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DE1017112B - Vorrichtung zum Fuehren des Bohrgestaenges in Bohrloechern - Google Patents

Vorrichtung zum Fuehren des Bohrgestaenges in Bohrloechern

Info

Publication number
DE1017112B
DE1017112B DES43019A DES0043019A DE1017112B DE 1017112 B DE1017112 B DE 1017112B DE S43019 A DES43019 A DE S43019A DE S0043019 A DES0043019 A DE S0043019A DE 1017112 B DE1017112 B DE 1017112B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boreholes
leaf springs
drill
drill rod
guiding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES43019A
Other languages
English (en)
Inventor
Claus Liebeneiner
Dipl-Ing Juergen Schuetza
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Soeding & Halbach J C
Original Assignee
Soeding & Halbach J C
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Soeding & Halbach J C filed Critical Soeding & Halbach J C
Priority to DES43019A priority Critical patent/DE1017112B/de
Publication of DE1017112B publication Critical patent/DE1017112B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B17/00Drilling rods or pipes; Flexible drill strings; Kellies; Drill collars; Sucker rods; Cables; Casings; Tubings
    • E21B17/10Wear protectors; Centralising devices, e.g. stabilisers
    • E21B17/1014Flexible or expansible centering means, e.g. with pistons pressing against the wall of the well
    • E21B17/1021Flexible or expansible centering means, e.g. with pistons pressing against the wall of the well with articulated arms or arcuate springs
    • E21B17/1028Flexible or expansible centering means, e.g. with pistons pressing against the wall of the well with articulated arms or arcuate springs with arcuate springs only, e.g. baskets with outwardly bowed strips for cementing operations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Führen des Bohrgestänges in Bohrlöchern, insbesondere für den Bergbau.
Beim Erstellen von Bohrlöchern im Bergbau, sei es, daß es sich um Wetter-, Gewinnungs-, Untersuchungs- oder Vorbohrungen handelt, treten transversale Schwingungen des Bohrgestänges auf, die um so größer sind, je langer das Bohrgestänge ist. Diese Schwingungen können zu Gestängebrüchen führen, wobei der im Bohrloch verbleibende Teil des Gestänges stets nur unter großen Mühen und Zeitverlust aus dem Bohrloch entfernt werden kann. Beim Durchbohren schräg zur Bohrlochachse einfallender Gebirgsschichten erfährt das Bohrwerkzeug eine Ablenkung aus der bisherigen Bohrrichtung, so daß das Gestänge bei langen Bohrlöchern auf der Bohrlochwandung schleift oder auf dieser schlägt. Darüber hinaus kann das Bohrwerkzeug ohne zusätzliche Einrichtungen oder Vorkehrungen nicht daran gehindert werden, dem Einfallen der Schichten zu folgen, so daß bei unbekanntem Einfallen der Schichten das möglichst genaue Einhalten einer bestimmten Bohrrichtung schwierig ist. Aber auch bei bekanntem Einfallen der zu durchbohrenden Gebirgsschichten erfährt das Bohrwerkzeug, insbesondere bei söhligen oder annähernd söhligen Bohrlöchern, eine Abweichung auf Grund des Eigengewichtes des Bohrgestänges und des Bohrwerkzeuges und der vornehmlich in der unteren Hälfte der Bohrlochsohle wirkenden, den Bohrfortschritt begünstigenden Spülflüssigkeit. Bei söhligen, oder annähernd söhligen Bohrungen ist daher stets eine Abweichung des Bohrloches in der Wirkrichtung der Schwerkraft festzustellen.
Man hat daher Vorrichtungen zur Gestängeführung vorgeschlagen, die an der der Bohrlochwand zugewandten Seite mit Rollen versehen sind und die als zweiteilige Schellen das Bohrgestänge umfassen. Solche Gestängeführungen werden in gewissem Abstand gegeneinander versetzt angeordnet, da jede Schelle nur zwei Rollen trägt. Insbesondere für horizontale Bohrungen sind diese Führungen wenig geeignet, da das Bohrgestänge auf Grund der Anordnung von nur zwei gegenüberliegenden Rollen je Schelle die Möglichkeit besitzt, transversale Schwingungen auszuführen. Vor allem aber hat sich das Festsetzen des Nachfalls und des Bohrschlamm'S in den Rollen ungünstig bemerkbar gemacht, so daß sich sowohl das Bohren als auch das Ziehen des Gestänges mühsam und. zeitraubend gestaltete.
Ferner sind Führungseinrichtungen für Bohrlöcher bekannt, bei denen auf einem rohrförmigen. Führungsstück sich in Längsrichtung der Vorrichtung erstreckende Blattfedern durch Ringe od. dgl. gehalten sind. Die Halteringe sind hierbei fest mit den Blatt-Vorrichtung zum Führen
