen wie bei dem Hauptpatent 939 307 beibehalten. Es wurde wieder eine Hauptleuchte mit zwei angeschalteten Zusatzleuchten dargestellt. Die Hauptleuchte enthält gemäß Fig. 1 die Batterie 1, die mit einem Ladewiderstand 2 (z.B. 2,5kOhm), dem Kondensator 3 (z. B. 100 μΈ) und einem Schutzwiderstand 15 (ζ. B. 2,5 kOhm) in einem Kreis liegt. Im Gegensatz zum Hauptpatent ist nicht ein Schalter vorgesehen, welcher bei eingesetzter Lampe 4 die Aufladung des Kondensators 3 durch die Batterie 1 ermöglicht und den Schutzwiderstand ausschaltet, sondern der Ladestromkreis des Kondensators 3 wird in bekannter Weise durch die eingesetzte Lampe 4 unmittelbar angeschlossen. Der Widerstand 15 ist durch einen Schalter, bestehend aus dem Kontakt 18 und der Schaltfeder 19 normalerweise nicht parallel zur Lampe 4 angeschlossen. Insoweit entspricht die
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Anordnung dem Aufbau der bisherigen B-C-Leuchten, bei denen die Kondensatorladung selbsttätig durch das Einsetzen der Lampe 4 bewirkt wurde und bei denen der Kondensatorstromkreis beim Auswerfen der Lampe bzw. beim Durchbrennen des Zünddrahtes der Lampe unterbrochen wurde.
Werden nun die Zusatzleuchten mit ihren Lampen 6, 7, den Kondensatoren 10, 11 und den Widerständen 16, 17 an den Klemmen 8, 9 angeschlossen, so wird der Schalter 18, 19 geschlossen und der Widerstand 15 eingeschaltet, so daß nunmehr schaltungsmäßig der gleiche Auf bau vorhanden ist wie nach dem Hauptpatent bei zusammengeschalteter Haupt- und Zusatzleuchte und bestückter Hauptleuchte.
Die praktische Ausführung des Schalters 18, 19 ist in Fig. 2 dargestellt. Der Stecker 35 hat den bekannten zentrischen Kontaktstift 8" und die äußere Kontakthülse 9', während der Nippel die zentrische Kontaktbuchse 8' besitzt und eine äußere isolierte Führungshülse. Ferner ist eine Kontaktfeder 19' vorgesehen, welche mit der Masse entsprechend der Kontaktfeder 19 in Fig. 1 angeschlossen ist. In einem gewissen Abstand hinter der Feder 19' befindet sich eine zweite Kontaktfeder 18', welche dem Kontakt 18 der Fig. 1 entspricht. Wird nun der Stecker 35 auf den Nippel 8' aufgesteckt, so gelangt sein zentraler Kontaktstift 8" in Kontakt mit der Nippelhülse, während die äußere Kontakthülse 9' des Steckers 35 auf die Feder 19' aufsetzt und dadurch mit dieser elektrisch leitend verbunden wird und gleichzeitig diese Feder 19' auf den Kontakt 18' drückt und damit die Verbindung 18, 19 schließt und den Widerstand 15 einschaltet. Bei den Ausführungsformen gemäß Fig. 3 und 4 sind die gleichen Stecker 35 verwendet, und ihre Kontaktverbindung beim Einstecken in den Nippel 8' erfolgt in der gleichen Weise wie bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2, lediglich ist die Feder 18' in Fortfall gekommen. Dafür befindet sich ober- oder unterhalb des Gehäuses 36 um einen Zapfen 37 drehbar eine Klappe 38, die die Durchtrittsöffnung 39 normalerweise unter dem Einfluß einer Feder 40 verschlossen hält, so daß der Stecker 35 erst nach Beiseiteschwenken der Klappe 38 in den Nippel eingeführt werden kann. Auf der Innenseite am unteren Ende der Klappe 38 befinden sich ein Ansatz 41 und ein Kontaktpaar 42, 43, und zwar derart, daß beim Beiseiteklappen der Klappe 38 der Ansatz 41 das Kontaktpaar 42, 43 schließt. Dieses Kontaktpaar entspricht dem Schalter 18, 19 gemäß Fig. 1. Bei dieser Anordnung wird noch eine erhöhte Sicherheit erzielt, als nämlich vor dem Einführen des Steckers 35 zwangsweise der Widerstand 15 in den Stromkreis eingeschaltet wird.
