DE1017112B - Vorrichtung zum Fuehren des Bohrgestaenges in Bohrloechern - Google Patents
Vorrichtung zum Fuehren des Bohrgestaenges in BohrloechernInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
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- E21B17/10—Wear protectors; Centralising devices, e.g. stabilisers
- E21B17/1014—Flexible or expansible centering means, e.g. with pistons pressing against the wall of the well
- E21B17/1021—Flexible or expansible centering means, e.g. with pistons pressing against the wall of the well with articulated arms or arcuate springs
- E21B17/1028—Flexible or expansible centering means, e.g. with pistons pressing against the wall of the well with articulated arms or arcuate springs with arcuate springs only, e.g. baskets with outwardly bowed strips for cementing operations
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Führen des Bohrgestänges in Bohrlöchern, insbesondere
für den Bergbau.
Beim Erstellen von Bohrlöchern im Bergbau, sei es, daß es sich um Wetter-, Gewinnungs-, Untersuchungs-
oder Vorbohrungen handelt, treten transversale Schwingungen des Bohrgestänges auf, die um
so größer sind, je langer das Bohrgestänge ist. Diese
Schwingungen können zu Gestängebrüchen führen, wobei der im Bohrloch verbleibende Teil des Gestänges
stets nur unter großen Mühen und Zeitverlust aus dem Bohrloch entfernt werden kann. Beim Durchbohren
schräg zur Bohrlochachse einfallender Gebirgsschichten erfährt das Bohrwerkzeug eine Ablenkung
aus der bisherigen Bohrrichtung, so daß das Gestänge bei langen Bohrlöchern auf der Bohrlochwandung
schleift oder auf dieser schlägt. Darüber hinaus kann das Bohrwerkzeug ohne zusätzliche Einrichtungen
oder Vorkehrungen nicht daran gehindert werden, dem Einfallen der Schichten zu folgen, so daß bei unbekanntem
Einfallen der Schichten das möglichst genaue Einhalten einer bestimmten Bohrrichtung schwierig
ist. Aber auch bei bekanntem Einfallen der zu durchbohrenden Gebirgsschichten erfährt das Bohrwerkzeug,
insbesondere bei söhligen oder annähernd söhligen Bohrlöchern, eine Abweichung auf Grund des
Eigengewichtes des Bohrgestänges und des Bohrwerkzeuges und der vornehmlich in der unteren Hälfte der
Bohrlochsohle wirkenden, den Bohrfortschritt begünstigenden Spülflüssigkeit. Bei söhligen, oder annähernd
söhligen Bohrungen ist daher stets eine Abweichung des Bohrloches in der Wirkrichtung der
Schwerkraft festzustellen.
Man hat daher Vorrichtungen zur Gestängeführung vorgeschlagen, die an der der Bohrlochwand
zugewandten Seite mit Rollen versehen sind und die als zweiteilige Schellen das Bohrgestänge umfassen.
Solche Gestängeführungen werden in gewissem Abstand gegeneinander versetzt angeordnet, da jede
Schelle nur zwei Rollen trägt. Insbesondere für horizontale Bohrungen sind diese Führungen wenig geeignet,
da das Bohrgestänge auf Grund der Anordnung von nur zwei gegenüberliegenden Rollen je
Schelle die Möglichkeit besitzt, transversale Schwingungen auszuführen. Vor allem aber hat sich das Festsetzen
des Nachfalls und des Bohrschlamm'S in den Rollen ungünstig bemerkbar gemacht, so daß sich sowohl das Bohren als auch das Ziehen des Gestänges
mühsam und. zeitraubend gestaltete.
Ferner sind Führungseinrichtungen für Bohrlöcher bekannt, bei denen auf einem rohrförmigen. Führungsstück sich in Längsrichtung der Vorrichtung erstreckende
Blattfedern durch Ringe od. dgl. gehalten sind. Die Halteringe sind hierbei fest mit den Blatt-Vorrichtung
zum Führen
des Bohrgestänges in Bohrlöchern
des Bohrgestänges in Bohrlöchern
Anmelder:
J. C. Söding & Halbach, Hagen
J. C. Söding & Halbach, Hagen
Claus Liebeneiner, Recklinghausen,
und Dipl.-Ing. Jürgen Sctiütza, Hagen,
sind als Erfinder genannt worden
federn verbunden. Bei einer weiteren Ausführungsform dieser bekannten Führungseinrichtungen sind die
Enden der Blattfedern mit Kröpfungen versehen, mit denen die Blattfedern in entsprechende Aussparungen
der Halteringe eingreifen.
Gemäß der Erfindung wird eine Vorrichtung zum Führen des Bohrgestänges in Bohrlöchern mit mehreren
parallel zum Bohrgestänge liegenden Blattfedern vorgeschlagen, bei der die Blattfedern mittels Einsteckbolzen,
die mit Splinten od. dgl. in an gegeneinander auf dem Bohrgestänge verschiebbaren, ringförmigen
Körpern angeordneten Hohlzapfen befestigt sind, auswechselbar gehalten sind. Die Blattfedern
sind an ihren Enden in Richtung auf das Bohrgestänge abgewinkelt, so daß ein leichtes Einbringen und Herausziehen
der Führung aus dem Bohrloch gegeben ist, während der Mittelteil der Federn mit einer Ausbauchung
in entgegengesetzter Richtung zur Abwinklung der Enden versehen ist. Mit Hilfe von Distanzringen
werden die ringförmigen Körper in ihrer Lage zueinander gehalten. Das Bohrgestänge lagert in an
den ringförmigen Körpern angebrachten Lagerbuchsen, so daß das Gestänge sich in diesen Buchsen
ohne Beeinflussung der im Bohrloch ruhenden Führungseinrichtung drehen kann.