des Bohrgestänges in Bohrlöchern
Anmelder:
J. C. Söding & Halbach, Hagen
Claus Liebeneiner, Recklinghausen,
und Dipl.-Ing. Jürgen Sctiütza, Hagen,
sind als Erfinder genannt worden
federn verbunden. Bei einer weiteren Ausführungsform dieser bekannten Führungseinrichtungen sind die Enden der Blattfedern mit Kröpfungen versehen, mit denen die Blattfedern in entsprechende Aussparungen der Halteringe eingreifen.
Gemäß der Erfindung wird eine Vorrichtung zum Führen des Bohrgestänges in Bohrlöchern mit mehreren parallel zum Bohrgestänge liegenden Blattfedern vorgeschlagen, bei der die Blattfedern mittels Einsteckbolzen, die mit Splinten od. dgl. in an gegeneinander auf dem Bohrgestänge verschiebbaren, ringförmigen Körpern angeordneten Hohlzapfen befestigt sind, auswechselbar gehalten sind. Die Blattfedern sind an ihren Enden in Richtung auf das Bohrgestänge abgewinkelt, so daß ein leichtes Einbringen und Herausziehen der Führung aus dem Bohrloch gegeben ist, während der Mittelteil der Federn mit einer Ausbauchung in entgegengesetzter Richtung zur Abwinklung der Enden versehen ist. Mit Hilfe von Distanzringen werden die ringförmigen Körper in ihrer Lage zueinander gehalten. Das Bohrgestänge lagert in an den ringförmigen Körpern angebrachten Lagerbuchsen, so daß das Gestänge sich in diesen Buchsen ohne Beeinflussung der im Bohrloch ruhenden Führungseinrichtung drehen kann.
Gegenüber den bekannten Führungseinrichtungen wird durch die Erfindung eine Vorrichtung geschaffen, die durch einfaches Auswechseln der Blattfedern und der Einsteckbolzen für Bohrlöcher verschiedenen Durchmessers anwendbar ist. Bei Verschleiß der Blattfedern sind nur diese auszuwechseln, während die ringförmigen Haltekörper weiter verwendbar sind. Ferner kann durch die Wahl verschieden langer Blattfedern die Länge der Auflagefläche der Vorrichtung im Bohrloch beliebig geändert werden. So können bei horizontalen Bohrlöchern lange Blattfedern Verwendung finden, während bei senkrechten Bohrlöchern
709 700/120
unter Verwendung derselben ringförmigen Haltekörper kürzere Blattfedern angebracht werden können.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 einen Seitenschnitt und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie I-I der Fig. 1.
Die Blattfedern 1, deren Enden in Richtung auf das Bohrgestänge 2 abgewinkelt sind, weisen in ihrem mittleren Teil eine Ausbauchung in zu der Abwinklung entgegengesetzter Richtung auf. Die Blattfedern sind an zwei Einsteokbolzen 3 angebracht. Das andere Ende der Einsteckbolzen ruht in Hohlzapfen 4 eines ringförmigen Körpers 5. Die Einsteckbolzen werden mittels der Splinte 6 in den Hohlzapfen gehalten. Zwischen dem Bohrgestänge 2 und dem ringförmigen Körper 5 sind die Lagerbuchsen 7 angebracht. Die ringförmigen Körper 5 werden durch die Distanzringe 8 in ihrer Lage zueinander gehalten.
Es können natürlich auf den ringförmigen Körpern 5 jede beliebige Anzahl Hohlzapfen angebracht werden, so daß das Gestänge durch eine Vielzahl von Blattfedern geführt wird.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Führen des Bohrgestänges in Bohrlöchern mit mehreren parallel zum Bohrgestänge liegenden Blattfedern, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern (1) mittels Einsteckbolzen (3), die mit Splinten (6) od. dgl. in an gegeneinander auf dem Bohrgestänge verschiebbaren, ringförmigen Körpern (5) angeordneten Hohlzapfen (4) befestigt sind, auswechselbar gehalten sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Blattfeder (1) in Richtung auf das Bohrgestänge abgewinkelt sind und der Mittelteil der Federn eine Ausbauchung in entgegengesetzter Richtung aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmigen Körper (5) mit Lagerbuchsen (7) zur Aufnahme des Bohrgestänges versehen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmigen Körper (5) mittels verstellbarer Distanzringe (8) in ihrer Lage zueinander gehalten werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 745 658;
britische Patentschriften Nr. 662 551, 682 292, 490.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 700/120 10.57
DES43019A 1955-03-11 1955-03-11 Vorrichtung zum Fuehren des Bohrgestaenges in Bohrloechern Pending DE1017112B (de)

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Cited By (4)

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