In Fig. 4 ist eine ganz entsprechende Ausführungsform gezeigt, bei welcher jedoch die Klappe 38' unter- halb der Gehäusewand 36 angeordnet ist. Ihre Betätigung erfolgt durch einen Knopf 44, welcher aus der Gehäusewand 36 herausragt. Auch hier wird die Klappe 38', welche um einen Zapfen 37' drehbar ist, durch eine Feder 40' in Anlage mit einem Anschlagstift 45 gehalten, in welcher die Eintrittsöffnung 39 des Steckers 35 geschlossen gehalten wird. Auch hier trägt die Klappe 38' wieder einen Ansatz 41', welcher in gleicher Weise wie in Ausführungsform Fig. 3 das Kontaktpaar 42, 43 betätigt, wenn die Klappe 38 von der Öffnung 39 zwecks Einführung des Steckers 35 fortgeschwenkt ist bzw. wenn der Stecker sich in dem Nippel 8' befindet. In diesem Fall kann die Klappe noch eine halbkreisförmige Aussparung 46 besitzen, welche bei eingeführtem Stecker 35 hinter den Steckerkragen 47 rastet und dadurch gleichzeitig eine Verriegelung des Steckers gegen das Herausziehen bewirkt.
Wenn der Auslösekontakt 5 mit der Hauptleuchte nicht durch ein festes Kabel verbunden ist, sondern wenn für das Verbindungskabel zwischen Leuchte und Kameraverschluß ebenfalls eine Steckverbindung (Kontakte 33, 34) vorgesehen ist, so können hierfür die gleichen Nippel verwendet werden wie gemäß Fig. 2 bis 4 für den Anschluß der Zusatzleuchte.
Um nun zu verhindern, daß durch Benutzung des Zusatzleuchtenverschlußnippels für den Anschluß des Kameraverschlußkabels der Widerstand 15 eingeschaltet wird, kann die Anordnung so getroffen werden, daß beide Nippel etwa gemäß Ausführungsform 3 oder 4 mit Abdeckklappen und Kontaktpaaren 42, 43 versehen sind, wobei dann diese beiden Kontaktpaare in Reihe mit dem Widerstand 15 geschaltet werden müssen. Dadurch wird der Widerstand 15 nur danneingeschaltet, wenn beide Nippel mit Steckern 35 bestückt sind, so daß diese Nippel beliebig verwendet werden können.
Es ist einleuchtend, daß diese Aufgabe, den Widerstand nur bei Bestückung beider Nippel einzuschalten, auch auf mechanische Weise gelöst werden kann.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Blitzleuchte mit Batterie-Kondensatorzündung und mehreren Blitzlampen, die mit ihren Zündkondensatoren parallel an eine gemeinsame Batterie schaltbar sind und denen ein im Vergleich zum Lampenwiderstand großer Widerstand parallel geschaltet ist, wobei der Parallelwiderstand der Hauptleuchte selbsttätig an- und abschaltbar ist, nach Patent 939 307, gekennzeichnet durch Schaltmittel, die den Parallelwiderstand (15j der Hauptleuchte beim Anschließen der Zusatzleuchte anschalten.
2. Blitzleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einschaltkontakt (18,19) des Widerstandes (15) im Bereich des Zusatzleuchtenanschlußnippels derart angeordnet ist, daß er durch den Anschluß stecker (9) der Zusatzleuchte eingeschaltet wird.
3. Blitzleuchte nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zwecks Einführung des Steckers (35) ausrückbare Abdeckung (38) des Zusatzleuchtenanschlußnippels (8), die in der ausgerückten Lage den Einschaltkontakt (42, 43) des Widerstandes schließt.
4- Blitzleuchte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckglied (38) durch eine Feder (40) in die Ausschaltstellung gezogen wird.
5. Blitzleuchte nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckglied (38') als Verriegelung (46) des Steckers (35) in der Betriebslage ausgebildet ist.
6. Blitzleuchte nach einem der Ansprüche 2 bis 5 mit gleichartigen Nippeln zum Anschluß des Verbindungskabels zum Kamerakontakt und zum Anschluß der Zusatzleuchten, dadurch gekennzeichnet, daß beide Nippel mit Einschaltkontakten (42, 43) ausgestattet und diese mit dem Schutzwiderstand (15) in Reihe geschaltet sind, so daß der Widerstand (15) nur bei Belegung beider Nippel eingeschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 700/247 10.57
DEF20535A 1956-06-15 1956-06-15 Blitzleuchte mit Batterie-Kondensatorzuendung Pending DE1017465B (de)

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DEF20535A DE1017465B (de) 1956-06-15 1956-06-15 Blitzleuchte mit Batterie-Kondensatorzuendung

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DE1017465B true DE1017465B (de) 1957-10-10

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