Gegenüber den bekannten Führungseinrichtungen wird durch die Erfindung eine Vorrichtung geschaffen,
die durch einfaches Auswechseln der Blattfedern und der Einsteckbolzen für Bohrlöcher verschiedenen
Durchmessers anwendbar ist. Bei Verschleiß der Blattfedern sind nur diese auszuwechseln, während die
ringförmigen Haltekörper weiter verwendbar sind. Ferner kann durch die Wahl verschieden langer Blattfedern
die Länge der Auflagefläche der Vorrichtung im Bohrloch beliebig geändert werden. So können bei
horizontalen Bohrlöchern lange Blattfedern Verwendung finden, während bei senkrechten Bohrlöchern
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unter Verwendung derselben ringförmigen Haltekörper kürzere Blattfedern angebracht werden können.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel gemäß
der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 einen Seitenschnitt und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie I-I der Fig. 1.
Die Blattfedern 1, deren Enden in Richtung auf das Bohrgestänge 2 abgewinkelt sind, weisen in ihrem
mittleren Teil eine Ausbauchung in zu der Abwinklung entgegengesetzter Richtung auf. Die Blattfedern
sind an zwei Einsteokbolzen 3 angebracht. Das andere
Ende der Einsteckbolzen ruht in Hohlzapfen 4 eines ringförmigen Körpers 5. Die Einsteckbolzen werden
mittels der Splinte 6 in den Hohlzapfen gehalten. Zwischen dem Bohrgestänge 2 und dem ringförmigen
Körper 5 sind die Lagerbuchsen 7 angebracht. Die ringförmigen Körper 5 werden durch die Distanzringe
8 in ihrer Lage zueinander gehalten.
Es können natürlich auf den ringförmigen Körpern 5 jede beliebige Anzahl Hohlzapfen angebracht
werden, so daß das Gestänge durch eine Vielzahl von Blattfedern geführt wird.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Führen des Bohrgestänges in Bohrlöchern mit mehreren parallel zum Bohrgestänge
liegenden Blattfedern, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern (1) mittels Einsteckbolzen
(3), die mit Splinten (6) od. dgl. in an gegeneinander auf dem Bohrgestänge verschiebbaren, ringförmigen Körpern (5) angeordneten
Hohlzapfen (4) befestigt sind, auswechselbar gehalten sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Blattfeder (1) in
Richtung auf das Bohrgestänge abgewinkelt sind und der Mittelteil der Federn eine Ausbauchung
in entgegengesetzter Richtung aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmigen Körper (5)
mit Lagerbuchsen (7) zur Aufnahme des Bohrgestänges versehen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmigen Körper (5)
mittels verstellbarer Distanzringe (8) in ihrer Lage zueinander gehalten werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 745 658;
britische Patentschriften Nr. 662 551, 682 292, 490.
Deutsche Patentschrift Nr. 745 658;
britische Patentschriften Nr. 662 551, 682 292, 490.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 700/120 10.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES43019A DE1017112B (de) | 1955-03-11 | 1955-03-11 | Vorrichtung zum Fuehren des Bohrgestaenges in Bohrloechern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES43019A DE1017112B (de) | 1955-03-11 | 1955-03-11 | Vorrichtung zum Fuehren des Bohrgestaenges in Bohrloechern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1017112B true DE1017112B (de) | 1957-10-10 |
Family
ID=7484571
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES43019A Pending DE1017112B (de) | 1955-03-11 | 1955-03-11 | Vorrichtung zum Fuehren des Bohrgestaenges in Bohrloechern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1017112B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1299582B (de) * | 1966-05-25 | 1969-07-24 | Byron Jackson Inc | Nicht umlaufender Verschleissschuetzer fuer Bohrrohre |
| FR2554160A1 (fr) * | 1983-10-28 | 1985-05-03 | Petroles Cie Francaise | Centreur pour cuvelage de puits de forage |
| US4787458A (en) * | 1987-05-29 | 1988-11-29 | Weatherford U. S., Inc. | Spring bow, centralizer, and related methods |
| USH1192H (en) | 1990-10-26 | 1993-06-01 | Exxon Production Research Company | Low-torque centralizer |
Citations (4)
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|---|---|---|---|---|
| DE745658C (de) * | 1941-04-27 | 1944-03-21 | Fuerther Tiefbohranstalt | Fuehrungsvorrichtung fuer Tiefbohrgeraete |
| GB662551A (en) * | 1949-03-16 | 1951-12-05 | Joseph Caslake Junior | Improvements in or relating to means for centralising pipes in borings made in the earth |
| GB682292A (en) * | 1950-12-11 | 1952-11-05 | Baker Oil Tools Inc | A centring device for centring conduits and the like in well bores |
| GB682490A (en) * | 1950-12-04 | 1952-11-12 | Baker Oil Tools Inc | A centring device for centring conduits and the like in well bores |
-
1955
- 1955-03-11 DE DES43019A patent/DE1017112B/de active Pending
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