DE10163345A1 - Ein Kondensator für Halbleiterelemente und ein Verfahren zur Herstellung - Google Patents
Ein Kondensator für Halbleiterelemente und ein Verfahren zur HerstellungInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kondensatorstruktur, die geeignet ist für Halbleiterelemente, und auf ein Verfahren zur Herstellung derartiger Kondensatoren für hochintegrierte Speicherelemente unter Verwendung einer dielektrischen TaON-Schicht mit einer hohen dielektrischen Konstante. Der Kondensator wird auf einem Halbleitersubstrat hergestellt, durch Bilden einer isolierenden Zwischenschicht auf dem Substrat, Bilden eines Kontaktloches durch die isolierende Zwischenschicht, Bilden eines Kontaktanschlusses in dem Kontaktloch, Bilden einer unteren Elektrode mit MPS, die elektrisch mit dem Kontaktanschluss verbunden ist, dotierende untere Elektrode, Bilden einer dielektrischen TaON-Schicht auf der unteren Elektrode, Ausheilen der dielektrischen TaON-Schicht und Bilden einer oberen Elektrodenschicht auf der dielektrischen TaON-Schicht.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Halbleiterspeicher und insbesondere auf
einen Kondensator in einem Halbleiterelement und ein Verfahren zur Herstellung eines Kon
densators passend für ein hochintegriertes Speicherelement unter Verwendung einer die
lektrischen TaON-Schicht mit einer hohen dielektrischen Konstante.
In dem Maße, in dem die Integration von Speicherprodukten mit der Entwicklung einer Halb
leitertechnologie mit feiner Linienbreite zunimmt, wurde die Einheitsspeicherzellenfläche
stark reduziert und wurden die Arbeitsspannungen stark reduziert.
Abgesehen von dieser Reduzierung in der Zellenfläche blieb die Ladekapazität, die für einen
funktionierenden Speicherelementbetrieb notwendig ist, bei mindestens 25 fF/Zelle, um so
die Erzeugung von Softfehlern zu verhindern und die Notwendigkeit der Reduzierung der
Auffrischzeit zu vermeiden.
In einem herkömmlichen DRAM-Kondensator, welcher als ein Dielektrikum eine Nitrid/Oxid
("NO") Schichtstruktur verwendet, kann die Konfiguration der unteren Elektrode modifiziert
werden, um eine komplexe dreidimensionale Struktur zur Verfügung zu stellen, oder es kann
die Höhe der unteren Elektrode gesteigert werden. Diese strukturellen Modifikationen dienen
dazu, die Effektivflächen-Fläche zu erhöhen und dadurch die notwendige Ladungskapazität
zur Verfügung zu stellen.
Der Bereich dreidimensionaler Konfigurationen der unteren Elektrode ist jedoch durch Ver
fahrensschwierigkeiten beschränkt. Darüber hinaus erzeugt das Erhöhen der unteren
Elektrodenhöhe einen Höhenunterschied in der Stufe zwischen den Zellenflächen und den
peripheren Schaltungsflächen. Gegebenenfalls verschlechtert das Erhöhen des Stufenhö
henunterschiedes die Ausbeute und die Zuverlässigkeit des resultierenden Elementes, als
Ergebnis von Schwierigkeiten bei der Bildung von Leitern aufgrund von Schwierigkeiten beim
Erhalten einer ausreichenden Fokussiertiefe nachfolgender fotolithografischer Prozesse.
Daher können Kondensatoren mit herkömmlichen dielektrischen NO-Strukturen nicht sowohl
mit ausreichender Ladungskapazität als auch mit ausreichender Zellenfläche hergestellt
werden, die für die DRAM-Bauelemente mit 256 M oder mehr Speicherzellen der nächsten
Generation benötigt werden.
Um die Nachteile der NO-Kondensatoren zu überwinden, wurden in letzter Zeit Entwicklun
gen von Ta2O5 Kondensatoren vorgenommen, welche Ta2O5 Schichten mit dielektrischen
Konstanten zwischen 25 und 27 anstelle von NO-Schichten mit dielektrischen Konstanten
zwischen 4 und 5 verwenden.
Ta2O5 Schichten haben jedoch ein instabiles chemisches stöchiometrisches Verhältnis, was
zu Ta-Atomen in der Schicht führt, die aufgrund der Unterschiede in dem Zusammenset
zungsverhältnis zwischen den Ta- und O-Atomen nicht vollständig oxidiert sind. Es ist näm
lich unvermeidlich, dass Substitutionstyp Ta-Atome eines Sauerstoffleerstellentyps in der
Schicht lokal aufgrund des instabilen chemischen Kompositionsverhältnisses des Materials
selbst existieren.
Obwohl die Anzahl und die Dichte der Sauerstoffleerstellen in der Ta2O5 Schicht entspre
chend dem Verhältnis der Komponenten und ihres Bindungsgrades variieren können, kön
nen Sauerstoffleerstellen nicht vollständig vermieden werden.
Um ein Stromleck eines Kondensators zu verhindern, ist daher ein zusätzlicher Oxidations
prozess notwendig, um die Substitutionstyp-Ta-Atome, die in der dielektrischen Schicht vor
handen sind, zu oxidieren, um ein stabileres stöchiometrisches Verhältnis innerhalb der
Ta2O5 Schicht zu erzeugen.
Darüber hinaus weist die Ta2O5 Schicht eine hohe Oxidationsreaktivität mit Polysilizium und
TiN auf, Materialien, die normalerweise verwendet werden, um die oberen und/oder unteren
Elektroden des Kondensators zu bilden. Diese Reaktion neigt dazu, eine Oxidschicht niede
rer Dielektrizität zu bilden und die Homogenität an einer Grenzschicht stark zu reduzieren,
wenn Sauerstoff in der Ta2O5 Schicht zu der Grenzschicht wandert und mit dem Elektroden
material reagiert.
Wenn die Ta2O5 Schicht gebildet wird, werden Kohlenstoffatome und Kohlenstoffverbindun
gen, wie etwa CH4, C2H4 und dergleichen, und H2O durch die Reaktion zwischen den organi
schen Abschnitten des organometallischen Ta (OC2H5)5 Precursors und des O2 und N2O
Gases, welches zur Bildung der Ta2O5 Schicht verwendet wird, erzeugt und in die Schicht als
Störstellen eingebaut.
Dementsprechend existieren Sauerstoffleerstellen sowie Kohlenstoffatome und Ionen und
Radikale in der Ta2O5 Schicht als Störstellen und erhöhen den Leckstrom der resultierenden
Kondensatoren und verschlechtern deren dielektrische Eigenschaften.
Eine vorgeschlagene Lösung für diese Probleme ist eine nach der Bildung durchgeführte
thermische Behandlung (Oxidation), die einen elektrischen Ofen oder RTP und ein N2O- oder
O2-Ambiente verwendet, um diese Probleme zu überwinden.
Die nach der Bildung durchgeführte thermische Behandlung in der N2O- oder O2-Atmosphäre
kann jedoch die Tiefe der Verarmungsschicht erhöhen, da eine Oxidschicht mit einer niedri
gen elektrischen Konstanten an der Grenzschicht mit der unteren Elektrode gebildet wird.
Unter Berücksichtigung der Probleme, die aus der nach der Bildung durchgeführten thermi
schen Behandlung und der anschließenden Bildung eines Kontaktanschlusses zum Spei
chern elektrischer Ladungen und einer dielektrischen Schicht resultieren, werden ein Kon
densator in einem Halbleiterbauelement und ein herkömmliches Verfahren der Herstellung
im folgenden mit Bezug auf die Fig. 1-3 beschrieben.
Fig. 1-3 zeigen Querschnittsansichten eines Kondensators in einem Halbleiterbauele
ment und ein Herstellungsverfahren für denselben gemäß einem herkömmlichen Verfahren.
Gemäß Fig. 1 werden eine Isolationszwischenschicht 3, eine Barrierennitridschicht 5, eine
Pufferoxidschicht 7 nacheinander auf einem Halbleitersubstrat 1 abgeschieden. In diesem
Fall wird die Isolationszwischenschicht 3 vorzugsweise durch Abscheiden von HDP, BPSG,
oder SOG Materialien gebildet. Die Barrierennitridschicht 5 wird vorzugsweise unter Ver
wendung einer Plasmanitridabscheidung und die Pufferoxidschicht 7 wird vorzugsweise un
ter Verwendung von PE-TEOS abgeschieden.
Eine obere Oberfläche der Pufferoxidschicht 7 wird dann mit einem Fotolackmuster (in der
Zeichnung nicht dargestellt) für eine Anschlusskontaktmaske beschichtet. Unter Verwendung
des Fotolackmusters als eine Maske werden dann Kontaktlöcher 9 durch Entfernen von Ab
schnitten der Pufferoxidschicht 7, der Barrierennitridschicht 5 und der Isolationszwischen
schicht 3 gebildet, um diese Abschnitte des Halbleitersubstrates 1 freizulegen.
Das (in der Zeichnung nicht dargestellte) Fotolackmuster wird dann entfernt und es wird ein
Polysiliziummaterial auf dem Wafer abgeschieden. Das Polysilizium füllt die Kontaktlöcher 9
und bildet eine Schicht auf der oberen Oberfläche des Pufferoxides 7. Kontaktanschlüsse 11
werden dann durch selektives Entfernen des Polysiliziummaterials von der Pufferoxidschicht
7 durch Blankettätzen oder einen CMP-Prozess gebildet.
Gemäß Fig. 2 wird dann eine Deckeloxidschicht 13 auf einer freigelegten oberen Oberfläche
der gesamten Struktur einschließlich der Kontaktanschlüsse 11 abgeschieden.
Nachdem die Deckeloxidschicht 13 mit einem Fotolackmuster (in der Zeichnung nicht darge
stellt) für eine Speicherknotenmaske beschichtet wurde, werden die oberen Oberflächen der
Kontaktanschlüsse 11 durch selektives Entfernen der Deckeloxidschicht 13 unter Verwen
dung des Fotolackmusters als eine Ätzmaske exponiert.
Dann wird eine dotierte Polysiliziumschicht 15 auf der exponierten Oberfläche der selektiv
entfernten Deckeloxidschicht 13 und der exponierten oberen Oberfläche der Kontaktan
schlüsse 11 abgeschieden.
Gemäß Fig. 3 wird über der dotierten Polysiliziumschicht 15 eine (nicht dargestellte) Foto
lackschicht oder PSG gebildet, wodurch die selektiv entfernte Deckeloxidschicht 13 aufgefüllt
wird.
Die unteren Elektroden 15a werden durch selektives Entfernen der dotierten Polysilizium
schicht 15 und der Fotolackschicht durch Blankettätzen entfernt, bis die Deckeloxidschicht
13 freigelegt ist.
Es wird dann eine dielektrische TaON oder Ta2O5 Schicht 17 auf einer oberen Oberfläche
der gesamten Struktur einschließlich der unteren Elektroden 15a nach Entfernen der Foto
lackschicht gebildet.
Dann wird auf der dielektrischen TaON oder Ta2O5 Schicht in einer N2O- oder O2-
Atmosphäre eine thermische Behandlung ausgeführt.
Schließlich wird auf der dielektrischen TaON oder Ta2O5 Schicht 17 eine obere Elektrode 19
gebildet, um die Herstellung des Kondensators zu vervollständigen.
Wie oben erwähnt, wird der Kontaktanschluss 11 für einen unteren Elektrodenkontakt in ei
nem Kondensator in einem Halbleiterbauelement unter Verwendung eines TaON oder Ta2O5
Dielektrikums gemäß Fig. 1 durch sequenzielles Abschalten der Isolationszwischenschicht
(einer Oxidschicht, die zwischen den Bitlinien und den unteren Elektroden existiert, welche in
der Zeichnung nicht dargestellt ist), einer Barrierennitridschicht und einer Oxidpufferschicht.
Diese Schichten werden dann selektiv entfernt, um eine Öffnung zu bilden, eine Schicht lei
tenden Materials wird abgeschieden, und der Abschnitt der leitenden Schicht, der sich nicht
innerhalb der entfernten Öffnungsfläche befindet, wird entfernt, um die Kontaktanschlüsse
übrig zu lassen.
Wenn die Kontaktanschlüsse auf diese Art und Weise gebildet werden, wie in der Fig. 2 nicht
dargestellt, erstrecken sich jedoch die Kontaktanschlüsse unglücklicherweise um etwa 500
bis 1500 Å nach außen über die Barrierennitridschicht hinweg. Dieses führt dazu, dass die
durch die unteren Elektroden belegte Fläche reduziert wird und verursacht eine elektrische
Verschlechterung und Zuverlässigkeitsprobleme als Ergebnis der angestiegenen Wahr
scheinlichkeit des Erzeugens von Brücken zwischen benachbarten Kontaktanschlüssen.
Darüber hinaus wird die Verarmungsschicht tiefer, da eine Oxidschicht mit niedriger dielektri
scher Konstanten an der Grenzschicht zwischen den unteren Elektroden und der dielektri
schen Schicht während der nachfolgenden thermischen Behandlung in der N2O- oder O2-
Atmosphäre auf der dielektrischen TaON oder Ta2O5 Schicht gebildet wird.
Daher wird die Effizienz des Kondensators reduziert, wenn ein Verarmungsverhältnis (C)
zwischen etwa 7 und 17% rangiert.
In diesem Fall ist das Verarmungsverhältnis (C) = 1-{(Cmax-Cmin)/Cmax}×100, wobei Cmax
eine Kapazität Cs ist, wenn eine "+" Spannung an der oberen Elektrode angelegt wird, und
wobei Cmin eine Kapazität Cs ist, wenn eine "-" Spannung an die obere Elektrode angelegt
wird.
In dem Herstellungsverfahren für einen TaON Kondensator im Stand der Technik wird die
thermische Behandlung in einer N2O oder O2 Atmosphäre bei einer Temperatur von 700 bis
800°C nach der Abscheidung auf der TaON-Schicht ausgeführt, um so die
Sauerstoffleerstellen und die Kohlenstoffstörstellen in der Schicht zu entfernen, die einen
Leckstrom in dem Kondensator zur Folge hätten.
Während einer solchen thermischen Behandlung migriert unglücklicherweise ein Teil des
Stickstoffes, welcher bis zu 20 bis 30% TaON-Schicht umfasst, zu der Oberfläche der Polysi
liziumschicht, die die untere Elektrode bildet, um so dort aufeinandergestapelt zu werden,
während ein Teil der Stickstoffkomponenten nach außerhalb diffundiert, um so einen die
lektrischen Verlust zu verursachen, wodurch es fehlschlägt, eine ausreichende und mit gro
ßer Ladung versehene Kapazität zur Verfügung zu stellen.
Dementsprechend ist die vorliegende Erfindung gerichtet auf einen Kondensator für ein
Halbleiterelement und ein Verfahren zur Herstellung derartiger Kondensatoren, welches ei
nes oder mehrere der Probleme, Begrenzungen und Nachteile der Verfahren und Elemente
des Standes der Technik substantiell eliminiert oder überwindet.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen Kondensator für ein Halbleiterelement und
ein Herstellungsverfahren zur Verfügung zu stellen, welches die Produktkosten reduziert
oder eliminiert durch Vermindern der Anzahl der Einheitsprozesse und der gesamten Pro
zesszeit, die zur Bildung der Kontaktanschlüsse notwendig ist.
Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen Kondensator für ein Halbleiterele
ment und ein Verfahren zur Herstellung derartiger Kondensatoren zur Verfügung zu stellen,
welches die Erzeugung von Brücken zwischen benachbarten Kontaktanschlüssen reduziert
oder eliminiert, um die Ausbeute und die Zuverlässigkeit des resultierenden Halbleiterele
mentes zu verbessern.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen Kondensator für ein Halbleiterele
ment und ein Verfahren zur Herstellung derartiger Kondensatoren zur Verfügung zu stellen,
welcher eine hohe Ladungskapazität aufweist, durch Minimieren des Verarmungsverhältnis
ses in Richtung auf die untere Elektrode.
Noch ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen Kondensator für Halbleiter
element und ein Verfahren zur Herstellung derartiger Kondensatoren zur Verfügung zu stel
len, welches einen Kondensator herstellt, der für hochintegrierte Speicherelemente geeignet
ist, in dem die dielektrische Konstante einer dielektrischen TaON-Schicht durch nachfolgen
de thermische Behandlung oder Plasmaausheilungsbehandlung gesteigert wird.
Zusätzliche Eigenschaften und Vorteile der Erfindung werden in der folgenden Beschreibung
ausgeführt, und werden teilweise klar aus der Beschreibung, oder können durch ausführen
de Erfindung erfahren werden. Die Ziele und andere Vorteile der Erfindung werden realisiert
und erkannt durch die speziell in der geschriebenen Beschreibung und den Ansprüchen,
aber auch illustriert in den begleitenden Zeichnungen dargestellten Struktur.
Diese und andere Vorteile zu erreichen, und in Übereinstimmung mit dem Zweck der vorlie
genden Erfindung, wie verkörpert und breit beschrieben, schließt ein Verfahren zur Herstel
lung eines Kondensators in einem Halbleiterelement gemäß der vorliegenden Erfindung die
Schritte ein, dass ein Halbleitersubstrat zur Verfügung gestellt wird und eine untere Elektrode
mit MPS (metastabiles Polysilizium) auf dem Halbleitersubstrat gebildet wird. Die untere
Elektrode wird dann bei einer Temperatur von 550 bis 660°C in einer Phosphorgasatmo
sphäre dotiert, es wird eine dielektrische TaON-Schicht auf der unteren Elektrode gebildet,
und es wird auf der dielektrischen TaON-Schicht eine obere Elektrode gebildet.
In einem weiteren Aspekt schließt ein Verfahren zur Herstellung eines Kondensators in ei
nem Halbleiterelement gemäß der vorliegenden Erfindung die Schritte des Zurverfügungstel
lens eines Halbleitersubstrates ein, des Bildens einer Isolationszwischenschicht auf dem
Halbleitersubstrat, wobei ein Kontaktloch durch die Isolationszwischenschicht hindurch ge
bildet wird. Ein Kontaktanschluss wird dann in dem Kontaktloch gebildet und es wird eine
untere Elektrode mit MPS gebildet, und mit dem Kontaktanschluss elektrisch verbunden. Die
untere Elektrode wird dann bei einer Temperatur von 550-650°C in einer Phosphorgasat
mosphäre dotiert, es wird eine dielektrische TaON-Schicht auf der unteren Elektrode gebildet
und ausgeheilt, und es wird eine untere Elektrodenschicht auf der dielektrischen TaON-
Schicht gebildet.
Bei einem weiteren Aspekt schließt ein Verfahren zur Herstellung eines Kondensators in ei
nem Halbleiterelement gemäß der vorliegenden Erfindung die Schritte ein, dass ein Halblei
tersubstrat zur Verfügung gestellt wird, dass eine erste Isolationszwischenschicht mit einem
ersten Kontaktloch auf dem Halbleitersubstrat gebildet wird. Ein erster Kontaktanschluss wird
dann in dem ersten Kontaktloch aus dotiertem Polysilizium gebildet, es wird dann eine Ätz
barrierenschicht auf einer oberen Oberfläche der ersten Zwischenisolationsschicht und dem
Kontaktanschluss gebildet, und es wird eine zweite Isolationszwischenschicht auf der Ätzbar
rierenschicht gebildet. Es werden dann eine harte maskierende Polysiliziumschicht und eine
Anti-Reflektionsschicht auf der zweiten isolierenden Zwischenschicht gebildet, und es wird
ein zweites Kontaktloch gebildet, um eine obere Oberfläche des Kontaktanschlusses durch
Entfernen der überlagerten Anti-Reflektionsschicht, der harten maskierenden Polysilizium
schicht, der zweiten isolierenden Zwischenschicht und der Ätzbarrierenschicht zu exponie
ren. Eine dotierte Polysiliziumschicht wird dann auf der Anti-Reflektionsschicht und der ex
ponierten oberen Oberfläche des Kontaktanschlusses gebildet, es wird dann eine MPS (me
tastabile Polysilizium) Schicht auf der dotierten Polysiliziumschicht gebildet und thermisch
bei einer Temperatur von 550 bis 660°C in einer Phosphorgasatmosphäre dotiert. Eine Op
ferschicht wird dann gebildet, um die MPS-Schicht zu vergraben und eine untere Oberfläche
der zweiten isolierenden Zwischenschicht wird dann durch selektives Entfernen der Opfer
schicht, der MPS-Schicht, der dotierten Polysiliziumschicht, der Anti-Reflektionsschicht und
der harten maskierenden Polysiliziumschicht exponiert. Es wird die verbleibende Opfer
schicht komplett entfernt, es wird eine dielektrische TaON-Schicht auf der exponierten Ober
fläche der zweiten isolierenden Zwischenschicht und der Polysiliziumschicht auf der MPS-
Schicht gebildet, es wird eine erste Ausheilbehandlung auf der dielektrischen TaON-Schicht
einer Temperatur von 700 bis 900°C in einer Atmosphäre aus N2O oder O2 ausgeführt, es
wird eine obere Elektrode auf der dielektrischen TaON-Schicht gebildet, und es wird eine
zweite Ausheilbehandlung bei einer Temperatur von 800 bis 950°C nach dem Bilden der
oberen Elektrode ausgeführt.
Bei einem weiteren Aspekt fließt ein Kondensator in einem Halbleiterelement gemäß der
vorliegenden Erfindung ein Halbleitersubstrat, eine untere Elektrode auf dem Halbleitersub
strat, wobei die untere Elektrode eine MPS-Schicht aufweist, die eine thermische Dotierbe
handlung bei einer Temperatur von 550 bis 660°C in einer Phosphorgasatmosphäre erfahren
hat, eine dielektrische TaON-Schicht, die auf der unteren Elektrode gebildet ist, und eine
obere Elektrode, die auf der dielektrischen TaON-Schicht gebildet ist, ein.
Es ist klar, dass sowohl die zuvor aufgeführte allgemeine Beschreibung als auch die folgen
de detaillierte Beschreibung nur beispielhaft und beschreibend sind, und dazu dienen sollen,
über die Erfindung wie beansprucht hinaus eine weitere Erklärung zur Verfügung zu stellen.
Die begleitenden Zeichnungen, welche eingeschlossen sind, um ein weiteres Verständnis
der Erfindung zur Verfügung zu stellen, und welche in die Beschreibung integriert sind und
einen Teil derselben bilden, stellen Ausführungsformen der Erfindung dar, und dienen zu
sammen mit der Beschreibung dazu, die Prinzipien der Erfindung zu erläutern.
Die Zeichnungen stellen dar:
Fig. 1-3 zeigen Querschnitte eines Kondensators in einem Halbleiterelement und ein Verfah
ren zur Herstellung derartiger Kondensatoren gemäß dem Stand der Technik;
Fig. 4-7 zeigen Querschnitte eines Kondensators in einem Halbleiterelement und ein Verfah
ren zur Herstellung derartiger Kondensatoren gemäß der vorliegenden Erfindung; und
Fig. 8 zeigt einen Graph der Phosphorkonzentrationsvariation abhängig von der Temperatur
nach dem thermischen Dotieren einer unteren Elektrode gemäß der vorliegenden Erfindung.
Es wird nun im Detail Bezug genommen auf die bevorzugten Ausführungsformen der vorlie
genden Erfindung, von denen Beispiele in den begleitenden Zeichnungen beschrieben sind.
Wenn möglich, werden die gleichen Bezugszeichen verwendet, um ähnliche oder entspre
chende Elemente während der Beschreibung zu identifizieren.
Gemäß Fig. 4 wird gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine
Isolationszwischenschicht 23 auf einem Halbleitersubstrat 21 abgeschieden. Es wird dann
ein Fotolackmuster (in der Zeichnung nicht dargestellt) zum Definieren eines Kontaktan
schlusses auf der oberen Oberfläche der Isolationszwischenschicht 23 aufgetragen. In die
sem Fall wird die isolierende Zwischenschicht 23 bevorzugt durch Abscheiden eines HDP,
eine BPSG oder SOG-Materials gebildet.
Es wird dann unter Verwendung eines (in der Zeichnung nicht dargestellten) Fotolackmus
ters als eine Maske ein Kontaktloch 25 durch Entfernen einer Fläche der isolierenden Zwi
schenschicht 23 gebildet, um einen Abschnitt des Halbleitersubstrates 21 zu exponieren.
Das (in der Zeichnung nicht dargestellte) Fotolackmuster wird dann entfernt und ein dotiertes
Polysiliziummaterial, welches das Kontaktloch 25 füllt, wird dann auf der exponierten oberen
Oberfläche der isolierenden Zwischenschicht 23 und in das Kontaktloch 25 abgeschieden.
Ein Kontaktanschluss 27 wird dann durch selektives Entfernen des oberen Abschnittes des
Polysiliziummaterials unter Anwendung einer Blankettätzung oder eines CMP-Vorganges
(chemisch-mechanisches Polieren) gebildet. In diesem Fall wird die dotierte Polysilizium
schicht zum Bilden des Kontaktanschlusses vorzugsweise unter Verwendung einer LPCVD-
oder einer RTP-Ausrüstung gebildet und weist eine Phosphorkonzentration von über 2 × 1020
Atomen/cm3 auf.
Eine Barrierennitridschicht 29, welche als eine Ätzbarriere verwendet wird, wenn in einem
nachfolgenden Schritt die Deckeloxidschicht geätzt, wird auf eine exponierte obere Oberflä
che der isolierenden Zwischenschicht 23 und des Kontaktanschlusses 27 abgeschieden. In
diesem Fall wird die Barrierennitridschicht 29 vorzugsweise bis zu einer Dicke von
200-800 Å unter Verwendung von LPCVD, PECVD oder RTP-Ausrüstung abgeschieden.
Gemäß Fig. 5 wird eine Deckeloxidschicht 31 auf der Barrierennitridschicht 29 gebildet, und
es werden dann eine harte maskierende Polysiliziumschicht (in der Zeichnung nicht darge
stellt) und eine Antireflexionsschicht (in der Zeichnung nicht dargestellt) sequenziell auf der
Deckeloxidschicht gebildet. In diesem Fall wird die Deckeloxidschicht 31 vorzugsweise auf
einem der Materialien PE-TEOS, PSG oder USG unter Verwendung einer Si-H Basisquelle
gebildet.
Nachdem ein (in der Zeichnung nicht dargestelltes) Fotolackmuster für eine Ladungselektro
denmaske auf der (in der Zeichnung nicht dargestellten) Antireflexionsschicht gebildet wur
de, werden die Antireflexionsschicht und die harte maskierende Polysiliziumschicht unter
Verwendung des (in der Zeichnung nicht dargestellten) Fotolackmusters als eine Ätzmaske
geätzt.
Die Barrierennitridschicht 29, welche Ätzschutz bietet, und die Deckeloxidschicht 31 werden
dann geätzt, um Abschnitte des Kontaktanschlusses 27 und der isolierenden Zwischen
schicht 23 zu exponieren. In diesem Falle werden die Ätzbedingungen für die Deckeloxid
schicht 31 und die Barrierennitridschicht 29 so ausgewählt, dass eine Ätzselektivität zwi
schen den Oxid- und den Nitridschichten in einem Verhältnis von zwischen 5 : 1 und 20 : 1
zur Verfügung gestellt wird.
Darüber hinaus wird die (in der Zeichnung nicht dargestellte) Antireflektionsschicht mit einer
Dicke von 300 bis 1000 Å durch Abscheidung oder Beschichtung unter Verwendung inorga
nischer Materialien, wie etwa SiON oder einem organischen Material, welches in der Lage
ist, den nachfolgenden Maskierschritt zu verbessern, gebildet.
Nachdem das Fotolackmuster entfernt wurde, wird eine dotierte Polysiliziumschicht 33 zur
Bildung einer unteren Elektrode auf der (in der Zeichnung nicht dargestellten) Antireflekti
onsschicht und der exponierten oberen Oberfläche des Kontaktanschlusses 25 gebildet.
Anschließend wird eine MPS (metastabile Polysilizium) oder eine HSG (hemisphärische
Korn) Schicht 35 auf einer Oberfläche des dotierten Polysiliziums 33 bei einer Temperatur
von etwa 550 bis 650°C durch Abscheiden von undotiertem Polysilizium gebildet.
Nachdem die MPS oder die HSP-Schicht 35 gebildet worden sind, wird eine thermische Do
tierung in einer Phosphorgasatmosphäre beispielsweise bei 1 bis 5% PH3/N2 oder PH3/He
mit 50 sccm bis 2000 sccm ausgeführt. In diesem Fall wird das thermische Dotieren bei einer
niedrigen Temperatur zwischen etwa 550°C und etwa 650°C, bevorzugt zwischen 575°C und
625°C, und weiter bevorzugt zwischen 595°C und 605°C für etwa 30 bis 120 Minuten bei
einem Druck von 1 bis 100 Torr in einem elektrischen Ofen ausgeführt.
Wie in der Fig. 8 dargestellt, wurde die höchste Phosphordotierkonzentration in der Nähe
von 600°C erreicht, wenn das thermische Dotieren bei Temperaturen zwischen 550 und
750°C ausgeführt wurde. Während es nicht gewünscht ist, durch irgendwelche bestimmte
Mechanismen gebunden zu sein, wird angenommen, dass die Ergebnisse des thermischen
Dotierprozesses wie folgt erklärt werden können.
Das PH3 Gas zerfällt bei 570 bis 580°C und die Morphologie des Siliziums der unteren Elekt
rode wird während des Phosphordotierprozesses bei Temperaturen von über 700°C kristalli
ner. Das Silizium behält jedoch im allgemeinen seine amorphe Morphologie (a-Si) bei Tem
peraturen unterhalb von 650°C.
Darüber hinaus tendiert ein Haftkoeffizient an einer Oberfläche des Siliziums der unteren
Elektrode dazu größer zu sein bei Temperaturen unterhalb von 650°C, da vor allem in der
Nähe der Oberflächenregion offene Bindungen existieren, während amorphes Silizium den
Großteil des Bulksiliziums enthält, welches die untere Elektrode bildet. So erklärt sich, dass
der höchste Dotierwert in der Nähe von 600°C erreicht wird.
Eine Opferschicht 36, die den inneren Teil der Schicht 35 auffüllt, wird dann auf der expo
nierten Oberfläche der gesamten Struktur gebildet.
In diesem Fall kann die Opferschicht 36 durch Abscheiden einer Fotolackschicht von 0.5 bis
1.5 µm Dicke gebildet werden, durch Abscheiden einer Oxidschicht, wie etwa PSG oder
USG, mit einer Dicke von 0.1 bis 0.5 µm, durch Abscheiden einer SOG-Schicht.
Auf der anderen Seite, wenn die Deckeloxidschicht 31 aus PE-TEOS gebildet wird, wird das
Material, welches den inneren Teil der MPS- oder HSG-Schicht 35 auffüllt, vorzugsweise
durch Abscheiden einer PSG- oder USG-Schicht gebildet, welche eine Nassätzrate aufweist,
die dreimal schneller ist als die der alternativen Fotolackschicht.
Gemäß Fig. 6 wird eine obere Oberfläche der Deckeloxidschicht 31 exponiert durch selekti
ves Entfernen der Opferschicht 36, der MPS- oder HSG-Schicht 35, der dotierten Polysilizi
umschicht 33, der Antireflektionsschicht (in der Zeichnung nicht dargestellt), der (in der
Zeichnung nicht dargestellten) harten maskierenden Polysiliziumschicht, durch einen CMP-
Prozess.
Als Alternative zu dem CMP-Prozess zum Entfernen der Opferschicht 36, der MPS-Schicht
35, der dotierten Polysiliziumschicht 33, der Antireflektionsschicht, und der harten maskie
renden Polysiliziumschicht, wird ein Blankettzurückätzprozess verwendet. Der Zurückätzpro
zess sollte vorzugsweise ein ausreichendes Überätzen einschliessen, um 5 bis 10% des
Polysiliziums der unteren Elektrode, einschließlich des harten maskierenden Polysiliziums zu
entfernen.
Als nächstes wird eine konkave Elektrode zum Speichern einer elektrischen Ladung, beste
hend aus der MPS- oder MSG-Schicht 35 und der dotierten Polysiliziumschicht 33 durch
vollständiges Entfernen der Opferschicht 36, die auf der exponierten Oberfläche der MPS-
oder HSG-Schicht 35 verblieben ist, gebildet. Wenn ein Oxid verwendet wird, um die Opfer
schicht 36 zu bilden, wird es bevorzugt unter Verwendung eines Nassätzprozesses entfernt.
In einer anderen Ausführungsform der unteren Elektrode können anstelle einer unteren kon
kaven Basiselektrode verschiedene dreidimensionale Strukturen, wie etwa doppelt oder drei
fach gestapelte Strukturen, basierend auf einfachen Stapel oder zylindrischen Strukturen, für
die Bildung der unteren Elektrode verwendet werden.
Als eine weitere Ausführungsform der unteren Elektrode wird anstelle der konkaven Struktur
die untere Elektrode darüber hinaus durch Bilden eines zylindrischen Speicherknotens und
anschließendes Bilden der MPS- oder MSG-Schicht auf einer Oberfläche des Speicherkno
tens gebildet.
Gemäß Fig. 7 wird eine dielektrische TaON-Schicht 37 auf einer exponierten Oberfläche der
Deckeloxidschicht 31 und der MPS-Schicht oder HSG-Schicht 35 abgeschieden.
Um Kohlenstoffstörstellen oder Sauerstoffleerstellen zu entfernen, wird die dielektrische Ta
ON-Schicht 37 dann bei einer Temperatur zwischen 700 und 900°C in einer Atmosphäre von
N2O oder O2 ausgeheilt.
Um die dielektrische Konstante der dielektrischen TaON-Schicht 37 zu erhöhen, kann ein
weiterer Ausheilschritt auf der dielektrischen TaON-Schicht 37 in einer NH3 Atmosphäre bei
einer Temperatur von 700 bis 900°C in einem elektrischen Ofen oder einem RTP durchge
führt werden, oder in einem Plasmareaktor in einer NH3 Atmosphäre bei einer niedrigeren
Temperatur von etwa 400 bis 500°C. Daher wird Stickstoff in die dielektrische TaON-Schicht
37 injiziert oder es wird eine Nitrierung erreicht.
Wenn die Ausheilung in einer NH3 Atmosphäre ausgeführt wird, wird eine Oberfläche der
dielektrischen TaON-Schicht unregelmäßig. In diesem Fall wird die Erzeugung von Leck
strom des Kondensators reduziert durch Ausführen einer Plasmaoxidation der unregelmäßi
gen Oberfläche der dielektrischen TaON-Schicht für eine bis zwei Minuten bei einer niedri
gen von 400 bis 500°C in einer N2O oder einer O2 Atmosphäre.
Eine TiN-Schicht 39 wird dann in einer Dicke von 200 bis 500 Å auf der dielektrischen TaON-
Schicht 37, bevorzugt unter Verwendung von CVD mit TiCL4 Gas, abgeschieden. Eine obere
Elektrode wird dann durch selektives Mustern und Ätzen der TiN-Schicht 39 gebildet.
In einer weiteren Ausführungsform der oberen Elektrode wird eine dotierte Polysilizium
schicht (in der Zeichnung nicht dargestellt) in einer Dicke von 500 bis 1500 Å durch Abschei
dung auf die TiN-Schicht 39 abgeschieden als eine Pufferschicht gegen Stress und thermi
sche Einflüsse, die während der anschließenden thermischen Prozesse erzeugt werden, und
bildet somit einen Teil der oberen Elektrode.
In einer weiteren Ausführungsform der oberen Elektrode kann dotiertes Polysilizium oder
Metallmaterial, wie etwa TaN, W, WN, WSi, Ru, RuO2, Ir, IrO2, oder Pt, zur Bildung der
Schicht 39 für die obere Elektrode anstelle von TiN verwendet werden.
Während der Schritte des Abscheidens der dielektrischen TaON-Schicht und des Ausführens
der thermischen Behandlung bei einer Temperatur unterhalb von 800°C nach dem thermi
schen Dotieren gemäß Fig. 5 tritt etwas Deaktivierung auf, während der etwas von dem
Phosphordotierstoff in dem Polysilizium, welches die untere Elektrode bildet, in Richtung auf
die Oberfläche wandert oder lokale Agglomerationen bildet.
Um den thermischen Dotiereffekt durch Aktivieren des Phosphordotierstoffes in der unteren
Elektrode und durch das Verhindern solch einer Deaktivierung, kann die Ausheilung, die ei
nen RTP oder einen elektrischen Ofen bei einer Temperatur von 800 bis 950°C verwendet,
nach dem Bilden der oberen Elektrode ausgeführt werden. In diesem Falle wird die Aushär
tungsbehandlung durch das RTP für 10 bis 60 Sekunden durchgeführt, oder es wird die an
dere Aushärtbehandlung unter Verwendung eines elektrischen Ofens für 5 bis 30 Minuten in
einer N2 Atmosphäre ausgeführt. Die Verarmungsschicht in Richtung der unteren Elektrode
kann durch diese zusätzlichen Ausheilprozesse stark reduziert werden.
Dementsprechend bietet ein gemäß dem vorliegenden Verfahren hergestellter Kondensator
in einem Halbleiterelement eine Anzahl von Vorteilen.
Die vorliegende Erfindung reduziert die Herstellungskosten durch Reduzieren der Anzahl von
Einheitsprozessen verglichen mit den herkömmlichen Verfahren. Das vorliegende Verfahren
bildet einen Kontakt für die untere Elektrode, in welchem der Kontaktanschluss durch Bilden
eines Kontaktloches direkt nach der Bildung der isolierenden Zwischenschicht, dem Ab
scheiden des Polysiliziums zum Bilden des Kontaktanschlusses und des Ausführens des
Blankettrückätzprozesses auf dem Polysilizium gebildet wird. Zur Zeit wird in dem herkömm
lichen Verfahren der untere Elektrodenkontakt durch sequenzielles Abscheiden einer isolie
renden Zwischenschicht (z. B. einer Oxidschicht, die zwischen der Bitlinie und der unteren
Elektrode liegt) und einer Oxidpufferschicht auf der Barrierennitridschicht vor dem Ausführen
des Kontaktätzens gebildet.
Wenn er mit Halbleiterkondensatoren verglichen wird, die unter Verwendung des herkömmli
chen Verfahrens gebildet wurden, liefert ein Kondensator gemäß der vorliegenden Erfindung
ein reduziertes Verarmungsverhältnis C von bis zu 2%, da die Kapazität Cmin, d. h. CS wenn "-
(negative)" Spannung an die obere Elektrode angelegt wird, erhöht wird, indem das Verar
mungsverhältnis in Richtung der unteren Elektrode minimiert wird, wobei die Phosphorstör
stellenkonzentration in der unteren Elektrode durch Ausführen der thermischen Phosphordo
tierung auf der oberen Elektrode (Polysiliziumschicht mit der unregelmäßig geformten MPS-
Schicht) bei einer niedrigeren Temperatur von 550 bis 650°C erhöht wird.
Daher stellt die vorliegende Erfindung eine erhöhte Ladungskapazität von bis zu 10% vergli
chen mit einem Kondensator mit dergleichen unteren Elektrodenfläche, welche die durch
herkömmliche Verfahren gebildete dielektrische TaON oder Ta2O5 Schicht verwendet, zur
Verfügung.
Darüber hinaus liefert die vorliegende Erfindung eine erhöhte dielektrische Konstante für die
dielektrische TaON-Schicht durch Ausführen einer zusätzlichen thermischen Aushärtungs
behandlung oder Plasmaaushärtungsbehandlung auf der dielektrischen TaON-Schicht, wo
bei die Aushärtungsbehandlung in einer NH3 Atmosphäre bei normalem oder reduziertem
Druck unter Verwendung eines RTP oder eines elektrischen Ofens ausgeführt wird.
Darüber hinaus kann ein TaON-Kondensator mit einer konkaven Struktur gemäß der vorlie
genden Erfindung, welche eine größere Ladungskapazität liefert, als die der Kondensatoren,
die die gleiche untere Elektrodenfläche unter Verwendung einer durch herkömmliche Verfah
ren gebildeten dielektrischen, NO, TaON oder Ta2O5 verwendenden Schicht, verwendet wer
den, um eine Speicherzelle für ein Halbleiterspeicherelement mit kritischen Abmessungen
von weniger als 0.16 µm zu erzeugen und die Auffrischzeit für die resultierende Speicherzel
le zu verbessern.
Die vorstehenden Ausführungsformen sind nur beispielhaft und sind nicht dazu gedacht, die
vorliegende Erfindung zu beschränken. Die vorliegenden Erklärungen können auch bei an
deren Vorrichtungen sofort angewendet werden. Die Beschreibung der vorliegenden Erfin
dung soll nur illustrativ sein und dient nicht dazu, den Schutzbereich der Ansprüche einzu
schränken. Viele Alternativen, Modifikationen und Variationen werden dem Fachmann klar
sein.
Claims (37)
1. Verfahren zur Herstellung eines Kondensators in einem Halbleiterelement, mit den
Schritten:
ein Halbleitersubstrat wird präpariert;
eine untere Elektrode wird gebildet, wobei die untere Elektrode eine Oberflächen schicht aus metastabilem Polysilizium umfasst;
die untere Elektrode wird mit Phosphor bei einer Temperatur von 550 bis 660°C do tiert;
eine dielektrische TaON-Schicht wird auf der unteren Elektrode gebildet; und
eine obere Elektrode wird auf der dielektrischen TaON-Schicht gebildet.
ein Halbleitersubstrat wird präpariert;
eine untere Elektrode wird gebildet, wobei die untere Elektrode eine Oberflächen schicht aus metastabilem Polysilizium umfasst;
die untere Elektrode wird mit Phosphor bei einer Temperatur von 550 bis 660°C do tiert;
eine dielektrische TaON-Schicht wird auf der unteren Elektrode gebildet; und
eine obere Elektrode wird auf der dielektrischen TaON-Schicht gebildet.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
wobei der Schritt des Bildens der unteren Elektrode weiterhin umfasst, dass eine do
tierte Polysiliziumschicht gebildet wird, auf welcher anschließend die Oberflächen
schicht aus metastabilem Polysilizium gebildet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
wobei der Schritt des Dotierens der unteren Elektrode weiterhin umfasst, dass eine
Phosphorgasatmosphäre bei einem Druck von 1 bis 100 Torr für eine Periode von 30
bis 120 Minuten in einem elektrischen Ofen etabliert wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
wobei die Phosphorgasatmosphäre durch Injektion einer Mischung von PH3 und N2
oder einer Mischung von PH3 und He in den elektrischen Ofen etabliert wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1,
weiterhin einen ersten Ausheilschritt umfassend, in dem die dielektrische TaON-
Schicht bei einer Temperatur von 700 bis 900°C in einer N2O- oder O2-Atmosphäre
ausgeheilt wird, wobei der erste Ausheilschritt vor dem Schritt des Bildens der oberen
Elektrode abgeschlossen wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5,
wobei ein zweiter Ausheilschritt vorgesehen ist, in welchem die dielektrische TaON-
Schicht bei einer Temperatur von 700 bis 900°C in einer NH3-Atmosphäre in einer
RTP-Ausrüstung oder in einem elektrischen Ofen ausgeheilt wird, oder bei einer
Temperatur von 400 bis 500°C in einer NH3-Atmosphäre in einer Plasmaausheilaus
rüstung ausgeheilt wird, wobei der zweite Ausheilschritt ausgeführt wird, nachdem
der erste Ausheilschritt abgeschlossen ist und bevor der Schritt des Bildens der obe
ren Elektrode beginnt.
7. Verfahren nach Anspruch 6,
weiterhin einen Plasmaoxidationsschritt umfassend, in dem die dielektrische TaON-
Schicht in einem Plasma bei einer Temperatur von 400 bis 500°C für eine bis zwei
Minuten in einer Atmosphäre, die N2O oder O2 enthält, oxidiert wird, wobei der Plas
maoxidationsschritt nach dem zweiten Ausheilschritt und vor dem Schritt des Bildens
der oberen Elektrode ausgeführt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 1,
weiterhin umfassend einen abschließenden Ausheilschritt, in dem die obere Elektro
de bei einer Temperatur von 800 bis 950°C ausgeheilt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 1,
wobei der Schritt des Bildens der unteren Elektrode weiterhin das Bilden einer dotier
ten Siliziumschicht auf der metallischen Schicht umfasst.
10. Verfahren nach Anspruch 1,
wobei der Schritt des Abscheidens der metallischen Schicht weiterhin das Bilden ei
ner Schicht aus mindestens einem metallischen Material umfasst, welches metalli
sche Material aus der Gruppe ausgewählt wird, die aus TiN, TaN, W, WN, WSi, Ru,
RuO2, Ir, IrO2 und Pt besteht.
11. Verfahren zur Herstellung eines Kondensators in einem Halbleiterelement, mit den
Schritten:
ein Halbleitersubstrat wird präpariert;
eine isolierende Zwischenschicht wird auf dem Halbleitersubstrat gebildet;
ein Kontaktloch wird durch die isolierende Zwischenschicht gebildet;
ein Kontaktanschluss wird in dem Kontaktloch gebildet;
eine untere Elektrode wird gebildet, wobei die untere Elektrode in elektrischem Kon takt mit dem Kontaktanschluss steht;
eine metastabile Polysiliziumschicht wird auf einer Oberfläche der unteren Elektrode gebildet;
die untere Elektrode wird mit Phosphor bei einer Temperatur von 550 bis 650°C in ei ner Phosphorgasumgebung dotiert;
eine dielektrische TaON-Schicht wird auf der unteren Elektrode gebildet;
die dielektrische TaON-Schicht wird ausgeheilt; und
eine obere Elektrodenschicht wird auf der dielektrischen TaON-Schicht gebildet.
ein Halbleitersubstrat wird präpariert;
eine isolierende Zwischenschicht wird auf dem Halbleitersubstrat gebildet;
ein Kontaktloch wird durch die isolierende Zwischenschicht gebildet;
ein Kontaktanschluss wird in dem Kontaktloch gebildet;
eine untere Elektrode wird gebildet, wobei die untere Elektrode in elektrischem Kon takt mit dem Kontaktanschluss steht;
eine metastabile Polysiliziumschicht wird auf einer Oberfläche der unteren Elektrode gebildet;
die untere Elektrode wird mit Phosphor bei einer Temperatur von 550 bis 650°C in ei ner Phosphorgasumgebung dotiert;
eine dielektrische TaON-Schicht wird auf der unteren Elektrode gebildet;
die dielektrische TaON-Schicht wird ausgeheilt; und
eine obere Elektrodenschicht wird auf der dielektrischen TaON-Schicht gebildet.
12. Verfahren nach Anspruch 11,
wobei der Schritt des Bildens der unteren Elektrode weiterhin umfasst:
eine dotierte Polysiliziumschicht wird abgeschieden;
die dotierte Polysiliziumschicht wird gemustert; und
die dotierte Polysiliziumschicht wird geätzt.
eine dotierte Polysiliziumschicht wird abgeschieden;
die dotierte Polysiliziumschicht wird gemustert; und
die dotierte Polysiliziumschicht wird geätzt.
13. Verfahren nach Anspruch 11,
wobei der Schritt des Dotierens der unteren Elektrode weiterhin umfasst:
ein Druck zwischen 1 und 100 Torr wird für eine Behandlungsperiode von 30 bis 120 Minuten aufrechterhalten.
ein Druck zwischen 1 und 100 Torr wird für eine Behandlungsperiode von 30 bis 120 Minuten aufrechterhalten.
14. Verfahren nach Anspruch 11,
wobei das Phosphorgas eine Gasmischung aus PH3/N2 oder PH3/He, umfasst, wobei
die Gasmischung mit einer Rate zwischen 50 und 2000 sccm eingeführt wird.
15. Verfahren nach Anspruch 11,
wobei der Schritt des Ausheilens der dielektrischen TaON-Schicht weiterhin umfasst,
dass eine Temperatur von 700 bis 900°C in einer Umgebung von N2O oder O2 auf
rechterhalten wird.
16. Verfahren nach Anspruch 11,
wobei der Schritt des Ausheilens der dielektrischen TaON-Schicht weiterhin die
Schritte umfasst:
eine erste Ausheilbehandlung einer Temperatur von 700 bis 900°C in einer N2O- oder O2-Umgebung; und
eine zweite Ausheilbehandlung, die umfasst:
eine thermische Behandlung durch RTP oder in einem elektrischen Ofen bei einer Temperatur von 700 bis 900°C in einer NH3-Umgebung
oder
eine Plasmaausheilbehandlung bei einer Temperatur von 400 bis 500°C in einer NH3-Umgebung.
eine erste Ausheilbehandlung einer Temperatur von 700 bis 900°C in einer N2O- oder O2-Umgebung; und
eine zweite Ausheilbehandlung, die umfasst:
eine thermische Behandlung durch RTP oder in einem elektrischen Ofen bei einer Temperatur von 700 bis 900°C in einer NH3-Umgebung
oder
eine Plasmaausheilbehandlung bei einer Temperatur von 400 bis 500°C in einer NH3-Umgebung.
17. Verfahren nach Anspruch 16,
weiterhin einen Plasmaoxidationsschritt umfassend, der umfasst, dass die dielektri
sche TaON-Schicht einem Plasma bei einer Temperatur von 400 bis 500°C für ein bis
zwei Minuten in einer N2O- oder O2-Umgebung ausgesetzt wird, wobei der Plasmao
xidationsschritt nach der zweiten Ausheilbehandlung und vor dem Schritt des Bildens
der oberen Elektrode ausgeführt wird.
18. Verfahren nach Anspruch 11,
weiterhin umfassend das Ausheilen der oberen Elektrode bei einer Temperatur von
800 bis 950°C unter Verwendung eines RTP oder elektrischen Ofens.
19. Verfahren nach Anspruch 12,
wobei der Schritt des Bildens der oberen Elektrode weiterhin umfasst, dass eine
Schicht aus mindestens einem metallbasierenden Material abgeschieden wird, wel
ches Material aus einer Gruppe ausgewählt wird, welche Gruppe aus TiN, TaN, W,
WN, WSi, Ru, RuO2, Ir, IrO2 und Pt besteht.
20. Verfahren nach Anspruch 19,
wobei der Schritt des Bildens der oberen Elektrode weiterhin umfasst, dass ein do
tiertes Polysilizium auf der Schicht des metallbasierten Materials abgeschieden wird.
21. Verfahren zur Herstellung eines Kondensators in einem Halbleiterelement, mit den
Schritten:
ein Halbleitersubstrat wird präpariert;
eine erste isolierende Zwischenschicht wird gebildet;
ein erstes Kontaktloch wird durch die isolierende Zwischenschicht gebildet, um einen Abschnitt des Halbleitersubstrates zu exponieren;
ein erster Kontaktanschluss wird in dem ersten Kontaktloch gebildet;
eine Ätzbarrierenschicht wird auf einer oberen Oberfläche der ersten isolierenden Zwischenschicht und auf einer oberen Oberfläche des Kontaktanschlusses gebildet;
eine zweite isolierende Zwischenschicht wird auf der Ätzbarrierenschicht gebildet;
eine harte maskierende Polysiliziumschicht wird auf der Ätzbarrierenschicht gebildet;
eine Antireflektionsschicht wird auf der harten maskierenden Polysiliziumschicht ge bildet;
ein zweites Kontaktloch wird gebildet, welches Kontaktloch Seitenwände aufweist, die sich durch die Antireflektionsschicht, die harte maskierende Polysiliziumschicht, die zweite isolierende Zwischenschicht und die Ätzbarrierenschicht erstrecken, um die obere Oberfläche des Kontaktanschlusses zu exponieren;
eine dotierte Polysiliziumschicht wird auf der Antireflektionsschicht, den Seitenwän den der zweiten Kontaktöffnung und der exponierten oberen Oberfläche des Kontakt anschlusses gebildet;
eine MPS (metastabile Polysilizium-)-Schicht wird auf der dotierten Polysilizium schicht gebildet;
die MPS-Schicht wird bei einer Temperatur von 550 bis 660°C in einer Phosphorgas umgebung dotiert, um eine dotierte MPS-Schicht zu bilden;
eine die dotierte MPS-Schicht abdeckende Opferschicht wird gebildet;
eine obere Oberfläche der zweiten isolierenden Zwischenschicht wird durch selekti ves Entfernen von Abschnitten der Opferschicht, der MPS-Schicht, der dotierten Po lysiliziumschicht, der Antireflektionsschicht und der harten maskierenden Polysilizi umschicht exponiert;
verbleibende Abschnitte der Opferschicht werden vollständig entfernt, um eine Ober fläche des verbleibenden Abschnittes der MPS-Schicht zu exponieren;
eine dielektrische TaON-Schicht wird auf der exponierten Oberfläche der zweiten iso lierenden Zwischenschicht und der Oberfläche der MPS-Schicht gebildet;
die dielektrische TaON-Schicht wird bei einer Temperatur von 700 bis 900°C in einer N2O- oder O2-Umgebung ausgeheilt;
eine obere Elektrode wird auf der dielektrischen TaON-Schicht gebildet; und
die untere Elektrode wird bei einer Temperatur von 800 bis 950°C ausgeheilt.
ein Halbleitersubstrat wird präpariert;
eine erste isolierende Zwischenschicht wird gebildet;
ein erstes Kontaktloch wird durch die isolierende Zwischenschicht gebildet, um einen Abschnitt des Halbleitersubstrates zu exponieren;
ein erster Kontaktanschluss wird in dem ersten Kontaktloch gebildet;
eine Ätzbarrierenschicht wird auf einer oberen Oberfläche der ersten isolierenden Zwischenschicht und auf einer oberen Oberfläche des Kontaktanschlusses gebildet;
eine zweite isolierende Zwischenschicht wird auf der Ätzbarrierenschicht gebildet;
eine harte maskierende Polysiliziumschicht wird auf der Ätzbarrierenschicht gebildet;
eine Antireflektionsschicht wird auf der harten maskierenden Polysiliziumschicht ge bildet;
ein zweites Kontaktloch wird gebildet, welches Kontaktloch Seitenwände aufweist, die sich durch die Antireflektionsschicht, die harte maskierende Polysiliziumschicht, die zweite isolierende Zwischenschicht und die Ätzbarrierenschicht erstrecken, um die obere Oberfläche des Kontaktanschlusses zu exponieren;
eine dotierte Polysiliziumschicht wird auf der Antireflektionsschicht, den Seitenwän den der zweiten Kontaktöffnung und der exponierten oberen Oberfläche des Kontakt anschlusses gebildet;
eine MPS (metastabile Polysilizium-)-Schicht wird auf der dotierten Polysilizium schicht gebildet;
die MPS-Schicht wird bei einer Temperatur von 550 bis 660°C in einer Phosphorgas umgebung dotiert, um eine dotierte MPS-Schicht zu bilden;
eine die dotierte MPS-Schicht abdeckende Opferschicht wird gebildet;
eine obere Oberfläche der zweiten isolierenden Zwischenschicht wird durch selekti ves Entfernen von Abschnitten der Opferschicht, der MPS-Schicht, der dotierten Po lysiliziumschicht, der Antireflektionsschicht und der harten maskierenden Polysilizi umschicht exponiert;
verbleibende Abschnitte der Opferschicht werden vollständig entfernt, um eine Ober fläche des verbleibenden Abschnittes der MPS-Schicht zu exponieren;
eine dielektrische TaON-Schicht wird auf der exponierten Oberfläche der zweiten iso lierenden Zwischenschicht und der Oberfläche der MPS-Schicht gebildet;
die dielektrische TaON-Schicht wird bei einer Temperatur von 700 bis 900°C in einer N2O- oder O2-Umgebung ausgeheilt;
eine obere Elektrode wird auf der dielektrischen TaON-Schicht gebildet; und
die untere Elektrode wird bei einer Temperatur von 800 bis 950°C ausgeheilt.
22. Verfahren nach Anspruch 21,
wobei der Schritt des Bildens der ersten isolierenden Zwischenschicht umfasst, dass eine Schicht von mindestens einem isolierenden Material abgeschieden wird, wel ches isolierende Material aus einer Gruppe ausgewählt wird, welche Gruppe aus HDP, BPSG und SOG besteht, und
wobei der Schritt des Bildens der zweiten isolierenden Zwischenschicht umfasst, dass eine Schicht von mindestens einem isolierenden Material abgeschieden wird, welches Material aus einer Gruppe ausgewählt wird, welche Gruppe aus HDP, BPSG und SOG besteht.
wobei der Schritt des Bildens der ersten isolierenden Zwischenschicht umfasst, dass eine Schicht von mindestens einem isolierenden Material abgeschieden wird, wel ches isolierende Material aus einer Gruppe ausgewählt wird, welche Gruppe aus HDP, BPSG und SOG besteht, und
wobei der Schritt des Bildens der zweiten isolierenden Zwischenschicht umfasst, dass eine Schicht von mindestens einem isolierenden Material abgeschieden wird, welches Material aus einer Gruppe ausgewählt wird, welche Gruppe aus HDP, BPSG und SOG besteht.
23. Verfahren nach Anspruch 21,
wobei der Schritt des Bildens des Kontaktanschlusses weiterhin die Schritte umfasst:
eine dotierte Polysiliziumschicht wird auf der ersten isolierenden Zwischenschicht in das Kontaktloch abgeschieden; und
ein oberer Abschnitt der dotierten Polysiliziumschicht wird selektiv durch CMP oder durch Blankettätzen entfernt, um eine Oberfläche der ersten isolierenden Zwischen schicht zu exponieren.
wobei der Schritt des Bildens des Kontaktanschlusses weiterhin die Schritte umfasst:
eine dotierte Polysiliziumschicht wird auf der ersten isolierenden Zwischenschicht in das Kontaktloch abgeschieden; und
ein oberer Abschnitt der dotierten Polysiliziumschicht wird selektiv durch CMP oder durch Blankettätzen entfernt, um eine Oberfläche der ersten isolierenden Zwischen schicht zu exponieren.
24. Verfahren nach Anspruch 23,
wobei der Schritt des Abscheidens der dotierten Polysiliziumschicht einen LPCVD-
Prozess oder einen RTP-Prozess umfasst.
25. Verfahren nach Anspruch 21,
wobei der Schritt des Bildens der Ätzbarrierenschicht das Abscheiden einer Nitrid
schicht bis zu einer Dicke von 200 bis 800 Å unter Verwendung eines Prozess um
fasst, welcher Prozess aus einer Gruppe ausgewählt ist, welche Gruppe aus einem
LPCVD-Prozess, einem PECVD-Prozess, und einem RTP-Prozess besteht.
26. Verfahren nach Anspruch 21,
wobei der Schritt des Bildens der Antireflektionsschicht weiterhin umfasst, dass eine
Schicht aus einem anorganischen Material mit einer Dicke von 300 bis 1000 Å oder
eine Schicht aus einem organischen Material mit einer Dicke von 300 bis 1000 Å ge
bildet wird.
27. Verfahren nach Anspruch 21,
wobei der Schritt des Dotierens der MPS-Schicht weiterhin umfasst, dass ein Druck
zwischen 1 und 100 Torr für 30 bis 120 Minuten in einem elektrischen Ofen aufrecht
erhalten wird, während zwischen 50 und 2000 sccm einer Gasmischung mit PH3/N2
oder mit PH3/He injiziert wird.
28. Verfahren nach Anspruch 21,
wobei der Schritt des Bildens der Opferschicht das Abscheiden einer Fotolackschicht
mit einer Dicke von 0.5 bis 1.5 µm oder einer Oxidschicht mit einer Dicke von 0.1 bis
0.5 µm umfasst.
29. Verfahren nach Anspruch 21,
wobei der Schritt des Bildens der Opferschicht umfasst, dass eine PSG-Schicht oder
eine USG-Schicht abgeschieden wird, und wobei weiterhin der Schritt des Abschei
dens der zweiten isolierenden Zwischenschicht umfasst, dass eine PE-TEOS-Schicht
abgeschieden wird.
30. Verfahren nach Anspruch 21,
wobei der Schritt des Ausheilens der dielektrischen TaON-Schicht, nachdem das Ausheilen des TaON in der N2O oder O2-Umgebung abgeschlossen ist, weiterhin um fasst:
eine zweite Ausheilung der dielektrischen TaON-Schicht durch RTP oder in einem elektrischen Ofen bei einer Temperatur von 700 bis 900°C in einer NH3-Umgebung
oder
eine zweite Ausheilung der dielektrischen TaON-Schicht in einem Plasma bei einer Temperatur von 400 bis 500°C in einer NH3-Umgebung.
wobei der Schritt des Ausheilens der dielektrischen TaON-Schicht, nachdem das Ausheilen des TaON in der N2O oder O2-Umgebung abgeschlossen ist, weiterhin um fasst:
eine zweite Ausheilung der dielektrischen TaON-Schicht durch RTP oder in einem elektrischen Ofen bei einer Temperatur von 700 bis 900°C in einer NH3-Umgebung
oder
eine zweite Ausheilung der dielektrischen TaON-Schicht in einem Plasma bei einer Temperatur von 400 bis 500°C in einer NH3-Umgebung.
31. Verfahren nach Anspruch 32,
weiterhin einen Schritt einer Plasmaoxidationsbehandlung bei einer Temperatur von
400 bis 500°C für eine bis zwei Minuten in einer N2O oder O2-Umgebung umfassend,
wobei der Schritt der Plasmaoxidationsbehandlung ausgeführt wird, nachdem der
zweite Ausheilschritt in der NH3-Umgebung abgeschlossen wurde.
32. Verfahren nach Anspruch 21,
wobei der Schritt des Bildens der oberen Elektrodenschicht weiterhin den Schritt des
Abscheidens von mindestens einem metallbasierten Material umfasst, welches Mate
rial aus der Gruppe ausgewählt ist, welche Gruppe aus TiN, TaN, W, WN, WSi, Ru,
RuO2, Ir, IrO2 und Pt besteht.
33. Verfahren nach Anspruch 32,
wobei der Schritt des Bildens der oberen Elektrode weiterhin umfasst, dass dotiertes
Polysilizium auf der Schicht des metallbasierten Materials abgeschieden wird, um ei
ne gestapelte obere Elektrode zu bilden.
34. Kondensator in einem Halbleiterelement mit:
einen Halbleitersubstrat;
einer unteren Elektrode, die elektrisch mit dem Halbleitersubstrat verbunden ist, wo bei die untere Elektrode einen inneren Polysiliziumabschnitt und eine äußere MPS- Schicht umfasst, wobei die äußere MPS-Schicht mit Phosphor dotiert wurde;
eine dielektrische TaON-Schicht auf der unteren Elektrode; und
eine obere Elektrode auf der dielektrischen TaON-Schicht.
einen Halbleitersubstrat;
einer unteren Elektrode, die elektrisch mit dem Halbleitersubstrat verbunden ist, wo bei die untere Elektrode einen inneren Polysiliziumabschnitt und eine äußere MPS- Schicht umfasst, wobei die äußere MPS-Schicht mit Phosphor dotiert wurde;
eine dielektrische TaON-Schicht auf der unteren Elektrode; und
eine obere Elektrode auf der dielektrischen TaON-Schicht.
35. Kondensator nach Anspruch 34,
wobei der innere Polysiliziumabschnitt dotiertes Polysilizium umfasst.
36. Kondensator nach Anspruch 35,
wobei die obere Elektrode mindestens ein metallbasiertes Material aufweist, welches
aus der Gruppe ausgewählt ist, welche Gruppe aus TiN, TaN, W, WN, WSi, Ru,
RuO2, Ir, IrO2, und Pt besteht.
37. Kondensator nach Anspruch 36,
wobei die obere Elektrode weiterhin eine auf der Schicht des metallbasierten Materi
als gestapelte Polysiliziumschicht umfasst.
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